[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Reinigungsmaschine zur Behandlung von Bodenflächen
und die Verwendung einer Reinigungsmaschine zur Behandlung von Bodenflächen.
[0002] Um Bodenflächen effizient zu behandeln, insbesondere zu reinigen werden Reinigungsmaschinen
eingesetzt. Solch eine Behandlung kann beispielsweise das Kehren und/oder Scheuern
von Bodenflächen umfassen. Solche Reinigungsmaschinen sind aus dem Stand der Technik
bekannt.
[0003] CN 117064280 A beschreibt eine Reinigungsmaschine, insbesondere eine autonom fahrende Scheuersaugmaschine,
mit zwei rotierenden Reinigungswerkzeugen und zwei Hinterrädern. Diese Reinigungsmaschine
besitzt den Nachteil, dass die Reinigungsmaschine rückwärts aus einer Nische oder
Raumecke fahren muss, wodurch die Reinigungsflüssigkeit nicht vollständig von der
Reinigungsmaschine aufgenommen werden kann und somit zusammen mit allfälligen Verunreinigungen
auf dem Boden verbleibt.
[0004] US 5485653 A beschreibt eine Aufsitzreinigungsmaschine, welche als Kehr- oder als Scheuersaugmaschine
ausgebildet sein kann. Diese Reinigungsmaschine besitzt vier Räder, wobei zwei steuerbar
sind. Die steuerbaren Räder sind an bewegbaren Armen angebracht, wodurch die Wendigkeit
der Reinigungsmaschine verbessert wurde. Nichtsdestotrotz muss auch diese Reinigungsmaschine
eine Nische oder Raumecke rückwärtsfahrend verlassen, wodurch keine vollständige Reinigung
erzielt werden kann, zudem werden in der Scheuersaug-Ausführung zwei Räder durch die
Reinigungsflüssigkeit benetzt, wodurch sich die Traktion verschlechtert.
[0005] Es ist die Aufgabe der Erfindung die Nachteile im Stand der Technik zu überwinden.
Insbesondere soll durch eine Reinigungsmaschine zur Behandlung von Bodenflächen das
effiziente und sichere Reinigen von Nischen und Raumecken verbessert werden.
[0006] Die Aufgabe wird durch eine Reinigungsmaschine zur Behandlung von Bodenflächen und
die Verwendung einer Reinigungsmaschine zur Behandlung von Bodenflächen gemäss den
unabhängigen Ansprüchen gelöst.
[0007] Insbesondere wird die Aufgabe durch eine Reinigungsmaschine zur Behandlung von Bodenflächen
gelöst. Die Reinigungsmaschine umfasst mindestens zwei Antriebsräder, welche jeweils
eine Vertikalachse umfassen. Die Antriebsräder sind um die Vertikalachse gesteuert
schwenkbar. Die Reinigungsmaschine umfasst weiter mindestens ein Hauptreinigungswerkzeugsystem,
welches vorzugsweise zwei gegenläufig rotierbare Reinigungswerkzeuge umfasst.
[0008] Die Antriebsräder sind gegengleich um die Vertikalachsen positionierbar und vorzugsweise
gegengleich um die Vertikalachsen verschwenkbar.
[0009] Eine Reinigungsmaschine bezeichnet in diesem Fall eine Maschine, welche dazu geeignet
ist, eine Bodenfläche zu behandeln. Insbesondere kann die Reinigungsmaschine als Kehrmaschine
und/oder Saugmaschine und/oder Scheuersaugmaschine und/oder Poliermaschine ausgebildet
sein.
[0010] Des Weiteren kann die Reinigungsmaschine als Nachläufer-Reinigungsmaschine und/oder
als Aufsitzreinigungsmaschine und/oder als Aufstehreinigungsmaschine und/oder als
autonom fahrende Reinigungsmaschine ausgebildet sein.
[0011] Die Reinigungsmaschine kann über einen oder mehrere Elektromotoren oder einen Verbrennungsmotor
antreibbar sein. Die Reinigungsmaschine kann zudem einen oder mehrere Behältnisse
umfassen durch welche Wasser und/oder Reinigungsmittel und/oder Abwasser und/oder
Kehrgut aufnehmbar ist. Die Reinigungsmaschine, insbesondere als Scheuersaugmaschine
ausgebildet, kann eine oder mehrere Düsen umfassen, durch welche Wasser und/oder Reinigungsmittel
freigebbar ist. Die Reinigungsmaschine kann des Weiteren eine Stand- und/oder Sitzfläche
und/oder einen Handgriff umfassen. Die Reinigungsmaschine kann eine Lenkeinrichtung
umfassen, welche beispielsweise als Lenkrad, Joystick, Touchscreen oder Pedalsteuer
ausgebildet sein kann. Die Reinigungsmaschine, insbesondere als autonom fahrende Reinigungsmaschine,
kann eine oder mehrere Kameras und/oder eine oder mehrere Sensoren und mindestens
eine Recheneinheit umfassen.
[0012] Ein Hauptreinigungswerkzeugsystem kann ein oder mehrere Reinigungswerkzeuge umfassen,
welche dazu geeignet sind, eine oder mehrere Behandlungsschritte wie beispielsweise
Kehren, Saugen, Scheuern, Wischen, Polieren auszuführen. Die Reinigungswerkzeuge können
rotierbar oder oszillierbar angeordnet sein, insbesondere können die Reinigungswerkzeuge
um eine oder mehrere Vertikalachsen und/oder Horizontalachsen rotierbar sein. Gegenläufig
rotierbare Reinigungswerkzeuge sind bevorzug so rotierbar, dass Bodenverunreinigungen
von der Reinigungsmaschine aufnehmbar sind.
[0013] Antriebsräder bezeichnet in diesem Fall Räder, durch welche die Reinigungsmaschine
antreibbar ist. Die Antriebsräder können eine im Wesentlichen glatte oder profilierte
Lauffläche umfassen. Des Weiteren ist es denkbar, dass die Antriebsräder Luftreifen
oder Hartgummireifen umfassen. Die Antriebsräder können mittels Gleit- oder Wälzlager
lagerbar sein.
[0014] Die Antriebsräder rotieren jeweils um eine Raddrehachse, die im Wesentlichen senkrecht
zur Vertikalachse ist.
[0015] Die Antriebsräder sind um eine Vertikalachse schwenkbar, wobei die Antriebsräder
vorzugsweise keine Ausladung aufweisen. Eine Ausladung bezeichnet in diesem Fall einen
horizontalen Abstand zwischen der Raddrehachse und der Vertikalachse. Die Antriebsräder
können mechanisch, elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch bewegbar und/oder steuerbar
sein.
[0016] Die Antriebsräder sind gegengleich um die Vertikalachsen positionierbar. Die Antriebsräder
sind dabei jeweils um einen Verschwenkwinkel α positionierbar. Der Verschwenkwinkel
entspricht jenem Winkel, um welchen die Räder aus einer Neutralstellung um die Vertikalachsen
positioniert sind. Die Neutralstellung entspricht einer Radstellung, bei welcher die
Reinigungsmaschine vorwärtsfährt. In diesem Fall bedeutet vorwärtsfahrt, dass das
Hauptreinigungssystem vor den Antriebsrädern angeordnet ist und die Antriebsräder
im Wesentlichen parallel angeordnet sind.
[0017] Die Antriebsräder sind vorzugsweise um denselben Verschwenkwinkel α gegengleich positionierbar.
Es ist jedoch auch denkbar, dass die Antriebsräder um unterschiedliche Verschwenkwinkel
positionierbar sind.
[0018] Durch das gegengleiche Positionieren der Antriebsräder ist die Reinigungsmaschine
um eine im Wesentlichen vertikale Maschinenrotationsachse R rotierbar. Die Maschinenrotationsachse
R liegt im Wesentlichen in einer vertikalen Mittelebene
M, sofern die Antriebsräder gegengleich um denselben Verschwenkwinkel α positioniert
sind. Die vertikale Mittelebene M liegt in der Neutralstellung mittig zwischen den
Antriebsrädern. Die Antriebsräder sind vorzugsweise so gegengleich positionierbar,
dass die Maschinenrotationsachse R einer geometrischen Mittelachse C der Reinigungsmaschine
entspricht.
[0019] Die Drehgeschwindigkeit und Drehrichtung der Antriebsräder kann individuell einstellbar
sein. Insbesondere ist es vorteilhaft, dass die Drehgeschwindigkeit der Antriebsräder
individuell einstellbar ist, falls die Antriebsräder um unterschiedliche Verschwenkwinkel
positioniert sind. Dadurch kann das Schleifen von einem oder mehreren Antriebsrädern
vermindert werden.
[0020] Die Drehgeschwindigkeiten und Drehrichtungen der Antriebsräder können beispielsweise
auch mittels elektronischer Regelung gekoppelt sein. Es ist denkbar, dass die Drehgeschwindigkeit
eines Antriebsrades abhängig vom eigenen Verschwenkwinkel und vom Verschwenkwinkel
der weiteren Antriebsräder geregelt und/oder eingestellt werden kann.
[0021] Dadurch ist die Reinigungsmaschine am Ort rotierbar, wodurch eine Nische oder eine
Raumecke ohne Rückwärtsfahren verlassbar ist.
[0022] Die Antriebsräder können zumindest einen steuerbaren Verschwenkantrieb umfassen.
Durch einen einzelnen steuerbaren Verschwenkantrieb sind die Antriebsräder synchron
verschwenkbar. Es ist denkbar, dass der Verschwenkantrieb ein Zahnrad und zwei Zahnstangen
umfasst, welche jeweils ein Antriebsrad mit dem Zahnrad mechanisch verbinden. Dies
bietet den Vorteil, dass der Antrieb und die Steuerung der Verschwenkung einfach gestaltbar
ist und wenige Bauteile umfasst. Ein Verschwenkantrieb kann vorzugsweise mindestens
einen Elektromotor wie beispielsweise ein Asynchronmotor, Synchronmotor, Schrittmotor
oder Gleichstrommotor umfassen. Ein Asynchronmotor bietet hohe Robustheit und ist
wartungsfreundlich. Durch einen Synchronmotor sind die Antriebsräder präzise positionierbar.
Zudem bietet ein Synchronmotor einen hohen Wirkungsgrad. Ein Schrittmotor erlaubt
durch seine Bauweise ein präzises Positionieren der Antriebsräder ohne zusätzliche
Positionierungssensoren. Ein Gleichstrommotor ermöglicht eine einfache Drehzahlregelung
bei kompakter Bauweise. Jedes Antriebsrad kann einen individuellen steuerbaren Verschwenkantrieb
umfassen. Durch individuelle steuerbare Verschwenkantrieb sind die Antriebsräder einzeln
ansteuerbar und verschwenkbar. Dadurch sind komplexere Verschwenkungsbewegungen durchführbar.
Vorzugsweise sind die individuellen steuerbaren Verschwenkantriebe im Wesentlichen
oberhalb der zu verschwenkenden Räder angeordnet. Eine derartige Anordnung ermöglicht
eine möglichst direkte Übertragung des Drehmoments vom Verschwenkantrieb auf das zu
verschwenkende Antriebsrad.
[0023] Die Reinigungsmaschine kann ein oder mehrere Verschwenkwinkelbestimmungselemente
umfassen, welche es ermöglichen, den Verschwenkwinkel von einem oder von mehreren
Antriebsrädern zu bestimmen.
[0024] Das Verschwenkwinkelbestimmungselement kann beispielsweise ein oder mehrere Elemente
umfassen, welche einen maximalen Verschwenkwinkel eines Antriebsrades in einer Endposition
erfassen können. Solche Elemente können beispielsweise ein Mikroschalter, Hall-Sensor
oder ein induktiver Sensor umfassen. Solch eine Ausführungsform erlaubt eine einfache
und robuste Bestimmung einer Endposition des Verschwenkwinkels.
[0025] Das Verschwenkwinkelbestimmungselement kann auch einen Sensor zur Messung der elektrischen
Stromstärke umfassen. Solch ein Sensor kann eine Änderung der elektrischen Stromstärke
messen, falls ein Antriebsrad mittels einem elektrisch angetrieben Verschwenkantrieb
positioniert wird und an einer Endposition ansteht.
[0026] Es ist auch denkbar, dass ein Verschwenkwinkelbestimmungselemente eine Regelung umfasst,
welche den Verschwenkwinkel eines Antriebsrades anhand der Anzahl Umdrehungen des
Verschwenkantriebs ermitteln kann. Die Anzahl Umdrehungen des Verschwenkantriebs kann
im Falle eines Synchronmotors mittels Positionsgeber, im Falle eines Gleichstrommotors
mittels Asynchronzählers oder im Falle eines Schrittmotors direkt bestimmt werden.
Durch eine derartige Regelung ist der Verschwenkwinkel präzise und unabhängig von
einer Endposition bestimmbar.
[0027] Des Weiteren ist es denkbar, dass ein Verschwenkwinkelbestimmungselemente einen Sensor
umfasst, welcher den Verschwenkwinkel eines Antriebsrades durch die Rotation einer
Welle bestimmen kann, welche ein Antriebsrad mit einem Verschwenkantrieb wirkverbindet.
Die Rotation kann beispielsweise potentiometrisch, oder mittels Hall-Sensor bestimmt
werden. Durch eine derartige Regelung ist der Verschwenkwinkel ebenfalls präzise und
unabhängig von einer Endposition bestimmbar.
[0028] Das Verschwenkwinkelbestimmungselemente kann auch einen linear Positionssensor zur
Bestimmung des Verschwenkwinkels eines Antriebsrades umfassen. Dabei kann es sich
beispielsweise um einen potentiometrisch, optisch oder induktiven linear Positionssensor
handeln. Diese Ausführungsform eignet sich besonders, falls der Verschwenkantrieb
ein linear bewegbares Bauteil umfasst.
[0029] Die Reinigungsmaschine kann ein, insbesondere genau ein, bevorzugt frei schwenkbares,
weiter bevorzugt nicht-angetriebenes, Vorderrad umfassen.
[0030] Das Vorderrad kann eine im Wesentlichen glatte oder profilierte Lauffläche umfassen.
Des Weiteren ist es denkbar, dass das Vorderrad Luftreifen oder Hartgummireifen umfassen.
Das Vorderrad kann den gleichen Raddurchmesser umfassen wie die Antriebsräder. Es
ist jedoch auch denkbar, dass das Vorderrad einen kleineren oder grösseren Raddurchmesser
als die Antriebsräder umfasst. Das Vorderrad kann eine Ausladung aufweisen.
[0031] Das Vorderrad kann der Stabilisierung der Reinigungsmaschine dienen. Durch die Verwendung
von genau einem Vorderrad wird die Wendigkeit der Reinigungsmaschine verbessert.
[0032] Das Hauptreinigungswerkzeugsystem kann sich im Wesentlichen zwischen dem Vorderrad
und den Antriebsrädern befinden. Dadurch kann die Manövrierbarkeit der Reinigungsmaschine
verbessert werden. Zudem ist ein gleichbleibender Bodenkontakt des Reinigungswerkzeugs
erreichbar. Durch eine derartige Anordnung kann ein hoher Reinigungswerkzeugsdruck
auf einen zu reinigenden Boden entstehen, was für die Reinigungsleistung vorteilhaft
sein kann. Gleichzeitig wird durch eine derartige Anordnung mit gegengleich positionierbaren
Antriebsrädern eine hohe Wendigkeit erreicht. Die gegenläufig rotierbaren Reinigungswerkzeuge
können Rotationsachsen umfassen, welche im Wesentlichen parallel angeordnet sind.
Durch eine im Wesentlichen parallele Anordnung der Rotationsachsen, ist ein gleichmässiger
Bodenkontakt und gleichmässiger Verschleiss der Reinigungswerkzeuge erreichbar. Es
ist jedoch auch denkbar, dass die gegenläufig rotierbaren Reinigungswerkzeuge Rotationsachsen
aufweisen, welche nicht parallel angeordnet sind, wodurch Verunreinigungen effizienter
aufnehmbar sein können. Es ist zudem auch denkbar, dass die Rotationsachsen der Reinigungswerkzeuge
unterschiedlich geneigt sind.
[0033] Die gegenläufig rotierbaren Reinigungswerkzeuge können an der vertikalen Mittelebene
symmetrisch angeordnet sein. Um Rückstände und/oder Verunreinigungen im Bereich der
vertikalen Mittelebene zu vermindern, können die zwei rotierbaren Reinigungswerkzeuge
asymmetrisch angeordnet sein, insbesondere so, dass die rotierbaren Reinigungswerkzeuge
jeweils zumindest teilweise über die vertikale Mittelebene ragen.
[0034] Die gegenläufig rotierbaren Reinigungswerkzeuge können als Bürsten ausgebildet sein.
Bürsten, insbesondere Scheuerbürsten, können den zu behandelnden Boden effizient behandeln.
[0035] Die Bürsten, insbesondere die Borsten der Bürsten, können beispielsweise Polypropylen,
Polyamid (Nylon) oder Polyethylenterephthalat umfassen. Es ist auch denkbar, dass
die Borsten der Bürsten Naturborsten, bestehend aus pflanzlichen oder tierischen Bestandteilen
umfassen oder Metallborsten aus Stahl oder Messing umfassen.
[0036] Es ist offensichtlich, dass anstelle von Scheuerbürsten auch andere Reinigungswerkzeuge
wie Scheuerpads, Polierbürsten, Schleifblätter, Schleifnetze, Shampoonierbürsten,
Kehrbürsten, Teppichpads oder Mircofaserpads einsetzbar sind.
[0037] Das Hauptreinigungswerkzeugsystem kann eine Absaugvorrichtung umfassen, welche sich
im Wesentlichen zwischen den gegenläufig rotierbaren Reinigungswerkzeugen und den
Antriebsrädern befinden kann.
[0038] Eine Absaugvorrichtung bezeichnet in diesem Fall eine Vorrichtung, durch welche unter
anderem die Reinigungsflüssigkeit in die Reinigungsmaschine aufnehmbar ist. Die Absaugvorrichtung
kann eine oder mehrere Absaugdüsen und eine oder mehrere Sauglippen umfassen. Vorzugsweise
umfasst die Absaugvorrichtung zwei Sauglippen. Die Absaugvorrichtung oder Bestandteile
der Absaugvorrichtung können kreisbogenförmig ausgebildet sein. Es ist jedoch auch
denkbar, dass die Absaugvorrichtung oder Bestandteile der Absaugvorrichtung gerade
ausgebildet sind. Es ist zudem denkbar, dass die Absaugvorrichtung breiter ausgebildet
ist als die gegenläufig rotierbaren Reinigungswerkzeuge.
[0039] Die Absaugvorrichtung kann zudem beweglich, insbesondere vertikal beweglich ausgebildet
sein. Die Absaugvorrichtung kann des Weiteren verschwenkbar ausgebildet sein. Dadurch
dass die Absaugvorrichtung beweglich und/oder verschwenkbar ausgebildet ist, können
Bodenunebenheiten, Höhenunterschiede und Abnutzungserscheinungen der Absaugvorrichtung
und/oder der Reinigungswerkzeuge ausgeglichen werden, ohne dass die Absaugleistung
vermindert wird.
[0040] Dadurch dass die Absaugvorrichtung im Wesentlichen zwischen den gegenläufig rotierbaren
Reinigungswerkzeugen und den Antriebsrädern angeordnet ist, kann im Wesentlichen verhindert
werden, dass die Antriebsräder mit Flüssigkeit benetzt werden und dadurch die Traktion
der Reinigungsmaschine vermindert wird. Insbesondere ist die Reinigungsmaschine durch
die gegengleich positionierbaren Antriebsräder am Ort rotierbar, wodurch eine Nische
oder eine Raumecke ohne Rückwärtsfahren verlassbar ist. Dies bietet den Vorteil, dass
die Reinigungsflüssigkeit durch die Absaugvorrichtung aufnehmbar ist, da die Absaugvorrichtung
stehts hinter dem Hauptreinigungssystem angeordnet ist. Derselbe Vorteil ergibt sich
auch analog für die Aufnahme von Kehrgut im Falle einer Kehrmaschine.
[0041] Es ist jedoch auch denkbar, dass die Antriebsräder im Wesentlichen zwischen den gegenläufig
rotierbaren Reinigungswerkzeugen und zumindest einer Sauglippe angeordnet sind. Es
ist denkbar, dass die Sauglippen Naturkautschuk oder Polyurethan umfassen.
[0042] Die Reinigungsmaschine kann ein exzentrisch anordenbares Reinigungswerkzeugsystem
umfassen, welches mindestens ein rotierbares Reinigungswerkzeug umfassen kann. Durch
ein exzentrisch angeordnetes Reinigungswerkzeugsystem kann die Bodenbehandlung insbesondere
an Raumkanten und in Raumecken verbessert werden.
[0043] Es ist denkbar, dass das exzentrisch angeordnete Reinigungswerkzeugsystem im Wesentlichen
zwischen dem Vorderrad und den Antriebsrädern angeordnet ist, insbesondere ist es
denkbar, dass das exzentrisch angeordnete Reinigungswerkzeugsystem im Wesentlichen
zwischen dem Hauptreinigungswerkzeugsystem und den Antriebsrädern angeordnet ist.
[0044] Das exzentrisch angeordnete Reinigungswerkzeugsystem kann eine Bürste und eine Absaugvorrichtung
umfassen. Dies ermöglicht eine Scheuersaugbehandlung des Bodens insbesondere an Raumkanten
oder in Raumecken. Die Bürste ist vorzugsweise als Scheuerbürste ausgebildet. Die
Bürste, insbesondere die Borsten der Bürste, können beispielsweise Polypropylen, Polyamid
(Nylon) oder Polyethylenterephthalat umfassen. Es ist auch denkbar, dass die Borsten
der Bürste Naturborsten, bestehend aus pflanzlichen oder tierischen Bestandteilen
umfassen oder Metallborsten aus Stahl oder Messing umfassen.
[0045] Es ist offensichtlich, dass anstelle einer Scheuerbürste auch andere Reinigungswerkzeuge
wie ein Scheuerpad, Polierbürste, Schleifblatt, Schleifnetz, Shampoonierbürste, Kehrbürste,
Teppichpad oder Mircofaserpad einsetzbar ist.
[0046] Das Reinigungswerkzeug des exzentrisch angeordneten Reinigungswerkzeugsystem kann
den gleichen Durchmesser wie die Reinigungswerkzeuge des Hauptreinigungswerkzeugsystems
umfassen. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Reinigungswerkzeug des exzentrisch
angeordnete Reinigungswerkzeugsystems einen kleineren Durchmesser aufweist als die
Reinigungswerkzeuge des Hauptreinigungswerkzeugsystems.
[0047] Die Reinigungsmaschine kann ein fahrbares Maschinengehäuse umfassen, welches eine
im Wesentlichen runde oder sehnenpolygonförmige, insbesondere regemässig-polygonförmige
Form umfassen kann. Diese Form des Maschinengehäuses bietet den Vorteil, dass bei
einer allfälligen Kollision der Personen- und/oder Sachschaden minimiert wird. Des
Weiteren wird die Manövrierbarkeit der Reinigungsmaschine verbessert. Das Maschinengehäuse
kann vorzugsweise Kunststoff umfassen und kann öffenbar gestaltet sein, wodurch Wartungsarbeiten
erleichtert durchführbar sind.
[0048] Das Maschinengehäuse kann zudem Dämpf- und/oder Abrollelemente umfassen. Es ist insbesondere
für eine autonom fahrbare Ausführung der Reinigungsmaschine denkbar, dass das Maschinengehäuse
Öffnungen für Kameras und/oder Sensoren umfassen kann.
[0049] Die Reinigungswerkzeuge können vollständig unter dem Maschinengehäuse angeordnet
sein. Durch solch eine Anordnung der Reinigungswerkzeuge wird die Sicherheit der Reinigungsmaschine
erhöht, da dadurch die rotierbaren Reinigungswerkzeuge nicht versehentlich von Personen
oder Tieren berührbar sind. Insbesondere bei einer autonom fahrbaren Ausführung der
Reinigungsmaschine wird dadurch die Sicherheit erhöht, welche insbesondere durch industrielle
Sicherheitsstandards, wie beispielsweise die IEC 63327:2021 Norm, gefordert wird.
[0050] Vorzugsweise ist ein exzentrisch angeordnetes Reinigungswerkzeugsystem so anordenbar,
dass dieses vollständig unter dem Maschinengehäuse und im Wesentlichen am Maschinengehäuse
angeordnet ist. Dies ermöglicht ein sicheres Betreiben der Reinigungsmaschine.
[0051] In einer Ausführungsform kann das exzentrisch angeordnete Reinigungswerkzeugsystem
zumindest teilweise oder vollständig ausserhalb des Maschinengehäuses angeordnet sein.
Solch eine Anordnung verbessert die Reinigung von schwer zugänglichen Bereichen wie
beispielsweise Raumecken. Des Weiteren ist es denkbar, dass das exzentrisch angeordnetes
Reinigungswerkzeugsystem vollständig oder zumindest teilweise unter dem Maschinengehäuse
hervorbewegbar ist. Durch eine derartige Ausführungsform kann bei leicht zugänglichen
Bereichen das exzentrisch angeordnete Reinigungswerkzeugsystem unter dem Maschinengehäuse
angeordnet sein, wodurch ein sicheres Betreiben der Reinigungsmaschine ermöglicht
wird. Bei schwer zugänglichen Beriechen kann das exzentrisch angeordnetes Reinigungswerkzeugsystem
teilweise oder vollständig ausserhalb des Maschinengehäuses angeordnet sein, wodurch
die Reinigung von schwer zugänglichen Stellen erhöht wird.
[0052] Die Aufgabe der Erfindung wird ausserdem durch Verwendung einer Reinigungsmaschine
zur Behandlung von Bodenflächen gelöst. Durch die Verwendung einer Reinigungsmaschine
können Bodenflächen, insbesondere Nischen und Raumecken effizient und sicher behandelt
werden.
[0053] Die Erfindung wird in den folgenden Figuren näher erläutert.
[0054] Es zeigen:
- FIG 1:
- Eine schematische Unteransicht einer Reinigungsmaschine,
- FIG 2:
- Eine schematische Unteransicht einer Reinigungsmaschine mit verschwenkten Antriebsrädern,
- FIG 3:
- Eine schematische Unteransicht einer Reinigungsmaschine mit unterschiedlich verschwenkten
Antriebsrädern,
- FIG 4:
- Eine schematische Unteransicht einer Reinigungsmaschine mit rundem Maschinengehäuse,
- FIG 5:
- Eine schematische Unteransicht einer Reinigungsmaschine mit einem Verschwenkantrieb,
- FIG 6:
- Eine schematische Unteransicht einer Reinigungsmaschine mit rundem Maschinengehäuse
und versetzten Reinigungswerkzeugen,
- FIG 7:
- Eine schematische Unteransicht einer Reinigungsmaschine, welche als Kehrmaschine ausgebildet
ist,
- FIG 8:
- Eine schematische Unteransicht einer Reinigungsmaschine mit exzentrisch angeordnetem
Reinigungswerkzeugsystem,
- FIG 9:
- Eine perspektivische Ansicht einer Reinigungsmaschine, welche als Aufsitz-Maschine
ausgebildet ist.
[0055] Figur 1 zeigt eine schematische Unteransicht einer Reinigungsmaschine 1 in der Neutralstellung.
Die Reinigungsmaschine 1 ist als Scheuersaugmaschine ausgebildet, und besitzt ein
Hauptreinigungswerkzeugsystem 4 welches zwei gegenläufig rotierbare Reinigungswerkzeuge
5 umfasst. Die Reinigungswerkzeuge 5 sind symmetrisch an der vertikalen Mittelebene
M angeordnet. Die Reinigungswerkzeuge 5 sind als Scheuerbürsten ausgebildet und die
Borsten der Scheuerbürsten umfassen Polyamid. Die Rotationsachsen 8 der rotierbaren
Reinigungswerkzeuge 5 sind im Wesentlichen parallel ausgebildet.
[0056] Die Scheuersaugmaschine umfasst weiter, eine Absaugvorrichtung 9, welche eine Absaugdüse
und zwei Sauglippen aus Polyurethan umfasst. Absaugvorrichtung 9 ist breiter ausgebebildet
als der doppelte Bürstendurchmesser der Scheuerbürsten. Die Absaugvorrichtung 9 ist
in dieser Ausführungsform verschwenkbar und vertikal beweglich ausgebildet.
[0057] Die Scheuersaugmaschine umfasst zwei Antriebsräder 2 welche jeweils um eine Vertikalachse
3 gesteuert verschwenkbar sind. Die Antriebsräder 2 umfassen jeweils profilierte Laufflächen
aus Hartgummi. Die Antriebsräder 2 sind gegengleich um die Vertikalachsen 3 positionierbar
und gegengleich um die Vertikalachse 3 verschwenkbar. Die Verschwenkung der Antriebsräder
2 erfolgt jeweils durch einen individuellen Verschwenkantrieb 6. Die Scheuersaugmaschine
umfasst des Weiteren ein frei schwenkbares Vorderrad 7, welches nicht angetrieben
ist und eine Ausladung aufweist. Das Hauptreinigungswerkzeugsystem 4 ist zwischen
dem Vorderrad 7 und den Antriebsrädern 2 angeordnet. Die Absaugvorrichtung ist zwischen
Hauptreinigungswerkzeugsystem 4 und den Antriebsrädern 2 angeordnet. Die Scheuersaugmaschine
umfasst ein fahrbares Maschinengehäuse 13 welches als regelässiges Dodekagon ausgebildet
ist und das Hauptreinigungswerkzeugsystem 4 vollständig umfasst.
[0058] Figur 2 zeigt eine schematische Unteransicht der in FIG 1 dargestellten Reinigungsmaschine
1 mit verschwenkten Antriebsrädern 2, wodurch sich die Reinigungsmaschine nicht mehr
in der Neutralstellung befindet. Die Reinigungsmaschine 1 ist in dieser Ausführungsform
um die Maschinenrotationsachse R rotierbar, welche der geometrischen Mittelachse C
der Reinigungsmaschine 1 entspricht. Hierzu sind die Antriebsräder 2 gegengleich um
einen Verschwenkwinkel α von 50° verschwenkt. Das frei schwenkbare Vorderrad 7 verschwenkt
durch eine Rotation der Reinigungsmaschine 1 ebenfalls.
[0059] Figur 3 zeigt eine schematische Unteransicht der in FIG 2 dargestellten Reinigungsmaschine
1 mit verschwenkten Antriebsrädern 2. Die Antriebsräder 2 sind in dieser Ausführungsform
jedoch nicht um denselben Verschwenkwinkel verschwenkt. Das Antriebsrad 2' ist um
den Verschwenkwinkel α' verschwenkt und das Antriebsrad 2'' ist um den Verschwenkwinkel
α'' verschwenkt, wobei in dieser Ausführungsform der Verschwenkwinkel α' grösser als
der Verschwenkwinkel α'' ist. Dies ermöglicht die Rotation der Reinigungsmaschine
1 um die Maschinenrotationsachse R, welche sich nicht auf der vertikalen Mittelebene
M befindet (FIG 2).
[0060] Figur 4 zeigt eine schematische Unteransicht der in FIG 1 dargestellten Reinigungsmaschine
1 jedoch mit einem anderen Maschinengehäuse 13. Das Maschinengehäuse 13 ist in dieser
Ausführungsform rund ausgebildet.
[0061] Figur 5 zeigt eine schematische Unteransicht der in FIG 1 dargestellten Reinigungsmaschine
1 jedoch mit einem Verschwenkantrieb 6. In dieser Ausführungsform umfasst die Reinigungsmaschine
1 einen Verschwenkantrieb 6 welcher beide Antriebsräder 2 gegengleich verschwenken
kann. Der Verschwenkantrieb 6 ist zentral zwischen den beiden Antriebsrädern 2 angeordnet.
[0062] Figur 6: zeigt eine schematische Unteransicht, der in FIG 1 dargestellten Reinigungsmaschine
1. Jedoch sind die Reinigungswerkzeuge 5 in dieser Ausführungsform asymmetrisch an
der vertikalen Mittelebene M angeordnet.
[0063] Figur 7 zeigt eine schematische Unteransicht einer Reinigungsmaschine 11 in der Neutralstellung,
welche als Kehrmaschine ausgebildet ist.
[0064] Die Kehrmaschine besitzt ein Hauptreinigungswerkzeugsystem 4 welches zwei gegenläufig
rotierbare Reinigungswerkzeuge 5 umfasst. Die Reinigungswerkzeuge 5 sind als Kehrbürsten
ausgebildet.
[0065] Die Kehrmaschine umfasst zwei Antriebsräder 2 welche jeweils um eine Vertikalachse
3 gesteuert verschwenkbar sind. Die Antriebsräder 2 umfassen jeweils profilierte Laufflächen
aus Hartgummi. Die Antriebsräder 2 sind gegengleich um die Vertikalachsen 3 positionierbar
und gegengleich um die Vertikalachse 3 verschwenkbar. Die Verschwenkung der Antriebsräder
2 erfolgt jeweils durch einen individuellen Verschwenkantrieb 6. Die Kehrmaschine
umfasst des Weiteren ein frei schwenkbares Vorderrad 7, welches nicht angetrieben
ist und eine Ausladung umfasst. Das Hauptreinigungswerkzeugsystem 4 ist zwischen dem
Vorderrad 7 und den Antriebsrädern 2 angeordnet. Die Kehrmaschine umfasst ein fahrbares
Maschinengehäuse 13 welches als regelässiges Dodekagon ausgebildet ist und das Hauptreinigungswerkzeugsystem
4 vollständig umfasst.
[0066] Figur 8 zeigt eine schematische Unteransicht der in FIG 1 dargestellten Reinigungsmaschine
1 mit einem zusätzlichen exzentrisch angeordnetem Reinigungswerkzeugsystem 10. Das
zusätzliche exzentrische Reinigungswerkzeugsystem 10 umfasst ein rotierbares Reinigungswerkzeug
11 welches ebenfalls als Scheuerbürste ausgebildet ist. Die Scheuerbürste umfasst
einen Bürstendurchmesser welcher kleiner ist als der Bürstendurchmesser der Reinigungswerkzeuge
5 und die Borsten der Scheuerbürsten umfassen Polyamid.
[0067] Das exzentrisch angeordnete Reinigungswerkzeugsystem 10 umfasst zudem eine Absaugvorrichtung
12 welche eine Absaugdüse und zwei Absauglippen aus Polyurethan umfasst. Das exzentrisch
angeordnete Reinigungswerkzeugsystem 10 ist zwischen dem Hauptreinigungswerkzeugsystem
4 und den Antriebsrädern 2 angeordnet. Das exzentrisch angeordnete Reinigungswerkzeugsystem
10 ist zudem so angeordnet, dass die Scheuerbürste am Maschinengehäuse 13 angeordnet
ist.
[0068] Figur 9 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Reinigungsmaschine 1 in der Neutralstellung,
welche als Aufsitz-Scheuersaugmaschine ausgebildet ist. Die Reinigungsmaschine 1 besitzt
ein Hauptreinigungswerkzeugsystem 4, welches zwei gegenläufig rotierbare Reinigungswerkzeuge
5 umfasst. Die Reinigungswerkzeuge 5 sind symmetrisch an der vertikalen Mittelebene
angeordnet. Die Reinigungswerkzeuge 5 sind als Scheuerbürsten ausgebildet und die
Borsten der Scheuerbürsten umfassen Polyamid. Die Rotationsachsen 8 der rotierbaren
Reinigungswerkzeuge 5 sind im Wesentlichen parallel ausgebildet.
[0069] Die Aufsitz-Scheuersaugmaschine umfasst weiter, eine Absaugvorrichtung 9, welche
eine Absaugdüse und zwei Sauglippen aus Polyurethan umfasst. Absaugvorrichtung 9 ist
breiter ausgebebildet als der doppelte Bürstendurchmesser der Scheuerbürsten. Die
Aufsitz-Scheuersaugmaschine umfasst zwei Antriebsräder 2 welche jeweils um eine Vertikalachse
3 gesteuert verschwenkbar sind. Die Antriebsräder 2 umfassen jeweils profilierte Laufflächen
aus Hartgummi. Die Antriebsräder 2 sind gegengleich um die Vertikalachsen 3 positionierbar
und gegengleich um die Vertikalachse 3 verschwenkbar. Die Verschwenkung der Antriebsräder
2 erfolgt jeweils durch einen Verschwenkantrieb 6 (nicht dargestellt). Die Aufsitz-Scheuersaugmaschine
umfasst des Weiteren ein frei schwenkbares Vorderrad 7, welches nicht angetrieben
ist. Das Hauptreinigungswerkzeugsystem 4 ist zwischen dem Vorderrad 7 und den Antriebsrädern
2 angeordnet. Die Absaugvorrichtung ist zwischen Hauptreinigungswerkzeugsystem 4 und
den Antriebsrädern 2 angeordnet.
[0070] Die Aufsitz-Scheuersaugmaschine umfasst einen Sitzbereich 15, welcher eine Rückenlehne
umfasst. Die Aufsitz-Scheuersaugmaschine ist mittels Steuerrad 14 steuerbar. Das Bedienfeld
16 erlaubt der nutzenden Person weitere Einstellungen an der Aufsitz-Scheuersaugmaschine
vorzunehmen. So können durch das Bedienfeld 16 die Reinigungswerkzeuge 5 und die Absaugvorrichtung
9 gesteuert werden.
1. Reinigungsmaschine (1) zur Behandlung von Bodenflächen, umfassend:
- mindestens zwei Antriebsräder (2) umfassend jeweils eine Vertikalachse (3), wobei
die Antriebsräder (2) um die Vertikalachse (3) gesteuert schwenkbar sind,
- mindestens ein Hauptreinigungswerkzeugsystem (4), welches vorzugsweise zwei gegenläufig
rotierbare Reinigungswerkzeuge (5) umfasst,
dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsräder (2) gegengleich um die Vertikalachsen (3) positionierbar und vorzugsweise
gegengleich um die Vertikalachsen (3) verschwenkbar sind.
2. Reinigungsmaschine (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsräder (2) zumindest einen steuerbaren Verschwenkantrieb (6) umfassen.
3. Reinigungsmaschine (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Antriebsrad (2) einen individuellen steuerbaren Verschwenkantrieb (6) umfasst.
4. Reinigungsmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsmaschine (1) ein, insbesondere genau ein, bevorzugt frei schwenkbares,
weiter bevorzugt nicht-angetriebenes, Vorderrad (7) umfasst.
5. Reinigungsmaschine (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Hauptreinigungswerkzeugsystem (4) im Wesentlichen zwischen dem Vorderrad
(7) und den Antriebsrädern (2) befindet.
6. Reinigungsmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenläufig rotierbaren Reinigungswerkzeuge (5) Rotationsachsen (8) umfassen,
welche im Wesentlichen parallel angeordnet sind.
7. Reinigungsmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenläufig rotierbare Reinigungswerkzeuge (5) als Bürsten ausgebildet sind.
8. Reinigungsmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungswerkzeugsystem (4) eine Absaugvorrichtung (9) umfasst, welche sich
im Wesentlichen zwischen den gegenläufig rotierbaren Reinigungswerkzeugen (5) und
den Antriebsrädern (2) befindet.
9. Reinigungsmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsmaschine (1) ein exzentrisch angeordnetes Reinigungswerkzeugsystem
(10) umfasst, welches mindestens ein rotierbares Reinigungswerkzeug (11) umfasst.
10. Reinigungsmaschine (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das exzentrisch angeordnete Reinigungswerkzeugsystem (10) eine Bürste und eine Absaugvorrichtung
(12) umfasst.
11. Reinigungsmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsmaschine ein fahrbares Maschinengehäuse (13) umfasst, welches eine
im Wesentlichen runde oder sehnenpolygonförmige, insbesondere regemässig-polygonförmige
Form umfasst.
12. Reinigungsmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Reinigungswerkzeuge (5,11) vollständig unter dem Maschinengehäuse (13) befinden.
13. Verwendung einer Reinigungsmaschine (1) gemäss einem der Ansprüche 1-12 zur Behandlung
von Bodenflächen.