[0001] Die Erfindung betrifft einen Beutel zum Lagern und zum Waschen von Perioden-Unterwäsche,
Inkontinenz-Unterwäsche, Sportbekleidung und/oder Stoffwindeln nach dem Gebrauch,
der aus einem geruchsdichten Material besteht. Beim Gebrauch handelt es sich um bestimmungsgemäßen
Gebrauch der jeweiligen Wäsche am Körper eines Menschen.
[0002] Für waschbare Perioden- und Inkontinenz-Unterwäsche, Sportbekleidung und/oder Stoffwindeln
(Wäsche) besteht das Problem der Lagerung im feuchten und verschmutzten Zustand, bevor
diese Wäsche gewaschen werden kann. In der Regel wird Wäsche nur ein- bis zweimal
pro Woche gewaschen, sodass die feuchte und verschmutzte (ggfs. verschwitzte) Wäsche
für bis zu sechs Tage vor dem Waschen gelagert werden muss. Daher empfehlen die Hersteller
von waschbarer Perioden- und Inkontinenzwäsche, dass diese nach Gebrauch mit kaltem
Wasser ausgespült und an der Luft getrocknet werden soll, bevor diese bis zum Waschen
zusammen mit der "normalen" verschmutzten Wäsche gelagert wird.
[0003] Eine Lösung zur Vermeidung dieser "Zwischenwäsche" besteht in der Verwendung von
sogenannten "Wetbags" oder andere geruchsdichter Gefäße, in denen die feuchte, verschmutzte
Wäsche bis zum Waschen verstaut werden kann. Die Wetbags sind vorzugsweise für Flüssigkeit
und Geruch undurchlässig beschichtet, haben aber das Problem, dass vor dem Einbringen
in die Waschmaschine der Wetbag geöffnet werden muss, damit die Wäsche im Wetbag gewaschen
werden kann. Beim Öffnen der Wetbags können unangenehme Gerüche freigesetzt werden.
[0004] Es wäre wünschenswert, die Bildung von Gerüchen bei der Lagerung der feuchten und
verschmutzten Wäsche im Wetbag zu vermeiden, sodass die Wäsche ohne Geruchsbelästigung
in die Waschmaschine eingebracht werden kann.
[0005] Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Beutel zum Lagern
und zum Waschen von Wäsche nach dem Gebrauch zur Verfügung zu stellen, mit dem die
Wäsche ohne Freisetzung unangenehmer Gerüche in die Waschmaschine eingebracht werden
kann.
[0006] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Beutel zum Lagern und zum Waschen von
Wäsche gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsarten des erfindungsgemäßen
Beutels sind in Unteransprüchen und in der nachfolgenden Beschreibung angegeben.
[0007] Der erfindungsgemäße Beutel (Wäschebeutel) zum Lagern und zum Waschen von Perioden-Unterwäsche,
Inkontinenz-Unterwäsche, Sportbekleidung und/oder Windeln nach dem Gebrauch, der aus
einem geruchsdichten Material besteht, ist dadurch gekennzeichnet, dass in dem Beutel
ein Träger angeordnet ist, der eine Substanz mit geruchsbindender und/oder geruchsneutralisierender
Wirkung umfasst.
[0008] Substanzen mit geruchsneutralisierender und/oder geruchsbindender Wirkung sind bekannt
(z.B. ODOGard von Rem Brands, Aq-fresh von Aqdot (Wirkstoffe: Cucurbiturile) oder
Febreze von P&G (Wirkstoffe: Cyclodextrine). Die Erfindung stellt einen einfachen
und bequemen Weg zur Verfügung, die geruchsbindenden und/oder geruchsneutralisierenden
Substanzen in den Wäschebeutel einzubringen und so die durch die feuchte, verschmutzte
bzw. verschwitzte Wäsche freigesetzten Gerüche zu eliminieren, sodass beim Öffnen
des Beutels vor dem Einbringen des Beutels mit der darin enthaltenen Wäsche in die
Waschmaschine ein direkter Kontakt mit der verschmutzten Wäsche vermieden werden kann
und keine bzw. merklich weniger unangenehme Gerüche entweichen können, als bei herkömmlichen
Wäschebeuteln.
[0009] Im Unterschied zu den bekannten Colour-Catcher-Tüchern, die Farbstoffe in der durchmischten
Waschflotte einfangen, besteht die erfindungsgemäße Lösung darin, die geruchsneutralisierende
und/oder geruchsbindende Substanz auf einem Träger in den Wäschebeutel zu geben, sodass
die im Wäschebeutel freigesetzten Geruchsmoleküle adsorbiert oder neutralisiert werden
und deutlich weniger (bzw. keine) unangenehme Gerüche entweichen, wenn der Wäschebeutel
geöffnet und die Wäsche in die Waschmaschine gegeben wird. Bei der Lagerung können
sich die von der Wäsche freigesetzten Geruchsmoleküle aufgrund der Braunschen Molekularbewegung
frei im Wäschebeutel bewegen. Der erfindungsgemäße Beutel erfordert keinen direkten
Kontakt zwischen der gebrauchten Wäsche und dem Träger mit der geruchsbindenden und/oder
geruchsneutralisierenden Substanz, damit die Geruchsmoleküle sich über die Braunsche
Molekularbewegung über die Gasphase von der Geruchsquelle (gebrauchte Wäsche) zum
geruchsbindenden und/oder geruchsneutralisierenden Wirkstoff bewegen können. Ein gewisser
(Luft-) Raum im Beutel ist anscheinend vorteilhaft, um die Gerüche zu neutralisieren.
Sobald die Geruchsmoleküle auf den Träger treffen, werden sie an der Oberfläche des
Trägers von der Substanz mit geruchsbindender und/oder geruchsneutralisierender Wirkung
gebunden und/oder neutralisiert. Vorzugsweise hat der Träger eine möglichst große
freie Oberfläche, um die Geruchsmoleküle möglichst effektiv abzufangen.
[0010] Der Träger mit der geruchsbindenden und/oder geruchsneutralisierenden Wirkung kann
mit in die Wäsche gegeben und nach dem Waschvorgang entsorgt werden, sodass der Träger
vor dem Waschen nicht aus der verschmutzten bzw. verschwitzten Wäsche herausgesucht
und herausgenommen werden muss, was unangenehm sein kann.
[0011] Gemäß einer Ausführungsart der Erfindung besteht der Träger aus einem waschmaschinenfesten
Material. Infolgedessen nimmt der Träger beim Waschen in der Waschmaschine keinen
Schaden und kann nach dem Waschen leicht aus der Wäsche herausgesucht und gesondert
entsorgt werden.
[0012] Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist der Träger lose in den Beutel eingelegt und
nicht mit diesem fest verbunden. Dies ist beispielsweise bei einem wiederverwendbaren
Beutel der Fall, in den nach jeder Wäsche bzw. vor jedem neuen Befüllen mit verschmutzter
Wäsche ein frischer Träger eingesetzt wird.
[0013] Gemäß einer alternativen Ausführungsart ist der Träger fest mit dem Beutel verbunden.
Dies ist beispielsweise bei einem Einwegbeutel der Fall, der nach einmaligem Gebrauch
entsorgt wird. Hierfür ist beispielsweise ein streifenförmiger Träger an mindestens
einem Rand in eine seitliche Siegelnaht des Beutels eingeschweißt, so dass er in das
Innere des Beutels hineinragt. Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist der Träger
der Beutel oder ein Teil des Beutels und ist der Beutel oder Teil des Beutels selbst
mit der Substanz mit geruchsbindender und/oder geruchsneutralisierender Wirkung ausgerüstet.
Hierzu ist vorzugsweise die Substanz mit geruchsbindender und/oder geruchsneutralisierender
Wirkung auf die Innenseite des Beutels oder eines Teils des Beutels aufgebracht.
[0014] Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist der Träger stabil genug, dass er während
des Waschvorganges keine Bestandteile freisetzt, die eine Verschmutzung der Wäsche,
z. B. durch Partikelablagerungen, hervorrufen. Hierdurch wird verhindert, dass der
Träger die gewaschene Wäsche beeinträchtigt.
[0015] Gemäß einer weiteren Ausführungsart besteht der Träger aus einem Material, das sich
beim Waschvorgang im Waschwasser (Schmutzwasser) auflöst und mit dem Waschwasser aus
der Waschmaschine entsorgt werden kann.
[0016] Gemäß einer weiteren Ausführungsart besteht der Träger aus einem Material, das frei
von Kunststoff ist und/oder besteht der Träger aus einem nachhaltigen Material, insbesondere
aus einem Naturmaterial, einem recycelten Material und/oder einem biologisch abbaubaren
Material.
[0017] Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist die Substanz mit geruchsbindender und/oder
geruchsneutralisierender Wirkung auf die Oberfläche des Trägers aufgebracht. Hierdurch
kann das geruchsbindende und/oder geruchsneutralisierende Material besonders gut seine
Wirkung entfalten, da die Geruchsmoleküle beim Auftreffen auf die Oberfläche in Kontakt
mit der Substanz kommen. Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist die Substanz mit
geruchsbindender und/oder geruchsneutralisierender Wirkung im Material enthalten,
aus dem der Träger gebildet ist. Beispielsweise enthält der Träger Fasern oder besteht
ein Träger aus einem Vliesstoff, der Fasern enthält, in die der geruchshemmende Wirkstoff
eingesponnen (coextrudiert) ist. Gemäß einer anderen Ausführungsart besteht der Träger
insgesamt aus einer Substanz mit einer geruchsbindenden und/oder geruchsneutralisierenden
Wirkung.
[0018] Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist der Träger ein flexibles Flächengebilde.
Ein Träger aus einem flexiblen Flächengebilde passt sich der Oberfläche der Wäsche
an. Ein offenporiger Träger und/oder ein an der Oberfläche strukturierter Träger weist
eine besonders große Oberfläche auf, an der die Geruchsmoleküle in Kontakt mit der
geruchsbindenden und/oder geruchsneutralisierenden Substanz kommen können. Infolgedessen
weist der Träger eine besonders gute geruchsbindende und/oder geruchsneutralisierende
Wirkung auf.
[0019] Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist der Träger an der Oberfläche so strukturiert,
dass die Größe der strukturierten Oberfläche das Mehrfache (z.B. das Zwei-, Fünf-
oder Zehnfache) der Oberfläche einer nicht strukturierten (glatten) Fläche mit derselben
Form und randseitigen Begrenzungen mit denselben Abmessungen wie die strukturierte
Oberfläche beträgt.
[0020] Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist der Träger ein flexibles und offenporiges
und/oder an der Oberfläche strukturiertes Flächengebilde.
[0021] Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist der Träger ein Vliesstoff. Vliesstoffe sind
flexibel, stark strukturiert und offenporig, sodass sie sich gut an die Oberfläche
der Wäsche anpassen und eine besonders große freie Oberfläche aufweisen. Vliesstoffe
können nachhaltig hergestellt werden, insbesondere aus nachwachsenden Rohstoffen.
Bei den Vliesstoffen kann es sich insbesondere um wasserstrahlverfestigte Vliesstoffe
aus zellulosischen Fasern, z.B. Viskose oder um Vliesstoffe aus Baumwollfasern handeln.
Derartige Vliesstoffe werden beispielsweise auch als Wischtücher eingesetzt.
[0022] Gemäß einer anderen Ausführungsart ist der Träger ein textiles Flächengebilde. Textile
Flächengebilde bieten ebenfalls eine große Oberfläche, sind allerdings teurer in der
Herstellung als Vliesstoffe.
[0023] Gemäß einer anderen Ausführungsart ist der Träger eine Folie. Die Folie kann eine
glatte oder eine strukturierte Oberfläche aufweisen. Ferner kann die Folie Löcher
aufweisen. Folien benötigen allerdings wegen der geringeren freien Oberfläche größere
Abmessungen, um eine gleich große Oberfläche wie Vliesstoffe oder textile Flächengebilde
zu erreichen.
[0024] Gemäß einer weiteren Ausführungsart weist der Beutel an einer Öffnung zum Einfüllen
und Entnehmen von Wäsche Mittel zum Schließen des Beutels auf. Durch Schließen des
Beutels ist es möglich, die Geruchsmoleküle daran zu hindern, aus dem Beutel auszutreten
und das Binden und/oder Neutralisieren der Geruchsmoleküle durch die geruchsbindende
und/oder geruchsneutralisierende Substanz des Trägers zu fördern. Vor dem Einfüllen
des Beutels in die Waschmaschine kann der Beutel geöffnet werden, damit Waschwasser
in den Beutel eintreten kann.
[0025] Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist das Mittel zum Schließen des Beutels eine
Kordel, die beispielsweise teilweise in einem Saum des Beutels angeordnet ist und/oder
eine Kordel, die an der Außenseite des Beutels fixiert ist. Durch Zusammenziehen der
Kordel um den Rand des Beutels und Zusammenbinden der Kordelenden kann der Beutel
geschlossen und durch Lösen der zusammengebundenen Kordelenden voneinander geöffnet
werden. Mittels eines Reißverschlusses, Klettverschlusses oder Druckknöpfen kann der
Beutel ebenfalls auf einfache Weise geschlossen und geöffnet werden. Besonders vorteilhaft
sind luftdichte Verschlusssysteme wie z.B. Zip-Lock Verschlüsse. Besonders vorteilhaft
ist es, wenn das Verschlusssystem hinreichend lang ist, so dass es zum Einbringen
der Wäsche in die Waschmaschine genügt den Verschluss zu öffnen und den geöffneten
Beutel mit der Wäsche in die Waschmaschine zu geben. Dies ist z.B. gegeben, wenn der
Verschluss mindestens 50% einer Außenkante des Beutels ausmacht.
[0026] Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist der Träger ein Flächengebilde, das eine Fläche
im Bereich von 25 cm
2 bis 1000 cm
2 aufweist. Ein Flächengebilde mit den Abmessungen in dem beanspruchten Bereich weist
eine hinreichende Oberfläche zum Binden und Neutralisieren der Geruchsmoleküle auf
und kann leicht in der Wäsche wiedergefunden und aus der Wäsche entnommen werden.
[0027] Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist die Substanz mit geruchsbindender und/oder
geruchsneutralisierender Wirkung ein Geruchshemmer, vorzugsweise ein Geruchshemmer,
der Geruchsmoleküle durch chemische Umsetzung neutralisiert oder adsorbiert.
[0028] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Beispielen näher erläutert:
Das Additiv ODOGard der Firma Rem Brands Inc. (https://rem-brands.com/odogard/) ist
besonders effizient in der Beseitigung von Gerüchen, die bei der Zersetzung von Harnstoff
in gebrauchter Inkontinenzwäsche entstehen. Es werden 0,04 g, 0,4 g bzw. 1,0 g einer
20%igen Lösung von OdoGard auf ein 20cm x 30cm großes Stück Baumwollvlies, wie es
z.B. als Topsheet für Slipeinlagen verwendet wird (35 g/m
2 z.B. von der Firma Magnera Corporation) gesprüht, und das Vlies bei Raumtemperatur
getrocknet. Die Wirksamkeit dieses Vlieses zur Beseitigung Geruchsmolekülen aus der
Gasphase wird durch den folgenden Versuch nachgewiesen.
[0029] 20 ml künstlicher Urin (wässerige Lösung, die 380 mg Harnstoff, 154 mg NaCl, 12 mg
CaCl
2 und 18 mg MgSO
4 enthält) wird mit 0,33 mL Urease (2 mg/mL) versetzt und in den Zwickel einer waschbaren
Inkontinenzwäsche, die keine geruchshemmenden Bestandteile enthält (z.B. Hartmann
Molicare lady ohne X-Change Pad) gegeben. Durch die Zugabe der Urease wird der Abbau
des Harnstoffs zu CO
2 und Ammoniak katalytisch gestartet. Die mit künstlichem Urin versetzte Wäsche wird
bei Raumtemperatur in ein luftdicht verschlossenes Gefäß mit einem Innenvolumen von
5.000 cm
3 gegeben. Anschließend wird das zu testende mit Geruchshemmer behandelte Tuch neben
die mit künstlichem Urin beladene Inkontinenzhose gelegt, so dass diese nicht in direktem
Kontakt sind und flüchtige Geruchsmoleküle nur über die Gasphase mit dem auf dem Trägervlies
aufgetragenen Geruchshemmer in Kontakt kommen können.
[0030] Mittels einer Drägerröhrchenpumpe (Dräger Accuro) werden Gasprobe (Volumen = 100
ml) über ein Drägerröhrchen entnommen, mit dessen Hilfe der Gehalt an Ammoniak in
der Probe bestimmt werden kann.
[0031] Tabelle 1 und Abb. 1 zeigen die Wirksamkeit eines 20 cm x 30 cm großen 35 g/m
2 wasserstrahlverfestigen Bauwollvlieses, das mit 0,0 g, 0,04g, 0,4g bzw. 1,0 g einer
20%igen OdoGard Lösung eingesprüht und bei Raumtemperatur getrocknet wurde.
Tabelle 1: Ammoniak Konzentration nach 0h, 6h, 24h und 72h für Muster mit bzw. ohne
Odour Control Tuch.
| Zeit (h) |
Vlies ohne OC |
Vlies mit OC (0,04g) |
Vlies mit OC (0,4g) |
Vlies mit OC (1,0g) |
| 0 |
0 ppm |
0 ppm |
0 ppm |
0 ppm |
| 6 |
27 ppm |
9 ppm |
5 ppm |
4 ppm |
| 24 |
27,5 ppm |
9 ppm |
5 ppm |
2 ppm |
| 72 |
29 ppm |
12,5 ppm |
5 ppm |
3 ppm |
[0032] Der zeitliche Verlauf der Ammoniakkonzentration für Muster mit bzw. ohne Odour-Kontrolltuch
gemäß Tabelle 1 ist in Abbildung 1 dargestellt.
1. Beutel zum Lagern und zum Waschen von Perioden-Unterwäsche, Inkontinenz-Unterwäsche,
Sportbekleidung und/oder Stoffwindeln nach dem Gebrauch, der aus einem geruchsdichten
Material besteht, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Beutel ein Träger angeordnet ist, der eine Substanz mit geruchsbindender und/oder
geruchsneutralisierender Wirkung umfasst.
2. Beutel nach Anspruch 1, bei dem der Träger aus einem waschmaschinenfesten Material
besteht.
3. Beutel nach Anspruch 1, bei dem sich der Träger aus einem Material besteht, das sich
beim Waschvorgang im Waschwasser auflöst.
4. Beutel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem der Träger frei von Kunststoff ist
und/oder aus einem Naturmaterial, einem recycelten Material und/oder aus einem biologisch
abbaubaren Material besteht.
5. Beutel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die Substanz mit geruchsbindender
und/oder geruchsneutralisierender Wirkung auf die Oberfläche des Trägers aufgebracht
ist.
6. Beutel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem die Substanz mit geruchsbindender
und/oder geruchsneutralisierender Wirkung im Material enthalten ist, aus dem der Träger
gebildet ist
7. Beutel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem der Träger ein flexibles Flächengebilde
ist.
8. Beutel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem der Träger offenporig und/oder an
der Oberfläche strukturiert ist.
9. Beutel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem der Träger ein flexibles und offenporiges
und/oder an der Oberfläche strukturiertes Flächengebilde ist.
10. Beutel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem der Träger ein Vliesstoff oder ein
textiles Flächengebilde ist.
11. Beutel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei dem der Träger ein Flächengebilde ist,
das eine Fläche im Bereich von 25 cm2 bis 1000 cm2 aufweist.
12. Beutel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei dem die Substanz mit geruchsneutralisierender
und/oder geruchsbindender Wirkung ein Geruchshemmer ist, vorzugsweise ein Geruchshemmer,
der Geruchsmoleküle durch chemische Umsetzung neutralisiert oder absorbiert.
13. Beutel nach einem der Ansprüche 1 bis 12, bei dem der Träger lose in den Beutel eingelegt
ist.
14. Beutel nach einem der Ansprüche 1 bis 13, bei dem der Träger fest mit dem Beutel verbunden
ist.
15. Beutel nach Anspruch 14, bei dem der Beutel oder ein Teil des Beutels der Träger ist
und der Beutel oder Teil des Beutels mit der die Substanz mit geruchsbindender und/oder
geruchsneutralisierender Wirkung ausgerüstet ist.