(19)
(11) EP 0 001 599 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
02.05.1979  Patentblatt  1979/09

(21) Anmeldenummer: 78101087.1

(22) Anmeldetag:  06.10.1978
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)2G03G 5/14
(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE FR GB

(30) Priorität: 17.10.1977 US 842431

(71) Anmelder: International Business Machines Corporation
Armonk, N.Y. 10504 (US)

(72) Erfinder:
  • Anderson, Howard Warren
    Boulder Colorado 80303 (US)
  • Moore, Michael Thomas
    Longmont Colorado 80501 (US)

(74) Vertreter: Kreidler, Eva-Maria, Dr. rer. nat. 
Schönaicher Strasse 220
D-7030 Böblingen
D-7030 Böblingen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial und dessen Verwendung in einem Kopierverfahren


    (57) Die Erfindung betrifft ein elektrophotographisches Aufzeichnungamaterial (10) und dessen Verwendung in einem Kopierverfahren.
    Das Aufzeichnungsmaterial (10) besteht aus einem elektrisch leitenden Schichtträger, einer Ladungsträger erzeugenden Schicht (12) und einer Ladungstransportschicht (14). Letztere enthält gemäss der Erfindung als Ladungen transportierende Verbindung ein Hydrazon der allgemeinem Formel

    in der die Reste

    R1 = -O(CH2)yCH3; y = 0,1







    R2 = -OC2H5; -CH3; -C2H5; -H

    R3 = -H; -OC2H5

    R. = -H; -CH3; -C2H5

    R5 = -H; -CH3

    R6 = -C6H5; -CH2-C6H5; -CH3; n-C4H9

    R7 = -C6H5; -CH3

    bedeuten, und ein polymeres Bindemittel. Eine bevorzugte, Ladungen transportierende Verbindung ist p-Diäthylaminobenzaldehyd- (diphenylhydrazon). Als Bindemittel wird ein Polycarbonat-, Polyester-oder Acrylharz, oder Mischungen derelben verwendet. Die Ladungsträgertransportschicht (14), die eine Dicke von mindestens 5 um aufweist, kann, je nach dem Vorzeichen der Aufladung der Ladungsträger erzeugenden Schicht, auf der Ladungsträger erzeugenden Schicht (12) oder zwischen derselben und dem leitenden Schichtträger angeordnet sein.


    Die Erfindung bezieht sich auch auf die Verwendung des mehrlagigen Aufzeichnungsmaterials in einem elektrophotographischen Kopierverfahren.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial und dessen Verwendung in einem Kopierverfahren.

    [0002] Elektrophotographische Verfahren und Materialien sind bekannt. Bei diesen Prozessen wird eine gleichmäßige elektrostatische Ladung auf eine normalerweise isolierenden Platte oder ein Element unter sogenannten "Dunkel"-Bedingungen aufgetragen. Anschließend wird das Element bildmäßig belichtet, wobei die vom Licht getroffenen Bereiche des Element3 leitend werden und eine Ableitung der elektrostatischen Ladung von der Oberfläche des Elements ermöglichen. Dadurch wird ein latentes Bild in Form geladener Oberflächenbereiche in den Teilen der Oberfläche, die nicht von Licht getroffen wurden, gebildet. Das elektrostatische Bild auf der Oberfläche des Elements wird dann mit einem entgegengesetzt geladenen Pulverentwickler, einem Toner, entwickelt. Dieser wird an den geladenen Bereichen des Elements durch seine Affinität zu der entgegengesetzten Li.lung festgehalten. Die entladenen Bereiche des Elemeats zeigen keine Affinität dieser Art zu dem Toner. Das sc gebildete Tonerbild wird anschließend auf eine andere Oterfläche, beispielsweise auf Papier übertragen und wird auf dieser durch druck- oder hitzeempfindliche oder ähnliche Zusatzstoffe, die dem Toner beigemischt sind, fixiert.

    [0003] Ein besonders vorteilhaftes elektrophotographisches Element ergibt sich, wenn eine Ladungsträger erzeugende Schicht, welche gegenüber aktinischer Strahlung zur Ausbildung von Elektronen-Lochpaaren empfindlich ist, in Verbindung mit einer zu ihr benachbarten Ladungsträgertransportschicht vom p-Typ verwendet wird. Zahlreiche Ladungsträger erzeugende Schichten, die gegenüber bestimmten Wellenlängen aktinischer Strahlung empfindlich sind, sind bekannt. Die Ladungsträgertransportschicht ist unter den angewendeten Bedingungen gegenüber aktinischer Strahlung nicht empfindlich, aber sie dient dazu, positive Ladungen von der Ladungsträger erzeugenden Schicht entweder,.in Abhängigkeit von dem angewendeten System, an die Oberfläche der negativ geladenen Ladungsträgertransportschicht, auf der das Bild gebildet wird, oder in einem System mit positiver Aufladung zu der leitenden Unterlage zu transportieren. In der US-Patentschrift 3 837 851 wird eine elektrophotographische Platte beschrieben, bei der als aktives Material in der Ladungsträgertransportschicht eine Tri-aryl-pyrazolin-Verbindung verwendet wird.

    [0004] Hydrazone eines anderen Typs als die der vorliegenden Erfindung wurden bereits in photoleitfähigen Schichten als strahlungsempfindliches Material verwendet. In der US-Patentschrift 3 717 462 wird die entsprechende Verwendung einer Hydrazonverbindung beschrieben. Ähnliche Verwendungen von Hydrazonverbindungen können beispielsweise der US-Patentschrift 3 765 884 entnommen werden.

    [0005] Zusammenfassend kann gesagt werden, daß die Verwendung von Ladungsträgertransportschichten in Verbindung mit bestimmten Ladungsträger erzeugenden Schichten bekannt ist, daß aber die Verwendung von Hydrazonverbindungen im allgemeinen und Lnsbesondere der Hydrazonverbindungen gemäß der vorliegende Erfindung als aktives Material in einer Ladungsträgertransoortschicht bisher nicht vorgeschlagen wurde. Andererseits wurden Hydrazonverbindungen, die sich von den spezifischen Verbindungen der vorliegenden Erfindung unterscheiden, Lereits als lichtempfindliche Materialien, aber nicht als ladungsträgertransportmaterialien verwendet.

    [0006] Aufgabe de vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines elekrophotographischen Aufzeichnungsmaterials aus mehreren Schichten, das im Vergleich mit bisher bekannten mehrlagige Aufzeichnungsmaterialien hinsichtlich seines Verhaltens bei niedriger Temperatur, der Haftung und der Widerstanesfähigkeit gegenüber Abnutzung, der Tonerfilmbildung und lterung bei gleichzeitig vorhandener hoher LichtempfindlLhkeit verbesserte Eigenschaften aufweist.

    [0007] Die Autgab der Erfindung wird gelöst durch ein elektrophotographiscaes Aufzeichnungsmaterial aus einem elektrisch leitenden chichtträger, einer Ladungsträger erzeugenden Schicht und einer Ladungsträgertransportschicht, das eine Ladungsträgertransportschicht mit einem Gehalt an einer Hydrazonverbadung, wie sie in den Ansprüchen gekennzeichnet ist und einem colymeren Bindemittel aufweist.

    [0008] Besonders vorte thafte Ergebnisse werden bei Verwendung von p-Diäthylaminobezaldehyd-(diphenylhydranzon) erhalten. Andere bevorzugte Liungsträgertransportmaterialien sind o-Äthoxy-p-diäthyl-inobenzaldehyd-(diphenylhydrazon), o-Methyl-p-diäthylami-obenzaldehyd-(diphenyhydrazon), o-Methyl- p-dimethylaminobenzadehyd-(diphenylhydrazon), p-Dipropyl- aminobenzaldehyd-(dipenylhydrazon), p-Diäthylaminobenzaldehyd-(benzylphenylhydrazon), p-Dibutylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon) und p-Dimethylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon).

    [0009] Mehrlagige elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien sind allgemein bekannt. Die Ladungsträger erzeugende Schicht, welche aus einem organischen oder anorganischen Material bestehen kann, ist gegenüber aktinischer Strahlunq, die auf das Material auftrifft zur Ausbildung von Elektronen-Lochpaaren empfindlich. Die Ladungsträger erzeugende Schicht kann selbsttragend sein, es wird jedoch vorzugsweise eine biegsame Unterlage, wie ein Polymerfilm mit einer metallisierten Oberfläche, angewendet. Als biegsame Unterlage wird vorzugsweise biaxial orientiertes Polyäthylenterephthalat verwendet. Wie oben angegeben, muß die Ladungsträger erzeugende Schicht in elektrischem Kontakt mit einem Leiter sein, um die selektive Entladung des Aufzeichnungsmaterials zu erleichtern. Wiederum im Hinblick auf die bevorzugte, aber konventionelle Ausführungsform der Erfindung ist es am vorteilhaftesten, einen aluminisierten Polyäthylenterephthalat-Film zu verwenden, wobei das Aluminium die leitende Schicht ausmacht. Die Ladungsträger erzeugende Schicht wird vorzugsweise auf der Unterlage und in Kontakt mit der leitenden Schicht gebildet. Die Schichtdicke der Ladungsträger erzeugenden Schicht ist nicht kritisch, sie liegt jedoch im allgemeinen zwischen 0,05 und 0,20 µm. Anorganische Ladungsträger erzeugende Materialien schließen Selen, Tellur und Verbindungen der Gruppen II b und VI a des periodischen Systems, beispielsweise Cadmium-sulfo-selenid ein. Organische Ladungsträger erzeugende Materialien schließen Cyaninverbindungen, die beispielsweise in der deutschen Patentanmeldung P 22 15 040.9 beschrieben sind, Disazoverbindungen, die beispielsweise in den deutschen Patentanmeldungen P 22 15 968.1 und P 26 35 887.2 beschrieben sind, oder Phthalocyaninverbindungen ein. Brauchbare Ergebnisse werden auch mit Ladungsträger erzeugenden Materialien erhalten, die Methinfarbstoffderivate der Quadratsäure umfassen. Materialien dieser Art werden in der deutschen Patentanmeldung P 24 01 220.2 diskutiert.

    [0010] Chlordianblau, Methylsquarylium- und Hydroxysquaryliumfarbstoffe sind besonders geeignete Ladungsträger erzeugende Materialien. Im einzelnen sind bevorzugte Materialien dieser Art 3,3'-Dichlor-4,4'-diphenyl- bis [1"-azo-2"-hydroxy-3"- naphtanilid]

    2,4-Bis-(2-methyl-4-dimethylaminophenyl)-cyclobutendiylium-1,3-diolat

    2,4-Bis-(2-hydroxy-4-dimethylaminophenyl)-cyclobutendiylium-1,3-diolat

    Diese Farbstoffe werden der Einfachheit halber nachfolgend mit Chlordianblau, Methylsquarylium und Hydroxysquarylium bezeichnet.

    [0011] Zusammenfassend kann gesagt werden, daß eine Vielzahl anorganischer und organischer Ladungsträger erzeugender Materialien zusammen mit dem Ladungsträgertransportmaterial der vorliegenden Erfindung verwendet werden können. Da jedoch das Ladungsträgertransportmaterial in den meisten Ausführungsbeispielen der Erfindung für die aktinische Strahlung, welche das Ladungsträger erzeugende Material aktiviert, im wesentlichen transparent sein muß, wird bevorzugt, daß das Ladungsträger erzeugende Material gegenüber aktinischer Strahlung im sichtbaren und längerwelligen Spektralbereich, d.h. gegenüber Licht mit einer Wellenlänge größer 390 nm, empfindlich ist. Diese Forderung ist wesentlich für das bevorzugte Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Ladungsträgertransportschicht zwischen der Ladungsträger erzeugenden Schicht und der Strahlungsquelle angeordnet ist, was bei einem System mit negativer Aufladung der Fall ist. Bei einem System mit positiver Aufladung wird das Ladungsträger erzeugende Material direkt aktinischer Strahlung ausgesetzt, und das Ladungsträgertransportmaterial wird zwischen Ladungsträger erzeugendem Material und dem leitenden Träger angeordnet. Im letzteren Fall sind Ladungsträger erzeugende Materialien und Strahlungsquellen, die bei kürzeren Wellenlängen als sichtbarem Licht arbeiten, zur Verwendung mit dem Ladungsträgertransportmaterial gemäß der vorliegenden Erfindung geeignet.

    [0012] In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung, in dem organische Ladungsträger erzeugende Materialien verwendet werden, werden diese Materialien in bekannter Weise auf eine metallisierte Unterlage aufgetragen, beispielsweise durch Meniskusbeschichten, mittels einer Rakel oder in einem Tauchbeschichtungsverfahren. Es wird vorzugsweise eine Klebstoffschicht auf die Unterlage aufgetragen, um die Haftung der Ladungsträger erzeugenden Schicht auf dieser zu verbessern. Polyesterharze werden als Klebstoffe bevorzugt.

    [0013] Die Ladungsträgertransportschicht gemäß der Erfindung wird vorzugsweise auf die Ladungsträger erzeugende Schicht aufgetragen und bildet die oberste oder freiliegende Schicht des Aufzeichnungsmaterials. Die Ladungsträgertransportschicht weist eine Dicke zwischen etwa 7 und 35 µm auf, kann aber auch dicker oder dünner sein, beispielsweise weniger als 7 µm, d.h. 5 µm. Die nachfolgenden Ausführungen betreffen zwar das bevorzugte Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung, bei einem System mit positiver Aufladung kann jedoch die Ladungsträgertransportschicht auch zwischen der Ladungsträger erzeugenden Schicht und der Unterlage angeordnet sein, wie in zwei Abbildungen und den dazugehörigen Ausführungen angegeben ist.

    [0014] Das aktive Material der Ladungsträgertransportschicht vom p-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Hydrazon der allgemeinen Formel

    in der die Reste









    R2 = -OC2H5; -CH3; -C2H5; -H

    R3 = -H; -OC2H5

    R4 = -H; -CH3; -C2H5

    R5 = -H; -CH3

    R6 = -C6H5; -CH2-C6H5; -CH3; n-C4H9

    R7 = -C6H5; -CH3

    bedeuten.



    [0015] Ein besonders bevorzugtes Ladungsträgertransportmaterial ist p-Diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon):



    [0016] Andere bevorzugte Ladungsträgertransportmaterialien sind o-Äthoxy-p-diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)

    o-Methyl-p-diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)

    o-Methyl-p-dimethylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)

    p-Dipropylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)

    p-Diäthylaminobenzaldehyd-(benzylphenylhydrazon)

    p-Dibutylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)

    p-Dimethylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)



    [0017] Zur Anwendung wird das Hydrazonmaterial mit einem Bindemittel in einem organischen Lösungsmittel gemischt, auf die Ladungsträger erzeugende Schicht aufgetragen und in einem Umluftofen getrocknet. Zur Verwendung sind zahlreiche polymere Bindemittel geeignet, besonders geeignete Bindemittel sind Polycarbonatharze, beispielsweise ein Harz, das unter der Bezeichnung M-60 von Mobay Chemical Company erhältlich ist, Polyesterharze, beispielsweise ein Harz, das unter der Bezeichnung PE-200 von Goodyear erhältlich ist und Acrylharze, beispielsweise ein Harz, das unter der Bezeichnung A-11 von Rohm und Haas erhältlich ist. Es sind auch verschiedene andere Harze geeignet, wie nachfolgend gezeige wird. Die Harze, die einzeln oder in Mischungen verwendet werden können, werden mit einem oder mehreren organischen Lösungsmitteln gemischt, vorzugsweise mit Tetrahydrofuran und Toluol, wobei auch andere geeignete Lösungsmittel verwendet werden können.

    [0018] Andere Bestandteile können zur Erhöhung der Gleitwirkuig, der Stabilität, der Haftung, zur Beeinflussung der Üb tzugsqualität und ähnlichen Eigenschaften der Ladungsträge transportschicht einverleibt werden. So wird beispielsweise ein Siliconöl, das unter dem Warenzeichen DC-200 von Dow Corning erhältlich ist, der Lösung des Ladungsträgertrensportmaterials einverleibt.

    [0019] Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden Figuren unt der Beschreibung näher erläutert.

    Fig. 1 stellt einen vereinfachten Querschnitt durch eine Ladungsträger erzeugende und eine Ladungst gertransportschicht in einem bevorzugten Ausf Arungsbeispiel der Erfindung dar, wobei die Wirlangsweise bei Belichtung eines negativ geladeun Elements mit aktinischer Strahlung gezeigt vid;

    Fig. 2 ist ein Schnittbild ähnlich Fig. 1, anhand dessen die resultierende negative Ladungsverteilung auf dem Aufzeichnungsmaterial gezeigt wird;

    Fig. 3 ist ein Schnittbild, anhand dessen ein Aufzeichnungsmaterial für positive Aufladung gezeigt wird und

    Fig. 4 ist ein Schnittbild ähnlich Fig. 3, anhand dessen die resultierende positive Ladungsverteilung auf der Oberfläche des positiv geladenen Aufzeichnungsmaterials gezeigt wird.



    [0020] In allen Figuren sind gleiche Komponenten und Bestandteile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, ein mehrlagiges elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial in Fig. 1 wird im allgemeinen mit dem Bezugszzeichen 10 gekennzeichnet.

    [0021] Das Aufzeichnungsmaterial 10 umfaßt eine Ladungsträger erzeugende Schicht 12 und eine Ladungsträgertransportschicht 14. Wie dargestellt, befindet sich eine negative Ladung auf der Oberfläche der Ladungsträgertransportschicht 14. Eine positive Ladung befindet sich auf der entgegengesetzten Seite der Ladungsträger erzeugenden Schicht 12, d.h. in einer leitenden Schicht, die nicht gezeigt ist. Aktinische Strahlung 16 passiert die Ladungsträgertransportschicht 14 im Bereich 18, dringt in die Ladungsträger erzeugende Schicht 12 ein und erzeugt Elektronen-Lochpaare. Das Loch wird von der negativen Ladung auf der Oberfläche der Ladungsträgertransportschicht 14 angezogen und wird, wie in Fig. 2 gezeigt ist, in die Ladungsträgertransportschicht injiziert und wandert durch die Schicht 14 zur Entladung des Bereichs 18. Die Ladungsträgertransportschicht 14 besteht im wesentlichen im Hinblick auf die sich darauf befindliche negative Ladung aus einem isolierenden Material. Auf diese Weise wird eine lokalisierte Entladung im Bereich 18 erhalten. Das Elektron wird durch die positive Ladung in der leitenden Unterlage (nicht gezeigt) angezogen.

    [0022] Ein ähnliches Ergebnis ist in den Figuren 3 und 4 dargestellt. In dem Aufzeichnungsmaterial 10', in dem die gleichen Schichten enthalten sind, sind diese in anderer Reihenfolge angeordnet. Die Ladungsträger erzeugende Schicht 12 wird positiv geladen und direkt mit aktinischer Strahlung 16 bestrahlt. Die Ladungsträgertransportschicht 14 wird zwischen der Ladungsträger erzeugenden Schicht 12 und einer negativen Aufladung, die sich in der nicht gezeigten leitenden Unterlage befindet, angeordnet. Wiederum erzeugt aktinische Strahlung 16 Elektronen-Lochpaare. Der Bereich 18 der Ladungsträger erzeugenden Schicht 12 wird durch Elektronen entladen, während die korrespondierenden Löcher durch die Ladungsträgertransportschicht 14 wandern und von den negativen Ladungen angezogen werden. Das Aufzeichnungsmaterial 10' weist den Vorteil auf, daß aktinische Strahlung 16 nicht die Ladungsträgertransportschicht 14 durchdringen muß, andererseits ist die Ladungsträger erzeugende Schicht 12 nicht geschützt. Es sind auch andere Ausfiihrunqsbei- spiele möglich, die nicht dargestellt sind. So kann beispielsweise das Aufzeichnungsmaterial 10 in Fig. 1 auch von der entgegengesetzten Seite, d.h. durch den Schichtträger hindurch, mit aktinischer Strahlung belichtet werden.

    Beispiel 1



    [0023] Eine Unterlage, die für die vorliegende Erfindung geeignet ist, wurde hergestellt durch Beschichten eines aluminisierten Polyäthylenterephthalatträgers mit einer Lösung eines Polyesterharzes, welches in einem Tetrahydrofuran:Toluol-Lösungsmittelgemisch im Verhältnis 9:1 (0,7 % bis 1,4 % Feststoffgehalt, Gewicht : Gewicht) gelöst wurde. Der Polyesterüberzug wurde mittels eines Meniskusbeschichtungsverfahrens aufgetragen und in einem Umluftofen getrocknet. Dann wurde Chlordianblau (0,73 G.% Feststoffgehalt) in einer Mischung von Äthylendiamin, n-Butylamin und Tetrahydrofuran im Gewichtsverhältnis 1,2:1,0:2,2 gelöst. Siliconöl wurde dann in einer Menge von 2,3 G.%, bezogen auf das Chlordianblau, zugegeben. Die resultierende Lösung wurde mittels eines Meniskusbeschichtungsverfahrens auf den mit Polyester beschichteten Träger aufgetragen, und die resultierende beschichtete Unterlage wurde in einem Umluftofen getrocknet. Die Herstellung der Ladungsträger erzeugenden Schicht aus Chlordianblau auf einer konventionellen Polyesterunterlage ist an sich bekannt.

    [0024] Die neue Ladungsträgertransportschicht gemäß der Erfindung wurde hergestellt durch Mischen eines Polycarbonatharz-Bindemittels in einer Menge von 7,65 g, eines Polyesterharzes in einer Menge von 3,60 g und eines Acrylharzes in einer Menge von 2,25 g in 86,5 Tetrahydrofuran und Toluol, wobei die Lösungsmittel in einem Gewichtsverhältnis von etwa 9:1 vorliegen. Als bevorzugtes Hydrazon gemäß vorliegender Erfindung wird p-Diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon) in einer Menge von 9,0 g zusammen mit 0,02 g Siliconöl zugegeben. Zur Einstellung der Viskosität, die für das gewählte Beschichtungsverfahren geeignet ist, kann weiteres Tetrahydrofuran zugegeben werden. In dem vorliegenden Beispiel wurde die resultierende Lösung auf die zuvor hergestellte Ladungsträger erzeugende Schicht aufgetragen und der gesamte Film wiederum im einem Umluftofen getrocknet unter Erhalt eines mehrschichtigen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials. Das elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial wurde getestet, indem die Oberfläche auf -870 Volt im Dunkeln aufgeladen wurde, das geladene elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial mit Licht, das in kommerziellen elektrophotographischen Geräten angewendet wird, unter verschiedenen Bedingungen der Lichtintensität belichtet und indem die Lichtintensität, die erforderlich ist, um das Aufzeichnungsmaterial auf eine Spannung von -150 Volt innerhalb 454 ms unter den angegebenen Bedingungen zu entladen, bestimmt wurde. Es wurde festgestellt, daß zur Entladung des Aufzeichnungsmaterials des vorliegenden Beispiels 1,10 µJ/cm2 erforderlich waren. Dieser Wert zeigt einen ausgezeichneten Löchertransport an. Elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien, die mit denen der vorliegenden Beipiele identisch sind, wurden in kommerziellen Kopiergeräten getestet und ergaben ausgezeichnete Ergebnisse hinsichtlich des Ladungstransports, der Widerstandsfähigkeit gegen Tonerfilmbildung, der physikalischen Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung, der Langzeitstabilität elektrischer und physikalischer Eigenschaften und des Arbeitens bei niedriger Temperatur.

    Beispiele 2 a - f



    [0025] Mehrschichtige elektrophotographische Aufzeichnungsmateria- lien, die dem in Beispiel 1 hergestellten ähnlich sind, wurden hergestellt mit unterschiedlichen Harzen in unterschiedlichen Mengen in der Ladungsträgertransportschicht.



    [0026] Versuche, die wie in Beispiel 1 angegeben durchgeführt wurden, ergaben folgende Ergebnisse:


    Beispiel 3



    [0027] Ein mehrschichtiges elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, das dem im Beispiel 1 ähnlich ist, wurde hergestellt mit der Ausnahme, daß die Lösung zur Herstellung der Ladungsträgertransportschicht 14,5 g Arcylharz als einziges Bindemittel und 14,5 g E-Diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon) enthielt. Bei einer Prüfung des Aufzeichnungsmaterials wie in Beispiel 1 ergab sich, daß 3,0 µJ/cm2 Lichtenergie erforderlich waren, um das Aufzeichnungsmaterial von einer Spannung im Dunkeln von -870 V auf -150 V bei einer Ansprechzeit auf Belichtung von 454 ms zu entladen.

    Beispiel 4



    [0028] Ein mehrschichtiges elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, das dem in Beispiel 1 hergestellten ähnlich ist, wurde hergestellt mit der Ausnahme, daß ein anderes Acrylharz verwendet wurde. Bei einer Prüfung wie in Beispiel 1 ergab sich, daß 1,16 µJ/cm2 Lichtenergie erforderlich waren, um das Aufzeichnungsmaterial von einer Spannung im Dunkeln von -870 V auf -150 V bei einer Ansprechzeit auf Belichtung von 454 ms zu entladen.

    Beispiele 5 a - e



    [0029] Mehrschichtige elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien, die denen von Beispiel 2 ähnlich waren, wurden hergestellt mit der Ausnahme, daß die folgenden Polyesterharze anstelle des dort angegebenen Polyesterharzes verwendet wurden.



    [0030] Ergebnisse, die denen von Beispiel 2e ähnlich waren, wurden in jedem Fall erhalten.

    Beispiele 6 a - k



    [0031] Mehrschichtige elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien, die dem in Beispiel 1 ähnlich sind, wurden hergestellt mit der Ausnahme, daß die zuerst aufgetragenen Klebstoffschichten mit anderen Harzen als dem dort angegebenen Polyester, aber in ähnlichen Mengen hergestellt wurden. Jedes Aufzeichnungsmaterial wurde auf -870 V aufgeladen und auf -150 V in 146 ms entladen. Die nachfolgend angegebenen Belichungsenergien in µJ/cm2 waren erforderlich.


    Beispiele 7a und 7b



    [0032] Mehrschichtige elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien, die dem im Beispiel 2e hergestellten ähnlich sind, wurden hergestellt mit der Ausnahme, daß 5,78 g p-Diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon) in der Lösung der Ladungsträgertransportschicht in Beispiel 7a und 7,27 g in Beispiel 7b verwendet wurden. Bei einer Prüfung unter den gleichen Entladungsspannungen und den gleichen Ansprechzeiten auf Belichung wie in Beispiel 1 wurde gefunden, daß für das elektrophotographische Aufzeichungsmaterial von Beispiel 7a 1,4 µJ/cm2 Lichtenergie und für dasjenige von Beispiel 7b 1,3 µJ/cm2 erforderlich waren.

    Beispiel 8



    [0033] Ein mehrschichtiges elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, das dem von Beispiel 2a ähnlich war, wurde hergestellt mit der Ausnahme, daß 13,5 g p-Diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon) in der Lösung der Ladunasträgertransportschicht verwendet wurden. Bei einer Prüfung, die wie im Beispiel 1 angegeben durchgeführt wurde, waren 1,37 µJ/cm2 Lichtenergie erforderlich, um das Aufzeichnungsmaterial von einer Dunkelspannung von -870 V auf -150 V bei einer Ansprechzeit auf Belichtung von 146 ms zu entladen.

    Beispiel 9



    [0034] Ein mehrschichtiges elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, das dem in Beispiel 2a ähnlich war, wurde hergestellt mit der Ausnahme, daß 20,25 g p-Diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon) in der Lösung der Ladungsträgertransportschicht verwendet wurden. Bei einer Prüfung, die wie in Beispiel 1 angegeben durchgeführt wurde, ergab sich, daß 1,37 µJ/cm2 Lichtenergie erforderlich waren, um das Aufzeichnungsmaterial von einer Dunkelspannung von -870 V auf -150 V bei einer Ansprechzeit auf Belichtung von 146 ms zu entladen.

    Beispiele 10a - d



    [0035] Mehrschichtige elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien, die dem in Beispiel 2a angegebenen ähnlich waren, wurden hergestellt mit der Ausnahme, daß alternativ die folgenden Hydrazonverbindungen in den gleichen Mengen in der Lösung der Ladungsträgertransportschicht verwendet wurden:

    Beispiel



    [0036] 

    10a o-Hethyl-p-dimethylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)

    10b o-Äthoxy-p-diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)

    10d o-Methyl-p-diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)

    10d p-Dimethylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)



    [0037] Die folgenden Ergebnisse wurden erhalten:


    Beispiele 11a - c



    [0038] Mehrschichtige elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien, die dem in Beispiel 2a angegebenen ähnlich waren, wurden hergestellt mit der Ausnahme, daß 13,5 g der folgenden Hydrazone in der Lösung der Ladungsträgertransportschicht verwendet wurden:

    Beispiel



    [0039] 

    11a o-Methyl-p-dimethylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)

    11b o-Äthoxy-p-diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)

    11c o-Methyl-p-diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)



    [0040] Die folgenden Ergebnisse wurden erhalten:


    Beispiele 12a - c



    [0041] Mehrschichtige elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien, die dem in Beispiel 1 ähnlich waren, wurden hergestellt mit der Ausnahme, daß die Lösung der Ladungsträgertransportschicht 6,75 g Polyesterharz, 6,75 g Polycarbonatharz und 13,5 g der nachfolgend angegebenen Hydrazonverbindungen enthielt:

    Beispiel



    [0042] 

    12a p-Dimethylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)

    12b p-Dipropylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)

    12c p-Dibutylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon)



    [0043] Die folgenden Ergebnisse wurden erhalten:


    Beispiel 13



    [0044] Auf eine Art, die der in Beispiel 1 angegebenen ähnlich ist, wird Hydroxysquarylium in einer Menge von 1 g in einem Lösungsmittelgemisch aus 1 ml Äthylendiamin, 5 ml Propylamin und 24 ml Tetrahydrofuran gelöst und mittels eines Meniskusbeschichtungsverfahrens auf eine aluminisierte Polyesterunterlage aufgetragen und getrocknet unter Erhalt einer Ladungsträger erzeugenden Schicht. Eine Ladungsträgertransportschicht gemäß der vorliegenden Erfindung wurde hergestellt durch Meniskusbeschichten der mit der Ladungsträger erzeugenden Schicht beschichteten Unterlage mit einer Lösung von 8,12 g eines Polycarbonatharzes und 8,12 g p-Diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon) in einer 9:1-Mischung Tetrahydrofuran und Toluol und Trocknen unter Ausbildung eines mehrschichtigen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials. Bei einer Prüfung wie in Beispiel 1 ergab sich, daß 1,40 µJ/cm2 Lichtenergie erforderlich waren, um das Aufzeichnungsmaterial von einer Spannung im Dunkeln von -870 V auf -150 V bei einer Ansprechzeit auf Belichtung von 146 ms zu entladen.

    Beispiel 14



    [0045] Ein mehrschichtiges elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, das dem in Beispiel 13 ähnlich ist, wurde hergestellt mit der Ausnahme, daß o-Äthoxy-p-diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon) in der Lösung der Ladungsträgertransportschicht verwendet wurde. Bei einer Prüfung wie in Beispiel 1 ergab sich, daß 1,02 µJ/cm2 Lichtenergie erforderlich waren, um das Aufzeichnungsmaterial von einer Spannung im Dunkeln von -870 V auf -150 V bei einer Ansprechzeit auf Belichtung von 146 ms zu entladen.

    Beispiel 15



    [0046] Es wurde ein nehrschichtiges elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, das dem in Beispiel 13 ähnlich ist, hergestellt mit der Ausnahme, daß die Lösung der Ladungsträger erzeugenden Sch:.cht 0,85 g Hydroxysquarylium und 0,15 g Methylsquarylium enunielt. Bei einer Prüfung wie in Beispiel 1 ergab sich, laß 0,86 µJ/cm2 Lichtenergie erforderlich waren, um das Atfzeichnungsmaterial von einer Spannung im Dunkeln von -870 auf -150 V bei einer Ansprechzeit auf Belichtung von 116 ms zu entladen.

    Beispiel 16



    [0047] Ein mehrschichtiges erektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, das dem in eispiel 13 ähnlich war, wurde hergestellt mit der Ausnahre, daß die Lösung der Ladungsträger erzeugenden Schicht 0,15 g Hydroxysquarylium und 0,15 g Methylsquarylium und die Lösung der Ladungsträgertransportschicht 8,12 g Polycarbonatharz und 5,42 g p-Diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon) enthielt. Bei einer Prüfung wie in Beispiel 1 ergab sich, daß 1,10 µJ/cm2 Lichtenergie erforderlich waren, um das Aufzeichnungsmaterial von einer Spannung im Dunkeln von -870 V auf -150 V bei einer Ansprechzeit auf Belichtung von 146 ms zu entladen.

    Beispiel 17



    [0048] Ein mehrschichtiges elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial wurde hergestellt, indem auf eine Ladungsträger erzeugende Schicht, welche durch Vakuumabscheidung von Selen und Tellur hergestellt worden war, eine Ladungsträgertransportschicht aus einer Lösung von 6,75 g Polyesterharz, 6,75 g Polycarbonatharz und 13,5 g p-Diäthylaminobeazalde- hyd-(diphenylhydrazon) aufgetragen wurde. Bei einer Prüfung wie in Beispiel 1 ergab sich, daß 2,0 µJ/cm2 Lichtrnergie erforderlich waren, um das Aufzeichnungsmaterial vcn einer Spannung im Dunkeln von -800 V auf -300 V bei eine: Ansprechzeit auf Belichtung von 454 ms zu entladen.

    [0049] Aus den zuvor angegebenen Beispielen ist ersichtlich, daß die Ladungsträgertransportschicht vom p-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung mit verschiedenen Typen von Hatzbindemitteln wie auch einer Vielzahl von Hydrazonverbiniungen des angegebenen Typs hergestellt werden kann. Sowchl organische wie auch anorganische Ladungsträger erzeugende Schichten sind mit der Ladungsträgertransportschich gemäß der vorliegenden Erfindung verwendbar, und an sich bekannte verschiedene Kombinationen von Lösungsmitreln, polymeren Bindemitteln und dergleichen können ve vendet werden. Bestimmte Hydrazonverbindungen zeigen, wenn sie in relativ hohen Konzentrationen verwendet werdei, eine Tendenz zur Kristallisation, wodurch ihre Ladungsträgertransportfunktion abnimmt. Wenn jedoch geringere Mengen verwendet werden, werden brauchbare Ergebnisse erhalten. Eine Auswahl in dieser Richtung kann durch den Fachmann getroffen werden. Die elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterialien mit der erfindungsgemäßen Ladungsträgertransportschicht zeigen ein ausgezeichnetes Verhältnis von Empfindlichkeit, insbesondere bei niedrigen Temperaturen, Adhäsior. zu benachbarten Schichten und Widerstandsfähigkeit gegen Aechanische Abnutzung wiederum bei verschiedenen Temperaturen. Die Aufzeichnungsmaterialien zeigen auch hinsichtli.h der Alterung ausgezeichnete Eigenschaften und weisin eine beträchtliche Widerstandsfähigkeit gegen Tonerf.Imbildung auf.


    Ansprüche

    1. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial bestehend aus einem elektrisch leitenden Schichtträger, einer Ladungsträger erzeugenden Schicht und einer Ladungsträgertransportschicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladungsträgertransportschicht als Ladungen transportierende Verbindung ein Hydrazon der allgemeinen Formel

    in der die Reste

    R1 = -O(CH2)yCH3; y = 0,1



    ; x = 0, 1 , 2, 3

    -H

    R2 = -OC2H5; -CH3; -C2H5; -H

    R3 = -H; -OC2H5

    R4 = -H; -CH3; -C2H5

    R5 = -H; -CH3

    R6 = -C6H5; -CH2-C6H5; -CH3; n-C4H9

    R7 = -C6H5; -CH3

    bedeuten, und ein polymeres Bindemittel enthält.


     
    2. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladungsträgertransportschicht Hydrazone aus der Gruppe von p-Diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon), o-Äthoxy-p-diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon), o-Methyl-p-diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon), o-Methyl-p-dimethylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon), p-Dipropylaminobenzaldehyd-(diphenyihydrazon), p-Diäthylaminobenzaldehyd-(benzylphenylhydrazon), p-Dibutyl- aminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon) und p-Dimethylamino- benzaldehyd-(diphenylhydrazon) enthält.
     
    3. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladungsträgertransportschicht als polymeres Bindemittel ein Polycarbonatharz, ein Polyesterharz oder ein Acrylharz, oder Mischungen derselben enthält.
     
    4. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladungsträgertransportschicht p-Diäthylaminobenzaldehyd-(diphenylhydrazon) und ein Polycarbonat-, Polyester-oder Acrylharz, oder Mischungen derselben enthält.
     
    5. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladungsträgertransportschicht eine Dicke zwischen 7 und 35 µm aufweist.
     
    6. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladungsträgertransportschicht vom p-Typ ist.
     
    7. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladungsträgertransportschicht auf der Ladungsträger erzeusenden Schicht oder zwischen derselben und dem elektrisch leitenden Schichtträger angeordnet ist.
     
    8. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladungsträger erzeugende Schicht einen Photoleiter aus der Gruppe von Selen, Tellur oder deren Legierungen; Verbindungen von Elementen der Gruppe II b mit denen der Gruppe VI a des periodischen Systems; von Cyanin-, Disazo-, Phthalocyaninverbindungen und Methinfarbstoffen, die sich von der Quadratsäure ableiten, enthält.
     
    9. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladungsträger erzeugende Schicht Chlordianblau, Methylsquarylium und/oder Hydroxysquarylium enthält.
     
    10. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladungsträger erzeugende Schicht eine Dicke zwischen 0,05 und 0,2 µm und die Ladungsträgertransportschicht eine Dicke von mindestens 5 µm aufweisen.
     
    11. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach den Ansprüchen 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladungsträger erzeugende Schicht gegenüber aktinischer Strahlung mit einer Wellenlänge größer 390 nm empfindlich und die Ladungsträgertransportschicht für diese Strahlung durchlässig ist.
     
    12. Verwendung des elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials nach den Ansprüchen 1 bis 11 in einem elektrophotographischen Kopierverfahren.
     




    Zeichnung







    Recherchenbericht