(19)
(11) EP 0 003 601 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
23.09.1981  Patentblatt  1981/38

(21) Anmeldenummer: 79100377.5

(22) Anmeldetag:  09.02.1979
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)3F23H 17/00

(54)

Roststab, insbesondere für mechanisch bewegte Schürroste von Grossfeuerungen

Grate bar, especially for mechanically actuated furnace stoker grate

Barreau pour une grille d'attisage mécanique mobile d'un grand foyer


(84) Benannte Vertragsstaaten:
BE FR IT NL SE

(30) Priorität: 10.02.1978 DE 2805712

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
22.08.1979  Patentblatt  1979/17

(71) Anmelder: Josef Martin Feuerungsbau GmbH
D-8000 München 40 (DE)

(72) Erfinder:
  • Martin, Johannes Josef, Dr.-Ing.
    D-8000 München 40 (DE)
  • Martin, Walter Josef, Dipl.-Ing.
    D-8000 München 40 (DE)

(74) Vertreter: Zmyj, Erwin, Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. 
Rosenheimer Strasse 52/II
81669 München
81669 München (DE)

   
Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


Beschreibung


[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Rostbelag aus mehreren Roststäben, insbesondere für mechanisch bewegte Schürroste von Großfeuerungen, wobei jeder Roststab an einem Ende mit einer Ausparung zum Einhängen an einem Tragrahmen und in seinem, dem Einhängeende gegenüberliegenden, etwa bis zur Roststabmitte reichenden Bereich mit einer Kupplungseinrichtung versehen ist, durch die die benachbarten Roststäbe zumindest in Höhenrichtung untereinander kuppelbar sind.

[0002] Bei Rostfeuerungen müssen zwischen den einzelnen Roststäben Zwischenräume bzw. Luftspalte vorhanden sein, um einerseits eine ausreichende Wärmedehnung zu ermöglichen und andererseits die als Unterwind zugeführte Verbrennungsluft in die Brennschicht einführen zu können. Dabei ist es unvermeidbar, daß Teile aus der Brennschicht in diese Zwischenräume gelangen und sie zu erweitern suchen. Die durch das Abdrängen aus ihrer normalen Arbeitslage eintretende Verschiebung einzelner Roststäbe kann die Ursache zum Verklemmen ganzer Roststufen und zum Hochsteigen einzelner Roststäbe sein.

[0003] Um ein Hochsteigen der Roststäbe zu vermeiden, ist es bekannt, an jedem Roststab zumindest einen seitlichen Ansatz anzuformen, der in eine Öffnung des benachbarten Roststabes oder unter eine Rippe des benachbarten Roststabes greift, wodurch die Roststäbe zumindest in Höhenrichtung, d. h. in einer etwa senkrecht zum Rostbelag und eventuell auch in einer in Richtung der Roststab-Bewegungsrichtung liegenden Ebene miteinander verkuppelt sind. Das seitliche Ausweichen der Roststäbe wird beispielsweise durch eine Seitenkraft mittels beweglicher seitlicher Begrenzungsplatten zu verhindern versucht. Es ist auch bekannt (DE-C-911 317), benachbarte Roststäbe mittels einer hakenartigen Kupplung zu verbinden, wodurch nicht nur ein Hochsteigen einzelner Roststäbe, sondern auch ein gegenseitiges Auseinanderrücken vermieden wird. Greift dabei die als Haken ausgebildete Kupplungseinrichtung in einen Längsschlitz eines benachbarten Roststabes ein, so ist eine gegenseitige Relativverschiebung benachbarter Roststäbe möglich, die vorgesehen ist, um die Luftspalten zwischen benachbarten Roststäben von eingedrungenen Fremdkörpern zu säubern. Dabei ist jeweils einer der Roststäbe am Tragrahmen unverschiebbar eingehängt, während der benachbarte Roststab mit Bewegungsspiel auf dem gemeinsamen Tragrahmen aufliegt.

[0004] Wenn Fremdkörper zwischen benachbarten Roststäben die freie Beweglichkeit des beweglichen Zwischenstabes verhindern, kann es vorkommen, daß sich das lose auf dem Tragrahmen aufliegende Ende des beweglichen Roststabes anhebt. Da die Kupplung, die benachbarte Stäbe zumindest in Höhenrichtung miteinander verbindet, entweder in der vorderen Hälfte oder in der Mitte des Roststabes vorgesehen ist, entsteht dabei ein Schereneffekt, da benachbarte Roststäbe wie die Teile einer Schere um einen gemeinsamen Drehpunkt, der durch die Kupplungseinrichtung gebildet wird, gegeneinander verschwenkbar sind. Hierdurch kann das dem Einhängeende gegenüberliegende Ende des fest eingehängten Roststabes von dem darunter liegenden Roststab abheben. Zwischen die gegeneinander verschwenkten Roststäbe können dann weitere Teile aus der Brennschicht eindringen, die ein Absenken des am Einhängeende angehobenen Roststabes verhindern. In diesem Zustand kann die betreffende Roststufe nicht ordnungsgemäß arbeiten, und es besteht die Gefahr, daß diese Roststufe blockiert und unter Umständen zerstört wird.

[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, den oben erwähnten Schereneffekt zu vermeiden, bei welchem ein lose am Tragrahmen aufliegender Roststab an seinem Einhängeende und ein benachbarter Roststab an dem gegenüberliegenden Ende aus ihrer normalen Betriebslage verschwenkt werden.

[0006] Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Rostbelag der eingangs erläuterten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jeder Roststab in der Nähe seines Einhängeendes mittels einer weiteren Kupplungseinrichtung mit einem benachbarten Roststab verbindbar ist. Durch die weitere Kupplungseinrichtung ist jeder Roststab mit einem benachbarten Roststab zumindest in Höhenrichtung, d. h. im wesentlichen senkrecht zum Roststabrücken, verbindbar, bzw. in bezug auf eine Relativbewegung in dieser Richtung gegenüber einem benachbarten Roststab gesperrt. Die Kupplungseinrichtung kann aber selbstverständlich die Roststäbe auch an ihrem Einhängeende nicht nur in Höhenrichtung, sondern auch quer zu den Roststäben kuppeln.

[0007] Weiterbildungen des Rostbelages ergeben sich aus den Unteransprüchen.

[0008] Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. In dieser zeigt

Fig. 1 einen Schnitt durch einen Roststab und eine Ansicht auf einen benachbarten Roststab eines bekannten Rostbelages;

Fig. 2 einen Schnitt durch eine erste erfindungsgemäße Ausführungsform eines Roststabes innerhalb eines Rostbelages;

Fig. einen Schnitt nach der Linie 111-111 in Fig. 2;

Fig. 4 einen Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform eines Roststabes innerhalb eines Rostbelages;

Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 4;

Fig. 6 einen Längsschnitt durch eine dritte Ausführungsform eines Roststabes innerhalb eines Rostbelages;

Fig. einen Schnitt nach der Linie VII-VII in Fig. 6;

Fig. 8 einen Längsschnitt durch eine vierte Ausführungsform eines Roststabes innerhalb eines Rostbelages;

Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie IX-IX in Fig. 8;

Fig. 10 einen Längsschnitt durch eine fünfte Ausführungsform eines Roststabes innerhalb eines Rostbelages; und

Fig. 11 einen Schnitt nach der Linie XI-XI in Fig. 10.



[0009] In Fig. 1 sind zwei Roststäbe eines bekannten Rostbelages dargestellt, die mit 1 und 1' bezeichnet sind. Der Roststab 1 ist in seiner Längsrichtung geschnitten. Beide Roststäbe weisen ein Einhängeende 2 bzw. 3 auf, mit dem die Roststäbe auf einer Einhängeschiene 4 eines nicht dargestellten Tragrahmens einhängbar sind. In dem dem Einhängeende 2 bzw. 3 gegenüberliegenden Bereich sind die Roststäbe 1 und 1' durch eine Kupplungseinrichtung in Form eines Bolzens 5 derart gelenkig miteinander verbunden, daß sie keine gegenseitige Höhenverschiebung, also senkrecht zur Roststab-Längsrichtung und senkrecht zur Oberfläche des Roststabes, gestatten. Diese Kupplungseinrichtung 5 ist der Schwenkpunkt, um den die beiden Roststäbe 1 und 1' gegeneinander wie Teile einer Schere bewegbar sind, wenn ein Kippmoment auftritt, welches den lose auf die Einhängeschiene 4 aufgelegten Roststab 1 an seinem Einhängeende anhebt.

[0010] Dieses scherenartige Auseinanderspreizen benachbarter Roststäbe wird durch die Erfindung vermieden, die an Hand der verschiedenen Ausführungsbeispiele gemäß den Fig. 2 bis 11 näher erläutert ist.

[0011] Bei der Ausführungsform nach den Fig. 2 und 3 sind benachbarte Roststäbe 6, die einen T-förmigen Querschnitt aufweisen, mittels eines jeweils an einer Seite des Roststabes an der Unterseite des Roststabrückens 7 angeformten Fingers 8 miteinander in Höhenrichtung, d. h. senkrecht zur Längsrichtung des jeweiligen Roststabes und senkrecht zur Oberfläche des Roststabrückens 7, gekuppelt. Der Finger 8 greift dabei unter den Roststabrücken 7 des benachbarten Roststabes 6. Da der Finger 8 sich am Einhängeende 9 des Roststabes 6 befindet, ist der im Zusammenhang mit Fig. 1 erläuterte Schereneffekt unterbunden.

[0012] Da der Finger 8 des Roststabes 6 unter den Roststabrücken 7 des benachbarten Roststabes greift, ist er gegenüber diesem verschiebbar, so daß diese Ausführungsform sowohl bei relativ zueinander bewegbaren Roststäben als auch bei in Längsrichtung unverschiebbaren Roststäben zur Anwendung kommen kann.

[0013] Bei der Ausführungsform nach den Fig. 4 und 5 sind sämtliche Roststäbe 11 einer Roststufe durch einen Querriegel 12 miteinander verbunden, der durch Öffnungen 13 in den Rippen 14 der Roststäbe 11 hindurchgeführt ist. Die Öffnungen 13 können dem Querschnitt des Querriegels 12 angepaßt sein, wenn es sich um in Längsrichtung unverschiebbare Roststäbe handelt. Ist dagegen jeder zweite Roststab relativ gegenüber seinem benachbarten Roststab in Längsrichtung verschiebbar, so ist die Öffnung 13 dieses Roststabes als Langloch ausgebildet, wie dies in Fig. 4 mit strichpunktierten Linien angedeutet ist.

[0014] Bei der Ausführungsform nach den Fig. 6 und 7 sind innerhalb einer Roststufe zwei unterschiedlich ausgebildete Roststäbe 15 und 16 angeordnet, die einen U-förmigen Querschnitt aufweisen. Die Roststäbe 16 weisen in der Nähe des Einhängeendes eine Lasche 17 auf, die mit einer Öffnung 18 versehen ist, durch welche ein Querriegel 19 hindurchgesteckt ist, der unter die Schenkel 20 benachbarter Roststäbe 15 greift, die an dieser Stelle eine der Lasche 17 entsprechende Lasche nicht aufweisen. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Roststäbe 15 fest auf der nicht dargestellten Einhängeschiene eingehängt, während die Roststäbe 16 gegenüber den Roststäben 15 in Längsrichtung dieser Roststäbe bewegbar an der Einhängeschiene aufgelegt sind. Aufgrund der Anordnung des Querriegels 19 ist jedoch ein Abheben des jeweils mit Bewegungsspiel aufgelegten Roststabes 16 von der Einhängeschiene nicht möglich, da der Querriegel 19 unter die Schenkel 20 der fest eingehängten, d. h. nicht abhebbaren Roststäbe 15 faßt.

[0015] Bei der Variante nach den Fig. 8 und 9 sind die Roststäbe in bezug auf ihre Verkupplung am Einhängeende gleich ausgeführt und deshalb jeweils mit dem gleichen Bezugszeichen 21 versehen. Diese Roststäbe sind im Querschnitt U-förmig ausgebildet und weisen in einem Schenkel 22 eine Öffnung 23 und am anderen Schenkel 24 einen Finger 25 auf. Im zusammengesetzten Zustand der Roststäbe greift der Finger 25 des einen Roststabes in die Öffnung 23 des benachbarten Roststabes ein. Wenn Roststäbe, die gegenüber der Einhängeschiene bewegbar sind und damit auch gegenüber dem benachbarten Roststab relativ verschiebbar sind, mit fest an der Einhängeschiene eingehängten Roststäben abwechseln, so ist es erforderlich, daß die Öffnungen 23 als Langlöcher ausgebildet sind, wie dies mit strichpunktierten Linien in Fig. 8 gezeigt ist.

[0016] Mit 25' ist ein hakenartiger Vorsprung bezeichnet, der in Fig. 9 mit strichpunktierten Linien angedeutet ist und zum Kuppeln benachbarter Roststäbe in Querrichtung dient.

[0017] Bei der Ausführungsform nach den Fig. 10 und 11 weisen sämtliche Roststäbe einen T-förmigen Querschnitt auf, wobei fest eingehängte Roststäbe 26 mit relativ hierzu verschiebbaren Roststäben 27 abwechseln. Die Stege bzw. Rippen 28 der verschiebbar eingehängten Roststäbe 27 sind mit einer Öffnung 29 versehen, durch die ein Querriegel 30 geschoben ist, der mit seinen überstehenden Enden unter die Roststabrücken 31 benachbarter, feststehender Roststäbe greift, so daß der lose auf die Einhängeschiene aufgelegte Roststab 27 im Bereich seines Einhängeendes nicht abgehoben werden kann.

[0018] Sämtliche in den Fig. 2 bis 11 dargestellte Ausführungsformen von Roststäben sind in ihrem, dem Einhängeende gegenüberliegenden Bereich mittels einer Kupplungseinrichtung 5 entsprechend der bekannten Ausgestaltung gemäß Fig. 1 untereinander verbunden.


Ansprüche

1. Rostbelag aus mehreren Roststäben (6; 11; 15, 16; 21; 26, 27) insbesondere für mechanisch bewegte Schürroste von Großfeuerungen, wobei jeder Roststab an einem Ende mit einer Aussparung zum Einhängen an einem Tragrahmen und in seinem, dem Einhängeende (2, 3; 9) gegenüberliegenden, etwa bis zur Roststabmitte reichenden Bereich mit einer Kupplungseinrichtung (5) versehen ist, durch die die benachbarten Roststäbe zumindest in Höhenrichtung untereinander kuppelbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Roststab (6; 11; 15,16; 21; 26, 27) in der Nähe seines Einhängeendes mittels einer weiteren Kupplungseinrichtung (8; 12, 13; 18, 19; 23, 25; 29, 30) mit einem benachbarten Roststab verbindbar ist.
 
2. Rostbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Kupplungseinrichtungen (5 bzw. 8, 12, 19, 25, 30) allein oder zusammen mit dem Roststab relativ zu einem benachbarten Roststab in Längsrichtung des Roststabes verschiebbar ist.
 
3. Rostbelag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungseinrichtung am Einhängeende aus zumindest einem an einer Seite des Roststabes vorspringend angeordneten Finger (8, 25) oder Ansatz besteht, der unter einen Teil (7) des benachbarten Roststabes oder in eine Öffnung (23) des benachbarten Roststabes einführbar ist.
 
4. Rostbelag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungseinrichtung am Einhängeende durch eine Öffnung (13, 18, 29 im Roststab gebildet ist, in die ein Querriegel (12, 19, 30) einschiebbar ist, der mit zumindest einem weiteren Roststab zusammenwirkt.
 
5. Rostbelag nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungseinrichtungen mit hakenartigen Vorsprüngen (25') versehen sind, die benachbarte Roststäbe zusätzlich in Querrichtung miteinander kuppeln.
 


Claims

1. Grate bar assembly comprising a plurity of grate bars (6; 11; 15, 16; 21; 26, 27) especially for mechanically moved reciprocating grates of large furnaces, each grate bar of which is provided at one end with a recess for hanging into a carrier frame and, in its region lying opposite to this suspension end (2, 3; 9) and reaching up to about the middle of the grate bar, with a coupling device (5), through which adjacent grate bars are coupled amoung one another at least in height direction, characterised in that each grate bar (6; 11; 15, 16; 21; 26, 27) in the proximity of its suspension end is connectable with an adjacent grate bar by means of a further coupling device (8; 12, 13; 18, 19; 23, 25; 29, 30).
 
2. Grate bar assembly according to claim 1, characterised in that each of both the coupling devices (5 or 8, 12, 19, 25, 30) is displaceable in length direction of the grate bar relatively to an adjacent grate bar on its own or together with the grate bar.
 
3. Grate bar assembly according to claim 1 or 2, characterised in that the coupling device at the suspension end consists of at least one finger (8, 25) or projection, which is arranged to project at one side of the grate bar and which is introduceable under a part (7) of the adjacent grate bar or into an opening (23) of the adjacent grate bar.
 
4. Grate bar assembly according to claim 1 or 2, characterised in that the coupling device at the suspension end is formed by an opening (13, 18, 29) in the grate bar, into which a cotter (12,19,30) is insertable, which co-operates with a least one further grate bar.
 
5. Grate bar assembly according to one or more of the claims 1 to 4, characterised in that the coupling devices are provided with hooklike projections (25'), which couple adjacent grate bars with one another additionally in transverse direction.
 


Revendications

1. Plan de grille constitué de barreaux de grille (6; 11; 15, 16; 21; 26, 27), en particulier pour grilles mobiles à commande mécanique de grands foyers, dont chaque barreau présente une encoche à une extrémité pour l'accrochage du barreau sur un support de grille et est pourvu, dans sa partie opposée à l'extrémité d'accrochage (2, 3; 9) et s'étendant à peu près jusqu'au milieu du barreau, d'un dispositif de couplage (5) par lequel les barreaux voisins sont mutuellement couplables dans le sens de la hauteur au moins, caractérisé en ce que chaque barreau de grille (6; 11; 15, 16; 21; 26, 27) est couplable près de son extrémité d'accrochage à un barreau de grille voisin par un dispositif de couplage supplémentaire (8; 12, 13; 18,19; 23,25; 29, 30).
 
2. Plan de grille selon la revendication 1, caractérisé en ce que chacun des deux dispositifs de couplage (5 respectivement 8, 12, 19, 25, 30) est déplaçable seul ou ensemble avec le barreau de grille par rapport à un barreau de grille voisin dans le sens de la longueur du barreau.
 
3. Plan de grille selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif de couplage à l'extrémité d'accrochage se compose d'au moins un doigt (8, 25) ou d'une protubérance disposé saillant sur un côté du barreau et pouvant venir se placer sous une partie (7) du barreau voisin ou dans un trou (23) du barreau voisin.
 
4. Plan de grille selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif de couplage à l'extrémité d'accrochage est formé par un trou (13,18,29) dans le barreau, dans lequel peut être engagée une barre transversale de blocage (12, 19, 30) qui coopère avec au moins un autre barreau.
 
5. Plan de grille selon une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les dispositifs de couplage possèdent des protubérances (25') en forme de crochet qui produisent en plus le couplage de barreaux voisins dans le sens transversal.
 




Zeichnung