[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Übertragungsmittel zum Betätigen einer automatischen
Dichtung, zumindest aufweisend ein erstes Gehäuse, ein Betätigungsmittel und ein Längenverstellmittel,
wobei das Betätigungsmittel zumindest teilweise über ein Ende des ersten Gehäuses
hinausragt.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Drehflügeltüren und verschiedene Arten von Schwingtüren,
Pendeltüren oder Pivottüren bekannt.
[0003] Drehflügeltüren sind die am häufigsten anzutreffenden Türen. Diese sind über Türbänder
an einer Zarge schwenkbar gelagert und liegen im geschlossenen Zustand an der Zarge
an. verhindert. Schwingtüren, Pendeltüren oder Pivottüren können unter anderem dadurch
unterschieden werden, wie ein Türblatt dieser Türen schwingt.
[0004] Zum ersten gibt es Pivottüren, deren Türblätter über Türbänder an einem Laibungsbrett
der Zarge angeschlagen sind, durch die das Türblatt aus einer Schließstellung der
Tür in eine erste Öffnungsrichtung um eine erste Drehachse geschwenkt werden kann
und durch die das Türblatt aus der Schließstellung in eine zweite zur ersten Öffnungsrichtung
entgegengesetzte zweite Öffnungsrichtung um eine zweite Drehachse geschwenkt werden
kann.
[0005] Zum zweiten gibt es Pivottüren, deren Türblätter über Türbänder am Boden und an einem
Sturz der Zarge oder der Decke befestigt werden. Die Drehachse des Türblattes verläuft
zwischen den Türbändern durch das Türblatt.
[0006] Zum dritten gibt es Pivottüren, die über Türbänder an einem Laibungsbrett der Zarge
angeschlagen sind, bei denen das Türblatt aber nur um eine Drehachse in beide Öffnungsrichtungen
geschwenkt werden kann, um geöffnet zu werden. Bei diesen Türen verläuft, wie eingangs
beschrieben, die einzige Drehachse in einem Zwischenraum zwischen dem Türblatt und
dem Laibungsbrett der Zarge. Dieser Zwischenraum wird in der Regel abgedichtet, damit
kein Luftzug und kein Schallübertrag zwischen den beiden durch die Tür getrennten
Räume auftreten. Dazu können Kunststoff und/oder Aluminiumprofile eingesetzt werden.
[0007] Bei vielen Anwendungen von Drehflügeltüren oder Pivottüren besteht der Bedarf, im
geschlossenen Zustand der Tür einen Zwischenraum zwischen dem Türblatt und dem Boden
abzudichten.
[0008] Für die Abdichtung dieser Zwischenräume haben sich insbesondere bei Drehflügeltüren
aus verschiedenen Gründen sogenannte automatische Dichtungen bewährt, bei denen automatisch
beim Schließen der Tür ein an dem Türblatt bewegbar befestigtes Dichtungsprofil auf
den Boden abgesenkt wird. Diese Absenkbewegung wird bei bekannten Systemen über einen
Mechanismus bewirkt, der einerseits mit dem Dichtungsprofil und andererseits mit dem
Türblatt verbunden ist. In diesen Mechanismus wird beim Bewegen des Türblatts in seine
Schließstellung eine Kraft eingeleitet, durch die der Mechanismus betätigt wird. Die
Krafteinleitung erfolgt über einen sogenannten Auslöser, der bei gekannten Systemen
auf der Seite der Türbänder über das Türblatt hinausragt. Dieser Auslöser ist verschiebbar
gelagert und schlägt beim Schließen der Tür an dem Laibungsbrett der Zarge an. Dadurch
wird die zum Bewegen des Dichtungsprofils notwendige Kraft in den Mechanismus eingeleitet.
Kommt beim Öffnen der Tür der Auslöser von dem Laibungsbrett der Zarge frei, wird
mittels der Kraft von Federn, die bei der Absenkbewegung gespannt wurden, die Dichtungsleiste
angehoben.
[0009] Zumeist weisen die automatischen Dichtungen ein Gehäuse auf, das an dem Türblatt
befestigt wird und in dem der Mechanismus angeordnet ist. Im nicht ausgelösten Zustand
ist meist auch das Dichtungsprofil größtenteils in dem Gehäuse angeordnet.
[0010] Durch die Betätigung des Auslösers wird das Dichtungsprofil abgesenkt. Bei bekannten
Systemen wird der Auslöser zur Betätigung eingedrückt. Dabei ist der Weg, den das
Dichtungsprofil angesenkt wird über eine Mechanik daran gekoppelt, wie weit der Auslöser
eingedrückt wird. Hierbei wird durch ein stärkeres Betätigen des Auslösers das Dichtungsprofil
stärker abgesenkt und durch ein weniger starkes Betätigen des Auslösers, das Dichtungsprofil
weniger weit abgesenkt. Bei bekannten Systemen ist der Auslöser daher einstellbar,
um diesen so einzustellen, dass das Dichtungsprofil mit einer optimalen Kraft nach
einer Absenkung auf dem Untergrund aufliegt. Wird der Auslöser zu wenig betätigt,
kann dies dazu führen, dass nach dem Absenken des Dichtungsprofils noch ein Spalt
zwischen Dichtungsprofil und Untergrund verbleibt. Wird der Auslöser zu stark betätigt,
kann dies dazu führen, dass das Dichtungsprofil mit einem erhöhten Druck auf dem Untergrund
aufliegt. Dies kann zu einer Deformierung und einer schnelleren Abnutzung des Dichtungsprofils
führen.
[0011] Die erforderliche Einstellbarkeit des Auslösers wird erschwert, wenn an der Bandseite
der Tür eine Klemmschutzvorrichtung zur Abdeckung des Spaltes zwischen Türblatt und
Zarge angebracht ist. Dies ist insbesondere im öffentlichen Bereich, beispielsweise
in Kindertagesstätten Pflicht, um ein Einklemmen von Körperteilen bei einem Schließen
der Tür zu verhindern. Ein solcher Fingerschutz ist zum Beispiel in der Anmeldung
DE 10 2019 119 299.4 offenbart. Die Klemmschutzvorrichtung überdeckt den Bereich, in welchem der Auslöser
einer automatischen Dichtung aus dem Türblatt vorsteht. Um den Auslöser einzustellen,
ist es in diesen Fällen häufig erforderlich die automatische Dichtung auszubauen,
den Auslöser einzustellen und die Dichtung wieder einzubauen. Erst dann kann kontrolliert
werden, ob das Einstellen des Auslösers in der richtigen Weise erfolgt ist. Stimmt
die Einstellung noch nicht, muss der Vorgang des Ausbauens wiederholt werden. Dies
ist zeitaufwendig und schwer zu kontrollieren.
[0012] Hier setzt die vorliegende Erfindung an.
[0013] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zu schaffen,
bei der eine optimale Auslösung einer automatischen Türdichtung durch ein einfaches
Einstellen des Auslösemechanismus, insbesondere auch bei Türen mit einer Klemmschutzvorrichtung,
gegeben ist.
[0014] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Übertragungsmittel zum Betätigen einer
automatischen Dichtung gelöst, zumindest aufweisend ein erstes Gehäuse, ein Betätigungsmittel
und ein Längenverstellmittel, wobei das Betätigungsmittel zumindest teilweise über
ein Ende des ersten Gehäuses hinausragt, wobei die Länge des Betätigungsmittels, die
über ein Ende des ersten Gehäuses hinausragt, einstellbar ist und das Längenverstellmittel
geeignet und eingerichtet ist, die Länge des Betätigungsmittel, die über ein Ende
des ersten Gehäuses hinausragt, einzustellen.
[0015] Durch das vorgeschlagene Übertragungsmittel wird ein das Betätigen der automatischen
Dichtung über das Übertragungsmittel ausgelöst. Das Übertragungsmittel weist ein erstes
Gehäuse auf, welches in einer Nut eines Türblatts eingesetzt werden kann. Das Übertragungsmittel
weist ein Betätigungsmittel auf, welches mittels des Längenverstellmittels in seiner
Länge eingestellt werden kann. Vorteilhaft ist hierbei insbesondere, dass die Einstellung
des Betätigungsmittels nicht unmittelbar erfolgen muss, sondern über das Längenverstellmittel
vorgenommen werden kann.
[0016] Es kann vorgesehen sein, dass das Betätigungsmittel eindrückbar ist. Das Eindrücken
des Betätigungsmittel kann durch eine Kraft erfolgen, die auf das Betätigungsmittel
eingebracht wird.
[0017] Es kann vorgesehen sein, dass das Betätigungsmittel in einer Hülse des Längenverstellmittels
zumindest teilweise geführt ist, wobei das Betätigungsmittel an seinem in der Hülse
liegenden Ende einen Sechskantkopf aufweist, wobei die Hülse geeignet und eingerichtet
ist, den Sechskantkopf zu drehen. Das Übertragungsmittel ist zu einem Teil seiner
Länge in der Hülse geführt. Ein anderer Teil der Länge des Übertragungsmittels ragt,
wie beschrieben über ein Ende des ersten Gehäuses. Durch die Drehung der Hülse wird
der Sechskantkopf des Betätigungsmittels mitgenommen und das Betätigungsmittel gedreht.
Das Betätigungsmittel läuft in der Hülse, so dass sich der Teil des Übertragungsmittels,
welcher in der Hülse geführt wird, verschiebt. Durch die Verschiebung des Betätigungsmittels
innerhalb der Hülse wird automatisch die Länge des Betätigungsmittels, die über ein
Ende des ersten Gehäuses hinausragt, ebenfalls geändert, da das Betätigungsmittel
insgesamt die keine Längenänderung erfährt.
[0018] Die Anordnung zum Betätigen einer automatischen Türdichtung weist ein Übertragungsmittel
nach einem der vorhergehenden Ansprüche und eine automatische Türdichtung auf, welche
zumindest aufweist ein zweites Gehäuse, ein bewegbares Dichtungsprofil, einen Mechanismus
zum Bewegen des Dichtungsprofils gegenüber dem zweiten Gehäuse, und einen eindrückbaren
Auslöser zum Betätigen des Mechanismus, wobei das Übertragungsmittel durch das Betätigungsmittel
geeignet und eingerichtet ist, eine Kraft auf den eindrückbaren Auslöser zu übertragen.
[0019] Das Dichtungsprofil ist dazu geeignet und eingerichtet gegenüber dem zweiten Gehäuse
abgesenkt und angehoben zu werden, um beispielsweise einen Bereich zwischen dem zweiten
Gehäuse und einem Untergrund abzudichten. Das Dichtungsprofil wird dabei in gleichem
Umfang oder über ein Übersetzungsverhältnis in einem übersetzten Umfang abgesenkt,
wie der eindrückbare Auslöser der automatischen Dichtung eingedrückt wird. Um den
eindrückbaren Auslöser einzudrücken, bedarf einer Krafteinwirkung auf den Auslöser.
Diese Kraft wird durch das Übertragungsmittel auf den Auslöser übertragen.
[0020] Es kann vorgesehen sein, dass das Übertragungsmittel mit einer einstellbaren Länge
bandseitig über das zweite Gehäuse, den Auslöser und das Dichtungsprofil der automatischen
Dichtung hinausragt.
[0021] Hierzu kann es vorgesehen sein, dass das Übertragungsmittel und der Auslöser unmittelbar
oder über ein Verbindungsmittel miteinander verbunden sind. Durch die Verbindung des
Übertragungsmittels unmittelbar oder über ein Verbindungsmittel mit dem Auslöser wird
eine Kraft, die auf das Übertragungsmittel einwirkt, unmittelbar oder mittelbar über
das Übertragungsmittel auf den Auslöser übertragen. Dies hat zur Folge, dass der Umfang,
um den das Übertragungsmittel eingedrückt wird, der gleiche Umfang sein kann, um den
der eindrückbare Auslöser eingedrückt wird. Dadurch ist die Absenkung des Dichtungsprofils
der automatischen Dichtung ebenfalls an den Umfang gekoppelt, um den das Betätigungsmittel
eingedrückt wird.
[0022] Es kann vorgesehen sein, dass ein Außengewinde des Betätigungsmittels in ein Innengewinde
des Verbindungsmittels eingreift. Dadurch ist es möglich, dass zum einen eine Verbindung
des Übertragungsmittels mittelbar über das Verbindungsmittel zu dem eindrückbaren
Auslöser hergestellt wird und zum anderen, dass eine Verstellbarkeit der Länge des
Betätigungsmittels durch das Längenverstellmittel gewährleistet bleibt. Bei einer
Drehung des Längenverstellmittels und somit des Betätigungsmittels, wird das Betätigungsmittel
durch das Verbindungsmittel geschraubt. Die Verbindung zwischen Übertragungsmittel
und Verbindungsmittel bleibt bestehen, so dass eine Kraft übertragen werden kann.
Gleichzeitig kann die Länge, mit der das Betätigungsmittel über ein Ende des ersten
Gehäuses ragt, verändert werden.
[0023] Es kann vorgesehen sein, dass das Übertragungsmittel ein erstes Zahnrad und ein zweites
Zahnrad aufweist, wobei das erste Zahnrad mit einem zweiten Zahnrad zu einem Winkelgetriebe
gekoppelt ist. Das zweite Zahnrad ist geeignet und eingerichtet, durch eine äußere
Krafteinwirkung gedreht zu werden. Hierzu kann das zweite Zahnrad beispielsweise derart
ausgebildet sein, dass ein Werkzeug, beispielsweise ein Inbus oder Schraubendreher
an dem zweiten Zahnrad angreifen kann. Über eine Drehung des zweiten Zahnrades wird
über das Winkelgetriebe das erste Zahnrad gedreht. Das erste Zahnrad ist mit der Hülse
verbunden und geeignet und eingerichtet, die Hülse zu drehen. Dies führt zu der oben
beschriebenen Verstellung der Länge des Übertragungsmittels.
[0024] Ein System zum Betätigen einer automatischen Dichtung, weist zumindest eine Tür,
mit zumindest einem Türblatt und einer Zarge, und eine erfindungsgemäße Anordnung
auf, wobei das Betätigungsmittel eine Kontaktfläche aufweist, wobei die Kontaktfläche
geeignet und eingerichtet ist an der Zarge oder einem anderen Anschlag anzuschlagen.
Dies kann insbesondere durch ein Schließen des Türblatts erfolgen. Durch das Anschlagen
der Kontaktfläche an der Zarge oder dem Anschlag kann eine Kraft auf das Betätigungsmittel
ausgeübt werden. Das Betätigungsmittel wird durch das Anschlagen eingedrückt. Es kommt
zu einer Relativbewegung zwischen dem Betätigungsmittel und der Zarge oder dem Anschlag.
Dies hat zur Folge, dass durch die Verbindung des Übertragungsmittel mit dem eindrückbaren
Auslöser auch eine Kraft auf den eindrückbaren Auslöser bewirkt wird und der Auslöser
eingedrückt wird. Durch das Eindrücken des Auslösers wird in der Folge die automatische
Dichtung ausgelöst und das Dichtungsprofil abgesenkt.
[0025] Es kann vorgesehen sein, dass der Anschlag an der Zarge befestigt ist und zwischen
der Zarge und dem Übertragungsmittel angeordnet ist, wobei die Kontaktfläche im ausgelösten
Zustand der automatischen Dichtung an dem Anschlag anliegt.
[0026] Hierbei kann es insbesondere vorgesehen sein, dass der eindrückbare Auslöser der
automatischen Dichtung auch bei geschlossener Tür im ausgelösten Zustand der automatischen
Dichtung einen Abstand von der Zarge oder dem Anschlag hat. Bei bekannten Systemen
liegt der eindrückbare Auslöser im geschlossenen Zustand der Tür an der Zarge oder
dem Anschlag an. Dies ist durch das Übertragungsmittel nicht mehr erforderlich. Ein
Einstellen des Auslösers auf die richtige Länge entfällt somit.
[0027] Dies ist insbesondere vorteilhaft, wenn vorgesehen ist, dass die Tür ein Klemmschutzsystem
zur Überdeckung eines Spalts zwischen Türblatt und Zarge aufweist. Durch ein Klemmschutzsystem
ist es kaum möglich den eindrückbaren Auslöser im eingebauten Zustand der automatischen
Dichtung auf der Bandseite einzustellen, da das Klemmschutzsystem genau diesen Bereich
zwischen Türblatt und Zarge abdeckt.
[0028] Um die Funktionsfähigkeit des Übertragungsmittels zu gewährleisten, kann es auch
bei dem Übertragungsmittel erforderlich sein, dass die Länge des Betätigungsmittels,
die über ein Ende des ersten Gehäuses ragt, einzustellen.
[0029] Hierzu kann es vorgesehen sein, dass das zweite Zahnrad über eine Öffnung in dem
Türblatt drehbar ist.
[0030] Der besondere Vorteil besteht darin, dass durch das Winkelgetriebe eine Umlenkung
der Kraft in einem 90° Winkel erfolgt und eine Bedienung des zweiten Zahnrades durch
eine Öffnung im Türblatt ermöglicht wird.
[0031] Es kann vorgesehen sein, dass das erste Zahnrad mit dem Längenverstellmittel verbunden
ist. Die Verbindung kann einstückig sein oder das erste Zahnrad ist in geeigneter
Weise lösbar oder unlösbar mit dem Längenverstellmittel verbunden. Wird nun das zweite
Zahnrad durch die Öffnung im Türblatt gedreht, wird die Drehung auf das erste Zahnrad
übertragen, welches in einem 90° Winkel zu dem zweiten Zahnrad steht. Die Drehung
des ersten Zahnrades wiederum wird auf das Längenverstellmittel übertragen. Das Längenverstellmittel
ist wiederum geeignet und eingerichtet die Länge des Betätigungsmittels zu verändern,
die über ein Ende des ersten Gehäuses ragt. Es wird somit erreicht, dass das Betätigungsmittel
im eingebauten Zustand des Übertragungsmittels und der automatischen Dichtung eingestellt
werden kann. Ziel des Einstellens ist es, dass die Kontaktfläche des Betätigungsmittels
mit einer optimalen Kraft an der Zarge oder dem Anschlag anliegt, wenn die Tür in
einem geschlossenen Zustand ist. Eine optimale Kraft wird dann auf die Kontaktfläche
des Betätigungsmittels, wenn das Betätigungsmittel genau so weit eingedrückt wird,
dass die Absenkung des Dichtungsprofils so weit erfolgt, dass ein guter Kontakt mit
einem Untergrund geschaffen wird, das Dichtungsprofil jedoch nicht zu stark angepresst
wird.
[0032] Als ganz besonderer Vorteil dieser Lösung kann genannt werden, dass die Einstellung
des Betätigungsmittel durch eine Drehung des zweiten Zahnrades durch eine Öffnung
im Türblatt bei einer geschlossenen Tür vorgenommen werden kann. Die Einstellung kann
daher während des Einstellens überprüft werden, wodurch eine besonders gute Einstellung
erreicht werden kann. Dies bietet auch bei Türen, die kein Klemmschutzsystem aufweisen
einen Vorteil.
[0033] Es kann auch vorgesehen sein, dass das Übertragungsmittel mit einer Verstellstange
verbindbar ist, wobei die Verstellstange über eine Öffnung an der Hauptschließkante
des Türblatts drehbar ist. Im Falle einer Verstellstange wird die Drehung des Längenverstellmittels
nicht durch ein Winkelgetriebe in einem 90° Winkel an eine Öffnung im Türblatt übertragen.
Es wird vielmehr eine Verstellstange durch das gesamte Türblatt von der Längenverstellmittel
an der Bandseite der Tür an die Hauptschließkante geführt. Das Ende der Verstellstange
kann dabei beispielsweise als Schraubenkopf ausgebildet sein und geeignet sein mit
einem Kreuz-, Schlitz- oder Inbusschlüssel verdreht zu werden.
[0034] Es besteht die Möglichkeit, dass die Verstellstange eine Verlängerung des Längenverstellmittels
darstellt.
[0035] Es besteht die Möglichkeit, dass zwischen dem Türblatt und der Zarge ein Zwischenraum
vorgesehen ist, in dem eine einzige Drehachse des Türblatts verläuft.
[0036] Das zweite Gehäuse hat bei Drehflügeltüren eine Breite, die der Breite des Türblatts
entspricht, an dem es befestigt ist. Das Dichtungsprofil ragt meist geringfügig seitlich
über das Gehäuse hinaus und Enden des Dichtungsprofils können dadurch im geschlossenen
Zustand der Tür an der Zarge anliegen. Ist aber bandseitig zwischen dem Türflügel
und der Zarge ein Zwischenraum vorgesehen, wie es eingangs beschrieben ist, kann das
Dichtungsprofil nicht an der bandseitigen Zarge anliegen. Dadurch kann das Dichtungsprofil
nicht für eine Abdichtung zwischen dem Türblatt, dem Boden und der Zarge sorgen, wenn
die Tür geschlossen ist.
[0037] Es kann vorgesehen sein, dass das Übertragungsmittel und/oder das erste Gehäuse und/oder
das Betätigungsmittel und/oder das zweite Gehäuse und/oder der Auslöser und/oder das
Dichtungsprofil der automatischen Dichtung bandseitig über das Türblatt hinausragen
und in den Zwischenraum zwischen dem Türblatt und der Zarge hineinragen.
[0038] Weitere Merkmale und Vorteile von Ausführungsbeispielen der Erfindung werden unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen nachfolgend beschrieben. Dabei werden für gleiche oder
ähnliche Teile und für Teile mit gleichen oder ähnlichen Funktionen dieselben Bezugszeichen
verwendet. Es zeigen:
- Fig. 1a
- eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Anordnung mit einem Betätigungsmittel in
einer ersten Position
- Fig. 1b
- eine Vorderansicht einer Anordnung mit einem Betätigungsmittel in einer zweiten Position
- Fig. 2a
- eine Schnittansicht B-B der Anordnung aus Fig. 1a
- Fig. 2b
- eine Schnittansicht D-D der Anordnung aus Fig. 1b
- Fig. 3a
- eine Draufsicht der Anordnung aus Fig. 1a
- Fig. 3b
- eine Draufsicht der Anordnung aus Fig. 1b
- Fig. 4a
- eine Schnittansicht A-A der Anordnung aus Fig. 3a
- Fig. 4b
- eine Schnittansicht C-C der Anordnung aus Fig. 3b
- Fig. 5
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Systems
- Fig. 5a
- einen Ausschnitt einer Seitenansicht des Systems aus Fig. 5
- Fig. 6
- eine Schnittansicht E-E des Systems aus Fig. 5
- Fig. 7
- eine Ansicht von unten des Systems aus Fig. 5a
- Fig. 8
- eine Schnittansicht F-F des Systems aus Fig. 7
- Fig. 9a
- eine Seitenansicht einer weiteren Anordnung mit einem Betätigungsmittel in einer ersten
Position
- Fig. 10a
- eine Vorderansicht der Anordnung aus Fig. 9a
- Fig. 9b
- eine Seitenansicht einer weiteren Anordnung mit einem Betätigungsmittel in einer zweiten
Position
- Fig. 10b
- eine Vorderansicht der Anordnung aus Fig. 9b
- Fig. 11a
- eine Draufsicht der Anordnung aus Fig. 9a
- Fig. 12a
- eine Schnittansicht G-G der Anordnung aus Fig. 11a
- Fig. 11b
- eine Draufsicht der Anordnung aus Fig. 9b
- Fig. 12b
- eine Schnittansicht H-H der Anordnung aus Fig. 11b
[0039] Es ist nicht notwendig, dass eine erfindungsgemäße Vorrichtung alle nachfolgend beschriebenen
Merkmale aufweist. Es ist auch möglich, dass eine erfindungsgemäße Vorrichtung nur
einzelne Merkmale der nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiels aufweist.
[0040] Die in den Figuren 1 bis 4b dargestellte Anordnung 9 weist ein Übertragungsmittel
1 zum Betätigen einer automatischen Dichtung 2, eine automatische Dichtung 2 und ein
Verbindungsmittel 14 auf. Die Figuren zeigen zur besseren Übersichtlichkeit eine verkürzte
Darstellung der automatischen Dichtung 2. In der Realität erstreckt sich die automatische
Dichtung 2 länger über das Übertragungsmittel 1 hinaus. Eine Darstellung in einem
realen Maßstab würde das Größenverhältnis in einer Art ändern, dass das Übertragungsmittel
1 nicht mehr in den Einzelheiten erkennbar wäre. Die dargestellte Länge der automatischen
Dichtung 2 ändert an dem Funktionsprinzip der dargestellten Figuren nichts.
[0041] Das Übertragungsmittel 1 weist ein erstes Gehäuse 3, ein Betätigungsmittel 4 und
ein Längenverstellmittel 5 auf. Die automatische Dichtung 2 weist ein zweites Gehäuse
10, ein bewegbares Dichtungsprofil 11, einen Mechanismus 12 zum Bewegen des Dichtungsprofils
11 gegenüber dem zweiten Gehäuse 10, und einen eindrückbaren Auslöser 13 zum Betätigen
des Mechanismus 12 auf. Die Figuren 1 bis 4b weisen ein Verbindungselement 26 auf,
welches an das zweite Gehäuse 10 angebracht sein kann. Das Übertragungsmittel 1 und
der eindrückbare Auslöser 13 sind über ein Verbindungsmittel 14 miteinander verbunden.
[0042] Das Übertragungsmittel 1 ist geeignet und eingerichtet, eine Kraft auf den eindrückbaren
Auslöser 13 zu übertragen. Hierzu weist das Übertragungsmittel 1 ein Betätigungsmittel
4 auf, welches zumindest teilweise über ein Ende des ersten Gehäuses 3 hinausragt.
Die Länge des Betätigungsmittels 4, die über ein Ende des ersten Gehäuses 3 hinausragt,
ist über das Längenverstellmittel 5 einstellbar. Die Fig. 1a, 2a, 3a und 4a zeigen
beispielsweise das Betätigungsmittel 4 in einer ersten Position. Und die Fig. 1b,
2b, 3b und 4b zeigen das Betätigungsmittel 4 nach einer Verstellung der Länge, die
über das erste Gehäuse 3 hinausragt, in einer zweiten Position.
[0043] Das Betätigungsmittel 4 weist ein Außengewinde auf, welches in ein Innengewinde des
Verbindungsmittels 14 eingreift. Dadurch ist es möglich, dass das Betätigungsmittel
4 in seiner relativen Position zu dem Verbindungsmittel 14 verändert wird. Hierbei
kann es, vergleichbar mit einer Gewindestande, durch das Innengewinde gedreht werden.
Die kraftschlüssige Verbindung zwischen Betätigungsmittel 4 und Verbindungsmittel
14 bleibt so zu jeder Zeit bestehen.
[0044] Die Fig. 2a, 2b und 4a, 4b zeigen, dass das Betätigungsmittel 4 in einer Hülse 6
des Längenverstellmittels 5 zumindest teilweise geführt ist. Das Betätigungsmittel
4 weist an seinem in der Hülse 6 liegenden Ende 7 einen Sechskantkopf 8 auf, der durch
eine Drehung der Hülse 6 mitgenommen und ebenfalls gedreht wird. Durch eine Drehung
des Sechskantkopfes 8 wird das Betätigungsmittel 4 in dem Innengewinde des Verbindungsmittels
14 geführt und die Länge, die über das erste Gehäuse hinausragt, verstellt.
[0045] In der Schnittansicht der Fig. 2a und 2b ist erkennbar, dass das Übertragungsmittel
4 ein erstes Zahnrad 15 und ein zweites Zahnrad 16 aufweist. Das erste Zahnrad 15
ist mit einem zweiten Zahnrad 16 zu einem Winkelgetriebe gekoppelt. Das zweite Zahnrad
16 ist geeignet und eingerichtet, durch eine äußere Krafteinwirkung gedreht zu werden.
Hierzu kann das zweite Zahnrad 16 beispielsweise derart ausgebildet sein, dass ein
Werkzeug, beispielsweise ein Inbus oder Schraubendreher an dem zweiten Zahnrad 16
angreifen kann. Über eine Drehung des zweiten Zahnrades 16 wird über das Winkelgetriebe
das erste Zahnrad 15 gedreht. Das erste Zahnrad 15 ist mit der Hülse 6 verbunden und
geeignet und eingerichtet, die Hülse 6 zu drehen. Dies führt zu der oben beschriebenen
Verstellung der Länge des Übertragungsmittels 1, beispielsweise von der ersten Position
in den Fig. 1a, 2a, 3a und 4a in die zweite Position, gezeigt in den Fig. 1b, 2b,
3b und 4b oder umgekehrt.
[0046] In Fig. 5 ist eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Systems 17 und
in Fig. 5a ein Ausschnitt einer Seitenansicht des Systems 17 gezeigt.
[0047] Das System 17 weist eine Tür 18, und eine erfindungsgemäßen Anordnung 9 auf. Die
Tür 18 weist eine Zarge 20 und ein Türblatt 19 auf. Die Zarge 20 kann auf bekannte
Art in einer Türöffnung in einer Wand befestigt werden. Das Türblatt 19 ist über Bänder
an der Zarge 20 schwenkbar befestigt. Es handelt sich in den Figuren um eine Drehflügeltür.
Außergewöhnlich für diese Drehflügeltür ist, dass die Drehachse des Türblatts 19 in
einem Zwischenraum verläuft, der zwischen dem Türblatt 19 und der Zarge 20 verläuft,
genauer gesagt zwischen einer bandseitigen Schmalseite des Türblatts 19 und der Zarge
20. Die Bänder sind in diesem Zwischenraum untergebracht. In den Zwischenraum können
Körperteile, wie Finger und/oder Gegenstände eingesteckt werden, die womöglich beim
Bewegen des Türblatts 19 verletzt oder beschädigt werden könnten. Aus diesem Grund
ist bei der Tür 18 ein Klemmschutzsystem 23 zur Überdeckung eines Spalts zwischen
Türblatt 19 und Zarge 20 vorgesehen.
[0048] In den Fig. 6, 7 und 8 ist erkennbar, dass das Betätigungsmittel 4 eine Kontaktfläche
21 aufweist. Die Kontaktfläche 21 ist geeignet und eingerichtet an der Zarge 20 oder
einem anderen Anschlag 22 anzuschlagen, um eine Kraft auf den eindrückbaren Auslöser
13 zu übertragen. Es ist ebenfalls erkennbar, dass der eindrückbare Auslöser 13 der
automatischen Dichtung 2 auch bei geschlossener Tür 18 im ausgelösten Zustand der
automatischen Dichtung 2 einen Abstand von der Zarge 20 oder dem Anschlag 22 hat.
Die Krafteinwirkung wird einzig in das Betätigungsmittel 4 eingetragen. Der eindrückbare
Auslöser 13 steht in einem mittelbaren Kontakt mit der Zarge 20 über das Betätigungsmittel
4 und, sofern vorhanden, das Verbindungsmittel 14.
[0049] Zwischen dem unteren Ende des Türblattes 19 und einem nicht dargestellten Untergrund
ist ein Spalt vorhanden. Dieser Spalt wird im geschlossenen Zustand der Tür 18 durch
eine automatische Dichtung 2 abgedichtet. Der Wechsel des bewegbaren Dichtungsprofils
11 aus der Freigabestellung in die Dichtstellung wird durch das Eindrücken des Auslösers
13 erreicht. Dabei kann eine Feder gespannt werden. Der Wechsel der Dichtungsprofils
11 aus der Dichtstellung in die Freigabestellung kann bei einer Entlastung des Auslösers
13 durch eine Entspannung der Feder erreicht werden. Der Auslöser 13 wird durch eine
Kraftübertragung zwischen Übertragungsmittel 4 und eindrückbarem Auslöser 13 eingedrückt.
[0050] Die automatische Dichtung 2 ist in einer Nut am unteren Ende des Türblattes 19 befestigt.
An der Bandseite des Türblatts 19 ragt die Dichtung in den Zwischenraum zwischen dem
Türblatt 19 und der Zarge 20 hinein.
[0051] Es ist möglich, dass das Betätigungsmittel 4 so weit über das zweite Gehäuse 10 hinausragt,
dass es beim Schließen der Tür 18 an der Zarge 20 anschlägt und bei geschlossener
Tür 18 an der Zarge 20 anliegt. Als vorteilhafter kann es sich aber erweisen, dass
das Betätigungsmittel 4 auch bei geschlossener Tür 18 im ausgelösten Zustand der automatischen
Dichtung 2 einen Abstand von der Zarge 19 hat. Dann kann das Betätigungsmittel 4 aber
nicht beim Schließen der Tür 18 an der Zarge 20 anschlagen, um eine Kraft in den eindrückbaren
Auslöser 13 einzuleiten. Abhilfe kann da ein Anschlag 22 schaffen, der an der Zarge
20 befestigt ist und zwischen der Zarge 20 und dem Betätigungsmittel 4 angeordnet
ist. Das Betätigungsmittel 4 schlägt dann beim Schließen der Tür 18 an dem Anschlag
22 an.
[0052] Die Fig. 9a bis 12b zeigen eine weitere Anordnung 9 mit einem Betätigungsmittel 4
in einer ersten oder zweiten Position.
[0053] Auch diese dargestellte Anordnung 9 weist ein Übertragungsmittel 4 zum Betätigen
einer automatischen Dichtung 2, eine automatische Dichtung 2 und ein Verbindungsmittel
14 auf.
[0054] Die Funktionsweisen der Bauteile sind gleich zu den Funktionsweisen der Bauteile
der oben beschriebenen Anordnung 9.
[0055] In den Fig. 9a bis 12 b ist das Übertragungsmittel 1 mit einer Verstellstange 24
verbunden. Die Verstellstange 24 ist über die gesamte Breite des Türblatts 19 geführt
und über eine Ausnehmung 25 an der Hauptschließkante des Türblatts 19 drehbar. Das
Ende der Verstellstange 24 an der Hauptschließkante ist vorzugsweise in einer Art
ausgebildet, die es ermöglicht, die Verstellstange 24 zu drehen, beispielsweise ist
das Ende der Verstellstange 24 als Schraubenkopf ausgebildet mit Kreuz, Schlitz oder
Inbuskopf. In der gezeigten Ausführungsform ist ein Längenverstellmittel 5 nicht erforderlich.
Die Drehung des Verstellstange 24 bewirkt direkt eine Drehung des Betätigungsmittels
4.
[0056] Es ist auch möglich, dass die Verstellstange 24 eine Verlängerung des Längenverstellmittels
5 darstellt. In diesem Fall wäre die Verstellstange 24 beispielsweise einstückig mit
dem Längenverstellmittel 5 verbunden oder an dem Längenverstellmittel 5 angebracht.
Über eine Drehung der Verstellstange 24 wird, wie bei der Anordnung 9 mit dem Winkelgetriebe,
eine Drehung des Längenverstellmittels 5 bewirkt.
[0057] In beiden Fällen kann eine Einstellung der Länge des Betätigungsmittels 4, die über
das erste Gehäuse 3 hinausragt, im eingebauten Zustand des Übertragungsmittels 1 und
der automatischen Dichtung 2 vorgenommen werden. Eine Kontrolle der eingestellten
Länge kann direkt erfolgen und gegebenenfalls noch einmal korrigiert werden.
Bezugszeichenliste:
[0058]
- 1
- Übertragungsmittel
- 2
- Automatische Dichtung
- 3
- Erstes Gehäuse
- 4
- Betätigungsmittel
- 5
- Längenverstellmittel
- 6
- Hülse
- 7
- Ende
- 8
- Sechskantkopf
- 9
- Anordnung
- 10
- Zweites Gehäuse
- 11
- Bewegbares Dichtungsprofil
- 12
- Mechanismus
- 13
- Eindrückbarer Auslöser
- 14
- Verbindungsmittel
- 15
- Erstes Zahnrad
- 16
- Zweites Zahnrad
- 17
- System
- 18
- Tür
- 19
- Türblatt
- 20
- Zarge
- 21
- Kontaktfläche
- 22
- Anschlag
- 23
- Klemmschutzsystem
- 24
- Verstellstange
- 25
- Ausnehmung
- 26
- Vebindungselement
- 27
- Öffnung
1. Übertragungsmittel (1) zum Betätigen einer automatischen Dichtung (2), zumindest aufweisend
ein erstes Gehäuse (3), ein Betätigungsmittel (4) und ein Längenverstellmittel (5),
wobei das Betätigungsmittel (4) zumindest teilweise über ein Ende des ersten Gehäuses
(3) hinausragt, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Betätigungsmittels (4), die über ein Ende des ersten Gehäuses (3) hinausragt,
einstellbar ist und das Längenverstellmittel (5) geeignet und eingerichtet ist, die
Länge des Betätigungsmittel (4), die über ein Ende des ersten Gehäuses (3) hinausragt,
einzustellen.
2. Übertragungsmittel (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsmittel (4) eindrückbar ist.
3. Übertragungsmittel (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsmittel (4) in einer Hülse (6) des Längenverstellmittels (5) zumindest
teilweise geführt ist, wobei das Betätigungsmittel (4) an seinem in der Hülse (6)
liegenden Ende (7) einen Sechskantkopf (8) aufweist, wobei die Hülse (6) geeignet
und eingerichtet ist, den Sechskantkopf (8) zu drehen.
4. Anordnung (9) zum Betätigen einer automatischen Türdichtung (2), aufweisend ein Übertragungsmittel
(1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche und eine automatische Türdichtung (2),
zumindest aufweisend ein zweites Gehäuse (10), ein bewegbares Dichtungsprofil (11),
einen Mechanismus (12) zum Bewegen des Dichtungsprofils (11) gegenüber dem zweiten
Gehäuse (10), und einen eindrückbaren Auslöser (13) zum Betätigen des Mechanismus
(12), dadurch gekennzeichnet, dass das Übertragungsmittel (1) geeignet und eingerichtet ist, eine Kraft auf den eindrückbaren
Auslöser (13) zu übertragen.
5. Anordnung (9) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Übertragungsmittel (1) und der Auslöser (13) unmittelbar oder über ein Verbindungsmittel
(14) miteinander verbunden sind.
6. Anordnung (9) nach einem der Ansprüche 4 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Außengewinde des Betätigungsmittels (4) in ein Innengewinde des Verbindungsmittels
(14) eingreift.
7. Anordnung (9) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Übertragungsmittel (1) ein erstes Zahnrad (15) und ein zweites Zahnrad (16) aufweist,
wobei das erste Zahnrad (15) mit einem zweiten Zahnrad (16) zu einem Winkelgetriebe
gekoppelt ist.
8. System (17) zum Betätigen einer automatischen Dichtung (2), zumindest aufweisend eine
Tür (18), mit zumindest einem Türblatt (19) und einer Zarge (20), und einer Anordnung
(9) nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsmittel (4) eine Kontaktfläche (21) aufweist, wobei die Kontaktfläche
(21) geeignet und eingerichtet ist an der Zarge (20) oder einem anderen Anschlag (22)
anzuschlagen.
9. System (17) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (22) an der Zarge (20) befestigt ist und zwischen der Zarge (20) und
dem Übertragungsmittel (1) angeordnet ist, wobei die Kontaktfläche (21) im ausgelösten
Zustand der automatischen Dichtung (2) an dem Anschlag (22) anliegt.
10. System (17) nach einem der Ansprüche 8 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der eindrückbare Auslöser (13) der automatischen Dichtung (2) auch bei geschlossener
Tür (19) im ausgelösten Zustand der automatischen Dichtung (2) einen Abstand von der
Zarge (20) oder dem Anschlag (22) hat.
11. System (17) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Tür (19) ein Klemmschutzsystem (23) zur Überdeckung eines Spalts zwischen Türblatt
(19) und Zarge (20) aufweist.
12. System (17) nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Zahnrad (16) über eine Öffnung (27) in dem Türblatt (19) drehbar ist.
13. System (17) nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Zahnrad (15) mit dem Längenverstellmittel (5) verbunden ist.
14. System (17) nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Übertragungsmittel (1) mit einer Verstellstange (24) verbindbar ist, wobei die
Verstellstange (24) über eine Ausnehmung (25) an der Hauptschließkante des Türblatts
(19) drehbar ist.
15. System (17) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellstange (24) eine Verlängerung des Längenverstellmittels (5) darstellt.