[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verstreben von zwei Deckenstützen, die auf
eine Aufstellfläche aufzustellen oder auf einer Aufstellfläche aufgestellt sind, eine
Strebe zum Verstreben von zwei Elementen, insbesondere von zwei auf einer Aufstellfläche
aufgestellten Deckenstützen, eine Verstrebungsvorrichtung zur Verstrebung von zwei
auf einer Aufstellfläche aufgestellten Deckenstützen, eine Stützeinrichtung zum Stützen
einer Deckenschalung und eine Wandschalung zum Betonieren einer Wand.
[0002] Eine Betonbaute umfasst üblicherweise mehrere Betonelemente. Ist die Betonbaute ein
Gebäude, sind beispielsweise Betonwände, Bodenplatten und Decken solche Betonelemente.
Zur Erstellung eines solchen Betonelements wird üblicherweise in einem ersten Schritt
eine Schalung erstellt. Die Schalung hat dabei die Funktion dem zu erstellenden Betonelement
seine Form zu geben. In einem weiteren Schritt wird dann die Schalung mit fliessfähigem
Beton befüllt. Ist der Beton in der Schalung ausreichend ausgehärtet und formstabil
wird die Schalung entfernt. Erst nach vollständigem Trocknen erreicht der Beton seine
Endfestigkeit.
[0003] Ist das Betonelement eine Wand, dann wird in dem ersten Schritt eine Wandschalung
erstellt. Ist das Betonelement eine Decke, dann wird in dem ersten Schritt eine Deckenschalung
erstellt.
[0004] Schalungen umfassen typischerweise eine Vielzahl von plattenförmigen Schalelementen.
Diese plattenförmigen Schalelemente können beispielsweise Schalungsplatten oder auch
Rahmenschalelemente sein.
[0005] Bei einer Wandschalung müssen insbesondere die vertikalen plattenförmigen Schalelemente
so fixiert sein, dass diese den Kräften beim Befüllen der Wandschalung mit Beton und
den Kräften des Betons im befüllten Zustand standhalten.
[0006] Bei einer Deckenschalung müssen insbesondere die horizontalen plattenförmigen Schalelemente
so fixiert sein, dass diese den Kräften beim Befüllen der Deckenschalung mit Beton
und den Kräften des Betons im befüllten Zustand standhalten.
[0007] Zum Erstellen von Schalungen für Betonelemente im Bereich des Betonbaus sind unterschiedliche
Verfahren und Vorrichtungen bekannt.
[0008] Es ist eine Aufgabe der Erfindung ein Verfahren und Vorrichtungen bereitzustellen,
welche ein einfaches und sicheres Erstellen von Betonelementen ermöglichen.
[0009] Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren gemäss den Merkmalen des Anspruchs 1,
durch eine Strebe gemäss den Merkmalen des Anspruchs 4 und durch eine Verstrebungsvorrichtung
gemäss den Merkmalen des Anspruchs 8. Die jeweiligen abhängigen Ansprüche betreffen
bevorzugte Ausführungsformen des Verfahrens bzw. der Strebe bzw. der Verstrebungsvorrichtung.
[0010] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verstreben von zwei Deckenstützen, die auf
eine Aufstellfläche aufzustellen oder auf einer Aufstellfläche aufgestellt sind, wobei
jede der zwei Deckenstützen jeweils zwei Rohre aufweist.
[0011] Das Verfahren umfasst die Schritte:
Befestigen einer Strebe an einem Rohr einer der zwei Deckenstützen, und
Befestigen der Strebe an einem Rohr der anderen der zwei Deckenstützen, sodass die
zwei Deckenstützen durch die Strebe gegeneinander verstrebt sind.
[0012] Das Verfahren kann den folgenden Schritt umfassen:
Aufstellen der zwei Deckenstützen auf die Aufstellfläche.
[0013] Das Verfahren kann beispielsweise verwendet werden, um eine Deckenschalung zu erstellen.
[0014] Zum Erstellen einer Deckenschalung werden typischerweise Deckenstützen, Jochträger
(auch als Sättel bezeichnet), Querträger (auch als Rippen bezeichnet), Schalungsplatten
und Randabschalelemente verwendet. Die Deckenstützen halten und stützen die Deckenschalung
in einer bestimmten Höhe über einer Bodenfläche, auf der die Deckenstützen aufgestellt
sind. Die Jochträger werden verwendet, um eine erste Stützlage, die an den oberen
Enden der Deckenstützen gehalten ist, zu erstellen. Die Querträger werden verwendet,
um eine zweite Stützlage, die auf der ersten Stützlage aufgelegt ist, zu erstellen.
Die Schalungsplatten werden verwendet, um eine Schalungswandung zu erstellen, die
auf den Querträgern aufgelegt ist und sich in einer Richtung quer zu den Deckenstützen
erstreckt. Diese Schalungswandung formt die Unterseite der zu erstellenden Betondecke.
Die Randabschalelemente werden verwendet, um eine Randabschalung zu erstellen. Die
Randabschalung formt die Randseiten der zu erstellenden Betondecke.
[0015] Beim Erstellen einer solchen Deckenschalung wird jeder der Jochträger an seinen beiden
Enden jeweils mit einem oberen Ende einer jeweiligen Deckenstütze verbunden.
[0016] Die Deckenstützen mit den so verbundenen Jochträgern sind so auf die Bodenfläche/Aufstellfläche
gestellt, dass die Jochträger parallel und beabstandet zueinander auf der bestimmten
Höhe gehalten und gestützt sind.
[0017] Auf die Jochträger werden dann die Querträger so aufgelegt, dass die Querträger parallel
und beabstandet zueinander und mit der Querträgerlängsrichtung quer zur Jochträgerlängsrichtung
auf den Jochträgern gehalten und gestützt sind.
[0018] Auf die Querträger werden dann die Schalungsplatten und die Randabschalelemente aufgelegt.
[0019] Eine Deckenstütze bzw. Spriesse oder Schraubstütze oder Baustütze erstreckt sich
entlang einer Stützenachse und umfasst in der Regel zwei Rohre, also ein erstes und
ein zweites Rohr von denen eines in das andere eingesteckt ist. An den beiden freien
Enden einer Deckenstütze und somit an je einem freien Ende der ineinander gesteckten
Rohre ist ein Stützfuss ausgebildet. Eines der beiden Rohre weist ein Aussengewinde
auf. Auf dem Aussengewinde ist eine Gewindehülse mit einem Innengewinde angeordnet.
[0020] Bei vielen Deckenstützen ist das zweite Rohr in das erste Rohr eingesteckt, das erste
Rohr weist das Aussengewinde auf und im Bereich des Aussengewindes ist eine sich schlitzförmig
mit einer Längsausdehnung entlang der Rohrachse erstreckende Durchführung durch das
erste Rohr ausgebildet, wobei die Rohrachse im Zentrum der Durchführung verläuft.
Das zweite Rohr weist entlang der Rohrachse eine Reihe von durch das Rohr führenden
Durchgangslöchern bzw. Bohrungen auf, wobei die Bohrungsachsen bzw. die Mittenachsen
der Durchgangslöcher die Rohrachse schneiden und orthogonal zu dieser verlaufen. Beim
Einsatz einer Deckenstütze wird das zweite Rohr im ersten Rohr in eine Position gebracht
und ein Abschnitt eines Stabes wird in der Durchführung und in einer sich in der Durchführung
befindlichen Bohrung bzw. in einem sich in der Durchführung befindlichen Durchgangsloch
positioniert. Wenn die Längsausrichtung der Deckenstütze eine vertikale Komponente
aufweist, liegt der Abschnitt des Stabes an einem Ende der Durchführung an und mit
einer Schraubbewegung der Gewindehülse kann der Abschnitt des Stabes vom Ende der
Durchführung wegbewegt werden, so dass sich die Gesamtlänge der Deckenstütze erhöht.
Durch die Wahl der in der Durchführung angeordneten Bohrung bzw. des in der Durchführung
angeordneten Durchgangslochs und die Feineinstellung mittels der Gewindehülse kann
eine gewünschte Länge der Deckenstütze exakt eingestellt werden.
[0021] Es gibt auch Deckenstützen, bei denen das erste Rohr in das zweite Rohr einsteckbar
ist und das erste Rohr ein in Umfangsrichtung bei ersten Führungsbereichen unterbrochenes
Aussengewinde aufweist. Das zweite Rohr umfasst an die aussenliegenden ersten Führungsbereiche
angepasste innenliegende zweite Führungsbereiche, wobei sich die ersten und zweiten
Führungsbereiche entlang der Rohrachsen erstrecken und Relativbewegungen der beiden
ineinander gesteckten Rohre in Richtung der Rohrachsen führen. Die auf dem Aussengewinde
des ersten Rohres angeordnete Gewindehülse kann mittels Drehen entlang des ersten
Rohres bewegt werden und dabei am vom Stützfuss des zweiten Rohres abgewandten Ende
des zweiten Rohres anliegen, so dass mit der jeweiligen Lage der Gewindehülse auf
dem ersten Rohr die gewünschte Länge der Deckenstütze exakt einstellbar ist.
[0022] Zum Tragen eines Jochträgers werden mindestens zwei Deckenstützen verwendet, wobei
je ein Stützfuss der Deckenstützen am Boden bzw. auf der Aufstellfläche zu stehen
kommt und der Jochträger auf den jeweils anderen Stützfüssen aufliegt.
[0023] Beim Erstellen einer solchen Deckenschalung kann das erfindungsgemässe Verfahren
verwendet werden, um die Deckenstützen gegeneinander zu verstreben. Dadurch wird die
Deckenschalung versteift, sodass ein Kippen einer oder mehrerer Deckenstützen, beispielsweise
durch Einwirken einer Kraft quer zur Stützenachse, oder der Deckenschalung verhinderbar
ist.
[0024] Verstreben bedeutet, dass Befestigungsstellen an den zwei Deckenstützen, an welchen
die Strebe befestigt ist, in festem Abstand zueinander gehalten sind.
[0025] Eines der zwei Rohre einer Deckenstütze weist entlang der Rohrachse eine Reihe von
durch das Rohr führenden Durchgangslöchern bzw. Bohrungen auf, wobei die Bohrungsachsen
bzw. die Mittenachsen der Durchgangslöcher die Rohrachse schneiden und orthogonal
zu dieser verlaufen.
[0026] Die Strebe kann eine Strebe sein, wie sie nachstehend beschrieben ist. Die Strebe
kann eine Verstrebungsvorrichtung sein, wie sie nachstehend beschrieben ist. Die Strebe
kann auch ein Rohr oder eine Stange sein.
[0027] Zur Befestigung der Strebe können Befestigungselemente, wie sie nachstehend beschrieben
sind, verwendet werden.
[0028] Gemäss einer Ausführungsform umfasst das Verfahren die Schritte:
Befestigen eines ersten Strebenabschnitts der Strebe am Rohr der einen der zwei Deckenstützen,
und
Befestigen eines zweiten Strebenabschnitts der Strebe am Rohr der anderen der zwei
Deckenstützen.
[0029] Der erste und der zweite Strebenabschnitt sind zueinander beabstandet.
[0030] Gemäss einer Ausführungsform ist die Strebe eine Teleskopstrebe, die zwei Strebenenden,
die in Strebenlängsrichtung voneinander abgewandt sind aufweist, und an jedem der
zwei Strebenenden jeweils ein Befestigungselement aufweist. Das Verfahren umfasst
die Schritte:
Ausziehen der Strebe auf eine Länge L,
Feststellen der Länge L bei der Strebe,
Befestigen eines der zwei Strebenenden mit dessen Befestigungselement am Rohr der
einen der zwei Deckenstützen, und
Befestigen des anderen der zwei Strebenenden mit dessen Befestigungselement am Rohr
der anderen der zwei Deckenstützen.
[0031] Die Verfahrensschritte des vorstehend beschriebenen Verfahrens können nach Bedarf
in unterschiedlicher Reihenfolge durchgeführt werden.
[0032] Eine Teleskopstrebe ist eine Strebe, deren Länge auf unterschiedliche Längen einstellbar
ist. Ist eine der unterschiedlichen Längen eingestellt, ist diese eingestellte Länge
feststellbar, sodass eine eingestellte Länge im festgestellten Zustand selbsttätig
nicht verringerbar, und eine eingestellte Länge im festgestellten Zustand selbsttätig
nicht vergrösserbar ist. Die Feststellung einer Länge ist wieder lösbar, sodass die
Länge der Strebe wieder verstellbar ist.
[0033] Dazu kann die Teleskopstrebe zwei Strebenelemente umfassen. Die zwei Strebenelemente
sind so miteinander verbunden, dass diese in Strebenlängsrichtung geführt gegeneinander
verschieblich sind, verschiebesicher aneinander fixierbar sind, und auch wieder voneinander
lösbar sind. Die zwei Strebenelemente können durch einen aktivierbaren und deaktivierbaren
Kraft- oder Formschluss aneinander fixierbar sein. Die Strebenelemente können beispielsweise
Stangenelemente oder Rohrelemente sein. Das eine der zwei Strebenelemente kann in
das andere der zwei Strebenelemente gesteckt sein, sodass das eine der zwei Strebenelemente
zur Einstellung der Länge der Strebe in das andere der zwei Strebenelemente einschiebbar
und aus dem anderen der zwei Strebenelemente ausziehbar ist.
[0034] Die Länge L ist diejenige Länge, bei der die Strebe an den zwei Deckenstützen so
befestigbar ist, dass die zwei Deckenstützen gegeneinander verstrebt sind.
[0035] Die Befestigungselemente können Befestigungselemente sein, wie sie nachstehend beschrieben
sind.
[0036] Ist die Strebe beispielsweise ein Rohr oder eine Stange, dann kann das Verfahren
mindestens einen der folgenden Schritte umfassen:
Befestigen des ersten Strebenabschnitts mit einem von zwei Befestigungselementen;
Befestigen des zweiten Strebenabschnitts mit dem anderen der zwei Befestigungselemente;
Befestigen des einen der zwei Befestigungselemente am Rohr der einen der zwei Deckenstützen;
Befestigen des anderen der zwei Befestigungselemente am Rohr der anderen der zwei
Deckenstützen;
Befestigen des ersten Strebenabschnitts durch
Einstecken des ersten Strebenabschnitts in das eine oder Einschnappen des ersten Strebenabschnitts
an dem einen oder Anlegen des ersten Strebenabschnitts an das eine der zwei Befestigungselemente,
und
Festklemmen des ersten Strebenabschnitts am einen der zwei Befestigungselemente, und
Befestigen des zweiten Strebenabschnitts durch
Einstecken des zweiten Strebenabschnitts in das andere oder Einschnappen des zweiten
Strebenabschnitts an dem anderen oder Anlegen des zweiten Strebenabschnitts an das
andere der zwei Befestigungselemente, und
Festklemmen des zweiten Strebenabschnitts am anderen der zwei Befestigungselemente.
[0037] Ist die Strebe beispielsweise eine Strebe wie nachstehend beschrieben und umfasst
einen Sicherheitshaken zum Einhängen und Sichern eines Fallschutznetzes, dann kann
das Verfahren mindestens einen der folgenden Schritte umfassen:
Einhängen und Sichern eines Fallschutznetzes am Sicherheitshaken.
[0038] Die Erfindung betrifft auch eine Strebe zum Verstreben von zwei Elementen, insbesondere
von zwei auf einer Aufstellfläche aufgestellten Deckenstützen.
[0039] Die Strebe ist eine Teleskopstrebe mit zwei Strebenenden, die in Strebenlängsrichtung
voneinander abgewandt sind.
[0040] Die Strebe weist an jedem der zwei Strebenenden jeweils ein Schnellkopplungselement
auf, das dazu ausgelegt ist mit einem Schnellkopplungselement eines Befestigungselements,
das ein Befestigungselement zur Befestigung des Strebenendes an einem der zwei Elemente
ist, zu koppeln, sodass jedes der zwei Strebenenden mit einem jeweiligen Befestigungselement
lösbar verbindbar ist.
[0041] Die Strebe ist dazu ausgelegt, durch Befestigen eines der zwei Strebenenden an einem
der zwei Elemente und Befestigen des anderen der zwei Strebenenden am anderen der
zwei Elemente die zwei Elemente gegeneinander zu verstreben.
[0042] Die Teleskopstrebe kann zwei rohrförmige Strebenelemente aufweisen. Das eine der
zwei rohrförmigen Strebenelemente ist in das andere der zwei rohrförmigen Strebenelemente
eingesteckt. Das eingesteckte rohrförmige Strebenelement ist im anderen der zwei rohrförmigen
Strebenelemente in Strebenlängsrichtung verschieblich gehalten, sodass das eingesteckte
rohrförmige Strebenelement in das andere der zwei rohrförmigen Strebenelemente einschiebbar
und aus dem anderen der zwei rohrförmigen Strebenelemente ausziehbar ist. Die Teleskopstrebe
weist eine Feststellvorrichtung zum lösbaren Feststellen/Fixieren einer Relativposition
der zwei rohrförmigen Strebenelemente zueinander auf. Die Feststellvorrichtung kann
eine Schnellspannvorrichtung mit einem Exzenterspannhebel sein. Das eingesteckte rohrförmige
Strebenelement kann in einem Raster angeordnete Schlitze als Feststellelemente aufweisen.
Dann kann die Feststellvorrichtung eine federbelastete Wippe mit einem Steckabschnitt
aufweisen, wobei der Steckabschnitt in die Schlitze einsteckbar ist und durch die
Federbelastung in einem eingesteckten Zustand gehalten ist, sodass eine Relativposition
der zwei rohrförmigen Strebenelemente zueinander lösbar feststellbar/fixierbar ist.
[0043] Ein Schnellkopplungselement ermöglicht ein werkzeugfreies Koppeln mit einem weiteren
Schnellkopplungselement.
[0044] Die zwei Elemente können beispielsweise zwei Deckenstützen sein. Die zwei Elemente
können auch ein Schalelement, insbesondere eine Schalungsplatte oder ein Rahmenschalelement,
und eine Bodenplatte sein. Die zwei Elemente können beispielsweise auch ein Schalelement,
insbesondere eine Schalungsplatte oder ein Rahmenschalelement, und eine Bodenfläche
sein. Die Bodenfläche kann beispielsweise eine Hangfläche sein. Die zwei Elemente
können beispielsweise auch ein Schalelement, insbesondere eine Schalungsplatte oder
ein Rahmenschalelement, und ein in einem Boden befestigter Erdnagel sein.
[0045] Ein Befestigungselement ist ein Element, welches sowohl mit einem der zwei Strebenenden,
insbesondere werkzeugfrei, lösbar verbindbar ist als auch mit einem der zwei Elemente,
insbesondere werkzeugfrei, lösbar verbindbar ist.
[0046] Das Befestigungselement kann eine Befestigungsfläche aufweisen, die an einem der
zwei Elemente anlegbar ist und über die das Befestigungselement formschlüssig oder
kraftschlüssig mit einem der zwei Elemente lösbar verbindbar ist.
[0047] Das Befestigungselement kann plattenförmig oder U-profilförmig sein. Das Befestigungselement
kann manschettenförmig ausgebildet sein.
[0048] Die zwei Strebenenden können jeweils mit einem jeweiligen Befestigungselement verbunden
sein.
[0049] Die Befestigungselemente können Befestigungselemente sein, wie sie vorstehend oder
nachstehend beschrieben sind.
[0050] Gemäss einer Ausführungsform ist an jedem der zwei Strebenenden das jeweilige Schnellkopplungselement
dazu ausgelegt, dass das jeweilige Befestigungselement gelenkig mit dem jeweiligen
Strebenende verbindbar ist.
[0051] Das jeweilige Schnellkopplungselement kann dazu ausgelegt sein, dass das jeweilige
Befestigungselement um eine Schwenkachse schwenkbar mit dem jeweiligen Strebenende
verbinbar ist, wobei die Schwenkachse sich quer zur Strebenlängsrichtung erstreckt.
[0052] Durch die gelenkige Verbindung ist das Befestigungselement relativ zur Strebe ausrichtbar.
Dies ermöglicht ein einfaches und flexibles Befestigen der Strebenenden an zu verstrebenden
Elementen.
[0053] Das Schnellkopplungselement des Befestigungselements kann um eine Drehachse drehbar
am Befestigungselement gelagert sein, sodass das Befestigungselement um die Schwenkachse
schwenkbar und um die Drehachse drehbar mit dem jeweiligen Strebenende verbindbar
ist, wobei sich die Schwenkachse und die Drehachse quer zueinander erstrecken.
[0054] Durch Befestigung eines solchen Befestigungselements an der Strebe kann die Ausrichtung
der Strebe zu einem Element, an dem die Strebe befestigt wird, beliebig eingestellt
werden.
[0055] Gemäss einer Ausführungsform weist jedes der zwei Strebenenden jeweils einen Bolzen
mit einem Durchgangsloch als Schnellkopplungselement auf.
[0056] Das Durchgangsloch erstreckt sich durch den Bolzen hindurch.
[0057] Das Durchgangsloch kann ein zylindrisches Durchgangsloch mit einer Zylinderachse
oder ein kegelförmiges Durchgangsloch mit einer Kegelachse sein. Das jeweilige Schnellkopplungselement
kann dazu ausgelegt sein, dass das jeweilige Befestigungselement um die Zylinderachse
oder um die Kegelachse schwenkbar mit dem jeweiligen Strebenende verbindbar ist.
[0058] Das Schnellkopplungselement des Befestigungselements kann mindestens ein Durchgangsloch
für einen Verbindungsstift aufweisen, der in das Durchgangsloch des Bolzens steckbar
ist. Durch Stecken des Verbindungsstifts durch das mindestens eine Durchgangsloch
des Schnellkopplungselements und durch das Durchgangsloch des Bolzens ist das Befestigungselement
gelenkig mit dem jeweiligen Strebenende verbindbar. Der Verbindungsstift kann ein
Gewindebolzen oder eine Schraube sein. Der Verbindungsstift kann einen Sicherungsbügel
aufweisen, der von einer Offenstellung in eine Sicherungsstellung schwenkbar ist,
wobei der in ein Durchgangsloch gesteckte Sicherungsstift mit dem Sicherungsbügel
in der Sicherungsstellung gegen ein selbsttätiges Lösen aus dem Durchgangsloch gesichert
ist.
[0059] Gemäss einer Ausführungsform sind die Bolzen Gewindebolzen.
[0060] Einer der Gewindebolzen weist ein Rechtsgewinde auf und ist an einem der zwei Strebenenden
in einem Gewinde so gehalten, dass sich der eine der Gewindebolzen in Strebenlängsrichtung
erstreckt.
[0061] Der andere der Gewindebolzen weist ein Linksgewinde auf und ist am anderen der zwei
Strebenenden in einem Gewinde so gehalten, dass sich der andere der Gewindebolzen
in Strebenlängsrichtung erstreckt.
[0062] Der Gewindebolzen mit dem Rechtsgewinde kann in einem kämmenden Innengewinde des
einen der zwei Strebenenden gehalten sein.
[0063] Der Gewindebolzen mit dem Linksgewinde kann in einem kämmenden Innengewinde des anderen
der zwei Strebenenden gehalten sein.
[0064] Bei festgehaltenen Gewindebolzen wird dadurch eine Feineinstellung der Länge der
Strebe durch Drehen der kämmenden Innengewinde, bzw. durch Drehen des Strebenabschnitts,
der die kämmenden Innengewinde aufweist, ermöglicht.
[0065] Die Erfindung betrifft auch eine Verstrebungsvorrichtung zur Verstrebung von zwei
auf einer Aufstellfläche aufgestellten Deckenstützen. Jede der zwei Deckenstützen
weist jeweils zwei Rohre auf. Die Verstrebungsvorrichtung weist eine Strebe und zwei
Befestigungselemente auf.
[0066] Die Strebe ist über die zwei Befestigungselemente so an den Rohren der zwei Deckenstützen
befestigbar, dass die zwei Deckenstützen durch die Strebe gegeneinander verstrebt
sind.
[0067] Die Strebe ist über die zwei Befestigungselemente beispielsweise formschlüssig oder
kraftschlüssig befestigbar.
[0068] Eines oder beide der Befestigungselemente können Befestigungselemente sein, wie sie
vorstehend oder nachtstehend beschrieben sind.
[0069] Gemäss einer Ausführungsform ist eines der zwei Befestigungselemente an einem Rohr
einer der zwei Deckenstützen zumindest teilweise das Rohr umgreifend befestigbar.
[0070] Das andere der zwei Befestigungselemente ist an einem Rohr der anderen der zwei Deckenstützen
zumindest teilweise das Rohr umgreifend befestigbar.
[0071] Das eine der zwei Befestigungselemente kann eine konkave Fläche aufweisen, die, in
einem Zustand, in dem das Befestigungselement am Rohr der Deckenstütze befestigt ist,
das Rohr zumindest teilweise umgreift.
[0072] Das eine der zwei Befestigungselemente kann zwei Halbschalenelemente aufweisen, welche
jeweils eine konkave Fläche umfassen. Die zwei Halbschalenelemente können mit einem
Scharnier gelenkig miteinander verbunden sein, sodass die zwei Halbschalenelemente
um ein Rohr einer Deckenstütze legbar sind.
[0073] Das eine der zwei Befestigungselemente kann einen Bolzen aufweisen, wobei die zwei
Halbschalenelemente jeweils einen Bolzendurchgang aufweisen und der Bolzen durch die
Bolzendurchgänge steckbar ist, sodass die Halbschalenelemente über den Bolzen miteinander
verbindbar sind. Der Bolzen kann sich im durch die Bolzendurchgänge gesteckten Zustand
quer zu den konkaven Flächen erstrecken. Es kann auch ein Ende des Bolzens stoffschlüssig
mit der konkaven Fläche eines der zwei Halbschalenelemente verbunden sein, wobei dann
nur das andere der zwei Halbschalenelemente einen Bolzendurchgang aufweist. Der Bolzen
kann ein Formschlusselement sein, das durch die Durchgangslöcher im Rohr der einen
der zwei Deckenstützten steckbar ist. Die um das Rohr legbaren Halbschalenelemente
mit den Bolzendurchgängen sind dann am in ein Durchgangsloch des Rohrs der einen der
zwei Deckenstützen gesteckten Bolzen aufsteckbar. Zur Befestigung und Sicherung der
auf den Bolzen aufgesteckten Halbschalenelemente am Bolzen kann der Bolzen steckbare
Sicherungsstifte aufweisen, welche ein Abziehen der aufgesteckten Halbschalenelemente
vom Bolzen verhindern. Hat das Befestigungselement ein Schnellkopplungselement, dann
kann dieses einen Bolzendurchgang aufweisen und auf den Bolzen aufsteckbar sein, sodass
das Schnellkopplungselement um die Bolzenachse drehbar am Befestigungselement gelagert
ist.
[0074] Das andere der zwei Befestigungselemente kann gemäss dem einen der zwei Befestigungselemente
ausgebildet sein.
[0075] Gemäss einer Ausführungsform weist das eine der zwei Befestigungselemente eine Kraftschlussfläche
und eine Klemmvorrichtung auf, wobei die Kraftschlussfläche durch die Klemmvorrichtung
so an das Rohr der einen der zwei Deckenstützen drückbar ist, dass das Befestigungselement
kraftschlüssig am Rohr der einen der zwei Deckenstützen befestigbar ist.
[0076] Die Kraftschlussfläche kann eine konkave Fläche sein.
[0077] Das andere der zwei Befestigungselemente kann auch eine Kraftschlussfläche und eine
Klemmvorrichtung aufweisen, wobei die Kraftschlussfläche durch die Klemmvorrichtung
so an das Rohr der anderen der zwei Deckenstützen drückbar ist, dass das Befestigungselement
kraftschlüssig am Rohr der anderen der zwei Deckenstützen befestigbar ist.
[0078] Gemäss einer Ausführungsform ist das eine der zwei Befestigungselemente eine Rohrklemme.
[0079] Das andere der zwei Befestigungselement kann auch eine Rohrklemme sein.
[0080] Gemäss einer Ausführungsform weist das andere der zwei Befestigungselemente ein Formschlusselement
und eine Sicherungsvorrichtung auf, wobei das Formschlusselement in ein Durchgangsloch
des Rohrs der anderen der zwei Deckenstützen steckbar ist, und in einem Zustand in
dem das Formschlusselement in das Durchgangsloch des Rohrs eingesteckt ist, das Formschlusselement
durch die Sicherungsvorrichtung in diesem Zustand sicherbar ist, sodass das andere
der zwei Befestigungselemente formschlüssig am Rohr der anderen der zwei Deckenstützen
befestigbar ist.
[0081] Das eine der zwei Befestigungselemente kann auch ein Formschlusselement und eine
Sicherungsvorrichtung aufweisen, wobei das Formschlusselement in ein Durchgangsloch
des Rohrs der einen der zwei Deckenstützen steckbar ist, und in einem Zustand in dem
das Formschlusselement in das Durchgangsloch des Rohrs eingesteckt ist, das Formschlusselement
durch die Sicherungsvorrichtung in diesem Zustand sicherbar ist, sodass das eine der
zwei Befestigungselemente formschlüssig am Rohr der einen der zwei Deckenstützen befestigbar
ist.
[0082] Gemäss einer Ausführungsform ist das Formschlusselement ein Bolzen und umfasst die
Sicherungsvorrichtung einen durch den Bolzen steckbaren Sicherungsstift, Sicherungssplint
oder Sicherungskeil.
[0083] Gemäss einer Ausführungsform ist die Strebe eine Teleskopstrebe mit zwei Strebenenden,
die in Strebenlängsrichtung voneinander abgewandt sind. Das eine der zwei Befestigungselemente
ist mit einem der zwei Strebenenden verbunden, und das andere der zwei Befestigungselemente
ist mit dem anderen der zwei Strebenenden verbunden.
[0084] Die Strebe kann auch eine Strebe sein, wie sie vorstehend beschrieben ist.
[0085] Die Befestigungselemente können Befestigungselemente sein, wie sie vorstehend beschrieben
sind.
[0086] Gemäss einer Ausführungsform ist die Strebe eine Rohrstrebe, insbesondere ein Rohr.
Jedes der zwei Befestigungselemente umfasst jeweils ein Halteelement, welches dazu
ausgelegt ist, einen Abschnitt der Rohrstrebe aufzunehmen und zu Halten.
[0087] Bei jedem der zwei Befestigungselemente kann das Halteelement um eine Drehachse drehbar
am Befestigungselement gelagert sein.
[0088] Jedes der zwei Befestigungselemente kann zwei Rohrklemmen aufweisen, welche gegeneinander
um eine Drehachse verdrehbar miteinander verbunden sind, sodass von den zwei Rohrklemmen
gehaltene zwei Rohre in parallelen Ebenen gegeneinander verdrehbar sind.
[0089] Gemäss einer Ausführungsform weist bei jedem der zwei Befestigungselemente, das Halteelement
jeweils eine weitere Kraftschlussfläche und eine weitere Klemmvorrichtung auf, wobei
die weitere Kraftschlussfläche durch die weitere Klemmvorrichtung so an den Abschnitt
der Rohrstrebe drückbar ist, dass die Rohrstrebe von den Halteelementen der zwei Befestigungselemente
kraftschlüssig haltbar ist.
[0090] Die Befestigungselemente können Befestigungselemente sein, wie sie vorstehend beschrieben
sind.
[0091] Die Erfindung betrifft auch die Verwendung einer vorstehend beschriebenen Strebe
oder einer vorstehend beschriebenen Verstrebungsvorrichtung zum Verstreben, insbesondere
nach einem vorstehend beschriebenen Verfahren, von zwei Deckenstützen gegeneinander
oder von einem Schalelement und einer Bodenfläche, insbesondere einer Bodenplatte,
gegeneinander.
[0092] Die Erfindung betrifft auch eine Stützeinrichtung zum Stützen einer Deckenschalung,
mit Deckenstützen, wobei mindestens zwei der Deckenstützen jeweils zwei Rohre aufweisen,
und einer vorstehend beschriebenen Strebe oder einer vorstehend beschriebenen Verstrebungsvorrichtung,
wobei die mindestens zwei der Deckenstützen mit der Strebe oder der Verstrebungsvorrichtung,
insbesondere nach einem vorstehend beschriebenen Verfahren, gegeneinander verstrebt
sind.
[0093] Bei der Stützeinrichtung können mindestens drei der Deckenstützen mit zwei vorstehend
beschriebenen Streben oder vorstehend beschriebenen Verstrebungsvorrichtungen, insbesondere
nach einem vorstehend beschriebenen Verfahren, gegeneinander verstrebt sein, wobei
eine der mindestens drei der Deckenstützen mit einer der zwei Streben oder Verstrebungsvorrichtungen
gegen eine der zwei anderen der mindestens drei der Deckenstützen und mit der anderen
der zwei Streben oder Verstrebungsvorrichtungen gegen die andere der zwei anderen
der mindestens drei der Deckenstützen verstrebt ist, und die zwei Streben oder Verstrebungsvorrichtungen
einen horizontalen Winkelabstand W von W > 0°, 40° < W < 50°,°W = 45°, 80° < W < 100°,
W = 90° zueinander aufweisen.
[0094] Eine solche Verstrebung führt zu einer effizienten Versteifung der Stützeinrichtung,
sodass auch hohe und lokal auftretende Kräfte, die quer zu den Stützenachsen wirken
augenommen werden können, ohne dass eine oder mehrere der Deckenstützen kippen.
[0095] Die Stützeinrichtung kann auch Jochträger aufweisen, die von den Deckenstützen gestützt
sind.
[0096] Die Erfindung betrifft auch eine Wandschalung zum Betonieren einer Wand, mit einem
vertikalen Wandschalelement und mindestens einer vorstehend beschriebenen Strebe,
wobei das vertikale Wandschalelement durch die mindestens eine Strebe gegen eine Bodenfläche,
insbesondere eine Bodenplatte, verstrebt ist.
[0097] Beim vorstehend beschriebenen Erstellen einer Deckenschalung besteht beim Auflegen
der Querträger auf die Jochträger und beim Auflegen der Schalungsplatten auf die Querträger
für Personen eine Absturzgefahr durch die freien Bereiche zwischen den Jochträgern
oder durch die freien Bereiche zwischen den bereits aufgelegten Querträgern.
[0098] Um einen Absturz zu verhindern, werden Fallschutznetze an der Deckenschalung befestigt.
[0099] Die vorstehend beschriebenen Befestigungselemente können jeweils mindestens einen
Sicherheitshaken zum Einhängen und Sichern eines Fallschutznetzes aufweisen. Hat ein
Befestigungselement zwei Sicherheitshaken, dann können diese nebeneinander am Befestigungselement
angeordnet sein, sodass ein Seil eines Fallschutznetzes durch abwechselndes Umwickeln
des einen der zwei Sicherheitshaken und des anderen der zwei Sicherheitshaken am Befestigungselement
festlegbar und sicherbar ist.
[0100] Der mindestens eine Sicherheitshaken kann stoffschlüssig mit einer Aussenfläche des
Befestigungselements verbunden sein. Die Aussenfläche kann von einer konkaven Innenfläche,
die eine Kraftschlussfläche sein kann, des Befestigungselements abgewandt sein. Der
mindestens eine Sicherheitshaken kann sich radial nach aussen erstreckend mit dem
Befestigungselement verbunden sein.
[0101] Die Erfindung betrifft auch eine Strebe, insbesondere eine Strebe wie sie vorstehend
beschrieben ist, zum Verstreben von zwei auf einer Aufstellfläche aufgestellten Deckenstützen
wobei die Strebe eine Strebe, insbesondere Teleskopstrebe, ist mit zwei Strebenenden,
die in Strebenlängsrichtung voneinander abgewandt sind, die Strebe an mindestens einem
der zwei Strebenenden einen Sicherheitshaken zum Einhängen und Sichern eines Fallschutznetzes
aufweist, und die Strebe dazu ausgelegt ist, durch Befestigen eines der zwei Strebenenden
an einer der zwei Deckenstützen und Befestigen des anderen der zwei Strebenenden an
der anderen der zwei Deckenstützen die zwei Deckenstützen gegeneinander zu verstreben.
[0102] Der Sicherheitshaken kann stoffschlüssig mit dem mindestens einen der zwei Strebenenden
verbunden sein.
[0103] Die Strebe kann an dem mindestens einen der zwei Strebenenden weitere Sicherheitshaken
zum Einhängen und Sichern eines Fallschutznetzes aufweisen.
[0104] Die Strebe kann an beiden der zwei Strebenenden jeweils einen oder mehrere Sicherheitshaken
zum Einhängen und Sichern eines Fallschutznetzes aufweisen.
[0105] Der Sicherheitshaken können jeweils stoffschlüssig mit dem jeweiligen Strebenende
verbunden sein.
[0106] Die Strebe kann einen Sicherheitshaken zum Einhängen und Sichern eines Fallschutznetzes
zwischen den zwei Strebenenden aufweisen. Der Sicherheitshaken zwischen den zwei Strebenenden
kann kraftschlüssig an der Strebe fixierbar sein, insbesondere unverlierbar zwischen
den zwei Strebenenden an der Strebe gehalten sein, oder stoffschlüssig zwischen den
zwei Strebenenden mit der Strebe verbunden sein.
[0107] Die Strebe kann eine vorstehend beschriebene Strebe sein.
[0108] Die Erfindung betrifft auch eine Strebe, insbesondere eine Strebe wie sie vorstehend
beschrieben ist, zum Verstreben von zwei auf einer Aufstellfläche aufgestellten Deckenstützen,
wobei die Strebe eine Strebe, insbesondere Teleskopstrebe, ist mit zwei Strebenenden,
die in Strebenlängsrichtung voneinander abgewandt sind, die Strebe zwischen den zwei
Strebenenden einen Sicherheitshaken zum Einhängen und Sichern eines Fallschutznetzes
aufweist, und die Strebe dazu ausgelegt ist, durch Befestigen eines der zwei Strebenenden
an einer der zwei Deckenstützen und Befestigen des anderen der zwei Strebenenden an
der anderen der zwei Deckenstützen die zwei Deckenstützen gegeneinander zu verstreben.
[0109] Die Strebe kann zwischen den zwei Strebenenden weitere Sicherheitshaken zum Einhängen
und Sichern eines Fallschutznetzes aufweisen. Der eine und/oder die weiteren Sicherheitshaken
zwischen den zwei Strebenenden kann bzw. können kraftschlüssig an der Strebe fixierbar
sein, insbesondere unverlierbar zwischen den zwei Strebenenden an der Strebe gehalten
sein, oder stoffschlüssig zwischen den zwei Strebenenden mit der Strebe verbunden
sein.
[0110] Die Strebe kann eine vorstehend beschriebene Strebe sein.
[0111] Das erfindungsgemässe Verfahren, die erfindungsgemässe Strebe und die erfindungsgemässe
Verstrebungsvorrichtung sind im Folgenden rein beispielhaft anhand konkreter in den
Figuren dargestellter Ausführungsformen näher beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1
- einen Teil einer Deckenschalung mit gegeneinander verstrebten Deckenstützen, die Jochträger
stützen;
- Figur 2
- einen Teil einer Deckenschalung mit gegeneinander verstrebten Deckenstützen, die Jochträger
stützen;
- Figur 3
- eine Verstrebungsvorrichtung mit einer Teleskopstrebe und zwei Befestigungselementen;
- Figur 4
- eine Verstrebungsvorrichtung mit einer Teleskopstrebe und zwei Befestigungselementen;
- Figur 5
- eine Verstrebungsvorrichtung mit einer Teleskopstrebe und zwei Befestigungselementen;
- Figur 6
- ein Strebenende mit einem Schnellkopplungselement und einem Befestigungselement mit
einem Schnellkopplungselement und Sicherheitshaken;
- Figur 7
- eine Aufsicht auf das in Figur 6 gezeigte Strebenende mit Befestigungselement;
- Figur 8
- ein Strebenende mit einem Schnellkopplungselement und einem Befestigungselement mit
einem Schnellkopplungselement;
- Figur 9
- zwei auf einer Aufstellfläche aufgestellte Deckenstützen, die mit einer Teleskopstrebe
mit Befestigungselementen gegeneinander verstrebt sind und Jochträger stützen;
- Figur 10
- zwei auf einer Aufstellfläche aufgestellte Deckenstützen, die mit einer Rohrstrebe,
die ein Rohr ist, mit Befestigungselementen gegeneinander verstrebt sind und Jochträger
stützen;
- Figur 11
- ein Rahmenschalelement, das mit einer Teleskopstrebe mit Befestigungselementen gegen
eine Bodenplatte verstrebt ist;
- Figur 12
- ein Rahmenschalelement, das mit einer Teleskopstrebe mit Befestigungselementen gegen
eine Bodenfläche mit einem Erdnagel verstrebt ist;
- Figur 13
- ein Strebenende mit einem Schnellkopplungselement und einem Befestigungselement mit
einem Schnellkopplungselement und Sicherheitshaken; und
- Figur 14
- eine Aufsicht auf das in Figur 13 gezeigte Strebenende mit Befestigungselement.
[0112] Figur 1 zeigt einen Teil einer Deckenschalung mit Deckenstützen 2a, 2b und Jochträgern
27. Die Deckenstützen 2a, 2b halten und stützen die Jochträger 27 in einer bestimmten
Höhe über der Bodenfläche bzw. Aufstellfläche 1, auf der die Deckenstützen 2a, 2b
aufgestellt sind. Die Jochträger 27 bilden eine erste Stützlage, die an den oberen
Enden der Deckenstützen 2a, 2b von Gabelköpfen 31 gehalten ist. Auf diese erste Stützlage
werden die Querträger, die eine zweite Stützlage bilden aufgelegt. Die Schalungsplatten
werden dann auf die Querträger bzw. die zweite Stützlage aufgelegt, um die Schalungswandung
zu erstellen, die sich in einer Richtung quer zu den Deckenstützen 2a, 2b erstreckt.
Diese Schalungswandung formt die Unterseite der zu erstellenden Betondecke. Auf die
Querträger wird auch die Randabschalung aufgelegt, die die Randseiten der zu erstellenden
Betondecke formt.
[0113] Die Deckenstützen 2a, 2b bzw. Spriessen oder Schraubstützen oder Baustützen erstrecken
sich entlang einer Stützenachse 39 und umfassen zwei Rohre 3a, 3b, 4a, 4b, also ein
erstes 3a, 4a und ein zweites Rohr 3b, 4b von denen eines in das andere eingesteckt
ist. An den beiden freien Enden jeder der Deckenstützen 2a, 2b und somit an je einem
freien Ende der ineinander gesteckten Rohre 3a, 3b, 4a, 4b ist ein Stützfuss 28 ausgebildet.
Eines der beiden Rohre 3a, 3b, 4a, 4b, weist ein Aussengewinde 29 auf. Auf dem Aussengewinde
29 ist eine Gewindehülse 30 mit einem Innengewinde angeordnet.
[0114] Das zweite Rohr 3b, 4b ist jeweils in das jeweilige erste Rohr 3a, 4a eingesteckt,
das erste Rohr 3a, 4a weist das Aussengewinde 29 auf und im Bereich des Aussengewindes
29 ist eine sich schlitzförmig mit einer Längsausdehnung entlang der Rohrachse erstreckende
Durchführung durch das erste Rohr 3a, 3b ausgebildet, wobei die Rohrachse im Zentrum
der Durchführung verläuft. Das zweite Rohr 3b, 4b weist jeweils entlang der Rohrachse
eine Reihe von durch das Rohr 3b, 4b führenden Durchgangslöchern 17 bzw. Bohrungen
auf, wobei die Bohrungsachsen bzw. Mittenachsen der Durchgangslöcher 17 die Rohrachse
schneiden und orthogonal zu dieser verlaufen. Beim Einsatz solcher Deckenstützen 2a,
2b wird das zweite Rohr 3b, 4b im ersten Rohr 3a, 4a in eine Position gebracht und
ein Abschnitt eines Stabes wird in der Durchführung und in einer sich in der Durchführung
befindlichen Bohrung bzw. in einem sich in der Durchgangsführung befindlichen Durchgangsloch
17 positioniert. Wenn die Längsausrichtung der Deckenstütze 2a, 2b eine vertikale
Komponente aufweist, liegt der Abschnitt des Stabes an einem Ende der Durchführung
an und mit einer Schraubbewegung der Gewindehülse 30 kann der Abschnitt des Stabes
vom Ende der Durchführung wegbewegt werden, so dass sich die Gesamtlänge der Deckenstütze
2a, 2b erhöht. Durch die Wahl der in der Durchführung angeordneten Bohrung bzw. des
in der Durchführung angeordneten Durchgangslochs 17 und die Feineinstellung mittels
der Gewindehülse 30 ist die gewünschte Länge der Deckenstütze 2a, 2b exakt einstellbar.
[0115] Zum Tragen eines Jochträgers 27 werden mindestens zwei Deckenstützen 2a, 2b verwendet,
wobei je ein Stützfuss 28 der Deckenstützen 2a, 2b am Boden bzw. auf der Aufstellfläche
1 zu stehen kommt und der Jochträger 27 auf den jeweils anderen Stützfüssen 28 aufliegt.
[0116] Beim Erstellen einer solchen Deckenschalung kann das erfindungsgemässe Verfahren
verwendet werden, um die Deckenstützen 2a, 2b gegeneinander zu verstreben. Dadurch
wird die Deckenschalung bereits während der Erstellung versteift, sodass ein Kippen
einer oder mehrerer Deckenstützen 2a, 2b, beispielsweise durch Einwirken einer Kraft
quer zur Stützenachse 39, oder der Deckenschalung verhinderbar ist.
[0117] Die Befestigungsstellen an den Deckenstützen 2a, 2b, an welchen die Streben 5 jeweils
befestigt sind, sind durch die Streben 5 in festem Abstand zueinander gehalten.
[0118] Die in Figur 1 gezeigten Streben 5 sind Teleskopstreben 6 die mit jeweiligen Befestigungselementen
8a, 8b an den jeweiligen Deckenstützen 2a, 2b befestigt sind.
[0119] Die Teleskopstreben 6 umfassen jeweils zwei Strebenelemente. Die zwei Strebenelemente
sind so miteinander verbunden, dass diese in Strebenlängsrichtung 7 geführt gegeneinander
verschieblich sind, verschiebesicher aneinander formschlüssig oder kraftschlüssig
fixierbar sind, und auch wieder voneinander lösbar sind. Die Strebenelemente sind
Rohrelemente. Das eine der zwei Strebenelemente ist jeweils in das andere der zwei
Strebenelemente gesteckt, sodass das eine der zwei Strebenelemente zur Einstellung
der Länge der Teleskopstrebe 6 in das andere der zwei Strebenelemente einschiebbar
und aus dem anderen der zwei Strebenelemente ausziehbar ist.
[0120] Figur 2 zeigt einen Teil einer Deckenschalung, die beispielsweise beim Betonieren
eines Balkons verwendet wird. Die in der Figur 2 gezeigten Elemente sind bereits in
Figur 1 gezeigt und vorstehend zur Figur 1 beschrieben. Bei zwei Paaren von Deckenstützen
2a, 2b sind die zwei Deckenstützen 2a, 2b jeweils mit zwei kreuzförmig angeordneten
Teleskopstreben 6 gegeneinander verstrebt. Dadurch ist die Deckenschalung so versteifbar,
dass Kräfte, welche quer zu den Deckenstützen 2a, 2b und von der Wand 32 weg auf die
Deckenschalung wirken aufgenommen werden können.
[0121] Die in den Figuren 1 und 2 gezeigten Deckenstützen und Streben bzw. Verstrebungsvorrichtungen
zeigen jeweils eine Stützeinrichtung 24.
[0122] Figur 3 zeigt eine Teleskopstrebe 6 zum Verstreben von zwei auf einer Aufstellfläche
1 aufgestellten Deckenstützen 2a, 2b.
[0123] Die Teleskopstrebe 6 hat zwei Strebenenden 6a, 6b, die in Strebenlängsrichtung 7
voneinander abgewandt sind.
[0124] Die Teleskopstrebe 6 weist an jedem der zwei Strebenenden 6a, 6b jeweils ein Schnellkopplungselement
9 auf, das dazu ausgelegt ist mit einem Schnellkopplungselement 10 eines Befestigungselements
8a, 8b, das ein Befestigungselement 8a, 8b zur Befestigung des Strebenendes 6a, 6b
an einer der zwei Deckenstützen 2a, 2b ist, zu koppeln, sodass jedes der zwei Strebenenden
6a, 6b mit einem jeweiligen Befestigungselement 8a, 8b lösbar verbindbar ist.
[0125] An jedem der zwei Strebenenden 6a, 6b ist das jeweilige Schnellkopplungselement 9
dazu ausgelegt, dass das jeweilige Befestigungselement 8a, 8b gelenkig mit dem jeweiligen
Strebenende 6a, 6b verbindbar ist.
[0126] Das jeweilige Schnellkopplungselement 9 an einem der Strebenenden 6a, 6b ist dazu
ausgelegt, dass das jeweilige Befestigungselement 8a, 8b um eine Schwenkachse 37 schwenkbar
mit dem jeweiligen Strebenende 6a, 6b verbinbar ist, wobei die Schwenkachse 37 sich
quer zur Strebenlängsrichtung 7 erstreckt.
[0127] Das jeweilige Schnellkopplungselement 10 des jeweiligen Befestigungselements 8a,
8b ist um eine Drehachse 38 drehbar am jeweiligen Befestigungselement 8a, 8b gelagert,
sodass das jeweilige Befestigungselement 8a, 8b um die Schwenkachse 37 schwenkbar
und um die Drehachse 38 drehbar mit dem jeweiligen Strebenende verbindbar ist, wobei
sich die Schwenkachse 37 und die Drehachse 38 quer zueinander erstrecken.
[0128] Durch solche Befestigungselemente 8a, 8b kann die Ausrichtung der Teleskopstrebe
6 zu einer Deckenstütze 2a, 2b, an der die Teleskopstrebe befestigt wird, beliebig
eingestellt werden.
[0129] Die in der Figur 3 gezeigte Teleskopstrebe 6 mit den Befestigungselementen 8a, 8b
ist eine Verstrebungsvorrichtung 11 und über die zwei Befestigungselemente 8a, 8b
formschlüssig an Deckenstützen 2a, 2b befestigbar.
[0130] Die Teleskopstrebe 6 ist dazu ausgelegt, durch Befestigen eines der zwei Strebenenden
6a, 6b an einer der zwei Deckenstützen 2a, 2b und Befestigen des anderen der zwei
Strebenenden 6a, 6b an der anderen der zwei Deckenstützen 2a, 2b die zwei Deckenstützen
2a, 2b gegeneinander zu verstreben.
[0131] Die Teleskopstrebe 6 hat zwei rohrförmige Strebenelemente. Das eine der zwei rohrförmigen
Strebenelemente ist in das andere der zwei rohrförmigen Strebenelemente eingesteckt.
Das eingesteckte rohrförmige Strebenelement ist im anderen der zwei rohrförmigen Strebenelemente
in Strebenlängsrichtung verschieblich gehalten, sodass das eingesteckte rohrförmige
Strebenelement in das andere der zwei rohrförmigen Strebenelemente einschiebbar und
aus dem anderen der zwei rohrförmigen Strebenelemente ausziehbar ist. Die Teleskopstrebe
6 weist eine Feststellvorrichtung 33 zum lösbaren Feststellen/Fixieren einer Relativposition
der zwei rohrförmigen Strebenelemente zueinander auf. Die Feststellvorrichtung 33
ist eine Schnellspannvorrichtung mit einem Exzenterspannhebel 34.
[0132] Die zwei Strebenenden 6a, 6b sind mit einem jeweiligen Befestigungselement 8a, 8b
verbunden.
[0133] Die Befestigungselemente 8a, 8b sind Elemente, welche sowohl mit einem der zwei Strebenenden
6a, 6b werkzeugfrei und lösbar verbindbar sind als auch mit einer der zwei Deckenstützen
2a, 2b werkzeugfrei und lösbar verbindbar sind.
[0134] Die Befestigungselemente 8a, 8b sind Befestigungselemente, wie in den Figuren 6 und
7 gezeigt und nachstehend zu den Figuren 6 und 7 beschrieben sind.
[0135] Die Befestigungselemente 8a, 8b sind jeweils an einem Rohr 3a, 3b, 4a, 4b einer Deckenstütze
2a, 2b das Rohr 3a, 3b, 4a, 4b umgreifend befestigbar.
[0136] Die Befestigungselemente 8a, 8b haben jeweils eine konkave Fläche 44, die, in einem
Zustand, in dem das Befestigungselement 8a, 8b am Rohr 3a, 3b, 4a, 4b einer Deckenstütze
2a, 2b befestigt ist, das Rohr 3a, 3b, 4a, 4b umgreift.
[0137] Jedes der zwei Strebenenden 6a, 6b hat jeweils einen Bolzen 40, der ein Gewindebolzen
ist, mit einem Durchgangsloch 41 als Schnellkopplungselement 9 wie auch in den Figuren
6 und 7 gezeigt.
[0138] Das Durchgangsloch 41 erstreckt sich durch den Bolzen 40 hindurch und ist ein zylindrisches
Durchgangsloch 41 mit einer Zylinderachse. Das jeweilige Schnellkopplungselement 9
ist dazu ausgelegt, dass das jeweilige Befestigungselement 8a, 8b um die Zylinderachse
schwenkbar mit dem jeweiligen Strebenende 6a, 6b verbindbar ist.
[0139] Das jeweilige Schnellkopplungselement 10 des jeweiligen Befestigungselements 8a,
8b hat zwei Durchgangslöcher 42 für einen Verbindungsstift 43, der in das Durchgangsloch
41 des Bolzens 40 steckbar ist. Durch Stecken des Verbindungsstifts 43 durch die zwei
Durchgangslöcher 42 des Schnellkopplungselements 10 und durch das Durchgangsloch 41
des Bolzens 40 ist das Befestigungselement 8a, 8b gelenkig mit dem jeweiligen Strebenende
6a, 6b verbindbar.
[0140] Einer der Gewindebolzen 40 weist ein Rechtsgewinde auf und ist an einem der zwei
Strebenenden 6a, 6b in einem kämmenden Innengewinde so gehalten, dass sich der eine
der Gewindebolzen 40 in Strebenlängsrichtung 7 erstreckt.
[0141] Der andere der Gewindebolzen 40 weist ein Linksgewinde auf und ist am anderen der
zwei Strebenenden 6a, 6b in einem kämmenden Innengewinde so gehalten, dass sich der
andere der Gewindebolzen 40 in Strebenlängsrichtung 7 erstreckt.
[0142] Bei festgehaltenen Gewindebolzen 40 wird dadurch eine Feineinstellung der Länge der
Strebe 6 durch Drehen der kämmenden Innengewinde, bzw. durch Drehen des Strebenabschnitts,
der die kämmenden Innengewinde aufweist, ermöglicht.
[0143] Figur 4 zeigt eine Teleskopstrebe 6, wobei der Zweck der Teleskopstrebe 6 und die
Befestigungselemente 8a, 8b in Figur 3 gezeigt und vorstehend zur Figur 3 beschrieben
sind. Das eingesteckte rohrförmige Strebenelement hat in einem Raster angeordnete
Schlitze 35 als Feststellelemente. Die Feststellvorrichtung 33 hat eine federbelastete
Wippe 36 mit einem Steckabschnitt, wobei der Steckabschnitt in die Schlitze 35 einsteckbar
ist und durch die Federbelastung in einem eingesteckten Zustand gehalten ist, sodass
eine Relativposition der zwei rohrförmigen Strebenelemente zueinander lösbar feststellbar/fixierbar
ist.
[0144] Figur 5 zeigt eine Teleskopstrebe 6, wobei die Teleskopstrebe 6 und das eine Befestigungselement
8a, 8b bereits in Figur 3 gezeigt und vorstehend zur Figur 3 beschrieben sind.
[0145] Das andere Befestigungselement 8a, 8b ist ein Befestigungselement 8a, 8b, in diesem
Falle eine Rohrklemme 14, wie in Figur 10 gezeigt und zur Figur 10 beschrieben.
[0146] Figur 6 zeigt ein Befestigungselement 8a, 8b mit einem Bolzen 47, wie es auch in
Figur 4 gezeigt ist und vorstehend zu dieser Figur beschrieben ist. Der gezeigte Verbindungsstift
43 hat einen Sicherungsbügel 45, der von einer Offenstellung in eine Sicherungsstellung
schwenkbar ist, wobei der in das Durchgangsloch 41 gesteckte Sicherungsstift mit dem
Sicherungsbügel 45 in der Sicherungsstellung gegen ein selbsttätiges Lösen aus dem
Durchgangsloch 41 gesichert ist.
[0147] Das Befestigungselement 8a, 8b hat zwei Halbschalenelemente 46a, 46b, welche jeweils
eine konkave Fläche 44 umfassen. Die zwei Halbschalenelemente 46a, 46b haben jeweils
einen Bolzendurchgang 48, wobei der Bolzen 47 durch die Bolzendurchgänge 48 steckbar
ist, sodass die Halbschalenelemente 46a, 46b über den Bolzen 47 miteinander verbindbar
sind. Der Bolzen 47 erstreckt sich im durch die Bolzendurchgänge 48 gesteckten Zustand
quer zu den konkaven Flächen 44.
[0148] Der Bolzen 47 ist ein Formschlusselement 15, das durch Durchgangslöcher 17 im Rohr
3a, 3b, 4a, 4b einer Deckenstützte 2a, 2b steckbar ist. Die um das Rohr 3a, 3b, 4a,
4b legbaren Halbschalenelemente 46a, 46b mit den Bolzendurchgängen 48 sind am in ein
Durchgangsloch 17 eines Rohrs 3a, 3b, 4a, 4b einer Deckenstütze 2a, 2b gesteckten
Bolzen 47 aufsteckbar.
[0149] Zur Befestigung und Sicherung der auf den Bolzen 47 aufgesteckten Halbschalenelemente
46a, 46b am Bolzen 47 hat der Bolzen 47 steckbare Sicherungsstifte 49, welche ein
Abziehen der aufgesteckten Halbschalenelemente 46a, 46b vom Bolzen 47 verhindern.
Das Schnellkopplungselement 10 hat einen Bolzendurchgang 50 und ist auf den Bolzen
aufsteckbar, sodass das Schnellkopplungselement 10 um die Bolzenachse 51 drehbar am
Befestigungselement 8a, 8b gelagert ist.
[0150] Das Befestigungselement 8a, 8b ist in einem Zustand in dem das Formschlusselement
15 in ein Durchgangsloch 17 eines Rohrs 3a, 3b, 4a, 4b einer Deckenstütze 2a, 2b eingesteckt
ist, durch die Sicherungsstifte 49 am Rohr 3a, 3b, 4a, 4b sicherbar, sodass das Befestigungselement
8a, 8b formschlüssig am Rohr 3a, 3b, 4a, 4b befestigbar ist.
[0151] Wie vorstehend beschrieben besteht beim Erstellen einer Deckenschalung beim Auflegen
der Querträger auf die Jochträger und beim Auflegen der Schalungsplatten auf die Querträger
für Personen eine Absturzgefahr durch die freien Bereiche zwischen den Jochträgern
oder durch die freien Bereiche zwischen den bereits aufgelegten Querträgern.
[0152] Das in Figur 6 gezeigte Befestigungselement 8a, 8b und auch in den Figuren 1 bis
7 und 9 bis 10 gezeigte Befestigungselemente 8a, 8b haben vier Sicherheitshaken 52
zum Einhängen und Sichern eines Fallschutznetzes. Die Sicherheitshaken 52 sind nebeneinander
am Befestigungselement 8a, 8b angeordnet, sodass ein Seil eines Fallschutznetzes durch
abwechselndes Umwickeln eines Sicherheitshakens 52 und eines benachbarten Sicherheitshakens
52 am Befestigungselement 8a, 8b festlegbar und sicherbar ist. Dadurch lässt sich
ein Fallschutznetz an Deckenstützen einer Deckenschalung befestigen und Abstürze von
Personen beim Erstellen von Deckenschalungen verhindern.
[0153] Die Sicherheitshaken 52 sind jeweils stoffschlüssig mit einer Aussenfläche des Befestigungselements
8a, 8b verbunden. Dabei ist die Aussenfläche von der konkaven Innenfläche 44 des Befestigungselements
8a, 8b abgewandt. Die Sicherheitshaken 52 sind sich radial nach aussen erstreckend
mit dem Befestigungselement 8a, 8b verbunden.
[0154] Figur 7 zeigt eine Aufsicht auf das Befestigungselement 8a, 8b der Figur 6.
[0155] Figur 8 zeigt ein Befestigungselement 8a, 8b das eine Rohrklemme 14 ist, wie es auch
in der Figur 5 gezeigt ist. Das Befestigungselement 8a, 8b hat zwei Halbschalenelemente
46a, 46b, welche jeweils eine konkave Fläche 44 umfassen. Die zwei Halbschalenelemente
46a, 46b sind mit einem Scharnier 53 gelenkig miteinander verbunden, sodass die zwei
Halbschalenelemente 46a, 46b um ein Rohr 3a, 3b, 4a, 4b einer Deckenstütze 2a, 2b
legbar sind.
[0156] Das Befestigungselement 8a, 8b hat eine Kraftschlussfläche 12 und eine Klemmvorrichtung
13, wobei die Kraftschlussfläche 12 durch die Klemmvorrichtung 13 so an das Rohr 3a,
3b, 4a, 4b einer Deckenstütze 2a, 2b drückbar ist, dass das Befestigungselement 8a,
8b kraftschlüssig am Rohr 3a, 3b, 4a, 4b befestigbar ist.
[0157] Figur 9 zeigt zwei auf einer Aufstellfläche 1 aufgestellte Deckenstützen 2a, 2b,
die mit einer Teleskopstrebe 6, wie sie in der Figur 4 gezeigt ist und zur Figur 4
beschrieben ist, gegeneinander verstrebt sind und Jochträger 27 stützen.
[0158] Figur 10 zeigt zwei auf einer Aufstellfläche 1 aufgestellte Deckenstützen 2a, 2b,
die mit einer Rohrstrebe 18, die ein Rohr ist, und mit Befestigungselementen 8a, 8b
gegeneinander verstrebt sind und Jochträger 27 stützen.
[0159] Jedes Befestigungselement 8a, 8b umfasst ein Befestigungselement 8a, 8b wie es in
den Figuren 6 und 7 gezeigt ist und ein Halteelement 19, das ein Befestigungselement
8a, 8b ist, wie es in der Figur 8 gezeigt ist.
[0160] Jedes Halteelement 19, ist dazu ausgelegt, einen Abschnitt der Rohrstrebe 18 aufzunehmen
und zu Halten.
[0161] Bei jedem der zwei Befestigungselemente 8a, 8b ist das Halteelement 19 um eine Drehachse
drehbar am Befestigungselement 8a, 8b gelagert.
[0162] Figur 11 zeigt eine Teleskopstrebe 6, wie sie in Figur 4 gezeigt ist, jedoch mit
anderen Befestigungselementen 8a, 8b. Das eine der Befestigungselemente 8a, 8b ist
ein plattenförmiges Befestigungselement und mit einer Bodenplatte 23 verschraubt.
Das andere der Befestigungselemente 8a, 8b ist U-profilförmig und am Rahmen eines
Rahmenschalelements 55 festgeklemmt. Das gezeigte Rahmenschalelement 55 ist mit der
Teleskopstrebe 6 gegen die Bodenplatte 23 verstrebt.
[0163] Figur 12 zeigt eine Teleskopstrebe 6, Befestigungselemente 8a, 8b und ein Rahmenschalelement
55, wie sie in Figur 11 gezeigt und vorstehend für die Figur 11 beschrieben sind.
Figur 12 zeigt eine Hangfläche 56 mit einem im Hang 58 befestigten Erdnagel 57. Das
gezeigte Rahmenschalelement 55 ist mit der Teleskopstrebe 6 gegen die Hangfläche 56
verstrebt.
[0164] Figur 13 zeigt ein Befestigungselement 8a, 8b mit einem Bolzen 47, wie es auch in
den Figuren 3 und 5 gezeigt ist und vorstehend zu diesen Figuren beschrieben ist.
Der gezeigte Verbindungsstift 43 ist eine Schraube, die mit einer Mutter gegen ein
selbsttätiges Lösen aus dem Durchgangsloch 41 gesichert ist.
[0165] Das Befestigungselement 8a, 8b hat zwei Halbschalenelemente 46a, 46b, welche jeweils
eine konkave Fläche 44 umfassen. Eines der zwei Halbschalenelemente 46a, 46b hat einen
Bolzendurchgang 48, wobei der Bolzen 47 durch diesen Bolzendurchgang 48 steckbar ist,
sodass die Halbschalenelemente 46a, 46b über den Bolzen 47 miteinander verbindbar
sind. Der Bolzen 47 erstreckt sich im durch den Bolzendurchgang 48 gesteckten Zustand
quer zu den konkaven Flächen 44. Der Bolzen 47 ist stoffschlüssig mit der konkaven
Fläche 44 des einen der zwei Halbschalenelemente 46a, 46b verbunden.
[0166] Der Bolzen 47 ist ein Formschlusselement 15, das durch Durchgangslöcher 17 im Rohr
3a, 3b, 4a, 4b einer Deckenstützte 2a, 2b steckbar ist. Der Bolzen 47 ist in ein Durchgangsloch
17 eines Rohrs 3a, 3b, 4a, 4b einer Deckenstütze 2a, 2b steckbar wobei das Halbschalenelement
46a, 46b, welches stoffschlüssig mit dem Bolzen 47 verbunden ist um das Rohr 3a, 3b,
4a, 4b legbar ist. Das andere der zwei Halbschalenelemente 46a, 46b ist auf den in
ein Durchgangsloch 17 eines Rohrs 3a, 3b, 4a, 4b einer Deckenstütze 2a, 2b gesteckten
Bolzen 47 aufsteckbar.
[0167] Zur Befestigung und Sicherung der Halbschalenelemente 46a, 46b am Rohr 3a, 3b, 4a,
4b hat der Bolzen 47 einen steckbaren Sicherungsstift 49, welcher ein Abziehen des
aufgesteckten Halbschalenelements 46a, 46b vom Bolzen 47 verhindert.
[0168] Das Befestigungselement 8a, 8b ist in einem Zustand in dem das Formschlusselement
15 in ein Durchgangsloch 17 eines Rohrs 3a, 3b, 4a, 4b einer Deckenstütze 2a, 2b eingesteckt
ist, durch den Sicherungsstift 49 am Rohr 3a, 3b, 4a, 4b sicherbar, sodass das Befestigungselement
8a, 8b formschlüssig am Rohr 3a, 3b, 4a, 4b befestigbar ist.
[0169] Wie vorstehend beschrieben besteht beim Erstellen einer Deckenschalung beim Auflegen
der Querträger auf die Jochträger und beim Auflegen der Schalungsplatten auf die Querträger
für Personen eine Absturzgefahr durch die freien Bereiche zwischen den Jochträgern
oder durch die freien Bereiche zwischen den bereits aufgelegten Querträgern.
[0170] Das in Figur 13 gezeigte Befestigungselement 8a, 8b hat vier Sicherheitshaken 52
zum Einhängen und Sichern eines Fallschutznetzes. Die Sicherheitshaken 52 sind nebeneinander
am Befestigungselement 8a, 8b angeordnet, sodass ein Seil eines Fallschutznetzes durch
abwechselndes Umwickeln eines Sicherheitshakens 52 und eines benachbarten Sicherheitshakens
52 am Befestigungselement 8a, 8b festlegbar und sicherbar ist. Dadurch lässt sich
ein Fallschutznetz an Deckenstützen einer Deckenschalung befestigen und Abstürze von
Personen beim Erstellen von Deckenschalungen verhindern.
[0171] Die Sicherheitshaken 52 sind jeweils stoffschlüssig mit einer Aussenfläche des Befestigungselements
8a, 8b verbunden. Dabei ist die Aussenfläche von der konkaven Innenfläche 44 des Befestigungselements
8a, 8b abgewandt. Die Sicherheitshaken 52 sind sich radial nach aussen erstreckend
mit dem Befestigungselement 8a, 8b verbunden.
[0172] Figur 14 zeigt eine Aufsicht auf das Befestigungselement 8a, 8b der Figur 13.
1. Verfahren zum Verstreben von zwei Deckenstützen (2a, 2b), die auf eine Aufstellfläche
(1) aufzustellen oder auf einer Aufstellfläche (1) aufgestellt sind, wobei jede der
zwei Deckenstützen (2a, 2b) jeweils zwei Rohre (3a, 3b bzw. 4a, 4b) aufweist, mit
den Schritten
o Befestigen einer Strebe (5) an einem Rohr (3a, 3b) einer der zwei Deckenstützen
(2a, 2b), und
o Befestigen der Strebe (5) an einem Rohr (4a, 4b) der anderen der zwei Deckenstützen
(2a, 2b), sodass die zwei Deckenstützen (2a, 2b) durch die Strebe (5) gegeneinander
verstrebt sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch die Schritte
o Befestigen eines ersten Strebenabschnitts (5a) der Strebe (5) am Rohr (3a, 3b) der
einen der zwei Deckenstützen (2a, 2b), und
o Befestigen eines zweiten Strebenabschnitts (5b) der Strebe (5) am Rohr (4a, 4b)
der anderen der zwei Deckenstützen (2a, 2b).
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 2, wobei die Strebe (5) eine Teleskopstrebe
(6) ist, die
o zwei Strebenenden (6a, 6b), die in Strebenlängsrichtung (7) voneinander abgewandt
sind, und
o an jedem der zwei Strebenenden (6a, 6b) jeweils ein Befestigungselement (8a, 8b)
aufweist,
gekennzeichnet durch die Schritte
o Ausziehen der Strebe (5) auf eine Länge L,
o Feststellen der Länge L bei der Strebe (5),
o Befestigen eines der zwei Strebenenden (6a, 6b) mit dessen Befestigungselement (8a,
8b) am Rohr (3a, 3b) der einen der zwei Deckenstützen (2a, 2b), und
o Befestigen des anderen der zwei Strebenenden (6a, 6b) mit dessen Befestigungselement
(8a, 8b) am Rohr (4a, 4b) der anderen der zwei Deckenstützen (2a, 2b).
4. Strebe (5) zum Verstreben von zwei Elementen, insbesondere von zwei auf einer Aufstellfläche
(1) aufgestellten Deckenstützen (2a, 2b),
dadurch gekennzeichnet, dass
o die Strebe (5) eine Teleskopstrebe (6) ist mit zwei Strebenenden (6a, 6b), die in
Strebenlängsrichtung (7) voneinander abgewandt sind,
o die Strebe (5) an jedem der zwei Strebenenden (6a, 6b) jeweils ein Schnellkopplungselement
(9) aufweist, das dazu ausgelegt ist mit einem
Schnellkopplungselement (10) eines Befestigungselements (8a, 8b), das ein Befestigungselement
(8a, 8b) zur Befestigung des Strebenendes (6a, 6b) an einem der zwei Elemente ist,
zu koppeln, sodass jedes der zwei
Strebenenden (6a, 6b) mit einem jeweiligen Befestigungselement (8a, 8b) lösbar verbindbar
ist, und
o die Strebe (5) dazu ausgelegt ist, durch Befestigen eines der zwei Strebenenden
(6a, 6b) an einem der zwei Elemente und Befestigen des anderen der zwei Strebenenden
(6a, 6b) am anderen der zwei Elemente die zwei Elemente gegeneinander zu verstreben.
5. Strebe (5) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem der zwei Strebenenden (6a, 6b) das jeweilige Schnellkopplungselement (9)
dazu ausgelegt ist, dass das jeweilige Befestigungselement (8a, 8b) gelenkig mit dem
jeweiligen Strebenende (6a, 6b) verbindbar ist.
6. Strebe (5) nach einem der Ansprüche 4 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der zwei Strebenenden (6a, 6b) jeweils einen Bolzen (40) mit einem Durchgangsloch
(41) als Schnellkopplungselement (9) aufweist.
7. Strebe (5) nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
o die Bolzen (40) Gewindebolzen sind,
o einer der Gewindebolzen ein Rechtsgewinde aufweist und an einem der zwei Strebenenden
(6a, 6b) in einem Gewinde so gehalten ist, dass sich der eine der Gewindebolzen in
Strebenlängsrichtung (7) erstreckt, und
o der andere der Gewindebolzen ein Linksgewinde aufweist und am anderen der zwei Strebenenden
(6a, 6b) in einem Gewinde so gehalten ist, dass sich der andere der Gewindebolzen
in Strebenlängsrichtung (7) erstreckt.
8. Verstrebungsvorrichtung (11) zur Verstrebung von zwei auf einer Aufstellfläche (1)
aufgestellten
Deckenstützen (2a, 2b), wobei jede der zwei Deckenstützen (2a, 2b) jeweils zwei
Rohre (3a, 3b bzw. 4a, 4b) aufweist, mit einer Strebe (5),
wobei
o die Verstrebungsvorrichtung (11) zwei Befestigungselemente (8a, 8b) aufweist, und
o die Strebe (5) über die zwei Befestigungselemente (8a, 8b) so an den Rohren (3a,
3b bzw. 4a, 4b) der zwei Deckenstützen befestigbar ist, dass die zwei Deckenstützen
(2a, 2b) durch die Strebe (5) gegeneinander verstrebt sind.
9. Verstrebungsvorrichtung (11) nach Anspruch 8,
wobei
o eines der zwei Befestigungselemente (8a, 8b) an einem Rohr (3a, 3b) einer der zwei
Deckenstützen (2a, 2b) zumindest teilweise das Rohr (3a, 3b) umgreifend befestigbar
ist,
o das andere der zwei Befestigungselemente (8a, 8b) an einem Rohr (4a, 4b) der anderen
der zwei Deckenstützen (2a, 2b) zumindest teilweise das Rohr (4a, 4b) umgreifend befestigbar
ist.
10. Verstrebungsvorrichtung (11) nach einem der Ansprüche 8 bis 9, wobei
o das eine der zwei Befestigungselemente (8a, 8b) eine Kraftschlussfläche (12) und
eine Klemmvorrichtung (13) aufweist, und
o die Kraftschlussfläche (12) durch die Klemmvorrichtung (13) so an das Rohr (3a,
3b) der einen der zwei Deckenstützen (2a, 2b) drückbar ist, dass das Befestigungselement
(8a, 8b) kraftschlüssig am Rohr (3a, 3b) der einen der zwei Deckenstützen (2a, 2b)
befestigbar ist.
11. Verstrebungsvorrichtung (11) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, wobei das eine der
zwei
Befestigungselemente (8a, 8b) eine Rohrklemme (14) ist.
12. Verstrebungsvorrichtung (11) nach einem der Ansprüche 8 bis 11, wobei
o das andere der zwei Befestigungselemente (8a, 8b) ein Formschlusselement (15) und
eine Sicherungsvorrichtung (16) aufweist, und
o das Formschlusselement (15) in ein Durchgangsloch (17) des Rohrs (4a, 4b) der anderen
der zwei Deckenstützen (2a, 2b) steckbar ist, und
o in einem Zustand in dem das Formschlusselement (15) in das Durchgangsloch (17) des
Rohrs (4a, 4b) eingesteckt ist, das Formschlusselement (15) durch die Sicherungsvorrichtung
(16) in diesem Zustand sicherbar ist, sodass das andere der zwei Befestigungselemente
(8a, 8b) formschlüssig am Rohr (4a, 4b) der anderen der zwei Deckenstützen (2a, 2b)
befestigbar ist.
13. Verstrebungsvorrichtung (11) nach Anspruch 12, wobei das Formschlusselement (15) ein
Bolzen (47) ist und die Sicherungsvorrichtung (16) einen durch den Bolzen (47) steckbaren
Sicherungsstift (49), Sicherungssplint oder Sicherungskeil umfasst.
14. Verstrebungsvorrichtung (11) nach einem der Ansprüche 8 bis 13, wobei die Strebe (5)
eine Teleskopstrebe (6) mit zwei Strebenenden (6a, 6b), die in
Strebenlängsrichtung (7) voneinander abgewandt sind, insbesondere eine Strebe (5)
nach einem der Ansprüche 4 bis 7, ist und das eine der zwei
Befestigungselemente (8a, 8b) mit einem der zwei Strebenenden (6a, 6b) verbunden ist,
und das andere der zwei Befestigungselemente (8a, 8b) mit dem anderen der zwei Strebenenden
(6a, 6b) verbunden ist.
15. Verstrebungsvorrichtung (11) nach einem der Ansprüche 8 bis 13, wobei die Strebe (5)
eine Rohrstrebe (18) ist, und jedes der zwei Befestigungselemente (8a, 8b) jeweils
ein Halteelement (19) umfasst, welches dazu ausgelegt ist einen Abschnitt der Rohrstrebe
(18) aufzunehmen und zu Halten.
16. Verstrebungsvorrichtung (11) nach Anspruch 15, wobei bei jedem der zwei Befestigungselemente
(8a, 8b), das Halteelement (19) jeweils eine weitere Kraftschlussfläche (20) und eine
weitere Klemmvorrichtung (21) aufweist, wobei die weitere Kraftschlussfläche (20)
durch die weitere Klemmvorrichtung (21) so an den Abschnitt der Rohrstrebe (18) drückbar
ist, dass die Rohrstrebe (18) von den Halteelementen (19) der zwei Befestigungselemente
(8a, 8b) kraftschlüssig haltbar ist.
17. Verwendung einer Strebe (5) nach einem der Ansprüche 4 bis 7 oder einer Verstrebungsvorrichtung
(11) nach einem der Ansprüche 8 bis 16 zum Verstreben, insbesondere nach einem Verfahren
nach einem der Ansprüche 1 bis 3, von zwei Deckenstützen (2a, 2b) gegeneinander oder
von einem Schalelement und einer Bodenfläche, insbesondere einer Bodenplatte (23),
gegeneinander.
18. Stützeinrichtung (24) zum Stützen einer Deckenschalung, mit
o Deckenstützen (2a, 2b), wobei mindestens zwei der Deckenstützen (2a, 2b) jeweils
zwei Rohre (6a, 6b, bzw. 7a, 7b) aufweisen, und
o einer Strebe (5) nach einem der Ansprüche 4 bis 7 oder einer Verstrebungsvorrichtung
(11) nach einem der Ansprüche 8 bis 16,
wobei die mindestens zwei der Deckenstützen (2a, 2b) mit der Strebe (5) oder der Verstrebungsvorrichtung
(11), insbesondere nach einem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gegeneinander
verstrebt sind.
19. Wandschalung zum Betonieren einer Wand, mit einem vertikalen Wandschalelement (26)
und mindestens einer Strebe (5) nach einem der Ansprüche 4 bis 7, wobei das vertikale
Wandschalelement (26) durch die mindestens eine Strebe (5) gegen eine Bodenfläche,
insbesondere eine Bodenplatte (23), verstrebt ist.
20. Strebe (5), insbesondere nach einem der Ansprüche 4 bis 7, zum Verstreben von zwei
auf einer Aufstellfläche (1) aufgestellten Deckenstützen (2a, 2b),
dadurch gekennzeichnet, dass
o die Strebe (5) eine Strebe, insbesondere eine Teleskopstrebe (6), ist mit zwei Strebenenden
(6a, 6b), die in Strebenlängsrichtung (7) voneinander abgewandt sind,
o die Strebe (5) an mindestens einem der zwei Strebenenden (6a, 6b) einen Sicherheitshaken
zum Einhängen und Sichern eines Fallschutznetzes aufweist, und
o die Strebe (5) dazu ausgelegt ist, durch Befestigen eines der zwei Strebenenden
(6a, 6b) an einer der zwei Deckenstützen (2a, 2b) und Befestigen des anderen der zwei
Strebenenden (6a, 6b) an der anderen der zwei Deckenstützen (6a, 6b) die zwei Deckenstützen
(6a, 6b) gegeneinander zu verstreben.
21. Strebe (5), insbesondere nach einem der Ansprüche 4 bis 7, zum Verstreben von zwei
auf einer Aufstellfläche (1) aufgestellten Deckenstützen (2a, 2b),
dadurch gekennzeichnet, dass
o die Strebe (5) eine Strebe (5), insbesondere Teleskopstrebe (6), ist mit zwei Strebenenden
(6a, 6b), die in Strebenlängsrichtung (7) voneinander abgewandt sind,
o die Strebe (5) zwischen den zwei Strebenenden (6a, 6b) einen Sicherheitshaken zum
Einhängen und Sichern eines Fallschutznetzes aufweist, und
o die Strebe (5) dazu ausgelegt ist, durch Befestigen eines der zwei Strebenenden
(6a, 6b) an einer der zwei Deckenstützen (2a, 2b) und Befestigen des anderen der zwei
Strebenenden (6a, 6b) an der anderen der zwei Deckenstützen (6a, 6b) die zwei Deckenstützen
(6a, 6b) gegeneinander zu verstreben.