(19)
(11) EP 0 019 614 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
26.11.1980  Patentblatt  1980/24

(21) Anmeldenummer: 80890057.5

(22) Anmeldetag:  16.05.1980
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)3B27L 11/04
(84) Benannte Vertragsstaaten:
BE DE FR GB IT NL SE

(30) Priorität: 18.05.1979 AT 3679/79
21.04.1980 AT 2131/80

(71) Anmelder: VEREINIGTE EDELSTAHLWERKE AKTIENGESELLSCHAFT (VEW)
A-1010 Wien (AT)

(72) Erfinder:
  • Marchard, Gustav
    A-3340 Waidhofen/Ybbs (AT)
  • Schürer-Waldheim, Peter
    A-3340 Waidhofen/Ybbs (AT)

(74) Vertreter: Widtmann, Georg, Dr. 
Elisabethstrasse 12
1010 Wien
1010 Wien (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Vorrichtung zur Herstellung von Holzwolle


    (57) Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Holzwolle mit einem in der Faserrichtung derzugeführten Holzstücke (27) hin und herbewegbaren Messerschlitten, (1) an dem gegenüber demselben vorstehende Messer (10,19) befestigt sind. Bei dieserVorrichtung sind in jedem der beiden Endbereiche des Messerschlittens (1) quer zu dessen Bewegungsrichtung jeweils ein vorzugsweise einstückiges Profilmesser (19), dessen vornehmlich gerade Schneide (20; 31) von Lücken (23; 32) unterbrochen ist sowie näher beim betreffenden Ende (1') des Messerschlittens (1) jeweils ein eine gerade, durchgehende Schneide (11) aufweisendes Hobelmesser (10) angeordnet.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Holzwolle mit einem in der Faserrichtung der zugeführten Holzstücke hin und her bewegbaren Messerschlitten, an dem gegenüber demselben vorstehende Messer befestigt sind.

    [0002] Es ist eine Vorrichtung der eben genannten Art bekannt, bei der im einen Endbereich des Messerschlittens ein Lücken aufweisendes Profilmesser und im anderen Endbereich dieses Schlittens ein mit einer durchgehenden Schneide versehenes Hobelmesser angeordnet sind. Diese Vorrichtung ergibt vor allem den Nachteil, daß die Menge der mit ihr in der Zeiteinheit hergestellten Holzwolle nur verhältnismäßig klein ist.

    [0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den eben angeführten Nachteil zu vermeiden und eine im Aufbau einfache und verläßlich arbeitende Vorrichtung zur Herstellung von Holzwolle zu schaffen, die es gestattet, in der Zeiteinheit verhältnismäßig große Mengen Holzwolle herzustellen. Erfindungsgemäß wird dies bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch erreicht, daß in jedem der beiden Endbereiche des Messerschlittens quer zu dessen Bewegungsrichtung jeweils ein vorzugsweise einstückiges Profilmesser, dessen vornehmlich gerade Schneide von Lücken unterbrochen ist sowie näher beim betreffenden Ende des Messerschlittens jeweils ein eine gerade, durchgehende Schneide aufweisendes Hobelmesser angeordnet sind, wobei die beiden Profilmesser weiter gegenüber dem Messerschlitten vorstehen als die beiden Hobelmesser.

    [0004] Gegenüber den bekannten Vorrichtungen zur Herstellung von Holzwolle bietet die erfindungsgemäße Vorrichtung den deren Patentfähigkeit begründenden Mehreffekt, daß sie es gestattet, in einfacher und verläßlicher Weise wesentlich größere Mengen hochwertiger Holzwolle in der Zeiteinheit herzustellen, wobei eine verhältnismäßig lange Standzeit der benützten Messer gewährleistet ist.

    [0005] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung läßt sich eine besonders gute Spanbildung erzielen, wenn die Differenz der Normalabstände, um welche die Profilmesser bzw. die Hobelmesser gegenüber dem Messerschlitten vorstehen, zwischen 0,2 und 0,4 mm ist.

    [0006] Eine weitere Maßnahme zur Erzielung einer besonders guten Spanbildung besteht darin, daß jedes der beiden Hobelmesser mit seiner Spanfläche um einen spitzen Winkel und ebenso jedes der beiden Profilmesser um einen spitzen Winkel zum inneren Bereich des Messerschlittens hin geneigt ist.

    [0007] Die Profilmesser der erfindungsgemäßen Vorrichtung lassen sich dann besonders leicht herstellen, wenn die Lücken des jeweiligen Profilmessers gleich ausgeführt sind und von je zwei zu dessen gerader Schneide normalen Abschnitten und je einem zu derselben parallelen Abschnitt begrenzt sind.

    [0008] Hingegen weisen die Profilmesser eine verhältnismäßig sehr große Schneidhaltigkeit auf, wenn jeder zwischen zwei Lücken befindliche Zahn des jeweiligen Profilmessers im wesentlichen spiegelsymmetrisch ausgebildet ist und zwei zu dessen geraden, unterbrochenen Schneide schräg verlaufende, vorzugsweise ebene Seitenflächen aufweist, wobei in der Spanfläche des Profilmessers im Bereich dieser Schneide die Breite jedes Zahnes größer ist als dessen Breite im Bereich des Zahnfußes.

    [0009] Ein weiteres zur Erhöhung der Schneidhaltigkeit der Profilmesser beitragendes Merkmal besteht darin, daß von der Spanfläche des Profilmessers weg, jeweils in einer gedachten, zu derselben normalen Ebene die Breite jedes Zahnes abnimmt.

    [0010] Eine verläßliche Befestigung der Messer läßt sich dadurch erzielen, daß jedes der beiden Hobelmesser und/oder Profilmesser mit einer in dessen Längsrichtung verlaufende Nut, vorzugsweise auf seiner die Spanfläche bildenden Seiteversehen ist.

    [0011] Der Ein- und Ausbau der Messer kann dann in einfacher Weise rasch durchgeführt werden, wenn je ein Messer, z.B. je ein Hobelmesser, zwischen je einer Zwischenplatte und je einer Halteplatte angeordnet ist, wobei ein Vorsprung der letzteren in die Nut dieses Messers eingreift.

    [0012] Bei dieser Ausführungsart der erfindungsgemäßen Vorrichtung können die Messer leicht adjustiert werden, wenn die betreffende Zwischenplatte gegenüber dem Messerschlitten verstellbar und an demselben mit Schrauben fixierbar ist und mit einem Vorsprung die benachbarte Halteplatte abstützen kann, wobei diese beiden Platten gemeinsam mit Schrauben und Muttern am Messerschlitten festgeklemmt sind.

    [0013] Zur Erleichterung des Einbaues der Messer ist es vorteilhaft, daß an der Halteplatte ein aus einem weichen Material, z.B. aus Kunststoff oder Buntmetall,bestehende Anschlagleiste,vorzugsweise durch Ankleben,befestigt ist.

    [0014] Der Ein- und Ausbau der Messer kann auch dann in einfacher Weise durchgeführt werden, wenn je ein Messer, z.B. je ein Profilmesser,mit seiner die Spanfläche bildenden Seite auf je einem Messerhalter aufliegt, der am Messerschlitten, vorzugsweise mit Schrauben, befestigt ist, wobei ein Vorsprung des Messerhalters in die Nut des betreffenden Messers eingreift und dasselbe mittels einer Andrückleiste und durch in derselben vorhandene Bohrung hindurchgehender Schrauben am Messerhalter festgehalten ist.

    [0015] Um bei den Messern eine gute Ausnützung von deren Material zu erzielen, ist vorgesehen, daß jedes Hobelmesser und/oder jedes Profilmesser auf beiden Seiten mit je einer Schneide versehen ist und einen symmetrischen Querschnitt hat.

    [0016] In vielen Fällen ist es günstig, ein Nachschleifen der Messer dadurch zu vermeiden, daß die Hobelmesser und, die Profilmesser nur einmal zu verwendende Messer, d.h. sogenannte Wegwerfmesser sind.

    [0017] Im folgenden wird die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen erläutert, die durch die Zeichnung in schematischer Darstellung veranschaulicht ist. Fig. 1 zeigt den hin und her bewegbaren Messerschlitten 1 einer Vorrichtung zur Herstellung von Holzwolle in Ansicht, Fig.2 . einen Ausschnitt aus einem Profilmesser 19 und Fig. 3 einen Ausschnitt aus einem Hobelmesser 10 in perspektivische: Darstellung und in einem größeren Maßstab und Fig. 4 den linken Endbereich des Messerschlittens 1 im Längsschnitt und ebenfalls in einem größeren Maßstab. Fig. 5 zeigt einen Ausschnitt aus einem anders ausgeführten Profilmesser 19 in Ansicht, Fig. 6 in Draufsicht und Fig. 7 in Seitenansicht von links, ebenfalls in einem vergrößerten Maßstab. Fig. 8 zeigt einen gemäß der in den Figuren 5 und 7 strichpunktiert dargestellten, gedachten Ebene e - f geführten Schnitt durch einen Zahn 33 des zuletzt erwähnten Profilmessers 19.

    [0018] Für das durch die Figuren 1 bis 4 veranschaulichte erste Ausführungsbeispiel gilt folgendes:

    In jedem der beiden Endbereiche des während des Betriebes dieser Vorrichtung hin und her bewegten Messerschlittens 1 sind quer zu dessen Bewegungsrichtung jeweils ein einstückiges Profilmesser 19, dessen gerade Schneide 20 von Lücken 22 unterbrochen ist sowie näher beim betreffenden Ende 1'des Messerschlittens 1 jeweils ein eine gerade durchgehende Schneide 11 aufweisendes, ebenfalls einstückiges Hobelmesser 10 angeordnet. Die beiden Profilmesser 19 stehen weiter gegenüber dem Messerschlitten 1 vor als die beiden Hobelmesser 10. Hierbei ist die Differenz b - a der Normalabstände b bzw. a, um welche die Profilmesser 19 bzw. die Hobelmesser 10 gegenüber dem Messerschlitten 1 vorstehen, zwischen 0,2 und 0,4 mm. Jedes der beiden Hobelmesser 10 ist mit seiner Spanfläche 12 um einen spitzen Winkel α und ebenso jedes der beiden Profilmesser 19 um einen spitzen Winkel ß zum inneren Bereich des Messerschlittens 1 hin geneigt. Die Lücken 23 der Profilmesser 19 sind gleich ausgeführt und von je zwei zu dessen gerader Schneide 20 normalen Abschnitten 24 und je einem zu derselben parallelen Abschnitt 25 begrenzt. Die Breite c jeder Lücke 23 ist vorzugsweise gleich der Breite d des jeweils benachbarten Zahnes 26 kann aber auch kleiner oder größer als dieselbe sein. Jedes der beiden Hobelmesser 10 bzw. Profilmesser 19 ist auf seiner die Spanfläche 12 bzw. 21 bildenden Seite (siehe Fig. 4) mit einer in dessen Längsrichtung verlaufenden Nut 13 bzw. 22`versehen. Je ein Hobelmesser befindet sich zwischen je einer Zwischenplatte 2 und je einer Halteplatte 5, wobei ein Vorsprung 6 der letzteren in die Nut 13 des Hobelmessers 10 eingreift. Die betreffende Zwischenplatte 2 kann gegenüber dem Messerschlitten 1 verstellt werden, ist an demselben mittels Schrauben 4 fixiert und stützt mit einem Vorsprung 3 die benachbarte Halteplatte 5 ab. Diese beiden Platten 2 und 5 sind gemeinsam mit Schrauben 7 und Muttern 8 am Messerschlitten festgeklemmt. An der Halteplatte 5 ist eine aus einem weichen Material, z.B. aus Kunststoff oder Buntmetall,bestehende Anschlagleiste 9 befestigt. Falls dieselbe aus Kunststoff besteht, ist sie vorteilhafterweise an die Halteplatte 5 angeklebt. Das betreffende Hobelmesser 10 kommt beim Einbau an der Anschlagleiste 9 zum Anliegen und gelangt dadurch an die richtige Stelle. Beim Ein- und Ausbau dieses Hobelmessers 10 sind die Muttern 8 der Schrauben 7 gelockert. Je ein Profilmesser 19 liegt mit seiner die Spanfläche 21 bildenden Seite auf je einem Messerhalter 14 auf, der am Messerschlitten 1 mit Schrauben 16 befestigt ist. Hierbei greift ein Vorsprung 15 des Messerhalters 14 in die Nut 22 des betreffenden Profilmessers 19 ein. Dasselbe ist mittels einer Andrückleiste.17 und durch in derselben vorhandene Bohrungen hindurchgehender Schrauben 18 am Messerhalter 14 festgehalten. Jedes der Hobelmesser 10 und jedes Profilmesser 19 ist auf beiden Seiten mit je einer Schneide 11 bzw. 20 versehen und hat einen symmetrischen Querschnitt. Demgemäß werden beide Schneiden 11 bzw. 20 je eines Hobelmessers 10 bzw. Profilmessers 19 nacheinander für die Herstellung von Holzwolle benützt.



    [0019] Während des Betriebes der in Rede stehenden Vorrichtung erfolgt die Zufuhr der zu verarbeitenden runden Holzstücke 27 (sh. Fig. 1) zu dem Messerschlitten 1 von oben her mittels zweier, nebeneinander angeordneter, an sich bekannter Zuführungseinrichtungen, die je eine um eine ortsfeste geometrische Achse drehbare Rolle 28 sowie je eine um eine in horizontaler Richtung verstellbare Achse drehbare Spannrolle 29 aufweisen. Die Rollen 28 und die Spannrollen 29 sind mit ihren Achsen quer zu der Bewegungsrichtung des Messerschlittens 1 angeordnet. Zwischen je einer Rolle 28 und je einer Spannrolle 29 bewegen sich Holzstücke 27 (sh. Fig. 1) nach abwärts. Der Messerschlitten 1 wird von einem Kurbeltrieb 30 hin und her bewegt. Bei den Hobelmessern 10 und den Profilmessern 19 kann es sich sowohl um nur einmal zu verwendende Messer, d.h. um sogenannte Wegwerfmesser, als auch um nachzuschleifende Messer handeln.

    [0020] Für das zweite Ausführungsbeispiel, zu dem die Figuren 1, 2 und 4 bis 8 gehören, gilt folgendes:

    Die gerade Schneide 31 des einstückigen, einen spitzen Keilwinkel 1 aufweisenden Profilmessers 19 ist von Lücken 32 unterbrochen. Jeder zwischen zwei Lücken 32 befindliche Zahn 33 des Profilmessers 19 ist spiegelsymmetrisch ausgebildet und weist zwei zu dessen Schneide 31 schräg verlaufende, ebene Seitenflächen 34 auf. Hierbei ist in der Spanfläche 35 des Profilmessers 19 im Bereich dieser Schneide 31 die Breite d jedes Zahnes 33 größer als dessen Breite d2 im Bereich des Zahnfußes. Von der ebenen Spanfläche 35 weg nimmt jeweils in einer gedachten, zu derselben normalen Ebene e - f die Breite d jedes Zahnes 33 ab; (sh. insbesondere Fig. 8). Demgemäß ist beispielsweise im Bereich des Zahnfußes die Breite d2 des jeweiligen Zahnes 33 auf der Spanfläche 35.größer als dessen Breite d3 auf der der Spanfläche 35 abgewandten Seite des Profilmessers 19, wo dasselbe mit einer zu der Spanfläche 35 planparallelen Fläche 36 versehen ist. Die-Lücken 32 des Profilmessers 19 sind gleich ausgeführt, und weisen zwischen je zwei schrägen Seitenflächen 34 eine zu der geraden Schneide 31 parallele und zur Spanfläche 35 normale ebene Fläche 37 auf. Überdies ist darauf hinzuweisen, daß die zwischen zwei Lücken 32 befindlichen Zähne 33 gleich ausgeführt sind.



    [0021] Ansonsten gilt für das in Rede stehende zweite Ausführungsbeispiel dasselbe wie für das erste Ausführungsbeispiel. Demgemäß dient auch das in den Figuren 5 bis 8 dargestellte Profilmesser 19 zum Einbau in die durch die Figuren 1, 2 und 4 veranschaulichte Vorrichtung.


    Ansprüche

    1. Vorrichtung zur Herstellung von Holzwolle mit einem in der Faserrichtung der zugeführten Holzstücke hin und her bewegbaren Messerschlitten, an dem gegenüber demselben vorstehende Messer befestigt sind, dadurchgekennzeichnet, daß in jedem der beiden Endbe- reiche des Messerschlittens (1) quer zu dessen Bewegungsrichtung jeweils ein vorzugsweise einstückiges Profilmesser (19), dessen vornehmlich gerade Schneide (20; 31) unterbrochen ist sowie näher beim betreffenden Ende (1') des Messerschlittens (1) jeweils ein eine gerade, durchgehende Schneide (11) aufweisendes Hobelmesser (10) angeordnet sind, wobei die beiden Profilmesser (19) weiter gegenüber dem Messerschlitten (1) vorstehen.als die beiden Hobelmesser (10).
     
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenz (b-a) der Normalabstände (b bzw. a), um welche die Profilmesser (19) bzw. die Hobelmesser (10) gegenüber dem Messerschlitten (1) vorstehen, zwischen 0,2 und 0,4 mm ist (siehe Fig. 4).
     
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der beiden Hobelmesser (10) mit seiner Spanfläche (12) um einen spitzen Winkel (α) und ebenso jedes der beiden Profilmesser (19) um einen spitzen Winkel (B) zum inneren Bereich des Messerschlittens (1) hin geneigt ist.
     
    4. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lücken (23) des jeweiligen Profilmessers (19) gleich ausgeführt sind und von je zwei zudessen gerader Schneide (20) normalen Abschnitten (24) und je einem zu derselben parallelen Abschnitt (25) begrenzt sind.
     
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder zwischen zwei Lücken (32) befindliche Zahn (33) des jeweiligen Profilmessers (19) im wesentlichen spiegelsymmetrisch ausgebildet ist und zwei zu dessen geraden, unterbrochenen Schneide (31) schräg verlaufende, vorzugsweise ebene Seitenflächen (34) aufweist, wobei in der,Spanfläche (35) des Profilmessers (19) im Bereich dieser Schneide (31) die Breite (d1) jedes Zahnes (33) größer ist als dessen Breite (d2) im Bereich des Zahnfußes; (Figuren 5, 6 und 8).
     
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von der Spanfläche (35) des Profilmessers (19) weg, jeweils in einer gedachten, zu derselben normalen Ebene (e - f) die Breite (d) jedes Zahnes (33) abnimmt; (Figuren 5, 6 und 8).
     
    7. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der beiden Hobelnesser (10) und/oder Profilmesser (19) mit einer in dessen Längsrichtung verlaufenden Nut (13 bzw. 22), vorzugsweise auf seiner die Spanfläche (12 bzw. 21) bildenden Seite,versehen ist.
     
    8. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Messer, z.B. je ein Hobelmesser (10),zwischen je einer Zwischenplatte (2) und je einer Halteplatte (5) angeordnet ist, wobei ein Vorsprung (6) der letzteren in die Nut (13) dieses Messers (10) eingreift.
     
    9. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die betreffende Zwischen - platte (2) gegenüber dem Messerschlitten (1) verstellbar und an demselben mit Schrauben (4) fixierbar ist und mit einem Vorsprung (3) die benachbarte Halteplatte (5) abstützen kann, wobei diese beiden Platten (2 und 5) gemeinsam mit Schrauben (7) und Muttern (8) am Messerschlitten (1) festgeklemmt sind.
     
    10. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Halteplatte (5) ein aus einem weichen Material, z.B. aus Kunststoff oder Buntmetallbestehende Anschlagleiste (9),vorzugsweise durch Ankleben,befestigt ist.
     
    11. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Messer, z.B. je ein Profilmesser (19),mit seiner die Spanfläche (21) bildenden Seite auf je einem Messerhalter (14) aufliegt, der am Messerschlitten (1), vorzugsweise mit Schrauben (16),befestigt ist, wobei ein Vorsprung (15) des Messerhalters (14) in die Nut (22) des betreffenden Messers (19) eingreift und dasselbe mittels einer Andrückleiste (17) und durch in derselben vorhandene Bohrungen hindurchgehender Schrauben (18) am Messerhalter (14) festgehalten ist.
     
    12. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Hobelmesser (10) und/oder jedes Profilmesser (19) auf beiden Seiten mit je einer Schneide (11 bzw. 20) versehen ist und einen symmetrischen Querschnitt hat.
     
    13. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hobelmesser (10) und die Profilmesser (19) nur einmal zu verwendende Messer, d.h. sogenannte Wegwerfmesser sind.
     




    Zeichnung










    Recherchenbericht