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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSKBAHRIS..MTNORSMESMMAKHTNMDGELA......</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>0009012-RPUB02</B007EP></eptags></B000><B100><B110>4825603</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>20261021</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>26168827.9</B210><B220><date>20260330</date></B220><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102025114836</B310><B320><date>20250416</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20261021</date><bnum>202643</bnum></B405><B430><date>20261021</date><bnum>202643</bnum></B430></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>B42D  25/378       20140101AFI20260907BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>B42D  25/324       20140101ALI20260907BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B520EP><classifications-cpc><classification-cpc sequence="1"><text>B42D  25/378       20130101 FI20260813BHEP        </text></classification-cpc><classification-cpc sequence="2"><text>B42D  25/324       20141001 LI20260813BHEP        </text></classification-cpc></classifications-cpc></B520EP><B540><B541>de</B541><B542>SICHERHEITSDOKUMENT MIT EINEM TAKTIL ERFASSBAREN ELEMENT UND VERFAHREN ZU DESSEN HERSTELLUNG</B542><B541>en</B541><B542>SECURITY DOCUMENT WITH A TACTILE ELEMENT AND METHOD FOR ITS MANUFACTURE</B542><B541>fr</B541><B542>DOCUMENT DE SÉCURITÉ COMPORTANT UN ÉLÉMENT DÉTECTABLE AU TACT ET PROCÉDÉ POUR SA FABRICATION</B542></B540><B590><B598>1</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>Giesecke+Devrient Currency Technology GmbH</snm><iid>101968186</iid><irf>P250148-EP</irf><adr><str>Prinzregentenstrasse 161</str><city>81677 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Depta, Georg</snm><adr><city>81677 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Pfeiffer, Matthias</snm><adr><city>81677 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Ehrtmann, Felix</snm><adr><city>81677 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Ratunde, Elias</snm><adr><city>81677 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Kost, Jonas</snm><adr><city>81677 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Imhof, Martin</snm><adr><city>81677 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Giesecke+Devrient IP</snm><iid>101915655</iid><adr><str>Prinzregentenstraße 161</str><city>81677 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AL</ctry><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>ME</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>RS</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B844EP><B845EP><ctry>BA</ctry></B845EP></B844EP><B848EP><B849EP><ctry>GE</ctry></B849EP><B849EP><ctry>KH</ctry></B849EP><B849EP><ctry>LA</ctry></B849EP><B849EP><ctry>MA</ctry></B849EP><B849EP><ctry>MD</ctry></B849EP><B849EP><ctry>TN</ctry></B849EP></B848EP></B800></SDOBI>
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Sicherheitsdokument und ein Verfahren zur Herstellung des Sicherheitsdokuments, das aus einem Substrat mit einer Vorderseite und einer Rückseite besteht, wobei die Vorderseite und/oder Rückseite mindestens teilweise mit einer Farbe beschichtet ist.</p>
<p id="pa02" num="0002">Erfindungsgemäß ist der Farbton der Farbe dem Farbton des Substrats mindestens ähnlich, so dass die Farbe bei Betrachtung in Auflicht, einen ähnlichen oder bevorzugt gleichen Farbton aufweist, wie das Substrat und damit kaum oder nicht in Erscheinung tritt. Bei Betrachtung in Durchlicht hingegen erkennt der Betrachter die Farbe, da sich im Bereich der Farbe entweder die Transluzenz beziehungsweise Lichtdurchlässigkeit der Farbe und die Transluzenz des Substrats addieren oder die Transluzenz beziehungsweise Lichtdurchlässigkeit des Substrats erhöht. Erfindungsgemäß ist die Farbe taktil erfassbar.
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<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Sicherheitsdokument und ein Verfahren zur Herstellung des Sicherheitsdokuments, das aus einem Substrat mit einer Vorderseite und einer Rückseite besteht, wobei die Vorderseite und/oder Rückseite mindestens teilweise mit einer Farbe beschichtet ist.</p>
<p id="p0002" num="0002">Hierzu ist beispielsweise aus der <patcit id="pcit0001" dnum="EP2330251B1"><text>EP 2 330 251 B1</text></patcit> ein Sicherheitsdokument bekannt, das aus einem Substrat mit einer Vorderseite und einer Rückseite besteht, wobei die Vorderseite und/oder die Rückseite mit mindestens einer Beschichtung aus einer transluzenten Kunststofffolie beschichtet ist. Mindestens die Seite der transluzenten Kunststofffolie, die dem Substrat zugewandt ist, ist mit einer Farbe beschichtet, deren Farbton dem Farbton des Substrats mindestens ähnlich ist, so dass die Farbe bei Betrachtung in Auflicht, einen ähnlichen oder bevorzugt gleichen Farbton aufweist, wie das Substrat und damit kaum oder nicht in Erscheinung tritt. Bei Betrachtung in Durchlicht hingegen erkennt der Betrachter die Farbe, da sich im Bereich der Farbe die Transluzenz beziehungsweise Lichtdurchlässigkeit der Farbe und die Transluzenz des Substrats addieren. Die Farbe bildet hierbei ein Sicherheitselement in Form eines sogenannten unechten Wasserzeichens oder Pseudo-Wasserzeichens. Denn es erscheint zwar ähnlich wie ein echtes Wasserzeichen, besteht im Gegensatz zu einem echten Wasserzeichen jedoch nicht aus einer Variation der Dicke des Substrats. Bei einem echten Wasserzeichen von Fasersubstraten, wie beispielsweise dem von Banknoten, erscheinen dünnere Elemente im Durchlicht heller oder bei dunklem Untergrund dunkler, das Substrat ist in diesen Bereich des Wasserzeichens weniger opak als im Umfeld.</p>
<p id="p0003" num="0003">Für kleine Banknotenserien oder Spezialpapier auf Basis von Baumwollfasern sind die Kosten für die Erzeugung eines echten Wasserzeichens jedoch besonders hoch.</p>
<p id="p0004" num="0004">Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Sicherheitsdokument derart weiterzubilden, dass der Nachteil gegenüber Sicherheitsdokumenten des Standes der Technik behoben wird, sowie ein Verfahren zur Herstellung dieses Sicherheitsdokuments anzugeben.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0005" num="0005">Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.</p>
<p id="p0006" num="0006">Erfindungsgemäß ist der Farbton der Farbe dem Farbton des Substrats mindestens ähnlich, so dass die Farbe bei Betrachtung in Auflicht, einen ähnlichen oder bevorzugt gleichen Farbton aufweist, wie das Substrat und damit kaum oder nicht in Erscheinung tritt. Bei Betrachtung in Durchlicht hingegen erkennt der Betrachter die Farbe, da sich im Bereich der Farbe entweder die Transluzenz beziehungsweise Lichtdurchlässigkeit der Farbe und die Transluzenz des Substrats addieren oder die Transluzenz beziehungsweise Lichtdurchlässigkeit des Substrats erhöht.</p>
<p id="p0007" num="0007">Die Farbe ist erfindungsgemäß derart ausgeführt, dass sie taktil erfassbar ist. Um eine gute taktile Erfassbarkeit für nahezu alle Personengruppen sicherzustellen, muss die taktil erfassbare Farbe mindestens eine bestimmte Höhe bezogen auf die Oberfläche der Seite des Substrats aufweisen, auf der sie aufgebracht ist. Idealerweise sollte eine taktil erfassbare Struktur eine Höhe von 0,5 Mikrometer bis 100 Mikrometer, bevorzugt 1 Mikrometer bis 40 Mikrometer aufweisen. Damit wird sichergestellt, dass die Wahrnehmungsschwelle für taktil erfassbare Erhöhungen überschritten wird und ein Benutzer, der mit seiner Fingerkuppe über die taktilen Strukturen streicht, diese als Erhöhung gegenüber der umliegenden Substratoberfläche erfühlen kann. Eine taktile Struktur kann somit unabhängig von ihrem optisch wahrnehmbaren Aussehen haptisch wahrgenommen werden, so dass das Wertdokument auch von Personen mit eingeschränkter oder verminderter Sehstärke eindeutig erkannt und auf seine Echtheit hin überprüft werden kann.</p>
<p id="p0008" num="0008">Zusätzlich oder alternativ kann die Oberfläche der Farbe gegenüber der Oberfläche der Seite des Substrats, auf der sie aufgebracht ist, eine andere Rauigkeit und/oder Klebrigkeit aufweisen. Bei dem Abtasten der Oberfläche des Sicherheitsdokuments mit einem Finger erkennt dabei eine Person Flächen mit unterschiedlicher Rauigkeit und/oder Klebrigkeit. Die Klebrigkeit der Oberfläche wird insbesondere eingestellt oder verändert durch Auswahl geeigneter Bindemittel der verwendeten Farbe und/oder durch Zusatz von Antislip-Mitteln, wie beispielsweise Wachse.</p>
<p id="p0009" num="0009">Die Farbe ist besonders vorteilhaft als eine taktil fühlbare Mikrostruktur auf das Substrat aufgebracht, die besonders bevorzugt in ihrer Darstellung, idealerweise<!-- EPO <DP n="3"> --> auch in der der Form und Größe, der des echten Wasserzeichens einer Banknote entspricht. Dabei handelt es sich bei den dunkleren Bereichen um eine Farbschicht, während die helleren Bereiche unbedruckt bleiben oder durch eine dünnere Farbschicht ausgebildet werden. Somit wird der visuelle Eindruck des Pseudo-Wasserzeichens durch unterschiedliche Lichtdurchlässigkeit erreicht und dieser gleichzeitig taktil fühlbar unterstrichen.</p>
<p id="p0010" num="0010">Der besonders vorteilhaft erhöhte Fälschungsschutz des erfindungsgemäßen Sicherheitsdokuments liegt darin, dass durch die Farbe, deren Farbton dem Farbton des Substrats mindestens ähnlich ist, ein drucktechnisch erzeugtes Sicherheitsmerkmal zur Verfügung gestellt wird, dass lediglich in Durchlicht und nicht oder nur geringfügig in Auflicht erkennbar ist. Es handelt sich somit um ein Durchsichts-Sicherheitsmerkmal ähnlich einem Wasserzeichen, das jedoch erfindungsgemäß zusätzlich taktil erfassbar ist.</p>
<p id="p0011" num="0011">Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird die Farbe derart auf das Substrat aufgedruckt, dass die Planlage des Sicherheitsdokuments gewährleistet ist. Als Planlage wird hierbei bezeichnet, dass das Substrat des Sicherheitsdokuments plan beziehungsweise eben bleibt und nicht wellig wird. Die Farbe wird dabei mit maximaler Beschichtungsdicke vollflächig auf das Substrat aufgebracht und wird das Pseudo-Wasserzeichen nur in kleineren Bereichen durch teilweises oder motivbehaftendes Weglassen der Farbe erzeugt. Bei einer typischen Banknote beträgt die Fläche des Wasserzeichens weniger als 20 % der Fläche der Banknote, bevorzugt weniger als 10 % der Fläche der Banknote. Dies bedeutet, dass mehr als 80 % der Oberfläche des Substrats mit der Farbe bedeckt ist, um eine reduzierte Transluzenz zu erreichen. Dabei können diese Bereiche vollflächig, partiell belegt oder auch gerastert bedruckt sein.</p>
<p id="p0012" num="0012">Weiterer besonderer Vorteil der Erfindung ist, dass die Farbe eine taktile bevorzugt digitalgedruckte Stützstruktur zur Verbesserung der Planlage bildet. Durch die Stützstrukturen wird die zuvor schlechte Planlage des Substrats vermieden. Probleme mit der Planlage treten insbesondere bei Ausstattung des Substrats mit Fäden und Sicherheits-Streifen auf, wobei Substrat-Stapel im Druck sehr wellig aussehen. Ein visuell in Aufsicht kaum sichtbares Stützwasserzeichen als erhabenes, taktiles<!-- EPO <DP n="4"> --> Element beispielsweise in der Nähe der Beschnittflächen der Banknote oder auch über die Banknote verteilt in Bereichen, in denen beispielsweise keine taktile Farbe aufgebacht wurde oder in dem das Substrat nicht durch Folienapplikation verdickt ist, vermeidet ein welliges Substrat im Stapel. Die Ausführungsformen einer visuell kaum sichtbaren Stützstruktur können dabei sowohl aus der erfindungsgemäßen Farbe erfolgen, wobei die Stellen der Stützstruktur im Durchlicht weniger transluzent erscheinen, also im Durchlicht dunkler. Sie kann aber auch aus visuell transparentem Material erfolgen, das bei Durchlichtbetrachtung keine für das ungeübte Auge Unterscheidbarkeit zum restlichen Substrat gibt. In einer Sonderform kann diese Stützstruktur insbesondere durch ein UV-absorbierenden Polymer gebildet sein, so dass sich bei Betrachtung unter UV-Licht (mit beispielsweise 365 nm Wellenlänge) diese Stelle als besonders dunkel dargestellt oder im Falle eines lumineszierenden Materials in leuchtenden Farben oder auch Mustern, Formen oder Codierungen darstellt.</p>
<p id="p0013" num="0013">Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform überragt die Fläche der Farbe in lateraler Richtung des Substrats einen Einzelnutzen und schließt besonders bevorzugt auch die Fläche eines gesamten Banknotenbogens ein. Alternativ kann die Farbe auch außerhalb des Banknotenmotivs Stützstrukturen auf dem Substrat des Banknotenbogens bilden, um einen besseren Bogenlauf während des Bearbeitungsprozesses zu gewährleisten.</p>
<p id="p0014" num="0014">Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform besteht das Pseudo-Wasserzeichen aus positiven oder/und negativen Motiven. Bei einem positiven Motiv wird hierbei ein Motivelement selbst auf das Substrat aufgebracht, wohingegen bei einem negativen Motiv der das Motivelement umgebende Bereich auf das Substrat aufgebracht wird. Ein positives Motiv ist beispielsweise ein in opaker Farbe auf das helle Substrat aufgedruckter Buchstabe. Ein negatives Motiv ist beispielsweise eine in opaker Farbe auf das helle Substrat aufgebrachte Fläche, die innerhalb der Fläche einen unbedruckten Bereich in Form eines Buchstabens aufweist. Das Pseudo-Wasserzeichen wird dabei also durch Weglassen oder Ausdünnen der ursprünglichen Farbe, durch Hinzufügen weiterer Schichten oder durch eine Kombination davon erzeugt. Die dazu nötigen Druck- beziehungsweise Beschichtungsgänge können bei der Substratherstellung noch in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren oder beim späteren<!-- EPO <DP n="5"> --> eigentlichen Druck der Banknote im Bogenformat stattfinden oder auch in Kombinationen davon. Bevorzugt werden Schichten, die dünner als die großflächige Abdeckung sind, erzeugt, wenn das Substrat noch in Rollenform vorliegt, und Verdickungen der Schicht, die auch je nach Denomination oder noch kleinteiliger individuell sein können, im Bogenformat.</p>
<p id="p0015" num="0015">Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird durch mindestens einen weiteren farbigen Überdruck über die Farbe des Pseudo-Wasserzeichens beispielsweise in Form von Kopierrastern oder Guillochen der Übergang der Farbe auf dem Substrat optisch abgesoftet, indem der farbige Überdruck überlappend den Bereich mit erhöhtem und keinem beziehungsweise geringeren Auftrag der Farbe abdeckt.</p>
<p id="p0016" num="0016">Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die Farbe weitere Eigenschaften auf. Dies sind beispielsweise fluoreszierende, lumineszierende, infrarote, elektrisch leitfähige, optisch variable, thermochrome, magnetische oder andere maschinenlesbare Eigenschaften, die beispielsweise in Form von Pigmenten in die Farbe gemischt werden.</p>
<p id="p0017" num="0017">Besonderer Vorteil der Erfindung ist, dass verschiedene Arten von Wasserzeichen in einem Banknotensubstrat kombiniert werden können. So kann neben dem üblichen Porträt-Wasserzeichen auch ein flächiges Muster aus beispielsweise Rauten, Kacheln oder Ringen als Pseudo-Wasserzeichen auf der gesamten Banknotenfläche erzeugt werden. Dieses kann auch individualisiert werden und in kontrolliert werden, ob beispielsweise die Individualisierung zur Seriennummer passt.</p>
<p id="p0018" num="0018">Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist ein Wasserzeichen, entweder ein erfindungsgemäßes taktiles Pseudo-Wasserzeichen oder ein echtes Wasserzeichen mit einer digital gedruckten individualisierten Zusatzinformation im Wasserzeichenbereich kombiniert.</p>
<p id="p0019" num="0019">Besonders bevorzugt entspricht der Farbton der Farbe dem Farbton des Substrats, indem beispielsweise bei einem Substrat mit einem weißen Farbton eine Farbe mit einem entsprechenden weißen Farbton verwendet wird, beispielsweise Deckweiß. Des Weiteren kann das Substrat auch eingefärbt sein und beispielsweise einen hellgrünen Farbton aufweisen. In diesem Fall weist die Farbe einen entsprechenden hellgrünen Farbton auf.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0020" num="0020">Alternativ kann das Substrat auch auf Vorder- und Rückseite einen unterschiedlichen Farbton aufweisen. In diesem Fall entspricht der Farbton der Farbe dem Farbton derjenigen Seite des Substrats, auf die die Farbe aufgetragen wird.</p>
<p id="p0021" num="0021">Des Weiteren kann das Substrat vor dem Auftragen der Farbe zusätzlich mindestens teilweise mit einer weiteren Schicht beschichtet sein, die einen bestimmten Farbton aufweist, beispielsweise einer Klebstoffschicht oder einer Kaschierschicht beziehungsweise einem Kaschierlack. In diesem Fall wird der Farbton der Farbe in diesem Bereich an den Farbton dieser weiteren Schicht angepasst, so dass er diesem mindestens ähnlich ist und bevorzugt diesem entspricht.</p>
<p id="p0022" num="0022">Wesentlich ist in allen Fällen, dass die Farbe bei Betrachtung in Auflicht, einen ähnlichen oder bevorzugt gleichen Farbton aufweist wie das Substrat beziehungsweise die auf das Substrat aufgebrachte weitere Schicht und damit kaum oder nicht in Erscheinung tritt. Eine Betrachtung in Auflicht ist im Sinne dieser Erfindung eine Beleuchtung eines Objektes von einer Seite und eine Betrachtung des Objektes von derselben Seite. Eine Betrachtung in Auflicht liegt somit beispielsweise dann vor, wenn die Vorderseite des Objektes beleuchtet und auch betrachtet wird.</p>
<p id="p0023" num="0023">Wird jedoch das Sicherheitsdokument in Durchlicht betrachtet, muss unterschieden werden zwischen einer Farbe, die die Opazität des Substrats erhöht, und einer Farbe, die die Lichtdurchlässigkeit des Substrats erhöht. Im ersten Fall erkennt der Betrachter die Farbe, da sich im Bereich der Farbe die Transluzenz beziehungsweise Lichtdurchlässigkeit der Farbe und die Transluzenz des Substrats addieren. Der Betrachter erkennt somit in Durchlicht die Bereiche der Farbe, da diese dunkler erscheinen als die umliegenden Bereiche des Substrats ohne Farbe. Üblicherweise erscheint ein Wasserzeichenbereich in Durchlicht heller, so dass die Farbe in diesem Fall in den umliegenden Bereichen des Wasserzeichens aufgebracht und im Bereich des Wasserzeichens weggelassen wird.</p>
<p id="p0024" num="0024">Im zweiten Fall handelt es sich um eine Farbe, die die die streuende Wirkung des faserigen Substrats reduziert und somit die Lichtdurchlässigkeit des Substrats erhöht (so wie beispielsweise ein Ölfleck die Lichtdurchlässigkeit von Papier erhöht) oder um einen Brechungsindexmatch zwischen der motivhaft aufgebrachte Farbe und den im Substrat liegenden Streukörpern, bei denen das hindurchleuchtende<!-- EPO <DP n="7"> --> Licht beim Übergang von Brechungsindex Partikel zu Brechungsindex zu Luft gebrochen wird und durch den ähnlicheren Brechungsindex zum Partikel das Licht weniger stark gebrochen wird und somit durch den Schichtaufbau hindurch scheint. Die Farbe wird im Gegensatz zum ersten Fall in den umliegenden Bereichen des Wasserzeichens weggelassen und im Bereich des Wasserzeichens aufgebracht.</p>
<p id="p0025" num="0025">Eine Betrachtung in Durchlicht ist im Sinne dieser Erfindung eine Beleuchtung eines Objektes von einer Seite und eine Betrachtung des Objektes von einer anderen Seite, insbesondere der gegenüberliegenden Seite. Eine Betrachtung in Durchlicht liegt somit beispielsweise dann vor, wenn die Rückseite des Objektes beleuchtet und die Vorderseite des Objektes betrachtet wird. Das Licht scheint somit durch das Objekt hindurch.</p>
<p id="p0026" num="0026">Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Farbe mindestens eine Umrisskontur aufweist, die in Form mindestens eines Musters, mindestens eines alphanumerischen Zeichens oder einer graphischen Abbildung ausgeführt ist. Die Farbe bildet somit ein Durchsichts-Sicherheitsmerkmal, das in Auflicht kaum oder nicht in Erscheinung tritt und in Durchlicht lesbar und/oder erkennbar ist. Die Umrisskontur kann hierbei scharf begrenzt sein, so dass sich außerhalb der Umrisskontur keine Farbe befindet, oder auch einen fließenden Übergang markieren, bei dem beispielsweise die Farbschichtdicke, die Transparenz der Farbe oder dergleichen kontinuierlich oder stufenförmig nach außen hin abnimmt. Die Transluzenz beziehungsweise Lichtdurchlässigkeit der Farbe innerhalb der Umrisskontur kann also konstant sein, sich schrittweise verändern, wobei Bereiche unterschiedlicher Transluzenz aneinandergrenzen, oder sich kontinuierlich verändern, wobei beispielsweise die Transluzenz "fließend" zunimmt oder abnimmt. Die Umrisskontur bildet dabei ein Halbtonbild.</p>
<p id="p0027" num="0027">Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Substrat mindestens ein weiteres Sicherheitsmerkmal aufweist, beispielsweise einen Sicherheitsfaden, einen Sicherheitsstreifen, ein Wasserzeichen oder einen Aufdruck. Bevorzugt ist hierbei die Farbe im Bereich des mindestens einen weiteren Sicherheitsmerkmals ausgespart. Dies hat den Vorteil, dass die Lesbarkeit und/oder<!-- EPO <DP n="8"> --> Erkennbarkeit des weiteren Sicherheitsmerkmals von der Farbe nicht beeinträchtigt wird.</p>
<p id="p0028" num="0028">Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird nach dem Bilden des taktilen-Pseudowasserzeichens dieses mit Farbannahmeschichten überzogen, um für weitere Druckvorgänge bedruckbar zu sein. Eine Farbannahmeschicht ist hierbei eine Schicht aus einem bestimmten und bevorzugt transparenten Material, das eine höhere, bevorzugt wesentlich höhere Fähigkeit zur Farbannahme aufweist als die darunterliegende Schicht. Dies hat den Vorteil, dass das Substrat oder die Farbe mit Druckverfahren des Standes der Technik bedruckt werden kann und die Farbe besonders gut an der Oberfläche der darunterliegenden Schicht haftet. Derartige Druckverfahren sind beispielsweise Siebdruck, Offsetdruck, Buchdruck, Aufrakeln, Tiefdruck oder Stichtiefdruck. Bevorzugt ist die Farbannahmeschicht selbst mit einem der genannten Druckverfahren auf das Substrat aufgedruckt. Die Farbe des Pseudo-Wasserzeichens kann hierbei auch selbst aus einer Beschichtungsformulierung bestehen, die gleichzeitig als Druckannahmeschicht dient.</p>
<p id="p0029" num="0029">Besonders bevorzugt ist die Vorderseite und/oder die Rückseite des Substrats mindestens teilweise mit mindestens der Beschichtung aus mindestens einer zumindest teilweise transluzenten Kunststofffolie beschichtet. Dies bedeutet zum einen, dass das Substrat einseitig oder beidseitig mit der Kunststofffolie beschichtet ist, wobei bei einer einseitigen Beschichtung entweder die Vorderseite oder die Rückseite des Substrats beschichtet sein kann. Zum anderen können auf der jeweiligen Seite des Substrats eine oder auch mehrere zumindest teilweise transluzente Kunststofffolien übereinander angeordnet sein, wobei zwischen den einzelnen Kunststofffolien bevorzugt jeweils eine Klebstoff- beziehungsweise Kaschierschicht angeordnet ist. Werden mehrere Kunststofffolien übereinander geschichtet angeordnet, können zusätzlich die einzelnen Kunststofffolien mindestens teilweise mit einer Farbe beschichtet sein, deren Farbton dem Farbton des Substrats mindestens ähnlich ist oder entspricht. In diesem Fall kann die Farbe einer Kunststofffolie beispielsweise versetzt zu der Farbe einer darunter- oder darüberliegenden Kunststofffolie angeordnet sein, so dass sich ihre Umrisskonturen nicht oder nur teilweise überlappen.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0030" num="0030">Die bevorzugte Dicke einer Kunststofffolie liegt im Bereich von 6 µm bis 12 µm bei einem Aufbau Folie-Papier-Folie, im Bereich von 12 µm bis 50 µm bei einem Aufbau Papier-Folie-Papier sowie im Bereich von 6 µm bis 100 µm bei einem reinen Folienaufbau.</p>
<p id="p0031" num="0031">Die Erfindung umfasst weiterhin ein Verfahren zur Herstellung eines Sicherheitsdokuments, wobei ein Substrat zur Verfügung gestellt wird und auf die Vorderseite und/oder die Rückseite des Substrats mindestens teilweise eine Farbe aufgebracht wird, deren Farbton dem Farbton des Substrats mindestens ähnlich und bevorzugt gleich ist. Die Farbe wird auf die Vorderseite und/oder die Rückseite des Substrats taktil erfassbar aufgebracht, bevorzugt aufgedruckt, besonders bevorzugt mittels eines digitalen Druckverfahrens, beispielsweise einem Inkjet-Verfahren.</p>
<p id="p0032" num="0032">Das Substrat besteht besonders bevorzugt aus Papier aus Baumwollfasern, wie es beispielsweise für Banknoten verwendet wird. Durch eine beidseitige Beschichtung beziehungsweise Kaschierung mit jeweils einer Kunststofffolie ergibt sich ein Sicherheitspapier, wie es in <patcit id="pcit0002" dnum="DE10243653A9"><text>DE 102 43 653 A9</text></patcit> beschrieben ist, deren Offenbarung diesbezüglich vollumfänglich in diese Erfindung aufgenommen wird.</p>
<p id="p0033" num="0033">Bevorzugt kann das Substrat auch aus Papier aus anderen natürlichen Fasern, ebenso bevorzugt aus Synthesefasern, d.h. einer Mischung aus natürlichen und synthetischen Fasern oder ebenso bevorzugt aus mindestens einer Kunststofffolie bestehen. Weiterhin bevorzugt besteht das Substrat aus einer Kombination aus mindestens zwei übereinander angeordneten und miteinander verbundenen unterschiedlichen Substraten, einem sogenannten Hybrid, beispielsweise einer Kombination Kunststofffolie-Papier-Kunststofffolie, d.h. ein Substrat aus Papier wird auf jeder seiner beiden Seiten durch eine Kunststofffolie bedeckt, oder Papier-Kunststofffolie-Papier, d.h. ein Substrat aus einer Kunststofffolie wird auf jeder seiner beiden Seiten durch ein Substrat aus Papier bedeckt.</p>
<p id="p0034" num="0034">Angaben zum Gewicht des verwendeten Substrats sind beispielsweise in der Schrift <patcit id="pcit0003" dnum="DE10243653A9"><text>DE 102 43 653 A9</text></patcit> angegeben, deren Ausführungen diesbezüglich vollumfänglich in diese Anmeldung aufgenommen werden. Die Schrift <patcit id="pcit0004" dnum="DE10243653A9"><text>DE 102 43 653 A9</text></patcit> führt insbesondere aus, dass die Papierschicht üblicherweise ein Gewicht von 50 g/m2 bis<!-- EPO <DP n="10"> --> 100 g/m2 aufweist, vorzugsweise von 80 g/m2 bis 90 g/m2. Selbstverständlich kann je nach Anwendung jedes geeignete Gewicht eingesetzt werden.</p>
<p id="p0035" num="0035">Ein gattungsgemäßes Sicherheitsdokument ist beispielsweise eine Banknote, ein Wertpapier, eine Kredit- oder Ausweiskarte, ein Pass, eine Urkunde oder dergleichen, ein Label, eine Verpackung oder ein anderes Element für die Produktsicherung.</p>
<p id="p0036" num="0036">Transluzenz im Sinne dieser Erfindung bedeutet, dass ein Objekt, wie das Substrat oder die Kunststofffolie, auftreffendes Licht in einem Anteil von mindestens 20 % hindurchtreten lässt. Trifft Licht auf eine Seite des Objekts auf, wird ein bestimmter Anteil des Lichtes bis zu der anderen Seite des Objekts hindurch gelassen und tritt dort wieder aus. Je größer der prozentuale Anteil des hindurchtretenden Lichtes bezogen auf das auftreffende Licht ist, desto transluzenter ist das Objekt. Liegt der prozentuale Anteil bei mindestens 90 %, d.h. lässt das Objekt das auftreffende Licht wie bei einem Fenster nahezu ungeschwächt hindurchtreten, wird das Objekt als transparent bezeichnet. Ein Objekt hingegen, das weniger als 20 %, bevorzugt unter 10 % und besonders bevorzugt etwa 0 % des auftreffenden Lichtes hindurchtreten lässt, d.h. bei dem der Anteil des hindurchtretenden Lichtes bezogen auf das auftreffende Licht gering oder nahe oder gleich Null ist, wird als opak oder als nicht lichtdurchlässig bezeichnet.</p>
<p id="p0037" num="0037">Ein zumindest teilweise transluzentes Objekt im Sinne der Erfindung ist ein Objekt, das mindestens bereichsweise nicht opak ist und somit in diesen Bereichen lichtdurchlässig ist. Bevorzugt können auch Bereiche mit unterschiedlicher Transluzenz aneinander angrenzen, beispielsweise ein Bereich, der 20 % des einfallenden Lichtes durch das Objekt durchtreten lässt, an einen Bereich, der 70 % des einfallenden Lichtes durchtreten lässt. Ebenso ist es bevorzugt auch möglich, dass sich die Transluzenz in einem Bereich kontinuierlich ändert, indem beispielsweise die Transluzenz "fließend" von 20 % auf 70 % des einfallenden Lichts zunimmt.</p>
<p id="p0038" num="0038">Die Begriffe "Vorderseite" oder "Rückseite" des Substrats sind relative Begriffe, die auch als "die eine" und "die gegenüberliegende" Seite bezeichnet werden können und die den überwiegenden Anteil der Gesamtoberfläche des Substrats bilden. Ausdrücklich nicht umfasst mit diesen Begriffen sind die Seitenflächen eines<!-- EPO <DP n="11"> --> Substrats, die bei einer Dicke eines Substrats, die bei Kartenkörpern nur etwa 0,5 mm bis 0,8 mm oder bei Banknoten etwa 0,1 mm beträgt, verschwindend gering sind und üblicherweise nicht mit Sicherheitselementen oder Beschichtungen versehen werden beziehungsweise werden können. Insbesondere können mit den Seitenflächen auch keine Durchsichts-Effekte erzielt werden.</p>
<p id="p0039" num="0039">Eine Farbe im Sinne dieser Erfindung ist eine unbunte oder wenig bunte Farbe, die einen ähnlichen Farbton wie der Farbton des Substrats aufweist. Die Farbe kann hierbei beispielsweise durch eine auf der Oberfläche des Substrats liegende Beschichtung oder durch eine teilweise in das Substrat eindringende Flüssigkeit gebildet sein.</p>
<p id="p0040" num="0040">Die Farbe bei Betrachtung in Auflicht weist einen ähnlichen oder bevorzugt gleichen Farbton auf, wie das Substrat und tritt damit kaum oder gar nicht in Erscheinung . Bei Betrachtung in Durchlicht hingegen erkennt der Betrachter die Farbe, da sich im Bereich der Farbe die Transluzenz beziehungsweise Lichtdurchlässigkeit der Farbe verändert hat, entweder wird dieser Bereich lichtdurchlässiger oder weniger lichtdurchlässig. Somit kann beim Halten einer so ausgestatteten Banknote in Durchlicht der Bereich der Farbe entweder heller als das Umfeld oder dunkler erscheinen. In Sonderfällen kann diese Farbe auch einen Zusatzeffekt aufweisen, wie beispielsweise eine durch Lichtkonversion erzeugte Lumineszenz oder Farbfilterung, d.h. wird die Banknote von der Rückseite mit z.B. weißen Licht beleuchtet ist von der Vorderseite ein rötliches Erscheinungsbild zu erkennen.</p>
<p id="p0041" num="0041">Die Farbe kann auch eine Art Schmelzkleber oder Hotmelt sein. Dieser ist nach Erkalten taktil an der Oberfläche erfassbar und dringt beispielsweise in den Faseraufbau eines Substrats ein.</p>
<p id="p0042" num="0042">Die beschriebenen Einzelmerkmale der oben beschriebenen Ausführungsformen sind für sich genommen erfinderisch, können jedoch auch beliebig miteinander kombiniert werden. Insbesondere gelten die bezüglich des erfindungsgemäßen Sicherheitsdokuments gemachten Ausführungen, Erläuterungen und Ausführungsformen in gleicher Weise auch für das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung des Sicherheitsdokuments.<!-- EPO <DP n="12"> --></p>
<p id="p0043" num="0043">Anhand des nachfolgenden Ausführungsbeispiels und der ergänzenden Figur werden die Vorteile der Erfindung erläutert. Das Ausführungsbeispiel stellt eine bevorzugte Ausführungsform dar, auf die jedoch die Erfindung in keinerlei Weise beschränkt sein soll. Des Weiteren sind die Darstellungen in der Figur des besseren Verständnisses wegen stark schematisiert und spiegeln nicht die realen Gegebenheiten wider. Insbesondere entsprechen die in der Figur gezeigten Proportionen nicht den in der Realität vorliegenden Verhältnissen und dienen ausschließlich zur Verbesserung der Anschaulichkeit. Des Weiteren ist die in dem folgenden Ausführungsbeispiel beschriebenen Ausführungsform der besseren Verständlichkeit wegen auf die wesentlichen Kerninformationen reduziert. Bei der praktischen Umsetzung können wesentlich komplexere Muster oder Bilder zur Anwendung kommen.</p>
<p id="p0044" num="0044">Die einzige <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> zeigt schematisch im Querschnitt ein erfindungsgemäßes Sicherheitsdokument, das aus einem Substrat 1 mit einer Vorderseite 2 und einer Rückseite 3 besteht. Auf der Vorderseite 2 ist eine taktil erfassbare Farbe 4 aufgebracht, deren Farbton dem Farbton des Substrats 1 mindestens ähnlich ist.</p>
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<claim-text>Sicherheitsdokument, das aus einem Substrat (1) mit einer Vorderseite (2) und einer Rückseite (3) besteht, wobei die Vorderseite (2) und/oder Rückseite (3) mindestens teilweise mit einer Farbe (4) beschichtet ist, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Farbton der Farbe (4) dem Farbton des Substrats (1) mindestens ähnlich ist, so dass die Farbe (4) bei Betrachtung in Auflicht, einen ähnlichen oder bevorzugt gleichen Farbton aufweist, wie das Substrat (1) und damit kaum oder nicht in Erscheinung tritt, bei Betrachtung in Durchlicht hingegen erkennt der Betrachter die Farbe (4), da sich im Bereich der Farbe (4) entweder die Transluzenz beziehungsweise Lichtdurchlässigkeit der Farbe (4) und die Transluzenz des Substrats (1) addieren oder die Transluzenz beziehungsweise Lichtdurchlässigkeit des Substrats (1) erhöht, wobei die Farbe (4) taktil erfassbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Sicherheitsdokument nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Farbe (4) dadurch taktil erfassbar ist, dass die Farbe (4) bezogen auf die Oberfläche der Vorderseite (2) und/oder Rückseite (3) des Substrats (1) eine Höhe von 0,5 Mikrometer bis 100 Mikrometer, bevorzugt 1 Mikrometer bis 40 Mikrometer aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Sicherheitsdokument nach mindestens einem der vorigen Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Farbe (4) dadurch taktil erfassbar ist, dass die Oberfläche der Farbe (4) gegenüber der Oberfläche der Vorderseite (2) und/oder Rückseite (3) des Substrats eine andere Rauigkeit und/oder Klebrigkeit aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Sicherheitsdokument nach mindestens einem der vorigen Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Farbton der Farbe (4) dem Farbton des Substrats (1) entspricht.<!-- EPO <DP n="14"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Sicherheitsdokument nach mindestens einem der vorigen Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Farbe (4) mindestens eine Umrisskontur aufweist, die in Form mindestens eines Musters, mindestens eines alphanumerischen Zeichens oder einer graphischen Abbildung ausgeführt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Sicherheitsdokument nach mindestens einem der vorigen Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Substrat (1) aus Papier aus Baumwollfasern, aus anderen natürlichen Fasern oder aus einer Mischung aus natürlichen und synthetischen Fasern oder aus mindestens einer Kunststofffolie besteht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="0007">
<claim-text>Sicherheitsdokument nach mindestens einem der vorigen Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das das Substrat (1) mindestens ein weiteres Sicherheitsmerkmal aufweist, beispielsweise einen Sicherheitsfaden, einen Sicherheitsstreifen, ein Wasserzeichen oder einen Aufdruck.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="0008">
<claim-text>Sicherheitsdokument nach Anspruch 7, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Farbe (4) im Bereich des mindestens einen weiteren Sicherheitsmerkmals ausgespart ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="0009">
<claim-text>Verfahren zur Herstellung eines Sicherheitsdokuments nach mindestens einem der vorigen Ansprüche, wobei
<claim-text>- ein Substrat (1) zur Verfügung gestellt wird,</claim-text>
<claim-text>- auf die Vorderseite und/oder die Rückseite des Substrats (1) mindestens teilweise eine Farbe (4) aufgebracht wird, deren Farbton dem Farbton des Substrats (1) mindestens ähnlich und bevorzugt gleich ist, so dass die Farbe (4) bei Betrachtung in Auflicht, einen ähnlichen oder bevorzugt gleichen Farbton aufweist, wie das Substrat (1) und damit kaum oder nicht in Erscheinung tritt, bei Betrachtung in Durchlicht hingegen erkennt der Betrachter die Farbe (4), da sich im Bereich der Farbe (4) entweder die Transluzenz beziehungsweise Lichtdurchlässigkeit der Farbe (4) und die<!-- EPO <DP n="15"> --> Transluzenz des Substrats (1) addieren oder die Transluzenz beziehungsweise Lichtdurchlässigkeit des Substrats (1) erhöht,</claim-text>
<claim-text>- die Farbe (4) auf die Vorderseite (2) und/oder die Rückseite (3) des Substrats (1) taktil erfassbar aufgebracht, bevorzugt aufgedruckt wird.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="0010">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 9, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Farbe (4) mit einem Digital-Druckverfahren, beispielsweise einem Inkjet-Verfahren aufgedruckt wird.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="16"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="125" he="125" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
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 The search report data in XML is provided for the users' convenience only. It might differ from the search report of the PDF document, which contains the officially published data. The EPO disclaims any liability for incorrect or incomplete data in the XML for search reports.
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The members are as contained in the European Patent Office EDP file on							The European Patent Office is in no way liable for these particulars which are merely given for the purpose of information.							For more details about this annex : see Official Journal of the European Patent Office, No 12/82						--><srep-patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>DE</country><doc-number>102017010060</doc-number><kind>A1</kind><date>20180614</date></document-id></priority-application><text>KEINE</text></patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>DE</country><doc-number>102013015860</doc-number><kind>A1</kind><date>20150326</date></document-id></priority-application><family-member><document-id><country>DE</country><doc-number>102013015860</doc-number><kind>A1</kind><date>20150326</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>EP</country><doc-number>2857218</doc-number><kind>A2</kind><date>20150408</date></document-id></family-member></patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>US</country><doc-number>2023347679</doc-number><kind>A1</kind><date>20231102</date></document-id></priority-application><family-member><document-id><country>AU</country><doc-number>2021339051</doc-number><kind>A1</kind><date>20230413</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>AU</country><doc-number>2021339052</doc-number><kind>A1</kind><date>20230413</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>AU</country><doc-number>2021341643</doc-number><kind>A1</kind><date>20230413</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>AU</country><doc-number>2021341644</doc-number><kind>A1</kind><date>20230406</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>CA</country><doc-number>3192098</doc-number><kind>A1</kind><date>20220317</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>CA</country><doc-number>3192114</doc-number><kind>A1</kind><date>20220317</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>CA</country><doc-number>3192139</doc-number><kind>A1</kind><date>20220317</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>CA</country><doc-number>3192144</doc-number><kind>A1</kind><date>20220317</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>CN</country><doc-number>116056907</doc-number><kind>A</kind><date>20230502</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>CN</country><doc-number>116133871</doc-number><kind>A</kind><date>20230516</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>CN</country><doc-number>116171226</doc-number><kind>A</kind><date>20230526</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>EP</country><doc-number>4210963</doc-number><kind>A1</kind><date>20230719</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>EP</country><doc-number>4210964</doc-number><kind>A1</kind><date>20230719</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>EP</country><doc-number>4210965</doc-number><kind>A2</kind><date>20230719</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>EP</country><doc-number>4210966</doc-number><kind>A2</kind><date>20230719</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>EP</country><doc-number>4210967</doc-number><kind>A2</kind><date>20230719</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>GB</country><doc-number>2601034</doc-number><kind>A</kind><date>20220518</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>GB</country><doc-number>2601035</doc-number><kind>A</kind><date>20220518</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>GB</country><doc-number>2601036</doc-number><kind>A</kind><date>20220518</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>GB</country><doc-number>2601037</doc-number><kind>A</kind><date>20220518</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>GB</country><doc-number>2601038</doc-number><kind>A</kind><date>20220518</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>US</country><doc-number>2023347679</doc-number><kind>A1</kind><date>20231102</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>US</country><doc-number>2023364935</doc-number><kind>A1</kind><date>20231116</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>US</country><doc-number>20240025198</doc-number><kind>A1</kind><date>20240125</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>WO</country><doc-number>2022053826</doc-number><kind>A1</kind><date>20220317</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>WO</country><doc-number>2022053827</doc-number><kind>A2</kind><date>20220317</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>WO</country><doc-number>2022053828</doc-number><kind>A1</kind><date>20220317</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>WO</country><doc-number>2022053829</doc-n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<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="EP2330251B1"><document-id><country>EP</country><doc-number>2330251</doc-number><kind>B1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0002]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="DE10243653A9"><document-id><country>DE</country><doc-number>10243653</doc-number><kind>A9</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0032]</crossref><crossref idref="pcit0003">[0034]</crossref><crossref idref="pcit0004">[0034]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
</ep-patent-document>
