[0001] Die Erfindung betrifft eine Tiefbaumaschine und ein Verfahren zum Übertragen von
Signalen zwischen einem Trägergerät einer Tiefbaumaschine und einer Mess- oder Steuervorrichtung
an einem Tiefbauwerkzeug.
[0002] Die Erfindung betrifft ganz allgemein das Gebiet des Tiefbaus und die dabei verwendeten
Tiefbaumaschinen und Tiefbauwerkzeuge, beispielsweise Bohrwerkzeuge und Bohrstangenelemente,
beispielsweise Kellystangen.
[0003] Bei modernen Tiefbauwerkzeugen werden immer häufiger Mess- oder Steuervorrichtungen,
insbesondere Sensoren, Bildaufnehmer und/oder Aktuatoren am oder im Bereich des Tiefbauwerkzeugs
eingesetzt, die der Erhebung von Betriebsdaten während des Betriebs oder der Aktivierung
bestimmter Funktionen dienen und die zum Austausch der Daten bzw. Signale in Echtzeit
eine bestehende Signalübertragungsstrecke zwischen dem jeweiligen Tiefbauwerkzeug
und einer übergeordneten Steuerung an der Tiefbaumaschine erfordern. Entsprechendes
gilt für die Versorgung eines Tiefbauwerkzeugs mit einer Betriebsspannung für bestimmte
Geräte oder Vorrichtungen daran.
[0004] Aus der
EP 3 882 398 B1 ist bereits ein Beispiel einer Bohrstange zum Übertragen eines Drehmoments und/oder
von Kraft bekannt, die einen länglichen Stangengrundkörper, entlang welchem mindestens
eine Grundleitung für ein Fluid und/oder elektrischen Strom und/oder Daten verläuft,
eine obere Aufhängeeinrichtung zum Aufhängen der Bohrstange an einem Tragelement,
ein Drehlager, welches zwischen der Aufhängeeinrichtung und dem Stangengrundkörper
angeordnet ist, wobei der Stangengrundkörper relativ zur Aufhängeeinrichtung um eine
Stangenlängsachse drehbar gelagert ist, und eine Drehdurchführung, durch welche eine
Leitungsverbindung zwischen mindestens einer relativ zum Tragelement feststehenden
Zuführleitung und der mindestens einen Grundleitung des drehbar gelagerten Stangengrundkörpers
gebildet ist, aufweist. Innerhalb des Stangengrundkörpers und insbesondere in einem
Innenhohlraum verlaufen die Grundleitungen, bis diese in einem Bereich oberhalb einer
Werkzeuganschlusseinrichtung in radial gerichteten Leitungsanschlüssen zur Ausgabe
eines Fluids oder von Daten nach Außen münden. Eine Verbindung eines Bohrwerkzeugs
mit diesen Leitungsanschlüssen erfolgt außerhalb der Bohrstange durch entsprechende
Anschlußleitungen, die manuell an den Leitungsanschlüssen angeschlossen werden müssen.
[0005] Während das Vorsehen der Grundleitungen im Inneren der Bohrstange die geschützte
Übermittlung der Daten bzw. Steuersignale und ggf. der Betriebsspannung von einer
Übergabestelle am oberen Ende der Bohrstange zu den Leitungsanschlüssen am unteren
Ende derselben ermöglicht, betrifft das nur einen Teil der gesamten Signalübertragungsstrecke
zwischen der Tiefbaumaschine (bzw. deren übergeordneter Steuerung) und den Mess- oder
Steuervorrichtungen am Tiefbauwerkzeug. Die Signale bzw. Betriebsspannung müssen immer
noch zum oberen Ende der Bohrstange "transportiert" werden. Der weitaus größere Teil
der gesamten Signalübertragungsstrecke läuft daher immer noch über externe Signalleitungen
bzw. ggf. Funkstrecken, die aber anfällig für Störungen und mechanische Einflüsse
sind und eine vor Ort zu installierende separate Vorrichtung und entsprechende Prozesse
zur Einrichtung und Überprüfung erfordern.
[0006] Wünschenswert ist eine insgesamt sichere und zuverlässige sowie störungsunempfindliche
Möglichkeit der Übertragung von Signalen (zur Steuerung und/oder von Daten) und ggf.
von Betriebsspannungen auf möglichst der gesamten Strecke zwischen der Tiefbaumaschine
und dem Tiefbauwerkzeug, die auch einfach vor Ort und ohne Spezialkenntnisse und Spezialwerkzeuge
eingerichtet werden kann. Wünschenswert ist ferner die Möglichkeit, eine solche Signalübertragungsstrecke
auch überwachen zu können, um Fehler oder Beschädigungen feststellen und vorzugsweise
lokalisieren zu können.
[0007] Der Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, eine Tiefbaumaschine und ein Verfahren zum Übertragen von Signalen zwischen
einem Trägergerät einer Tiefbaumaschine und einer Mess- oder Steuervorrichtung an
einem Tiefbauwerkzeug in Vorschlag zu bringen, die zumindest einige der vorstehenden
Vorteile bieten.
[0008] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Tiefbaumaschine mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 sowie durch ein Verfahren zum Übertragen von Signalen zwischen einem Trägergerät
einer Tiefbaumaschine und einer Mess- oder Steuervorrichtung an einem Tiefbauwerkzeug
mit den Merkmalen des Anspruchs 10 gelöst. Bevorzugte Ausführungsbeispiele sind in
den jeweiligen abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0009] Die erfindungsgemäße Tiefbaumaschine ist insbesondere als ein Bohr-, Ramm- oder Fräsgerät
ausgeführt und umfasst ein Trägergerät, an dem ein im Wesentlichen vertikal gerichteter
Mast oder ein Ausleger angeordnet ist, eine Seilwinde, und ein über die Seilwinde
auf- und abwickelbares Hubseil, das entlang des Masts oder des Auslegers geführt ist
und mit einem Seilend-Verbindungselement an einem Tiefbauwerkzeug zum Anheben und
Absenken des Tiefbauwerkzeugs anbringbar ist. Erfindungsgemäß weist das Hubseil mindestens
eine in das Innere des Hubseils integrierte Signalleitung auf, die von der Seilwinde
zu dem Seilend-Verbindungselement verläuft.
[0010] Das erfindungsgemäße Verfahren zum Übertragen von Signalen über eine Signalübertragungsstrecke
zwischen einem Trägergerät einer Tiefbaumaschine, insbesondere nach der Erfindung,
und einer Mess- oder Steuervorrichtung, insbesondere einem Sensor, einem Bildaufnehmer
und/oder einem Aktuator in oder an einem Tiefbauwerkzeug, das an einem Seilend-Verbindungselement
eines Hubseils der Tiefbaumaschine aufgehängt ist, wobei das Hubseil über eine Seilwinde
auf- und abwickelbar und über einen Mast oder einen Ausleger der Tiefbaumaschine geführt
ist, um das Tiefbauwerkzeug anzuheben und abzusenken, ist dadurch gekennzeichnet,
dass die Signalübertragungsstrecke mindestens eine in das Innere des Hubseils integrierte
Signalleitung, die von der Seilwinde zu dem Seilend-Verbindungselement verläuft, umfasst,
und dass die Signalübertragung über selbiges Hubseil erfolgt.
[0011] Eine Grundidee der Erfindung kann darin gesehen werden, das bisher allein für die
mechanische Aufhängung des Tiefbauwerkzeugs eingesetzte Hubseil mit einer Funktion
zur Übertragung von Signalen zu erweitern, so dass mit der Ankoppelung des Tiefbauwerkzeugs
an einem Seilend-Verbindungselement in der unmittelbaren Umgebung auch gleich eine
Signalverbindung von der Tiefbaumaschine zum Tiefbauwerkzeug hergestellt werden kann,
wodurch externe Signalübertragungsvorrichtungen überflüssig sind.
[0012] Zwar ist es bereits bekannt, Tragseile für Seilbahnen mit integrierten Strom- und
Lichtwellenleitern auszurüsten. Allerdings handelt es sich bei diesen Tragseilen um
sog. "verschlossene" oder "vollverschlossene" Seile, die ein oder zwei äußere Lagen
aus Profildrähten aufweisen, die so ineinandergreifen, dass das Seil eine glatte äußere
Oberfläche aufweist, das Innere weitgehend vor dem Eindringen von Feuchtigkeit und
Schmutz geschützt ist, und bei dem die Außendrähte beim Bruch nicht aus dem Seilverband
austreten können. Derartige Tragseile unterscheiden sich hinsichtlich der Belastung,
insbesondere Belastungsdynamik und struktureller Ausgestaltung und Flexibilität grundlegend
von den im Tiefbaubereich zum Aufhängen der Tiefbauwerkzeuge eingesetzten Hubseilen.
[0013] Die in das Hubseil erfindungsgemäß integrierte(n) Signalleitung(en) können Lichtwellenleiter
und/oder ein oder mehrere drahtbasierte(s) (Signal-)Kabel aufweisen, wobei ein wesentlicher
Vorteil von Lichtwellenleitern als Signalleitungen für optische Signalübertragung
darin besteht, dass sie im Vergleich zu herkömmlichen Kupferkabeln für einen Signalübertragung
wesentlich höhere Übertragungsraten und Reichweite bieten und sowohl unempfindlich
gegenüber elektromagnetischen Störeinflüssen sind, als auch selbst keine elektromagnetische
Störstrahlungen verursachen und nur eine geringe Leitungsdämpfung selbst bei hohen
Frequenzen haben.
[0014] Als drahtbasierte(s) Kabel kann/können optional auch ein solches bzw. solche in das
Innere des Seils integriert sein, das bzw. die als Stromleitung zur Übertragung einer
Betriebsspannung geeignet ist/sind und das/die von der Seilwinde zu dem Seilend-Verbindungselement
verläuft/verlaufen. In dieser Variante kann neben Signalen zur Übertragung von Daten
bzw. Steuerbefehlen mit nur sehr geringer Spannung auch eine Stromversorgung zur Betätigung
von Aktuatoren, beispielsweise Verriegelungsvorrichtungen an Tiefbauwerkzeugen, beispielsweise
zur Ankoppelung des Werkzeugs an einer Kellystange (Kellybox) übertragen werden und
kann eine Stromquelle (beispielsweise eine Batterie an der exponierten Stelle des
Werkzeugs) oder eine externe zusätzliche Stromleitung überflüssig machen.
[0015] Vorzugsweise ist mit mindestens einer Signalleitung ein Signalwandler verbunden,
der zwischen einem elektrischen Signal bzw. einem drahtbasierten Kabel und einem optischen
Signal bzw. einem Lichtwellenleiter (und umgekehrt) umsetzt. Damit können Teilabschnitte
der Signalübertragungsstrecke vorgelagert bzw. nachgelagert der optischen Signalübertragung
durch das Hubseil als kabelgebundene Vorrichtung ausgeführt und die Signale als Stromsignale
verarbeitet werden.
[0016] Im Einsatz kann die Tiefbaumaschine ein Tiefbauwerkzeug, insbesondere ein Bohrwerkzeug,
weiter insbesondere ein Bohrstangenelement (z. B. eine Kellystange) aufweisen, das
an dem Seilend-Verbindungselement des Hubseils lösbar angebracht ist, und mindestens
eine der in das Hubseil integrierten Signalleitung(en) kann zu dem Tiefbauwerkzeug
geführt und mit einer Mess- oder Steuervorrichtung, insbesondere einem Sensor, einem
Bildaufnehmer und/oder einem Aktuator verbunden sein, um eine Signalübertragungsstrecke
zwischen der Tiefbaumaschine, insbesondere einer übergeordneten Steuerung, und dem
Tiefbauwerkzeug zu bilden. Damit kann die Übertragung von Daten und/oder Steuersignalen
zwischen dem Werkzeug und der Steuerung der Maschine ohne externe, zusätzliche Übertragungseinrichtungen
unmittelbar über das Hubseil erfolgen, an dem das Werkzeug aufgehängt ist.
[0017] Um eine Übertragung der Signale bzw. Daten von einem im Wesentlichen stehenden Teil
der Signalübertragungsstrecke zu einem drehenden Teil der Signalübertragungsstrecke
zu ermöglichen, kann in der von der Tiefbaumaschine zu der Mess- oder Steuervorrichtung
am Werkzeug geführten Signalübertragungsstrecke ein Drehübertrager vorgesehen sein.
Eine Drehübertragung kann beispielsweise an der Seiltrommel oder an einem Werkzeug
erforderlich sei, wobei die Art der Übertragung auf elektrischen Signalen (beispielsweise
über einen Schleifring) oder optischen Signalen beruhen kann, ggf. in Kombination
mit einer entsprechenden Wandlung.
[0018] In der zu der Mess- oder Steuervorrichtung geführten Signalübertragungsstrecke kann
ferner auch ein über Funktechnik ausgeführter Abschnitt der Signalübertragungsstrecke
enthalten sein. Eine Funkübertragung, die entsprechende Wandler bzw. Sender/Empfänger
auf beiden Seiten des Signalübertragungsabschnitts erfordert, kann beispielsweise
einen technisch aufwendigen Drehübertrager ersetzen oder in einem Bereich eingesetzt
werden, der besonders negativen Umwelteinflüssen (Schmutz, Wasser, Vibrationen) ausgesetzt
ist. Durch die nur abschnittsweise Verwendung von Funktechnik kann auf verfügbare
Protokolle oder Übertragungstechniken mit geringer Sendeleistung und geringer Reichweite
zurückgegriffen werden (beispielsweise Bluetooth).
[0019] Auf der Seite der Tiefbaumaschine können die kraftübertragenden Litzen des Hubseils
an der Seilwinde mechanisch fixiert und die mindestens eine Signalleitung aus der
Seilwinde herausgeführt sein, ggf. in Verbindung mit einer Drehdurchführung bzw. eines
Drehübertragers oder einer Funkübertragung. Auf der Seite des Tiefbauwerkzeugs kann
das Seilend-Verbindungselement eine Seilhülse, insbesondere Gabelseilhülse, oder eine
Kausche aufweisen, die fest und starr mit den kraftübertragenden Litzen des Hubseils
verbunden ist, und die Signalleitung(en) kann/können im Bereich der Seilhülse, insbesondere
Gabelseilhülse, oder Kausche von dem Hubseil separiert und (beispielsweise durch einen
in das Auge der Gabelseilhülse eingesetzten Fitting) herausgeführt sein. Die Trennung
von Signalleitung und kraftübertragenden Litzen im Bereich des Seilend-Verbindungselements
ermöglicht eine sichere Übertragung der Signale einerseits, ggf. über eine lösbare
Steckverbindung an einer geschützten Stelle, und eine an sich bekannte mechanische,
kraftübertragende Kopplung von Hubseil und Werkzeuganschluss, beispielsweise über
einen Bolzen, andererseits. Bei entsprechender Ausgestaltung des Seilend-Verbindungselements
mit passendem Gegen-Verbindungselement und Schnittstellen ist es auch denkbar, mit
einem einzelnen, definierten Kopplungsvorgang sowohl die mechanische Kopplung als
auch die Kopplung der Signalleitung(en) mit weiterführenden Leitungen an der Seite
des Werkzeuges herzustellen.
[0020] Bei dem Verfahren ist es vorzugsweise möglich, eine Dämpfung eines über die Signalübertragungsstrecke
übertragenen Signals zu erfassen bzw. zu messen, zu überwachen und zur Feststellung
einer Beschädigung des Hubseils und/oder des Seilend-Verbindungselements sowie ggf.
anderer Verbindungsstellen auszuwerten. Aus der Messung der Dämpfung der Signale bzw.
deren Änderung, insbesondere ein Anstieg im zeitlichen Verlauf und einem Vergleich
mit Solldaten oder Grenzwerten bzw. in der Vergangenheit aufgezeichneten Daten können
Rückschlüsse auf eine Beschädigung der Signalleitung des Seils gezogen werden. Durch
optische Zeitbereichsreflektometrie (engl. "optical time domain reflectometer" bzw.
"OTDR") kann ferner ein Laserpuls mit einer bestimmten Dauer in den Lichtwellenleiter
der Signalleitung eingekoppelt und das Rückstreulicht über der Zeit gemessen werden.
Aus der logarithmisch aufgetragenen Rückstreuintensität können dann die Verluste auf
der Strecke und Reflexionen von Verbindungen sowie die Dämpfung der Glasfaser (Einheit:
dB/km) bestimmt werden. Das gemessene Signal besitzt eine Zeitabhängigkeit, die über
die Gruppengeschwindigkeit in eine Ortsabhängigkeit umgerechnet werden kann, so dass
eine ortsaufgelöste Dämpfungsmessung realisiert werden und eine Lokalisierung der
Beschädigung erfolgen kann. Die frühzeitige Erfassung einer Beschädigung der Signalleitung
lässt auf eine etwaige Beschädigung des Hubseils schließen und ermöglicht eine proaktive,
zielgerichtete Wartung bzw. Reparatur und erhöht die Sicherheit.
[0021] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen weiter
erläutert, welche schematisch in den Zeichnungen dargestellt sind.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Tiefbaumaschine
am Beispiel eines Bohrgerätes, an der eine Kellystangenanordnung und ein Bohreimer
als Beispiel eines Tiefbauwerkzeugs an einem Hubseil aufgehängt ist; und
Fig. 2 zeigt ein Beispiel eines Seilend-Verbindungselements in der Form einer Gabelseilhülse,
bei der eine Signalleitung des Hubseils herausgeführt ist.
[0022] In Fig. 1 ist in einer perspektivischen Ansicht ein Bohrgerät 70 als Beispiel einer
erfindungsgemäßen Tiefbaumaschine mit einem selbstfahrenden Trägergerät 71 dargestellt.
Das Trägergerät 71 umfasst einen Oberwagen 72, welcher drehbar auf einem Unterwagen
73 gelagert ist, der seinerseits ein Raupenfahrwerk 77 aufweist. An dem Oberwagen
72 ist ein im Wesentlichen vertikal gerichteter Mast 74 gelagert, hier in der Form
eines Mäklers, entlang welchem ein Bohrgeräteschlitten 75 mit einem Drehantrieb für
das Bohrwerkzeug verschiebbar und entlang dem Mast formschlüssig geführt gelagert
ist. Über ein als Hubseil (engl. "hoisting rope") 81 ausgebildetes Tragelement ist
ein Tiefbauwerkzeug, hier in der Form eines Bohrwerkzeugs, das eine als Kellystange
ausgebildete Bohrstangenanordnung 76, die durch den ringförmigen Drehantrieb hindurchragt,
aufweist, mittels eines Seilend-Verbindungselements 82 lösbar gekoppelt und an dem
Trägergerät 71 so aufgehängt, dass es entlang des Masts 74 in der vertikalen Richtung
geführt zur Ausführung des Bohrvorganges auf- und abbewegbar ist. Am unteren Ende
der Kellystange ist diese mit einem Kellyvierkant versehen, an welchem ein Bohrwerkzeug
wie ein Bohreimer oder eine Bohrschnecke angebracht werden kann. Ein Drehteller 78
dient zur Einbringung und zum Entfernen von Bohrrohren für verrohrte Bohrungen mit
einem daran angebrachten Käfig, der verhindert, dass beim (verrohrten) Schneckenbohren
von rolligen Böden der gelöste Boden von der Schnecke herunterfällt.
[0023] Das Hubseil 81 ist über eine an dem Trägergerät 71 angebrachte, motorgetriebene Seilwinde
80 auf- und abwickelbar, um das an dem Seilend-Verbindungselement 82 lösbar angebrachte
bzw. anbringbare Tiefbauwerkzeug anzuheben und abzusenken.
[0024] Über mindestens eine separate Zuführleitung 86 kann beispielsweise Hydraulikfluid
von dem Trägergerät 71 über eine Aufhängeeinrichtung 87 des Bohrstangenelements 76
und über bzw. durch dieses einem an der Unterseite angebrachten Bohrwerkzeug zugeführt
werden. Eine solche separate Zuführleitung für Hydraulikfluid ist aber nicht Gegenstand
der Erfindung. Die aus der
EP 3 882 398 B1 bekannte Bohrstange zum Übertragen eines Drehmoments und/oder von Kraft hat beispielsweise
einen länglichen Stangengrundkörper, entlang welchem mindestens eine Grundleitung
für ein Fluid und/oder elektrischen Strom und/oder Daten verläuft, die an einem unteren
Ende der Bohrstange zu Anschlüssen herausgeführt sind, an denen ein Werkzeug extern
angeschlossen werden kann.
[0025] Das selbstfahrende Bohrgerät sowie das Bohrwerkzeug ist hier lediglich als Beispiel
für eine Tiefbaumaschine und ein Tiefbauwerkzeug gezeigt. Die Erfindung ist aber auch
auf stationäre Tiefbaumaschinen und/oder auf Tiefbaumaschinen mit Rammen, Fräswerkzeugen,
Mischgeräten etc. anwendbar, sofern die jeweiligen Tiefbauwerkzeuge über ein über
einen Mast (oder Mäkler) oder einen Ausleger, hier beispielsweise einer Umlenkrolle
79 am oberen Ende des Mastes 74 geführtes Hubseil 81 an dem jeweiligen Trägergerät
aufgehängt sind. Ferner ist die Erfindung nicht auf Verwendungen von Haupt-Hubseilen
mit integrierten Signalleitungen beschränkt, sondern umfasst auch die Verwendung von
Hilfs-Hubseilen mit integrierten Signalleitungen zur Verbindung mit Tiefbauwerkzeugen.
[0026] Das Hubseil 81 weist erfindungsgemäß mindestens eine in das Innere des Hubseils integrierte
Signalleitung auf, die aufgrund dieser Integration mit den kraftübertragenden Litzen
des Hubseils 81 von der Seilwinde 80 zu dem Seilend-Verbindungselement 82 verläuft.
Diese Signalleitung(en) kann/können Lichtwellenleiter und/oder drahtbasierte Signalkabel
aufweisen. Als drahtbasierte Kabel können optional auch solche integriert sein, die
als Stromleitung zur Übertragung einer Betriebsspannung geeignet sind. Damit gelingt
die Übertragung von Signalen (Daten) und ggf. elektrischem Strom von der Tiefbaumaschine
zu dem Tiefbauwerkzeug (beispielsweise zu der internen Grundleitung der aus der
EP 3 882 398 B1 bekannten Bohrstange) unmittelbar über das Hubseil ohne eine zusätzliche Leitung,
die bisher extern von der Tiefbaumaschine über den Mast oder direkt zu dem Werkzeug
geführt wird.
[0027] Das Hubseil 81 ist bei diesen Anwendungen im Grundaufbau typischerweise aus mehreren
kraftübertragenden Litzen gebildet, die in Kreuz- oder Gleichschlagausführung, rechts-
oder linksgängig sowie in einer oder mehreren konzentrischen Lagen um einen Kern (engl.
"core") geschlagen sind. Es wird daher auch als "Litzenseil" oder "Rundlitzenseil"
bezeichnet, bei dem die außenliegenden Litzen sichtbar sind. Die außenliegenden Litzen
können bei einem kompaktierten oder verdichteten Seil auch durch einen Ziehstein geführt
und dadurch abgeflacht sein.
[0028] Erfindungsgemäß ist vorzugsweise im Kern eines solchen an sich bekannten Hubseils
mit vorstehendem Grundaufbau eine Anordnung mit einer oder mehreren Signalleitung(en)
angeordnet. Konkret kann eine als Kern bei dem an sich bekannten Grundaufbau angeordnete
Einlage oder ein Draht ganz oder teilweise durch eine Anordnung von Lichtwellenleitern
bzw. optischen Fasern und/oder einem oder mehreren drahtbasierten Kabel(n) ersetzt
sein, so dass diese Anordnung von den kraftübertragenden Litzen in einer oder mehreren
Lagen in ansonsten unveränderter Ausgestaltung umgeben ist. Die oder einige der Signalleitungen
können auch außerhalb des Kerns angeordnet sein, sofern in der jeweiligen Anordnung
die mechanische Beanspruchung ausreichend reduziert ist. Die Anordnung der Signalleitungen
kann darüber hinaus von einer Schutzummantelung umgeben und/oder in einem Schutzmaterial
eingebettet sein, um die Signalleitungen gegenüber mechanischen Einflüssen und Umwelteinflüssen
(Feuchtigkeit, Reibung) zu schützen.
[0029] Bei dem Hubseil handelt es sich vorzugsweise gerade nicht um ein sog. "verschlossenes"
oder "vollverschlossenes" Seil, wie es z. B. als Tragseil für Seilbahnen verwendet
wird und ein oder zwei äußere Lagen aus Profildrähten aufweist, die so ineinandergreifen,
dass das Seil eine glatte Oberfläche aufweist, weitgehend vor dem Eindringen von Feuchtigkeit
und Schmutz geschützt ist, und bei dem die Außendrähte beim Bruch nicht aus dem Seilverband
austreten können. Vielmehr sind die zugkraftübertragenden Litzen bei dem erfindungsgemäßen
Seil an der Außenseite sichtbar, dies auch um beschädigte Litzen visuell erkennen
zu können.
[0030] Als Lichtwellenleiter bzw. optische Fasern für die Zwecke der Erfindung eignen sich
solche aus Kunststoff oder Glas, sowie sogenannte Multimode- und Singlemode-Fasern
in einer Ausführung als Einzel- oder Mehrfachfasern. Ein wesentlicher Vorteil dieser
Signalleitungen für optische Signalübertragung besteht darin, dass sie im Vergleich
zu herkömmlichen Kupferkabeln für eine Signalübertragung wesentlich höhere Übertragungsraten
und Reichweite bieten und sowohl unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störeinflüssen
sind, als auch selbst keine elektromagnetischen Störstrahlungen verursachen und nur
eine geringe Leitungsdämpfung auch bei hohen Frequenzen haben. Indem unterschiedliche
Wellenlängen des Lichts als Trägerwellen innerhalb einer optischen Faser verwendet
werden, können mehrere Signale gleichzeitig und ggf. in Gegenrichtungen übertragen
werden.
[0031] Ein möglicher Nachteil der Verwendung von Lichtwellenleitern bzw. optischen Fasern
in einem Hubseil ist deren höhere Empfindlichkeit gegenüber mechanischen Belastungen,
was im Rahmen der Erfindung durch die Einbettung in das Innere bzw. den Kern des Hubseils
kompensiert wird und über eine noch beschriebene Überwachung der Dämpfung von Signalen
kontrolliert werden kann.
[0032] Um die Windenseite des Hubseils in die Seilwinde einführen zu können, sind an diesem
Ende die äußeren Litzen vorzugsweise miteinander verklebt oder verschweißt oder anderweitig
miteinander verbunden und fixiert sowie gegenüber den inneren Litzen verkürzt bzw.
zurückgesetzt, um die inneren Litzen freizulegen und die empfindlichen Signalleitungen
vor hoher Temperatur des Schweißvorganges zu schützen. Es kann auch eine zusätzliche
Abschirmung zum Schutz der Signalleitungen vorgesehen sein. Die Signalleitung(en)
stehen über das Ende der freigelegten inneren Litzen über, so dass sie von den kraftübertragenden
Litzen separiert und in eine Verbindungseinrichtung eingeführt werden können. Dadurch
und durch die Verkürzung bzw. Zurücksetzung der äußeren Litzen weist der Querschnitt
des Hubseils im Endbereich insgesamt eine gewisse Verjüngung auf, welche das Einführen
in die Seiltrommel erleichtert. Die kraftübertragenden Litzen des Hubseils 81 sind
sodann an der Seilwinde 80 mechanisch fixiert und die mindestens eine Signalleitung
ist aus der Seilwinde herausgeführt.
[0033] An dem lastseitigen Ende des Hubseils ist das Seilend-Verbindungselement 82 fest
und starr mit dem Hubseil verbunden, beispielsweise in der Form einer Seilhülse, insbesondere
einer Gabelseilhülse, oder einer Kausche. Die Signalleitung ist im Bereich der Seilhülse,
insbesondere Gabelseilhülse, oder Kausche von den Litzen des Hubseils 81 separiert
und vorzugsweise über einen geeigneten Fitting herausgeführt. Die Fig. 2 zeigt ein
Beispiel eines Seilend-Verbindungselements in der Form einer Gabelseilhülse 88, bei
der eine Signalleitung 83 des Hubseils 81 durch ein Auge über einen Fitting 89 herausgeführt
ist.
[0034] Sofern die Signalübertragungsstrecke durch das Hubseil über Lichtwellenleiter bzw.
optische Fasern verläuft, ist an beiden Enden des Hubseils vorzugsweise ein Signalwandler
erforderlich, der das jeweilige Signal bzw. den jeweiligen Signalkanal zwischen einem
elektrischen Signal bzw. einem drahtbasierten Kabel und einem optischen Signal bzw.
einem Lichtwellenleiter (und umgekehrt) umsetzt. Bei Verwendung eines faseroptischen
Sensors ist ggf. kein derartiger Signalwandler zur Übertragung der Signale auf den
Lichtwellenleiter erforderlich.
[0035] In der Regel erfolgt einen solche Umsetzung dort, wo auch eine Umsetzung von einem
stehenden Teil der Signalübertragungsstrecke zu einem drehenden Teil der Signalübertragungsstrecke
erfolgt, wofür ein Drehübertrager bzw. einen Drehdurchführung eingesetzt wird. Da
ein Drehübertrager für optische Signale aufwendig und teuer ist, wird vorzugsweise
ein Drehübertrager für elektrische Signale eingesetzt und die Umsetzung des elektrischen
Signals zum optischen Signal erfolgt erst hinter dem Drehübertrager (beispielsweise
auf der Seite der Seiltrommel) bzw. noch vor dem Drehübertrager (beispielsweise auf
der Seite des Tiefbauwerkzeugs) im Verlauf der Signalübertragungsstrecke von der Tiefbaumaschine
zum Tiefbauwerkzeug.
[0036] Anstelle eines Drehübertragers bzw. einer Drehdurchführung, insbesondere am Übergang
vom Hubseil zur Tiefbaumaschine im Bereich der Seilwinde, kann auch eine Signalübertragung
an einem Teil der Signalübertragungsstrecke drahtlos über Funktechnik ausgeführt sein.
Funktechnik kann aber auch an anderen Teilabschnitten der Signalübertragungsstrecke
einsetzt werden, wenn eine kabelgebundene Übertragung, ggf. mit lösbaren Verbindern
nicht sinnvoll ist, beispielsweise weil externe Kabel dem Risiko von Beschädigungen
oder Verschleiß ausgesetzt wären.
1. Tiefbaumaschine (70), insbesondere Bohr-, Ramm- oder Fräsgerät, mit einem Trägergerät
(71), an dem ein im Wesentlichen vertikal gerichteter Mast (74) oder ein Ausleger
angeordnet ist,
einer Seilwinde (80), und
einem über die Seilwinde (80) auf- und abwickelbaren Hubseil (81), das entlang des
Masts (74) oder Auslegers geführt ist und mit einem Seilend-Verbindungselement (82)
an einem Tiefbauwerkzeug (76,78) zum Anheben und Absenken des Tiefbauwerkzeugs (76,78)
anbringbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Hubseil (81) mindestens eine in das Innere des Hubseils (81) integrierte Signalleitung
aufweist, die von der Seilwinde (80) zu dem Seilend-Verbindungselement (82) verläuft.
2. Tiefbaumaschine (70) gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Signalleitung(en) (83) einen Lichtwellenleiter und/oder ein drahtbasiertes Kabel
aufweist/aufweisen.
3. Tiefbaumaschine (70) gemäß Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass mit mindestens einer Signalleitung ein Signalwandler verbunden ist, der zwischen
einem elektrischen Signal bzw. einem drahtbasierten Kabel und einem optischen Signal
bzw. einem Lichtwellenleiter umsetzt.
4. Tiefbaumaschine (70) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Hubseil (81) mindestens eine in das Innere des Seils (81) integrierte Stromleitung
aufweist, die von der Seilwinde (80) zu dem Seilend-Verbindungselement (82) verläuft.
5. Tiefbaumaschine (70) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Tiefbaumaschine (70) ein Tiefbauwerkzeug, insbesondere ein Bohrwerkzeug, weiter
insbesondere ein Bohrstangenelement (76), an dem Seilend-Verbindungselement (82) angebracht
aufweist, und
dass mindestens eine der Signalleitung(en) zu dem Tiefbauwerkzeug geführt und mit einer
Mess- oder Steuervorrichtung, insbesondere einem Sensor, einem Bildaufnehmer und/oder
einem Aktuator verbunden ist, um eine Signalübertragungsstrecke zu bilden.
6. Tiefbaumaschine (70) gemäß Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der zu der Mess- oder Steuervorrichtung geführten Signalübertragungsstrecke ein
Drehübertrager vorgesehen ist, der ein Signal von einem im Wesentlichen stehenden
Teil der Signalübertragungsstrecke zu einem drehenden Teil der Signalübertragungsstrecke
überträgt.
7. Tiefbaumaschine (70) gemäß Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der zu der Mess- oder Steuervorrichtung geführten Signalübertragungsstrecke ein
über Funktechnik ausgeführter Abschnitt der Signalübertragungsstrecke enthalten ist.
8. Tiefbaumaschine (70) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass kraftübertragende Litzen des Hubseils (81) an der Seilwinde (80) mechanisch fixiert
sind und dass die mindestens eine Signalleitung aus der Seilwinde (80) herausgeführt
ist.
9. Tiefbaumaschine (70) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Seilend-Verbindungselement (82) eine Seilhülse, insbesondere Gabelseilhülse,
oder eine Kausche aufweist und die Signalleitung/Signalleitungen im Bereich der Seilhülse,
insbesondere Gabelseilhülse, oder Kausche von dem Hubseil (81) separiert und herausgeführt
ist/sind.
10. Verfahren zum Übertragen von Signalen über eine Signalübertragungsstrecke zwischen
einem Trägergerät einer Tiefbaumaschine (70), insbesondere nach einem der Ansprüche
1 bis 9, und einer Mess- oder Steuervorrichtung, insbesondere einem Sensor, einem
Bildaufnehmer und/oder einem Aktuator in oder an einem Tiefbauwerkzeug, das an einem
Seilend-Verbindungselement (82) eines Hubseils der Tiefbaumaschine aufgehängt ist,
wobei das Hubseil (81) über eine Seilwinde (80) auf- und abwickelbar und über einen
Mast (74) oder einen Ausleger der Tiefbaumaschine (70) geführt ist, um das Tiefbauwerkzeug
anzuheben und abzusenken,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Signalübertragungsstrecke mindestens eine in das Innere des Hubseils (81) integrierte
Signalleitung, die von der Seilwinde (80) zu dem Seilend-Verbindungselement (82) verläuft,
umfasst.
11. Verfahren gemäß Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Signalleitung(en) einen Lichtwellenleiter und/oder ein drahtbasiertes Kabel aufweist/aufweisen.
12. Verfahren gemäß Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Signale auf der Signalübertragungsstrecke zwischen dem Seilend-Verbindungselement
(82) und der Mess- oder Steuervorrichtung über einen Drehübertrager übertragen werden,
der die Signalleitung von einem im Wesentlichen stehenden Teil der Signalübertragungsstrecke
zu einem drehenden Teil der Signalübertragungsstrecke überträgt.
13. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 10 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Signale zumindest auf einem Teil der Signalübertragungsstrecke zwischen dem Seilend-Verbindungselement
(82) und der Mess- oder Steuervorrichtung drahtlos über eine als Funktechnik ausgeführte
Signalübertragungsstrecke übertragen werden.
14. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Signale auf der Signalübertragungsstrecke zwischen dem Seilend-Verbindungselement
(82) und der Mess- oder Steuervorrichtung in einem Signalwandler zwischen einem elektrischen
Signal und einem optischen Signal umgesetzt werden.
15. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 10 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Dämpfung eines über die Signalübertragungsstrecke übertragenen Signals erfasst
und zur Feststellung einer Beschädigung der Signalleitung und/oder des Seilend-Verbindungselements
(82), vorzugsweise zu einer Lokalisierung der Beschädigung ausgewertet wird.