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EP 0 004 302 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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03.10.1979 Patentblatt 1979/20 |
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Anmeldetag: 03.03.1979 |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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FR GB IT |
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Priorität: |
21.03.1978 DE 2812247
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Anmelder: AKO-Werke GmbH & Co |
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D-7988 Wangen/Allgäu (DE) |
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Erfinder: |
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- Malina, Viktor, Ing. grad.
D-7964 Kisslegg/Allgäu (DE)
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Vertreter: Vogl, Leo, Dipl.-Ing. |
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Blumenweg 4 D-90537 Feucht D-90537 Feucht (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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Elektrische Kochplatte |
(57) Die Erfindung betrifft eine elektrische Kochplatte für einen Herd od. dgl. mit einer
Glaskeramikplatte, die mit Abstand oberhalb eines elektrischen Heizelementes angeordnet
ist. Das Heizelement besteht aus einem wendelförmig gewickelten Heizwiderstand (5),
der in spiraliger Anordnung in einem Isolierkörper (2) gelagert ist. Um zu erreichen, daß ein hoher Anteil der erzeugten Wärme durch Strahlung auf die
Glaskeramikplatte übergeht und nur eine geringe Wärmeableitung an den Isolierkörper
(2) erfolgt, ist der Heizwiderstand (5) zwischen Stiftreihen (3) am Isolierkörper
(2) verklemmt.
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[0001] Die Erfindung betrifft eine elektrische Kochplatte für einen Herd oder dergl. mit
einer Glaskeramikplatte, die mit freiem Abstand oberhalb mindestens eines elektrischen
Heizelementes angeordnet ist, das aus einem wendelförmig gewickelten Heizwiderstand
besteht, der in spiralenförmiger Anordnung in einem Isolierkörper gelagert ist, wobei
die Glaskeramikplatte auf dem Rand des topfartigen Isolierkörpers ruht.
[0002] Eine bekannte derartige Kochplatte (DE-OS 2 500 586) weist einen die Glaskeramikplatte
mit erhöhten Rändern tragenden Isolierstoffträger auf, in dessen Boden zwischen den
vorstehenden Rändern Nuten eingeformt sind, die im wesentlichen spiralförmig verlaufen
und zur Aufnahme eines wendelförmig gewickelten Heizwiderstandes ausgebildet sind,
wobei der Heizwiderstand in den Nuten versenkt angeordnet ist. Die Nuten können eine
rechteckige oder halbrunde Bodenform aufweisen und der Heizwiderstand wird auf der
ganzen Länge oder abschnittweise festgekittet. Nachteilig dabei ist die große Wärmeabgabe
des Heizwiderstandes an den ihn umschließenden Isolierstoffträger.
[0003] Ferner ist eine elektrische Kochplatte bekannt (DE-AS 2 339 768), bei der auf der
ebenen Innenfläche eines tellerartigen Gebildes unter Zwischenlage einer Wärmeisoliermaterialschicht
eine schneckenförmig von der Mitte nach außen verlegte Heizwendel mittels Klammern
gehalten wird. Diese Halterung der Heizwendel ist fertigungsmäßig sehr aufwendig.
Außerdem ist der mechanische Halt der Heizwendel im Isolierkörper nur gering, da die
verwendeten Drahtklammern lediglich durch Reibschluß im relativ weichen Isoliermaterial
sitzen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Wärmeabgabe des Heizelementes an die
Glaskeramikplatte durch Strahlung möglichst groß und die Wärmeabgabe des Heizelementes
an die Halterung bzw. den Isolierkörper möglichst klein zu halten, wobei die Befestigung
der Heizwendel ohne zusätzliche Hilfsmittel möglich sein soll.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß ausgehend von einer elektrischen Kochplatte der
eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß der Heizwiderstand zwischen Stiftreihen
oder dergl. des Isolierkörpers verklemmt ist.
[0006] Da die den elektrischen Heizwiderstand bildende Heizwendel seitlich nur abschnittweise
und in linienförmiger oder nur punktweiser Berührung mit den Stiftreihen des Isolierkörpers
steht, ist die Wärmeabgabe an den Isolierkörper sehr gering und gleichzeitig die Strahlung
zur Glaskeramikplatte besonders intensiv. Durch das Verklemmen der Heizwendel zwischen
die Stiftreihen ergibt sich eine einfache Montage ohne zusätzliche Befestigungsmittel.
[0007] Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
[0008] An Hand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Kochplatte,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Kochplatte, wobei die Glaskeramikplatte abgenommen
ist.
[0009] Die elektrische Kochplatte besteht im wesentlichen aus einem teller- oder topfförmigen
Isolierkörper 2, auf dessen Boden ein Heizwiderstand 5 angeordnet ist, während der
Tellerrand eine nicht gezeichnete Glaskeramikplatte abstützt. Um eine gedachte Spirale
oder Schneckenlinie 1, die auf der Innenfläche des Isolierkörpers 2 von innen nach
außen verläuft sind beiderseits zylinderförmige Nocken 3 nach Art von Stiftreihen
angeordnet. Der Abstand 4 dieser Stiftreihen senkrecht zur gedachten Schneckenlinie
ist so gewählt, daß eine etwas kleinere lichte Weite entsteht als der Durchmesser
der Heizwendel 5 beträgt. Dem Verlauf der gedachten Schneckenlinie bzw. Spirale entsprechend
wird die Heizwendel zwischen die zylinderförmigen Nocken oder dergl. eingelegt. Durch
die Pressung, die die Heizwendel zwischen den Nocken 3 erhält, wird der Heizwiderstand
im Isolierkörper 2 gehalten. Die Höhe h der Nocken bzw. Stifte 3 entspricht mindestens
dem halben Durchmesser des Heizwiderstandes 5.
1. Elektrische Kochplatte für einen Herd oder dergl. mit einer Glaskeramikplatte,
die mit freiem Abstand oberhalb mindestens eines elektrischen Heizelementes angeordnet
ist, das aus einem wendelförmig gewickelten Heizwiderstand besteht, der in spiralenförmiger
Anordnung in einem Isolierkörper gelagert ist, wobei die Glaskeramikplatte auf dem
Rand des topfartigen Isolierkörpers ruht, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizwiderstand
(5) zwischen Stiftreihen (3) oder dergl. des Isolierkörpers (2) verklemmt ist.
2. Kochplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stiftreihen (3) aus
spiralförmig am Isolierkörper (2)+ angeformten zylinderförmigen Nocken, Noppen oder
dergl. bestehen und der Abstand (4) zweier Stiftreihen geringfügig kleiner als der
Durchmesser des einzuklemmenden Heizwiderstandes (5) ist.
3. Kochplatte nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe (h) der
Stiftreihen (3) wenigstens dem halben Durchmesser des Heizwiderstandes (5) entspricht.