[0001] Die Erfindung betrifft eine Baustation für rauchbare Tabakerzeugnisse mit einem Siegelrandbeutel.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufbau einer Baustation zur Herstellung eines
rauchbaren Tabakerzeugnisses. Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Abbau
einer Baustation zur Herstellung eines rauchbaren Tabakerzeugnisses.
[0002] Aus der
US 11,390,441 B2 ist eine Siegelrandverpackung mit zwei Perforationslinien, die senkrecht aufeinander
stehen, bekannt. In dem Siegelrandbeutel können blattförmige Inhalte verpackt werden.
Sie dient insbesondere zur Verpackung von medizinischen Pflastern. Der Siegelrandbeutel
besteht aus einer beschichteten Folie.
[0003] Aus der
WO 2018/063179 A1 ist die Verwendung von Verpackungsmaterial, dass trotz Perforationslinien undurchlässig
bleibt, bekannt. Derartige Verpackungen werden zur Verpackung von Kosmetiktüchern,
die frei von Verunreinigungen von außen bevorratet werden müssen, verwendet. Derartige
Verpackungen werden auch zur Bevorratung von angefeuchteten Tüchern oder Körperpflegeartikeln
benutzt. Eine ähnliche Verpackung ist in der
WO 2018/063178 A1 offenbart.
[0004] In der
WO 2014/113016 A1 ist ein Beutel zum Verpacken von Papierprodukten offenbart. Insbesondere werden hier
laminierte Verpackungen offenbart.
[0005] In der
WO 2015/185521 A1 ist ein Verpackungsbeutel mit einer Perforationslinie beschrieben. Die Verpackung
besteht aus einem Polymerfilm oder aus einem Laminat aus dem Polymerfilm.
[0006] In der
DE 20 2020 106 757 U1 ist eine Verpackung einer kleinen Menge an Blättchen und Filtertips bekannt.
[0007] In der
EP 0 930 597 A2 ist eine Tasche für einen flachen Gegenstand bekannt, der durch Adhäsionswirkung
zwischen Folien gehalten wird.
[0008] Schließlich offenbart die
DE 10 2004 047 447 B4 ein Papierverbundmaterial aus Papier mit Kunststoffen. Hier ist eine senkrechte Aufrisslinie
gezeigt.
[0009] Nachteilig an den genannten Verpackungen ist, dass sie sich nicht zur Verpackung
einer kleinen Menge von zur Herstellung von rauchbaren Tabakerzeugnissen erforderlichen
Bestandteilen eignen und nicht die zur Herstellung der rauchbaren Tabakerzeugnisse
erforderlichen Werkzeuge zur Verfügung stellen.
[0010] Es ist in einem ersten Aspekt Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine eingangs genannte
Baustation zur Verfügung zu stellen, die die oben genannten Nachteile zumindest verringert.
[0011] Die Aufgabe wird in ihrem ersten Aspekt durch eine eingangs genannte Baustation mit
den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0012] Die erfindungsgemäße Baustation für rauchbare Tabakerzeugnisse mit einem Siegelrandbeutel
mit zwei quer zueinander angeordneten Perforationslinien umfasst wenigstens ein quer
gefaltetes Blättchen und wenigstens einen Filterstreifen, der zu einem Filtertip aufrollbar
ist und wobei das wenigstens eine gefaltete Blättchen und der wenigstens eine Filterstreifen
übereinander angeordnet sind und in dem Siegelrandbeutel bevorratet sind.
[0013] Unter "übereinander angeordnet" wird hier verstanden, dass der wenigstens eine Filterstreifen
in das wenigstens eine gefaltete Blättchen eingeschoben ist, oder dass das wenigstens
eine gefaltete Blättchen und der wenigstens eine Filterstreifen übereinander angeordnet
sind. Beide Anordnungsformen werden hier auch als Stapel bezeichnet.
[0014] Günstigerweise ist ein Außenumfang eines gefalteten Blättchens mit einem Außenumfang
eines Filterstreifens im Wesentlichen gleich, vorzugsweise gleich.
[0015] Die Baustation umfasst einige für die Herstellung eines rauchbaren Tabakerzeugnisses,
darunter sind Zigaretten und Ähnliches zu verstehen, erforderlichen Bestandteile.
[0016] Bestandteile sind hier das Blättchen, das zur Herstellung der Tabakerzeugnisummantelung
bestimmt ist sowie der Filterstreifen, der aufgerollt werden kann und dann als Filtertip
in dem Tabakerzeugnis verwendet wird. Vorzugsweise weist die Baustation genau 1, 2,
3, 4, 5 gefaltete Blättchen auf und vorzugsweise eine gleiche Anzahl von 1, 2, 3,
4, 5 Filterstreifen auf. Es ist grundsätzlich auch eine höhere Anzahl beider Bestandteile
denkbar. Vorzugsweise sind jeweils genau zwei gefaltete Blättchen und genau zwei Filterstreifen
vorgesehen.
[0017] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist eine Stabilisierungspappe
vorgesehen, die um das wenigstens eine Blättchen und den wenigstens einen Filterstreifen
gefaltet ist und beide beidseitig vollständig, insbesondere vollflächig, abdeckt.
Die Stabilisierungspappe schützt das vorzugsweise wenigstens eine gefaltete Blättchen
und den wenigstens einen Filterstreifen gegen äußere Beschädigungen durch den Siegelrandbeutel
hindurch und gibt dem Siegelrandbeutel auch eine zusätzliche Stabilität, damit dieser
eine größere Widerstandskraft gegen Knicke erhält.
[0018] Günstigerweise weist die Stabilisierungspappe gefalzte und/oder gedruckte Faltlinien
auf, entlang der die Stabilisierungspappe zu einer Mischschale faltbar ist. Grundsätzlich
werden im Rahmen dieser Erfindung Faltlinien als gedruckt, bzw. gezeichnet und/oder
gefalzt, verstanden. Die Stabilisierungspappe ist auch ein Teil der Baustation. Sie
weist vorgefertigte sichtbare, vorzugsweise gefalzte, Faltlinien auf, die es dem Benutzer
in selbsterklärender Weise ermöglichen aus der Stabilisierungspappe die Mischschale
zu falten.
[0019] Vorzugsweise ist die Stabilisierungspappe rechteckförmig ausgebildet und eine mittige
und zwei seitliche Faltlinien sind vorgesehen, die alle parallel zueinander verlaufen.
Entlang der mittigen Faltlinie ist die Stabilisierungspappe umgedreht dachförmig hochfaltbar
und seitliche Randstreifen sind entlang der zwei seitlichen Faltlinien herabfaltbar
und die mittige Faltlinie wird an ihren beiden Enden jeweils von einer dreieckig gewinkelten
Faltlinie mit jeweils einer nach außen weisenden Hypotenuse geschnitten, die zu Stabilisierungsecken
hochfaltbar sind. Die mittige Faltlinie sowie die beiden an den Enden der mittigen
Faltlinie angeordneten dreieckig gewinkelten Faltlinien ermöglichen das Hochfalten
der Stabilisierungspappe zu einer im Querschnitt im Wesentlichen dreieckförmigen,
bzw. umgedreht dachförmigen, Mischschale, deren seitliche Ränder entlang der seitlichen
Faltlinie noch einmal nach unten abgewinkelt sind. In der Mischschalte kann eine Tabakmischung
angemischt werden.
[0020] Vorzugsweise ist die Stabilisierungspappe auch zu einer Stopfhilfe aufrollbar. Die
Stabilisierungspappe hat neben ihrer ersten Verwendung als Mischschale auch die zusätzliche
Verwendung, dass sie nach dem Anmischen des Tabaks wieder glatt gedrückt und dann
vorzugsweise entlang ihrer längeren Ausdehnung aufgerollt werden kann, um somit als
Stopfhilfe zu dienen.
[0021] Günstigerweise weist der Siegelrandbeutel eine mittige Faltlinie auf. Der Siegelrandbeutel
ist zu einer Aufstellstation für eines der Blättchen und zur Fixierung eines aufgerollten
Filters aufstellbar. Auch der Siegelrandbeutel wird erfindungsgemäß als Teil der Baustation
verwendet, indem er entlang einer mittigen Faltlinie hochgefaltet werden kann. In
den hochgefalteten Siegelrandbeutel sind das Blättchen eingelegt, dass sich somit
ebenfalls an den Seiten aufstellt und an einem Ende des Blättchens ist ein aufgerollter
Filterstreifen, der Filtertip, positioniert. Er wird durch die aufgestellten Seiten
des Siegelrandbeutels in seiner Position fixiert.
[0022] Besonders bevorzugt ist eine Ecke des Siegelrandbeutels, in der sich die zwei Perforationslinien
schneiden, von einer Faltlinie geschnitten, entlang der eine Faltecke umknickbar ist
und den geöffneten Siegelrandbeutel verschließt.
[0023] Der Siegelrandbeutel ist, nachdem er an den beiden Perforationslinien aufgerissen
wurde, noch zur Bevorratung von verbleibenden Blättchen und verbleibenden Filtertips
verwendbar. Dazu werden die Blättchen wieder gefaltet und mit den Filterstreifen gestapelt
und in die Stabilisierungspappe eingelegt und in den aufgerissenen Siegelrandbeutel
zurückgesteckt. Dadurch, dass der Siegelrandbeutel an zwei vorzugsweise senkrecht
zueinander angeordneten Perforationslinien aufgerissen wurde, ist ein Zurückstecken
der Stabilisierungspappe mit Blättchen und Filterstreifen leichter möglich. Über die
Stabilisierungspappe hinausstehende Innenflächen des Siegelrandbeutels berühren sich
und verschließen sich durch die entstehenden Adhäsionskräfte, die durch äußeren Druck
auf den Siegelrandbeutel entstehen, wenn der Siegelrandbeutel beispielsweise in eine
Brieftasche gesteckt wird. Dadurch werden die Filtertips und die Blättchen vor Beschädigung
und Verschmutzung geschützt. Zusätzlich ist die Ecke entlang der schrägen Faltlinie
umknickbar und verschließt den Siegelrandbeutel nachträglich zusätzlich.
[0024] Vorzugsweise verlaufen die beiden Perforationslinien senkrecht zueinander entlang
zweier Siegelrandbeutelränder. Diese Anordnung der Perforationslinien ist leicht herstellbar
und technisch zweckmäßig, da schmale gleichbreite Streifen abgetrennt werden.
[0025] Günstigerweise bilden aufeinanderliegende Ränder des aufgerissenen Siegelrandbeutels
einen Adhäsionsversschluss aus. Der Adhäsionsverschluss ist ein passiver Verschluss,
der sich durch von außen wirkendem Druck in Portemonnaies, Handyhüllen oder Etuis,
in die der aufgerissenen Siegelrandbeutel eingeschoben wird, ausbildet. Der Aufbau
des Siegelrandbeutels ist flach, sodass er auch in die Portemonnaies, Handyhüllen
oder Etuis hineinpasst.
[0026] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist eine Faltlinie zwischen der
mittigen Faltlinie und einem der Faltecke gegenüberliegenden Rand des Siegelrandbeutels
angeordnet. Die Faltlinie ermöglicht vorteilhefterweise ein stabiles Stehen des aufgefalteten
Siegelrandbeutels.
[0027] Günstigerweise sind eine in Längsrichtung entlang eines aufgerissenen Längsrandes
des Siegelrandbeutels verlaufende Faltlinie und eine in Querrichtung entlang eines
aufgerissenen Querrandes des Siegelrandbeutels verlaufende Faltlinie vorgesehen. Die
beiden entlang der beiden Faltlinien zurückgefalteten Seitenränder des Siegelrandbeutels
bilden zusätzlich zur Faltecke ein zusätzliches Verschließmittel für den aufgerissenen
Siegelrandbeutel aus, in dem verbliebende Blättchen und Filterstreifen zurückgesteckt
sind.
[0028] Die beiden zurückgefalteten Seitenränder, die Faltecke und der Adhäsionsverschluss
wirken in einer dreifach Verschlussfunktion zusammen.
[0029] Es ist in einem zweiten Aspekt Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren
zum Aufbau einer Baustation zur Herstellung eines rauchbaren Tabakerzeugnisses zur
Verfügung zu stellen, das die oben genannten Nachteile zumindest verringert.
[0030] Die Aufgabe wird in ihrem zweiten Aspekt durch ein eingangs genanntes Verfahren mit
den Merkmalen des Anspruchs 10 gelöst.
[0031] Das erfindungsgemäße Verfahrens zum Aufbau einer Baustation zur Herstellung eines
rauchbaren Tabakerzeugnisses umfasst die Schritte, ein Siegelrandbeutel wird mit zwei
quer zueinander angeordneten Perforationslinien entlang einer der Perforationslinien
aufgerissen , wenigstens ein gefaltetes Blättchen und wenigstens ein Filterstreifen,
die übereinander angeordnet sind, werden aus dem aufgerissenen Siegelrandbeutel herausgenommen,
eines der Blättchen wird aufgefaltet und einer der Filterstreifen wird zu einem Filtertip
aufgerollt und in das aufgefaltete Blättchen eingelegt.
[0032] Die beschriebenen Verfahren eignen sich auch zum Aufbau und Abbau einer der oben
beschriebenen Baustationen. Umgekehrt eigenen sich die oben beschriebenen Baustationen
zur Anwendung einer der beschriebenen Verfahren.
[0033] Besonders bevorzugt eignet sich das Verfahren zur Herstellung von Zigaretten und
anderer rauchbarer Tabakerzeugnisse, wenn in dem Siegelrandbeutel eine sehr geringe
Anzahl an Blättchen und Filterstreifen vorgesehen ist, vorzugsweise genau 1, 2, 3,
4 oder höchstens 5 Blättchen und eine gleiche Anzahl an Filterstreifen, da diese auch
im verpackten Zustand eine sehr geringe Stapelhöhe haben, von höchstens 1 bis 3 mm
und somit auch in eine Brieftasche hineinpassen und auch nicht über das Format einer
Scheckkarte hinausgehen müssen.
[0034] Günstigerweise wird eine Stabilisierungspappe aufgefaltet, die zunächst um das wenigstens
eine Blättchen und den wenigstens einen Filterstreifen gefaltet wird und die beiden
beidseitig vollständig abdeckt.
[0035] Vorzugsweise ist die Stabilisierungspappe rechteckförmig ausgebildet und eine mittige
und zwei seitliche Faltlinien, die alle parallel zueinander verlaufen, werden vorgesehen.
Entlang der mittigen Faltlinie wird die Stabilisierungspappe umgedreht dachförmig
hochgefaltet und seitliche Randstreifen werden entlang der zwei seitlichen Faltlinien
herabgefaltet und die mittige Faltlinie an ihren Enden jeweils von einer dreieckig
gewinkelten Faltlinie geschnitten, die zu Stabilisierungsecken hochgefaltet werden
und eine Mischschale ausbilden.
[0036] Nach der Verwendung der Stabilisierungspappe als Mischschale, zur Anmischung einer
Tabakmischung, die dann auf das ausgefaltete Blättchen gestreut wird, kann die Stabilisierungspappe
wieder vorzugsweise geglättet werden und zu einer Stopfhilfe aufgerollt werden. Dazu
wird die Stabilisierungspappe vorzugsweise entlang ihrer längeren Ausdehnung aufgerollt.
[0037] In einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens weist der Siegelrandbeutel eine
mittige Faltlinie auf und der Siegelrandbeutel wird zur Aufstellstation aufgestellt
und ein Blättchen wird in ihm aufgestellt und ein aufgerollter Filtertip auf dem Blättchen
fixiert. Vorzugsweise wird damit auch der Siegelrandbeutel, der an sich primär eine
Verpackung ist, als Teil der Baustation verwendet.
[0038] Es ist in einem dritten Aspekt Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren
zum Abbau einer Baustation zur Herstellung eines rauchbaren Tabakerzeugnisses zur
Verfügung zu stellen, das die oben genannten Nachteile zumindest verringert.
[0039] Die Aufgabe wird in ihrem dritten Aspekt durch ein eingangs genanntes Verfahren mit
den Merkmalen des Anspruchs 14 gelöst.
[0040] Das erfindungsgemäße Verfahren zum Abbau einer Baustation zur Herstellung eines rauchbaren
Tabakerzeugnisses umfasst die Schritte: wenigstens ein gefaltetes Blättchen und wenigstens
ein Filterstreifen werden übereinander angeordnet. Dabei umfasst der Begriff übereinander
auch den Vorgang des Ineinandersteckens. Sie werden in einen entlang einer Querseite
und entlang einer Längsseite aufgerissenen Siegelrandbeutel hineingesteckt.
[0041] In einer bevorzugten Ausführungsform wird eine an beiden Außenseiten aufgerissene
Ecke des Siegelrandbeutels vorzugsweise entlang einer schrägen Faltlinie umgeknickt.
[0042] Nach der Benutzung der Baustation kann diese wieder in ihre Einzelteile zurückgebaut
werden, d.h. die Mischschale wird geglättet und gefaltet oder die Stopfhilfe wird
abgerollt und geglättet und gefaltet und in die Faltung werden die verbleibenden gefalteten
Blättchen und die verbleibenden nicht benutzten Filterstreifen wieder eingelegt und
der Stapel wird dann in den aufgerissenen Siegelrandbeutel zurückgesteckt. Dieser
schließt zum einen bereits durch Adhäsionskräfte der sich direkt berührenden Innenseiten
des aufgerissenen Randes des Siegelrandbeutels und wird vorzugsweise zusätzlich aber
noch durch die umgeknickte Beutelecke verschlossen.
[0043] Vorzugsweise wird die eine Stabilisierungspappe gefaltet, das wenigstens eine Blättchen
und der wenigstens eine Filterstreifen in die gefaltete Stabilisierungspappe eingelegt
und die gefaltete Stabilisierungspappe mit dem wenigstens einem Blättchen und dem
wenigstens einem Filterstreifen in den Siegelrandbeutel hineingesteckt.
[0044] Die Erfindung wird anhand von acht Figuren in zwei Ausführungsbeispielen beschrieben.
Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht, teilweise als Durchsicht eines verschlossenen Siegelrandbeutels,
- Fig. 2
- einen aufgerissenen Siegelrandbeutel in Fig. 1 mit gestaffelt herausgezogenem Inhalt,
- Fig. 3
- aus einer Stabilisierungspappe aufbaubare Mischschale,
- Fig. 4
- die Stabilisierungspappe der Fig. 3 beim Zusammenrollen,
- Fig. 4a
- die Stabilisierungspappe der Fig. 4 zusammengeklappt,
- Fig. 5
- einen aus der Mischschale zusammengerollten Stopfer,
- Fig. 6
- den aufgerissenen Siegelrandbeutel mit aufgelegtem Filterstreifen und Filtertipp,
- Fig. 7
- den hochgefalteten Siegelrandbeutel in Fig. 6,
- Fig. 8
- eine gedrehte Zigarette mit eingefülltem Tabak und Stopfer,
- Fig. 9
- eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Siegelrandbeutels,
- Fig. 10
- den Siegelrandbeutel der Fig. 9 in einer Rückansicht,
- Fig. 11
- den Siegelrandbeutel der zweiten Ausführungsform im gefalteten Zustand.
[0045] In der Figur 1 ist eine erfindungsgemäße Baustation in einem verpackten Zustand für
ein rauchbares Tabakerzeugnis, insbesondere eine oder mehrere Zigaretten, dargestellt.
Die Baustation ist in einem Siegelrandbeutel 1 bevorratet, wobei der Siegelrandbeutel
1 selber auch Teil der Baustation ist. Der Siegelrandbeutel 1 kann aus Papier einem
Papierverbundmaterial, Kunststoff oder anderen Materialien bestehen.
[0046] Der Siegelrandbeutel 1 besteht aus zwei sich gegenüberliegenden Seiten, die einen
Innenraum 2 ausbilden. Wenigstens zwei Ränder des Siegelrandbeutels 1 sind durch Perforationslinien
3a, 4a perforiert. In der Fig. 1 ist ein oberer in Querrichtung Q verlaufender Seitenstreifen
3b perforiert und ein rechter in Längsrichtung L verlaufender Seitenstreifen 4b ist
perforiert. Die Perforationen 3a, 4a erleichtern ein Abreißen des oberen Seitenstreifens
4b und eines seitlichen Seitenstreifens 4b.
[0047] In dem Siegelrandbeutel 1 sind gemäß Fig. 2 zwei Filterstreifen 6 ineinandergesteckt,
wobei jeder entlang seiner Längsrichtung zu einem Filter 6 aufgerollt werden kann
sowie zwei Blättchen 7, wobei jedes entlang seiner Längsrichtung L in der Mitte quergefaltet
ist und im verpackten Zustand in Fig. 1 die Filterstreifen 6 umgreift und sie auf
einer Oberseite und einer Unterseite abdeckt.
[0048] Des Weiteren sind die gefalteten Blättchen 7 und die Filterstreifen 6 von einer gefalteten
Stabilisierungspappe 8 auf einer Ober- und Unterseite vollflächig abgedeckt und damit
geschützt. Die Stabilisierungspappe 8 ist entlang einer Faltlinie 8a gefaltet, die
in Längsrichtung L verläuft. Die Faltlinie 8a ist in Fig. 2 links entlang der Stabilisierungspappe
8 verlaufend eingezeichnet. Die Stabilisierungspappe 8 ist in Längsrichtung L so lang
und in Querrichtung Q so breit ausgebildet, dass sie einmal entlang der Faltlinie
8a gefaltet in den Innenraum des geschlossenen Siegelrandbeutels 1 hineinpasst und
zwischen ihren gefalteten beiden Seiten die gefalteten Blättchen 7 und die Filterstreifen
6 aufnehmen kann und dabei das gefaltete Blättchen 7 und den Filterstreifen 6 auf
der Ober- und Unterseite vollflächig abdeckt und damit vor Knicken, Stößen u.Ä. schützt.
[0049] In der Fig. 1 ist der Siegelrandbeutel 1 durchsichtig dargestellt, so dass die Stabilisierungspappe
8 und das Blättchen 7 sowie der darin eingefaltete Filterstreifen 6 zu sehen sind.
[0050] Der Siegelrandbeutel 1 ist in Fig. 2 bereits an der oberen in Querrichtung Q verlaufenden
Perforationslinie 3a und der seitlichen Perforationslinie 4b aufgerissen. Die obere
in Querrichtung Q verlaufende Perforationslinie 3a, die entlang einer kürzeren Seite
eines Siegelrandbeutels 1 verläuft, ist dazu bestimmt, aufgerissen zu werden, um die
Stabilisierungspappe 8, die gefalteten Blättchen 7 und die Filterstreifen 6 als Stapel
zu entnehmen.
[0051] Nach der Herausnahme des Inhaltes kann das zweite Blättchen 7 und der zweite Filterstreifen
6 wieder in die gefaltete Stabilisierungspappe 8 eingelegt werden. Der Siegelrandbeutel
1 wird dazu entlang der längeren in Längsrichtung L verlaufenden Perforationslinie
4a zusätzlich aufgerissen und die gefaltete Stabilisierungspappe 8 wird mit dem zweiten
Blättchen 7 und dem zweiten Filterstreifen 6 in den Siegelrandbeutel für eine weitere
Verwendung zurückgesteckt.
[0052] Fig. 1 zeigt, dass eine Faltlinie 1a entlang der beidseitig aufgerissenen Ecke des
Siegelrandbeutels 1 vorgesehen ist, die es ermöglicht, nach dem Zurückstecken der
Stabilisierungspappe 8 umgeknickt zu werden, um ein erneutes zufälliges Öffnen zu
verhindern. Der Siegelrandbeutel 1 bildet nach dem Aufreißen des Siegelrandbeutels
1 und Entfernen der beiden Seitenstreifen 3b, 4b einen passiven Verschlussmechanismus
aus.
[0053] Auch nach dem Abreißen der Seitenstreifen 3b, 4b stehen Streifen an den Innenseiten
der aufgerissenen Seiten unter unmittelbarem Kontakt miteinander, wenn die beiden
gegenüberliegenden Siegelrandbeutelseiten aufeinandergedrückt gedrückt werden und
den Inhalt durch äußeren Druck verschließen. Das Umknicken der geöffneten Ecke entlang
der Faltlinie 1a ist ein zusätzliches Verschlussmittel.
[0054] Fig. 3 zeigt die aus der Stabilisierungspappe 8 gebildete Mischschale 9. Die Mischschale
9 wird entlang der Faltlinie 8a, die mittig in Längsrichtung L verläuft, aufgestellt.
Zusätzlich weist die Stabilisierungspappe 8, gemäß Fig. 4, entlang der mittleren Faltlinie
8a dreieckig gewinkelte Faltlinien 8b, die mit ihrer Hypotenuse nach außen weisen,
an jedem Ende auf. Die dreieckig gewinkelten Faltlinien 8b werden nach innen eingedrückt
und bilden Stabilisierungsecken 14a, 14b aus und ermöglichen so ein stabiles Hochklappen
der Seiten der Mischschale 9. Des Weiteren sind an den längsseitigen Rändern Faltlinien
8c vorgesehen, die ein seitliches Herunterknicken der Ränder ermöglichen. Die aufgestellte
Mischschale ist in Fig. 3 dargestellt. Auf der Stabilisierungspappe 8 ist eine Faltlinie
8d mittig in Querrichtung Q vorgesehen. Die Faltlinien 8a, 8b, 8c verlaufen parallel
zueinander
[0055] Fig. 4a zeigt die Stabilisierungspappe 8 der Fig. 4, die entlang der Faltlinie 8d
gefaltet ist. Der gefaltete Zustand entspricht auch dem in Fig. 2 dargestellten gefalteten
Zustand der Stabilisierungspappe 8. Vorher wurde die Stabilisierungspappe 8 etwas
geglättet. Die entlang der Faltlinie 8d quergefaltete Stabilisierungspappe 8 kann
in dem gefalteten Zustand wieder zur Aufnahme des wenigstens einen Blättchens 7, das
nach der Herstellung einer Zigarette oder anderer Rauchware übriggeblieben ist, sowie
zur Aufnahme des wenigstens einen verbleibenden Filterstreifens 6 verwendet werden,
die zwischen die Falthälften der gefalteten Stabilisierungspappe 8 eingelegt werden
und dann zurück in den geöffneten Siegelrandbeutel 1 gesteckt werden.
[0056] In der Mischschale 9 können Tabak und Zusatzstoffe eingefüllt werden und miteinander
vermischt werden. Nachdem Vermischen des Tabaks wird der Tabak in das aufgerollte
Blättchen 7, gemäß Fig. 6, eingefüllt. Fig. 6 zeigt den Siegelrandbeutel 1 mit einer
mittig verlaufenden Faltlinie. 1b Der Siegelrandbeutel 1 wird, gemäß Fig. 7, entlang
der mittig verlaufenden Faltlinie 1b gefaltet und aufgerichtet. In dem aufgestellten
Siegelrandbeutel 1 wird ein aufgefaltetes Blättchen 7 in Längsrichtung eingelegt und
an einem Ende des Blättchens 7 wird ein aus dem Filterstreifen 6 aufgerollter Filtertip
11 eingelegt. Die gesamte Anordnung ist gemäß Fig. 7 trichterförmig aufgestellt, so
dass in das aufgestellte Blättchen 7 die Tabakmischung, die gemäß Fig. 3 in der Mischschale
9 hergestellt wurde, eingefüllt werden kann.
[0057] Das mit Tabak gefüllte Blättchen 7 und der Filter 11 werden dann aus dem gefalteten
Siegelrandbeutel 1 herausgenommen und zu einer Zigarette 12, gemäß Fig. 8, gedreht.
Die Stabilisierungspappe 8 gemäß Fig. 3 wird flachgelegt und, gemäß Fig. 4, Fig. 5,
aufgerollt, sodass ein Stopfer 10 hergestellt wird. Der Stopfer 10 wird, gemäß Fig.
8, dazu verwendet, die Tabakmischung in dem aufgedrehten Blättchen 7 zu verdichten.
[0058] Fig. 9 zeigt eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Siegelrandbeutels
1. Auch in dieser Ausführungsform ist eine schräge Faltlinie 1a vorgesehen, entlang
der die Faltecke 13 gefaltet werden kann. Fig. 9 zeigt den Siegelrandbeutel 1 mit
entlang der Perforationslinien 3a, 4a abgerissenen Randstreifen. Zusätzlich ist entlang,
vorzugsweise parallel zu den Perforationslinien 3a, 4a eine entlang der Längsrichtung
L verlaufende Faltlinie 1c vorgesehen sowie eine entlang der Querrichtung Q verlaufende
Faltlinie 1d vorgesehen. Auch hier ist der Begriff der Faltlinie so zu verstehen,
dass auf dem Siegelrandbeutel 1 Linien aufgezeichnet sind oder bereits Falzlinien
aufgebracht sind.
[0059] Die beiden zurückgefalteten Seitenstreifen entlang der in Längsrichtung L verlaufende
Faltlinie 1cund der in Querrichtung Q verlaufende Faltlinie 1d, die Faltecke 13 und
der Adhäsionsverschluss wirken vorteilhafterweise zusammen und verstärken den Adhäsionsverschluss.
[0060] Parallel zur entlang der Längsrichtung L mittig verlaufenden Faltlinie 1b, ist auf
den Siegelrandbeutel 1 eine weitere seitliche, zwischen der mittig verlaufenden Faltlinie
1b und einem der Faltecke 13 gegenüberliegenden Rand des Siegelrandbeutel 1 entlang
der Längsrichtung L verlaufende Faltlinie 1e vorgesehen. Auch die Faltlinie1e kann
aufgedruckt oder gefalzt sein.
[0061] Fig. 10 zeigt den Siegelrandbeutel 1 der Fig. 9 in einer Rückansicht. Seitliche Ränder
des aufgerissenen Siegelrandbeutels 1 sind entlang der in Längsrichtung L verlaufenden
Faltlinie 1c und entlang der Querrichtung Q verlaufenden Faltlinie 1d auf die der
Faltecke 13 entgegengesetzten Seite gefaltet. Dadurch erhält der aufgerissene Siegelrandbeutel
1, wenn er zum erneuten Verpacken der Stabilisierungspappe 8 mit eigelegtem Blättchen
7 und eingelegtem Filterstreifen 6 verwendet wird, eine zusätzliche Stabilität und
einen zusätzlichen Verschlussmechanismus.
[0062] Die Fig. 11 zeigt den Siegelrandbeutel 1 der zweiten Ausführungsform im gefalteten
Zustand, die der Zeichnung gemäß Fig. 7 der ersten Ausführungsform entspricht. Der
aufgefaltete Siegelrandbeutel 1 dient als Aufstellhilfe für das Blättchen 7, das in
den aufgefalteten Siegelrandbeutel 1 eingelegt wird und sich nach oben trichterförmig
öffnet, sodass das Blättchen 7 trichterförmig eingelegt und darauf der Filtertip 11
positioniert werden können, um dann mit Tabakmischung befüllt zu werden.
[0063] Zusätzlich zum ersten Ausführungsbeispiel ist im zweiten Ausführungsbeispiel der
Siegelrandbeutel 1 entlang der in Längsrichtung L verlaufenden Faltlinie 1e gefaltet.
Die Faltlinie 1e stützt den aufgefalteten Siegelrandbeutel 1 seitlich ab, sodass der
Siegelrandbeutel 1 mit nach oben geöffneten V auf einer Abstellfläche stabil stehenbleiben
kann, um dann mit dem Blättchen 7 und dem aufgerollten Filterstreifen 6 befüllt zu
werden. Als zusätzliches Stabilisierungsmittel ist die in die andere Richtung gefaltete
Faltecke 13 vorgesehen, die ein Verkippen auf die der Faltlinie 1e gegenüberliegende
Seite verhindert.
Bezugszeichenliste
[0064]
- 1
- Siegelrandbeutel
- 1a
- Faltlinie
- 1b
- Faltlinie
- 1c
- Faltlinie
- 1d
- Faltlinie
- 1e
- Faltlinie
- 2
- Innenraum
- 3a
- Perforationslinie
- 3b
- Seitenstreifen
- 4a
- Perforationslinie
- 4b
- Seitenstreifen
- 6
- Filterstreifen
- 7
- Blättchen
- 8
- Stabilisierungspappe
- 8a
- Faltlinie
- 8b
- Faltlinie
- 8c
- Faltlinie
- 9
- Mischschale
- 10
- Stopfer
- 11
- Filtertip
- 12
- Zigarette
- 13
- Faltecke
- 14a
- Stabilisierungsecke
- 14b
- Stabilisierungsecke
- L
- Längsrichtung
- Q
- Querrichtung
1. Baustation für rauchbare Tabakerzeugnisse mit
einem Siegelrandbeutel (1) mit zwei quer zueinander angeordneten Perforationslinien
(3a, 4a),
wenigstens einem quer gefalteten Blättchen (7) und
wenigstens einem Filterstreifen (6), der zu einem Filtertip (11) aufrollbar ist,
und das wenigstens eine gefaltete Blättchen (7) und der wenigstens eine Filterstreifen
(6) sind übereinander angeordnet,
und in dem Siegelrandbeutel (1) bevorratet.
2. Baustation nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet durch eine Stabilisierungspappe (8), die um das wenigstens eine Blättchen (7) und
den wenigstens einen Filterstreifen (6) gefaltet ist und beide beidseitig vollständig
abdeckt.
3. Baustation nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass auf die Stabilisierungspappe (8) Faltlinien (8a, 8b, 8c) aufgebracht sind, entlang
der die Stabilisierungspappe (8) zu einer Mischschale (9) faltbar ist.
4. Baustation nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierungspappe (8) rechteckförmig ausgebildet ist und eine mittige und
zwei seitliche Faltlinien (8a, 8c), die alle parallel zueinander verlaufen, vorgesehen
sind, und entlang der mittigen Faltlinie (8a) die Stabilisierungspappe (8) umgedreht
dachförmig hochfaltbar ist und seitlich Randstreifen entlang der zwei seitlichen Faltlinien
(8c) herabfaltbar sind und die mittige Faltlinie (8a) an ihren beiden Enden jeweils
von einer dreieckig gewinkelten Falllinie (8b) geschnitten sind, die zu Stabilisierungsecken
14a, 14b) hochfaltbar sind.
5. Baustation nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Siegelrandbeutel (1) eine mittige Faltlinien (1b) aufweist und der Siegelrandbeutel
(1) zu einer Aufstellstation für eines der Blättchen (7) und zur Fixierung eines aufgerollten
Filterstreifen (6) aufstellbar ist.
6. Baustation nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Ecke des Siegelrandbeutels (1), in der sich die zwei Perforationslinien (3a,
4a) schneiden, von einer Faltlinie (1a) geschnitten ist, entlang der eine Falteck
(13) umknickbar ist und den aufgerissenen Siegelrandbeutel (1) verschließt.
7. Baustation nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass aufeinanderliegende Ränder des aufgerissenen Siegelrandbeutels (1) einen Adhäsionsversschluss
ausbilden.
8. Baustation nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Faltlinie (1e) zwischen der mittigen Faltlinie (1b) und einem der Faltecke (13)
gegenüberliegenden Rand des Siegelrandbeutels (1) angeordnet ist.
9. Baustation nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass eine in Längsrichtung (L) entlang eines aufgerissenen Längsrandes des Siegelrandbeutels
(1) verlaufende Faltlinie (1c) vorgesehen ist und eine in Querrichtung (Q) entlang
eines aufgerissenen Querrandes des Siegelrandbeutels verlaufende Faltlinie (1d) vorgesehen
ist.
10. Verfahren zum Aufbau einer Baustation zur Herstellung eines rauchbaren Tabakerzeugnisses
(12),
indem ein Siegelrandbeutel (1), mit zwei quer zueinander angeordneten Perforationslinien
(3a, 4a),
entlang einer der Perforationslinien (3a, 4a) aufgerissen wird,
wenigstens ein gefaltetes Blättchen (7) und
wenigstens ein Filterstreifen (6), die übereinander angeordnet sind,
aus dem aufgerissenen Siegelrandbeutel (1) herausgenommen werden,
eines der Blättchen (7) aufgefaltet wird und
einer der Filterstreifen (6) zu einem Filtertip (11) aufgerollt wird und in das aufgefaltet
Blättchen (7) gelegt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Stabilisierungspappe (8), die um das wenigstens eine Blättchen (7) und den wenigstens
einen Filterstreifen (6) gefaltet ist und beide beidseitig vollständig abdeckt, aufgefaltet
wird.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierungspappe (8) rechteckförmig ausgebildet ist und eine mittige und
zwei seitliche Faltlinien (8a, 8c), die alle parallel zueinander verlaufen, vorgesehen
werden,
entlang der mittigen Faltlinie (8a) die Stabilisierungspappe (8) umgedreht dachförmig
hochgefaltet wird
und seitlich Randstreifen entlang der zwei seitlichen Faltlinien (8c) herabgefaltet
werden und die mittige Faltline (8a) an ihren beiden Enden jeweils von einer dreieckig
gewinkelten Falllinie (8b) geschnitten wird, die zu Stabilisierungsecken (14a, 14b)
hochgefaltet werden und eine Mischschale (9) ausbilden.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass der Siegelrandbeutel (1) eine mittige Faltlinien (8a) aufweist und der Siegelrandbeutel
(1) zu einer Aufstellstation aufgestellt wird und ein Blättchen (7) in ihm aufgestellt
wird und ein aufgerollter Filtertip (11) auf dem Blättchen (7) fixiert wird.
14. Verfahren zum Abbau einer Baustation zur Herstellung eines rauchbaren Tabakerzeugnisses
(12), indem
wenigstens ein gefaltetes Blättchen (7) und wenigstens ein Filterstreifen (6) übereinander
angeordnet werden und
sie in einen entlang einer Querseite und entlang einer Längsseite aufgerissenen Siegelrandbeutel
(1) hineingesteckt werden.
15. Verfahren nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Stabilisierungspappe (8) gefaltet wird,
das wenigstens eine Blättchen (7) und der wenigstens eine Filterstreifen (6) in die
gefaltete Stabilisierungspappe (8) eingelegt werden und die gefaltete Stabilisierungspappe
(8) mit dem wenigstens einen Blättchen (7) und dem wenigstens einen Filterstreifen
(6) in den Siegelrandbeutel (1) hineingesteckt werden.