(19)
(11) EP 4 817 466 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
07.10.2026  Patentblatt  2026/41

(21) Anmeldenummer: 26163879.5

(22) Anmeldetag:  11.03.2026
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47B 81/00(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
A47B 81/002
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC ME MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA
Benannte Validierungsstaaten:
GE KH LA MA MD TN

(30) Priorität: 18.03.2025 EP 25164343
29.04.2025 EP 25173430

(71) Anmelder: Peka-Metall AG
6295 Mosen (CH)

(72) Erfinder:
  • Schmidig, Adrian
    6405 Immensee (CH)
  • Weber, Bernhard
    5712 Beinwil am See (CH)

(74) Vertreter: Herrmann, Johanna 
Industrial Property Services GmbH Rosenweg 14
4303 Kaiseraugst
4303 Kaiseraugst (CH)

   


(54) RAHMEN IN MODULBAUWEISE


(57) Ein Rahmen (10) in Modulbauweise zum Einbau in ein Möbelstück umfasst ein erstes Rahmenmodul (15) umfassend eine erste Führungsschiene (1), eine zweite Führungsschiene (2) sowie ein erstes Verbindungselement (3) und ein zweites Verbindungselement (4). Ein zweites Rahmenmodul (40) ist mit dem ersten Rahmenmodul (15) mittels einer Einhängevorrichtung (25) verbindbar, wobei die Einhängevorrichtung (25) zum Einhängen des zweiten Rahmenmoduls (15) in eines der ersten oder zweiten Verbindungselemente (3, 4) ausgebildet ist.




Beschreibung

Hintergrund



[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Rahmen in Modulbauweise zum Einbau in ein Möbelstück, insbesondere für einen Eckschrank. Der Rahmen kann eine Auszugvorrichtung für einen Eckschrank umfassen. Auszugvorrichtungen für Eckschränke werden verwendet, um den in der Ecke eines Eckschranks liegenden Stauraum besser zugänglich zu machen.

Stand der Technik



[0002] Dokument EP 1615529 B1 zeigt einen Eckschrank mit einer im Eckbereich befindlichen Einbaueinheit E2 und einer innerhalb der Schranktüre angeordneten Einbaueinheit E1 für die Lagerung von im Eckschrank einzulagernden Gütern. Wenn die Schranktüre geöffnet wird, wird die Einbaueinheit E1 mit der Schranktüre mitbewegt und um die vertikale Schrankkante geschwenkt und von der Schrankkante wegbewegt. Die Einbaueinheit E2 ist über eine Schiebe- und Schwenkführung mit der Einbaueinheit E1 gekoppelt, sodass sie während der Schwenkbewegung im Eckschrank von der Eckposition in die ursprüngliche Position der Einbaueinheit E1 verschoben wird. Die Einbaueinheit E1 umfasst einen Seitenrahmen, der mit einer Rolle in einer Führungsschiene geführt ist, die an der Seitenwand des Schranks befestigt ist. Zudem ist der Seitenrahmen mit einem Frontrahmen verbunden, der die Schranktür trägt. Die Führungsschiene ist Bestandteil eines an der Seitenwand befestigten Schwenkrahmens, der ein vertikales Halteblech und einen entlang des Schrankbodens verlaufenden Winkelholm umfasst. Im Eckbereich des Schranks befinden sich Stützbleche, die zwei entlang der Rückwand verlaufende horizontale Führungsschienen für die Einbaueinheit E2 tragen. Wenn dieser Schwenkrahmen vorgefertigt wird, muss für eine rechtsseitig angeordnete Schranktür ein anderer Schwenkrahmen vorgesehen werden wie für eine linksseitig angeordnete Schranktür. Der für eine rechtsseitig angeordnete Schranktür verwendete Schwenkrahmen gemäss dieser vorbekannten Lösung kann somit nicht verwendet werden, wenn die Schranktür sich auf der linken Seite des Schranks befinden soll.

[0003] Wenn der Schwenkrahmen als Modul vorgefertigt werden soll, ist er durch seine Abmessungen sperrig und benötigt daher viel Transportfläche. Daher eignet sich der Schwenkrahmen nicht zum Transport in zusammengebautem Zustand und wird vorteilhafterweise in platzsparender Weise vorteilhafterweise zu Transportzwecken in seine Einzelteile zerlegt. Wenn der Einbau in den Schrank in einer Schreinerei oder bei einem Möbelhersteller erfolgen soll, ist die Montage dieses Schwenkrahmens daher mit entsprechendem Zeitaufwand verbunden.

[0004] Aus dem Dokument WO2008/116577 A1 ist ein Ausziehbeschlag für einen Schrank mit einem Korpus bekannt, der eine kurze Seitenwand und eine lange Seitenwand aufweist. An der Innenseite der kurzen Seitenwand sind zwei Führungsschienen für einen Objektträger angeordnet. Zudem kann der Objektträger mittels einer Schwenkvorrichtung um die vordere Kante der kurzen Seitenwand geschwenkt werden. Die Schwenkvorrichtung wird durch einen Stift gebildet, der in einer an der Innenseite der kurzen Seitenwand befindlichen Führungsbahn gleitet. Wenn sich der Stift in einer Position nahe der vorderen Kante der kurzen Seitenwand befindet, kann der mit dem Stift verbundene Objektträger um eine durch den Stift verlaufende vertikale Schwenkachse geschwenkt werden. Es ist allerdings nach der in diesem Dokument gezeigten Ausführung gar nicht möglich, dass ein zweiter Objektträger vorhanden ist, da gar kein Platz für einen zweiten Objektträger vorgesehen ist.

[0005] Im Dokument WO 2020/225790 A1 ist eine Ausziehvorrichtung mit einer Schwenkvorrichtung für einen ersten Objektträger gezeigt, die mit einer Schwenkvorrichtung für einen zweiten Objektträger gekoppelt ist. Die beiden Schwenkvorrichtungen sind derart miteinander gekoppelt, dass beim Ausziehen und anschliessenden Verschwenken des ersten Objektträgers der zweite Objektträger um eine zweite Schwenkachse gedreht wird. Die Montage der zweiten Schwenkvorrichtung im Inneren des Schrankkorpus kann zwar grundsätzlich für eine rechtsseitige oder linksseitige Position in einem Schrankkorpus erfolgen. Allerdings muss die Montage der Schwenkvorrichtungen vom Möbelhersteller individuell entsprechend der gewünschten rechtsseitigen oder linksseitigen Position vorgenommen werden. Zudem muss zumindest die Schwenkachse für die zweite Schenkvorrichtung im Schrankboden und an der Schrankdecke erfolgen, sodass insbesondere die Bodenfläche nicht frei von Einbauten ist.

[0006] Dieselbe Einschränkung scheint für auch für die Lösung zu gelten, die im Dokument KR 1999 022088 U beschrieben ist. Dort werden die ersten und zweiten Objektträger zwar in Führungsschienen geführt, die an der Rückwand bzw. der Seitenwand des Schanks angebracht sind. Allerdings erfordert der Kopplungsmechanismus, der ermöglicht, dass bei der Schwenkbewegung des ersten Objektträgers eine Translationsbewegung des zweiten Objektträgers erfolgt, ein am Schrankboden befestigtes Schwenklager. Daher müssen auch gemäss dieser Lösung Einbauten auf dem Schrankboden vorgenommen werden.

[0007] Die vorgeschlagenen Lösungen, soweit sie erste und zweite schwenkbare oder verschiebbare Objektträger enthalten, haben daher den Nachteil, dass die Montage aufwändig ist und erst beim Möbelhersteller erfolgen kann, vorgefertigte Module können nicht zum Einsatz kommen. Zudem haben die vorbekannten Lösungen den Nachteil, dass Einbauten am Schrankboden vorgenommen werden müssen, was die Zugänglichkeit zum Schrankboden, beispielsweise für die Reinigung des Schrankbodens, erschwert.

Aufgabe der Erfindung



[0008] Daher ist es Aufgabe der Erfindung einen Rahmen in Modulbauweise für eine Auszugvorrichtung zu entwickeln, der sowohl für den linksseitigen als auch für den rechtsseitigen Einbau verwendet werden kann. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, einen Rahmen in Modulbauweise für eine Auszugvorrichtung zu entwickeln, der in wenigen Arbeitsschritten auf einfachste Weise das Möbelstück eingebaut werden kann. Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, den Schrankboden so weit wie möglich frei von Einbauten zu halten, damit der Schrankboden einfach gereinigt werden kann.

Beschreibung der Erfindung



[0009] Die Lösung der Aufgabe der Erfindung erfolgt durch einen Rahmen gemäss Anspruch 1. Vorteilhafte Ausführungsbeispiele des Rahmens sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

[0010] Wenn der Begriff "beispielsweise" in der nachfolgenden Beschreibung verwendet wird, bezieht sich dieser Begriff auf Ausführungsbeispiele und/oder Ausführungsformen, was nicht notwendigerweise als eine bevorzugtere Anwendung der Lehre der Erfindung zu verstehen ist. In ähnlicher Weise sind die Begriffe "vorzugsweise", "bevorzugt" zu verstehen, indem sie sich auf ein Beispiel aus einer Menge von Ausführungsbeispielen und/oder Ausführungsformen beziehen, was nicht notwendigerweise als eine bevorzugte Anwendung der Lehre der Erfindung zu verstehen ist. Dementsprechend können sich die Begriffe "beispielsweise", "vorzugsweise" oder "bevorzugt" auf eine Mehrzahl von Ausführungsbeispielen und/oder Ausführungsformen beziehen.

[0011] Die nachfolgende detaillierte Beschreibung enthält verschiedene Ausführungsbeispiele für den erfindungsgemässen Rahmen. Die Beschreibung eines bestimmten Rahmens ist nur als beispielhaft anzusehen. In der Beschreibung und den Ansprüchen werden die Begriffe "enthalten", "umfassen", "aufweisen" als "enthalten, aber nicht beschränkt auf" interpretiert.

[0012] Die Erfindung betrifft des Weiteren einen Eckschrank umfassend einen Rahmen nach einem der vorhergehenden Ausführungsbeispiele.

[0013] Ein Rahmen in Modulbauweise zum Einbau in ein Möbelstück umfasst ein erstes Rahmenmodul umfassend eine erste Führungsschiene, eine zweite Führungsschiene sowie ein erstes Verbindungselement und ein zweites Verbindungselement. Das erste Rahmenmodul ist somit insbesondere durch die erste Führungsschiene, die zweite Führungsschiene, das erste Verbindungselement und das zweite Verbindungselement ausgebildet. Insbesondere ist das erste Rahmenmodul für den Einbau in einen Eckschrank ausgebildet. Die erste Führungsschiene umfasst ein erstes Führungsschienenende und ein zweites Führungsschienenende. Die zweite Führungsschiene umfasst ein erstes Führungsschienenende und ein zweites Führungsschienenende. Zumindest eines der ersten oder zweiten Verbindungselemente ist im Bereich zumindest eines der ersten oder zweiten Führungsschienenenden angeordnet Zumindest eines der ersten oder zweiten Verbindungselemente ist im Bereich zumindest eines der gegenüberliegenden ersten oder zweiten Führungsschienenenden angeordnet. Ein zweites Rahmenmodul ist mit dem ersten Rahmenmodul mittels einer Einhängevorrichtung verbindbar. Die Einhängevorrichtung ist zur Aufnahme des zweiten Rahmenmoduls in eines der ersten oder zweiten Verbindungselemente ausgebildet. Der Rahmen enthält eine relativ zum zweiten Rahmenmodul bewegbare Auszugvorrichtung. Die Auszugvorrichtung enthält einen relativ zum zweiten Rahmenmodul verschiebbaren und schwenkbaren Montagerahmen. Die Auszugvorrichtung umfasst einen schwenkbaren Holm. Der schwenkbare Holm enthält ein erstes Führungselement und ein zweites Führungselement, wobei der schwenkbare Holm sowie das erste Führungselement und das zweite Führungselement um eine im Einbauzustand vertikale Schwenkachse relativ zum zweiten Rahmenmodul schwenkbar sind.

[0014] Nach einem Ausführungsbeispiel umfasst das erste Verbindungselement ein erstes Verbindungselementende und ein zweites Verbindungselementende, wobei das erste Verbindungselementende mit dem ersten Führungsschienenende der ersten Führungsschiene und das zweite Verbindungselementende des ersten Verbindungselements mit dem ersten Führungsschienenende der zweiten Führungsschiene verbunden ist. Nach einem Ausführungsbeispiel umfasst das zweite Verbindungselement ein erstes Verbindungselementende und ein zweites Verbindungselementende, wobei das erste Verbindungselementende mit dem zweiten Führungsschienenende der ersten Führungsschiene und das zweite Verbindungselementende des zweiten Verbindungselements mit dem zweiten Führungsschienenende der zweiten Führungsschiene verbunden ist. Nach einem Ausführungsbeispiel erstreckt sich das erste Verbindungselement vom zugehörigen ersten Verbindungselementende zum zweiten Verbindungselementende. Nach einem Ausführungsbeispiel erstreckt sich das zweite Verbindungselement vom zugehörigen ersten Verbindungselementende zum zweiten Verbindungselementende.

[0015] Die erste Führungsschiene weist insbesondere ein erstes Führungsschienenende und ein zweites Führungsschienenende auf. Die zweite Führungsschiene weist insbesondere ein erstes Führungsschienenende und ein zweites Führungsschienenende auf. Das erste Verbindungselement weist insbesondere ein erstes Verbindungselementende und ein zweites Verbindungselementende auf, wobei das erste Verbindungselementende mit dem ersten Führungsschienenende der ersten Führungsschiene und das zweite Verbindungselementende des ersten Verbindungselements mit dem ersten Führungsschienenende der zweiten Führungsschiene verbunden ist. Das zweite Verbindungselement weist insbesondere ein erstes Verbindungselementende und ein zweites Verbindungselementende auf, wobei das erste Verbindungselementende mit dem zweiten Führungsschienenende der ersten Führungsschiene und das zweite Verbindungselementende des zweiten Verbindungselements mit dem zweiten Führungsschienenende der zweiten Führungsschiene verbunden ist.

[0016] Nach einem Ausführungsbeispiel enthält die Einhängevorrichtung einen Vorsprung, der ein Einbauzustand zur Auflage auf dem entsprechenden ersten oder zweiten Verbindungselements ausgebildet ist. Nach einem Ausführungsbeispiel enthält die Einhängevorrichtung eine Nut, die im Einbauzustand zur Aufnahme des entsprechenden ersten oder zweiten Verbindungselements ausgebildet ist.

[0017] Insbesondere kann die Nut auf der dem Vorsprung gegenüberliegenden Seite eine Ausnehmung enthalten, in welcher eine Wand des entsprechenden ersten und zweiten Verbindungselements teilweise aufgenommen ist.

[0018] Nach einem Ausführungsbeispiel umfasst die Einhängevorrichtung ein erstes Einhängeelement und ein zweites Einhängeelement. Insbesondere ist das erste Einhängeelement in der Nähe der ersten Führungsschiene angeordnet und das zweite Einhängeelement in der Nähe der zweiten Führungsschiene angeordnet. Diese Variante zeichnet sich durch eine überraschend hohe Formstabilität aus.

[0019] Nach einem Ausführungsbeispiel weist entsprechende erste oder zweite Verbindungselement einen L-förmigen Querschnitt mit einem ersten Schenkel und einem zweiten Schenkel auf. Der Vorsprung kann im Einbauzustand auf dem ersten Schenkel des entsprechenden ersten oder zweiten Verbindungselements aufliegen, die Nut kann im Einbauzustand zur Aufnahme des zweiten Schenkels des ersten oder zweiten Verbindungselements ausgebildet sein. Diese Variante ermöglicht eine überraschend einfache Fixierung des zweiten Rahmenmoduls am ersten Rahmenmodul.

[0020] Nach einem Ausführungsbeispiel umfasst das zweite Rahmenmodul einen ersten Verbindungselementarm und einen zweiten Verbindungselementarm. Insbesondere enthält der erste Verbindungselementarm das erste Einhängeelement und der zweite Verbindungselementarm das zweite Einhängeelement, wobei jedes der ersten und zweite Einhängeelemente zum Einhängen in eines der ersten oder zweiten Verbindungselemente ausgebildet sein kann.

[0021] Das zweite Rahmenmodul umfasst insbesondere einen ersten Verbindungselementarm und einen zweiten Verbindungselementarm, wobei der erste Verbindungselementarm eine erste Führungsausnehmung enthalten kann und wobei der zweite Verbindungselementarm eine zweite Führungsausnehmung enthalten kann. Der Montagerahmen kann ein erstes Eingriffselement enthalten, welches zum Eingriff in die erste Führungsausnehmung ausgebildet ist. Der Montagerahmen kann ein zweites Eingriffselement enthalten, welches zum Eingriff in die zweite Führungsausnehmung ausgebildet ist.

[0022] Nach einem Ausführungsbeispiel sind erste Führungselement und das zweite Führungselement als erstes Schwenkelement und zweites Schwenkelement ausgebildet.

[0023] Nach einem Ausführungsbeispiel ist das erste Führungselement mit einem ersten Verschiebungselement und das zweite Führungselement mit einem zweiten Verschiebungselement gekoppelt. Nach diesem Ausführungsbeispiel ist das erste Verschiebungselement in einem ersten Führungselement des Montagerahmens verschiebbar gelagert und das zweite Verschiebungselement in einem zweiten Führungselement des Montagerahmens verschiebbar gelagert, sodass der Montagerahmen relativ zu den ersten und zweiten Führungselementen verschiebbar ist. Insbesondere ist der Montagerahmen mittels des ersten Führungselements und des zweiten Führungselements zwischen einem eingezogenen Zustand und einem ausgezogenen Zustand verschiebbar.

[0024] Zumindest eines der ersten und zweiten Verschiebungselemente kann ein Rollenelement, eine Kugelumlaufführung, eine Gleitführung oder ein Führungselement mit Kugelkäfig enthalten.

[0025] Nach einem Ausführungsbeispiel ist das erste Führungselement über ein erstes Drehmittel und das zweite Führungselement über ein zweites Drehmittel mit dem zweiten Rahmenmodul drehbar gekoppelt.

[0026] Nach einem Ausführungsbeispiel sind das erste Führungselement und das zweite Führungselement mit dem Holm drehfest gekoppelt.

[0027] Der Montagerahmen enthält nach einem Ausführungsbeispiel ein erstes Trägerelement, ein zweites Trägerelement und zumindest ein erstes Trägerverbindungselement und ein zweites Trägerverbindungselement. Das erste Trägerverbindungselement bildet nach einem Ausführungsbeispiel eine erste Verbindung des ersten Trägerelements mit dem zweiten Trägerelement aus, und das zweite Trägerverbindungselement bildet eine zweite Verbindung des ersten Trägerelements mit dem zweiten Trägerelement aus.

[0028] Das Trägerverbindungselement weist nach einem Ausführungsbeispiel einen ersten Verbindungselementendbereich und einen zweiten Verbindungselementendbereich auf, wobei das Trägerverbindungselement im ersten Verbindungelementendbereich mit dem ersten Trägerelement verbunden ist und das Trägerverbindungselement im zweiten Verbindungselementendbereich mit dem zweiten Trägerelement verbunden ist. Das erste Trägerelement weist insbesondere einen ersten Trägerelementendabschnitt und einen zweiten Trägerelementendabschnitt auf. Das zweite Trägerelement weist insbesondere einen ersten Trägerelementendabschnitt und einen zweiten Trägerelementendabschnitt auf.

[0029] Nach einem Ausführungsbeispiel sind der erste Trägerelementendabschnitt des ersten Trägerelements und der erste Verbindungselementendbereich verbunden. Der erste Trägerelementendabschnitt des zweiten Trägerelements und der zweite Verbindungselementendbereich können nach einem Ausführungsbeispiel ebenfalls verbunden sein. Nach einem Ausführungsbeispiel sind ein erstes Trägerverbindungselement und ein zweites Trägerverbindungselement vorgesehen.

[0030] Insbesondere kann das Trägerverbindungselement oder eines der ersten und zweiten Trägerverbindungselemente eine Führungsvorrichtung enthalten. Die Führungsvorrichtung kann zumindest ein Führungselement aus der Gruppe bestehend aus einer Führungsschiene oder einem Rollenelement enthalten.

[0031] Nach einem Ausführungsbeispiel können das erste Trägerelement, das zweite Trägerelement und das zweite Trägerverbindungselement zusammen mit dem ersten Trägerverbindungselement in der Führungsvorrichtung zwischen einem eingezogenen Zustand und einem ausgezogenen Zustand verschiebbar sein.

[0032] Nach einem Ausführungsbeispiel sind das erste Trägerelement, das zweite Trägerelement und das erste Trägerverbindungselement und die Führungsvorrichtung im ausgezogenen Zustand um eine vertikale Schwenkachse schwenkbar. Insbesondere kann die Schwenkachse durch die beiden Führungselemente sowie den Holm verlaufen.

[0033] Nach einem Ausführungsbeispiel enthält der Holm ein erstes und ein zweites Drehmittel, die zur Aufnahme im zweiten Rahmenmodul ausgebildet sind, sodass die Auszugvorrichtung mit dem Holm um eine im Einbauzustand vertikale Achse schwenkbar ist.

[0034] Nach einem Ausführungsbeispiel enthält das erste Trägerelement ein Griffelement oder ein Befestigungselement für eine Tür. Insbesondere ist der Haltegriff oder das Befestigungselement für eine Tür an dessen zweiten Trägerelementabschnitt angeordnet.

[0035] Nach einem Ausführungsbeispiel weisen das erste und das zweite Trägerelement eine Mehrzahl von Halteelementen für zumindest eine Objekttragevorrichtung auf. Die Objekttragevorrichtung kann beispielsweise ein Regalelement oder eine Lade umfassen.

[0036] Nach einem Ausführungsbeispiel enthält das zweite Trägerverbindungselement das erste Eingriffselement, das zum Eingriff in die erste Führungsausnehmung des ortsfesten Tragrahmens zum Auszug des Montagerahmens und zum Schwenken des Montagerahmens um eine im Einbauzustand vertikale Schwenkachse ausgebildet ist.

[0037] Nach einem Ausführungsbeispiel enthält das erste Trägerverbindungselement das zweite Eingriffselement, das zum Eingriff in eine zweite Führungsausnehmung eines zweiten Rahmenmoduls zum Auszug des Montagerahmens und zum Schwenken des Montagerahmens um eine im Einbauzustand vertikale Schwenkachse ausgebildet ist.

[0038] Nach einem Ausführungsbeispiel enthält das erste Trägerverbindungselement ein erstes Führungselement zur Aufnahme des ersten Verschiebungselements. Auch das zweite Trägerverbindungselement kann ein zweites Führungselement zur Aufnahme des zweiten Verschiebungselements enthalten.

[0039] Nach einem Ausführungsbeispiel enthält das erste Trägerverbindungselement eine Halterung, an welcher das zweite Eingriffselement angeordnet ist. Die Halterung kann ein Rollenelement enthalten, welches zur Auflage auf einer Rollenbahn des ersten Verbindungselementarms ausgebildet ist.

[0040] Der Eckschrank kann insbesondere einen Rahmen zur Aufnahme von Regalelementen enthaltend ein erstes Rahmenmodul, ein zweites Rahmenmodul und ein Verbindungselement umfassen. Zumindest eines der ersten oder zweiten Rahmenmodule kann als ortsfester Tragrahmen ausgebildet sein.

[0041] Der erste Verbindungselementarm und der zweite Verbindungselementarm sind insbesondere derart ausgebildet, dass sie an der Innenseite einer Seitenwand des Eckschranks angebracht werden können. Insbesondere können der erste Verbindungselementarm und der zweite Verbindungselementarm miteinander über zumindest ein Stützelement verbunden sein. Mittels des Stützelements ist sichergestellt, dass der Rahmen bereits die zum Eckschrank passenden Abmessungen aufweist. Eine Anpassung am Einbauort kann somit entfallen, da der Rahmen bereits die für den Eckschrank passenden Abmessungen aufweist. Insbesondere können der erste und der zweite Verbindungselementarm je eine Führungsausnehmung enthalten. Die Führungsausnehmung kann beispielsweise als Schlitz ausgebildet sein. In dem Schlitz kann ein Stiftelement gleiten, welches zur Führung eines ausziehbaren Einbauelements ausgebildet ist.

[0042] Zumindest eine der ersten und zweiten Führungsschienen kann zur Aufnahme eines Einbauelements zur Aufnahme für Lagergut ausgebildet sein, welche mittels in zumindest einer der Führungsschienen angeordneten Rollenelementen entlang der ersten und zweiten Führungsschienen verschiebbar ist. Insbesondere kann zumindest eine der ersten und zweiten Führungsschienen als ein U-förmiges oder L-förmiges Profilelement ausgebildet sein.

[0043] Die Führungsausnehmung kann beispielsweise als Schlitz ausgebildet sein. Im Schlitz kann ein Führungszapfen geführt werden. Gemäss eines Ausführungsbeispiels umfasst die Führungsausnehmung einen geraden Teil und einen gekrümmten Teil.

[0044] Die Erfindung betrifft des Weiteren einen Eckschrank umfassend einen Rahmen nach einem der vorhergehenden Ausführungsbeispiele. Insbesondere kann der Rahmen zumindest ein Verbindungselement enthalten, welches im Einbauzustand als ortsfester Tragrahmen ausgebildet ist. Insbesondere umfasst die Erfindung einen Eckschrank enthaltend eine Auszugvorrichtung und einen ortsfesten Tragrahmen. Der ortsfeste Tragrahmen enthält nach einem Ausführungsbeispiel einen ersten Verbindungselementarm, einen zweiten Verbindungselementarm. Die Auszugvorrichtung enthält insbesondere einen relativ zum ortsfesten Tragrahmen verschiebbaren und schwenkbaren Montagerahmen. Der erste Verbindungselementarm enthält insbesondere eine erste Führungsausnehmung und der zweite Verbindungselementarm enthält eine zweite Führungsausnehmung. Der Montagerahmen enthält insbesondere ein erstes Eingriffselement, welches zum Eingriff in die erste Führungsausnehmung ausgebildet ist. Der Montagerahmen enthält insbesondere ein zweites Eingriffselement, welches zum Eingriff in die zweite Führungsausnehmung ausgebildet ist. Der Montagerahmen enthält insbesondere ein erstes Trägerelement, ein zweites Trägerelement und zumindest ein erstes Trägerverbindungselement und ein zweites Trägerverbindungselement.

[0045] Das erste Trägerverbindungselement bildet insbesondere eine erste Verbindung des ersten Trägerelements mit dem zweiten Trägerelement aus. Die erste Verbindung kann auch als obere Verbindung bezeichnet werden, wenn sie im Einbauzustand im oberen Bereich der Auszugvorrichtung angeordnet ist. Das zweite Trägerverbindungselement bildet insbesondere eine zweite Verbindung des ersten Trägerelements mit dem zweiten Trägerelement aus. Die zweite Verbindung kann auch als untere Verbindung bezeichnet werden, wenn sie im Einbauzustand im unteren Bereich der Auszugvorrichtung angeordnet ist. Die Auszugvorrichtung umfasst insbesondere einen schwenkbaren Holm, wobei der schwenkbare Holm ein erstes Schwenkelement und ein zweites Schwenkelement enthält. Der schwenkbare Holm sowie das erste Schwenkelement und das zweite Schwenkelement sind um eine im Einbauzustand vertikale Schwenkachse relativ zum ortsfesten Tragrahmen schwenkbar: Insbesondere ist das erste Schwenkelement mit einem ersten Verschiebungselement und das zweite Schwenkelement mit einem zweiten Verschiebungselement gekoppelt, wobei das erste Verschiebungselement im ersten Trägerelement verschiebbar gelagert ist und das zweite Verschiebungselement im zweiten Trägerelement verschiebbar gelagert ist, sodass der Montagerahmen relativ zu den ersten und zweiten Schwenkelementen verschiebbar ist.

[0046] Insbesondere kann das erste Trägerverbindungselement ein erstes Führungselement für das erste Verschiebungselement und das zweite Trägerverbindungselement ein zweites Führungselement für das zweite Verschiebungselement enthalten. Zumindest eines der ersten und zweiten Verschiebungselemente kann ein Rollenelement, eine Kugelumlaufführung, eine Gleitführung oder ein Führungselement mit Kugelkäfig enthalten.

[0047] Nach einem Ausführungsbeispiel ist das erste Schwenkelement mit einem ersten Verschiebungselement und das zweite Schwenkelement mit einem zweiten Verschiebungselement gekoppelt. Nach diesem Ausführungsbeispiel ist das erste Verschiebungselement in einem ersten Schwenkelement des Montagerahmens verschiebbar gelagert und das zweite Verschiebungselement in einem zweiten Schwenkelement des Montagerahmens verschiebbar gelagert, sodass der Montagerahmen relativ zu den ersten und zweiten Schwenkelementen verschiebbar ist. Insbesondere ist der Montagerahmen mittels des ersten Führungselements und des zweiten Führungselements zwischen einem eingezogenen Zustand und einem ausgezogenen Zustand verschiebbar.

[0048] Zumindest eines der ersten und zweiten Verschiebungselemente enthält insbesondere ein Rollenelement, eine Kugelumlaufführung, eine Gleitführung oder ein Führungselement mit Kugelkäfig.

[0049] Nach einem Ausführungsbeispiel ist das erste Führungselement über ein erstes Drehmittel und das zweite Führungselement über ein zweites Drehmittel mit dem ortsfesten Tragrahmen drehbar gekoppelt.

[0050] Nach einem Ausführungsbeispiel sind das erste Führungselement und das zweite Führungselement mit dem Holm drehfest gekoppelt.

[0051] Der Montagerahmen enthält nach einem Ausführungsbeispiel ein erstes Trägerelement, ein zweites Trägerelement und zumindest ein erstes Trägerverbindungselement und ein zweites Trägerverbindungselement. Das erste Trägerverbindungselement bildet nach einem Ausführungsbeispiel eine erste Verbindung des ersten Trägerelements mit dem zweiten Trägerelement aus, und das zweite Trägerverbindungselement bildet eine zweite Verbindung des ersten Trägerelements mit dem zweiten Trägerelement aus.

[0052] Das Trägerverbindungselement weist nach einem Ausführungsbeispiel einen ersten Verbindungselementendbereich und einen zweiten Verbindungselementendbereich auf, wobei das Trägerverbindungselement im ersten Verbindungelementendbereich mit dem ersten Trägerelement verbunden ist und das Trägerverbindungselement im zweiten Verbindungselementendbereich mit dem zweiten Trägerelement verbunden ist. Das erste Trägerelement weist insbesondere einen ersten Trägerelementendabschnitt und einen zweiten Trägerelementendabschnitt auf. Das zweite Trägerelement weist insbesondere einen ersten Trägerelementendabschnitt und einen zweiten Trägerelementendabschnitt auf.

[0053] Nach einem Ausführungsbeispiel sind der erste Trägerelementendabschnitt des ersten Trägerelements und der erste Verbindungselementendbereich verbunden. Der erste Trägerelementendabschnitt des zweiten Trägerelements und der zweite Verbindungselementendbereich können gemäss eines Ausführungsbeispiels ebenfalls verbunden sein. Nach einem Ausführungsbeispiel sind ein erstes Trägerverbindungselement und ein zweites Trägerverbindungselement vorgesehen.

[0054] Insbesondere kann das Trägerverbindungselement oder eines der ersten und zweiten Trägerverbindungselemente eine Führungsvorrichtung enthalten. Die Führungsvorrichtung kann zumindest ein Führungselement aus der Gruppe bestehend aus einer Führungsschiene oder einem Rollenelement enthalten.

[0055] Nach einem Ausführungsbeispiel können das erste Trägerelement, das zweite Trägerelement und das zweite Trägerverbindungselement zusammen mit dem ersten Trägerverbindungselement in der Führungsvorrichtung zwischen einem eingezogenen Zustand und einem ausgezogenen Zustand verschiebbar sein.

[0056] Nach einem Ausführungsbeispiel sind das erste Trägerelement, das zweite Trägerelement und das erste Trägerverbindungselement und die Führungsvorrichtung im ausgezogenen Zustand um eine vertikale Schwenkachse schwenkbar. Insbesondere kann die Schwenkachse durch die beiden Schwenkelemente sowie den Holm verlaufen.

[0057] Nach einem Ausführungsbeispiel enthält der Holm ein erstes und ein zweites Drehmittel, die zur Aufnahme im ortsfesten Tragrahmen ausgebildet sind, sodass die Auszugvorrichtung mit dem Holm um eine im Einbauzustand vertikale Achse schwenkbar ist.

[0058] Nach einem Ausführungsbeispiel enthält das erste Trägerelement ein Griffelement oder ein Befestigungselement für eine Tür. Insbesondere ist der Haltegriff oder das Befestigungselement für eine Tür an dessen zweiten Trägerelementabschnitt angeordnet.

[0059] Nach einem Ausführungsbeispiel weisen das erste und das zweite Trägerelement eine Mehrzahl von Halteelementen für zumindest eine Objekttragevorrichtung auf. Die Objekttragevorrichtung kann beispielsweise ein Regalelement oder eine Lade umfassen.

[0060] Nach einem Ausführungsbeispiel enthält das zweite Trägerverbindungselement das erste Eingriffselement, das zum Eingriff in die erste Führungsausnehmung des ortsfesten Tragrahmens zum Auszug des Montagerahmens und zum Schwenken des Montagerahmens um eine im Einbauzustand vertikale Schwenkachse ausgebildet ist.

[0061] Nach einem Ausführungsbeispiel enthält das erste Trägerverbindungselement das zweite Eingriffselement, das zum Eingriff in eine zweite Führungsausnehmung eines ortsfesten Tragrahmens zum Auszug des Montagerahmens und zum Schwenken des Montagerahmens um eine im Einbauzustand vertikale Schwenkachse ausgebildet ist.

[0062] Nach einem Ausführungsbeispiel enthält das erste Trägerverbindungselement ein erstes Führungselement zur Aufnahme des ersten Verschiebungselements. Auch das zweite Trägerverbindungselement kann ein zweites Führungselement zur Aufnahme des zweiten Verschiebungselements enthalten.

[0063] Nach einem Ausführungsbeispiel enthält das erste Trägerverbindungselement eine Halterung, an welcher das zweite Eingriffselement angeordnet ist. Die Halterung kann eine Führungsrolle enthalten, welche zur Bewegung entlang einer Rollenbahn des ersten Verbindungselementarms ausgebildet ist.

[0064] Der Rahmen ist schnell und einfach einbaubar. Eine Befestigung des Rahmens erfolgt am Schrankboden sowie an der Schrankwand, an welcher gegebenenfalls die Auszugvorrichtung angeordnet werden soll. Eine Befestigung an der Rückwand des Eckschranks ist nicht erforderlich. Daher eignet sich der vorliegende Rahman auch für Eckschränke ohne Rückwand oder ohne tragende Rückwand.

[0065] Ein Vorteil des erfindungsgemässen Rahmens liegt in der Vereinfachung des Transports sowie der Montage. Zudem muss kein separater Rahmen für linksseitig bzw. rechtsseitig anzuordnende Einbauelemente vorgesehen werden, da der erfindungsgemässe Rahmen in Modulbauweise sowohl für den linksseitigen als auch für den rechtsseitigen Einbau in das Möbelstück, insbesondere den Eckschrank geeignet ist. Somit kann die Lagerhaltung vereinfacht werden, da die Anzahl der erforderlichen Bauteile reduziert werden kann.

[0066] Zudem ermöglicht der Rahmen eine verbesserte Zugänglichkeit zu den Einbauelementen, d.h. der Benutzer erhält einen verbesserten Zugang zu den Einbaueinheiten, beispielsweise zum Inhalt von Ablagefächern. Zudem kann bei Verwendung eines Rahmens nach einem der Ausführungsbeispiele eine erhöhte Steifigkeit der Auszugvorrichtung erhalten werden, welche eine Einbaueinheit mit einer erhöhten Formstabilität ermöglicht. Die Ablageflächen des oder der Ablagefächer behalten insbesondere auch dann ihre im Wesentlichen horizontale Ausrichtung bei, auch wenn verhältnismässig schwere Gegenstände auf den Ablageflächen abgestellt werden, beispielsweise mit Flüssigkeiten gefüllte Behälter.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen



[0067] Nachfolgend wird der erfindungsgemässe Rahmen sowie der Eckschrank mit einer den Rahmen enthaltenden Auszugvorrichtung anhand einiger Ausführungsbeispiele dargestellt. Es zeigen

Fig. 1a Ansicht auf einen Rahmen nach einem ersten Ausführungsbeispiel,

Fig. 1b ein Detail einer Einhängevorrichtung für den Rahmen gemäss Fig. 1a während der Montage,

Fig. 1c ein Detail einer Einhängevorrichtung für den Rahmen gemäss Fig. 1a im eingebauten Zustand,

Fig. 2a eine Aufsicht auf einen Eckschrank mit eingebautem Rahmen und Auszugvorrichtung in geschlossenem Zustand nach einem ersten Ausführungsbeispiel,

Fig. 2b den Eckschrank gemäss Fig. 2a mit geöffneter Schranktür in der Ausziehphase der Auszugvorrichtung,

Fig. 2c den Eckschrank gemäss Fig. 2a zu Beginn der Schwenkbewegung der Auszugvorrichtung,

Fig. 2d den Eckschrank gemäss Fig. 2a in der Endphase der Schwenkbewegung der Auszugvorrichtung,

Fig. 3 eine Ansicht eines Rahmens nach einem zweiten Ausführungsbeispiel während der Montage,

Fig. 4 eine Ansicht eines Rahmens nach dem zweiten Ausführungsbeispiel im montierten Zustand,

Fig. 5a eine perspektivische Ansicht auf einen Rahmen für einen Eckschrank und eine Auszugvorrichtung nach einem dritten Ausführungsbeispiel,

Fig. 5b eine weitere perspektivische Ansicht des Rahmens für einen Eckschrank und der Auszugvorrichtung gemäss Fig. 5a,

Fig. 6a eine perspektivische Ansicht eines Rahmenmoduls für einen Rahmen für einen Eckschrank enthaltend eine Auszugvorrichtung nach einem vierten Ausführungsbeispiel in einer Ansicht von oben im teilweise ausgeschwenkten Zustand,

Fig. 6b eine perspektivische Ansicht des Rahmenmoduls gemäss Fig. 6a,

Fig. 6c ein Detail einer Anordnung eines zweiten Führungselements für das Rahmenmodul gemäss Fig. 6a oder Fig. 6b,

Fig. 6d ein Detail eines oberen Trägerverbindungselements für das Rahmenmodul gemäss Fig. 6a oder Fig. 6b,

Fig. 6e ein weiteres Detail eines oberen Verschiebungselements nach einer ersten Variante des Rahmenmoduls gemäss Fig. 6a oder Fig. 6b,

Fig. 6f ein Detail eines ersten Führungselements gemäss Fig. 6a oder Fig. 6b,

Fig. 6g ein Detail eines unteren Teils des Rahmenmoduls gemäss Fig. 6a oder Fig. 6b im geschlossenen Zustand,

Fig. 6h einen Schnitt durch eine Variante der Auszugvorrichtung im geschlossenen Zustand,

Fig. 7a eine zweite Variante eines Verschiebungselements,

Fig. 7b eine dritte Variante eines Verschiebungselements,

Fig. 7c eine vierte Variante eines Verschiebungselements.


Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen



[0068] Fig. 1a zeigt eine Ansicht eines Rahmens 10 in Modulbauweise zum Einbau in ein Möbelstück nach einem ersten Ausführungsbeispiel. Der Rahmen umfasst eine erste Führungsschiene 1, eine zweite Führungsschiene 2 sowie ein erstes Verbindungselement 3 und ein zweites Verbindungselement 4. Das erste Rahmenmodul 15 ist durch die erste Führungsschiene 1, die zweite Führungsschiene 2, das erste Verbindungselement 3 und das zweite Verbindungselement 4 ausgebildet. Das erste Rahmenmodul 15 kann für den Einbau in einen Eckschrank ausgebildet sein. Die erste Führungsschiene 1 weist ein erstes Führungsschienenende 11 und ein zweites Führungsschienenende 12 auf. Die zweite Führungsschiene 2 weist ein erstes Führungsschienenende 21 und ein zweites Führungsschienenende 22 auf.

[0069] Das erste Verbindungselement 3 weist ein erstes Verbindungselementende 31 und ein zweites Verbindungselementende 32 auf. Das zweite Verbindungselement 4 weist ein erstes Verbindungselementende 41 und ein zweites Verbindungselementende 42 auf.

[0070] Das erste Verbindungselementende 31 ist mit dem ersten Führungsschienenende 11 der ersten Führungsschiene 1 und das zweite Verbindungselementende 32 des ersten Verbindungselements 3 ist mit dem ersten Führungsschienenende 21 der zweiten Führungsschiene 2 verbunden. Das erste Verbindungselementende 41 ist mit dem zweiten Führungsschienenende 12 der ersten Führungsschiene 1 und das zweite Verbindungselementende 42 des zweiten Verbindungselements 4 ist mit dem zweiten Führungsschienenende 22 der zweiten Führungsschiene 2 verbunden. Ein zweites Rahmenmodul 40 ist mit dem ersten Rahmenmodul 15 mittels einer Einhängevorrichtung 25 verbindbar, wobei die Einhängevorrichtung 25 zum Einhängen des zweiten Rahmenmoduls 40 in eines der ersten oder zweiten Verbindungselemente 3, 4 ausgebildet ist.

[0071] Der erste Verbindungselementarm 43 und der zweite Verbindungselementarm 44 können miteinander über zumindest ein Stützelement 47 verbunden sein. Der erste und der zweite Verbindungselementarm 43, 44 können je eine Führungsausnehmung 45, 46 enthalten.

[0072] Zumindest eine der ersten und zweiten Führungsschienen 1, 2 kann zur Aufnahme einer zweiten Einbaueinheit 30 ausgebildet sein, welche mittels in zumindest einer der ersten oder zweiten Führungsschienen 1, 2 angeordneten Rollenelementen entlang der ersten und zweiten Führungsschienen 1, 2verschiebbar ist, siehe hierzu insbesondere Fig. 2a bis 2d. Insbesondere kann zumindest eine der ersten und zweiten Führungsschienen 1, 2 als ein U-förmiges oder ein L-förmiges Profilelement ausgebildet sein.

[0073] Die Führungsausnehmung 45, 46 kann beispielsweise als Schlitz ausgebildet sein. Im Schlitz kann ein Führungszapfen geführt werden. Der Führungszapfen kann Bestandteil einer ersten Einbaueinheit 20 sein, siehe hierzu insbesondere Fig. 2a bis 2d. Gemäss eines Ausführungsbeispiels umfasst die Führungsausnehmung 45, 46 einen geraden Teil und einen gekrümmten Teil.

[0074] Fig. 1b zeigt ein Detail der Fig. 1a, welches ein Ausführungsbeispiel einer Einhängevorrichtung 25 zeigt. Fig. 1b zeigt einen Teil der ersten Führungsschiene 1 des ersten Rahmenmoduls 15, insbesondere deren zweites Führungsschienenende 12 sowie einen Teil des zweiten Verbindungselements 4, insbesondere dessen oberes Verbindungselementende während des Einbauvorgangs. Fig. 1b zeigt weiteres einen Teil des zweiten Rahmenmoduls 40, nämlich dessen ersten Verbindungselementarm 43. Der erste Verbindungselementarm 43 enthält eine Einhängevorrichtung 25. Die Einhängevorrichtung 25 enthält einen Vorsprung 13, der ein Einbauzustand zur Auflage auf dem entsprechenden ersten oder zweiten Verbindungselement 3, 4 ausgebildet ist, im vorliegenden Fall zur Auflage auf dem zweiten Verbindungselement 4. Nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel enthält die Nut 14 auf der dem Vorsprung 13 gegenüberliegenden Seite eine Ausnehmung 23, in welcher eine Wand des entsprechenden ersten oder zweiten Verbindungselements 3, 4 im Einbauzustand teilweise aufgenommen ist. Das entsprechende erste oder zweite Verbindungselement 3, 4 weist nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel einen L-förmigen Querschnitt enthaltend einen ersten Schenkel 27 und einen zweiten Schenkel 28, wobei der Vorsprung 13 im Einbauzustand auf dem ersten Schenkel 27 des entsprechenden ersten oder zweiten Verbindungselements 3, 4 aufliegt. Die Nut 14 ist im Einbauzustand zur Aufnahme des zweiten Schenkels 28 des ersten oder zweiten Verbindungselements 3, 4 ausgebildet.

[0075] Fig. 1c zeigt ein Detail der Fig. 1a, welches ein Ausführungsbeispiel einer Einhängevorrichtung 25 zeigt. Fig. 1c zeigt einen Teil der ersten Führungsschiene 1 des ersten Rahmenmoduls 15, insbesondere deren zweites Führungsschienenende 12 sowie einen Teil des zweiten Verbindungselements 4, insbesondere dessen oberes Verbindungselementende im eingebauten Zustand. Nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Wand des zweiten Schenkels 28 in der Ausnehmung 23 aufgenommen. Nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel enthält der zweite Schenkel 28 einen Übergangsbereich 24, welcher in der vorliegenden Darstellung durch den ersten Verbindungselementarm 43 verdeckt ist. Der Übergangsbereich 24 kann den Ein- oder Ausbau des zweiten Rahmenmoduls 40 erleichtern.

[0076] Fig. 2a zeigt eine Aufsicht auf einen Eckschrank 100 mit eingebautem Rahmen 10 in geschlossenem Zustand. Die Abdeckung des Eckschranks 100 wurde weggelassen, um den Blick in den Innenraum des Eckschranks 100 zu ermöglichen, der von einer rechten Seitenwand 5, einer linken Seitenwand 6, einer Rückwand 7, einer Frontwand 8 sowie einer Tür 9 begrenzt ist. Gemäss Fig. 2a befindet sich eine Auszugvorrichtung 35 auf der rechten Seite des Eckschranks. Der Eckschrank 100 enthält eine erste Einbaueinheit 20 sowie eine zweite Einbaueinheit 30. Jede der ersten und zweiten Einbaueinheiten 20, 30 kann Behälter, Schubladen, Tablare oder andere, vergleichbare Aufnahmeanordnungen für ein Ladegut enthalten. Die erste Einbaueinheit 20 ist mittels eines ersten Montagerahmens 51 mit der Auszugvorrichtung 35 koppelbar. Die Aufnahmeanordnungen für das Ladegut der ersten Einbaueinheit 20 sind am ersten Montagerahmen 51 befestigbar, was zeichnerisch in Fig. 2a bis Fig. 2d nicht im Detail dargestellt ist. Der erste Montagerahmen 51 enthält ein Griffelement 55 und ein Führungselement 56. Das Griffelement 55 dient der Betätigung der Auszugvorrichtung 35, insbesondere des ersten Montagerahmens 51, für die erste Einbaueinheit 20 sowie des zweiten Montagerahmens 52 für die zweite Einbaueinheit 30 durch den Benutzer. Das Führungselement 56 ist mit der Führungsausnehmung 45 des zweiten Verbindungselements 4 des Rahmens 10 derart gekoppelt, dass das Führungselement 56 in der Führungsausnehmung 45 des ersten Verbindungselementarms 43 gleiten kann. Der erste Verbindungselementarm 43 ist Bestandteil des Verbindungselements 4, welches über nicht dargestellte Befestigungsmittel mit der rechten Seitenwand 5 des Eckschranks verbunden ist.

[0077] Die Auszugvorrichtung 35 gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels für das erste Einbauelement 20 enthält ein erstes Trägerelement 17, ein zweites Trägerelement 27 und zumindest ein Trägerverbindungselement 18, 28, welche den Montagerahmen 51 ausbilden. Details des Montagerahmens 51 sind im Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 5a oder Fig. 5b gezeigt. Das Trägerverbindungselement 18 weist einen ersten Verbindungselementendbereich 19 und einen zweiten Verbindungselementendbereich 29 auf. Das Trägerverbindungselement 18 ist im ersten Verbindungelementendbereich 19 mit dem ersten Trägerelement 17 verbunden und das Trägerverbindungselement 18 ist im zweiten Verbindungselementendbereich 29 mit dem zweiten Trägerelement 27 verbunden. Das erste Trägerelement 17 weist einen ersten Trägerelementendabschnitt 33 und einen zweiten Trägerelementendabschnitt 34 auf. Das zweite Trägerelement 27 weist einen ersten Trägerelementendabschnitt 41 und einen zweiten Trägerelementendabschnitt 42 auf. Die Auszugvorrichtung 35 enthält das Führungselement 56, welches ein Eingriffselement aufweist, das zum Eingriff in eine entsprechende Führungsbahn des ortsfesten Rahmens 10 ausgebildet ist. Die Führungsbahn kann die Führungsausnehmung 45 des ersten Verbindungselementarms 43 enthalten.

[0078] Die Auszugvorrichtung 35 enthält ein weiteres Führungselement 66, welches ein Eingriffselement aufweist, das zum Eingriff in eine entsprechende Führungsbahn des ortsfesten Rahmens 10 ausgebildet ist. Das Führungselement 66 ist in Fig. 5a sichtbar. Die Führungsbahn kann die Führungsausnehmung 46 des zweiten Verbindungselementarms 44 enthalten, siehe auch hierzu das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 5b.

[0079] Wenn ein erstes Führungselement 56 und ein zweites Führungselement 66 verwendet werden, ist die Auszugvorrichtung 35 besonders stabil gelagert. Das erste Führungselement 56 enthält ein Eingriffselement zur Aufnahme in der Führungsausnehmung 45 des ersten Verbindungselementarms 43. Das zweite Führungselement 66 enthält ein Eingriffselement zur Aufnahme in der Führungsausnehmung 46 des zweiten Verbindungselementarms 44. Gemäss eines Ausführungsbeispiels sind das erste Führungselement 56 und das zweite Führungselement 66 als Lasche ausgebildet. Mittels der im Einbauzustand im oberen Bereich und im unteren Bereich des Eckschranks durch die ersten und zweiten Führungselemente 56, 66 erhältlichen Abstützung der Auszugvorrichtung 35 kann eine kippstabile Lagerung der Auszugvorrichtung 35 sowie der zugehörigen Einbaueinheit 20 erzielt werden.

[0080] Insbesondere sind der erste Trägerelementendabschnitt 33 des ersten Trägerelements 17 und der erste Verbindungselementendbereich 19 des ersten Trägerverbindungselements 18 verbunden sowie der erste Trägerelementendabschnitt 41 des zweiten Trägerelements 27 und der zweite Verbindungselementendbereich 29 des ersten Trägerverbindungselements 18 verbunden. Gemäss des in Fig. 5a und 5b gezeigten Ausführungsbeispiels ist ein zweites Trägerverbindungselement 28 gezeigt. Das zweite Trägerverbindungselement 28 weist einen ersten Verbindungselementendbereich 49 und einen zweiten Verbindungselementendbereich 59 auf. Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels sind der zweite Trägerelementendabschnitt 34 des ersten Trägerelements 17 und der erste Verbindungselementendbereich 49 des zweiten Trägerverbindungselements 28 verbunden sowie der zweite Trägerelementendabschnitt 42 des zweiten Trägerelements 27 und der zweite Verbindungselementendbereich 59 des zweiten Trägerverbindungselements 28 verbunden.

[0081] Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels enthält das Trägerverbindungselement 18 eine Führungsvorrichtung 60, welche in Fig. 2c, Fig. 5a oder Fig. 5b sichtbar ist. Die Führungsvorrichtung 60 enthält ein Führungselement, welches als Führungsschiene ausgebildet ist. Das erste Trägerelement 17, das zweite Trägerelement 27 und das Trägerverbindungselement 18 und gegebenenfalls das zweite Trägerverbindungselement 28 sind in der Führungsvorrichtung 60 zwischen einem eingezogenen Zustand und einem ausgezogenen Zustand verschiebbar. Das erste Trägerelement 17, das zweite Trägerelement 27 und das Trägerverbindungselement 18, gegebenenfalls das zweite Trägerverbindungselement 28 und die Führungsvorrichtung 60 sind im ausgezogenen Zustand um eine vertikale Schwenkachse schwenkbar, was in Fig. 2c, Fig. 5a oder Fig. 5b gezeigt ist.

[0082] Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels enthält die Auszugvorrichtung 35 einen Holm 53, welcher zumindest ein Drehmittel 54 enthält, welches zur Aufnahme im zweiten Rahmenmodul 40 des Rahmens 10 ausgebildet ist. Die Auszugvorrichtung 35 mit dem Holm 53 ist um eine vertikale Schwenkachse schwenkbar. Die Schwenkachse verläuft durch das oder die Drehmittel 54, 57.

[0083] Das erste Trägerelement 17 enthält an dessen zweiten Trägerelementendabschnitt 34 ein Griffelement 55. Mittels des Griffelements kann der erste Montagerahmen 51 der Auszugvorrichtung 35 manuell bewegt werden.

[0084] Durch Bewegung des ersten Montagerahmens 51 ist eine Kopplungsanordnung 36 aktivierbar. Über die Kopplungsanordnung 36 ist die zweite Einbaueinheit 30 bewegbar, wenn eine Bewegung des ersten Montagerahmens 51 erfolgt, wenn das Griffelement 55 durch einen Benutzer zur Bewegung der Auszugvorrichtung 35 betätigt wird. Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels umfasst die Kopplungsanordnung 36 ein erstes Armelement 37, ein zweites Armelement 38, ein drittes Armelement 39 sowie ein mit dem Rahmen 10 verbundenes Kopplungselement 48. Das erste Armelement 37 ist an einem ersten Ende drehbar mit dem die zweite Einbaueinheit 30 tragenden zweiten Montagerahmen 52 verbunden und an einem zweiten Ende mit einem ersten Ende des zweiten Armelements 38 verbunden. Zudem sind das erste Armelement 37 und das zweite Armelement 38 auch mit dem Kopplungselement 48 verbunden.

[0085] Das zweite Armelement 38 ist an einem zweiten Ende mit einem ersten Ende des dritten Armelements 39 verbunden. Das dritte Armelement 39 ist mit einem zweiten Ende mit der Auszugvorrichtung 35 verbunden. Das zweite Ende des Armelements 39 wird somit mit dem ersten Montagerahmen 51 mitbewegt, wenn die Auszugvorrichtung 35 betätigt wird.

[0086] Die Tür 9 des Eckschranks 100 wird zu Beginn der Betätigung der Auszugvorrichtung 35 oder zur Entnahme von Ladegut geöffnet, welches in der ersten Einbaueinheit 20 gestapelt ist. Zur Entnahme oder Lagerung von Ladegut in der ersten Einbaueinheit 20 ist eine Betätigung der Auszugvorrichtung 35 nicht zwingend erforderlich.

[0087] Fig. 2b zeigt den Eckschrank 100 gemäss Fig. 2a in der Ausziehphase der Auszugvorrichtung 35. Die Auszugvorrichtung 35 wird mittels des Führungselements 56 in der Führungsausnehmung 45 des ersten Verbindungelementarms 43 des zweiten Verbindungselements 4 des Rahmens 10 geführt. Die Führungsausnehmung 45 weist einen geraden Teil und einen gekrümmten Teil auf. Der gerade Teil verläuft im Wesentlichen parallel zur rechten Seitenwand 5. In Fig. 2b ist nicht sichtbar, dass die Auszugvorrichtung 35 mittels des Führungselements 66 in der Führungsausnehmung 46 des zweiten Verbindungelementarms 44 des zweiten Verbindungselements 4 des Rahmens 10 geführt wird, siehe hierzu Fig. 5a oder Fig. 5b. Die Führungsausnehmung 46 weist einen geraden Teil und einen gekrümmten Teil auf. Der gerade Teil verläuft im Wesentlichen parallel zur rechten Seitenwand 5. Insbesondere haben die Führungsausnehmungen 45 und 46 denselben Verlauf.

[0088] Mittels der Auszugvorrichtung 35 wird durch Benutzung des Griffelements 55 die erste Einbaueinheit 20 aus dem Innenraum des Eckschranks 100 herausgezogen. Das Kopplungselement 36 bewirkt gleichzeitig eine Verschiebung des zweiten Montagerahmens 52, welcher die zweite Einbaueinheit 30 trägt, entlang der Führungsschiene 1 von der linken Seitenwand 6 in Richtung der rechten Seitenwand 5. Der zweite Montagerahmen 52 kann beispielsweise über Rollenelemente in zumindest einer der ersten oder zweiten Führungsschienen 1, 2 geführt werden.

[0089] Am Ende der Ausziehphase der Auszugvorrichtung 35 wird die erste Einbaueinheit 20 an der zweiten Einbaueinheit 30 vorbeibewegt. Hierzu kann der gekrümmte Teil der Führungsausnehmung 45 des ersten Verbindungselementarms 43 unterstützen, indem der der Rückwand zugewendete Teil der ersten Einbaueinheit 20 von der nachrückenden zweiten Einbaueinheit 30 weggeschwenkt wird. Der gekrümmte Teil der nicht dargestellten Führungsausnehmung 46 des ersten Verbindungselementarms 44 entfaltet die gleiche Wirkung.

[0090] Fig. 2c zeigt den Eckschrank 100 gemäss Fig. 2a während der Schwenkbewegung der Auszugvorrichtung 35 um den Endpunkt des gekrümmten Teils der Führungsausnehmung 45. Die erste Einbaueinheit 20 wird in der Ansicht gemäss Fig. 2c im Gegenuhrzeigersinn um eine rechtwinklig zur Zeichnungsebene verlaufende Schwenkachse gedreht. Die erste Einbaueinheit 20 wird durch die Drehbewegung von der Türöffnung wegbewegt. Mittels der Kopplungsanordnung 36 erfolgt gleichzeitig eine weitere Verschiebung der zweiten Einbaueinheit 30. Das dritte Armelement 39 der Kopplungsanordnung 36 wird mit dem ersten Montagerahmen 51 mitbewegt, wodurch eine Zugkraft auf das zweite Armelement 38 wirkt. Das Ende des zweiten Armelements 38, welches mit den Enden des ersten Armelements 37 sowie dem Ende des Kopplungselements 48 verbunden ist, bewirkt eine weitere Verschiebung des zweiten Montagerahmens 52. Das Kopplungselement 48 führt eine Drehbewegung entgegen dem Uhrzeigersinn um das am zweiten Verbindungselementarm 44 (dargestellt in Fig. 5b) drehbar befestigte Ende des Kopplungselements 48 aus. Der Öffnungswinkel zwischen dem Kopplungselement 48 und dem ersten Armelement 37 verringert sich mit fortschreitender Drehbewegung der Auszugvorrichtung 35.

[0091] Fig. 2d zeigt den Eckschrank gemäss Fig. 2a in der Endphase der Schwenkbewegung der Auszugvorrichtung 35. Die zweite Einbaueinheit 30 ist vollständig zugänglich, da sie mittels der Kopplungsanordnung 36 im Wesentlichen an die Stelle der ersten Einbaueinheit 20 verschoben worden ist, also in den Bereich der geöffneten Tür 9. In Fig. 2d ist das zweite Verbindungselement 4 teilweise geschnitten dargestellt. Der erste Verbindungselementarm 43 ist teilweise weggeschnitten, sodass der darunter liegende zweite Verbindungselementarm 44 teilweise sichtbar ist. Das Kopplungselement 48 ist an einem seiner Enden mit dem zweiten Verbindungselementarm 44 verbunden, siehe hierzu auch Fig. 5a oder Fig. 5b.

[0092] Fig. 3 zeigt eine Ansicht eines Rahmens 10 in Modulbauweise zum Einbau in ein Möbelstück nach einem zweiten Ausführungsbeispiel. Der Rahmen umfasst eine erste Führungsschiene 1, eine zweite Führungsschiene 2 sowie ein erstes Verbindungselement 3 und ein zweites Verbindungselement 4. Das erste Rahmenmodul 15 ist durch die erste Führungsschiene 1, die zweite Führungsschiene 2, das erste Verbindungselement 3 und das zweite Verbindungselement 4 ausgebildet. Das erste Rahmenmodul 15 kann für den Einbau in einen Eckschrank ausgebildet sein. Die erste Führungsschiene 1 weist ein erstes Führungsschienenende 11 und ein zweites Führungsschienenende 12 auf. Die zweite Führungsschiene 2 weist ein erstes Führungsschienenende 21 und ein zweites Führungsschienenende 22 auf.

[0093] Das erste Verbindungselement 3 weist ein erstes Verbindungselementende 31 und ein zweites Verbindungselementende 32 auf. Das zweite Verbindungselement 4 weist ein erstes Verbindungselementende 71 und ein zweites Verbindungselementende 72 auf.

[0094] Das erste Verbindungselementende 31 ist mit dem ersten Führungsschienenende 11 der ersten Führungsschiene 1 und das zweite Verbindungselementende 32 des ersten Verbindungselements 3 ist mit dem ersten Führungsschienenende 21 der zweiten Führungsschiene 2 verbunden. Das erste Verbindungselementende 41 ist mit dem zweiten Führungsschienenende 12 der ersten Führungsschiene 1 und das zweite Verbindungselementende 42 des zweiten Verbindungselements 4 ist mit dem zweiten Führungsschienenende 22 der zweiten Führungsschiene 2 verbunden. Ein zweites Rahmenmodul 40 ist mit dem ersten Rahmenmodul 15 mittels einer Einhängevorrichtung 25 verbindbar, wobei die Einhängevorrichtung 25 zum Einhängen des zweiten Rahmenmoduls 40 in eines der ersten oder zweiten Verbindungselemente 3, 4 ausgebildet ist.

[0095] Das zweite Rahmenmodul 40 weist nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel einen ersten Verbindungselementarm 43 und einen zweiten Verbindungselementarm 44 auf. Insbesondere sind das zweite Führungsschienenende 12 der ersten Führungsschiene 1 und das zweite Führungsschienenende 22 der zweiten Führungsschiene 2 mit dem zweiten Verbindungselement 4 verbunden. Der erste Verbindungselementarm 43 und der zweite Verbindungselementarm 44 des zweiten Rahmenmoduls 40 enthalten je ein Einhängeelement 16, 26 einer Einhängevorrichtung 25, welche mit dem zweiten Verbindungselement 4 verbindbar sind.

[0096] Der erste Verbindungselementarm 43 und der zweite Verbindungselementarm 44 können miteinander über zumindest ein Stützelement 47 verbunden sein. Der erste und der zweite Verbindungselementarm 43, 44 können je eine Führungsausnehmung 45, 46 enthalten.

[0097] Zumindest eine der ersten und zweiten Führungsschienen 1, 2 kann zur Aufnahme einer zweiten Einbaueinheit 30 ausgebildet sein, welche mittels in zumindest einer der ersten oder zweiten Führungsschienen 1, 2 angeordneten Rollenelementen entlang der ersten und zweiten Führungsschienen 1, 2 verschiebbar ist, siehe hierzu insbesondere Fig. 2a bis 2d. Insbesondere kann zumindest eine der ersten und zweiten Führungsschienen 1, 2 als ein U-förmiges oder ein L-förmiges Profilelement ausgebildet sein. In Fig. 3 ist ein zweiter Montagerahmen 52 gezeigt, mittels welchem die Verschiebung der Einbaueinheit 30 entlang der ersten und zweiten Führungsschienen 1, 2 ermöglicht ist. Über eine Kopplungsanordnung 36 ist der zweite Montageahmen 52 und damit die zweite Einbaueinheit 30 bewegbar, wenn eine Bewegung des ersten Montagerahmens 51 erfolgt, wenn eine Auszugvorrichtung 35 beispielsweise mittels eines nicht dargestellten Griffelements durch einen Benutzer betätigt wird.

[0098] Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels umfasst die Kopplungsanordnung 36 ein erstes Armelement 37, ein zweites Armelement 38, ein drittes Armelement 39 sowie ein mit dem zweiten Rahmenmodul 40 verbundenes Kopplungselement 48. Das dritte Armelement 39 ist mit dem ersten Montagerahmen 51 verbunden. Die Verbindung zwischen dem zweiten Rahmenelement 38 und dem dritten Armelement 39 erfolgt analog zu dem in Fig. 5a oder Fig. 5b dargestellten Ausführungsbeispiel. Das erste Armelement 37 ist an einem ersten Ende drehbar mit dem zweiten Montagerahmen 52 der zweiten Einbaueinheit 30 verbunden und an einem zweiten Ende mit einem ersten Ende des zweiten Armelements 38 verbunden. Zudem sind das erste Armelement 37 und das zweite Armelement 38 auch mit dem Kopplungselement 48 verbunden.

[0099] Das zweite Armelement 38 ist im Einbauzustand an einem zweiten Ende mit einem ersten Ende des dritten Armelements 39 verbunden, was in Fig. 3 nicht dargestellt ist. Das dritte Armelement 39 ist mit einem zweiten Ende mit dem ersten Montagerahmen 51 der Auszugvorrichtung 35 verbunden. Das zweite Ende des Armelements 39 wird somit mit dem ersten Montagerahmen 51 mitbewegt, wenn die Auszugvorrichtung 35 betätigt wird.

[0100] Die Führungsausnehmung 45, 46 kann beispielsweise als Schlitz ausgebildet sein. Im Schlitz kann ein Führungszapfen geführt werden. Der Führungszapfen kann Bestandteil einer ersten Einbaueinheit 20 sein, siehe hierzu insbesondere Fig. 2a bis 2d oder Fig. 5a, 5b oder Fig. 6a, 6b. Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels umfasst die Führungsausnehmung 45, 46 einen geraden Teil und einen gekrümmten Teil. Nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel hat der gekrümmte Teil der Führungsausnehmung eine S-Form.

[0101] Fig. 4 zeigt eine Ansicht eines Rahmens nach dem zweiten Ausführungsbeispiel im montierten Zustand. Im montierten Zustand umgreift die Einhängevorrichtung 25 in diesem Ausführungsbeispiel das zweite Verbindungselement 4. Die Einhängevorrichtung 25 enthält ein erstes Einhängeelement 16 und ein zweites Einhängeelement 26. Das erste Einhängeelement 16 und das zweite Einhängeelement 26 sind in entsprechenden Endabschnitten des ersten Verbindungselementarms 43 bzw. des zweiten Verbindungselementarms 44 des zweiten Rahmenmoduls 40 angeordnet.

[0102] Fig. 5a und Fig. 5b zeigen je eine perspektivische Ansicht auf ein erstes Rahmenmodul 15 und ein zweites Rahmenmodul 40 eines Rahmens 10 für einen Eckschrank und eine Auszugvorrichtung 35 gemäss des dritten Ausführungsbeispiels. Das erste Rahmenmodul 15 umfasst eine erste Führungsschiene 1, eine zweite Führungsschiene 2 sowie ein erstes Verbindungselement 3 und ein zweites Verbindungselement 4. Die erste Führungsschiene 1 weist ein erstes Führungsschienenende 11 und ein zweites Führungsschienenende 12 auf. Die zweite Führungsschiene 2 weist ein erstes Führungsschienenende 21 und ein zweites Führungsschienenende 22 auf. Nach diesem Ausführungsbeispiel kann das zweite Verbindungselement einen Endbereich am zweiten Führungsschienenende 12 bzw. am zweiten Führungsschienenende 22 umfassen. Nach diesem Ausführungsbeispiel sind das zweite Führungsschienenende 12 der ersten Führungsschiene 1 und das zweite Führungsschienenende 22 der zweiten Führungsschiene 2 nicht miteinander verbunden.

[0103] Die Auszugvorrichtung 35 gemäss des dritten Ausführungsbeispiels für die Einbaueinheit 20 enthält ein erstes Trägerelement 17, ein zweites Trägerelement 27 und ein erstes Trägerverbindungselement 18 sowie ein zweites Trägerverbindungselement 28, welche einen Montagerahmen 50, beispielsweise einen ersten Montagerahmen 51 gemäss Fig. 2a bis 2d, ausbilden. Das Trägerverbindungselement 18 weist einen ersten Verbindungselementendbereich 19 und einen zweiten Verbindungselementendbereich 29 auf. Das erste Trägerverbindungselement 18 ist im ersten Verbindungelementendbereich 19 mit dem ersten Trägerelement 17 verbunden und das erste Trägerverbindungselement 18 ist im zweiten Verbindungselementendbereich 29 mit dem zweiten Trägerelement 27 verbunden. Das erste Trägerelement 17 weist einen ersten Trägerelementendabschnitt 33 und einen zweiten Trägerelementendabschnitt 34 auf. Das zweite Trägerelement 27 weist einen ersten Trägerelementendabschnitt 41 und einen zweiten Trägerelementendabschnitt 42 auf. Die Auszugvorrichtung 35 enthält das in Fig. 2a bis Fig. 2d schematisch dargestellte Führungselement 56, welches nach diesem Ausführungsbeispiel ein erstes Führungselement 65 und ein zweites Führungselement 66 enthält. Das zweite Führungselement 66 enthält ein erstes Eingriffselement 61, das zum Eingriff in die Führungsausnehmung 45 des ersten Verbindungselementarms 43 des zweiten Rahmenmoduls 40 des Rahmens 10 ausgebildet ist. Das Eingriffselement 61 kann beispielsweise als Zapfenelement ausgebildet sein, welches in der als Schlitz ausgebildeten Führungsbahn gleiten kann. Die Führungsbahn entspricht in diesem Ausführungsbeispiel der Führungsausnehmung 45 des ersten Verbindungselementarms 43.

[0104] Die Auszugvorrichtung 35 enthält gemäss Fig. 5b ein erstes Führungselement 65, welches ein zweites Eingriffselement 62 aufweist, das zum Eingriff in die Führungsausnehmung 46 des zweiten Verbindungselementarms 44 des zweiten Rahmenmoduls 40 ausgebildet ist. Das erste Führungselement 65 ist somit am Ende des ersten Trägerelementendabschnitts 41 des zweiten Trägerelements 27 angebracht. Das zweite Eingriffselement 62 kann beispielsweise als Zapfenelement ausgebildet sein, welches in der als Schlitz ausgebildeten Führungsbahn gleiten kann. Die Führungsbahn entspricht in diesem Ausführungsbeispiel der Führungsausnehmung 46 des ersten Verbindungselementarms 44.

[0105] Nach dem in Fig. 5a und Fig. 5b gezeigten Ausführungsbeispiel sind ein erstes Führungselement 65 und ein zweites Führungselement 66 vorgesehen, sodass die Auszugvorrichtung 35 besonders stabil gelagert ist. Das zweite Führungselement 66 enthält das erste Eingriffselement 61 zur Aufnahme in der Führungsausnehmung 45 des ersten Verbindungselementarms 43 des Verbindungselements 4 des ersten Rahmenmoduls 15 des Rahmens 10. Das erste Führungselement 65 enthält das zweite Eingriffselement 62 zur Aufnahme in der Führungsausnehmung 46 des zweiten Verbindungselementarms 44 des Verbindungselements 4 des ersten Rahmenmoduls 15 des Rahmens 10.

[0106] Gemäss des in Fig. 5a und Fig. 5b gezeigten Ausführungsbeispiels sind das erste Führungselement 65 und das zweite Führungselement 66 als Lasche ausgebildet. In der entsprechenden Lasche sind die ersten und zweiten Eingriffselemente 61, 62 befestigt, die beispielsweise als Zapfenelemente ausgebildet sein können. Mittels der im Einbauzustand im oberen Bereich und im unteren Bereich des Eckschranks durch die ersten und zweiten Führungselemente 65, 66 erhältliche Abstützung der Auszugvorrichtung 35 kann eine kippstabile Lagerung der Auszugvorrichtung 35 sowie der zugehörigen Einbaueinheit 20 erzielt werden.

[0107] Insbesondere sind der erste Trägerelementendabschnitt 33 des ersten Trägerelements 17 und der erste Verbindungselementendbereich 19 des ersten Trägerverbindungselements 18 verbunden sowie der erste Trägerelementendabschnitt 41 des zweiten Trägerelements 27 und der zweite Verbindungselementendbereich 29 des ersten Trägerverbindungselements 18 verbunden. Gemäss des in Fig. 5a und 5b gezeigten Ausführungsbeispiels ist ein zweites Trägerverbindungselement 28 gezeigt. Das zweite Trägerverbindungselement 28 weist einen ersten Verbindungselementendbereich 49 und einen zweiten Verbindungselementendbereich 59 auf. Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels sind der zweite Trägerelementendabschnitt 34 des ersten Trägerelements 17 und der erste Verbindungselementendbereich 49 des zweiten Trägerverbindungselements 28 verbunden sowie der zweite Trägerelementendabschnitt 42 des zweiten Trägerelements 27 und der zweite Verbindungselementendbereich 59 des zweiten Trägerverbindungselements 28 verbunden. Die Verwendung eines zweiten Trägerverbindungselements 28 ermöglicht es, den Montagerahmen 50 zusätzlich zu versteifen, sodass eine erhöhte Verwindungsstabilität des ersten Montagerahmens 51 erzielbar ist.

[0108] Das erste Trägerverbindungselement 18 enthält eine Führungsvorrichtung 60, welche in Fig. Fig. 5a oder Fig. 5b sichtbar ist. Die Führungsvorrichtung 60 enthält ein Führungselement, welches als Führungsschiene ausgebildet ist. Das erste Trägerelement 17, das zweite Trägerelement 27 und das erste Trägerverbindungselement 18 und das zweite Trägerverbindungselement 28 sind in der Führungsvorrichtung 60 zwischen einem eingezogenen Zustand und einem ausgezogenen Zustand verschiebbar. Mit anderen Worten ist der Montagerahmen 50 in der Führungsvorrichtung 60 zwischen einem eingezogenen Zustand und einem ausgezogenen Zustand verschiebbar. Das erste Trägerelement 17, das zweite Trägerelement 27 und das erst Trägerverbindungselement 18, das zweite Trägerverbindungselement 28 und die Führungsvorrichtung 60 sind im ausgezogenen Zustand um eine vertikale Schwenkachse schwenkbar, was in Fig. 5a oder Fig. 5b gezeigt ist.

[0109] Die Schwenkbewegung wird durch einen gekrümmten Abschnitt der Führungsausnehmungen 45, 46 ermöglicht. Der gekrümmte Abschnitt der Führungsausnehmungen 45, 46 ermöglicht die in Fig. 5a oder Fig. 5b sichtbare Winkelstellung des Montagerahmens 50 in Bezug auf das zweite Rahmenmodul 40 des Rahmens 10, das im Einbauzustand in der Seitenwand des Eckschranks angebracht ist. Somit kann der Montagerahmen 50 um die Seitenwand des Eckschranks analog zu dem in Fig. 2a bis 2d gezeigten ersten Montagerahmen 51 geschwenkt werden. Das mit dem Montagerahmen 50 verbundene erste Führungselement 65 kann die erste Führungsvorrichtung 60 somit um das entsprechende Ende der Führungsausnehmungen 43, 44 drehen.

[0110] Nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel enthält die Auszugvorrichtung 35 einen Holm 53, welcher zumindest ein Drehmittel 54 enthält, welches zur Aufnahme im zweiten Rahmenmodul 40 des Rahmens 10 ausgebildet ist. Die Auszugvorrichtung 35 mit dem Holm 53 ist um eine vertikale Schwenkachse schwenkbar. Die Schwenkachse verläuft durch das oder die Drehmittel 54, 57. Das erste Führungselement 65 kann mit dem Holm 53 gekoppelt sein, sodass das erste Führungselement 65 ebenfalls mit dem Holm 53 mitgeschwenkt wird. Nach diesem Ausführungsbeispiel ist das erste Führungselement 65 als erstes Schwenkelement ausgebildet. Das zweite Führungselement 66 kann mit dem Holm 53 gekoppelt sein, sodass das zweite Führungselement 66 ebenfalls mit dem Holm 53 mitgeschwenkt wird. Nach diesem Ausführungsbeispiel ist das zweite Führungselement 66 als zweites Schwenkelement ausgebildet.

[0111] Das erste Trägerelement 17 enthält an dessen zweiten Trägerelementabschnitt 34 ein Griffelement 55. Mittels des Griffelements kann der Montagerahmen 50 der Auszugvorrichtung 35 manuell bewegt werden. Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels enthält die Führungsvorrichtung 60 ein erstes Führungsschienenelement 63 und ein zweites Führungsschienenelement 64. Das erste Führungsschienenelement 63 ist mit dem Holm 53 verbunden. Das zweite Führungsschienenelement 64 ist am ersten Trägerverbindungselement 18 angebracht. Das zweite Führungsschienenelement 64 verläuft im Wesentlichen vom ersten Verbindungselementendbereich 19 bis zum zweiten Verbindungselementendbereich 29. In Fig. 5a ist das zweite Führungsschienenelement 64 nicht sichtbar, da es sich auf der Rückseite des ersten Trägerverbindungselements 18 befindet. Mit Rückseite ist die der Einbaueinheit 20 gegenüberliegende Seite des ersten Trägerverbindungselements 18 gemeint.

[0112] Der Montagerahmen 50, der durch das erste Trägerelement 17, das zweite Trägerelement 27, das erste Trägerverbindungselement 18 sowie das zweite Trägerverbindungselement 28 ausgebildet ist, ist somit in der Führungsvorrichtung 60 verschiebbar. Da das erste Führungsschienenelement 63 mit dem Holm 53 verbunden ist, ist gemäss dieses Ausführungsbeispiels keine Führungsschiene am Schrankboden erforderlich. Dies erleichtert auch die Montage einer Kopplungsanordnung 36, durch welche eine Verbindung zum zweiten Montagerahmen 52 für eine nicht dargestellte weitere Einbaueinheit 30 ausgebildet ist, siehe insbesondere Fig. 5a, Fig. 2a bis 2d.

[0113] Die Auszugvorrichtung 35 gemäss Fig. 5a oder Fig. 5b umfasst die Einbaueinheit 20 mit dem ersten Montagerahmen 51, dem Griffelement 55 sowie dem Führungselement 56 sowie einer Kopplungsanordnung 36, mittels welcher die zweite Einbaueinheit 30 mittels des zweiten Montagerahmens 52 bewegbar ist, wenn das Griffelement 55 durch einen Benutzer betätigt wird. Durch Bewegung des ersten Montagerahmens 51 ist die Kopplungsanordnung 36 aktivierbar. Über die Kopplungsanordnung 36 ist der zweite Montageahmen 52 und damit die zweite Einbaueinheit 30 bewegbar, wenn eine Bewegung des ersten Montagerahmens 51 erfolgt, wenn das Griffelement 55 durch einen Benutzer zur Bewegung der Auszugvorrichtung 35 betätigt wird.

[0114] Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels umfasst die Kopplungsanordnung 36 ein erstes Armelement 37, ein zweites Armelement 38, ein drittes Armelement 39 sowie ein mit dem Rahmen 10 verbundenes Kopplungselement 48. Gemäss Fig. 5a oder Fig. 5b ist das Kopplungselement 58 mit dem zweiten Verbindungselementarm 44 verbunden. Das erste Armelement 37 ist an einem ersten Ende drehbar mit der zweiten Einbaueinheit 30 verbunden und an einem zweiten Ende mit einem ersten Ende des zweiten Armelements 38 verbunden. Zudem sind das erste Armelement 37 und das zweite Armelement 38 auch mit dem Kopplungselement 48 verbunden.

[0115] Das zweite Armelement 38 ist an einem zweiten Ende mit einem ersten Ende des dritten Armelements 39 verbunden. Das dritte Armelement 39 ist mit einem zweiten Ende mit der Auszugvorrichtung 35 verbunden. Gemäss Fig. 5a oder Fig. 5b ist das dritte Armelement 39 mit dem ersten Trägerverbindungselement 18 verbunden. Das zweite Ende des Armelements 39 wird somit mit dem ersten Montagerahmen 51 mitbewegt, wenn die Auszugvorrichtung 35 betätigt wird.

[0116] Fig. 6a und Fig. 6b zeigen je eine perspektivische Ansicht auf einen Teil eines zweiten Rahmenmoduls 140 eines Rahmens 10 für einen Eckschrank und eine Auszugvorrichtung 135 gemäss eines vierten Ausführungsbeispiels. Fig. 6a zeigt eine Ansicht der Auszugvorrichtung 135 im teilweise ausgeschwenkten Zustand in einer Ansicht von oben. Fig. 6b zeigt eine Ansicht der Auszugvorrichtung 135 in einer Ansicht von unten. Gleiche oder gleichwirkende Bauelemente wurden teilweise mit denselben Bezugszeichen versehen wie in vorhergehenden Ausführungsbeispielen. Die Anordnung kann für eine Einbaueinheit 20 gemäss Fig. 2a bis Fig. 2d verwendet werden.

[0117] Die Auszugvorrichtung 135 gemäss des zweiten Ausführungsbeispiels enthält ein erstes Trägerelement 117, ein zweites Trägerelement 127 und ein erstes Trägerverbindungselement 118 sowie ein zweites Trägerverbindungselement 128, welche den Montagerahmen 150 ausbilden. Das erste Trägerelement 117 und das zweite Trägerelement 127 können insbesondere im Einbauzustand vertikal angeordnet sein. Das erste Trägerverbindungselement 118 und das zweite Trägerverbindungselement 128 können insbesondere im Einbauzustand horizontal angeordnet sein. Das erste Trägerverbindungselement 118 weist nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel einen ersten Verbindungselementendbereich 119 und einen zweiten Verbindungselementendbereich 129 auf. Das erste Trägerverbindungselement 118 ist im ersten Verbindungelementendbereich 119 mit dem ersten Trägerelement 117 verbunden und das erste Trägerverbindungselement 118 ist im zweiten Verbindungselementendbereich 129 mit dem zweiten Trägerelement 127 verbunden.

[0118] Das erste Trägerelement 117 weist einen ersten Trägerelementendabschnitt 133 und einen zweiten Trägerelementendabschnitt 134 auf. Das zweite Trägerelement 127 weist einen ersten Trägerelementendabschnitt 141 und einen zweiten Trägerelementendabschnitt 142 auf. Die Auszugvorrichtung 135 enthält eine dem Fig. 2a bis Fig. 2d schematisch dargestellten Führungselement 56 entsprechende Führungselementanordnung, welche nach diesem Ausführungsbeispiel ein erstes Führungselement 165 und ein zweites Führungselement 166 enthält. Die Auszugvorrichtung 135 enthält ein zweites Führungselement 166, welches mit dem Holm 153 verbunden ist. Das erste Führungselement 165 und das zweite Führungselement 166 sind somit gemeinsam mit dem Holm 153 um eine gemeinsame Schwenkachse schwenkbar.

[0119] Nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel weist das zweite Trägerverbindungselement 128 ein erstes Eingriffselement 161 auf, das zum Eingriff in die Führungsausnehmung 145 eines ersten Verbindungselementarms 143 des zweiten Rahmenmoduls 140 des Rahmens 10 ausgebildet ist. Nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das erste Eingriffselement 161 für die obere Führungsausnehmung 145 bestimmt. Das erste Eingriffselement 161 kann beispielsweise als Zapfenelement ausgebildet sein, welches in der als Schlitz ausgebildeten Führungsausnehmung 145 gleiten kann, wobei die Führungsausnehmung 145 eine Führungsbahn für das erste Eingriffselement 161 ausbildet.

[0120] Die Auszugvorrichtung 135 gemäss Fig. 6a oder Fig. 6b enthält ein erstes Führungselement 165. Das erste Führungselement 165 ist am Ende des ersten Trägerelementendabschnitts 141 des zweiten Trägerelements 127 angebracht.

[0121] Das Halteelement 130 weist ein zweites Eingriffselement 162 auf, das zum Eingriff in die Führungsausnehmung 146 des zweiten Verbindungselementarms 144 des zweiten Rahmenmoduls 140 des Rahmens 10 ausgebildet ist. Das zweite Eingriffselement 162 kann beispielsweise als Zapfenelement ausgebildet sein, welches in der als Schlitz ausgebildeten Führungsbahn gleiten kann. Die Führungsbahn entspricht in diesem Ausführungsbeispiel der Führungsausnehmung 146 des ersten Verbindungselementarms 144, siehe hierzu insbesondere auch Fig. 6f.

[0122] Durch Verwendung des ersten Führungselements 165 und des zweiten Führungselements 166 ist die Auszugvorrichtung 135 besonders stabil gelagert. Das zweite Rahmenmodul 140 kann insbesondere mit einem der Verbindungselemente 3, 4 mittels einer Einhängevorrichtung 25 nach einer der Fig. 1a bis 4 gekoppelt werden. Die Einhängevorrichtung 25 kann ein erstes Einhängeelement 16 und ein zweites Einhängeelement 16 umfassen. Das erste Einhängeelement 16 ist in einem Endbereich des ersten Verbindungselementarms 143 angeordnet. Das zweite Einhängeelement 26 ist in einem Endbereich des zweiten Verbindungselementarms 144 angeordnet.

[0123] Mittels der im Einbauzustand im oberen Bereich und im unteren Bereich des Eckschranks durch die ersten und zweiten Führungselemente 165, 166 sowie den Holm 153 ermöglichte duale Abstützung der Auszugvorrichtung 135 kann eine kippstabile Lagerung der Auszugvorrichtung 135 sowie der zugehörigen Einbaueinheit 20 erzielt werden.

[0124] Fig. 6c zeigt ein Detail einer beispielhaften Anordnung eines zweiten Führungselements 166 für das Rahmenmodul 140 gemäss Fig. 6a oder Fig. 6b. Das zweite Führungselement 166 ist im ersten Trägerelementendabschnitt 141 des zweiten Trägerelements 127 angebracht. Das zweite Führungselement 166 enthält nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ein zweites Verschiebungselement 180, mittels welchem der Montagerahmen 150 relativ zum zweiten Führungselement 166 verschiebbar ist.

[0125] Gemäss des in Fig. 6c gezeigten Details ist das zweite Führungselement 166 mit dem Holm 153 derart gekoppelt, dass der Holm 153 und das erste Führungselement 165 eine Schwenkbewegung um das erste Drehmittel 154 ausführen kann. Das erste Drehmittel 154 kann insbesondere als ein Drehlager ausgebildet sein. Das erste Drehmittel 154 ist am ersten Verbindungselementarm 143 befestigt und ist derart ausgebildet, dass das zweite Führungselement 166 um das erste Drehmittel 154 drehbar ist. Das erste Führungselement 166 kann beispielsweise ein entsprechendes Aufnahmeelement für das als Stiftelement dargestellte Drehmittel umfassen, was nicht im Detail dargestellt ist. Der Holm 153 ist in Fig. 6c nur schematisch angedeutet, um das zweite Führungselement 166 darzustellen, das im Einbauzustand vom Holm 153 verdeckt ist. Nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das zweite Verschiebungselement 180 am oberen Ende des Holms 153 angebracht. Eines der Befestigungsmittel ist exemplarisch teilweise gezeigt.

[0126] Das zweite Verschiebungselement 180 wird im zweiten Führungselement 112 geführt. Das zweite Führungselement 112 verläuft nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel parallel zum zweiten Trägerverbindungselement 128. Das zweite Verschiebungselement 180 ist am Holm 153 befestigt. Das zweite Führungselement 166 ist mit dem Holm 153 gekoppelt. Somit ist auch das zweite Führungselement 166 mit dem zweiten Verschiebungselement 180 gekoppelt, sodass das zweite Verschiebungselement 180 im zweiten Führungselement 112 des Montagerahmens 150 verschiebbar gelagert ist. Das zweite Führungselement 112 ist nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel als ein Profilelement ausgebildet, welches einen im Wesentlichen C-förmigen Querschnitt aufweist. In Fig. 6c ist das zweite Führungselement 112 transparent dargestellt, um die Zusammenwirkung zwischen dem zweiten Verschiebungselement 180 und dem zweiten Führungselement 112 zu verdeutlichen.

[0127] Das zweite Führungselement 112 weist einen ersten Seitenschenkel 121 und einen zweiten Seitenschenkel 122 auf, wobei die ersten und zweiten Seitenschenkel 121, 122 einen seitlichen Anschlag für das zweite Verschiebungselement 180 ausbilden. Der erste Seitenschenkel ist in Fig. 6d gezeigt. Die ersten und zweiten Seitenschenkel 121, 122 sind somit Ausführungsbeispiele für Anschlagelemente, die verhindern, dass das zweite Verschiebungselement 180 die Führungsbahn verlassen kann.

[0128] Fig. 6d zeigt ein Detail eines zweiten Trägerverbindungselements 128 sowie des zweiten Führungselements 112 für das zweite Rahmenmodul 140 gemäss Fig. 6a oder Fig. 6b. Das zweite Führungselement 112 mit dem im Wesentlichen C-förmigen Querschnitt. Der untere Schenkel 123 des Profilelements ist als Laufbahn für das zweite Verschiebungselement 180 ausgebildet. Der untere Schenkel 123 weist in diesem Fall eine im Wesentlichen ebene Lauffläche auf. Die Begriffe oberer Schenkel 124 und unterer Schenkel 123 beziehen sich dabei auf das zweite Führungselement 112, wenn es sich im Einbauzustand befindet. Der obere Schenkel 124 des Profilelements kann zur Führung des zweiten Verschiebungselements 180 ausgebildet sein. Der obere Schenkel 124 kann insbesondere einen gekrümmten Querschnitt aufweisen, sodass das zweite Verschiebungselement 180 teilweise im oberen Schenkel 124 aufgenommen sein kann und geführt werden kann.

[0129] In Fig. 6d ist zudem gezeigt, dass das erste Eingriffselement 161 in einer Halterung 160 aufgenommen ist, die vom zweiten Trägerverbindungselement 128 ausgebildet wird.

[0130] Fig. 6e zeigt ein weiteres Detail des zweiten Verschiebungselements 180 nach einer ersten Variante für das zweite Rahmenmodul 140 gemäss Fig. 6a oder Fig. 6b. In Fig. 6e ist nur ein Teil des zweiten Führungselements 112 sichtbar, in welchem sich das zweite Verschiebungselement 180 befindet. Das zweite Verschiebungselement 180 enthält nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel vier Rollenelemente. Nach einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel können auch ein einziges Rollenelement, zwei Rollenelemente, drei Rollenelemente oder mehr als vier Rollenelemente vorgesehen sein. Die Rollenelemente können insbesondere drehbar gelagert sein. Mit anderen Worten können sich die Rollenelemente um eine Drehachse drehen, die im rechten Winkel zur Oberfläche des Holms 153 verläuft, an welcher die Rollenelemente befestigt sind. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Rollenelemente auf einem Plattenelement 105 angeordnet. Drei Befestigungsmittel 106 zur Befestigung des zweiten Verschiebungselements 180 am Holm 153 sind exemplarisch dargestellt.

[0131] Fig. 6f zeigt ein Detail eines ersten schwenkbaren Holms 153 sowie eines ersten Führungselements 165 für das zweite Rahmenmodul 140 gemäss Fig. 6a oder Fig. 6b. Fig. 6g zeigt ein Detail eines unteren Teils des zweiten Rahmenmoduls 140 gemäss Fig. 6a oder Fig. 6b im geschlossenen Zustand. Gemäss des in Fig. 6f gezeigten Details ist das erste Führungselement 165 mit dem Holm 153 derart gekoppelt, dass der Holm 153 und das erste Führungselement 165 eine Schwenkbewegung um das zweite Drehmittel 157 ausführen können. Das zweite Drehmittel 157 kann insbesondere als ein Drehlager ausgebildet sein. Das zweite Drehmittel 157 kann insbesondere als Stiftelement ausgebildet sein, welches am zweiten Verbindungselementarm 144 befestigt ist. Nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das erste Verschiebungselement 170 am unteren Ende des Holms 153 angebracht. Das erste Verschiebungselement 170 enthält nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wie das zweite Verschiebungselement 180 vier Rollenelemente. Nach einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel können auch ein einziges Rollenelement, zwei Rollenelemente, drei Rollenelemente oder mehr als vier Rollenelemente vorgesehen sein. Die Rollenelemente können insbesondere drehbar gelagert sein. Mit anderen Worten können sich die Rollenelemente um eine Drehachse drehen, die im rechten Winkel zur Oberfläche des Holms 153 verläuft, an welcher die Rollenelemente befestigt sind.

[0132] Das erste Verschiebungselement 170 wird im ersten Führungselement 111 geführt. Das erste Führungselement 111 verläuft nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel parallel zum ersten Trägerverbindungselement 118. Mit anderen Worten ist das erste Führungselement 165 mit dem ersten Verschiebungselement 170 gekoppelt, wobei das erste Verschiebungselement 170 im ersten Führungselement 111 des Montagerahmens 150 verschiebbar gelagert ist. Das erste Führungselement 111 ist nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel als ein Profilelement ausgebildet, welches einen im Wesentlichen C-förmigen Querschnitt aufweist. Das erste Führungselement 111 enthält einen unteren Schenkel 103, einen oberen Schenkel 104, gegebenenfalls einen ersten Seitenschenkel 101 und einen zweiten Seitenschenkel 102. Der untere Schenkel 103 und der obere Schenkel 104 sind in Fig. 6g sichtbar, der zweite Seitenschenkel 102 ist teilweise durch das erste Verschiebungselement 170 verdeckt, der erste Seitenschenkel kann nach diesem Ausführungsbeispiel durch das Anschlagelement 125 ausgebildet sein. Der untere Schenkel 103 des Profilelements kann als Laufbahn für das erste Verschiebungselement 170 ausgebildet sein. Der untere Schenkel 103 weist in diesem Fall eine im Wesentlichen ebene Lauffläche auf. Die Begriffe oberer Schenkel 104 und unterer Schenkel 103 beziehen sich dabei auf das erste Führungselement 111, wenn es sich im Einbauzustand befindet. Der obere Schenkel des Profilelements kann zur Führung des ersten Verschiebungselements 170 ausgebildet sein. Der obere Schenkel kann insbesondere einen gekrümmten Querschnitt aufweisen, sodass das erste Verschiebungselement 170 teilweise im oberen Schenkel 104 aufgenommen sein kann und geführt werden kann. In Fig. 6f ist nur ein Teil des ersten Führungselements 111 sichtbar, in welchem sich das erste Verschiebungselement 170 befindet, in Fig. 6g ist die Oberseite des oberen Schenkels 104 gezeigt. Ein Teil des ersten Führungselements 111 ist in Fig. 6f durch ein Anschlagelement 125 verdeckt, welches mit dem ersten Führungselement 111 oder dem ersten Trägerverbindungselement 118 verbunden ist. Das Anschlagelement 125 verhindert, dass das erste Verschiebungselement 170 die Führungsbahn verlassen kann.

[0133] Nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist im ersten Verbindungselementendbereich 119 des ersten Trägerverbindungselements 118 eine Halterung 130 angebracht, welche eine Führungsrolle 126 und das zweite Eingriffselement 162 trägt. Die Halterung 130 enthält zumindest eine Führungsrolle 126, welche zur Bewegung entlang einer Rollenbahn 147 des ersten Verbindungselementarms 144 ausgebildet ist. Nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel liegt die Führungsrolle 126 auf der Rollenbahn 147 auf oder ist in einem geringen Abstand zur Rollenbahn 147 angeordnet.

[0134] Das erste Trägerelement 117 kann dessen zweiten Trägerelementendabschnitt 134 ein Griffelement enthalten, analog zu dem in Fig. 5a oder Fig. 5b dargestellten Ausführungsbeispiel. Mittels des Griffelements kann der Montagerahmen 150 der Auszugvorrichtung 135 manuell bewegt werden.

[0135] Die Auszugvorrichtung 135 kann eine Einbaueinheit 20 mit dem ersten Montagerahmen 150, einem Griffelement sowie einer Kopplungsanordnung umfassen, mittels welcher eine zweite Einbaueinheit 30 mittels des zweiten Montagerahmens 52 bewegbar ist, wenn das Griffelement 55 durch einen Benutzer betätigt wird, analog zu dem in Fig. 5a oder Fig. 5b gezeigten Ausführungsbeispiel. Nachfolgend werden daher die Bezugszeichen für die entsprechenden Teile des in Fig. 5a oder Fig. 5b dargestellten dritten Ausführungsbeispiels verwendet. Durch Bewegung des ersten Montagerahmens 150 ist die Kopplungsanordnung 36 aktivierbar. Über die Kopplungsanordnung 36 ist der zweite Montageahmen 52 und damit die zweite Einbaueinheit 30 bewegbar, wenn eine Bewegung des ersten Montagerahmens 51, also des Montagerahmens 150 erfolgt, wenn das Griffelement 55 durch einen Benutzer zur Bewegung der Auszugvorrichtung 135 betätigt wird. Die Kopplungsanordnung 36 enthält ein erstes Armelement 37, ein zweites Armelement 38, ein drittes Armelement 39 sowie ein mit dem Rahmen 10 verbundenes Kopplungselement 48. Gemäss Fig. 5a oder Fig. 5b ist das Kopplungselement 48 mit dem zweiten Verbindungselementarm 44 verbunden. Das erste Armelement 37 ist an einem ersten Ende drehbar mit der zweiten Einbaueinheit 30 verbunden und an einem zweiten Ende mit einem ersten Ende des zweiten Armelements 38 verbunden. Zudem sind das erste Armelement 37 und das zweite Armelement 38 auch mit dem Kopplungselement 48 verbunden.

[0136] Das zweite Armelement 38 ist an einem zweiten Ende mit einem ersten Ende des dritten Armelements 39, 139 verbunden. Das dritte Armelement 39 ist mit einem zweiten Ende mit der Auszugvorrichtung 35 verbunden. Gemäss Fig. 5a oder Fig. 5b ist das dritte Armelement 39 mit dem ersten Trägerverbindungselement 118 verbunden. Ein dem dritten Armelement 39 entsprechendes Armelement 139 ist in Fig. 6a oder Fig. 6b gezeigt. Das Armelement 139 wird somit mit dem Montagerahmen 150 mitbewegt, wenn die Auszugvorrichtung 135 betätigt wird.

[0137] In Fig. 6h ist ein Schnitt durch eine Variante der Auszugvorrichtung 135 im geschlossenen Zustand gezeigt. Im Schnitt ist nur der untere Teil der Auszugvorrichtung 135 mit der Halterung 130 gezeigt. Das erste Verschiebungselement 170 befindet sich vor der Schnittebene und ist daher nicht sichtbar, daher ist auch nur ein Teil des ersten Führungselements 111 sichtbar. Wie in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen enthalt das erste Führungselement 111 einen unteren Schenkel 103 und einen oberen Schenkel 104. Das erste Führungselement 111 ist mit dem ersten Trägerverbindungselement 118 verbunden. Das zweite Trägerelement 127 des Montagerahmens 150 ist ebenfalls teilweise sichtbar, das erste Trägerelement 117 liegt wiederum vor der Schnittebene und ist daher in dieser Darstellung nicht sichtbar.

[0138] Nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist im ersten Verbindungselementendbereich 119 des ersten Trägerverbindungselements 118 eine Halterung 130 angebracht. Wie in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen ist an der Halterung 130 ein das zweites Eingriffselement 162 angebracht. Nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das zweite Eingriffselement 162 als ein zylinderförmiges Stiftelement ausgebildet, welches zur Aufnahme in einer zweiten Führungsausnehmung 146 des zweiten Verbindungselementarms 144 ausgebildet.

[0139] Die Halterung 130 enthält eine erste Führungsrolle 131 und eine zweite Führungsrolle 132, welche zur Bewegung entlang einer Rollenbahn 147 des ersten Verbindungselementarms 144 ausgebildet sind. Nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel liegt die erste Führungsrolle 131 auf der Rollenbahn 147 auf. Die zweite Führungsrolle 132 ist unterhalb der Rollenbahn 147 angeordnet. Die erste Führungsrolle 131 und die zweite Führungsrolle 132 müssen hierbei nicht in Kontakt mit der Rollenbahn 147 sein, sondern können zur Vermeidung von Verschleiss in einem kleinen Abstand zur Rollenbahn 147 angeordnet sein, sodass ein Kontakt der ersten und zweiten Führungsrollen 131, 132 mit der Rollenbahn 147 unter dann erfolgt, wenn durch die Beladung der hier nicht dargestellten Einbaueinheit der Auszugvorrichtung 135 Querkräfte auf die Auszugvorrichtung 135 wirken, die eine geringe Auslenkung der Halterung 130 relativ zum zweiten Rahmenmodul 140 bewirken. In Fig. 6h ist auch das Anschlagelement 125 sichtbar, welches mit dem ersten Führungselement 111 oder dem ersten Trägerverbindungselement 118 oder dem zweiten Trägerelement 127 verbunden ist. Das Anschlagelement 125 verhindert, dass das erste Verschiebungselement 170 die Führungsbahn verlassen kann.

[0140] Fig. 7a zeigt eine zweite Variante für ein Verschiebungselement 170, 180, nachfolgend mit dem Bezugszeichen 80 gekennzeichnet, welches zur Aufnahme in einem der ersten oder zweiten Führungselemente 111, 112 verwendet werden kann. Beispielhaft wird auf das erste Führungselement 111 Bezug genommen. Dieselbe Anordnung ist für das zweite Führungselement 112 verwendbar. In Fig. 7a ist das erste Führungselement 111 nur teilweise dargestellt. Selbstverständlich kann auch jedes der ersten und zweiten Führungselemente 111, 112 eine andere Variante für das Verschiebungselement enthalten. Das Verschiebungselement 80 enthält ein Eingriffselement 85, welches zur Aufnahme in einer durch den oberen Schenkel 104 und den unteren Schenkel 103 des Führungselements 111 ausgebildeten Führungsbahn ausgebildet ist. Das Verschiebungselement 80 enthält eine Kugelumlaufführung. Das Eingriffselement 85 kann eine obere Rollenanordnung 82 und eine untere Rollenanordnung 81 enthalten, mittels welchen es im oberen Schenkel 104 bzw. im unteren Schenkel 103 des Führungselements 111 gelagert ist und derart relativ zum Führungselement 111 verschiebbar ist. Die ersten Seitenschenkel 101 und die zweiten Seitenschenkel 102 (siehe Fig. 6b) des Führungselements 111 enthalten entsprechende Anschläge 113, die verhindern, dass das Eingriffselement 85 Kontakt mit dem Führungselement 111 verliert. Das Eingriffselement 85 enthält zumindest ein Befestigungsmittel 86 zur Befestigung am Holm 53, 153 oder an einem der ersten oder zweiten Führungselemente 65, 165, 66, 166.

[0141] Fig. 7b zeigt eine dritte Variante für ein Verschiebungselement 170, 180, nachfolgend mit dem Bezugszeichen 83 gekennzeichnet, welches zur Aufnahme in einem der ersten oder zweiten Führungselemente 111, 112 verwendet werden kann. Beispielhaft wird auf das erste Führungselement 111 Bezug genommen. Dieselbe Anordnung ist für das zweite Führungselement 112 einsetzbar. In Fig. 7b ist das erste Führungselement 111 nur teilweise dargestellt. Selbstverständlich kann auch jedes der ersten und zweiten Führungselemente 111, 112 eine andere Variante für das Verschiebungselement enthalten. Das Verschiebungselement 83 enthält ein Eingriffselement 87, welches zur Aufnahme in einer durch den oberen Schenkel 104 und den unteren Schenkel 103 des Führungselements 111 ausgebildeten Führungsbahn ausgebildet ist. Das Verschiebungselement 83 enthält eine Gleitführung. Das Eingriffselement 87 kann ein oberes Nutelement 89 und ein unteres Nutelement 88 enthalten, mittels welchem es den oberen Schenkel 104 bzw. den unteren Schenkel 103 des Führungselements 111 umgreift und derart mit dem Führungselement 111 im Eingriff steht. Die ersten Seitenschenkel 101 und die zweiten Seitenschenkel 102 (siehe Fig. 6b) des Führungselements 111 können auch entsprechende Anschläge 113 enthalten, die verhindern, dass das Eingriffselement 87 Kontakt mit dem Führungselement 111 verliert. Das Eingriffselement 87 enthält je zwei obere und zwei untere Teilelemente, welche beispielsweise über ein Plattenelement verbunden sind, welches in Fig. 7b hinter dem Führungselement 111 angeordnet ist und daher nur angedeutet ist. Das Eingriffselement 87 ist nach diesem Ausführungsbeispiel ein Element, welches einen metallischen Werkstoff enthält, welches beispielsweise über einen der ersten oder zweiten Seitenschenkel 101, 102 auf das Führungselement 111 aufgesteckt werden kann. Das Eingriffselement 87 enthält je vier obere und vier untere Befestigungsmittel 86 zur Befestigung am Holm 53, 153 oder an einem der ersten oder zweiten Führungselemente 65, 165, 66, 166.

[0142] Fig. 7c zeigt eine vierte Variante für ein Verschiebungselement 170, 180, nachfolgend mit dem Bezugszeichen 84 gekennzeichnet, welches zur Aufnahme in einem der ersten oder zweiten Führungselemente 111, 112 verwendet werden kann. Beispielhaft wird auf das erste Führungselement 111 Bezug genommen. Dieselbe Anordnung ist für das zweite Führungselement 112 einsetzbar. In Fig. 7c ist das erste Führungselement 111 nur teilweise dargestellt. Selbstverständlich kann auch jedes der ersten und zweiten Führungselemente 111, 112 eine andere Variante für das Verschiebungselement enthalten. Das Verschiebungselement 84 enthält ein Plattenelement 89 mit einem nicht sichtbaren Eingriffselement 88, welches zur Aufnahme in einer durch den oberen Schenkel 104 und den unteren Schenkel 103 des Führungselements 111 ausgebildeten Führungsbahn ausgebildet ist. Das Verschiebungselement 84 enthält ein Führungselement mit Kugelkäfig. In der Führungsbahn sind nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Mehrzahl von Kugelkörpern angeordnet, die in einem Kugelkäfig gehalten werden. Das Eingriffselement 88 liegt auf den Kugelkörpern auf. Die Kugelkörper können auf der Innenseite des oberen Schenkels 104 bzw. auf der Innenseite des unteren Schenkel 103 des Führungselements angeordnet sein. Das Eingriffselement 88 steht somit über die Kugelkörper im Eingriff mit dem Führungselement 111. Die ersten Seitenschenkel 101 und die zweiten Seitenschenkel 102 (siehe Fig. 6b) des Führungselements 111 können auch entsprechende Anschläge 113 enthalten, die verhindern, dass das Verschiebungselement 84 Kontakt mit dem Führungselement 111 verliert. Das Plattenelement 89 enthält je drei obere und drei untere Befestigungsmittel 86 zur Befestigung am Holm 53, 153 oder an einem der ersten oder zweiten Führungselemente 65, 165, 66, 166.

[0143] Für eine Fachperson ist offensichtlich, dass viele weitere Varianten zusätzlich zu den beschriebenen Ausführungsbeispielen möglich sind, ohne vom erfinderischen Konzept abzuweichen. Der Gegenstand der Erfindung wird somit durch die vorangehende Beschreibung nicht eingeschränkt und ist durch den Schutzbereich bestimmt, der durch die Ansprüche festgelegt ist. Für die Interpretation der Ansprüche oder der Beschreibung ist die breitest mögliche Lesart der Ansprüche massgeblich. Insbesondere sollen die Begriffe "enthalten" oder "beinhalten" derart interpretiert werden, dass sie sich auf Elemente, Komponenten oder Schritte in einer nicht-ausschliesslichen Bedeutung beziehen, wodurch angedeutet werden soll, dass die Elemente, Komponenten oder Schritte vorhanden sein können oder genutzt werden können, dass sie mit anderen Elementen, Komponenten oder Schritten kombiniert werden können, die nicht explizit erwähnt sind. Wenn die Ansprüche sich auf ein Element oder eine Komponente aus einer Gruppe beziehen, die aus A, B, C bis N Elementen oder Komponenten bestehen kann, soll diese Formulierung derart interpretiert werden, dass nur ein einziges Element dieser Gruppe erforderlich ist, und nicht eine Kombination von A und N, B und N oder irgendeiner anderen Kombination von zwei oder mehr Elementen oder Komponenten dieser Gruppe.


Ansprüche

1. Ein Rahmen (10) in Modulbauweise zum Einbau in ein Möbelstück umfassend ein erstes Rahmenmodul (15) umfassend eine erste Führungsschiene (1), eine zweite Führungsschiene (2) sowie ein erstes Verbindungselement (3) und ein zweites Verbindungselement (4), wobei die erste Führungsschiene (1) ein erstes Führungsschienenende (11) und ein zweites Führungsschienenende (12) umfasst, wobei die zweite Führungsschiene (2) ein erstes Führungsschienenende (21) und ein zweites Führungsschienenende (22) umfasst, wobei zumindest eines der ersten oder zweiten Verbindungselemente (3, 4) im Bereich zumindest eines der ersten oder zweiten Führungsschienenenden (11, 12) angeordnet ist, wobei zumindest eines der ersten oder zweiten Verbindungselemente (3, 4) im Bereich zumindest eines der gegenüberliegenden ersten oder zweiten Führungsschienenenden (21, 22) angeordnet ist, wobei ein zweites Rahmenmodul (40, 140) mit dem ersten Rahmenmodul (15) mittels einer Einhängevorrichtung (25) verbindbar ist, wobei die Einhängevorrichtung (25) zur Aufnahme des zweiten Rahmenmoduls (40, 140) in eines der ersten oder zweiten Verbindungselemente (3, 4) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen eine relativ zum zweiten Rahmenmodul (40, 140) bewegbare Auszugvorrichtung (35, 135) enthält, wobei die Auszugvorrichtung (35, 135) einen relativ zum Rahmenmodul (40, 140) verschiebbaren und schwenkbaren Montagerahmen (50, 150) enthält, wobei die Auszugvorrichtung (35, 135) einen schwenkbaren Holm (53, 153) umfasst, wobei der schwenkbare Holm (53, 153) ein erstes Führungselement (65, 165) und ein zweites Führungselement (66, 166) enthält, wobei der schwenkbare Holm (53, 153) sowie das erste Führungselement (65, 165) und das zweite Führungselement (66, 166) um eine im Einbauzustand vertikale Schwenkachse relativ zum zweiten Rahmenmodul (40, 140) schwenkbar sind.
 
2. Rahmen nach Anspruch 1, wobei die Einhängevorrichtung (25) einen Vorsprung (13) und eine Nut (14) enthält, wobei der Vorsprung (13) Einbauzustand zur Auflage auf dem entsprechenden ersten oder zweiten Verbindungselement (3, 4) ausgebildet ist wobei die Nut (14) im Einbauzustand zur Aufnahme des entsprechenden ersten oder zweiten Verbindungselements (3, 4) ausgebildet ist.
 
3. Rahmen nach Anspruch 2, wobei die Nut (14) auf der dem Vorsprung (13) gegenüberliegenden Seite eine Ausnehmung (23) enthält, in welcher eine Wand des entsprechenden ersten oder zweiten Verbindungselements (3, 4) im Einbauzustand teilweise aufgenommen ist.
 
4. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 oder 3, wobei das entsprechende erste oder zweite Verbindungselement (3, 4) einen L-förmigen Querschnitt mit einem ersten Schenkel und einem zweiten Schenkel aufweist, wobei der Vorsprung (13) im Einbauzustand auf dem ersten Schenkel des entsprechenden ersten oder zweiten Verbindungselements (3, 4) aufliegt, wobei die Nut (14) im Einbauzustand zur Aufnahme des zweiten Schenkels des ersten oder zweiten Verbindungselements (3, 4) ausgebildet ist.
 
5. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Einhängevorrichtung ein erstes Einhängeelement (16) und ein zweites Einhängeelement (26) umfasst.
 
6. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das zweite Rahmenmodul (40) einen ersten Verbindungselementarm (43) und einen zweiten Verbindungselementarm (44) umfasst.
 
7. Rahmen nach Ansprüchen 5 und 6, wobei der erste Verbindungselementarm (43) das erste Einhängeelement (16) und der zweite Verbindungselementarm (44) das zweite Einhängeelement (26) enthält, wobei jedes der ersten und zweiten Einhängeelemente (16, 26) zum Einhängen in eines der ersten oder zweiten Verbindungselemente (3, 4) ausgebildet ist.
 
8. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das erste Verbindungselement (3) ein erstes Verbindungselementende (31) und ein zweites Verbindungselementende (32) umfasst, wobei das erste Verbindungselementende (31) mit dem ersten Führungsschienenende (11) der ersten Führungsschiene (1) und das zweite Verbindungselementende (32) des ersten Verbindungselements (3) mit dem ersten Führungsschienenende (21) der zweiten Führungsschiene (2) verbunden ist, wobei das zweite Verbindungselement (4) ein erstes Verbindungselementende (41) und ein zweites Verbindungselementende (42) umfasst, wobei das erste Verbindungselementende (41) mit dem zweiten Führungsschienenende (12) der ersten Führungsschiene (1) und das zweite Verbindungselementende (42) des zweiten Verbindungselements (4) mit dem zweiten Führungsschienenende (22) der zweiten Führungsschiene (2) verbunden ist.
 
9. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der erste Verbindungselementarm (43, 143) eine erste Führungsausnehmung (45, 145) enthält und wobei der zweite Verbindungselementarm (44, 144) eine zweite Führungsausnehmung (46, 146) enthält.
 
10. Rahmen nach Anspruch 9, wobei der Montagerahmen (50, 150) ein erstes Eingriffselement (61, 161) enthält, welches zum Eingriff in die erste Führungsausnehmung (45, 145) ausgebildet ist, wobei der Montagerahmen (50, 150) ein zweites Eingriffselement (62, 162) enthält, welches zum Eingriff in die zweite Führungsausnehmung (46, 146) ausgebildet ist.
 
11. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das erste Führungselement (65, 165) und das zweite Führungselement (66, 166) als erstes Schwenkelement und zweites Schwenkelement ausgebildet sind.
 
12. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das erste Führungselement (165) mit einem ersten Verschiebungselement (170) und das zweite Führungselement (166) mit einem zweiten Verschiebungselement (180) gekoppelt ist, wobei das erste Verschiebungselement (170) in einem ersten Führungselement (111) des Montagerahmens (150) verschiebbar gelagert ist und das zweite Verschiebungselement (180) in einem zweiten Führungselement (112) des Montagerahmens (150) verschiebbar gelagert ist, sodass der Montagerahmen (150) relativ zu den ersten und zweiten Führungselementen (165, 166) verschiebbar ist.
 
13. Rahmen nach Anspruch 12, wobei der Montagerahmen (150) mittels des ersten Führungselements (111) und des zweiten Führungselements (112) zwischen einem eingezogenen Zustand und einem ausgezogenen Zustand verschiebbar ist
 
14. Rahmen nach Anspruch 13, wobei zumindest eines der ersten und zweiten Verschiebungselemente (170, 180) zumindest ein Rollenelement, eine Kugelumlaufführung, eine Gleitführung oder ein Führungselement mit Kugelkäfig enthält.
 
15. Eckschrank (100, 200) umfassend einen Rahmen (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
 




Zeichnung


































Recherchenbericht









Recherchenbericht




Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente