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(11) |
EP 0 004 253 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.09.1980 Patentblatt 1980/18 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.03.1979 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)3: B65D 35/02 |
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Stapelbarer Tubenkörper mit Dichtstoffschicht, Verfahren zur Herstellung derartiger
Tubenkörper, und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
Stackable tube body provided with a layer of dense material, method for producing
such a tube body and apparatus for carrying out the method
Corps de tube empilable muni d'une couche de matière d'étanchéité, procédé et appareil
pour la fabrication d'un tel corps de tube
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT NL SE |
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Priorität: |
10.03.1978 CH 2621/78 14.02.1979 CH 1449/79
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.09.1979 Patentblatt 1979/19 |
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Anmelder: H. Obrist & Co. AG |
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4153 Reinach (CH) |
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Erfinder: |
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- Schwarz, Werner
CH-4153 Reinach (CH)
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Vertreter: Hepp, Dieter (DE) |
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Hepp, Wenger & Ryffel AG
Friedtalweg 5 CH-9500 Wil CH-9500 Wil (CH) |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen stapelbaren, konischen Tubenkörper, dessen offenes Ende
zum dichtenden Verschliessen an einem ringförmigen Dichtstoffabschnitt auf der Innenseite
mit einem Dichtstoff versehen ist. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur
Herstellung derartiger Tubenkörper sowie auf eine Vorrichtung zur Durchführung des
Verfahrens.
[0002] Derart stapelbare Tubenkörper erlauben ein besonders platzsparenders und rationelles
Verpacken der Tubenkörper für den Versand an den Abfüller. Nach dem Abfüllen werden
die Tuben an ihrem offenen Ende im Bereich der Dichtstoffschicht durch Zusammenfalzen
verschlossen.
[0003] Derartige TLben wurden z.B. bereits durch die DE-OS 25 22 511 bekannt, bei der der
Dichtstoff aus einer wachsartigen Masse besteht. Wenn die Dichtstoffschicht aus einem
Klebstoff besteht, entstehen beim Stapeln der Tubenkörper insofern Probleme, als dass
die gestapelten Tuben den Dichstoff auf keinen Fall berühren dürfen.
[0004] Durch die deutsche Patentschrift Nr. 2 009 692 ist bereits ein konischer Tubenkörper
bekannt geworden, dessen offenes Ende einen erweiterten Abschnitt mit gleicher Konizität
wie der Tubenmantel aufweist. Der Dichtstoffring ist im Innern dieses erweiterten
Abschnittes aufgetragen. Der Durchmesser des erweiterten Abschnittes ist derart gewählt,
dass der Dichtstoffring mit der nächsten eingeschobenen Tube nicht in Berührung kommt.
Der Nachteil dieser Konfiguration besteht jedoch darin, dass sich die Tubenwände beim
Ineinanderstapeln direkt berühren. Dadurch haften die Tuben derart stark aneinander,
dass einerseits das Vereinzeln der Tuben erschwert wird und dass andererseits eine
Beschädigung der bereits bedruckten Tubenoberfläche möglich ist. Ein weiterer Nachteil
des erweiterten Tubenendes liegt darin, dass beim Zusammenfalten dieses Bereiches
relativ zum Tubenkörper nach aussen vorstehende Kanten entstehen. Diese scharfkantigen
Vorsprünge führen leicht zu Verletzungen und wirken zudem unschön. Der erweiterte
Tubenabschnitt bietet auch bei der Herstellung einige Schwierigkeiten, da beim erforderlichen
starken Ausweiten Längsrisse am Tubenende auftreten können.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, die Nachteile des Bekannten
zu vermeiden und einen stapelbaren Tubenkörper zu schaffen, der einfach herzustellen
ist, mit dem eine schonende Stapelung der Tubenkörper ermöglicht wird und bei dem
zudem eine Verstärkung des offenen Tubenendes erreicht wird.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass neben dem Dichtstoffabschnitt
zum Schutz des Dichtstoffes beim Stapeln der Tuben der Tubenkörper mit wenigstens
einer gegen die Tubenachse gerichteten Materialverformung versehen ist, und dass der
Innendurchmesser im Bereich der Materialverformung kleiner ist als der Innendurchmesser
des der Materialverformung benachbarten Endbereichs der Dichtstoffschicht.
[0007] Diese nach innen gerichtete Materialverformung schützt den unmittelbar anschliessenden
Dichtstoffabschnitt vor einer Berührung mit dem eingeschobenen Tubenkörper. Andererseits
wird mit der Materialverformung jedoch auch erreicht, dass sich die Tubenwände nicht
unmittelbar berühren. Dies schützt die Tubenoberfläche vor Beschädigung, verhindert
das eventuelle Zusammenkleben der Lackbeschichtung und erleichtert das Vereinzeln
der Tuben.
[0008] Um den Dichtstoffabschnitt vor unbeabsichtigem Zusammenquetschen zu schützen, ist
es besonders vorteilhaft, wenn gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die
Materialverformung zwischen dem Dichtstoffabschnitt und dem offenen Tubenende angeordnet
ist. Bei dieser Anordnung ist der Dichtstoffabschnitt ersichtlicherweise auch bei
den gestapelten Tuben immer geschützt.
[0009] Besonders einfach und vorteilhaft lässt sich die Erfindung realisieren, wenn die
Materialverformung als ringförmige Sicke ausgebildet ist. Der Vorteil dieser Konfiguration
besteht in der Verstärkung und Versteifung der gesamten Randpartie an der Tubenöffnung.
[0010] Wenn die Breite der Sicke wenigstens einen Millimeter beträgt, kann der Innendurchmesser
etwa so dimensioniert werden, dass zwischen den Tubenmänteln ein ausreichender Zwischenraum
entsteht, ohne dass die Sicke einen zu kleinen Radius aufweisen muss. Ersichtlicherweise
wird die Tiefe der Sicke so gewählt, dass sich die Materialverformung gerarde noch
über die Schichtdicke der Dichtstoffschicht erhebt. Diese Voraussetzung gilt auch
dann, wenn die Sicke keinen halbrunden Querschnitt aufweist. Die Sicke kann z.B. auch
einen etwa trapezförmigen Querschnitt aufweisen. die Gefahr der Rissbildung ist bei
der erfindungsgemässen Sicke nicht vorhanden, da bei einer Verformung nach Innen der
Tubenmantel nicht gedehnt, sondern zusammengestaucht wird.
[0011] Gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung besteht die Materialverformung
aus zwei ringförmigen Sicken, welche auf beiden Seiten des Dichtstoffabschnittes angeordnet
sind. Die zweite Sicke bewirkt einen zusätzlichen Schutz bei von aussen wirkenden,
radialen Belastungen des Tubenmantels.
[0012] Derartige Tubenkörper werden in der Regel in einem einzigen Arbeitsgang konifiziert.
Es wäre theoretisch denkbar, auch die ringförmigen Materialverformungen zusammen mit
dem Konifizieren anzubringen. Um jedoch den Herstellungsprozess der Tubenkörper flexibel
zu gestalten und um besondere Kundenwünsche berücksichtigen zu können, ist es vorteilhaft,
die Arbeitsvorgänge zu trennen und in bestimmten Fällen sogar die Materialverformungen
erst zuletzt, d.h. nach dem Auftragen der Dichtstoffschicht anzubringen. Dies bringt
jedoch besondere Probleme bei der Fabrikation mit sich, da die Dichtstoffschicht das
Einspannen bzw. Zentrieren des Tubenkörpers erschwert. So fällt beispielsweise ein
Anrollen der Vertiefungen ausser Betracht, da es nicht möglich ist, eine geeignete
Halterung in die Tube einzuschieben.
[0013] Es ist daher eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zu schaffen, mit dem
Tubenkörper der eingangs genannten Art verformt werden können, ohne dass die Tube
dabei beschädigt wird, ohne dass eine spezielle Gegenhalterung in die Tube eingeführt
werden muss, und ohne dass eine allenfalls bereits angebrachte Dichtstoffschicht den
Arbeitsprozess behindert. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Tube von aussen
in dem zu verformenden Bereich im wesentlichen über den gesamten Umfang eingespannt
und wenigstens in einem Teilabschnitt des Umfangs verformt wird.
[0014] Durch das Einspannen des Tubenmantels am gesamten Umfang kann eine Verformung angebracht
werden, ohne dass der unstabile und biegsame Tubenkörper beschädigt wird. Das Vorhandensein
einer Halterung oder Presslehre im Inneren der Tube ist nicht erforderlich, da die
Tube wegen der allseitigen Einspannung am Umfang nicht verbogen werden kann.
[0015] Es ist ausserdem eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Verformen
eines konischen Tubenkörpers zu schaffen, welche das Anbringen von Vertiefungen im
Tubenmantel insbesondere bei bereits vorhandener Dichtstoffschicht erlaubt. Diese
Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Vorrichtung einen Haltedorn zum Festhalten des
Tubenkörpers aufweist, dessen Aussendurchmesser wenigstens im vorderen Bereich dem
Innendurchmesser der Tube angepasst ist und dessen Aussendurchmesser im Bereich des
zu verformenden Abschnittes der Tube kleiner ist als der Innendurchmesser der Tube,
dass der Haltedorn zum Abstützen des offenen Tubenendes eine Abstützvorrichtung aufweist,
und dass um den Haltedorn wenigstens drei konzentrisch schliessbare Backen zum Anbringen
der Verformung angeordnet sind, deren der Tubenwandung zugewandte Oberfläche im geschlossenen
Zustand der gewünschten Konfiguration der Materialverformung angepasst ist.
[0016] Durch die besondere Konfiguration des Haltedornes wird die Tube ersichtlicherweise
in ihrem vorderen Bereich formschlüssig gehalten, während sie im Bereich der Verformung
nicht aufliegt. Dadurch wird verhindert, dass die bereits aufgetragene Dichtstoffschicht
mit dem Haltedorn in Berührung kommt und festklebt. Die Abstützvorrichtung am offenen
Tubenende gewährleistet eine leichte Aufweitung des Tubenendes. Die konzentrisch schliessbaren
Backen erlauben das Anbringen einer Materialverformung von beliebiger Konfiguration
ohne dass dabei der relativ unstabile und biegsame Tubenkörper beschädigt wird.
[0017] Besonders optimal kann das offene Tubenende aufgeweitet werden, wenn die Abstützvorrichtung
ein auf dem Haltedorn in axialer Richtung verstellbarer Kegelstumpf ist. Auf diese
Weise werden auch leicht zusammengestauchte Tubenkörper wieder in eine exakt konische
Ausgangslage verformt. Die Verstellbarkeit der Abstützvorrichtung auf dem Haltedorn
gewährleistet eine genaue Justierung der Aufweitung. Die Aufweitungen am Tubendenen
erleichtern später das Vereinzeln der gestapelten Tuben.
[0018] Zum leichteren Entfernen der Tubenkörper aus der Vorrichtung ist der Haltedorn mit
einer Ausstossvorrichtung versehen Diese kann auf besonders einfache Weise realisiert
werden, wenn die Ausstossvorrichtung aus einer mit Pressluft speisbaren Bohrung im
Haltedörn besteht. Ersichtlicherweise genügt bereits ein kurzer Pressluftstoss zum
Auswerfen der Tube aus der Vorrichtung. Der Vortiel dieser Ausstossvorrichtung besteht
darin, dass sie ohne bewegliche Teile auskommt.
[0019] Die Backen der Vorrichtung lassen sich besonders einfach verschieben, wenn sie von
einem gemeinsamen Schliessring umgeben sind, welcher in axialer Richtung verschiebbar
ist und welcher eine konische Innenwandung zum gleichzeitigen Zusammenpressen der
Backen aufweist. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass alle Backen gleichzeitig
mit der gleichen Kraft gegen den Tubenmantel gepresst werden. Besonders vorteilhaft
werden auch die Backen an der Aussenwandung mit einem korrespondierenden Konus versehen.
Durch entsprechende Wahl der Konusneigung kann dabei besonders einfach der Schliesshub
der Backen bestimmt werden. Ausserdem gewährleistet diese Art der Backenbetätigung
den Einsatz mechanisch einfacher Betätigungsvorrichtungen.
[0020] Beispiele der Erfindungsgegenstandes sind nachstehend beschrieben und zeishnerisch
dargestellt. Es ziegen:
Fig. 1 Zwei ineinander gestapelte Tubenkörper mit den Merkmalen der Erfindung,
Fig. 2 eine Teilansicht der Tubenöffnung in vergrössertem Masstab,
Fig. 3 ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel mit partiellen Einbuchtungen,
Fig. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel mit zwei ringförmigen Sicken, und
Fig. 5 einen vereinfacht dargestellten Teilquerschnitt durch eine Vorrichtung zum
Anbringen der Sicken.
[0021] Gemäss Fig. 1 besteht ein Tubenkörper 1 aus einem konischen Tubenmantel 2, der vorne
in eine Schulter 4 auslaüft, an welcher die Verschlusskappe 3 befestigt ist. Beim
Ineinanderstapeln liegen die Verschlusskappen 3 an der Schulter 4 auf. Durch die Höhe
der Verschlusskappe 3 ist auch die Stapelteilung C festgelegt. Am offenen Ende der
Tube ist an einem ringförmigen Dichtstoffabschnitt mit dem Dichtstoffbereich A eine
Dichtstoffschicht 5 mit einer Schichtdicke E aufgetragen. Diese Dichtstoffschicht
kann beispielsweise aus Acrylharzdispersion oder aus einem anderen geeigneten Material
bestehen. Nach der Dichtstosschicht ist das Tubenende mit einer nach innen gerichteten
Sicke 6 versehen, welche die Breite B aufweist und deren Innendurchmesser D kleiner
ist als der Innendurchmesser des der Materialverformung benachbarten Endbereichs 8
der Dichtstoffschicht. Durch diese Dimensionierung ist ein Berühren der Dichtstoffschicht
durch die eingeschobene Tube bei jedem beliebigen Konifizierwinkel ausgeschlossen.
Die Sicke 6 weist eine Materialverformung mit der Tiefe F auf, welche sich um das
Mass F minus E über die Schichtdicke E des Dichtstoffabschnittes erhebt.
[0022] Durch diese Anordnung wird die eingeschobene Tube 1' einerseits an der Schulter 4
und andererseits an der Sicke 6 abgestützt. Um jedoch das nachträgliche Vereinzeln
der Tuben zu erleichtern, sollte zwischen der Sicke 6 am Innendurchmesser D und der
eingeschobenen Tube ein Spiel vorgesehen sein. Der Zwischenraum zwischen den Tubenkörpern
1 und 1' ist abhängig vom Konifizierwinkel, von der Stapelteilung C und vom Innendurchmesser
D der Sicke 6. Die Sicke 6 verstärkt das Tubenende derart, dass auch bei zusammengestapelten
Tuben ein unbeabsichtigtes Zusammendrücken im Dichtstoffbereich A nicht mehr möglich
ist.
[0023] Ersichtlicherweise sind auch andere Ausgestaltungen möglich, ohne den Gegenstand
der Erfindung zu verlassen. Fig. 3 zeigt ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel, bei
dem die Materialverformung aus drei auf der gleichen Ebene liegenden, partiellen Einbuchtungen
7 besteht.
[0024] Die Materialverformung könnte auch als stufenartige Vertiefung ausgebildet sein.
Auch der Dichtstoffbereich A, die Breite B der Sicke 6, sowie die Stapelteilung C
können je nach den Gegebenheiten und nach der Tubenkonfiguration beliebig geändert
werden. Die Wahl der richtigen Dicke der Dichtstoffschicht 5 ist dem Fachmann ohne
weiteres möglich und wird hier nicht näher spezifiziert.
[0025] Wie dargestellt wird der Tubenkörper von einem Haltedorn 9 gehalten, der in seinem
vorderen Bereich dem Innendurchmesser der Tube angepasst ist. Dagegen ist der Aussendurchmesser
des Haltedornes 9 im Bereich der Verformung bzw. im Bereich der Dichtstoffschicht
5 kleiner als der Innendurchmesser der Tube. Auf diese Weise kommt der Haltedron 9
nicht mit der Dichtstoffschicht 5 in Berührung. Die Tubenkörper 1 werden durch eine
nicht dargestellte Zuführvorrichtung bis an die Schulter 4 auf den Haltedorn 9 aufgeschoben.
Dabei ist die Verschlusskappe 3 bereits auf den Tubenkörper aufgeschraubt. Der Haltedorn
9 ist auf seiner gesamten Länge mit einer Bohrung 12 versehen, durch welche zum Ausstossen
des Tubenkörpers Pressluft geblasen werden kann.
[0026] Zum Abstützen und Aufweiten des offenen Tubendendes 16 ist eine Abstützvorrichtung
10 vorgesehen, welche vorteilhaft als Kegelstumpf ausgebildet ist. Um die Abstützvorrichtung
den vershiedenen Tubenlängen anpassen zu können, ist diese auf dem Haltedorn 9 verstellbar.
Beim Aufschieben des Tubenkörpers 1 auf den Haltedom 9 erfolgt an der konischen Abstützvorrichtung
10 eine leichte Aufweitung des offenen Tubenendes 16. Die Abstützvorrichtung wird
derart eingestellt, dass auch bei Toleranzschwankungen der Tubenlänge das offene Tubenende
16 in jedem Fall zuverlässig abgestützt wird. Die Ausweitung am Tubenende hat den
Vorteil, dass die gestapelten Tuben später leichter vereinzelt werden können.
[0027] Die Backen 11 sind in einer nicht genauer dargestellten Backenführung 13 gelagert
und radial verschiebbar. Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn zum
Anbringen der Verformung drei konzentrisch verschiebbare Backen verwendet werden.
Selbstverständlich ist es jedoch auch möglich, eine grössere Anzahl Backen zau verwenden.
Die Backen werden durch einen gemeinsamen Schliessring 14 betätigt. Der Schliessring
umfasst alle Backen 11 und ist mit einer Schubstange 15 verbunden. Der Schliessring
14 weist eine konische Innenwandung 18 auf, mit der die Backen 11 in Pfeilrichtung
X konzentrisch zusammengeschoben werden. Dies geschieht durch axiales Vorschieben
des Schliessringes 14 mit Hilfe der Schubstange 15 in Pfeilrichtung Y. Beim Zurücklegen
des Hubes H werden die in axialer Richtung starren Backen 11, welche in der Backenführung
13 gelagert sind, zusammengepresst. Die Abbildung zeigt oberhalb der Mittellinie die
Vorrichtung in der Ausgangsstellung und unterhalb der Mittelinie die Vorrichtung mit
angepressten Backen 11. Die für das Betätigen der Schubstange 15 erforderliche Kraft
wird durch eine nicht dargestellte Betätigungsvorrichtung aufgebracht, welche vorzugsweise
aus einem hydraulischen oder pneumatischen Hubzylinder besteht. Die Backenaussenwandungen
19 sind vorteilhaft ebenfalls konisch ausgebildet. Dabei wird auf besonders einfache
Weise eine axiale Kraftkomponente durch Vorschieben des Schliessringes 14 in eine
radiale Kraftkomponente umgewandelt. Ersichtlicherweise können die Backen auch auf
andere Art und Weise betätigt werden. So wäre es beispielsweise denkbar, die einzelnen
Backen an der Backenführung mittels Zahnstangen und Kegelrädern zu bewegen.
[0028] Die dem Tubenmantel zugewandten Backenoberflächen 17 sind mit Vorsprüngen 20 versehen,
welche am konischen Tubenmantel beim Zusammenpressen der Backen die gewünschten Sicken
ergeben. Die Vorsprünge 20 können dabei jede beliebige Konfiguration aufweisen. Auch
nach dem Einpressen der kreisförmigen Sicken 6 berührt der Tubenmantel in diesem Bereich
an keiner Stelle den Haltedorn 9.
[0029] Das Verfahren und die Vorrichtung erlauben eine rationelle und flexible Fertigung
von konischen Tubenkörpern der genannten Art.
[0030] Bei anderen Tubenabmessungen brauchen lediglich der Haltedorn 9 bzw. die Backen 11
ausgewechselt zu werden. Je nach Art und Beschaffenheit der Dichtstoffschicht 5 können
auch Backen 11 mit unterschiedlichen Backenoberflächen 17 eingesetzt werden.
1. Stapelbarer, konischer Tubenkörper (1), dessen offenes Ende (16) zum dichtenden
Verschliessen an einem ringförmigen Dichtstoffabschnitt auf der Innenseite mit einem
Dichtstoff versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass neben der Dichtstoffschicht
(5) zum Schutz des Dichtstoffes beim Stapeln der Tuben der Tubenkörper mit wenigstens
einer gegen die Tubenachse gerichteten Sicke (6) versehen ist, und dass der Innendurchmesser
im Bereich der Sicke (6) kleiner ist als der Innendurchmesser des der Sicke (6) benachbarten
Endbereichs der Dichtstoffschicht (5).
2. Tubenkörper nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicke (6) zwischen
der Dichtstoffschicht (5) und dem offenen Tubenende (16) angeordnet ist.
3. Tubenkörper nach Patentanspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicke
(6) ringförmig ausgebildet ist.
4. Tubenkörper nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der
ringförmigen Sicke (6) wenigstens einen Millimeter beträgt.
5. Tubenkörper nach Patentanspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicke
(6) aus wenigstens zwei partiellen, auf der gleichen Ebene liegenden Einbuchtungen
besteht.
6. Tubenkörper nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf beiden Seiten
des Dichtstoffabschnittes (5) zwei ringförmige Sicken (6) angeordnet sind.
7. Verfahren zum Anbringen von sickenartigen, gegen die Tubenachse gerichteten Vertiefungen
(6) in einem dem Tubenende benachbarten Wandbereich eines konischen Tubenkörpers (1)
aus kaltverformbarem Werkstoff, insbesondere aus Aluminium, bestehend aus einem Tubenmantel
(2) mit einem offenen Ende (16) und aus einer Schulter (4) mit einer »erschliessbaren
Tubenöffnung, dadurch gekennzeichnet, dass die Tube (1) von aussen in dem zu verformenden
Bereich im wesentlichen über den gesamten Umfang eingespannt und wenigstens in einem
Teilabschnitt des Umfangs verformt wird.
8. Verfahren nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Tube (1) zunächst
an wenigstens zwei Einspannstellen fixiert wird, wobei die erste Einspannstelle die
Innenwand der Schulter (4) und/oder die unmittelbar benachbarte Tubenwand ist, wo
wenigstens ein etwa dem Innendurchmesser der Tube entsprechender und diese zentrierender
Haltedorn (9) angebracht wird, und dass die zweite Einspannstelle das offene Tubenende
(16) ist, welches sowohl radial als auch in Tubenlängsrichtung abgestützt wird.
9. Verfahren nach Patentanspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das offene Tubenende
(16) an der zweiten Einspannstelle aufgeweitet wird.
10. Verfahren nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Tube (1) in
dem zu verformenden Bereich eingespannt und während dem Einspannen gleichzeitig verformt
wird.
11. Vorrichtung zum Verformen eines konischen Tubenkörpers (1) mit wenigstens einer
gegen die Tubenachse gerichteten, sickenartigen Vertiefung (6) im Tubenmantel (2),
dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung einen Haltedorn (9) zum Festhalten des
Tubenkörpers (1) aufweist, dessen Aussendurch messer wenigstens im vorderen Bereich
dem Innendurchmesser der konischen Tube angepasst ist und dessen Aussendurchmesser
im Bereich des zu verformenden Abschnittes der Tube kleiner ist als der Innendurchmesser
der Tube, dass der Haltedorn (9) zum Abstützen des offenen Tubenendes (16) eine Abstützvorrichtung
(10) aufweist, und dass um den Haltedorn (9) wenigstens drei konzentrisch schliessbare
Backen (11) zum Anbringen der Verformung angeordnet sind, deren der Tubenwandung zugewandte
Oberfläche (17) in geschlossen Zustand der gewünschten Konfiguration der Materialverformung
angepasst ist.
12. Vorrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass sich der dem
Innendurchmesser der Tube angepasste vordere Bereich des Haltedornes (9) wenigstens
über ein Drittel der Tubenlänge erstreckt.
13. Vorrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützvorrichtung
(10) ein auf dem Haltedorn (9) in axialer Richtung verstellbarer Kegelstumpf ist.
14. Vorrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützvorrichtung
(10) eine auf dem Haltedorn (9) in axialer Richtung verstellbare Kugelkalotte ist.
15. Vorrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltedorn
(9) mit einer Ausstossvorrichtung zum Abwerfen des Tubenkörpers (1) versehen ist.
16. Vorrichtung nach Patentanspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstossvorrichtung
aus einer mit Pressluft speisbaren Bohrung (12) im Haltedorn (9) besteht.
17. Vorrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Backen (11)
von einem gemeinsamen Schliessring (14) umgeben sind, welcher in axialer Richtung
verschiebbar ist und welcher eine konische Innenwandung (18) zum gleichzeitigen Zusammenpressen
der Backen (11) aufweist.
18. Vorrichtung nach Patentanspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Backen (11)
mit einer zur konischen Innenwandung (18) des Schliessringes (14) korrespondierenden
Aussenwand (19) versehen sind.
19. Vorrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die der Tubenwandung
zugewandte Oberfläche (17) der Backen (11) zwei ringförmige Vorsprünge (20) aufweist.
1. A stackable tapered tube body (1) whose open end (16) is provided, for sealing
closure thereof, with a sealing material on the inside at an annular sealing material
section, characterised in that the tube body is provided with at least one corrugation
(6) which is directed towards the axis of the tube, beside the sealing material layer
(5), for protecting the sealing material when the tubes are stacked, and that the
internal diameter in the region of the corrugation (6) is less than the internal diameter
of the end region of the sealing material layer (5), which end region is adjacent
the corrugation (6).
2. A tube body according to claim 1 characterised in that the corrugation (6) is arranged
between the sealing material layer (5) and the open end (16) of the tube.
3. A tube body according to claim 1 and claim 2 characterised in that the corrugation
(6) is of an annular configuration.
4. A tube body according to claim 3 characterised in that the width of the annular
corrugation is at least one millimetre.
5. A tube body according to claim 1 and claim 2 characterised in that the corrugation
(6) comprises at least two partial indentation portions disposed in the same plane.
6. A tube body according to claim 3 characterised in that two annular corrugations
(6) are arranged on both sides of the sealing material section (5).
7. A method of producing corrugation-like depressions (16) which are directed towards
the axis of a tube, in a wall region, adjacent the tube end, of a tapered tube body
(1) comprising cold- deformable material, in particular aluminium, comprising a tube
casing portion (2) having an open end (16), and a shoulder having a closable tube
opening, characterised in that the tube (1) is gripped from the outside in the region
to be deformed substantially over the entire periphery and is deformed in at least
a portion of the periphery.
8. A method according to claim 7 characterised in that the tube (1) is firstly fixed
at at least two gripping locations, wherein the first gripping location is the inside
wall of the shoulder (4) and/or the directly adjacent tube wall, where at least one
holding mandrel (9) which approximately corresponds to the internal diameter of the
tube and which centres the tube is mounted, and that the second gripping locations
is the open end (16) of the tube, which is supported both radially and also in the
longitudinal direction of the tube.
9. A method according to claim 8 characterised in that the open end (16) of the tube
is opened out at the second gripping location.
10. A method according to claim 7 characterised in that the tube (1) is gripped in
the region to be deformed and is simultaneously deformed during the gripping operation.
11. Apparatus for deforming a tapered tube body (1) having at least one corrugation-like
depression (6) in the tube casing portion (2), which depression is directed towards
the axis of the tube, characterised in that the apparatus has a hoidhg mandrel (9)
for securing the tube body (1), whose outside diameter is adapted at least in the
forward region to the internal diameter of the tapered tube and whose external diameter
in the region of the section of the tube to be deformed is less than the internal
diameter of the tube, that the holding mandrel
(9) has a support means (10) for supporting the open end (16) of the tube and that
at least three concentrically closable jaws (11) for producing the deformation are
arranged around the holding mandrel (9), the surface (17) of the jaws, which is towards
the tube wall, being adapted in the closed condition to the desired configuration
in respect of deformation of the tube material.
12. Apparatus according to claim 11 characterised in that the forward region of the
holding mandrel (9) which is adapted to the internal diameter of the tube extends
at least over a third of the length of the tube.
13. Apparatus according to claim 11 characterised in that the support means (10) is
a truncated cone which is adjustable on the holding mandrel (9) in the axial direction.
14. Apparatus according to claim 11 characterised in that the support means (1) is
a spherical cup which is adjustable on the holding mandrel (9) in the axial direction.
15. Apparatus according to claim 11 characterised in that the holding mandrel (9)
is provided with an ejector for throwing the tube body (1) off.
16. Apparatus according to claim 15 characterised in that the ejector comprises a
bore (12) in the holding mandrel (9), which can be fed with compressed air.
17. Apparatus according to claim 11 characterised in that the jaws (11) are surrounded
by a common closure ring (14) which is displaceable in the axial direction and which
has a tapered internal wall (18) for simultaneously pressing the jaws (11) together.
18. Apparatus according to claim 17 characterised in that the jaws (11) are provided
with an outside wall (19) corresponding to the tapered inside wall (18) of the ring
(14).
19. Apparatus according to claim 11 characterised in that the surface (17) of the
jaws (11), which is towards the wall of the tube, has two annular projections (20).
1. Corps de tube conique emboîtable (1) dont l'extrémité ouverte (16) présente sur
sa face intérieure, pour permettre de le fermer de manière étanche, une section annulaire
portant une couche de matière d'étanchéité, caractérisé en ce que le corps du tube
présente, à proximité de la couche de matière d'étanchéité (5), pour protéger celle-ci
pendant l'emboîtement, au moins, une déformation (6) orientée vers l'axe du tube,
et en ce que son diamètre intérieur, dans la région de la déformation (6), est plus
petit que le diamètre intérieur de la région d'extrémité de la déformation (6), voisine
de ladite couche de matière d'étanchéité (5).
2. Corps de tube selon la revendication 1, caractérisé en ce que la déformation (6)
est disposée entre la couche de matière d'étanchéité (5) et l'extrémité ouverte (16)
du tube.
3. Corps de tube selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que la déformation
(6) est annulaire.
4. Corps de tube selon la revendication 3, caractérisé en ce que la largeur de la
déformation annulaire est d'au moins un millimètre.
5. Corps de tube selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce qu la déformation
(6) se compose d'au moins deux renforcements partiels situés dans un même plan.
B7 Corps de tube selon Îâ revendication 3, caractérisé en ce qu'une déformation (6)
est disposée de chaque côté de la section (5) comportant la couche de matière d'étanchéité.
7. Procédé pour produire des renforcements (6) orientés vers l'axe, dans une paroi
d'un corps de tube conique (1) voisine de l'extrémité de celui-ci, en une matière
déformable à froid, en particulier en aluminium, comprenant une enveloppe (2) ayant
une extrémité ouverte (16) et un épaulement (4), ainsi qu'une extrémité pouvant être
fermée, caractérisé en ce que le tube (1) est serré de l'extérieur, dans la région
devant être déformée, pratiquement sur tout son pourtour et en ce qu'on déforme, au
moins, une section dudit pourtour.
8. Procédé selon la revendication 7 caractérisé en ce qu'on fixe d'abord le tube à
deux endroits de serrage, le premier endroit de serrage étant la paroi intérieure
de l'épaulement (4) et/ôu la paroi immédiatement adjacente du tube, où est montée
une broche de support (9) correspondant approximativement au diamètre intérieur du
tube et qui assure le centrage de celui-ci et en ce que le second endroit de serrage
est l'extrémité ouverte (16) du tube, laquelle est soutenue à la fois radialement
et dans le sens de la longueur du tube.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'on élargit l'extrémité ouverte
(16) du tube au niveau du second endroit de serrage.
10. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'on serre et on déforme
simultanément la région du tube (1) devant être déformée.
11. Dispositif pour déformer un corps de tube conique (1) afin de produire dans l'enveloppe
(2) de celui-ci un renforcement (6) orienté vers l'axe, caractérisé en ce qu'il comprend
une broche de support (9) pour tenir le corps (1) du tube, dont le diamètre extérieur
correspond, au moins dans la région antérieure, au diamètre intérieur du tube conique
et dont le diamètre extérieur, dans la région de la section du tube devant être déformée,
est plus petit que le diamètre intérieur du tube, en ce que la broche de support comporte,
pour soutenir l'extrémité ouverte (16) du tube, un dispositif de soutien (10) et en
ce que, autour de la broche de support (9) sont disposées, au moins, trois mâchoires
concentriques (11 pouvant se fermer pour produire la déformation, et dont la surface
(17) orientée vers la paroi du tube présente, quand les mâchoires sont fermées, une
configuration correspondant à la déformation désirée.
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que la région antérieure
de la broche de support (9), qui est adaptée au diamètre intérieur du tube, s'étend
sur au moins un tiers de la longueur de celui-ci.
13. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que le dispositif de soutien
(10) est constitué par un tronc de cône réglable dans le sens axial sur la broche
de support (9).
14. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que le dispositif de soutien
(10) est une calotte sphérique réglable dans le sens axial sur la broche de support
(9).
15. Dispositif selon la revendication 11,. caractérisé en ce que la broche de support
(9) est pourvue d'un dispositif pour éjecter le corps (1) du tube.
16. Dispositif selon la revendication 15, caractérisé en ce que le dispositif d'éjection
est constitué par un canal (12) percé dans la broche de support (9) et pouvant être
alimenté en air comprimé.
17. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que les mâchoires (11)
sont entourées par un anneau de fermeture commun (14) pouvant être déplacé dans le
sens axial et qui présente une paroi intérieure conique (18) pour serrer simultanément
les mâchoires (11).
18. Dispositif selon la revendication 17, caractérisé en ce que les mâchoires (11)
comportent une paroi extérieure (19) dont la forme correspond à la forme de la paroi
intérieure conique (18) de l'anneau de fermeture (14).
19. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que la surface (17) des
mâchoires (11) qui est en regard de la paroi du tube présente deux parties saillantes
annulaires (20).