[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung, die zum Bilden einer Duschkabinenabtrennung
vorgesehen ist. Die Anordnung umfasst zumindest ein erstes, fest angeordnetes Wandelement
sowie ein zweites Wandelement, welches eine Schiebetür bildet.
[0002] Moderne Duschkabinenabtrennungen sind häufig so gestaltet, dass sie durch ein Türelement
geöffnet oder geschlossen werden können. Dabei kommen sowohl verschwenkbare Türelemente
zum Einsatz, die über Scharniere schwenkbar an einem entsprechenden Wandelement befestigt
sind, als auch Schiebetüren, die zwischen einer geöffneten und einer geschlossenen
Position horizontal verschoben werden können. Die vorliegende Erfindung bezieht sich
auf die zuletzt genannte Variante, bei der ein oder mehrere Schiebetüren verwendet
werden.
[0003] Derartige Duschkabinenabtrennungen mit Schiebetür sind üblicherweise so konstruiert,
dass die Schiebetür an ihrer Unterseite durch geeignete Elemente, insbesondere durch
Rollen, verschiebbar gelagert ist. Gleichzeitig erfolgt an der Oberseite der Schiebetür
eine Führung, die häufig durch eine speziell gestaltete Stütze realisiert wird, welche
zugleich auch das feststehende Wandelement der Duschkabinenabtrennung hält. Zum Öffnen
der Anordnung wird die Schiebetür in Richtung des feststehenden Wandelements verschoben,
sodass sich beide Elemente zumindest teilweise überlappen. Zum Schließen wird die
Schiebetür in entgegengesetzter Richtung bis zu einem Endanschlag bewegt, der die
geschlossene Position der Tür definiert.
[0004] Diese Bauweise hat sich in der Vergangenheit bewährt, führt jedoch zu einem Nachteil.
Auch im vollständig geschlossenen Zustand verbleibt eine Überlappung zwischen dem
ersten, feststehenden Wandelement und der beweglichen Schiebetür. Bei aus dem Stand
der Technik bekannten Lösungen liegt diese Überlappung typischerweise im Bereich von
etwa 50 bis 100 mm. Dieser Bereich ist nur schwer zugänglich und erschwert die Reinigung
der Duschkabinenabtrennung erheblich. Häufig werden hierfür speziell angepasste Reinigungswerkzeuge
benötigt. Dies wird jedoch allgemein als unpraktisch empfunden und kann dazu führen,
dass keine wirklich zufriedenstellende Reinigung der Duschkabine möglich ist.
[0005] Eine alternative Lösung aus dem Stand der Technik besteht darin, die Schiebetür an
ihrer Oberseite verschiebbar zu lagern. Eine derartige Konstruktion ist beispielsweise
aus der
EP 2 764 809 B1 bekannt. In diesem Fall muss jedoch das Gewicht der Schiebetür an der Oberseite aufgenommen
werden. Hierzu wird im oben genannten Stand der Technik vorgeschlagen, das feststehende
Wandelement mit einer seitlich überstehenden Auskragung zu versehen, um eine stabilere
Ausführung zu ermöglichen. Diese Auskragung führt jedoch zu einer zusätzlichen Überlappung
zwischen Schiebetür und feststehendem Wandelement und verstärkt damit zusätzlich die
oben beschriebenen Probleme bei der Reinigung der Duschkabinenabtrennung.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabenstellung zugrunde, eine Anordnung
bereitzustellen, die bei Duschkabinenabtrennungen mit Schiebetür eine verbesserte
Reinigungsmöglichkeit bietet.
[0007] Diese Aufgabe wird durch eine Anordnung zum Bilden einer Duschkabinenabtrennung mit
den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind
Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0008] Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass das die Schiebetür bildende Wandelement
an seiner Unterseite durch geeignete Elemente, vorzugsweise Rollen, verschiebbar gelagert
ist. Zusätzlich wird eine Stütze eingesetzt, die das feststehende Wandelement an dessen
Oberseite hält und zugleich eine Führung für die Schiebetür bildet. Erfindungsgemäß
weist das feststehende Wandelement an einer seitlich verlaufenden, vertikalen Kante
unterhalb der Stütze eine Ausnehmung auf. Diese Ausnehmung reduziert in der geschlossenen
Position der Schiebetür die Überlappung zwischen den beiden Wandelementen erheblich.
[0009] Im Ergebnis verbleibt nur ein sehr geringer Überlappungsbereich, der einfach zu reinigen
ist. Hierdurch bietet die erfindungsgemäße Lösung im Vergleich zu herkömmlichen Ausführungen
deutliche Vorteile im Hinblick auf Reinigbarkeit und Hygiene.
[0010] Die erfindungsgemäße Anordnung umfasst im Einzelnen:
- ein erstes, fest installiertes und vertikal ausgerichtetes Wandelement,
- ein zweites, ebenfalls vertikal ausgerichtetes Wandelement, das als Schiebetür dient,
- Lagermittel an der Unterseite des zweiten Wandelements, die eine horizontale Verschiebung
zwischen einer geöffneten und einer geschlossenen Position ermöglichen,
- eine Stütze, die das erste Wandelement an dessen Oberseite hält und gleichzeitig als
Führung für das zweite Wandelement dient,
- sowie eine Ausnehmung an einer seitlichen, vertikal verlaufenden Kante des ersten
Wandelements unterhalb der Stütze, durch welche die Überlappung mit dem zweiten Wandelement
im geschlossenen Zustand reduziert wird.
[0011] Vorzugsweise beträgt die verbleibende Überlappung im Bereich der Ausnehmung weniger
als 30 mm, besonders bevorzugt zwischen 0 und 20 mm. Die Ausnehmung erstreckt sich
dabei idealerweise von der Unterkante der Stütze vertikal bis zum unteren Ende des
Wandelements. Besonders bevorzugt verläuft sie über mindestens 90 %, idealerweise
über mindestens 95 % der gesamten Höhe des ersten Wandelements. Lediglich im Bereich
der Stütze selbst verbleibt eine geringfügig größere Überlappung, die das äußere Erscheinungsbild
sowie die Reinigungsmöglichkeiten nicht wesentlich beeinträchtigt.
[0012] Das zweite Wandelement ist vorzugsweise an seiner Unterseite mittels Rollen verschiebbar
gelagert. Grundsätzlich sind jedoch auch andere Lagerungsvarianten möglich.
[0013] Um auch bei der verbleibenden, sehr geringen Überlappung im geschlossenen Zustand
eine zuverlässige Abdichtung zu gewährleisten, ist vorgesehen, dass die Schiebetür
an ihrer dem Türbereich abgewandten Seite eine Dichtlippe aufweist. Diese liegt vorzugsweise
an einer Flachseite des ersten Wandelements an und sorgt so für eine wirksame Abdichtung.
[0014] Die erfindungsgemäße Anordnung kann sowohl mit plan ausgeführten als auch mit gekrümmten
Wandelementen realisiert werden. Letztere eignen sich insbesondere für Duschkabinen
mit im Wesentlichen kreissegmentartigem Querschnitt. Die Wandelemente bestehen bevorzugt
aus Glaselementen, wie sie bei ästhetisch anspruchsvoll gestalteten Duschkabinen üblicher
Weise zum Einsatz.
[0015] Zur Führung der Schiebetür an ihrer Oberseite ist ferner vorzugsweise vorgesehen,
dass die Stütze eine Nut oder Ausnehmung aufweist, in welche der obere Endbereich
der Schiebetür eingreift. Eine solche Ausgestaltung ist an sich bereits aus dem Stand
der Technik bekannt.
[0016] Gemäß der vorliegenden Erfindung wird auch eine Duschkabine vorgeschlagen, die zumindest
eine Anordnung gemäß den obigen Erläuterungen aufweist. Denkbar sind darüber hinaus
auch symmetrische Ausführungen mit zwei derartigen Anordnungen, wie sie im Rahmen
der nachfolgenden Ausführungsbeispiele näher erläutert werden.
[0017] Im Folgenden soll die Erfindung näher anhand der beiliegenden Zeichnung erläutert
werden. Es zeigen:
- Figur 1
- die Ansicht einer symmetrisch ausgestalteten Duschkabinenanordnung, bei der zwei erfindungsgemäße
Anordnungen zum Realisieren einer Duschkabinenabtrennung zum Einsatz kommen;
- Figur 2
- eine vergrößerte Ansicht des oberen Endbereichs zur Halterung des feststehenden Wandelements
sowie zur Führung der Schiebetür;
- Figur 3
- eine weitere Ansicht der Stütze, mit deren Hilfe das feststehende Wandelement gehalten
und die Schiebetür geführt wird;
- Figur 4
- die Überlappung zwischen beiden Wandelementen im geschlossenen Zustand der Schiebetür
bei der erfindungsgemäßen Lösung und
- Figur 5
- ein der Ansicht von Figur 4 entsprechende, sich im Stand der Technik ergebende Überlappung
zwischen beiden Wandelementen im geschlossenen Zustand der Duschkabinenanordnung.
[0018] Figur 1 zeigt eine allgemein mit dem Bezugszeichen 1 versehene Duschkabine, bei der
zwei symmetrisch zueinander angeordnete erfindungsgemäße Anordnungen 10 zum Einsatz
kommen, um den Innenraum der Duschkabine 1 gegenüber der Umgebung wirksam abzugrenzen.
[0019] Nachfolgend soll ausschließlich der rechte Teil der erfindungsgemäßen Duschkabinenabtrennung
betrachtet werden. Die linke Hälfte ist, wie bereits erwähnt, symmetrisch hierzu ausgeführt
und im Übrigen identisch aufgebaut. Grundsätzlich ist es jedoch ebenso denkbar, eine
Duschkabinenabtrennung mit lediglich einer erfindungsgemäßen Anordnung 10 zu realisieren.
[0020] Die erfindungsgemäße Anordnung 10 besteht aus einem ersten, festen Wandelement 20
sowie einem zweiten, relativ zum ersten Wandelement 20 horizontal verschiebbar gelagerten
Wandelement 30, das eine Schiebetür bildet. Mit Hilfe dieser Schiebetür kann die Duschkabinenabtrennung
wahlweise geöffnet oder geschlossen werden. Im in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
werden somit zwei Schiebetüren realisiert, die sich beim Öffnen voneinander weg bewegen,
um eine ausreichend breite Öffnung zu schaffen, durch die die Duschkabine 1 bequem
betreten oder verlassen werden kann.
[0021] Wie bereits erwähnt, besteht die erfindungsgemäße Anordnung 10 aus zwei Wandelementen,
dem feststehenden Wandelement 20, das im gezeigten Ausführungsbeispiel sowohl seitlich
an der Wand der Duschkabine als auch an seiner Unterseite abgedichtet und fixiert
ist. Zusätzlich wird es an seiner Oberseite durch eine Stütze 40 gehalten, deren Aufbau
nachfolgend näher erläutert wird. Das die Schiebetür bildende zweite Wandelement 30
ist an seiner Unterseite mittels Rollen 35 derart gelagert, dass es parallel zur Ebene
des ersten Wandelements 20 verschoben werden kann. Dabei bewegt es sich zwischen der
in Figur 1 gezeigten geschlossenen Position und einer geöffneten Position, bei der
sich das Wandelement 30 in einem äußersten rechten Endbereich befindet.
[0022] Für diese Bewegung ist eine entsprechende Führung an der Oberseite des zweiten Wandelements
30 erforderlich. Diese Führungsfunktion wird von der ebenfalls die Halterung des ersten
Wandelements 20 übernehmenden Stütze 40 erfüllt. Da die Führung über den gesamten
Bewegungsbereich der Schiebetür hinweg vorhanden sein muss, ergibt sich bei bekannten
Lösungen aus dem Stand der Technik das Problem, dass auch im geschlossenen Zustand
eine signifikante Überlappung zwischen dem festen Wandelement 20 und dem beweglichen
Wandelement 30 bestehen bleibt - wie dies exemplarisch in Figur 5 dargestellt. Üblicherweise
beträgt diese Überlappung L etwa 50 bis 100 mm. Gleichzeitig ist der senkrechte Abstand
zwischen den Wandelementen 20, 30 gering zu halten, um eine wirksame Abdichtung der
Duschkabinenabtrennung im geschlossenen Zustand sicherzustellen. Dies hat zur Folge,
dass der überlappende Zwischenraum äußerst schwer zugänglich und daher nur schwer
zu reinigen ist.
[0023] Um dieses Problem zu vermeiden oder zumindest deutlich zu reduzieren, sieht die Erfindung
eine spezielle Gestaltung des ersten Wandelements 20 vor, wie sie anhand der Figuren
2 bis 4 näher erläutert wird.
[0024] Die Figuren 2 und 3 zeigen insbesondere den Bereich der Stütze 40, die - wie bereits
ausgeführt - sowohl der Halterung des ersten Wandelements 20 als auch der Führung
des zweiten Wandelements 30, welches die Schiebetür bildet, dient. Die Stütze 40 weist
zwei parallel zueinander verlaufende Nuten 42 und 43 auf. Das erste Wandelement 20
greift hierbei in die erste Nut 42 ein und ist dort fest fixiert. Das zweite Wandelement
30 greift in die parallel verlaufende zweite Nute 43 ein. Es ist dort mit Spiel oder
gleitfähig gelagert, sodass die Oberkante 32 der Schiebetür entlang der Nut 43 geführt
werden kann, um ein Öffnen und Schließen der Schiebetür zu ermöglichen.
[0025] In Figur 2 ist die Stütze 40 an einem parallel zur Ausrichtung der Anordnung 10 verlaufenden
Steg 45 angebracht, der an einem rückseitigen Wandbereich der Duschkabine 1 befestigt
ist. In der Variante gemäß Figur 3 verläuft der Steg 45 senkrecht zur Ausrichtung
der beiden Wandelemente 20, 30. Diese Unterschiede sind jedoch für die grundlegende
Funktion der Erfindung nicht von wesentlicher Bedeutung.
[0026] Entscheidend hingegen ist, dass das erste Wandelement 20 im Gegensatz zum Stand der
Technik nicht durchgehend eine vertikale Seitenkante 23 aufweist. Stattdessen ist
an dieser Seite eine Ausnehmung 25 vorgesehen, die idealerweise knapp unterhalb der
Stütze 40 beginnt und sich vertikal bis zur Unterkante des Wandelements 20 erstreckt.
Hierdurch verbleibt lediglich im oberen Bereich ein schmaler Befestigungsvorsprung
26, der in die Nut 42 der Stütze 40 eingreift. Unterhalb dieses Vorsprungs 26 ist
die Breite des Wandelements 20 hingegen reduziert, wodurch in der geschlossenen Stellung
der Schiebetür die Überlappung L mit dem zweiten Wandelement 30 drastisch verringert
wird.
[0027] Wie nämlich der Vergleich zwischen den Figuren 4 und 5 verdeutlicht, liegt im Bereich
der Ausnehmung 25 nur noch eine äußerst geringe Überlappung L von wenigen Millimetern
vor. Dies ermöglicht eine einfache Reinigung der angrenzenden Flächen. Insbesondere
beträgt die Überlappung L weniger als 30 mm, bevorzugt weniger als 20 mm. Im Ausführungsbeispiel
gemäß Figur 4 liegt die Überlappung im Bereich der Ausnehmung 25 sogar bei nur wenigen
Millimetern.
[0028] Um dennoch eine effektive Abdichtung im geschlossenen Zustand der Schiebetür zu gewährleisten,
ist - wie in Figur 4 dargestellt - vorgesehen, dass am seitlichen Ende 33 des zweiten
Wandelements 30 eine Dichtung 39 angeordnet ist. Diese weist eine überstehende Lippe
auf, die gegen die Flachseite des ersten Wandelements 20 gedrückt wird. Derartige
Dichtungselemente sind in ähnlicher Form bereits aus dem Stand der Technik bekannt
und könnten in analoger Weise auch an dem ersten Wandelement 20 vorgesehen sein.
[0029] Die Ausnehmung 25 beginnt - wie bereits erwähnt - vorzugsweise unmittelbar unterhalb
des Vorsprungs 26, der für das Zusammenwirken mit der Stütze 40, also für die Fixierung
des ersten Wandelements 20 an seiner Oberseite erforderlich ist. Die Ausnehmung 25
erstreckt sich idealerweise über zumindest 90 % der Gesamthöhe des Wandelements 20,
bevorzugt sogar über mindestens 95 %. Damit wird der Flächenbereich mit nennenswerter
Überlappung auf ein Minimum reduziert, das sich auf den konstruktiv bedingten Bereich
des Vorsprungs 26 beschränkt. Dieser Vorsprung 26 ist erforderlich für die sichere
Halterung des ersten Wandelements 20 und die Führung des zweiten Wandelements 30,
während alle weiteren, die Reinigung behindernden Überlappungen mithilfe der erfindungsgemäßen
Maßnahme beseitigt wurden.
[0030] Insgesamt bietet somit die vorliegende Erfindung deutliche Vorteile hinsichtlich
der Reinigbarkeit gegenüber bekannten Lösungen. Es sei an dieser Stelle nochmals hervorgehoben,
dass die erfindungsgemäße Lösung sowohl für plan ausgeführte Wandelemente geeignet
ist, wie sie in der dargestellten Ausführungsform gezeigt sind, als auch für gekrümmte
Wandelemente, die beispielsweise bei kreisabschnittsförmigen Duschkabinenabtrennungen
zum Einsatz kommen.
1. Anordnung (10) zum Bilden einer Duschkabinenabtrennung, bestehend aus
• einem ersten, fest angeordneten und vertikal ausgerichteten Wandelement (20) sowie
• einem zweiten, ebenfalls vertikal ausgerichteten Wandelement (30), welches eine
Schiebetür bildet, die mit Hilfe von an der Untersite des zweiten Wandelements (30)
vorgesehenen Lagermitteln gegenüber dem ersten Wandelement (20) zwischen einer geöffneten
Position und einer geschlossenen Position in horizontaler Richtung verschiebbar ist,
um einen Türbereich der Anordnung (10) wahlweise zu öffnen oder zu schließen,
wobei das erste Wandelement (20) an einem dem Türbereich zugewandten Ende an seiner
Oberseite mittels einer Stütze (40) gehalten ist, welche gleichzeitig auch eine Führung
für das die Schiebetür bildende zweite Wandelement (30) bildet,
und wobei das erste Wandelement (20) an einer seitlichen, vertikal verlaufenden Kante
(23), unterhalb der Stütze (40) eine Ausnehmung (25) aufweist, durch welche eine Überlappung
(L) zwischen dem ersten Wandelement (20) und dem zweiten Wandelement (30) in einer
geschlossenen Position der Schiebtür reduziert wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Bereich der Ausnehmung (25) eine Überlappung (L) zwischen dem ersten Wandelement
(20) und dem zweiten Wandelement (30) von weniger als 30mm vorliegt, vorzugweise von
0mm bis 20mm.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich die Ausnehmung (25) ausgehend von der Stütze (40) in vertikaler Richtung bis
zum unteren Ende des ersten Wandelements (20) erstreckt.
4. Anordnung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich die Ausnehmung (25) über mindestens 90% der Höhe des ersten Wandelements (20)
erstreckt, vorzugsweise über mindestens 95% der Höhe des ersten Wandelements (20).
5. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das die Schiebetür bildende zweite Wandelement (30) an seiner Unterseite mittels
Rollen (35) verschiebbar gelagert ist.
6. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das die Schiebetür bildende zweite Wandelement (30) an einer dem Türbereich abgewandten
Seite (33) eine Dichtlippe (39) aufweist, welche mit dem ersten Wandelement (20) zusammenwirkt,
insbesondere an einer Flachseite des ersten Wandelements (20) anliegt.
7. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste und das zweite Wandelement (20, 30) jeweils plan ausgeführt sind.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste und das zweite Wandelement (20, 30) jeweils gekrümmt ausgeführt sind.
9. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste und das zweite Wandelement (20, 30) jeweils durch ein Glaselement gebildet
sind.
10. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stütze (40) zur Führung des zweiten Wandelements (30) eine Nut oder Ausnehmung
(43) aufweist, in welche ein oberer Endbereich des zweiten Wandelements (30) eingreift.
11. Duschkabine (1), aufweisend zumindest eine Anordnung (10) nach einem der vorherigen
Ansprüche.