[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Tunnelofenwagen mit einem Tragrahmen, auf dem
ein feuerfester Aufbau aus großformatigen Blöcken angeordnet ist.
[0002] In der DE-PS 13 02 954 ist ein derartiger Tunnelofenwagen beschrieben, bei dem der
feuerfeste Aufbau aus zwei Lagen übereinander geschichteter großformatiger Blöcke
besteht. Die Auflagefläche des Tragrahmens besteht aus mehreren nebeneinander- und
hintereinanderliegenden rechteckigen, aus Winkeleisen und gewinkelten Blechen gebildeten
Einzelrahmen. In diese Einzelrahmen sind als erste untere Lage vorgegossene Blöcke
aus feuerfestem Material eingesetzt. Die Blöcke sind in ihrem Fußteil derart verjüngt,
daß sie dichtschließend in die Einzelrahmen hineinpassen. Auf diesen unteren Blöcken
ist eine weitere Lage oberer Blöcke mit gleichen Grundrißabmessungen aufgemauert.
[0003] Um gegenüber dem Tragrahmen und der Außenluft einen einigermaßen guten Isolierwert
zu bekommen, sind die Blöcke von entsprechend großer Dicke, so daß der Aufbau mit
einer entsprechend großen Höhe den Tragrahmen überragt. Die dadurch vom Boden bis
zur Oberkante des Aufbaus sich ergebende große Abmessung wirkt sich nachteilig beim
Bau des den Tunnelofenwagen aufnehmenden Tunnelofen aus, da dieser bei gleicher Kanalhöhe
entsprechend höher gebaut werden muß.
[0004] Außerdem ist der Aufbau beim bekannten Tunnelofenwagen hinsichtlich der Herstellung
der verschiedenartigen Blöcke von der Form und von der Masse des Materials her gesehen
sehr aufwendig. Auch der Tragrahmen ist in der Herstellung nicht billig, denn die
Blöcke sind so gestaltet, daß sie in Einzelrahmen eingelegt werden.
[0005] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Die Erfindung, wie sie in den Ansprüchen
gekennzeichnet ist, löst die Aufgabe, einen Tunnelofenwagen zu schaffen, deren Aufbau
bei Beigehaltung eines guten Isolierwertes niedriger gestaltet ist.
[0006] Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen,
daß der Aufbau des Tunnelofenwagens nur noch aus einer Lage Blöcke zu bestehen braucht,
da durch die in der Höhlung der Blöcke eingegossene Isoliermasse ein guter Isolierwert
erreicht wird. Der Aufbau wird niedriger, so daß auch der zum Tunnelofenwagen gehörende
Tunnelofen in einer geringeren Höhe gebaut werden kann. Da der Tunnelofen oft eine
Länge von ca. 100 m besitzt, kann man sich vorstellen, wie groß die Einsparungen sind.
Die Herstellung der Blöcke ist einfacher und auch die Herstellung des Tragrahmens
kann kostensparender ausgeführt werden, da als Boden des Tragrahmens einfache Trapezbleche
verwandt werden, die in den Tragrahmen eingelegt werden und als Unterlage für eine
den Tragrahmen ausfüllende Isoliermasse dienen.
[0007] Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellenden
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch den Aufbau eines Tunnelwagens nach der Linie I-I in Fig.
2, wobei der Tunnelofenwagen selbst in natürlicher Ansicht dargestellt ist und
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Aufbau eines Tunnelofenwagens.
[0008] Der Tunnelofenwagen besitzt einen Tragrahmen 1, der auf Räder 2 ruht. Der Boden des
Tragrahmens 1 besteht aus einfachen Trapezblechen (nicht dargestellt), so daß der
Tragrahmen 1 mit Isoliermasse ausgefüllt werden kann.
[0009] Auf dem mit Isoliermasse ausgefüllten Tragrahmen 1 ist der feuerfeste Aufbau 3 angeordnet,
der aus einer Lage großformatiger Blöcke 4 aus feuerfestem Material besteht.
[0010] Die Blöcke 4 besitzen jeweils eine Höhlung 5, die mit einer Isoliermasse 6 ausgefüllt
ist.
[0011] Mit dem Bezugszeichen 7 ist ein Isolierband aus Asbest bezeichnet.
Tunnelofenwagen mit einem Tragrahmen, auf dem ein feuerfester Aufbau aus großformatigen
Blöcken angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der feuerfeste Aufbau (3) aus einer Lage großformatiger Blöcke (4) besteht,
daß die Blöcke (4) zum Tragrahmen (1) weisend jeweils eine Höhlung (5) besitzen, und
daß die Höhlung (5) mit Isoliermasse (6) ausgefüllt ist.