[0001] Die Erfindung betrifft eine sanitäre Auslaufeinheit mit einer Zerlegerstufe, einem
der Zerlegerstufe in einer Hauptströmungsrichtung nachgelagerten Strömungshindernis
einer Mischstufe und einer dem Strömungshindernis der Mischstufe in der Hauptströmungsrichtung
nachgelagerten Auslaufstufe, die um wenigstens eine Schwenkachse schwenkbar ist.
[0002] Die Erfindung betrifft weiter eine Sanitärarmatur mit einer erfindungsgemäßen sanitären
Auslaufeinheit.
[0003] Derartige sanitäre Auslaufeinheiten und Sanitärarmaturen sind bekannt.
[0004] Beispielsweise kann eine derartige sanitäre Auslaufeinheit als Strahlregler ausgebildet
sein. Sie kann daher der Formung und/oder Belüftung eines Wasserstrahls dienen, der
beispielsweise aus einer Sanitärarmatur ausstritt. Hierbei kann beispielsweise in
einem zuströmseitigen Bereich der sanitären Auslaufeinheit die Zerlegerstufe einen
zuströmenden Wasserstrahl in Einzelstrahlen aufteilen. Die Zerlegerstufe kann beispielsweise
als Lochplatte und/oder als Diffusor ausgeführt sein. Der Zerlegerstufe ist eine Mischstufe
nachgelagert. Die Mischstufe weist ein Strömungshindernis auf, welches im Rahmen dieser
Anmeldung als Strömungshindernis der Mischstufe bezeichnet wird. Dieses Strömungshindernis
kann gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung weitere Strömungshindernisse aufweisen.
Beispielsweise kann die Mischstufe einer Vermischung des Wasserstrahls, beispielsweise
mit Luft dienen. Die Auslaufstufe kann beispielsweise die sanitäre Auslaufeinheit
abströmseitig abschließen und/oder den durch einen Nutzer wahrnehmbaren, auslaufenden
Wasserstrahl in einer gewünschten Weise formen.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Gebrauchseigenschaften derartiger sanitärerer
Auslaufeinheiten und Sanitärarmaturen zu verbessern.
[0006] Zur Lösung der genannten Aufgabe sind erfindungsgemäß die Merkmale des Anspruchs
1 vorgesehen. Insbesondere wird somit zur Lösung der genannten Aufgabe bei sanitären
Auslaufeinheiten der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass
das Strömungshindernis der Mischstufe mit der Zerlegerstufe fest verbunden ist. Alternativ
oder zusätzlich kann hierbei vorgesehen sein, dass das Strömungshindernis der Mischstufe
mit der Auslaufstufe fest verbunden ist.
[0007] Unter einer festen Verbindung im Sinne dieser Anmeldung kann insbesondere eine Verbindung
zwischen Bauteilen verstanden werden, die sich dadurch auszeichnet, dass die fest
miteinander verbundenen Bauteile ohne zusätzliche Befestigung aneinander haften. Es
ist besonders von Vorteil, wenn die genannten Bauteile der sanitären Auslaufeinheit
auch ohne zusätzliche Befestigung nicht auseinander fallen. Somit kann eine Handhabung,
ein Transport und/oder eine Installation der sanitären Auslaufeinheit besonders vorteilhaft
und komplikationsarm erfolgen.
[0008] Auf diese Weise ist eine definierte Lage und/oder Orientierung der genannten Bauteile
realisierbar. Je nach Anforderungen kann eine Beweglichkeit der Mischstufe relativ
zur Zerlegerstufe und/oder zur Auslaufstufe gegeben oder unterbunden sein. Beispielsweise
kann eine Notwendigkeit der Einstellung einer gewünschten Orientierung der Bauteile
zueinander während der Fertigung vermindert werden, wenn einzelne Bauteile miteinander
fest verbunden sind. Außerdem kann eine Ausrichtung der einzelnen Bauteile, beispielsweise
der Auslaufstufe relativ zu dem Strömungshindernis der Mischstufe für verschiedene
Orientierungen der Auslaufstufe gleich sein.
[0009] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die wenigstens eine
Schwenkachse eine bevorzugte Schwenkachse mit einer gegenüber der sanitären Auslaufeinheit
festgelegten Orientierung ist. Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass
wenigstens eine von mehreren Schwenkachsen eine bevorzugte Schwenkachse mit einer
gegenüber der sanitären Auslaufeinheit festgelegten Orientierung ist.
[0010] Unter einer bevorzugten Schwenkachse kann im Sinne dieser Anmeldung insbesondere
eine Schwenkachse verstanden werden, um die die Auslaufstufe ausschließlich oder ohne
übermäßigen zusätzlichen Kraftaufwand schwenkbar ist. Beispielsweise kann die Auslaufstufe
ausschließlich um eine oder mehrere bevorzugte Schwenkachsen schwenkbar sein, wobei
ein Verschwenken der Auslaufstufe um eine andere Schwenkachse durch Kraft- und/oder
Formschluss unterbunden ist. Die Ausrichtung der bevorzugten Schwenkachse kann hierbei
beispielsweise durch einen Benutzer während eins Verschwenkens der Auslaufstufe haptisch
wahrnehmbar sein. Auf diese Weise kann dem Benutzer signalisiert werden, dass ein
Verschwenken um eine Schwenkachse, die keine bevorzugte Schwenkachse ist, unerwünscht
ist. Beispielsweise kann ein Verschwenken um eine Schwenkachse, insbesondere wenn
diese keine bevorzugte Schwenkachse ist, nur durch erhöhten Kraftaufwand und/oder
nicht ohne Beschädigung der Auslaufeinheit möglich sein.
[0011] Somit können eine oder mehrere Orientierungen der Auslaufstufe und damit auch des
ausgebbaren Wasserstrahls vorgegeben werden. Es ist beispielsweise möglich, eine Ausrichtung
der Auslaufstufe und damit auch des ausgebbaren Wasserstrahls nur in einem definierten
Raumwinkel zuzulassen bzw. zumindest zu bevorzugen. Somit kann eine gewünschte Optik
einer Wasserausgabeeinrichtung, beispielsweise einer Sanitärarmatur, mit einer erfindungsgemäßen
Auslaufeinheit, beispielsweise eine gewünschte Strahlausgaberichtung, sichergestellt
werden. Beispielsweise kann insgesamt eine bevorzugte Ausgaberichtung oder eine Menge
bevorzugter Ausgaberichtungen eines Wasserstrahls festgelegt werden. Diese kann beispielsweise
in Abhängigkeit von der Ausgestaltung der Wasserausgabeeinrichtung so gewählt werden,
dass unerwünschte Stellungen der Wasserausgaberichtung vermieden werden. Beispielsweise
kann die Wasserausgaberichtung dahingehend festgelegt sein, dass diese parallel zu
einer gewünschten Ebene ausgerichtet ist, jedoch unterschiedliche Neigungen aufweisen
kann. Somit kann nach Montage der Auslaufeinheit an einer Wasserausgabeeinrichtung
eine gewünschte Neigung durch den Benutzer eingestellt werden.
[0012] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die bevorzugte Schwenkachse
durch eine Führung des Strömungshindernisses der Mischstufe durch die Zerlegerstufe
und/oder ein Gehäuseteil der sanitären Auslaufeinheit festgelegt ist. Alternativ oder
zusätzlich kann vorgesehen sein, dass die bevorzugte Schwenkachse durch eine Führung
der Auslaufstufe durch die Zerlegerstufe und/oder ein Gehäuseteil der sanitären Auslaufeinheit
festgelegt ist. Hierbei kann jeweils vorgesehen sein, dass die Führung ein Schwenklager
bildet.
[0013] Somit sind unterschiedliche Formen der Festlegung einer bevorzugten Schwenkachse
realisierbar. Beispielsweise können auch mehrere bevorzugte Schwenkachsen vorgesehen
sein. Die bevorzugte Schwenkachse ist somit durch die Bauteile der sanitären Auslaufeinheit
festlegbar.
[0014] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass das Strömungshindernis
der Mischstufe mit der Zerlegerstufe formschlüssig verbunden ist. Das Strömungshindernis
der Mischstufe kann mit der Zerlegerstufe alternativ oder zusätzlich stoffschlüssig,
insbesondere einstückig, verbunden sein. Das Strömungshindernis der Mischstufe kann
mit der Zerlegerstufe alternativ oder zusätzlich monolithisch ausgebildet sein.
[0015] Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass das Strömungshindernis der
Mischstufe mit der Auslaufstufe formschlüssig verbunden ist. Das Strömungshindernis
der Mischstufe kann mit der Auslaufstufe alternativ oder zusätzlich stoffschlüssig,
insbesondere einstückig, verbunden sein. Das Strömungshindernis der Mischstufe kann
mit der Auslaufstufe alternativ oder zusätzlich monolithisch ausgebildet sein.
[0016] Somit kann je nach Anforderungen eine gewünschte Art der Verbindung des Strömungshindernisses
der Mischstufe mit der Zerlegerstufe und/oder mit der Auslaufstufe gewählt werden.
Die genannten Bauteile können vorteilhaft hinsichtlich ihrer Position und/oder Orientierung
festgelegt sein.
[0017] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass das Strömungshindernis
der Mischstufe eine Tragestruktur aufweist, an welche quer zu der Hauptströmungsrichtung
orientierte Strömungshindernisse angeformt sind.
[0018] Somit können die Strömungshindernisse eine gewünschte Durchmischung des durch die
sanitäre Auslaufeinheit laufenden Wasserstrahls, beispielsweise mit Luft, erzeugen.
Das Strömungshindernis der Mischstufe kann auf diese Weise einfach entformbar gestaltet
werden, da weitere Einzelteile verzichtbar sein können.
[0019] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die Zerlegerstufe
ein Führungselement aufweist, in welches ein Gegenelement der Tragestruktur eingreift,
wodurch eine Ausrichtung wenigstens einer bevorzugten Schwenkachse festgelegt ist.
[0020] Hierbei können jeweils ein oder mehrere Führungselemente und/oder Gegenelemente vorgesehen
sein. Auf diese Weise kann auf einfache Weise eine Ausrichtung wenigstens einer bevorzugten
Schwenkachse festgelegt sein. Beispielsweise kann das Führungselement eine Gelenkpfanne
und/oder das Gegenelement einen Gelenkkopf darstellen. Je nach gewählter Gelenkart
kann eine unterschiedliche Anzahl und/oder Richtung von Freiheitsgraden bereitgestellt
werden. Beispielsweise kann das Führungselement mit dem Gegenelement derart wirken,
dass eine Ausrichtung wenigstens einer bevorzugten Schwenkachse festgelegt ist, jedoch
eine andere Ausrichtung durch erhöhten Kraftaufwand, aber ohne Beschädigung der sanitären
Auslaufeinheit einstellbar ist.
[0021] Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass die Zerlegerstufe ein Führungselement
aufweist, in welches ein Gegenelement der Tragestruktur eingreift, wodurch ein Schwenken
der Auslaufstufe nur in einer Vorzugsrichtung möglich ist.
[0022] Bei dem Führungselement und/oder dem Gegenelement kann es sich insbesondere um das
bereits beschriebene Führungselement bzw. Gegenelement handeln. Bei dieser Art der
Ausgestaltung können das Führungselement und das Gegenelement derart miteinander wirken,
dass kein anderes Schwenken der Auslaufstufe als in der Vorzugsrichtung bzw. den Vorzugsrichtungen
möglich ist, ohne die Auslaufeinheit zu beschädigen.
[0023] Jeweils zusätzlich kann das Führungselement abströmseitig vorgesehen sein. Jeweils
alternativ oder zusätzlich kann das Gegenelement zuströmseitig vorgesehen sein.
[0024] Das Führungselement bzw. das Gegenelement können somit nahe an dem jeweiligen Gegenstück
angeordnet sein, um vorteilhaft miteinander wirken zu können.
[0025] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die Auslaufstufe
von dem Strömungshindernis der Mischstufe in der Hauptströmungsrichtung kraftbeaufschlagt
ist.
[0026] Somit kann die Auslaufstufe beispielsweise in einer Position fixiert sein. Bei dieser
Position kann es sich beispielsweise um eine Vorzugsposition von mehreren möglichen
Positionen handeln.
[0027] Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass das Strömungshindernis der
Mischstufe von der Zerlegerstufe in der Hauptströmungsrichtung kraftbeaufschlagt ist.
[0028] Das Strömungshindernis der Mischstufe kann somit beispielsweise in einer Position
fixiert sein. Bei dieser Position kann es sich beispielsweise um eine Vorzugsposition
von mehreren möglichen Positionen handeln.
[0029] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die sanitäre Auslaufeinheit
wenigstens ein Gehäuseteil aufweist, in welchem die Auslaufstufe schwenkbar gelagert
ist
[0030] Auf diese Weise können eine oder mehrere Positionen, insbesondere Vorzugspositionen,
der Auslaufstufe festgelegt sein. Ebenfalls kann somit eine Schwenkbarkeit der Auslaufstufe
realisiert werden. Von Vorteil ist es hierbei, wenn die Auslaufstufe von dem Strömungshindernis
der Mischstufe kraftbeaufschlagt und/oder mit dem von der Zerlegerstufe kraftbeaufschlagten
Strömungshindernis der Mischstufe fest verbunden ist. Somit kann ein gewünschter Widerstand
beim Verschwenken der Auslaufstufe realisiert sein. Dieser Widerstand kann so abgestimmt
sein, dass die Auslaufstufe von einem Benutzer leicht verschwenkt werden kann, jedoch
bei Ein- und Ausschalten eines Wasserstrahls nicht durch den Wasserdruck in eine ungewünschte
Position verschwenkt wird.
[0031] Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass die sanitäre Auslaufeinheit
wenigstens ein Gehäuseteil aufweist, welches eine Bewegung der Auslaufstufe in der
Hauptströmungsrichtung limitiert.
[0032] Insbesondere handelt es sich bei dem Gehäuseteil um das zuvor erwähnte Gehäuseteil.
Somit kann durch das Gehäuseteil sichergestellt sein, dass die Auslaufstufe nicht
von der sanitären Auslaufeinheit abfällt. Eine feste, jedoch die Schwenkbarkeit der
Auslaufstufe sicherstellende Lagerung der Auslaufstufe in oder an dem Gehäuseteil
ist somit realisierbar.
[0033] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass das Gehäuseteil
ein Führungselement für ein an der Auslaufstufe vorgesehenes Gegenelement aufweist.
[0034] Somit kann die Auslaufstufe durch ein Zusammenwirken des Führungselements mit dem
Gegenelement vorteilhaft geführt sein.
[0035] Zusätzlich kann es sich bei dem Führungselement um eine Führungsnut handeln. Alternativ
oder zusätzlich kann es sich bei dem Gegenelement um einen Zapfen handeln.
[0036] Führungselement und/oder Gegenelement können somit vorteilhaft gestaltet werden,
um ein Zusammenwirken dieser Elemente zu optimieren.
[0037] Hierbei kann bei in das Gehäuseteil eingesetzter Auslaufstufe eine Ausrichtung wenigstens
einer bevorzugten Schwenkachse festgelegt sein.
[0038] Das Zusammenwirken von Führungselement und Gegenelement kann somit, beispielsweise
durch die bereits beschriebene Art der Ausgestaltung als Führungsnut und Zapfen, derart
gestaltet sein, dass die Ausrichtung wenigstens einer bevorzugten Schwenkachse ohne
weiteres festgelegt ist, wenn die Auslaufstufe in das Gehäuseteil eingesetzt ist.
Die Montage und Benutzung der Auslaufeinheit lässt sich somit vereinfachen.
[0039] Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass bei in das Gehäuseteil eingesetzter
Auslaufstufe ein Schwenken der Auslaufstufe nur in einer Vorzugsrichtung möglich ist.
[0040] Das beschriebene Zusammenwirken von Führungselement und Gegenelement kann somit auch
derart ausgestaltet sein, dass dem Benutzer nur eine herstellerseitig gewünschte Art
und Weise der Ausrichtung der Auslaufstufe ermöglicht wird. Somit kann der Hersteller
der Auslaufeinheit Einfluss auf die Ausrichtung eines von der Auslaufeinheit ausgegebenen
Wasserstrahls nehmen. Es kann beispielsweise sichergestellt werden, dass eine mit
der Auslaufeinheit ausgestattete Wasserauslaufvorrichtung stets einen gewünschten,
vorteilhaften optischen und/oder haptischen Eindruck bei Benutzern und/oder Beobachtern
erzeugt.
[0041] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung kann vorgesehen sein, eine Außenfläche der
Auslaufstufe eine Kugelzone beschreibt. Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen
sein, dass eine Innenfläche des wenigstens einen Gehäuseteils eine Kugelzone beschreibt.
[0042] Somit können einander kontaktierende Flächen der Auslaufstufe und des Gehäuseteils,
insbesondere des zuvor erwähnten Gehäuseteils und/oder wenn die Auslaufstufe wie zuvor
beschrieben in dem Gehäuseteil angeordnet und/oder gelagert ist, aufeinander abgestimmt
sein. Eine Bewegung der Auslaufstufe in dem Gehäuseteil kann somit leicht ermöglicht
sein. Auf diese Weise können auch gewünschte und/oder mehrere mögliche Ausrichtungen
der Auslaufstufe in dem Gehäuseteil vorgebbar sein. Beispielsweise kann die Lagerung
der Auslaufstufe in dem Gehäuseteil eine Menge von Ausrichtungen der Auslaufstufe
ermöglichen, wobei durch die zuvor beschriebene Lagerung des Strömungshindernisses
der Mischstufe an der Zerlegerstufe und/oder der Auslaufstufe an des Strömungshindernisses
der Mischstufe nur eine Teilmenge dieser Ausrichtungen der Auslaufstufe tatsächlich
zugänglich ist.
[0043] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die Auslaufstufe
mehrere Vorzugspositionen aufweist, wobei die Auslaufstufe aus einer Vorzugsposition
gegen einen Widerstand in eine andere Vorzugsposition schwenkbar ist.
[0044] Somit können mehrere Vorzugspositionen vorgebbar sein, zwischen denen ein Nutzer
wählen kann. Beispielsweise kann für unterschiedliche denkbare Ausrichtungen der Auslaufeinheit,
beispielsweise bei Einbau in unterschiedliche Wasserausgabeeinrichtungen, eine jeweilige
Vorzugsposition verfügbar gemacht werden, in die die Auslaufstufe je nach Einbauort
schwenkbar ist. Somit ist die Auslaufvorrichtung mit unterschiedlichen Wasserausgabeeinrichtungen
verwendbar, wobei jeweils eine einheitliche Ausrichtung des ausgegebenen Wasserstrahls
sichergestellt ist.
[0045] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die Zerlegerstufe
als Lochplatte ausgeführt ist und/oder dass die Auslaufstufe eine Anordnung von hexagonalen
Durchströmöffnungen aufweist.
[0046] Die Zerlegerstufe kann somit auf unterschiedliche Weise zur Aufteilung des zulaufenden
Wasserstrahls geeignet sein.
[0047] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die sanitäre Auslaufeinheit
ein hülsenförmiges Gehäuseteil mit einem Außengewinde aufweist. Alternativ oder zusätzlich
kann vorgesehen sein, dass die sanitäre Auslaufeinheit ein Vorsatzsieb aufweist. Alternativ
oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass die sanitäre Auslaufeinheit einen Mengenregler
aufweist. Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass die sanitäre Auslaufeinheit
als belüfteter Strahlregler ausgeführt ist.
[0048] Je nach Wunsch kann die sanitäre Auslaufeinheit somit unterschiedlich gestaltet sein.
[0049] Alternativ oder zusätzlich sind zur Lösung der genannten Aufgabe erfindungsgemäß
die Merkmale des nebengeordneten, auf eine Sanitärarmatur gerichteten Anspruchs vorgesehen.
Insbesondere wird somit zur Lösung der genannten Aufgabe bei Sanitärarmaturen der
eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass diese eine erfindungsgemäße
sanitäre Auslaufeinheit aufweisen.
[0050] Die Vorteile der sanitären Auslaufeinheit können somit bei Sanitärarmaturen genutzt
werden.
[0051] Zusätzlich kann vorgesehen sein, dass die sanitäre Auslaufeinheit mit einem Gewinde
in ein Gegengewinde der Sanitärarmatur einschraubbar ist.
[0052] Somit kann die sanitäre Auslaufeinheit auf einfache Weise montiert werden.
[0053] Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen näher beschrieben, ist jedoch
nicht auf die Ausführungsbeispiele beschränkt. Weitere Ausführungsbeispiele ergeben
sich durch Kombination der Merkmale einzelner oder mehrerer Ansprüche untereinander
und/oder mit einzelnen oder mehreren Merkmalen der Ausführungsbeispiele.
[0054] Es zeigen:
- Figur 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Auslaufeinheit in einer seitlichen
Schnittansicht,
- Figur 2
- das Ausführungsbeispiel aus Figur 1 in einer perspektivischen Schnittansicht von oben,
- Figur 3
- das Ausführungsbeispiel aus den Figuren 1 und 2 in einer perspektivischen Schnittansicht
von unten,
- Figur 4
- das Ausführungsbeispiel aus den Figuren 1 bis 3 in einer perspektivischen Explosionsdarstellung
von unten,
- Figur 5
- das Ausführungsbeispiel aus den Figuren 1 bis 4 in einer perspektivischen Explosionsdarstellung
von oben,
- Figur 6
- ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Auslaufeinheit in einer seitlichen
Schnittansicht,
- Figur 7
- das Ausführungsbeispiel aus Figur 6 in einer perspektivischen Schnittansicht von oben,
- Figur 8
- das Ausführungsbeispiel aus den Figuren 6 und 7 in einer perspektivischen Schnittansicht
von unten,
- Figur 9
- das Ausführungsbeispiel aus den Figuren 6 bis 8 in einer perspektivischen Explosionsdarstellung
von unten,
- Figur 10
- das Ausführungsbeispiel aus den Figuren 6 bis 9 in einer perspektivischen Explosionsdarstellung
von der Seite,
- Figur 11
- ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Auslaufeinheit in einer teilweisen
Schnittansicht,
- Figur 12
- das Ausführungsbeispiel aus Figur 11 in einer perspektivischen Schnittansicht von
der Seite,
- Figur 13
- das Ausführungsbeispiel aus den Figuren 11 und 12 in einer perspektivischen Schnittansicht
von der Seite mit geschwenkter Mischstufe und Auslaufstufe,
- Figur 14
- das Ausführungsbeispiel aus den Figuren 11 bis 13 in einer perspektivischen Explosionsdarstellung
von unten,
- Figur 15
- das Ausführungsbeispiel aus den Figuren 11 bis 14 in einer perspektivischen Explosionsdarstellung
von oben,
- Figur 16
- ein viertes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Auslaufeinheit in einer teilweisen
Schnittansicht,
- Figur 17
- das Ausführungsbeispiel aus Figur 16 in einer perspektivischen Schnittansicht von
oben,
- Figur 18
- das Ausführungsbeispiel aus den Figuren 16 und 17 in einer perspektivischen Schnittansicht
von oben entlang einer weiteren Schnittebene,
- Figur 19
- das Ausführungsbeispiel aus den Figuren 16 bis 18 in einer perspektivischen Explosionsdarstellung
von der Seite,
- Figur 20
- das Ausführungsbeispiel aus den Figuren 16 bis 19 in einer perspektivischen Explosionsdarstellung
von oben,
- Figur 21
- ein fünftes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Auslaufeinheit in einer seitlichen
Schnittansicht.
[0055] Die Figuren zeigen vier verschiedene Ausführungsbeispiele von erfindungsgemäßen sanitären
Auslaufeinheiten 1. Diese Ausführungsbeispiele werden im Folgenden zusammenhängend
beschrieben, wobei Merkmale einzelner Ausführungsbeispiele, die in Bezug auf ein oder
mehrere bestimmte Ausführungsbeispiele beschrieben werden, auch bei weiteren Ausführungsbeispielen
realisiert sein können. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind nicht in sämtlichen
Abbildungen sämtliche sichtbaren Bauteile mit Bezugszeichen versehen.
[0056] Die Figuren zeigen jeweils eine sanitäre Auslaufeinheit 1 mit einer Zerlegerstufe
2, einem der Zerlegerstufe 2 in einer Hauptströmungsrichtung 3 nachgelagerten Strömungshindernis
einer Mischstufe 4 und einer dem Strömungshindernis der Mischstufe 4 in der Hauptströmungsrichtung
3 nachgelagerten Auslaufstufe 5, die um wenigstens eine Schwenkachse 6 schwenkbar
ist. Bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 bis 5 ist das Strömungshindernis der
Mischstufe 4 mit der Zerlegerstufe 2 fest verbunden. Bei den übrigen Ausführungsbeispielen
ist das Strömungshindernis der Mischstufe 4 mit der Auslaufstufe 5 fest verbunden.
[0057] Bei den Ausführungsbeispielen der Figuren 11 bis 20 ist die wenigstens eine Schwenkachse
6 eine bevorzugte Schwenkachse 6 mit einer gegenüber der sanitären Auslaufeinheit
1 festgelegten Orientierung. In einem nicht gezeigten Ausführungsbeispiel kann wenigstens
eine von mehreren Schwenkachsen eine bevorzugte Schwenkachse mit einer gegenüber der
sanitären Auslaufeinheit festgelegten Orientierung ist.
[0058] In dem Ausführungsbeispiel der Figuren 11 bis 15 ist die bevorzugte Schwenkachse
6 durch eine Führung der Auslaufstufe 5 durch ein Gehäuseteil 7 der sanitären Auslaufeinheit
1 festgelegt. In dem Ausführungsbeispiel der Figuren 16 bis 20 ist die bevorzugte
Schwenkachse 6 durch eine Führung des Strömungshindernisses der Mischstufe 4 durch
die Zerlegerstufe 2 festgelegt. Die Führung bildet hierbei ein Schwenklager 26.
[0059] In dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 bis 5 ist das Strömungshindernis der Mischstufe
4 mit der Zerlegerstufe 2 stoffschlüssig, nämlich einstückig, verbunden und monolithisch
ausgebildet. In den Ausführungsbeispielen der Figuren 6 bis 21 ist das Strömungshindernis
der Mischstufe 4 mit der Auslaufstufe 5 stoffschlüssig, nämlich einstückig, verbunden
und monolithisch ausgebildet. In nicht gezeigten Ausführungsbeispielen kann die genannte
Verbindung auch formschlüssig ausgeführt sein.
[0060] In sämtlichen Ausführungsbeispielen weist das Strömungshindernis der Mischstufe 4
eine Tragestruktur 8 auf. An die Tragestruktur 8 sind quer zu der Hauptströmungsrichtung
3 orientierte Strömungshindernisse 9 angeformt.
[0061] Bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 16 bis 20 weist die Zerlegerstufe 2 abströmseitig
ein Führungselement 10 auf, in welches ein zuströmseitiges Gegenelement 11 der Tragestruktur
8 eingreift, wodurch eine Ausrichtung wenigstens einer bevorzugten Schwenkachse 6
festgelegt ist und wodurch ein Schwenken der Auslaufstufe 5 nur in einer Vorzugsrichtung
möglich ist.
[0062] In den Ausführungsbeispielen der Figuren 1 bis 20 ist die Auslaufstufe 5 von dem
Strömungshindernis der Mischstufe 4 und das Strömungshindernis der Mischstufe 4 von
der Zerlegerstufe 2 in der Hauptströmungsrichtung 3 kraftbeaufschlagt. Dies ergibt
sich bei den nicht stoffschlüssig verbundenen Komponenten durch geeignet geformte
Fortsätze 12. Bei dem Ausführungsbeispiel der Figur 21 ist das Strömungshindernis
der Mischstufe 4 von der Zerlegerstufe 2 beabstandet. Auf die genannten Weisen ist
eine Vorspannung zwischen der Auslaufstufe 5 und dem Strömungshindernis der Mischstufe
4 und/oder dem Strömungshindernis der Mischstufe 4 und der Zerlegerstufe 2 ausgebildet.
In sämtlichen Ausführungsbeispielen weist die sanitäre Auslaufeinheit 1 wenigstens
ein Gehäuseteil 7 auf, in welchem die Auslaufstufe 5 schwenkbar gelagert ist und welches
eine Bewegung der Auslaufstufe 5 in der Hauptströmungsrichtung 3 limitiert.
[0063] Bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 11 bis 15 weist das Gehäuseteil 7 ein Führungselement
13, nämlich eine Führungsnut 14, für ein an der Auslaufstufe 5 vorgesehenes Gegenelement
15, nämlich einen Zapfen 16, auf. Hierbei bei in das Gehäuseteil 7 eingesetzter Auslaufstufe
5 eine Ausrichtung wenigstens einer bevorzugten Schwenkachse 6 festgelegt und ein
Schwenken der Auslaufstufe 5 nur in einer Vorzugsrichtung möglich.
[0064] In sämtlichen Ausführungsbeispielen beschreiben eine Außenfläche 17 der Auslaufstufe
5 und eine Innenfläche 18 des wenigstens einen Gehäuseteils 7 eine Kugelzone.
[0065] Bei einem nicht gezeigten Ausführungsbeispiel weist die Auslaufstufe mehrere Vorzugspositionen
auf, wobei die Auslaufstufe aus einer Vorzugsposition gegen einen Widerstand in eine
andere Vorzugsposition schwenkbar ist.
[0066] In sämtlichen Ausführungsbeispielen ist die Zerlegerstufe 2 als Lochplatte 19 ausgeführt.
Außerdem weist die Auslaufstufe 5 eine Anordnung 20 von hexagonalen Durchströmöffnungen
21 auf. Die sanitäre Auslaufeinheit 1 weist ferner ein hülsenförmiges Gehäuseteil
7 mit einem Außengewinde 22, ein Vorsatzsieb 23 und einen Mengenregler 24 auf und
ist als belüfteter Strahlregler 25 ausgeführt. Die sanitäre Auslaufeinheit 1 kann
eine Reduzierstufe, vorzugsweise mit dem genannten und/oder wenigstens einem weiteren
Mengenregler, aufweisen.
[0067] Die erfindungsgemäße Auslaufeinheit 1 kann mit einer nicht gezeigten Sanitärarmatur
verwendet bzw. mit dieser verbunden werden. Hierbei kann die erfindungsgemäße Auslaufeinheit
1 mit einem Gewinde, nämlich dem Außengewinde 22, in ein Gegengewinde der Sanitärarmatur
einschraubbar sein.
[0068] Ausführungsbeispiele der Erfindung können beispielsweise als High Flow Variante oder
Low Flow Variante ausgebildet sein. Eine High Flow Variante kann beispielsweise von
einer Low Flow Variante durch eine hohe Durchflussklasse unterscheidbar sein. Beispielsweise
kann ein Strahlregler der Abmessung 16.5 x 1, der einen Strahldurchmesser von 11mm
erzeugt, ab einer Durchflussklasse von 5 l/min im High Flow Regime arbeiten, und ein
Strahlregler der Abmessung 24 x 1, der einen Strahldurchmesser von 18 mm erzeugt,
ab einer Durchflussklasse von 12 l/min. Allgemein oder zusätzlich kann man beispielsweise
sagen, dass sich das High Flow Regime von dem Low Flow Regime dadurch unterscheidet,
dass bei einem High Flow Regime die auf ein Strömungshindernis auftreffenden Einzelstrahlen
so stark abgelenkt werden, dass sie benachbarte Einzelstrahlen stören, insbesondere
ablenken und/oder zerstäuben, während dies im Low Flow Regime nicht der Fall sein
kann. Dies kann bedeuten, dass eine Ausrichtung der Strömungshindernisse auf die Zerlegerdüsen
im Low Flow Regime und/oder für Low Flow sanitäre Einsetzteile, insbesondere Low Fow
Strahlregler, wichtiger ist, als im High Flow Regime und/oder für High Flow sanitäre
Einsetzteile, insbesondere High Fow Strahlregler. Es kann beispielsweise mit einer
vorgeschalteten Reduzierstufe, insbesondere einem Mengenregler, eine Durchflussmenge
pro Zeiteinheit definierbar sein, die einen Betrieb im Low Flow Regime oder im High
Flow Regime nach sich zieht.
[0069] Es wird somit eine sanitäre Auslaufeinheit 1 mit einer Zerlegerstufe 2, einem der
Zerlegerstufe 2 in einer Hauptströmungsrichtung 3 nachgelagerten Strömungshindernis
der Mischstufe 4 und einer dem Strömungshindernis der Mischstufe 4 in der Hauptströmungsrichtung
3 nachgelagerten Auslaufstufe 5, die um wenigstens eine Schwenkachse 6 schwenkbar
ist, vorgeschlagen, wobei das Strömungshindernis der Mischstufe 4 mit der Zerlegerstufe
2 und/oder mit der Auslaufstufe 5 fest verbunden ist. Ferner wird eine Sanitärarmatur
mit einer erfindungsgemäßen sanitären Auslaufeinheit 1 vorgeschlagen.
Bezugszeichenliste
[0070]
- 1
- sanitäre Auslaufeinheit
- 2
- Zerlegerstufe
- 3
- Hauptströmungsrichtung
- 4
- Strömungshindernis der Mischstufe
- 5
- Auslaufstufe
- 6
- Schwenkachse
- 7
- Gehäuseteil
- 8
- Tragestruktur
- 9
- Strömungshindernis
- 10
- Führungselement
- 11
- Gegenelement
- 12
- Fortsatz
- 13
- Führungselement
- 14
- Führungsnut
- 15
- Gegenelement
- 16
- Zapfen
- 17
- Außenfläche
- 18
- Innenfläche
- 19
- Lochplatte
- 20
- Anordnung
- 21
- Durchströmöffnung
- 22
- Außengewinde
- 23
- Vorsatzsieb
- 24
- Mengenregler
- 25
- Strahlregler
- 26
- Schwenklager
1. Sanitäre Auslaufeinheit (1) mit einer Zerlegerstufe (2), einem der Zerlegerstufe (2)
in einer Hauptströmungsrichtung (3) nachgelagerten Strömungshindernis einer Mischstufe
(4) und einer dem Strömungshindernis der Mischstufe (4) in der Hauptströmungsrichtung
(3) nachgelagerten Auslaufstufe (5), die um wenigstens eine Schwenkachse (6) schwenkbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Strömungshindernis der Mischstufe (4) mit der Zerlegerstufe (2) und/oder mit
der Auslaufstufe (5) fest verbunden ist.
2. Sanitäre Auslaufeinheit (1) nach dem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Schwenkachse (6) und/oder wenigstens eine von mehreren Schwenkachsen
(6) eine bevorzugte Schwenkachse (6) mit einer gegenüber der sanitären Auslaufeinheit
(1) festgelegten Orientierung ist.
3. Sanitäre Auslaufeinheit (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die bevorzugte Schwenkachse (6) durch eine Führung des Strömungshindernisses der
Mischstufe (4) und/oder der Auslaufstufe (5) durch die Zerlegerstufe (2) und/oder
ein Gehäuseteil (7) der sanitären Auslaufeinheit (1) festgelegt ist, insbesondere
wobei die Führung ein Schwenklager (26) bildet.
4. Sanitäre Auslaufeinheit (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Strömungshindernis der Mischstufe (4) mit der Zerlegerstufe (2) und/oder mit
der Auslaufstufe (5) formschlüssig und/oder stoffschlüssig, insbesondere einstückig,
verbunden und/oder monolithisch ausgebildet ist.
5. Sanitäre Auslaufeinheit (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Strömungshindernis der Mischstufe (4) eine Tragestruktur (8) aufweist, an welche
quer zu der Hauptströmungsrichtung (3) orientierte Strömungshindernisse (9) angeformt
sind.
6. Sanitäre Auslaufeinheit (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerlegerstufe (2) vorzugsweise abströmseitig ein Führungselement (10) aufweist,
in welches ein vorzugsweise zuströmseitiges Gegenelement (11) der Tragestruktur (8)
eingreift, wodurch eine Ausrichtung wenigstens einer bevorzugten Schwenkachse (6)
festgelegt ist und/oder ein Schwenken der Auslaufstufe (5) nur in einer Vorzugsrichtung
möglich ist.
7. Sanitäre Auslaufeinheit (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslaufstufe (5) von dem Strömungshindernis der Mischstufe (4) und/oder das Strömungshindernis
der Mischstufe (4) von der Zerlegerstufe (2) in der Hauptströmungsrichtung (3) kraftbeaufschlagt
ist/sind und/oder dass eine Vorspannung zwischen der Auslaufstufe (5) und dem Strömungshindernis
der Mischstufe (4) und/oder dem Strömungshindernis der Mischstufe (4) und der Zerlegerstufe
(2) ausgebildet ist.
8. Sanitäre Auslaufeinheit (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die sanitäre Auslaufeinheit (1) wenigstens ein Gehäuseteil (7) aufweist, in welchem
die Auslaufstufe (5) schwenkbar gelagert ist und/oder welches eine Bewegung der Auslaufstufe
(5) in der Hauptströmungsrichtung (3) limitiert.
9. Sanitäre Auslaufeinheit (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseteil (7) ein Führungselement (13), insbesondere eine Führungsnut (14),
für ein an der Auslaufstufe (5) vorgesehenes Gegenelement (15), insbesondere einen
Zapfen (16), aufweist, wobei bei in das Gehäuseteil (7) eingesetzter Auslaufstufe
(5) eine Ausrichtung wenigstens einer bevorzugten Schwenkachse (6) festgelegt ist
und/oder ein Schwenken der Auslaufstufe (5) nur in einer Vorzugsrichtung möglich ist.
10. Sanitäre Auslaufeinheit (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Außenfläche (17) der Auslaufstufe (5) und/oder eine Innenfläche (18) des wenigstens
einen Gehäuseteils (7) eine Kugelzone beschreibt.
11. Sanitäre Auslaufeinheit (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslaufstufe (5) mehrere Vorzugspositionen aufweist, wobei die Auslaufstufe (5)
aus einer Vorzugsposition gegen einen Widerstand in eine andere Vorzugsposition schwenkbar
ist.
12. Sanitäre Auslaufeinheit (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die sanitäre Auslaufeinheit (1) eine Reduzierstufe, vorzugsweise mit einem Mengenregler,
aufweist.
13. Sanitäre Auslaufeinheit (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die sanitäre Auslaufeinheit (1) ein hülsenförmiges Gehäuseteil (7) mit einem Außengewinde
(22) und/oder ein Vorsatzsieb (23) und/oder einen Mengenregler (24) aufweist und/oder
als belüfteter Strahlregler (25) ausgeführt ist.
14. Sanitärarmatur mit einer sanitären Auslaufeinheit (1) nach einem der vorangehenden
Ansprüche, vorzugsweise wobei die sanitäre Auslaufeinheit (1) mit einem Gewinde in
ein Gegengewinde der Sanitärarmatur einschraubbar ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Sanitäre Auslaufeinheit (1) mit einer Zerlegerstufe (2), einer Mischstufe (4), einem
der Zerlegerstufe (2) in einer Hauptströmungsrichtung (3) nachgelagerten Strömungshindernis
der Mischstufe (4) und einer dem Strömungshindernis der Mischstufe (4) in der Hauptströmungsrichtung
(3) nachgelagerten Auslaufstufe (5), die um wenigstens eine Schwenkachse (6) schwenkbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Strömungshindernis der Mischstufe (4) mit der Zerlegerstufe (2) und/oder mit
der Auslaufstufe (5) stoffschlüssig verbunden ist.
2. Sanitäre Auslaufeinheit (1) nach dem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Schwenkachse (6) und/oder wenigstens eine von mehreren Schwenkachsen
(6) eine bevorzugte Schwenkachse (6) mit einer gegenüber der sanitären Auslaufeinheit
(1) festgelegten Orientierung ist.
3. Sanitäre Auslaufeinheit (1) nach dem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die bevorzugte Schwenkachse (6) durch eine Führung des Strömungshindernisses der
Mischstufe (4) durch die Zerlegerstufe (2) und/oder der Auslaufstufe (5) durch ein
Gehäuseteil (7) der sanitären Auslaufeinheit (1) festgelegt ist, insbesondere wobei
die Führung ein Schwenklager (26) bildet.
4. Sanitäre Auslaufeinheit (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Strömungshindernis der Mischstufe (4) mit der Zerlegerstufe (2) und/oder mit
der Auslaufstufe (5) einstückig verbunden und/oder monolithisch ausgebildet ist.
5. Sanitäre Auslaufeinheit (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Strömungshindernis der Mischstufe (4) eine Tragestruktur (8) aufweist, an welche
quer zu der Hauptströmungsrichtung (3) orientierte Strömungshindernisse (9) angeformt
sind.
6. Sanitäre Auslaufeinheit (1) nach dem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerlegerstufe (2) vorzugsweise abströmseitig ein Führungselement (10) aufweist,
in welches ein vorzugsweise zuströmseitiges Gegenelement (11) der Tragestruktur (8)
eingreift, wodurch eine Ausrichtung wenigstens einer bevorzugten Schwenkachse (6)
festgelegt ist und/oder ein Schwenken der Auslaufstufe (5) nur in einer Vorzugsrichtung
möglich ist.
7. Sanitäre Auslaufeinheit (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslaufstufe (5) von dem Strömungshindernis der Mischstufe (4) und/oder das Strömungshindernis
der Mischstufe (4) von der Zerlegerstufe (2) in der Hauptströmungsrichtung (3) kraftbeaufschlagt
ist/sind und/oder dass eine Vorspannung zwischen der Auslaufstufe (5) und dem Strömungshindernis
der Mischstufe (4) und/oder dem Strömungshindernis der Mischstufe (4) und der Zerlegerstufe
(2) ausgebildet ist.
8. Sanitäre Auslaufeinheit (1) nach Anspruch 3 oder einem von Anspruch 3 abhängigen Anspruch
4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslaufstufe (5) in dem Gehäuseteil (7) schwenkbar gelagert ist und/oder dass
das Gehäuseteil (7) eine Bewegung der Auslaufstufe (5) in der Hauptströmungsrichtung
(3) limitiert.
9. Sanitäre Auslaufeinheit (1) nach Anspruch 3 oder einem von Anspruch 3 abhängigen Anspruch
4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseteil (7) ein Führungselement (13), insbesondere eine Führungsnut (14),
für ein an der Auslaufstufe (5) vorgesehenes Gegenelement (15), insbesondere einen
Zapfen (16), aufweist, wobei bei in das Gehäuseteil (7) eingesetzter Auslaufstufe
(5) eine Ausrichtung wenigstens einer bevorzugten Schwenkachse (6) festgelegt ist
und/oder ein Schwenken der Auslaufstufe (5) nur in einer Vorzugsrichtung möglich ist.
10. Sanitäre Auslaufeinheit (1) nach einem der Ansprüche 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Außenfläche (17) der Auslaufstufe (5) und/oder eine Innenfläche (18) des wenigstens
einen Gehäuseteils (7) eine Kugelzone beschreibt.
11. Sanitäre Auslaufeinheit (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslaufstufe (5) mehrere Vorzugspositionen aufweist, wobei die Auslaufstufe (5)
aus einer Vorzugsposition gegen einen Widerstand in eine andere Vorzugsposition schwenkbar
ist.
12. Sanitäre Auslaufeinheit (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die sanitäre Auslaufeinheit (1) eine Reduzierstufe, vorzugsweise mit einem Mengenregler,
aufweist.
13. Sanitäre Auslaufeinheit (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die sanitäre Auslaufeinheit (1) ein hülsenförmiges Gehäuseteil (7) mit einem Außengewinde
(22) und/oder ein Vorsatzsieb (23) und/oder einen Mengenregler (24) aufweist und/oder
als belüfteter Strahlregler (25) ausgeführt ist.
14. Sanitärarmatur mit einer sanitären Auslaufeinheit (1) nach einem der vorangehenden
Ansprüche, vorzugsweise wobei die sanitäre Auslaufeinheit (1) mit einem Gewinde in
ein Gegengewinde der Sanitärarmatur einschraubbar ist.