(57) Bei einem Verfahren zum Betrieb einer mit Öl oder Gas befeuerten Heizungsanlage eines
Mehrparteienhauses mit zentralem Kessel und getrennter Stockwerksversorgung werden
heizwassergefüllte, in den Stockwerken platzsparend angeordnete Speicherbehälter von
dem Kessel getrennt aufgeladen, jedoch alle Speicherbehälter des Hauses sofort nacheinander.
Die Brenndauer des Kessels wird währenddessen parteigetrennt registriert. Der Kessel
hat lange Stillstandzeiten im ausgekühlten Zustand und ist damit verlustarm, zumal
die Auskühlungswärme genutzt wird. Das Verfahren führt zu einer arteigenen Steuerung
der Anlage zur Förderung der energiesparenden instationären Heizbetriebes ohne Komforteinbuße.
Die Unterkühlung nicht aktiv beheizter Wohnungen wird unterbunden. In dem Zusammenhang
werden vorteilhaft gestaltete Stockwerkszentralen vorgeschlagen. Bei kleineren Wohnungen
ist ein Zweieranschluß vorgesehen, ohne auf die Kostenverteilung über die Brenndauerzähler
zu verzichten. Ebenso über die Brenndauerzähler besorgt jeder Speicherbehälter die
Zapfwarmwasserbereitschaft und eine leistungsfähige Wannenbefüllung.
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