[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Trinkflasche umfassend einen Becher zur Aufnahme
einer Flüssigkeit und einen Deckel mit einem Entnahmestutzen zur Entnahme der in dem
Becher aufgenommenen Flüssigkeit, wobei dem Entnahmestutzen eine Verbindungsleitung
zur Verbindung mit einem Additivbehälter zugeordnet ist, welche in eine seitliche
Zugangsöffnung an einer Innenwand des Entnahmestutzens mündet, und wobei dem Entnahmestutzen
zwischen dem Becher und der Zugangsöffnung eine von einer Wandung des Entnahmestutzens
beabstandete, vor den oder in den Entnahmestutzen vorspringende Störkontur zugeordnet
ist, welche geeignet ist, den Zulauf der Flüssigkeit in Richtung der Zugangsöffnung
zu verzögern.
[0002] Eine derartige Trinkflasche ist bereits aus der
US 10 300 440 B2 vorbekannt. Zusätzlich ist auf die
EP 2 931 619 B1 zu verweisen. Ferner ist aus dem Stand der Technik auch die
WO 2024/074924 A1 vorbekannt. Dort ist vorgesehen, dass eine Trinkflasche einen Becher und einen Deckel
umfasst, wobei in den Deckel ein Innenbehälter zur Aufnahme eines Additivbehälters
eingearbeitet ist.
[0003] Die zugrundeliegende Idee besteht darin, eine Flüssigkeit, wie beispielsweise Wasser,
mit einem Additiv zu versehen, wobei die Mischung aus der Flüssigkeit und dem Additiv
erst beim Trinken hergestellt wird. In dem Becher der Trinkflasche wird die Flüssigkeit
eingefüllt und im Zuge der Entnahme über einen Entnahmestutzen aus der Flasche gesaugt.
Es wird hierbei ein geringer Unterdruck im Bereich des Entnahmestutzens erzeugt, aufgrund
dessen die Flüssigkeit durch eine Entnahmeöffnung herausbefördert wird. Das Additiv
ist über eine seitliche Zugangsöffnung in einer Innenwand des Entnahmestutzens zuführbar,
indem der Additivbehälter über einen Leitungsanschluss mit der Zugangsöffnung verbunden
wird. Aufgrund des Venturieffekts zieht die an der Zugangsöffnung vorbeiströmende
Flüssigkeit das Additiv aus der Zugangsöffnung heraus, so dass es sich im Entnahmestutzen
mit der Flüssigkeit vermischen kann.
[0004] Es besteht hierbei allerdings das Problem, dass bei einem Anheben der Trinkflasche
oder einem Ansaugen von Flüssigkeit über einen Trinkhalm, der Flüssigkeitsstrom schneller
ansteht als der Additivstrom, so dass zunächst reine Flüssigkeit ohne Additiv entnommen
wird und erst dann das Additiv beigemischt wird. Dies führt dazu, dass sich die Konzentration
des Gemischs gerade im ersten Moment stark verändert, der für den ersten Eindruck
besonders wichtig ist. Es stellt sich dem Fachmann daher die Frage, wie dafür gesorgt
werden kann, dass das Additiv sogleich mit der anstehenden Flüssigkeit, und nicht
erst zeitversetzt, am Entnahmestutzen bereitgestellt werden kann.
[0005] Die
EP 4 119 010 A1 zeigt hierfür einen ersten Ansatz. Zur Reduzierung des Verbrauchs an Additiven soll
die Flüssigkeit dort nur am Anfang eine höhere Dosierung an Additiv aufweisen, während
die später nachströmende Flüssigkeit mit weniger Additiv versetzt wird. Das Geschmackserlebnis
des ersten Moments wirkt eine gewisse Zeit nach. Gelöst wird dies durch einen mäanderförmigen
schmalen Fließweg zum einem Entnahmestutzen. Über eine semipermeable Membran wird
dabei zunächst Additiv in der Flüssigkeit angereichert. Eine solche Lösung erfordert
allerdings einen Mischbereich, in dem die Flüssigkeit sich zunächst mit dem Additiv
mischen kann und damit einen nicht unerheblichen konstruktiven Aufwand.
[0006] Einen anderen Weg geht die
WO 2009/051501 A1. Es erfolgt dort eine Zugabe von Additiv in einen Wasserstrom. Das dort beschriebene
Gerät weist ein Gehäuse mit Wassereinlass, Auslass und einen Additivbehälter auf.
Zur konstanten Zudosierung unabhängig vom Volumenstrom ist ein Durchflussbegrenzer
vorgesehen. Vor diesem wird Wasser mit einem höheren Druck abgezweigt und über einen
Strömungspfad auf einen Kolben des Additivbehälters geleitet. Das Additiv mündet dann
im Bereich niedrigeren Drucks. Eine solche Lösung ist aber eher für fest installierte
Systeme geeignet, hier konkret für eine Zudosierung von Seife in einer Dusche.
[0007] Vor diesem Hintergrund liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
Trinkflasche mit einem Deckel zu schaffen, bei dem eine verbesserte und beschleunigte
Durchmischung einer Flüssigkeit mit einer Additivflüssigkeit erreicht wird.
[0008] Dies gelingt mit einer Trinkflasche gemäß den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs
1. Sinnvolle Ausgestaltungen einer solchen Trinkflasche können den sich anschließenden
abhängigen Ansprüchen entnommen werden.
[0009] Vorgesehen ist insoweit eine Trinkflasche umfassend einen Becher zur Aufnahme einer
Flüssigkeit und einen Deckel mit einem Entnahmestutzen zur Entnahme der in dem Becher
aufgenommenen Flüssigkeit, wobei dem Entnahmestutzen eine Verbindungsleitung zur Verbindung
mit einem Additivbehälter zugeordnet ist, welche in eine seitliche Zugangsöffnung
an einer Innenwand des Entnahmestutzens mündet, und wobei dem Entnahmestutzen zwischen
dem Becher und der Zugangsöffnung eine von einer Wandung des Entnahmestutzens beabstandete,
vor den oder in den Entnahmestutzen vorspringende Störkontur zugeordnet ist, welche
geeignet ist, den Zulauf der Flüssigkeit in Richtung der Zugangsöffnung zu verzögern.
Eine solche Falsche ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass die Störkontur
eine Anschlagfläche ausbildet, welche einen gesamten Öffnungsquerschnitt des Entnahmestutzens
verdeckt, der Anschlagfläche ein Verzögerungsrand zugeordnet ist, welcher in Richtung
des Entnahmestutzens aufgebogen ist, und der Entnahmestutzen eine in Richtung des
Bechers vorspringende Zugangskontur aufweist, welche von dem Verzögerungsrand beabstandet
umgriffen ist, um ein Labyrinth zu bilden, wobei die Zugangskontur etwa zylinderförmig
ausgebildet ist und der Entnahmestutzen durch diese Zugangskontur in Richtung des
Bechers verlängert ist, sodass zwischen dem Verzögerungsrand und der Zugangskontur
in Labyrinth erzeugt wird.
[0010] Mit anderen Worten prallt die aus dem Becher beim Kippen der Trinkflasche anströmende
Flüssigkeit, beispielsweise Trinkwasser, auf seinem Weg zu dem Entnahmestutzen zunächst
gegen die Störkontur an und muss diese umfließen, bevor die Flüssigkeit in den Entnahmestutzen
selbst einlaufen und am Auslass bereitgestellt werden kann. Das Additiv wird damit
nicht früher oder schneller bereitgestellt, sondern ebenso schnell wie zuvor, vielmehr
wird durch die vorliegende Lösung der Zustrom der Flüssigkeit so lange verzögert,
bis das Additiv zwischenzeitlich über die Zugangsöffnung in den Entnahmestutzen eingelaufen
ist und sich sofort mit der Flüssigkeit mischen und in dem Gemisch abgegeben werden
kann.
[0011] Dieser Effekt kann noch weiter verstärkt werden, indem der Anschlagfläche ein Verzögerungsrand
zugeordnet ist, welche in Richtung des Entnahmestutzens aufgebogen ist. Insbesondere
dann, wenn zudem der Entnahmestutzen eine in Richtung des Bechers vorspringende, vorzugsweise
im wesentlichen zylindrische, Zugangskontur aufweist, welche von dem Verzögerungsrand
beabstandet umgriffen ist, muss die anstehende Flüssigkeit zunächst um die Anschlagfläche
herum zu dem Verzögerungsrand gelangen, auch diesen entlang fließen und hinter dessen
freier Kante die Richtung um 180° wechseln, da der Verzögerungsrand die Zugangskontur
des Entnahmestutzens umgreift. Um in diesen einzufließen, muss die Flüssigkeit dann
erneut die Richtung um 180° wechseln und es ergibt sich ein mäanderförmiger Weg, den
die Flüssigkeit zwischen den auf diese Weise aufgestellten Hindernissen nehmen muss,
um dem Additiv, beispielsweise einem Sirup, die benötigte Zeit zu geben, um zu der
Zugangsöffnung zu gelangen.
[0012] Es ist möglich, dass die Störkontur dem Becher in einem Bereich angeformt ist, welcher
dem Bereich des Entnahmestutzens bei lagerichtiger Positionierung des Deckels auf
dem Becher zugeordnet ist. Schließlich ist die bevorzugte Lösung, dass die Störkontur
einer zwischen dem Deckel und dem Becher aufgenommenen Dichtung in einem Bereich angeformt
ist, welcher dem Bereich des Entnahmestutzens bei lagerichtiger Positionierung des
Deckels auf dem Becher zugeordnet ist. Dies erlaubt es zum Einen, den Deckel im Spritzgussverfahren
herzustellen, ohne komplexe Hinterschneidungen konstruieren zu müssen, zum Anderen
bleibt auch der Becher hierdurch eine möglichst einfache Konstruktion und zudem schließt
er mit seinem Rand ab, was bei einer Anformung einer Störkontur mit einem Verzögerungsrand
nicht mehr gegeben wäre, da ansonsten der Abstand zu dem Entnahmestutzen zu groß würde.
Die Anformung der Störkontur an die zwischen dem Becher und dem Deckel angeordnete
Dichtung bringt die meisten Vorteile, insbesondere bleiben Deckel und Becher hierbei
leicht zu reinigen. Eine passende Positionierung ist mit der Dichtung ohne Weiteres
möglich.
[0013] Die vorstehend beschriebene Erfindung wird im Folgenden in ihrem Gesamtzusammenhang
anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
[0014] Es zeigen
- Figur 1
- eine Trinkflasche mit einem Becher und einem da-rauf aufgesetzten Deckel in perspektivischer
Dar-stellung von schräg oben,
- Figur 2
- die Trinkflasche gemäß Figur 1 mit über dem Becher abgehobenem Deckel und in dem Becher
eingesetztem Innenbehälter in perspektivischer Darstellung,
- Figur 3
- den herausgenommenen Innenbehälter aus Figur 2 in perspektivischer Darstellung,
- Figur 4
- den über dem Becher aus Figur 2 positionierten Innenbehälter aus Figur 3 in perspektivischer
Darstellung,
- Figur 5
- ein Detail des Bechers aus Figur 2 mit eingesetztem Innenbehälter gemäß Figur 3,
- Figur 6
- einen Additivbehälter zur Verwendung in dem Innenbehälter gemäß Figur 3,
- Figur 7
- ein Aufsetzteil eines Auslasspassstücks des Additivbehälters gemäß Figur 6 in einer
Draufsicht von unten,
- Figur 8
- das Aufsetzteil gemäß Figur 7 in einer seitlichen Querschnittsdarstellung,
- Figur 9
- einen Auslassverbinder zur Verprellung mit dem Aufsetzteil gemäß Figuren 7 und 8 in
einer Frontalansicht,
- Figur 10
- den über dem Becher mit Innenbehälter gemäß Figur 5 positionierten Additivbehälter
gemäß Figur 6 in perspektivischer Darstellung,
- Figur 11
- ein Detail des Bechers gemäß Figur 5 mit eingesetztem, geschlossenem Additivbehälter
in perspektivischer Darstellung,
- Figur 12
- das Detail gemäß Figur 11 mit geöffnetem Additiv-behälter in perspektivischer Darstellung,
- Figur 13
- den geschlossenen Deckel aus Figuren 1 und 2 in perspektivischer Darstellung von schräg
oben,
- Figur 14
- den Deckel gemäß Figur 13 mit geöffneter Ver-schlusslasche,
- Figur 15
- den Deckel gemäß Figur 14 in perspektivischer Dar-stellung von schräg unten,
- Figur 16
- einen perspektivischen mittigen Schnitt durch den Deckel gemäß Figur 14,
- Figur 17
- einen perspektivischen, außermittigen Schnitt durch den Deckel gemäß Figur 14 in der
Ebene einer Belüftungsöffnung,
- Figur 18
- den Deckel gemäß Figur 14 mit abgenommenem Aufsetzteil in perspektivischer Darstellung,
- Figur 19
- einen perspektivischen, mittigen Schnitt durch den Deckel gemäß Figur 18,
- Figur 20
- eine Verstelleinrichtung in einer perspektivischen Explosionsdarstellung,
- Figur 21
- einen perspektivischen, mittigen Schnitt durch den geschlossenen Deckel gemäß Figur
13, sowie
- Figur 22
- eine Variante der Trinkflasche gemäß Figur 1 mit einer Tragelasche und darin eingehängtem
Ver-schluss.
[0015] Figur 1 zeigt eine Trinkflasche 1, welche im Wesentlichen aus einem Becher 3 mit
einem darauf aufgesetzten Deckel 2 besteht. Der Deckel 2 ist auf dem Becher 3 mithilfe
einer Überwurfmutter 22 gesichert, so dass zum Einen der Deckel 2 unverlierbar auf
dem Becher 3 gehalten ist, und zum Anderen eine Spannung zwischen dem Deckel 2 und
dem Becher 3 erreicht wird.
[0016] Um aus der Trinkflasche 1 zu trinken, kann der Verschluss 261 durch Drehen geöffnet
werden. Der Verschluss 261 ist unverlierbar an einer Verschlusslasche 26 aufgenommen,
welche um ein Gelenk 263 herum schwenkbar an dem Deckel 2 befestigt ist.
[0017] Um hingegen die Trinkflasche 1 zu befüllen, kann die Überwurfmutter 22 linksherum
gedreht werden, bis sich der Deckel 2 von dem Becher 3 abheben lässt. Die Ausrichtung
des Deckels 2 gegenüber dem Becher 3 verändert sich hierbei nicht, weil die Überwurfmutter
22 drehfrei im Bereich eines ersten Verbindungsrands 212 an dem Deckel 2 aufgehängt
ist. Sobald die Überwurfmutter 22 vollständig von einem an dem Becher 3 angeformten
Außengewinde 321 gelöst ist, kann der Deckel 2 von einem zweiten Verbindungsrand 32
des Bechers 3 abgehoben werden, wie in Figur 2 gezeigt ist.
[0018] Durch das Abnehmen des Deckels 2 wird der Blick frei für einen in dem Becher 3 eingesetzten
Innenbehälter 4. Dieser Innenbehälter 4 dient zur Aufnahme eines Additivbehälters
5, wie später in Figur 6 dargestellt. Ein in dem Additivbehälter 5 aufgenommenes Additiv
wird einer in dem Becher 3 aufgenommenen Flüssigkeit beim Trinken aus einem Entnahmestutzen
211 der Trinkflasche 1 beigemischt und kann der Flüssigkeit zusätzliche Inhaltsstoffe
wie etwa Geschmacksstoffe hinzufügen. Der Innenbehälter 4 ist in den Becher 3 im Klemmsitz
gehalten und kann durch einfaches Anheben aus dem Becher 3 entnommen werden.
[0019] Figur 3 zeigt den herausgenommenen Innenbehälter 4, welcher im Wesentlichen aus einem
Innenbecher 41 mit einem Aufnahmerand 42 zur Aufnahme in einer in Figur 4 dargestellten
Aufnahmekontur 31 des Bechers 3 besteht. Der Aufnahmerand 42 weist an einer Außenseite
eine Haltekontur 421 auf, welche mit Klemmstegen 422 versehen sein kann, um in der
Aufnahmekontur 31 des Bechers 3 im Klemmsitz aufgenommen zu werden. Entlang der Außenseite
ist der Aufnahmerand 42 im Wesentlichen kreisabschnittförmig, da die Aufnahmekontur
der im vorliegenden Fall runden Becherwand des Bechers 3 folgt. Auf der dem Betrachter
zugewandten Seite hingegen ist ein ausgewölbter Anlagerand 43 gebildet, welcher zur
lagerichtigen Positionierung des Deckels 2 über dem Becher 3 und dem Innenbehälter
4 dient.
[0020] In dem Innenbehälter 4 wird seinerseits der Additivbehälter 5 platziert, welcher
ein Auslasspassstück 52 besitzt, dessen Kontur mit weiteren Merkmalen des Innenbehälters
4 zusammenwirkt. Für dessen Aufnahme weist der Innenbehälter 4 beiderseitige Verbreiterungen
411 auf, in denen mithilfe von Auflageschultern 412 zum Einen Auflageflächen 413 gebildet
sind, auf denen das Auslasspassstück 52 des Additivbehälters 5 mit an ihm gebildeten
Auflagekonturen 55 aufgelegt werden kann, zum Anderen ist ein Zentriersteg 414 vorgesehen,
welcher neben der reinen Zentrierung an in die Auflagekonturen 55 eingebrachten Zentrierkerben
551 auch dafür sorgt, dass beim Öffnen und Schließen einer Verschlusskappe 56 des
Additivbehälters 5 die Lage unverändert bleibt. Auch helfen hierbei Rastnasen 415,
welche die Auflagekonturen 55 des Additivbehälters 5 zurückhalten und gegen die Auflageschultern
412 des Innenbehälters 4 drücken. Der Additivbehälter 5 kann in einer solchen Position
damit gesichert werden.
[0021] Gemäß Figur 4 kann der Innenbehälter 4 in den Becher 3 eingesetzt werden. Den Innenbecher
41 voran wird der Innenbehälter 4 in den Becher 3 eingesteckt, bis der zweite Verbindungsrand
32 des Bechers 3 mit dem oberen Rand des Innenbehälters 4 auf einer Höhe liegt. In
dieser Position greift der Aufnahmerand 42 mit seiner Haltekontur 421 in die Aufnahmekontur
31 des Bechers ein. Mithilfe der Klemmstege 422 kann der Innenbehälter 4 in der Aufnahmekontur
31 des Bechers 3 im Klemmsitz gehalten werden.
[0022] Figur 5 zeigt den eingesetzten Innenbehälter 4 in dem Becher 3. Zu beachten ist hier,
dass der an sich offene Innenbehälter 4 eine um den offenen Rand herumlaufende Dichtkontur
44 aufweist, so dass die in dem Becher 3 aufgenommene Flüssigkeit nicht in den Innenbehälter
4 einlaufen kann. Die Dichtkontur 44 umfasst hierbei eine asymmetrische Form mit einer
Einbuchtung 441, welche in einen Umlaufkanal 442 mündet. Die Einbuchtung 441 liegt
bei lagerichtig positioniertem Deckel 2 unterhalb einer von dem Deckel 2 definierten
Belüftungsöffnung 213. Dadurch, dass die Einbuchtung 441 außerhalb der Dichtkontur
44 liegt und mit dem Umlaufkanal 42 in den Becher 3 mündet, kann die Belüftungsöffnung
213 den Becher 3 belüften, so dass während des Trinkens Luft nachströmen kann und
der Unterdruck nicht zu groß wird. Auf einer der Einbuchtung 441 gegenüberliegenden
Seite ist keine weitere Einbuchtung vorhanden. Eine dort positionierte zweite Belüftungsöffnung
213 mündet damit in den Innenbehälter 4 und sorgt damit dafür, dass auch während der
Entnahme von Additiv aus dem Additivbehälter 5 Luft in den Innen-behälter 4 nachströmen
kann. Auch eine gleichmäßige Entnahme von Additiv kann damit gewährleistet werden.
[0023] Figur 6 zeigt einen Additivbehälter 5 zum Einsatz in der Trinkflasche 1. Ein solcher
Additivbehälter 5 besteht im Wesentlichen aus einem Folienbeutel 51, welcher aus verschweißten
Folienbahnen, vorzugsweise aus Polypropylen, hergestellt ist. An den Rändern ist hierzu
ein Schweißrand 511 vorgesehen, welcher sicherstellt, dass die Folien dicht miteinander
verbunden sind. In die-se Verbindung eingeschweißt ist ein Auslassverbinder 53, auf
den ein Aufsetzteil 54 aufgeprellt wird. Das so entstehende Auslasspassstück 52 weist
zudem eine Auflagekontur 55 zur form- und kraftschlüssigen Kontaktierung des Innenbehälters
4 auf, sowie eine Verschlusskappe 56, mit welcher der Additivbehälter 5 verschlossen
geliefert und bei Bedarf zwischendurch entnommen und wieder verschlossen werden kann.
[0024] Figur 7 zeigt das Aufsetzteil 54 in einer Ansicht von unten, mit seiner Auflagekontur
55 und einer Zentrierkerbe 551, in welche der Zentriersteg 414 des Innenbehälters
4 eingreifen kann. Von einer Verschlusskappe 56 verschlossen wird ein Auslass 521,
der mit einer Kreuzkontur 522 verlegt ist, um eine Wiederbefüllung des Additivbehälters
5 zu erschweren. Eine Sperrgeometrie 59 sorgt dafür, dass eine Verbindung mit dem
Auslassverbinder 53 nur in einer korrekten Ausrichtung erfolgreich möglich ist.
[0025] Das Aufsetzteil 54 ist in Figur 8 nochmals in einer seitlichen Querschnittsdarstellung
wiedergegeben. Hier kann erkannt werden, dass Prellkonturen 531 vorgegeben sind, die
mit Prellkonturen eines Auslassverbinders 53 zusammenwirken können. Die Verschlusskappe
56 weist eine Nase 561 auf, an der die Verschlusskappe 56 in einem geschlossenen Zustand
gegriffen und geöffnet werden kann. Nach einer Erstbefüllung wird die Verschlusskappe
56 geschlossen, wobei eine Abreißlasche 57 in einen Abreißkäfig 58 eingesteckt wird.
Bei einem erneuten Öffnen wird die Abreißlasche 57 aufgrund von Sollbruchstellen 571
an ihrer Verbindung zu der Verschlusskappe 56 abreißen und verbleibt in dem Abreißkäfig
58. Es kann an diesem Abreißvorgang erkannt werden, ob der Additivbehälter 5 noch
original verschlossen ist. Die Verschlusskappe 56 ist über ein Filmscharnier 562 und
ein Gelenk 563 mit dem Aufsetzteil 54 gelenkig verbunden.
[0026] Beim Aufprellen oder Aufpressen auf einen Auslassverbinder 53, welcher mit einem
Einsteckteil 533 in den Folienbeutel 51 eingeschweißt und dort mit einer Auszugsicherung
534 gesichert ist, geraten die jeweiligen Prellkonturen 531 in gegenseitigen Eingriff.
Sperrgeometrien 59 an einem Hals 532 des Auslassverbinders 53 sorgen für eine definierte
gegenseitige Lage. Der in Figur 9 gezeigte Auslassverbinder ist lediglich ein allgemeines
Beispiel und seine Formen sind nicht mit dem Aufsetzteil 54 in Figuren 7 und 8 direkt
verbindbar.
[0027] Die Teile des Additivbehälters 5 sind ausschließlich aus einem Material, vorzugsweise
aus Polypropylen, hergestellt, so dass ein Recycling des Additivbehälters 5 ohne Weiteres
möglich ist. Der Folienbeutel ist aus einem Dreischichtlaminat hergestellt, welches
ein verstrecktes Polypropylen, ein verstrecktes Polypropylen mit einer Barriere, und
eine koextrudierte Siegelschicht aus Polypropylen umfasst. Auch das Auslasspassstück
52 ist vollständig aus Polypropylen, vorzugsweise im Spritzgussverfahren, hergestellt.
[0028] Ein solcher Additivbehälter 5 wird gemäß Figur 10 in den Innenbehälter 4 eingesteckt,
welcher bereits wie oben beschrieben in den Becher 3 eingesetzt wurde. Das an dem
Additivbehälter 5 befestigte Auslasspassstück 52 wird dabei, wie in Figur 11 gezeigt,
an dem Innenbehälter 4 eingeclipst.
[0029] Das Auslasspassstück 52 des Additivbehälters 5 wird in die Verbreiterungen 411 des
Innenbehälters 4 eingelegt, die an einem Scheitel des Aufnahme-rands 42 und an einem
gegenüberliegenden Scheitel des Anlagerands 43 angeordnet sind, so dass die Auflagekontur
55 des Auslasspassstücks 52 den Innenbehälter 4 quer überspannt. Dabei liegt die gewölbte
Auflagekontur 55 auf der Auflageschulter 412 auf, wobei die Zentrierkerbe 551 um den
Zentriersteg 414 herum anliegt. Die Rastnasen 415 des Innenbehälters 4 übergreifen
im eingelegten Zustand die Auflagekontur 55, so dass das Auslasspassstück 52 in dem
Innenbehälter 4 in einer definierten Position gehalten ist. Dies ist auch dann noch
der Fall, wenn die Verschlusskappe 56 des Auslasspassstücks 52 im eingesetzten Zustand
geöffnet wird, wie in Figur 12 gezeigt, weil die hierbei aufgewandte Zugkraft quer
zu der Entnahmerichtung gerichtet ist und eine entsprechende Verdrehung durch den
Zentriersteg 414 verhindert wird.
[0030] Der Becher kann auch mit eingesetztem Innenbehälter 4 mit einer Flüssigkeit befüllt
werden und ist danach einsatzbereit. Um die Trinkflasche 1 nutzen zu können, muss
lediglich noch der Deckel 2 wieder aufgesetzt werden.
[0031] Der Deckel 2 ist nochmals als Ganzes in Figur 13 dargestellt. Er wird auf den Becher
3 lagerichtig aufgesetzt und in der Aufsetzposition mithilfe der Überwurfmutter 22
befestigt. Diese ist zwischen einem Basisteil 21 und einem Aufsetzteil 25 drehfrei
aufgenommen und sichert den Deckel 2 auf einem Rand des Bechers 3. Eine Verschlusslasche
26 verdeckt zunächst den Entnahme-stutzen 211 und ist an diesem mit einem Verschluss
261 befestigt. Wird der Verschluss 261 durch Drehung von dem Entnahmestutzen 211 gelöst,
so kann die Verschlusslasche 26, wie in Figur 14 gezeigt, um ein Gelenk 263 herum
von dem Entnahmestutzen 211 weggeklappt werden. Eine Auslassöffnung 251 des Entnahmestutzens
211 wird dadurch frei, ebenso wie eine Vertiefung 252, in welcher eine Verstelleinrichtung
23 aufgenommen ist, mit welcher die Zudosierung des Additivs beeinflusst werden kann.
Hierauf wird im Folgenden noch näher eingegangen. Im Bereich des Gelenks 263 sind
zwei Dichtelemente 264 an der Verschlusslasche 26 angeordnet, welche in einem geschlossenen
Zustand der Verschlusslasche 26 auf zwei Belüftungsöffnungen 213 aufgepresst werden,
diese aber im offenen Zustand freigeben. Hierdurch kann bei geöffneter Verschlusslasche
26 Luft in die Trinkflasche 1 strömen, während ein Austreten von Flüssigkeit im geschlossenen
Zustand verhindert ist.
[0032] Die Gegenstücke dieser Belüftungsöffnungen 213 sind in Figur 15 dargestellt und münden
im Bereich der Dichtkontur 44 des Innenbehälters 4. Eine der Belüftungsöffnungen 213
mündet hierbei in den Innenbehälter 4, die andere mündet über der Einbuchtung 441
der Dichtkontur 44 und ist über den Umgangskanal 442 mit dem Becher verbunden, so
dass dieser über die zweite Belüftungsöffnung 213 belüftet ist. Figur 15 zeigt den
Deckel 2 von unten her gesehen, mit Blick auf das Basisteil 21 des Deckels 2. An dem
Basisteil 21 ist zum Einen ein Anschlagsteg 216 angeformt, welcher zur lagerichtigen
Positionierung an dem Anlagerand 43 des Innenbehälters 4 angelegt wird, zum Anderen
nimmt das Basisteil 21 einen Kontaktstutzen 271 auf, welcher den Auslass 521 des Auslasspassstücks
52 bei einem Verschluss der Trinkflasche 1 dichtend kontaktiert. Dadurch, dass bei
der Trinkflasche 1 der Deckel 2 stets in einer definierten Position gegenüber dem
Becher 3 positioniert ist und auch der Additivbehälter 5 mit seinem Auslass 521 definiert
zu dem Deckel 2 gehalten ist, kann auf eine manuelle Verbindung des Additivbehälters
5 mit dem Entnahmestutzen 211 verzichtet werden. Es reicht die Kontaktierung zwischen
Kontaktstutzen 271 und Auslass 521.
[0033] Ferner weist das Basisteil 21 eine Dichtung 24 auf. Diese ist zwischen den ersten
Verbindungsrand 212 des Deckels und den zweiten Verbindungsrand 32 des Bechers zwischengelegt
und sorgt für eine nach außen hin dichte Verbindung. Der Dichtung 24 ist aber auch
eine Störkontur 241 angeformt, welche einen Einlassbereich des Entnahmestutzens 211
zumindest teilweise verdeckt. Hierzu weist die Störkontur 241 eine Anschlagplatte
242 auf, gegen welche ankommende Flüssigkeit zunächst anschlägt, anstatt direkt in
den Entnahmestutzen 211 durchlaufen zu können. Es wird hierdurch dafür gesorgt, dass
die ankommende Flüssigkeit, welche den Entnahmestutzen 211 auf direktem Weg schneller
erreichen würde als ein angesaugtes Additiv aus dem Additivbehälter 5, nicht zunächst
ungemischt am Entnahmestutzen 211 anliegt, sondern dass aufgrund des Umwegs die Flüssigkeit
und das Additiv den Entnahmestutzen 211 mehr oder weniger gleichzeitig erreichen.
Hierzu kann der Anschlagfläche 242 zusätzlich ein Verzögerungsrand 243 zugeordnet
sein, um den die Flüssigkeit noch zusätzlich herumfließen muss. Wie in Figur 16 gezeigt
kann im Gegenzug der Entnahmestutzen 211 in Richtung des Bechers 3 durch eine Zugangskontur
2115, etwa in Zylinderform, verlängert sein, um zwischen dem Verzögerungsrand 243
und der Zugangskontur 2115 ein Labyrinth zu erzeugen. Mithilfe einer hier nicht beanspruchten
Abtropföffnung 244 kann in dem Labyrinth zurückgebliebene Flüssigkeit beim Absetzen
der Trinkflasche wieder in den Becher 3 zurücklaufen.
[0034] Wird nach dem Absetzen der Trinkflasche 1 diese durch ein Zurückklappen der Verschlusslasche
26 wieder verschlossen und dabei das Schraubelement 262 in Eingriff des Gegenschraubelements
2114 am Entnahmestutzen 211 gebracht, um die Auslassöffnung 251 zu versperren, so
drücken die Dichtelemente 264 auf die Belüftungsöffnungen 213 verriegeln auch insoweit
das Innere der Trinkflasche 1. In Figur 17 ist ein Schnitt durch die Belüftungsöffnung
213 gelegt, welche einen Dom an dem Basisteil 21 umfasst, der bis zu einer Aussparung
an dem Aufsetzteil 25 reicht.
[0035] Basisteil 21 und Aufsetzteil 25 des Deckels 2 können voneinander getrennt werden,
indem die Verstelleinrichtung 23 rechtsherum aufgedreht wird. Figur 18 zeigt hierbei
zunächst die voneinander aufgrund eines Lösens der Schraubhülse 233 von dem Quetschdom
214 getrennten Teile 21 und 25 des Deckels 2, in Figur 19 ist ein Querschnitt durch
die beiden Teile 21 und 25 dargestellt. Die Verstelleinrichtung 23 umfasst mehrere
Teile, die in Figur 20 wiedergegeben sind.
[0036] Ein Verstellgriff 231 ist auf einen Verstellschaft 232 aufgesteckt, wobei zwischen
diesen beiden Teilen eine Schraubhülse 233 aufgenommen ist. Die Schraubhülse 233 wird
von dem Verstellgriff 231 mithilfe einer Klauenkupplung betätigt, indem sowohl dem
Verstellgriff 231 als auch der Schraubhülse 233 jeweils Klauenelemente einer Klauenkupplung
237 zugeordnet sind. Am Ende des Verstellschaftes 232 ist ein Druckende 234 vorgesehen,
welches gegen die Wandung einer Verbindungsleitung 27 gedrückt werden kann. Diese
verläuft von dem Kontaktstutzen 271, der von einer Aufnahmekontur 215 gehalten und
auf dem Basisteil 21 aufgesteckt ist und sich in Kontakt mit dem Auslass 521 des Additivbehälters
5 befindet, über einen durch den Quetsch-dom 214 verlegten Schlauchabschnitt 272 und
einen flexiblen Biegeabschnitt 273 bis zu einem an dem Leitungsanschluss 2113 der
Zugangsöffnung 2112 angeschlossenen Verbindungsanschluss 274 durch den Deckel 2 bis
zur Innenwand 2111 des Entnahmestutzens 211. Der Quetschdom 214 umfasst einen ersten
Wandabschnitt 2141 und einen zweiten Wandabschnitt 2142, zwischen denen ein Abstand
freigehalten ist, durch den der Schlauchabschnitt 272 verlegt ist. An dem Quetschdom
214 ist ein Außengewinde 2143 vorgesehen, welches mit einem Innengewinde der Schraubhülse
233 zusammenwirkt, so dass durch eine Betätigung der Verstelleinrichtung 23 mithilfe
des Verstellgriffs 231 aufgrund der Klauenkupplung 237 die Schraubhülse 233 verdreht
wird und sich dabei im Falle einer korrekten Positionierung auf den Quetschdom 214
aufschraubt.
[0037] Der Verstellschaft 232 gerät dabei mit dem Druckende 234 in Anlage zu dem Schlauchabschnitt
272 der Verbindungsleitung 27. Wird nun Die Verstelleinrichtung 23 vollständig rechtsherum
auf den Quetschdom 214 geschraubt, so hat die Klauenkupplung 237 linksherum ein Drehspiel
von annähernd 180°. Die Schraubhülse 233 wird hierbei stehenbleiben. Die Schraubhülse
233 weist jedoch eine Anlagefläche 236 auf, welche mit einem Anlageflansch 235 des
Verstellschafts 232 zusammenwirkt, wobei der Anlageflansch 235 mehrere Rampenabschnitte
238 unterschiedlicher Höhe und vorzugsweise mit Verzahnungselementen 239 aufweist,
zu der die Anlagefläche 236 das Gegenstück aufweist. So drückt sich bei einer Verdrehung
des Verstellschafts 232 gegenüber der Schraubhülse 233 bei Erreichen eines nächsthöheren
Rampenabschnitts 238 immer weiter von der Schraubhülse 233 weg, wobei die Verzahnungselemente
239 entweder aufgrund eines Federelements oder aufgrund einer Federwirkung der darunterliegenden
Verbindungsleitung 27 in Eingriff mit Gegenverzahnungselementen der Anlagefläche 236
gedrückt werden. Diese können vorzugsweise lediglich einen Zahn oder ein gegenüberliegendes
Zahnpaar zum Eingriff in die Rampenabschnitte 238 umfassen, welche bei einem gegenüberliegenden
Zahnpaar ebenfalls um 180° versetzt doppelt vorgesehen sein kann. Hierdurch wird die
Verbindungsleitung 27 im Bereich des Schlauchabschnitts 272 in dem Quetschdom 214
durch das Druckende 234 des Verstellschafts 232 immer weiter zusammengedrückt, bis
ein minimaler Durchlass erreicht ist. Dies ist vorzugsweise dann der Fall, wenn der
Verstellgriff 231 sein Drehspiel aufgebraucht hat und die Klauenkupplung 237 auf der
anderen Seite in Eingriff kommt.
[0038] Auf diese Weise kann die Verstelleinrichtung 23 die Leitung in mehreren Stufen, nämlich
so vielen Stufen wie unterschiedlich hohe Rampenabschnitte 238 an dem Anlageflansch
235 vorgesehen sind, zusammendrücken. Eine vollständige Sperrung wird hierdurch jedoch
nicht bewirkt. Diese erfolgt erst, wenn, wie in Figur 21 gezeigt, die Verschlusslasche
26 sich in ihrer Verschlussposition befindet, also der Verschluss 261 mit seinem Schraubelement
262 in das Gegenschraubelement 2114 des Entnahmestutzens 211 eingedreht ist. Dann
drückt die Verschlusslasche 26 mit einem mittig der Verstelleinrichtung 23 im geschlossenen
Zustand zugewandten Druckelement 265 auf die Verstelleinrichtung 23 und drückt diese
auf die Verbindungsleitung 27 nieder, wodurch die Verbindungsleitung nunmehr vollständig
verschlossen wird, so dass kein Additiv in den Entnahmestutzen 211 austreten kann
und keine bei einem Umkippen der Trinkflasche 1 am Entnahmestutzen 211 an-stehende
Flüssigkeit in den Additivbehälter 5 gelangen kann.
[0039] Figur 22 zeigt schließlich eine Variante der Trinkflasche 1 mit einer Tragelasche
33. Eine solche Tragelasche 33 kann eine Manschette 332 aufweisen, mit welcher sie
um den Becher 3 herumgreift und mit der Trinkflasche 1 verbunden ist, sowie eine abstehende
Lasche mit einer Eingriffsöffnung 331, in welcher die Trinkflasche 1 beim Tragen gehalten
wird. Diese Eingriffsöffnung 331 kann aber auch so groß sein, dass der Verschluss
261 der Verschlusslasche 26 darin eingehängt werden kann, so dass die Verschlusslasche
26 nicht während des Trinkvorgangs zuklappen kann.
[0040] Vorstehend beschrieben ist somit eine Trinkflasche mit einem Additivbehälter, bei
welcher das Additiv gleichzeitig mit einer in dem Becher der Trinkflasche enthaltenen
Flüssigkeit an einem Entnahmestutzen ansteht.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0041]
- 1
- Trinkflasche
- 2
- Deckel
- 21
- Basisteil
- 211
- Entnahmestutzen
- 2111
- Innenwand
- 2112
- Zugangsöffnung
- 2113
- Leitungsanschluss
- 2114
- Gegenschraubelement
- 2115
- Zugangskontur
- 212
- erster Verbindungsrand
- 213
- Belüftungsöffnung
- 214
- Quetschdom
- 2141
- erster Wandabschnitt
- 2142
- zweiter Wandabschnitt
- 2143
- Außengewinde
- 215
- Aufnahmekontur
- 216
- Anschlagsteg
- 22
- Überwurfmutter
- 221
- Einkragung
- 23
- Verstelleinrichtung
- 231
- Verstellgriff
- 232
- Verstellschaft
- 233
- Schraubhülse
- 234
- Druckende
- 235
- Anlageflansch
- 236
- Anlagefläche
- 237
- Klauenkupplung
- 238
- Rampenabschnitt
- 239
- Verzahnungselemente
- 24
- Dichtung
- 241
- Störkontur
- 242
- Anschlagfläche
- 243
- Verzögerungsrand
- 244
- Abtropföffnung
- 25
- Aufsetzteil
- 251
- Auslassöffnung
- 252
- Vertiefung
- 26
- Verschlusslasche
- 261
- Verschluss
- 262
- Schraubelement
- 263
- Gelenk
- 264
- Dichtelement
- 265
- Druckelement
- 27
- Verbindungsleitung
- 271
- Kontaktstutzen
- 272
- Schlauchabschnitt
- 273
- Biegeabschnitt
- 274
- Verbindungsanschluss
- 3
- Becher
- 31
- Aufnahmekontur
- 32
- zweiter Verbindungsrand
- 321
- Außengewinde
- 33
- Tragelasche
- 331
- Eingriffsöffnung
- 332
- Manschette
- 4
- Innenbehälter
- 41
- Innenbecher
- 411
- Verbreiterung
- 412
- Auflageschulter
- 413
- Auflagefläche
- 414
- Zentriersteg
- 415
- Rastnase
- 42
- Aufnahmerand
- 421
- Haltekontur
- 422
- Klemmsteg
- 43
- Anlagerand
- 44
- Dichtkontur
- 441
- Einbuchtung
- 442
- Umgangskanal
- 5
- Additivbehälter
- 51
- Folienbeutel
- 511
- Schweißrand
- 52
- Auslasspassstück
- 521
- Auslass
- 522
- Kreuzkontur
- 53
- Auslassverbinder
- 531
- Prellkontur
- 532
- Hals
- 533
- Einsteckteil
- 534
- Auszugsicherung
- 54
- Aufsetzteil
- 55
- Auflagekontur
- 551
- Zentrierkerbe
- 56
- Verschlusskappe
- 561
- Nase
- 562
- Filmscharnier
- 563
- Gelenk
- 57
- Abreißlasche
- 571
- Sollbruchstelle
- 58
- Abreißkäfig
- 59
- Sperrgeometrie