[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Entwässerungseinrichtung mit einem Entwässerungskörper
und einer Abdeckung, wobei der Entwässerungskörper ein Gefälle aufweist.
[0002] Die Entwässerungseinrichtung kann beispielsweise einen als länglichen Rinnenkörper
ausgebildeten Entwässerungskörper oder einen topfförmigen Entwässerungstopf als Entwässerungskörper
aufweisen. Im montierten Zustand der Entwässerungseinrichtung sind zwei seitliche
Rinnenspiegel in der Regel plan in den Boden eingearbeitet. Wird die Entwässerungseinrichtung
belastet beispielsweise von einem Fahrzeug überfahren, so wirken erhebliche Kräfte
auf den Rinnenspiegel. Hinzu kommt, dass beim Überfahren diese Kräfte auch auf die
Abdeckung des Entwässerungskörpers ausgeübt und somit ebenfalls über eine Rostauflagefläche
auf den Entwässerungskörper ausgeübt werden. Diese ungünstigen Kraftverhältnisse treten
bei Entwässerungstöpfen und bei Entwässerungsrinnen auf, deren Bodenspiegel bzw. Rinnenspiegel
in der Regel plan mit dem Boden verarbeitet ist.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Entwässerungseinrichtung bereit zu
stellen, die mit einfachen Mitteln möglichst stabil aufgebaut ist.
[0004] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Entwässerungseinrichtung mit den Merkmalen
aus Anspruch 1 gelöst. Anspruch 2 stellt auf eine als Entwässerungsrinne ausgebildete
Entwässerungseinrichtung ab, während Anspruch 3 auf eine rinnenförmige Ausgestaltung
der Entwässerungseinrichtung abstellt. Diese beiden Ausgestaltungen verkörpern die
Erfindung. Vorteilhafte Ausgestaltungen bilden die Gegenstände der Unteransprüche.
[0005] Die Entwässerungseinrichtung weist die Merkmale aus Anspruch 1 auf. Die Entwässerungseinrichtung
besitzt einen Entwässerungskörper und eine Abdeckung für diesen. Der Entwässerungskörper
weist ein Gefälle auf, über das Flüssigkeit aus dem Entwässerungskörper abgeführt
wird. Der Entwässerungskörper besitzt eine Rostauflagefläche, für eine den Entwässerungskörper
bedeckende Abdeckung. Die Entwässerungseinrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass
für den Entwässerungskörper ein Unterstützungsprofil vorgesehen ist, das die Rostauflage
unterstützt und als Rollformprofil ausgebildet ist. Das Rollformprofil ist bevorzugt
einstückig ausgebildet, ebenfalls bevorzugt ist es mit einer Schweißnaht zu einem
geschlossenen Profil geformt. Die Erfindung ermöglicht die Aufnahme von vertikalen
und horizontalen Kräften, die in der industriellen Anwendung auf Entwässerungseinrichtungen
wirken, auch bei geneigten Rostauflageflächen, durch rollgeformte Unterstützungsprofile.
[0006] In einer möglichen Ausgestaltung ist die Entwässerungseinrichtung als ein länglicher
Rinnenkörper ausgebildet. Dessen Gefälle erstreckt sich in Längsrichtung. Seitlich
weist der Rinnenkörper zwei parallel verlaufende Rinnenspiegel auf, die als Rostauflage
für die Abdeckung dienen. Anders als beim Kanten oder bei tiefgezogenen Blechteilen
kann beim Walzprofilieren das Unterstützungsprofil in großen Längen hergestellt werden,
sodass ein Aneinandersetzen der Unterstützungsprofile in einer Entwässerungsrinne
mit weniger Teilen erfolgen oder ganz vermieden werden kann. Auch erlaubt das Walzprofilieren,
dass das Unterstützungsprofil eine konstante Blechstärke aufweist, wodurch das Unterstützungsprofil
stabiler wird.
[0007] Einer alternativen Ausgestaltung ist die erfindungsgemäße Entwässerungseinrichtung
als ein Entwässerungstopf ausgebildet, dessen Gefälle auf einen, bevorzugt zentral
angeordneten Auslass weist. Der Entwässerungstopf besitzt einen mindestens teilweise
umlaufenden Bodenspiegel als Rostauflage für die Abdeckung. Das Unterstützungsprofil
für den beispielsweise kreisrunden oder viereckigen Topf ist als Rollprofil hergestellt.
Eine in Umfangsrichtung geschlossene Form des Unterstützungsprofils wird in der Regel
hergestellt, in dem ein längliches Rollformprofil in eine geschlossene Form gebogen
und vorzugsweise endseitig verschweißt wird. In der nachfolgenden Anmeldung werden
Rinnenspiegel und Bodenspiegel in dem Sinne synonym verwendet, dass diese im eingebauten
Zustand die mit dem Untergrund plane Ebene des Entwässerungskörpers bezeichnet. In
diesem Sinne hat auch ein Entwässerungstopf einen Bodenspiegel, der auch als Rinnenspiegel
bezeichnet werden kann, obwohl der Entwässerungstopf nicht die geometrische Form einer
Rinne aufweist.
[0008] Bevorzugt ist das Unterstützungsprofil als Rollformprofil ausgebildet, und dient
insbesondere zur Unterstützung auch des oder der Rinnenspiegel an dem Entwässerungskörper.
In dieser Ausgestaltung besitzt das Unterstützungsprofil als ausgebildetes Rollformprofil
insgesamt eine große Stabilität zur Aufnahme von vertikalen und horizontalen Kräften
auf die Rostauflage und auf den oder die Rinnenspiegel.
[0009] Bevorzugt weist das Unterstützungsprofil eine einstückig ausgebildete Mauerankerstruktur
auf, die seitlich auf der von der Abdeckung abgewandten Seite von dem Unterstützungsprofil
absteht. Das Unterstützungsprofil und die Mauerankerstruktur bilden ein gemeinsames
Bauteil. Die Mauerankerstruktur wird in den Untergrund eingearbeitet und damit das
Unterstützungsprofil für den Entwässerungskörper verankert.
[0010] Zur besseren Verankerung besitzt die Mauerankerstruktur ausgestanzte Durchbrechungen,
die eine sichere Anbringung der Mauerankerstruktur im Untergrund erlauben. Die Durchbrechungen
sind vorzugsweise ausgestanzt, ein Arbeitsschritt, der sich mit dem Arbeitsvorgang
des Walzprofilieren gut verbinden lässt.
[0011] In einer bevorzugten Weiterbildung ist das Unterstützungsprofil für den Entwässerungskörper
mit einer nach innen in den Rinnenkörper hinein geneigten ersten Unterstützungsfläche
für die Rostauflage ausgestattet. Der Neigungswinkel gegenüber der Vertikalen ist
dabei größer als 95°, insbesondere mehr als 100° und kleiner als 140°, insbesondere
kleiner als 130°. Der Einsatz von Rollformprofilen für das Unterstützungsprofil bietet
den besonderen Vorteil, dass im Laufe des Rollformverfahrens eine geneigte Unterstützungsfläche
für die Rostauflage ohne weiteres hergestellt werden kann.
[0012] In einer bevorzugten Weiterbildung ist das Unterstützungsprofil für den Entwässerungskörper
mit einer zweiten Unterstützungsfläche für den Rinnenspiegel ausgestattet. Der Rinnenspiegel
und die entsprechende zweite Unterstützungsfläche des Unterstützungsprofils sind in
der Regel horizontal angeordnet, im eingebauten Zustand des Entwässerungskörpers.
[0013] In einer bevorzugten Weiterbildung ist jede der beiden Unterstützungsflächen an eine
zum Rinnenkörper weisende Innenwand und eine vom Rinnenkörper fortweisende Außenwand
angeschlossen. Jede der beiden Unterstützungsflächen grenzt also an eine Innen- und
Außenwand des Unterstützungsprofils, wobei die Außenwand, die an die erste Unterstützungsfläche
grenzt, zu der Innenwand der zweiten Unterstützungsfläche hin orientiert ist. Der
Übergang zwischen Außen- und Innenwand zu den Unterstützungsflächen erfolgt dabei
in der Regel unter einem rechten Winkel.
[0014] In einer bevorzugten Ausgestaltung besitzt das Unterstützungsprofil eine einstückig
ausgebildete Grundfläche. Die Grundfläche ist der ersten und der zweiten Unterstützungsfläche
gegenüber angeordnet. Die einstückige Grundfläche besitzt keine Unterbrechung und
erhöht so die Stabilität des Unterstützungsprofils.
[0015] In einer bevorzugten Ausgestaltung ist das Unterstützungsprofil geschlossen, wobei
die Grundfläche des Unterstützungsprofils in die Innen- und Außenwand zu den Unterstützungsflächen
übergeht.
[0016] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung weist das Unterstützungsprofil in einem
Innenraum zwei Trennwände auf, die flächig aufeinanderliegen und deren freie Kanten
sich auf der Grundfläche abstützen. Die freien Kanten bilden dabei bevorzugt einen
180° Umschlag, so dass die beiden Trennwände durchgehend ausgebildet sind. Die Trennwände,
die jeweils die Innenwand bzw. die Außenwand der Unterstützungsflächen bilden, stützen
die Unterstützungsflächen zusätzlich auf der Grundfläche ab. Die Trennwände teilen
den Innenraum in dem Unterstützungsprofil in zwei Kammern. Das Profil ist zu einer
geschlossenen Form verschweißt, bevorzugt wird das Profil Stoß an Stoß verschweißt,
wobei hier zweckmäßigerweise ein Stumpfstoßschweißen oder Stumpfschweißen erfolgt.
Geschweißt wird mit einem Laserschweißverfahren. Durch seine geschlossene Form erhält
das Unterstützungsprofil eine besonders große Quersteifigkeit. Bei der Verwendung
an einer Rinne entsteht also eine Steifigkeit quer zur Rinnenlängsrichtung. Diese
Quersteifigkeit erlaubt eine sichere Verlegung der Profile im Untergrund. Bei der
Verwendung für einen Entwässerungstopf ergibt sich insgesamt eine größere Formstabilität
in der Ebene.
[0017] In einer alternativen Außengestaltung weist das Unterstützungsprofil in einem Innenraum
eine Trennwand auf, die eine dritte Kammer bildet, wobei die Trennwand sich auf der
Grundfläche abstützt. In diesem Fall liegen in dem Unterstützungsprofil drei Kammern
vor, wobei die dritte Kammer von der Trennwand gebildet wird, die zwischen der ersten
und zweiten Unterstützungsfläche laufen.
[0018] In einer bevorzugten Weiterbildung ist die Kammer aus einem durchgehenden Abschnitt
geformt, wobei die zweite Unterstützungsfläche an einen Eingangsspalt zu der dritten
Kammer stößt. Die aus einem durchgehenden Abschnitt geformte dritte Kammer im Innenraum
des Unterstützungsprofils verleiht durch das zusätzliche Material und die geometrische
Form einer geschlossenen Kammer dem Unterstützungsprofil zusätzliche Stabilität.
[0019] In einer bevorzugten Weiterbildung sind die freien Kanten des Unterstützungsprofils
in einem Bereich von Grundfläche und Außenwand miteinander verbunden, beispielsweise
punktuell oder durchgehend verschweißt.
[0020] Das Unterstützungsprofil ist bevorzugt als ein separates Bauteil ausgebildet, wobei
jede Entwässerungsrinne zwei Unterstützungsprofile besitzt. In einer weiteren bevorzugten
Ausgestaltung ist bei einer Entwässerungsrinne, die sich in Längsrichtung erstreckt,
das Unterstützungsprofil über die gesamte Länge der Entwässerungsrinne ausgebildet.
Indem das Unterstützungsprofil durchgehend ausgebildet ist, erhöht sich dessen Stabilität
beim Überfahren und anderen Belastungen auf dem Unterstützungsprofil.
[0021] Bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Entwässerungsrinne werden nachfolgend
beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1a-d
- zeigen eine Entwässerungsrinne, mit zwei Unterstützungsprofilen und einer separaten
Mauerankerstruktur,
- Fig. 2a-d
- zeigen eine Entwässerungsrinne mit zwei Unterstützungsprofilen, wobei die Rostauflage
einen geneigten Winkel besitzt,
- Fig. 3a-d
- zeigen eine Entwässerungsrinne mit zwei Unterstützungsprofilen, die einstückig mit
einer Mauerankerstruktur ausgebildet sind und eine dritte Kammer im Inneren des Unterstützungsprofils
besitzen,
- Fig. 4a-d
- zeigen eine Entwässerungsrinne, deren Unterstützungsprofile eine einstückig ausgebildete
Mauerankerstruktur sowie eine geneigte Rostauflagefläche besitzen,
- Fig. 5a-d
- zeigen eine Entwässerungsrinne, mit zwei Unterstützungsprofilen und einer separaten
Mauerankerstruktur,
- Fig. 6a-d
- zeigen eine Entwässerungsrinne, mit zwei Unterstützungsprofilen und einer separaten
Mauerankerstruktur sowie einer geneigten Rostauflage,
- Fig. 7
- zeigt eine zweiteilige Ausgestaltung für das Unterstützungsprofil und
- Fig. 8a,b
- zeigen einen kreisförmigen Einlauftopf in einer Querschnittsansicht und einer Draufsicht
und
- Fig. 9
- zeigt einen quadratischen Einlauftopf in einer Draufsicht von oben.
[0022] Figur 1a zeigt eine Entwässerungsrinne 10 mit einem Rinnenkörper 12 und einer Abdeckung
14. Der Rinnenkörper 12 besitzt in dem dargestellten Querschnitt eine Neigung zum
Zentrum des Rinnengrundes sowie eine Neigung in Längsrichtung der Rinne. Der Rinnenkörper
12 wird seitlich jeweils durch ein Unterstützungsprofil 16 abgestützt. Die Unterstützungsprofile
ruhen jeweils auf einer Mauerankerstruktur 18, mit der die Entwässerungsrinne im Untergrund
verankert ist.
[0023] Figur 1b zeigt eine Detailansicht des Unterstützungsprofils 16, wobei der Rinnenkörper
einen Rinnenspiegel 20 bildet und eine Rostauflage 22, auf der sich die Abdeckung
14 der Entwässerungsrinne 10 abstützt. Die Abdeckung 14 kann beispielsweise als ein
Rost ausgebildet sein. Auch ist es möglich, dass die Abdeckung 14 eine geschlossene
Fläche bildet.
[0024] Das Unterstützungsprofil 16 besitzt eine erste Unterstützungsfläche 24 und eine zweite
Unterstützungsfläche 26. Die erste Unterstützungsfläche 24 ist flächig unter der Rostauflagefläche
22 des Rinnenkörpers 12 angeordnet. Die zweite Unterstützungsfläche 26 ist flächig
unter dem Rinnenspiegel 20 angeordnet. Die bei einem Überfahren der Entwässerungsrinne
auftretenden Kräfte gehen über den Rinnenspiegel 20 auf die zweite Unterstützungsfläche
26 und über die Abdeckung 14 auf die erste Unterstützungsfläche 24. Insgesamt gehen
die auftretenden Kräfte in das Unterstützungsprofil 16 und werden von dort über die
Mauerankerstruktur 18 in den Untergrund abgeleitet.
[0025] Figur 1d zeigt das Unterstützungsprofil 16 in einer Detailansicht. Zunächst wird
deutlich, dass die erste Unterstützungsfläche 24 und die zweite Unterstützungsfläche
26 parallel zueinander angeordnet sind und im eingebauten Zustand horizontal angeordnet
sind. Das Unterstützungsprofil 16 besitzt eine Grundfläche 28, wobei die Höhe der
ersten Unterstützungsfläche 24 über der Grundfläche 28 h beträgt und die Höhe der
zweiten Unterstützungsfläche 26 gegenüber der Grundfläche 28 H beträgt. Hierbei kann
2h der Größe H entsprechen, wobei bevorzugt 2h < H ist. Für die Breite B des Unterstützungsprofils
16 gilt h < B < H.
[0026] Die zweite Unterstützungsfläche 26 besitzt eine Außenwand 30, die von dem Rinnenkörper
fortweist. Ferner besitzt die zweite Unterstützungsfläche 26 eine Innenwand 32, die
zum Rinnenkörper hinweist. Die erste Unterstützungsfläche 24 besitzt eine Außenwand
34 und eine Innenwand 36. Wie in Figur 1d zu erkennen, liegen Innenwand 32 und Außenwand
34 im Inneren des Unterstützungsprofils flächig aneinander und bilden so die Trennwände.
Die Kanten der Innenwand 32 und der Außenwand 34 stützen sich dabei auf der Grundfläche
28 ab.
[0027] Insgesamt entstehen in dem Unterstützungsprofil 16 zwei getrennte Kammern, eine erste
Kammer 38 und eine zweite Kammer 40. Die erste Kammer 38 wird durch die zweite Unterstützungsfläche
26, die Grundfläche 28, die Innenwand 32 und die Außenwand 30 begrenzt. Die erste
Kammer 38 besitzt einen annähernd rechteckigen Querschnitt.
[0028] Die zweite Kammer 40 wird begrenzt durch die erste Unterstützungsfläche 24, die Innenwand
36, die Außenwand 34 und ebenfalls durch die Grundfläche 28. Auch die zweite Kammer
40 besitzt einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt. Bezogen auf die gesamte
Breite B des Unterstützungsprofils ist die zweite Kammer 40 weniger breit als die
erste Kammer 38.
[0029] Figur 1c zeigt das Unterstützungsprofil 16 in seiner Gesamtlänge. Für den Einbau
ist vorgesehen, dass das Unterstützungsprofil 16 sich durchgehend über die Gesamtlänge
der Entwässerungsrinne erstreckt. Figur 1c zeigt ebenfalls in der schematischen Ansicht
die abgerundeten Übergänge zwischen den einzelnen Flächen, die für ein Rollformprofil
charakteristisch sind.
[0030] Figur 2 zeigt eine Entwässerungsrinne 10' mit ihrem Rinnenkörper 12' und ihrer Abdeckung
14'. Das Ausführungsbeispiel aus den Figuren 2 entspricht weitgehend dem Ausführungsbeispiel
aus Figur 1. Ein wesentlicher Unterschied zu der Ausführungsform aus Figur 1 besteht
darin, dass die Rostauflagefläche 22' sowie die entsprechende erste Unterstützungsfläche
24' nach innen zum Rinnenkörper 12' geneigt sind. Der Neigungswinkel beträgt 15° gegenüber
der Horizontalen bzw. 105° gegenüber der Vertikalen. Die Auflagefläche der Abdeckung
14' ist an die Neigung der Rostauflagefläche 22' angepasst, sodass insgesamt eine
flächige Auflage der Abdeckung 14' auf der Rostauflagefläche 22' erfolgt. Der Vorteil
der geneigten Rostauflagefläche 22' besteht darin, dass Flüssigkeit zuverlässig in
die Rinne abfließen und nicht in einem Randbereich zwischen Rinnenkörper und Abdeckung
14' verbleiben kann. Der besondere Vorteil der Verwendung eines Rollformprofils für
die Abstützung der Rostauflage 22' besteht darin, dass durch die Verwendung des Rollformprofils
eine solche geneigte erste Unterstützungsfläche 24' einfach und zuverlässig hergestellt
werden kann. Bei einem alternativen Herstellungsverfahren ist es technisch aufwendig,
eine geneigte erste Unterstützungsfläche 24' herzustellen.
[0031] Wie in Figur 2d dargestellt, besitzt das Unterstützungsprofil 16 ebenfalls zwei Kammern
38' und 40', die durch zwei in den Innenraum des Unterstützungsprofils geführte Innenwand
32' und Außenwand 34' als Trennwand voneinander getrennt sind.
[0032] Figur 2c zeigt das Unterstützungsprofil 16' mit der geneigten ersten Unterstützungsfläche
24' in Längsrichtung. Auch hier zu erkennen ist die Abrundung 42' zwischen den Flächen,
die für das Rollformprofil charakteristisch ist.
[0033] Die Figuren 3a bis d zeigen eine Entwässerungsrinne 110 mit einem Rinnenkörper 112
und einer in den Rinnenkörper 112 eingesetzten Abdeckung 114. Diese dritte Ausführungsform
entspricht mit der horizontalen Rostauflagefläche wieder der ersten Ausführungsform,
unterscheidet sich von dieser in der dritten Kammer 139 und der Mauerankerstruktur
118. Der Rinnenkörper 112 besitzt an seinem Grund ein seitliches Gefälle, das im Zentrum
des Rinnengrundes zusammenläuft. Ebenfalls besitzt der Rinnengrund ein Gefälle, das
sich in Längsrichtung des Rindenkörpers 112 erstreckt. Der Rinnenkörper 112 wird seitlich
jeweils von einem Unterstützungsprofil 116 unterstützt, das eine abstehende Mauerankerstruktur
118 besitzt. Die Mauerankerstruktur 118 besitzt einen vom Rinnenkörper 112 und dem
Unterstützungsprofil 116 fortweisenden Schrägabschnitt, der in einem Fußabschnitt
119 mündet.
[0034] Figur 3b zeigt die Rostauflagefläche 122 des Rinnenkörpers und die erste Unterstützungsfläche
124 des Unterstützungsprofils 116. Der Rinnenspiegel 120 des Rinnenkörpers 112 wird
durch die zweite Unterstützungsfläche 126 unterstützt. Beide Unterstützungsflächen
124, 126 liegen flach unter der Rostablagefläche 122 bzw. dem Rinnenspiegel 120. Eine
der Besonderheiten des Unterstützungsprofils 116 ist eine zusätzliche Kammer 139 im
Inneren des Unterstützungsprofils 116.
[0035] Figur 3d zeigt den näheren Aufbau des Unterstützungsprofils 116. Die Abmessungen
H, h und B entsprechen auch in diesem Ausführungsbeispiel den Abmessungen und Proportionen
aus dem ersten Ausführungsbeispiel zu Figur 1. Das Unterstützungsprofil 116 besitzt
eine erste Unterstützungsfläche 124, die zur Unterstützung der Rostablagefläche des
Rinnenkörpers vorgesehen ist. Die zweite Unterstützungsfläche 126 ist zur Unterstützung
des Rinnenspiegels am Rinnenkörper vorgesehen. Erste und zweite Unterstützungsflächen
124, 126 sind parallel zueinander angeordnet. Aus der parallelen Orientierung der
Unterstützungsflächen ergibt sich der eingezeichnete rechte Winkel zwischen der ersten
Unterstützungsfläche 124 und der Innenwand 132 der zweiten Unterstützungsfläche 126.
Innenwand 132 und erste Abstützfläche 124 bilden einen rechten Winkel miteinander.
[0036] Die Außenwand 134 der ersten Unterstützungsfläche 124 bildet mit der Innenwand 132
die dritte Kammer 139. Die dritte Kammer 139 ist in der dargestellten Ausführungsform
durch eine gerade Wand 132 begrenzt und die Außenwand 134. Die Kammer 139 besitzt
eine Tropfenform, wobei am Übergang der ersten Unterstützungsfläche 124 zur Innenwand
132 ein Spalt 141 gebildet ist. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Spalt
141 verschlossen. Der Spalt 141 kann durch die Biegung des Wandmaterials verschlossen
sein. Es ist auch möglich, zusätzlich hier ein Dichtungsmittel (nicht dargestellt)
vorzusehen. Als Dichtungsmittel kann auch eine durchlaufende Schweißnaht vorgesehen
sein. Der Grund der Kammer 139 stützt sich auf der Grundfläche 128 des Unterstützungsprofils
ab.
[0037] Wie in Figur 3c dargestellt, ist die Mauerankerstruktur 118 mit Durchbrechungen versehen.
Gerade bei der Herstellung von Rollformprofilen eignet sich das Ausstanzen besonders
gut zur Herstellung von Durchbrechungen. In dem Fußabschnitt 119 sind die dargestellten
Durchbrechungen kleiner als in dem schrägen Abschnitt der Mauerankerstruktur 118.
[0038] Die Grundfläche 128 ist im Bereich der Mauerankerstruktur 118 angebunden. Hierzu
ist über einen Flanschabschnitt 131 die Grundfläche 128 an die Mauerankerstruktur
118 angebunden. Die Mauerstruktur 118 geht ohne Unterbrechung in die Außenwand 130
des zweiten Unterstützungsabschnitts 126 über.
[0039] Figuren 4a bis d zeigen eine mit Figur 3 vergleichbare Ausführungsform, bei der die
Rostablagefläche 122' um 15° gegenüber der Horizontalen bzw. 105° gegenüber der Vertikalen
geneigt ist. Das Abstützprofil 116' stellt für die geneigte Rostablage 122' auch eine
geneigte erste Unterstützungsfläche 124' zur Verfügung.
[0040] Figur 4b zeigt das Unterstützungsprofil 116' mit seinem zweiten Unterstützungsabschnitt
126' für den Rinnenspiegel 120' und den ersten Unterstützungsabschnitt 124' für die
geneigte Rostablage 122'. Wie in Figur 4b zu erkennen, besitzt auch die Kammer 139'
einen Spalt 141', der zwischen der ersten Unterstützungsfläche 124' und der Innenwand
132' der zweiten Unterstützungsfläche 126' gebildet ist. Je nach Ausgestaltung der
Krümmungswinkel im Übergang der ersten Unterstützungsfläche 124' zur Kammer 139',
kann der Spalt 141' einen größeren Öffnungswinkel besitzen als in der Ausführungsform
gemäß Figur 3. Durch die Verwendung eines Dichtmittels für den Spalt 141' kann ein
Eintritt von Flüssigkeit in die dritte Kammer 139' vermieden werden. Figur 4d entspricht
im Wesentlichen der Figur 3d des dritten Ausführungsbeispiels. Deutlich ist die dritte
Kammer 139' im Wesentlichen tropfenförmig gebildet, wobei die Innenwand 132' der zweiten
Unterstützungswand 126' gerade durchgehend gebildet ist und die Außenwand 134' der
ersten Unterstützungsfläche 124' einen Knick aufweist. Der Grund der Kammer 139' stützt
sich auf der Grundfläche 128' ab. Die Grundfläche 128' ist über einen Flansch 131'
mit der Mauerankerstruktur 118' verbunden. Die Mauerankerstruktur 118' geht der zweiten
Abstützfläche 126' über.
[0041] Figur 5a zeigt eine Entwässerungsrinne 210 mit einem Rinnenkörper 212. Der Rinnenkörper
212 besitzt in dem dargestellten Querschnitt eine Neigung zum Zentrum des Rinnengrundes
sowie eine Neigung in Rinnenlängsrichtung. Der Rinnenkörper 212 wird seitlich jeweils
durch ein Unterstützungsprofil 216 abgestützt. Die Unterstützungsprofile 216 und auf
einer Mauerankerstruktur 218, mit der die Entwässerungsrinne im Untergrund verankert
ist.
[0042] Figur 5b zeigt eine Detailansicht des Unterstützungsprofils 216, wobei der Rinnenkörper
212 einen Rinnenspiegel 220 bildet und eine Rostauflage 222 auf der die Abdeckung
214 der Entwässerungsrinne sich abstützt. Die Abdeckung 214 kann beispielsweise als
ein Rost ausgebildet sein. Auch ist es möglich, dass die Abdeckung 214 eine geschlossene
Fläche bildet.
[0043] Das Unterstützungsprofil 216 besitzt eine erste Unterstützungsfläche 224, die flächig
unter der Rostauflagefläche 222 des Rinnenkörpers 212 angeordnet ist. Die zweite Unterstützungsfläche
226 ist flächig unter dem Rinnenspiegel 220 angeordnet. Insgesamt gehen die auftretenden
Kräfte in das Unterstützungsprofil 216 und werden von dort über die Mauerankerstruktur
218 in den Untergrund abgeleitet.
[0044] Figuren 5c und 5d zeigen das Unterstützungsprofil mit seinen beiden getrennten Kammern
238 und 240. Anders als in der Figur 1d mit dem Unterstützungsprofil 16, ist das Unterstützungsprofil
mit einer Innenwand 232 und einer Außenwand 234 einstückig gebildet. Im Bereich R
sind die Profilwände um 180° umgebogen und liegen nach dem Bereich R flächig aufeinander.
Der Bereich R bildet einen Umschlag, der beim Rollformverfahren hergestellt wird.
Die beiden Enden des Rollformprofils sind im Bereich einer Schweißnaht 242 miteinander
Stoß an Stoß verbunden verschweißt. Die Schweißnaht 242 erfolgt Stoß an Stoß, sodass
ein insgesamt geschlossenes Profil mit zwei Kammern 238 und 240 gebildet wird. Das
auf diese Weise geschlossene Profil besitzt eine besonders große Steifigkeit. Einerseits
stützt der Bereich R sich auf der Grundfläche ab, wodurch eine große Steifigkeit in
vertikaler Richtung erzielt wird. Anderseits erzeugt die geschlossene Form mit der
Schweißnaht 242 eine große Quersteifigkeit für das geschlossene Profil.
[0045] Figur 6a zeigt eine Entwässerungsrinne 210' mit einem Rinnenkörper 212' und einer
Abdeckung 214'. Der Rinnenkörper 212' besitzt in dem dargestellten Querschnitt eine
Neigung zum Zentrum des Rinnengrundes sowie eine Neigung in Rinnenlängsrichtung. Der
Rinnenkörper 212' wird seitlich jeweils durch ein Unterstützungsprofil 216' abgestützt.
Die Unterstützungsprofile 216' ruhen auf einer Mauerankerstruktur 218', mit der die
Entwässerungsrinne im Untergrund verankert ist.
[0046] Figur 6b zeigt eine Detailansicht des Unterstützungsprofils 216', wobei der Rinnenkörper
einen Rinnenspiegel 220' bildet und eine Rostauflage 222', auf der sich die Abdeckung
214' der Entwässerungsrinne abstützt. Die Abdeckung 214' kann beispielsweise als ein
Rost oder eine geschlossene Fläche ausgebildet sein.
[0047] Das Unterstützungsprofil 216' besitzt eine Unterstützungsfläche 224' und eine zweite
Unterstützungsfläche 226'. Die erste Unterstützungsfläche 224' ist flächig unter der
Rostauflagefläche 222' des Rinnenkörper 212' angeordnet. Die zweite Unterstützungsfläche
222' ist flächig unter dem Rinnenspiegel 220' angeordnet.
[0048] Wie aus den Figuren 6c, 6d hervorgeht, besitzt das Unterstützungsprofil 216' zwei
Kammern 238' und 240'. Das Unterstützungsprofil 216' ist aus einer geschlossenen Form
hergestellt, die in 242' Stoß an Stoß verschweißt ist. Im Bereich R in dem die Außenwand
234' in die Innenwand 232' übergeht, ist als ein durchgehendes Profil vorgesehen.
Auf diese Weise bildet das Unterstützungsprofil 216' insgesamt eine geschlossene Form
mit einer großen Steifigkeit.
[0049] Fig 7 zeigt eine zweiteilige Variante eines Unterstützungsprofils, bei der ein Rollformprofil
300 mit einem schrägen ersten Unterstützungsabschnitt 302 und einem herkömmliches
Rohrprofil 304 miteinander verbunden sind. Das herkömmliche Rohrprofil 304 ist ein
Standardrohrprofil mit einem rechteckigen Querschnitt. Das herkömmliche Rohrprofil
304 ist mit einer zweiten Unterstützungsabschnitt 306 für den Rinnenspiegel 308 ausgestattet.
Der erste Unterstützungsabschnitt 302 stützt die Rostauflagefläche 310 in dem Rinnenkörper
ab. Das Rollformprofil 300 ist in seiner Längsrichtung verschweißt, wobei das Verschweißen
Stoß an Stoß erfolgt. Beide Profile 300 und 304 sind auf einer Mauerankerstruktur
314 gelagert, mit der sie in dem Untergrund befestigt werden können. Untereinander
sind die Profile 300 und 304 miteinander verschweißt, insbesondere durch eine Kettenschweißung.
Der Vorteil dieser zweiteiligen Ausgestaltung ist, dass das Rollformprofil mit einer
einfachen Laserschweißnaht 312 und seiner schrägen Abstützfläche 302 vergleichsweise
einfach herzustellen ist. Rinnenkörper und Abdeckung sind wie bei den anderen Ausführungsbeispielen
ausgestaltet, beispielsweise wie in den Figuren 2d, 4d und 6d.
[0050] Figur 8a1 zeigt einen Entwässerungstopf 510 im Querschnitt. Der Entwässerungstopf
510 besitzt eine umlaufende, im Wesentlichen zylindrische Seitenwand 514 sowie einen
Grund 518. Ein Entwässerungsstutzen 516 ist zentral in dem Grund 518 angeordnet, wobei
der Entwässerungsstutzen 516 sich vertikal erstreckt und durch diesen die Flüssigkeit
aus dem Entwässerungstopf eine Wasservorlage abgeführt wird. Die Oberkante 520 des
Entwässerungsstutzens 516 ist gegenüber dem Grund 518 um eine Höhe HR angehoben. Hierdurch
kann die Wasservorlage für einen Geruchsverschluss gebildet werden (nicht dargestellt).
[0051] Im Randbereich besitzt der Entwässerungstopf 510 eine Rostauflagefläche 522, die
in einen Rinnenspiegel 524 übergeht. An den Rinnenspiegel 524 schließt sich nach außen
ein umlaufender Rand 526 an, der von außen an einem Rohrprofil 530 anliegt. Wie bereits
erläutert kann der Rinnenspiegel 524 auch als Bodenspiegel angesehen werden. Das Rohrprofil
530 stützt die geneigte Rostauflagefläche 522 des Entwässerungstopfs 510 ab. Ebenso
stützt das Rohrprofil 530 den im Wesentlichen horizontal verlaufenden Rinnenspiegel
524 ab.
[0052] Figur 8a2 zeigt eine Draufsicht auf den Entwässerungstopf 510. Zu erkennen sind der
Rinnenspiegel 524 sowie die geneigte Rostauflagefläche 522. Der Grund 518 sowie die
Öffnung des Entwässerungsstutzens 516 bilden das Zentrum des Entwässerungstopfs 510.
[0053] Bei dem Entwässerungstopf 510 gemäß der Ausführungsform der Figuren 8a ist das Rohrprofil
530 im Querschnitt so ausgebildet wie das Profil gemäß Figur 7. Die Rostauflagefläche
522 ist gegenüber der Horizontalen geneigt angeordnet, sodass Flüssigkeit von der
Rostauflagefläche 522 zuverlässig in das Innere des Entwässerungstopfs 510 abfließen
kann. Das Rohrprofil 530 ist als um den Einlauftopf 510 umlaufend geschlossenes Profil
ausgebildet und entlang seiner Längsrichtung mindestens einmal verschweißt. Es ist
auch möglich, das geschlossene Rohrprofil 530 aus mehreren Kreissegmenten zusammenzusetzen,
die miteinander verschweißt.
[0054] Figur 8b zeigt einen Entwässerungstopf 512, dessen Rostauflagefläche 522' im Wesentlichen
horizontal ausgebildet ist. Hierdurch kann eine Abdeckung (nicht dargestellt) verwendet
werden, die ebenfalls eine im Wesentlichen horizontale Auflagefläche besitzt. Im Übrigen
entsprechen Aufbau und Funktion der Ausführungsform gemäß Figur 8b im Wesentlichen
der Ausführungsform gemäß den Figuren 8a, sodass für gleiche oder funktionsgleiche
Merkmale gleiche Bezugszeichen verwendet werden.
[0055] Figur 9 zeigt eine Draufsicht auf einen Entwässerungstopf 610 mit einem im Wesentlichen
quadratischen Umfang. Der dargestellte Aufbau ist jedoch nicht auf einen quadratischen
Umfang beschränkt, sondern kann auch für rechteckförmige Entwässerungstöpfe verwendet
werden. Zu erkennen sind eine umlaufende Rostauflagekante 622 sowie ein Bodenspiegel
624, der wie eine Rinnenspiegel plan in den Fußboden eingearbeitet wird. Die Rostauflagekante
622 kann dabei geneigt oder im Wesentlichen horizontal angeordnet sein.
[0056] Am Grund 618 des Entwässerungstopfs 610 ist ein Entwässerungsstutzen 616 angeordnet,
der aus dem Grund 618 hervorsteht. Ein Übergangsbereich 626 zwischen der Rostauflagekante
622 und dem Bodenspiegel 624 wird im eingebauten Zustand durch eine Abdeckung (nicht
dargestellt) überdeckt.
[0057] Der Entwässerungstopf 610 wird von einem Rohrprofil (nicht dargestellt) abgestützt,
das den Bodenspiegel 624 sowie die Rostauflagekante 622 unterstützt. Das Rohrprofil
ist aus vier rechtwinklig miteinander verbundenen Profilabschnitten zusammengesetzt,
sodass ein im Wesentlichen quadratischer Rahmen entsteht, auf den der Entwässerungstopf
610 aufgesetzt werden kann
Bezugszeichenliste
[0058]
10 Entwässerungsrinne
10' Entwässerungsrinne (zweite Ausführungsform)
12 Rinnenkörper
12' Rinnenkörper
14 Abdeckung
14' Abdeckung
16 Unterstützungsprofil
16' Unterstützungsprofil
18 Mauerankerstruktur
20 Rinnenspiegel
22 Rostauflagefläche
24 erste Unterstützungsfläche
24' erste Unterstützungsfläche
26 zweite Unterstützungsfläche
26' zweite Unterstützungsfläche
28 Grundfläche
30 Außenwand (zweite Unterstützungsfläche)
32 Innenwand (zweite Unterstützungsfläche)
34 Außenwand (erste Unterstützungsfläche)
36 Innenwand (erste Unterstützungsfläche)
38 erste Kammer
38' erste Kammer
40 zweite Kammer
40' zweite Kammer
42' Abrundung (Rollformprofil)
110 Entwässerungsrinne
112 Rinnenkörper
114 Abdeckung
116 Unterstützungsprofil
116' Unterstützungsprofil
118 Mauerankerstruktur
118' Mauerankerstruktur
119 Fußabschnitt
120 Rinnenspiegel
120' Rinnenspiegel
122 Rostauflagefläche
122' Rostauflagefläche
124 erste Unterstützungsfläche
124' erste Unterstützungsfläche
126 zweite Unterstützungsfläche
126' zweite Unterstützungsfläche
128 Grundfläche
128' Grundfläche
130 Außenwand
131 Flanschabschnitt
131' Flansch
132 Innenwand
132' Innenwand
134 Außenwand
134' Außenwand
139 dritte Kammer
139' dritte Kammer
141 Spalt
141' Spalt
210 Entwässerungsrinne
210' Entwässerungsrinne
212 Rinnenkörper
212' Rinnenkörper
214 Abdeckung
214' Abdeckung
216 Unterstützungsprofil
216' Unterstützungsprofil
218 Mauerankerstruktur
218' Mauerankerstruktur
220 Rinnenspiegel
220' Rinnenspiegel
222 Rostauflagefläche
222' Rostauflagefläche
224 erste Unterstützungsfläche
224' erste Unterstützungsfläche
226 zweite Unterstützungsfläche
226' zweite Unterstützungsfläche
232 Innenwand
232' Innenwand
234 Außenwand
234' Außenwand
238 erste Kammer
238' erste Kammer
240 zweite Kammer
240' zweite Kammer
242 Schweißnaht
242' Schweißnaht
R Umschlagbereich / Biegebereich
300 Rollformprofil
302 erster Unterstützungsabschnitt
304 Rohrprofil
306 zweiter Unterstützungsabschnitt
308 Rinnenspiegel
310 Rostauflagefläche
312 Laserschweißnaht
314 Mauerankerstruktur
510 Entwässerungstopf mit geneigter Rostauflage
512 Entwässerungstopf mit horizontaler Rostauflage
514 Seitenwand
516 Entwässerungsstutzen
520 Oberkante des Entwässerungsstutzens
518 Grund
522 Rostauflage
524 Rinnenspiegel
526 Rand
530 Rohrprofil
610 Entwässerungstopf
616 Entwässerungsstutzen
618 Grund
622 Rostauflagekante
624 Bodenspiegel
626 Übergangsbereich
H Höhe der zweiten Unterstützungsfläche über Grundfläche
h Höhe der ersten Unterstützungsfläche über Grundfläche
B Breite des Unterstützungsprofils
HR Höhenversatz des Entwässerungsstutzens
1. Entwässerungseinrichtung mit einem Entwässerungskörper und einer Abdeckung, wobei
der Entwässerungskörper ein Gefälle aufweist und eine Rostauflagefläche für die Abdeckung
aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Unterstützungsprofil für den Entwässerungskörper vorgesehen ist, das die Rostauflage
unterstützt und als Rollformprofil ausgebildet ist.
2. Entwässerungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Entwässerungskörper als ein länglicher Rinnenkörper ausgebildet ist, dessen Gefälle
sich in Längsrichtung erstreckt und der zwei parallel verlaufende Rostauflagen besitzt.
3. Entwässerungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Entwässerungskörper als ein Entwässerungstopf ausgebildet ist, dessen Gefälle
in einem Auslass mündet und der einen mindestens teilweise umlaufenden Bodenspiegel
als Rostauflage besitzt.
4. Entwässerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterstützungsprofil als Rollformprofil ausgebildet ist.
5. Entwässerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterstützungsprofil eine einstückig ausgebildete Mauerankerstruktur aufweist,
die seitlich auf der von der Abdeckung abgewandten Seite von dem Unterstützungsprofil
absteht.
6. Entwässerungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mauerankerstruktur Durchbrechungen aufweist.
7. Entwässerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterstützungsprofil für den Entwässerungskörper eine nach innen geneigte erste
Unterstützungsfläche für die Rostauflage aufweist, wobei der Neigungswinkel gegenüber
der Vertikalen größer als 95°, insbesondere größer als 100° und kleiner als 140°,
insbesondere kleiner als 130° ist.
8. Entwässerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterstützungsprofil für den Entwässerungskörper eine zweite Unterstützungsfläche
für den Rinnenspiegel aufweist.
9. Entwässerungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die zweite Unterstützungsfläche jeweils an eine zum Rinnenkörper weisende
Innenwand und eine vom Rinnenkörper fort weisende Außenwand anschließen.
10. Entwässerungseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterstützungsprofil eine einstückige Grundfläche aufweist, die der ersten und
zweiten Unterstützungsfläche gegenüber angeordnet ist.
11. Entwässerungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundfläche des Unterstützungsprofils in die Innen- und die Außenfläche übergeht.
12. Entwässerungseinrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterstützungsprofil in einem Innenraum zwei Trennwände aufweist, die flächig
aufeinander liegen und deren freie Kanten sich auf der Grundfläche abstützen.
13. Entwässerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterstützungsprofil in einem Innenraum zwei Trennwände aufweist, die flächig
aufeinander liegen, einstückig ineinander übergehend und die sich auf der Grundfläche
abstützen.
14. Entwässerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterstützungsprofil in einem Innenraum eine Trennwand aufweist, die eine dritte
Kammer bildet, wobei die Kammerwände sich auf der Grundfläche abstützen.
15. Entwässerungseinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Kammer aus einem durchgehenden Abschnitt geformt ist, wobei die zweite
Unterstützungsfläche an einen Eingangsspalt zu der Kammer stößt.
16. Entwässerungseinrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Kanten des Unterstützungsprofils in einem Bereich von Grundfläche und
Außenwand miteinander verbunden sind.
17. Verfahren zur Herstellung einer Entwässerungseinrichtung nach einem der vorausgehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterstützungsprofil in einem Rollformverfahren hergestellt ist.