[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Leuchte sowie eine Leuchtenanordnung mit
mindestens einer oder einer Vielzahl derartiger Leuchten.
[0002] In Gebäuden werden herkömmlicherweise Leuchten eingesetzt, die beispielsweise an
Raumdecken montiert werden. Es ist üblich, für ganze Gebäude bzw. Teile eines Gebäudes
einheitlich ausgelegte Leuchten mit einheitlichem Design einzusetzen.
[0003] Zusätzlich werden Gebäude mit Heizsystemen ausgestattet, die beispielsweise Heizkörper,
Fußbodenheizungen oder generell Flächenheizungen zum Erwärmen und gegebenenfalls auch
Kühlen des Gebäudes oder einzelner Räume hiervon eingesetzt werden. Die genannten
Heizkörper oder Fußboden- oder Flächenheizungen oder Klimaanlagen sind jedoch teuer,
träge und weisen teilweise, wie beispielsweise extra zu installierende Heizkörper,
einen hohen Platzbedarf auf.
[0004] Insbesondere für das Beheizen von Räumen und Gebäuden werden herkömmlicherweise immer
noch fossile Heizungen eingesetzt, zunehmend jedoch auch elektrische Widerstandsheizungen
und Wärmepumpen.
[0005] Wärmepumpen zum Heizen oder Kühlen von Räumen werden insbesondere in Form von Klimaanlagen
eingesetzt, die typischerweise wandhängende Inneneinheiten aufweisen. Diese Inneneinheiten
stören im Raum und erzeugen typischerweise durch den von ihnen erzeugten Luftstrom
Geräusche und Zugerscheinungen. Weiterhin sind derartige wandmontierte Inneneinheiten
jede für eine bestimmte Raumgröße ausgelegt und ihr Einsatz nicht auf beliebige Raumgrößen
skalierbar.
[0006] Zusammenfassend werden in der Gebäudetechnik für die verschiedenen Funktionen des
Beleuchtens und des Heizens/Kühlen folglich verschiedene Systeme eingesetzt, die jeweils
ihrerseits gravierende Nachteile aufweisen. Der Stand der Technik weist daher eine
Vielzahl von technischen und gestalterischen Mängeln auf.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ausgehend von diesem Stand der Technik
eine Leuchte und eine Leuchtenanordnung zu schaffen, mit der ein Raum nicht nur beleuchtet,
sondern auch belüftet, ggf. zusätzlich auch klimatisiert und/oder ggfls. der Raum
bzw. die Raumluft entfeuchtet werden kann. Diese Leuchte und Leuchtenanordnung soll
die oben genannten Nachteile überwinden, insbesondere auch für verschiedene Raum-
und Gebäudegrößen skalierbar sein.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die Leuchte nach Anspruch 1 und die Leuchtenanordnung nach
Anspruch 16 gelöst.
[0009] Erfindungsgemäß weist die Leuchte ein Gehäuse auf. Als Leuchte besitzt sie eine zu
einem Raum hin gerichtete Leuchtfläche (d.h. ein selbstleuchtfähiges Leuchtelement
mit einer flächigen Abstrahlung von einer leuchtenden Fläche) und eine auf der entgegengesetzten
Seite der Leuchtfläche angeordnete Montagevorrichtung, beispielsweise eine Montageplatte.
Diese Montagevorrichtung dient der Befestigung der Leuchte an einer Montagefläche,
beispielsweise an einer Wand oder einer Decke eines Raumes. Besonders bevorzugt ist
es, wenn zur Montage der Leuchte die Decke eines Raumes verwendet wird. Neben der
Leuchtfläche und der Montagevorrichtung weist das Gehäuse zusätzlich eine am Rand
der Leuchtfläche umlaufende, sich in Richtung der Montagevorrichtung erstreckende
Randverkleidung auf. Besonders vorteilhaft ist es, wenn diese Randverkleidung zusammen
mit der Leuchtfläche und der Montagefläche die Einhüllende eines Zylinders oder eines
anderen mit beliebiger Geometrie ausgebildeten Körpers ausbildet.
[0010] Erfindungsgemäß ist nun in dieser Leuchte zusätzlich ein Lüfterrad montiert und zwischen
der Randverkleidung und der Montagevorrichtung, beispielsweise der Montageplatte,
eine erste Luftdurchströmöffnung vorgesehen, über die Luft mittels des Lüfterrades
aus dem Gehäuse ausgeblasen oder in das Gehäuse eingesaugt werden kann.
[0011] Mit der erfindungsgemäßen Leuchte ist es nun möglich, beispielsweise bei Montage
an der Decke eines Raumes, diesen Raum nicht nur zu beleuchten, sondern zusätzlich
auch die Raumluft zu konditionieren, beispielsweise zu belüften oder gegebenenfalls
auch zu klimatisieren und/oder zu entfeuchten.
[0012] Vorteilhafte Weiterbildungen der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen und der
nachfolgend beschriebenen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Leuchte werden hier
nachfolgend beschrieben:
Die erfindungsgemäße Leuchte kann mindestens einen der nachfolgenden Anschlüsse aufweisen:
Anschluß für die Zufuhr des Primärmediums zu einem Wärmeübertrager,
Anschluß für die Ableitung des Primärmediums von einem Wärmeübertrager,
Anschluß für die Ableitung von Kondensat aus einem Kondensatauffangbehältnis, beispielsweise
einer Kondensatwanne,
Anschluß für Stromleitungen und/oder Steuerungsleitungen zu dem Lüfterrad und zu gegebenenfalls
einem oder mehreren weiteren in der Leuchte angeordneten Steuerelementen.
[0013] In der vorstehend beschriebenen Leuchte können ein oder mehrere oder alle der Anschlüsse
zumindest teilweise oder sämtlich sich bis in Höhe der Außenkante der Montagevorrichtung,
beispielsweise der Montageplatte, oder darüber hinaus erstrecken.
[0014] In der erfindungsgemäßen Leuchte können ein oder mehrere oder alle der Anschlüsse
zumindest teilweise oder sämtlich an ihren von dem Gehäuse wegweisenden Enden einen
Stutzen aufweisen.
[0015] Bei der erfindungsgemäßen Leuchte können im Innenraum des Gehäuse oder im Gehäuse
ein oder mehrere der folgenden Einrichtungen einschließlich oder ausschließlich der
zur Steuerung der jeweiligen Einrichtung verwendeten Steuervorrichtung angeordnet
sein:
Vorrichtung zum Management von Kondensat, beispielsweise eine Pumpe zum Abpumpen von
Flüssigkeit aus dem Kondensatauffangbehältnis, beispielsweise aus einer Kondensatwanne;
Sensor oder Sensoren zur Bestimmung der Raumsituation, beispielsweise mindestens ein
Sensor zur Bestimmung der Temperatur des die Leuchte umgebenden Raumes, insbesondere
IR-Sensor und/oder
mindestens ein Sensor zur Bestimmung der Anwesenheit und/oder Abwesenheit von Personen
um die Leuchte umgebenden Raum,
UVC-Bestrahlungseinheit zur Bestrahlung der durch das Gehäuse geleiteten Luft mit
UVC-Strahlen,
Ionisator zur Ionisierung der Raumluft,
Vorrichtung zur Geruchsoptimierung der durch das Gehäuse geleiteten Luft, insbesondere
Parfümeure, beispielsweise als Ionisator,
Steuervorrichtung zur Regelung der Farbtemperatur des von der Leuchtfläche ausgesandten
Lichts,
Steuervorrichtung zur Regelung des Farbspektrums des von der Leuchtfläche ausgesandten
Lichts,
Smarthome-fähige Steuervorrichtung, insbesondere Sensoren und Sender zum Empfangen
und/oder Aussenden von elektromagnetischen Steuersignalen, insbesondere Mikrowellenstrahlen,
IR-Strahlen,
Rauchwarnmelder, und/oder
Lautsprecher.
[0016] In der erfindungsgemäßen Leuchte können an prinzipiell beliebiger Stelle eine Platine
mit Steuerungselementen für die Leuchte und gegebenenfalls weitere Einrichtungen angeordnet
sein. Vorteilhafterweise können diese unterhalb eines Kondensatauffangbehältnisses,
insbesondere unterhalb einer Kondensatwanne angeordnet sein.
[0017] In der erfindungsgemäßen Leuchte kann in dem Gehäuse ein weiteres Leuchtmittel angeordnet
sein, das vorteilhafterweise derart ausgebildet ist, dass es Licht über mindestens
eine der Luftdurchströmöffnungen ausstrahlt. Dabei ist prinzipiell eine beliebige
Position dieses weiteren Leuchtmittels möglich, soweit die oben beschriebene Funktion
erzielt wird.
[0018] In großen Räumen oder in den Räumen eines Gebäudes können mehrere derartige erfindungsgemäße
Leuchten in Form einer erfindungsgemäßen Leuchtenanordnung angeordnet werden, so dass
die erfindungsgemäße Lösung ohne weiteres auf verschiedene Raumgrößen bis hin zu vollständigen
Gebäuden skalierbar ist. Dadurch, dass in der Leuchte zusätzlich auch ein Lüfterrad
zur Konditionierung der Luft des jeweiligen Raumes, in dem die Leuchte eingebaut ist,
angeordnet ist, kann auf eine weitere technische Installation für die Konditionierung
der Luft des Raumes, beispielsweise für die Belüftung durch Bewegung der im Raum befindlichen
Luft oder Klimatisierung des Raumes, verzichtet werden. So werden Heizkörper, oder
technisch aufwendige Raumheizung, beispielsweise separate Heizkörper, z.B. Flächenheizungen
oder Fußbodenheizungen, oder Klimaanlagen obsolet.
[0019] Die erfindungsgemäße Leuchtenanordnung kann in der vorstehenden beschriebenen und
den nachfolgend beschriebenen Ausführungsformen auch folgende vorteilhafte Ausgestaltungen
aufweisen:
Die Leuchtenanordnung kann in einer Vielzahl von Räumen in einem oder mehreren Gebäuden
angeordnet sein, wobei vorteilhafterweise in zumindest einem Teil der Vielzahl von
Räumen mindestens eine erfindungsgemäße Leuchte angeordnet ist.
[0020] Die erfindungsgemäße Leuchtenanordnung kann mindestens eine Leuchte, jedoch nicht
alle der Leuchten als erfindungsgemäße Leuchte aufweisen, die jedoch kein Lüfterrad
aufweist.
[0021] Die erfindungsgemäße Leuchtenanordnung kann mindestens eine Leuchte, jedoch nicht
alle der Leuchten als erfindungsgemäße Leuchte aufweisen, die jedoch statt der Leuchtfläche
eine nicht selbstleuchtfähige Platte aufweist.
[0022] Gegebenenfalls kann auch externe Außenluft (Frischluft) in die Leuchte geleitet werden
und damit eine Belüftung des Raumes mit von außen zugeführter Luft erfolgen.
[0023] Die erfindungsgemäße Leuchte dient folglich als Deckenleuchte bzw. Deckenlampe mit
Leuchtelement und kann je nach weiterer technischer Ausstattung zur Belüftung und/oder
Kühlung und/oder Beheizung des Raumes und/oder Lufttrocknung bzw. Luftentfeuchtung
und/oder sonstigen Konditionierung der Luft des Raumes eingesetzt werden. Als mögliche
Konditionierung der Luft des Raumes ist auch eine Befeuchtung der Luft möglich.
[0024] Bei der Entfeuchtung der Raumluft durch eine erfindungsgemäße Leuchte kann bei Unterschreitung
des Taupunktes Kondensat aus der Luft abgeschieden werden. Dieses Kondensat kann dann
mittels einer Feuchtemanagementvorrichtung, insbesondere einer Kondensatmanagementvorrichtung,
weiterbehandelt werden. Dazu kann die Feuchtemanagementmanagementvorrichtung beispielsweise
einen Ultraschallzerstäuber und/oder eine Wasserpumpe, z.B. eine Kondensatpumpe, aufweisen.
Das Kondensat kann also beispielsweise durch einen Wasserbehälter, wie beispielsweise
eine Kondensatauffangvorrichtung, insbesondere eine Kondensatwanne aufgefangen werden.
Das Kondensat kann dann aus der Kondensatauffangvorrichtung regelmäßig oder kontinuierlich
mittels einer Kondensatmanagementvorrichtung entfernt werden, beispielsweise durch
Verdampfen, Zerstäubung mit Ultraschall oder durch Absaugung mittels einer Kondensatpumpe
und Ableitung des so abgesaugten Kondensats in einen Kondensatbehälter in oder außerhalb
der Leuchte oder unmittelbar aus der Leuchte oder dem Raum. Die Kondensatentfernung
kann dabei zeitgleich mit der Abscheidung des Kondensats in die Kondensatauffangvorrichtung
erfolgen oder auch zeitversetzt zu einem Zeitpunkt, zu dem eine Erhöhung der Luftfeuchte
der Raumluft nicht stört.
[0025] Statt einer Entfeuchtung ist es auch möglich, mittels der Feuchtemanagementvorrichtung
die Luftfeuchte der Raumluft zu erhöhen. Dazu kann z.B. mittels einer Wasserpumpe,
die dieselbe Pumpe wie die zuvor beschriebene Kondensatpumpe sein kann, einem Wasserbehälter,
der die zuvor beschriebene Kondensatauffangvorrichtung insbesondere die Kondensatwanne
sein kann, Wasser zugeführt, das anschließend zur Befeuchtung der Raumluft verwendet
werden kann. Dazu kann das Wasser beispielsweise verdampft oder zerstäubt werden,
z.B. mittels eines Ultraschallzerstäubers.
[0026] Die Funktionen der Entfeuchtung der Raumluft und der Befeuchtung der Raumluft können
in der erfindungsgemäßen Leuchte einzeln oder gemeinsam durch die Feuchtemanagementvorrichtung
realisiert werden, indem die Feuchtemanagementvorrichtung geeignet ausgestaltet wird,
z.B. wie oben beschrieben mit einem Ultraschallzerstäuber und/oder einem Verdampfer
und/oder einer Pumpe zum Absaugen oder zum Zuführen von Wasser.
[0027] Dadurch, dass die erfindungsgemäße Leuchte beispielsweise an einer Decke eines Raumes
montiert werden kann, wird ein hoher Komfort der Luftkonditionierung, beispielsweise
der Klimatisierung in einem einzigen erfindungsgemäßen Gerät realisiert. Die Wände
des Raumes bleiben von beispielsweise Heizkörpern oder Flächenheizungen frei und es
wird durch die entsprechende Luftführung eine schnelle Verteilung der durch das Lüfterrad
bewegten Luft im Raum gesorgt.
[0028] Wird zusätzlich in der erfindungsgemäßen Leuchte ein Wärmeübertrager eingebaut, der
von der in der Leuchte geführten Luft durchströmt wird, kann die vorbeschriebene Konditionierung
der Luft, insbesondere die Klimatisierung, beispielsweise das Aufheizen oder Kühlen
eines Raumes oder die Trocknung/Entfeuchtung oder Befeuchtung der Luft des Raumes
getrennt oder gemeinsam realisiert werden. Ein derartiger Wärmeübertrager kann beispielsweise
ein Wasser-Luft-Wärmeübertrager sein, bei dem der Wärmeübertrager von einem Primärmedium,
hier insbesondere geeignet ist Wasser, durchflossen wird und Wärmeenergie zwischen
dem Primärmedium und der den Wärmeübertrager durchströmenden Luft austauscht. Als
Primärmedium eigenen sich auch Kältemittel, die aus der Klimatechnik allgemein bekannt
sind, wie beispielsweise R32, Propan (R290), R410A, R134a oder weitere.
[0029] Die erfindungsgemäße Leuchte kann hierzu ohne weiteres an beliebige, im Stand der
Technik beschriebene Wärme- oder Kälteerzeuger, beispielsweise herkömmliche elektrische
oder fossile Heizungen, Fernwärmesysteme oder auch an Wärmepumpen, wie in Klimaanlagen
üblich, angeschlossen werden. Auch ein Anschluss an Elemente, die kühles Wasser führen,
beispielsweise grundwasserbetriebene Wärmetauscher ist möglich. Diese Zu- und Ableitungen
sowie die elektrischen Zuleitungen zu der erfindungsgemäßen Leuchte können dazu vorteilhafterweise
unter Putz oder in einer abgehängten Decke geführt werden.
[0030] Auch in diesem Falle, dass die Leuchte zusätzlich mit einer Wärmeübertragungsfunktion
ausgestattet ist, wird durch den Verzicht auf getrennte Beleuchtungs- und Heiz-/Kühlsysteme
der technische Aufwand bei der Installation reduziert, so dass sowohl beim Neubau
als auch bei der Nachrüstung eines bestehenden Gebäudes die Kosten gegenüber herkömmlichen
Nachinstallationen oder Neuinstallationen gesenkt und der Bau insgesamt beschleunigt
werden kann.
[0031] Wie zuvor beschrieben, ist die Leuchte mit beliebigen Heizsystemen, die ein Primärmedium
temperieren, beispielsweise Heizen oder Kühlen, einsetzbar, insbesondere jedoch mit
modernen Wärmepumpen, die als Wasser-Wasser-Wärmepumpe oder Luft-Wasser-Wärmepumpe
vielfach verbreitet sind.
[0032] Bei der Verwendung in größeren Räumen können in einem derartigen größeren Raum ohne
weiteres auch zwei oder mehrere der erfindungsgemäßen Leuchten eingesetzt werden.
Üblicherweise sind in großen Räumen bereits mehrere Leuchten zur Beleuchtung vorgesehen,
die hier dann auch zugleich zur Konditionierung der Luft, insbesondere Temperierung,
des größeren Raumes eingesetzt werden können. Die erfindungsgemäße Lösung ist folglich
problemlos skalierbar. Typische Heizwerte einer der erfindungsgemäßen Leuchten liegen
bei 1 kW bis 10 kW, vorteilhafterweise 1 kW bis 5 KW, vorteilhafterweise 2 kW bis
4 kW Heizleistung oder 0,5 kW bis 3 kW, vorteilhafterweise 1 kW bis 3 kW Kühlleistung,
jeweils einschließlich oder ausschließlich der genannten Bereichsgrenzen.
[0033] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher auch, eine Leuchtenanordnung zur
Verfügung zu stellen, mit der auch größere Räume oder ganze Gebäude beleuchtet werden
können. Eine solche Leuchtenanordnung weist, wie zuvor beschrieben, mindestens eine,
vorteilhafterweise mindestens zwei der vorbeschriebenen erfindungsgemäßen Leuchten,
meistens jedoch mehrere derartige erfindungsgemäß beschriebenen Leuchten auf. Bei
entsprechender Auslegung des Systems und geeigneten Räumen ist es auch möglich, Leuchten
zusätzlich zu den erfindungsgemäßen Leuchten anzuordnen, die zwar wie die erfindungsgemäßen
Leuchten ausgebildet und vorteilhafterweise das gleiche Design aufweisen, beispielsweise
jedoch kein Lüfterrad und folglich keine Belüftungs- oder Temperierungsfunktion aufweisen,
sofern in bestimmten Bereichen des Raumes oder des Gebäudes diese Funktion nicht benötigt
wird. Dadurch bleibt die Gesamtlösung designerisch einheitlich. Es ist auch möglich,
dass die Lampen untereinander kommunizieren und vernetzt sind. Auch sind verschiedene
Designs miteinander kombinierbar. In gleicher Weise ist es auch möglich, in Bereichen,
in denen keine Beleuchtungsfunktion benötigt wird, eine wie oben beschriebene erfindungsgemäße
Leuchte einzusetzen, die auch Belüftungs- und/oder Klimatisierungsfunktion aufweisen
kann, bei der jedoch die Leuchtfläche durch ein nicht selbstleuchtendes Element (d.h.
ein Element, das nicht als aktive Lichtquelle dient), beispielsweise durch eine entsprechend
gestaltete metallische Platte, ersetzt ist. Mit anderen Worten erfordert die erfindungsgemäße
Leuchtenanordnung, dass mindestens eine oder zwei wie oben beschriebene erfindungsgemäße
Leuchten eingesetzt werden und zusätzlich jedoch auch weitere Elemente angeordnet
werden können, die designerisch in ähnlicher Weise ausgebildet sind, jedoch ein oder
mehrere der Elemente im Inneren des Gehäuses oder als Teil des Gehäuses nicht aufweisen.
[0034] Die erfindungsgemäße Leuchte kann nun wesentlich weiter ausgebildet werden, indem
beispielsweise eine zweite Luftdurchströmöffnung angeordnet wird, die insbesondere
zwischen der Leuchtfläche und der Randverkleidung abschnittsweise oder vollständig
umlaufen kann. Diese Luftdurchströmöffnung kann senkrecht zur Ebene der Leuchtfläche
oder auch parallel zur Ebene der Leuchtfläche geöffnet sein. Sie kann auch in der
Randverkleidung ausgebildet sein, beispielsweise dort als Gitter, Lochgitter oder
Spalt. Das Lochgitter kann dabei Löcher ausweisen, die eine beliebige vorstellbare
Form besitzen, beispielsweise rund, insbesondere kreisförmig, beispielsweise viereckig
oder auch beispielsweise sechseckig ausgebildet sein können.
[0035] Die erste und die zweite Luftdurchströmöffnung bilden Einlass und Auslass für die
von dem Lüfterrad angesaugte und ausgestoßene Luft. Wird die Luft über die erste Durchströmöffnung
ausgestoßen, so folgt der Ausstrom der Luft entlang der Montagefläche, beispielsweise
der Decke des Raumes. Aufgrund des Coanda-Effektes legt sich der Luftstrom an die
Decke an und entfernt sich so längs der Decke von der erfindungsgemäßen Leuchte und
wird im Raum verteilt. Die konditionierte Luft, beispielsweise belüftete, beheizte
oder gekühlte Luft, vemischt sich dann mit der Raumluft mit Abstand zur Leuchte zum
Boden des Raumes. Dadurch wird eine weitgehend zugfreie Verteilung der konditionierten
Luft im Raum erzielt. Soweit die Luft durch die erfindungsgemäße Leuchte gekühlt wird,
sinkt diese gekühlte Luft erst in weiterem Abstand zur leuchte nach unten. Auch hierdurch
wird eine bessere zugfreie Verteilung der konditionierten Luft im Raum erzielt.
[0036] Die Luftausströmung kann jedoch auch über die zweite Luftdurchströmöffnung erfolgen,
womit unmittelbar die Luft in den unter der erfindungsgemäßen Leuchte befindlichen
Raum ausgeströmt wird und diesen lokal und gezielt mit konditionierter Luft versorgt.
[0037] Wie oben beschrieben kann die Leuchte eine Feuchtemanagementvorrichtung für die Regelung
der Luftfeuchte der Raumluft aufweisen. Diese kann als funktion die durch die Leuchte
geleitete Luft entfeuchen und/oder auch befeuchten. Wir die Luft entfeuchtet kann
die Feuchtemanagementvorrichtung als Kondensatmanagementvorrichtung ausgestaltet sein.
[0038] In diesem Falle und für die Verwendung der Leuchte zum Kühlen von Luft oft auch vorteilhaft
befindet sich in dem Gehäuse zusätzlich ggf. oberhalb der Leuchtfläche und unterhalb
des Lüfterrades ein Boden, der als Auffangwanne für Flüssigkeiten ausgebildet sein
kann. Dieser Boden dient als Auffangbehältnis, insbesondere als Auffangwanne für Kondensat,
das an einem Wärmeübertrager beim Kühlen der Luft gebildet werden kann. Dieses Kondensat
tropft dann in dieses Kondensatauffangbehältnis, beispielsweise in eine Kondensatwanne,
und kann aus diesem, beispielsweise über eine zusätzlich in dem Gehäuse der erfindungsgemäßen
Leuchte angeordnete Flüssigkeitspumpe, insbesondere Kondensatpumpe, über einen Schlauch
aus der Leuchte abgeführt werden. Die Kondensatpumpe kann jedoch auch außerhalb des
Gehäuses angeordnet und kein Teil der erfindungsgemäßen Leuchte sein. In gleicher
Weise ist es auch möglich das Kondensat zu zerstäuben oder zu verdampfen, vorteilhafterweise
zu Zeiten, in denen keine Entfeuchtung der Luft erforderlich ist.
[0039] Bezüglich des Designs und der Ausgestaltung der Randverkleidung sind der erfindungsgemäßen
Leuchte keine Grenzen gesetzt, insbesondere kann diese kreisrund sein, oder auch mit
Ecken, insbesondere vieleckig. Polygonale, beispielsweise dreieckige, viereckige,
fünfeckige oder sechseckige Außenformen der Randverkleidung sind ohne weiteres möglich.
[0040] Das Lüfterrad kann erfindungsgemäß in der Mitte des Gehäuses, bei Projektion auf
die Ebene der Leuchtfläche, angeordnet werden. Eine Anordnung bei gleicher Projektion
um die Mitte des Gehäuses ist auch möglich. Im ersten Falle kann der Wärmeübertrager
das Lüfterrad zumindest bereichsweise umgeben. In letzterem Falle kann der Wärmeübertrager
auch in der Achse des Lüfterrades angeordnet sein. Es sind auch Axialventilatoren
verwendbar. Ebenso kann die Anordnung von Lüfterrad und Wärmeübertrager beliebig gewählt
werden, soweit die angesaugte Luft sowohl den Wärmeübertrager als auch das Lüfterrad
durchströmt.
[0041] Die erfindungsgemäße Leuchte kann weiterhin folgende zusätzliche Elemente enthalten:
einen Anschluss für die Zufuhr des Primärmediums, insbesondere Wasser oder ein Kältemittel,
zu dem Wärmeübertrager, einen Anschluss für die Ableitung dieses Primärmediums aus
der Leuchte, einen Anschluss für die Ableitung von Kondensat, beispielsweise über
die oben genannte Kondensatpumpe, aus der Kondensatwanne, und weitere Anschlüsse für
Stromleitungen und Steuerungsleitungen zu der Leuchte. Sämtliche dieser Anschlüsse
können an der Oberseite der Leuchte, d.h. auf der der Montagevorrichtung zugewandten
Seite, beispielsweise neben oder in der Montagevorrichtung, der Leuchte angeordnet
sein, so dass sie bei Montage der Leuchte an einer Wandfläche oder einer Decke über
entsprechende Leitungen, die in oder auf (Aufputz) der Wand oder der Decke verlaufen,
angeschlossen werden können. Dies ist insbesondere möglich, wenn sich ein oder mehrere
der Anschlüsse über die Montagevorrichtung erheben oder zumindest bis zur Höhe der
Montagevorrichtung sich erstrecken. Für Anschlüsse, die Flüssigkeiten führen, also
Schlauchanschlüsse und Rohranschlüsse und dergleichen, kann an den jeweiligen Enden
der Anschlüsse jeweils ein Stutzen zur Montage weiterer Zuleitungen vorgesehen sein.
[0042] Die Anschlüsse können jedoch in belieber Position, Anzahl und Verteilung angeordnet
sein. So können die Anschlüsse Adapter für unterschiedliche Anschlußsysteme aufweisen,
sie können innerhalb der Leuchte angeordnet sein oder enden oder auch außerhalb des
Leuchtengehäuses.
[0043] Die erfindungsgemäße Leuchte kann nicht nur eine Feuchtemanagementvorrichtung, beispielsweise
eine Kondensatpumpe aufweisen, sondern auch mit vielen zusätzlichen Funktionen ausgestattet
sein. So kann die Leuchte aufweisen:
einen Sensor zur Bestimmung der Situation des Raumes, insbesondere ein Sensor zur
Bestimmung der Temperatur des umgebenden Raumes, beispielsweise einen IR-Sensor, so
dass die Leuchte oder die Luftkonditionierfunktion der Leuchte in Abhängigkeit hiervon
geregelt werden kann;
einen Sensor zur Bestimmung der Anwesenheit und/oder Abwesenheit von Personen im umgebenden
Raum aufweisen, so dass die Leuchte oder die Luftkonditionierfunktion der Leuchte
in Abhängigkeit hiervon geregelt werden kann;
eine UVC-Bestrahlungseinheit zur Bestrahlung der durch das Gehäuse geleiteten Luft
mit UVB-Strahlen, so dass die Luft beispielsweise antimikrobiell behandelt und so
konditioniert werden kann;
ein lonisator für die Raumluft, insbesondere als eine Vorrichtung zur Geruchsoptimierung
der durch das Gehäuse geleiteten Luft, insbesondere einem Parfümeur;
eine oder mehrere Steuerungsvorrichtungen zur Regelung der Farbtemperatur und/oder
des Farbspektrums zur Datenaufnahme aus Sensoren und/oder zur Steuerung von Aktoren,
beispielsweise Rauchwarnmeldern oder Lautsprechern;
eine Steuervorrichtung für die Smarthome-fähige Ausgestaltung der Leuchte, so dass
die Steuerung der Leuchte und ihrer Belichtungs- und Luftkonditionierungsfunktion
auch aus der Ferne erfolgen kann.
[0044] Diese Steuerungsfunktionen können beispielsweise auf einer Platine mit Steuerungselementen
realisiert werden, wobei vorteilhafterweise diese Platine oberhalb der Leuchtfläche
und unterhalb des Kondendsatauffangbehältnisses, insbesondere unterhalb einer Kondensatwanne,
angeordnet werden kann.
[0045] Es ist auch weitere Sensorik unproblematisch in der erfindungsgemäßen Leuchte unterzubringen,
beispielsweise ein Sensor für CO2 und/oder ein Sensor für die Feuchte der angesaugten
Luft oder der abgegebenen Luft.
[0046] Nicht zuletzt ist es auch möglich, in dem Gehäuse ein weiteres Leuchtmittel anzuordnen,
mit dem eine indirekte Lichtabgabe, beispielsweise durch den ersten oder zweiten Luftdurchströmungsspalt
nach außen bewirkt werden kann. Ein derartiges Umgebungslicht (bzw. Ambiente-Licht)
kann alternativ oder additiv zur Leuchtfläche geschaltet werden.
[0047] Im Folgenden werden einige Beispiele erfindungsgemäßer Leuchten und Leuchtenanordnungen
gegeben. Dabei bezeichnen gleiche und ähnliche Bezugszeichen in den jeweiligen Figuren
gleiche und ähnliche Elemente, so dass deren Beschreibung ggf. nicht wiederholt wird.
Die nachfolgenden Beispiele beschreiben jeweils Beispiele mit einer Vielzahl von gemäß
Anspruch 1 notwendigen Merkmalen und gemäß den abhängigen Ansprüchen lediglich optionalen
Merkmalen. Dabei können einzelne optionale Merkmale auch in weiteren Beispielen weggelassen
werden oder auch in beliebiger Unterkombination innerhalb jeweils eines Beispiels
oder auch in beliebiger Unterkombination aus verschiedenen der nachfolgend beschriebenen
Beispiele miteinander eingesetzt werden.
[0048] Es zeigen
Figur 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
Figuren 2 bis 10 ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
Figuren 11 bis 19 ein weiteres Beispiel einer erfindungsgemäßen Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
Figuren 20 bis 28 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung; und
Figur 29 ein Beispiel einer erfindungsgemäßer Leuchtenanordnungen.
[0049] Figur 1 zeigt eine erste Ausführungsform einer Leuchte 1 gemäß der vorliegenden Erfindung
in Draufsicht von Unten auf die Unterseite der Leuchte 1. Die Leuchte 1 weist ein
Gehäuse 10 auf, das in Figur 1 in Ansicht schräg von unten dargestellt ist. Das Gehäuse
10 weist ein Leuchtelement in Form einer Leuchtfläche 12 - im folgenden und im ganzen
Text als "Leuchtfläche 12" bezeichnet - auf, das zur Beleuchtung eines Raumes dient.
Der Leuchtfläche 12 gegenüber ist eine Montageplatte 11 angeordnet, mit der die Leuchte
1 beispielsweise an der Decke eines Raumes befestigt werden kann. Zwischen der Leuchtfläche
12 und der Montagefläche 11 erstreckt sich eine kreisförmig um die Leuchtfläche 12
umlaufende Randverkleidung 13. Zwischen der Leuchtfläche 12 und der Randverkleidung
13 ist eine zweite Luftdurchströmöffnung in Form eines Spaltes 15 als Einlassspalt
für angesaugte Luft aus dem Raum vorgesehen. Dieser Einlassspalt läuft zumindest abschnittsweise
oder vollständig um die Leuchtfläche 12 um. Zwischen der Randverkleidung 13 und der
Montageplatte 11 befindet sich eine erste Luftdurchströmöffnung in Form eines Spaltes
14, der ebenfalls zumindest abschnittsweise oder vollständig kreisförmig um die Leuchte
1 umläuft. Dieser Spalt 14 dient als Auslassspalt für die im Inneren der Leuchte 1
und innerhalb des Gehäuses 10 konditionierte Luft. Zur Verbindung der Leuchtfläche
12 mit den weiteren Teilen des Gehäuses dienen Durchgangsöffnungen 34 in der Leuchtfläche
12, die beispielsweise als Schraubenlöcher verwendet werden können.
[0050] Figur 2 zeigt eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Leuchte 1, die
in Figur 2 als Explosionsansicht dargestellt ist. Diese Leuchte weist in diesem Beispiel
einen Durchmesser von 40 cm auf. Auch bei dieser Leuchte 1 ist ein Gehäuse 10 vorgesehen,
das eine Leuchtfläche 12, eine Montageplatte 11 und eine in entsprechender Weise umlaufende
Randverkleidung 13 aufweist. Im Unterschied zu Figur 1 weist diese Leuchte 1, keinen
wesentlichen bzw. funktionell relevanten Spalt zwischen der Leuchtfläche 12 und der
Randverkleidung 15 auf. Vielmehr weist die Randverkleidung 13 ein vollständig umlaufendes
Lochgitter 15 als zweite Luftdurchströmöffnung für angesaugte Luft auf. Weiterhin
ist auch im Gegensatz zu der Leuchte 1 in Figur 1 zwischen der Montageplatte 11 und
der Randverkleidung 13 kein Auslassspalt für Luft vorgesehen. Vielmehr wird die konditionierte
Luft über Durchlassöffnungen 14, die später beschrieben werden, aus dem Gehäuse 10
der Leuchte 1 ausgeblasen.
[0051] Figur 2 zeigt als Explosionsansicht eine Vielzahl an Elementen, die teilweise auch
innerhalb des Gehäuses 10 angeordnet sind.
[0052] Oberhalb der Leuchtfläche 12 befindet sich eine Bodenplatte 19, die als Platine 30
ausgebildet sein kann und/oder eine Anordnung aus elektronischen Komponenten, beispielsweise
einer Kondensatpumpe 17, eines Rauchwarnmelders 47 und/oder einer Vorrichtung zur
Geruchsoptimierung 43 , trägt. Oberhalb dieser Platine 30 befindet sich weiterhin
eine Auffangwanne 16 für Kondensat. Die Kondensatpumpe 17 kann in hier nicht näher
dargestellter Weise über einen Anschluß 18 Kondensat aus der Auffangwanne 16 abpumpen
und über einen in der Montageplatte befindlichen oder durch die Montageplatte zu führenden,
hier nicht dargestellten Anschluss das Kondensat aus dem Gehäuse 10 abtransportieren.
[0053] Die Leuchtfläche 12 und die Bodenplatte 19 sowie die Platine und die Kondensatwanne
16 sind über die Öffnungen 34, die hier nur in der Kondensatwanne 16 dargestellt sind,
über später dargestellte Gewindestangen 36 an der Leuchte befestigt.
[0054] Oberhalb der Kondensatwanne 16 ist ein Lüfterrad 20 und ein dieses Lüfterrad 20 umgebender
Wärmeübertrager 21 angeordnet. Der Wärmeübertrager 21 weist einen Anschluß 23 zur
Zufuhr von Primärmedium, hier Wasser, und einen Anschluß 22 zur Ableitung von Primärmedium
auf. Der Anschluß 23 weist an seiner Oberseite ein Entlüftungsventil 29 auf und ist
über beispielsweise eine hier nicht dargestellte Schlauchleitung mit der Öffnung 23a
in der Montageplatte 11 verbunden. Der Anschluss 22 dient der Ableitung von Primärmedium
aus dem Wärmeübertrager 21 und führt zu dem Durchlaß 22a in der Montageplatte 11.
Der Wärmeübertrager 21 weist Leitungen 27 zur Führung des Primärmediums auf, wobei
diese Leitungen 27 Wärmeenergie an Rippen 28 abgeben oder von diesen aufnehmen und
so Wärmeenergie zwischen dem Primärmedium und durch den Wärmeübertrager 21 geführter
Luft austauschen. Im Falle des Heizens wird die Luft in dem Wärmeübertrager 21 durch
das Primärmedium erwärmt, im Falle des Kühlens wird die Luft in dem Wärmeübertrager
21 durch das Primärmedium abgekühlt.
[0055] Das Lüfterrad 20 saugt hierzu über das Lochblech 15 Luft von der Außenseite der Leuchte
1 an, leitet dieses durch den Wärmeübertrager 21 und stößt die so konditionierte Luft
über Öffnungen 14 in der Montageplatte 11 wieder zur Außenseite der Leuchte 1 aus.
[0056] Wesentlich ist, dass hier wie in den anderen Beispielen der Wärmeübertrager 21 verzichtbar
ist, sofern es genügt, mittels des Lüfterrades 22 die Raumluft umzuwälzen, d.h. eine
Belüftungsfunktion mit oder ohne Zufuhr von Frischluft von außerhalb des Raumes zu
erzielen.
[0057] Die Montageplatte 11 ist abweichend von derjenigen in Figur 1 ausgebildet. Die Montageplatte
11 weist neben den Durchlässen 23a und 22a, die bereits oben beschrieben wurden, eine
zweigeteilte Befestigungsplatte mit einer Platte 50 und einer Platte 60 auf. Die Platte
60 muß jedoch nicht Bestandteil der leuchte 1 sein, sondern kann auch ein separates
Bauteil bilden. Die Platte 50 ist in axialer Richtung (bezüglich der Drehrichtung
des Lüfterrades) über einer Öffnung 54 in der Montageplatte 11 an der Montageplatte
11 über Rippen 52 befestigt. Die Rippen 52 sind durch Schraubverbindungen 55 mit der
Montageplatte 11 verbunden. Zwischen den Rippen 52 sind Freiräume als Auslässe 14
für die konditionierte Luft aus dem Inneren des Gehäuses 10 ausgebildet. In Figur
2 und auch in den weiteren Figuren sind nicht sämtliche Rippen 52 mit dem Bezugszeichen
52 versehen und ebenso nicht sämtliche Schraubverbindungen mit dem Bezugszeichen 55
versehen, um die Darstellung übersichtlich zu halten. In die Befestigungsplatte 50
sind auf ihrer Oberseite Stifte oder Schrauben angeordnet, die als Zapfen 53 eines
Bajonettverschlusses dienen.
[0058] Die Befestigungsplatte 50 weist weiterhin ein Luftleitelement 26b auf, das im montierten
zustand den Motor 26 des Lüfterrades 20 umgibt und die vom Lüfterrad 20 abströmende
Luft zu den Öffnungen 14 umleitet. Dieses ist von einem weiteren Luftleitelement 26c
umgeben, das unmittelbar an der Montageplatte 11 anschließt. Gemeinsam definieren
die beiden Luftleitelemente 26b und 26c den Strömungskanal der durch das Gehäuse 10
geführten Luft vom Lüfterrad 20 zu den Öffnungen 114.
[0059] Die Befestigungsplatte 60 weist in ihrem oberen Teil Nuten 61 auf, die als Befestigungsnuten
eines Bajonettverschlusses ausgestaltet sind. Dazu weisen die Nuten 61 im Stile der
Aufnahmeplatte eines Bajonettverschlusses einen Bereich mit einer Durchgangsöffnung
und einen Bereich mit einem Hinterschnitt auf. Die Befestigungsplatte 60 kann nun
mit Hilfe der Durchgangsöffnungen 62, die zwischen den Nuten 61 angeordnet sind an
die Decke eines Raumes befestigt werden, indem z.B. die Platte 60 mittels durch die
Durchgangsöffnungen 62 als Schraubenlöcher geführte Schrauben an der Decke des Raumes
angeschraubt wird. Zur Befestigung der Befestigungsplatte 50 an der an der Decke montierten
Befestigungsplatte 60 werden dann die Zapfen 53 in die Nuten 61 der Befestigungsplatte
60 eingeführt und die Platte 50 mit der Leuchte gegenüber der Platte 60 im Uhrzeigersinn
verdreht und damit verriegelt.
[0060] Im Inneren des Gehäuses befinden sich 3 Gewindestangen 36, die an ihren beiden Enden
jeweils ein Innengewinde aufweisen. Zur Befestigung der Leuchtfläche 12, des Bodens
19 und der Kondensatwanne 16 an dem Gehäuse 16 werden Schrauben durch die Öffnungen
34 geführt und in das jeweilige Gewinde am unteren Ende der Gewindestange eingedreht.
Auch die Befestigung der Montageplatte 11 erfolgt durch entsprechende durch Öffnungen
35 (hier nicht, jedoch in Fig. 3 dargestellt) und durch an den äußeren Enden der Rippen
52 angeordnete Öffnungen 55 geführte Schrauben in dem Gewinde am oberen Ende der Gewindestangen
36.
[0061] Figur 3 zeigt eine Explosionsansicht in seitlicher Ansicht der Leuchte 1 aus Figur
2. Zusätzlich zu den Elementen, die in Figur 2 zu erkennen sind, zeigt die Platine
mit den Steuerelementen 30 nicht lediglich die Kondensatpumpe 17, sondern zusätzlich
als beispielhaften Bestandteil der Platine 30 ein Element 43 zur Geruchsoptimierung,
beispielsweise ein Parfümeur für die durch die Leuchte 1 geleitete Luft und zusätzlich
einen Raumwarnmelder 47, der etwaige Rauchpartikel in der durch die Leuchte 1 geleiteten
Luft detektiert. Weiterhin ist zusätzlich zu dem Lüfter 12 dessen Antrieb 26 als Elektromotor
dargestellt.
[0062] Figur 4 zeigt den Wärmeübertrager 21 mit der Zufuhr 23 für Primärmedium Wasser und
der Ableitung 22 für das Primärmedium. Der Wäremeübertrager 21 weist von der Zufuhr
23 ausgehend und letztlich zur Ableitung 22 führend eine Kühlschlange 27 auf, die
vollständig um den ringförmig angeordneten Wärmeübertrager 21 umläuft. Rippen 28 dienen
der Wärmeübertragung zwischen dem in der Schlange 27 strömenden Primärmedium und der
durch den Wärmeübertrager 21 entlang der Rippen strömenden Luft als Sekundärmedium.
[0063] Figur 5 zeigt die Anordnung von elektronischen Elementen und Steuerelementen auf
einer Bodenplatte 19, die zwischen der Leuchtfläche 12 und der Kondensatauffangwanne
16 angeordnet ist. Diese Bodenplatte kann als Platine ausgebildet sein. Auf dieser
Bodenplatte 19 befinden sich nun verschiedene Sensoren und Sensoranschlüsse, wie beispielsweise
ein Anschluß für einen in der Randverkleidung 13 angeordneter IR-Sensor 40 mit Auswertelogik
40', ein ebenfalls in der Randverkleidung 13 angeordneter Anwesenheitssensor 41 mit
Auswertelogik 41', eine UVC-Bestrahlungseinheit 42 zur Konditionierung der durch die
Leuchte 1 strömenden Luft und ein Parfümeur 43 zur Geruchsoptimierung der Luft. Weiterhin
ist ein Temperatursensor 49a derart angeordnet, dass mit ihm die Temperatur der zu
dem Wärmeaustauscher 21 strömenden Luft gemessen werden kann. Für die Temperaturmessung
der vom Wärmeaustauscher abströmenden Luft ist ein Temperatursensor 49b angeordnet.
Für diese elektronischen Bauelemente sind Zuleitungen 33 vorgesehen. Weitere Elemente
auf der Bodenplatte 19 sind ein Rauchwarnmelder 47 sowie die bereits erwähnte Kondensatpumpe
17 mit Schlauchanschluss 18 zu der über der Bodenplatte 19 befindlichen Kondensatauffangwanne
16. Die Anschlüsse für alle diese Eelemente erfolgen von außen über Leitungen, Schläuche
oder Rohre, die hier nicht dargestellt werden.
[0064] Figur 6 zeigt eine Schrägansicht auf die Bodenplatte 19 im Teilschnitt, wobei in
dieser Darstellung zur bessern Sichtbarkeit die Randverkleidung 13 teilweise ausgeschnitten
ist.
[0065] Figur 7 stellt eine Schrägansicht einer Ausführungsvariante ähnlich wie in Figur
6 dar, wobei jedoch hier die Schrägansicht unter einem flachen Winkel und im Schnitt
dargestellt ist. Die Elemente 42, 43 und 47 wurden hier nicht vorgesehen.
[0066] Figur 8 zeigt eine weitere Ausführungsvariante in gleicher Darstellung wie in Figur
7. Zusätzlich ist hier im Unterschied zu der Ausführungsvariante in Figur 7 eine UVC-Bestrahlungseinheit
42 vorgesehen, mit der die durch die Leuchte 1 strömende Luft mit UVC-Licht bestrahlt
und so mikrobiell gereinigt werden kann.
[0067] Figur 9 stellt eine weitere Ausführungsvariante der Leuchte 1 in Figur 7 in gleicher
Darstellung dar. Im Unterschied zu diesen vorigen Ausführungsvarianten, insbesondere
im Unterschied zur Ausführungsvariante in Figur 7 ist nun zusätzlich ein Element 43
vorgesehen, das als Parfümeur zur Geruchsoptimierung eingesetzt wird. Dieser Parfümeur
43 gibt an die durchgeleitete Luft wohlriechende Geruchsstoffe ab, so dass die durch
die Leuchte 1 geleitete Luft weiter konditioniert und verbessert wird.
[0068] Figur 10 stellt eine weitere Ausführungsvariante der Leuchte 1 in Figur 7 dar. Zusätzlich
wird nun auf der Bodenplatte 19 ein Rauchwarnmelder 47 angeordnet, der Rauchpartikel
in der durch die Leuchte 1 geleiteten Luft detektiert und so ggf. Alarm auslösen kann.
[0069] Figur 11 zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Leuchte 1, die
grundsätzlich so ausgebildet ist wie die Leuchte in Figur 2. Gleiche und ähnliche
Bezugszeichen werden daher für gleiche und ähnliche Elemente verwendet und deren Beschreibung
nicht wiederholt. Figur 11 stellt eine Draufsicht schräg von unten auf die Leuchte
1 dar.
[0070] Figur 12 stellt eine seitliche Ansicht der Leuchte dar. Die Leuchte 1 weist in der
Randverkleidung 13 ein Lochgitter 15 als Luftzuführöffnung auf, wobei das Lochgitter
sechseckige Löcher aufweist und damit eine Art Wabenstruktur.
[0071] Die Leuchte 1 ist, wie in der Draufsicht von schräg oben in Figur 13 zu erkennen
ist, kreisrund ausgebildet mit einem Durchmesser in diesem Beispiel von 60 cm.
[0072] Diese Leuchte ist wie diejenige in Figur 2 ausgebildet, indem der Lufteinlass seitlich
über die Randverkleidung 13 und das darin befindliche Lochgitter 15 erfolgt und der
Luftauslass über Öffnung 14 zwischen Rippen 52, mit denen eine Montageplatte 11 mit
einer Befestigungsplatte 50 verbunden ist.
[0073] Figur 14 zeigt eine Draufsicht von oben auf die Leuchte 1 der Figur 13 zur Darstellung
der Bajonettverriegelung zwischen der Befestigungsplatte 50 der Montageplatte 11 und
der Befestigungsplatte 60.
[0074] Figur 15 zeigt eine Unteransicht auf die Leuchte 1 in Fig. 13 mit der Leuchtfläche
12, wobei hier die Befestigungsöffnungen 34 nicht dargestellt sind.
[0075] Figur 16 zeigt eine seitliche Draufsicht von schräg oben im Schnitt auf die Leuchte
1 in Fig. 13. Hierbei sind das Lüfterrad 20 und die elektronischen Bauelemente sowie
weitere Elemente zur besseren Übersicht nicht dargestellt sind
[0076] Figur 17 zeigt eine Seitenansicht im Schnitt und Figur 18 eine Draufsicht schräg
von oben in einem horizontalen Schnitt parallel zur Montageplatte 11 und Leuchtfläche
12.
[0077] Wie in Fig. 2 wird die Montageplatte 11 mit der Befestigungsplatte 50 mittels Schrauben,
die durch in der Montageplatte befindliche, in Fig. 3 zu erkennende Durchgangsöffnungen
35 und durch die Öffnungen 55 in der Befestigungsplatte 50 reichen und die in die
Gewinde an einer Seite der Gewindestangen 36 eingedreht sind, mit dem Rest der Leuchte
1 verbunden.
[0078] Fig. 18 zeigt eine Schrägaufsicht auf die Leuchte 1, wobei die Montageplatte 11 sowie
der Motor 26 und das Lüfterrad 20 entfernt wurden.
[0079] Figur 19 zeigt eine Draufsicht von oben in einem parallelen Schnitt parallel zur
Montageplatte 11 und Leuchtfläche 12 entsprechend der Darstellung in fig. 18.
[0080] Figur 20 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung,
das weitgehend demjenigen in Figur 1 entspricht. Insbesondere befindet sich der Einlassspalt
für die zu konditionierende Luft umlaufend um die Leuchtfläche 12 zwischen der Leuchtfläche
12 und der Randverkleidung 13. Der Luftauslass befindet sich als umlaufender Spalt
14 zwischen der Randverkleidung 13 und der Montageplatte 11. Alle weiteren Elemente
sind so wie die Elemente der Ausführungsform ab Figur 2 bezeichnet, wobei jedoch die
Montage dieser Leuchte 11 an einer Decke eines Raumes abweichend ausgebildet ist.
[0081] Die Figur 21 in seitlicher Ansicht, Figur 22 in Draufsicht von schräg oben, Figur
23 in Draufsicht senkrecht von oben, Figur 24 in Unteransicht senkrecht auf die Leuchtfläche
12 sind jeweils ähnlich ausgebildet wie in Figur 1.
[0082] In Figur 25 abweichend von der Ausführungsform in Figur 2 ist nun die Kondensatauffangwanne
16 direkt mit dem Gehäuse 13 verbunden und mit diesem einstückig ausgebildet. Wie
in der schrägen Draufsicht von oben im Schnitt in Figur 25 zu sehen ist, wird die
Luft über den Spalt 15 in den Bereich zwischen der Leuchtfläche 12 und der Kondensatauffangwanne
16 eingesaugt und strömt zum Lüfterrad 20. Das Lüfterrad 20 lenkt diesen Luftstrom
nach außen um und sendet ihn durch den Wärmeübertrager 21, so dass der Luftstrom anschließend
zwischen der Kondensatwanne 16 und der Montageplatte 11 radial nach außen strömt und
die Leuchte 1 über den Spalt 14 verläßt. Hierdurch wird eine laminare Strömung längs
der Decke des Raumes bewirkt, so dass aufgrund des Coanda-Effektes die Luft erst mit
hinreichend Abstand von der Leuchte 1 sich von der Deckenoberfläche löst und anschließend,
beispielsweise bei gekühlter Luft zu Boden sinken kann. Dies führt zu einer weitgehend
zugfreien Klimatisierung des Raumes.
[0083] Figur 26 zeigt eine Seitenansicht im Schnitt der Ausführungsform aus Figur 20.
[0084] Figur 27 zeigt eine Draufsicht auf die Leuchte 1 von oben im Schnitt zur Darstellung
des Wärmeübertragers 21 oberhalb der Kondensatauffangwanne 16. Die Kondensatauffangwanne
16 ist in einem Bereich 70 längs ihres Umfangs derart ausgebildet, dass ihr Querschnitt
nicht konisch verläuft sondern eine Tasche 70 bildet über die Raum zur Aufnahme von
Schlauchleitungen, z.B. für Kondensat, oder elektrische Zu- und Ableitungen zu einer
Bodenplatte 19 oder Platine30 zur Verfügung gestellt wird.
[0085] Figur 28 zeigt eine weitere Draufsicht im Schnitt parallel zur Montageplatte 11 und
Leuchtfläche 12 durch den Wärmeübertrager 21. In dieser Aufsicht ist die Kondensatauffangwanne
16 in Aufsicht zu sehen.
[0086] Die in den Figuren 5 bis 10 dargestellten zusätzlichen Sensoren, Aktoren und elektronischen
Bauelemente auf der Bodenplatte können auch bei dieser vorliegenden Ausführungsform
in der Leuchte in beliebiger Zusammenstellung angeordnet sein. Sie sind hier zur Vermeidung
von Wiederholung lediglich nicht weiter dargestellt. Die Bodenplatte 19 mit ihren
Aufbauten aus den Figuren 5 bis 10 kann jedoch ohne weiteres auch als Bodenplatte
für diese Ausführungsform der Figuren 20 bis 28 eingesetzt werden.
[0087] Fig. 29 zeigt eine erfindungsgemäße Leuchtenanordnung in einem Raum 80 mit Wänden
81 und 82, Fenstern 83 und einer Türe 84. Die Leuchtenanordnung weist drei Leuchten
1 auf, die erfindungsgemäß wie die Leuchte in Fig. 20 ausgestaltet sind. Es ist jedoch
auch möglich beispielsweise eine der Leuchten 1 ohne Leuchtfunktion und/oder eine
der Leuchten 1 ohne Luftkonditionierung auszugestalten, solange mindestens eine, vorzugsweise
mindestens zwei der Leuchten 1 erfindungsgemäß ausgestaltet sind.
1. Leuchte mit einem Gehäuse, das eine zu einem Raum hin gerichtete Leuchtfläche, eine
auf der entgegengesetzten Seite der Leuchtfläche angeordnete Montagevorrichtung, beispielsweise
einer Montageplatte, zur Befestigung der Leuchte an einer Montagefläche, beispielsweise
an einer Wand oder einer Decke eines Raumes, und eine längs des Randes der Leuchtfläche
umlaufende, sich in Richtung der Montagevorrichtung erstreckende Randverkleidung aufweist
dadurch gekennzeichnet, dass
in dem Gehäuse ein Lüfterrad montiert ist und das Gehäuse im montierten Zustand der
Leuchte zwischen der Randverkleidung und der Montagevorrichtung eine zumindest abschnittsweise
oder vollständig längs der Randverkleidung umlaufende erste Luftdurchströmöffnung
aufweist.
2. Leuchte nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Luftdurchströmöffnung sich senkrecht zu ihrer Längserstreckung zumindest
bereichsweise im Wesentlichen oder vollständig in der Ebene oder parallel zur Ebene
der Leuchtfläche erstreckt oder sich zumindest bereichsweise im Wesentlichen senkrecht
oder senkrecht zur Ebene der Leuchtfläche erstreckt.
3. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse eine zweite Luftdurchströmöffnung, insbesondere einen zwischen der Leuchtfläche
und der Randverkleidung zumindest abschnittsweise oder vollständig um die Randverkleidung
umlaufenden Luftdurchströmspalt und/oder eine in der Randverkleidung angeordnete zweiten
Luftdurchströmöffnung, beispielsweise als Gitter, Lochgitter oder Spalt, aufweist.
4. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Luftdurchströmöffnung eine Luftausblasöffnung ist und/oder die zweite Luftdurchströmöffnung
eine Lufteinlaßöffnung ist oder die erste Luftdurchströmöffnung eine Lufteinlaßöffnung
ist und/oder die zweite Luftdurchströmöffnung eine Luftausblasöffnung ist.
5. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gehäuse oberhalb der Leuchtfläche und unterhalb des Lüfterrades ein Boden
angeordnet ist, der als Auffangwanne für Flüssigkeiten, insbesondere für Kondensat,
ausgebildet ist und/oder der mit der Randverkleidung den zweiten Luftdurchströmspalt
begrenzt.
6. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse längs der Randverkleidung rund, insbesondere kreisrund, oder mit Ecken,
insbesondere vieleckig, insbesondere polygonal, beispielsweise dreieckig oder viereckig
oder fünfeckig oder sechseckig, ausgebildet ist.
7. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Lüfterrad in senkrechter Projektion auf die Ebene der Leuchtfläche axialsymetrisch
um die Mitte des Gehäuses, insbesondere in der Mitte des Gehäuses angeordnet ist.
8. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Luftströmbereich zwischen dem ersten Luftdurchströmspalt und dem zweiten Luftdurchströmspalt
ein Wärmeübertrager angeordnet ist, wobei vorteilhafterweise in senkrechter Aufsicht
auf die Ebene der Leuchtfläche der Wärmeübertrager das Lüfterrad bereichsweise oder
vollständig umgibt oder der Wärmeübertrager von dem Lüfterrad bereichsweise oder vollständig
umgeben wird.
9. Leuchte nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmeübertrager ausgebildet ist für eine Flüssigkeit als Primärmedium, vorteilhafterweise
Wasser, oder diese enthält und ausgebildet ist für die durch die Leuchte transportierte
Luft als Sekundärmedium.
10. Leuchtenanordnung mit einer Vielzahl von Leuchten nach einem der vorhergehenden Ansprüche.