[0001] Die Erfindung betrifft einen Dachkorb für einen Bauphasen-Aufzug, gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] Im inneren eines Gebäudes mit mehreren Stockwerken ist häufig mindestens ein Aufzugschacht
für einen später einzubauenden Gebäudeaufzug bzw. Personenaufzug vorgesehen. Derartige
Gebäudeaufzüge sind üblicherweise Seilaufzüge mit dem Maschinenhaus und der Seilaufhängung
am oberen Ende des Schachtes. Derartige Gebäude werden üblicherweise von unten nach
oben errichtet, so dass während des Baus des Gebäudes die Gebäudeoberseite noch nicht
fertig ist und deshalb weder eine Seilaufhängung noch das Maschinenhaus am oberen
Ende des Gebäudes zur Verfügung steht. Aus diesem Grund kann der Gebäudeaufzug nicht
vorzeitig schon während der Bauphase des Gebäudes eingebaut werden. Außerdem würde
es durch die Bauarbeiten und häufig vorkommenden Vandalismus auf Baustellen zu einer
starken Beschädigung des Gebäudeaufzugs kommen, so dass dieser Gebäudeaufzug nach
Ende der Bauphase vollständig erneuert werden müsste.
[0003] Daher ist es seit langem üblich, an der Außenseite des im Bau befindlichen Gebäudes
einen Bauaufzug vorzusehen, der auch mit dem Gebäude in die Höhe wächst.
[0004] Häufig ist es jedoch notwendig, dass eine Fassade des noch im Rohbau befindlichen
Gebäudes schon frühzeitig in der Bauphase verschlossen wird, um entsprechend frühzeitig
einen trockenen Innenausbau von bereits fertiggestellten Stockwerken zu ermöglichen.
Ein außenliegender Bauaufzug ist dann nicht mehr nutzbar.
[0005] Aus diesem Grunde ist es bereits bekannt, in den bereits vorhandenen, jedoch noch
unbenutzten Aufzugsschacht für den späteren Gebäudeaufzug bzw. Personenaufzug innerhalb
des Gebäudes einen sogenannten Bauphasen-Aufzug einzusetzen, der nur für die Bauphase
des Gebäudes vorgesehen ist und nach Fertigstellung des Gebäudes wieder entfernt werden
muss, damit der endgültige Gebäudeaufzug bzw. Personenaufzug eingebaut werden kann.
Der Bauphasen-Aufzug bzw. dessen Bauteile werden beispielsweise mit einem Kran von
oben in das noch nicht fertige Gebäude in den oben offenen Aufzugschacht eingeführt.
Im Gebäude steht damit ein robuster Bauaufzug zur Verfügung. Nach der Fertigstellung
des Gebäudes ist jedoch der Aufzugsschacht von oben nicht mehr zugänglich und der
Bauaufzug muss von unten abgebaut und durch übliche 90cm breite und 2m hohe Norm-Türöffnungen
entfernt werden. Hierzu ist es bisher notwendig, den Bauaufzug materialzerstörend
in solche Einzelteile zu zersägen, die durch derartige Norm-Türöffnungen passen.
[0006] Sofern der Bauphasen-Aufzug neben dem Transport von Material auch für den Transport
von Personen verwendet werden soll, ist es notwendig, einen Fahrkorb des Bauphasen-Aufzug
mit einem Schutz gegen herabfallende Gegenstände zu versehen. Hierzu ist ein von Personen
begehbares Dach vorzusehen, dass üblicherweise eine sehr robuste Stahlkonstruktion
ist, die einstückig ausgebildet und dementsprechend nicht zerlegbar ist. Auch diese
Dachkonstruktion ist für den Abbau des Bauphasen-Aufzugs materialzerstörend zu zerlegen,
um diese aus den noch vorhandenen Standardtüren aus dem Gebäude zu entfernen.
[0007] Bauaufzüge sind üblicherweise in fest vorgegebenen Lastkategorien konfektioniert,
so dass für unterschiedliche Anforderung betreffend das Gewicht bzw. Volumen von zu
transportierendem Fördergut und/oder für unterschiedliche Anzahl von gleichzeitig
zu befördernden Personen unterschiedliche Modelle notwendig sind. Ein Umbau zur Anpassung
an jeweilige Gegebenheiten unterschiedlicher Baustellen wäre zwar theoretisch möglich,
jedoch ist dies derart aufwändig, dass dies in der Praxis nur sehr selten ausgeführt
wird. Stattdessen wird für jede Baustelle ein anderer Bauaufzugtyp verwendet, der
den jeweiligen Anforderungen am nächsten kommt.
[0008] Da bei herkömmlichen Bauaufzügen der Fahrkorb mit Aufzugschlitten und Mastgrundelement
und ggf. sogar die zugehörige Antriebseinheit eine nur sehr aufwändig trennbare Einheit
sind, ist der Transport, das Aufstellen am Einsatzort und die Lagerung aufwendig und
teuer.
[0009] Aus der
WO 2023/186420 A1 ist eine Maschinenplattform für einen Bauphasen-Aufzug für ein sich im Bau befindliches
Gebäude bekannt. Diese Maschinenplattform beinhaltet alle notwendigen Anlagen für
die Aufzugsanlage, wie Seilaufhängung und Antrieb, die sonst in einem im Aufzugsschacht
obenliegenden Maschinenhaus eines Gebäudeaufzugs angeordnet sind. Die Maschinenplattform
ist entlang des Aufzugsschachtes bewegbar, so dass die nutzbare Hubhöhe des Bauphasen-Aufzugs
zusammen mit dem Gebäude und damit mit dem Aufzugsschacht wachsen kann. Auch dieser
Bauphasen-Aufzug muss jedoch nach Ende der Bauphase mühsam durch eine der unteren
Etagen-Öffnungen des Aufzugsschachtes wieder aus dem Aufzugsschacht entfernt werden,
wobei sich diese zum Zeitpunkt des Rückbaus im obersten Stockwerk befindet. Alternativ
wird die Maschinenplattform vor dem Fertigstellen des Daches bzw. des oberen Abschlusses
des Aufzugsschachtes entfernt, jedoch steht der Bauphasen-Aufzug dann nicht während
der vollständigen Bauphase zur Verfügung.
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Dachkorb für die Bühne eines Bauphasen-Aufzugs
der o.g. Art dahingehend zu verbessern, dass eine Montage und Modifikation der Bühne
einfach, schnell und mit wenig Personal auch in beengten räumlichen Verhältnissen
möglich ist.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Dachkorb für die Bühne eines Bauphasen-Aufzugs
der o.g. Art mit den in Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmalen sowie gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen beschrieben.
[0012] Dazu ist es bei einem Dachkorb für die Bühne eines Bauphasen-Aufzugs der o.g. Art
erfindungsgemäß vorgesehen, dass der Dachkorb aus einem ersten U-förmigen Dachkorbelement
und einem zweiten U-förmigen Dachkorbelement zusammengesetzt ist, die an jeweiligen
offenen Seiten der U-Form zusammengesteckt und relativ zueinander teleskopierbar sind.
[0013] Dies hat den Vorteil, dass ein begehbares Dach für die Bühne von dem Bühnenraum aus
installiert werden kann.
[0014] Eine besonders einfache, funktionssichere und gleichzeitig leichte Konstruktion für
den Dachkorb erzielt man dadurch, dass das erste und zweite Dachkorbelement jeweils
mit einer U-förmigen Fußleiste, einem U-förmigen Geländer und einem U-förmigen Handlauf
ausgebildet ist.
[0015] Eine einfache Konstruktion für die teleskopierbare Funktion zwischen dem ersten und
zweiten Dachkorbelement mit von dem Bühnenraum zugänglicher Zugangsluke erzielt man
dadurch, dass das zweite Dachkorbelement zusätzlich an einer von dem Geländer des
zweiten Dachkorbelementes abgewandten Seite der Fußleiste des zweiten Dachkorbelementes
einen Dachkorbboden aufweist und dass das erste Dachkorbelement an einer von dem Geländer
des ersten Dachkorbelementes abgewandten Seite der Fußleiste des ersten Dachkorbelementes
offen ist.
[0016] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt
in
- Fig. 1
- einen Bauphasen-Aufzugs in einer perspektivischen Ansicht;
- Fig. 2
- den Bauphasen-Aufzug gemäß Fig. 1 in einer weiteren perspektivischen Ansicht;
- Fig. 3
- den Bauphasen-Aufzug gemäß Fig. 1 in einer geschnittenen perspektivischen Ansicht;
- Fig. 4
- den Bauphasen-Aufzug gemäß Fig. 1 in einer weiteren geschnittenen perspektivischen
Ansicht;
- Fig. 5
- einen Aufzugschlitten, ein Bühnenbodenelement und einen Grundmast mit Fußteil des
Bauphasen-Aufzugs gemäß Fig. 1 in Montageposition in einer perspektivischen Ansicht;
- Fig. 6
- einen Aufzugschlitten und ein Bühnenbodenelement des Bauphasen-Aufzugs gemäß Fig.
1 in Montageposition in einer perspektivischen Ansicht;
- Fig. 7
- den Aufzugschlitten und das Bühnenbodenelement gemäß Fig. 6 in Montageposition in
einer weiteren perspektivischen Ansicht;
- Fig. 8
- den Aufzugschlitten und das Bühnenbodenelement gemäß Fig. 6 in Montageposition in
einer weiteren perspektivischen Ansicht;
- Fig. 9
- den Ausschnitt A von Fig. 8 in einer perspektivischen Ansicht;
- Fig. 10
- ein Bühnenbodenelement des Bauphasen-Aufzugs gemäß Fig. 1 in einer perspektivischen
Ansicht;
- Fig. 11
- das Bühnenbodenelement gemäß Fig. 10 in einer weiteren perspektivischen Ansicht;
- Fig. 12
- einen Aufzugschlitten des Bauphasen-Aufzugs gemäß Fig. 1 in einer perspektivischen
Ansicht;
- Fig. 13
- den Aufzugschlitten gemäß Fig. 12 in einer weiteren perspektivischen Ansicht;
- Fig. 14
- ein Bühnenbodenverlängerungselement des Bauphasen-Aufzugs gemäß Fig. 1 in einer perspektivischen
Ansicht von oben;
- Fig. 15
- das Bühnenbodenverlängerungselement gemäß Fig. 14 in einer weiteren perspektivischen
Ansicht von oben;
- Fig. 16
- das Bühnenbodenverlängerungselement gemäß Fig. 14 in einer weiteren perspektivischen
Ansicht von unten;
- Fig. 17
- das Bühnenbodenverlängerungselement gemäß Fig. 14 in einer weiteren perspektivischen
Ansicht von unten;
- Fig. 18
- das Bühnenbodenverlängerungselement gemäß Fig. 14 in einer vergrößerten perspektivischen
Ansicht von oben;
- Fig. 19
- das Bühnenbodenverlängerungselement gemäß Fig. 14 in einer weiteren vergrößerten perspektivischen
Ansicht von oben;
- Fig. 20
- ein erstes unteres Bühnenseitenelement des Bauphasen-Aufzugs gemäß Fig. 1 in einer
perspektivischen Ansicht;
- Fig. 21
- das erste untere Bühnenseitenelement gemäß Fig. 20 in einer vergrößerten perspektivischen
Ansicht;
- Fig. 22
- das erste untere Bühnenseitenelement gemäß Fig. 20 in einer weiteren perspektivischen
Ansicht;
- Fig. 23
- ein erstes oberes Bühnenseitenelement des Bauphasen-Aufzugs gemäß Fig. 1 in einer
perspektivischen Ansicht;
- Fig. 24
- das erste obere Bühnenseitenelement gemäß Fig. 23 in einer weiteren perspektivischen
Ansicht;
- Fig. 25
- ein zweites unteres Bühnenseitenelement des Bauphasen-Aufzugs gemäß Fig. 1 in einer
perspektivischen Ansicht;
- Fig. 26
- das zweite untere Bühnenseitenelement gemäß Fig. 25 in einer vergrößerten perspektivischen
Ansicht;
- Fig. 27
- ein zweites oberes Bühnenseitenelement des Bauphasen-Aufzugs gemäß Fig. 1 in einer
perspektivischen Ansicht von oben;
- Fig. 28
- das zweite obere Bühnenseitenelement gemäß Fig. 27 in einer weiteren perspektivischen
Ansicht von oben;
- Fig. 29
- das zweite obere Bühnenseitenelement gemäß Fig. 27 in einer weiteren perspektivischen
Ansicht von unten;
- Fig. 30
- eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Dachkorbes für die Bühne eines
Bauphasen-Aufzugs in einer perspektivischen Ansicht;
- Fig. 31
- die bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Dachkorbes gemäß Fig. 30 in
einer weiteren perspektivischen Ansicht;
- Fig. 32
- eine Bühne der beispielhaften Ausführungsform eines Bauphasen-Aufzugs mit teilweise
nicht sichtbaren Elementen mit montiertem, erfindungsgemäßen Dachkorb in einer perspektivischen
Ansicht;
- Fig. 33
- die Bühne gemäß Fig. 32 in einer weiteren perspektivischen Ansicht; und
- Fig. 34
- eine Bühne der beispielhaften Ausführungsform eines Bauphasen-Aufzugs mit teilweise
nicht sichtbaren Elementen mit montiertem, erfindungsgemäßen Dachkorb in einer perspektivischen
Ansicht.
[0017] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird zunächst ein Bauphasen-Aufzug mit Bühne
beschrieben, wobei der erfindungsgemäße Dachkorb für die Verwendung als Dachkorb einer
Bühne eines Bauphasen-Aufzug ausgebildet ist, wie er beispielhaft nachfolgend beschrieben
ist.
[0018] Wie aus den Figuren 1 bis 4 ersichtlich, weist die dargestellte beispielhafte Ausführungsform
des Bauphasen-Aufzugs folgendes auf, einen Mast 10 mit einem Fußteil 12, einen Aufzugschlitten
14, der entlang des Mastes 10 vertikal verfahrbar ist, eine Antriebseinheit 16, die
an einem oberen Ende des Aufzugsschlittens 14 angeordnet ist, und eine Bühne, die
einen umschlossenen Bühnenraum aufweist und die zur Aufnahme von zu transportierenden
Lasten und/oder Personen dient. Die Bühne ist zusammengesetzt aus einem mittigen bzw.
zentralen Bühnenbodenelement 18, Bühnenbodenverlängerungselemente 20, die jeweils
am Bühnenbodenelement 18 bzw. einem anderen Bühnenbodenverlängerungselement 20 befestigt
sind, mehreren ersten unteren Bühnenseitenelementen 22 die jeweils an dem Bühnenbodenelement
18 oder einem der ganz außen angeordneten Bühnenbodenverlängerungselemente 20 angeordnet
sind, mehreren ersten oberen Bühnenseitenelementen 24, die jeweils auf einem ersten
unteren Bühnenseitenelement 22 angeordnet sind, mehreren zweiten unteren Bühnenseitenelementen
26, die jeweils an einem Bühnenbodenverlängerungselement 20 angeordnet sind, mehreren
zweiten oberen Bühnenseitenelementen 28, die jeweils auf einem zweiten unteren Bühnenseitenelement
26 angeordnet sind, mehreren Bühnendachelementen 30, die jeweils an oberen Enden von
ersten oberen Bühnenseitenelementen 24 und/oder zweiten oberen Bühnenseitenelementen
28 aufliegen, einen Dachkorb 32, der einerseits an oberen Enden von ersten oberen
Bühnenseitenelementen 24 und andererseits auf Bühnendachtraversen 38 (Fig. 4) aufliegt,
und eine vertikal verschiebbare Schiebetür 34. Der Bauphasen-Aufzug ist zum Einbau
in einen Aufzugschacht eines im Rohbau befindlichen Gebäudes ausgebildet, wie nachfolgend
näher erläutert wird. Der Aufzugschacht des im Rohbau befindlichen Gebäudes ist in
den Figuren 1 bis 4 durch ein Fundament 36 angedeutet. Dieser Aufzugsschacht dient
später beim Innenausbau des im Bau befindlichen Gebäudes zum Einbau eines herkömmlichen
Gebäude- oder Personenaufzugs, sodass nach Abschluss der Rohbauphase der Bauphasen-Aufzug
aus dem Aufzugsschacht entfernt werden muss, damit der endgültige Gebäude- oder Personenaufzug
eingebaut werden kann.
[0019] Wie in Figur 5 dargestellt, beginnt der Einbau des Bauphasen-Aufzugs in den zumindest
bereits teilweise vorhandenen Aufzugsschacht eines im Rohbau befindlichen Gebäudes
mit der Montage des Fußteils 12 mit dem Mast 10 und dem daran verschiebbar angeordneten
Aufzugschlitten 14. Das Bühnenbodenelement 18 wird dann am Aufzugsschlitten 14 eingehängt
und anschließend wird eine kraft- und formschlüssige Verbindung zwischen dem Bühnenbodenelement
18 und dem Aufzugschlitten 14 hergestellt. Hierzu dienen zwei voneinander zunächst
unabhängige Befestigungssysteme, die einerseits am Bühnenbodenelement 18 und andererseits
am Aufzugschlitten 14 vorgesehen sind. Das eine dieser Befestigungssysteme stellt
lediglich durch einhängen eine Halterung ohne weitere externe Halterungsvorrichtungen
in einer Montageposition zur Verfügung und das andere Befestigungssystem stellte eine
lösbare kraft- und formschlüssige Verbindung in der Montageposition her. Dies wird
nachfolgend näher unter Bezugnahme auf die Figuren 7 bis 13 erläutert.
[0020] Wie in den Figuren 7, 8, 10 und 11 dargestellt, weist das Bühnenbodenelement 18 eine
in Montageposition des Bühnenbodenelementes 18 dem Bühnenraum zugewandte Oberseite
40, eine in Montageposition des Bühnenbodenelementes 18 von dem Bühnenraum abgewandte
Unterseite 42, eine erste Seite 44, die in Montageposition des Bühnenbodenelementes
18 dem Aufzugsschlitten zugewandt ist, eine zweite Seite 46, die gegenüberliegend
von, parallel zu und beabstandet von der ersten Seite 44 des Bühnenbodenelementes
18 angeordnet ist, eine dritte Seite 48, die senkrecht zu der ersten Seite 44 und
zweiten Seite 46 des Bühnenbodenelementes 18 angeordnet ist, und vierte Seite 50,
die gegenüberliegend von, parallel zu und beabstandet von der dritten Seite 48 des
Bühnenbodenelementes 18 angeordnet ist, auf. An der ersten Seite 44 des Bühnenbodenelement
18 sind zwei voneinander beabstandet Rahmenteile 52 derart angeordnet, dass das Bühnenbodenelement
18 und die Rahmenteile 52 L-förmig ausgebildet sind. An jedem freien, von dem Bühnenbodenelement
18 abgewandten Ende 54 der Rahmenteile 52 ist ein erstes Befestigungselement 56 und
ein zweites Befestigungselement 58 angeordnet. Das erste Befestigungselement 56 des
Bühnenbodenelementes 18 ist als ein sich in Richtung des Aufzugschlittens 14 von dem
Rahmenteil 52 erhebender Haken ausgebildet, der in Montageposition des Bühnenbodenelementes
18 in Schwerkraftrichtung (Pfeil 92) offen ist. Das zweite Befestigungselement 58
des Bühnenbodenelementes 18 ist als ein Schraubenbolzen 60 mit Schraubenmutter 62
ausgebildet, der mit einem Schwenkgelenk 64 seitlich an dem ersten Befestigungselement
56 angeordnet ist.
[0021] Wie aus den Figuren 7, 8, 12 und 13 ersichtlich, weist der Aufzugschlitten 14 ein
erstes Anschlagelement 66 und ein zweites Anschlagelement 68 auf. Die beiden ersten
Anschlagelement 66 des Aufzugschlittens 14 sind derart angeordnet und ausgebildet,
dass ein Abstand zwischen den beiden ersten Anschlagelementen 66 des Aufzugschlittens
14 einem Abstand der beiden ersten Befestigungselemente 56 des Bühnenbodenelementes
18 entspricht, so dass wenn sich eines der ersten Befestigungselemente 56 des Bühnenbodenelementes
18 im Bereich eines der ersten Anschlagelemente 66 des Aufzugsschlittens 14 befindet,
sich automatisch das jeweils andere erste Befestigungselement 56 des Bühnenbodenelementes
18 an dem anderen ersten Anschlagelement 66 des Aufzugschlittens 14 befindet. Das
erste Anschlagelement 66 des Aufzugschlittens 14 ist als ein sich vom Aufzugschlitten
14 erhebender Aufnahmezapfen oder Vierkantzapfen, insbesondere in Form eines Kastenprofils,
ausgebildet. Das zweite Anschlagelement 68 des Aufzugschlittens 14 ist als ein Schlitz
70 an einem freien, von dem Aufzugschlitten 14 abgewandten Ende des ersten Anschlagelementes
66 des Aufzugschlittens 14 derart ausgebildet und angeordnet, dass bei am Aufzugschlitten
14 eingehängtem Bühnenbodenelement 18 durch ein verschwenken des Schraubenbolzens
60 um das Schwenkgelenk 64 der Schraubenbolzens 60 in den Schlitz 70 eingreift. Auf
diese Weise ist eine Verriegelungsstellung zwischen dem zweiten Befestigungselement
des Bühnenbodenelementes 18 und dem zweiten Anschlagelement des Aufzugschlittens 14
hergestellt.
[0022] Wie aus Fig. 7 bis 9 ersichtlich, befindet sich in dieser Verriegelungsstellung das
Schwenkgelenk 64 auf einer Seite des ersten Anschlagelementes 66 des Aufzugschlittens
14 und die Schraubenmutter 62 des zweiten Befestigungselementes 58 des Bühnenbodenelementes
18 auf einer gegenüberliegenden Seite des ersten Anschlagelementes des Aufzugschlittens
14. Bei dieser bevorzugten Ausführungsform stellt also die Verriegelungsstellung noch
keine kraft- und formschlüssige Verbindung zwischen dem Bühnenbodenelement 18 und
dem Aufzugschlitten 14 her. Es ist lediglich ein Lösen des ersten Befestigungselementes
56 des Bühnenbodenelementes 18, hier beispielhaft in Form des Hakens, von dem ersten
Anschlagelement 66 des Aufzugschlittens 14, hier beispielhaft in Form eines Kastenprofils,
blockiert. Durch die Kombination des ersten Befestigungselementes 56 des Bühnenbodenelementes
18 mit dem ersten Anschlagelement 66 des Aufzugschlittens 14 ist somit eine an sich
lösbare jedoch fixierte Position des Bühnenbodenelementes 18 relativ zum Aufzugschlittens
14 in einer Montageposition hergestellt, ohne dass jedoch bereits eine kraft- und
formschlüssige Verbindung hergestellt ist. Diese kraft- und formschlüssige Verbindung
kann nun durch Festziehen der Schraubenmutter 62 des zweiten Befestigungselement des
58 des Bühnenbodenelementes 18 hergestellt werden, wobei sich die Schraubenmutter
62 an dem ersten Anschlagelement 66 des Aufzugschlittens 14 abstützt. Hierbei ist
es nicht notwendig, dass das Bühnenbodenelement 18 durch externe Halterungen in der
Montageposition relativ zum Aufzugschlitten 14 gehalten wird. Die Halterung des Bühnenbodenelementes
18 in der Montageposition relativ zum Aufzugschlitten 14 ist bereits durch das Einhängen
mittels des ersten Befestigungselementes 56 des Bühnenbodenelementes 18 auf das erste
Anschlagelement 66 des Aufzugschlittens 14 hergestellt.
[0023] Eine Entriegelungsposition (nicht dargestellt) für das zweite Anschlagelement 68
des Aufzugschlittens 14 und das zweite Befestigungselement 58 des Bühnenbodenelementes
18 ergibt sich dadurch, dass bei gelöster Schraubenmutter 62, also ohne kraft- und
formschlüssige Verbindung zwischen dem Bühnenbodenelement 18 und dem Aufzugschlitten
14 durch das zweite Anschlagelement 68 des Aufzugschlittens 14 und das zweite Befestigungselement
des Bühnenbodenelementes 18, der Schraubenbolzen 60 aus dem Schlitz 70 heraus geschwenkt
wird. Nun lässt sich der Eingriff des ersten Befestigungselementes 56 des Bühnenbodenelementes
18, hier beispielhaft in Form des Hakens, in das erste Anschlagelement 66 des Aufzugschlittens
14, hier beispielhaft in Form eines Kastenprofils, lösen.
[0024] Wie aus den Figuren 14 bis 18 ersichtlich, weist das Bühnenbodenverlängerungselement
20 eine Oberseite 72, die in Montageposition des Bühnenbodenverlängerungselementes
20 dem Bühnenraum zugewandt ist, eine Unterseite 74, die in Montageposition des Bühnenbodenverlängerungselementes
20 von dem Bühnenraum abgewandt ist, eine erste Seite 76, die in Montageposition des
Bühnenbodenverlängerungselementes 20 dem Bühnenbodenelement 18 zugewandt ist, eine
zweite Seite 78, die gegenüberliegend von, parallel zu und beabstandet von der ersten
Seite 76 des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 angeordnet ist, eine dritte Seite
80, die senkrechte zur ersten Seite 76 und zweiten Seite 78 des Bühnenbodenverlängerungselementes
20 angeordnet ist, und eine vierte Seite 82, die gegenüberliegend von, parallel zu
und beabstandet von der dritten Seite 80 des Bühnenbodenverlängerungselementes 20
angeordnet ist, auf.
[0025] Wie aus Fig. 10 ersichtlich, weist die zweite Seite 46, die dritte Seite 48 und die
vierte Seite 50 des Bühnenbodenelementes 18 jeweils mindestens ein drittes Anschlagelement
84 und mindestens ein viertes Anschlagelement 86 auf. In der dargestellten Ausführungsform
sind an jeder der Seiten 46, 48 und 50 des Bühnenbodenelementes 18 jeweils vier dritte
Anschlagelemente 84 jeweils in Form einer Ausnehmung und zwei vierte Anschlagelemente
86 jeweils in Form eines Schraubenbolzens mit Schraubenmutter, der mit einem Schwenkgelenk
am Bühnenbodenelementes 18 schwenkbar befestigt ist, angeordnet. In einer Montageposition
des Bühnenbodenelementes 18 verläuft die Schwerkraftrichtung senkrecht zur Oberseite
40 und Unterseite 42 des Bühnenbodenelementes 18 und ist in Richtung der Unterseite
42 des Bühnenbodenelementes 18 gerichtet, wie mit Pfeil 92 angedeutet. In der dargestellten
Ausführungsform sind die vierten Anschlagelemente 86 des Bühnenbodenelementes 18 analog
wie die zweiten Befestigungselemente 56 des Bühnenbodenelementes 18 mit dem Schraubenbolzen,
der Schraubenmutter und dem Schwenkgelenk ausgebildet, wie aus Fig. 9 ersichtlich,
lediglich mit dem Unterschied, dass das jeweilige Schwenkgelenk der vierten Anschlagelemente
86 des Bühnenbodenelementes 18 an der Unter- und Innenseite 42 des Bühnenbodenelementes
18 befestigt sind.
[0026] Wie aus den Figuren 14 bis 18 ersichtlich, weist das Bühnenbodenverlängerungselement
20 an der ersten Seite 76 des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 mindestens ein
drittes Befestigungselement 88 und mindestens ein viertes Befestigungselement 90 auf.
In der dargestellten Ausführungsform sind an der ersten Seite 76 des Bühnenbodenverlängerungselementes
20 vier dritte Befestigungselemente 88 und zwei vierte Befestigungselemente 90 angeordnet.
Die dritten Befestigungselemente 88 des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 sind
jeweils in Form eines Hakens ausgebildet, der sich von der ersten Seite 76 des Bühnenbodenverlängerungselementes
20 erhebt und in Richtung der Unterseite 74 des Bühnenbodenverlängerungselementes
20 geöffnet ist. Die vierten Befestigungselemente 90 des Bühnenbodenverlängerungselementes
20 sind jeweils in Form von zwei parallelen Platten 94 ausgebildet, die sich von der
ersten Seite 76 des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 erheben und zwischen sich
einen Spalt ausbilden. In einer Montageposition des Bühnenbodenverlängerungselementes
20 verläuft die Schwerkraftrichtung senkrecht zur Oberseite 72 und Unterseite 74 des
Bühnenbodenverlängerungselementes 20 und ist in Richtung der Unterseite 74 des Bühnenbodenverlängerungselementes
20 gerichtet, wie mit Pfeil 92 angedeutet.
[0027] Jedes dritte Befestigungselement 88 des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 und
jedes dritte Anschlagelement 84 des Bühnenbodenelementes 18 ist derart angeordnet
und ausgebildet, dass in einer Montageposition des Bühnenbodenverlängerungselementes
20 relativ zum Bühnenbodenelement 18 jeweils ein drittes Befestigungselement 88 des
Bühnenbodenverlängerungselementes 20 in ein drittes Anschlagelement 84 des Bühnenbodenelementes
18 formschlüssig eingreift, so dass die Haken der dritten Befestigungselemente 88
des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 in die Ausnehmungen der dritten Anschlagelemente
84 des Bühnenbodenelementes 18 eingreifen bzw. eingehakt sind. Auf diese Weise ist
das Bühnenbodenverlängerungselement 20 mit seinen dritten Befestigungselementen 88
an den dritten Anschlagelementen 84 des Bühnenbodenelementes 18 in Montagestellung
derart eingehängt, dass das Bühnenbodenverlängerungselement 20 durch Schwerkrafteinwirkung
bzw. mittels Scherkraftverriegelung am Bühnenbodenelement 18 lösbar befestigt und
fixiert ist. Hierbei ist das Bühnenbodenverlängerungselement 20 mit seiner ersten
Seite 76 dem Bühnenbodenelementes 18 an dessen dritter Seite 48 oder vierten Seite
50 zugewandt.
[0028] Die Begriffe
"Schwerkraftverriegelung" oder
"durch Schwerkrafteinwirkung lösbar befestigt und fixiert" oder
"durch Schwerkraftverriegelung lösbar befestigt und fixiert" zwischen einem ersten und einem zweiten Bauteil bedeuten hierin, dass durch das Eigengewicht
eines der beteiligten Bauteile eine Fixierung erfolgt, die jedoch durch Anheben dieses
Bauteils entgegen der Schwerkraftrichtung wieder gelöst werden kann. Ein Beispiel
für eine solche Verbindung ist eine hakende oder rastende Steckverbindung, bei der
das Eigengewicht des eingehakten oder eingerasteten Bauteils für die Stabilität sorgt,
ohne dass zusätzliche Schrauben oder andere Fixierungsmittel notwendig sind.
[0029] In dieser so lösbar fixierten Montageposition zwischen dem Bühnenbodenverlängerungselement
20 und dem Bühnenbodenelement 18 greifen weiterhin die vierten Befestigungselemente
90 des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 durch jeweilige Öffnungen in der ersten
Seite 48 des Bühnenbodenelementes 18 hindurch, wo sich die vierten Anschlagelemente
86 des Bühnenbodenelementes 18 befinden. Nach dem Einhängen des Bühnenbodenverlängerungselementes
20 am Bühnenbodenelement 18, wie oben beschrieben, befindet sich der Schraubenbolzen
des vierten Anschlagelementes 86 des Bühnenbodenelementes 18 in einer Entriegelungsstellung,
in der er von den Platten 94 des jeweiligen vierten Befestigungselementes 90 des Bühnenbodenverlängerungselementes
20 beabstandet ist.
[0030] Durch jeweilige Öffnungen 96 auf der Oberseite 40 des Bühnenbodenelementes 18 sind
die Schraubenbolzen der vierten Anschlagelemente 86 des Bühnenbodenelementes 18 vom
Bühnenraum aus zugänglich und können so manuell in eine Verriegelungsposition verschwenkt
werden, in der sich der Schraubenbolzen eines jeden vierten Anschlagelementes 86 des
Bühnenbodenelementes 18 in einer Position in dem Spalt zwischen den beiden Platten
94 des jeweiligen vierten Befestigungselementes 90 des Bühnenbodenverlängerungselementes
20 befindet. Hierbei sind die Schraubenmutter des vierten Anschlagelementes 86 des
Bühnenbodenelementes 18 und das Schwenkgelenk des vierten Anschlagelementes 86 des
Bühnenbodenelementes 18 an gegenüberliegenden Seiten der Platten 94 des jeweiligen
vierten Befestigungselementes 90 des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 angeordnet.
Auf diese Weise ist bereits hierdurch ein Anheben des Bühnenbodenverlängerungselement
des 20 entgegen der Schwerkraftrichtung (Pfeil 92) blockiert, sodass der Eingriff
zwischen den dritten Befestigungselementen 88 des Bühnenbodenverlängerungselementes
20 und den dritten Anschlagelementen 84 des Bühnenbodenelementes 18 gegen ein Lösen
blockiert ist. Werden nun zusätzlich die Schraubenmuttern aller vierten Anschlagelementes
86 des Bühnenbodenelementes 18 festgezogen, so ergibt sich eine kraft- und formschlüssige
Verbindung zwischen dem Bühnenbodenverlängerungselement 20 und dem Bühnenbodenelement
18.
[0031] Die zweite Seite 78 des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 weist mindestens ein
drittes Anschlagelement 84a auf, das identisch wie das mindestens eine dritte Anschlagelement
84 des Bühnenbodenelementes 18 ausgebildet und angeordnet ist. Die zweite Seite 78
des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 weist ferner mindestens ein viertes Anschlagelement
86a auf, das identisch wie das mindestens eine vierte Anschlagelement 86 des Bühnenbodenelementes
18 ausgebildet und angeordnet ist. In der dargestellten bevorzugten Ausführungsform
sind vier dritte Anschlagelemente 84a des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 und
zwei vierte Anschlagelemente 86a des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 an identischen
Positionen wie die vier dritten Anschlagelemente 84 des Bühnenbodenelementes 18 und
die zwei vierten Anschlagelemente 86 des Bühnenbodenelementes 18 angeordnet. Auf diese
Weise ist es möglich, dass an der zweiten Seite 78 des Bühnenbodenverlängerungselementes
20 ein weiteres Bühnenbodenverlängerungselement 20 mit dessen erster Seite 76 angeordnet
und kraft- sowie formschlüssig befestigt wird. Dies erfolgt analog wie die zuvor beschriebene
Befestigung des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 an den Bühnenbodenelement 18.
[0032] Wie aus den Figuren 14 bis 19 ersichtlich, sind an der dritten Seite 80 des Bühnenbodenverlängerungselementes
20 und an der vierten Seite 82 des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 jeweils mindestens
ein weiteres drittes Anschlagelement 84a und jeweils mindestens ein weiteres viertes
Anschlagelement 86a angeordnet. In der dargestellten Ausführungsform sind an der dritten
Seite 80 und an der vierten Seite 82 des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 jeweils
zwei dritte Anschlagelemente 84a und jeweils ein viertes Anschlagelement 86a angeordnet.
[0033] Für jedes vierte Anschlagelement 86a des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 ist
an der Oberseite 72 des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 eine Öffnung 96 vorgesehen,
durch die das jeweilige vierte Anschlagelement 86a des Bühnenbodenverlängerungselementes
20 zugänglich ist und manuell von dem Bühnenraum aus bedient werden kann, d.h. manuell
derart verschwenkt werden kann dass es sich wahlweise in einer Verriegelungs- oder
Entriegelungsstellung befindet.
[0034] Die vierten Anschlagelemente 86a des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 sind analog
wie die zweiten Befestigungselemente 58 des Bühnenbodenelementes 18 mit einem Schraubenbolzen
60a mit Schraubenmutter 62a und mit einem Schwenkgelenk 64a ausgebildet. Die Schwenkgelenke
64a der vierten Anschlagelemente 86a des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 sind
an der Unterseite 74 des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 mit dem Bühnenbodenverlängerungselement
20 verbunden. Hierdurch können die Schraubenbolzen 60a der vierten Anschlagelemente
86a des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 analog wie die Schraubenbolzen 60 des
zweiten Befestigungselementes 58 des Bühnenbodenelementes 18 bzw. wie die Schraubenbolzen
der vierten Anschlagelemente 86 des Bühnenbodenelementes 18 wahlweise in eine Verrieglungsstellung
und eine Entriegelungsstellung verschwenkt werden.
[0035] Wie aus Fig. 20 bis 22 ersichtlich, weist das erste untere Bühnenseitenelement 22
folgendes auf, eine Innenseite 98, die in Montageposition des ersten unteren Bühnenseitenelementes
22 dem Bühnenraum zugewandt ist, eine Außenseite 100, die in Montageposition des ersten
unteren Bühnenseitenelementes 22 von dem Bühnenraum abgewandt ist, eine erste Seite
102, die in Montageposition des ersten unteren Bühnenseitenelementes 22 einem Bühnenbodenelement
18 oder einem Bühnenbodenverlängerungselement 20 zugewandt ist, eine zweite Seite
104, die gegenüberliegend von, parallel zu und beabstandet von der ersten Seite 102
des ersten unteren Bühnenseitenelementes 22 angeordnet ist, eine dritte Seite 106,
die senkrecht zur der ersten Seite 102 und zweiten Seite 104 des ersten unteren Bühnenseitenelementes
22 angeordnet ist, und eine vierte Seite 108, die gegenüberliegend von, parallel zu
und beabstandet von der dritten Seite 106 des ersten unteren Bühnenseitenelementes
22 angeordnet ist.
[0036] An der ersten Seite 102 des ersten unteren Bühnenseitenelementes 22 ist mindestens
ein drittes Befestigungselement 88a angeordnet, welches an der Innenseite des ersten
unteren Bühnenseitenelementes 22 identisch wie das dritte Befestigungselement 88 des
Bühnenbodenverlängerungselementes 20 ausgebildet und angeordnet ist. In der dargestellten
Ausführungsform sind vier dritte Befestigungselemente 88a des ersten unteren Bühnenseitenelementes
22 vorgesehen. Jedes dritte Befestigungselement 88a des ersten unteren Bühnenseitenelementes
22 erhebt sich in Form eines Hakens von der Innenseite 98 des ersten unteren Bühnenseitenelementes
22.
[0037] Das erste untere Bühnenseitenelement 22 ist an dem mindestens einen dritten Anschlagelement
84 des Bühnenbodenelementes 18 an der zweiten 46, dritten 48 oder vierten Seite 50
des Bühnenbodenelementes 18 oder an dem mindestens einen dritten Anschlagelement 84a
des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 an der zweiten Seite 78 des Bühnenbodenverlängerungselementes
20 in Montageposition des ersten unteren Bühnenseitenelementes 22 derart eingehängt,
dass das erste untere Bühnenseitenelement 22 durch Schwerkrafteinwirkung bzw. Schwerkraftverriegelung
an der zweiten 46, dritten 48 oder vierten Seite 50 des Bühnenbodenelementes 18 oder
an der zweiten Seite 78 des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 lösbar befestigt
und fixiert ist.
[0038] Die erste Seite 102 des ersten unteren Bühnenseitenelementes 22 weist ferner mindestens
ein viertes Befestigungselement 90a, welches an der Innenseite 98 des ersten unteren
Bühnenseitenelementes 22 identisch wie das vierte Befestigungselement 90 des Bühnenbodenverlängerungselementes
20 ausgebildet und angeordnet ist. In der dargestellten Ausführungsform sind zwei
vierte Befestigungselemente 90a des ersten unteren Bühnenseitenelementes 22 vorgesehen.
Diese sind jeweils als zwei sich von der Innenseite 98 des ersten unteren Bühnenseitenelementes
22 erhebende Platten 94a ausgebildet, die zwischen sich einen Spalt ausbilden.
[0039] Das erste untere Bühnenseitenelement 22 ist in Montageposition des ersten unteren
Bühnenseitenelementes 22 am vierten Anschlagelement 86 des Bühnenbodenelementes 18
an der zweiten 46, dritten 48 oder vierten Seite 50 des Bühnenbodenelementes 18 oder
am vierten Anschlagelement 86a des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 an der zweiten
Seite 78 des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 lösbar kraft- und formschlüssig
verbindbar.
[0040] In einer Verrieglungsstellung des Eingriffs zwischen dem vierten Anschlagelement
86, 86a des Bühnenbodenelementes 18 oder des Bühnenbodenverlängerungselementes 20
und dem vierten Befestigungselement 90a des ersten unteren Bühnenseitenelementes 22
ist ein Lösen des Eingriffs zwischen dem dritten Anschlagelement 84, 84a des Bühnenbodenelementes
18 oder des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 und dem dritten Befestigungselement
88a des ersten unteren Bühnenseitenelementes 22 blockiert. In der Verriegelungsstellung
ist der jeweilige Schraubenbolzen 60 bzw. 60a des vierten Anschlagelementes 86 bzw.
86a des Bühnenbodenelementes 18 bzw. des Bühnenbodenverlängerungselementes 22 derart
verschwenkt, dass dieser innerhalb des Spaltes zwischen den Platten 94a des vierten
Befestigungselementes 90a des ersten unteren Bühnenseitenelementes 22 angeordnet ist.
Dabei befinden sich die Schraubenmutter 62 bzw. 62a und das Schwenkgelenk 64 bzw.
64a des vierten Anschlagelementes 86 bzw. 86a des Bühnenbodenelementes 18 bzw. des
Bühnenbodenverlängerungselementes 22 an gegenüberliegenden Seiten der Platten 94a
des vierten Befestigungselementes 90a des ersten unteren Bühnenseitenelementes 22,
so dass einerseits durch Festziehen der Schraubenmutter 62 bzw. 62a eine kraft- und
formschlüssige Verbindung zwischen dem ersten unteren Bühnenseitenelementes 22 und
dem Bühnenbodenelement 18 bzw. dem Bühnenbodenverlängerungselement 22 hergestellt
werden kann, und dass andererseits unabhängig davon, ob die Schraubenmutter 62 bzw.
62a festgezogen ist oder nicht, ein Lösen des Eingriffs zwischen dem dritten Anschlagelement
84, 84a des Bühnenbodenelementes 18 oder des Bühnenbodenverlängerungselementes 20
und dem dritten Befestigungselement 88a des ersten unteren Bühnenseitenelementes 22
blockiert ist.
[0041] In einer Entriegelungsstellung des Eingriffs zwischen dem vierten Anschlagelement
86, 86a des Bühnenbodenelementes 18 bzw. des Bühnenbodenverlängerungselementes 20
und dem vierten Befestigungselement 90a des ersten unteren Bühnenseitenelementes 22
ist der Eingriff zwischen dem dritten Anschlagelement 84, 84a des Bühnenbodenelementes
18 bzw. des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 und dem dritten Befestigungselement
88a des ersten unteren Bühnenseitenelementes 88a lösbar.
[0042] Die zweite Seite 104 des ersten unteren Bühnenseitenelementes 22 weist ferner mindestens
ein fünftes Anschlagelement 110 auf. In der dargestellten Ausführungsform sind zwei
fünfte Anschlagelemente 110 des ersten unteren Bühnenseitenelementes 22 vorgesehen.
Das fünfte Anschlagelement 110 des ersten unteren Bühnenseitenelementes 22 ist als
eine Aufnahmeöffnung für einen Zapfen in der zweiten Seite 104 des ersten unteren
Bühnenseitenelementes 22 ausgebildet.
[0043] Die zweite Seite 104 des ersten unteren Bühnenseitenelementes 22 weist ferner mindestens
ein sechstes Anschlagelement 112 auf. In der dargestellten Ausführungsform sind drei
sechste Anschlagelemente 112 des ersten unteren Bühnenseitenelementes 22 vorgesehen.
Die sechsten Anschlagelemente 112 des ersten unteren Bühnenseitenelementes 22 sind
als Durchgangsbohrung in der zweiten Seite 104 des ersten unteren Bühnenseitenelementes
22 ausgebildet.
[0044] Wie in Fig. 23 und 24 dargestellt, weist das erste obere Bühnenseitenelement 24 folgendes
auf, eine Innenseite 114, die in Montageposition des ersten oberen Bühnenseitenelementes
24 dem Bühnenraum zugewandt ist, eine Außenseite 116, die in Montageposition des ersten
oberen Bühnenseitenelementes 24 von dem Bühnenraum abgewandt ist, eine erste Seite
118, die in Montageposition des ersten oberen Bühnenseitenelementes einem ersten unteren
Bühnenseitenelement 22 zugewandt ist, eine zweite Seite 120, die gegenüberliegend
von, parallel zu und beabstandet von der ersten Seite 118 des ersten oberen Bühnenseitenelementes
24 angeordnet ist, eine dritte Seite 122, die senkrecht zu der ersten Seite 118 und
zu der zweiten Seite 120 des ersten oberen Bühnenseitenelementes 24 angeordnet ist,
und eine vierte Seite 124, die parallel zu und beabstandet von der dritten Seite 122
des ersten oberen Bühnenseitenelementes 24 angeordnet ist.
[0045] An der ersten Seite 118 des ersten oberen Bühnenseitenelementes 24 ist mindestens
ein fünftes Befestigungselement 126 angeordnet, mit dem das erste obere Bühnenseitenelementes
24 in einer Montageposition des ersten oberen Bühnenseitenelementes 24 am ersten unteren
Bühnenseitenelementes 22 derart aufgesteckt ist, dass das erste obere Bühnenseitenelement
24 durch Schwerkrafteinwirkung bzw. Schwerkraftverriegelung am ersten unteren Bühnenseitenelement
22 lösbar befestigt und fixiert ist. In der dargestellten Ausführungsform sind zwei
fünfte Befestigungselemente 126 des ersten oberen Bühnenseitenelementes 24 vorgesehen.
Die fünften Befestigungselemente 126 des ersten oberen Bühnenseitenelementes 24 sind
jeweils als Zapfen ausgebildet, die sich von der ersten Seite 118 des ersten oberen
Bühnenseitenelementes 24 erheben und in die fünften Anschlagelement 110 des ersten
unteren Bühnenseitenelementes 22 in Form der Aufnahmeöffnungen für einen Zapfen in
der zweiten Seite 104 des ersten unteren Bühnenseitenelementes 22 passen.
[0046] An der ersten Seite 118 des ersten oberen Bühnenseitenelementes 24 ist mindestens
ein sechstes Befestigungselement 128 angeordnet, mit dem das erste obere Bühnenseitenelemente
24 in der Montageposition des ersten oberen Bühnenseitenelementes 24 am ersten unteren
Bühnenseitenelement 22 lösbar kraft- und formschlüssig verbindbar ist. In der dargestellten
Ausführungsform sind drei sechste Befestigungselemente 128 des ersten oberen Bühnenseitenelementes
24 an der ersten Seite 118 des ersten oberen Bühnenseitenelementes 24 vorgesehen.
Diese sind jeweils als Durchgangsbohrung an der ersten Seite 118 des ersten oberen
Bühnenseitenelementes 24 ausgebildet. In einer Montageposition des ersten oberen Bühnenseitenelementes
24 am ersten unteren Bühnenseitenelement 22 fluchtet jeweils ein sechstes Befestigungselemente
128 des ersten oberen Bühnenseitenelementes 24 mit einem sechsten Anschlagelement
112 des ersten unteren Bühnenseitenelementes 22.
[0047] In einer Verriegelungsstellung zwischen dem sechsten Anschlagelement 112 des ersten
unteren Bühnenseitenelementes 22 und dem sechsten Befestigungselement 128 des ersten
oberen Bühnenseitenelementes 24 ist ein Lösen des Eingriffs des fünften Befestigungselementes
126 des ersten oberen Bühnenseitenelementes 24 mit dem fünften Anschlagelement 110
des ersten unteren Bühnenseitenelementes 22 blockiert. Diese Verriegelungsstellung
wird in der dargestellten Ausführungsform beispielsweise mittels Hindurchstecken eines
Gewindebolzens durch jeweils ein sechstes Anschlagelement 112 des ersten unteren Bühnenseitenelementes
22 und ein mit diesem fluchtendes sechstes Befestigungselement 128 des ersten oberen
Bühnenseitenelementes 24 und aufschrauben und festziehen einer Schraubenmutter auf
diesen Gewindebolzen hergestellt.
[0048] In einer Entriegelungsstellung zwischen dem sechsten Anschlagelement 112 des ersten
unteren Bühnenseitenelementes 22 und dem sechsten Befestigungselement 128 des ersten
oberen Bühnenseitenelementes 24 ist der Eingriff zwischen dem fünften Befestigungselement
126 des ersten oberen Bühnenseitenelementes 24 mit dem fünften Anschlagelement 110
des ersten unteren Bühnenseitenelementes 22 lösbar. Die Entriegelungsstellung wird
dadurch erreicht, dass die Schraubenmutter von dem Gewindebolzen abgeschraubt und
der Gewindebolzen entfernt wird.
[0049] An der zweiten Seite 120 des ersten oberen Bühnenseitenelementes 24 sind in analoger
Weise wie an der zweiten Seite 104 des ersten unteren Bühnenseitenelementes 22 ebenfalls
fünfte Anschlagelemente 110a des ersten oberen Bühnenseitenelementes 24 und sechste
Anschlagelement 112a des ersten oberen Bühnenseitenelementes 24 vorgesehen, die zum
Einstecken bzw. verbinden mit entsprechenden fünften Befestigungselementen 126 des
ersten oberen Bühnenseitenelementes 24 und sechsten Befestigungselementen 128 des
ersten oberen Bühnenseitenelementes 24 eines weiteren ersten oberen Bühnenseitenelement
24 dienen. Auf diese Weise kann die Seitenwand mit mehreren aufeinander gesteckten
ersten oberen Bühnenseitenelemente 24 beliebig in der Höhe erweitert werden.
[0050] Wie in Fig. 25 und 26 dargestellt, weist das erste untere Bühnenseitenelement 26
folgendes auf, eine Innenseite 130, die in Montageposition des zweiten unteren Bühnenseitenelementes
26 dem Bühnenraum zugewandt ist, eine Außenseite 132, die in Montageposition des zweiten
unteren Bühnenseitenelementes 26 von dem Bühnenraum abgewandt ist, eine erste Seite
134, die in Montageposition des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26 einem Bühnenbodenverlängerungselement
20 zugewandt ist, eine zweite Seite 136, die gegenüberliegend von, parallel zu und
beabstandet von der ersten Seite 134 des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26
angeordnet ist, eine dritte Seite 138, die senkrecht zur ersten Seite 134 und zweiten
Seite 136 des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26 angeordnet ist, und eine vierte
Seite 140, die gegenüberliegend von, parallel zu und beabstandet von der dritten Seite
138 des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26 angeordnet ist.
[0051] An der ersten Seite 134 des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26 ist mindestens
ein drittes Befestigungselement 88b angeordnet, welches an der Innenseite 130 des
zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26 identisch wie das dritte Befestigungselement
88 des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 ausgebildet und angeordnet ist. In der
dargestellten Ausführungsform sind zwei dritte Befestigungselemente 88b des zweiten
unteren Bühnenseitenelementes 26 vorgesehen, welches analog zum dritten Befestigungselement
88 des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 in Form eines Hakens ausgebildet ist,
der in Richtung der ersten Seite 134 des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26
geöffnet ist.
[0052] Das zweite untere Bühnenseitenelement 26 ist mit dem dritten Befestigungselement
88b des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26 am dritten Anschlagelement 84a des
Bühnenbodenverlängerungselementes 20 an der dritten Seite 80 oder der vierten Seite
82 des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 in Montageposition des zweiten unteren
Bühnenseitenelementes 26 derart eingehängt ist, dass das zweite untere Bühnenseitenelement
26 durch Schwerkrafteinwirkung bzw. Schwerkraftverriegelung an der dritten Seite 80
oder vierten Seite 82 des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 in Montageposition
lösbar befestigt und fixiert ist,
[0053] An der ersten Seite 134 des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26 ist ferner mindestens
ein viertes Befestigungselement 90b vorgesehen, welches an der Innenseite 130 des
zweiten unteren Bühnenseitenelementes identisch wie das vierte Befestigungselement
90 des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 ausgebildet ist. In der dargestellten
Ausführungsform ist ein viertes Befestigungselement 90b mittig an der ersten Seite
134 des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26 vorgesehen. Dieses vierte Befestigungselement
90b des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26 weist zwei sich von der Innenseite
130 des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26 erhebende Platten 94b auf, die zwischen
sich einen Spalt ausbilden.
[0054] Das zweite untere Bühnenseitenelement 26 ist mit dem vierten Befestigungselement
90b des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26 am vierten Anschlagelement 86a des
Bühnenbodenverlängerungselementes 20 an der dritten Seite 80 oder der vierten Seite
82 des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 in Montageposition des zweiten unteren
Bühnenseitenelementes 26 lösbar kraft- und formschlüssig verbindbar.
[0055] In einer Verrieglungsstellung des Eingriffs zwischen dem vierten Anschlagelement
86a des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 und dem vierten Befestigungselement 90b
des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26 ist ein Lösen des Eingriffs zwischen
dem dritten Anschlagelement 84a des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 und dem dritten
Befestigungselement 88b des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26 blockiert. Diese
Verriegelungsstellung wird durch ein entsprechendes Verschwenken des Schraubenbolzens
60a des vierten Anschlagelementes 86a des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 erreicht,
so dass sich der Schraubenbolzen 60a des vierten Anschlagelementes 86a des Bühnenbodenverlängerungselementes
20 innerhalb des Spaltes zwischen den Platten 94b befindet bzw. erstreckt. Hierbei
befinden sich die Schraubenmutter 62a und das Schwenkgelenk 64a an gegenüberliegenden
Seiten der beiden Platten 94b, sodass alleine mit dieser Verriegelungsstellung und
unabhängig davon ob die Schraubenmutter 62a festgezogen ist oder nicht, ein Lösen
des Eingriffs zwischen dem dritten Anschlagelement 84a (in Form des Schlitzes) des
Bühnenbodenverlängerungselementes 20 und dem dritten Befestigungselement 88b (in Form
des Hakens) des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26 blockiert ist. Erst durch
Festziehen der Schraubenmutter 62a wird die kraft- und formschlüssige Verbindung zwischen
dem zweiten unteren Bühnenseitenelement 26 und dem Bühnenbodenverlängerungselement
20 hergestellt. Die Verschwenkung des Schraubenbolzens 60a und das Festziehen der
Schraubenmutter 62a kann hierbei durch die Öffnung 96a an der Oberseite 72 des Bühnenbodenverlängerungselementes
20 von dem Bühnenraum aus manuell erfolgen. Auf diese Weise ist es nicht notwendig,
dass zur Montage und Demontage ein Zugang von außerhalb des Bühnenraumes vorhanden
ist. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn der Bauphasen-Aufzug in einem Aufzugschacht
eines Rohbaus eines im Bau befindlichen Gebäudes montiert und demontiert wird. Durch
die Enge des Aufzugschachtes ist in der Regel ein Zugang von außerhalb des Bühnenraumes
nicht gegeben.
[0056] In einer Entriegelungsstellung des Eingriffs zwischen dem vierten Anschlagelement
86a des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 und dem vierten Befestigungselement 90b
des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26 ist der Eingriff zwischen dem dritten
Anschlagelement 84a des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 und dem dritten Befestigungselement
88b des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26 lösbar. Die Entriegelungsstellung
wird dadurch erreicht, dass bei gelöster Schraubenmutter 62a des vierten Anschlagelementes
86a des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 der Schraubenbolzen 60a des vierten Anschlagelementes
86a des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 derart verschwenkt wird, dass sich dieser
außerhalb des Spaltes zwischen den beiden Platten 94b der vierten Befestigungselemente
90b des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26 befindet. Auf diese Weise blockiert
die Schraubenmutter 60a des vierten Anschlagelementes 86a des Bühnenbodenverlängerungselementes
20 nicht mehr ein Anheben des zweiten unteren Bühnenseitenelementen des 136 entgegen
der Schwerkraft, sodass die dritten Befestigungselemente 88b des zweiten unteren Bühnenseitenelementes
26 von dem Eingriff in die dritten Anschlagelemente 84a des Bühnenbodenverlängerungselementes
20 gelöst werden und das zweite untere Bühnenseitenelement 26 aus der Montageposition
entfernt werden kann.
[0057] Die zweite Seite 136 des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26 weist weiterhin
mindestens ein siebtes Anschlagelement 142 auf. In der dargestellten Ausführungsform
sind an der zweiten Seite 136 des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26 zwei siebte
Anschlagelemente 142 des zweiten unteren Bühnenseitenelementen 26 vorgesehen. Das
siebte Anschlagelement 142 des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26 ist als eine
Aufnahmeöffnung für einen Zapfen in der zweiten Seite 136 des zweiten unteren Bühnenseitenelementes
26 ausgebildet.
[0058] Die zweite Seite 136 des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26 weist ferner mindestens
ein achtes Anschlagelement 144 auf. In der dargestellten Ausführungsform ist ein achtes
Anschlagelemente 144 des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26 vorgesehen. Das
achte Anschlagelement 144 des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26 ist als Durchgangsbohrung
in der zweiten Seite 136 des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26 ausgebildet.
[0059] Wie in Fig. 27 bis 29 dargestellt, weist das zweite obere Bühnenseitenelement 28
folgendes auf, eine Innenseite 146, die in Montageposition des zweiten oberen Bühnenseitenelementes
28 dem Bühnenraum zugewandt ist, eine Außenseite 148, die in Montageposition des zweiten
oberen Bühnenseitenelementes 28 von dem Bühnenraum abgewandt ist, eine erste Seite
150, die in Montageposition des zweiten oberen Bühnenseitenelementes 28 einem zweiten
unteren Bühnenseitenelement 26 zugewandt ist, eine zweite Seite 152, die gegenüberliegend
von, parallel zu und beabstandet von der ersten Seite 150 des zweiten oberen Bühnenseitenelementes
28 angeordnet ist, eine dritte Seite 154, die senkrecht zu der ersten Seite 150 und
zu der zweiten Seite 152 des zweiten oberen Bühnenseitenelementes 28 angeordnet ist,
und eine vierte Seite 156, die parallel zu und beabstandet von der dritten Seite 154
des zweiten oberen Bühnenseitenelementes 28 angeordnet ist.
[0060] An der ersten Seite 150 des zweiten oberen Bühnenseitenelementes 28 ist mindestens
ein siebtes Befestigungselement 158 angeordnet, mit dem das zweite obere Bühnenseitenelementes
28 in Montageposition des zweiten oberen Bühnenseitenelementes 28 am zweiten unteren
Bühnenseitenelementes 26 derart aufgesteckt ist, dass das zweite obere Bühnenseitenelemente
28 durch Schwerkrafteinwirkung bzw. Schwerkraftverriegelung am zweiten unteren Bühnenseitenelement
26 lösbar befestigt und fixiert ist. In der in der dargestellten Ausführungsform sind
zwei siebte Befestigungselemente 158 des zweiten oberen Bühnenseitenelementes 28 vorgesehen.
Die siebten Befestigungselemente 158 des zweiten oberen Bühnenseitenelementes 28 sind
jeweils als Zapfen ausgebildet, die sich von der ersten Seite 150 des zweiten oberen
Bühnenseitenelementes 28 erheben und in die siebten Anschlagelement 142 des zweiten
unteren Bühnenseitenelementes 26 in Form der Aufnahmeöffnungen für einen Zapfen in
der zweiten Seite 136 des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26 passen.
[0061] An der ersten Seite 150 des zweiten oberen Bühnenseitenelementes 28 ist mindestens
ein achtes Befestigungselement 160 angeordnet, mit dem das zweite obere Bühnenseitenelemente
28 in Montageposition des zweiten oberen Bühnenseitenelementes 28 am zweiten unteren
Bühnenseitenelement 26 lösbar kraft- und formschlüssig verbindbar ist. In der dargestellten
Ausführungsform ist ein achtes Befestigungselement 160 des zweiten oberen Bühnenseitenelementes
28 an der ersten Seite 150 des zweiten oberen Bühnenseitenelementes 28 vorgesehen.
Dieses ist als Durchgangsbohrung an der ersten Seite 150 des zweiten oberen Bühnenseitenelementes
28 ausgebildet. In einer Montageposition des zweiten oberen Bühnenseitenelementes
28 am zweiten unteren Bühnenseitenelement 26 fluchtet jeweils ein achtes Befestigungselement
160 des zweiten oberen Bühnenseitenelementes 28 mit einem achten Anschlagelement 144
des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26.
[0062] In einer Verriegelungsstellung des Eingriffs zwischen dem achten Anschlagelement
144 des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26 und dem achten Befestigungselement
160 des zweiten oberen Bühnenseitenelementes 28 ist ein Lösen des Eingriffs des siebten
Befestigungselementes 158 des zweiten oberen Bühnenseitenelementes 28 mit dem siebten
Anschlagelement 142 des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26 blockiert. Diese
Verriegelungsstellung wird in der dargestellten Ausführungsform beispielsweise mittels
Hindurchstecken eines Gewindebolzens durch jeweils ein achtes Anschlagelement 142
des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26 und ein mit diesem fluchtendes achtes
Befestigungselement 160 des zweiten oberen Bühnenseitenelementes 28 und aufschrauben
und festziehen einer Schraubenmutter auf diesen Gewindebolzen hergestellt.
[0063] In einer Entriegelungsstellung zwischen dem achten Anschlagelement 144 des zweiten
unteren Bühnenseitenelementes 26 und dem achten Befestigungselement 160 des zweiten
oberen Bühnenseitenelementes 28 ist der Eingriff zwischen dem siebten Befestigungselement
158 des zweiten oberen Bühnenseitenelementes 28 mit dem siebten Anschlagelement 142
des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26 lösbar. Die Entriegelungsstellung wird
dadurch erreicht, dass die Schraubenmutter von dem Gewindebolzen abgeschraubt und
der Gewindebolzen entfernt wird.
[0064] An der zweiten Seite 152 des zweiten oberen Bühnenseitenelementes 28 sind in analoger
Weise, wie an der zweiten Seite 136 des zweiten unteren Bühnenseitenelementes 26,
ebenfalls siebte Anschlagelemente 142a des zweiten oberen Bühnenseitenelementes 28
und achte Anschlagelement 144a des zweiten oberen Bühnenseitenelementes 24 vorgesehen,
die zum Einstecken bzw. verbinden mit entsprechenden siebten Befestigungselementen
158 des zweiten oberen Bühnenseitenelementes 28 und achten Befestigungselementen 160
des zweiten oberen Bühnenseitenelementes 28 eines weiteren ersten oberen Bühnenseitenelement
28 dienen. Auf diese Weise kann die Seitenwand mit mehreren aufeinander gesteckten
zweiten oberen Bühnenseitenelemente 28 beliebig in der Höhe erweitert werden.
[0065] In den dritten und vierten Seitenwänden 106 und 108 des ersten unteren Bühnenseitenelementes
22, in den dritten und vierten Seitenwänden 122 und 124 des ersten oberen Bühnenseitenelementes
24, in den dritten und vierten Seitenwänden138 und 140 des zweiten unteren Bühnenseitenelementes
26 sowie in den dritten und vierten Seitenwänden 154 und 156 des zweiten oberen Bühnenseitenelementes
28 sind neunte Befestigungselemente 200 in Form von Durchgangbohrungen angeordnet.
In einer Montagestellung der Elemente 22, 24, 26 und 28 fluchten diese mit neunten
Befestigungselementen 200 eines jeweils benachbarten Elementes 22, 24, 26 und 28,
so dass durch diese entsprechende Schraubenbolzen hindurchgesteckt und mit aufgeschraubten
Schraubenmuttern kraft- und formschlüssige Verbindungen zwischen benachbarten Elemente
22, 24, 26 und 28 hergestellt werden können.
[0066] Figuren 30 bis 33 zeigen eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Dachkorbes
32. Der Dachkorb 32 ist aus zwei U-förmigen Dachkorbelement zusammengesetzt. Ein erstes
U-förmiges Dachkorbelement 162 weist eine erste U-förmige Fußleiste 164, ein erstes
U-förmiges Geländer 166 und einen ersten U-förmigen Handlauf 168 auf. Ein zweites
U-förmiges Dachkorbelement 170 weist eine zweite U-förmige Fußleiste 172, ein zweites
U-förmiges Geländer 174 und einen zweiten U-förmigen Handlauf 176 auf.
[0067] Wie aus Fig. 30 ersichtlich, ist in der dargestellten beispielhaften Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Dachkorbes 32 die U-Form der ersten und zweiten Fußleisten 164
und 172, der ersten und zweiten Geländer 166 und 174 sowie der ersten und zweiten
Handläufe 168 und 176 der beiden Dachkorbelement 162 und 170 jeweils aus zwei Schenkeln
216 mit einem jeweiligen freien Ende 218 und einer Grundseite 220, die die Schenkel
216 an gegenüberliegenden Seiten der freien Enden 218 der Schenkel 216 miteinander
verbindet, ausgebildet. Das ersten und zweiten Geländer 166 und 174 weist ferner vertikale
Stützen 222 auf, die jeweils ersten Handlauf 168 und erste Fußleiste 164 des ersten
Dachkorbelements 162 bzw. jeweils ersten Handlauf 176 und erste Fußleiste 172 des
zweiten Dachkorbelements 170 miteinander verbinden.
[0068] Das erste Dachkorbelement 162 weist einen vorbestimmten ersten Abstand 210 zwischen
den Schenkeln 216 des U-förmigen ersten Geländers 166 des ersten Dachkorbelementes
162 bzw. den Schenkeln 216 des U-förmigen ersten Handlaufes 168 des ersten Dachkorbelementes
162 bzw. den Schenkeln 216 der U-förmigen ersten Fußleiste 164 auf. Weiterhin weist
das zweite Dachkorbelement 170 einen vorbestimmten zweiten Abstand 212 zwischen den
Schenkeln 216 des U-förmigen zweiten Geländers 174 des zweiten Dachkorbelementes 170
bzw. den Schenkeln 216 des U-förmigen zweiten Handlaufes 176 des zweiten Dachkorbelementes
170 bzw. den Schenkeln 216 der U-förmigen zweiten Fußleiste 172 des zweiten Dachkorbelementes
170 auf.
[0069] Der erste Abstand 210 ist kleiner ausgebildet als der zweite Abstand 212. Auf diese
Weise ist das erste Dachkorbelement 162 etwas schmäler ausgebildet als das zweite
Dachkorbelement 170, sodass das erste Dachkorbelement 162 mit seinem offenen Ende
in das offene Ende des zweiten Dachkorbelement des 170 einschiebbar ist. Hierbei kann
das erste Dachkorbelement 162 so weit in das erste Dachkorbelement 170 eingeschoben
werden, bis das erste Geländer 166 des ersten Dachkorbelementes 162 mit seinem freien
Ende 218 an das Geländer 174 des zweiten Dachkorbelementes 170 bzw. dessen Grundseite
220 anstößt. Auf diese Weise ist eine räumliche Ausdehnung des Dachkabels 32 zumindest
in einer Dimension kleiner als eine Öffnung zwischen den Bühnenseitenelementen an
einer Oberseite des Bühnenraumes.
[0070] In einem derartigen eingeschobenen Zustand kann somit der Dachkorb 32 durch eine
von den Bühnenseitenelementen definierte Öffnung zunächst seitlich in den Bühnenraum
eingeführt und dann an der Oberseite der Bühne durch eine entsprechende weitere Öffnung
zwischen den Bühnenseitenelementen mittels entsprechendem Verkippen hindurchgeschoben
werden. Oberhalb der Bühnenseitenelementen werden dann die beiden Dachkorbelemente
162 und 170 wieder auseinandergezogen, bis diese eine Montagestellung erreichen, die
in den Fig. 30 bis 32 dargestellt ist, und auf die Bühnenseitenelementen aufgesetzt
werden. In der dargestellten Ausführungsform wird der Dachkorb 32 auf die ersten und
zweiten oberen Bühnenseitenelementen 16 und 28 aufgesetzt. Der verbleibende Raum zwischen
den Bühnenseitenelementen und neben dem Dachkorb 32 wird mit den Bühnendachelementen
30 verschlossen. Auf diese Weise ist die Oberseite des Bühnenraumes vollständig geschlossen
und Personen, die sich innerhalb des Bühnenraumes befinden, sind gegen herabfallende
Gegenstände geschützt.
[0071] In den Geländern 166 bzw. 174 und den Handläufen 168 bzw. 176 der beiden Dachkorbelemente
162 bzw. 170 sind entsprechende Durchgangsbohrungen vorgesehen, die in der Montagestellung
des Dachkorbes 32, wie in den Figuren 30 bis 32 dargestellt, miteinander Fluchten,
sodass entsprechende Schraubenbolzen 180 hindurch gesteckt und mit entsprechend aufgeschraubten
Schraubenmuttern kraft- und formschlüssig fixiert werden können.
[0072] Zum weiteren Verschließen des Daches des Bühnenraumes weist das zweite Dachkorbelement
170 einen Dachkorbboden 178 auf. Wie aus Figuren 30 und 31 unmittelbar ersichtlich,
verbleibt somit in der Montagestellung des Dachkorbes 32 ein Bereich am Boden des
Dachkorbes 32 offen. Dieser dient als Zugangsluke vom Bühnenraum aus zu dem Dachkorb
32 und wird durch eine entsprechende, in den Fig. 30 und 31 nicht dargestellte Dachlukenkonstruktion
mit verschwenkbarer Luke verschlossen.
[0073] Die oben für verschiedene Verbindungen erläuterte Verriegelungsstellung stellt noch
nicht notwendigerweise eine kraft- und formschlüssige Verbindung her. Vielmehr wird
durch das Einschwenken des Schraubenbolzens in den Schlitz bzw. Spalt mit der darauf
bevorzugt unverlierbar angeordneten Schraubenmutter zunächst lediglich ein Lösen der
Steckverbindung blockiert. Erst durch das Festziehen der Schraubmutter wird die kraft-
und formschlüssige Verbindung hergestellt.
[0074] Fig. 34 zeigt die jeweiligen Montagepositionen von dem Bühnenbodenelement 18, den
Bühnenbodenverlängerungselementen 20, den ersten unteren Bühnenseitenelementen 22
und den zweiten unteren Bühnenseitenelementen 26. Jeweilige erste obere Bühnenseitenelemente
24 (in Fig. 34 nicht dargestellt) sind in deren Montageposition auf die in Fig. 34
sichtbaren oberen Seiten 104 der ersten unteren Bühnenseitenelemente 22 aufsteckbar.
Jeweilige zweite obere Bühnenseitenelemente 28 (in Fig. 34 nicht dargestellt) sind
in deren Montageposition auf die in Fig. 34 sichtbaren oberen Seiten 136 der zweiten
unteren Bühnenseitenelemente 26 aufgesteckt.
[0075] Der wesentliche Unterschied zwischen den ersten Bühnenseitenelementen 22, 24 und
den zweiten Bühnenseitenelementen 26, 28 liegt darin, dass diese in deren Breite an
unterschiedliche Seiten des Bühnenbodenelementes 18 bzw. des Bühnenbodenverlängerungselementes
20 angepasst sind. Die ersten Bühnenseitenelemente 22 und 24 sind in der Breite an
die zweite Seite 46, dritte Seite 48 und vierte Seite 50 des Bühnenbodenelementes
18 sowie an die zweite Seite 78 des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 angepasst.
Die zweiten Bühnenseitenelemente 24 und 26 sind in deren Breite an die dritte Seite
80 und vierte Seite 82 des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 angepasst. In der
dargestellten Ausführungsform sind die dritte Seite 80 und vierte Seite 82 des Bühnenbodenverlängerungselementes
20 gleich breit, jedoch schmäler als die zweite Seite 46, dritte Seite 48 und vierte
Seite 50 des Bühnenbodenelementes 18 sowie die zweite Seite 78 des Bühnenbodenverlängerungselementes
20. Weiterhin sind die zweite Seite 46, dritte Seite 48 und vierte Seite 50 des Bühnenbodenelementes
18 sowie die zweite Seite 78 des Bühnenbodenverlängerungselementes 20 gleich breit.
[0076] Der beispielhaft dargestellte Bauphasen-Aufzug erzielt ein einfaches Baukastensystem
für die Bühne des Bauphasen-Aufzugs, mit dem die Bühne auf unterschiedlichste Weise
gestaltet werden kann. Die Modifikation der Gestaltung der Bühne ist dabei nicht auf
den erstmaligen Herstellungsprozess beschränkt, sondern kann auch später vom Anwender
des Bauphasen-Aufzugs am Einsatzort des Bauphasen-Aufzugs schnell und einfach durchgeführt
werden. Die Anordnung des erfindungsgemäßen Dachkorbes 32 an der Oberseite der Bühne
kann ebenfalls variiert werden.