[0001] Die Erfindung betrifft eine Lamellenstore zur Regulierung des Lichtdurchgangs durch
eine Öffnung in einer Baute und ein Getriebe zum Antreiben eines Storenbehangs.
[0002] Eine Lamellenstore, auch als Raffstore bezeichnet, wird verwendet, um den Lichtdurchgang
durch Öffnungen in einer Baute, bzw. die Menge an durch die Öffnung durchtretendem
Licht, zu regulieren. Die Lamellenstore wird also verwendet, um Öffnungen in einer
Baute teilweise oder ganz zu verschliessen oder freizugeben.
[0003] Zu diesem Zweck umfasst die Lamellenstore bewegliche in der Öffnung positionierbare
Lamellen. Die Lamellen bilden eine Art von Storenbehang. In der Öffnung positionierte
Lamellen bilden einen Lichtschutz, indem sie Licht daran hindern durch die Öffnung
in die Baute zu gelangen. Somit bilden in der Öffnung positionierte Lamellen auch
einen Sichtschutz. Je nach Ausgestaltung der Lamellen können diese auch einen Sonnenschutz
(UV-Schutz) oder einen Witterungsschutz bilden. Die Lamellen und die Lamellenstore
können auch so ausgestaltet sein, dass die Lamellen eine Durchgangssperre, also Sicherheitselemente
bilden.
[0004] Lamellenstoren umfassen typischerweise seitliche Führungen, eine Endschiene, eine
antreibbare Welle, Zugelemente und Hängeelemente. Im Betriebszustand ist die Endschiene
über die Zugelemente und sind die Lamellen über die Hängeelemente mit der antreibbaren
Welle so verbunden, dass durch ein Antreiben der antreibbaren Welle die Endschiene
und die Lamellen in den seitlichen Führungen geführt absenk- und aufziehbar sind.
[0005] Die Endschiene ist aus einer oberen Endlage in eine untere Endlage absenkbar. Mit
der Endschiene in der oberen Endlage befindet sich die Lamellenstore in einer offenen
Stellung, in welcher die Lamellen auf der Endschiene aufgestapelt sind und die Öffnung
der Baute freigegeben ist. Mit der Endschiene in der unteren Endlage befindet sich
die Lamellenstore in einer geschlossenen Stellung, in welcher die Lamellen innerhalb
der Öffnung der Baute positioniert und von der Endschiene abgestapelt sind.
[0006] Beim Absenken der Endschiene aus der oberen Endlage werden die Lamellen von der Endschiene
abgestapelt. Die so abgestapelten Lamellen hängen dann an den Hängeelementen und sind
innerhalb der Öffnung positioniert bzw. gehalten. Beim Aufziehen der Endschiene aus
der unteren Endlage werden die an den Hängeelementen hängenden Lamellen auf die Endschiene
aufgestapelt und mit der Endschiene aufgezogen.
[0007] Hängeelemente können als Wendeelemente, beispielsweise als Wendebänder, Wendeschnüre
oder Wendeseile, ausgebildet sein, die beidseits der Lamellenlängsachse im Bereich
der Längskanten der Lamellen an den Lamellenrändern befestigt sind. Über solche Wendeelemente
ist die Neigung der an den Hängeelementen hängenden Lamellen verstellbar. Beispielsweise
können die Lamellen aus einer Schrägstellung in eine Horizontalstellung verstellbar
sein bzw. aus einer Horizontalstellung in eine Schrägstellung verstellbar sein.
[0008] Um bei Gebäuden eine möglichst offene Sicht von innerhalb des Gebäudes nach Draussen
bereitzustellen, erstrecken sich die Öffnungen in den Wänden oft von der Decke bis
zum Boden und über eine maximale Breite. D.h. der untere Öffnungsrand erstreckt sich
auf der Höhe des Bodens bzw. bündig auf dem Niveau des Bodens und der obere Öffnungsrand
entsprechend auf der Höhe der Decke bzw. bündig zum Niveau der Decke. In eine solche
Öffnung werden Fenster eingesetzt, deren Glas sich ebenfalls von der Decke bis zum
Boden und über eine maximale Breite erstreckt.
[0009] Entsprechende Glasflächen und somit Öffnungen, durch welche Licht bzw. Strahlung
von aussen in die Baute aber auch von innerhalb der Baute nach aussen gelangen kann,
haben einen wesentlichen Einfluss auf das Raumklima innerhalb der Baute und die Bewohnbarkeit
der Baute.
[0010] Zur Bereitstellung eines angenehmen Raumklimas und für die Bewohnbarkeit muss der
Lichtdurchgang durch solche Öffnungen kontrollierbar bzw. regulierbar sein.
[0011] Unterschiedliche Lamellenstoren bzw. Lamellenstorensysteme, welche dies ermöglichen,
sind bekannt.
[0012] Es ist nun eine Aufgabe der Erfindung eine Lamellenstore bereitzustellen, welche
eine flexiblere Kontrolle bzw. Regulierung des Licht- bzw. Strahlungsdurchgangs durch
Öffnungen in einer Baute ermöglicht.
[0013] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Lamellenstore gemäss den Merkmalen des Anspruchs
1 und durch ein Getriebe zum Antreiben eines Storenbehangs gemäss den Merkmalen des
Anspruchs 11. Die jeweiligen abhängigen Ansprüche betreffen bevorzugte Ausführungsformen
der Lamellenstore bzw. des Getriebes.
[0014] Die Erfindung betrifft eine Lamellenstore zur Regulierung des Lichtdurchgangs durch
eine Öffnung in einer Baute.
[0015] Dazu umfasst die Lamellenstore eine Welle, die antreibbar ist, mindestens ein Getriebe,
das von der Welle antreibbar ist, und das eine Aufzugsspule aufweist, eine Endschiene,
mindestens ein Zugelement, durch das die Endschiene mit der Aufzugsspule verbunden
ist und das auf die Aufzugsspule wickelbar ist, und Lamellen, die über Hängeelemente
mit dem mindestens einen Getriebe verbunden sind.
[0016] Dabei umfasst das mindestens eine Getriebe ein mit der Welle drehfest verbundenes
Antriebselement, eine Hängeelementspulvorrichtung und eine Kopplungseinrichtung.
[0017] Im montierten Zustand sind die Hängeelemente auf die Hängeelementspulvorrichtung
auf- und von der Hängeelementspulvorrichtung abwickelbar.
[0018] Im montierten Zustand sind zum Antreiben der Aufzugsspule und der Hängeelementspulvorrichtung
die Aufzugsspule und die Hängeelementspulvorrichtung durch die Kopplungseinrichtung
mit dem Antriebselement so koppelbar, dass durch ein, insbesondere wahlweises, Antreiben
der Aufzugsspule die Endschiene absenk- und aufziehbar ist, und durch ein, insbesondere
wahlweises, Antreiben der Hängeelementspulvorrichtung die oberste der Lamellen absenk-
und aufziehbar ist.
[0019] Die Welle kann eine metallische Welle bzw. metallische Antriebswelle, beispielsweise
aus Stahl oder Aluminium, sein. Die Welle kann einen runden, kreislinienförmigen oder
eckigen Querschnitt aufweisen. Die Welle kann eine Sechskantwelle sein.
[0020] Die Welle kann mit einem Antriebsmotor verbunden sein, sodass die Welle vom Antriebsmotor
antreibbar ist. Zur Steuerung des Antriebsmotors kann die Lamellenstore eine Steuerung
aufweisen. Der Antriebsmotor kann ein Induktionsmotor sein. Der Antriebsmotor und/oder
die Steuerung können jeweils einen Empfänger zum drahtlosen Empfangen von Steueranweisungen
aufweisen.
[0021] Die Welle kann eine Verbindungsvorrichtung zur Verbindung der Welle mit einer Kurbelstange
aufweisen. Die Welle kann über die Verbindungsvorrichtung mit der Kurbelstange verbunden
sein. Dann lässt sich die Welle durch, insbesondere händische, Betätigung der Kurbelstange
antreiben.
[0022] Das mindestens eine Getriebe umfasst einen Antrieb bzw. ein Antriebselement und mindestens
einen Abtrieb bzw. mindestens ein Abtriebselement. Die Aufzugsspule bildet einen ersten
Abtrieb bzw. ein erstes Abtriebselement und die Hängeelementspulvorrichtung bildet
eine Abtriebsvorrichtung mit einem zweiten Abtrieb bzw. einem zweiten Abtriebselement.
Die Abtriebsvorrichtung kann einen dritten Abtrieb bzw. ein drittes Abtriebselement
aufweisen. Das mindestens eine Getriebe kann ein Gehäuse aufweisen. Das mindestens
eine Getriebe kann über das Gehäuse mit einem Storenkasten verbindbar sein.
[0023] Die Aufzugsspule kann einen zylindrischen Rohrabschnitt und an jedem stirnseitigen
Ende des zylindrischen Rohrabschnitts jeweils einen seitlichen Flansch aufweisen.
Der zylindrische Rohrabschnitt kann einen kreislinienförmigen Innenwandquerschnitt
aufweisen, der auf eine Gleitlagerhülse mit einem kreislinienförmigen Aussenwandquerschnitt
aufsteckbar ist.
[0024] Der zylindrische Rohrabschnitt kann eine Befestigungsvorrichtung zum formschlüssigen
und/oder kraftschlüssigen Festhalten eines Zugelementendes aufweisen. Die Befestigungsvorrichtung
kann einen Steckspalt zum Einstecken eines Zugelementendes in einer Steckrichtung
quer zur Mittenachse des zylindrischen Rohrabschnitts aufweisen. Der Steckspalt kann
sich parallel zur Mittenachse des zylindrischen Rohrabschnitts und quer zur Mittenachse
des zylindrischen Rohrabschnitts erstrecken. Auf den zylindrischen Rohrabschnitt,
insbesondere auf die Aussenwand des zylindrischen Rohrabschnitts, ist das mindestens
eine Zugelement durch Drehen des zylindrischen Rohrabschnitts um seine Mittenachse
in eine erste Drehrichtung aufwickelbar. Durch Drehen des zylindrischen Rohrabschnitts
um seine Mittenachse in eine zweite Drehrichtung entgegen der ersten Drehrichtung,
ist das mindestens eine Zugelement vom zylindrischen Rohrabschnitt abwickelbar. Dazu
kann der zylindrische Rohrabschnitt einen kreislinienförmigen Aussenwandquerschnitt
aufweisen. Die seitlichen Flansche können sich jeweils in radialer Richtung so weit
erstrecken, dass sie das aufgewickelte mindestens eine Zugelement radial überragen.
[0025] Das mindestens eine Zugelement kann ein Band, eine Schnur, ein Seil, ein Draht oder
Ähnliches sein.
[0026] Eines der zwei Zugelementenden ist mit der Aufzugsspule verbunden, das andere der
zwei Zugelementenden ist mit der Endschiene verbunden. Die Zugelementenden sind Zugelementenden
des mindestens einen Zugelements.
[0027] Die Lamellenstore kann beispielsweise zwei, drei, vier oder mehr Zugelemente aufweisen.
Dann umfasst die Lamellenstore zwei, drei, vier oder mehr Getriebe. D.h. die Lamellenstore
kann für jedes Zugelement jeweils ein Getriebe umfassen. Je länger die Lamellen der
Lamellenstore sind, desto mehr Zugelemente und desto mehr Getriebe umfasst die Lamellenstore.
[0028] Der Storenbehang umfasst die Lamellen und die Endschiene. Die Endschiene, ist das
unterste Element des Storenbehangs. D.h. die Lamellen sind im montierten Zustand über
der Endschiene, insbesondere zwischen der Endschiene und der Welle, angeordnet.
[0029] Die Lamellen können Blechlamellen oder Profillamellen, beispielsweise aus Aluminium
sein.
[0030] Die oberste der Lamellen, ist diejenige Lamelle, die im montierten Zustand zur Endschiene
in vertikaler Richtung den grössten Abstand aufweist.
[0031] Ein Hängeelement kann ein Band, eine Schnur, ein Seil, ein Draht oder Ähnliches sein.
[0032] Das Antriebselement kann einen rohrförmigen Verbindungsabschnitt aufweisen. Der rohrförmige
Verbindungsabschnitt kann einen Innenwandquerschnitt aufweisen, der so ausgestaltet
ist, dass der rohrförmige Verbindungsabschnitt auf die Welle aufsteckbar ist. Der
rohrförmige Verbindungsabschnitt kann einen Innenwandquerschnitt aufweisen der mit
dem Aussenwandquerschnitt der Welle in Umfangsrichtung formschliessend ausgebildet
ist. Beispielsweise können der Aussenwandquerschnitt der Welle und der Innenwandquerschnitt
des rohrförmigen Verbindungsabschnitts jeweils eckig und zueinander korrespondierend
ausgebildet sein. Der rohrförmige Verbindungsabschnitt kann in Wellenlängsrichtung
form- und/oder kraftschlüssig an der Welle befestigt sein.
[0033] Dadurch ist das Antriebselement drehfest mit der Welle verbindbar.
[0034] Das Antriebselement kann einen Abschnitt aufweisen, der als Gleitlagerhülse ausgebildet
ist und auf den die Aufzugsspule aufsteckbar ist, sodass die Aufzugsspule auf der
Gleitlagerhülse des Antriebselements gleitgelagert ist. Der Aussenwandquerschnitt
des als Gleitlagerhülse ausgebildeten Abschnitts kann kreislinienförmig ausgebildet
sein.
[0035] Das Antriebselement kann mindestens einen Lagerabschnitt aufweisen, der sich vom
rohrförmigen Verbindungsabschnitt radial nach aussen erstreckt und an dem ein erstes
Kopplungselement, beispielsweise ein Kegelritzel der Kopplungseinrichtung, insbesondere
drehbar, gelagert
ist.
[0036] Die Hängeelementspulvorrichtung kann eine Spule, beispielsweise eine Hängeelementspule
oder eine Wendeelementspule, aufweisen. Diese Spule kann einen zylindrischen Rohrabschnitt
und an jedem stirnseitigen Ende des zylindrischen Rohrabschnitts jeweils einen seitlichen
Flansch aufweisen. Der zylindrische Rohrabschnitt kann einen kreislinienförmigen Innenwandquerschnitt
aufweisen, der auf eine Gleitlagerhülse mit einem kreislinienförmigen Aussenwandquerschnitt
aufsteckbar ist.
[0037] Der zylindrische Rohrabschnitt kann eine Befestigungsvorrichtung zum formschlüssigen
und/oder kraftschlüssigen Festhalten eines Hängeelementendes oder Wendeelementendes
aufweisen. Die Befestigungsvorrichtung kann einen Steckspalt zum Einstecken eines
Hängeelementendes oder Wendeelementendes in einer Steckrichtung quer zur Mittenachse
des zylindrischen Rohrabschnitts aufweisen. Der Steckspalt kann sich parallel zur
Mittenachse des zylindrischen Rohrabschnitts und quer zur Mittenachse des zylindrischen
Rohrabschnitts erstrecken. Auf den zylindrischen Rohrabschnitt, insbesondere auf die
Aussenwand des zylindrischen Rohrabschnitts, ist das Hängeelement oder Wendeelement
durch Drehen des zylindrischen Rohrabschnitts um seine Mittenachse in eine erste Drehrichtung
aufwickelbar. Durch Drehen des zylindrischen Rohrabschnitts um seine Mittenachse in
eine zweite Drehrichtung entgegen der ersten Drehrichtung, ist das Hängeelement oder
Wendeelement vom zylindrischen Rohrabschnitt abwickelbar. Dazu kann der zylindrische
Rohrabschnitt einen kreislinienförmigen Aussenwandquerschnitt aufweisen. Die seitlichen
Flansche können sich jeweils in radialer Richtung so weit erstrecken, dass sie das
aufgewickelte Hängeelement oder Wendeelement radial überragen.
[0038] Das Antriebselement kann einen weiteren Abschnitt aufweisen, der als weitere Gleitlagerhülse
ausgebildet ist und auf den die Spule der Hängeelementspulvorrichtung, insbesondere
die Hängeelementspule oder die Wendeelementspule, aufsteckbar ist, sodass die Spule
auf der weiteren Gleitlagerhülse des Antriebselements gleitgelagert ist. Der Aussenwandquerschnitt
des als weitere Gleitlagerhülse ausgebildeten Abschnitts kann kreislinienförmig ausgebildet
sein.
[0039] Der mindestens eine Lagerabschnitt des Antriebselements kann zwischen dem als Gleitlagerhülse
ausgebildeten Abschnitt und dem als weitere Gleitlagerhülse ausgebildeten weiteren
Abschnitt angeordnet sein. Der mindestens eine Lagerabschnitt des Antriebselements
kann sich dann radial nach aussen und zwischen einem Flansch der Aufzugsspule und
einem dem Flansch der Aufzugsspule zugewandten Flansch der Spule der Hängeelementspulvorrichtung
erstrecken.
[0040] Das Antriebselement kann ein Kegeleritzellager sein mit einer Kegelritzelwelle, die
sich quer zur Drehachse des Antriebselements erstreckt, wobei das Kegelritzel um die
Kegelritzelwelle drehbar am Antriebselement gelagert ist.
[0041] Die Kopplungseinrichtung überträgt ein jeweiliges Drehmoment vom Antrieb bzw. vom
Antriebselement, insbesondere von den Antrieben bzw. von den Antriebselementen, des
Getriebes auf den Abtrieb bzw. das Abtriebselement, insbesondere die Abtriebe bzw.
die Abtriebselemente, des Getriebes. Dabei ist die Kopplungseinrichtung dazu ausgelegt,
dass die Aufzugsspule durch das Antriebselement antreibbar ist und die Hängeelementspulvorrichtung
durch das Antriebselement antreibbar ist.
[0042] Die Kopplungseinrichtung kann dazu ausgelegt sein, dass die Aufzugsspule wahlweise
antreibbar ist und die Hängeelementspulvorrichtung wahlweise antreibbar ist. Dies
so, dass wahlweise nur die Aufzugsspule antreibbar ist oder wahlweise nur die Hängeelementspulvorrichtung
antreibbar ist, wobei bei wahlweise angetriebener Aufzugsspule die Hängeelementspulvorrichtung
nicht angetrieben ist und bei wahlweise angetriebener Hängeelementspulvorrichtung
die Aufzugsspule nicht angetrieben ist.
[0043] Die Kopplungseinrichtung kann ein am Antriebselement drehbar gelagertes erstes Kopplungselement,
beispielsweise ein Kegelritzel, aufweisen. Die Kopplungseinrichtung kann an den einander
zugewandten Flanschen der Aufzugsspule und der Spule der Hängeelementspulvorrichtung
jeweils ein zweites bzw. drittes Kopplungselement, beispielsweise ein jeweiliges Tellerrad,
aufweisen, welches mit dem am Antriebselement drehbar gelagerten ersten Kopplungselement
drehmomentübertragend zusammenwirkt. Das jeweilige zweite bzw. dritte Kopplungselement
am jeweiligen Flansch kann am Flansch angeformt sein.
[0044] Die Aufzugsspule, das Antriebselement und die Hängeelementspulvorrichtung, insbesondere
die Spule oder die Spulen der Hängeelementspulvorrichtung, können koaxial an der Welle
befestigt sein, insbesondere auf die Welle aufgesteckt sein.
D.h. die jeweiligen Drehachsen der Aufzugsspule, des Antriebselements und der Hängeelementspulvorrichtung,
insbesondere der Spule oder der Spulen der Hängeelementspulvorrichtung sind koaxial
und bilden eine gemeinsame Drehachse.
[0045] Das mindestens eine Getriebe kann ein Gehäuse aufweisen und im Gehäuse angeordnet
sein.
[0046] Der montierte Zustand ist ein Zustand, in dem die Lamellenstore an einer Öffnung
der Baute betriebsfertig befestigt ist.
[0047] Koppelbar bedeutet in einen gekoppelten Zustand bringbar, wobei im gekoppelten Zustand
ein Drehmoment vom Antriebselement auf die Aufzugsspule und die Hängeelementspulvorrichtung
übertragen wird.
[0048] Durch die Übertragung eines Drehmoments vom Antriebselement auf die Aufzugsspule
wird die Aufzugsspule gedreht bzw. angetrieben und dadurch das mindestens eine Zugelement
auf die Aufzugsspule auf- bzw. von der Aufzugsspule abgewickelt. Dies bewirkt ein
Absenken und Aufziehen der Endschiene.
[0049] Durch die Übertragung eines Drehmoments vom Antriebselement auf die Hängeelementspulvorrichtung
wird die Hängeelementspulvorrichtung gedreht bzw. angetrieben und werden die Hängeelemente
auf die Hängeelementspulvorrichtung auf- bzw. von der Hängeelementspulvorrichtung
abgewickelt. Dies bewirkt ein Absenken und Aufziehen der obersten der Lamellen und
folglich der Lamellen, die zwischen der obersten der Lamellen und der Endschiene angeordnet
sind.
[0050] Der Querschnitt der Welle, der Innenwandquerschnitt und der Aussenwandquerschnitt
sind Querschnitte mit einer Schnittebene jeweils quer zur Drehachse des jeweiligen
Elements.
[0051] Die erfindungsgemässe Lamellenstore ermöglicht somit
eine flexible Positionierung der obersten Lamelle oberhalb der Endschiene und innerhalb
der Öffnung der Baute; und
eine flexible Positionierung der Endschiene unterhalb der Lamellen und innerhalb der
Öffnung der Baute.
[0052] Die oberste Lamelle und die Endschiene sind vertikal und innerhalb der Öffnung flexibel
positionierbar. Die Höhe des Storenbehangs ergibt sich aus dem Abstand der Endschiene
zur obersten der Lamellen und ist somit ebenfalls einstellbar.
[0053] D.h. eine solche Lamellenstore ermöglicht sowohl die Erzeugung eines Storenbehangs
mit einer gewünschten Höhe als auch die Vertikalpositionierung dieses Storenbehangs
mit der gewünschten Höhe an einer gewünschten Position innerhalb der Öffnung.
[0054] Dadurch lässt sich der Licht- bzw. Strahlungsdurchgang durch Öffnungen in Bauten
flexibel kontrollieren und regulieren.
[0055] Gemäss einer Ausführungsform sind zwei der Hängeelemente als zwei Wendeelemente jeweils
an Längskanten der Lamellen befestigt, sodass im montierten Zustand eine Neigung der
Lamellen, die an den Hängeelementen, insbesondere und/oder Wendeelementen, hängen,
durch ein Vertikalbewegen mindestens eines der zwei Wendeelemente verstellbar ist.
[0056] D.h. die zwei der Hängeelemente können jeweils als ein Wendeelement ausgebildet sein
und jedes dieser Wendeelemente kann jeweils an Längskanten der Lamellen befestigt
sein.
[0057] Das jeweilige Wendeelemente kann beispielsweise als Wendeband, Wendeschnur oder Wendeseil,
ausgebildet sein, das auf einer Seite der jeweiligen Lamellenlängsachse im Bereich
der jeweiligen Längskante der jeweiligen Lamelle am jeweiligen Lamellenrand befestigt
ist. Über diese Wendeelemente ist die Neigung der an den Hängeelementen und/oder Wendeelementen
hängenden Lamellen verstellbar. Beispielsweise können die Lamellen aus einer Schrägstellung
in eine Horizontalstellung verstellbar sein bzw. aus einer Horizontalstellung in eine
Schrägstellung verstellbar sein.
[0058] Gemäss einer Ausführungsform weist die Hängeelementspulvorrichtung eine erste Wendeelementspule
und eine zweite Wendeelementspule auf.
[0059] Eines der zwei Wendeelemente ist auf die erste Wendeelementspule auf- und von der
ersten Wendeelementspule abwickelbar.
[0060] Das andere der zwei Wendeelemente ist auf die zweite Wendeelementspule auf- und von
der zweiten Wendeelementspule abwickelbar.
[0061] Zum Antreiben der Aufzugsspule, der ersten Wendeelementspule und der zweiten Wendeelementspule
sind die Aufzugsspule, die erste Wendeelementspule und die zweite Wendeelementspule
durch die Kopplungseinrichtung mit dem Antriebselement so koppelbar, dass durch ein
Antreiben der Aufzugsspule die Endschiene absenk- und aufziehbar ist, und durch ein
Antreiben der ersten und zweiten Wendeelementspulen die oberste der Lamellen absenk-
und aufziehbar ist.
[0062] Die erste Wendeelementspule kann eine Wendeelementspule sein, wie sie vorstehend
zur Hängeelementspulvorrichtung beschrieben ist.
[0063] Hat die erste Wendeelementspule, wie vorstehend beschrieben zwei seitliche Flansche,
dann kann die Kopplungseinrichtung am seitlichen Flansch der ersten Wendeelementspule,
der vom Antriebselement abgewandt und der zweiten Wendeelementspule zugewandt ist,
ein viertes Kopplungselement, beispielsweise ein Tellerrad, aufweisen, welches drehmomentübertragend
mit der zweiten Wendeelementspule zusammenwirkt. Das vierte Kopplungselement kann
an diesem seitlichen Flansch der ersten Wendeelementspule angeformt sein.
[0064] Die zweite Wendeelementspule kann einen zylindrischen Rohrabschnitt und an jedem
stirnseitigen Ende des zylindrischen Rohrabschnitts jeweils einen seitlichen Flansch
aufweisen. Der zylindrische Rohrabschnitt kann einen kreislinienförmigen Innenwandquerschnitt
aufweisen, der auf eine Gleitlagerhülse, insbesondere eines nachstehend beschriebenen
Verbindungselements, mit einem kreislinienförmigen Aussenwandquerschnitt aufsteckbar
ist.
[0065] Der zylindrische Rohrabschnitt kann eine Befestigungsvorrichtung zum formschlüssigen
und/oder kraftschlüssigen Festhalten eines Wendeelementendes aufweisen. Die Befestigungsvorrichtung
kann einen Steckspalt zum Einstecken eines Wendeelementendes in einer Steckrichtung
quer zur Mittenachse des zylindrischen Rohrabschnitts aufweisen. Der Steckspalt kann
sich parallel zur Mittenachse des zylindrischen Rohrabschnitts und quer zur Mittenachse
des zylindrischen Rohrabschnitts erstrecken. Auf den zylindrischen Rohrabschnitt,
insbesondere auf die Aussenwand des zylindrischen Rohrabschnitts, ist das Wendeelement
durch Drehen des zylindrischen Rohrabschnitts um seine Mittenachse in eine erste Drehrichtung
aufwickelbar. Durch Drehen des zylindrischen Rohrabschnitts um seine Mittenachse in
eine zweite Drehrichtung entgegen der ersten Drehrichtung, ist das Wendeelement vom
zylindrischen Rohrabschnitt abwickelbar. Dazu kann der zylindrische Rohrabschnitt
einen kreislinienförmigen Aussenwandquerschnitt aufweisen. Die seitlichen Flansche
können sich jeweils in radialer Richtung so weit erstrecken, dass sie das aufgewickelte
Wendeelement radial überragen.
[0066] Die Kopplungseinrichtung kann am seitlichen Flansch der zweiten Wendeelementspule,
der der ersten Wendeelementspule zugewandt ist, ein fünftes Kopplungselement, beispielsweise
ein Tellerrad, aufweisen, welches drehmomentübertragend mit der ersten Wendeelementspule
zusammenwirkt. Das fünfte Kopplungselement kann an diesem seitlichen Flansch der zweiten
Wendeelementspule angeformt sein.
[0067] Die erste Wendeelementspule und die zweite Wendeelementspule können so miteinander
und mit dem Antriebselement koppelbar sein, dass die erste Wendeelementspule und die
zweite Wendeelementspule gegenläufig zueinander vom Antriebselement antreibbar sind.
[0068] Dadurch, dass die zwei Wendeelemente auf- und abwickelbar sind, ist die Länge des
jeweiligen abgewickelten Abschnitts der Wendeelemente zwischen der obersten der Lamellen
und der Welle einstellbar. Dadurch ist die oberste der Lamellen absenkbar.
[0069] Gemäss einer Ausführungsform ist durch ein Antreiben der ersten Wendeelementspule
und/oder der zweiten Wendeelementspule die Neigung der Lamellen, die an den Hängeelementen,
insbesondere und/oder den Wendeelementen, hängen, verstellbar.
[0070] Dadurch lässt sich der Licht- bzw. Strahlungsdurchgang durch Öffnungen in Bauten
flexibel kontrollieren und regulieren.
[0071] Gemäss einer Ausführungsform weist die Kopplungseinrichtung ein Kopplungselement
auf.
[0072] Das Kopplungselement ist durch ein Koppeln mit der Welle drehfest mit der Welle verbindbar.
[0073] Eine drehfeste Verbindung des Kopplungselements mit der Welle ist durch ein Entkoppeln
des Kopplungselements lösbar, sodass das drehfest mit der Welle verbundene Kopplungselement
ein weiteres Antriebselement ist.
[0074] Die Kopplungseinrichtung kann eine Kopplungseinheit aufweisen, wobei durch die Kopplungseinheit
das Kopplungselement mit der Welle koppelbar und das Kopplungselement von der Welle
entkoppelbar ist.
[0075] Das Kopplungselement kann einen rohrförmigen Verbindungsabschnitt zum Aufstecken
des Kopplungselements auf die Welle und Verbinden des Kopplungselements mit der Kopplungseinheit
aufweisen.
[0076] Die Kopplungseinheit kann ein Verbindungselement aufweisen mit einem rohrförmigen
Verbindungsabschnitt zum Aufstecken des Verbindungselements auf die Welle, insbesondere
auf ein nachstehend beschriebenes Schlingfederkopplungselement, und Verbinden des
Kopplungselements mit der Kopplungseinheit.
[0077] Der rohrförmige Verbindungsabschnitt des Kopplungselements kann einen Innenwandquerschnitt
aufweisen, der radial nach innen vorstehende Formschlusselemente aufweist.
[0078] Der rohrförmige Verbindungsabschnitt des Verbindungselements kann sich parallel zur
Mittenachse des rohrförmigen Verbindungsabschnitts erstreckende schlitzförmige Formschlusselemente
aufweisen.
[0079] Dabei sind die radial vorstehenden Formschlusselemente des Kopplungselements und
die schlitzförmigen Formschlusselemente des Verbindungselements so zueinander korrespondierend,
dass die radial vorstehenden Formschlusselemente in eine Richtung parallel zur Mittenachse
des rohrförmigen Verbindungsabschnitts des Verbindungselements in die schlitzförmigen
Formschlusselemente einschiebbar sind und so das Kopplungselement in Umfangsrichtung
formschlüssig mit dem Verbindungselement verbindbar
ist.
[0080] Die Kopplungseinheit kann eine Schlingfederkopplung mit einer Schlingfeder aufweisen.
Die Schlingfeder umfasst zwei Enden, wobei jedes der zwei Enden jeweils einen sich
radial nach aussen erstreckenden Federschenkel aufweist.
[0081] Die Schlingfeder umschlingt die Welle oder ein drehfest mit der Welle verbundenes
Schlingfederkopplungselement. Wirkt eine Kraft auf mindestens einen der Federschenkel
so, dass die zwei Federschenkel in Umfangsrichtung auseinandergedrückt werden, dann
ist die Schlingfeder von der Welle oder vom Schlingfederkopplungselement in Bezug
auf eine Drehung der Welle entkoppelt.
[0082] Das mindestens eine Getriebe kann ein Gehäuse aufweisen, das für jeden der zwei Federschenkel
einen Anschlag umfasst. Der jeweilige Anschlag ist so am Gehäuse angeordnet, dass
wenn der jeweilige Federschenkel gegen den jeweiligen Anschlag gedrückt wird eine
entsprechende Kraft auf den Federschenkel wirkt, sodass die zwei Federschenkel in
Umfangsrichtung auseinandergedrückt werden.
[0083] Wirkt keine Kraft in Umfangsrichtung auf die Federschenkel und werden die zwei Federschenkel
in Umfangsrichtung nicht auseinandergedrückt, dann ist die Schlingfeder mit der Welle
oder mit dem Schlingfederkopplungselement in Bezug auf eine Drehung der Welle gekoppelt.
[0084] Die zwei Federschenkel können Formschlusselemente sein. Das Verbindungselement kann
zu den zwei Federschenkeln korrespondierende Formschlusselemente, beispielsweise sich
parallel zur Mittenachse des rohrförmigen Verbindungsabschnitts des Verbindungselements
erstreckende Anstellkanten, aufweisen, sodass das Verbindungselement mit der Schlingfeder
in Umfangsrichtung formschlüssig verbindbar ist.
[0085] Innenwandquerschnitte der rohrförmigen Verbindungsabschnitte des Kopplungselements
und des Verbindungselements im miteinander formschlüssig verbundenen Zustand, können
kreislinienförmig sein, sodass das Kopplungselement und das Verbindungselement bei
entkoppelter Schlingfeder auf der Welle, insbesondere auf dem Schlingfederkopplungselement,
gleitgelagert sind.
[0086] Der rohrförmige Verbindungsabschnitt des Kopplungselements und der rohrförmige Verbindungsabschnitt
des Verbindungselements können jeweils in Wellenlängsrichtung form- und/oder kraftschlüssig
an der Welle befestigt sein.
[0087] Das Verbindungselement der Kopplungseinheit kann einen Abschnitt aufweisen, der als
Gleitlagerhülse ausgebildet ist und auf den die zweite Wendeelementspule aufsteckbar
ist, sodass die zweite Wendelementspule auf der Gleitlagerhülse des Verbindungselements
gleitgelagert ist. Der Aussenwandquerschnitt des als Gleitlagerhülse ausgebildeten
Abschnitts kann kreislinienförmig ausgebildet sein.
[0088] Das Kopplungselement kann mindestens einen Lagerabschnitt aufweisen, der sich vom
rohrförmigen Verbindungsabschnitt radial nach aussen erstreckt und an dem ein sechstes
Kopplungselement, beispielsweise ein Kegelritzel, der Kopplungseinrichtung, insbesondere
drehbar, gelagert ist.
[0089] Das Kopplungselement kann ein Kegeleritzellager mit Kegelritzel und einer Kegelritzelwelle
sein, die sich quer zur Drehachse des Kopplungselements erstreckt, wobei das Kegelritzel
um die Kegelritzelwelle drehbar am Kopplungselement gelagert ist.
[0090] Der mindestens eine Lagerabschnitt des Kopplungselements kann zwischen der ersten
Wendeelementspule und der zweiten Wendeelementspule angeordnet sein. Der mindestens
eine Lagerabschnitt des Kopplungselements kann sich dann radial nach aussen und zwischen
einem Flansch der ersten Wendeelementspule und einem dem Flansch der ersten Wendeelementspule
zugewandten Flansch der zweiten Wendeelementspule erstrecken.
[0091] Das vorstehend beschriebene Kopplungselement ist im mit der Welle gekoppelten Zustand,
beispielsweise bei gekoppelter Schlingfeder, ein weiteres Antriebselement. Das vorstehend
beschriebene Kopplungselement ist im von der Welle entkoppelten Zustand, beispielsweise
bei entkoppelter Schlingfeder, ein drehmomentübertragendes Kopplungselement.
[0092] Die Kopplungseinrichtung überträgt ein jeweiliges Drehmoment vom Antrieb bzw. vom
Antriebselement, insbesondere von den Antrieben bzw. von den Antriebselementen, des
Getriebes auf den Abtrieb bzw. das Abtriebselement, insbesondere die Abtriebe bzw.
die Abtriebselemente, des Getriebes. Dabei ist die Kopplungseinrichtung dazu ausgelegt,
dass die Aufzugsspule durch das Antriebselement antreibbar ist und die erste Wendeelementspule
und die zweite Wendeelementspule durch das Antriebselement antreibbar sind. Des Weiteren
ist dann die Kopplungseinrichtung dazu ausgelegt, dass die zweite Wendeelementspule
vom weiteren Antriebselement antreibbar ist.
[0093] Die Kopplungseinrichtung kann dazu ausgelegt sein, dass die Aufzugsspule wahlweise
antreibbar ist und die erste Wendeelementspule und die zweite Wendeelementspule wahlweise
antreibbar sind. Dies so, dass wahlweise nur die Aufzugsspule antreibbar ist oder
wahlweise nur die erste Wendeelementspule und die zweite Wendelementspule antreibbar
sind, wobei bei wahlweise angetriebener Aufzugsspule die erste Wendeelementspule und
die zweite Wendeelementspule nicht angetrieben sind und bei wahlweise angetriebener
erster Wendeelementspule und zweiter Wendeelementspule die Aufzugsspule nicht angetrieben
ist.
[0094] Die Kopplungseinrichtung kann ein am weiteren Antriebselement drehbar gelagertes
sechstes Kopplungselement, beispielsweise ein Kegelritzel, aufweisen. Die Kopplungseinrichtung
kann an den einander zugewandten Flanschen der ersten Wendeelementspule und der zweiten
Wendeelementspule jeweils ein viertes bzw. fünftes Kopplungselement, beispielsweise
ein jeweiliges Tellerrad, aufweisen, welches mit dem am weiteren Antriebselement drehbar
gelagerten sechsten Kopplungselement drehmomentübertragend zusammenwirkt. Das jeweilige
vierte bzw. fünfte Kopplungselement am jeweiligen Flansch kann am Flansch angeformt
sein.
[0095] Gemäss einer Ausführungsform sind zum Antreiben der ersten Wendeelementspule und
der zweiten Wendeelementspule die erste Wendeelementspule und die zweite Wendeelementspule
durch die Kopplungseinrichtung mit dem weiteren Antriebselement so koppelbar, dass
durch ein Antreiben der ersten Wendeelementspule oder der zweiten Wendeelementspule
die Neigung der Lamellen, die an den Hängeelementen, insbesondere und/oder den Wendeelementen,
hängen, verstellbar ist.
[0096] Gemäss einer Ausführungsform weist die Kopplungseinrichtung eine Schlingfederkopplung
auf, wobei durch die Schlingfederkopplung das Kopplungselement mit der Welle koppelbar
und das Kopplungselement von der Welle entkoppelbar ist.
[0097] Gemäss einer Ausführungsform weist die Kopplungseinrichtung eine Blockiereinrichtung
auf.
[0098] Die Aufzugsspule oder die Hängeelementspulvorrichtung, insbesondere oder die erste
Wendeelementspule, sind durch die Blockiereinrichtung lösbar blockierbar, sodass das
Antriebselement im angetriebenen Zustand und bei blockierter Aufzugsspule, die Hängeelementspulvorrichtung,
insbesondere die erste Wendeelementspule und die zweite Wendeelementspule, antreibt,
und bei blockierter Hängeelementspulvorrichtung, insbesondere bei blockierter erster
Wendeelementspule, die Aufzugsspule antreibt.
[0099] Lösbar blockierbar bedeutet, dass die jeweilige Spule oder die Hängeelementspulvorrichtung
in Bezug auf eine Drehung um die Drehachse der jeweiligen Spule oder der Hängeelementspulvorrichtung
wahlweise festhaltbar und wahlweise wieder lösbar ist.
[0100] Ist die jeweilige Spule oder die Hängeelementspulvorrichtung blockiert, dann dreht
sich die angetriebene Welle relativ zur jeweiligen Spule oder zur Hängeelementspulvorrichtung.
D.h. die jeweilige Spule oder die Hängeelementspulvorrichtung ist festgehalten und
dreht nicht mit der angetriebenen Welle mit.
[0101] Die Blockiereinrichtung kann ein beweglich gelagertes Blockierelement aufweisen,
das mit der Aufzugsspule formschlüssig und/oder kraftschlüssig verbindbar ist. Das
Blockierelement ist von einer Freigabestellung, in der die Aufzugsspule vom Blockierelement
zur Drehung um die Drehachse der Aufzugsspule freigegeben ist, in eine Blockierstellung,
in der die Aufzugsspule vom Blockierelement blockiert ist, bringbar.
[0102] Das Blockierelement kann auch mit der Hängeelementspulvorrichtung oder mit einer
Spule der Hängeelementspulvorrichtung formschlüssig und/oder kraftschlüssig verbindbar
sein. Dann ist das Blockierlelement von einer ersten Blockierstellung, in der die
Hängeelementspulvorrichtung oder eine Spule der Hängeelementspulvorrichtung vom Blockierelement
blockiert ist, in eine zweite Blockierstellung, in der die Aufzugsspule vom Blockierelement
blockiert ist, bringbar. In der ersten Blockierstellung ist die Aufzugsspule zur Drehung
um die Drehachse der Aufzugsspule freigegeben. In der zweiten Blockierstellung ist
die Hängeelementspulvorrichtung oder eine Spule der Hängeelementspulvorrichtung zur
Drehung um die Drehachse der Hängeelementspulvorrichtung oder der Spule der Hängeelementspulvorrichtung
freigegeben.
[0103] Alternativ kann die Blockiereinrichtung auch ein weiteres beweglich gelagertes Blockierelement
aufweisen, das mit der Hängeelementspulvorrichtung oder einer Spule der Hängeelementspulvorrichtung
formschlüssig und/oder kraftschlüssig verbindbar ist. Das weitere Blockierelement
ist dann von einer Freigabestellung, in der die Hängeelementspulvorrichtung oder eine
Spule der Hängeelementspulvorrichtung vom Blockierelement zur Drehung um die Drehachse
der Hängeelementspulvorrichtung oder der Spule der Hängeelementspulvorrichtung freigegeben
ist, in eine Blockierstellung, in der die Hängeelementspulvorrichtung oder eine Spule
der Hängeelementspulvorrichtung vom Blockierelement blockiert ist, bringbar.
[0104] Das Blockierelement kann mindestens ein abgesetztes Zapfenelement und die Aufzugsspule
oder die Hängeelementspulvorrichtung oder eine Spule der Hängeelementspulvorrichtung
kann mindestens einen Spalt aufweisen, wobei das mindestens eine abgesetzte Zapfenelement
in den mindestens einen Spalt einsteckbar oder einschiebbar ist und dadurch das Blockierelement
formschlüssig mit der Aufzugsspule oder der Hängeelementspulvorrichtung oder der Spule
der Hängeelementspulvorrichtung verbindbar ist.
[0105] Dies gilt in analoger Weise auch für das weitere Blockierelement.
[0106] Das mindestens eine abgesetzte Zapfenelement kann länglich ausgebildet sein, wobei
die Längsachse sich parallel zur Drehachse der Aufzugsspule erstreckt. Der mindestens
eine Spalt erstreckt sich dann in eine Richtung parallel zur Drehachse der Aufzugsspule.
Das Blockierelement ist dann durch eine Steckbewegung oder Schiebebewegung in eine
Richtung parallel zur Drehachse der Aufzugsspule formschlüssig mit der Aufzugsspule
verbindbar.
[0107] Der mindestens eine Spalt kann an einem Flansch der Aufzugsspule, insbesondere am
Flansch der dem Antriebselement zugewandt ist, angeordnet, insbesondere angeformt
sein. Der mindestens eine Spalt kann mehrere Spalte umfassen, wobei die mehreren Spalte
in Umfangsrichtung verteilt am Flansch der Aufzugsspule angeordnet sind.
[0108] Dies gilt in analoger Weise auch für den mindestens einen Spalt und die Hängeelementspulvorrichtung
oder eine Spule der Hängeelementspulvorrichtung.
[0109] Das Blockierelement kann durch eine Steuerung getriggert von der ersten Blockierstellung
in die zweite Blockierstellung und umgekehrt oder von der Blockierstellung in die
Freigabestellung und umgekehrt bringbar sein.
[0110] Das Blockierelement oder das weitere Blockierelement können an einem Gehäuse des
mindestens einen Getriebes befestigt oder gelagert sein.
[0111] Die Blockiereinrichtung kann mindestens ein Halteelement aufweisen. Das Blockierelement
kann in der Blockierstellung, der ersten Blockierstellung, der zweiten Blockierstellung
oder der Freigabestellung jeweils kraftbelastet durch das mindestens eine Halteelement
gehalten sein. Die Kraft kann eine Federkraft oder eine magnetische Kraft oder eine
Kraft, die durch ein Stellglied bereitgestellt wird, sein. Das mindestens eine Halteelement
kann ein Hebel sein, der durch Drehen von einer Haltestellung in eine Freigabestellung
bringbar ist, wobei in der Freigabestellung eine Rückstellkraft auf den Hebel wirkt
zum Zurückdrehen des Hebels von der Freigabestellung in die Haltestellung. Durch Drehen
des Hebels ist das kraftbelastete Blockierelement für die Bewegung zwischen der ersten
Blockierstellung und der zweiten Blockierstellung oder zwischen der Blockierstellung
und der Freigabestellung freigebbar.
[0112] Die Drehung des mindestens einen Halteelements kann durch eine Steuerung getriggert
erfolgen.
[0113] Das mindestens eine Halteelement kann an einem Gehäuse des mindestens einen Getriebes
befestigt oder gelagert sein.
[0114] Die Blockiereinrichtung kann eine Spannvorrichtung aufweisen. Die Spannvorrichtung
kann ein Spannelement, an dem zwei Spiralfedern jeweils mit einem Spiralfederende
fluchtend zueinander befestigt sind, aufweisen. Das Blockierelement ist zwischen den
zwei Spiralfedern bewegbar gehalten, an dem jeweiligen anderen Spiralfederende der
Spiralfedern befestigt und über die zwei Spiralfedern mit dem Spannelement verbunden.
Durch ein Positionieren des Spannelements relativ zum Blockierelement können die beiden
Spiralfedern gespannt werden, sodass das Blockierelement in Blockierstellung, der
ersten Blockierstellung, der zweiten Blockierstellung oder der Freigabestellung jeweils
federkraftbelastet haltbar ist. Zum Positionieren des Spannelements relativ zum Blockierelement
kann das Spannelement einen Spalt und das Verbindungselement der Kopplungseinheit
einen sich in Umfangsrichtung des Verbindungselements rampenförmig erstreckenden und
radial vorstehenden Steg aufweisen, wobei der Steg im Spalt in einer Richtung parallel
zur Drehachse des Verbindungselements formschlüssig gehalten ist, sodass bei einer
Drehung des Verbindungselements um die Drehachse das Spannelement in eine Richtung
parallel zur Drehachse relativ zum Blockierelement positionierbar ist.
[0115] Die Blockiereinrichtung kann mindestens einen Auslösehebel aufweisen. Der mindestens
eine Auslösehebel ist dazu ausgelegt durch Drehen des Auslösehebels das mindestens
eine Halteelement von der Haltestellung in eine Freigabestellung zu drehen. Der Auslösehebel
ist durch Drehen von einer Ruhestellung in eine Auslösestellung bringbar, wobei in
der Auslösestellung eine Rückstellkraft auf den Auslösehebel wirkt zum Zurückdrehen
des Auslösehebels von der Auslösestellung in die Ruhestellung.
[0116] Die Blockiereinrichtung kann mindestens einen Auslösearm aufweisen. Der mindestens
eine Auslösearm ist dazu ausgelegt durch Bewegen des Auslösearms das mindestens eine
Halteelement von der Haltestellung in eine Freigabestellung zu drehen. Der Auslösearm
ist durch Bewegen von einer Ruhestellung in eine Auslösestellung bringbar, wobei in
der Auslösestellung eine Rückstellkraft auf den Auslösearm wirkt zum Zurückbewegen
des Auslösearms von der Auslösestellung in die Ruhestellung.
[0117] Der mindestens eine Auslösehebel oder der mindestens eine Auslösearm können jeweils
an einem Gehäuse des mindestens einen Getriebes befestigt oder gelagert sein.
[0118] Die Blockiereinrichtung kann mindestens eine Betätigungsvorrichtung aufweisen, durch
die der mindestens eine Auslösehebel betätigbar, also drehbar ist. Die mindestens
eine Betätigungsvorrichtung kann einen Betätigungshebel an der Aufzugsspule aufweisen.
Der Betätigungshebel ist vom auf die Aufzugsspule aufgewickelten mindestens einen
Zugelement in einer Ruhestellung kraftbelastet gehalten. Die Kraft kann eine Federkraft
oder eine magnetische Kraft oder eine Kraft, die durch ein Stellglied bereitgestellt
wird, sein. In einem Zustand, in dem das mindestens eine Zugelement von der Aufzugsspule
abgewickelt ist, ist der Betätigungshebel freigegeben, sodass ein Betätigungshebelende
in radialer Richtung von der Drehachse der Aufzugsspule weg in eine Betätigungsstellung
gedreht wird. Durch das in die Betätigungsstellung gedrehte Betätigungshebelende ist
der mindestens eine Auslösehebel betätigbar.
[0119] Die mindestens eine Betätigungsvorrichtung kann den Auslösearm bei der Hängeelementspulvorrichtung
oder einer Spule der Hängeelementspulvorrichtung umfassen. Der Auslösearm ist kraftbelastet
in einer Ruhestellung gehalten. Die Kraft kann eine Federkraft oder eine magnetische
Kraft oder eine Kraft, die durch ein Stellglied bereitgestellt wird, sein. Die mindestens
eine Betätigungsvorrichtung umfasst eine Anstellfläche zum Auslösearm, sodass ein
Stopperelement, das an einem Hängeelement oder einem Wendeelement befestigt ist und
von diesem vorsteht, beim Aufwickeln des Hängeelements oder des Wendeelements an der
Anstellfläche ansteht und den Auslösearm von der Ruhestellung in eine Auslösestellung
bewegt. Durch den in die Auslösestellung bewegten Auslösearm ist das mindestens eine
Halteelement drehbar.
[0120] Der Auslösearm kann an einem Gehäuse des mindestens einen Getriebes befestigt oder
gelagert sein.
[0121] Die mindestens eine Betätigungsvorrichtung wird beim Einnehmen eines bestimmten Betriebszustands
der Lamellenstore bewegt. So ist das Blockierelement getriggert durch einen Betriebszustand
der Lamellenstore von der ersten Blockierstellung in die zweite Blockierstellung und
umgekehrt oder von der Blockierstellung in die Freigabestellung und umgekehrt bringbar.
[0122] Die Blockiereinrichtung kann zum wahlweisen Antreiben der Aufzugsspule, die Hängeelementspulvorrichtung
oder eine Spule der Hängeelementspulvorrichtung blockieren und zum wahlweisen Antreiben
der Hängeelementspulvorrichtung oder einer Spule der Hängeelementspulvorrichtung,
die Aufzugsspule blockieren.
[0123] Gemäss einer Ausführungsform treibt das Antriebselement im angetriebenen Zustand
und bei blockierter Aufzugsspule die erste Wendeelementspule und die zweite Wendeelementspule
gegenläufig an. D.h. die erste Wendeelementspule und die zweite Wendeelementspule
drehen sich gegenläufig.
[0124] Gemäss einer Ausführungsform treibt das Antriebselement im angetriebenen Zustand
und bei blockierter Aufzugsspule und bei mit der Welle drehfest verbundenem Kopplungselement,
die erste Wendeelementspule an.
[0125] Des Weiteren treibt das Antriebselement im angetriebenen Zustand und bei blockierter
Aufzugsspule und bei entkoppeltem Kopplungselement, die erste Wendeelementspule und
die zweite Wendeelementspule gegenläufig an.
[0126] Des Weiteren treibt das Antriebselement im angetriebenen Zustand und bei blockierter
erster Wendeelementspule und bei entkoppeltem Kopplungselement, die Aufzugsspule an.
[0127] Des Weiteren treibt das weitere Antriebselement im angetriebenen Zustand und bei
blockierter erster Wendeelementspule und bei mit der Welle drehfest verbundenem Kopplungselement,
die zweite Wendeelementspule an.
[0128] Eine vorstehend beschriebene Lamellenstore kann beispielsweise wie nachstehend beschrieben
benutzt werden, um den Lichtdurchgang durch eine Öffnung in einer Baute zu regulieren:
Die Lamellenstore befindet sich in einem Betriebszustand mit der Endschiene in der
oberen Endlage. Die Hängeelementspulvorrichtung oder eine Spule der Hängeelementspulvorrichtung
ist vom Blockierelement blockiert. D.h. durch Antreiben der Welle, werden die Hängeelemente
nicht von der Hängeelementspulvorrichtung ab- oder auf die Hängeelementspulvorrichtung
aufgewickelt.
[0129] Die Welle wird angetrieben, sodass sich die Welle und das Antriebselement in eine
Drehrichtung drehen.
[0130] Das Antriebselement treibt die Aufzugsspule an. Die Aufzugsspule dreht sich in der
Drehrichtung der Welle.
[0131] Das mindestens eine Zugelement wird von der Aufzugsspule abgewickelt und die Endschiene
wird in die untere Endlage abgesenkt.
[0132] Beim Absenken der Endschiene werden die Lamellen laufend von der Endschiene abgestapelt.
Die abgestapelten Lamellen hängen an den Hängeelementen.
[0133] Ist das mindestens eine Zugelement von der Aufzugsspule abgewickelt und hat die Endschiene
somit die untere Endlage erreicht, wird die Betätigungsvorrichtung an der Aufzugsspule
bewegt, wodurch der Auslösehebel gedreht wird.
[0134] Das Drehen des Auslösehebels bewirkt ein Drehen des mindestens einen Halteelements,
wodurch das kraftbelastete Blockierelement aus seiner Blockierstellung bewegt wird.
Die Hängeelementspulvorrichtung oder eine Spule der Hängeelementspulvorrichtung ist
somit freigegeben.
[0135] Das Blockierelement bewegt sich in eine Blockierstellung, in welcher das Blockierelement
die Aufzugsspule blockiert. Somit verbleibt die Endschiene in der unteren Endlage.
[0136] Die Lamellen hängen an den Hängeelementen und sind innerhalb der Öffnung der Baute
über die Höhe der Öffnung verteilt positioniert.
[0137] Sollen die Lamellen aus der oberen Hälfte der Öffnung bewegt werden, wird die Welle
weiter mit derselben Drehrichtung angetrieben. Die Hängeelementspulvorrichtung oder
eine Spule der Hängeelementspulvorrichtung wird nun vom Antriebselement angetrieben,
sodass die Hängeelemente von der Hängeelementspulvorrichtung oder einer Spule der
Hängeelementspulvorrichtung abgewickelt werden.
[0138] Die oberste der Lamellen wird bis zur gewünschten Position abgesenkt. Dabei werden
die unteren Lamellen fortlaufend auf die Endschiene gestapelt, bis die oberste der
Lamellen die gewünschte Position erreicht hat und der Antrieb der Welle gestoppt wird.
[0139] In der oberen Hälfte der Öffnung befinden sich keine Lamellen und in der unteren
Hälfte der Öffnung sind die Lamellen in vertikaler Richtung verteilt angeordnet.
[0140] Zum Aufziehen des Storenbehangs wird die Welle in entgegengesetzter Drehrichtung
angetrieben. Die Aufzugsspule ist vom Blockierelement blockiert und die Hängeelementspulvorrichtung
oder eine Spule der Hängeelementspulvorrichtung wird vom Antriebselement angetrieben.
[0141] Die Hängeelemente werden auf die Hängeelementspulvorrichtung oder eine Spule der
Hängeelementspulvorrichtung aufgewickelt, bis das Stopperelement das mindestens eine
Getriebe und die Betätigungsvorrichtung bei der Hängeelementspulvorrichtung oder bei
einer Spule der Hängeelementspulvorrichtung erreicht und dadurch die Betätigungsvorrichtung
bewegt, wodurch der Auslösearm bewegt wird.
[0142] Das Bewegen des Auslösearms bewirkt ein Drehen des mindestens einen Halteelements,
wodurch das kraftbelastete Blockierelement aus seiner Blockierstellung bewegt wird.
Die Aufzugsspule ist somit freigegeben.
[0143] Das Blockierelement bewegt sich in eine Blockierstellung, in welcher das Blockierelement
die Hängeelementspulvorrichtung oder eine Spule der Hängeelementspulvorrichtung blockiert.
Somit verbleibt die oberste der Lamellen in der entsprechenden Position.
[0144] Die Aufzugsspule wird nun vom Antriebselement angetrieben, sodass das mindestens
eine Zugelement von der Aufzugsspule aufgewickelt und die Endschiene aufgezogen wird.
[0145] Hat die Endschiene die obere Endlage erreicht wird der Antrieb der Welle gestoppt.
[0146] Anstelle der Bewegung des Blockierelements durch die Betätigungsvorrichtungen an
der Lamellenstore kann das Blockierelement auch von einer elektronischen Steuerung
bewegbar sein. Ist das Blockierelement durch eine elektronische Steuerung bewegbar,
sind die Endschiene und die oberste Lamelle und auch der Storenbehang flexibler in
der Öffnung positionierbar.
[0147] Eine vorstehend beschriebene Lamellenstore, welche Wendeelemente aufweist kann beispielsweise
wie nachstehend beschrieben benutzt werden, um den Lichtdurchgang durch eine Öffnung
in einer Baute zu regulieren:
Die Lamellenstore befindet sich in einem Betriebszustand mit der Endschiene in der
oberen Endlage. Die erste Wendeelementspule ist vom Blockierelement blockiert. D.h.
durch Antreiben der Welle, werden die zwei Wendeelemente nicht von der ersten und
nicht von der zweiten Wendeelementspule ab- und nicht auf die erste Wendeelementspule
und nicht auf die zweite Wendeelementspule aufgewickelt.
[0148] Die Welle wird angetrieben, sodass sich die Welle und das Antriebselement in eine
Drehrichtung drehen.
[0149] Das Antriebselement treibt die Aufzugsspule an. Die Aufzugsspule dreht sich in der
Drehrichtung der Welle.
[0150] Ein Federschenkel der Schlingfeder steht an einem Anschlag an, sodass die zwei Federschenkel
in Umfangsrichtung auseinandergedrückt werden. Dadurch ist das Kopplungselement von
der Welle entkoppelt.
[0151] Das mindestens eine Zugelement wird von der Aufzugsspule abgewickelt und die Endschiene
wird in die untere Endlage abgesenkt.
[0152] Beim Absenken der Endschiene werden die Lamellen laufend von der Endschiene abgestapelt.
Die abgestapelten Lamellen hängen an den Wendeelementen.
[0153] Ist das mindestens eine Zugelement von der Aufzugsspule abgewickelt und hat die Endschiene
somit die untere Endlage erreicht, wird die Betätigungsvorrichtung an der Aufzugsspule
bewegt, wodurch der Auslösehebel gedreht wird.
[0154] Das Drehen des Auslösehebels bewirkt ein Drehen des mindestens einen Halteelements,
wodurch das kraftbelastete Blockierelement aus seiner Blockierstellung bewegt wird.
Die erste Wendeelementspule ist somit freigegeben.
[0155] Das Blockierelement bewegt sich in eine Blockierstellung, in welcher das Blockierelement
die Aufzugsspule blockiert. Somit verbleibt die Endschiene in der unteren Endlage.
[0156] Die Lamellen hängen an den Wendeelementen und sind innerhalb der Öffnung der Baute
über die Höhe der Öffnung verteilt positioniert.
[0157] Sollen die Lamellen aus der oberen Hälfte der Öffnung bewegt werden, wird die Welle
weiter mit derselben Drehrichtung angetrieben. Die erste Wendeelementspule wird nun
vom Antriebselement und die zweite Wendeelementspule wird über das Kopplungselement
angetrieben, sodass die zwei Wendeelemente von der ersten Wendeelementspule und der
zweiten Wendeelementspule abgewickelt werden. Dabei drehen sich die erste Wendeelementspule
und die zweite Wendeelementspule gegenläufig zueinander.
[0158] Die oberste der Lamellen wird bis zur gewünschten Position abgesenkt. Dabei werden
die unteren Lamellen fortlaufend auf die Endschiene gestapelt, bis die oberste der
Lamellen die gewünschte Position erreicht hat und der Antrieb der Welle gestoppt wird.
[0159] In der oberen Hälfte der Öffnung befinden sich keine Lamellen und in der unteren
Hälfte der Öffnung sind die Lamellen in vertikaler Richtung verteilt angeordnet.
[0160] Soll nun die Neigung der Lamellen, die an den Wendeelementen hängen, geändert werden,
wird die Welle in entgegengesetzter Drehrichtung angetrieben. Der Federschenkel der
Schlingfeder wird vom Anschlag gelöst, die zwei Federschenkel werden in Umfangsrichtung
nicht mehr auseinandergedrückt und über einen bestimmten Drehwinkelbereich ist das
Kopplungselement mit der Welle gekoppelt und bildet ein weiteres Antriebselement.
Die erste Wendeelementspule und die zweite Wendeelementspule werden von dem Antriebselement
und dem weiteren Antriebselement so angetrieben, dass die erste Wendeelementspule
das eine Wendeelement auf die erste Wendeelementspule aufwickelt und das eine Wendeelement
relativ zum anderen Wendeelement vertikal bewegt, wodurch die Neigung der Lamellen,
die an den Wendeelementen hängen veränderbar ist.
[0161] Wird die Welle in der entgegengesetzten Drehrichtung weiter angetrieben, dann schlägt
der andere Federschenkel der Schlingfeder an einem weiteren Anschlag an. Die zwei
Federschenkel werden in Umfangsrichtung auseinandergedrückt, wodurch das Kopplungselement
von der Welle entkoppelt ist und sich die erste Wendeelementspule und die zweite Wendeelementspule
gegenläufig drehen und die Wendeelemente auf die jeweilige Wendeelementspule aufgewickelt
werden.
[0162] Alle Elemente des vorstehend beschriebenen mindestens einen Getriebes können auf
die Welle aufgesteckt sein.
[0163] Das mindestens eine Getriebe der vorstehend beschriebenen Lamellenstore kann ein
Kegelradgetriebe sein.
[0164] Das mindestens eine Getriebe der vorstehend beschriebenen Lamellenstore kann ein
Getriebe sein, wie es nachfolgend beschrieben ist.
[0165] Die Erfindung betrifft auch ein Getriebe zum Antreiben eines Storenbehangs, der mindestens
ein Zugelement und ein oder mehrere Hängeelemente aufweist, insbesondere zur Verwendung
als Getriebe einer vorstehend beschriebenen Lamellenstore.
[0166] Das Getriebe hat ein Antriebselement, das mit einer Welle drehfest verbindbar ist,
eine Aufzugsspule zum Befestigen des mindestens einen Zugelements, sodass das mindestens
eine Zugelement auf die Aufzugsspule wickelbar ist, eine Hängeelementspulvorrichtung,
zum Befestigen des einen oder der mehreren Hängeelemente, sodass das eine oder die
mehreren Hängeelemente auf die Hängeelementspulvorrichtung wickelbar sind, und eine
Kopplungseinrichtung, wobei die Kopplungseinrichtung dazu ausgelegt ist die Aufzugsspule
und die Hängeelementspulvorrichtung mit dem Antriebselement so zu koppeln, dass das
angetriebene Antriebselement alternativ sowohl die Aufzugsspule als auch die Hängeelementspulvorrichtung
antreibt.
[0167] Das Getriebe kann ein Getriebe sein, wie es vorstehend im Zusammenhang mit der Lamellenstore
beschrieben ist, und die dort beschriebenen Elemente und Funktionen aufweisen.
[0168] Die Aufzugsspule, das Antriebselement und die Hängeelementspulvorrichtung, können
koaxial angeordnet sein bzw. koaxial an der Welle befestigbar sein.
D.h. die jeweiligen Drehachsen der Aufzugsspule, des Antriebselements und der Hängeelementspulvorrichtung
sind koaxial angeordnet und bilden eine gemeinsame Drehachse.
[0169] Gemäss einer Ausführungsform ist das Getriebe ein Kegelradgetriebe.
[0170] Gemäss einer Ausführungsform umfasst die Kopplungseinrichtung an der Aufzugsspule,
und an der Hängeelementspulvorrichtung, jeweils ein Tellerrad, und zwischen den Tellerrädern
mindestens ein Kegelritzel, das die Tellerräder koppelt.
[0171] Gemäss einer Ausführungsform sind die Drehachsen der Tellerräder quer zur Drehachse
des mindestens einen Kegelritzels. D.h. die Drehachsen der Tellerräder erstrecken
sich quer zur Drehachse des mindestens einen Kegelritzels.
[0172] Gemäss einer Ausführungsform sind die Drehachsen der Tellerräder parallel zur Drehachse
des Antriebselements. Gemäss einer Ausführungsform ist das Antriebselement ein Kegeleritzellager
mit einer Kegelritzelwelle, die sich quer zur Drehachse des Antriebselements erstreckt,
wobei das Kegelritzel um die Kegelritzelwelle drehbar am Antriebselement gelagert
ist.
[0173] Die Erfindung betrifft auch die Verwendung eines vorstehend beschriebenen Getriebes
zum Antreiben eines Storenbehangs.
[0174] Die erfindungsgemässe Lamellenstore und das erfindungsgemässe Getriebe sind im Folgenden
rein beispielhaft anhand konkreter in den Figuren dargestellter Ausführungsformen
näher beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Lamellenstore mit Storenbehang und zwei Getrieben;
- Figur 2
- eine perspektivische Aufsicht auf ein Getriebe der in Figur 1 gezeigten Lamellenstore;
- Figur 3
- eine Explosionsdarstellung des in Figur 2 gezeigten Getriebes;
- Figur 4
- eine perspektivische Aufsicht auf die Aufzugsspule des in den Figuren 1 bis 3 gezeigten
Getriebes mit dem Betätigungshebel der Betätigungsvorrichtung in Ruhestellung; und
- Figur 5
- eine perspektivische Aufsicht auf die in Figur 4 gezeigte Aufzugsspule mit dem Betätigungshebelende
in Betätigungsstellung.
[0175] Figur 1 zeigt eine Lamellenstore 1 zur Regulierung des Lichtdurchgangs durch eine
Öffnung in einer Baute, mit einer Welle 2, die antreibbar ist, mit zwei Getrieben
3a, 3b, die jeweils von der Welle 2 antreibbar sind, und jeweils eine Aufzugsspule
4 aufweisen. Die Lamellenstore 1 hat eine Endschiene 5, zwei Zugelemente 7, durch
die die Endschiene 5 mit den Aufzugsspulen 4 verbunden ist und die auf die Aufzugsspulen
4 wickelbar sind, und Lamellen 6, die über Hängeelemente 8 mit den Getrieben 3a, 3b
verbunden sind. Die Hängeelemente 8 sind Wendeelemente 12a, 12b.
[0176] Die Wendeelemente 12a, 12b sind jeweils an Längskanten 15a, 15b der Lamellen 6 befestigt,
sodass im montierten Zustand eine Neigung der Lamellen 6, die an den Hängeelementen
8, hängen, durch ein Vertikalbewegen jeweils eines der Wendeelemente 12a, 12b verstellbar
ist. Die Lamellenstore 1 umfasst einen Antriebsmotor 29 zum Antreiben der Welle 2.
[0177] Das mindestens eine Zugelement 7 ist ein Band bzw. ein Aufzugsband.
[0178] Die Lamellen 6 und die Endschiene 5 sind vom Storenbehang 28 umfasst. Die Lamellen
6 sind Profillamellen.
[0179] Figur 2 zeigt eines der zwei in Figur 1 gezeigten Getriebe 3a, 3b. Die zwei in Figur
1 gezeigten Getriebe 3a, 3b weisen jeweils ein mit der Welle 2 drehfest verbundenes
Antriebselement 9, eine Hängeelementspulvorrichtung 10, und eine Kopplungseinrichtung
11 auf.
[0180] Im montierten Zustand sind die Hängeelemente 8 auf die Hängeelementspulvorrichtung
10 auf- und von der Hängeelementspulvorrichtung 10 abwickelbar.
[0181] Im montierten Zustand sind zum Antreiben der Aufzugsspule 4 und der Hängeelementspulvorrichtung
10 die Aufzugsspule 4 und die Hängeelementspulvorrichtung 10 durch die Kopplungseinrichtung
11 mit dem Antriebselement 9 so koppelbar, dass durch ein Antreiben der Aufzugsspule
4 die Endschiene 5 absenk- und aufziehbar ist, und durch ein Antreiben der Hängeelementspulvorrichtung
10 die oberste 6a der Lamellen 6 absenk- und aufziehbar ist.
[0182] Die gezeigte Hängeelementspulvorrichtung 10 weist eine erste Wendeelementspule 13a,
und eine zweite Wendeelementspule 13b auf.
[0183] Eines 12a der zwei Wendeelemente 12a, 12b ist auf die erste Wendeelementspule 13a
auf- und von der ersten Wendeelementspule 13a abwickelbar.
[0184] Das andere 12b der zwei Wendeelemente 12a, 12b ist auf die zweite Wendeelementspule
13b auf- und von der zweiten Wendeelementspule 13b abwickelbar.
[0185] Zum Antreiben der Aufzugsspule 4, der ersten Wendeelementspule 13a und der zweiten
Wendeelementspule 13b sind die Aufzugsspule 4, die erste Wendeelementspule 13a und
die zweite Wendeelementspule 13b durch die Kopplungseinrichtung 11 mit dem Antriebselement
9 so koppelbar, dass durch ein Antreiben der Aufzugsspule 4 die Endschiene 5 absenk-
und aufziehbar ist, und durch ein Antreiben der ersten und zweiten Wendeelementspulen
13a, 13b die oberste 6a der Lamellen 6 absenk- und aufziehbar ist.
[0186] Durch ein Antreiben der ersten Wendeelementspule 13a oder der zweiten Wendeelementspule
13b ist die Neigung der Lamellen 6, die an den Hängeelementen 8 bzw. an den Wendeelementen
12a, 12b hängen, verstellbar.
[0187] Die Kopplungseinrichtung 11 weist ein Kopplungselement 16 auf. Das Kopplungselement
16 ist durch ein Koppeln mit der Welle 2 drehfest mit der Welle 2 verbindbar. Eine
drehfeste Verbindung des Kopplungselements 16 mit der Welle 2 ist durch ein Entkoppeln
des Kopplungselements 16 lösbar. Das drehfest mit der Welle 2 verbundene Kopplungselement
16 ist ein weiteres Antriebselement 17. D.h. im Zustand, in dem das Kopplungselement
16 drehfest mit der Welle verbunden ist, ist das Kopplungselement 16 ein weiteres
Antriebselement 17.
[0188] Die erste Wendeelementspule 13a und die zweite Wendeelementspule 13b sind durch die
Kopplungseinrichtung 11 mit dem weiteren Antriebselement 17 so koppelbar, dass durch
ein Antreiben der ersten Wendeelementspule 13a oder der zweiten Wendeelementspule
13b die Neigung der Lamellen 6, die an den Hängeelementen 8, bzw. an den Wendeelementen
12a, 12b hängen, verstellbar ist.
[0189] Die Welle 2 ist eine Sechskantwelle.
[0190] Die Aufzugsspule 4, die erste Wendeelementspule 13a und die zweite Wendelementspule
13b sind jeweils Abtriebe bzw. Abtriebselemente. Das Kopplungselement 16 kann je nach
Kopplungszustand ein drehmomentübertragendes Kopplungselement 16 oder ein drehmomentübertragendes
weiteres Antriebselement 17 sein.
[0191] Das Getriebe 3a, 3b umfasst ein Gehäuse 30 über das das Getriebe 3a, 3b mit einem
Storenkasten verbindbar ist.
[0192] Figur 3 zeigt das in Figur 2 gezeigte Getriebe 3a, 3b in einer Explosionsdarstellung.
Die Kopplungseinrichtung 11 weist eine Schlingfederkopplung 18 auf, wobei durch die
Schlingfederkopplung 18 das Kopplungselement 16 mit der Welle 2 koppelbar und das
Kopplungselement 16 von der Welle 2 entkoppelbar ist. Die Schlingfederkopplung 18
umfasst eine Schlingfeder 27.
[0193] Die Kopplungseinrichtung 11 weist eine Blockiereinrichtung 19 auf, wobei die Aufzugsspule
4 oder die erste Wendeelementspule 13a, durch die Blockiereinrichtung 19 lösbar blockierbar
sind, sodass das Antriebselement 9 im angetriebenen Zustand und bei blockierter Aufzugsspule
4, die erste Wendeelementspule 13a und die zweite Wendeelementspule 13b, antreibt,
und bei blockierter erster Wendeelementspule 13a, die Aufzugsspule 4 antreibt.
[0194] Das Antriebselement 9 treibt im angetriebenen Zustand und bei blockierter Aufzugsspule
4 die erste Wendeelementspule 13a und die zweite Wendeelementspule 13b gegenläufig
an. D.h. die erste Wendeelementspule 13a und die zweite Wendeelementspule 13b drehen
sich gegenläufig.
[0195] Das Antriebselement 9 treibt im angetriebenen Zustand und bei blockierter Aufzugsspule
4 und bei mit der Welle 2 drehfest verbundenem Kopplungselement 16, die erste Wendeelementspule
13a an.
[0196] Das Antriebselement 9 treibt im angetriebenen Zustand und bei blockierter Aufzugsspule
4 und bei entkoppeltem Kopplungselement 16, die erste Wendeelementspule 13a und die
zweite Wendeelementspule 13b gegenläufig an.
[0197] Das Antriebselement 9 treibt im angetriebenen Zustand und bei blockierter erster
Wendeelementspule 13a und bei entkoppeltem Kopplungselement 16, die Aufzugsspule 4
an.
[0198] Das weitere Antriebselement 17 treibt im angetriebenen Zustand und bei blockierter
erster Wendeelementspule 13a und bei mit der Welle 2 drehfest verbundenem Kopplungselement
16, die zweite Wendeelementspule 13b an. Das weitere Antriebselement 17 ist das Kopplungselement
16 im mit der Welle 2 gekoppelten Zustand.
[0199] Die Aufzugsspule 4 hat einen zylindrischen Rohrabschnitt 31 und an jedem stirnseitigen
Ende des zylindrischen Rohrabschnitts 31 jeweils einen seitlichen Flansch 32a, 32b.
Der zylindrische Rohrabschnitt 31 hat einen kreislinienförmigen Innenwandquerschnitt
33, der auf einen als Gleitlagerhülse 35a ausgebildeten Abschnitt des Antriebselements
9, die einen kreislinienförmigen Aussenwandquerschnitt 34 aufweist, aufgesteckt ist.
[0200] Der zylindrische Rohrabschnitt 31 hat eine Befestigungsvorrichtung 36 zum formschlüssigen
und/oder kraftschlüssigen Festhalten eines Zugelementendes. Die Befestigungsvorrichtung
36 hat einen Steckspalt zum Einstecken eines Zugelementendes in einer Steckrichtung
quer zur Mittenachse des zylindrischen Rohrabschnitts 31. Der Steckspalt erstreckt
sich parallel zur Mittenachse des zylindrischen Rohrabschnitts 31 und quer zur Mittenachse
des zylindrischen Rohrabschnitts 31. Auf die Aussenwand des zylindrischen Rohrabschnitts
31, ist ein Zugelement 7 durch Drehen des zylindrischen Rohrabschnitts 31 um seine
Mittenachse in eine erste Drehrichtung aufwickelbar. Durch Drehen des zylindrischen
Rohrabschnitts 31 um seine Mittenachse in eine zweite Drehrichtung entgegen der ersten
Drehrichtung, ist das Zugelement 7 vom zylindrischen Rohrabschnitt 31 abwickelbar.
Dazu hat der zylindrische Rohrabschnitt 31 einen kreislinienförmigen Aussenwandquerschnitt
37 (siehe Figur 2). Die seitlichen Flansche 32a, 32b erstrecken sich jeweils in radialer
Richtung so weit, dass sie das aufgewickelte Zugelement 7 radial überragen.
[0201] Das Antriebselement 9 hat einen rohrförmigen Verbindungsabschnitt 38. Der rohrförmige
Verbindungsabschnitt 38 hat einen Innenwandquerschnitt, der so ausgestaltet ist, dass
der rohrförmige Verbindungsabschnitt 38 auf die Sechskantwelle 2 aufsteckbar ist.
Der rohrförmige Verbindungsabschnitt 38 hat einen Innenwandquerschnitt, der mit dem
Aussenwandquerschnitt der Sechskantwelle 2 in Umfangsrichtung formschliessend ausgebildet
ist.
[0202] Das Antriebselement 9 ist drehfest mit der Sechskantwelle 2 verbindbar und verbunden.
[0203] Das Antriebselement 9 hat zwei Abschnitte 35a, 35b, die jeweils als Gleitlagerhülse
ausgebildet sind und auf die die Aufzugsspule 4 und die erste Wendeelementspule 13a
aufsteckbar und aufgesteckt sind, sodass die Aufzugsspule 4 und die erste Wendeelementspule
13a jeweils auf der jeweiligen Gleitlagerhülse 35a, 35b des Antriebselements 9 gleitgelagert
sind. Der Aussenwandquerschnitt 34 des jeweiligen als Gleitlagerhülse ausgebildeten
Abschnitts 35a, 35b ist kreislinienförmig ausgebildet.
[0204] Das Antriebselement 9 hat zwei Lagerabschnitte 39a, 39b, die sich vom rohrförmigen
Verbindungsabschnitt 38 radial nach aussen erstrecken und an denen jeweils ein Kegelritzel
21a, 21b der Kopplungseinrichtung 11, drehbar gelagert ist. D.h. das Antriebselement
9 ist ein Kegeleritzellager mit zwei Kegelritzelwellen 40a, 40b, die sich quer zur
Drehachse des Antriebselements 9 erstrecken, wobei die Kegelritzel 21a, 21b jeweils
um die jeweilige Kegelritzelwelle 40a, 40b drehbar am Antriebselement 9 gelagert sind.
[0205] Die erste und die zweite Wendelementspulen 13a, 13b haben jeweils einen zylindrischen
Rohrabschnitt 41a, 41b und an jedem stirnseitigen Ende des zylindrischen Rohrabschnitts
41a, 41b jeweils einen seitlichen Flansch 42a, 42b, 43a, 43b. Die zylindrischen Rohrabschnitte
41a, 41b haben jeweils einen kreislinienförmigen Innenwandquerschnitt 44a, 44b. Die
erste Wendeelementspule 13a ist auf den als Gleitlagerhülse ausgebildeten Abschnitt
35b des Antriebselements 9 aufsteckbar und aufgesteckt und die zweite Wendeelementspule
13b ist auf den als Gleitlagerhülse ausgebildeten Abschnitt 45 des nachstehend beschriebenen
Verbindungselements 51 der Kopplungseinheit aufsteckbar und aufgesteckt.
[0206] Die jeweiligen zylindrischen Rohrabschnitte 41a, 41b der ersten und der zweiten Wendeelementspule
13a, 13b haben eine Befestigungsvorrichtung 46a, 46b zum formschlüssigen und/oder
kraftschlüssigen Festhalten eines Wendeelementendes. Die Befestigungsvorrichtung 46a,
46b hat einen Steckspalt zum Einstecken eines Wendeelementendes in einer Steckrichtung
quer zur Mittenachse des jeweiligen zylindrischen Rohrabschnitts 41a, 41b. Der Steckspalt
erstreckt sich parallel zur Mittenachse des jeweiligen zylindrischen Rohrabschnitts
41a, 41b und quer zur Mittenachse des jeweiligen zylindrischen Rohrabschnitts 41a,
41b.
[0207] Die Befestigungsvorrichtungen 46a, 46b sind dazu ausgelegt, dass das Wendeelementende
an der ersten Wendeelementspule 13a so befestigbar ist, dass bei Drehung der ersten
Wendeelementspule 13a in eine erste Drehrichtung das aufgewickelte Wendeelement 12a
von der ersten Wendeelementspule 13a abgewickelt wird, und das Wendeelementende an
der zweiten Wendeelementspule 13b so befestigbar ist, dass bei Drehung der zweiten
Wendeelementspule 13b in eine zweite Drehrichtung entgegengesetzt zur ersten Drehrichtung
das aufgewickelte Wendeelement 12b von der zweiten Wendeelementspule 13b abgewickelt
wird.
[0208] Auf die Aussenwand des jeweiligen zylindrischen Rohrabschnitts 41a, 41b, ist das
jeweilige Wendeelement 12a, 12b durch Drehen des jeweiligen zylindrischen Rohrabschnitts
41a, 41b um seine Mittenachse in eine erste Drehrichtung aufwickelbar. Durch Drehen
des jeweiligen zylindrischen Rohrabschnitts 41a, 41b um seine Mittenachse in eine
zweite Drehrichtung entgegen der ersten Drehrichtung, ist das jeweilige Wendeelement
12a, 12b vom jeweiligen zylindrischen Rohrabschnitt 41a, 41b abwickelbar. Dazu hat
der jeweilige zylindrische Rohrabschnitt 41a, 41b einen kreislinienförmigen Aussenwandquerschnitt.
Die seitlichen Flansche 42a, 42b, 43a, 43b erstrecken sich jeweils in radialer Richtung
so weit, dass sie das jeweilige aufgewickelte Wendeelement 12a, 12b radial überragen.
[0209] Die Kopplungseinrichtung 11 umfasst an den einander zugewandten Flanschen 32b, 42a
der Aufzugsspule 4 und der ersten Wendeelementspule 13a jeweils ein Tellerrad 20a,
20b. Diese Tellerräder 20a, 20b wirken mit den am Antriebselement 9 drehbar gelagerten
Kegelritzel 21a, 21b drehmomentübertragend zusammen. Die Tellerräder 20a, 20b sind
am jeweiligen Flansch 32b, 42a angeformt.
[0210] Die Kopplungseinrichtung 11 umfasst am seitlichen Flansch 42b der ersten Wendeelementspule
13a, der vom Antriebselement 9 abgewandt und der zweiten Wendeelementspule 13b zugewandt
ist, ein Tellerrad 20c. Das Tellerrad 20c wirkt drehmomentübertragend mit der zweiten
Wendeelementspule 13b zusammen. Das Tellerrad 20c ist am seitlichen Flansch 42b angeformt.
[0211] Die Kopplungseinrichtung 11 umfasst am seitlichen Flansch 43a der zweiten Wendeelementspule
13b, der der ersten Wendeelementspule 13a zugewandt ist ein Tellerrad 20d, das drehmomentübertragend
mit der ersten Wendeelementspule 13a zusammenwirkt. Das Tellerrad 20d ist am seitlichen
Flansch 43a der zweiten Wendeelementspule 13b angeformt.
[0212] Die Kopplungseinrichtung 11 umfasst eine Kopplungseinheit, durch die das Kopplungselement
16 mit der Welle 2 koppelbar und das Kopplungselement 16 von der Welle 2 entkoppelbar
ist.
[0213] Das Kopplungselement 16 hat einen rohrförmigen Verbindungsabschnitt 50 zum Aufstecken
des Kopplungselements 16 auf die Welle 2 und auf das nachstehend beschriebene Schlingfederkopplungselement
53 und Verbinden des Kopplungselements 16 mit der Kopplungseinheit.
[0214] Die Kopplungseinheit umfasst ein Verbindungselement 51 mit einem rohrförmigen Verbindungsabschnitt
52 zum Aufstecken des Verbindungselements 51 auf die Welle 2 und auf ein nachstehend
beschriebenes Schlingfederkopplungselement 53 und zum Verbinden des Kopplungselements
16 mit der Kopplungseinheit.
[0215] Der rohrförmige Verbindungsabschnitt 50 des Kopplungselements 16 kann einen Innenwandquerschnitt
aufweisen, der radial vorstehende Formschlusselemente 54 aufweist.
[0216] Der rohrförmige Verbindungsabschnitt 52 des Verbindungselements 51 hat sich parallel
zur Mittenachse des rohrförmigen Verbindungsabschnitts 52 erstreckende schlitzförmige
Formschlusselemente 55.
[0217] Dabei sind die radial vorstehenden Formschlusselemente 54 des Kopplungselements 16
und die schlitzförmigen Formschlusselemente 55 des Verbindungselements 51 so zueinander
korrespondierend, dass die radial vorstehenden Formschlusselemente 54 in eine Richtung
parallel zur Mittenachse des rohrförmigen Verbindungsabschnitts 52 des Verbindungselements
51 in die schlitzförmigen Formschlusselemente 55 einschiebbar sind und so das Kopplungselement
16 in Umfangsrichtung formschlüssig mit dem Verbindungselement 51 verbindbar ist.
[0218] Die Kopplungseinheit hat eine Schlingfederkopplung 18 mit einer Schlingfeder 27.
Die Schlingfeder 27 umfasst zwei Enden, wobei jedes der zwei Enden jeweils einen sich
radial nach aussen erstreckenden Federschenkel 56a, 56b aufweist.
[0219] Die Schlingfeder 27 umschlingt die Welle 2 und das drehfest mit der Welle 2 verbundene
Schlingfederkopplungselement 53. Wirkt eine Kraft auf mindestens einen der Federschenkel
56a, 56b so, dass die zwei Federschenkel 56a, 56b in Umfangsrichtung auseinandergedrückt
werden, dann ist die Schlingfeder 27 von der Welle 2 und vom Schlingfederkopplungselement
53 in Bezug auf eine Drehung der Welle 2 entkoppelt. Das Getriebe 3a, 3b hat ein Gehäuse
30, das für jeden der zwei Federschenkel 56a, 56b einen Anschlag umfasst. Der jeweilige
Anschlag ist so am Gehäuse 30 angeordnet, dass wenn der jeweilige Federschenkel 56a,
56b gegen den jeweiligen Anschlag gedrückt wird eine entsprechende Kraft auf den jeweiligen
Federschenkel 56a, 56b wirkt, sodass die zwei Federschenkel 56a, 56b in Umfangsrichtung
auseinandergedrückt werden.
[0220] Wirkt keine Kraft in Umfangsrichtung auf die Federschenkel 56a, 56b und werden die
zwei Federschenkel 56a, 56b in Umfangsrichtung nicht auseinandergedrückt, dann ist
die Schlingfeder 27 mit der Welle 2 und mit dem Schlingfederkopplungselement 53 in
Bezug auf eine Drehung der Welle 2 gekoppelt.
[0221] Die zwei Federschenkel 56a, 56b sind Formschlusselemente. Das Verbindungselement
51 hat zu den zwei Federschenkeln 56a, 56b korrespondierende Formschlusselemente,
die als sich parallel zur Mittenachse des rohrförmigen Verbindungsabschnitts 52 des
Verbindungselements 51 erstreckende Anstellkanten 57a, 57b ausgebildet sind, sodass
das Verbindungselement 51 mit der Schlingfeder 27 in Umfangsrichtung formschlüssig
verbindbar ist.
[0222] Die Innenwandquerschnitte der rohrförmigen Verbindungsabschnitte 50, 52 des Kopplungselements
16 und des Verbindungselements 51 im miteinander formschlüssig verbundenen Zustand,
sind kreislinienförmig, sodass das Kopplungselement 16 und das Verbindungselement
51 bei entkoppelter Schlingfeder 27 auf der Welle 2 und auf dem Schlingfederkopplungselement
53 gleitgelagert sind.
[0223] Der rohrförmige Verbindungsabschnitt 50 des Kopplungselements 16 und der rohrförmige
Verbindungsabschnitt 52 des Verbindungselements 51 sind an der Welle 2 befestigt.
[0224] Das Verbindungselement 51 der Kopplungseinheit hat einen Abschnitt, der als Gleitlagerhülse
45 ausgebildet ist und auf den die zweite Wendeelementspule 13b aufsteckbar und aufgesteckt
ist, sodass die zweite Wendelementspule 13b auf der Gleitlagerhülse 45 des Verbindungselements
51 gleitgelagert ist. Der Aussenwandquerschnitt des als Gleitlagerhülse ausgebildeten
Abschnitts 45 ist kreislinienförmig ausgebildet.
[0225] Das Kopplungselement 16 hat zwei Lagerabschnitte 59a, 59b, die sich vom rohrförmigen
Verbindungsabschnitt 50 radial nach aussen erstrecken und an denen jeweils ein Kegelritzel
60a, 60b der Kopplungseinrichtung 11 drehbar gelagert ist.
[0226] Das Kopplungselement 16 ist somit ein Kegeleritzellager 24 mit zwei Kegelritzeln
60a, 60b und zwei Kegelritzelwellen, die sich jeweils quer zur Drehachse des Kopplungselements
16 erstrecken, wobei die Kegelritzel 60a, 60b jeweils um die jeweilige Kegelritzelwelle
drehbar am Kopplungselement 16 gelagert sind.
[0227] Die zwei Lagerabschnitte 59a, 59b des Kopplungselements 16 sind zwischen der ersten
Wendeelementspule 13a und der zweiten Wendeelementspule 13b angeordnet. Die zwei Lagerabschnitte
59a, 59b des Kopplungselements 16 erstrecken sich jeweils radial nach aussen und zwischen
einem Flansch 42b der ersten Wendeelementspule 13a und einem dem Flansch 42b der ersten
Wendeelementspule 13a zugewandten Flansch 43a der zweiten Wendeelementspule 13b.
[0228] Das Kopplungselement 16 ist im mit der Welle 2 gekoppelten Zustand also bei gekoppelter
Schlingfeder 27, ein weiteres Antriebselement 17. Das Kopplungselement 16 ist im von
der Welle 2 entkoppelten Zustand also bei entkoppelter Schlingfeder 27, ein drehmomentübertragendes
Kopplungselement 16.
[0229] Die Kopplungseinrichtung 11 ist dazu ausgelegt, dass die Aufzugsspule 4 durch das
Antriebselement 9 antreibbar ist und die erste Wendeelementspule 13a und die zweite
Wendeelementspule 13b durch das Antriebselement 9 antreibbar sind. Des Weiteren ist
die Kopplungseinrichtung 11 dazu ausgelegt, dass die zweite Wendeelementspule 13b
vom weiteren Antriebselement 17 antreibbar ist.
[0230] Die Blockiereinrichtung 19 hat ein beweglich gelagertes Blockierelement 62, das alternativ
sowohl mit der Aufzugsspule 4 als auch mit der ersten Wendeelementspule 13a formschlüssig
verbindbar ist. Das Blockierelement 62 ist von einer ersten Blockierstellung, in der
die Aufzugsspule 4 vom Blockierelement 62 blockiert ist und die erste Wendeelementspule
13a zur Drehung um die Drehachse der Wendeelementspule 13a freigegeben ist, in eine
zweite Blockierstellung, in der die erste Wendeelementspule 13a vom Blockierelement
62 blockiert ist und die Aufzugsspule 4 vom Blockierelement 62 zur Drehung um die
Drehachse der Aufzugsspule 4 freigegeben ist, bringbar.
[0231] Das Blockierelement 62 hat drei abgesetzte Zapfenelemente 63. Die Aufzugsspule 4
und die erste Wendeelementspule 13a haben jeweils mehrere Spalte 64, wobei die drei
abgesetzten Zapfenelemente 63 in drei der mehreren Spalte 64 einsteckbar oder einschiebbar
sind. Dadurch ist das Blockierelement 62 formschlüssig alternativ sowohl mit der Aufzugsspule
4 als auch mit der ersten Wendeelementspule 13a verbindbar.
[0232] Die drei abgesetzten Zapfenelemente 63 sind jeweils länglich ausgebildet, wobei die
Längsachse sich parallel zu den Drehachsen der Aufzugsspule 4 und der ersten Wendeelementspule
13a erstreckt. Die mehreren Spalte 64 erstrecken sich in eine Richtung parallel zu
den Drehachsen der Aufzugsspule 4 und der ersten Wendeelementspule 13a. Das Blockierelement
62 ist durch eine Steckbewegung oder Schiebebewegung in eine Richtung parallel zu
den Drehachsen der Aufzugsspule 4 und der ersten Wendeelementspule 13a formschlüssig
alternativ sowohl mit der Aufzugsspule 4 als auch mit der ersten Wendeelementspule
13a verbindbar.
[0233] Die mehreren Spalte 64 sind jeweils am Flansch 32b der Aufzugsspule 4 und am Flansch
42a der ersten Wendeelementspule 13a angeordnet und angeformt. Die mehreren Spalte
64 sind jeweils in Umfangsrichtung verteilt am jeweiligen Flansch 32b, 42a angeordnet.
[0234] Das Blockierelement 62 ist am Gehäuse 30 befestigt.
[0235] Die Blockiereinrichtung 19 hat zwei Halteelemente 65. Das Blockierelement 62 ist
in der ersten Blockierstellung oder der zweiten Blockierstellung jeweils kraftbelastet
durch eines der zwei Halteelemente 65 gehalten, wobei die Kraft eine Federkraft ist.
Jedes Halteelement 65 ist ein Hebel, der durch Drehen von einer Haltestellung in eine
Freigabestellung bringbar ist. In der Freigabestellung wirkt eine Rückstellkraft auf
den jeweiligen Hebel zum Zurückdrehen des jeweiligen Hebels von der Freigabestellung
in die Haltestellung. Durch Drehen des jeweiligen Hebels ist das kraftbelastete Blockierelement
62 für die Bewegung zwischen der ersten Blockierstellung und er zweiten Blockierstellung
freigebbar.
[0236] Die zwei Halteelemente 65 sind am Gehäuse 30 befestigt.
[0237] Die Blockiereinrichtung 19 hat eine Spannvorrichtung 66. Die Spannvorrichtung 66
hat ein Spannelement 67, an dem zwei Spiralfedern 68 jeweils mit einem Spiralfederende
fluchtend zueinander befestigt sind. Das Blockierelement 62 ist zwischen den zwei
Spiralfedern 68 bewegbar gehalten, an dem jeweiligen anderen Spiralfederende der Spiralfedern
68 befestigt und über die zwei Spiralfedern 68 mit dem Spannelement 67 verbunden.
Durch ein Positionieren des Spannelements 67 relativ zum Blockierelement 62 können
die beiden Spiralfedern 68 gespannt werden, sodass das Blockierelement 62 in der ersten
Blockierstellung oder der zweiten Blockierstellung jeweils federkraftbelastet haltbar
ist. Zum Positionieren des Spannelements 67 relativ zum Blockierelement 62 hat das
Spannelement 67 einen Spalt 69 und das Verbindungselement 51 der Kopplungseinheit
einen sich in Umfangsrichtung des Verbindungselements 51 rampenförmig erstreckenden
und radial vorstehenden Steg 70. Der Steg 70 ist im Spalt 69 in einer Richtung parallel
zur Drehachse des Verbindungselements 51 formschlüssig gehalten, sodass bei einer
Drehung des Verbindungselements 51 um die Drehachse das Spannelement 67 in eine Richtung
parallel zur Drehachse relativ zum Blockierelement 62 positionierbar ist.
[0238] Die Blockiereinrichtung 19 hat einen Auslösehebel 71a und einen Auslösearm 71b. Der
Auslösehebel 71a und der Auslösearm 71b sind jeweils dazu ausgelegt durch Drehen des
Auslösehebels 71a bzw. durch bewegen des Auslösearms 71b das jeweilige Halteelement
65 von der Haltestellung in eine Freigabestellung zu drehen. Der Auslösehebel 71a
ist durch Drehen von einer Ruhestellung in eine Auslösestellung bringbar, der Auslösearm
71b ist durch Bewegen von einer Ruhestellung in eine Auslösestellung bringbar, wobei
in der Auslösestellung eine Rückstellkraft auf den Auslösehebel 71a bzw. auf den Auslösearm
71b wirkt zum Zurückdrehen des Auslösehebels 71a bzw. zum Zurückbewegen des Auslösearms
71b von der Auslösestellung in die Ruhestellung.
[0239] Der Auslösehebel 71a und der Auslösearm 71b sind am Gehäuse 30 befestigt.
[0240] Die Blockiereinrichtung 19 hat zwei Betätigungsvorrichtungen 72a, 72b, durch die
der Auslösehebel 71a und der Auslösearm 71b betätigbar, also drehbar bzw. bewegbar
ist. Eine der zwei Betätigungsvorrichtungen 72a hat einen Betätigungshebel 73 an der
Aufzugsspule 4. Der Betätigungshebel 73 ist in den Figuren 4 und 5 gezeigt. Der Betätigungshebel
73 ist vom auf die Aufzugsspule 4 aufgewickelten Zugelement 7 in einer Ruhestellung
kraftbelastet gehalten. Die Kraft ist eine Federkraft. In einem Zustand, in dem das
Zugelement 7 von der Aufzugsspule 4 abgewickelt ist, ist der Betätigungshebel 73 freigegeben,
sodass ein Betätigungshebelende in radialer Richtung von der Drehachse der Aufzugsspule
4 weg in eine Betätigungsstellung gedreht wird. Durch das in die Betätigungsstellung
gedrehte Betätigungshebelende ist der Auslösehebel 71a betätigbar.
[0241] Die andere der zwei Betätigungsvorrichtungen 72b umfasst den Auslösearm 71b bei der
ersten Wendeelementspule 13a. Der Auslösearm 71b ist kraftbelastet in einer Ruhestellung
gehalten. Die Kraft ist eine Federkraft. Die Betätigungsvorrichtung 72b umfasst zum
Auslösearm 71b eine Anstellfläche, sodass ein Stopperelement, das am Wendeelement
12a befestigt ist und von diesem vorsteht, beim Aufwickeln des Wendeelements 12a an
der Anstellfläche ansteht und den Auslösearm 71b von der Ruhestellung in eine Auslösestellung
bewegt. Durch den in die Auslösestellung bewegten Auslösearm 71b ist das Halteelement
65 drehbar.
[0242] Der Auslösearm 71b ist am Gehäuse 30 befestigt.
[0243] Die Blockiereinrichtung 19 kann zum wahlweisen Antreiben der Aufzugsspule 4 die erste
Wendeelementspule 13a blockieren und zum wahlweisen Antreiben der ersten Wendeelementspule
13a die Aufzugsspule 4 blockieren.
[0244] Figuren 2 und 3 zeigen eine Ausführungsform eines erfindungsgemässen Getriebes 3a,
3b zum Antreiben eines Storenbehangs 28, der mindestens ein Zugelement 7 und ein oder
mehrere Hängeelemente 8 aufweist. Das gezeigte Getriebe 3a, 3b, kann ein Getriebe
3a, 3b der vorstehend beschriebenen Lamellenstore 1 sein.
[0245] Das Getriebe 3a, 3b hat ein Antriebselement 9, das mit einer Welle 2 drehfest verbindbar
ist, eine Aufzugsspule 4 zum Befestigen des mindestens einen Zugelements 7, sodass
das mindestens eine Zugelement 7 auf die Aufzugsspule 4 wickelbar ist, eine Hängeelementspulvorrichtung
10, zum Befestigen des einen oder der mehreren Hängeelemente 8, sodass das eine oder
die mehreren Hängeelemente 8 auf die Hängeelementspulvorrichtung 10 wickelbar sind,
und eine Kopplungseinrichtung 11.
[0246] Die Kopplungseinrichtung 11 ist dazu ausgelegt die Aufzugsspule 4 und die Hängeelementspulvorrichtung
10 mit dem Antriebselement 9 so zu koppeln, dass das angetriebene Antriebselement
9 alternativ sowohl die Aufzugsspule 4 als auch die Hängeelementspulvorrichtung 10
antreibt.
[0247] Das in den Figuren 2 und 3 gezeigte Getriebe 3a, 3b ist ein Kegelradgetriebe.
[0248] Die Kopplungseinrichtung 11 umfasst an der Aufzugsspule 4, und an de Hängeelementspulvorrichtung
10 jeweils ein Tellerrad 20a, 20b, 20c, 20d, und umfasst zwischen den Tellerrädern
20a, 20b, 20c, 20d zwei Kegelritzel 21a, 21b, die die Tellerräder 20a, 20b, 20c, 20d
koppeln.
[0249] Die Drehachsen 22 der Tellerräder 20a, 20b, 20c, 20d sind quer zur jeweiligen Drehachse
der zwei Kegelritzel 21a, 21b, d.h. die Drehachsen 22 der Tellerräder 20a, 20b, 20c,
20d erstrecken sich quer jeweiligen Drehachse der zwei Kegelritzel 21a, 21b.
[0250] Die Drehachsen 22 der Tellerräder 20a, 20b, 20c, 20d sind parallel zur Drehachse
26 des Antriebselements 9, d.h. die Drehachsen 22 der Tellerräder 20a, 20b, 20c, 20d
erstrecken sich parallel zur Drehachse 26 des Antriebselements 9.
[0251] Das Antriebselement 9 ist ein Kegeleritzellager 24 mit zwei Kegelritzelwellen 25,
die sich jeweils quer zur Drehachse 26 des Antriebselements 9 erstrecken, wobei die
zwei Kegelritzel 21a, 21b um die jeweilige Kegelritzelwelle 25 drehbar am Antriebselement
9 gelagert sind.
[0252] Figur 4 zeigt eine perspektivische Aufsicht auf die Aufzugsspule 4 des in den Figuren
2 und 3 gezeigten Getriebes 3a, 3b. Der Betätigungshebel 73 ist vom auf die Aufzugsspule
4 aufgewickelten Zugelement 7 in einer Ruhestellung kraftbelastet gehalten gezeigt.
[0253] Figur 5 zeigt eine perspektivische Aufsicht auf die in Figur 4 gezeigte Aufzugsspule
4. Der Betätigungshebel 73 ist in einem Zustand, in dem das Zugelement 7 von der Aufzugsspule
4 abgewickelt ist, gezeigt. Der Betätigungshebel 73 ist freigegeben und ein Betätigungshebelende
ist in radialer Richtung von der Drehachse der Aufzugsspule 4 weg in die Betätigungsstellung
gedreht.
1. Lamellenstore (1) zur Regulierung des Lichtdurchgangs durch eine Öffnung in einer
Baute, mit
o einer Welle (2), die antreibbar ist,
o mindestens einem Getriebe (3a, 3b), das
o von der Welle (2) antreibbar ist, und
o eine Aufzugsspule (4) aufweist,
o einer Endschiene (5),
o mindestens einem Zugelement (7), durch das die Endschiene (5) mit der Aufzugsspule
(4) verbunden ist und das auf die Aufzugsspule (4) wickelbar ist, und
o Lamellen (6), die über Hängeelemente (8) mit dem mindestens einen Getriebe (3a,
3b) verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
das mindestens eine Getriebe (3a, 3b)
o ein mit der Welle (2) drehfest verbundenes Antriebselement (9),
o eine Hängeelementspulvorrichtung (10), und
o eine Kopplungseinrichtung (11)
aufweist, wobei im montierten Zustand
o die Hängeelemente (8) auf die Hängeelementspulvorrichtung (10) auf- und von der
Hängeelementspulvorrichtung (10) abwickelbar sind, und
o zum Antreiben der Aufzugsspule (4) und der Hängeelementspulvorrichtung (10) die
Aufzugsspule (4) und die Hängeelementspulvorrichtung (10) durch die Kopplungseinrichtung
(11) mit dem Antriebselement (9) so koppelbar sind, dass
o durch ein Antreiben der Aufzugsspule (4) die Endschiene (5) absenk- und aufziehbar
ist, und
o durch ein Antreiben der Hängeelementspulvorrichtung (10) die oberste (6a) der Lamellen
(6) absenk- und aufziehbar ist.
2. Lamellenstore (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei der Hängeelemente (8) als zwei Wendeelemente (12a, 12b) jeweils an
Längskanten (15a, 15b) der Lamellen (6) befestigt sind, sodass im montierten Zustand
eine Neigung der Lamellen (6), die an den Hängeelementen (8) hängen, durch ein Vertikalbewegen
mindestens eines der zwei Wendeelemente (12a, 12b) verstellbar ist.
3. Lamellenstore (1) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Hängeelementspulvorrichtung (10)
o eine erste Wendeelementspule (13a), und
o eine zweite Wendeelementspule (13b) aufweist, wobei
o eines der zwei Wendeelemente (12a, 12b) auf die erste Wendeelementspule (13a) auf-
und von der ersten Wendeelementspule (13a) abwickelbar ist,
o das andere der zwei Wendeelemente (12a, 12b) auf die zweite Wendeelementspule (13b)
auf- und von der zweiten Wendeelementspule (13b) abwickelbar ist, und
o zum Antreiben der Aufzugsspule (4), der ersten Wendeelementspule (13a) und der zweiten
Wendeelementspule (13b) die Aufzugsspule (4), die erste Wendeelementspule (13a) und
die zweite Wendeelementspule (13b) durch die Kopplungseinrichtung (11) mit dem Antriebselement
(9) so koppelbar sind, dass
o durch ein Antreiben der Aufzugsspule (4) die Endschiene (5) absenk- und aufziehbar
ist, und
o durch ein Antreiben der ersten und zweiten Wendeelementspulen (13a, 13b) die oberste
(6a) der Lamellen (6) absenk- und aufziehbar ist.
4. Lamellenstore (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass durch ein Antreiben der ersten Wendeelementspule (13a) und/oder der zweiten Wendeelementspule
(13b) die Neigung der Lamellen (6), die an den Hängeelementen (8) hängen, verstellbar
ist.
5. Lamellenstore (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Kopplungseinrichtung (11) ein Kopplungselement (16) aufweist, wobei
o das Kopplungselement (16) durch ein Koppeln mit der Welle (2) drehfest mit der Welle
(2) verbindbar ist, und
o eine drehfeste Verbindung des Kopplungselements (16) mit der Welle (2) durch ein
Entkoppeln des Kopplungselements (16) lösbar ist,
sodass das drehfest mit der Welle (2) verbundene Kopplungselement (16) ein weiteres
Antriebselement (17) ist.
6. Lamellenstore (1) nach Anspruch 5 und einem der Ansprüche 3 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zum Antreiben der ersten Wendeelementspule (13a) und der zweiten Wendeelementspule
(13b) die erste Wendeelementspule (13a) und die zweite Wendeelementspule (13b) durch
die Kopplungseinrichtung (11) mit dem weiteren Antriebselement (17) so koppelbar sind,
dass durch ein Antreiben der ersten Wendeelementspule (13a) oder der zweiten Wendeelementspule
(13b) die Neigung der Lamellen (6), die an den Hängeelementen (8) hängen, verstellbar
ist.
7. Lamellenstore (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Kopplungseinrichtung (11) eine Schlingfederkopplung (18) aufweist, wobei durch die
Schlingfederkopplung (18) das Kopplungselement (16) mit der Welle (2) koppelbar und
das Kopplungselement (16) von der Welle (2) entkoppelbar ist.
8. Lamellenstore (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Kopplungseinrichtung (11) eine Blockiereinrichtung (19) aufweist, wobei die Aufzugsspule
(4) oder die Hängeelementspulvorrichtung (10), insbesondere oder die erste Wendeelementspule
(13a), durch die Blockiereinrichtung (19) lösbar blockierbar sind, sodass das Antriebselement
(9) im angetriebenen Zustand und
o bei blockierter Aufzugsspule (4), die Hängeelementspulvorrichtung (10), insbesondere
die erste Wendeelementspule (13a) und die zweite Wendeelementspule (13b), antreibt,
und
o bei blockierter Hängeelementspulvorrichtung (10), insbesondere bei blockierter erster
Wendeelementspule (13a), die Aufzugsspule (4) antreibt.
9. Lamellenstore (1) nach Anspruch 8 und einem der Ansprüche 3 bis 7, wobei das Antriebselement
(9) im angetriebenen Zustand und bei blockierter Aufzugsspule (4) die erste Wendeelementspule
(13a) und die zweite Wendeelementspule (13b) gegenläufig antreibt.
10. Lamellenstore (1) nach Anspruch 8 und einem der Ansprüche 3 bis 7, wobei
o das Antriebselement (9) im angetriebenen Zustand und
o bei blockierter Aufzugsspule (4) und bei mit der Welle (2) drehfest verbundenem
Kopplungselement (16), die erste Wendeelementspule (13a) antreibt,
o bei blockierter Aufzugsspule (4) und bei entkoppeltem Kopplungselement (16), die
erste Wendeelementspule (13a) und die zweite Wendeelementspule (13b) gegenläufig antreibt,
und
o bei blockierter erster Wendeelementspule (13a) und bei entkoppeltem Kopplungselement
(16), die Aufzugsspule (4) antreibt, und
o das weitere Antriebselement (17) im angetriebenen Zustand und bei blockierter erster
Wendeelementspule (13a) und bei mit der Welle (2) drehfest verbundenem Kopplungselement
(16), die zweite Wendeelementspule (13b) antreibt.
11. Getriebe (3a, 3b) zum Antreiben eines Storenbehangs (28) mit mindestens einem Zugelement
(7) und einem oder mehreren Hängeelementen (8), insbesondere zur Verwendung als Getriebe
einer Lamellenstore (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, mit
o einem Antriebselement (9), das mit einer Welle (2) drehfest verbindbar ist,
o einer Aufzugsspule (4) zum Befestigen des mindestens einen Zugelements (7), sodass
das mindestens eine Zugelement (7) auf die Aufzugsspule (4) wickelbar ist,
o einer Hängeelementspulvorrichtung (10), zum Befestigen des einen oder der mehreren
Hängeelemente (8), sodass das eine oder die mehreren Hängeelemente (8) auf die Hängeelementspulvorrichtung
(10) wickelbar sind, und
o einer Kopplungseinrichtung (11),
wobei
die Kopplungseinrichtung (11) dazu ausgelegt ist die Aufzugsspule (4) und die Hängeelementspulvorrichtung
(10) mit dem Antriebselement (9) so zu koppeln, dass das angetriebene Antriebselement
(9) alternativ sowohl die Aufzugsspule (4) als auch die Hängeelementspulvorrichtung
(10) antreibt.
12. Getriebe (3a, 3b) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (3a, 3b) ein Kegelradgetriebe ist.
13. Getriebe (3a, 3b) nach einem der Ansprüche 11 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Kopplungseinrichtung (11)
o an der Aufzugsspule (4), und
o an der Hängeelementspulvorrichtung (10), jeweils ein Tellerrad (20a, 20b, 20c, 20d),
und zwischen den Tellerrädern (20a, 20b, 20c, 20d) mindestens ein Kegelritzel (21a,
21b), das die
Tellerräder (20a, 20b, 20c, 20d) koppelt, umfasst.
14. Getriebe (3a, 3b) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachsen (22) der Tellerräder (20a, 20b, 20c, 20d) quer zur Drehachse des mindestens
einen Kegelritzels (21a, 21b) sind.
15. Getriebe (3a, 3b) nach einem der Ansprüche 13 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachsen (22) der Tellerräder (20a, 20b, 20c, 20d) parallel zur Drehachse (26)
des Antriebselements (9) sind.
16. Getriebe (3a, 3b) nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebselement (9) ein Kegeleritzellager (24) ist mit einer Kegelritzelwelle
(25), die sich quer zur Drehachse (26) des Antriebselements (9) erstreckt, wobei das
Kegelritzel (21a, 21b) um die Kegelritzelwelle (25) drehbar am Antriebselement (9)
gelagert ist.
17. Verwendung eines Getriebes (3a, 3b) nach einem der Ansprüche 11 bis 16 zum Antreiben
eines Storenbehangs (28).