[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gerätesteckdose sowie ein Netzkabel mit dieser
Gerätesteckdose und einem damit verbundenen Anschlusskabel.
[0002] Gerätesteckdosen sind aus dem Stand der Technik grundsätzlich bekannt. Die Gerätesteckdosen
weisen dabei sich in der Regel länglich entlang einer Erstreckungsachse - die in der
Regel auch der Einsteckrichtung der Gerätesteckdose entspricht - sich erstreckende
elektrische Kontakteile auf, welche in einem Isoliergehäuse getragen sind. Die Gerätesteckdose
kann entlang der Erstreckungsachse mit einer Verbindungsseite in einem damit korrespondierenden
Gerätestecker mechanisch aufgenommen und elektrisch kontaktiert werden. An der der
Verbindungsseite entgegengesetzten (Rück-)Seite der Kontaktteile sind entsprechend
elektrische Leiter eines Anschlusskabels an den Kontaktteilen angeschlossen. Die Anschlussorientierung
der Leiter ist dabei grundsätzlich parallel zur Erstreckungsachse ausgerichtet. Das
Anschlusskabel erstreckt sich dann in der Regel ebenso entlang der Erstreckungsachse
weiter von der Gerätesteckdose weg. In einer alternativen Ausgestaltungsform einer
abgewinkelten Gerätesteckdose erstreckt sich zwar das Anschlusskabel bezüglich der
Erstreckungsachse in der Regel in einem 90°-Winkel nach außen weg. Die Anschlussorientierung
der Leiter bleibt jedoch parallel zur Erstreckungsrichtung ausgerichtet. Der Übergang
der Leiter von der Anschlussorientierung im Bereich der Kontaktteile zu der abgewinkelten
Erstreckungsrichtung des Anschlusskabels von der Gerätesteckdose weg wird dabei durch
Biegung der elektrischen Leiter erzielt.
[0003] Mithin verwenden sowohl geradlinige Netzkabel als auch abgewinkelte Netzkabel dieselben,
nämlich sich gradlinig entlang einer Erstreckungsachse sich erstreckende elektrische
Kontakteile, welche somit wesentlich eine maximale Einbauhöhe bzw. Aufbauhöhe der
Gerätesteckdosen - und insbesondere der abgewinkelten Gerätesteckdosen - und somit
von deren Erstreckung aus dem Gerätestecker heraus bestimmen.
[0004] Es ist somit eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Gerätesteckdose sowie
ein Netzkabel der eingangs genannten Art bereitzustellen, welche insbesondere in Einsteckrichtung
möglichst flach aufbauen; mithin also eine in dieser Richtung niedrige Einbauhöhe
ermöglichen.
[0005] Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand der unabhängigen Ansprüche gelöst. Die abhängigen
Ansprüche bilden den zentralen Gedanken der vorliegenden Erfindung in besonders vorteilhafter
Weise weiter.
[0006] Gemäß einem ersten Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung eine Gerätesteckdose
(allgemein auch bekannt als "Gerätekupplung") zur Verbindung mit einem Gerätestecker
(bspw. ein Geräteeinbaustecker). Die Gerätesteckdose weist eine Vielzahl von elektrischen
Anschlusskontaktelementen auf. Des Weiteren weist die Gerätesteckdose ein Isoliergehäuse
auf, welches die elektrischen Anschlusskontaktelemente wenigstens teilweise aufnimmt
und trägt. Die elektrischen Anschlusskontaktelemente weisen jeweils einen Steckabschnitt
auf, wobei all diese Steckabschnitte parallel zu einer ersten Achse (also auch parallel
zueinander) ausgerichtet sind bzw. sich erstrecken. Dies bevorzugt derart, dass jeder
der Steckabschnitte bei einer Steckbewegung der Gerätesteckdose entlang der ersten
Achse mit entsprechenden elektrischen Anschlusskontakten des elektrischen Gerätesteckers
zur Aufnahme der Gerätesteckdose in elektrischen Kontakt gebracht werden können. Die
elektrischen Anschlusskontaktelemente weisen jeweils einen mit dem Steckabschnitt
integral einstückig ausgebildeten Anschlussabschnitt auf, an denen jeweils (wenigstens)
ein elektrischer Leiter eines Anschlusskabels in einer Anschlussorientierung parallel
zu einer jeweiligen zweiten Achse anschließbar ist, um elektrisch mit dem zugeordneten
Steckabschnitt verbunden zu sein. Die erste Achse schließt mit jeder der zweiten Achsen
einen Winkel α mit 0° < α ≤ 90° ein.
[0007] Die Anschlussorientierung beschreibt dabei insofern die Ausgestaltung des jeweiligen
Anschlussabschnitts, als dass dieser derart ausgebildet sein muss, so dass die anzuschließenden
Leiter in diesem Bereich eine Orientierung - nämlich die Anschlussorientierung - einnehmen
müssen, um an den Kontaktteilen angeschlossen zu werden und zu sein. Mithin verlaufen
die elektrischen Leiter, wenn sie an den Anschlussabschnitten angeschlossen sind,
im Bereich der Anschlussabschnitte entlang der Anschlussorientierung; also parallel
zu der zweiten Achse und folglich schräg bzw. gar orthogonal zu der ersten Achse.
Somit verläuft ein Anschlag der elektrischen Leiter nicht, wie bei herkömmlichen Gerätesteckdosen,
parallel zur Steckrichtung bzw. ersten Achse, so dass die notwendige Einbauhöhe reduziert
werden kann.
[0008] Da die durch die Anschlussabschnitte vorgegebene Anschlussorientierung nicht, wie
bei herkömmlichen Gerätesteckdosen, parallel zu der ersten Achse ausgerichtet ist,
sondern schräg oder gar orthogonal dazu verläuft, können die elektrischen Leiter eines
entsprechenden Anschlusskabels sich direkt in einer entsprechenden Orientierung von
dem elektrischen Anschlusskontaktelement bzw. dessen Anschlussabschnitt weg erstrecken,
ohne erst über eine Biegung der Leiter in die gewünschte Orientierungsrichtung geführt
zu werden. Somit kann einerseits die Gerätesteckdose insgesamt niedrig bzw. flach
aufbauen, da kein zusätzlicher Raum zur Richtungsänderung der Leiterführung notwendig
ist. Somit kann eine entsprechende Gerätesteckdose auch bei nur geringem Bauraum verwendet
werden. Andererseits ist keine bzw. keine vergleichbar nennenswerte Biegung der Leiter
im Bereich bzw. Nahe ihrer Anschlussstelle an den Anschlusskontaktelementen erforderlich,
wodurch die elektrischen Leiter entlastet werden. Auch kann so der Einbau vereinfacht
bzw. erleichtert werden. Insgesamt kann eine solche Gerätesteckdose so besonders kompakt
ausgebildet werden. Zudem kann ein anzuschließendes Anschlusskabel weitestgehend bzw.
vergleichbar stressfrei von der Gerätesteckdose weggeführt werden.
[0009] Die erste Achse schließt mit jeder der zweiten Achsen bevorzugt einen Winkel α mit
60° ≤ α ≤ 90° oder 70° ≤ α ≤ 90° oder 80° ≤ α ≤ 90° oder 85° ≤ α ≤ 90° oder im wesentlichen
α = 90° ein. Somit kann, je nach Anforderung, ein definierter Winkel für die Anschlussorientierung
sowie folglich zum möglichst stressfreien Wegführen eines Anschlusskabels von der
Gerätesteckdose bereitgestellt werden. Bei einem Winkel α ≥ 60° und bevorzugt möglichst
nah an 90° heran kann eine insgesamt besonders geringe Einbauhöhe und folglich eine
kompakte Bauform der Gerätesteckdose bereitgestellt werden.
[0010] Die Steckabschnitte sind bevorzugt in Reihe nebeneinander angeordnet. Somit kann
eine besonders kompakte Bauform der Gerätesteckdose weiter gefördert werden; insbesondere
gegenüber herkömmlichen bzw. standardisierten Kalt-, Warm- oder Heißgerätesteckern,
bei denen die Steckabschnitte in der Regel im Dreieck - und somit platzraubender -
angeordnet sind. Grundsätzlich ist die Anordnung der Steckabschnitte relativ zueinander
mitunter durch entsprechende Anschlusskontakte auf Seiten des Gerätesteckers und/oder
durch entsprechende Normen bzw. Standards vorgegeben, und daher von der vorliegenden
Erfindung nicht begrenzt.
[0011] Die zweiten Achsen sind bevorzugt alle parallel zueinander ausgerichtet. Somit kann
eine besonders kompakte Bauform erzielt werden. Zudem kann so ein Anschluss von Leitern
an die entsprechenden Anschlussabschnitte erleichtert werden.
[0012] Die Anschlussabschnitte sind bevorzugt jeweils parallel zu der zugeordneten zweiten
Achse ausgerichtet bzw. erstrecken sich entsprechend. Da die Anschlussabschnitte selbst
entsprechend ausgerichtet sind, kann eine besonders kompakte Bauform der Gerätesteckdose
bei gleichzeitig einfacher Anschlussmöglichkeit der anzuschließenden Leiter bereitgestellt
werden.
[0013] Die Anschlussabschnitte ragen bevorzugt alle zu derselben Seite bzgl. der Gerätesteckdose
hin; dies vorzugsweise schräg oder orthogonal zu der ersten Achse. Dies führt zu einer
besonders kompakten Bauform der Gerätesteckdose und unterstützt weiter einen besonders
einfachen Anschluss entsprechender Leiter, da diese von derselben Seite her zugeführt
bzw. angeschlossen werden können. Dies wiederum führt zu einem möglichst stressfreien
Anschluss der elektrischen Leiter.
[0014] Die elektrischen Anschlusskontaktelemente können bevorzugt jeweils als integral einstückiges
Stanz-Biege-Teil ausgebildet sein. Somit kann das elektrische Anschlusskontaktelement
in besonders einfacher Weise hergestellt werden. Zudem kann das Anschlusskontaktelement
so einfach gehandhabt werden. Auch ist so eine dauerhafte elektrische Verbindung zwischen
dem Steckabschnitt und dem Anschlussabschnitt gewährleistet.
[0015] Die elektrischen Anschlusskontaktelemente weisen bevorzugt jeweils einen Biegeabschnitt
auf, über den der zugeordnete Steckabschnitt mit dem zugeordneten Anschlussabschnitt
(insbesondere direkt) verbunden ist. Die Verbindung von Steckabschnitt mit Anschlussabschnitt
über einen definierten (mithin also einen definiert gebogenen) Biegeabschnitt ermöglicht
sowohl eine stabile als auch definiert orientierte Ausrichtung von Steckabschnitt
und Anschlussabschnitt relative zueinander. Ist das Anschlusskontaktelement bevorzugt
als Stanz-Biege-Teil ausgebildet, kann dieser Biegeabschnitt in besonders einfacher
Weise während des Herstellungsprozesses einfach durch das Biegen erzeugt werden, so
dass ein besonders einfaches wie stabiles Anschlusskontaktelement bereitgestellt werden
kann.
[0016] Je elektrischem Anschlusskontaktelement können sich bevorzugt der zugeordnete Steckabschnitt
und der zugeordnete Anschlussabschnitt direkt von entgegengesetzten Enden des Biegeabschnitts
weg erstrecken. Folglich erstreckt sich dann bevorzugt der Steckabschnitt unmittelbar
ab dem Biegeabschnitt parallel zu der ersten Achse und der Anschlussabschnitt unmittelbar
ab dem Biegeabschnitt parallel zu der zugeordneten zweiten Achse. Das Anschlusskontaktelement
ist auf diese Weise besonders einfach und kompakt sowie effektiv bereitgestellt.
[0017] Der Biegeabschnitt weist bevorzugt einen definierten Biegeradius auf. Somit kann,
je nach Bedarf, ein besonders kompaktes und gleichermaßen stabiles Anschlusskontaktelement
bereitgestellt werden. Diese wiederum führt folglich zu einer entsprechend besonders
kompakten Gerätesteckdose insgesamt.
[0018] Die Anschlussabschnitte weisen bevorzug jeweils einen Steckkontakt, wie eine Kontaktfahne,
oder einen Klemmkontakt oder einen Lötkontakt auf. Die durch den Steckkontakt vorgegebene
Anschlussorientierung ergibt sich dabei durch eine Steckrichtung des an den Steckkontakt
anzusteckenden elektrischen Leiters des Anschlusskabels. Die durch den Klemmkontakt
vorgegebene Anschlussorientierung ergibt sich dabei durch eine Erstreckungsrichtung
des elektrischen Leiters im Klemmbereich des Klemmkontakts zur klemmenden Aufnahme
und Verbindung mit diesem. Die durch den Lötkontakt vorgegebene Anschlussorientierung
ergibt sich dabei durch eine Erstreckungsrichtung eines vorragenden und in der Regel
bevorzugt Pin-artigen Lötkontakts. Somit können unterschiedliche Anschlussmöglichkeiten
für elektrische Leiter eines an der Gerätesteckdose angeschlossenen Anschlusskabels
bereitgestellt werden. Auch andere Arten von Anschlussabschnitten sind denkbar. Ebenso
eine Kombination verschiedener Arten von Anschlussabschnitten, sofern dies notwendig
oder vorteilhaft ist.
[0019] Das Isoliergehäuse weist bevorzugt einen Trägerabschnitt auf, der die elektrischen
Anschlusskontaktelemente wenigstens teilweise aufnimmt und trägt. Somit kann ein definierter
und stabiler Abschnitt bereitgestellt werden, um die Anschlusskontaktelemente sicher
aufzunehmen und zu tragen.
[0020] Das Isoliergehäuse kann bevorzugt einen Mantelabschnitt aufweisen, der die Anschlussabschnitte
aufnimmt. Somit sind die zum Anschluss der elektrischen Leiter bereitgestellten Anschlussabschnitte
einfach und sicher aufgenommen.
[0021] Der Mantelabschnitt kann bevorzugt integral und weiter bevorzugt einstückig integral
mit dem Trägerabschnitt ausgebildet sein. Somit kann eine sichere und stabile Gerätesteckdose
bereitgestellt werden.
[0022] Der Mantelabschnitt kann bevorzugt mittels Formschluss mit dem Trägerabschnitt verbunden
sein. Somit ist es beispielsweise denkbar, diese beiden Teile des Isoliergehäuses
aus unterschiedlichen und dem entsprechenden Zweck dienlichen Materialien herzustellen.
So kann beispielsweise der Trägerabschnitt aus einem harten Kunststoff bereitgestellt
werden, während der Mantelabschnitt aus einem elastischeren Material, wie beispielsweise
einem Gummimaterial oder einem Silikon oder einem andersartigen weichen Kunststoffmaterial,
bereitgestellt ist. Auch kann es so ermöglicht werden, dass zunächst die elektrischen
Leiter eines Anschlusskabels in einfacher Weise an den in dem Trägerabschnitt aufgenommenen
Anschlussabschnitten angeschlossen werden können, wonach dann anschließend der Mantelabschnitt
vorgesehen oder übergestülpt wird, um so mittels des Mantelabschnitts die Anschlussabschnitte
darin sicher aufzunehmen. Dies kann den Anschluss der elektrischen Leiter weiter erleichtern.
[0023] Das Isoliergehäuse, vorzugsweise der Trägerabschnitt, kann bevorzugt Strukturabschnitte
zur mechanischen Verbindung der Gerätesteckdose mit dem zu verbindenden Gerätestecker
aufweisen. Somit kann eine Gerätesteckdose bereitgestellt werden, der eine besonders
sichere Verbindung mit einem entsprechenden Gerätestecker ermöglicht.
[0024] Die Strukturabschnitte können bevorzugt eine Raststruktur aufweisen, um eine - vorzugsweise
lösbare - Rastverbindung mit einer weiteren Raststruktur des zu verbindenden Gerätesteckers
einzugehen. Bei der Raststruktur kann es sich beispielsweise um eine Raste oder eine
Rastaufnahme oder dgl. mehr handeln. Somit kann eine besonders einfache aber wirkungsvolle
Verbindung der Gerätesteckdose ermöglicht werden, so dass diese sicher angeschlossen
werden kann.
[0025] Ist die Rastverbindung lösbar, so kann, nach Bedarf, die Gerätesteckdose auch in
einfacher Weise wieder entfernt bzw. von dem Gerätestecker getrennt werden.
[0026] Die Strukturabschnitte können bevorzugt eine asymmetrische Kodierungsstruktur zur
eindeutigen Verbindungsorientierung der Gerätesteckdose gegenüber einem zu verbindenden
Gerätestecker aufweisen. Somit kann ein Fehleinbau bzw. eine Fehlkontaktierung der
Gerätesteckdose gegenüber einem zugeordneten Gerätestecker vermieden werden. Der Gerätestecker
kann dabei korrespondierende asymmetrische Kodierungsstrukturen aufweisen, welche
dann entsprechend mit den Kodierungsstrukturen der Gerätesteckdose zusammenwirken
(also beispielsweise ineinandergreifen oder einander blockieren), um so die entsprechende
eindeutige Verbindungsorientierung zu ermöglichen.
[0027] Die Gerätesteckdose, vorzugsweise das Isoliergehäuse, kann bevorzugt eine Auflagefläche
zur Auflage auf dem Gerätestecker bei angeschlossener Gerätesteckdose aufweisen. Somit
kann eine definierte Auflagefläche bereitgestellt werden, die es einem Bediener in
einfacher Weise ermöglicht, einen ordnungsgemäßen Anschlusszustand zu erkennen und
so einen fehlerfreien Anschluss zu ermöglichen. Die Auflagefläche erstreckt sich bevorzugt
in einer Erstreckungsebene, welche besonders bevorzugt senkrecht auf der ersten Achse
steht. Somit ist die Auflagefläche einerseits einfach herzustellen. Andererseits bietet
diese so eine möglichst großflächige und somit sicher abstützende Fläche. Die Gerätesteckdose
weist bevorzugt eine Einbauhöhe H gemessen von der Auflagefläche bzw. der Erstreckungsebene
aus entlang der oder parallel zur ersten Achse - bevorzugt entgegen der Steckbewegung
- bis zu einem von den Steckabschnitten abgewandten Ende der Gerätesteckdose von H
≤ 20 mm oder ≤ 18 mm auf. Somit wird eine - im Vergleich zu herkömmlichen Gerätesteckdosen
- deutlich geringere Einbauhöhe bereitgestellt, wodurch die Gerätesteckdose auch in
kleinem Bauraum eingesetzt werden kann; dies bevorzugt ohne, dass Bauteile (bspw.
die elektrischen Leiter, etc.) zu stark beansprucht werden.
[0028] Gemäß einem weiteren Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung ein Netzkabel. Das
Netzkabel weist dabei zum einen die erfindungsgemäße Gerätesteckdose auf, wie sie
zuvor bereits beschrieben wurde. Des Weiteren weist das Netzkabel ein Anschlusskabel
mit einer Vielzahl von elektrischen Leitern auf. Jeder der elektrischen Leiter ist
dabei in der entsprechenden Anschlussorientierung an jeweils einem der Anschlussabschnitte
(elektrisch und mechanisch) angeschlossen bzw. anschließbar, so dass das Anschlusskabel
entlang einer dritten Achse von der Gerätesteckdose weg verläuft bzw. verlaufen kann.
[0029] Durch die beschriebene Anschlussorientierung kann so eine besonders kompakte Bauform
des Netzkabels bei bevorzugt möglichst stressfrei angeordnetem Anschlusskabel ermöglicht
werden.
[0030] Im Übrigen ergeben sich, je nach Ausprägung der Gerätesteckdose, die zuvor bereits
beschriebenen Vorteile.
[0031] Die dritte Achse ist bevorzugt parallel zu wenigstens einer oder allen zweiten Achsen
orientiert. Dies sorgt für einen besonders stressfreien Anschluss der elektrischen
Leiter des Anschlusskabels bei einer insgesamt besonders kompakten Bauform des Netzkabels.
[0032] Die dritte Achse schließt bevorzugt mit der ersten Achse einen Winkel β mit 0° <
β ≤ 90° oder 60° ≤ β ≤ 90° oder 70° ≤ β ≤ 90° oder 80° ≤ β ≤ 90° oder 85° ≤ β ≤ 90°
oder im Wesentlichen β = 90° ein. Somit kann eine möglichst stressfreie Orientierung
des Anschlusskabels je nach Anforderung bereitgestellt werden, während insgesamt das
Netzkabel möglichst kompakt ausgebildet ist. Bei einem Winkel β ≥ 60° und vorzugsweise
möglichst nah an 90° heran kann eine insgesamt besonders geringe Einbauhöhe und folglich
eine kompakte Bauform des Netzkabels bereitgestellt werden.
[0033] Das Anschlusskabel weist bevorzugt einen Isoliermantel auf, der alle elektrischen
Leiter umschließt. Der Isoliermantel ist dabei bevorzugt teilweise von dem Isoliergehäuse,
vorzugsweise von dem Mantelabschnitt, aufgenommen. Somit wird ein einfacher und sicherer
Aufbau des Anschlusskabels und folglich des Netzkabels ermöglicht. Dies umso mehr,
wenn der Isoliermantel von dem Isoliergehäuse bzw. dessen Mantelabschnitt aufgenommen
ist.
[0034] Weitere Ausgestaltung und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der Figuren
der begleitenden Zeichnungen im Folgenden beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Netzkabels mit einer erfindungsgemäßen
Gerätesteckdose gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
- Fig. 2
- eine seitliche Ansicht des erfindungsgemäßen Netzkabels gemäß Fig. 2 in Richtung II
gesehen (zur besseren Verdeutlichung der Bauteile teilweise durchscheinend bzw. teilgeschnitten),
- Fig. 3
- eine vorderseitige Ansicht des erfindungsgemäßen Netzkabels gemäß Fig. 1 in Richtung
III gesehen,
- Fig. 4
- eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Netzkabels gemäß Fig. 1 in Richtung IV gesehen,
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf das erfindungsgemäße Netzkabel gemäß Fig. 1 in Richtung V gesehen,
- Fig. 6
- eine perspektivische Vorderansicht der erfindungsgemäßen Gerätesteckdose bzw. eines
Teils derselben aus Fig. 1,
- Fig. 7
- eine perspektivische Rückansicht der erfindungsgemäßen Gerätesteckdose gemäß Fig.
6,
- Fig. 8
- eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Gerätesteckdose gemäß Fig. 6 in Richtung
VIII gesehen,
- Fig. 9
- eine rückseitige Ansicht der erfindungsgemäßen Gerätesteckdose gemäß Fig. 6 in Richtung
IX gesehen,
- Fig. 10
- eine Draufsicht auf die erfindungsgemäßen Gerätesteckdose gemäß Fig. 6 in Richtung
X gesehen,
- Fig. 11
- eine perspektivische Rückansicht des erfindungsgemäßen Netzkabels gemäß Fig. 1 angeschlossen
in einem korrespondierenden elektrischen Gerätestecker bspw. eines elektrischen Geräts,
- Fig. 12
- eine Seitenansicht der Anordnung mit dem erfindungsgemäßen Netzkabel gemäß Fig. 11
in Richtung XII gesehen, und
- Fig. 13
- eine Rückansicht der Anordnung mit dem erfindungsgemäßen Netzkabel gemäß Fig. 11 in
Richtung XIII gesehen.
[0035] Die Figuren zeigen eine Gerätesteckdose 1 gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung zur Verbindung mit einem Gerätestecker 100 (vgl. insbesondere Fig. 11 bis
13) bspw. eines elektrischen Gerätes 200 (hier vereinfacht dargestellt durch einen
den Gerätestecker 100 aufweisenden Gehäuseabschnitt 201 des Geräts 200). Die Kombination
aus Gerätesteckdose 1 und Gerätestecker 100 bezeichnet man auch als Gerätesteckvorrichtung.
[0036] Die Gerätesteckdose 1 weist eine Vielzahl von elektrischen Anschlusskontaktelementen
2 auf, wie sie insbesondere in Fig. 2 aber auch in den Fig. 6 bis 10 deutlich zu erkennen
sind. In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Gerätesteckdose 1 insgesamt
drei elektrische Anschlusskontaktelemente 2 auf, mithin also drei Pole. Die Erfindung
ist hierauf jedoch nicht beschränkt und die Gerätesteckdose 1 kann auch weniger oder
mehr elektrische Anschlusskontaktelemente 2 aufweisen.
[0037] Die elektrischen Anschlusskontaktelemente 2 können bevorzugt jeweils als integral
einstückiges Stanz-Biege-Teil ausgebildet sein, wie beispielhaft in Fig. 2 dargestellt
ist.
[0038] Die Gerätesteckdose 1 weist des Weiteren ein Isoliergehäuse 6 auf, welches die elektrischen
Anschlusskontaktelemente 2 wenigstens teilweise aufnimmt und trägt, wie insbesondere
aus Fig. 2 sowie den Fig. 6 bis 10 ersichtlich ist.
[0039] Wie insbesondere aus den Fig. 2 sowie 6 bis 10 ersichtlich ist, kann das Isoliergehäuse
6 einen Trägerabschnitt 7 aufweisen, der die elektrischen Anschlusskontaktelemente
2 wenigstens teilweise aufnimmt und trägt. Der Trägerabschnitt 7 kann dabei bevorzugt
aus einem Gummimaterial, einem Silikon oder einem anderen Kunststoffmaterial und dgl.
mehr hergestellt sein.
[0040] Das Isoliergehäuse 6, vorzugsweise der Trägerabschnitt 7, kann bevorzugt Strukturabschnitte
9 zur mechanischen Verbindung der Gerätesteckdose 1 mit dem zu verbindenden Gerätestecker
100 aufweisen, wie diese insbesondere aus den Fig. 1 bis 10 ersichtlich sind.
[0041] Die Strukturabschnitte 9 können bevorzugt eine Raststruktur 90 (bspw. eine Raste
oder, wie dargestellt, eine Rausaufnahme) aufweisen, um eine - vorzugsweise lösbare
- Rastverbindung mit einer weiteren (mit der Raststruktur 90 korrespondierenden) Raststruktur
190 des zu verbindenden Gerätesteckers 100 einzugehen, wie ergänzend aus den Fig.
11 bis 13 ersichtlich ist.
[0042] Die Strukturabschnitte 9 können bevorzugt eine asymmetrische Kodierungsstruktur 91
zur eindeutigen Verbindungsorientierung der Gerätesteckdose 1 gegenüber dem zu verbindenden
Gerätestecker 100 aufweisen. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist, wie insbesondere
der Fig. 3 zu entnehmen ist, die asymmetrische Kodierungsstruktur durch eine asymmetrische
Kontur des Trägerabschnitts 7 erzielt, der hier auf der linken Seite leicht gewölbt
und auf der rechten Seite flach ausgebildet ist. Zudem bildet hier die Raststruktur
90 ebenso eine bzw. einen Teil der asymmetrischen Kodierungsstruktur 91.
[0043] Die elektrischen Anschlusskontaktelemente 2 weisen jeweils einen Steckabschnitt 3
auf, die alle parallel zu einer ersten Achse X ausgerichtet sind bzw. sich erstrecken,
wie dies insbesondere aus der Fig. 2 ersichtlich ist. So kann jeder der Steckabschnitte
3 bei einer Steckbewegung S der Gerätesteckdose 1 entlang der ersten Achse X mit entsprechenden,
korrespondierenden elektrischen Anschlusskontakten des elektrischen Gerätesteckers
100 zur Aufnahme der Gerätesteckdose 1 in elektrischen Kontakt gebracht werden.
[0044] Die Steckabschnitte 3 können bevorzugt in Reihe nebeneinander angeordnet sein; mithin
also bevorzugt senkrecht zu der ersten Achse X entlang einer Verteilungsachse V nebeneinanderliegen.
Dies ist beispielsweise deutlich aus den Fig. 1, 3 und 6 ersichtlich.
[0045] Die elektrischen Anschlusskontaktelemente 2 weisen jeweils einen mit dem Steckabschnitt
3 integral einstückig ausgebildeten Anschlussabschnitt 4 auf, an denen jeweils ein
elektrischer Leiter L (beispielhaft in Fig. 2 schematisch und im Ausschnitt dargestellt)
eines Anschlusskabels C in einer Anschlussorientierung A parallel zu einer jeweiligen
zweiten Achse Y anschließbar ist, um elektrisch mit dem zugeordneten Steckabschnitt
3 verbunden zu sein/werden.
[0046] Die zweiten Achsen Y können bevorzugt alle parallel zueinander ausgerichtet sein,
wie dies beispielsweise aus den Fig. 7, 9 und 10 ersichtlich ist.
[0047] Die Anschlussabschnitte 4 können bevorzugt alle zu derselben Seite der Gerätesteckdose
1 hin ragen, vorzugsweise schräg oder - wie hier dargestellt - orthogonal zu der ersten
Achse X, wie dies beispielsweise aus den Fig. 7, 9 und 10 ersichtlich ist.
[0048] Die Anschlussabschnitte 4 können bevorzug jeweils parallel zu der zugeordneten zweiten
Achse Y ausgerichtet sein, bzw. sich entsprechend erstrecken, wie dies insbesondere
aus den Fig. 2 und 7 ersichtlich ist.
[0049] Die elektrischen Anschlusskontaktelemente 2 weisen bevorzugt jeweils einen Biegeabschnitt
5 auf, über den der zugeordnete Steckabschnitt 3 mit dem zugeordneten Anschlussabschnitt
4 (direkt) verbunden ist, wie dies insbesondere aus den Fig. 2, 7 und 9 ersichtlich
ist.
[0050] Je elektrischem Anschlusskontaktelement 2 erstrecken sich der zugeordnete Steckabschnitt
3 und der zugeordnete Anschlussabschnitt 4 direkt von entgegengesetzten Enden des
Biegeabschnitts 5 weg, wie dies insbesondere aus den Fig. 2 und 7 ersichtlich ist.
Dennoch können sich bevorzugt der Steckabschnitt 3 parallel zu der ersten Achse X
und der Anschlussabschnitt 4 parallel zu der zugeordneten zweiten Achse Y erstrecken.
[0051] Die Anschlussabschnitte 4 können bevorzugt, wie dargestellt, einen Klemmkontakt aufweisen.
Der Klemmkontakt ist hier durch einen U- bzw. V-förmigen Klemmabschnitt 40 - hier
mit zwei einander gegenüberliegenden Klemmschenkeln 41 - bereitgestellt. Die beiden
Klemmschenkel 41 schließen dabei zwischen sich einen Leiteraufnahmeraum 42 ein. In
diesen kann dann ein elektrischer Leiter L eines Anschlusskabels C in der Anschlussorientierung
A eingelegt werden. Anschließend werden die Klemmschenkel 41 aufeinander zu bewegt
und plastisch verformt, um so den Leiter L dazwischen einzuklemmen und so auch elektrisch
mit dem elektrischen Anschlusskontaktelement 2 zu verbinden. Alternativ ist es auch
denkbar, dass die Anschlussabschnitte 4 jeweils einen Steckkontakt, wie beispielsweise
eine Kontaktfahne, oder einen Lötkontakt oder dgl. mehr aufweisen.
[0052] Das Isoliergehäuse 6 kann bevorzugt einen Mantelabschnitt 8 aufweisen, der die Anschlussabschnitte
4 aufnimmt, wie insbesondere aus der Darstellung der Fig. 2 ersichtlich ist. Der Mantelabschnitt
8 kann bevorzugt integral mit dem Trägerabschnitt 7 ausgebildet sein. Wie beispielhaft
aus der Fig. 2 ersichtlich ist, kann der Mantelabschnitt 8 dazu beispielsweise mittels
Formschluss mit dem Trägerabschnitt 7 verbunden sein. Auch kann der Mantelabschnitt
8 bevorzugt einstückig integral mit dem Trägerabschnitt 7 ausgebildet sein. Der Mantelabschnitt
8 kann bevorzugt aus einem biegsam(er)en bzw. elastisch(er)en Material - bspw. im
Vergleich zu dem Material des Trägerabschnitts 7 -, wie beispielsweise einem Gummimaterial
oder Silikon oder einem anderen weichen Kunststoff oder dgl., hergestellt sein.
[0053] Wie insbesondere aus den Fig. 2, 4 und 5 sowie 12 ersichtlich ist, kann die Gerätesteckdose
1, vorzugsweise dessen Isoliergehäuse 6, eine Auflagefläche 60 zur Auflage auf dem
Gerätestecker 100 bei angeschlossener Gerätesteckdose1 aufweisen. Die Auflagefläche
60 erstreckt sich in dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel in einer Erstreckungsebene
E, welche hier bevorzugt senkrecht auf der ersten Achse X steht. Die Gerätesteckdose
1 weist bevorzugt eine Einbauhöhe H gemessen von der Auflagefläche 60 bzw. der Erstreckungsebene
E aus entlang der oder parallel zur ersten Achse X - bevorzugt entgegen der Steckbewegung
S - bis zu einem von den Steckabschnitten 3 abgewandten Ende 11 der Gerätesteckdose
1 von H ≤ 20 mm oder ≤ 18 mm auf.
[0054] Die erste Achse X schließt mit jeder der zweiten Achsen Y einen Winkel α mit 0° <
α ≤ 90° ein, wie insbesondere bevorzugt den Fig. 2 und 7 zu entnehmen ist. In einer
besonders bevorzugten Ausgestaltungsform schließt dabei die erste Achse X mit jeder
der zweiten Achsen Y einen Winkel α mit 60° ≤ α ≤ 90° oder 70° ≤ α ≤ 90° oder 80°
≤ α ≤ 90° oder 85° ≤ α ≤ 90° oder mit im Wesentlichen α = 90° (wie dargestellt und
beispielhaft aus den Fig. 2 und 7 ersichtlich) ein.
[0055] Die Fig. 1 bis 5 und 11 bis 13 zeigen ein Netzkabel 10 gemäß der vorliegenden Erfindung.
Dieses weist neben der zuvor bereits beschriebenen erfindungsgemäßen Gerätesteckdose
1 ferner ein Anschlusskabel C mit einer Vielzahl von elektrischen Leitern L auf. Wie
beispielhaft in der Fig. 2 angedeutet ist, ist jeder der elektrischen Leiter L in
der entsprechenden Anschlussorientierung A an jeweils einem der Anschlussabschnitte
4 angeschlossen (mithin also elektrisch und mechanisch), so dass das Anschlusskabel
C entlang einer dritten Achse Z von der Gerätesteckdose 1 weg verläuft, wie insbesondere
den Fig. 1 bis 4 und 11 bis 13 zu entnehmen ist.
[0056] Die dritte Achse Z ist bevorzugt parallel zu wenigstens einer oder - wie dargestellt
- allen zweiten Achsen Y orientiert (vgl. Fig. 2 in Zusammenschau mit Fig. 7 und 9).
[0057] Die dritte Achse Z schließt bevorzugt mit der ersten Achse X einen Winkel β mit 0°
< β ≤ 90° oder 60° ≤ β ≤ 90° oder 70° ≤ β ≤ 90° oder 80° ≤ β ≤ 90° oder 85° ≤ β ≤
90° oder mit im Wesentlichen β = 90° (wie dargestellt und beispielhaft aus Fig. 2
ersichtlich) ein.
[0058] Das Anschlusskabel C kann bevorzugt einen Isoliermantel I aufweisen, der alle elektrischen
Leiter L umschließt. Der Isoliermantel I kann bevorzugt teilweise von dem Isoliergehäuse
6, vorzugsweise von dem Mantelabschnitt 8, aufgenommen sein, wie aus den Fig. 1 bis
4 sowie 11 bis 13 ersichtlich ist.
[0059] Die vorliegende Erfindung ist durch die zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele
nicht beschränkt, sofern sie vom Gegenstand der folgenden Ansprüche umfasst ist.
1. Gerätesteckdose (1) zur Verbindung mit einem Gerätestecker (100), aufweisend:
• eine Vielzahl von elektrischen Anschlusskontaktelementen (2), und
• ein Isoliergehäuse (6), welches die elektrischen Anschlusskontaktelemente (2) wenigstens
teilweise aufnimmt und trägt,
wobei die elektrischen Anschlusskontaktelemente (2) jeweils einen Steckabschnitt (3)
aufweisen, die alle parallel zu einer ersten Achse (X) ausgerichtet sind,
wobei die elektrischen Anschlusskontaktelemente (2) jeweils einen mit dem Steckabschnitt
(3) integral einstückig ausgebildeten Anschlussabschnitt (4) aufweisen, an denen jeweils
ein elektrischer Leiter (L) eines Anschlusskabels (C) in einer Anschlussorientierung
(A) parallel zu einer jeweiligen zweiten Achse (Y) anschließbar ist, um elektrisch
mit dem zugeordneten Steckabschnitt (3) verbunden zu sein,
wobei die erste Achse (X) mit jeder der zweiten Achsen (Y) einen Winkel α mit 0° <
α ≤ 90° einschließt.
2. Gerätesteckdose (1) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die erste Achse (X) mit
jeder der zweiten Achsen (Y) einen Winkel α mit 60° ≤ α ≤ 90° oder 70° ≤ α ≤ 90° oder
80° ≤ α ≤ 90° oder 85° ≤ α ≤ 90° oder mit im Wesentlichen α = 90° einschließt.
3. Gerätesteckdose (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Steckabschnitte
(3) in Reihe nebeneinander angeordnet sind.
4. Gerätesteckdose (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die zweiten Achsen
(Y) alle parallel zueinander ausgerichtet sind.
5. Gerätesteckdose (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Anschlussabschnitte
(4) jeweils parallel zu der zugeordneten zweiten Achse (Y) ausgerichtet sind.
6. Gerätesteckdose (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Anschlussabschnitte
(4) alle zu derselben Seite der Gerätesteckdose (1) hin ragen, vorzugsweise schräg
oder orthogonal zu der ersten Achse (X).
7. Gerätesteckdose (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die elektrischen
Anschlusskontaktelemente (2) jeweils als integral einstückiges Stanz-Biege-Teil ausgebildet
sind.
8. Gerätesteckdose (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die elektrischen
Anschlusskontaktelemente (2) jeweils einen Biegeabschnitt (5) aufweisen, über den
der zugeordnete Steckabschnitt (3) mit dem zugeordneten Anschlussabschnitt (4) verbunden
ist,
wobei vorzugsweise sich je elektrischem Anschlusskontaktelement (2) der zugeordnete
Steckabschnitt (3) und der zugeordnete Anschlussabschnitt (4) direkt von entgegengesetzten
Enden des Biegeabschnitts (5) weg erstrecken.
9. Gerätesteckdose (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Anschlussabschnitte
(4) jeweils einen Steckkontakt, wie eine Kontaktfahne, oder einen Klemmkontakt oder
einen Lötkontakt aufweist.
10. Gerätesteckdose (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei das Isoliergehäuse (6) einen Trägerabschnitt (7) aufweist, der die elektrischen
Anschlusskontaktelemente (2) wenigstens teilweise aufnimmt und trägt, und/oder wobei
das Isoliergehäuse (6) einen Mantelabschnitt (8) aufweist, der die Anschlussabschnitte
(4) aufnimmt,
wobei vorzugsweise der Mantelabschnitt (8) integral, besonders vorzugsweise einstückig
integral, mit dem Trägerabschnitt (7) ausgebildet ist, und/oder wobei vorzugsweise
der Mantelabschnitt (8) mittels Formschluss mit dem Trägerabschnitt (7) verbunden
ist.
11. Gerätesteckdose (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Isoliergehäuse
(6), vorzugsweise der Trägerabschnitt (7), Strukturabschnitte (9) zur mechanischen
Verbindung der Gerätesteckdose (1) mit dem zu verbindenden Gerätestecker (100) aufweist,
wobei vorzugsweise die Strukturabschnitte (9) eine Raststruktur (90) aufweisen, um
eine - vorzugsweise lösbare - Rastverbindung mit einer weiteren Ratsstruktur (190)
des zu verbindenden Gerätesteckers (100) einzugehen, und/oder wobei vorzugsweise die
Strukturabschnitte (9) eine asymmetrische Kodierungsstruktur (91) zur eindeutigen
Verbindungsorientierung aufweisen.
12. Gerätesteckdose (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Gerätesteckdose
(1), vorzugsweise das Isoliergehäuse (6), eine Auflagefläche (60) zur Auflage auf
dem Gerätestecker (100) bei angeschlossener Gerätesteckdose (1) aufweist,
wobei die Gerätesteckdose (1) eine Einbauhöhe H gemessen von der Auflagefläche (60)
aus entlang der ersten Achse (X) bis zu einem von den Steckabschnitten (3) abgewandten
Ende (11) der Gerätesteckdose (1) von H ≤ 20mm oder H ≤ 18mm aufweist.
13. Netzkabel (10), aufweisend:
• eine Gerätesteckdose (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, und
• ein Anschlusskabel (C) mit einer Vielzahl von elektrischen Leitern (L), wobei jeder
der elektrischen Leiter (L) in der entsprechenden Anschlussorientierung (A) an jeweils
einem der Anschlussabschnitte (4) angeschlossen ist, so dass das Anschlusskabel (C)
entlang einer dritten Achse (Z) von der Gerätesteckdose (1) weg verläuft.
14. Netzkabel (10) nach dem vorhergehenden Anspruch,
wobei die dritte Achse (Z) parallel zu wenigstens einer oder allen zweiten Achsen
(Y) orientiert ist, und/oder
wobei die dritte Achse (Z) mit der ersten Achse (X) einen Winkel β mit 0° < β ≤ 90°
oder 60° ≤ β ≤ 90° oder 70° ≤ β ≤ 90° oder 80° ≤ β ≤ 90° oder 85° ≤ β ≤ 90° oder mit
im Wesentlichen β = 90° einschließt.
15. Netzkabel (10) nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, wobei das Anschlusskabel
(C) einen Isoliermantel (I) aufweist, der alle elektrischen Leiter (L) umschließt,
wobei der Isoliermantel (I) teilweise von dem Isoliergehäuse (6), vorzugsweise von
dem Mantelabschnitt (8), aufgenommen ist.