(57) Beim Kühlen, Trocknen und Trennen von Gußstücken und Formsand in einer drehbaren
Kühltrommel (1) werden die Gußstücke am stirnseitigen Ende und der Formsand durch
einen vor diesem Ende liegenden, Durchtrittsöffnungen (11) aufweisenden perforierten
Wandungsbereich aus der Kühltrommel ausgetragen. Der endseitige Teil der dabei verwendeten
Kühltrommel (1) ist zumindest im Bereich der perforierten Wandung von zwei einander
funktionell nachgeschalteten Kammern (2, 3) umgeben, deren gemeinsame Zwischenwand
ebenfalls Durchtrittsöffnungen (8) aufweist und zweckmäßig als mit der Kühltrommel
rotierendes Polygonsieb ausgebildet ist. in ihrer feststehenden Außenwand hat die
zweite Kammer (3) an ihrem tiefstgelegenen Ende eine verschließbare Sandabzugsöffnung
(6) und an ihrem oberen Ende einen Luftsaugstutzen (5). Zwecks intensiver Kühlwirkung wird zusammen mit dem warmen und noch etwas feuchten
Formsand durch die Durchtrittsöffnungen (11, 8) ein aus der Kühltrommel (1) kommender
Luftstrom durch die erste Kammer (2) in die zweite Kammer (3) gesaugt. Dort wird der
infolge intensiver Durchmischung mit der Luft in der ersten Kammer getrocknete und
gekühlte Formsand aus der staubhaltigen Abluft abgeschieden.
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