[0001] Die Erfindung betrifft ein Gelenk für eine Firstverbindung, welche in einem Zeltgerüst
oder einem modularen Bauwerk zur Verbindung von Holmen mit einer Firstpfette verwendet
werden kann, sowie eine Firstverbindung und eine ausklappbare Rahmenkonstruktion mit
wenigstens einer solchen Firstverbindung.
[0002] In der Konstruktion von Zelten und modularen Bauwerken sind stabile, aber gleichzeitig
flexible Gelenke und Verbindungselemente erforderlich, um beispielsweise Holme miteinander
bzw. mit einer Firstpfette zu verbinden. Bisherige Lösungen verwenden oft starre Verbindungen
oder Mehrfachgelenke, die eine umständliche Montage und eine eingeschränkte Beweglichkeit
mit sich bringen.
[0003] Ein solches Verbindungselement ist aus der
DE 603 03 776 T2 bekannt. Das Verbindungselement ist im Wesentlichen durch einen starren Winkel gebildet,
an dessen Schenkeln jeweils ein Holm schwenkbar befestigt werden kann. Zudem ist an
dem Verbindungselement über einen mittig angeordneten Drehzapfen ein weiteres Gelenk
zur Anbindung einer Firstpfette befestigbar.
[0004] Weiter ist aus der
WO 2018/150058 A1 ein starrer Winkel bekannt, dessen Schenkel in Holme eingesteckt werden können, und
der eine Durchgangsöffnung zur Befestigung einer Firstpfette aufweist.
[0005] Demgegenüber hat die Erfindung das Ziel, eine einfache, robuste und flexible Lösung
zur Verbindung von Holmen bereitzustellen, die zugleich eine klappbare oder verstellbare
Firstpfette erlaubt.
[0006] Diese Aufgabe wird durch ein Gelenk für eine Firstverbindung mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0007] Ein Gelenk nach der vorliegenden Erfindung erlaubt eine Dreh- und Klappbewegung der
Firstpfette relativ zu schenkbar gelagerten Holmen, insbesondere auf derselben Achse,
die das Schwenken der Holme zulässt. Dies ermöglicht eine 2-achsige Drehbewegung der
Firstpfette relativ zu den Holmen.
[0008] Hierzu weist das Gelenk nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ein
Haltestück auf, das um eine erste Schwenkachse schwenkbar an einer Hülse, beispielsweise
einer Gewindehülse mit Innengewinde, festgelegt ist, um die herum zwei mit Holmen
verbindbare (Gelenk-)Schenkel schwenkbar sind. Dabei lagert das Haltestück zudem ein
mit einer Firstpfette verbindbares Verbindungsmittel, beispielsweise einen Zapfen,
um eine zweite Schwenkachse schwenkbar. Die erste Schwenkachse kann dabei insbesondere
im Wesentlichen senkrecht zu der zweiten Schwenkachse angeordnet sein. Beispielsweise
sind das Haltestück und die Schenkel mittels wenigstens eines Passbolzens und/oder
mittels wenigstens einer Schraube an der Hülse befestigt.
[0009] Eine erfindungsgemäße Firstverbindung ist insbesondere zur Befestigung zweier Holme
an einer Firstpfette geeignet und weist hierzu einen ersten Schenkel und einen zweiten
Schenkel, die jeweils zur Verbindung mit einem Holm ausgebildet sind, und ein Verbindungsmittel
zum Anschluss einer Firstpfette an die Schenkel auf. Wenn die Schenkel relativ zueinander
um ein erstes Schwenklager schwenkbar sind, an dem das Verbindungsmittel befestigt
ist, wird dadurch der Auf- und Abbau einer Rahmenkonstruktion erleichtert sowie die
Transport- und Lagerfähigkeit verbessert. Mit anderen Worten ist die Firstverbindung
derart gestaltet, dass sowohl die Holme als auch die Firstpfette in einer klappbaren
Weise integriert sind. Dies ermöglicht es, die Holme und die Firstpfette schon vor
dem Aufrichten eines Zeltgerüsts oder der Rahmenkonstruktion eines modularen Bauwerks
mittels der erfindungsgemäßen Firstverbindung so aneinander zu befestigen, dass diese
zum Aufrichten nur noch relativ zueinander in die gewünschte Position geschwenkt werden
müssen. Beim Abbau eines Zeltgerüsts oder einer Rahmenkonstruktion können die Holme
und die Firstpfette bei Bedarf über die Firstverbindung miteinander verbunden bleiben
und können platzsparend im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet werden.
[0010] In der Firstverbindung kann jeder Schenkel eine Drehscheibe aufweisen, die auf dem
ersten Schwenklager so geführt ist, dass die Drehscheiben der beiden Schenkel aneinander
- entweder direkt oder indirekt über wenigstens eine Scheibe zur Verringerung der
Reibung - anliegen. Hierdurch wird eine sichere Führung der Schenkel zueinander erreicht.
[0011] Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann jeder Schenkel einen stirnseitigen
Anschlag aufweisen, um die Schwenkung der Schenkel zueinander in eine Richtung zu
begrenzen, wenn der Anschlag des ersten Schenkels an dem Anschlag des zweiten Schenkels
anliegt. Hierbei kann beispielsweise der Anschlag des ersten Schenkels eine Nut und
der Anschlag des zweiten Schenkels eine an die Nut des ersten Schenkels angepasste
Feder aufweisen. So kann mit einer solchen Nut- und Federeinrastung in Passform eine
besonders stabile Verbindung hergestellt werden, in der die beiden Holme in einer
gemeinsamen Ebene gehalten werden. Die Schenkel können je nach Dachneigung des Zeltgerüsts
oder der Rahmenkonstruktion eines modularen Bauwerks beispielsweise um 30° bis 90°,
insbesondere um etwa 45° bis 65°, z.B. etwa 56°, relativ zueinander schwenkbar sein.
[0012] Eine besonders einfache und zuverlässige Konstruktion der Firstverbindung ist möglich,
wenn das erste Schwenklager wenigstens einen Passbolzen aufweist. Die Drehscheiben
der beiden Schenkel können dabei entweder direkt über den beispielsweise verschraubbar
ausgebildeten Passbolzen geführt sein oder der Passbolzen wird in eine Gewindehülse
eingeschraubt, auf der die Drehscheiben der beiden Schenkel gelagert sind.
[0013] In der Firstverbindung kann das Verbindungsmittel einen über ein zweites Schwenklager
mit dem ersten Schwenklager verbundenen Zapfen aufweisen. Ein Lagerelement des zweiten
Schwenklagers kann hierzu mittels des Passbolzens lösbar befestigt sein. Dabei kann
die Schwenkachse des ersten Schwenklagers senkrecht zu der Schwenkachse des zweiten
Schwenklagers angeordnet sein, insbesondere derart, dass im aufgerichteten Zustand
des Zeltgerüsts oder der Rahmenkonstruktion eines modularen Bauwerks die Schwenkachse
des ersten Schwenklagers horizontal verläuft und die Schwenkachse des zweiten Schwenklagers
vertikal verläuft.
[0014] Beispielsweise können die Holme und/oder die Firstpfette als Hohlprofile mit im Wesentlichen
rechteckigen Querschnitt ausgebildet sein, so dass diese auf die Schenkel bzw. den
Zapfen des Verbindungsmittels aufsteckbar sind. Alle Kanten und Ecken können zum Schutz
vor Verletzungen und Materialbeschädigungen abgerundet gestaltet sein. Zudem können
die Schenkel und/oder der Zapfen so an die Holme bzw. die Firstpfette angepasst sein,
dass ein kantenloser Übergang zu diesen Hohlprofilen erfolgen kann.
[0015] Es hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn die Achse des zweiten Schwenklagers
und/oder ein Halteelement zur Befestigung des Zapfens an der Firstpfette als Flaschenzug-Aufhängungspunkt
ausgebildet ist/sind. Eine zweifache Seilaufhängung mittels solcher Flaschenzug-Aufhängungspunkte
erleichtert die Montage der Beplanung eines Zeltes oder eines modularen Bauwerks.
Optional kann die Firstverbindung mit integrierten Transportgriffen und/oder Hebevorrichtungen
ausgestattet sein. Die Firstverbindung ist zudem vorzugsweise wartungsfrei und rostfrei.
[0016] Die Erfindung betrifft weiter auch eine ausklappbare Rahmenkonstruktion für ein Zeltgerüst
oder ein modulares Bauwerk mit mehreren Holmen und wenigstens einer Firstpfette, wobei
zwei Holme und wenigstens eine Firstpfette über eine Firstverbindung der oben genannten
Art schwenkbar miteinander verbunden sind. Die ausklappbare Rahmenkonstruktion dient
dabei u.a. zur Verbindung von First und Traufe. Die Holme und/oder die Firstpfette
können dabei teleskopartig ausfahrbar sein, was Transport und Lagerung weiter vereinfacht.
Mit der ausklappbaren Rahmenkonstruktion kann somit beispielsweise ein Faltzelt schnell
aus dem Transportzustand auf- und abgebaut werden. Die Firstverbindung als einachsiges
Gelenk-Klappsystem in horizontaler Richtung mit einachsiger Aufhängung der Firstpfette
und der Holme bietet dabei gegenüber bekannten Lösungen den Vorteil einer passgenauen
und hochpräzisen Gelenkverbindung und ist eine einfache, robuste und flexible Lösung
zur Verbindung von Holmen, die zugleich eine klappbare oder verstellbare Firstpfette
erlaubt. Dadurch wird der Auf- und Abbau erleichtert sowie die Transport- und Lagerfähigkeit
verbessert
[0017] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels und unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen schematisch:
- Figur 1
- in Perspektivansicht eine erfindungsgemäße Rahmenkonstruktion für ein Zeltgerüst oder
ein modulares Bauwerk,
- Figur 2
- in Seitenansicht eine erfindungsgemäße Firstverbindung,
- Figur 3
- einen Schnitt entlang der Linie C-C in Figur 2,
- Figuren 4a, 4b
- in Perspektivansicht einen ersten Schenkel der Firstverbindung nach Figur 2,
- Figur 5
- in Seitenansicht den Schenkel nach Figur 4a und 4b,
- Figur 6
- in Draufsicht den Schenkel nach Figur 4a und 4b,
- Figuren 7a, 7b
- in Perspektivansicht einen zweiten Schenkel der Firstverbindung nach Figur 2,
- Figur 8
- in Seitenansicht den Schenkel nach Figur 7a und 7b, und
- Figur 9
- in Draufsicht den Schenkel nach Figur 7a und 7b.
[0018] Die in Figur 1 gezeigte Rahmenkonstruktion 1 eines Zeltes weist in an sich bekannter
Weise mehrere vertikale Stützen 2, Holme 3, Firstpfetten 4 und Traufelemente 5 auf.
In der vergrößerten Detailansicht der Figur 2 ist eine Firstverbindung 6 dargestellt,
der zwei Holme 3 und eine Firstpfette 4 miteinander verbindet.
[0019] Hierzu weist die Firstverbindung 6 einen ersten Schenkel 7, der einzeln in den Figuren
4a, 4b, 5 und 6 dargestellt ist, und einen zweiten Schenkel 8 auf, der einzeln in
den Figuren 7a, 7b, 8 und 9 dargestellt ist. Die beiden Schenkel 7, 8 sind dabei jeweils
zur Verbindung mit jeweils einem Holm 3 ausgebildet. Hierzu weisen die Schenkel jeweils
einen abgerundeten Vorsprung 9 auf, der in ein Ende des jeweils als rechteckiges Hohlprofil
ausgebildeten Holmes 3 einsteckbar ist. Über eine Schraube 10 können die Holme 3 auf
dem jeweiligen Vorsprung 9 fixiert werden. Wie in Figur 2 gezeigt, ist die Außenkontur
des jeweiligen Schenkels 7, 8 so an die Holme 3 angepasst, dass ein weitgehend kantenloser
Übergang zu den Hohlprofilen hergestellt werden kann.
[0020] Ein Zapfen 11 der Firstverbindung 6 kann in ähnlicher Weise mit einem kantenlosen
Übergang in das Hohlprofil einer Firstpfette 4 eingesteckt und dort mit einer Schraube
12 gesichert werden. Die Schraube 12 kann auf ihrer im aufgerichteten Zustand der
Rahmenkonstruktion 1 unteren Seite eine Öse, beispielsweise zur Befestigung eines
Flaschenzugs, aufweisen.
[0021] Die beiden Schenkel 7, 8 sind relativ zueinander schwenkbar in der Firstverbindung
6 vorgesehen. Hierzu weist jeder Schenkel eine Drehscheibe 13 auf, die im montierten
Zustand aneinander anliegen. Durch die beiden Drehscheiben erstreckt sich, wie in
der Schnittansicht der Figur 3 zu erkennen ist, eine Gewindehülse 14, in die von einer
Seite ein Verbindungsmittel in Form eines Passbolzens 15 und von der anderen Seite
eine Schraube 16 eingeschraubt ist. Die Gewindehülse 14 bildet zusammen mit den Drehscheiben
13 ein erstes Schwenklager, um das die Schenkel 7, 8 präzise geführt schwenkbar sind.
Eine (geringe) Überlänge der Hülse 14 erlaubt es, dass die 2-achsige Drehbewegung
ausgeführt werden kann.
[0022] Der Passbolzen 15 legt den Zapfen 11 über ein zweites Schwenklager and Schenkeln
fest. Das zweite Schwenklager ist im Wesentlichen durch eine Schraube 17 gebildet,
die einen beispielsweise gabelförmigen Bereich des Zapfens 11 schwenkbar an einem
Haltestück 18 befestigt. Wie aus Figur 3 zu erkennen ist, ist die horizontale Schwenkachse
des ersten Schwenklagers senkrecht zu der vertikalen Schwenkachse des zweiten Schwenklagers
angeordnet. Auch die Schraube 17 kann auf ihrer im aufgerichteten Zustand der Rahmenkonstruktion
1 unteren Seite eine Öse, beispielsweise zur Befestigung eines Flaschenzugs, aufweisen.
[0023] In dem in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiel sind die beiden Schenkel 7, 8
um etwa 56° zueinander um das erste Schwenklager (Gewindehülse 14) schwenkbar. In
der in Figur 2 gezeigten Ausrichtung zueinander liegt ein stirnseitiger Anschlag des
ersten Schenkels 7 and einem entsprechenden stirnseitigen Anschlag des zweiten Schenkels
8 derart an, dass die Schenkel in eine Richtung nicht weiter verschwenkt werden können.
Der Anschlag des ersten Schenkels 7 weist in dem gezeigten Beispiel eine Nut 19 auf
und der Anschlag des zweiten Schenkels 8 weist eine an die Nut 19 angepasste Feder
20 auf, die wie in Figur 3 gezeigt ineinandergreifen, um eine besonders sichere Führung
der Schenkel zueinander zu erreichen. Damit wird eine Verdrehsicherung der Anschlagpunkte
der Fristverbindung 6 am einachsigen Gelenk erreicht. Die Schenkel können weiter jeweils
mit Öffnungen versehen sein, die als Transportgriffe 21 dienen.
[0024] Die Fristverbindung 6 bildet somit ein einachsiges Gelenk, das sowohl die Holme 3
als auch die Firstpfette 4 in einer klappbaren Weise integriert. Die Rahmenkonstruktion
1 hat damit eine einfache, robuste und flexible Verbindung der Holme 3, die zugleich
eine klappbare oder verstellbare Firstpfette 4 ermöglicht. Dadurch wird der Auf- und
Abbau erleichtert sowie die Transport- und Lagerfähigkeit verbessert.
Bezugsziffern
[0025]
- 1
- Rahmenkonstruktion
- 2
- Stütze
- 3
- Holm
- 4
- Firstpfette
- 5
- Traufelement
- 6
- Firstverbindung
- 7
- erster Schenkel
- 8
- zweiter Schenkel
- 9
- abgerundeter Vorsprung
- 10
- Schraube
- 11
- Zapfen
- 12
- Schraube
- 13
- Drehscheibe
- 14
- Gewindehülse
- 15
- Passbolzen
- 16
- Schraube
- 17
- Schraube
- 18
- Haltestück
- 19
- Nut
- 20
- Feder
- 21
- Transportgriff
1. Gelenk, insbesondere zur Verbindung zweier Holme an einer Firstpfette in einer Firstverbindung,
wobei das Gelenk ein Haltestück (18) aufweist, das um eine erste Schwenkachse schwenkbar
an einer Hülse (14) festgelegt ist, um die zwei mit Holmen (3) verbindbare Gelenk-Schenkel
(7, 8) schwenkbar sind, wobei das Haltestück (18) ein mit einer Firstpfette (4) verbindbares
Verbindungsmittel (11) um eine zweite Schwenkachse schwenkbar lagert, und wobei die
erste Schwenkachse senkrecht zu der zweiten Schwenkachse angeordnet ist.
2. Gelenk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltestück (18) und die Schenkel (7, 8) mittels wenigstens eines Passbolzens
(15) und/oder mittels wenigstens einer Schraube (16) an der Hülse (14) befestigt sind.
3. Firstverbindung zur Befestigung zweier Holme an einer Firstpfette mittels eines Gelenks
nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Firstverbindung den ersten Schenkel (7) und den
zweiten Schenkel (8), die jeweils zur Verbindung mit einem Holm (3) ausgebildet sind,
und das Verbindungsmittel (11) zum Anschluss einer Firstpfette (4) an die Schenkel
(7, 8) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (7 ,8) relativ zueinander um ein erstes Schwenklager, das die erste
Schwenkachse bildet, schwenkbar sind, an dem das Verbindungsmittel (11) befestigt
ist.
4. Firstverbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Schenkel (7, 8) eine Drehscheibe (13) aufweist, die auf dem ersten Schwenklager
derart geführt ist, dass die Drehscheiben (13) der beiden Schenkel (7, 8) aneinander
anliegen.
5. Firstverbindung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Schenkel (7, 8) einen stirnseitigen Anschlag derart aufweist, dass die Schwenkung
der Schenkel (7, 8) zueinander in eine Richtung begrenzt ist, wenn der Anschlag des
ersten Schenkels (7) an dem Anschlag des zweiten Schenkels (8) anliegt.
6. Firstverbindung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag des ersten Schenkels (7) eine Nut (19) und der Anschlag des zweiten
Schenkels (8) eine an die Nut (19) des ersten Schenkels (7) angepasste Feder (20)
aufweist.
7. Firstverbindung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (7, 8) um 30° bis 90°, insbesondere um etwa 45° bis 65°, relativ zueinander
schwenkbar sind.
8. Firstverbindung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Schwenklager einen Passbolzen (15) aufweist.
9. Firstverbindung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsmittel (11) einen über ein zweites Schwenklager mit dem ersten Schwenklager
verbundenen Zapfen aufweist.
10. Firstverbindung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (17) des zweiten Schwenklagers und/oder ein Halteelement (12) zur Befestigung
des Zapfens (11) an der Firstpfette (4) als Flaschenzug-Aufhängungspunkt ausgebildet
ist.
11. Ausklappbare Rahmenkonstruktion (1) für ein Zeltgerüst oder ein modulares Bauwerk
mit mehreren Holmen (3) und wenigstens einer Firstpfette (4) dadurch gekennzeichnet, dass zwei Holme (3) und eine Firstpfette (4) über eine Firstverbindung (6) nach einem
der Ansprüche 3 bis 10 schwenkbar miteinander verbunden sind.