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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSKBAHRIS..MTNORSMESMMAKHTNMDGELA......</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>0009012-RPUB02</B007EP></eptags></B000><B100><B110>4800347</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A2</B130><B140><date>20260902</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>25221985.2</B210><B220><date>20251209</date></B220><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102025103707</B310><B320><date>20250131</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20260902</date><bnum>202636</bnum></B405><B430><date>20260902</date><bnum>202636</bnum></B430></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>F42B   8/12        20060101AFI20260727BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>F42B  12/34        20060101ALI20260727BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="3"><text>F42B  12/78        20060101ALI20260727BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="4"><text>F42B   8/00        20060101ALI20260727BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B520EP><classifications-cpc><classification-cpc sequence="1"><text>F42B   8/12        20130101 FI20260519BHEP        </text></classification-cpc><classification-cpc sequence="2"><text>F42B  12/78        20130101 LI20260519BHEP        </text></classification-cpc><classification-cpc sequence="3"><text>F42B  12/34        20130101 LI20260519BHEP        </text></classification-cpc><classification-cpc sequence="4"><text>F42B   8/14        20130101 LA20260520BHEP        </text></classification-cpc><classification-cpc sequence="5"><text>F42B   8/00        20130101 LI20260520BHEP        </text></classification-cpc><classification-cpc sequence="6"><text>F42B  12/74        20130101 LA20260520BHEP        </text></classification-cpc></classifications-cpc></B520EP><B540><B541>de</B541><B542>VOLLMANTELDEFORMATIONSGESCHOSS FÜR ÜBUNGS- UND/ODER TRAININGSMUNITION</B542><B541>en</B541><B542>FULL CASING DEFORMATION PROJECTILE FOR TRAINING AND/OR TRAINING AMMUNITION</B542><B541>fr</B541><B542>PROJECTILE À DÉFORMATION À BOL PLEIN POUR MUNITION D'EXERCICE ET/OU D'ENTRAÎNEMENT</B542></B540><B590><B598>1</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>RWS GmbH</snm><iid>101984358</iid><irf>R31250EP</irf><adr><str>Kronacher Straße 63</str><city>90765 Fürth</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Körber, Michael</snm><adr><city>90768 Fürth</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Schmid, Nils T.F.</snm><iid>101979503</iid><adr><str>SKM-IP PartGmbB
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<p id="pa01" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft ein Mantelgeschoss (1), insbesondere Vollmantelgeschoss (1), für Übungs- und/oder Trainingsmunition insbesondere mit einem Kaliber von höchstens 9mm Luger, umfassend einen Geschossmantel (3) mit einem frontseitigen Verjüngungsabschnitt (7), insbesondere Ogivenabschnitt, und einen unter Ausbildung eines Hohlraums (13) im Bereich des Verjüngungsabschnitts in dem Geschossmantel (3) angeordneten Geschosskern (5), der Eisen aufweist, insbesondere aus Stahl besteht, wobei der Geschossmantel (3) heckseitig eine ringförmige Umbördelung (11) aufweist, um den Geschosskern (5) im Geschossmantel (3) zu halten, und in Geschosslängsrichtung zwischen dem Geschosskern (5) und der Umbördelung (11) eine Abstützung (9) für die Umbördelung (11) angeordnet ist.
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<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft ein Mantelgeschoss, insbesondere ein Vollmantelgeschoss, für Übungs- und/oder Trainingsmunition. Die Mantelgeschosse sind insbesondere bleifreie Deformationsgeschosse, die derart ausgebildet sind, dass sie Schutzwesten der Schutzklasse SK1 insbesondere gemäß der Technischen Richtlinie ,Ballistische Schutzwesten VPAM Prüfstufe 3' nach Prüfverfahren der Technischen Richtlinie (TR) Patronen 9mm x 19, schadstoffreduziert Version 5, Stand 24.04.2021 nicht durschlagen.</p>
<p id="p0002" num="0002">Zur Verwendung auf polizeilichen Schießständen haben Geschosse für Übungspatronen verschiedenen Anforderungen, beispielsweise gemäß der "Technischen Richtlinie (TR) Patrone 9 mm x 19, schadstoffreduziert" (insbesondere: Stand 24.06.2021) oder anderen insbesondere länderspezifischen Anforderungen an die Ballistik, zu entsprechen, unter der Maßgabe, dass für Übungspatronen einige in der genannten technischen Richtlinie an Einsatzpatronen gestellten Forderungen unter anderem hinsichtlich der endballistischen Wirkung, nicht erfüllt werden brauchen.</p>
<p id="p0003" num="0003">Auf dem Gebiet der Munition, insbesondere der Übungs- und Trainingsmunition, ist es üblich, Mantelgeschosse zu verwenden, die aus einem Geschossmantel und einem darin angeordneten Geschosskern bestehen. Diese Geschosse sind so konzipiert, dass sie die ballistischen Eigenschaften und das Verhalten von scharfer Munition nachahmen, jedoch ohne die gleichen zerstörerischen Auswirkungen zu haben. Sie kennzeichnen sich durch ein gewünschtes Deformationsverhalten aus, bei dem sich das Geschoss in der Regel so verformt, dass sich dessen Querschnitt deutlich erweitert, um die kinetische Energie in Verformungsenergie abzubauen.</p>
<p id="p0004" num="0004">Bekannte Deformationsgeschosse umfassen typischerweise Geschossmäntel aus Tombak, Kupfer oder Messing und Geschosskerne aus Blei oder anderen weichen Metallen. Diese Materialkombinationen werden verwendet, um eine Balance zwischen<!-- EPO <DP n="2"> --> Masse, Härte und Verformbarkeit zu erreichen, die für die gewünschte ballistische Leistung erforderlich ist. Aus ökologischen und gesundheitlichen Gründen, insbesondere auf Übungsschießplätzen wird der Einsatz von Blei anwenderseitig immer mehr reglementiert und eingeschränkt. Bei der Materialwahl für Geschosse besteht somit ein Interessenskonflikt insbesondere zwischen guter Präzision sowie Flugreichweite und Umweltverträglichkeit. Alternativmaterialien zu Blei, wie beispielsweise Zinn oder Zink haben sich als weniger geeignet wegen deren niedrigen Dichte herausgestellt, wodurch zwar eine bessere Umweltverträglichkeit gewährleistet wäre, jedoch deutliche Einbußen in Bezug auf Präzision und Flugreichweite einhergehen können. Ferner haben auch Alternativlösungen durch Messingprojektile entscheidende Nachteile in Bezug auf Lauflebensdauer und Durchpresswiderstand durch den Schusswaffenlauf. Der Druck ist beim Pulverabbrand zu hoch, während die resultierende Mündungsgeschwindigkeit zu tief ist. Ein weiterer Nachteil ist, dass ein Hauptbestandteil von Messing Kupfer ist. Kupfer selbst ist auch gesundheitsgefährdend respektive bakterizid. Der Einsatz von Kupfer ist somit in Bezug auf zukünftige Umweltforderungen unerwünscht. Daher wird verstärkt nach Alternativen gesucht, die ähnliche ballistische Eigenschaften bieten, aber weniger toxisch sind. Stahl und andere Eisenlegierungen sind denkbar, jedoch stellen sie aufgrund ihrer höheren Härte und geringeren Verformbarkeit neue Herausforderungen bei der Verarbeitung und der Gestaltung der Geschosse dar.</p>
<p id="p0005" num="0005">Gemäß bekannter Verfahren werden die Geschosskerne oft in den Geschossmantel eingepresst und durch verschiedene Mechanismen, wie z.B. Umbördelungen oder Klemmvorrichtungen, fixiert. Diese Konstruktionen sollen sicherstellen, dass der Geschosskern während des Abschusses und des Fluges stabil im Mantel verbleibt.</p>
<p id="p0006" num="0006">Ein gattungsgemäßes Übungspatronengeschoss ist aus der <patcit id="pcit0001" dnum="DE102009001454A1"><text>DE 10 2009 001 454 A1</text></patcit> bekannt, welches einen Tombak-Mantel und einen darin angeordneten Weicheisen-Kern aufweist. Der Kern ist heckseitig durch eine Umbördelung innerhalb des Mantels gehalten und ist in Bezug auf den Mantel so dimensioniert, dass frontseitig ein Hohlraum verbleibt, der als Knautschzone bei Aufprall auf ein Ziel agieren soll. Der Kern weist fronseitig einen zentralen vorstehenden Absatz auf.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0007" num="0007">An dem Geschoss gemäß <patcit id="pcit0002" dnum="DE102009001454A1"><text>DE 10 2009 001 454 A1</text></patcit> hat es sich als nachteilig erwiesen, dass beim Abfeuern des Geschosses das Risiko besteht, dass das Gas rückseitig den Kern nach vorne drückt, so dass der Hohlraum in der Spitze verkleinert wird und dadurch die Funktion des Geschosses in Bezug auf die gewünschte Deformation nicht mehr gegeben ist. Ferner besteht ein weiteres Risiko, dass es beim Abfeuern des Geschosses dazu kommen kann, dass heckseitig ein Gasschlupf zwischen Kern und Mantel entsteht, der eine Relativverschiebung zwischen Mantel und Kern zur Folge haben kann, was sich wiederrum negativ auf die Präzision des Geschosses auswirkt und außerdem bewirken kann, dass der Geschosskern sich während des Abschusses noch vorne verlagert. Dies kann dazu führen, dass die gewünschte Deformation, die für den Einsatz der Geschosse als Übungs- oder Trainingsmunition essenziell ist, ausbleibt und das Geschoss die Schutzweste doch durchdringt.</p>
<p id="p0008" num="0008">Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile aus dem Stand der Technik zu überwinden, insbesondere ein Mantelgeschoss bereitzustellen, dessen Präzision verbessert ist und/oder das zuverlässiger das Durchdringen einer Schutzweste ohne Einbußen hinsichtlich der Präzision vermeidet.</p>
<p id="p0009" num="0009">Die Aufgabe wird durch den Gegenstand der unabhängigen Ansprüche gelöst.</p>
<p id="p0010" num="0010">Danach ist ein Mantelgeschoss, insbesondere ein Vollmantelgeschoss, für Übungs- und/oder Trainingsmunition insbesondere mit einem Kaliber von höchstens 9mm Luger bereitgestellt. Das Mantelgeschoss umfasst einen Geschossmantel, der einen frontseitigen Verjüngungsabschnitt, insbesondere einen Ogivenabschnitt, aufweist, und einen unter Ausbildung eines Hohlraums im Bereich des Verjüngungsabschnitts in dem Geschossmantel angeordneten Geschosskern. Der Geschosskern weist Eisen auf, vorzugsweise besteht er aus Stahl.</p>
<p id="p0011" num="0011">Der Geschossmantel weist heckseitig eine ringförmige Umbördelung auf, um den Geschosskern im Geschossmantel zu halten. Ferner ist in Geschosslängsrichtung zwischen dem Geschosskern und der Umbördelung eine Abstützung für die Umbördelung angeordnet. Durch die Abstützun kann vermieden werden, dass ein Gasschlupf zwischen Kern und Mantel entsteht, was die Präzision negativ beeinflusst. Die Abstützung verhindert, dass der Geschosskern sich während des Abschusses noch vorne verlagert,<!-- EPO <DP n="4"> --> was sogar dazu führen kann, dass die gewünschte Deformation, die für den Einsatz der Geschosse als Übungs- oder Trainingsmunition essenziell ist, nicht erfolgt. Die Abstützung kann dazu beitragen, einen gasdichten Abschluss an der Rückseite zwischen dem Geschossmantel, insbesondere dessen Ringumbördelung, mit der heckseitigen Stirnseite des weichen Eisen- oder Stahlkerns zu schaffen. Es wurde herausgefunden, dass der beim Einpressen des Geschosskerns in den Geschossmantel zu erreichende Formschluss nicht ausreicht, um den im Stand der Technik identifizierten heckseitigen Gasschlupf zu verhindern. Die Abstützung ist effektiv in der Lage, einen sogenannten Gasstopp zu erreichen.</p>
<p id="p0012" num="0012">Gemäß einer beispielhaften Ausführung der vorliegenden Erfindung ist die Abstützung ringförmig oder als Scheibe ausgebildet. Die ringförmige oder scheibenförmige Abstützung sorgt effektiv dafür, dass der Geschosskern stabil und präzise in seiner Position bleibt, Gasschlupf verhindert wird und die gewünschte Deformation des Geschosses zuverlässig eintritt. Dies führt zu einer verbesserten Präzision und Sicherheit beim Einsatz der Munition. Es hat sich herausgestellt, dass es ausreichen kann, die Abstützung auf der radialen Höhe der Umbördelung vorzusehen, da dieser Bereich besonders anfällig für die Ausbildung eines Gasschlupfes zwischen Mantel und Kern ist. Die ringförmige Abstützung stellt im Vergleich zur scheibenförmigen Abstützung eine Material- und damit Kostenersparnis dar, bietet aber auf der anderen Seite weiterhin Angriffspunkte für die Ausbildung eines Gasschlupfes. Insofern kann sich die scheibenförmige Abstützung vor allem bei hohen Anforderungen als optimal erweisen.</p>
<p id="p0013" num="0013">Nach einer beispielhaften Ausführungsform weist die Abstützung insbesondere unlegierten und/oder Messing oder Tombak-plattierten Stahl oder Tombak, insbesondere CuZn5, auf. Insbesondere ist die Abstützung aus den genannten Materialien hergestellt. Unlegierter Stahl und Messing &amp; Tombak, insbesondere CuZn5, weisen eine hohe Festigkeit und Haltbarkeit auf. Tombak, eine Legierung aus Kupfer und Zink, bietet zudem eine gute Korrosionsbeständigkeit und eine glatte Oberfläche, was die Angriffspunkte für die Expansionsgase reduziert. Die Tombak-Plattierung auf Stahl kombiniert die Festigkeit des Stahls mit den vorteilhaften Oberflächeneigenschaften des Tombaks. Die hohe Festigkeit und Haltbarkeit der verwendeten Materialien sorgen dafür, dass die Abstützung auch unter den extremen Bedingungen des Abschusses ihre Form und Position beibehält.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0014" num="0014">Gemäß einer beispielhaften Ausführung der vorliegenden Erfindung weist die Abstützung eine Wandstärke im Bereich von 0,15 mm bis 0,35 mm, insbesondere von etwa 0,25 mm, auf. Eine solche Wandstärke bietet einen optimalen Kompromiss zwischen Festigkeit bzw. Funktionalität im Hinblick auf die Gasschlupfbildung und Kosten und Gewicht, um den Geschosskern während des Abschusses und bei der Flugbahn stabil zu halten.</p>
<p id="p0015" num="0015">Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung, der mit den vorhergehenden Aspekten und beispielhaften Ausführungen kombinierbar ist, ist ein Mantelgeschoss, insbesondere ein Vollmantelgeschoss, für Übungs- und/oder Trainingsmunition insbesondere mit einem Kaliber von höchstens 9mm Luger bereitgestellt. Das Mantelgeschoss umfasst einen Geschossmantel, der einen frontseitigen Verjüngungsabschnitt, insbesondere einen Ogivenabschnitt, aufweist, und einen unter Ausbildung eines Hohlraums im Bereich des Verjüngungsabschnitts in dem Geschossmantel angeordneten Geschosskern.</p>
<p id="p0016" num="0016">Der Geschosskern weist Stahl mit einem Eisenanteil von mehr als 90% und/oder einem Kohlenstoffanteil von weniger als 2% auf und ist wärmebehandelt, insbesondere weichgeglüht, und/oder weist eine Vickershärte von weniger als 100 HV1 auf. Die Wärmebehandlung, insbesondere das Weichglühen, reduziert die Härte des Kerns und ermöglicht eine bessere Energieabsorption beim Aufprall, was für Übungs- und Trainingsmunition entscheidend ist, da es die Sicherheit erhöht und effektiv das Durchdringen der Schutzweste verhindert. Ein weiterer Vorteil der spezifischen Materialzusammensetzung ist die Kosteneffizienz, da Stahl mit einem hohen Eisenanteil und einem geringen Kohlenstoffanteil in der Regel kostengünstiger ist als andere Legierungen, ohne dabei die erforderlichen mechanischen Eigenschaften zu beeinträchtigen. Die Vickershärte von weniger als 100 HV1 stellt sicher, dass das Geschoss eine ausreichende Duktilität, insbesondere die Fähigkeit eines Materials, sich unter Belastung zu verformen, ohne zu brechen, aufweist, um die gewünschten ballistischen und endballistischen Eigenschaften zu erzielen.</p>
<p id="p0017" num="0017">Gemäß einer beispielhaften Ausführung der vorliegenden Erfindung weist der Stahl einen Eisenanteil von weniger als 99,5% und/oder einen Kohlenstoffanteil von mehr als 0,02% auf. Diese spezifische Zusammensetzung des Stahls bringt mehrere Vorteile mit sich, die<!-- EPO <DP n="6"> --> für die Funktion und Leistung des Mantelgeschosses von Bedeutung sind. Vorteilhaft ist allem deren begünstigte Fähigkeit, eine Vickershärte von weniger als 100 HV1 zu erzielen, um die gewünschte Deformation beim Aufprall auf ein Ziel zu erreichen.</p>
<p id="p0018" num="0018">Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung, der mit den vorhergehenden Aspekten und beispielhaften Ausführungen kombinierbar ist, ist ein Mantelgeschoss, insbesondere ein Vollmantelgeschoss, für Übungs- und/oder Trainingsmunition insbesondere mit einem Kaliber von höchstens 9mm Luger bereitgestellt. Das Mantelgeschoss umfasst einen Geschossmantel, der einen frontseitigen Verjüngungsabschnitt, insbesondere einen Ogivenabschnitt, aufweist, und einen unter Ausbildung eines Hohlraums im Bereich des Verjüngungsabschnitts in dem Geschossmantel angeordneten Geschosskern. Der Geschosskern weist Eisen auf, vorzugsweise besteht er aus Stahl.</p>
<p id="p0019" num="0019">Der Geschosskern ist derart dimensioniert und/oder in dem Geschossmantel angeordnet, dass im Bereich des Verjüngungsabschnitts ein in Radialrichtung von dem Geschossmantel begrenzter Hohlraum entsteht. Ferner weist der Geschosskern eine frontseitige, mit dem Hohlraum verbundene Vertiefung auf. Die spezifische Dimensionierung und Anordnung des Geschosskerns im Geschossmantel, die zur Bildung eines in Radialrichtung von dem Geschossmantel begrenzten Hohlraums und einer frontseitigen, mit dem Hohlraum verbundenen Vertiefung führt, bietet mehrere Vorteile im Hinblick auf die Sicherstellung der gewünschten Deformation des Geschosses. Hohlraum und Vertiefung bilden zusammen eine Art Knautschzone aus, um Aufprallenergie zu absorbieren. Der Hohlraum und die Vertiefung im Geschosskern schaffen eine strukturierte Schwachstelle, die bei Aufprall gezielt nachgibt. Diese Bereiche sind so konzipiert, dass sie sich unter dem Druck des Aufpralls zusammenstauchen, ähnlich wie eine Knautschzone. Diese gezielte Energieabsorption reduziert die Durchschlagskraft des Geschosses. Dadurch kann effektiv ein ziehharmonika-artiges Zusammenstauchen des Geschosses erreicht werden, um ein Durchdringen der Schutzweste zu vermeiden. Außerdem wirken die frontseitige Vertiefung und der Hohlraum als Initiatoren für die Deformation und sorgen dafür, dass das Geschoss sich bei Aufprall in einer vorhersehbaren und kontrollierten Weise verformt. Beim<!-- EPO <DP n="7"> --> Zusammenstauchen des Geschosses vergrößert sich die Aufprallfläche. Eine größere Aufprallfläche verteilt die Aufprallenergie über einen größeren Bereich der Schutzweste.</p>
<p id="p0020" num="0020">Mit anderen Worten resultiert frontseitig ein Freiraum, der in zwei Sektionen unterteilt ist. Der spitzennahe Hohlraum wird von der Innenfläche des Mantels begrenzt. Ein zweiter daran anschließender, durch die Vertiefung geschaffener Freiraum wird ausschließlich von dem Material des Kerns begrenzt (umlaufende Seitenwand und Boden), wobei der rückseitige Freiraum zum vorderen Hohlraum offen ist. Auf diese Weise entsteht bei dieser strukturellen Definition des Geschosses ein mehrstufiges Deformationsopferverhalten. Die erste Stufe entsteht durch die ausschließliche Opferverformung des vorderen hohlraumbegrenzenden Mantels, während die zweite Opferverformung mit größerem Deformationswiderstand die Deformation der Kernbegrenzungswand des rückseitigen Freiraums betrifft. Eine Wandstärke der umlaufenden Begrenzungswand des rückseitigen Freiraums bzw. der Vertiefung kann in Geschosslängsrichtung zur Geschossfront insbesondere allmählich zunehmen. Auch auf diese Weise kann eingestellt werden, dass die zweite Deformationsstufe bzw. der zweite Deformationswiderstand in Geschosslängsrichtung hin zum Heck zunimmt. Die zweistufige Deformation bietet mehrere Vorteile insbesondere im Hinblick auf die Sicherstellung der gewünschten Deformation und die Vermeidung des Durchdringens der Schutzweste gegenüber einem Deformationsverhalten mit nur einem Hohlraum, beispielsweise wie bei der <patcit id="pcit0003" dnum="DE102009001454A1"><text>DE 10 2009 001 454 A1</text></patcit>.</p>
<p id="p0021" num="0021">Gemäß einer beispielhaften Ausführung der vorliegenden Erfindung weist der Hohlraum eine Länge in Geschosslängsrichtung von weniger als 25%, insbesondere von weniger als 20% oder von weniger als 15%, einer Gesamt-Geschosslänge auf. Die angegebenen Abmessungen haben sich als besonders vorteilhaft zur Ausbildung der zweistufigen Deformation erwiesen.</p>
<p id="p0022" num="0022">Gemäß einer beispielhaften Ausführung der vorliegenden Erfindung weist die Vertiefung eine Länge in Geschosslängsrichtung im Bereich von 5% bis 25%, insbesondere im Bereich von 10% bis 20% oder im Bereich von 15% bis 17%, einer Gesamt-Geschosslänge auf. Die angegebenen Abmessungen haben sich als besonders vorteilhaft zur Ausbildung der zweistufigen Deformation erwiesen.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0023" num="0023">Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung, der mit den vorhergehenden Aspekten und beispielhaften Ausführungen kombinierbar ist, ist ein Mantelgeschoss, insbesondere ein Vollmantelgeschoss, für Übungs- und/oder Trainingsmunition insbesondere mit einem Kaliber von höchstens 9mm Luger bereitgestellt. Das Mantelgeschoss umfasst einen Geschossmantel, der einen frontseitigen Verjüngungsabschnitt, insbesondere einen Ogivenabschnitt, aufweist, und einen unter Ausbildung eines Hohlraums im Bereich des Verjüngungsabschnitts in dem Geschossmantel angeordneten Geschosskern. Der Geschosskern weist Eisen auf, vorzugsweise besteht er aus Stahl.</p>
<p id="p0024" num="0024">Der Geschossmantel weist abschnittsweise eine in Geschosslängsrichtung zur Geschossfront insbesondere kontinuierlich zunehmende Wandstärke auf. Eine kontinuierlich zunehmende Wandstärke zur Geschossfront hin kann die Deformation des Geschosses gezielt steuern. Der hintere Teil des Geschosses mit dünnerer Wandstärke kann sich leichter verformen, während der vordere Teil mit dickerer Wandstärke einen erhöhten Widerstand darstellt. Die zunehmende Wandstärke kann dazu beitragen, die Fragmentierung des vorderen Teils des Geschosses beim Aufprall auf ein Ziel zu verhindern.</p>
<p id="p0025" num="0025">Nach einer beispielhaften Ausführungsform weist der Geschossmantel ferner einen das Kaliber festlegenden insbesondere zylindrischen Führungsabschnitt zum Eingreifen in ein Laufprofil, wie das Zug-Feld-Profil oder Polygonprofil, eines Schusswaffenlaufs und eine frontseitige Geschossspitze auf. Die Funktion des Laufprofils besteht insbesondere darin, die Führung und Stabilisierung des Geschosses während des Schusses zu gewährleisten. Dabei liegt eine Wandstärkenzunahme von dem Führungsabschnitt zu der Geschossspitze von bis zu 45% und/oder eine Wandstärkenzunahme von dem Verjüngungsabschnitt zu der Geschossspitze von bis zu 40% vor. Im Verlauf des Führungsabschnitts kann eine Wandstärkenzunahme in Richtung Geschossfront von bis zu 8%, insbesondere bis zu 6%, vorliegen. Im Verlauf des Verjüngungsabschnitts kann eine Wandstärkenzunahme in Richtung Geschossspitze von bis zu 25% vorliegen.</p>
<p id="p0026" num="0026">Der Führungsabschnitt kann dazu dienen, dass das Geschoss korrekt im Lauf geführt wird und somit eine präzise Flugbahn einhält. Die angegebenen Abmessungen haben sich als<!-- EPO <DP n="9"> --> besonders vorteilhaft zur Ausbildung der gewünschten Deformation und Vermeidung einer Fragmentierung erwiesen.</p>
<p id="p0027" num="0027">Gemäß einer beispielhaften Ausführung der vorliegenden Erfindung wird das Mantelgeschoss durch die Verwendung eines Geschosskerns aus Kaltstauchstahl insbesondere gemäß DIN EN 10263 oder Kaltfließpressstahl insbesondere gemäß DIN EN 10016-2 oder einem unlegierten Stahl weiter optimiert. Kaltstauch- und Kaltfließpressstähle weisen eine hohe Festigkeit und Zähigkeit auf, die durch die Kaltumformung erreicht werden.</p>
<p id="p0028" num="0028">Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung, der mit den vorhergehenden Aspekten und beispielhaften Ausführungen kombinierbar ist, ist eine Übungs- und/oder Trainingsmunition insbesondere mit einem Kaliber von höchstens 9mm Luger, umfassend ein nach einem der vorstehenden Ansprüche ausgebildetes Mantelgeschoss bereitgestellt.</p>
<p id="p0029" num="0029">Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung, der mit den vorhergehenden Aspekten und beispielhaften Ausführungen kombinierbar ist, ist ein Verfahren zum Herstellen eines insbesondere nach einem der vorstehenden Aspekte und/oder beispielhaften Ausführungen ausgebildeten Mantelgeschosses bereitgestellt. Das Mantelgeschoss kann ein Vollmantelgeschoss sein und/oder für Übungs- und/oder Trainingsmunition insbesondere mit einem Kaliber von höchstens 9mm Luger einzsetzbar sein. Das Mantelgeschoss kann einen Geschossmantel, der einen frontseitigen Verjüngungsabschnitt, insbesondere einen Ogivenabschnitt, aufweist, und einen unter Ausbildung eines Hohlraums im Bereich des Verjüngungsabschnitts in dem Geschossmantel angeordneten Geschosskern umfassen. Der Geschosskern kann Eisen aufweisen, vorzugsweise besteht er aus Stahl.</p>
<p id="p0030" num="0030">Zunächst wird ein Geschosskern, der Eisen aufweist, insbesondere aus Stahl besteht, hergestellt. Dieser Geschosskern wird im Bereich einer sich insbesondere ogivenartig verjüngenden Front mit einer Vertiefung versehen, die insbesondere eingepresst wird. Diese Vertiefung trägt dazu bei, den Hohlraum im Bereich des Verjüngungsabschnitts des Geschossmantels zu formen. Der Geschossmantel selbst wird ebenfalls mit einem<!-- EPO <DP n="10"> --> frontseitigen Verjüngungsabschnitt, insbesondere einem Ogivenabschnitt, hergestellt. Der Geschosskern wird dann unter Ausbildung eines Hohlraums im Bereich des Verjüngungsabschnitts in den Geschossmantel eingepresst. Diese spezifischen Kommunikationsmechanismen zwischen dem Geschosskern und dem Geschossmantel, insbesondere das Einpressen des Kerns in den Mantel, ermöglichen eine präzise und sichere feste Verbindung der beiden Komponenten.</p>
<p id="p0031" num="0031">Nach einer beispielhaften Ausführungsform wird der Geschosskern nach dem Einbringen der Vertiefung wärmebehandelt, insbesondere weichgeglüht. Durch das Weichglühen wird der Geschosskern weicher und duktiler, was bedeutet, dass er weniger spröde ist und eine höhere Verformbarkeit aufweist. Dies kann die Herstellung des Mantelgeschosses erleichtern, da der weichgeglühte Geschosskern besser in den Geschossmantel eingebracht werden kann und sich besser an die Form des Mantels anpasst. Dadurch wird der zwischen Mantel und Geschoss zu bewerkstelligende Formschluss verstärkt. Insbesondere kann die verbesserte Verformbarkeit des weichgeglühten Geschosskerns dazu beitragen, dass das Mantelgeschoss beim Aufprall eine stärkere Deformation und damit einen größeren Energieabbau erfährt.</p>
<p id="p0032" num="0032">Bevorzugte Ausführungen sind in den Unteransprüchen gegeben.</p>
<p id="p0033" num="0033"><b>Im</b> Folgenden werden weitere Eigenschaften, Merkmale und Vorteile der Erfindung mittels Beschreibung bevorzugter Ausführungen der Erfindung anhand der beiliegenden beispielhaften Zeichnungen deutlich, in denen:
<dl id="dl0001" compact="compact">
<dt>Figur 1</dt><dd>eine schematische Prinzipskizze in Schnittdarstellung einer beispielhaften Ausführung eines erfindungsgemäßen Mantelgeschosses zeigt.</dd>
</dl></p>
<p id="p0034" num="0034">In der folgenden Beschreibung der beispielhaften Ausführung eines erfindungsgemäßen Mantelgeschosses ist das Mantelgeschoss im Allgemeinen mit der Bezugsziffer 1 versehen.</p>
<p id="p0035" num="0035">Das Mantelgeschoss 1 ist als Vollmantelgeschoss ausgebildet und für Übungs- und/oder Trainingsmunition vorgesehen. Das beispielhafte Mantelgeschoss 1 weist ein Kaliber von 9mm Luger auf und umfasst einen Geschossmantel 3, der einen frontseitigen<!-- EPO <DP n="11"> --> Verjüngungsabschnitt 7, insbesondere einen Ogivenabschnitt, und einen daran anschließenden insbesondere zylindrischen Führungsabschnitt 19 zum Eingreifen in das Zug-Feld-Profil eines Schusswaffenlaufs auf. Innerhalb des Geschossmantels 3 ist ein Geschosskern 5 angeordnet, der Eisen aufweist, insbesondere aus Stahl wie einem Kaltstauch- oder Kaltfließpressstahl oder einem unlegierten Stahl besteht.</p>
<p id="p0036" num="0036">Der Geschosskern 5 ist so dimensioniert und in dem Geschossmantel 3 angeordnet, dass im Bereich des Verjüngungsabschnitts 7 ein in Radialrichtung von dem Geschossmantel 3 begrenzter Hohlraum 13 entsteht. Der Hohlraum 13 ist in Geschosslängsrichtung unmittelbar an einer Geschossspitze 17 angeordnet. Der Geschosskern 5 weist eine frontseitige, mit dem Hohlraum 13 verbundene Vertiefung 15 auf, sodass ein abgestufter Freiraum innerhalb der Geschossfront entsteht. Der Stahl des Geschosskerns 5 kann einen Eisenanteil von mehr als 90% und/oder einen Kohlenstoffanteil von weniger als 2% aufweisen und wärmebehandelt sein, insbesondere weichgeglüht, und/oder eine Vickershärte von weniger als 100 HV1 aufweisen.</p>
<p id="p0037" num="0037">Der Geschossmantel 3 weist heckseitig eine ringförmige Umbördelung 11 auf, die dazu dient, den Geschosskern 5 im Geschossmantel 3 zu halten. Zwischen dem Geschosskern 5 und der Umbördelung 11 ist in Geschosslängsrichtung eine Abstützung 9 angeordnet, die gemäß der beispielhaften Ausführung als insbesondere dünne Scheibe ausgebildet ist. Als Material kann unlegierter und/oder Tombak-plattierter Stahl oder Tombak, insbesondere CuZn5, verwendet werden. Die Abstützung 9 verhindert, dass der Geschosskern 5 sich während des Abschusses noch vorne verlagert, was sogar dazu führen kann, dass die gewünschte Deformation, die für den Einsatz der Geschosse 1 als Übungs- oder Trainingsmunition essenziell ist, nicht erfolgt. Die Abstützung 9 kann dazu beitragen, einen gasdichten Abschluss an der Rückseite zwischen dem Geschossmantel 3, insbesondere dessen Ringumbördelung 11, mit dem weichen Eisen- oder Stahlkern 5 zu schaffen.</p>
<p id="p0038" num="0038">Der Geschossmantel 3 weist abschnittsweise eine in Geschosslängsrichtung zur Geschossfront kontinuierlich zunehmende Wandstärke auf. Die Wandstärkenzunahme von dem Führungsabschnitt 19 bis zu der Geschossspitze 17 kann bis zu 45% und/oder<!-- EPO <DP n="12"> --> eine Wandstärkenzunahme von dem Verjüngungsabschnitt 7 bis zu der Geschossspitze 17 kann bis zu 40% betragen.</p>
<p id="p0039" num="0039">Die Vertiefung 15 des Geschosskerns 5 hat eine Länge in Geschosslängsrichtung im Bereich von 5% bis 25%, insbesondere im Bereich von 10% bis 20% oder im Bereich von 15% bis 17% einer Gesamt-Geschosslänge. Der Hohlraum 13 hat eine Länge in Geschosslängsrichtung von weniger als 25%, insbesondere von weniger als 20% oder von weniger als 15% einer Geschosslänge.</p>
<p id="p0040" num="0040">Das Mantelgeschoss 1 ist somit speziell für Übungs- und Trainingsmunition mit einem Kaliber von höchstens 9mm Luger ausgelegt und bietet durch die beschriebenen Merkmale eine verbesserte Präzision und/oder vermeidet zuverlässiger das Durchdringen einer Schutzweste ohne Einbußen hinsichtlich der Präzision.</p>
<p id="p0041" num="0041">Die in der vorstehenden Beschreibung, den Figuren und den Ansprüchen offenbarten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Realisierung der Erfindung in den verschiedenen Ausgestaltungen von Bedeutung sein.<!-- EPO <DP n="13"> --></p>
<heading id="h0001">Bezugszeichenliste</heading>
<p id="p0042" num="0042">
<dl id="dl0002" compact="compact">
<dt>1</dt><dd>Mantelgeschoss</dd>
<dt>3</dt><dd>Geschossmantel</dd>
<dt>5</dt><dd>Geschosskern</dd>
<dt>7</dt><dd>Verjüngungsabschnitt</dd>
<dt>9</dt><dd>Abstützung</dd>
<dt>11</dt><dd>Umbördelung</dd>
<dt>13</dt><dd>Hohlraum</dd>
<dt>15</dt><dd>Vertiefung</dd>
<dt>17</dt><dd>Geschossspitze</dd>
<dt>19</dt><dd>Führungsabschnitt</dd>
</dl></p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="14"> -->
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Mantelgeschoss (1), insbesondere Vollmantelgeschoss (1), für Übungs- und/oder Trainingsmunition insbesondere mit einem Kaliber von höchstens 9mm Luger, umfassend einen Geschossmantel (3) mit einem frontseitigen Verjüngungsabschnitt (7), insbesondere Ogivenabschnitt, und einen unter Ausbildung eines Hohlraums (13) im Bereich des Verjüngungsabschnitts in dem Geschossmantel (3) angeordneten Geschosskern (5), der Eisen aufweist, insbesondere aus Stahl besteht, wobei der Geschossmantel (3) heckseitig eine ringförmige Umbördelung (11) aufweist, um den Geschosskern (5) im Geschossmantel (3) zu halten, und in Geschosslängsrichtung zwischen dem Geschosskern (5) und der Umbördelung (11) eine Abstützung (9) für die Umbördelung (11) angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Mantelgeschoss (1) nach Anspruch 1, wobei die Abstützung (9) ringförmig oder als Scheibe ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Mantelgeschoss (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Abstützung (9) insbesondere unlegierten und/oder Tombak-plattierten Stahl oder Tombak, insbesondere CuZn5 oder Messing, aufweist, insbesondere daraus hergestellt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Mantelgeschoss (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Abstützung (9) eine Wandstärke im Bereich von 0,15 mm bis 0,35 mm, insbesondere von etwa 0,25 mm, aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Mantelgeschoss (1), insbesondere Vollmantelgeschoss (1), insbesondere nach einem der vorstehenden Ansprüche, für Übungs- und/oder Trainingsmunition insbesondere mit einem Kaliber von höchstens 9mm Luger, umfassend einen Geschossmantel (3) mit einem frontseitigen Verjüngungsabschnitt (7), insbesondere Ogivenabschnitt, und einen unter Ausbildung eines Hohlraums (13) im Bereich des Verjüngungsabschnitts in dem Geschossmantel (3) angeordneten Geschosskern (5), der Stahl mit einem Eisenanteil von mehr als 90% und/oder einem Kohlenstoffanteil von weniger als 2% aufweist und wärmebehandelt, insbesondere weichgeglüht, ist und/oder eine Vickershärte von weniger als 100 HV1 aufweist.<!-- EPO <DP n="15"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Mantelgeschoss (1) nach Anspruch 5, wobei der Stahl einen Eisenanteil von weniger als 99,5% und/oder einen Kohlenstoffanteil von mehr als 0,02% aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="0007">
<claim-text>Mantelgeschoss (1), insbesondere Vollmantelgeschoss (1), insbesondere nach einem der vorstehenden Ansprüche, für Übungs- und/oder Trainingsmunition insbesondere mit einem Kaliber von höchstens 9mm Luger, umfassend einen Geschossmantel (3) mit einem frontseitigen Verjüngungsabschnitt (7), insbesondere Ogivenabschnitt, und einen darin angeordneten Geschosskern (5), der Eisen aufweist, insbesondere aus Stahl besteht, wobei der Geschosskern derart dimensioniert und/oder in dem Geschossmantel (3) angeordnet ist, dass im Bereich des Verjüngungsabschnitts ein in Radialrichtung von dem Geschossmantel (3) begrenzter Hohlraum (13) entsteht, wobei der Geschosskern eine frontseitige, mit dem Hohlraum (13) verbundene Vertiefung (15) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="0008">
<claim-text>Mantelgeschoss (1) nach Anspruch 7, wobei der Hohlraum (13) eine Länge in Geschosslängsrichtung von weniger als 25%, insbesondere von weniger als 20% oder von weniger als 15%, einer Geschosslänge aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="0009">
<claim-text>Mantelgeschoss (1) nach Anspruch 7 oder 8, wobei die Vertiefung (15) eine Länge in Geschosslängsrichtung im Bereich von 5% bis 25%, insbesondere im Bereich von 10% bis 20% oder im Bereich von 15% bis 17%, einer Geschosslänge aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="0010">
<claim-text>Mantelgeschoss (1), insbesondere Vollmantelgeschoss (1), insbesondere nach einem der vorstehenden Ansprüche, für Übungs- und/oder Trainingsmunition insbesondere mit einem Kaliber von höchstens 9mm Luger, umfassend einen Geschossmantel (3) mit einem frontseitigen Verjüngungsabschnitt (7), insbesondere Ogivenabschnitt, und einen unter Ausbildung eines Hohlraums (13) im Bereich des Verjüngungsabschnitts in dem Geschossmantel (3) angeordneten Geschosskern (5), der Eisen aufweist, insbesondere aus Stahl besteht, wobei der Geschossmantel (3) abschnittsweise eine in Geschosslängsrichtung zur Geschossfront insbesondere kontinuierlich zunehmende Wandstärke aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0011" num="0011">
<claim-text>Mantelgeschoss (1) nach Anspruch 10, wobei der Geschossmantel (3) ferner einen das Kaliber festlegenden insbesondere zylindrischen Führungsabschnitt zum Eingreifen in ein Laufprofil eines Schusswaffenlaufs und eine frontseitige Geschossspitze (17) aufweist, wobei eine Wandstärkenzunahme von dem<!-- EPO <DP n="16"> --> Führungsabschnitt zu der Geschossspitze (17) von bis zu 45% und/oder eine Wandstärkenzunahme von dem Verjüngungsabschnitt zu der Geschossspitze (17) von bis zu 40% vorliegt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0012" num="0012">
<claim-text>Mantelgeschoss (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Geschosskern (5) aus einem Kaltstauch- oder Kaltfließpressstahl oder einem unlegierten Stahl hergestellt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0013" num="0013">
<claim-text>Übungs- und/oder Trainingsmunition insbesondere mit einem Kaliber von höchstens 9mm Luger, umfassend ein nach einem der vorstehenden Ansprüche ausgebildetes Mantelgeschoss (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0014" num="0014">
<claim-text>Verfahren zum Herstellen eines insbesondere nach einem der vorstehenden Ansprüche ausgebildeten Mantelgeschosses (1), insbesondere Vollmantelgeschosses, für Übungs- und/oder Trainingsmunition insbesondere mit einem Kaliber von höchstens 9mm Luger, bei dem ein Geschosskern (5), der Eisen aufweist, insbesondere aus Stahl besteht, hergestellt und im Bereich einer sich insbesondere ogivenartig verjüngenden Front eine Vertiefung (15) eingebracht, insbesondere eingepresst, wird, wobei ein Geschossmantel (3) mit einem frontseitigen Verjüngungsabschnitt (7), insbesondere Ogivenabschnitt, hergestellt wird der Geschosskern (5) unter Ausbildung eines Hohlraums (13) im Bereich des Verjüngungsabschnitts in den Geschossmantel (3) eingepresst wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0015" num="0015">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 14, bei dem der Geschosskern (5) nach dem Einbringen der Vertiefung (15) wärmebehandelt, insbesondere weichgeglüht, wird.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="17"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.png" wi="131" he="202" img-content="drawing" img-format="png"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="DE102009001454A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>102009001454</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0006]</crossref><crossref idref="pcit0002">[0007]</crossref><crossref idref="pcit0003">[0020]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
</ep-patent-document>
