[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abziehen eines Stiefels
vom Fuß, mit einem den Stiefel teilweise umgreifenden Maul. Derartige Vorrichtungen
werden gewöhnlich mit "Stiefelknecht" bezeichnet und sind als auf dem Boden unter
einem bestimmten Winkel aufliegende Platte aus Holz oder als Gußeisenteil bekannt.
Beim Abziehen von engen Stiefeln besteht aber nun bei solchen bekannten Vorrichtungen
die Gefahr, daß das empfindliche Oberleder zerkratzt und unansehnlich wird. Darüberhinaus
besteht bei den bekannten Vorrichtungen die Gefahr, daß der Stiefel im Bereich seines
Absatzes reißt.
[0002] Die vorliegende Erfindung hat sich nun die Aufgabe gesetzt, die hkannte Vorrichtung
dahingehend zu vervollkommnen, daß mit ihr ohne Beeinträchtigung der Oberfläche von
Lederstiefeln ein einfaches Abziehen eines Stiefels vom Fuß ermöglicht wird. Zur Lösung
dieser Aufgabe ist die Erfindung im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß das Maul
eine Auskleidung aus elastischem Material aufweist, deren mit dem Stiefel in Berührung
kommende Oberfläche eine Shore-Härte von maximal 60 shore A, vorzugsweise zwischen
20 und 60 shore A, aufweist. Durch diese elastische Auskleidung wird die Oberfläche
des Stiefels geschont und gleichzeitig die Reibung zwischen dieser Oberfläche des
Stiefels und dem Maul erhöht. Der Stiefel muß, wie dies bei den bekannten Vorrichtungen
gleichfalls üblich war, mit seinem Fersenbereich in das Maul eingeführt werden, wobei
die Auflagefläche der Vorrichtung auf dem Boden beispielsweise mit dem anderen Fuß
niedergehalten werden kann. In bevorzugter Weise besteht die Auskleidung aus elastomerem
Kunststoff, vorzugsweise Polyurethanschaum. Auf diese Weise wird ein ausreichender
Reibungskoeffizient gegenüber Leder erzielt.
[0003] Zur Verbesserung der Schonung des Oberleders, vor allem aber um eine Verwendung bei
hochhackigen Damenstiefeln zu ermöglichen, ist es besonders vorteilhaft, wenn die
Höhenerstreckung des Maules größer als die lichte Weite ist und vorzugsweise wenigstens
dem 2-fachen der lichten Maulweite entspricht. Auf diese Weise wird die eingespannte
Länge des Fersenbereiches des Stiefels bedeutend gegenüber den bekannten Ausbildungen
erhöht und der Reibungsschluß erstreckt sich über diese gesamte Länge, wodurch in
den einzelnen Teilbereichen dieser Länge wesentlich geringere Kräfte auf das Oberleder
des Stiefels ausgeübt werden. Vorzugsweise weist hiebei die Auskleidung des Maules
eine Profilierung auf, welche von quer zur Achse des Maules in Abstand voneinander
angeordneten Rippen oder Lamellen gebildet sein kann.
[0004] Diese Profilierung kann aber auch von Saugnäpfen oder aufblasbaren Luftkammern gebildet
sein.
[0005] Im Falle der Ausbildung der Profilierung mit in Abstand voneinander angeordneten
Rippen oder Lamellen ist es vorteilhaft, wenn die Rippen oder Lamellen in Ebenen liegen,
welche zur Achse des Maules in Richtung zur Maulöffnung nach unten geneigt sind. Auf
diese Weise wird durch Kompression der Rippen oder Lamellen sehr schnell ein Reibungsschluß
erreicht, welcher das Abziehen des Stiefels ohne Beschädigung ermöglicht. In vorteilhafter
Weise ist hiebei die Maulachse zur Auflagefläche der Vorrichtung am Boden in einem
Winkel von 50 bis 70° nach oben in Richtung zum Maulgrund geneigt, wodurch den Bewegungsabläufen
beim Ausziehen des Stiefels Rechnung getragen wird.
[0006] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung derart
ausgebildet, daß die Auskleidung als Einsatzteil ausgebildet ist, welcher in einer
das Maul umgebenden Halterung eingesetzt ist, welche von zwei Seitenwänden gebildet
ist, wobeiilie Seitenwände vorzugsweise durch einen Steg zu einem U-förmigen Profil
verbunden sind. Auf diese Weise ist eine einfache Herstellung der Vorrichtung möglich,
wobei die Sätenwände und gegebenenfalls die auf dem Boden aufliegenden Teile der Vorrichtung
als gesonderte Teile ausgebildet werden können und bei Gebrauch zusammengesetzt werden
können. Bei einer solchen Ausbildung ist es von Vorteil, wenn der Abstand der Seitenwände
in Höhenrichtung abnimmt und der die Auskleidung bildende Einsatzteil zwischen den
Seitenwänden in Höhenrichtung verschiebbar ist, wobei der Verschiebeweg nach oben
begrenzt ist. In diesem Fall wird durch Verschiebung des Einsatzteiles nach oben ein
zunehmender Anpreßdruck der Auskleidung an die Außenseite des Stiefels erzielt. Vorzugsweise
ist hiebei der die Auskleidung bildende Einsatzteil in der Verschieberichtung geführt
und gegen Heraustreten aus der Halterung gesichert.
[0007] Der Anpreßdruck der Auskleidung des Maules an die Außenseite des Stiefels kann aber
in einfacher Weise auch dadurch erhöht werden, daß der Einsatzteil als aufblasbarer
Luftpolster ausgebildet ist, dessen Wände die Auskleidung bilden, wobei wiederum mit
Vorteil eine Ausbildung gewählt wird, bei welcher die Auflagefläche der Vorrichtung
auf dem Boden einen weiteren deformierbaren Luftpolster aufweist, der mit dem oder
den Luftpolster(n) des Einsatzteiles in Verbindung steht. Wenn bei einer solchen Vorrichtung
auf den deformierbaren Luftpolster an der Auflagefläche der Vor- . richtung mit dem
anderen Fuß getreten wird, werden hiedurch die die Auskleidung bildenden Luftpolster
aufgeblasen und an die Außenseite des Stiefels gepreßt. Die Veränderung des An- .
preßdruckes der elastischen Auskleidung an die Außenseite des Stiefels kann aber auch
mit beliebigen mechanischen Mitteln erfolgen und die Anordnung kann hiebei so getroffen
sein, daß die die Auskleidung umgreifenden Seitenwände in Richtung zueinander und
unter Freilassen des Maules gegeneinander preßbar ausgebildet sind, wobei vorzugsweise
an der Auflagefläche der Vonichtung auf dem Boden ein Hebel um eine zur Bodenplatte
im wesentlichen parallele Achse schwenkbar angelenkt ist, und daß dieser Hebel über
Seile und/oder weitere Hebel mit den beweglichen Seitenwänden in Verbindung steht.
[0008] In besonders einfacher Weise kann die Ausbildung so getroffen sein, daß der die Auskleidung
tragende Teil schwenkbar an der Auflageplatte festgelegt ist und in der Betriebsstellung
durch Anschläge gesichert ist. Auf diese Weise kann die Vorrichtung nach ihrer Verwendung
zusammengeklappt werden und raumsparend aufbewahrt werden.
[0009] Die Erfindung ist nachfolgend an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert, welche weitere erfindungswesentliche Details zeigen.
[0010] In dieser zeigen die Fig. 1, 2, 3 und 4 eine erste Ausführungsform, wobei Fig. 1
eine Draufsicht und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 eine
Ansicht von unten und Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3 darstellt,
die Fig. 5, 6, 7 eine weitere zusammenklappbare Ausführungsform, wobei die Fig. 5
und 6 Seitenansichten teilweise im Schnitt und Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie
VII-VII der Fig. 5 darstellt, die Fig. 8 und 9 eine weitere Ausführungsform, wobei
Fig. 8 eine Draufsicht und Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie IX-IX der Fig. 8 darstellt,
die Fig. 10 und 11 eine weitere Ausführungsform mit aufblasbaren Luftpolstern, wobei
Fig. 10 eine Draufsicht und Fig. 11 einen Schnitt nach der Linie XI-XI der Fig. 10
darstellt und Fig. 12 und 13 eine Ausführungsform, bei welcher die Auskleidung über
Schwenkhebel gegeneinandergepreßt ist, wobei Fig. 12 eine Seitenansicht und Fig. 13
einen Schnitt nach der Linie XIII-XIII der Fig. 12 darstellt.
[0011] In Fig. 1 ist mit 1 die Grundplatte bezeichnet. Die Grundplatte 1 weist zur Erhöhung
ihrer Formstabilität in ihrem Mittelbereich Stege 2 auf, welche ebenso wie die Ränder
der Grundplatte auf dem Boden bei Betrieb der Vorrichtung aifliegen. Von dieser Grundplatte
1 geht ein nach oben weisender Fortsatz 3 aus, welcher in Fig. 2 klar ersichtlich
ist. Dieser Fortsatz 3 dient zur Festlegung der elastischen Auskleidung 4 des Maules.
Diese elastische Auskleidung 4 weist Lamellen 5 auf, welche das Maul 6 begrenzen.
Die lichte Weite a des Maules beträgt ungefähr 1/3 der Höhenerstreckung des Maules.
Die elastische Auskleidung 4 umgreift mit Rändern 7 und 8 die starren Teile der Grundplatte
1 bzw. des nach oben gerichteten Fortsatzes und ist auf diese Weise unverschiebbar
festgelegt. Die Achse 9 des Maules 6 ist unter einem Winkel von etwa 75° zur Bodenebene
10 geneigt. Wenn ein nicht dargestellter Fersenbereich eines Stiefels in das Maul
6 eingelegt wird und beispielsweise durch Niedertreten der Bodenplatte 1 mit dem anderen
Fuß die Vorrichtung gehalten wird, pressen sich die Lamellen 5 der elastischen Auskleidung
4 gegen die Außenwandung des Stiefels und es ist ein einfaches und schonendes Abziehen
des Stiefels möglich.
[0012] Wie in Fig. 3 und 4 dargestellt gehen die die Grundplatte 1 begrenzenden Stege 11
in seitliche Wandbereiche 12 über, welche zusammen mit dem nach oben ragenden Fortsatz
3 die das Maul 6 umgebende Halterung bilden. Die Seitenwandbereiche 12 weisen Durchbrechungen
13 auf, durch welche Fortsätze 14 der elastischen Auskleidung hindurchgreifen und
auf diese Weise die Verankerung der Auskleidung sicherstellen. Die der offenen Seite
des Maules zugewendeten Ränder 15 der elastischen Auskleidung übergreifen die Seitenwandbereiche
12.
[0013] Bei der Ausbildung nach Fig. 5, 6 und 7 ist die Grundplatte mit 16 bezeichnet. Der
die Auskleidung aufweisende Teil 17 ist um eine Achse 18 schwenkbar an dieser Grundplatte
16 angelenkt. Durch Verschwenken des die Auskleidung tragenden Teiles 17 um diese
Achse 18 kann die in Fig. 6 dargestellte Lage erreicht werden, in welcher die offene
Seite des Maules unter die Grundplatte 16 gelangt. Die Grundplatte 16 weist hiebei
Anschläge 19 auf, welche die Betriebslage des die Auskleidung tragenden Teiles 17
begrenzen. In dieser Betriebslage schließt die Maulachse mit der Bodenebene einen
Winkel von etwa 60° ein. In Fig. 7 ist ersichtlich, daß die Anlenkachse 18 von kurzen
Zapfen 19 der Grundplatte 16 gebildet ist, welche in entsprechenden Ausnehmungen 20
des die Auskleidung tragenden Teiles 17 eingreifen. Die Lamellen sind mit 21 bezeichnet.
[0014] Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 und 9 ist die Halterung 22 für die Auskleidung
23 aus elastischem Material durch Durchbrechungen 24 der Grundplatte 25 hindurchgesteckt
und bei 26 hinter diesen Durchbrechungen 24 verrastet. Die Halterung 22 weist wiederum
Durchbrechungen 27 auf, durch welche Vorsprünge 28 der elastischen Auskleidung 23
hindurchgeführt sind, wobei diese Vorsprünge 28 die Durchbrechungen 27 hintergreifen.
Auch am oberen Rand der elastischen Auskleidung 23 erfolgt die Festlegung an der Halterung
22 durch übergreifende Teile 29. Die elastische Auskleidung weist wiederum Lamellen
30 auf. Wie sich aus der Draufsicht gemäß Fig. 8 ergibt, weist die Halterung 22 im
wesentlichen U-förmige Gestalt auf, welche der allseitigen Versteifung des Maules
dient.
[0015] Bei der Ausführung nach den Fig. 10 und 11 ist die Verankerung der Auskleidung an
der Halterung in ähnlicher Weise wie bei den bereits beschiebenen Ausführungsformen
verwirklicht. Es sind wiederum übergreifende Borde 31 und 32 vorgesehen. Der Bord
31 ist durch eine Durchbrechug 33 der Halterung 34 hindurchgesteckt, während der Bord
32 der elastischen Auskleidung den oberen Rand der Halterung 34 umgreift. Die elastische
Auskleidung 35 weist Kammern 36, 37, 38 auf, welche untereinander über Kanäle 39 und
40 in Verbindung stehen. Diese Kammern 36, 37, 38 sind darüberhinaus mit einem Luftpolster
40 auf der Grundplatte 41 in nicht dar-. gestellter Weise verbunden. Ein Zusammenpressen
des Luftpolsters 40 bewirkt somit ein Aufblasen der Kammern 36, 37, 38. Die Innenwand
42 der elastischen Auskleidung 35 ergibt im Schnitt nach der Fig. 11 eine Art lamellenförmiges
Profil und wird durch Aufblasen der Luftpolster 36, 37, 38 im Sinn einer Verringerung
der lichten Weite a des Maules gegeneinandergepreßt.
[0016] Bei der Ausführungsform nach Fig. 12 und 13 ist ein Hebel 43 um eine Achse 44, welche
im wesentlichen parallel zur Bodenebene verläuft, schwenkbar an der Grundplatte 45
angelenkt. Die Grundplatte 45 geht in das Maul seitlich begrenzende Wände 46 über,
welche Durchbrechungen 47 aufweisen. Die Innenseite dieser Wand 46 weist eine Auskleidung
48 aus elastomerem Kunststoff auf. Durch die Durchbrechungen 47 erstrecken sich Fortsätze
49 eines seitlichen, um eine Achse 50 schwenkbaren Hebels 51, welcher im wesentlichen
ein L-förmiges Profil aufweist. Der eine Schenkel 52 dieses Winkelhebels kann durch
Niedertreten des Hebels 43 in Richtung zur Bodenplatte nach unten getreten werden,
wodurch der zweite Schenkel 53, welcher die Fortsätze 49 trägt, in Richtung des Pfeiles
54 nach innen geschwenkt wird. Die beiden Winkelhebel 51 werden zu beiden Seiten des
Maules auf diese Weise nach Art einer Zange gegeneinandergepreßt und gewährleistet
auf diese Weise einen einwandfreien Reibungsschluß zwischen einem in das Maul eingelegten
Stiefel und dem Material der elastischen Auskleidung 48.
1. Vorrichtung zum Abziehen eines Stiefels vom Fuß, mit einem den Stiefel teilweise
umgreifenden Maul, dadurch gekennzeichnet, daß das Maul (6) eine Auskleidung (4, 23,
35, 48) aus elastischem Material aufweist, deren mit dem Stiefel in Berührung kommende
Oberfläche eine Shore-Härte von maximal 60 shore A, vorzugsweise zwischen 20 und 60
shore A, aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskleidung (4,23,35,48)
aus elastomerem Kunststoff, vorzugsweise Polyurethanschaum, besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhenerstreckung
(b) des Maules (6) größer ist als die lichte Weite (a) und vorzugsweise wenigstens
dem 2-fachen der lichten Maulweite entspricht.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Auskleidung (4, 23, 35, 48) des Maules (6) eine Profilierung aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilierung von quer
zur Achse des Maules (6) in Abstand voneinander angeordneten Rippen oder Lamellen
(5, 21, 30, 42) gebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen oder Lamellen
(5, 21, 42) in Ebenen liegen, welche zur Ahse (9) des Maules (6) in Richtung zur Maulöffnung
nach unten geneigt sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilierung von Saugnäpfen
gebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskleidung
(4, 23, -35, 48) als Einsatzteil ausgebildet ist, welcher in einer das Maul (6) umgebenden
Halterung (12, 22, 34, 46) eingesetzt ist, welche von zwei Seitenwänden gebildet ist,
wobei die Seitenwände vorzugsweise durch einen Steg zu einem U-förmigen Profil verbunden
sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatzteil (23, 35)
Vorsprünge (28, 31) aufweist, welche in Durchbrechungen (27, 33) der Halterung (22,
34) verrastbar sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatzteil (35)
aufblasbare Luftpolster (36, 37, 38) aufweist, deren Wände (42) die Auskleidung bilden.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Auflageteil (41)
der Vorrichtung einen weiteren deformierbaren Luftpolster (40) aufweist, der mit dem
oder den Luftpolster(n) (36, 37, 38) des Einsatzteiles (35) in Verbindung steht.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
die Auskleidung umgreifenden Seitenwände in Richtung zueinander (54, 55) und unter
Freilassen des Maules gegeneinander preßbar ausgebildet sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß an der Auflagefläche
(45) der Vorrichtung auf dem Boden ein Hebel (43) um eine zur Auflagefläche im wesentlichen
parallele Achse (44) schwenkbar angelenkt ist, und daß dieser Hebel über Seile und/oder
weitere Hebel (51) mit den beweglichen Seitenwänden in Verbindung steht.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Seitenwände
in Höhenrichtung abnimmt und der die Auskleidung bildende Einsatzteil zwischen den
Seitenwänden in Höhenrichtung verschiebbar ist, wobei der Verschiebeweg nach oben
begrenzt ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der die Auskleidung
bildende Einsatzteil in der Verschieberichtung geführt und gegen Heraustreten aus
der Halterung gesichert ist.