| (19) |
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(11) |
EP 0 003 843 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.12.1981 Patentblatt 1981/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.02.1979 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)3: F23H 17/08 |
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| (54) |
Rostbelag für mechanisch bewegte stufenförmige Feuerungsroste von Grossfeuerungen
Grate surface for a mechanically operated stepped fire grate for large furnaces
Surface de grille à gradins entraînée mécaniquement pour des grilles de grands foyers
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE FR IT NL SE |
| (30) |
Priorität: |
24.02.1978 DE 2808057
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.09.1979 Patentblatt 1979/18 |
| (71) |
Anmelder: Josef Martin Feuerungsbau GmbH |
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D-8000 München 40 (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Martin, Johannes Josef Dr.-Ing.
D-8000 München 40 (DE)
- Martin, Walter Josef Dipl.-Ing.
D-8000 München 40 (DE)
- Weber, Erich
D-8000 München 40 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Zmyj, Erwin, Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. |
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Rosenheimer Strasse 52/II 81669 München 81669 München (DE) |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Rostbelag für mechanisch bewegte stufenförmige
Feuerungsroste von Großfeuerungen, bei denen in den einzelnen Stufen mehrere zueinander
relativ-bewegliche Roststäbe liegen, die in Querrichtung durch vorspringende Anschläge
verklammert sind, die durch Öffnungen in den Außenrippen der Nachbarstäbe hindurchgeführt
sind und an der Innenseite der Außenrippe anliegen.
[0002] Bei einem bekannten Rostbelag dieser Art (DE-C-911 317) ist jeweils an einer Außenrippe
eines Roststabes ein seitlich vorstehender Haken vorgesehen, der nach Einführen durch
eine besondere Einführöffnung während des Relativhubes in einem Längsschlitz der Außenrippe
des benachbarten Roststabes geführt ist und dabei mit seinem Hakenteil an der Innenwand
der Außenrippe entlanggleitet. Mit Hilfe dieser Verklammerung lassen sich die gegenseitigen
Abstände benachbarter Roststäbe nicht exakt einstellen, da die Innenseite der gegossenen
Außenrippe unbearbeitet ist und der Haken ebenfalls gegossen oder geschmiedet ist,
so daß Maßtoleranzen und als Folge hiervon Spalte zwischen den Roststäben auftreten.
Bei der Relativverschiebung benachbarter Stäbe gleitet der unbearbeitete Haken auf
einer unbearbeiteten Rippenfläche, wodurch große Reibkräfte auftreten können, die
auf einen schmalen, beispielsweise 20 mm breiten Haken einwirken, so daß dieser verhältnismäßig
rasch verschleißt, wodurch sich der Spalt vergrößert. Die Folge hiervon ist, daß mit
zunehmender Betriebsdauer auch zunehmend größere Teile in die sich erweiternden Spalte
eindringen können, was zur Beeinträchtigung des Relativhubes und sogar zu einer Verklemmung
führen kann. Wenn eine derartige Verklemmung an vielen Stellen vorhanden ist, wird
die Antriebskraft für die Bewegung der Roststäbe im Relativhub, d. h. für die Relativverschiebung
der Roststäbe, so hoch, daß der Antriebsmechanismus des Rostes stehen bleibt. Da bei
der bekannten Ausgestaltung die Verklammerung von einem Stab zum jeweiligen Nachbarstab
erfolgt, verdoppelt sich die Reibkraft und damit die Kraft zur Ausführung eines Relativhubes,
wenn eine Verklemmung an beiden Flanken eines Roststabes eintritt. Eine Verklemmung
zwischen Roststäben kann sowohl durch Steine und Schlacke als auch durch eingedrungene
Eisenteile erfolgen, wie dies bei einer Müllfeuerung der Fall sein kann.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Rostbelag der eingangs erläuterten Art so auszugestalten,
daß der Abstand zwischen den einzelnen Roststäben bzw. die Spalte zwischen den Roststäben
geringer gehalten werden können und die Reibkräfte bei der Relativverschiebung und
der damit zusammenhängende Verschleiß verringert werden.
[0004] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß jeweils zwei Anschläge an den Enden eines
Klammerriegels angeordnet sind und zusammen mit diesem eine Klammer bilden, wobei
der Klammerriegel mit Spiegel durch einen der Relativverschiebung des Roststabes entsprechenden
Längsschlitz eines gegenüber seinen Nachbarstäben bewegbaren Roststabes hindurchfaßt
und mit seinen Anschlägen jeweils mit den zu beiden Seiten des beweglichen Roststabes
vorgesehenen, innerhalb der jeweiligen Roststufe feststehenden Roststäben zusammenwirkt.
[0005] Da die Anschläge aufgrund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung an den Innenseiten
der Außenrippen solcher Roststäbe anliegen, die beim Relativhub feststehen, tritt
zwischen den Anschlägen und diesen Außenrippen keine Verschiebung und damit auch kein
Verschleiß an den Rippen und den Anschlägen ein. Der während des Relativhubes bewegbare
Roststab wird nun zwischen zwei während des Relativhubes feststehenden Roststäben
verschoben, die aufgrund der Klammer einen gleichbleibenden Abstand aufweisen. Der
bewegbare Roststab wird also gegenüber der aus den beiden Nachbarstäben und der feststehenden
Klammer bestehenden Einheit verschoben, wobei die Klammer mit Spiel durch den beweglichen
Roststab hindurchfaßt.
[0006] Wenn von beweglichen und feststehenden Roststäben die Rede ist, so bezieht sich dies
jeweils auf den Relativhub, bei welchem die begrenzt verschiebbar am Tragrahmen eingehängten
Roststäbe gegenüber fest am Tragrahmen eingehängten Roststäben verschoben werden.
Dieser Relativhub tritt sowohl in bewegbaren als auch in feststehenden Roststufen
auf.
[0007] Da die Klammer nicht mehr an den Außenrippen entlanggleitet, entfällt das durch Maßtoleranzen
bisher unvermeidliche Bewegungsspiel. Aufgrund der feststehenden Anordnung der Klammer
an feststehenden Roststäben können die Spaltweiten unter 1 mm abgesenkt werden. Hierdurch
ist vermieden, daß größere Teile zwischen relativ bewegliche Roststäbe eindringen
können. Kommt es dennoch aufgrund vieler kleiner Teile zu einer Verklemmung, so führt
die sich hieraus ergebende Kraft dazu, daß der bewegbare Roststab an einen feststehenden
Roststab angedrückt wird und unter der Wirkung dieser Kraft während der Relativverschiebung
mit seiner Flanke an der Flanke des feststehenden Roststabes entlanggleitet.
[0008] Da die Flanken der Roststäbe durch Farallelschliff exakt bearbeitet sind und somit
eine glatte Oberfläche aufweisen, treten entsprechend geringe Reibungskräfte bei der
Relativverschiebung auf. Die Verminderung der Reibungskräfte bzw. der für die Relativverschiebung
notwendigen Kräfte ist also darauf zurückzuführen, daß einerseits in die verhältnismäßig
schmalen Spalte nur kleine Teile eindringen können, die nicht zu den starken Verklemmungen
führen können, wie das bei großen Teilen der Fall sein kann, und außerdem gleiten
in einem solchen Falle große geschliffene Flächen aufeinander, wodurch der Verschleiß
an den Flächen gering ist. Bei der bekannten Ausführung wirken sich die aus der Verklemmung
ergebenden Kräfte auf der sehr kleinen Fläche des Hakens aus, die obendrein noch unbearbeitet
ist, was den Verschleiß erhöht.
[0009] Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht darin, daß der Widerstand gegen eine Verschiebung
des beweglichen Roststabes aufgrund einer Verklemmung gleichbleibend ist, unabhängig
davon, ob die Verklemmung in einem oder beiden Spalten zwischen dem beweglichen Roststab
und den beiden durch eine Klammer zusammengehaltenen feststehenden Roststäben eintritt.
Bei der bekannten Ausgestaltung wird dagegen der Verschiebewiderstand verdoppelt,
wenn in beiden Spalten zu beiden Seiten des beweglichen Roststabes eine Verklemmung
eintritt, da die Verklammerungen zu beiden Seiten des beweglichen Roststabes unabhängig
voneinander sind, so daß sich die an den Haken aufbauenden Kräfte addieren.
[0010] Wenn die Anschläge an den Enden des Klammerriegels einstückig angeformt sind, so
hängt die Spaltweite zwischen den benachbarten Roststäben von der Fertigungsgenauigkeit
bei der Herstellung der Roststäbe und der Klammer ab, die aus wirtschaftlichen Gründen
nicht beliebig gesteigert werden kann. Um hier mit einfachen Mitteln einerseits zu
möglichst geringen Spaltweiten beim Betriebsbeginn zu gelangen und andererseits diese
Spaltweiten auch nach längerer Betriebszeit, nach der sich ein gewisser Verschleiß
einstellen wird, wieder korrigieren zu können, ist die wirksame Länge der Klammer
gemäß einer Weiterbildung der Erfindung einstellbar und nachstellbar.
[0011] Eine erste Möglichkeit, die Klammer einstellbar und nachstellbar zu gestalten, besteht
nach der Erfindung darin, daß zumindest an einem der Anschläge, die einstückig mit
dem Klammerriegel ausgeführt sein können, eine Stellschraube vorgesehen ist, die sich
an der Innenseite der Außenrippe anlegt.
[0012] Eine weitere Ausgestaltungsmöglichkeit, die zu einer einstellbaren und nachstellbaren
Klammer führt, besteht darin, daß die Anschläge als quer zum Klammerriegel durch an
den Enden desselben angeordnete Stellschrauben ausgebildet sind, die an ihren einen
Enden kegelförmige Ansätze tragen, welche in der Betriebsstellung mit an den Innenseiten
der Außenrippen angeordneten Schrägflächen zusammenwirken. Die Klammer besteht also
aus einem einfachen geraden Klammerriegel, der an den Enden im wesentlichen quer zu
seiner Längsachse eingebrachte Gewindebohrungen aufweist, in die die Stellschrauben
eingeschraubt sind. Da sowohl die Stellschrauben als auch die Innenseiten der Außenrippen
Schrägflächen aufweisen, die miteinander in Berührung stehen, können die gewünschten
Abstände ein- und nachgestellt werden.
[0013] Eine einfache Einstellmöglichkeit ergibt sich auch dadurch, daß die Anschläge durch
auf den Enden des Klammerriegels aufschraubbare Muttern gebildet sind.
[0014] Um den Rostbelag zusammenbauen zu können, sind zumindest in den Außenrippen der feststehenden
Roststäbe Einführöffnungen für die Anschläge vorgesehen. Sofern diese Anschläge fest
mit den Klammerriegeln verbunden sind, weisen auch die beweglichen Roststäbe entsprechende
Öffnungen auf. Damit nun sich die Verbindung während des Betriebs nicht selbsttätig
lösen kann, werden die Klammern nach ihrem Einführen verriegelt. Dies kann nach der
Erfindung dadurch erfolgen, daß die Klammer in der Betriebsstellung gegenüber der
Einführstellung verdreht ist.
[0015] Wenn nun der Klammerriegel aus einem runden Material besteht, kann die Möglichkeit
eintreten, daß sich dieser während des Betriebs wieder zurückdreht.
[0016] Um dies mit Sicherheit auszuschließen, kann der Klammerriegel Gleitsteine aufweisen,
auf denen der bewegliche Roststab gleitend geführt ist. Dabei ist es vorteilhaft,
wenn die Gleitsteine eine von der Kreisform abweichende Form aufweisen, damit sie
ihrerseits keiner Drehbewegung unterliegen können. Die Anordnung von Gleitsteinen
auf dem Klammerriegel hat auch noch den Vorteil, daß verschleißfeste Werkstoffe zum
Einsatz kommen können, da trotz des Bewegungsspie!es im Längsschlitz nicht auszuschließen
ist, daß bei den Schürbewegungen eine Relativbewegung senkrecht zu den Roststabrücken
zwischen benachbarten Roststäben eintritt, so daß die beweglichen Roststäbe an den
KIammerriege!n entlangschleifen. Die Gleitsteine vermindern den Verschleiß, ohne daß
es notwendig wäre, die gesamte Klammer aus einem besonders verschleißfesten Werkstoff
herzustellen.
[0017] Eine andere Möglichkeit, die Klammer in ihrer Betriebsstellung zu verriegeln, besteht
darin, daß an der Unterseite des Klammerriegels Sperriegel vorgesehen sind, die nach
dem Einführen der Anschläge in die Einführöffnungen in diese einschiebbar sein können
und die Klammer in einer gegenüber der Einführstellung verschobenen und damit verriegelten
Stellung halten können. Die Sperriegel können in ihrer Sperrstellung gegen ein unbeabsichtigtes
Verschieben gesichert sein.
[0018] Bei der Klammer mit an den Enden angeordneten Stellschrauben entsprechend Anspruch
5 kann die Verriegelung der Klammer in einfacher Weise dadurch erfolgen, daß die Einführöffnungen
für die als Anschläge dienenden Stellschrauben in den Außenrippen derjenigen Seite
des Klammerriegels zugeordneten sind, die den kegelförmigen Ansätzen gegenüberliegen.
Die Stellschrauben werden zum Einführen in eine Lage gebracht, in welcher die kegelförmigen
Ansätze sich im wesentlichen innerhalb des Klammerriegels befinden und werden dann
nach dem Hindurchstecken durch die Außenrippe in eine Betriebsstellung gedreht, in
welcher die kegelförmigen Ansätze über den Klammerriegel hervorstehen. Da die Einführöffnungen
aber auf der den kegelförmigen Ansätzen gegenüberliegenden Seite vorgesehen sind,
kann die Klammer nicht mehr von den feststehenden Roststäben gelöst werden.
[0019] Bei der beschriebenen Verklammerung sind jeweils zwei feststehende Roststäbe und
ein beweglicher Roststab einer Stufe zu einer Einheit zusammengefaßt, wobei es durchaus
möglich ist, daß jeweils fünf bzw. sieben oder eine höhere ungerade Anzahl von Roststäben
zu einer Einheit zusammengefaßt werden. Hierbei ist dann nur der Abstand zwischen
den beiden äußeren Roststäben einer Einheit festgelegt. Die Abstände zwischen den
einzelnen Roststäben dieser Einheit können innerhalb der Einheit variieren. Durch
die Verklammerung werden also die Roststäbe einer Einheit untereinander in einem bestimmten
maximalen Abstand gehalten.
[0020] Eine Spaltbildung kann aber nicht nur zwischen den Roststäben, sondern auch zwischen
dem Randstab einer Stufe und den Begrenzungsplatten auftreten. Um den Randstab von
feststehenden Stufen an einem Abwandern von den Begrenzungsplatten zu hindern, können
die Randstäbe der einen Rostbelagsseite der feststehenden Roststufen an den seitlichen
Begrenzungsplatten des Feuerungsrostes durch Klammern in einem festen, einstellbaren
und nachstellbaren Abstand gehalten sein. Hierdurch wird verhindert, daß sich zwischen
den Randstäben und den Begrenzungsplatten Randspalte bilden, die auch durch anderweitige
Kompensationseinrichtungen nicht mehr ausgeglichen werden können. Dies ist dann der
Fall, wenn sich Teile zwischen den gegenüber den Begrenzungsplatten unbeweglichen
Randstab und die letzteren einschieben. Solche Teile können den Randspalt aufweiten,
wodurch zunehmend größere Teile eindringen können. Eine selbstreinigende Wirkung entfällt
wegen der fehlenden Relativbewegung zwischen dem Randstab und den Begrenzungsplatten
in den festen Stufen. Durch die Erfindung wird das Problem der Randspaltbildung bei
feststehenden Stufen gelöst..
[0021] Damit die Randstäbe auch möglichen Pumpbewegungen der Roststufe folgen können, bei
welchen die Roststäbe sich im wesentlichen senkrecht zu ihrer Oberfläche bewegen,
können die Klammern senkrecht zur Roststaboberfläche verschiebbar an den Begrenzungsplatten
gehalten sein. Einzelheiten und vorteilhafte Weiterbildungen der Klammern für die
Randstäbe ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0022] Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. In dieser zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Rostbelag nach der Erfindung;
Fig.2 einen Querschnitt nach der Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 einen Teilschnitt in Längsrichtung des Rostbelages einer anderen Ausführungsform;
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3;
Fig. eine Unteransicht der Darstellung in Fig. 4;
Fig. 6 eine gegenüber Fig.4 abgeänderte Einzelheit;
Fig. 7 einen Teilschnitt in Längsrichtung durch den Rostbelag im Bereich der Verklammerung,
entlang der Linie VII-VII in Fig. 9;
Fig. 8 eine Seitenansicht der Außenrippe des feststehenden Roststabes;
Fig. einen Schnitt nach der Linie IX-IX in Fig. 7;
Fig. 10 einen der Fig. 9 ähnlichen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform;
Fig. 11 eine Seitenansicht nach der Linie XI-XI in Fig. 10;
Fig. 12 einen Schnitt nach der Linie XII-XII in Fig. 10;
Fig. 13 einen Teilschnitt durch einen Randstab im Bereich seiner Anlagestelle an eine
Begrenzungsplatte des Feuerungsrostes;
Fig. 14 einen Schnitt nach der Linie XIV-XIV in Fig. 13;
Fig. 15 einen der Darstellung in Fig. 13 ähnlichen Schnitt durch eine abgeänderte
Ausführungsform;
Fig. 16 einen Schnitt nach der Linie XVI-XVI in Fig. 15 und
Fig. 17 einen Schnitt nach der Linie XVII-XVII in Fig. 16.
[0023] Bei sämtlichen in der Zeichnung dargestellten Rostbelägen sind Roststufen bestehend
aus während des Relativhubes feststehenden Roststäben 1 und hierzu während des Relativhubes
beweglichen Roststäben 2 vorgesehen, die entweder im Falle von beweglichen Stufen
auf verschiebbaren Tragrahmen 3 oder im Falle von feststehenden Stufen auf feststehenden
Tragrahmen 4 liegen. Die jeweils feststehenden Roststäbe 1 sind im wesentlichen ohne
Spiel an ihrem Einhängeende 5 auf einer Einhängeschiene 6 bzw. 7 des Tragrahmens 3
bzw. 4 eingehängt, während die relativ zu diesen Roststäben beweglichen Roststäbe
2 mit einem Längsspiel auf den Tragrahmen der beweglichen bzw. der feststehenden Stufe
aufruhen.
[0024] Bei sämtlichen in den Fig. 1 bis 12 dargestellten Ausführungsformen sind jeweils
zwei in bezug auf ihren Tragrahmen feststehende Roststäbe 1 mittels einer Klammer
in einem festen Abstand zueinander gehalten und der relativ zu diesen feststehenden
Roststäben verschiebbare Roststab 2 bewegt sich nicht nur gegenüber seinen benachbarten
Roststäben 1 und der Einhängeschiene 6 bzw. 7, sondern auch gegenüber der Klammer,
die seine Nachbarstäbe an einem gegenseitigen Entfernen hindert.
[0025] Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform ist die Klammer, die die
feststehenden Roststäbe 1 zusammenhält, mit 8 bezeichnet und umfaßt einen Klammerriegel
9 sowie an ihren Enden angeformte hakenartige Ansätze 10, die einstückig mit dem Klammerriegel
ausgebildet sind und nach beiden Seiten quer zum Klammerriegel 9 vorstehen. Um jeweils
zwei feststehende und einen hierzu beweglichen Roststab miteinander vereinigen zu
können, weisen die Innenrippen 11 und die Außenrippen 12 des beweglichen Roststabes
2 sowie die Außenrippen 13 der feststehenden Roststäbe 1 Einführöffnungen 14 bzw.
15 auf. Die Einführöffnungen 15 in der Außenrippe 13 des feststehenden Roststabes
1 sind der Form des hakenartigen Ansatzes 10 angepaßt und verläuft senkrecht zur Rückenoberfläche
des Roststabes 1.
[0026] Damit die Klammer 8 die feststehenden Roststäbe 1 in einem bestimmten Abstand zueinander
halten kann, bzw. damit im Betrieb die Anschläge 10 nicht mehr durch die Einführöffnungen
15 des feststehenden Roststabes 1 herausrutschen können, wird die Klammer 8 mittels
eines Schlüssels 16 verdreht, der an einem Hebel 17 angreift, welcher fest mit dem
Klammerriegel 9 verbunden ist. Der Schlüssel 16 weist an seinem vorderen Ende eine
Tasche 18 mit zwei Anschlägen 19 auf, in der der Hebel 17 aufgenommen wird, wobei
die Anschläge 19 während des Verdrehens der Klammer 8 wechselseitig an dem Hebel 17
angreifen.
[0027] Der bewegliche Roststab 2 weist einen mit der Einführöffnung 14 in Verbindung stehenden
Längsschlitz 20 auf, der so bemessen ist, daß sich der bewegliche Roststab 2 mit Spiel
21 gegenüber dem Klammerriegel 9 der Klammer 8 entsprechend seiner Relativverschiebung
gegenüber den feststehenden Roststäben 1 verschieben kann.
[0028] Um einerseits einen gleichbleibenden Spalt 22 zwischen sämtlichen Roststäben beim
Einbau des Rostbelages trotz Fertigungstoleranzen bei der Herstellung der Klammer
gewährleisten zu können, und andererseits nach einem Verschleiß an den Flanken 23
und 24 den Spalt 22 wieder auf sein ursprüngliches Maß zurückführen zu können, ist
gemäß der Ausgestaltung nach den Fig. 3 bis 6 eine einstellbare Klammer 25 vorgesehen,
die einen Klammerriegel 26 und zwei hakenartige Anschläge 27 aufweist. Einer der Anschläge
27 ist mit einer Gewindebohrung 28 versehen, in die eine Stellschraube 29 einschraubbar
ist, die an der Innenseite der Außenrippe 13 des einen der beiden durch die Klammer
25 miteinander verbundenen Roststäbe 1 anliegt und so den gegenseitigen Abstand zwischen
den beiden feststehenden Roststäben 1 und damit die Spaltweiten 22 einzustellen gestattet.
[0029] Bei dieser in den Fig. 3 bis 6 dargestellten Ausführungsform ist in jeder Außenrippe
13 eines feststehenden Roststabes 1 eine Einführöffnung 30 vorgesehen, die in ihrer
Breite im wesentlichen der Breite des im Querschnitt rechteckigen Klammerriegels 26
angepaßt ist und deren Höhe der Höhe des Anschlages 27, vermehrt um ein bestimmtes
Bewegungsspiel, entspricht. In dem beweglichen Roststab 2 ist ein mit der Einführöffnung
30 verbundener Längsschlitz 31 vorgesehen, der eine Höhe aufweist, die ebenfalls der
Höhe des Anschlages 27 entspricht, so daß die Klammer 25 durch den beweglichen Roststab
2 hindurchgeführt werden kann. Eine besondere Einführöffnung wie bei der Ausführungsform
nach den Fig. 1 und 2 ist hier bei dem beweglichen Roststab nicht erforderlich. Damit
nun die Klammer 25 nach dem Einführen in ihrer Betriebsstellung verriegelt werden
kann, sind an der Unterseite des Klammerriegels 26 zwei Sperriegel 32 verschiebbar
gehalten, die in ihrer Breite der Breite des Klammerriegels 26 und in ihrer Höhe dem
Überstand des hakenartigen Anschlages 27 entsprechen. Die feststehenden Roststäbe
1 werden dann so weit angehoben, daß der jeweilige Anschlag 27 durch die Einführöffnung
30 eingeführt werden kann, worauf die Roststäbe 1 abgesenkt werden, wodurch die Anschläge
27 hinter die Außenrippen 13 der feststehenden Roststäbe greifen.
[0030] Jeder Sperriegel 32 weist einen Längsschlitz 33 auf, durch den ein am Klammerriegel
26 festgelegter Bolzen hindurchgreift, der mit einem Kopf 34 den jeweiligen Sperriegel
32 an der Unterseite des Klammerriegels 26 hält. Zur Verschiebung der Sperriegel 32
dient eine doppelarmige, an der Unterseite des Klammerriegels 26 schwenkbar gelagerte
Lasche 35, die mit ihren Enden mittels Gelenkzapfen 36 gelenkig mit den Sperriegeln
32 verbunden ist. Die Gelenkzapfen 36 stehen über den Sperriegel 32 hervor und können
mit ihren vorstehenden Enden in Rastbohrungen 37 im Klammerriegel 26 eingreifen, wenn
sich die Sperriegel 32 in der in Fig.4 dargestellten Sperrstellung befinden, in der
die feststehenden Roststäbe nicht mehr angehoben werden können, da die Einführöffnung
30 durch den Klammerriegel 26 und die Sperriegel 32 ausgefüllt ist, so daß eine Bewegung
des Roststabes 1 gegenüber dem Klammerriegel nicht mehr möglich ist. Damit die Gelenkzapfen
36 mit ihren vorstehenden Enden an dem Klammerriegel 26 vorbeigeschwenkt werden können,
um in die Rastbohrungen 37 zu gelangen, wird die Schwenklasche mittels einer sie haltenden
Schraube 38 abgesenkt, die als Schwenkachse für die Lasche 35 dient. Nachdem sich
die Sperriegel 32 in ihrer Sperrstellung befinden, wird die Schraube 38 wieder angezogen
und die Gelenkzapfen 36 greifen in die Rastbohrung 37 ein.
[0031] Um das Betätigen der Schraube 38 zu vermeiden, kann entsprechend der Ausgestaltung
nach Fig. 6 die Lasche 35 mittels einer Druckfeder 39 belastet sein, so daß sich die
Lasche 35 entgegen der Wirkung der Druckfeder 39 von dem Klammerriegel 26 entfernen
kann, damit die Gelenkzapfen 36 beim Verschwenken nicht an dem Klammerriegel 26 anstoßen.
Wenn die Gelenkzapfen 36 nach dem Verschwenken der Lasche 35 in die Rastbohrungen
37 eingreifen, wird die Lasche durch die Druckfeder 39 in dieser Stellung gehalten,
so daß die Sperriegel 32 in ihrer Sperrstellung gesichert sind.
[0032] Bei der Ausführungsform nach den Fig. 7 bis 9 ist eine Klammer 40 mit einem runden
Klammerriegel 41 vorgesehen, an dessen Enden hakenförmige Anschläge 42 befestigt sind,
von denen der eine Anschlag eine Stellschraube 43 trägt. Die Ausgestaltung entspricht
bis auf die runde Ausführung des Klammerriegels 41 derjenigen nach Fig. 4. Die Verriegelung
der Klammer 40 erfolgt durch Verdrehen derselben nach dem Durchstecken der Anschläge
42 durch eine entsprechend angepaßte Einführöffnung 44. Wie aus Fig. 8 ersichtlich,
befindet sich der Anschlag 42 nach dem Verdrehen mittels eines am Klammerriegel 41
befestigten Hebels 45 in einer Stellung, in der der Anschlag nicht mehr mit der Einführöffnung
44 fluchtet, so daß die feststehenden Roststäbe 1 nicht mehr voneinander entfernt
werden können. Die Rippen 11 und 12 des bewegbaren Roststabes 2 weisen jeweils einen
Längsschlitz 46' und 46 auf, wobei in die Längsschlitze 46 jeweils ein Gleitstein
47 angeordnet ist, der auf dem Klammerriegel 41 sitzt. Der Gleitstein 47 weist rechteckige
Form auf und kann somit nicht in dem Längsschlitz 46 verdreht werden, selbst wenn
bei Verschiebung des beweglichen Roststabes 2 Kräfte auf den Gleitstein 47 einwirken.
Aus diesem Grunde kann auch nicht die Klammer 40 verdreht werden, so daß die Verriegelung,
die durch Verdrehen erzielt worden ist, sich nicht mehr selbsttätig rückgängig machen
kann.
[0033] In den Fig. 10 bis 12 ist eine weitere Ausführungsform der Klammer dargestellt. Diese
Ausgestaltung ist besonders einfach, da die insgesamt mit 48 bezeichnete Klammer einen
einfachen geraden Klammerriegel 49 mit vorzugsweise rechteckigem Querschnitt aufweist,
der an seinen Enden mit Gewindebohrungen 50 versehen ist, in die Stellschrauben 51
einschraubbar sind. Die Stellschrauben können, wie dargestellt einen Innensechskant
für ihre Betätigung haben. Am gegenüberliegenden Ende weisen sie kegelförmige Ansätze
53 auf, die im eingebauten Zustand der Klammer 48 mit Schrägflächen 54 an der Innenseite
der Außenrippe 13 des jeweiligen feststehenden Roststabes zusammenwirken. Wie aus
Fig. 10 ersichtlich, kann der Abstand zwischen den beiden feststehenden Roststäben
1 durch stärkeres Einschrauben der Stellschrauben 51 verkürzt oder durch Herausschrauben
der Stellschrauben vergrößert werden. Der Klammerriegel 49, der im dargestellten Beispiel
einen rechteckigen Querschnitt aufweist, wird beim Einbau des Rostbelages ohne die
Stellschrauben 51 durch einen der Dicke des Klammerriegels im wesentlichen entsprechenden
Längsschlitz 56 im beweglichen Roststab 2 hindurchgeführt. Die Länge des Längsschlitzes
56 entspricht der Größe der maximalen Relativverschiebung benachbarter Roststäbe.
Die Stellschrauben 51 werden zum Einbau nur so weit eingeschraubt, daß die kegelförmigen
Ansätze 53 mit der Oberseite des Klammerriegels 49 bündig sind, wie dies aus der Darstellung
am linken Ende des Klammerriegels in Fig. 10 ersichtlich ist. In dieser Stellung ist
der Klammerriegel mit der Einstellschraube 51 in eine in der Außenrippe 13 vorgesehene
Einführöffnung 55 einführbar, die dem Querschnitt des Klammerriegels 49 und der nach
unten vorstehenden Stellschraube 51 entspricht. Wird dann die Stellschraube 51 nach
oben gedreht, so daß der kegelförmige Ansatz 53 an die Schrägfläche 54 zur Anlage
kommt, so kann der Anschlag nicht mehr aus der Einführöffnung 55 herausgezogen werden.
Die Klammer 48 ist somit in ihrer Betriebsstellung verriegelt.
[0034] In den Fig. 13 und 14 ist eine der möglichen Ausführungsformen einer Verklammerung
für einen feststehenden Randstab 1' einer feststehenden Roststufe dargestellt. Mit
78 ist eine Begrenzungsplatte eines Feuerrostes bezeichnet, der der Randstab 1' zugeordnet
ist. An dieser Begrenzungsplatte 78 ist eine Haltelasche 80 befestigt, die einen Führungsschlitz
57 aufweist, welcher senkrecht zum Roststabrükken des Randstabes 1' ausgerichtet ist.
In diesem Führungsschlitz 57 ist ein Führungsbolzen 58 geführt, der eine Klammer 59
trägt, welche im wesentlichen U-förmig ausgebildet ist und einen Basisteil 60 sowie
zwei Schenkel 61 und 62 umfaßt. In den Schenkeln 61 und 62, die parallel zum Roststabrücken
verlaufen, sind Stellschrauben 63 eingeschraubt, die den Stellschrauben 51 der Ausführungsform
nach Fig. 11 entsprechen. Mit ihren kegelförmigen Ansätzen 64 liegen die Stellschrauben
63 an Schrägflächen 65 und 66 der Außenrippe 13' des Randstabes 1' an. Werden die
Stellschrauben weiter nach oben geschraubt, so verringert sich der Spalt 67 zwischen
dem Randstab 1' und der Begrenzungsplatte 78. Durch die Anordnung des Führungsschlitzes
57 und des Führungsbolzens 58, der durch am Basisteil 60 angeordnete Halteaugen 79
mit der Klammer 59 verbunden ist, kann der Randstab 1' Bewegungen ausführen, die senkrecht
zu seiner Staboberfläche verlaufen. Damit die Klammer 59 nicht an dor Außenrippe 13'
freikommt, ist der obere Schenkel 61 in eine Einführöffnung 68 eingeführt, die mit
der Einführöffnung 55 bei der Ausführungsform nach Fig. 11 vergleichbar ist, denn
diese Einführöffnung 68 ist dem oberen Schenkel 61 angepaßt und weist im unteren Bereich
eine Aussparung 69 auf, die für den Durchtritt der Stellschraube 63 vorgesehen ist,
wenn diese sich in ihrer unteren Lage befindet, in welcher der kegelförmige Ansatz
64 nicht über den Schenkel 61 hervorsteht.
[0035] Bei der Ausführungsform nach den Fig. 15 bis 17 besteht die zur Halterung des feststehenden
Randstabes 1' einer feststehenden Roststufe dienende Klammer entsprechend dem dargestellten
Beispiel aus einem Winkelstück, dessen einer Schenkel 71 durch eine Einführöffnung
72 in der Außenrippe 13' des Randstabes 1' hindurchgeführt ist, während der andere
Schenkel 73 durch einen Haltebügel 74 verschiebbar gehalten ist, der an der Begrenzungsplatte
78 befestigt ist. Die verschiebbare Halterung ist vorgesehen, damit sich der Roststab
senkrecht zu seiner Staboberfläche bewegen und somit den Bewegungen der übrigen Roststäbe
der Roststufe folgen kann, wenn diese vertikale Bewegungen ausführen sollte. Das äußere
Ende des Schenkels 71 ist als Gewindebolzen 75 ausgebildet, auf den eine Mutter 76
aufschraubbar ist, die zusammen mit einer Beilegscheibe 77 als Anschlag dient, der
an der Innenseite der Außenrippe 13' anliegt. Durch Verdrehen der Mutter 76 kann der
Randspalt 67 zwischen dem Randstab 1' und der Begrenzungsplatte 78 eingestellt werden.
1. Rostbelag für mechanisch bewegte stufenförmige Feuerungsroste von Großfeuerungen,
bei denen in den einzelnen Stufen mehrere zueinander relativbewegliche Roststäbe (2)
liegen, die in Querrichtung durch vorspringende Anschläge (10; 27; 42; 51) verklammert
sind, die durch Öffnungen (14; 15; 30; 44) in den Außenrippen (12; 13) der Nachbarstäbe
hindurchgeführt sind und an der Innenseite der Außenrippe anliegen, dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils zwei Anschläge (10; 27; 42; 51) an den Enden eines Klammerriegels (9;
26; 41; 49) angeordnet sind und zusammen mit diesem eine Klammer (8; 25; 40; 48) bilden,
wobei der Klammerriegel mit Spiel durch einen der Relativverschiebung des Roststabes
(2) entsprechenden Längsschlitz (20; 31; 46; 56) eines gegenüber seinen Nachbarstäben
bewegbaren Roststabes (2) hindurchfaßt und mit seinen Anschlägen (10; 27; 42; 51)
jeweils mit den zu beiden Seiten des beweglichen Roststabes (2) vorgesehenen innerhalb
der jeweiligen Roststufe feststehenden Roststäben (1) zusammenwirkt.
2. Rostbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (10; 27; 42)
an den Enden des Klammerriegels (9; 26; 41) einstückig angeformt bzw. fest mit diesem
verbunden sind und daß die Außenrippen (13) der feststehenden Roststäbe (1) den Anschlägen
angepaßte Einführöffnungen (15; 30; 44) aufweisen.
3. Rostbelag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Länge
der Klammer (25; 40; 48) einstellbar und nachstellbar ist.
4. Rostbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
an einem der Anschläge (27; 42) eine Stellschraube (29; 43) vorgesehen ist.
5. Rostbelag nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge als
im wesentlichen quer zum Klammerriegel (49; 61; 62) durch an den Enden desselben angeordnete
Stellschrauben (51; 63) ausgebildet sind, die an ihren einen Enden kegelförmige Ansätze
(53; 64) tragen, welche in der Betriebsstellung mit an den Innenseiten der Außenrippen
(13; 13') angeordnete Schrägflächen (54; 65, 66) zusammenwirken.
6. Rostbelag nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge durch
auf die Enden (75) des Klammerriegels (71) aufschraubbare Muttern (76) gebildet sind.
7. Rostbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klammer
(8; 25) in der Betriebsstellung gegenüber der Einführstellung verdreht ist.
8. Rostbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Klammerriegel
(41) Gleitsteine (47) aufweist, auf denen der bewegliche Roststab (2) gleitend geführt
ist.
9. Rostbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Unterseite des Klammerriegels (26) Sperriegel (32) vorgesehen sind, die nach dem Einführen
der Anschläge (27) in die Einführöffnungen (30) ebenfalls in diese einschiebbar sind
und die Klammer (25) in einer gegenüber der Einführstellung verschobenen und damit
verriegelten Stellung halten.
10. Rostbelag nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführöffnungen (55)
für die als Anschläge dienenden Stellschrauben (51) in den Außenrippen (13) derjenigen
Seite des Klammerriegels (59) zugeordnet sind, die den kegelförmigen Ansätzen (53)
gegenüber liegen.
11. Rostbelag für mechanisch bewegte stufenförmige Feuerungsroste von Großfeuerungen,
bei denen die einzelnen Stufen abwechselnd beweglich und feststehend ausgeführt und
zwischen seitlichen Begrenzungsplatten des Feuerungsrostes angeordnet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Randstäbe (1') der einen Rostbelagseite der feststehenden
Roststufen an den seitlichen Begrenzungsplatten (78) des Feuerungsrostes durch Klammern
(59; 70) in einem festen, einstellbaren und nachstellbaren Abstand (67) gehalten sind.
12. Rostbelag nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Klammern (59; 70)
senkrecht zur Roststaboberfläche verschiebbar an den Begrenzungsplatten (78) gehalten
sind.
13. Rostbelag nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Klammer (59)
im wesentlichen U-förmig mit einem Basisteil (60) und zwei Schenkeln (61, 62) ausgebildet
ist, daß beide Schenkel in der Betriebsstellung im wesentlichen parallel zum Roststabrücken
liegen und als Anschläge dienende parallel zur Außenrippe (13') des Roststabes (1')
verlaufende Stellschrauben (63) mit kegelförmigen Ansätzen (64) tragen, die sich an
entsprechenden Schrägflächen (65, 66) an der Innenseite der Außenrippe (13') abstützen
und daß der Basisteil (60) Halteaugen (79) aufweist, die einen Führungsbolzen (58)
tragen, welcher in einem Längsschlitz (57) einer mit einer Begrenzungsplatte (78)
fest verbundenen Haltelasche (80) geführt ist.
14. Rostbelag nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Klammer (70)
aus einem Winkelstück besteht, dessen einer Schenkel (71) mit einem Anschlag (76)
durch die Außenrippe (13') des Roststabes (1') greift und dessen anderer Schenkel
(73) in einem an einer Begrenzungsplatte (78) befestigten Haltebügel (74) senkrecht
zum Roststabrücken verschiebbar geführt ist.
1. Grate covering for mechanically moved stepshaped furnace grates of large furnaces,
in which several grate bars (2) lie movably relative to one another in the individual
stages and are cottered together in transverse direction by projecting abutments (10;
27; 42; 51), which are led through openigs (14; 15; 30; 44) in the outside ribs of
the neighbouring bars and bear against the inside of the outside rib, characterised
thereby, that two abutments (10; 27; 42; 51) are arranged at each of the ends of a
cotter pin (9; 26; 41; 49) and together with this form a clasp (8; 25; 40; 48), wherein
the cotter pin passes through an elongate slot (20; 31; 46; 56), appropriate to the
relative displacement of the grate bar (2), of a grate bar (2) movable relatively
to its neighbouring bars (2) and by its abutments (10; 27; 42; 51) respectively co-operates
with the grate bars (1) which are provided to both sides of the movable grate bars
(2) and stationary within the respective grate stage.
2. Grate covering according to claim 1, characterised thereby, that the abutments
(10, 27; 42) at the ends of the cotter pin (9; 26; 41) are integrally shaped on to
or firmly connected with this and that the outside ribs (13) of the stationary grate
bars (1) display entry openings (15; 30; 44) adapted to the abutments.
3. Grate covering according to claim 1 or 2, characterised thereby, that the effective
length of the clasp (25; 40; 48) is setable and readjustable.
4. Grate covering according to one of the claims 1 to 3, characterised thereby, that
a setscrew (29; 43) is provided on at least one of the abutments (27; 42).
5. Grate covering according to claim 1 or 3, characterised thereby, that the abutments
are constructed as setscrews (51; 63), which are arranged substantially transversely
to the cotter pin (49; 61; 62) through at the ends of the same-and which at their
one ends carry conical projections (53; 64), which in the operative setting co-operate
with ramp surfaces (54; 65; 66) arranged at the insides of the outside ribs (13; 13').
6. Grate covering according to claim 1 or 3, characterised thereby, that the abutments
are formed by nuts (76) threadable onto the ends (75) of the cotter pin (71).
7. Grate covering according to one of the claims 1 to 4, characterised thereby, that
the clasp (8; 25) in the operative setting is turned relative to the entry setting.
8. Grate covering according to one of the claims 1 to 7, characterised thereby, that
the cotter pin (41) displays slide rings (47), on which the movable grate bar (2)
is slidably guided.
9. Grate covering according to one of the claims 1 to 8, characterised thereby, that
locking bolts (32), which after the introduction of the abutments (27) into the entry
openings (30) are likewise insertable into these and hold the clasp (25) in a setting
displaced relative to the entry setting and thereby locked, are provided at the underside
of the cotter pin (26).
10. Grate covering according to claim 5, characterised thereby, that the entry openings
(55) for the setscrew (51) serving as abutments are associated in the outside ribs
(13) with that side of the cotter pin (59), which lie opposite the conical projections
(53).
11. Grate covering for mechanically moved stepshaped furnace grates of large furnaces,
in which the individual stages are devised alterna- tivly stationary and movable and
are arranged between lateral boundary plates, characterised thereby, that the edge
bars (1') of the one grate covering side of the stationary grate stages are held at
a fixed, settable and re-adjustable spacing (67) by clasps (59; 70) on the lateral
boundary plates (78) of the furnace grate.
12. Grate covering according to claim 11, characterised thereby, that the clasps (59;
70) are held on the boundary plates (78) to be displaceable perpendicularly to the
grate bar surface.
13. Grate covering according to claim 11 or 12, characterised thereby, that the clasp
(59) is constructed to be substantially U-shaped with a base part (60) and two limbs
(61, 62), that both limbs in the operative setting lie substantially parallel to the
grate bar back and carry setscrews (63), serving as abutments and estending parallel
to the outside rib (13') of the grate bar (1'), with conical projections (64), which
bear against corresponding ramp surfaces (65, 66) at the inside of the outside rib
(13') and that the base part (60) displays retaining eyelets (79), which carry a guide
bolt (58), which is guided in an elongate slots (57) of a retaining strap (80) firmly
connected with a boundary plate (78).
14. Grate covering according to claim 11 or 12, characterised thereby, that the clasp
(70) consists of an angle member, the one limb (71) of which by an abutment (76) engages
through the outside rib (13') of the grate bar (1') and the other limb (73) of which
is guided in a retaining bracket (74) fastened to a boundary plate (78) to be displaceable
perpendicularly to the grate bar back.
1. Garniture de grille pour grilles de grands foyers, en étages, à déplacement mécanique,
dans lesquelles se trouvent, dans les différents étages plusieurs barreaux de grille
(2) à déplacement relatif l'un par rapport à l'autre et agrafé en direction transversale
par des butées (10, 27, 42, 51) en saillie, que l'on introduit à travers des ouvertures
(14, 15, 30, 44) dans les nervures externes (12,13) des barreaux voisins et qui s'appuient
sur la face interne de la nervure externe, caractérisée en ce que deux butées (10,
27, 42, 51) sont respectivement disposées aux extrémités d'un corps d'agrafe (9, 26,
41, 49) et forment avec lui une agrafe (8, 25, 40, 48), le corps d'agrafe traversant
avec jeu une lumière longitudinale (20, 31, 46, 56), correspondant au déplacement
relatif du barreau de grille (2), d'un barreau de grille mobile par rapport à ses
barreaux voisins et collaborant, par ses butées (10,27,42,51), respectivement avec
les barreaux fixes (1) prévu des deux côtés du barreau mobile (2) à l'intérieur de
l'étage de grille respectif.
2. Garniture de grille selon la revendication 1, caractérisé en ce que les butées
(10, 27,42) sont venues d'une pièce aux extrémités du corps d'agrafe (9,26,41) ou
lui sont solidairement liées et en ce que les nervures externes (13) des barreaux
fixes (1) présentent des ouvertures d'introduction (15, 30, 44) adaptées aux butées.
3. Garniture de grille selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisée
en ce que la longueur efficace de l'agrafe (25, 40, 48) peut se régler et que ce réglage
peut se reprendre.
4. Garniture de grille selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'il
est prévu une vis pointeau (29, 43) au moins sur l'une des butées (27, 42).
5. Garniture de grille selon la revendication 1 ou la revendication 3, caractérisée
en ce que les butées sont conçues comme vis pointeaux (51, 63), perpendiculaires au
corps d'agrafe (49, 61, 62) et disposées à ses extrémités, vis qui portent à une de
leurs extrémités des bouts de forme conique (53, 64) qui collaborent, en position
de marche, avec des surfaces obliques (64, 65, 66) disposées sur les faces internes
des nervures externes (13, 13').
6. Garniture de grille selon la revendication 1 ou la revendication 3, caractérisée
en ce que les butées sont formées par des écrous (76) qui peuvent se visser sur les
extrémités (75) du corps d'agrafe (71).
7. Garniture de grille selon l'une des revendications 1 à 4 caractérisée en ce que
l'agrafe (8, 25), en position de marche, est tournée par rapport à sa position d'introduction.
8. Garniture de grille selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que
le corps d'agrafe (41) comporte des crosses (47) sur lesquelles le barreau de grille
mobile (2) est guidé et glisse.
9. Garniture de grille selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce qu'
à la face inférieure du corps d'agrafe (26) sont prévus des corps de verrou (32) qui,
après introduction des butées (27) dans les ouvertures d'introduction (30) peuvent
également coulisser dans ces ouvertures et maintenir l'agrafe (25) dans une position
où elle a été déplacée par rapport à sa position d'introduction et se trouve donc
verrouillée.
10. Garniture de grille selon la revendication 5, caractérisée en ce que les ouvertures
d'introduction (55) pour les vis pointeaux (51) qui servent de butées correspondent,
dans les nervures externes (13) à la face du corps d'agrafe (59) opposée aux bouts
de forme conique (53).
11. Garniture de grille de grands foyers à étages et à déplacement mécanique, les
différents étages étant alternativement mobiles et fixes et disposés entre des plaques
latérales de limitation de la grille du foyer, caractérisée en ce que les barreaux
de bordure (1') de l'un des côtés de la garniture de grille des étages fixes sont
maintenus, par des agrafes (59, 70), à une certaine distance (67), fixe, réglable
et dont le réglage peut se reprendre, des plaques latérales de limitation (78) de
la grille de foyer.
12. Garniture de grille selon la revendication 11, caractérisée en ce que les agrafes
(59, 70) sont fixées sur les plaques de limitation (78) avec possibilité de coulisser
verticalement par rapport à la surface du barreau de grille.
13. Garniture de grille selon la revendication 11 ou la revendication 12, caractérisée
en ce que l'agrafe (59) a essentiellement la forme d'un U comportant une base (60)
et deux ailes (61, 62), en ce que les deux ailes, en position de marche sont essentiellement
parallèles au dessus du barreau de grille et portent des vis pointeaux (63), à bouts
coniques (64), qui courent parallèlement à la nervure externe (13') du barreau de
grille (1'), servent de butées et s'appuient sur les surfaces obliques (65, 66) correspondantes
de la face interne de la nervure externe (13') et en ce que la base (60) comporte
des passages (79) qui portent un axe (58) guidé dans une lumière longitudinale (57)
d'une attache (80) solidaire d'une plaque de limitation (78).
14. Garniture de grille selon la revendication 11 ou la revendication 12, caractérisée
en ce que l'agrafe (70) est constituée d'une cornière dont une aile (71) comportant
une butée (76) traverse la nervure externe (13') du barreau de grille (1') et dont
l'autre aile (73) est guidée, avec possibilité de coulissement verticalement par rapport
au-dessus du barreau de grille, dans un étrier (74) fixé la plaque de limitation (78).