(57) Es wird eine Gasarmatur vorgeschlagen, die insbesondere zur Steuerung von Heizöfen
oder Heizkesseln geeignet ist und eine Weiterbildung der Gasarmatur nach der deutschen
...Patentanmeldung 29 20 816.0 darstellt. Die Gasarmatur enthält einen gedrosselten
Gasdurchlaß (46, 48), der von einem Magnetventil (22) überwacht und von einem Druckregler
(20) überbrückt ist, dessen Regelglied (26) von einer Sperrfeder (84) über ein Stützglied
(80) in Schließstellung blockiert ist, bis das Magnetventil den gedrosselten Gasdurchlaß
geöffnet und danach im Verlauf einer weiteren Hubbewegung seines Ankers (60) das Stützglied
(80) entgegen der Kraft der Sperrfeder vom Regelglied abgehoben hat. Das Magnetventil
(22) und der Druckregler (20) sind nebeneinander im Gehäuse der Armatur angeordnet
und das Stützglied (80) ist als ein sich quer zu deren Achsen erstreckender Hebel
ausgebildet, an welchem die Sperrfeder (84) zwischen Regelglied und Magnetanker angreift.
Dem Hebel ist ein gehäusefester Anschlag (88) zugeordnet, an welchem der Hebel nach
einem ersten Teilhub des Magnetankers zur Anlage kommt und um welchen er bei der weiteren
Hubbewegung unter Freigabe des Regelgliedes schwenkt. Der Druckregler ist vorteilhaft
auf einen Regeldruck einstellbar, derüber dem Arbeitsdruckbereich von Flüssiggas liegt.
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