[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Stapelvorrichtung für stab-oder brettförmiges
Stückgut, mit an Ständern vertikal verfahrbaren Stapelwagen mit horizontal verfahrbaren
Tragarmen und mit Festanschläge aufweisenden, parallel geführt umlaufenden Mitnehmern,
die das Stückgut auf der Rückseite der Ständer aufnehmen und auf eine auf der Oberseite
der Ständer befindliche Ablagefläche ablegen.
[0002] Stapelvorrichtungen dieser Art sind aus den deutschen Patentschriften 1 191 296,
1 235 808, 2 445 536 und 2 553 724 bekannt. Bei diesen bekannten Stapelvorrichtungen
wird das auf der Rückseite der Ständer von einem Mitnehmer vertikal aufwärts transportierte
Stückgut auf der, auf der Oberseite der Ständer befindlichen Ablagefläche einzeln
abgelegt und vom nachfolgenden Mitnehmer mittels dessen Festanschlag zum Weitertransport
mitgenommen. Der Weitertransport des Stückgutes erfolgt auf der Vorderseite der Ständer.
Hier wird das vereinzelte Stückgut abwärts gefördert, bis es auf die ausgefahrenen
Tragarme der Stapelwagen abgesetzt und auf diesen einzeln zur Bildung einer Stapelreihe
verschoben wird. Sobald eine Stapelreihe die gewünschte Breite erreicht hat, werden
die Tragarme zurück und die Stapelwagen um die Höhe einer Stapelreihe vertikal verfahren,
woraufhin dann die Tragarme zur Bildung der nächsten Stapelreihe wieder ausgefahren
werden.
[0003] Es wurde festgestellt, dass die Arbeitsgeschwindigkeit dieser bekannten Stapelvorrichtungen,
insbesondere die Umlaufgeschwindigkeit der Mitnehmer um die Ständer, abhängig ist
von der Zeit, die für den Lagenwechsel erforderlich ist, d. h. für den Zeitraum, der
zum Einfahren der Tragarme, Anheben der Stapelwagen und Wiederausfahren der Tragarme
erforderlich ist. Da in diesem Zeitraum ein Ablegen. von Stückgut auf die Tragarme
nicht möglich ist, muss die Umlaufgeschwindigkeit der Mitnehmer derart eingestellt
werden, dass in diesem Zeitraum kein Stückgut zum Ablegen ankommt.
[0004] Bei den bekannten Stapelvorrichtungen besteht darüber hinaus ein weiterer Nachteil
darin, dass die Mitnehmer auch auf der Vorderseite aus den Ständern herausragen und
hier durch herabgefallenes Stückgut beim Abwärtsgang verklemmt werden können, woraufhin
Brüche, insbesondere in den Verbindungsstellen zwischen Mitnehmern und den diese tragenden
Ketten auftreten können.
[0005] Schliesslich besteht ein weiterer Nachteil darin, dass die Ständer relativ hoch gebaut
werden müssen, damit das Stückgut über Magazine für Zwischenleisten geführt werden
kann, die gegebenenfalls an den Stapelwagen unmittelbar angebracht und mit diesen
vertikal verfahrhar sind.
[0006] Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Stapelvorrichtung der
eingangs genannten Art zu schaffen, bei welcher die Umlaufgeschwindigkeit der Mitnehmer
weitgehend unabhängig vom Lagenwechsel eingestellt und damit gegenüber herkömmlichen
Stapelvorrichtungen erhöht werden kann, bei welcher die Gefahr von Ver - klemmungen
der Mitnehmer beim Abwärtsgang vermieden ist und bei welcher eine geringere Bauhöhe
möglich ist.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, dass die Ablagefläche sich mindestens
um die Breite einer zu bildenden Stapelreihe über die vom Festanschlag auf der Oberseite
der Ständer durchlaufene Strecke hinaus erstreckt und dass die Stapelwagen mit eingefahrenen,
über deren Oberkante hinausragenden Tragarmen zum Abheben der Stapel- , reihe unter
die Ablagefläche vertikal verfahrbar und mit der Stapelreihe nach dem Ausfahren der
Tragarme absenkbar sind, um die Stapelreihe durch Einziehen der Tragarme abzusetzen.
[0008] Bei der erfindungsgemässen Stapelvorrichtung ist die Umlaufgeschwindigkeit der Mitnehmer
im wesentlichen unabhängig von der Zeit, die für einen Lagenwechsel erforderlich ist,
da bei der erfindungsgemässen. Stapelvorrichtung die Stapelreihe zeitlich parallel
zum Lagenwechsel gebildet wird. Die Bildung der Stapelreihe erfolgt erfindungsgemäss
auf der mindestens die Breite einer Stapelreihe aufweisenden Ablagefläche auf der
Oberseite der Ständer, auf welche das vereinzelt geförderte Stückgut nacheinander
mittels der Festanschläge der Mitnehmer gefördert wird. Jeder Festanschlag eines jeden
Mitnehmers taucht an der gleichen Stelle der Ablagefläche in den Innenraum der Ständer
ein, so dass die rückwärtige Kante eines jeden abzulegenden Brettes oder dgl. an der
gleichen Stelle zu liegen kommt. Somit schiebt jedes neuangekommene Brett die davor
befindlichen Bretter um eine Brettbreite auf der Ablagefläche nach vorn, um so die
gewünschte Stapelreihe zu bilden.
[0009] Die fertig gebildete Stapelreihe wird unmittelbar nach dem Aufschieben des letzten
Brettes der Stapelreihe vom eingefahrenen Tragarm des vertikal verfahrenen Stapelwagens
angehoben und durch Ausfahren des Tragarmes und Absenken des Stapelwagens von der
Ablagefläche entfernt, auf welcher unverzüglich nach dem Abheben der Stapelreihe eine
neue Stapelreihe gebildet werden kann. Während der Bildung der nächst- folgenden Stapelreihe
wird die vorangegangene Stapelreihe auf dem ge - wünschten Stapel abgelegt, so dass
keine Verlustzeit für den Lagenwechsel auftritt.
[0010] Durch das Eintauchen derMitnehmer zusammen mit ihren Festanschlägen in das Innere
der Ständer, wodurch die Mitnehmer nicht über die vordere Fläche der Ständer herausragen,
ist jegliche Gefahr von Verklemmungen der abwärtsbewegten Mitnehmer vermieden.
[0011] Wenn ein Stapeln mit Zwischenleisten gewünscht wird, so können diese unmittelbar
auf die auf der Ablagefläche befindliche . Stapelreihe aufgelegt werden, wobei sich
die Leistenmagazine oberhalb der Ablagefläche befinden. Dadurch kann die Bauhöhe der
einzelnen Ständer erheblich vermindert werden, so dass geringere Fertigungskosten
erzielbar sind.
[0012] Die Festanschläge können einseitig am vorderen Ende oder im mittleren Bereich der
Mitnehmer angeordnet sein, so dass das von einem Mitnehmer auf der Ablagefläche abgelegte
Brett erst vom nächstfolgenden Mitnehmer in die gewünschte Stapelreihe geschoben wird.
In weiterer Ausbildung der Erfindung können die Festanschläge auch am hinteren Ende
der Mitnehmer angeordnet sein. Hierdurch schiebt jeder Festanschlag das vom zugeordneten
Mitnehmer geförderte Brett unmittelbar in die Stapelreihe.
[0013] Die Verbindung der Mitnehmer mit zwei parallel geführten Ketten erfolgte bisher mit
jeweils einem Bolzen eines Kettengliedes einer jeden der beiden Ketten. Dies hat durch
Überlastung zu Brüchen geführt. Erfindungsgemäss ist nunmehr vorgesehen, dass jeder
Mitnehmer mit je einem Glied der beiden parallel geführten Ketten über Drehstücke
verbunden ist, die im Mitnehmer drehbar, aber seitlich unverschiebbar gelagert und
mit beiden Bolzen des jeweiligen Kettengliedes starr verbunden sind. Hierdurch ergibt
sich eine grössere Festigkeit in der Verbindung der Mitnehmer mit den zugehörigen
Ketten. Beim Umlenken der Ketten um die Kettenräder werden die Drehstücke innerhalb
der Mitnehmer verdreht, so dass die Mitnehmer immer mit ihrer oberen Fläche in einer
im wesentlichen horizontalen Lage verbleiben.
[0014] Zum Zurückziehen der Tragarme beim Ablegen einer Stapelreihe ist erfindungsgemäss
an den Stapelwagen je eine Rückhaltevorrichtung angeordnet. Weiterhin sind Fotozellen
zur Steuerung der Stapelwagen Abhängigkeit von der Oberkante der zuletzt abgelegten
Stapelreihe und Stückzahl - sowie Lagenzähler vorgesehen.
[0015] Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellen Ausführungsbeispieles
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Ständers mit davor gebildtem Stapel,
Fig. 2 eine Prinzipdarstellung der Ketten- Umlaufförderer für die Mit nehmer in einer
Draufsicht auf einen Ständer
Fig. 3 eine Prinzipdarstellung des Bewegungsablaufen ler Stapelvorrichtung,
Fig. 4 ein Detail IV in Fig. 1 in vergrösserter Datellung und anderer Ausführungsform
und
Fig. 5 einen Schnitt gemäß Linie V-V in Fig. 4,
Fig. 6 einen Schnitt gemäß Linie VI-VI in Fig. 4 .
[0016] Eine Stapelvorrichtung für stab- oder brettförmiges Stückgut umfasst regelmässig
mindestens zwei Ständer 1, die in einem Abstand zueinder auf einem Gestellrahmen 2
verschiebbar angeordnet sind. Die Stapelvorrichtung hat die Aufgabe, die auf der Rückseite
3 von nicht näher dargestellten Zuführeinrichtungen ankommenden Bretter 4 ( oder anderesstab-
oder brettförmiges Stückgut) auf der Vorderseite 5 in einem Stapel 6 auf einer Palette
7 sauber zu stapeln. Hierzu weist der Ständer 1 in seinem Inneren zwei umlaufende
Ketten 8, 9 auf,die in Längsrichtung des Ständers 1 versetzt, und in Querrichtung
parallel zueinander angeordnet sind, wie es aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist.
Die Ketten 8, 9 werden über nicht näher dargestellte Antriebe in Richtung des Pfeiles
10 angetrieben und laufen um in Eckpunkten angeordnete Kettenräder 11 herum. Zwischen
den paralld zueinander angeordneten Ketten 8, 9 sind Mitnehmer 12 mit Festanschlägen
13 in weiter unten beschriebener Weise angeordnet, die zusammen mit den Ketten 8,
9 in Richtung des Pfeiles 10 umlaufen.
[0017] Jeder Mitnehmer 12 fördert ein Brett 4 auf der Rückseite 3 der Ständer 1 nach oben
auf die als Ablagefläche 14 ausgebildete Oberseite der Ständer 1. Die Ablagefläche
14 erstreckt sich mindestens um die Breite 15 einer zu bildenden Stapelreihe 16 über
die vom Festanschlag 13 eines jeden Mit- nehmers 12 auf der Oberseite der Ständerldurchlaufene
Strecke hinaus. Die Ablagefläche 14 wird dabei von der Oberseite der Ständer 1 gebildet
und kann durch eine entsprechende Gleitschiene ausgeführt sein. Die vom Festanschlag
13 auf der Oberseite der Ständer 1 durchlaufene Strecke ist genau begrenzt durch den
Beginn der Abwärtsbewegung der Mitnehmer entlang der Ketten 8, 9 entsprechend dem
Pfeil 17. Wenn in nicht näher dargestellter Weise einstellbare Festanschläge 13 auf
den Mitnehmern 12 vorgesehen sind, so kann der Eintauchzeitpunkt der Festanschläge
13 in die Oberfläche der Ablagefläche 14 verändert werden.
[0018] In der dargestellten Ausführungsform werden die Bretter 4 mittels der Mitnehmer 12
auf die Ablagefläche 14 gefördert, dort abgelegt und erst vom Festanschlag 13 des
nachfolgenden Mitnemhers 12 in die gewünschte Stapelreihe 16 geschoben.
[0019] Wie es aus der Fig. 1 ersichtlich ist, erhält der Ständer 1 eine Breite, die etwa
dem 1,5 fachen der Breite des Kettenantriebes 8, 9 entspricht. Erforderlichenfalls
kann die Rückseite 3 der Ständer 1 entsprechend der gestrichelten Linie abgeschrägt
werden, so dass die Mitnehmer 12 entlang der abgeschrägten Rückseite 3/geführt werden.
Entsprechend kann die Vorderseite 5 unterhalb der Ablagefläche 14 nach innen versetzt
werden.
[0020] Sobald eine Stapelreihe 16 auf der Ablagefläche 14 der Ständer 1 gebildet ist, werden
die an Gleitführungen der Ständer 1 geführten Stapelwagen 18 mittels nicht näher dargestellter
Antriebe mit eingefahrenen, über die Oberkante der Stapelwagen 18 hinausragenden Tragarmen
19 zum Abheben der Stapelreihe 16 unter die Ablagefläche 14 vertikal verfahren und
mit der Stapelreihe 14 nach dem Ausfahren der Tragarme 19 auf den Stapel 6 abgesenkt,
um hier die Stapelreihe 16 durch Einziehen der Tragarme 19 abzusetzen. Anschliessend
verfahren die Tragarme 13 wieder in vertikaler Richtung zur Abname der zwischenzeitlich
gebildeten neuen Stapelreihe.
[0021] An den Stapelwagen 13 können Rückhaltevorrichtungen 20 für auf den Tragarmen 19 befindliche
, abzulegende Stapelreihe 14 angeornet sein. Die Rückhaltevorrichtung 20 kann als
Klinke, einfacher Sperrhe oder dgl, ausgebildet sein. Auch die Vorderseite 5 der Ständer
1 kann als Rückhalter dienen.
[0022] In der Fig. 3 ist ein Stapel- zyklus dargestellt. In Fig. 3 a wird gerad eine neue
Stapelreihe gebildet, während der Stapelwagen 13 die verberge. Stapelreihe abgelegt
hat. In Fig. 3b ist die neue Stapelreihe 14 fertig, der Stapelwagen 13 ist vertikal
verfahren. In Fig. 3c wird die neue Stapelreihe gerade angehoben, ln Fig. 3d ist die
Stapelreihe 14 auf den Tragarm 19 ausgefahren und wird in Fig. 3 e abgesenkt und abgesetzt,
während in Fig. 3 f die hächstfolgende Stapelreihe wieder gebildet wird.
[0023] In Fig.4ff ist eine bevorzugte Ausführungsform einer Verbindung zwischen den Mitnehmern
12 und den zugehörigen Ketten 8, 9 dargestellt. Dabei ist der Mitnehmer 12 mit je
einem Glied 21, 22 beider parallel geführter Ketten 8 bzw. 9 über je ein Drehstück
23, 24 verbunden, das im Mitnehmer 12 drehbar und seitlich durch Seegeringe unverschiebbar
gelagert und mit beiden Bolzen 25, 26 bzw. 27, 28 des jeweiligen Kettengliedes 21
bzw. 22 starr verbunden ist. Durch diese Ausbildungsform wird eine sichere, gelenkige
Verbindung zwischen Kette 8,9 und Mitnehmer 12 erzielt. Wenn ein Kettenglied 21, 22
einer Kette 8 bzw. 9 um ein Kettenrad 11 umgelenkt wird, so kann sich das Drehstück
23, 24 im Mitnehmer 12 drehen, ohne seitlich verschoben zu werden. Die Mitnehmer 12
bleiben folglich in der gewünschten horizontalen Lage.
[0024] In Fig. 4 ist eine alternative Ausführungsform eines Mitnehmers 12 mit am hinteren
Ende angeordneten Mitnehmer 13 dargestellt.
[0025] An den Stapelwagen 18 können Fotozellen 29 oder Bauteile ähnlicher Funktion angeordnet
sein, die zusammen mit eher nicht näher dargestellten elektronischen Steuervorrichtung
das Absenken des Stapelwagens 18 in Abhängigkeit von der Höhe der Oberkante der vorher
abgelegten Stapelreihe 16 steuern. Zum Zählen der Stückzahl je Stapelreihe 16 können
elektronische Stüekzahlenzähler 30 angebaut sein. Entsprechend können im Bereich der
abgesenkt werdenden Stapelreihen 14 Lagenzähler 31 angebracht sein.
[0026] Die auf der Ablagefläche 14 gebildete Stapelreihe 16 kann in alternativer Arbeitsweise
der Stapelvorrichtung auch auf den bereits ausgefahrenen Tragarm 19 aufgeschoben werden
. Auch können zu beiden Seiten jedes Ständers 1 je ein Stapelwagen 18 mit Tragarm
19 angeordnet sein , die abwechselnd je eine Stapelreihe 16 abwärts fördern . Als
Rückhalter kann jeweils die Vorderwand 5 der Ständer 1 dienen .
[0027] In nicht näher dargestellter Weise kann die Ablagefläche 14 durch einen starren Ausleger
gebildet sein, auf dem die Stapelreihe 16 vorgebildet und von dem die Stapelreihe
16 mittels des oder der vertikal verfahrbaren Stapelwagen 18 mit Tragarmen 19 abgehoben
wird.
1. Stapelvorrichtung für stab- oder brettförmiges Stückgut, mit an Ständern vertikal
verfahrbaren Stapelwagen mit horizontal verfahrbaren Tragarmen und mit Festanschläge
aufweisenden, parallel geführt umlaufenden Mitnehmern, die das Stückgut auf der Rückseite
der Ständer aufnehmen und auf eine auf der Oberseite der Ständer befindliche Ablagefläche
ablegen, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablagefläche (14) sich mindestens um die
Breite(15) einer zu bildenden Stapelreihe (16) über die vom Festanschlag (13) auf
der Oberseite der Ständer (1) durchlaufene Strecke hinaus erstreckt und dass die Stapelwagen
(18) mit eingefahrenen, über deren Oberkante hinausragenden Tragarmen (19) zum Abhebender
Stapelreihe (16) unter die Ablagefläche (14) vertikal verfahrbar und mit der Stapelreihe
(16) nach dem Ausfahren der Tragarme (19) absenkbar sind, um die Stapelreihe (14)
durch Einziehen der Tragarme (19) abzusetzen.
2. Stapelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Festanschläge
(13) am hinteren Ende der Mitnehmer (12) angeordnet sind.
3. Stapelvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Mitnehmer
(12) mit je einem Glied (21, 22) zweier parallel geführter Ketten (8, 9) über Drehstücke
(23, 24 ) verbunden ist, die im Mitnehmer (12) drehbar, aber seitlich unverschiebbar
gelagert und mit beiden Bolzen (25-28) des jeweiligen Kettengliedes (21, 22) starr
verbunden sind.
4. Stapelvorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass an den Stapelwagen (18) Rückhaltevorrichtungen (20) für die auf den Tragarmen
(19) befindliche , abzulegende Stapelreihe (16) angeordnet sind.
5. Stapelvorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass an mindestens einem Stapelwagen (18) ein Sensorelement (29) zur Steuerung der
Absenkbewegung der Stapelwagen (18) durch Abtasten der Oberkante der zuletzt abgesetzten
Stapelreihe (16) angeordnet sind.
6. Stapelvorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass ein Stückzahlenzähler ( 30 ) im Bereich der Ablagefläche (14) mindestens eines
Ständers ( 1 ) vorge- sehen ist.
7. Stapelvorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass an mindestens einem Ständer ein Lagenzähler (31) unmittelbar im Bewegungsbereich
der von den Stapelwagen (18) bzw. Tragarmen (19) transportierten Stapelreihen ( 16
) angeordnet ist.
8. Stapelvorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass an jedem Ständer (1) ein zweiter Stapelwagen mit Tragarm im Gegentakt zum ersten
Stapelwagen (18) vertikal verfahrbar ist, wobei die beiden Stapelwagen auf den gegenüberliegenden
Seiten der Ständer (1) in Vertikalführungen' geführt sind.
9. Stapelvorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Ablagefläche (14) durch einen starren Ausleger gebildet ist, dessen Oberfläche
sich in gleicher Ebene wie die Oberseite der Ständer (1) befindet.
10. Stapelvorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass eine Messeinrichtung zur Bestimmung der Breite eines einzelnen Brettes vorgesehen
ist, um so die erforderliche Stückzahl je Stapelreihe (16) bestimmen zu können.