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EP 0 008 562 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.01.1981 Patentblatt 1981/03 |
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Anmeldetag: 08.08.1979 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)3: E01F 8/00 |
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Lärmschutzelement für eine Lärmschutzwand
Noise-protection-wall element
Elément pour mur de protection contre le bruit
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB IT LU NL SE |
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Priorität: |
25.08.1978 DE 2837147
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.03.1980 Patentblatt 1980/05 |
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Anmelder: Maibach, Gerd D. |
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D-7326 Heiningen (DE) |
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Erfinder: |
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- Maibach, Gerd D.
D-7326 Heiningen (DE)
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Vertreter: Langosch, Hans, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte Dipl.-Ing. Hans Langosch
Dr.-Ing. Heinz Hosenthien
Herdweg 62 D-7000 Stuttgart 1 D-7000 Stuttgart 1 (DE) |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft zwischen Pfosten an Straßen, Plätzen od.dgl. zu einer Lärmschutzwand
zusammensetzbare Lärmschutzelemente, bei denen jeweils in einer Schale mindestens
eine Schalldämmplatte im Abstand von der Rückwand der Schale angeordnet und durch
eine schalldurchlässige auf einer Auflagefläche aufliegende Abdeckung gegen die Schallquelle
hin abgedeckt ist und die Abdeckung mit einem umgebogenen Rand in eine zum Rand der
Schale parallele Nut eingreift und durch eine Klemmleiste mit einem über den Rand
der Abdeckung greifenden Schenkel gehalten ist. Bei einem aus der DE - A 24 51 520
bekannten Lärmschutzelement dieser Art ist die Abdeckung fest eingeklemmt, sie verzieht
sich bei schon relativ geringen Unebenheiten der unteren Auflagefläche, bei höheren
Außentemperaturen tritt häufig eine Wellenbildung ein.
[0002] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Lärmschutzelement zu schaffen, das
sich besonders einfach montieren läßt und bei dem auch bei Maßabweichungen der Montageflächen
oder bie großer Wärme ein Verzug der Abdeckung unterbleibt.
[0003] Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß eine zweite in gleicher Richtung
geöffnete Nut parallel der ersten Nut vorgesehen ist, wobei in der zweiten Nut die
Klemmleiste eingeklemmt ist und in der benachbarten Nut der umgebogene Rand der Abdeckung
mit Spiel aufgenommen ist und die Abdeckung federnd, aber verschiebbar zwischen dem
Schenkel der Klemmleiste und der dazu parallelen Auflageflächen gehalten ist. Durch
die federnde bzw. schwimmende Halterung kann die Abdeckung bei einer auftretenden
Wärmedehnung oder bei Montageungenauigkeiten ausweichen, so daß keine Verformung und
damit verbundene Wellenausbildung auftritt, die bei großen Flächen leicht sichtbar
wäre. Der Zusammenbau der Einzelteile zum Lärmschutzelement ist von großer Einfachheit,
man erhält eine sichere Festigkeit trotz nachträglicher guter Austauschbarkeit.
[0004] In besonders vorteilhafter Weise können nach der Erfindung die Nuten und die Auflagefläche
in einer Profilleiste vorgesehen sein, die mit einer weiteren Nut auf den Rand der
Schale aufgeklemmt wird. Die einzelnen Teile lassen sich trotz der schwimmenden Anordnung
sicher dadurch fixieren, daß die Seitenwandungen der Nuten für die Aufklemmung auf
den Schalenrand bzw die Einklemmung der Klemmleiste Verzahnungen aufweisen und die
Nut für die Halterung der Abdeckung mit einer Erweiterung versehen ist, in die der
Rand der Abdeckung mit einer Abwinklung einsitzen kann.
[0005] Eine hohe Stabilität erhält man, wenn die Profilleiste aus Metall, vorzugsweise aus
stranggepreßtem Aluminium besteht. Die Klemmleiste kann als T-förmiges, Kunststoff-Strangpreßprofil
ausgebildet sein, sie läßt sich damit besonders einfach und rasch in die Profilleiste
einsetzen und findet dort einerseits einen guten Halt und kann andererseits bei entsprechender
Elastizität zum Auswechseln beschädigter Teile leicht wieder entfernt werden.
[0006] Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, wenn der eine Schenkel der Klemmleiste verlängert
ist, so daß er über die Nut für die Aufnahme des umgebogenen Randes der Abdeckung
hinausragt. Bei einer besonders formgünstigen Ausführung ist die Außenfläche der Abdeckung
gegenüber der Außenfläche der Profilleiste zurückgesetzt. Der eine Schenkel der Klemmleiste
ist dann geneigt, er weist einen Randwulst auf zur Auflage auf der Abdeckung.
[0007] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im
folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Teillängsschnitt durch ein Lärmschutzelement,
Fig. 2 einen Schnitt durch eine Profilleiste mit einer durch eine Klemmleiste gehaltenen
Abdeckung in etwas anderer Ausführung.
[0008] Das Lärmschutzelement besteht aus einer U-förmigen, aus glasfaserverstärktem Polyester
hergestellten Schale 1, auf deren Rand 2 eine Profilleiste 3 mittels einer Nut 4 aufgesetzt
ist. Im Abstand von der Rückwand 5 sind in die Schale 1 nebeneinander liegende Schalldämmplatten
8 aus Silan eingelegt. Sie werden durch einen Schenkel 6 und eine Abwinklung 7 der
Profilleiste 3 gehalten und durch eine Abdeckung 9 nach außen abgeschirmt. Die Abdeckung
9 ist mit einer Abwinklung 11 ihres Rands 10 in einer Nut 12' der Profilleiste 3 mit
Spiel aufgenommen und durch eine in einer Nut 12 eingesteckten Klemmleiste 13 durch
einen Schenkel 13' der Klemmleiste 13 verschiebbar auf einer Abwinklung 3' der Profilschiene
3 auf einer Auflagefläche 3" gehalten. Die Abwinklung 11 hakt in eine Erweiterung
14' der Nut 12' ein, so daß vor der Montage der Klemmleiste 13 die Abdeckung 9 nicht
besonders gehalten werden muß.
[0009] Die Vorspannung des Schenkels 13' zum Festklemmen der Abdeckung 9 ist so gewählt,
daß ein Verschieben des Randes 10 ohne wesentliche Verformung der Abdeckung 9 möglich
ist. Bei einer Wärmeausdehnung oder bei Montageungenauigkeiten kann der Rand 10 in
der Nut 12' ausweichen, so daß die Abdeckung 9 keine Falten oder Wellen bildet.
[0010] In den Nuten 4 und 12 der Profilleiste 3 sind sägezahnartige Verzahnungen 15 und
16 vorgesehen, so daß eine gute Verrastung gegeben ist. Zusätzlich kann der in die
Nut 12 ragende Schenkel 17 der Klemmleiste 13 beiderseits mit einer entsprechenden
Verzahnung 18 versehen sein.
[0011] Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist die Außenfläche 19 der Abdeckung 9 gegenüber
der Außenfläche 20 der Profilleiste 3 zurückgesetzt und der eine Schenkel 13' der
Klemmleiste 13 ist geneigt und an seinem Ende mit einem Randwulst 21 versehen, so
daß ein günstiges Elastizitätsverhalten erreicht wird.
1. Zwischen Pfosten an Straßen, Plätzen od.dgl. zu einer Lärmschutzwand zusammensetzbare
Lärmschutzelemente, bei denen jeweils in einer Schale (1) mindestens eine Schalldämmplatte
(8) im Abstand von der Rückwand (5) der Schale (1) angeordnet und durch eine schalldurchlässige,
auf einer Auflagefläche (3") aufliegende Abdeckung (9) gegen die Schallquelle hin
abgedeckt ist und die Abdeckung (9) mit einem umgebogenen Rand (10) in eine zum Rand
(2) der Schale (1) parallele Nut (12') eingreift und durch eine Klemmleiste (13) mit
einem über den Rand der Abdeckung (9) greifenden Schenkel (13') gehalten ist, dadurch
gekennzeichnet, daß eine zweite in gleicher Richtung geöffnete Nut (12) parallel der
ersten Nut (12') vorgesehen ist, wobei in der zweiten Nut (12) die Klemmleiste (13)
eingeklemmt ist und in der benachbarten Nut (12') der umgebogene Rand (10) der Abdeckung
(9) mit Spiel aufgenommen ist und die Abdeckung (9) federnd aber verschiebbar zwischen
dem Schenkel (13') der Klemmleiste (13) und der dazu parallelen Auflagefläche (3")
gehalten ist.
2. Lärmschutzelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (12,12')
und die Auflagefläche (3") in einer Profilleiste (3) vorgesehen sind, die mit einer
weiteren Nut (4) auf den Rand (2) der Schale (1) aufgeklemmt ist.
3. Lärmschutzelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwandungen
der Nuten (4 und 12) für die Aufklemmung auf den Schalenrand (2) und die Einklemmung
der Klemmleiste (13) Verzahnungen (15, 16) aufweisen und die Nut (12') für die Halterung
der Abdeckung (9) mit einer Erweiterung (14') versehen ist, in die der Rand (10) der
Abdeckung (9) mit einer Abwinklung (11) einsitzen kann.
4. Lärmschutzelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilleiste
(3) aus Metall, vorzugsweise Aluminium besteht.
5. Lärmschutzelement nach Anspruch 1 mit einer im Querschnitt etwa T-förmigen Klemmleiste,
dadurch gekennzeichnet, daß der eine Schenkel (13') der Klemmleiste (13) verlängert
ist und über die Nut (12') für die Aufnahme des umgebogenen Randes (10) der Abdeckung
(9) hinausragt.
6. Lärmschutzelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche
(19) der Abdeckung (9) gegenüber der Außenfläche (20) der Profilleiste (3) zurückgesetzt
ist, der eine Schenkel (13') der Klemmleiste (13) geneigt ist und einen Randwulst
(21) zur Auflage auf der Abdeckung (9) aufweist.
1. Eléments de protection contre le bruit assemblables en une paroi de protection
antibruit entre des poteaux de routes, places, ou similaires, dand lesquels au moins
une plaque d'amortissement du bruit (8) est disposée dans une enveloppe (1), à une
certaine distance de la paroi arrière (5) de l'enveloppe (1) et recouverte du côté
de la source de bruit par une couverture (9) perméable au bruit prenant appui sur
une surface d'appui (3"), la couverture (9) s'engageant par un bord recourbé (10)
dans une rainure (12') parallèle au bord (2) de l'enveloppe (1) et étant maintenue
par une barre de serrage (13) au moyen d'une branche (13') s'agrippant par dessus
le bord de la couverture (9), caractérisés en ce qu'il est prévu une deuxième rainure
(12) parallèle à la première rainure (12'), ouverte du même côté, la barre de serrage
(13) étant coincée dans la deuxième rainure (12) et le bord recourbé (10) de la couverture
(9) étant reçu avec un certain jeu dans la rainure voisine (12') et la couverture
(9) étant maintenue élastiquement mais de manière coulissable, entre la branche (13')
de la barre de serrage (13) et la surface d'appui (3") parallèle à celle-ci.
2. Elément de protection contre le bruit suivant la revendication 1, caractérisé en
ce que les rainures (12,12') et la surface d'appui (3") sont prévues dans une latte
profilée (3), accrochée au moyen d'une autre rainure (4) au bord (2) de l'enveloppe
(1).
3. Elément de protection contre le bruit suivant la revendication 2, caractérisé en
ce qui les parois latérales des rainures (4 et 12) d'accrochage au bord de l'enveloppe
(2) et d'agrippage de la barre de serrage (13), présentent des dentures (15 et 16)
et que la rainure (12') pour la fixation de la couverture (9) est pourvue d'une extension
(14') dans laquelle peut se loger le bord (10) de la converture (9) par une partie
pliée (11).
4. Elément de protection contre le bruit suivant la revendication 2, caractérisé en
ce que la latte profilée (3) est en métel, de préférence en aluminium.
5. Elément de protection contre le bruit suivant la revendication 1, avec une barre
de serrage ayant une section transversale approximativement en T, caractérisé en ce
que l'une des branches (13') de la barre de serrage (13) est prolongée et fait saillie
au-delà de la rainure (12') pour la réception du bord replié (10) de la couverture
(9).
6. Elément de protection contre le bruit suivant la revendication 1, caractérisé en
ce que la surface extérieure (19) de la couverture (9) se trouve en retrait par rapport
à la surface extérieure (20) de la latte profilée (3), l'une des branches (13') de
la barre de serrage (13) étant inclinée et comportant sur son bord un bourrelet (21)
d'appui sur la couverture (9).
1. Noise guards arranged between posts along roads, squares, etc and joined together
to form a noise suppressing wall, at least one sound absorbing plate (8) being spaced
from the rear wall (5) of each shell member (1) and covered towards the sound source
by a sound- permeable cover (9) resting on a contact surface (3"), cover (9) engaging
by a bent-over edge (10) in a slot (12') parallel to edge (2) of shell member (1)
and held by a connecting strip (13) with a leg (13') engaging over the edge of the
cover (9), characterized in that a second slot (12) open in the same direction is
provided parallel to the first slot (12'), connecting strip (13) being secured in
the second slot (12), whilst the adjacent slot (12') receives, with tolerance, the
bent over edge (10) of cover (9), the latter being resiliently, but displacedly held
between leg (13') of strip (13) and the contact surface (3"), which is parallel thereto.
2. Noise guard according to claim 1, characterised in that the slots (12, 12') and
contact surface (3") are provided in a shaped strip (3) attached to the edge (2) of
shell member (1) by a further slot (4).
3. Noise guard according to claim 2, characterized in that teeth (15, 16) are provided
on the sidewalls of slots (4, 12) for fastening to edge (2) and the securing of connecting
strip (13), slot (12') for holding cover (9) being provided with an extension (14')
in which can be located edge (10) of cover (9) with a bend (11).
4. Noise guard according to claim 2, characterized in that the shaped strip (3) is
made from metal, preferably aluminium.
5. Noise guard according to claim 1 with a connecting strip having an approximately
T-shaped cross-section characterized in that one leg (13') of the connecting strip
(13) is extended and projects beyond the slot (12') for receiving the bent-over edge
(10) of cover (9).
6. Noise guard according to claim 1, characterized in that the outer surface (19)
of cover (9) is set back with respect to the outer surface (20) of shaped strip (3),
one leg (13') of connecting strip (13) sloping and having a bead (21) for engaging
on the cover (9).
