[0001] Die Erfindung betrifft ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial und dessen
Verwendung in einem Kopierverfahren.
[0002] Elektrophotographische Verfahren und Materialien sind bekannt. Bei diesen Prozessen
wird eine gleichmäßige elektrostatische Ladung auf eine normalerweise isolierenden
Platte oder ein Element unter sogenannten "Dunkel"-Bedingungen aufgetragen. Anschließend
wird das Element bildmäßig belichtet, wobei die vom Licht getroffenen Bereiche des
Element3 leitend werden und eine Ableitung der elektrostatischen Ladung von der Oberfläche
des Elements ermöglichen. Dadurch wird ein latentes Bild in Form geladener Oberflächenbereiche
in den Teilen der Oberfläche, die nicht von Licht getroffen wurden, gebildet. Das
elektrostatische Bild auf der Oberfläche des Elements wird dann mit einem entgegengesetzt
geladenen Pulverentwickler, einem Toner, entwickelt. Dieser wird an den geladenen
Bereichen des Elements durch seine Affinität zu der entgegengesetzten Li.lung festgehalten.
Die entladenen Bereiche des Elemeats zeigen keine Affinität dieser Art zu dem Toner.
Das sc gebildete Tonerbild wird anschließend auf eine andere Oterfläche, beispielsweise
auf Papier übertragen und wird auf dieser durch druck- oder hitzeempfindliche oder
ähnliche Zusatzstoffe, die dem Toner beigemischt sind, fixiert.
[0003] Ein besonders vorteilhaftes elektrophotographisches Element ergibt sich, wenn eine
Ladungsträger erzeugende Schicht, welche gegenüber aktinischer Strahlung zur Ausbildung
von Elektronen-Lochpaaren empfindlich ist, in Verbindung mit einer zu ihr benachbarten
Ladungsträgertransportschicht vom p-Typ verwendet wird. Zahlreiche Ladungsträger erzeugende
Schichten, die gegenüber bestimmten Wellenlängen aktinischer Strahlung empfindlich
sind, sind bekannt. Die Ladungsträgertransportschicht ist unter den angewendeten Bedingungen
gegenüber aktinischer Strahlung nicht empfindlich, aber sie dient dazu, positive Ladungen
von der Ladungsträger erzeugenden Schicht entweder,
.in Abhängigkeit von dem angewendeten System, an die Oberfläche der negativ geladenen
Ladungsträgertransportschicht, auf der das Bild gebildet wird, oder in einem System
mit positiver Aufladung zu der leitenden Unterlage zu transportieren. In der US-Patentschrift
3 837 851 wird eine elektrophotographische Platte beschrieben, bei der als aktives
Material in der Ladungsträgertransportschicht eine Tri-aryl-pyrazolin-Verbindung verwendet
wird.
[0004] Hydrazone eines anderen Typs als die der vorliegenden Erfindung wurden bereits in
photoleitfähigen Schichten als strahlungsempfindliches Material verwendet. In der
US-Patentschrift 3 717 462 wird die entsprechende Verwendung einer Hydrazonverbindung
beschrieben. Ähnliche Verwendungen von Hydrazonverbindungen können beispielsweise
der US-Patentschrift 3 765 884 entnommen werden.
[0005] Zusammenfassend kann gesagt werden, daß die Verwendung von Ladungsträgertransportschichten
in Verbindung mit bestimmten Ladungsträger erzeugenden Schichten bekannt ist, daß
aber die Verwendung von Hydrazonverbindungen im allgemeinen und Lnsbesondere der Hydrazonverbindungen
gemäß der vorliegende Erfindung als aktives Material in einer Ladungsträgertransoortschicht
bisher nicht vorgeschlagen wurde. Andererseits wurden Hydrazonverbindungen, die sich
von den spezifischen Verbindungen der vorliegenden Erfindung unterscheiden, Lereits
als lichtempfindliche Materialien, aber nicht als ladungsträgertransportmaterialien
verwendet.
[0006] Aufgabe de vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines elekrophotographischen
Aufzeichnungsmaterials aus mehreren Schichten, das im Vergleich mit bisher bekannten
mehrlagige Aufzeichnungsmaterialien hinsichtlich seines Verhaltens bei niedriger Temperatur,
der Haftung und der Widerstanesfähigkeit gegenüber Abnutzung, der Tonerfilmbildung
und lterung bei gleichzeitig vorhandener hoher LichtempfindlLhkeit verbesserte Eigenschaften
aufweist.
[0007] Die Autgab der Erfindung wird gelöst durch ein elektrophotographiscaes Aufzeichnungsmaterial
aus einem elektrisch leitenden chichtträger, einer Ladungsträger erzeugenden Schicht
und einer Ladungsträgertransportschicht, das eine Ladungsträgertransportschicht mit
einem Gehalt an einer Hydrazonverbadung, wie sie in den Ansprüchen gekennzeichnet
ist und einem colymeren Bindemittel aufweist.
[0008] Besonders vorte thafte Ergebnisse werden bei Verwendung von p-Diäthylaminobezaldehyd-(diphenylhydranzon)
erhalten. Andere bevorzugte Liungsträgertransportmaterialien sind o-Äthoxy-p-diäthyl-inobenzaldehyd-(diphenylhydrazon),
o-Methyl-p-diäthylami-obenzaldehyd-(diphenyhydrazon), o-Methyl- p-dimethylaminobenzadehyd-(diphenylhydrazon),
p-Dipropyl- aminobenzaldehyd-(dipenylhydrazon), p-Diäthylaminobenzaldehyd-(benzylphenylhydrazon),
p-Dibutylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon) und p-Dimethylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon).
[0009] Mehrlagige elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien sind allgemein bekannt.
Die Ladungsträger erzeugende Schicht, welche aus einem organischen oder anorganischen
Material bestehen kann, ist gegenüber aktinischer Strahlunq, die auf das Material
auftrifft zur Ausbildung von Elektronen-Lochpaaren empfindlich. Die Ladungsträger
erzeugende Schicht kann selbsttragend sein, es wird jedoch vorzugsweise eine biegsame
Unterlage, wie ein Polymerfilm mit einer metallisierten Oberfläche, angewendet. Als
biegsame Unterlage wird vorzugsweise biaxial orientiertes Polyäthylenterephthalat
verwendet. Wie oben angegeben, muß die Ladungsträger erzeugende Schicht in elektrischem
Kontakt mit einem Leiter sein, um die selektive Entladung des Aufzeichnungsmaterials
zu erleichtern. Wiederum im Hinblick auf die bevorzugte, aber konventionelle Ausführungsform
der Erfindung ist es am vorteilhaftesten, einen aluminisierten Polyäthylenterephthalat-Film
zu verwenden, wobei das Aluminium die leitende Schicht ausmacht. Die Ladungsträger
erzeugende Schicht wird vorzugsweise auf der Unterlage und in Kontakt mit der leitenden
Schicht gebildet. Die Schichtdicke der Ladungsträger erzeugenden Schicht ist nicht
kritisch, sie liegt jedoch im allgemeinen zwischen 0,05 und 0,20 µm. Anorganische
Ladungsträger erzeugende Materialien schließen Selen, Tellur und Verbindungen der
Gruppen II b und VI a des periodischen Systems, beispielsweise Cadmium-sulfo-selenid
ein. Organische Ladungsträger erzeugende Materialien schließen Cyaninverbindungen,
die beispielsweise in der deutschen Patentanmeldung P 22 15 040.9 beschrieben sind,
Disazoverbindungen, die beispielsweise in den deutschen Patentanmeldungen P 22 15
968.1 und P 26 35 887.2 beschrieben sind, oder Phthalocyaninverbindungen ein. Brauchbare
Ergebnisse werden auch mit Ladungsträger erzeugenden Materialien erhalten, die Methinfarbstoffderivate
der Quadratsäure umfassen. Materialien dieser Art werden in der deutschen Patentanmeldung
P 24 01 220.2 diskutiert.
[0010] Chlordianblau, Methylsquarylium- und Hydroxysquaryliumfarbstoffe sind besonders geeignete
Ladungsträger erzeugende Materialien. Im einzelnen sind bevorzugte Materialien dieser
Art 3,3'-Dichlor-4,4'-diphenyl- bis [1"-azo-2"-hydroxy-3"- naphtanilid]

2,4-Bis-(2-methyl-4-dimethylaminophenyl)-cyclobutendiylium-1,3-diolat

2,4-Bis-(2-hydroxy-4-dimethylaminophenyl)-cyclobutendiylium-1,3-diolat

Diese Farbstoffe werden der Einfachheit halber nachfolgend mit Chlordianblau, Methylsquarylium
und Hydroxysquarylium bezeichnet.
[0011] Zusammenfassend kann gesagt werden, daß eine Vielzahl anorganischer und organischer
Ladungsträger erzeugender Materialien zusammen mit dem Ladungsträgertransportmaterial
der vorliegenden Erfindung verwendet werden können. Da jedoch das Ladungsträgertransportmaterial
in den meisten Ausführungsbeispielen der Erfindung für die aktinische Strahlung, welche
das Ladungsträger erzeugende Material aktiviert, im wesentlichen transparent sein
muß, wird bevorzugt, daß das Ladungsträger erzeugende Material gegenüber aktinischer
Strahlung im sichtbaren und längerwelligen Spektralbereich, d.h. gegenüber Licht mit
einer Wellenlänge größer 390 nm, empfindlich ist. Diese Forderung ist wesentlich für
das bevorzugte Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Ladungsträgertransportschicht
zwischen der Ladungsträger erzeugenden Schicht und der Strahlungsquelle angeordnet
ist, was bei einem System mit negativer Aufladung der Fall ist. Bei einem System mit
positiver Aufladung wird das Ladungsträger erzeugende Material direkt aktinischer
Strahlung ausgesetzt, und das Ladungsträgertransportmaterial wird zwischen Ladungsträger
erzeugendem Material und dem leitenden Träger angeordnet. Im letzteren Fall sind Ladungsträger
erzeugende Materialien und Strahlungsquellen, die bei kürzeren Wellenlängen als sichtbarem
Licht arbeiten, zur Verwendung mit dem Ladungsträgertransportmaterial gemäß der vorliegenden
Erfindung geeignet.
[0012] In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung, in dem organische
Ladungsträger erzeugende Materialien verwendet werden, werden diese Materialien in
bekannter Weise auf eine metallisierte Unterlage aufgetragen, beispielsweise durch
Meniskusbeschichten, mittels einer Rakel oder in einem Tauchbeschichtungsverfahren.
Es wird vorzugsweise eine Klebstoffschicht auf die Unterlage aufgetragen, um die Haftung
der Ladungsträger erzeugenden Schicht auf dieser zu verbessern. Polyesterharze werden
als Klebstoffe bevorzugt.
[0013] Die Ladungsträgertransportschicht gemäß der Erfindung wird vorzugsweise auf die Ladungsträger
erzeugende Schicht aufgetragen und bildet die oberste oder freiliegende Schicht des
Aufzeichnungsmaterials. Die Ladungsträgertransportschicht weist eine Dicke zwischen
etwa 7 und 35 µm auf, kann aber auch dicker oder dünner sein, beispielsweise weniger
als 7 µm, d.h. 5 µm. Die nachfolgenden Ausführungen betreffen zwar das bevorzugte
Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung, bei einem System mit positiver Aufladung
kann jedoch die Ladungsträgertransportschicht auch zwischen der Ladungsträger erzeugenden
Schicht und der Unterlage angeordnet sein, wie in zwei Abbildungen und den dazugehörigen
Ausführungen angegeben ist.
[0014] Das aktive Material der Ladungsträgertransportschicht vom p-Typ gemäß der vorliegenden
Erfindung ist ein Hydrazon der allgemeinen Formel

in der die Reste
R2 = -OC2H5; -CH3; -C2H5; -H
R3 = -H; -OC2H5
R4 = -H; -CH3; -C2H5
R5 = -H; -CH3
R6 = -C6H5; -CH2-C6H5; -CH3; n-C4H9
R7 = -C6H5; -CH3

bedeuten.
[0015] Ein besonders bevorzugtes Ladungsträgertransportmaterial ist p-Diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon):

[0016] Andere bevorzugte Ladungsträgertrans
portmaterialien sind o-Äthoxy-p-diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)

o-Methyl-p-diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)

o-Methyl-p-dimethylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)

p-Dipropylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)

p-Diäthylaminobenzaldehyd-(benzylphenylhydrazon)

p-Dibutylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)

p-Dimethylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)

[0017] Zur Anwendung wird das Hydrazonmaterial mit einem Bindemittel in einem organischen
Lösungsmittel gemischt, auf die Ladungsträger erzeugende Schicht aufgetragen und in
einem Umluftofen getrocknet. Zur Verwendung sind zahlreiche polymere Bindemittel geeignet,
besonders geeignete Bindemittel sind Polycarbonatharze, beispielsweise ein Harz, das
unter der Bezeichnung M-60 von Mobay Chemical Company erhältlich ist, Polyesterharze,
beispielsweise ein Harz, das unter der Bezeichnung PE-200 von Goodyear erhältlich
ist und Acrylharze, beispielsweise ein Harz, das unter der Bezeichnung A-11 von Rohm
und Haas erhältlich ist. Es sind auch verschiedene andere Harze geeignet, wie nachfolgend
gezeige wird. Die Harze, die einzeln oder in Mischungen verwendet werden können, werden
mit einem oder mehreren organischen Lösungsmitteln gemischt, vorzugsweise mit Tetrahydrofuran
und Toluol, wobei auch andere geeignete Lösungsmittel verwendet werden können.
[0018] Andere Bestandteile können zur Erhöhung der Gleitwirkuig, der Stabilität, der Haftung,
zur Beeinflussung der Üb tzugsqualität und ähnlichen Eigenschaften der Ladungsträge
transportschicht einverleibt werden. So wird beispielsweise ein Siliconöl, das unter
dem Warenzeichen DC-200 von Dow Corning erhältlich ist, der Lösung des Ladungsträgertrensportmaterials
einverleibt.
[0019] Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden Figuren unt der Beschreibung näher erläutert.
Fig. 1 stellt einen vereinfachten Querschnitt durch eine Ladungsträger erzeugende
und eine Ladungst gertransportschicht in einem bevorzugten Ausf Arungsbeispiel der
Erfindung dar, wobei die Wirlangsweise bei Belichtung eines negativ geladeun Elements
mit aktinischer Strahlung gezeigt vid;
Fig. 2 ist ein Schnittbild ähnlich Fig. 1, anhand dessen die resultierende negative
Ladungsverteilung auf dem Aufzeichnungsmaterial gezeigt wird;
Fig. 3 ist ein Schnittbild, anhand dessen ein Aufzeichnungsmaterial für positive Aufladung
gezeigt wird und
Fig. 4 ist ein Schnittbild ähnlich Fig. 3, anhand dessen die resultierende positive
Ladungsverteilung auf der Oberfläche des positiv geladenen Aufzeichnungsmaterials
gezeigt wird.
[0020] In allen Figuren sind gleiche Komponenten und Bestandteile mit den gleichen Bezugszeichen
bezeichnet, ein mehrlagiges elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial in Fi
g. 1 wird im allgemeinen mit dem Bezugszzeichen 10 gekennzeichnet.
[0021] Das Aufzeichnungsmaterial 10 umfaßt eine Ladungsträger erzeugende Schicht 12 und
eine Ladungsträgertransportschicht 14. Wie dargestellt, befindet sich eine negative
Ladung auf der Oberfläche der Ladungsträgertransportschicht 14. Eine positive Ladung
befindet sich auf der entgegengesetzten Seite der Ladungsträger erzeugenden Schicht
12, d.h. in einer leitenden Schicht, die nicht gezeigt ist. Aktinische Strahlung 16
passiert die Ladungsträgertransportschicht 14 im Bereich 18, dringt in die Ladungsträger
erzeugende Schicht 12 ein und erzeugt Elektronen-Lochpaare. Das Loch wird von der
negativen Ladung auf der Oberfläche der Ladungsträgertransportschicht 14 angezogen
und wird, wie in Fig. 2 gezeigt ist, in die Ladungsträgertransportschicht injiziert
und wandert durch die Schicht 14 zur Entladung des Bereichs 18. Die Ladungsträgertransportschicht
14 besteht im wesentlichen im Hinblick auf die sich darauf befindliche negative Ladung
aus einem isolierenden Material. Auf diese Weise wird eine lokalisierte Entladung
im Bereich 18 erhalten. Das Elektron wird durch die positive Ladung in der leitenden
Unterlage (nicht gezeigt) angezogen.
[0022] Ein ähnliches Ergebnis ist in den Figuren 3 und 4 dargestellt. In dem Aufzeichnungsmaterial
10', in dem die gleichen Schichten enthalten sind, sind diese in anderer Reihenfolge
angeordnet. Die Ladungsträger erzeugende Schicht 12 wird positiv geladen und direkt
mit aktinischer Strahlung 16 bestrahlt. Die Ladungsträgertransportschicht 14 wird
zwischen der Ladungsträger erzeugenden Schicht 12 und einer negativen Aufladung, die
sich in der nicht gezeigten leitenden Unterlage befindet, angeordnet. Wiederum erzeugt
aktinische Strahlung 16 Elektronen-Lochpaare. Der Bereich 18 der Ladungsträger erzeugenden
Schicht 12 wird durch Elektronen entladen, während die korrespondierenden Löcher durch
die Ladungsträgertransportschicht 14 wandern und von den negativen Ladungen angezogen
werden. Das Aufzeichnungsmaterial 10' weist den Vorteil auf, daß aktinische Strahlung
16 nicht die Ladungsträgertransportschicht 14 durchdringen muß, andererseits ist die
Ladungsträger erzeugende Schicht 12 nicht geschützt. Es sind auch andere Ausfiihrun
qsbei- spiele möglich, die nicht dargestellt sind. So kann beispielsweise das Aufzeichnungsmaterial
10 in Fig. 1 auch von der entgegengesetzten Seite, d.h. durch den Schichtträger hindurch,
mit aktinischer Strahlung belichtet werden.
Beispiel 1
[0023] Eine Unterlage, die für die vorliegende Erfindung geeignet ist, wurde hergestellt
durch Beschichten eines aluminisierten Polyäthylenterephthalatträgers mit einer Lösung
eines Polyesterharzes, welches in einem Tetrahydrofuran:Toluol-Lösungsmittelgemisch
im Verhältnis 9:1 (0,7 % bis 1,4 % Feststoffgehalt, Gewicht : Gewicht) gelöst wurde.
Der Polyesterüberzug wurde mittels eines Meniskusbeschichtungsverfahrens aufgetragen
und in einem Umluftofen getrocknet. Dann wurde Chlordianblau (0,73 G.% Feststoffgehalt)
in einer Mischung von Äthylendiamin, n-Butylamin und Tetrahydrofuran im Gewichtsverhältnis
1,2:1,0:2,2 gelöst. Siliconöl wurde dann in einer Menge von 2,3 G.%, bezogen auf das
Chlordianblau, zugegeben. Die resultierende Lösung wurde mittels eines Meniskusbeschichtungsverfahrens
auf den mit Polyester beschichteten Träger aufgetragen, und die resultierende beschichtete
Unterlage wurde in einem Umluftofen getrocknet. Die Herstellung der Ladungsträger
erzeugenden Schicht aus Chlordianblau auf einer konventionellen Polyesterunterlage
ist an sich bekannt.
[0024] Die neue Ladungsträgertransportschicht gemäß der Erfindung wurde hergestellt durch
Mischen eines Polycarbonatharz-Bindemittels in einer Menge von 7,65 g, eines Polyesterharzes
in einer Menge von 3,60 g und eines Acrylharzes in einer Menge von 2,25 g in 86,5
Tetrahydrofuran und Toluol, wobei die Lösungsmittel in einem Gewichtsverhältnis von
etwa 9:1 vorliegen. Als bevorzugtes Hydrazon gemäß vorliegender Erfindung wird p-Diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)
in einer Menge von 9,0 g zusammen mit 0,02 g Siliconöl zugegeben. Zur Einstellung
der Viskosität, die für das gewählte Beschichtungsverfahren geeignet ist, kann weiteres
Tetrahydrofuran zugegeben werden. In dem vorliegenden Beispiel wurde die resultierende
Lösung auf die zuvor hergestellte Ladungsträger erzeugende Schicht aufgetragen und
der gesamte Film wiederum im einem Umluftofen getrocknet unter Erhalt eines mehrschichtigen
elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials. Das elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial
wurde getestet, indem die Oberfläche auf -870 Volt im Dunkeln aufgeladen wurde, das
geladene elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial mit Licht, das in kommerziellen
elektrophotographischen Geräten angewendet wird, unter verschiedenen Bedingungen der
Lichtintensität belichtet und indem die Lichtintensität, die erforderlich ist, um
das Aufzeichnungsmaterial auf eine Spannung von -150 Volt innerhalb 454 ms unter den
angegebenen Bedingungen zu entladen, bestimmt wurde. Es wurde festgestellt, daß zur
Entladung des Aufzeichnungsmaterials des vorliegenden Beispiels 1,10 µJ/cm
2 erforderlich waren. Dieser Wert zeigt einen ausgezeichneten Löchertransport an. Elektrophotographische
Aufzeichnungsmaterialien, die mit denen der vorliegenden Beipiele identisch sind,
wurden in kommerziellen Kopiergeräten getestet und ergaben ausgezeichnete Ergebnisse
hinsichtlich des Ladungstransports, der Widerstandsfähigkeit gegen Tonerfilmbildung,
der physikalischen Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung, der Langzeitstabilität elektrischer
und physikalischer Eigenschaften und des Arbeitens bei niedriger Temperatur.
Beispiele 2 a - f
[0025] Mehrschichtige elektrophotographische Aufzeichnun
gsmateria- lien, die dem in Beispiel 1 hergestellten ähnlich sind, wurden hergestellt
mit unterschiedlichen Harzen in unterschiedlichen Mengen in der Ladungsträgertransportschicht.

[0026] Versuche, die wie in Beispiel 1 angegeben durchgeführt wurden, ergaben folgende Ergebnisse:

Beispiel 3
[0027] Ein mehrschichtiges elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, das dem im Beispiel
1 ähnlich ist, wurde hergestellt mit der Ausnahme, daß die Lösung zur Herstellung
der Ladungsträgertransportschicht 14,5 g Arcylharz als einziges Bindemittel und 14,5
g E-Diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon) enthielt. Bei einer Prüfung des Aufzeichnungsmaterials
wie in Beispiel 1 ergab sich, daß 3,0 µJ/cm
2 Lichtenergie erforderlich waren, um das Aufzeichnungsmaterial von einer Spannung
im Dunkeln von -870 V auf -150 V bei einer Ansprechzeit auf Belichtung von 454 ms
zu entladen.
Beispiel 4
[0028] Ein mehrschichtiges elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, das dem in Beispiel
1 hergestellten ähnlich ist, wurde hergestellt mit der Ausnahme, daß ein anderes Acrylharz
verwendet wurde. Bei einer Prüfung wie in Beispiel 1 ergab sich, daß 1,16 µJ/cm
2 Lichtenergie erforderlich waren, um das Aufzeichnungsmaterial von einer Spannung
im Dunkeln von -870 V auf -150 V bei einer Ansprechzeit auf Belichtung von 454 ms
zu entladen.
Beispiele 5 a - e
[0029] Mehrschichtige elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien, die denen von Beispiel
2 ähnlich waren, wurden hergestellt mit der Ausnahme, daß die folgenden Polyesterharze
anstelle des dort angegebenen Polyesterharzes verwendet wurden.

[0030] Ergebnisse, die denen von Beispiel 2e ähnlich waren, wurden in jedem Fall erhalten.
Beispiele 6 a - k
[0031] Mehrschichtige elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien, die dem in Beispiel
1 ähnlich sind, wurden hergestellt mit der Ausnahme, daß die zuerst aufgetragenen
Klebstoffschichten mit anderen Harzen als dem dort angegebenen Polyester, aber in
ähnlichen Mengen hergestellt wurden. Jedes Aufzeichnungsmaterial wurde auf -870 V
aufgeladen und auf -150 V in 146 ms entladen. Die nachfolgend angegebenen Belichungsenergien
in µJ/cm
2 waren erforderlich.

Beispiele 7a und 7b
[0032] Mehrschichtige elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien, die dem im Beispiel
2e hergestellten ähnlich sind, wurden hergestellt mit der Ausnahme, daß 5,78 g p-Diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)
in der Lösung der Ladungsträgertransportschicht in Beispiel 7a und 7,27 g in Beispiel
7b verwendet wurden. Bei einer Prüfung unter den gleichen Entladungsspannungen und
den gleichen Ansprechzeiten auf Belichung wie in Beispiel 1 wurde gefunden, daß für
das elektrophotographische Aufzeichungsmaterial von Beispiel 7a 1,4 µJ/cm
2 Lichtenergie und für dasjenige von Beispiel 7b 1,3 µJ/cm
2 erforderlich waren.
Beispiel 8
[0033] Ein mehrschichtiges elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, das dem von Beispiel
2a ähnlich war, wurde hergestellt mit der Ausnahme, daß 13,5 g p-Diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)
in der Lösung der Ladunasträgertransportschicht verwendet wurden. Bei einer Prüfung,
die wie im Beispiel 1 angegeben durchgeführt wurde, waren 1,37 µJ/cm
2 Lichtenergie erforderlich, um das Aufzeichnungsmaterial von einer Dunkelspannung
von -870 V auf -150 V bei einer Ansprechzeit auf Belichtung von 146 ms zu entladen.
Beispiel 9
[0034] Ein mehrschichtiges elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, das dem in Beispiel
2a ähnlich war, wurde hergestellt mit der Ausnahme, daß 20,25 g p-Diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)
in der Lösung der Ladungsträgertransportschicht verwendet wurden. Bei einer Prüfung,
die wie in Beispiel 1 angegeben durchgeführt wurde, ergab sich, daß 1,37 µJ/cm
2 Lichtenergie erforderlich waren, um das Aufzeichnungsmaterial von einer Dunkelspannung
von -870 V auf -150 V bei einer Ansprechzeit auf Belichtung von 146 ms zu entladen.
Beispiele 10a - d
[0035] Mehrschichtige elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien, die dem in Beispiel
2a angegebenen ähnlich waren, wurden hergestellt mit der Ausnahme, daß alternativ
die folgenden Hydrazonverbindungen in den gleichen Mengen in der Lösung der Ladungsträgertransportschicht
verwendet wurden:
Beispiel
[0036]
10a o-Hethyl-p-dimethylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)
10b o-Äthoxy-p-diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)
10d o-Methyl-p-diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)
10d p-Dimethylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)
[0037] Die folgenden Ergebnisse wurden erhalten:

Beispiele 11a - c
[0038] Mehrschichtige elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien, die dem in Beispiel
2a angegebenen ähnlich waren, wurden hergestellt mit der Ausnahme, daß 13,5 g der
folgenden Hydrazone in der Lösung der Ladungsträgertrans
portschicht verwendet wurden:
Beispiel
[0039]
11a o-Methyl-p-dimethylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)
11b o-Äthoxy-p-diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)
11c o-Methyl-p-diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)
[0040] Die folgenden Ergebnisse wurden erhalten:

Beispiele 12a - c
[0041] Mehrschichtige elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien, die dem in Beispiel
1 ähnlich waren, wurden hergestellt mit der Ausnahme, daß die Lösung der Ladungsträgertransportschicht
6,75 g Polyesterharz, 6,75 g Polycarbonatharz und 13,5 g der nachfolgend angegebenen
Hydrazonverbindungen enthielt:
Beispiel
[0042]
12a p-Dimethylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)
12b p-Dipropylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)
12c p-Dibutylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)
[0043] Die folgenden Ergebnisse wurden erhalten:

Beispiel 13
[0044] Auf eine Art, die der in Beispiel 1 angegebenen ähnlich ist, wird Hydroxysquarylium
in einer Menge von 1 g in einem Lösungsmittelgemisch aus 1 ml Äthylendiamin, 5 ml
Propylamin und 24 ml Tetrahydrofuran gelöst und mittels eines Meniskusbeschichtungsverfahrens
auf eine aluminisierte Polyesterunterlage aufgetragen und getrocknet unter Erhalt
einer Ladungsträger erzeugenden Schicht. Eine Ladungsträgertransportschicht gemäß
der vorliegenden Erfindung wurde hergestellt durch Meniskusbeschichten der mit der
Ladungsträger erzeugenden Schicht beschichteten Unterlage mit einer Lösung von 8,12
g eines Polycarbonatharzes und 8,12 g p-Diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)
in einer 9:1-Mischung Tetrahydrofuran und Toluol und Trocknen unter Ausbildung eines
mehrschichtigen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials. Bei einer Prüfung
wie in Beispiel 1 ergab sich, daß 1,40 µJ/cm
2 Lichtenergie erforderlich waren, um das Aufzeichnungsmaterial von einer Spannung
im Dunkeln von -870 V auf -150 V bei einer Ansprechzeit auf Belichtung von 146 ms
zu entladen.
Beispiel 14
[0045] Ein mehrschichtiges elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, das dem in Beispiel
13 ähnlich ist, wurde hergestellt mit der Ausnahme, daß o-Äthoxy-p-diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)
in der Lösung der Ladungsträgertransportschicht verwendet wurde. Bei einer Prüfung
wie in Beispiel 1 ergab sich, daß 1,02 µJ/cm
2 Lichtenergie erforderlich waren, um das Aufzeichnungsmaterial von einer Spannung
im Dunkeln von -870 V auf -150 V bei einer Ansprechzeit auf Belichtung von 146 ms
zu entladen.
Beispiel 15
[0046] Es wurde ein nehrschichtiges elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, das dem
in Beispiel 13 ähnlich ist, hergestellt mit der Ausnahme, daß die Lösung der Ladungsträger
erzeugenden Sch:.cht 0,85 g Hydroxysquarylium und 0,15 g Methylsquarylium enunielt.
Bei einer Prüfung wie in Beispiel 1 ergab sich, laß 0,86 µJ/cm
2 Lichtenergie erforderlich waren, um das Atfzeichnungsmaterial von einer Spannung
im Dunkeln von -870 auf -150 V bei einer Ansprechzeit auf Belichtung von 116 ms zu
entladen.
Beispiel 16
[0047] Ein mehrschichtiges erektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, das dem in eispiel
13 ähnlich war, wurde hergestellt mit der Ausnahre, daß die Lösung der Ladungsträger
erzeugenden Schicht 0,15 g Hydroxysquarylium und 0,15 g Methylsquarylium und die Lösung
der Ladungsträgertransportschicht 8,12 g Polycarbonatharz und 5,42 g p-Diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)
enthielt. Bei einer Prüfung wie in Beispiel 1 ergab sich, daß 1,10 µJ/cm
2 Lichtenergie erforderlich waren, um das Aufzeichnungsmaterial von einer Spannung
im Dunkeln von -870 V auf -150 V bei einer Ansprechzeit auf Belichtung von 146 ms
zu entladen.
Beispiel 17
[0048] Ein mehrschichtiges elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial wurde hergestellt,
indem auf eine Ladungsträger erzeugende Schicht, welche durch Vakuumabscheidung von
Selen und Tellur hergestellt worden war, eine Ladungsträgertransportschicht aus einer
Lösung von 6,75 g Polyesterharz, 6,75 g Polycarbonatharz und 13,5 g p-Diäthylaminobeazalde-
hyd-(diphenylhydrazon) aufgetragen wurde. Bei einer Prüfung wie in Beispiel 1 ergab
sich, daß 2,0 µJ/cm
2 Lichtrnergie erforderlich waren, um das Aufzeichnungsmaterial vcn einer Spannung
im Dunkeln von -800 V auf -300 V bei eine: Ansprechzeit auf Belichtung von 454 ms
zu entladen.
[0049] Aus den zuvor angegebenen Beispielen ist ersichtlich, daß die Ladungsträgertransportschicht
vom p-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung mit verschiedenen Typen von Hatzbindemitteln
wie auch einer Vielzahl von Hydrazonverbiniungen des angegebenen Typs hergestellt
werden kann. Sowchl organische wie auch anorganische Ladungsträger erzeugende Schichten
sind mit der Ladungsträgertransportschich gemäß der vorliegenden Erfindung verwendbar,
und an sich bekannte verschiedene Kombinationen von Lösungsmitreln, polymeren Bindemitteln
und dergleichen können ve vendet werden. Bestimmte Hydrazonverbindungen zeigen, wenn
sie in relativ hohen Konzentrationen verwendet werdei, eine Tendenz zur Kristallisation,
wodurch ihre Ladungsträgertransportfunktion abnimmt. Wenn jedoch geringere Mengen
verwendet werden, werden brauchbare Ergebnisse erhalten. Eine Auswahl in dieser Richtung
kann durch den Fachmann getroffen werden. Die elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterialien
mit der erfindungsgemäßen Ladungsträgertransportschicht zeigen ein ausgezeichnetes
Verhältnis von Empfindlichkeit, insbesondere bei niedrigen Temperaturen, Adhäsior.
zu benachbarten Schichten und Widerstandsfähigkeit gegen Aechanische Abnutzung wiederum
bei verschiedenen Temperaturen. Die Aufzeichnungsmaterialien zeigen auch hinsichtli.h
der Alterung ausgezeichnete Eigenschaften und weisin eine beträchtliche Widerstandsfähigkeit
gegen Tonerf.Imbildung auf.
1. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial bestehend aus einem elektrisch leitenden
Schichtträger, einer Ladungsträger erzeugenden Schicht und einer Ladungsträgertransportschicht,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ladungsträgertransportschicht als Ladungen transportierende
Verbindung ein Hydrazon der allgemeinen Formel

in der die Reste
R1 = -O(CH2)yCH3; y = 0,1


; x = 0, 1 , 2, 3

-H
R2 = -OC2H5; -CH3; -C2H5; -H
R3 = -H; -OC2H5
R4 = -H; -CH3; -C2H5
R5 = -H; -CH3
R6 = -C6H5; -CH2-C6H5; -CH3; n-C4H9
R7 = -C6H5; -CH3

bedeuten, und ein polymeres Bindemittel enthält.
2. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ladungsträgertransportschicht Hydrazone aus der Gruppe von p-Diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon),
o-Äthoxy-p-diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon), o-Methyl-p-diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon),
o-Methyl-p-dimethylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon), p-Dipropylaminobenzaldehyd-(diphenyihydrazon),
p-Diäthylaminobenzaldehyd-(benzylphenylhydrazon), p-Dibutyl- aminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)
und p-Dimethylamino- benzaldehyd-(diphenylhydrazon) enthält.
3. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ladungsträgertransportschicht als polymeres Bindemittel ein Polycarbonatharz,
ein Polyesterharz oder ein Acrylharz, oder Mischungen derselben enthält.
4. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ladungsträgertransportschicht p-Diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)
und ein Polycarbonat-, Polyester-oder Acrylharz, oder Mischungen derselben enthält.
5. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ladungsträgertransportschicht eine Dicke zwischen 7 und 35
µm aufweist.
6. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ladungsträgertransportschicht vom p-Typ ist.
7. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ladungsträgertransportschicht auf der Ladungsträger erzeusenden Schicht oder
zwischen derselben und dem elektrisch leitenden Schichtträger angeordnet ist.
8. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ladungsträger erzeugende Schicht einen Photoleiter aus der Gruppe von Selen,
Tellur oder deren Legierungen; Verbindungen von Elementen der Gruppe II b mit denen
der Gruppe VI a des periodischen Systems; von Cyanin-, Disazo-, Phthalocyaninverbindungen
und Methinfarbstoffen, die sich von der Quadratsäure ableiten, enthält.
9. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ladungsträger erzeugende Schicht Chlordianblau, Methylsquarylium und/oder
Hydroxysquarylium enthält.
10. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladungsträger erzeugende Schicht eine Dicke
zwischen 0,05 und 0,2 µm und die Ladungsträgertransportschicht eine Dicke von mindestens
5 µm aufweisen.
11. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach den Ansprüchen 1 und 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ladungsträger erzeugende Schicht gegenüber aktinischer Strahlung
mit einer Wellenlänge größer 390 nm empfindlich und die Ladungsträgertransportschicht
für diese Strahlung durchlässig ist.
12. Verwendung des elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials nach den Ansprüchen
1 bis 11 in einem elektrophotographischen Kopierverfahren.