[0001] Die Erfindung betrifft ein Mittel zum gleichzeitigen maschinellen Reinigen und Klarspülen
von Geschirr und ein Verfahren zum gleichzeitigen Reinigen und Klarspülen von Geschirr
in Geschirrspülmaschinen.
[0002] Die maschinelle Reinigung von Geschirr erfolgt bekanntlich in mehreren Einzelschritten,
im allgemeinen "Gänge" genannt, wobei zwischen dem eigentlichen Reinigungsgang und
dem abschließenden Klarspülgang ein oder mehrere Zwischenspülgänge mit klarem Wasser
liegen, um die Laugenverschleppung zu vermindern. Dabei werden üblicherweise für den
Reinigungs- und für den Klarspülgang zwei verschiedene Mittel, nämlich ein Geschirreinigungsmittel
(Reiniger) und ein Klarspülmittel (Klarspüler), verwendet (Ullmanns Encyklopädie der
technischen Chemie, 14, (1963), Seite 656).
[0003] Der Reiniger hat die Aufgabe, während des Reinigungsganges der Geschirrspülmaschine
die Speisereste aufzuquellen, vom Geschirr abzulösen und in der Reinigerflotte zu
dispergieren.
[0004] Im letzten Spülgang wird das Geschirr unter Zusatz des Klarspülers gespült. Der Klarspüler
hat dabei infolge seiner Zusammensetzung die Aufgabe, einerseits das Wasser zu entspannen,
so daß das Wasser einen geschlossenen, immer dünner werdenden Film auf der Geschirroberfläche
bildet, der dann abzieht, und andererseits dafür zu sorgen, daß das Geschirr nach
dem Trocknen einen gleichmäßigen Glanz aufweist.
[0005] Mit der Anwendung dieser Zweierkombination aus einem Reiniger und einem Klarspüler
wird in den modernen Geschirrspülmaschinen auch empfindliches Geschirr schonend und
einwandfrei gereinigt und glanztrocken gespült. Als Nachteil wird aber empfunden,
daß für ein gutes Ergebnis stets der Einsatz zweier verschiedener Mittel unumgänglich
ist, die auch vorzugsweise noch spezifisch aufeinander abgestimmt sein sollten.
[0006] Es bestand daher die Aufgabe, ein Produkt zu entwickeln, das beim Einsatz in der
Geschirrspülmaschine gleichzeitig und insbesondere bei einmaligem Zusatz die Aufgabe
der herkömmlichen Zweierkombination aus einem Reiniger und einem Klarspüler erfüllt.
[0007] Die Aufgabe wird gelöst durch ein maschinell anwendbares pulverförmiges Geschirreinigungsmittel
mit zusätzlicher Klarspülwirkung mit einem Gehalt an kondensierten Phosphaten, Silikaten,
Alkalien, nichtionischen Tensiden und chlorabspaltenden Verbindungen, das dadurch
gekennzeichnet ist, daß es - bezogen auf das Gesamtgewicht der vorstehend angegebenen
Bestandteile einschließlich etwa vorliegenden anhaftenden Wassers oder Hydratwassers
- als nichtionisches Tensid O,5 - 5, vorzugsweise 0,8 - 2 Gewichtsprozent eines ethoxylierten
und anschließend propoxylierten Fettalkohols und zusätzlich 0,2 - 2,5, vorzugsweise
0,8- 1,2 Gewichtsprozent eines wasserlöslichen organischen Polymers enthält.
[0008] Die genannten nichtionischen Tenside werden in bekannter Weise durch Umsetzung von
etwa einem Mol eines Gemischen aus C
12-C
18-, vorzugsweise C
12-C
14-Fettalkoholen mit 1-4, vorzugsweise 1 - 3 Mol Ethylenoxid und anschließend 2 - 7,
vorzugsweise 4 - 6 Mol Propylenoxid hergestellt.
[0009] Als wasserlösliche organische Polymere werden Polyethylenglycole mit einem mittleren
Molgewicht zwischen 300.000 und 4.000.000, vorzugsweise zwischen 500.000 und 1.000.000
verwendet. Auch die Herstellung der Polyethylenglycole erfolgt in bekannter Weise,
nämlich beispielsweise dadurch, daß man Ethylenglycole einem Polykondensationsprozeß
unterwirft. Man kann sie auch als Kondensationspolymere des Ethylenoxids mit Ethylenglycol
oder Wasser auffassen. Sie besitzen die allgemeine Formel HO(-CH2-CH2-0)nH, wobei
n im Falle der erfindungsgemäß eingesetzten Polyethylenglycole zwischen 4.800 und
64.000 variieren kann. Derartige Polymere sind auch im Handel erhältlich und werden
von der Firma Union Carbon Carbide Corporation (UCC) unter dem Namen "POLYOX®" vertrieben.
[0010] Die Mittel gemäß der vorliegenden Erfindung bestehen, bezogen auf 100 % Gesamtgewicht
(% = Gewichtsprozent), im wesentlichen aus:
20 - 55 , vorzugsweise 30 - 45 % eines wasserlöslichen kondensierten Alkaliphosphats,
30 - 60 , vorzugsweise 35 - 50 % eines Alkalimetasilikats,
2 - 15 , vorzugsweise 5 - 10 % eines Alkalihydroxids und/oder eines Alkalicarbonats,
O - 8 , vorzugsweise 3 - 5 % eines wasserlöslichen Alkalisilikats,
1 - 10 , vorzugsweise 1,5 - 5 % einer aktivchlorabspaltenden Verbindung,
0,5 - 5 , vorzugsweise 0,8 - 2 % eines ethoxylierten und anschließend propoxylierten
Fettalkohols,
0,2 - 2,5, vorzugsweise 0,8-1,5 % eines wasserlöslichen Polyethylenglycols mit einem
mittleren Molgewicht zwischen 300.000 und 4.000.000, vorzugsweise zwischen 500.000
und 1.000.000, sowie
O - 20 % Wasser.
[0011] Im Sinne der Erfindung geeignete kondensierte Phosphate sind die wasserlöslichen
Alkalisalze der Di- bzw. Triphosphorsäure oder die wasserlöslichen Alkalihexametaphosphate,
die üblicherweise als Komplexbildner in Geschirrspülmitteln eingesetzt werden.
[0012] Als Alkalimetasilikate werden Natrium- oder Kaliummetasilikate verwendet, bei denen
das Verhältnis von Alkalioxid zu Siliciumdioxid 1 : 0,9 bis 1 : 1,5 beträgt. Diese
Verbindungen sind vorzugsweise wasserfrei. Sie können jedoch 4,70 bis 5 Mol Kristallwasser
enthalten.
[0013] Als Alkalihydroxide oder Alkalicarbonate kommen in erster Linie Natrium- oder Kaliumhydroxid
oder die entsprechenden Carbonate in Betracht.
[0014] Soweit in den Gemischen wasserlösliche Alkalisilikate mitverwendet werden, handelt
es sich um solche, bei denen das Verhältnis von Alkalioxid zu Siliciumdioxid etwa
1 : 1,5 bis 3,8 beträgt und die im allgemeinen als Natron-oder Kaliwasserglas bekannt
sind.
[0015] Als aktivchlorabspaltende Verbindungen werden vorzugsweise Trichlorisocyanursäure
bzw. deren Alkalisalze, z. B. Kalium- und Natriumdichlorisocyanurat bzw. deren Dihydrate
oder deren Gemische verwendet. Weiterhin kommen auch Alkali- und Erdalkalihypochlorite,
wie Lithium-, Natrium- oder Calciumhypochlorit sowie Hypochlorite enthaltende Komplexsalze,
z. B. sogenannte chlorierte Phosphate, Trichlormelamin, Chloramin T und andere aktivchlorabspaltende
Verbindungen in Betracht. Die im Rahmen der Erfindungsbeschreibung angegebenen Mengen
beziehen sich, sofern nichts anderes angegeben, auf hydratwasserfreie Salze.
[0016] Außer den genannten Bestandteilen können die beanspruchten Gemische gegebenenfalls
geringere Mengen weiterer Komponenten, insbesondere anorganische Salze wie Natriumsulfat
oder Natriumchlorid enthalten. Weitere mögliche Zusätze sind puffernd wirkende Substanzen
wie Natriumacetat, Farbstoffe, Parfüms, Korrosionsinhibitoren wie Natrium- und Calciumverbindungen,
z. B. NaOH und Ca(OH)
2' Zeolithe und dergleichen. Dadurch würde sich der Anteil der Gerüstsubstanzen der
Mittel zwangsläufig entsprechend geringfügig verringern, wenn alle Bestandteile zusammen
100 Gewichtsprozent betragen sollen.
[0017] Die Konfektionierung der beanspruchten pulverförmigen Mittel kann in bekannter Weise
durch Mahlen und Vermischen der Bestandteile erfolgen. Um eine innige Verbindung der
Pulverbestandteile zu erzielen, kann es zweckmäßig sein, das Pulver während des Mischungsvorganges
oder im Anschluß daran mit einer wäßrigen Lösung kristallisierender Salze, z. B. Natriumsulfat
oder eines der genannten nichtionogenen Tenside zu besprühen. Durch diese Behandlung
wird gleichzeitig die Neigung des Pulvers zum Stäuben vermindert.
[0018] Um die Rieselfähigkeit der erhaltenen Pulvergemische über längere Zeit hinweg zu
gewährleisten, kann man gegebenenfalls auch, wie in der DE-OS 21 34 695 beschrieben,
noch hydrophile mikrokristalline Kieselsäure zumischen.
[0019] Als besonders vorteilhaft hat sich die Granulierung der Bestandteile der erfindungsgemäßen
Mittel nach einem Verfahren erwiesen, wie es in der DE-AS 28 29 114 beschrieben wird.
[0020] Die beanspruchten Spülmittelkombinationen zeichnen sich durch ein hohes Reinigungsvermögen
aus. Sie sind besonders geeignet, angebrannte, eiweißhaltige Speisereste, Lippenstiftspuren
und Teeflecken zu entfernen. Sie sind in der Lage, die Entstehung von Stärkebelägen
auf den Geschirroberflächen zu verhindern bzw. bereits vorhandene Beläge wieder abzubauen.
Besonders hervorzuheben ist die geringe Korrosionswirkung der beanspruchten Gemische,
insbesondere bei Porzellanaufglasurdekors.
[0021] Die beanspruchten Mittel können sowohl in Haushaltsgeschirrspülmaschinen als auch
in gewerblichen Spülmaschinen eingesetzt werden. Die Zugabe erfolgt von Hand oder
mittels geeigneter Dosiervorrichtungen. Die Anwendungskonzentrationen in der Reinigungsflotte
betragen etwa 0,5 - 10, vorzugsweise 2 - 5 g/l. Die pH-Werte der Reinigungsflotten
liegen zwischen pH 7 - 13, vorzugsweise pH 8 - 12.
[0022] Der Vorteil der beanspruchten Mittel liegt darin, daß im letzten Spülgang kein Klarspüler
zugesetzt werden muß, sondern nur mit reinem Leitungswasser gespült und trotzdem ein
Klarspülergebnis erreicht wird, das wenigstens genau so gut oder sogar besser ist
als nach der herkörmm-3ichen Methode unter Verwendung der Zweierkombination von einem
Reiniger und einem Klarspüler. Dadurch wird die Handhabung der Geschirrspülmaschine
erleichtert, denn nach dem Reinigungsgang unter alleiniger Verwendung des neuen Geschirrspülmittels
reicht es für ein einwandfreies Spülergebnis schon aus, das Geschirr mit klarem Wasser
nachzuspülen und anschließend wie üblich zu trocknen. Nach dem Trocknen erhält man
ein völlig sauberes und in hygienischer Hinsicht einwandfreies Geschirr.
[0023] Daher betrifft die vorliegende Erfindung auch ein Verfahren zum gleichzeitigen maschinellen
Reinigen und Klarspülen von Geschirr, das durch die Verwendung und den einmaligen
und alleinigen Zusatz der beanspruchten Mittel im Reinigungsgang einer Geschirrspülmaschine
gekennzeichnet ist.
[0024] Durch vereinfachte Steuerung und Einsparung der Dosiervorrichtung für den Klarspüler
ließen sich preisgünstigere Haushaltsgeschirrspülmaschinen bauen. Die Wechselbelastung
durch die ständige Einwirkung von alkalischen Reinigern und sauren Klarspülern auf
das Geschirr fällt weg; dadurch werden Porzellanaufglasurdekors, Gläser, Messerklingen
und dergleichen noch stärker als bisher geschont.
[0025] Allerdings bedeuten die vorstehend gemachten Ausführungen keine Einschränkung der
Verwendungsmöglichkeiten der erfindungsgemäßen Mittel auf derartige einfachere Geschirrspülmaschinen.
Auch in allen bisherigen Spülmaschinen mit vorgesehener Klarspüldosierung werden durch
die alleinige Verwendung der beanspruchten Mittel hervorragende Reinigungs- und Klarspülergebnisse
erreicht ohne den ergänzenden Einsatz der üblichen Klarspüler.
Zu den Beispielen
[0026] Die Reinigungsergebnisse und Klartrockeneffekte der beanspruchten Reinigungs-Spülmittelkombinationen
wurden im sogenannten Normalprogramm einer marktüblichen Haushaltsgeschirrspülmaschine,
einer Miele G 503 geprüft.
[0027] Zur Prüfung der Reinigungsergebnisse wurden Glasschalen mit den angebrannten Speiserückständen
von Milch, Schokoladenpudding bzw. Hackfleisch sowie Teller mit eingetrockneten Rückständen
von Haferbrei bzw. Stärke und Tassen mit eingetrockneten Rückständen von Tee (entsprechend
der Veröffentlichung "Prüfung von Reinigern und Klarspülern für das maschinelle Geschirrspülen"
in Seifen-Öle-Fette-Wachse, 98 , (1972), Seiten 763 ff und 801 ff) in der Haushaltsgeschirrspülmaschine
mit 3 g Reinigungs-Spülmittel pro Liter Spülflotte im Reinigungsgang behandelt. Die
Anschmutzungen sind so gewählt, daß eine Entfernung auch mit sonstigen üblichen Reinigern,
die eine hohe Reinigungskraft besitzen, nur teilweise möglich ist, um auch bei diesen
hochleistungsfähigen Produkten noch Differenzierungsmöglichkeiten zu haben. Für die
einzelnen Bewertungen galt ein Punktsystem, das von O - 10 reicht, wobei O Punkte
"ohne erkennbare Reinigungswirkung" und 10 Punkte "restlose Beseitigung der Testanschmutzungen"
bedeuten.
[0028] Zur Prüfung der Klartrockeneffekte wurden jeweils 4 Messer aus C
18/10-Chromnickelstahl, 6 Porzellanteller und 6 Gläser 3 bzw. 6 g/1 einer Standard-Anschmutzung,
bestehend aus einem Gemisch von 100 g Margarine, 50 g Rohei, 50 g Spinat, 100 g Magermilch,
100 g Haferflocken, 200 g Kartoffelpüree und 400 g Bratensauce, die direkt in die
Spülflotte der Haushaltgeschirrspülmaschine gegeben wurde, ausgesetzt und ebenfalls
mit 3 g Reinigungs-Spülmittelkombination pro Liter Spülflotte im Reinigungsgang behandelt.
[0029] Auch für die Bewertung des Klartrockeneffektes an den Gläsern galt ein Punktsystem
von 0- 10, wobei O Punkte "völlig unzureichende Klartrocknung (Streifen, Flecke usw.)"
und 10 Punkte "einwandfreie Klartrocknung (hochglänzende Gläser ohne Streifen und
Flecken)" bedeuten. Von jedem Gemisch wurden jeweils aus Doppelversuchen die Mittelwerte
der Reinigungs- und Klartrocknerergebnisse ermittelt. Zum Vergleich wurden ebenfalls
die Mittelwerte der Reinigungs- und Klartrockeneffekte eines handelsüblichen Klarspülers
sowie einer erfindungsgemäßen Spülmittelkombination mit Verwendung eines handelsüblichen
Klarspülers festgestellt.
[0030] Der handelsübliche Reiniger hatte folgende Zusammensetzung: 36 % Natriumtripolyphosphat,
39% Natriummetasilikat, 6 % Natriumcarbonat, 2 % Natriumdichlorisocyanurat, 1 % nichtionisches
Tensid und 16 % Wasser. Er wurde mit einer Konzentration von 3 g / 1 Flotte eingesetzt.
[0031] Das handelsübliche Klarspülmittel war aus 15 % eines nichtionogenen Tensids und 20
% Citronensäure in wäßrigalkoholischer Lösung zusammengesetzt und wurde in einer Konzentration
von 0,3 g/1 Flotte angewendet.
Beispiel 1
[0032] Es wurde mit einer Reinigungs-Spülmittelkombination folgender Zusammensetzung ohne
Verwendung eines Klarspülers gespült:
37 % Pentanatriumtriphosphat,
40 % Natriummetasilikat mit einem Verhältnis von Natriumoxid zu Siliciumdioxid wie
1 : 0,98; wasserfrei,
6,5 % Natriumcarbonat; wasserfreie
3,9 % Natronwasserglas,
2,25 % Natriumdichlorisocyanurat . 2 H2O,
1,0 % C12-C14-Fettalkohol, umgesetzt mit 1 Mol Ethylenoxid und anschließend mit 6 Mol Propylenoxid,
1,0 % Polyethylenglycol MG 500.000,
Rest % Wasser.
[0033] Zum Vergleich wurde mit dem handelsüblichen Reiniger unter Verwendung eines handelsüblichen
Klarspülers der einleitend angegebenen Rezepturen und mit dem handelsüblichen Reiniger
ohne Einsatz des Klarspülers gespült. Aus den Versuchen wurden folgende Mittelwerte
der Reinigungs- und Klartrockenergebnisse ermittelt:

[0034] Klartrockeneffekte an Messern/Tellern/Gläsern mit x g Standard-Anschmutzung pro Liter
Spülflotte:

[0035] Wie diese Ergebnisse zeigen, ist die Mitverwendung eines
Klarspülers beim Einsatz der erfindungsgemäßen Spülmittelkombination überflüssig, während
sie beim Einsatz eines handelsüblichen Reinigers unbedingt erforderlich ist,
Beispiel 2
[0036] Es wurde mit einer Reinigungs-Spülmittelkombination folgender Zusammensetzung ohne
Verwendung eines Klarspülers und bei 3 g Testanschmutzung gespült:
40,0 % Pentanatriumtriphosphat,
33,0 % Natriummetasilikat mit einem Verhältnis von Natriumoxid zu Siliciumdioxid wie
1 : 0,98; wasserfrei,
5,0 % Natriumcarbonat; wasserfrei,
1,5 % Trichlorisocyanursäure,
5,0 % eines schwachschäumenden, nichtionogenen Tensids aus der Klasse der ethoxylierten
und propoxylierten Fettalkohole mit von 12 bis 15 Kohlenstoffatomen,
2,0 % Polyethylenglycol MG 500.000,
Rest % Wasser.
[0037] Aus den Versuchen wurden folgende Mittelwerte der Reinigungs- und Klartrockenergebnisse
ermittelt:

Beispiel 3
[0038] In diesem Beispiel wurde wie in Beispiel 2 mit einem Spülmittelgemisch ohne Verwendung
eines Klarspülers gespült. Das Spülmittelgemisch hatte folgende Zusammensetzung:
40,0 % Pentanatriumtriphosphat,
40,0 % Natriummetasilikat mit einem Verhältnis von Natriumoxid zu Siliciumdioxid wie
1 : 0,98; wasserfrei,
10,0 % Natriumcarbonat; wasserfrei,
2,0 % Natriumhypochlorit,
2,0% Wasserglas,
3,0 % eines schwachschäumenden, nichtionogenen Tensids aus der Klasse der ethoxylierten
und propoxylierten Fettalkohole mit 12 bis 18 Kohlenstoffatomen,
0,8% Polyglycolether MG 1.000.000,
Rest Wasser.

1. Maschinell anwendbares pulverförmiges Geschirreini- . gungsmittel mit zusätzlicher
Klarspülwirkung mit einem Gehalt an kondensierten Phosphaten, Silikaten, Alkalien,
nichtionischen Tensiden und chlorabspaltenden Verbindungen, dadurch gekennzeichnet,
daß es - bezogen auf das Gesamtgewicht der vorstehend angegebenen Bestandteile einschließlich
etwa vorliegenden anhaftenden Wassers oder Hydratwassers - als nichtionisches Tensid
0,5 - 5, vorzugsweise 0,8 - 2 Gewichtsprozent eines ethoxylierten und anschließend
propoxylierten Fettalkohols und zusätzlich 0,2 - 2,5, vorzugsweise 0,8 - 1,2 Gewichtsprozent
eines wasserlöslichen organischen Polymeren enthält.
2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es als nichtionisches Tensid
ein pro Mol mit 1 - 5, vorzugsweise 1 - 3 Mol Ethylenoxid und anschließend mit 2 -
7, vorzugsweise 4 - 6 Mol Propylenoxid umgesetztes C12-C18-, vorzugsweise C12-C14-Fettalkoholgemisch enthält.
3. Mittel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß es als wasserlösliches
organisches Polymeres Polyethylenglycole mit einem mittleren Molgewicht zwischen 300.000
und 4.000.000, vorzugsweise zwischen 500.000 und 1.000.000 enthält.
4. Mittel nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie bestehen im wesentlichen
aus:
25 - 55, vorzugsweise 30 - 45 Gew.-% eines wasserlöslichen kondensierten Alkaliphosphats,
30-60, vorzugsweise 35 - 40 Gew.-% eines Alkalimetasilikats,
2- 15, vorzugsweise 5 - 10 Gew.-% eines Alkalihydroxids und/oder eines Alkalicarbonats,
0- 8, vorzugsweise 3 - 5 Gew.-% eines wasserlöslichen Alkalisilikats,
1 - 10, vorzugsweise 1,5 - 5 Gew.-% einer aktivchlorabspaltender Verbindung,
0,5- 5, vorzugsweise 0,8 - 2 Gew.-% eines ethoxylierten und anschließend propoxylierten
Fettalkohols,
0,2- 2,5, vorzugsweise 0,8 - 1,5 Gew.-% eines wasserlöslichen Polyethylenglycols mit
einem mittleren Molgewicht zwischen 300.000 und 4.000.000, vorzugsweise zwischen 500.000
und 1.000.000,
0- 20 Gew.-% Wasser.
5. Verfahren zum gleichzeitigen maschinellen Reinigen und Klarspülen von Geschirr,
gekennzeichnet durch die Verwendung und den einmaligen und alleinigen Zusatz des Mittels
nach Anspruch 1 - 4 im Reinigungsgang einer Geschirrspülmaschine.