[0001] Die Erfindung betrifft eine Handwerkzeugmaschine mit einem Human-Machine-Interface
und ein Verfahren zum Bedienen einer Handwerkzeugmaschine.
Stand der Technik
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Handwerkzeugmaschinen mit Human-Machine-Interface
und Verfahren zum Bedienen von Handwerkzeugmaschinen bekannt.
Offenbarung der Erfindung
[0003] Die Aufgabe der Erfindung kann darin gesehen werden, eine verbesserte Handwerkzeugmaschine
und ein verbessertes Verfahren zum Bedienen einer Handwerkzeugmaschine bereitzustellen.
Insbesondere kann die Aufgabe darin gesehen werden, eine Handwerkzeugmaschine und
ein Verfahren bereitzustellen, welche eine Erhöhung der Benutzerfreundlichkeit und
der Einstellmöglichkeiten bereitstellen.
[0004] Die Aufgabe wird mithilfe einer Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1 und einem Verfahren
zum Bedienen einer Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 11 gelöst. Vorteilhafte Ausführungen
sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0005] Nach einem ersten Aspekt wird eine Handwerkzeugmaschine mit einem Human-Machine-Interface
(HMI) vorgeschlagen. Die Handwerkzeugmaschine ist zumindest in einem ersten Betriebsmodus
und/oder einem zweiten Betriebsmodus betreibbar, wobei das HMI ein erstes Bedienelement
für den ersten Betriebsmodus und ein zweites Bedienelement für den zweiten Betriebsmodus
aufweist. Der erste Betriebsmodus ist aktivierbar, in einer Vielzahl von Stufen einstellbar
und deaktivierbar, wobei mithilfe des ersten Bedienelements der erste Betriebsmodus
aktivierbar, einstellbar und deaktivierbar ist. Mithilfe des zweiten Bedienelements
ist der zweite Betriebsmodus aktivierbar und deaktivierbar. Das HMI weist eine Stufenanzeige
zum Anzeigen der Vielzahl von einstellbaren Stufen für den ersten Betriebsmodus auf.
[0006] Als Betriebsmodus allgemein, kann eine Geräteeinstellung für eine Handwerkzeugmaschine
verstanden werden. So kann als Betriebsmodus beispielsweise eine Drehzahl für die
Handwerkzeugmaschine verstanden werden. Als Betriebsmodus kann beispielsweise auch
eine sogenannte Kickback-Funktion für die Handwerkzeugmaschine verstanden werden.
[0007] Als erster Betriebsmodus kann eine Geräteeinstellung verstanden werden, die eine
Vielzahl von Einstellmöglichkeiten bietet. So kann eine Drehzahl beispielsweise viele
verschiedene Drehzahleinstellungsmöglichkeiten aufweisen, also in einer Vielzahl von
Stufen einstellbar sein. Als zweiter Betriebsmodus kann eine Geräteeinstellung verstanden
werden, für die keine Einstellmöglichkeiten in Stufen vorgesehen ist. So ist beispielsweise
für eine Kickback-Funktion keine Einstellmöglichkeit vorgesehen. Eine Kickback-Funktion
ist aktivierbar und deaktivierbar und es sind keine unterschiedlichen einstellbaren
Stufen vorgesehen. In anderen Worten ausgedrückt, sind für einen zweiten Betriebsmodus
die Zustände aktiviert und deaktiviert vorgesehen und für den ersten Betriebsmodus
ist es in einem aktivierten Zustand zusätzlich vorgesehen, eine Art Feineinstellung,
also eine Einstellung in einer Vielzahl von Stufen, für den Betriebsmodus vorzunehmen.
[0008] Als Stufenanzeige kann eine visuelle Anzeigevorrichtung für eine Handwerkzeugmaschine
verstanden werden. Über die Stufenanzeige kann einem Nutzer der Handwerkzeugmaschine
eine aktuell eingestellte Stufe für einen ersten Betriebsmodus angezeigt werden. So
kann beispielsweise eine aktuell aktivierte und eingestellte Drehzahlstufeneinstellung
für den Betrieb der Handwerkzeugmaschine über die Stufenanzeige angezeigt werden.
[0009] Dadurch kann der technische Vorteil erreicht werden, eine verbesserte Handwerkzeugmaschine
bereitzustellen. Insbesondere kann der Vorteil erreicht werden, eine erhöhte Nutzerfreundlichkeit
und verbesserte Einstellmöglichkeiten für die Handwerkzeugmaschine bereitzustellen.
Dafür weist das HMI ein erstes Bedienelement, ein zweites Bedienelement und eine Stufenanzeige
auf. Mithilfe des ersten Bedienelements und der Stufenanzeige kann ein erster Betriebsmodus
aktiviert und hinsichtlich einer Einstellmöglichkeit in Form von Stufen eingestellt
werden. Dem Nutzer wird es ermöglicht, mit nur einem Bedienelement den Betriebsmodus
zu aktivieren, einzustellen und zu deaktivieren. Weiter wird des dem Nutzer ermöglicht
mithilfe eines zweiten Bedienelements einen zweiten Betriebsmodus zu aktivieren und
deaktivieren. Vorteilhaft ist dabei, dass dem Nutzer für die Betriebsmodi jeweils
ein eigenes Bedienelement zur Verfügung steht. Dadurch wird es beispielsweise auch
ermöglicht, zwei Betriebsmodi gleichzeitig zu aktivieren. Mithilfe der Handwerkzeugmaschine
kann dem Nutzer vorteilhaft eine höhere und verbesserte Einstellmöglichkeit für die
Betriebsmodi bereitgestellt werden.
[0010] In einer weiteren Ausführungsform ist das Aktiveren und Deaktivieren der Betriebsmodi
durch Betätigung des jeweilig zugeordneten Bedienelements ausführbar, wobei das Aktivieren
und Deaktivieren der Betriebsmodi über eine zeitlich definierte Betätigung des jeweiligen
zugeordneten Bedienelements ausführbar ist.
[0011] Dadurch kann der technische Vorteil erreicht werden, eine weitere Verbesserung der
Handwerkzeugmaschine bereitzustellen. Durch das Vorsehen einer zeitlich definierten
Betätigung für das Aktiveren und Deaktivieren, kann beispielsweise ein versehentliches
Aktivieren oder Deaktivieren der Betriebsmodi verhindert werden.
[0012] In einer weiteren Ausführungsform ist das Einstellen der Vielzahl von Stufen für
den ersten Betriebsmodus nach der Aktivierung und durch erneute Betätigung des zugeordneten
ersten Bedienelements ausführbar, wobei das Einstellen der Stufen durch mehrfache
Betätigung des jeweiligen zugeordneten ersten Bedienelements innerhalb einer vorgebbaren
Zeitspanne ausführbar ist.
[0013] Dadurch kann der technische Vorteil erreicht werden, eine besonders intuitive und
effizient bedienbare Handwerkzeugmaschine bereitzustellen. Insbesondere wird es dem
Nutzer durch die mehrfache Betätigung desselben Bedienelements innerhalb einer vorgebbaren
Zeitspanne ermöglicht, die Vielzahl der Stufen für den ersten Betriebsmodus effizient
und komfortabel einzustellen, ohne hierzu auf zusätzliche Bedienelemente oder komplexe
Menüführungen angewiesen zu sein. Dadurch kann einerseits die Komplexität des HMIs
reduziert werden, und andererseits eine besonders schnelle und präzise Anpassung des
Betriebsmodus gewährleistet werden. Weiterhin erlaubt diese Ausgestaltung ein platzsparendes
und übersichtliches HMI, was speziell bei kompakten Handwerkzeugmaschinen von Vorteil
ist.
[0014] In einer weiteren Ausführungsform weist das HMI ein weiteres erstes Bedienelement
für einen weiteren ersten Betriebsmodus auf, wobei mithilfe des weiteren ersten Bedienelements
der weitere erste Betriebsmodus aktivierbar, in einer Vielzahl von Stufen einstellbar
und deaktivierbar ist. Die Stufenanzeige ist zum Anzeigen der Vielzahl von einstellbaren
Stufen für den ersten Betriebsmodus und den weiteren ersten Betriebsmodus ausgebildet.
[0015] Dadurch kann der technische Vorteil erreicht werden, eine Handwerkzeugmaschine mit
einem besonders übersichtlichen und vielseitigen HMI bereitzustellen, wobei die Bedienbarkeit
und Funktionsvielfalt der Handwerkzeugmaschine erheblich verbessert werden kann. Durch
die Bereitstellung eines weiteren ersten Bedienelements für einen weiteren ersten
Betriebsmodus lässt sich nicht nur der Funktionsumfang der Maschine erweitern, sondern
gleichzeitig auch eine intuitive und ergonomische Bedienung ermöglichen. Die spezifische
Ausgestaltung der Stufenanzeige zur jeweiligen Darstellung der einstellbaren Stufen
für die ersten Betriebsmodi schafft zudem eine optimale Übersichtlichkeit, wodurch
Bedienfehler vermieden werden und ein schneller Wechsel zwischen unterschiedlichen
Betriebszuständen gewährleistet wird. Dadurch führt diese Weiterbildung zu einer deutlich
verbesserten Bedienersicherheit, Effizienz und Flexibilität beim Einsatz der Handwerkzeugmaschine.
[0016] In einer weiteren Ausführungsform weist das HMI ein weiteres zweites Bedienelement
für einen weiteren zweiten Betriebsmodus auf, wobei mithilfe des weiteren zweiten
Bedienelements der weitere zweite Betriebsmodus aktivierbar und deaktivierbar ist.
[0017] Dadurch kann der technische Vorteil erreicht werden, die Flexibilität und Bedienfreundlichkeit
der Handwerkzeugmaschine weiter zu steigern. Durch die separate Aktivierung und Deaktivierung
eines weiteren zweiten Betriebsmodus mithilfe eines eigens vorgesehenen weiteren zweiten
Bedienelements, können Nutzer schnell und eindeutig zwischen verschiedenen Funktionalitäten
der Handwerkzeugmaschine wechseln. Dies reduziert nicht nur die Komplexität des HMls,
sondern vermeidet zugleich versehentliche Fehleinstellungen oder Fehlbedienungen.
Die klare Zuordnung eines eigenständigen Bedienelements für den weiteren zweiten Betriebsmodus
trägt darüber hinaus zu einer intuitiven Bedienbarkeit bei, wodurch der Bedienkomfort
für den Nutzer erhöht werden kann.
[0018] In einer weiteren Ausführungsform sind die Bedienelemente zusätzlich als Anzeigeelemente
ausgebildet, wobei die Bedienelemente derart ausgebildet sind, einem Nutzer anzuzeigen,
ob der den Bedienelementen jeweilige zugeordnete Betriebsmodus aktiviert oder deaktiviert
ist, wobei die Bedienelemente dafür beleuchtbar ausgebildet sind, und insbesondere
in Form von Tasten vorgesehen sind.
[0019] Dadurch kann der technische Vorteil erreicht werden, dass der Nutzer der Handwerkzeugmaschine
auf einfache, intuitive und zuverlässige Weise unmittelbar erkennen kann, ob ein bestimmter
Betriebsmodus gerade aktiviert oder deaktiviert ist. Insbesondere erlaubt die Ausgestaltung
der Bedienelemente als beleuchtbare Tasten eine eindeutige visuelle Rückmeldung, die
Bedienfehler effektiv vermeidet und eine präzise Steuerung des Geräts sicherstellt.
Gleichzeitig führt die Zusammenfassung von Bedien- und Anzeigeelement in einer Komponente
zu einem übersichtlichen und kompakten Aufbau des HMI, wodurch die Handhabung der
Handwerkzeugmaschine erheblich verbessert wird.
[0020] In einer weiteren Ausführungsform ist die Stufenanzeige in Form einer Vielzahl von
beleuchtbaren LED-Elementen als LED-Bar ausgebildet.
[0021] In einer weiteren Ausführungsform ist die Stufenanzeige in Form einer 7-Segmentanzeige
ausgebildet, insbesondere in Form einer zweistelligen 7-Segmentanzeige.
[0022] Dadurch kann der technische Vorteil erreicht werden, dass für den Nutzer eine besonders
präzise, exakte und eindeutige Anzeige der aktuell eingestellten Stufe bereitgestellt
wird. Insbesondere durch die Verwendung einer 7-Segmentanzeige oder einer LED-Bar,
kann eine große Anzahl von einstellbaren Stufen eindeutig und platzsparend dargestellt
werden. Dadurch kann die Bedienbarkeit verbessert und eine schnelle, fehlerfreie Zuordnung
der einstellbaren Stufen gewährleistet werden. Gleichzeitig bietet diese Ausführungsform
den Vorteil einer besonders kompakten Darstellung, wodurch das HMI insgesamt übersichtlicher
und benutzerfreundlicher gestaltet werden kann.
[0023] In einer weiteren Ausführungsform weist das HMI eine Arbeitsstellenbeleuchtung auf,
wobei die Arbeitsstellenbeleuchtung als zweiter Betriebsmodus mithilfe des zweiten
Bedienelements aktivierbar und deaktivierbar ist.
[0024] Dadurch kann der technische Vorteil erreicht werden, dass dem Nutzer eine einfache,
schnelle und intuitive Möglichkeit geboten wird, eine Arbeitsstelle gezielt auszuleuchten.
Indem die Arbeitsstellenbeleuchtung als eigenständiger zweiter Betriebsmodus über
das zweite Bedienelement direkt aktivierbar und deaktivierbar ist, kann der Nutzer
flexibel und situationsgerecht auf unterschiedliche Lichtverhältnisse reagieren. Zudem
ermöglicht diese Ausgestaltung für das HMI eine komfortable und funktionsintegrierte
Lösung, da keine externen Beleuchtungen vorgesehen werden müssen.
[0025] In einer weiteren Ausführungsform ist die Handwerkzeugmaschine in einem dritten Betriebsmodus
betreibbar, wobei mithilfe des ersten Bedienelements und des zweiten Bedienelements
der dritte Betriebsmodus aktivierbar und deaktivierbar ist, wobei das Aktvieren und
Deaktivieren des dritten Betriebsmodus durch simultanes und zeitlich definiertes Betätigen
des ersten Bedienelements und des zweiten Bedienelements ausführbar ist.
[0026] Als dritter Betriebsmodus kann eine bestimmte Einstellung für das HMI der Handwerkzeugmaschine
verstanden werden. Beispielsweise kann es sich bei einem dritten Betriebsmodus um
eine Sperrfunktion für das HMI handeln. In anderen Worten ausgedrückt, kann es dem
Nutzer mit einer Aktivierung des dritten Betriebsmodus ermöglicht werden, das HMI
zu sperren, also keine Aktivierung, Einstellung oder Deaktivierung eines ersten oder
zweiten Betriebsmodus vorzunehmen. Nach einer Deaktivierung des dritten Betriebsmodus,
ist das HMI entsperrt. In anderen Worten ausgedrückt, ist es dem Nutzer in dem entsperrten
Zustand möglich, eine Aktivierung, Einstellung oder Deaktivierung des ersten oder
zweiten Betriebsmodus vorzunehmen.
[0027] Dadurch kann der technische Vorteil erreicht werden, dass ein zusätzlicher dritter
Betriebsmodus einfach, sicher und eindeutig aktiviert und deaktiviert werden kann,
ohne hierfür ein separates, zusätzliches Bedienelement vorzusehen. Die spezifische
Aktivierung und Deaktivierung des dritten Betriebsmodus durch simultanes und zeitlich
definiertes Betätigen des ersten und zweiten Bedienelements reduziert den Umfang der
Bedienoberfläche und vermeidet gleichzeitig versehentliche oder unbeabsichtigte Betätigungen.
Durch diese gezielt kombinierte Bedienhandlung ist eine eindeutige, intuitiv nachvollziehbare
und zugleich platzsparende Lösung geschaffen, welche die Ergonomie und die Bediensicherheit
der Handwerkzeugmaschine weiter verbessern kann.
[0028] Nach einem zweiten Aspekt wird ein Verfahren zum Bedienen einer Handwerkzeugmaschine,
insbesondere einer Handwerkzeugmaschine nach einer der vorhergehenden Ausführungsformen,
vorgeschlagen, wobei die Handwerkzeugmaschine zur Bedienung durch einen Nutzer ein
HMI aufweist, wobei das HMI zumindest ein erstes Bedienelement für einen ersten Betriebsmodus,
ein zweites Bedienelement für einen zweiten Betriebsmodus und eine Stufenanzeige zum
Anzeigen einer Vielzahl von einstellbaren Stufen für den ersten Betriebsmodus aufweist,
mit den nachfolgenden Schritten:
- Aktivieren des ersten und/oder des zweiten Betriebsmodus,
wobei der erste Betriebsmodus durch Betätigen des ersten Bedienelements aktiviert
wird und der zweite Betriebsmodus durch Betätigen des zweiten Bedienelements aktiviert
wird,
- Einstellen einer Stufe für den ersten Betriebsmodus,
wobei das Einstellen der Stufe nach der Aktivierung des ersten Betriebsmodus und durch
erneute Betätigung des ersten Bedienelements ausgeführt wird, wobei über die Stufenanzeige
eine eingestellte Stufe für den ersten Betriebsmodus angezeigt wird.
- Deaktivieren des ersten und/oder des zweiten Betriebsmodus,
wobei der erste Betriebsmodus durch Betätigen des ersten Bedienelements deaktiviert
wird und der zweite Betriebsmodus durch Betätigen des zweiten Bedienelements deaktiviert
wird.
[0029] Dadurch kann der technische Vorteil erreicht werden, dass ein verbessertes Verfahren
zur Bedienung einer Handwerkzeugmaschine bereitgestellt werden kann. Mithilfe des
vorgeschlagenen Verfahrens wird es dem Anwender ermöglicht sowohl die gewünschten
Betriebsmodi als auch deren spezifische Stufeneinstellung unmittelbar und eindeutig
einzustellen. Insbesondere die mehrfache Funktionalität des ersten Bedienelements
- einerseits zur Aktivierung, bzw. Deaktivierung des Betriebsmodus und andererseits
zur Stufeneinstellung durch erneute Betätigung - führt zu einer Reduktion der erforderlichen
Bedienelemente und somit zu einer kompakten, übersichtlichen und anwenderfreundlichen
Gestaltung des HMI. Die Anzeige der eingestellten Stufen mittels der zugehörigen Stufenanzeige
ermöglicht dem Nutzer zudem eine klare visuelle Rückmeldung über die aktuelle Einstellung,
was Fehlbedienungen vermeidet und die Präzision sowie Sicherheit bei der Verwendung
der Handwerkzeugmaschine erhöht.
[0030] In einer weiteren Ausführungsform wird das Aktivieren und Deaktivieren des ersten
und/oder zweiten Betriebsmodus mithilfe einer zeitlich definierten Betätigung des
jeweiligen zugeordneten Bedienelements ausgeführt.
[0031] Dadurch kann der technische Vorteil erreicht werden, dass die Aktivierung und Deaktivierung
der jeweiligen Betriebsmodi sicher und einfach gewährleistet werden können. Insbesondere
die zeitlich definierte Betätigung der Bedienelemente kann zuverlässig versehentliche
oder ungewollte Funktionsänderungen verhindern, was zu einer erhöhten Betriebssicherheit
führt. Gleichzeitig erlaubt das Verfahren eine Reduktion der erforderlichen Bedienelemente,
da ein einzelnes Bedienelement mehrere Funktionen übernehmen kann, indem unterschiedliche
Bedienhandlungen (kurze oder längere Betätigung) mit klar unterscheidbaren Funktionszuständen
verknüpft werden.
[0032] In einer weiteren Ausführungsform wird das Einstellen der Stufen für den ersten Betriebsmodus
durch mehrfache Betätigung des ersten Bedienelements innerhalb einer vorgebbaren Zeitspanne
durchgeführt.
[0033] Dadurch kann der technische Vorteil erreicht werden, dass der Anwender auf intuitive
Weise die gewünschte Stufe des ersten Betriebsmodus einstellen kann. Die mehrfache
Betätigung des ersten Bedienelements innerhalb einer definierten Zeitspanne erlaubt
eine schnelle, unkomplizierte und präzise Einstellung, ohne dass hierzu separate Bedienelemente
oder komplexe Bedienhandlungen erforderlich wären. Dadurch kann einerseits der Umfang
der Bedienoberfläche reduziert werden und andererseits Fehlbedienungen wirksam vermieden
werden.
[0034] In einer weiteren Ausführungsform wird ein dritter Betriebsmodus durch Betätigung
des ersten und zweiten Bedienelements aktiviert und deaktiviert, wobei das Aktivieren
und Deaktivieren des dritten Betriebsmodus durch simultanes und zeitlich definiertes
Betätigen des ersten und zweiten Bedienelements durchgeführt wird.
[0035] Dadurch kann der technische Vorteil erreicht werden, dass die Aktivierung für einen
dritten Betriebsmodus eindeutig und intuitiv ausgeführt werden kann. Die simultane
und zeitlich definierte Betätigung des ersten und zweiten Bedienelements stellt sicher,
dass ein versehentliches oder unbeabsichtigtes Aktivieren dieses zusätzlichen Betriebsmodus
zuverlässig vermieden wird. Gleichzeitig entfällt die Notwendigkeit eines zusätzlichen,
separaten Bedienelements, was zu einer kompakteren und gleichzeitig übersichtlichen
Gestaltung des HMI beiträgt.
[0036] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von exemplarischen Ausführungsbeispielen näher
erläutert. Hierbei zeigen:
- Fig. 1 eine Handwerkzeugmaschine und ein Human Machine Interface in einer ersten beispielhaften
Ausführungsform,
- Fig. 2 eine Handwerkzeugmaschine und ein HMI in einer weiteren exemplarischen Ausführungsform,
- Fig. 3 eine Handwerkzeugmaschine und ein HMI in einer weiteren Ausführungsform,
- Fig. 4 eine Handwerkzeugmaschine und ein HMI in einer weiteren exemplarischen Ausführungsform,
- Fig. 5 eine schematische Darstellung eines Verfahrens zum Bedienen einer Handwerkzeugmaschine,
- Fig. 6 eine Handwerkzeugmaschine und ein HMI in einer weiteren Ausführungsform,
- Fig. 7 eine Handwerkzeugmaschine und ein HMI in einer weiteren Ausführungsform,
- Fig. 8 eine schematische Darstellung eines Verfahrens zum Bedienen einer Handwerkzeugmaschine,
- Fig. 9 eine Handwerkzeugmaschine und ein HMI in einer weiteren Ausführungsform,
- Fig. 10 eine Handwerkzeugmaschine und ein HMI in einer weiteren Ausführungsform,
- Fig. 11 eine Handwerkzeugmaschine und ein HMI in einer weiteren Ausführungsform.
[0037] Es wird darauf hingewiesen, dass die Figuren schematischer Natur und nicht maßstabsgetreu
sind. In diesem Sinne können in den Figuren gezeigte Komponenten zum besseren Verständnis
übertrieben groß oder kleiner dargestellt sein.
[0038] Fig. 1 zeigt exemplarisch eine Handwerkzeugmaschine 5 und ein Human-Machine-Interface
(HMI 10) in einer ersten beispielhaften Ausführungsform.
[0039] Die Handwerkzeugmaschine 5 ist beispielhaft als Schlagschrauber oder Drehschlagschrauber
ausgeführt. Bei der Handwerkzeugmaschine 5 kann es sich auch um jede andere Handwerkzeugmaschine
handeln, beispielsweise auch einen Winkelschrauber. Die Handwerkzeugmaschine 5 weist,
in der beispielhaften Ausführungsform eines Schlagschraubers bzw. eines Drehschlagschraubers,
einen Auslöser 15, einen Drehsinnschalter 20 und einen nicht dargestellten Gangschalter
auf. Der Auslöser 15 ist dazu vorgesehen, einen Betrieb der Handwerkzeugmaschine 5
in Gang zu setzen. Der Drehsinnschalter 20 ist dazu vorgesehen, einen Drehsinn der
Handwerkzeugmaschine 5 einzustellen.
[0040] Die Handwerkzeugmaschine 5 weist das HMI 10 auf. Das HMI 10 ist beispielhaft in einem
Bereich oberhalb einer für den Betrieb der Handwerkzeugmaschine 5 vorgesehenen Energieversorgungsquelle
25 angeordnet. Die Energieversorgungsquelle 25 ist beispielhaft als eine Batterie
oder ein Akkupack ausgebildet. Die Handwerkzeugmaschine 5 kann jedoch auch an ein
Energieversorgungsnetz anschließbar sein, um betrieben zu werden.
[0041] Die Handwerkzeugmaschine 5 ist zumindest in einem ersten Betriebsmodus und/oder einem
zweiten Betriebsmodus betreibbar. Dabei ist der erste Betriebsmodus aktivierbar, in
einer Vielzahl von Stufen einstellbar und deaktivierbar. Der zweite Betriebsmodus
ist aktivierbar und deaktivierbar.
[0042] Allgemein kann als Betriebsmodus eine spezifische Geräteeinstellung oder Funktion
der Handwerkzeugmaschine 5 verstanden werden, wodurch die Art und Weise für den Betrieb
der Handwerkzeugmaschine 5 vorgebbar ist. Ein Betriebsmodus kann beispielsweise dazu
dienen, die Handwerkzeugmaschine 5 an unterschiedliche Anforderungen und Arbeitsbedingungen
anzupassen. So können unterschiedliche Betriebsmodi beispielsweise dazu genutzt werden,
verschiedene Geschwindigkeiten, Leistungsstufen oder Sicherheitsmechanismen einzustellen,
um die Effizienz, Präzision und Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen.
[0043] Der erste Betriebsmodus und der zweite Betriebsmodus unterscheiden sich dadurch,
dass der erste Betriebsmodus zusätzlich zur Aktivierung und Deaktivierung in einer
Vielzahl von Stufen einstellbar ist.
[0044] Als erster Betriebsmodus kann beispielsweise eine Geschwindigkeitseinstellung für
eine Drehzahl, eine Auto-Shut-Off Funktion, eine Auto-Slow-Down Funktion, eine ABR
Funktion, eine Shut-Off after time Funktion, oder eine Lichtintensitätsregulierung
angesehen werden. Als zweiter Betriebsmodus kann beispielsweise eine Funktion angesehen
werden, wie Arbeitsstellenbeleuchtung Ein/Aus, Free-Socket-Mode Ein/Aus oder Softstart
Ein/Aus.
[0045] Das HMI 10 dient zum Einstellen von unterschiedlichen Betriebsmodi für die Handwerkzeugmaschine
5 durch einen Nutzer. Das HMI 10 weist zumindest ein erstes Bedienelement 30 für den
ersten Betriebsmodus und ein zweites Bedienelement 35 für den zweiten Betriebsmodus
auf. Mithilfe des ersten Bedienelements 30 ist der erste Betriebsmodus aktivierbar,
einstellbar und deaktivierbar. Mithilfe des zweiten Bedienelements 35 ist der zweite
Betriebsmodus aktivierbar und deaktivierbar.
[0046] Die Bedienelemente 30, 35 können beispielsweise in Form von Tasten 60, 65 ausgebildet
sein. Es ist auch denkbar, dass die Bedienelemente 30, 35 beispielsweise in Form eines
Touchdisplays in dem HMI 10 integriert sind.
[0047] In dieser Ausführungsform weist das HMI 10 das erste Bedienelement 30 in Form einer
ersten Taste 60 und das zweite Bedienelement 35 in Form einer zweiten Taste 65 auf.
Mithilfe des ersten Bedienelements 30 bzw. der ersten Taste 60 ist der erste Betriebsmodus
für die Handwerkzeugmaschine 5 aktivierbar, einstellbar und deaktivierbar. Der erste
Betriebsmodus kann beispielsweise eine Geschwindigkeitseinstellung der Drehzahl der
Handwerkzeugmaschine 5 sein. Mithilfe des zweiten Bedienelements 35 bzw. der zweiten
Taste 65 kann der zweite Betriebsmodus für die Handwerkzeugmaschine 5 aktiviert und
deaktiviert werden. Der zweite Betriebsmodus kann beispielsweise die Funktion Free-Socket-Mode
Ein/Aus sein. Das Aktivieren, Einstellen und Deaktivieren des ersten Betriebsmodus,
ist beispielsweise durch Betätigung der ersten Taste 60 möglich. Das Aktivieren und
Deaktivieren des zweiten Betriebsmodus, ist beispielsweise durch Betätigung der zweiten
Taste 65 möglich.
[0048] In dieser Ausführungsvariante ist beispielsweise durch Betätigung der ersten Taste
60 der erste Betriebsmodus für die Geschwindigkeitseinstellung der Drehzahl in mehreren
Stufen einstellbar. Dafür kann beispielsweise die Geschwindigkeitseinstellung für
die Drehzahl der Handwerkzeugmaschine 5 zwischen 1.000 Umdrehungen pro Minute als
kleinste Einstellung und 3.000 Umdrehungen pro Minute als höchste Einstellung einstellbar
sein.
[0049] Das HMI 10 weist eine Stufenanzeige 40 zum Anzeigen der Vielzahl von einstellbaren
Stufen für den ersten Betriebsmodus auf. Mithilfe der Stufenanzeige 40 kann eine aktuell
eingestellte Stufe für den ersten Betriebsmodus angezeigt werden.
[0050] Exemplarisch ist die Stufenanzeige 40 in Form von beleuchteten Elementen dargestellt,
insbesondere als LED-Bar. Beispielsweise sind die beleuchteten Elemente einfache Punkt-LEDs,
die auf dem HMI 10 angeordnet sind. Exemplarisch sind fünf Punkt-LEDs in Form einer
LED-Bar als Stufenanzeige 40 dargestellt. In der vorliegenden Ausführungsform können
über die Stufenanzeige 40 also fünf unterschiedliche Stufen für einen ersten Betriebsmodus
angezeigt werden. So kann beispielsweise eine erste Stufe 100 angezeigt werden, indem
eine erste LED leuchtet und eine letzte Stufte 110, indem alle fünf LEDs leuchten.
Für eine zweite, dritte und vierte Stufe sind drei Zwischenstufen 105 in Form von
drei Punkt-LEDs vorgesehen. Als erste Stufe 100 kann beispielsweise eine Drehzahl
von 1.000 Umdrehungen pro Minute angesehen werden und als letzte Stufe 110 kann beispielsweise
eine Drehzahl von 3.000 Umdrehungen pro Minute angesehen werden. Die Zwischenstufen
105, respektive die zweite, dritte und vierte Stufe, sind vorzugsweise linear aufsteigend
zwischen der ersten Stufe 100 und letzten Stufe 110 aufgeteilt. Für dieses Ausführungsbeispiel
wären folglich für die zweite Stufe 1.500 Umdrehungen pro Minute, für die dritte Stufe
2.000 Umdrehungen pro Minute und für die vierte Stufe 2.500 Umdrehungen pro Minuten
als Einstellungen vorgesehen.
[0051] Das HMI 10 kann zusätzlich zwei weitere erste Bedienelemente 50 aufweisen. Die zwei
weiteren ersten Bedienelemente 50 können beispielsweise in Form einer dritten Taste
70 und einer vierten Taste 75 vorgesehen sein. Mithilfe der zwei weiteren ersten Bedienelemente
50 können beispielsweise zwei zusätzliche und unterschiedliche weitere erste Betriebsmodi
aktivierbar, einstellbar und deaktivierbar sein. So kann beispielsweise mithilfe der
dritten Taste 70 als weiterer erster Betriebsmodus Auto-Shut-Off aktivierbar, einstellbar
und deaktivierbar sein. Mit der vierten Taste 75 kann beispielsweise als weiterer
erster Betriebsmodus Auto-Shut-Off after time aktivierbar, einstellbar und deaktivierbar
sein. Für die Anzeige der Vielzahl von Stufen der weiteren ersten Betriebsmodi ist
ebenfalls die Stufenanzeige 40 verwendbar.
[0052] Zusätzlich kann ein weiteres zweites Bedienelement 55 in Form einer fünften Taste
80 für einen weiteren zweiten Betriebsmodus vorgesehen sein. Der weitere zweite Betriebsmodus
kann beispielsweise Arbeitsstellenbeleuchtung Ein/Aus sein. Dafür weist HMI 10 beispielsweise
eine Arbeitsstellenbeleuchtung 45 auf. Die Arbeitsstellenbeleuchtung 45 kann durch
Betätigen der fünften Taste 80 aktivierbar und deaktivierbar sein.
[0053] Zusätzlich können das erste Bedienelement 30 und/oder das zweite Bedienelement 35
und/oder die weiteren ersten und zweiten Bedienelemente 50 55 auch als Anzeigeelemente
ausgebildet sein. So ist es beispielsweise denkbar, dass die Bedienelemente 30, 35,
50, 55, respektive die Tasten 60, 65, 70, 75, 80, nach Aktivierung eines zugeordneten
Betriebsmodus beleuchtet werden. Dadurch wird einem Nutzer vorteilhaft über das HMI
10 signalisiert, in welchem der Betriebsmodi sich die Handwerkzeugmaschine 5 befindet.
[0054] In einer Ausführungsform kann nach Aktivierung des ersten Betriebsmodus mithilfe
der Stufenanzeige 40, eine zuletzt verwendete Stufe des ausgewählten und aktivierten
Betriebsmodus anzeigt werden.
[0055] Es ist auch vorstellbar, dass der erster Betriebsmodus und/oder der zweite Betriebsmodus
über eine zeitlich definierte Dauer der Betätigung der jeweiligen zugeordneten Bedienelemente
30, 35, 50, 55 aktivierbar und deaktivierbar sind. So kann es vorgesehen sein, dass
für die Aktivierung des ersten Betriebsmodus über das erste Bedienelement 30, das
erste Bedienelement 30 für eine, zwei oder drei Sekunden betätigbar ist. Für die Deaktivierung
des ersten Betriebsmodus über das erste Bedienelement 30 kann es ebenfalls vorgesehen
sein, das erste Bedienelement 30 für eine, zwei oder drei Sekunden zu betätigen. Dies
kann analog für alle vorgesehenen ersten und zweiten Betriebsmodi und zugehörigen
Bedienelemente 30, 35, 50, 55 vorgesehen sein. Dadurch kann ein ungewolltes Aktivieren
oder Deaktivieren, bspw. durch versehentliche Betätigung eines Bedienelements 30,
35, 50, 55, der Betriebsmodi verhindert werden.
[0056] Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass zwischen dem Aktivieren eines
Betriebsmodus und dem Deaktivieren desselben Betriebsmodus eine definierte Zeitspanne
vorgesehen ist. Beispielsweise kann nach Aktivierung des ersten Betriebsmodus über
das erste Bedienelement 30, dieser nach zwei, vier oder fünf Sekunden über das erste
Bedienelement 30 wieder deaktivierbar sein.
[0057] Für die Einstellung der Vielzahl von Stufen des ersten Betriebsmodus oder eines weiteren
ersten Betriebsmodus ist es denkbar, dass nach der Aktivierung durch erneute Betätigung
des ersten Bedienelements 30, 50 innerhalb einer vorgebbaren Zeitspanne, insbesondere
durch wiederholte Betätigung des Bedienelements 30, 50 in einer vorgebbaren Zeitspanne,
der erste Betriebsmodus in den unterschiedlichen Stufen einstellbar ist. Beispielsweise
kann es vorgesehen sein, dass das erste Bedienelement 30 nach der Aktivierung des
ersten Betriebsmodus innerhalb einer Sekunde mehrfach betätigt wird, um die Einstellung
der Stufe des ersten Betriebsmodus durchzuführen.
[0058] Alternativ kann es vorgesehen sein, dass für die Einstellung des ersten Betriebsmodus
oder eines weiteren ersten Betriebsmodus nach Aktivierung durch erneute Betätigung
des ersten Bedienelements 30, 50, insbesondere durch anhaltende einmalige Betätigung
des ersten Bedienelements 30, 50, der erste Betriebsmodus in den unterschiedlichen
Stufen einstellbar ist. So kann beispielsweise nach einer Aktivierung und durch erneutes
anhaltendes Betätigen der ersten Taste 60 die Stufenanzeige 40 durchgeschalten werden.
Bei Erreichen der letzten Stufe 110 der Stufenanzeige 40 und gleichzeitiger weiterer
Betätigung der ersten Taste 60, springt die Stufenanzeige 40 wieder auf die erste
Stufe 100. Wenn eine gewünschte einzustellende Stufe erreicht ist, wird diese durch
Loslassen des ersten Bedienelements 30 bzw. der ersten Taste 60 eingestellt.
[0059] Ferner kann es vorgesehen sein, dass durch die Betätigung eines weiteren ersten Bedienelements
50 ein weiterer erster Betriebsmodus aktiviert wird. Dabei wird für den Fall, dass
ein anderer erster Betriebsmodus aktiviert ist, der andere erste Betriebsmodus automatisch
deaktiviert.
[0060] Alternativ oder zusätzlich kann durch die Betätigung eines zweiten Bedienelements
35 ein zweiter Betriebsmodus zusätzlich zu einem der ersten Betriebsmodi zugeschaltet
werden. So kann beispielsweise durch die Betätigung der fünften Taste 80 eine Arbeitsstellenbeleuchtung
45 eingeschalten oder ausgeschalten werden und dabei einer der ersten Betriebsmodi
weiter aktiviert bleiben. So ist es beispielsweise möglich die Handwerkzeugmaschine
5 in einem ersten Betriebsmodus und zweiten Betriebsmodus gleichzeitig zu betreiben.
[0061] Mithilfe des HMIs 10 kann auch ein dritter Betriebsmodus aktivierbar und deaktivierbar
sein. Der dritte Betriebsmodus kann beispielsweise eine Nebenfunktionen für das HMI
10 bzw. die Handwerkzeugmaschine 5 sein. So kann als dritter Betriebsmodus beispielsweise
die Funktion HMI-Lock vorgesehen sein, d.h., ein Sperren des HMIs 10, oder die Funktion
Factory-Reset, d.h., ein Zurücksetzen auf Werkseinstellung.
[0062] Der dritte Betriebsmodus kann beispielsweise durch simultanes und gleichzeitiges
Betätigen des ersten Bedienelements 30 und zweiten Bedienelements 35 aktivierbar sein.
So kann beispielsweise durch das gleichzeitige Betätigen des ersten Bedienelements
30 und des zweiten Bedienelements 35, für beispielsweise drei Sekunden, als dritter
Betriebsmodus HMI-Lock aktiviert werden. Durch erneutes gleichzeitiges Betätigen des
ersten Bedienelements 30 und des zweiten Bedienelements 35 für drei Sekunden ist die
Funktion HMI-Lock deaktivierbar.
[0063] Die aktivierte HMI-Lock Funktion kann dem Nutzer dadurch angezeigt werden, dass die
Stufenanzeige 40 bei Betätigung eines Bedienelements 30, 35, 50, 55 durchgängig für
beispielsweise 2 Sekunden pulsierend leuchtet.
[0064] Ferner kann es vorgesehen sein, dass beispielsweise durch das Betätigen des weiteren
ersten Bedienelements 50 und des weiteren zweiten Bedienelements 55 das HMI 10 auf
Factory Reset gestellt wird.
[0065] Eine Aktivierung des Factory Reset kann dem Nutzer dadurch signalisiert werden, dass
beispielsweise alle Bedienelemente 30, 35, 50, 55 auf dem HMI 10 für eine definierte
Zeitspanne, beispielsweise eine Sekunde, aufleuchten.
[0066] Fig. 2 zeigt schematisch eine Handwerkzeugmaschine 5 und ein HMI 10 in einer weiteren
exemplarischen Ausführungsform.
[0067] Die Handwerkzeugmaschine 5 und das HMI 10 entsprechen im Wesentlichen der Handwerkzeugmaschine
und dem HMI aus Fig. 1. Die Handwerkzeugmaschine 5 kann beispielsweise wieder in Form
eines Schlagschraubers oder Drehschlagschraubers ausgebildet sein. Die Handwerkzeugmaschine
5 weist wieder einen Auslöser 15, einen Drehsinnschalter 20 und eine Energieversorgungsquelle
25 auf. Das HMI 10 ist wieder in einem Bereich oberhalb der Energieversorgungsquell
25 angeordnet.
[0068] Die Handwerkzeugmaschine 5 ist wieder zumindest in einem ersten Betriebsmodus und/oder
in einem zweiten Betriebsmodus betreibbar. Das HMI 10 weist ein erstes Bedienelement
30 für den ersten Betriebsmodus und ein zweites Bedienelement 35 für den zweiten Betriebsmodus
auf. Ferner ist exemplarisch ein weiteres erstes Bedienelement 50 für einen weiteren
ersten Betriebsmodus vorgesehen. Die ersten Bedienelemente 30, 50 und das zweite Bedienelement
35 können beispielsweise wieder in Form einer ersten Taste 60, einer zweiten Taste
65 und einer dritten Taste 70 ausgeführt sein. Die ersten Betriebsmodi sind wieder
aktivierbar, in einer Vielzahl von Stufen einstellbar und deaktivierbar. Der zweite
Betriebsmodus ist aktivierbar und deaktivierbar. Das HMI 10 weist wieder eine Stufenanzeige
40 zum Anzeigen der Vielzahl von einstellbaren Stufen für die ersten Betriebsmodi
auf. Ferner umfasst das HMI 10 beispielsweise eine Arbeitsplatzbeleuchtung 45.
[0069] Mithilfe des ersten Bedienelements 30 ist der erste Betriebsmodus aktivierbar, einstellbar
und deaktivierbar. Mithilfe des zweiten Bedienelements 35 ist der zweite Betriebsmodus
aktivierbar und deaktivierbar. Mithilfe des weiteren ersten Bedienelements 50 ist
ein weiterer erster Betriebsmodus aktivierbar, einstellbar und deaktivierbar.
[0070] Die Stufenanzeige 40 ist beispielsweise wieder in Form von beleuchteten Punkt-LEDs
ausgeführt. Exemplarisch ist die Stufenanzeige 40 in Form von fünf Punkt-LEDs als
LED-Bar ausgeführt. Mithilfe des vorliegenden HMIs 10 können also für die ersten Betriebsmodi
fünf unterschiedliche Stufeneinstellungen mithilfe der Stufenanzeige 40 angezeigt
werden. Für die Anzeigemöglichkeiten der Stufenanzeige 40 gelten analog die Ausführungen
aus Fig. 1.
[0071] Das Aktivieren, Einstellen und Deaktivieren der ersten Betriebsmodi mithilfe der
ersten Bedienelemente 30, 50 kann analog zu den bereits ausgeführten Möglichkeiten
aus Fig. 1 durchführbar sein.
[0072] Mithilfe des zweiten Bedienelements 35 kann beispielsweise eine Arbeitsstellenbeleuchtung
45 als zweiter Betriebsmodus aktivierbar und deaktivierbar sein.
[0073] Das Aktivieren und Deaktivieren des zweiten Betriebsmodus mithilfe des zweiten Bedienelements
35 kann analog zu den bereits ausgeführten Möglichkeiten aus Fig. 1 durchführbar sein.
[0074] Mithilfe des HMIs 10 kann auch ein dritter Betriebsmodus aktivierbar und deaktivierbar
sein, wobei für einen dritten Betriebsmodus die bereits ausgeführten Möglichkeiten
aus Fig. 1 durchführbar sind.
[0075] Fig. 3 zeigt eine Handwerkzeugmaschine 5 und ein HMI 10 in einer weiteren Ausführungsform.
[0076] Die Handwerkzeugmaschine 5 und das HMI 10 sind im Wesentlichen ähnlich zu der Handwerkzeugmaschine
und dem HMI aus Fig. 1 ausgeführt. Die Handwerkzeugmaschine 5 kann beispielsweise
wieder in Form eines Schlagschraubers oder eines Drehschlagschraubers vorgesehen sein.
Die Handwerkzeugmaschine 5 weist wieder einen Auslöser 15, einen Drehsinnschalter
20 und eine Energieversorgungsquelle 25 auf.
[0077] Das HMI 10 ist wieder oberhalb der Energieversorgungsquelle 25 der Handwerkzeugmaschine
5 angeordnet.
[0078] Die Handwerkzeugmaschine 5 ist zumindest in einem ersten Betriebsmodus und/oder einem
zweiten Betriebsmodus betreibbar. Das HMI 10 weist eine Stufenanzeige 40, ein erstes
Bedienelement 30 und ein zweites Bedienelement 35 auf. Das erste Bedienelement 30
ist für den ersten Betriebsmodus vorgesehen und das zweite Bedienelement 35 für den
zweiten Betriebsmodus. Der erste Betriebsmodus ist aktivierbar, in einer Vielzahl
von Stufen einstellbar und deaktivierbar. Der zweite Betriebsmodus ist aktivierbar
und deaktivierbar. Mithilfe des ersten Bedienelements 30 ist der erste Betriebsmodus
aktivierbar, einstellbar und deaktivierbar. Mithilfe des zweiten Bedienelements 35
ist der zweite Betriebsmodus aktivierbar und deaktivierbar. Ferner kann die Handwerkzeugmaschine
5 in einem dritten Betriebsmodus betreibbar sein.
[0079] Das HMI 10 weist wieder zwei weitere erste Bedienelemente 50 für zwei weitere erste
Betriebsmodi und ein weiteres zweites Bedienelement 55 für einen weiteren zweiten
Betriebsmodus auf. Weiter ist eine exemplarisch eine Arbeitsstellenbeleuchtung 45
vorgesehen.
[0080] Das Aktivieren, Einstellen und Deaktivieren der unterschiedlichen Betriebsmodi mithilfe
der Bedienelemente 30, 35, 50, 55 kann analog zu den Ausführungen aus Fig. 1 durchführbar
sein. Um Wiederholungen zu vermeiden, wird nachfolgend lediglich auf die Unterschiede
zu der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform eingegangen.
[0081] Die Stufenanzeige 40 ist in dieser Ausführungsform, anders als in Fig.1 und Fig.
2, nicht als LED-Bar mit beleuchtbaren Punkt-LEDs, sondern als LED-Bar mit beleuchtbaren
Rechteck-LEDs vorgesehen. Beispielsweise sind fünf beleuchtbare Rechteck-LEDs vorgesehen.
[0082] Fig. 4 zeigt eine Handwerkzeugmaschine 5 und ein HMI 10 in einer weiteren exemplarischen
Ausführungsform.
[0083] Die Handwerkzeugmaschine 5 und das HMI 10 entsprechen im Wesentlichen wieder dem
HMI und der Handwerkzeugmaschine aus Fig. 1.
[0084] Die Handwerkzeugmaschine 5 weist einen Auslöser 15, einen Drehsinnschalter 20 und
eine Energieversorgungsquelle 25 auf. Das HMI 10 ist beispielsweise wieder in einem
Bereich oberhalb der Energieversorgungsquelle 25 angeordnet.
[0085] Die Handwerkzeugmaschine 5 ist zumindest in einem ersten Betriebsmodus und/oder einem
zweiten Betriebsmodus betreibbar. Das HMI 10 weist ein erstes Bedienelement 30 und
ein zweites Bedienelement 35 auf. Mithilfe des ersten Bedienelements 30 ist der erste
Betriebsmodus aktivierbar, in einer Vielzahl von Stufen einstellbar und deaktivierbar.
Mithilfe des zweiten Bedienelements 35 ist der zweite Betriebsmodus aktivierbar und
deaktivierbar. Das erste Bedienelement 30 und das zweite Bedienelement 35 sind beispielsweise
in Form von einer ersten Taste 60 und einer zweiten Taste 65 ausgeführt. Das HMI 10
weist weiter eine Stufenanzeige 40 zum Anzeigen einer Vielzahl von einstellbaren Stufen
für den ersten Betriebsmodus auf.
[0086] Beispielsweise sind ein weiteres erstes Bedienelement 50 in Form einer dritten Taste
70 und ein weiteres zweites Bedienelement 55 in Form einer vierten Taste 75 vorgesehen.
Das weitere erste Bedienelement 50 dient zum Aktivieren, Einstellen und Deaktivieren
eines weiteren ersten Betriebsmodus. Das weitere zweite Bedienelement 55 dient zum
Aktivieren und Deaktivieren eines weiteren zweiten Betriebsmodus. Die Handwerkzeugmaschine
5 kann ferner auch in einem dritten Betriebsmodus betreibbar sein.
[0087] Das Aktivieren, Einstellen und Deaktivieren der unterschiedlichen Betriebsmodi mithilfe
der Bedienelemente 30, 35, 50, 55 kann analog zu den Ausführungen aus Fig. 1 durchführbar
sein. Um Wiederholungen zu vermeiden, wird nachfolgend lediglich auf die Unterschiede
zu der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform eingegangen.
[0088] Im Gegensatz zu Fig. 1 ist die Stufenanzeige 40 des HMI 10 als 7-Segmentanzeige ausgebildet.
Exemplarisch als zweistellige 7-Segementanzeige. Mithilfe der 7-Segmentanzeigen kann
eine Vielzahl von einstellbaren Stufen für einen der ersten Betriebsmodi angezeigt
werden. So ist es beispielsweise möglich die Stufen 0 bis 99 über die zweistellige
7-Segmentanzeige anzuzeigen. Die Einstellung der Stufen kann analog zu Fig. 1 nach
der Aktivierung des ersten Betreibsmodus und durch erneute Betätigung eines jeweiligen
zugeordneten ersten Bedienelements 30, 50 durchführbar sein.
[0089] Fig. 5 zeigt schematisch ein Verfahren 200 zum Bedienen einer Handwerkzeugmaschine.
[0090] Das Verfahren 200 dient zum Bedienen einer Handwerkzeugmaschine.
[0091] Die Handwerkzeugmaschine weist zur Bedienung durch einen Nutzer ein HMI auf, wobei
das HMI zumindest ein erstes Bedienelement für einen ersten Betriebsmodus, ein zweites
Bedienelement für einen zweiten Betriebsmodus und eine Stufenanzeige zum Anzeigen
einer Vielzahl von einstellbaren Stufen für den ersten Betriebsmodus aufweist.
[0092] Das Verfahren 200 umfasst die nachfolgenden Schritte.
[0093] In einem ersten Verfahrensschritt 210 wird der erste und/oder der zweite Betriebsmodus
aktiviert, wobei der erste Betriebsmodus durch Betätigen des ersten Bedienelements
aktiviert wird und der zweite Betriebsmodus durch Betätigen des zweiten Bedienelements
aktiviert wird.
[0094] Für das Aktivieren 210 des ersten und/oder des zweiten Betriebsmodus kann es zusätzlich
vorgesehen sein, dass eine zeitlich definierte Betätigung des jeweiligen zugeordneten
Bedienelements durchgeführt wird. Beispielsweise kann die Aktivierung durch eine Betätigung
des jeweiligen zugeordneten Bedienelements für eine oder zwei Sekunden durchgeführt
werden.
[0095] Zusätzlich kann es auch vorgesehen sein einen, dass ein dritter Betriebsmodus aktiviert
wird. Das Aktivieren des dritten Betriebsmodus wird durch simultanes und zeitlich
definiertes Betätigen des ersten Bedienelements und des zweiten Bedienelements durchgeführt.
Beispielsweise kann für die Aktivierung des dritten Betriebsmodus eine simultane Betätigung
des ersten und zweiten Bedienelements für eine oder zwei Sekunden vorgesehen sein.
[0096] In einem zweiten Verfahrensschritt 220 wird eine Stufe für den ersten Betriebsmodus
eingestellt, wobei das Einstellen der Stufe nach der Aktivierung des ersten Betriebsmodus
und durch erneute Betätigung des ersten Bedienelements ausgeführt wird, wobei über
die Stufenanzeige eine eingestellte Stufe für den ersten Betriebsmodus angezeigt wird.
[0097] Für das Einstellen 220 der Stufen kann es vorgesehen sein, dass die Einstellung der
Stufe durch mehrfaches Betätigen des ersten Bedienelements innerhalb einer vorgebbaren
Zeitspanne durchgeführt wird.
[0098] In einem dritten Verfahrensschritt 230 wird der erste und/oder der zweite Betriebsmodus
deaktiviert, wobei der erste Betriebsmodus durch Betätigen des ersten Bedienelements
deaktiviert wird und der zweite Betriebsmodus durch Betätigen des zweiten Bedienelements
deaktiviert wird
[0099] Für das Deaktivieren 230 des ersten und/oder des zweiten Betriebsmodus kann es zusätzlich
vorgesehen sein, dass eine zeitlich definierte Betätigung des jeweiligen zugeordneten
Bedienelements durchgeführt wird. Beispielsweise kann für die Deaktivierung eine Betätigung
des jeweiligen zugeordneten Bedienelements für eine oder zwei Sekunden durchgeführt
werden.
[0100] Zusätzlich kann es auch vorgesehen sein, dass ein dritter Betriebsmodus deaktiviert
wird. Das Deaktivieren des dritten Betriebsmodus wird durch simultanes und zeitlich
definiertes Betätigen des ersten Bedienelements und des zweiten Bedienelements durchgeführt.
Beispielsweise kann für die Deaktivierung des dritten Betriebsmodus eine simultane
Betätigung des ersten und zweiten Bedienelements für eine oder zwei Sekunden durchgeführt
werden.
[0101] Das beschriebene Verfahren 200 kann insbesondere zum Bedienen einer Handwerkzeugmaschine
aus den Figuren 1 bis 4 verwendet werden.
[0102] Fig. 6 zeigt eine Handwerkzeugmaschine 5 und ein HMI 10 in einer weiteren Ausführungsform.
[0103] Die Handwerkzeugmaschine 5 weist beispielsweise einen Auslöser 15, einen Drehsinnschalter
20 und eine Energieversorgungsquelle 25 auf. Das HMI 10 ist beispielsweise wieder
oberhalb einer Energieversorgungsquelle 25 an der Handwerkzeugmaschine 5 angeordnet.
[0104] Die Handwerkzeugmaschine 5 ist zumindest in einem ersten Betriebsmodus und/oder einem
zweiten Betriebsmodus betreibbar. Das HMI 10 weist ein erstes Bedienelement 30 und
ein drittes Bedienelement 85 für den ersten Betriebsmodus auf. Ferner weist das HMI
10 ein zweites Bedienelement 35 für den zweiten Betriebsmodus auf. Das erste Bedienelement
30 kann beispielsweise in Form einer ersten Taste 60 vorgesehen sein. Das zweite Bedienelement
35 kann beispielsweise in Form einer zweiten Taste 65 vorgesehen sein. Das dritte
Bedienelement 85 kann beispielsweise in Form einer dritten Taste 70 vorgesehen sein.
[0105] Der erste Betriebsmodus ist wieder aktivierbar, in einer Vielzahl von Stufen einstellbar
und deaktivierbar. Der erste Betriebsmodus ist mithilfe des ersten Bedienelements
30 aktivierbar und deaktivierbar und ist mithilfe des dritten Bedienelements 85 in
der Vielzahl von Stufen einstellbar. Der zweite Betriebsmodus ist mithilfe des zweiten
Bedienelements 35 aktivierbar und deaktivierbar.
[0106] Das HMI 10 weist ferner eine Stufenanzeige 40 zum Anzeigen der Vielzahl von einstellbaren
Stufen für den ersten Betriebsmodus auf. Die Stufenanzeige 40 ist beispielsweise in
Form einer dreistelligen 7-Segmentanzeige ausgeführt.
[0107] In dieser Ausführungsform kann mithilfe des HMI 10 beispielsweise eine elektronischen
Winkeleinstellung als erster Betriebsmodus aktivierbar und einstellbar sein. Die elektronische
Winkeleinstellung kann durch Betätigung des ersten Bedienelements 30 aktivierbar sein.
Mithilfe des dritten Bedienelements 85 kann der erste Betriebsmodus in einer Vielzahl
von Stufen einstellbar sein. Exemplarisch ist ein weiteres drittes Bedienelement 90
für die Stufeneinstellung des ersten Betriebsmodus vorgesehen. Das weitere dritte
Bedienelement 90 ist beispielsweise in Form einer vierten Taste 75 ausgebildet. Mithilfe
des dritten Bedienelements 85 und des weiteren dritten Bedienelements 90 kann die
Stufeneinstellung für den ersten Betriebsmodus nach der Aktivierung eingestellt werden.
So kann beispielsweise mithilfe des dritten Bedienelements 85 die Stufe nach oben
geschalten werden und mithilfe des weiteren dritten Bedienelements 90 die Stufe nach
unten geschalten werden. Das nach oben und unten Schalten der unterschiedlichen Stufen
mithilfe des dritten Bedienelements 85 und des weiteren dritten Bedienelements 90
erfolgt beispielsweise durch einfaches Betätigen der Tasten 70, 75.
[0108] In dieser Ausführungsform ist zusätzlich eine Arbeitsplatzbeleuchtung 45 vorgesehen.
Mithilfe des zweiten Bedienelements 35 kann die Arbeitsplatzbeleuchtung 45 aktiviert
und deaktiviert werden. Das Aktivieren und Deaktivieren der Arbeitsstellenbeleuchtung
45 kann beispielsweise durch Drücken der zweiten Taste 65 durchgeführt werden.
[0109] In anderen Worten ausgedrückt, ist in dieser Ausführungsform ein erstes Bedienelement
30 zum Aktivieren bzw. Deaktivieren eines ersten Betriebsmodus vorgesehen, wobei mithilfe
eines dritten Bedienelements 85 und ggfs. eines weiteren dritten Bedienelements 90
eine Einstellung der unterschiedlichen Stufen für den ersten Betriebsmodus möglich
ist. Mithilfe eines zweiten Bedienelements 35 kann ein zweiter Betriebsmodus aktiviert
bzw. deaktiviert werden. In dieser Ausführungsform ist es folglich möglich, mithilfe
des zweiten Bedienelements 35 eine Arbeitsstellenbeleuchtung 45 einzuschalten bzw.
auszuschalten.
[0110] Das erste Bedienelement 30 und das zweite Bedienelement 35 können zusätzlich als
Anzeigeelemente ausgebildet sein. Die Bedienelemente 30, 35 sind dafür beispielsweise
als beleuchtebare Tasten 60, 65 ausgebildet. Wenn ein zugehöriger Betriebsmodus aktiviert
ist, wird durch eine Beleuchtung der Tasten 60, 65 angezeigt, dass der zugehörige
Betriebsmodus aktiviert ist.
[0111] Ferner ist es auch denkbar, einen dritten Betriebsmodus mithilfe des HMIs 10 für
die Handwerkzeugmaschine 5 zu aktivieren und zu deaktivieren.
[0112] Der dritte Betriebsmodus kann beispielsweise durch simultanes und gleichzeitiges
Betätigen des ersten Bedienelements 30 und zweiten Bedienelements 35 aktivierbar sein.
So kann beispielsweise durch das gleichzeitige Betätigen des ersten Bedienelements
30 und des zweiten Bedienelements 35 für drei Sekunden als dritter Betriebsmodus HMI-Lock
aktiviert werden. Durch erneutes gleichzeitiges Betätigen des ersten Bedienelements
30 und des zweiten Bedienelements 35 für drei Sekunden ist die Funktion HMI-Lock deaktivierbar.
[0113] Fig. 7 zeigt eine Handwerkzeugmaschine 5 und ein HMI 10 in einer weiteren Ausführungsform.
[0114] Die Handwerkzeugmaschine 5 und das HMI 10 entsprechen im Wesentlichen der Handwerkzeugmaschine
5 und dem HMI 10 aus Fig. 6.
[0115] Die Handwerkzeugmaschine 5 weist beispielsweise einen Auslöser 15, einen Drehsinnschalter
20 und eine Energieversorgungsquelle 25 auf. Das HMI 10 ist wieder oberhalb der Energieversorgungsquelle
25 an der Handwerkzeugmaschine 5 angeordnet.
[0116] Das HMI 10 weist ein erstes Bedienelement 30, ein drittes Bedienelement 85, ein weiteres
drittes Bedienelement 90 und ein zweites Bedienelement 35 auf. Die Bedienelemente
30, 35, 85, 90 sind beispielsweise wieder in Form von Tasten 60, 65, 70, 75 ausgebildet.
[0117] Die Handwerkzeugmaschine 5 ist wieder zumindest in einem ersten Betriebsmodus und
einem zweiten Betriebsmodus betreibbar. Zusätzlich kann es vorgesehen sein, dass die
Handwerkzeugmaschine in einem dritten Betriebsmodus betreibbar ist.
[0118] Für die Aktivierung und Deaktivierung der Betriebsmodi gelten analog die Ausführungen
aus Fig. 6. Für die Einstellung des ersten Betriebsmodus gelten gleichermaßen die
Ausführungen aus Fig. 6. Um Wiederholungen zu vermeiden wird lediglich auf die Unterschiede
zu der Handwerkzeugmaschine 5 aus Fig. 6 eingegangen.
[0119] Die Handwerkzeugmaschine 5 weist in dieser Ausführungsform als Stufenanzeige 40 auf
dem HMI 10 eine zweistellige 7-Segmentanzeige auf. Die Handwerkzeugmaschine 5 kann
als Stufenanzeige 40 auch eine LED-Bar auf dem HMI 10 aufweisen.
[0120] Fig. 8 zeigt schematisch ein Verfahren 300 zum Bedienen einer Handwerkzeugmaschine.
[0121] Das Verfahren 300 dient zum Bedienen einer Handwerkzeugmaschine.
[0122] Die Handwerkzeugmaschine weist zur Bedienung durch einen Nutzer ein HMI auf, wobei
das HMI ein erstes Bedienelement und ein drittes Bedienelement für einen ersten Betriebsmodus
und ein zweites Bedienelement für einen zweiten Betriebsmodus aufweist, wobei das
HMI eine Stufenanzeige zum Anzeigen einer Vielzahl von einstellbaren Stufen für den
ersten Betriebsmodus aufweist.
[0123] Das Verfahren 300 umfasst die nachfolgenden Schritte.
[0124] In einem ersten Verfahrensschritt 310 wird der erste und/oder zweite Betriebsmodus
aktiviert, wobei der erste Betriebsmodus durch Betätigen des ersten Bedienelements
aktiviert wird und der zweite Betriebsmodus durch Betätigen des zweiten Bedienelements
aktiviert wird.
[0125] Für das Aktivieren 310 des ersten und/oder des zweiten Betriebsmodus kann es zusätzlich
vorgesehen sein, dass eine zeitlich definierte Betätigung des jeweiligen zugeordneten
Bedienelements durchgeführt wird. Beispielsweise kann für die Aktivierung eine Betätigung
des jeweiligen zugeordneten Bedienelements für eine oder zwei Sekunden durchgeführt
werden.
[0126] Zusätzlich kann es auch vorgesehen sein einen, dass ein dritter Betriebsmodus aktiviert
wird. Das Aktivieren des dritten Betriebsmodus wird durch simultanes und zeitlich
definiertes Betätigen des ersten Bedienelements und des zweiten Bedienelements durchgeführt.
Beispielsweise kann für die Aktivierung des dritten Betriebsmodus eine simultane Betätigung
des ersten und zweiten Bedienelements für eine oder zwei Sekunden vorgesehen sein.
[0127] In einem zweiten Verfahrensschritt 320 wird eine Stufe für den ersten Betriebsmodus
eingestellt, wobei das Einstellen der Stufe nach der Aktivierung des ersten Betriebsmodus
und durch Betätigung des dritten Bedienelements ausgeführt wird, wobei über die Stufenanzeige
eine eingestellte Stufe für den ersten Betriebsmodus angezeigt wird.
[0128] Für das Einstellen der Stufen 320 kann durch eine mehrfache Betätigung und/oder durch
eine zeitlich anhaltende Betätigung des dritten Bedienelements innerhalb einer vorgebbaren
Zeitspanne ausgeführt werden.
[0129] Das HMI kann ein weiteres drittes Bedienelement aufweisen. Das Einstellen der Stufe
320 für den ersten Betriebsmodus kann mithilfe des dritten Bedienelements und des
weiteren dritten Bedienelements ausgeführt werden. So kann beispielsweise mithilfe
des dritten Bedienelements die Stufe erhöht werden und mithilfe des weiteren dritten
Bedienelements die Stufe verringert werden.
[0130] In einem dritten Verfahrensschritt 330 wird der erste und/oder zweite Betriebsmodus
deaktiviert, wobei der erste Betriebsmodus durch Betätigen des ersten Bedienelements
deaktiviert wird und der zweite Betriebsmodus durch Betätigen des zweiten Bedienelements
deaktiviert wird.
[0131] Für das Deaktivieren 330 des ersten und/oder des zweiten Betriebsmodus kann es zusätzlich
vorgesehen sein, dass eine zeitlich definierte Betätigung des jeweiligen zugeordneten
Bedienelements durchgeführt wird. Beispielsweise kann für die Deaktivierung eine Betätigung
des jeweiligen zugeordneten Bedienelements für eine oder zwei Sekunden durchgeführt
werden.
[0132] Zusätzlich kann es auch vorgesehen sein, dass ein dritter Betriebsmodus deaktiviert
wird. Das Deaktivieren des dritten Betriebsmodus wird durch simultanes und zeitlich
definiertes Betätigen des ersten Bedienelements und des zweiten Bedienelements durchgeführt.
Beispielsweise kann für die Deaktivierung des dritten Betriebsmodus eine simultane
Betätigung des ersten und zweiten Bedienelements für eine oder zwei Sekunden durchgeführt
werden.
[0133] Das beschriebene Verfahren 300 kann insbesondere zum Bedienen einer Handwerkzeugmaschine
aus den Figuren 6 und 7 verwendet werden.
[0134] Fig. 9 zeigt eine Handwerkzeugmaschine 5 und ein HMI 10 in einer weiteren Ausführungsform.
[0135] Die Handwerkzeugmaschine 5 kann beispielsweise wieder als Schlagschrauber oder als
Drehschlagschrauber ausgeführt sein. Die Handwerkzeugmaschine 5 kann einen Drehsinnschalter
20, einen Auslöser 15 und eine Energieversorgungsquelle 25 aufweisen. Das HMI 10 ist
beispielsweise in einem Bereich oberhalb der Energieversorgungsquelle 25 an der Handwerkzeugmaschine
5 angeordnet.
[0136] In dieser Ausführungsvariante weist das HMI 10 ein erstes Bedienelement 30 und ein
zweites Bedienelement 35 auf. Das erste Bedienelement 30 ist beispielsweise als erste
Taste 60 ausgebildet. Das zweite Bedienelement 35 ist beispielsweise als zweite Taste
65 ausgebildet. Das HMI 10 weist ferner eine Betriebsmodusanzeige 95 auf. Die Handwerkzeugmaschine
5 ist zumindest in einem ersten und/oder einem zweiten Betriebsmodus betreibbar. Mithilfe
der Betriebsmodusanzeige 95 ist anzeigbar, welcher der Betriebsmodi aktuell für die
Handwerkzeugmaschine 5 aktiviert ist und welche Betriebsmodi aktiviert werden können.
In diesem Beispiel weist die Betriebsmodusanzeige 95 sechs Anzeigemöglichkeiten für
unterschiedliche erste und/oder zweite Betriebsmodi auf.
[0137] Ein erster Betriebsmodus zeichnet sich wieder dadurch aus, dass er in einer Vielzahl
von Stufen einstellbar ist. Dafür weist das HMI 10 eine Stufenanzeige 40 zum Anzeigen
der Vielzahl von Stufen auf. Die Stufenanzeige 40 ist in diesem Ausführungsbeispiel
als beleuchtbare LED-Bar ausgeführt. Exemplarisch sind fünf beleuchtbare rechteckige
LED-Elemente auf dem HMI 10 angeordnet.
[0138] Im Gegensatz zu den vorhergehenden Ausführungsformen, dient das erste Bedienelement
30 zur Auswahl eines Betriebsmodus über die Betriebsmodusanzeige 95. So kann durch
mehrfaches Betätigen des ersten Bedienelements 30 zwischen den unterschiedlichen Betriebsmodi
aus der Betriebsmodusanzeige 95 durchgeschalten werden. Mithilfe des zweiten Bedienelements
35 kann der zuvor ausgewählte Betriebsmodus aktiviert werden.
[0139] Wenn es sich bei dem aktivierten Betriebsmodus um einen zweiten Betriebsmodus handelt,
so kann die Handwerkzeugmaschine nach dem Aktiveren in dem zweiten Betreibsmodus betrieben
werden. Beispielsweise kann als zweiter Betreibsmodus die Funktion Arbeitsstellenbeleuchtung
45 Ein aktiviert werden.
[0140] Für den Fall, dass es sich bei dem aktivierten Betriebsmodus um einen ersten Betriebsmodus
handelt, wird zunächst die Stufenanzeige 40 aktiviert. Mithilfe des ersten Bedienelements
30 können dann die verschiedenen Stufen durchgeschalten werden. Mithilfe des zweiten
Bedienelements 35 kann dann die gewählte Stufe für den ersten Betriebsmodus akzeptiert
werden. Nach der ausgeführten Auswahl und Einstellung des ersten Betriebsmodus, kann
die Handwerkzeugmaschine in dem gewählten Betreib betrieben werden.
[0141] In anderen Worten ausgedrückt, dient das erste Bedienelement 30 in dieser Ausführungsform
als eine Art Auswahlelement und das zweite Bedienelement 35 als eine Art Bestätigungselement.
[0142] Mit dem ersten Bedienelement 30 kann also eine Auswahl für einen Betriebsmodus und/oder
einer Stufeneinstellung getroffen werden und mit dem zweiten Bedienelement 35 kann
die zuvor getroffene Auswahl des Betriebsmodus und/oder der Stufeneinstellung bestätigt
werden.
[0143] Ferner ist es wieder denkbar, dass die Handwerkzeugmaschine 5 in einem dritten Betriebsmodus
betreibbar ist.
[0144] Der dritte Betriebsmodus kann beispielsweise durch simultanes und gleichzeitiges
Betätigen des ersten Bedienelements 30 und zweiten Bedienelements 35 aktivierbar sein.
So kann beispielsweise durch das gleichzeitige Betätigen des ersten Bedienelements
30 und des zweiten Bedienelements 35 für drei Sekunden als dritter Betriebsmodus HMI-Lock
aktiviert werden. Durch erneutes gleichzeitiges Betätigen des ersten Bedienelements
30 und des zweiten Bedienelements 35 für drei Sekunden ist die Funktion HMI-Lock deaktivierbar.
[0145] Fig. 10 und 11 zeigen eine Handwerkzeugmaschine 5 und ein HMI 10 in weiteren Ausführungsformen.
[0146] Die Handwerkzeugmaschinen 5 und die HMIs 10 aus den Figuren 10 und 11 entsprechen
im Wesentlichen, der Ausführungsform aus Figur 9.
[0147] Um Wiederholungen zu vermeiden, wird nachfolgend lediglich auf die Unterschiede zu
der Ausführungsform aus Figur 9 eingegangen.
[0148] Ein Wesentlicher Unterschied besteht für die Ausführungsform aus Fig. 10 darin, dass
das HMI 10 als Stufenanzeige 40 eine 7-Segmentanzeige aufweist. Mithilfe der 7-Segement
Anzeige können wieder die einstellbaren Stufen für einen ersten Betriebsmodus angezeigt
werden.
[0149] Ein Wesentlicher Unterschied für die Ausführungsform aus Fig. 11 besteht darin, dass
das HMI 10 als Stufenanzeige 40 eine LED-Bar mit Punkt-LEDs aufweist. Mithilfe der
Punkt-LEDs können wieder die einstellbaren Stufen für einen ersten Betriebsmodus angezeigt
werden. Exemplarisch sind zehn Punkt-LEDs für die einstellbaren Stufen der Handwerkzeugmaschine
10 vorgesehen.
[0150] Obwohl die vorliegende Erfindung anhand von konkreten Ausführungsbeispielen beschrieben
worden ist, kann die Fachperson auch vorgehend nicht oder nur teilweise offenbarte
Ausführungsformen realisieren, ohne vom Kern der Erfindung abzuweichen.
1. Handwerkzeugmaschine (5) aufweisend,
ein Human-Machine-Interface (HMI 10),
wobei die Handwerkzeugmaschine (5) zumindest in einem ersten Betriebsmodus und/oder
einem zweiten Betriebsmodus betreibbar ist, wobei das HMI (10) ein erstes Bedienelement
(30) für den ersten Betriebsmodus und ein zweites Bedienelement (35) für den zweiten
Betriebsmodus aufweist,
wobei der erste Betriebsmodus aktivierbar, in einer Vielzahl von Stufen einstellbar
und deaktivierbar, ist,
wobei mithilfe des ersten Bedienelements (30) der erste Betriebsmodus aktivierbar,
einstellbar und deaktivierbar ist,
wobei mithilfe des zweiten Bedienelements (35) der zweite Betriebsmodus aktivierbar
und deaktivierbar ist,
wobei das HMI (10) eine Stufenanzeige (40) zum Anzeigen der Vielzahl von einstellbaren
Stufen für den ersten Betriebsmodus aufweist.
2. Handwerkzeugmaschine (5) nach Anspruch 1,
wobei das Aktiveren und Deaktivieren der Betriebsmodi durch Betätigung des jeweilig
zugeordneten Bedienelements (30, 35) ausführbar ist,
wobei das Aktivieren und Deaktivieren der Betriebsmodi über eine zeitlich definierte
Betätigung des jeweiligen zugeordneten Bedienelements (30, 35) ausführbar ist.
3. Handwerkzeugmaschine (5) nach Anspruch 1 oder 2,
wobei das Einstellen der Vielzahl von Stufen für den ersten Betriebsmodus nach der
Aktivierung und durch erneute Betätigung des zugeordneten ersten Bedienelements (30)
ausführbar ist,
wobei das Einstellen der Stufen durch mehrfache Betätigung des jeweiligen zugeordneten
ersten Bedienelements (30) innerhalb einer vorgebbaren Zeitspanne ausführbar ist.
4. Handwerkzeugmaschine (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das HMI (10)
ein weiteres erstes Bedienelement (50) für einen weiteren ersten Betriebsmodus aufweist,
wobei mithilfe des weiteren ersten Bedienelements (50) der weitere erste Betriebsmodus
aktivierbar, in einer Vielzahl von Stufen einstellbar und deaktivierbar ist,
wobei die Stufenanzeige (40) zum Anzeigen der Vielzahl von einstellbaren Stufen für
den ersten Betriebsmodus und den weiteren ersten Betriebsmodus ausgebildet ist.
5. Handwerkezugmaschine (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das HMI (10)
ein weiteres zweites Bedienelement (55) für einen weiteren zweiten Betriebsmodus aufweist,
wobei mithilfe des weiteren zweiten Bedienelements (55) der weitere zweite Betriebsmodus
aktivierbar und deaktivierbar ist.
6. Handwerkzeugmaschine (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Bedienelemente
(30, 35, 50, 55) zusätzlich als Anzeigeelemente ausgebildet sind,
wobei die Bedienelemente (30, 35, 50, 55) derart ausgebildet sind, einem Nutzer anzuzeigen,
ob der den Bedienelementen (30, 35, 50, 55) jeweilige zugeordnete Betriebsmodus aktiviert
oder deaktiviert ist,
wobei die Bedienelemente (30, 35, 50, 55) dafür beleuchtbar ausgebildet sind, und
insbesondere in Form von Tasten (60, 65, 70, 75, 80) vorgesehen sind.
7. Handwerkzeugmaschine (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Stufenanzeige
(40) in Form einer Vielzahl von beleuchbaren LED-Elementen als LED-Bar ausgebildet
ist.
8. Handwerkzeugmaschine (5) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
wobei die Stufenanzeige (40) in Form einer 7-Segmentanzeige ausgebildet ist, insbesondere
in Form einer zweistelligen 7-Segmentanzeige.
9. Handwerkezugmaschine (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das HMI (10) eine Arbeitsstellenbeleuchtung (45) aufweist,
wobei die Arbeitsstellenbeleuchtung (45) als zweiter Betriebsmodus mithilfe des zweiten
Bedienelements (35, 55) aktivierbar und deaktivierbar ist.
10. Handwerkzeugmaschine (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Handwerkzeugmaschine
(5) in einem dritten Betriebsmodus betreibbar ist,
wobei mithilfe des ersten Bedienelements (30) und des zweiten Bedienelements (35)
der dritte Betriebsmodus aktivierbar und deaktivierbar ist,
wobei das Aktvieren und Deaktivieren des dritten Betriebsmodus durch simultanes und
zeitlich definiertes Betätigen des ersten Bedienelements (30) und des zweiten Bedienelements
(35) ausführbar ist.
11. Verfahren (200) zum Bedienen einer Handwerkzeugmaschine (5), insbesondere einer Handwerkzeugmaschine
(5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die Handwerkzeugmaschine (5) zur Bedienung durch einen Nutzer ein HMI (10) aufweist,
wobei das HMI (10) zumindest ein erstes Bedienelement (30) für einen ersten Betriebsmodus,
ein zweites Bedienelement (35) für einen zweiten Betriebsmodus und eine Stufenanzeige
(40) zum Anzeigen einer Vielzahl von einstellbaren Stufen für den ersten Betriebsmodus
aufweist,
mit den nachfolgenden Schritten:
- Aktivieren (210) des ersten und/oder des zweiten Betriebsmodus, wobei der erste
Betriebsmodus durch Betätigen des ersten Bedienelements (30) aktiviert wird und der
zweite Betriebsmodus durch Betätigen des zweiten Bedienelements (35) aktiviert wird,
- Einstellen (220) einer Stufe für den ersten Betriebsmodus,
wobei das Einstellen der Stufe nach der Aktivierung des ersten Betriebsmodus und durch
erneute Betätigung des ersten Bedienelements (30) ausgeführt wird, wobei über die
Stufenanzeige (40) eine eingestellte Stufe für den ersten Betriebsmodus angezeigt
wird,
- Deaktivieren (230) des ersten und/oder des zweiten Betriebsmodus, wobei der erste
Betriebsmodus durch Betätigen des ersten Bedienelements (30) deaktiviert wird und
der zweite Betriebsmodus durch Betätigen des zweiten Bedienelements (35) deaktiviert
wird.
12. Verfahren (200) nach Anspruch 11,
wobei das Aktivieren (210) und Deaktivieren (230) des ersten und/oder zweiten Betriebsmodus
mithilfe einer zeitlich definierten Betätigung des jeweiligen zugeordneten Bedienelements
(30, 35) ausgeführt wird,
13. Verfahren (200) nach Anspruch 11 oder 12,
wobei das Einstellen der Stufen (220) für den ersten Betriebsmodus durch mehrfache
Betätigung des ersten Bedienelements (30) innerhalb einer vorgebbaren Zeitspanne durchgeführt
wird.
14. Verfahren (200) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei ein dritter Betriebsmodus durch Betätigung des ersten Bedienelements (30) und
des zweiten Bedienelements (35) aktiviert und deaktiviert wird, wobei das Aktivieren
(210) und Deaktivieren (230) des dritten Betriebsmodus durch simultanes und zeitlich
definiertes Betätigen des ersten Bedienelements (30) und des zweiten Bedienelements
(35) durchgeführt wird.