[0001] Die Erfindung betrifft eine Elektrohobel-Vorrichtung, umfassend ein Elektrohobel-Gerät,
das eine Hobelwelle, eine elektrische Antriebseinheit zum Antrieb der Hobelwelle und
eine Hobelsohle aufweist.
[0002] Es gibt konventionelle Elektrohobel-Geräte, die in ihrer Hobelsohle über eine V-Nut
verfügen, mit der sie entlang einer Werkstück-Kante geführt werden können, um ein
Anfasen der Werkstück-Kate zu erleichtern. Ferner gibt es konventionelle Fasenhobel,
deren (fest verbaute) Hobelsohle als Fasensohle ausgeführt ist.
[0003] Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine flexibel einsetzbare Elektrohobel-Vorrichtung
bereitzustellen.
[0004] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Elektrohobel-Vorrichtung nach Anspruch 1. Die
Elektrohobel-Vorrichtung umfasst eine Fasensohle und ist wahlweise in eine Planarhobel-Konfiguration
oder in eine Fasenhobel-Konfiguration versetzbar, wobei die Elektrohobel-Vorrichtung
in der Planarhobel-Konfiguration mit einer Hobelsohle-Auflagefläche der Hobelsohle
auf eine planare Werkstückfläche flächig auflegbar ist, um mit der Hobelwelle bei
einem Vorschub der Elektrohobel-Vorrichtung relativ zur planaren Werkstückfläche eine
flächige Spanabnahme aus der Werkstückfläche durchzuführen, und wobei die Elektrohobel-Vorrichtung
in der Fasenhobel-Konfiguration mit zwei Fasensohle-Auflageflächen der Fasensohle
gleichzeitig auf zwei zu einer Werkstück-Kante zusammenlaufende Werkstückflächen flächig
auflegbar ist, um bei einem Vorschub der Elektrohobel-Vorrichtung relativ zur Werkstück-Kante
die Werkstück-Kante mit der Hobelwelle anzufasen.
[0005] Die Fasensohle-Auflageflächen erstrecken sich jeweils vorzugsweise über wenigstens
1/4 oder 1/3 der Breite der Fasensohle (und/oder der Breite der Hobelsohle). Auf diese
Weise kann in der Fasenhobel-Konfiguration eine große Auflage bereitgestellt werden,
die ein Verrutschen und/oder Verkanten der Elektrohobel-Vorrichtung relativ zum Werkstück
verhindern kann.
[0006] Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0007] Die Erfindung betrifft ferner eine Fasensohle mit einer Befestigungsschnittstelle
zur abnehmbaren Befestigung an ein insbesondere handgeführtes Elektrohobel-Gerät,
um mit dem Elektrohobel-Gerät eine als Fasenhobel nutzbare Elektrohobel-Vorrichtung
zu bilden, wobei die Fasensohle einen Fasensohle-Körper mit zwei Fasensohle-Auflageflächen
umfasst, die zwei sich schneidende Auflageebenen definieren und zur gleichzeitigen
flächigen Auflage der Fasensohle auf zwei zu einer Werkstück-Kante zusammenlaufenden
Werkstückflächen dienen, sowie vorzugsweise eine zwischen den beiden Fasensohle-Auflageflächen
angeordnete Fasensohle-Ausnehmung, durch die die Werkstück-Kante an eine Hobelwelle
des Elektrohobel-Geräts heranführbar ist, um die Werkstück-Kante mit der Hobelwelle
anzufasen.
[0008] Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Betrieb der Elektrohobel-Vorrichtung,
umfassend die Schritte:
- in der Planarhobel-Konfiguration, flächiges Auflegen der Hobelsohle-Auflagefläche
auf der planaren Werkstückfläche und Vorschieben der Elektrohobel-Vorrichtung relativ
zu der planaren Werkstückfläche, um mit der Hobelwelle die flächige Spanabnahme durchzuführen,
- Versetzen der Elektrohobel-Vorrichtung in die Fasenhobel-Konfiguration,
- in der Fasenhobel-Konfiguration, gleichzeitiges flächiges Auflegen der Fasensohle-Auflageflächen
auf den zu der Werkstück-Kante zusammenlaufenden Werkstückflächen und Vorschieben
der Elektrohobel-Vorrichtung relativ zu der Werkstück-Kante, um die Werkstück-Kante
anzufasen.
[0009] Weitere exemplarische Details sowie beispielhafte Ausführungsformen werden nachstehend
unter Bezugnahme auf die Figuren erläutert. Dabei zeigt
- Figur 1
- eine Elektrohobel-Vorrichtung in einer Planarhobel-Konfiguration und ein Werkstück,
- Figur 2
- eine Elektrohobel-Vorrichtung in einer Fasenhobel-Konfiguration und ein Werkstück,
- Figur 3
- ein Elektrohobel-Gerät in einer Ansicht von unten,
- Figur 4
- eine Fasensohle gemäß einer ersten Variante,
- Figur 5
- die Fasensohle gemäß der ersten Variante in einer Seitenansicht,
- Figur 6
- die Fasensohle gemäß der ersten Variante in einer Frontansicht,
- Figur 7
- die Fasensohle gemäß der ersten Variante in einer Ansicht von oben,
- Figur 8
- die Fasensohle gemäß der ersten Variante in einer Ansicht von unten,
- Figur 9
- eine Fasensohle gemäß einer zweiten Variante,
- Figur 10
- eine Fasensohle gemäß einer dritten Variante,
- Figur 11
- eine Fasensohle gemäß einer vierten Variante in einer Explosionsdarstellung, und
- Figur 12
- eine Seitenansicht der Elektrohobel-Vorrichtung in der Fasenhobel-Konfiguration, wobei
die Fasensohle gemäß der ersten Variante ausgeführt ist.
[0010] Die Figur 1 zeigt eine Elektrohobel-Vorrichtung 10, die exemplarisch ein Elektrohobel-Gerät
1 und eine Fasensohle 2 umfasst. In der Figur 1 ist die Elektrohobel-Vorrichtung 10
in einer Planarhobel-Konfiguration gezeigt, in der die Fasensohle 2 von dem Elektrohobel-Gerät
10 insbesondere vollständig abgenommen ist. In der Figur 2 ist die Elektrohobel-Vorrichtung
10 in einer Fasenhobel-Konfiguration gezeigt, in der die Fasensohle 2 an dem Elektrohobel-Gerät
1 angebracht ist. Es sei darauf hingewiesen, dass in den Figuren 1 und 2 zwei verschiedene
Varianten der Fasensohle 2 gezeigt sind; tatsächlich aber in beiden Konfigurationen
ein- und dieselbe Fasensohle 2 vorliegen würde, die gemäß einer beliebigen Variante
ausgeführt sein kann, insbesondere gemäß einer der nachfolgend noch näher diskutierten
Varianten.
[0011] Das Elektrohobel-Gerät 1 ist exemplarisch als handgeführtes Elektrohobel-Gerät ausgeführt.
Es sei darauf hingewiesen, dass das Elektrohobel-Gerät 1 und die Fasensohle 2 auch
jeweils für sich genommen bereitgestellt sein können.
[0012] Die nachstehenden Erläuterungen beziehen sich insbesondere auf eine Ausrichtung der
Elektrohobel-Vorrichtung 10 - also des Elektrohobel-Geräts 1 und der Fasensohle 2
- bei der eine Hobelsohle-Auflagefläche 7 des Elektrohobel-Geräts 1 horizontal und
mit ihrem Normalenvektor senkrecht nach unten ausgerichtet ist; die Erläuterungen
beziehen sich also insbesondere auf die in der Figur 1 gezeigte Ausrichtung der Elektrohobel-Vorrichtung
10.
[0013] Das Elektrohobel-Gerät 1 hat vorzugsweise eine längliche Grundgestalt und erstreckt
sich entlang einer (gedachten) Längsachse. Die Richtung der Längsachse ist insbesondere
gleich der Vorschubrichtung des Elektrohobel-Geräts 1. Das Elektrohobel-Gerät 1 umfasst
zweckmäßigerweise ein Außengehäuse 3. Das Elektrohobel-Gerät 1 verfügt vorzugsweise
über einen Handgriff 13, der zweckmäßigerweise am Außengehäuse 3 angeordnet ist oder
Teil des Außengehäuses 3 ist. Der Handgriff 13 ist mit einer Hand insbesondere vollständig
umgreifbar, um das Elektrohobel-Gerät 1 oder die Elektrohobel-Vorrichtung 10 zu tragen
und/oder zu führen, insbesondere einhändig. Der Handgriff 13 befindet sich zweckmäßigerweise
an der oberen Seite des Elektrohobel-Geräts 1. Das Elektrohobel-Gerät 1 verfügt über
ein exemplarisch als Abzugstaste ausgeführtes Bedienelement 14, mit dem ein Antrieb
einer Hobelwelle 4 des Elektrohobel-Geräts 1 gesteuert, insbesondere gestartet und/oder
beendet werden kann. Das Bedienelement 14 ist exemplarisch an dem Handgriff 13 angeordnet.
[0014] Das Elektrohobel-Gerät 1 umfasst die Hobelwelle 4, die exemplarisch in der Figur
3 gezeigt ist und zweckmäßigerweise an der Unterseite des Elektrohobel-Geräts 1, insbesondere
des Außengehäuses, angeordnet ist. Die Hobelwelle 4 ist in eine Drehbewegung um eine
Hobelwelle-Drehachse 11 versetzbar. Die Hobelwelle 4 umfasst eine Schneide 12, die
exemplarisch in Achsrichtung der Hobelwelle-Drehachse 11 verläuft. Die Hobelwelle-Drehachse
11 ist senkrecht zur Vorschubrichtung des Elektrohobel-Geräts 1 ausgerichtet. Die
Achsrichtung der Hobelwelle-Drehachse 11 und/oder eine horizontale Richtung orthogonal
zur Längsachse soll auch als Querrichtung bezeichnet werden.
[0015] Das Elektrohobel-Gerät 1 umfasst eine elektrische Antriebseinheit 5 zum Antrieb der
Hobelwelle 4, um diese zweckmäßigerweise in die Drehbewegung zu versetzen. Die elektrische
Antriebseinheit 5 ist in dem Außengehäuse 3 angeordnet und ist in der Figur 1 mit
gestrichelten Linien schematisch als Quader dargestellt. Die elektrische Antriebseinheit
5 umfasst einen Elektromotor und optional ein Getriebe.
[0016] Das Elektrohobel-Gerät 1 umfasst eine Hobelsohle 6, die insbesondere an der Unterseite
des Außengehäuses 3 angeordnet ist und/oder zumindest einen Teil der Unterseite des
Außengehäuses 3 bildet. Die Hobelsohle 6 umfasst eine Hobelsohle-Auflagefläche 7,
mit der das Elektrohobel-Gerät 1 auf ein Werkstück 9 auflegbar ist, um das Werkstück
9 mit der Hobelwelle 4 zu hobeln. Die Hobelsohle-Auflagefläche 7 ist an der Unterseite
der Hobelsohle 6 angeordnet. Zweckmäßigerweise ist die Hobelsohle-Auflagefläche 7
parallel zur Hobelwelle-Drehachse 11 ausgerichtet. Die Hobelsohle 6 erstreckt sich
in einer Längsrichtung, die insbesondere der Vorschubrichtung des Elektrohobel-Geräts
1 entspricht.
[0017] Zweckmäßigerweise ist die Hobelsohle 6 in zwei Teile unterteilt - einen vorderen
Hobelsohle-Teil, der auch als Auflagetisch 6a bezeichnet werden soll, und einen hinteren
Hobelsohle-Teil 6b. Der dem Auflagetisch 6a zugehörige Teil der Hobelsohle-Auflagefläche
7 soll als vordere Hobelsohle-Auflagefläche 7a bezeichnet werden und der dem hinteren
Hobelsohle-Teil 6b zugehörige Teil der Hobelsohle-Auflagefläche 7 als hintere Hobelsohle-Auflagefläche
7b. Die Normalenvektoren der Hobelsohle-Auflageflächen 7a, 7b zeigen in die gleiche
Richtung - insbesondere senkrecht nach unten. Die Hobelsohle-Auflageflächen 7a, 7b
sind insbesondere jeweils eben ausgeführt. Als ebene Auflagefläche soll insbesondere
eine Fläche bezeichnet werden, die eine Auflageebene definiert. Die Hobelsohle-Auflageflächen
7a, 7b können jeweils eine oder mehrere Vertiefungen, beispielsweise Rillen, aufweisen.
Insbesondere der Auflagetisch 6a bzw. die vordere Hobelsohle-Auflagefläche 7a kann
eine sich entlang der Vorschubrichtung erstreckende V-Nut 26 aufweisen, die sich insbesondere
über die gesamte Länge des Auflagetischs 6a bzw. der vorderen Hobelsohle-Auflagefläche
7a erstreckt und vorteilhafterweise in Querrichtung mittig in der vorderen Hobelsohle-Auflagefläche
7a angeordnet ist. Optional kann der Auflagetisch 6a bzw. die vordere Hobelsohle-Auflagefläche
7a über mehrere insbesondere parallel zueinander angeordnete V-Nuten verfügen.
[0018] Der hintere Hobelsohle-Teil 6b schließt sich in Längsrichtung der Hobelsohle 6 an
den Auflagetisch 6a an. Zwischen dem Auflagetisch 6a und dem hinteren Hobelsohle-Teil
6b ist zweckmäßigerweise die Hobelwelle 4 angeordnet.
[0019] Der Auflagetisch 6a ist zweckmäßigerweise relativ zur Hobelwelle 4 (und insbesondere
dem hinteren Hobelsohle-Teil 6b) verstellbar, insbesondere in seiner Höhe, also insbesondere
entlang einer Verstellachse, die vertikal bzw. senkrecht zur Hobelsohle-Auflagefläche
7 ausgerichtet ist. Der Auflagetisch 6a ist relativ zur Hobelwelle 4 verstellbar,
um in der Planarhobel-Konfiguration eine Tiefe einer flächigen Spanabnahme einzustellen
und/oder in der Fasenhobel-Konfiguration eine Fasenbreite der herzustellenden Fase
einzustellen.
[0020] Bevorzugt verfügt das Elektrohobel-Gerät 1 über einen Verstellmechanismus 19, beispielsweise
einen
[0021] Schraubmechanismus, mit dem der Auflagetisch 6a in seiner Höhe verstellbar ist. Zweckmäßigerweise
verfügt das Elektrohobel-Gerät 1 über ein Verstell-Bedienelement 20 über dessen Betätigung
der Auflagetisch 6a in seiner Höhe verstellbar ist. Das Verstell-Bedienelement 20
ist exemplarisch als Drehelement, insbesondere als Drehrad, ausgeführt und insbesondere
mit dem Verstellmechanismus 19 gekoppelt oder Teil des Verstellmechanismus 19.
[0022] Das Elektrohobel-Gerät 1 verfügt über einen Gerät-Hauptabschnitt 15, der zweckmäßigerweise
entlang einer (horizontal ausgerichteten) Längsachse des Elektrohobel-Geräts 1 mittig
angeordnet ist. Exemplarisch umfasst der Gerät-Hauptabschnitt 15 denjenigen Teil des
Außengehäuses 3, in dem die elektrische Antriebseinheit 5 angeordnet ist, den Handgriff
13, die Hobelwelle 4 und/oder den hinteren Hobelsohle-Teil 6b. Das Elektrohobel-Gerät
1 verfügt zweckmäßigerweise über einen Motorgehäuse-Abschnitt 18, in dem die elektrische
Antriebseinheit 5, insbesondere der Elektromotor, angeordnet ist. Der Motorgehäuse-Abschnitt
18 ist exemplarisch Teil des Außengehäuses 3 und/oder des Gerät-Hauptabschnitts 15.
Exemplarisch ragt der Motorgehäuse-Abschnitt 18 in Breitenrichtung über die Hobelsohle
6 hinaus. Die Breitenrichtung ist horizontal ausgerichtet und verläuft senkrecht zur
Vorschubrichtung und/oder Längsachse des Elektrohobel-Geräts 1. Das Elektrohobel-Gerät
1 verfügt zweckmäßigerweise über einen Schlauchanschluss 21, an dem ein Absaugschlauch
zum Absaugen von beim Hobeln erzeugten Spänen befestigt werden kann. Der Schlauchanschluss
21 ist exemplarisch seitlich am Gerät-Hauptabschnitt 15 angeordnet, insbesondere oberhalb
des Motorgehäuse-Abschnitts 18.
[0023] Das Elektrohobel-Gerät 1 verfügt ferner über einen Gerät-Vorderabschnitt 16, der
sich entlang der Längsachse in Richtung nach vorne an den Gerät-Hauptabschnitt 15
anschließt. Der Gerät-Vorderabschnitt 16 umfasst zweckmäßigerweise einen Gehäuse-Vorderabschnitt
22 des Außengehäuses 3, den Auflagetisch 6a, den Verstellmechanismus 19 und/oder das
Verstell-Bedienelement 20. Das Verstell-Bedienelement 20 ist außen an dem Außengehäuse
3, insbesondere dem Gehäuse-Vorderabschnitt 22, angeordnet, insbesondere an der oberen
Seite. Der Verstellmechanismus 19 ist in dem Außengehäuse 3, insbesondere dem Gehäuse-Vorderabschnitt
22, angeordnet. Der Auflagetisch 6a ist exemplarisch an der unteren Seite des Gehäuse-Vorderabschnitts
22 angeordnet.
[0024] Das Elektrohobel-Gerät 1 verfügt über eine Befestigungsstruktur 23, an der die Fasensohle
2 befestigt werden kann, um die Fasenhobel-Konfiguration bereitzustellen. Die Befestigungsstruktur
23 umfasst exemplarisch einen oder mehrere Befestigungsabschnitte 24, die insbesondere
längsseitig an dem Elektrohobel-Gerät 1 angeordnet sind und/oder einen Teil des Auflagetischs
6a bilden. Exemplarisch umfasst der Auflagetisch 6a an zumindest zwei gegenüberliegenden
Seiten, vorzugsweise an drei Seiten, weiter bevorzugt an vier Seiten einen jeweiligen
Befestigungsabschnitt 24, der sich senkrecht zur vorderen Hobelsohle-Auflagefläche
7a erstreckt und vorzugsweise einen Hinterschnitt bezüglich einer Senkrechten zur
vorderen Hobelsohle-Auflagefläche 7a aufweist. Exemplarisch umfasst der Auflagetisch
6a an jeder seiner beiden seitlichen Seiten - also den an den Längsseiten des Elektrohobel-Geräts
1 befindlichen Seiten - einen jeweiligen Befestigungsabschnitt 24, der seitlich nach
außen - also in Breitenrichtung nach außen - ragt, insbesondere in Bezug auf den Gehäuse-Vorderabschnitt
22. Jeder Befestigungsabschnitt 24 erstreckt sich zweckmäßigerweise über mehr als
die Hälfte oder über die gesamte Erstreckung der in Richtung der Längsachse des Elektrohobel-Geräts
1 verlaufenden Seiten des Auflagetischs 6a. Die Befestigungsabschnitte 24 können beispielsweise
als Befestigungsvorsprünge und/oder äußere Randbereiche des Auflagetisches 6a ausgeführt
sein.
[0025] Das Elektrohobel-Gerät 1, insbesondere der Gerät-Vorderabschnitt 16, verfügt optional
über eine Falzanschlag-Befestigungsschnittstelle 25 zur Befestigung eines oder zweier
Falzanschläge. Die Falzanschlag-Befestigungsschnittstelle 25 umfasst exemplarisch
ein oder zwei Schraubenaufnahmen. Exemplarisch ist die Befestigungsstruktur 23 unterhalb
der Falzanschlag-Befestigungsschnittstelle 25 angeordnet.
[0026] Das Elektrohobel-Gerät 1 verfügt ferner über einen insbesondere abnehmbaren Akkupack
17, der exemplarisch an dem Gerät-Hauptabschnitt 15 angebracht ist und zur Energieversorgung
der elektrischen Antriebseinheit 5 dient. Exemplarisch ist der Akkupack 17 entlang
der Längsachse in Richtung nach hinten an dem Gerät-Hauptabschnitt 15 angeordnet.
Alternativ oder zusätzlich zu dem Akkupack kann das Elektrohobel-Gerät 1 über einen
Netzanschluss, insbesondere einen Netzstecker, verfügen.
[0027] Im Folgenden soll näher auf die Fasensohle 2 eingegangen werden. Zunächst sollen
insbesondere Merkmale der Fasensohle 2 erläutert werden, die bei mehreren, insbesondere
sämtlichen Varianten der Fasensohle 2 vorhanden sein können.
[0028] Die Fasensohle 2 ist exemplarisch als ein einzelnes Bauteil ausgeführt. Die Fasensohle
2 besteht beispielsweise aus mehreren, strukturell miteinander verbundenen Komponenten
oder ist einstückig ausgeführt. Die Fasensohle 2 ist insbesondere keine Anordnung
aus separaten, also nicht miteinander verbundenen, Komponenten. Die Fasensohle 2 ist
also insbesondere als ein einzelnes Bauteil handhabbar.
[0029] Die Fasensohle 2 hat eine längliche Grundgestalt und erstreckt sich entlang einer
(gedachten) Längsachse.
[0030] Die Fasensohle 2 verfügt über eine Befestigungsschnittstelle 27 zur abnehmbaren Befestigung
der Fasensohle 2 an das Elektrohobel-Gerät 1, um mit dem Elektrohobel-Gerät 1 die
als Fasenhobel nutzbare Elektrohobel-Vorrichtung 10 (in der Fasenhobel-Konfiguration)
zu bilden.
[0031] Die Fasensohle 2 umfasst einen Fasensohle-Körper 28 mit zwei Fasensohle-Auflageflächen
29, die zwei sich schneidende Auflageebenen definieren. Mit der Formulierung, dass
die Fasensohle-Auflageflächen 29 zwei sich schneidende Auflageebenen definieren, ist
insbesondere gemeint, dass die Fasensohle-Auflageflächen 29, insbesondere die Auflageebenen,
mit einem Winkel von kleiner als 180 Grad zueinander ausgerichtet sind. Insbesondere
liegen sich die beiden Fasensohle-Auflageflächen 29 in Breitenrichtung gegenüber;
sind also insbesondere einander zugewandt. Bevorzugt beträgt der Winkel zwischen den
Fasensohle-Auflageflächen 29, insbesondere den Auflageebenen, zwischen 80 Grad und
100 Grad, und ist insbesondere gleich 90 Grad. Die Fasensohle-Auflageflächen 29 sind
vorzugsweise jeweils eben ausgeführt. Exemplarisch sind die beiden Fasensohle-Auflageflächen
29 gleich groß ausgeführt.
[0032] Die Fasensohle-Auflageflächen 29 dienen zur gleichzeitigen flächigen Auflage der
Fasensohle 2 auf zwei zu einer Werkstück-Kante 30 zusammenlaufenden Werkstückflächen
31. Die beiden Werkstückflächen 31 laufen beispielsweise unter einem Winkel (insbesondere
einem Innenwinkel) von 90 Grad zusammen. Die Werkstückflächen 31 sind Teil eines Werkstücks
32, insbesondere eines Werkstücks aus Holz. Das Werkstück 32 kann auch als zweites
Werkstück bezeichnet werden. Exemplarisch ist das Werkstück 32 ein Kantholz. Die Werkstückflächen
31 sind zweckmäßigerweise jeweils eben.
[0033] Die Fasensohle-Auflageflächen 29 erstrecken sich exemplarisch über mehr als die Hälfte
der Längserstreckung der Fasensohle 2, insbesondere über die gesamte Längserstreckung
der Fasensohle 2. Die Fasensohle-Auflageflächen 29 sind jeweils um 45 Grad gegenüber
einer horizontalen Ebene ausgerichtet. In der Fasenhobel-Konfiguration sind die Fasensohle-Auflageflächen
29 jeweils um 45 Grad gegenüber der Hobelsohle-Auflagefläche 7 und/oder der Hobelwelle-Drehachse
11 angewinkelt.
[0034] Exemplarisch begrenzen die Fasensohle-Auflageflächen 29 einen Werkstück-Aufnahmeraum,
der sich insbesondere über die gesamte Längserstreckung der Fasensohle 2 erstreckt
und/oder sich zur Unterseite der Fasensohle 2 hin öffnet, also zur Unterseite hin
immer breiter wird. Der Werkstück-Aufnahmeraum hat exemplarisch die Grundgestalt eines
geraden Prismas mit (insbesondere gleichschenkliger) dreieckiger Grundfläche. Die
Fasensohle 2 hat exemplarisch die Grundgestalt eines Quaders, von dem das vorgenannte
Prisma subtrahiert wurde, um den Werkstück-Aufnahmeraum zu bilden.
[0035] Die Fasensohle 2 verfügt über eine zwischen den beiden Fasensohle-Auflageflächen
29 angeordnete Fasensohle-Ausnehmung 33, durch die die Werkstück-Kante 30 an die Hobelwelle
4 des Elektrohobel-Geräts 1 heranführbar ist, um die Werkstück-Kante 30 mit der Hobelwelle
4 anzufasen. Die Fasensohle-Ausnehmung 33 ist insbesondere als Spalt ausgeführt. Wenn
die Elektrohobel-Vorrichtung 10 mit den Fasensohle-Auflageflächen 29 von oben auf
die Werkstückflächen 31 aufgesetzt wird, wird die (anzufasende) Werkstück-Kante 30
durch die Fasensohle-Ausnehmung 33 auf die der Hobelwelle 4 zugewandte Oberseite der
Fasensohle 2 bewegt, so dass die Werkstück-Kante (insbesondere durch einen Vorschub
der Elektrohobel-Vorrichtung 10) in Kontakt mit der Hobelwelle 4 gebracht und angefast
werden kann. Die Fasensohle-Ausnehmung 33 erstreckt sich zweckmäßigerweise über die
gesamte Längserstreckung der Fasensohle 2.
[0036] Die Fasensohle 2 weist in einer Draufsicht (vgl. Figur 7) insbesondere eine U-förmige
Grundgestalt auf. Exemplarisch verfügt die Fasensohle 2 über zwei Fasensohle-Schenkel
34. Jeder Fasensohle-Schenkel 34 stellt eine jeweilige Fasensohle-Auflagefläche 29
bereit. Zwischen den Fasensohle-Schenkeln 34 verläuft die Fasensohle-Ausnehmung 33.
[0037] Die Fasensohle 2 umfasst einen Verbindungsabschnitt 35, der sich insbesondere in
einem vorderen Bereich der Fasensohle 2 befindet. Die Fasensohle-Schenkel 34 sind
über den Verbindungsabschnitt 35, insbesondere ausschließlich über den Verbindungsabschnitt
35, miteinander verbunden. Der Verbindungsabschnitt 35 verläuft exemplarisch oben
über die Fasensohle-Ausnehmung 33 und stellt insbesondere eine (die Fasensohle-Schenkel
34 verbindende) Brücke über die Fasensohle-Ausnehmung 33 dar.
[0038] Bevorzugt weist der Verbindungsabschnitt 35 entlang einer gedachten Schnittgeraden,
an der sich durch die Fasensohle-Auflageflächen 29 definierte Auflageebenen schneiden,
eine Aussparung 36 auf. Die Aussparung 36 dient insbesondere dazu, dass bei flächiger
Auflage der Fasensohle-Auflageflächen 29 auf den zusammenlaufenden Werkstückflächen
31 die Fasensohle 2 nicht auf der Werkstück-Kante 30 aufliegt. Die Aussparung 36 ist
insbesondere in den Figuren 6 und 8 zu sehen. Zweckmäßigerweise erstreckt sich die
Aussparung 36 nach oben hin weiter als die Schnittgerade der Auflageebenen. Die Aussparung
36 erstreckt sich entlang der Längsachse über den gesamten Verbindungsabschnitt 35.
[0039] Wie vorstehend erwähnt, umfasst die Fasensohle 2 den Fasensohle-Körper 28, der die
beiden Fasensohle-Auflageflächen 29 bereitstellt. Bevorzugt ist der Fasensohle-Körper
28 aus einem ersten Material, insbesondere Kunststoff, gefertigt. Exemplarisch umfasst
die Fasensohle 2 ferner wenigstens ein an dem Fasensohle-Körper 28 angebrachtes Versteifungselement
37, das aus einem (von dem ersten Material verschiedenen) zweiten Material, insbesondere
Metall, gefertigt ist.
[0040] Der Fasensohle-Körper 28 ist beispielsweise als Spritzgussteil ausgeführt. Der Fasensohle-Körper
28 verfügt exemplarisch über eine Rippenstruktur, die sich insbesondere über die Längserstreckung
des Fasensohle-Körpers 28 erstreckt.
[0041] Das Versteifungselement 37 ist beispielsweise als Aludruckgussteil ausgeführt, insbesondere
bei der Fasensohle 2a gemäß der ersten Variante. Alternativ kann das Versteigungselement
37, wie beispielsweise in Figur 9 und 11 gezeigt, als Stanzblechteil und/oder gekanteter
Bügel ausgeführt sein.
[0042] Das Versteifungselement 37 ist insbesondere auf der Oberseite (also der in der Fasenhobel-Konfiguration
der Hobelsohle 6 zugewandten Seite) des Fasensohle-Körpers 28 angeordnet.
[0043] Exemplarisch ist das Versteifungselement 37 über Befestigungselemente 38, insbesondere
Schrauben, an dem Fasensohle-Körper 28 befestigt.
[0044] Das Versteifungselement 37 erstreckt sich exemplarisch über wenigstens 60% oder wenigstens
70% oder wenigstens 80% der Längserstreckung der Fasensohle 2 und/oder des Fasensohle-Körpers
28.
[0045] Exemplarisch weist der Fasensohle-Körper 28 und/oder das Versteifungselement 37 jeweils
eine U-Form auf. Der Fasensohle-Körper 28 verfügt insbesondere über Körper-Schenkel
und einen Körper-Verbindungsabschnitt, der die Körper-Schenkel miteinander verbindet.
Das Versteifungselement 37 verfügt insbesondere über Versteifungselement-Schenkel
und einen Versteifungselement-Verbindungsabschnitt, der die Versteifungselement-Schenkel
miteinander verbindet. Exemplarisch wird jeder Fasensohle-Schenkel 34 durch einen
jeweiligen Körper-Schenkel und einen an diesem Körper-Schenkel befestigten Versteifungselement-Schenkel
gebildet. Der Verbindungsabschnitt 35 wird exemplarisch durch den Körper-Verbindungsabschnitt
und den Versteifungselement-Verbindungsabschnitt gebildet.
[0046] Exemplarisch verfügt die Fasensohle 2 über einen vorderen Fasensohle-Abschnitt 39
und einen sich in Längsrichtung an den vorderen Fasensohle-Abschnitt 39 anschließenden
hinteren Fasensohle-Abschnitt 40 (vgl. Figur 7). Der hintere Fasensohle-Abschnitt
40 befindet sich in der Fasensohle-Konfiguration exemplarisch teilweise im gleichen
Längsbereich wie der hintere Hobelsohle-Teil 6b. Der vordere Fasensohle-Abschnitt
39 befindet sich in der Fasensohle-Konfiguration im gleichen Längsbereich wie der
Auflagetisch 6a.
[0047] Die Figur 12 zeigt die Elektrohobel-Vorrichtung 10 in einer Seitenansicht (in der
Fasenhobel-Konfiguration). Exemplarisch befindet sich der hintere Fasensohle-Abschnitt
40 im gleichen Längsbereich der Elektrohobel-Vorrichtung 10, wie die Hobelwelle 4
und ein vorderer Abschnitt des hinteren Hobelsohle-Teils 6b. Exemplarisch beträgt
die Längserstreckung der Fasensohle 2 wenigstens 30% oder wenigstens 40% oder wenigstens
50% der Längserstreckung des Elektrohobel-Geräts 1 (oder der Hobelsohle 6). Exemplarisch
beträgt die Längserstreckung der Fasensohle 2 maximal 80% oder maximal 70% oder maximal
50% der Längserstreckung des Elektrohobel-Geräts 1 (oder der Hobelsohle 6). Die Fasensohle
2 ist zweckmäßigerweise nicht an dem hinteren Hobelsohle-Teil 6b befestigt und berührt
den hinteren Hobelsohle-Teil 6b vorzugsweise nicht.
[0048] Die Fasensohle-Schenkel 34 und/oder das Versteifungselement 37 erstrecken sich exemplarisch
(in Längsrichtung) über den vorderen Fasensohle-Abschnitt 39 und den hinteren Fasensohle-Abschnitt
40. Exemplarisch verfügt der vordere Fasensohle-Abschnitt 39 über eine vordere Oberseite
41, die insbesondere höher liegt als eine hintere Oberseite 42 des hinteren Fasensohle-Abschnitts
40 (vgl. Figur 5). Die vordere Oberseite 41 und die hintere Oberseite 42 definieren
jeweils eine jeweilige horizontal ausgerichtete Oberseite-Ebene. Zwischen der vorderen
Oberseite 41 und der hinteren Oberseite 42 ist exemplarisch eine Stufe 43 vorhanden.
Exemplarisch wird die vordere Oberseite 41 und die hintere Oberseite 42 jeweils von
den Oberseiten der Versteifungselement-Schenkel bereitgestellt. Die Versteifungselement-Schenkel
verfügen exemplarisch jeweils über die Stufe 43.
[0049] Die Fasensohle-Ausnehmung 33 erstreckt sich über den vorderen Fasensohle-Abschnitt
39 und den hinteren Fasensohle-Abschnitt 40. Die Fasensohle-Ausnehmung 33 ist im vorderen
Fasensohle-Abschnitt 39 (in Breitenrichtung) schmaler als im hinteren Fasensohle-Abschnitt
40, insbesondere aus dem Grund, dass die Fasensohle-Ausnehmung 33 im vorderen Fasensohle-Abschnitt
39 höher liegt als im hinteren Fasensohle-Abschnitt 40, und die beiden Fasensohle-Auflageflächen
29 nach oben hin aufeinander zu laufen. Da die Fasensohle 2 in der Fasenhobel-Konfiguration
an dem Auflagetisch 6a befestigt ist, ermöglicht der Versatz zwischen der vorderen
Oberseite 41 und der hinteren Oberseite 42 es eine Fasenbreite der herzustellenden
Fase einzustellen, also den Auflagetisch 6a in vertikaler Richtung höher zu positionieren
als den hinteren Hobelsohle-Teil 6b.
[0050] Im Folgenden soll näher auf die Befestigungsschnittstelle 27 eingegangen werden.
[0051] Die Fasensohle 2 umfasst die Befestigungsschnittstelle 27, mit der die Fasensohle
2 insbesondere werkzeuglos an dem Elektrohobel-Gerät 1, insbesondere der Hobelsohle
6, vorzugsweise dem Auflagetisch 6a, befestigbar ist, um die Elektrohobel-Vorrichtung
10 in die Fasenhobel-Konfiguration zu versetzen. Zweckmäßigerweise ist die Fasensohle
2 (insbesondere über die Befestigungsschnittstelle 27) insbesondere werkzeuglos von
dem Elektrohobel-Gerät 1, insbesondere der Hobelsohle 6, vorzugsweise dem Auflagetisch
6a, abnehmbar, um die Elektrohobel-Vorrichtung 10 in die Planarhobel-Konfiguration
zu versetzen.
[0052] Bevorzugt verfügt die Befestigungsschnittstelle 27 über wenigstens zwei insbesondere
biegeelastische Befestigungselemente, sowie über wenigstens zwei Fixierelemente 46,
insbesondere Feststellschrauben, über die die Befestigungselemente verspannt und/oder
verstellt werden können. Die Befestigungselemente sind insbesondere die nachstehend
erläuterten Eingriffselemente 44.
[0053] Die Befestigungsschnittstelle 27 verfügt über wenigstens zwei Eingriffselemente 44,
insbesondere Eingriffslaschen, die zur Befestigung der Fasensohle 2 an dem Elektrohobel-Gerät
1 in Eingriff mit der Befestigungsstruktur 23, insbesondere den Befestigungsabschnitten
24 des Elektrohobel-Geräts 1 gebracht werden können. Exemplarisch ist an jeder Längsseite
der Fasensohle ein Eingriffselement 44 angeordnet, insbesondere im vorderen Fasensohle-Abschnitt
39. Exemplarisch verfügt jedes Eingriffselement 44 an seinem oberen Ende über einen
nach innen ragenden Eingriffsvorsprung 45, der in Eingriff mit einem jeweiligen Befestigungsabschnitt
24 gebracht werden kann.
[0054] Zweckmäßigerweise verfügt die Befestigungsschnittstelle 27 über wenigstens zwei Fixierelemente
46, insbesondere Feststellschrauben, über die die Eingriffselemente 44 in einer Eingriffsstellung,
in der die Eingriffselemente 44 in Eingriff mit der Befestigungsstruktur 23 stehen,
fixiert werden können. Zweckmäßigerweise ist die Befestigungsstruktur 23 Teil des
relativ zur Hobelwelle 4 verstellbaren Auflagetischs 6a oder ist an diesem angeordnet.
Zweckmäßigerweise umfasst die Befestigungsschnittstelle 27 ein Formschlusselement
47, welches vorzugsweise im vorderen Fasensohle-Abschnitt 39 angeordnet ist, um in
der Fasensohle-Konfiguration mit einem vorderen Abschnitt des Auflagetischs 6a zusammenzuwirken,
insbesondere diesen zu umgreifen. Somit kann in der Fasensohle-Konfiguration ein Verdrehen
der Fasensole 2 gegenüber dem Elektrohobel-Gerät 1 um eine Achse parallel zur Hobelwelle
4 wirksam verhindert werden.
[0055] Weiter vorteilhafterweise umfasst die Befestigungsschnittstelle 27 auf der dem Formschlusselement
47 in Längsrichtung gegenüberliegenden Seite des vorderen Fasensohle-Abschnitts 39
ein Anschlagelement 48 und/oder ein Klipselement, welches dazu ausgebildet ist in
der Fasensohle-Konfiguration an einer hinteren Seite des Auflagetischs 6a anzuliegen.
Somit ist die Fasensole 2 in der Fasensohle-Konfiguration gegen ein Verrutschen der
Fasensohle 2 in Längsrichtung wirksam gesichert.
[0056] Exemplarisch erstreckt sich jedes Fixierelement 46 durch eine jeweilige Durchbrechung
durch ein jeweiliges Eingriffselement 44 in den Fasensohle-Körper 28 (und/oder das
Versteifungselement 37), insbesondere in ein dort vorgesehenes Gewinde. Durch händisches
Betätigen, insbesondere Drehen, der Fixierelemente 46 werden die Eingriffselemente
44 nach innen - also zum Fasensohle-Körper 28 hin - gedrückt. Zweckmäßigerweise erfolgt
mittels den Eingriffselementen 44 eine Klemmung der Fasensohle 2 an dem Elektrohobel-Gerät
1, insbesondere dem Auflagetisch 6a. Gemäß einer alternativen Ausgestaltung kann die
Fasensohle durch Klipsen, insbesondere durch entsprechende Klipselemente, an dem Elektrohobel-Gerät
1, insbesondere dem Auflagetisch 6a, abnehmbar befestigt werden. Gemäß einer weiteren
alternativen Ausgestaltung kann die Fasensohle mittels zumindest eines Kniehebels
an dem Elektrohobel-Gerät 1, insbesondere dem Auflagetisch 6a, abnehmbar befestigt
werden.
[0057] Wie vorstehend erwähnt ist die Elektrohobel-Vorrichtung 10 wahlweise in die Planarhobel-Konfiguration
oder in die Fasenhobel-Konfiguration versetzbar.
[0058] Um die Elektrohobel-Vorrichtung 10 in die Planarhobel-Konfiguration zu versetzen,
können die Fixierelemente 46 gelöst werden, exemplarisch durch händisches Drehen,
und die Fasensohle 2 dann vollständig von dem Elektrohobel-Gerät 1 abgenommen werden,
exemplarisch indem die Fasensohle 2 in Richtung nach vorne entlang der Längsachse
von dem Elektrohobel-Gerät 1 vollständig abgezogen wird.
[0059] In der Planarhobel-Konfiguration ist das Elektrohobel-Gerät 1 mit der Hobelsohle-Auflagefläche
7 der Hobelsohle 6 auf die planare Werkstückfläche 8 flächig auflegbar, um mit der
Hobelwelle 4 bei einem Vorschub der Elektrohobel-Vorrichtung 10 relativ zur planaren
Werkstückfläche 8 eine flächige Spanabnahme aus der Werkstückfläche 8 durchzuführen.
Mit einer flächigen Spanabnahme aus der Werkstückfläche 8 ist beispielsweise gemeint,
dass in die Werkstückfläche 8 eine Bahn gehobelt wird, deren Breite zweckmäßigerweise
der Breite der Hobelwelle 4 entspricht. Die Werkstückfläche 8 ist Teil eines Werkstücks
9 (vgl. Figur 1), das auch als erstes Werkstück bezeichnet werden kann. Das erste
Werkstück 9 ist beispielsweise eine Platte, insbesondere eine Holzplatte. In der Planarhobel-Konfiguration
ist die Hobelsohle-Auflagefläche 7 freigelegt; die Fasensohle 2 ist vollständig von
dem Elektrohobel-Gerät 1 abgenommen und wird beim Hobeln nicht verwendet. Die Hobelwelle-Drehachse
11 ist parallel zu derjenigen Fläche - der Hobelsohle-Auflagefläche 7 - ausgerichtet,
mit der das Elektrohobel-Gerät 1 flächig auf der Werkstückfläche 8 aufliegt, aus der
die Spanabnahme erfolgt.
[0060] Die Elektrohobel-Vorrichtung 10 kann insbesondere dadurch in die Fasenhobel-Konfiguration
versetzt werden, dass die Fasensohle 2 von vorne entlang der Längsrichtung auf den
Auflagetisch 6a des Elektrohobel-Geräts 1 aufgeschoben wird, und dann die Fixierelemente
46 betätigt werden, insbesondere durch händisches Drehen, um die Fasensohle 2 an dem
Auflagetisch 6a zu fixieren. Zweckmäßigerweise ist die Fasensohle 2 in diesem Zustand
in sämtliche Raumrichtungen relativ zum Auflagetisch 6a an diesem fixiert. Die Fasensohle
2 deckt die vordere Hobelsohle-Auflagefläche 7a und zweckmäßigerweise die hintere
Hobelsohle-Auflagefläche 7b (zumindest teilweise) ab.
[0061] Exemplarisch ragt die Fasensohle 2 in der Fasenhobel-Konfiguration zumindest auf
einer Seite, insbesondere einer Längsseite, des Elektrohobel-Geräts 1 seitlich nicht
über das Außengehäuse 3, insbesondere den Motorgehäuse-Abschnitt 18 hinaus.
[0062] Exemplarisch steht die Fasensohle 2 nach vorne vor die Hobelsohle 6, insbesondere
den Auflagetisch 6a, vor. Exemplarisch befindet sich der Verbindungsabschnitt 35 der
Fasensohle 2 in der Fasenhobel-Konfiguration vor der Vorderseite (in Vorschubrichtung)
des Elektrohobel-Geräts 1 und liegt insbesondere an der Vorderseite an. Die Vorderseite
ist insbesondere dem Gerät-Vorderabschnitt 16 zugehörig.
[0063] Zweckmäßigerweise umschließt die Fasensohle 2 den Auflagetisch 6a in der Fasenhobel-Konfiguration
an mindestens drei Seiten, und zwar exemplarisch an den beiden Längsseiten und der
Vorderseite des Auflagetischs 6a.
[0064] Vorzugsweise ist die Fasensohle 2 in der Fasenhobel-Konfiguration ausschließlich
an dem Auflagetisch 6a befestigt. Durch eine Höhenverstellung des Auflagetischs 6a
(beispielsweise mittels des Verstell-Bedienelements 20 bzw. des Verstellmechanismus
19) kann die Höhe der Fasensohle 2 relativ zur Hobelwelle 4 eingestellt werden. Auf
diese Weise kann die Fasenbreite der Fase eingestellt werden, die in die Werkstück-Kante
30 gehobelt wird.
[0065] In der Fasenhobel-Konfiguration ist die Elektrohobel-Vorrichtung 10 mit den zwei
Fasensohle-Auflageflächen 29 der Fasensohle 2 gleichzeitig auf den zwei zu der Werkstück-Kante
30 zusammenlaufenden Werkstückflächen 31 flächig auflegbar, um bei einem Vorschub
der Elektrohobel-Vorrichtung 10 relativ zur Werkstück-Kante 30 die Werkstück-Kante
30 mit der Hobelwelle 4 anzufasen. Insbesondere liegt eine erste Fasensohle-Auflagefläche
29 auf einer ersten Werkstückfläche 31 auf und eine zweite Fasensohle-Auflagefläche
29 liegt gleichzeitig auf der zweiten Werkstückfläche 31 auf. Zweckmäßigerweise wird
das Werkstück 32 beim Anfasen der Werkstück-Kante 30 nicht von der Hobelsohle 6 berührt.
Die Hobelwelle-Drehachse 11 schneidet in der Fasenhobel-Konfiguration die durch die
Fasensohle-Auflageflächen 29 definierten Auflageebenen, insbesondere unter einem Winkel
von 45 Grad.
[0066] Durch die gleichzeitige Auflage der Fasensohle-Auflageflächen 29 auf den Werkstückflächen
31 wird insbesondere eine relative vertikale Positionierung zwischen der Werkstück-Kante
30 und der Fasensohle 2 eindeutig festgelegt.
[0067] Im Folgenden soll unter Bezugnahme der Figuren 9 bis 11 auf weitere Merkmale eingegangen
werden, die bei der Fasensohle 2 realisiert sein können. Insbesondere können einzelne
Merkmale der nachstehend diskutierten Varianten miteinander kombiniert sein und/oder
bei der vorstehend erläuterten Fasensohle 2, insbesondere bei der ersten Variante
2a, realisiert sein oder nicht realisiert sein. Bis auf die nachstehend diskutierten
Merkmale sind die im Folgenden diskutierten Varianten vorzugsweise wie die vorstehend
diskutierte Fasensohle 2 ausgeführt, so dass die auf die vorstehend diskutierte Fasensohle
2 bezogenen Erläuterungen insoweit auch für die nachstehend erläuterten Varianten
gelten.
[0068] Die Figur 9 zeigt eine Fasensohle 2b gemäß einer zweiten Variante. Exemplarisch erstreckt
sich das Versteifungselement 37, insbesondere die Versteifungselement-Schenkel, nicht
über den hinteren Fasensohle-Abschnitt 40; enden also am Ende des vorderen Fasensohle-Abschnitts
39. Der Verbindungsabschnitt 35 ist exemplarisch bogenförmig ausgeführt.
[0069] Die Figur 10 zeigt eine Fasensohle 2c gemäß einer dritten Variante. Exemplarisch
ist kein Versteifungselement 37 vorhanden. Die Steifigkeit der Fasensohle 2c wird
zweckmäßigerweise ausschließlich durch den Fasensohle-Körper 28 gewährleistet. Der
Verbindungsabschnitt 35 erstreckt sich exemplarisch über den vorderen Fasensohle-Abschnitt
39. Somit erstreckt sich die Fasensohle-Ausnehmung 33 nicht über den vorderen Fasensohle-Abschnitt
39, sondern nur über den hinteren Fasensohle-Abschnitt 40.
[0070] Die Figur 11 zeigt eine Fasensohle 2d gemäß einer vierten Variante. Exemplarisch
verfügt der Fasensohle-Körper 28 über keinen Körper-Verbindungsabschnitt. Dementsprechend
ist der Fasensohle-Körper 28 in zwei separate Teile, nämlich die beiden Körper-Schenkel,
aufgeteilt. Die beiden Körper-Schenkel werden insbesondere ausschließlich über das
Versteifungselement 37 miteinander verbunden.
1. Elektrohobel-Vorrichtung (10), umfassend eine Fasensohle (2) sowie ein Elektrohobel-Gerät
(1), das eine Hobelwelle (4), eine elektrische Antriebseinheit (5) zum Antrieb der
Hobelwelle (4) und eine Hobelsohle (6) aufweist, wobei die Elektrohobel-Vorrichtung
(10) wahlweise in eine Planarhobel-Konfiguration oder in eine Fasenhobel-Konfiguration
versetzbar ist, wobei die Elektrohobel-Vorrichtung (10) in der Planarhobel-Konfiguration
mit einer Hobelsohle-Auflagefläche (7) der Hobelsohle (6) auf eine planare Werkstückfläche
(8) flächig auflegbar ist, um mit der Hobelwelle (4) bei einem Vorschub der Elektrohobel-Vorrichtung
(10) relativ zur planaren Werkstückfläche (8) eine flächige Spanabnahme aus der Werkstückfläche
(8) durchzuführen, und wobei die Elektrohobel-Vorrichtung (10) in der Fasenhobel-Konfiguration
mit zwei Fasensohle-Auflageflächen (29) der Fasensohle (2) gleichzeitig auf zwei zu
einer Werkstück-Kante (30) zusammenlaufende Werkstückflächen (31) flächig auflegbar
ist, um bei einem Vorschub der Elektrohobel-Vorrichtung (10) relativ zur Werkstück-Kante
(30) die Werkstück-Kante (30) mit der Hobelwelle (4) anzufasen.
2. Elektrohobel-Vorrichtung (10) nach Anspruch 1, wobei die Fasensohle (2) als ein einzelnes
Bauteil ausgeführt ist.
3. Elektrohobel-Vorrichtung (10) nach einem voranstehenden Anspruch, wobei die Fasensohle
(2) über eine Befestigungsschnittstelle (27) verfügt, mit der die Fasensohle (2) insbesondere
werkzeuglos an dem Elektrohobel-Gerät (1) befestigbar ist, um die Elektrohobel-Vorrichtung
(10) in die Fasenhobel-Konfiguration zu versetzen und/oder die Fasensohle (2) von
dem Elektrohobel-Gerät (1) insbesondere werkzeuglos abnehmbar ist, um die Elektrohobel-Vorrichtung
(10) in die Planarhobel-Konfiguration zu versetzen.
4. Elektrohobel-Vorrichtung (10) nach Anspruch 2 oder 3, wobei die Fasensohle an der
Hobelsohle (6) befestigbar ist, um die Elektrohobel-Vorrichtung (10) in die Fasenhobel-Konfiguration
zu versetzen und/oder die Fasensohle (2) von der Hobelsohle (6) abnehmbar ist, um
die Elektrohobel-Vorrichtung (10) in die Planarhobel-Konfiguration zu versetzen.
5. Elektrohobel-Vorrichtung (10) nach Anspruch 3 oder 4, wobei die Hobelsohle (6) einen
Auflagetisch (6a) umfasst, der relativ zur Hobelwelle (4) verstellbar ist, um in der
Planarhobel-Konfiguration eine Tiefe der flächigen Spanabnahme einzustellen und/oder
in der Fasenhobel-Konfiguration eine Fasenbreite der herzustellenden Fase einzustellen,
und wobei die Fasensohle (2) an dem Auflagetisch (6a) befestigbar ist, um die Elektrohobel-Vorrichtung
(10) in die Fasenhobel-Konfiguration zu versetzen und/oder die Fasensohle (2) von
dem Auflagetisch (6a) abnehmbar ist, um die Elektrohobel-Vorrichtung (10) in die Planarhobel-Konfiguration
zu versetzen.
6. Elektrohobel-Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, wobei die Befestigungsschnittstelle
(27) über wenigstens zwei Eingriffselemente (44), insbesondere Eingriffslaschen, verfügt,
die zur Befestigung der Fasensohle (2) an dem Elektrohobel-Gerät (1) in Eingriff mit
einer Befestigungsstruktur (23) des Elektrohobel-Geräts (1) gebracht werden können,
sowie vorzugsweise über wenigstens zwei Fixierelemente (46), insbesondere Feststellschrauben,
über die die Eingriffselemente (44) in einer Eingriffsstellung, in der die Eingriffselemente
(44) in Eingriff mit der Befestigungsstruktur (23) stehen, fixiert werden können,
wobei die Befestigungsstruktur (23) zweckmäßigerweise Teil eines/des relativ zur Hobelwelle
(4) verstellbaren Auflagetischs (6a) ist oder an dem Auflagetisch (6a) angeordnet
ist und/oder
wobei in der Fasenhobel-Konfiguration die Fasensohle (2) nicht an dem Elektrohobel-Gerät
(1) angeschraubt ist.
7. Elektrohobel-Vorrichtung (10) nach einem voranstehenden Anspruch, wobei die Fasensohle
(2) über eine zwischen den Fasensohle-Auflageflächen (29) angeordnete Fasensohle-Ausnehmung
(33) verfügt, durch die die Werkstück-Kante (30) in der Fasenhobel-Konfiguration an
die Hobelwelle (4) heranführbar ist, um die Werkstück-Kante (30) anzufasen.
8. Elektrohobel-Vorrichtung (10) nach einem voranstehenden Anspruch, wobei die Fasensohle
(2) über zwei Fasensohle-Schenkel (34) verfügt, die jeweils eine jeweilige Fasensohle-Auflagefläche
(29) bereitstellen, wobei die Fasensohle-Schenkel (34) über einen in einem vorderen
Bereich der Fasensohle (2) befindlichen Verbindungsabschnitt (35), insbesondere ausschließlich
über diesen Verbindungsabschnitt (35), miteinander verbunden sind.
9. Elektrohobel-Vorrichtung (10) nach Anspruch 8, wobei der Verbindungsabschnitt (35)
entlang einer gedachten Schnittgeraden, an der sich durch die Fasensohle-Auflageflächen
(29) definierte Auflageebenen schneiden, eine Aussparung (36) aufweist, so dass bei
flächiger Auflage der Fasensohle-Auflageflächen (29) auf den zusammenlaufenden Werkstückflächen
(31) die Fasensohle (2) nicht auf der Werkstück-Kante (30) aufliegt.
10. Elektrohobel-Vorrichtung (10) nach einem voranstehenden Anspruch, wobei die Fasensohle
(2) über einen Fasensohle-Körper (28) verfügt, der die beiden Fasensohle-Auflageflächen
(29) bereitstellt und aus einem ersten Material, insbesondere Kunststoff, gefertigt
ist, und ferner über wenigstens ein an dem Fasensohle-Körper (28) angebrachtes Versteifungselement
(37) verfügt, das aus einem zweiten Material, insbesondere Metall, gefertigt ist.
11. Fasensohle (2) mit einer Befestigungsschnittstelle (27) zur abnehmbaren Befestigung
an ein insbesondere handgeführtes Elektrohobel-Gerät (1), um mit dem Elektrohobel-Gerät
(1) eine als Fasenhobel nutzbare Elektrohobel-Vorrichtung (10) zu bilden, wobei die
Fasensohle (2) einen Fasensohle-Körper (28) mit zwei Fasensohle-Auflageflächen (29)
umfasst, die zwei sich schneidende Auflageebenen definieren und zur gleichzeitigen
flächigen Auflage der Fasensohle (2) auf zwei zu einer Werkstück-Kante (30) zusammenlaufenden
Werkstückflächen (31) dienen, sowie eine zwischen den beiden Fasensohle-Auflageflächen
(29) angeordnete Fasensohle-Ausnehmung (33), durch die die Werkstück-Kante (30) an
eine Hobelwelle (4) des Elektrohobel-Geräts (1) heranführbar ist, um die Werkstück-Kante
(30) mit der Hobelwelle (4) anzufasen.
12. Fasensohle (2) nach Anspruch 11, wobei die Fasensohle (2) über zwei Fasensohle-Schenkel
(34) verfügt, die jeweils eine jeweilige Fasensohle-Auflagefläche (29) bereitstellen,
wobei die Fasensohle-Schenkel (34) über einen in einem vorderen Bereich der Fasensohle
(2) befindlichen Verbindungsabschnitt (35), insbesondere ausschließlich über diesen
Verbindungsabschnitt (35), miteinander verbunden sind.
13. Fasensohle (2) nach Anspruch 11 oder 12, wobei die Befestigungsschnittstelle (27)
über wenigstens zwei insbesondere biegeelastische Befestigungselemente verfügt, sowie
über wenigstens zwei Fixierelemente (46), insbesondere Feststellschrauben, über die
die Befestigungselemente verspannt und/oder verstellt werden können.
14. Fasensohle (2) nach einem der Ansprüche 11 bis 13, wobei die Fasensohle (2) über einen
Fasensohle-Körper (28) verfügt, der die beiden Fasensohle-Auflageflächen (29) bereitstellt
und aus einem ersten Material, insbesondere Kunststoff, gefertigt ist, und ferner
über wenigstens ein an dem Fasensohle-Körper (28) angebrachtes Versteifungselement
(37) verfügt, das aus einem zweiten Material, insbesondere Metall, gefertigt ist.
15. Verfahren zum Betrieb einer Elektrohobel-Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche
1 bis 10, umfassend die Schritte:
- in der Planarhobel-Konfiguration, flächiges Auflegen der Hobelsohle-Auflagefläche
(7) auf der planaren Werkstückfläche (8) und Vorschieben der Elektrohobel-Vorrichtung
(10) relativ zu der planaren Werkstückfläche (8), um mit der Hobelwelle (4) die flächige
Spanabnahme durchzuführen,
- Versetzen der Elektrohobel-Vorrichtung (10) in die Fasenhobel-Konfiguration,
- in der Fasenhobel-Konfiguration, gleichzeitiges flächiges Auflegen der Fasensohle-Auflageflächen
(29) auf den zu der Werkstück-Kante (30) zusammenlaufenden Werkstückflächen und Vorschieben
der Elektrohobel-Vorrichtung (10) relativ zu der Werkstück-Kante (30), um die Werkstück-Kante
(30) anzufasen.