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EP 0 006 840 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.02.1982 Patentblatt 1982/05 |
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Anmeldetag: 20.06.1979 |
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Biegsame elastische Stütze
Flexible elastic support
Support élastique flexible
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR GB IT LU NL SE |
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Priorität: |
23.06.1978 AT 4599/78
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.01.1980 Patentblatt 1980/01 |
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Anmelder: Schuster, Wilhelm, Ing. |
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A-4030 Linz (AT) |
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Erfinder: |
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- Schuster, Wilhelm, Ing.
A-4030 Linz (AT)
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| (74) |
Vertreter: Piso, Eberhard, Dr. et al |
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Patentanwälte
Barger, Piso & Partner
Postfach 333 1011 Wien 1011 Wien (AT) |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine biegsame elastische Stütze, bestehend aus mindestens
einem Stütz-; band aus elastischen, in der Längserstreckung im wesentlichen undehnbarem
oder nicht zusammendrückbarem Material und einem am Stützband befestigten, etwa parallel
zu diesem durch Abstandhalter gehaltenem Zugband, durch dessen Spannung das Stützband
mehr oder weniger krümmbar oder belastbar ist. Ein solches aus der AT-B-292 391 bekanntes
Stützband aus Metall oder Kunststoff weist U-förmigen Querschnitt und an den Rändern
zahlreiche durch Stanzen vorgesehene Einschnitte sowie aus der Bandmitte herausgestanzte
und rechtwinkelig umgebogene Lappen auf, welche Löcher besitzen, durch die zwei Zugelemente
in der Form von Seilen geführt sind. Sobald diese Zugelemente über eine Spannvorrichtung
gespannt werden, kommt es zu einer Verbiegung des Stützbandes, welche entweder gleichmäßig
über die Bandlänge verläuft oder infolge der an den Lochrändern hängenbleibenden Zugelemente
unregelmäßige bogenförmige Abschnitte an nicht gewünschten Stellen hervorruft. Die
von den Zugelementen durchsetzten umgebogenen Lappen bilden Abstandhalter für die
Zugelemente gegenüber dem Stützband. Diese Abstandhalter sind in Längsrichtung des
Stützbandes in gleichen Abständen angeordnet, sodaß es nicht möglich ist, an einer
bestimmten Stelle des Stützbandes eine besondere Krümmung hervorzurufen oder eine
solche von einer Stelle zu einer anderen zu verlagern.
[0002] Außerdem führt der Verschleiß der seilartigen Zugelemente im Bereich der Löcher zu
Beschädigungen, sodaß die Zugelemente ersetzt werden müssen.
[0003] Aus der US-A-2,756,809 ist eine Rückenlehne für einen Sessel bekannt, bei welcher
an einem festen Rahmen eine vordere flexible Platte und eine hintere starre Platte
vorgesehen sind, wobei an der starren Platte höhenverstellbar Abstandhalter angeordnet
sind, welche an der vorderen flexiblen Platte angreifen. Je nach eingestellter Länge
der schraubbaren Abstandhalter und eingestellter Höhenlage bilden sich in der flexiblen
Platte gekrümmte Stellen aus, wobei der Scheitelpunkt jeder Krümmung durch die eingestellte
Länge dieser Abstandhalter bestimmt wird. Die für die hohle Stelle des Rückens des
Benützers bestimmte Krümmung ist von dem einen längeren Abstandhalter unterstützt
und aus diesem Grund verhältnismäßig steif. Bei veränderter Körperhaltung folgt diese
starr eingestellte Krümmung nicht der jetzt höher oder tiefer liegenden hohlen Stelle
des Rückens des Benützers, es sei denn, der betreffende Abstandhalter wird von Hand
aus und zwar von einer anderen Person neuerlich auf die gewünschte Höhe eingestellt.
Diese Verstellung durch eine fremde Person erfordert ein hohes Einfühlungsvermögen.
Führt der Benützer jedoch selbst die Höhenverstellung des Abstandhalters durch Ergreifen
der am oberen Rand der Lehne vorhandenen Stellschraube durch, so ist diese Art der
Verstellung infolge der abermaligen Lageveränderung des Rückens äußerst problematisch
und wird nur selten ein befriedigendes Resultat erbringen. Abgesehen davon ist der
Aufbau der bekannten Lehne mit starrem Rahmen, starrer Platte, flexibler Platte, Schraubenspindeln
usw. gegenüber der eingangs erwähnten elastischen Stütze verhältnismäßig kompliziert.
[0004] Demgegenüber ist eine aus der DE-B-1 169 625 bekannte Rückenlehne wesentlich einfacher
aufgebaut, denn diese besteht aus einer starren Platte mit quergestellten Profilleisten,
in welchen elastische Stahlbänder mit ihren Enden so gehalten sind, daß die sich krümmen.
Aufgabe dieser Stahlbänder ist es, sich selbsttätig dem Körper des Benutzers anzupassen,
damit für dessen Rücken eine bequeme und anatomisch richtige Stütze geboten wird.
[0005] Es ist also nicht Gegenstand dieser Drückschrift, eine Stütze mit willkürlich herbeigeführten
Krümmungsstellen zu schaffen, sondern die gebildete Krümmung soll durch das Anlehnen
des Benützers in jene Form gebracht werden, die der Rücken des Benützers selbst hat.
Ein wesentlicher Nachteil dieser bekannten Rückenlehne ist die große Weichheit der
gebildeten Krümmung, durch welche der Rücken des Benützers kaum unterstützt wird.
Veränderungen der Krümmung des Rückens des Benützers folgt die Krümmung der Stütze
ohne eine echte Stützfunktion daher auszuüben.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, die eingangs erwähnte Stütze so auszubilden, daß einerseits
ihre Krümmung den Rücken des Benützers so unterstützt, daß der Unterstützungseffekt
auch dann gewährleistet ist, wenn der Benützer seine Rückenlage z.B. während einer
längeren Sitzung (oder Autofahrt) nach oben oder unten geringfügig verändert. Anderseits
soll eine bewußte Verlagerung der Krümmung der Stütze möglich sein, ohne daß komplizierte
Bewegungsvorgänge ausgelöst werden.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die eingangs zitierte Stütze erfindungsgemäß gekennzeichnet
durch eine im Scheitel unterstützungslose Krümmung des Stützbandes zwischen je zwei
zueinander, voneinander oder miteinander verschiebbaren Abstandhaitern, wobei die
Krümmung des Stützbandes durch das Zugband vergrößer- oder verkleinerbar und durch
Verschiebung der Abstandhalter mehr oder wenigen belastbar bzw. verstellbar ist. Die
so gebildete Krümmung zwischen zwei Abstandhaltern unterscheidet sich von den bekannten
Rückenlehnen im wesentlichen dadurch, daß sie einerseits genügend steif ist oder so
steif gemacht werden kann, um eine ausreichende Stützfunktion zu gewährleisten, anderseits
aber auch so elastisch ist, daß sie geringfügigen Lageveränderungen des Rückens des
Benützers zu folgen vermag und dabei die erforderliche Stützfunktion ebenfalls beibehält.
Darüberhinaus ist die erfindungsgemäße Stütze wesentlich einfacher zu handhaben als
etwa diejenige nach der genannten US-A-2,756,809, denn die Krümmung im Stützband kann
einfach durch Betätigung des Zugbandes größer oder kleiner gemacht und dadurch mit
einem einzigen Handgriff beeinflußt werden.
[0008] Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß die Zug- und Stützbänder in einfacher
Weise aus Stahlblech bzw. Metall, Holz, Kunststoff od. dgl. gestanzt oder gespritzt
usw. und mit ebenso einfach herzustellenden Abstandhaltern zusammengefügt werden können,
sodaß die erfindungsgemäße Stütze mit nur geringem Material-und Arbeitsaufwand hergestellt
werden kann. Durch die Verschiebbarkeit der Abstandhalter auf Zug- und Stützband hat
man es in der Hand, wo die Krümmung und in welchem Ausmaß und in welcher Gestalt sie
gebildet werden soll.
[0009] Erfindungsgemäß ist es ferner möglich, daß zwei oder mehr Abstandhalter miteinander
verbunden und gemeinsam verschiebbar sind. Damit wird nicht nur eine besonders gestaltete
Krümmung im Stützband erzielt, sondern auch die Möglichkeit geschaffen, diese Krümmung
ohne Formveränderung von einer Stelle zu einer anderen zu verlagern.
[0010] Die Erfindung besteht auch darin, daß die Abstandhalter zum Verschieben mit einer
Handhabe oder mit einem hydraulischen, pneumatischen, motorischen oder sonstigen Antrieb
oder einem Bowdenzug, einem Kniehebel, einer Stellschraube, einem Scherenhebel oder
einem Exzenter versehen sind. Wenn die erfindungsgemäße Stütze bereits eingebaut oder
montiert ist, können die dadurch abgedeckten Abstandhalter trotzdem durch die erwähnte
Handhabe od. dgl. von außen her leicht verstellt und die Krümmung verlagert werden.
[0011] Erfindungsgemäß können die Abstandhalter einfache Bügel sein, die die Stütz- und
Zügbänder quer zu deren Längsrichtung umgreifen.
[0012] Anderseits ist es erfindungsgemäß auch möglich, daß die Abstandhalter Vorsprünge
an dem Stützband oder Zugband sind, die in Ausnehmungen des Zugbandes oder Stützbandes
eingreifen oder dieses durchsetzen oder umgreifen. Mit diesem Vorschlag besteht die
Möglichkeit, Abstandhalter und Stütz- und Zugbänder aus einem gemeinsamen Ausgangmaterial
herzustellen, wodurch sich das Befestigen separater Abstandhalter erübrigt.
[0013] Die Erfindung besteht aber in diesem Zusammenhang auch darin, daß die Ausnehmungen
des Zugbandes Schlitze sind und daß die Vorsprünge des Stützbandes in die Schlitze
mit Spiel eingreifen. Mit einem solchen Spiel wird erreicht, daß bei steigender Zugkraft
am Zugband eine größer werdende Krümmung vor und nach dem betreffenden Abstandhalter
entsteht. Liegt der Abstandhalter einmal an dem Schlitzende des Zugbandes an, so entsteht
bei einer weiteren Steigerung der Zugkraft am Zugband nur noch vor dem Abstandhalter
eine Vergrößerung der Krümmung. Je nach Größe und Lage des Spiels ist natürlich eine
verschieden große Belastbarkeit des Stützbandes vor und nach dem Schlitz bzw. der
ganzen Stütze möglich. Durch Verlängerung oder Verkürzung der Ausnehmung sind ganz
verschiedene Krümmungen oder Belastbarkeiten zu erreichen, wobei auch die Krümmungen
verlagert werden können.
[0014] Ein praktisches Ausführungsbeispiel der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß
die oben angeführten Vorsprünge Doppelnieten oder -Schrauben, Hülsen, Scheiben u.
dgl. mit einem mittleren oder mehreren separaten oder einheitlichen Abstandstücken
sind, gegen welche zwei oder mehrere Stütz- und Zugbänder anliegen. Dadurch ist es
möglich, handelsübliche Nieten, Schrauben, Hülsen und Beilagscheiben, Muttern, etc.
einzusetzen, wodurch sich der Aufbau der erfindungsgemäßen Stütze weiter vereinfacht
und verbilligt.
[0015] Ein anderes Merkmal der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß das Spiel zwischen
den Abstandhaltern des Stützbandes und den Schlitzen des Zugbandes unterschiedlich
groß ist. Auch in diesem Fall ist je nach Größe des Spiels eine verschieden große
Belastbarkeit der Stütze erreichbar, aber auch an verschiedenen Stellen des Stützbandes
je nach Wunsch festlegbar. Selbstverständlich kann auch ein linearer, progressiver
oder degressiver Anstieg der Spielgröße im Zugband vorgenommen werden, um die Belastbarkeit
der Stütze in linearer Weise oder anders festzulegen.
[0016] Nach einem weiteren Vorschlag besteht die Erfindung darin, daß im Bereich des Vorsprunges
eine keilförmige Ausnehmung, ein Exzenter oder Kniehebel aus zusammendrückbarem oder
nicht zusammendrückbarem bzw. dehnbarem Material oder ein pneumatisches, hydraulisches
oder motorisches Antriebselement mit direkter oder ferngesteuerter Handhabe ein- oder
angreift, deren eingestellte Lage entweder direkt oder indirekt (durch Fremdmittel)
steuerbar bzw. fixierbar ist. Damit hat man es in der Hand, mit verhältnismäßig einfachen
Mitteln eine Verschiebung der Zug- und Stützbänder gegeneinander an bestimmten Stellen
einzuleiten, wodurch eine eigene Spannvorrichtung für das Zugband entbehrlich sein
kann. Wird aber seine Spannvorrichtung eingesetzt, so kann diese in ihrer Wirkung
durch die erwähnten Mittel an verschiedenen Stellen des Stützbandes verstärkt oder
vermindert werden.
[0017] Die Erfindung beinhaltet ferner das wesentliche Merkmal, daß an dem Vorsprung bzw.
Abstandhalter des Stützbandes eine am Zugband gehaltene Stellschraube, eine keilförmige
Ausnehmung, ein Exzenter od. dgl. direkt oder über ein zusätzliches innen oder außen
liegendes Steuerband angreift. Dieses weitere Steuerband trägt daher Stellschrauben,
eine keilförmige Ausnehmung oder einen Exzenter und ist von einer Stelle aus bedienbar,
wobei man sich Schlitze im Zugband erspart, da ja die Abstandhalter direkt mit den
zugeordneten Schrauben, keilförmigen Ausnehmungen oder mit den Exzentern zusammenarbeiten
und über das Steuerband beeinflußbar sind.
[0018] Die Erfindung ist ferner dadurch gekennzeichnet, daß eine Spannvorrichtung einerseits
an einem oder an mehreren Zugbändern und anderseits an den Stützbändern angreift.
Mit einer solchen Spannvorrichtung ist innerhalb einiger oder aller Zug- und Stützbänder
eine mehr oder weniger große Krümmung, und zwar über die ganze Länge oder Teile der
Stütze, herstellbar. Die Spannvorrichtung wird dann zweckmäßig sein, wenn zum Spannen
der Stütze große Kräfte benötigt werden oder wenn gegenüber den Abstandhaltern und
deren Steuerung eine gegenläufige, ergänzende, pulsierende od. dgl. Gesamt-oder Teilwölbung
oder -Belastbarkeit, eine Schwingung od. dgl. gesteuert werden soll.
[0019] Ein anderes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Zugbänder oder ein zusätzliches
Zugband z.B. etwa in der halben Länge der Stützbänder od. dgl. an diesen oder an anderen
Teilen angreifen. Damit können « Teile des Stützbandes unbeeinflußt bleiben oder anders
als der übrige Teil beeinflußt werden, wobei durch Verwendung eines oder mehrerer
zusätzlicher Zugbänder eine Verlagerung der Krümmung oder eine Änderung der Belastbarkeit,
der Elastizität der Stütze oder eines Stützenteiles möglich ist.
[0020] Erfindungsgemäß ist es ferner möglich, daß eine oder mehrere Spannvorrichtungen an
einem oder an mehreren Stütz- und Zugbändern oder Gruppen derselben angreifen. Die
Krümmung einer so ausgebildeten Stütze kann in beliebiger Variation und Kombination
erfolgen.
[0021] Die Erfindung besteht auch darin, daß als Spannvorrichtung an den Stütz- oder Zugbändern
ein Bowdenzug, Gelenkhebel, Keil, Exzenterhebel, eine Gewindespindel oder eine Druck-
oder Zugfeder, ein hydraulischer, pneumatischer oder motorischer Antrieb, eine automatische
Steuerung durch Luftdruck, Fotozelle, Schwerkraft, Fliehkraft und andere äußere Einflüsse
angreift. Damit können einfache, raum-und kostensparende, aber wirkungsvolle Mittel
eingesetzt werden, während bei hohem Kraftbedarf die anderen Antriebsarten zum Einsatz
gebracht werden, wobei z.B. bei der Fernsteuerung von in Sitzlehnen eingebauten Stützen
eine wesentliche Komfortsteigerung erzielt wird.
[0022] Die Erfindung zeichnet sich auch dadurch aus daß zwischen den unmittelbar benachbarten
übereinander oder nebeneinander liegenden Zug- und Stützbändern durchgehend gleich
lange oder verschieden lange Abstandshalter eingesetzt sind. Damit können einzelne
oder mehrere Krümmungen schon bei der Herstellung und Festigstellung der Stütze fixiert
werden.
[0023] Ein besonderes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß
als Abstandhalter ein die Zug- und Stützbänder umgebender Schlauch mit einem an einer
oder mehreren Stellen erweiterten Hohlraum vorgesehen ist, in welchen ein Abschnitt
des Stützbandes im gespannten Zustand eingreift. Durch die Verwendung eines einheitlichen
Schlauches an Stelle der einzelnen Abstandhalter wird eine weitere Vereinfachung der
Stütze erreicht, wobei aber mit gleichem Efflekt eine Krümmung an einer bestimmten
Stelle hervorgerufen werden kann. Dabei ist es erfindungsgemäß besonders vorteilhaft,
wenn der Schlauch auf den Zug- und Stützbändern in Längsrichtung verschiebbar oder
um seine Längsachse verdrehbar angeordnet ist, weil mit dieser Maßnahme eine Verlagerung
der Krümmung von einer Stelle zur anderen leicht und bequem bewerkstelligt werden
kann.
[0024] Erfindungsgemäß ist es ferner möglich, daß zwischen den Abstandhaltern und den Stütz-
und Zugbändern ein Gleitmaterial oder Rollen angeordnet sind. Diese Ausführungsform
der Erfindung wird man dort anwenden, wo man selbst unter Belastung eine Verlagerung
der Krümmung vornehmen können muß. Als zweckmäßig hat es sich dabei erwiesen, daß
an den Rollen der Abstandshalter anstelle eines Bandes ein Seil, eine Kette oder ein
ähnliches Zugelement anliegt bzw. durch die Rollen geführt ist.
[0025] Ein anderes wesentliches Erfindungsmerkmal besteht darin, daß die Stützbänder eine
gitterförmige, aus einem Materialstück herausgestanzte Einheit oder eine Platte bilden
und daß die Zugbänder entweder Vorsprünge an der Platte durchsetzen oder durch Abstandhalter
an der Platte gehalten sind. Damit ergibt sich eine besonders einfache Herstellungsart
für die erfindungsgemäßen Stützen, die untereinander nicht mehr separat verbunden
werden müssen.
[0026] Die Erfindung kann auch darin erblickt werden, daß die Zugbänder lediglich an den
einen Enden oder an anderen Stellen der gitterförmigen Einheit oder Platte angreifen
und gegebenenfalls mit einer Spannvorrichtung verbunden sind.
[0027] Erfindungsgemäß ist es auch möglich, daß ein mittleres Zugband zwei äußeren Stützbändern
benachbart ist, daß das mittlere Zugband und die äußeren Stützbänder an einem Ende
miteinander verbunden sind, daß das andere Ende des mittleren Zugbandes mit einer
Spannvorrichtung verbunden ist sowie die anderen Enden der äußeren Stützbänder im
Bereich der Spannvorrichtung abgestützt sind und daß die Abstandhalter U-förmige,
an den Stützbändern befestigte und das Zugband mit ihren Stegen untergreifende Bügel
sind, wobei die Stege mit Rollen und/oder mit Gleitstücken versehen sind. Diese Ausführungsform
der Erfindung ist besonders einfach zu verwirklichen, da nur von einem gemeinsamen
Körper ausgegangen werden muß, der Zug- und Stützbänder beinhaltet und z.B. aus Kunststoff
durch Spritzen hergestellt werden kann. Ebenso einfach sind die zugehörigen Bestandteile
für den Verstellmechanismus. Die Erfindung sieht nämlich auch vor, daß das mittlere
Zugband mit Stützbändern verbunden ist, die mit U-förmigen Bügeln eine bauliche Einheit
bilden, daß zwischen den einzelnen Bügeln Querschlitze vorgesehen sind, die schmäler,
breiter, länger, kürzer als oder gleich breit wie die Bügel sind und daß die Bügel
im Bereich der Spannvorrichtung höher, niedriger oder gleichhoch wie die Bügel sind,
welche sich an das gemeinsame Ende für Zug-und Stützbänder anschließen und daß die
Spannvorrichtung aus einem Winkelstück mit Langschlitz für den Durchtritt des Zugbandes
und einem quer zum Zugband über eine Schraubenspindel od. dgl. verstellbaren Schieber
besteht, der an der einen Seite des den Langschlitz aufweisenden Schenkels des Winkelstücks
anliegt, daß an der anderen Seite des Schenkels die Stützbänder abgestützt sind und
daß Zapfen an dem den Langschlitz des Schenkels durchsetzenden Ende des Zugbandes
gegen keilförmige Ausnehmungen des Schiebers anliegen, wobei die Schraubenspindel
in. ein Gewinde des kurzen rechtwinkelig abgebogenen Schenkels des Winkelstückes eingreift
oder durch einen Exzenter betätigbar ist.
[0028] Eine andere noch einfachere Variante der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß
ein etwa rückenlehnenförmiger Körper einen oder mehrere in seiner Längsrichtung von
unten nach oben verlaufende Einschnitte aufweist, daß die Einschnitte zur Aufnahme
von Zugbändern dienen, die an ihren einen Enden am rückenlehnenförmigen Körper befestigt,
mit ihren anderen Enden an einer Spannvorrichtung fixiert und über ihre ganze Länge
von Anstandhaltern unterstützt sind, die U-förmig ausgebildet und an der Vorder- oder
Rückenseite des rückenlehnenförmigen Körpers befestigt bzw. geführt öder in einem
Stück mit ihm oder mit den Zugbändern gefertigt sind. Anderseits ist es erfindungsgemäß
möglich, daß die Spannvorrichtung aus einem im rückenlehnenförmigen Körper quer zu
dessen Längsrichtung geführten Schieber mit keilförmigen Ausnehmungen und einer oder
mehreren je ein Gewinde des rückenlehnenförmigen Körpers durchsetzenden Schraubenspindel
besteht und daß an den keilförmigen Ausnehmungen Stifte der Zugbänder anliegen. Schließlich
kann die Erfindung noch einfacher ausgeführt sein und darin liegen, daß die Platte
an ihrer Rückseite im Abstand voneinander angeordnete Rollen besitzt, daß Zugseile
oder Zugbänder an jeweils einer der Rollen oder an der Platte fixiert, um die übereinander
angeordneten Rollen zick-zackartig gelegt und zweckmäßig von einer Rolle am unteren
Rand der Platte zu einer Spannvorrichtung geführt sind. Daraus ist zu ersehen, daß
für diese Variante der Erfindung der geringste Materialaufwand erforderlich ist.
[0029] Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand einiger Ausführungsbeispiele näher veranschaulicht.
Es zeigen Fig. 1 eine erfindungsgemäß ausgebildete Stütze im Schaubild, Fig. 2 eine
entsprechende Seitenansicht, schematisch, Fig.3 3 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen
Stütze mit Abstandhaltern, die Rollen tragen, Fig. 4, 5, 6, 4A, 5A bis C und 6A bis
E verschiedene einfache Ausführungsbeispiele für eine an den Stütz- und Zugbändern
angreifende Spannvorrichtung schaubildlich und schematisch und Fig.7 bis 19 durchwegs
Ausführungsbeispiele einer Spannvorrichtung, die an Zug- und Stützbändern befestigt
ist und zwar in Drauf- und Seitenansichten bzw. Schnittdarstellungen. Die Fig. 20
bis 24 zeigen schematisch und in Seitenansicht weitere Ausführungsbeispiele einer
erfindungsgemäßen Stütze. Die Fig. 25 bis 29 veranschaulichen perspektivisch weitere
Varianten der erfindungsgemäßen Stütze in der Form von Rückenlehnen. Die Fig.30 und
31 veranschaulichen je eine Spannvorrichtung, die durch Federn unterstützt werden.
[0030] Der Fig. 1 ist zu entnehmen, daß die erfindungsgemäß ausgebildete Stütze aus zwei
oberen Stützbändern 1,2 und zwei darunterliegenden Zugbändern 3,4 besteht, welche
an ihren einen Enden durch eine von mehreren Querstreben 5 bis miteinander verbunden
und an ihren anderen Enden mit einer Hebelscherenspannvorrichtung 10 zusammengehalten
werden, wobei die Stützbänder 1,2 an den oberen Querteilen 11, 12 und die Zugbänder
3,4 an den unteren Querteilen 13, 14 befestigt sind. Wird die Spindel 15 dieser Spannvorrichtung
z.B. im Drehsinn des Pfeiles 16 mittels einer nicht dargestellten Kurbel oder einem
Griff gedreht, so werden die an einem mittleren, von der Spindel durchsetzten Gewindeteil
17 angelenkten Scherenhebel 18, 19, 20, 21 in ihre gestreckte Lage gebracht, sodaß
die mit ihnen gelenkig verbundenen Querteile 11 bis 14 auseinandergedrängt werden.
Durch diese Bewegung kommt an den Zugbändern 3,4 eine Zugkraft zur Wirkung, durch
welche die Stützbänder 1,2 in die dargestellte Lage aufgebogen werden.
[0031] Die Zug- und Stützbänder 1 bis 4 sind durch einige bügelförmige Abstandhalter 22
bis 29 zusammengehalten, wobei die mittleren Abstandhalter 24 bis 27 in einer gemeinsamen
z.B. unterhalb der Zugbänder angeordneten Platte 30 verankert sind und einen größeren
Abstand zwischen den Zug- und Stützbändern 1,3 bzw. 2,4 zulassen als die anderen Abstandhalter
22, 23 und 28, 29. Außerdem sind die Abstandhalter 24 bis 27 mit Rollen ausgestattet,
welche auf den Stützbändern 1,2 aufliegen.
[0032] An der Platte 30 greift eine hebelartige Handhabe 31 an und zwar mit einem einen
Langschlitz 32 durchsetzenden Bolzen 33, wobei die Handhabe in dem Zugband 3 einen
Drehpunkt 34 hat, um welchen sie geschwenkt werden kann. Bei einer Verschwenkung der
Handhabe 31 in Richtung des Pfeiles 35 verlagert sich die Platte 30 und somit alle
Anstandhalter 24 bis 27 nach oben, bei einer Verschwenkung der Handhabe 31 in Richtung
des Pfeiles 36 jedoch kommt es zu einer Verlagerung der Platte 30 nach unten.
[0033] Da die Stützbänder 1,2 und/oder auch die Zugbänder 3,4 aus einem elastischen, in
der Längserstreckung im wesentlichen nicht dehnbaren oder nicht zusammendrückbarem
Material, z.B. Eisen, Stahlblech oder Kunststoff bestehen, werden sich die Stützbänder
1,2 bei einer an den Zugbändern 3,4 angreifenden Zugkraft insgesamt, d.h. über ihre
ganze Länge durchbiegen. Dort jedoch, wo der Abstand zwischen den Abstandhaltern in
Längsrichtung der Bänder am größten ist, können sich die Stützbänder am meisten krümmen,
sodaß bei der in Fig. 1 gezeigten Anordnung die Abschnitte 37, 38 zwischen den Abstandhaltern
24 und 26 bzw. 25 und 27 am stärksten gekrümmt sind.
[0034] Durch das bereits erwähnte Verschwenken der Handhabe 31 und Verschieben der Abstandhalter
24 bis 27 können aber auch die gekrümmten Abschnitte 37, 38 je nach Wunsch nach oben
oder nach unten verlagert werden.
[0035] Die Querstreben 6 bis 9 sind an den Stützbändern mit Bolzen 39 bis 46 so befestigt,
daß sie von den Stützbändern 1,2 einen Abstand haben und das Passieren der Rollen
der verschiebbaren Abstandhalter 24 bis 27 gestatten.
[0036] Man kann sich leicht vorstellen, daß die in Fig. 1 dargestellte Stütze in einer Rückenlehne
eines Sessels oder eines Sitzes in einem Kraftfahrzeug od. dgl. eingebaut ist und
die Handhabe 31 seitlich aus der Rückenlehne herausragt, so daß durch einfaches Verstellen
der Handhabe 31 eine Anpassung der Lehnenkrümmung an den Rücken der sitzenden Person
vorgenommen werden kann. Dabei kann die Stärke der Krümmung durch Verdrehung eines
ebenfalls seitlich angeordneten (nicht dargestellten) auf der Spindel 15 sitzenden
Drehgriffes mühelos eingestellt werden.
[0037] Durch die Anordnung der Rollen an den Abstandhaltern 24 bis 27 ist es möglich, eine
Verlagerung der gekrümmten Abschnitte 37, 38 auch dann vorzunehmen, wenn die Zugbänder
3,4 durch die Hebelscherenspannvorrichtung 10 gespannt sind. Außer den gezeigten Rollen
können auch unterhalb der Zugbänder 3,4 Rollen an der Platte 30 angeordnet sein, die
ein Gleiten der Platte 30 an den Zugbändern 3,4 ohne daß eine allzu große Reibung
hervorgerugen wird, gewährleisten.
[0038] Anstelle der erwähnten Rollen können auch Gleitstücke an den Enden der Abstandhalter
24 bis 27 bzw. zwischen den Zugbändern 3,4 und der Platte 30 angeordnet sein.
[0039] Die Handhabe 31 kann natürlich durch einen hydraulischen, pneumatischen oder motorischen
Antrieb ersetzt sein, wobei die Betätigungselemente eines solchen Antriebs in der
Nähe der Stütze oder in einer bestimmten Entfernung von dieser angeordnet sein können.
Es kann aber auch ein an der Platte 30 direkt oder an der Handhabe angreifender Exzenter
vorgesehen sein, bei dessen Drehbewegung die Verschiebung der Platte 30 hervorgerufen
wird.
[0040] . Dem in Fig.2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist zu entnehmen, daß die Abstandhalter
24 bis 27 in der in Fig. 1 eingestellten Lage eine Krümmung 47 bilden, die etwa in
der halben Höhe der Stütze 48 liegt. Sind die Abstandhalter 24 bis 27 jedoch durch
Verschwenkung der Handhabe 31 in Richtung des Pfeiles 36 (Fig. 1) nach unten verschoben,
so wird sich die durch strichpunktierte Linien angedeutete Krümmung 47' ergeben, die
auf diese Weise im untersten Bereich der Stütze 48 verlegt ist.
[0041] Bei der in der Fig. gezeigten Ausführungsform ist die Platte 30' zwischen den Zugbändern
3,4 und den Stützbändern 1,2 angeordnet, derart, daß die vier mit ihr verbundenen
Abstandhalter 49, 50, 51, 52 mit Rollen sowohl an den Stütz- als auch an den Zugbändern
1 bis 4 abgestützt sind und dadurch auf diesen gleiten können, wenn die Platte 30'
verschoben wird. Die Rollen sind so klein, daß sie bei ihrer Bewegung auf den Stützbändern
1, 2 durch die Querstreben 7, 8, 9 nicht behindert sind. An dieser Platte 30' kann
eine seitlich abstehende nicht dargestellte Handhabe in ähnlicher Weise wie in Fig.
1 befestigt sein, mittels welcher die erwähnte Verstellung der Krümmung vorgenommen
werden kann.
[0042] Bei der in Fig. 4 schaubildlich dargestellten Stütze greift an den Enden von je zwei
Zug- und Stützbändern 1 bis 4 eine einfache Hebelspannvorrichtung 53 an, die aus einem
an den Stützbändern 1,2 mit Nieten 54, 55 od. dgl. befestigten Querband 56 und'einem
mit Nieten 57, 58 od. dgl. an den Zugbändern 3,4 befestigten Steuerband 59 besteht,
das parallel zum Querband 56 ausgerichtet ist und so wie dieses zwischen den Zug-und
Stützbändern 3,1 bzw. 4,2 liegt. Die Nieten 54, 55 durchsetzen Langschlitze 60, 61
in den Zugbändern 3,4 und die Nieten 57, 58 durchsetzen Langschlitze 62, 63 in den
Stützbändern 1,2. Das Querband 56 und das Steuerband 59 sind an ihren einen Enden
mit einem Handhebel 64 gelenkig verbunden.
[0043] Das Steuerband 59 umfaßt die Nieten 57, 58 von einer Seite her mit keilförmigen Ausnehmungen
65, 66 und ist an seiner anderen Seite an Rollen 67, 68 abgestützt, die in den Stützbändern
1, 2 befestigt sind und gegebenenfalls die Zugbänder 3, 4 mit in Langschlitze eingreifenden
Stiften ebenfalls durchsetzen können. Wenn daher der Handhebel 64 in Richtung des
Pfeiles 69 verschwenkt wird, drängt das Steuerband 59 die Zugbänder 3, 4 über die
keilförmigen Ausnehmungen 65, 66 und die Nieten 57, 58 in . Richtung der Pfeile 70,
71, wobei die Nieten 57, 58 in den Langschlitzen 62, 63 der durch das Querband 56
gehaltenen Stützbänder 1, 2 und die Nieten 54, 55 ihrerseits in den Langschlitzen
60, 61 der bewegten Zugbänder 3, 4 gleiten.
[0044] Zur Erleichterung dieses Spannvorganges können die Nieten 57, 58 drehar in den Zugbändern
3, 4 befestigt oder mit drehbaren Hülsen versehen sein.
[0045] Anstelle der Spannvorrichtung 53 kann die in Fig.6 dargestellte Vorrichtung 72 vorgesehen
sein, welche aus einem z.B. mit den Stützbändern 1, 2 über die Rollen 67, 68 fest
verbundenen Basisband 73 und einem auf diesen verschiebbaren Steuerband 74 besteht,
welches so ausgebildet sein kann wie das Steuerband 59 der Spannvorrichtung 53 und
in gleicher Weise auf die Zugbänder 3, 4 einwirkt, wenn es durch Drehen einer Zugschraubenspindel
75, 76 in Pfeilrichtung 77 herangezogen wird, wie dies durch den Pfeil 78 angedeutet
ist. Am Ende 79 der Zugschraubenspindel 75, 76 kann ein nicht dargestellter Drehknopf
angreifen. Es ist aber auch eine Spannvorrichtung 80 denkbar, wie sie in Fig. dargestellt
ist. Diese Spannvorrichtung 80 besteht aus einem zwischen Stütz- und Zugband 1 und
3 angeordneten und quer zu diesen ausgerichteten Steuerban 81, das mit keilförmigen
Abschnitten 82, 83 an je einer Rolle 84, 85 des Stütz-und Zugbandes 1, 3 anliegt und
diese beiden Bänder im Sinne der Pfeile 86, 87 gegeneinander verschiebt, sobald ein
Zug an dem Steuerband 81 in Richtung des Pfeiles 88 wirksam wird.
[0046] Die Rolle 84 durchsetzt dabei zweckmäßig das Zugband 3 in einem Schlitz 89, und hält
Zug- und Stützband 1, 3 im Abstand voneinander. Das Stützband 1 überragt mit seinem
einen Ende 90 das Steuerband 81, das auf diese Weise zwischen den Bändern 1, 3 zumindest
zeitweilig gehalten ist.
[0047] In ähnlicher Weise wie bei der Vorrichtung nach Fig. 4 kann ein Doppelsteuerband
59' quer zum. Zugband 3' dieses umfassend gemäß Fig.4A angeordnet sein, wobei allerdings
auf einer gemeinsamen Basisband 73' vier Führungsrollen 57', 58', 57", 58" so angeordnet
sind, daß sowohl das Doppelsteuerband 59' als auch das Zugband 3' geführt ist. Das
Doppelsteuerband 59' kann mit einer Zugschraubenspindel 75', 76' ähnlich wie in Fig.
6 verbunden sein, die an dem Basisband 73' verankert ist und bei einer Verdrehung
ihres Endes 79' in Richtung des Pfeiles 77' eine Verschiebung des Doppelsteuerbandes
59' in Richtung des Pfeiles 78' bewirken. Dabei verschiebt die keilförmige Ausnehmung
65' einen Stift 57"' des Zugbandes 3' in Richtung des Pfeiles 70', so daß eine Krümmung
in dem nicht dargestellten zugehörigen Stützband die Folge sein wird.
[0048] Wenn man mehrere Basisbänder 73', 73" usw. wir in Fig.4A dargestellt, aneinanderreiht
und, wie früher beschrieben, mit einem oder mehreren Zugbändern 3', 1' über Abstandhalter
verbindet, so können diese Basisbänder 73', 73" die Funktion von Stützbändern übernehmen,
in denen die gewünschte Krümmung hervorgerufen werden kann.
[0049] Gemäß Fig. 5A kann ein Exzenterhebel 81' auf dem Zugband 3" drehbar befestigt sein
und gegen ein an den Exzenter 81" angepaßtes Ende 2' des Stützbandes 2" anliegen,
so daß bei einer Verschwenkung des Exzenterhebels 81' in Richtung des Pfeiles 86'
das Zugband 3" in Richtung des Pfeiles 86" bewegt wird, das mit einem Stift 84' in
einem Schlitz 89' des Stützbandes 2" gleitet.
[0050] Eine gleichartige Verschiebewirkung für das Stützband 2''' in Fig.5B ergibt sich,
wenn ein das Zugband 3"' mit seinem Exzenter 81"' durchsetzender Hebel 81"" in der
einen oder anderen Richtung der Pfeile 86", 86"' verschwenkt wird, weil der Exzenter
81"' sodann entweder gegen die eine oder gegen die andere Seite einer Ausnehmung 65"
im Stützband 2"' in drängender Weise anliegt.
[0051] Gemäß Fig. 5C greift ein Schwenkhebel mit Zahnrad in eine Verzahnung des Zugbandes
ein und bewirkt bei seiner Verdrehung in der einen oder anderen Richtung eine Verschiebung
des Zugbandes gegenüber dem Stützband, das in diesem Falle die Lagerstelle des Schwenkhebels
aufnimmt.
[0052] Als Alternative zur Zugschraubenspindel der Fig. kann gemäß Fig.6A ein Bowdenzug
64' verwendet werden, dessen Hülle 64" an einer Basis verankert und dessen Seil 64"'
an einem nicht dargestellten Steuerband oder direkt am Zugband angreifen kann. Ein
mit dem Bowdenzug verbundener Scherenhebel 53' kann dabei gegebenenfalls durch eine
Spindel 79" mit Griff unterstützt sein.
[0053] Anderseits kann gemäß Fig. 6B ein Schneckentrieb 60' mit einer Exzenterscheibe 61'
an einem Zugband 1" anliegen, das bei Betätigung des Schneckentriebs in Richtung des
Pfeiles 77''' verschoben wird und zwar in der Richtung des Pfeiles 70". Das Zugband
1" ist dabei an einem Basisband 73" über einen in einen Schlitz eingreifenden Zapfen
geführt und wird in dem Stützband 4', mit welchem es an den nicht dargestellten Enden
verbunden sein kann, eine Krümmung hervorrufen.
[0054] Die Fig. 6C, D und E veranschaulichen schematisch, daß es in einer mittleren Verschiebungslage
von Stütz- und Zugband eine über die Bandlänge, gehende Krümmung gibt und daß bei
einer weiteren Spannung des Zugbandes im Stützband eine zweite stärkere Krümmung zwischen
Abstützstelle und Abstandhalter gebildet werden kann.
[0055] Eine andere Spannvorrichtung 91 ist Fig. 7 zu entnehmen. An nebeneinander- und übereinanderliegenden
Zug- und Stützbändern 92 bis 95 greifen zwei Scherenhebelgelenke 96 bis 99 an, die
ihrerseits an ihren Gelenkstellen 100, 101 so mit einer Schraubspindel 102 und einer
auf dieser geführten Mutter 103 verbunden sind, daß bei einer Drehbewegung des Spindelknopfes
104 in Richtung des Pfeiles 105 die Gelenkstellen 100, 101 auseinander bewegt und
dementsprechend auch die Zugbänder 93, 95 in Richtung der Pfeile 106, 107 verschoben
werden. Damit werden aber in den Stützbändern 92, 94 die gewünschten Krümmungen gebildet,
welche über die Spindeldrehung nicht nur in ihrem Ausmaß genau bestimmt sondern in
der eingestellten Lage auch fixiert werden können.
[0056] Anstelle der in Fig. 7 gezeigten Spindel 102 kann auch ein an den Gelenkstellen 100,
101 angreifender, in Fig. 9 dargestellter Bowdenzug 108, 109 mit einer an einem Verstellhebel
110 angebrachten Klinkensperre 111, 112 zwecks Fixierung der Einstellage vorgesehen
sein.
[0057] Die Fig. veranschaulicht eine Spannvorrichtung 113, welche derjenigen in Fig. 7 ähnlich
ist und ebenfalls vier Gelenkhebel 114 bis 117 besitzt, wobei jedoch in die als Muttern
118, 119 ausgebildeten Verbindungsgelenkstellen gegenläufige Gewinde der Spindel 120
eingreifen, sodaß eine Drehbewegung des Knopfes 121 in Richtung des Pfeiles 122 eine
Bewegung der Muttern 118, 119 zueinander und eine gegenläufige Verschiebebewegung
der Zug- und Stützbänder 123, 124 bzw. 125, 126 zur Folge hat.
[0058] Eine andere einfach aufgebaute aber besonders wirksame Spannvorrichtung 127 ist in
Fig. 10 veranschaulicht. Die Spindel 128 durchsetzt dabei einen Endkörper 129 des
einen Zugbandes 130 und greift in eine Mutter 131 ein, die über eine Lasche 132 mit
dem Stützband 133 in gelenkiger Verbindung steht. Zwischen Endkörper 129 und der Lasche
132 ist eine weitere Gelenklasche 134 vorgesehen. Bei einer Drehung des Knopfes 135
und der Spindel 128 in Richtung des Pfeiles 136 nähert sich die Mutter 131 dem Endkörper
129 des Zugbandes 130, sodaß es zu einer Verschiebebewegung des Stützbandes 133 in
Richtung des Pfeiles 137 kommen wird, weil die Lasche 132 infolge ihrer Anlenkung
an der Gelenklasche 134 die Bewegung der Mutter 131 auf das Stützband 133 in der Form
einer Verschiebung in Richtung 137 überträgt. Damit kann aber, wie bei den anderen
aufgezeigten Ausführungsbeispielen das Ausmaß und die Arretierung der gewünschten
Krümmung im Stützband 133 einwandfrei bestimmt werden. Wenn die Spindel 128 mit einer
anderen Spindel 138 drehfest verbunden ist, einen Endkörper 139 eines weiteren Zugbandes
140 durchsetzt und in eine Mutter 140' eingreift, die ihrerseits über eine Lasche
141 mit einem weiteren Stützband 142 gelenkig verbunden ist, wobei auch hier zwischen
der Lasche 141 und dem Endkörper 139 eine Gelenklasche 143 angreift, so ergeben sich
für den in der Fig. 10 rechten Teil der Vorrichtung die gleichen Bewegungsabläufe
wie für den linken Teil, wenn der Knopf 135 in Drehung versetzt wird. Es kann daher
bei einer Verdrehung des Knopfes 135 sowohl in dem Stützband 133 als auch in dem Stützband
142 die gewünschte Krümmung hervorgerufen und fixiert werden.
[0059] Statt einer Spindel 128, 138 kann gemäß Fig. 11 eine Kolbenstange 144 eines Kolbens
145 vorgesehen sein, der in einem hydraulischen Zylinder 146 von der einen oder anderen
Seite beaufschlagt wird und dadurch die bereits oben geschilderten Steuerbewegungen
der Stützbänder 133, 142 zwecks Bildung von Krümmungen hervorruft.
[0060] Bei der in den Fig. 12 und 13 gezeigten Ausführungsform einer Spannvorrichtung 147
steht ein Exzenterhebel 148 einerseits mit einem Zugband 149 und anderseits mit einer
Spindel 150 in gelenkiger Verbindung, die an einem Endstück 151 einer Winkelplatte
152 abgestützt ist, deren einer Schenkel 153 zur Abstützung des Exzenterhebeis 148
dient. Wird die Spindel 150 über ihren Handknopf 154 gedreht, so verdreht der in einen
Schlitz 155 eingreifende Spindelbolzen 156 auch den Exzenterhebel 148, derart, daß
dieser das Zugband 149 in Richtung des Pfeiles 157 gegenüber dem als Platte ausgebildeten
Stützband 158 bewegt, sodaß im Stützband 158 eine Krümmung gebildet werden kann, das
sich ja mit seinem einen Ende ebenfalls an dem Schenkel 153 abstützt und anderenends
mit dem Zugband 149 (nicht dargestellt) verbunden ist. Eine biegsame Zwischenlage
159 sorgt für einen Abstand zwischen den Bändern 158, 149 ; dabei kann der Zwischenlage
159 eine das Zugband 149 umgebende Führung 160 vorhanden sein.
[0061] Wenn, wie in den Fig. 14 und 15 dargestellt, die Bänder 149, 158 von breiten Hüllkörpern
161 bis 163 umgeben sind, die zumindest teilweise keilförmige Stoßflächen haben, so
wird die Krümmung im Stützband 158 bei seiner Bewegung in Richtung des Pfeiles 164
solange aufgebaut werden können, bis die Hüllkörper 161 bis 163 mit ihren keilförmigen
Stoßflächen aneinanderliegen. Durch deren Ausbildung hat man es daher in der Hand,
die Größe und Lage der Krümmung, die in den breiten Hüllkörpern 161 bis 163 gebildet
werden soll, zu bestimmen. Dort, wo ein Hüllkörper 163 nur rechtwinkelige Stoßflächen
hat, wird die Krümmung jedenfalls infolge des großen Krümmungsradius einen mehr oder
weniger gestreckten Verlauf annehmen.
[0062] Es ist ohne weiteres möglich, die keilförmigen Stoßflächen veränderlich zu gestalten,
so daß auch in dieser Hinsicht der Grad der angestrebten Krümmung bestimmbar ist.
[0063] Bei der in Fig. 16 gezeigten Spannvorrichtung 165 stützen sich zwei miteinander durch
eine Lasche 166 verbundene Exzenterhebel 167, 168 am Schenkel 169 einer Wickelplatte
170 ab und sind mit zwei. Zugbändern 171, 172 gelenkig verbunden, die den Schenkel
169 durchsetzen und dadurch geführt sind. Das darunterliegende, eine einzige Platte
169' bildende Stützband liegt dagegen lediglich an dem Schenkel 169 an und bildet
je nach Verschwenkungsgrad des Exzenterhebels 167 eine mehr oder weniger große Krümmung.
Anstelle der Platte 169' , können auch Bänder vorgesehen sein, in welchen die gewünschte
Krümmung erzeugt wird.
[0064] So wie die Exzenterhebel 167, 168 zusammenarbeiten, ist selbstverständlich auch eine
gelenkige Verbindung der Exzenterhebel der Vorrichtungen der Fig. 12 und 14 untereinander
möglich.
[0065] Gemäß einer weiteren in Fig. 17 dargestellten Ausführungsform der Erfindung, besteht
eine Spannvorrichtung 173 aus einem Exzenterhebel 174 mit einem exzentrisch angeordneten
Schlitz 175, in welchen ein Stift 176 des Zugbandes 177 eingreift, der bei Verdrehung
des Exzenterhebels 174 in Richtung des Pfeiles 178 in dem Schlitz 175 und auch entlang
des Langschlitzes 179 des Stützbandes 180 sich bewegt, sodaß zwischen Zug- und Stützband
177 und 180 eine gegenseitige Verschiebung stattfindet, weil das Stützband 180 im
Drehpunkt 181 des Exzenterhebels 174 festgelegt ist. Auch diese Verschiebung des Zugbandes
177 führt zu einer mehr oder weniger großen Krümmung im Stützband 180, je nachdem,
wieweit der Exzenterhebel 174 verschwenkt wird.
[0066] Eine andere in den Fig. 18 und 19 dargestellte Spannvorrichtung 181 weist ebenfalls
einen Exzenterhebel 182 auf, der mit einer kreisförmigen Scheibe 183 in eine entsprechende
Ausnehmung des Stützbandes 184 eingreift. Auf der Scheibe 183 sitzt exzentrisch ein
Stift 185, der seinerseits in einen Querschlitz 186 des Zugbandes 187 eingreift. Bei
einer Schwenkbewegung des Exzenterhebels 182 in Richtung des Pfeiles 188 gleitet der
Stift 185 im Querschlitz 186 unter gleichzeitiger Mitnahme des Zugbandes 187 in Richtung
des Pfeiles 189, so daß sich das in diesem Fall als Platte ausgebildete Stützband
184 so stark krümmen wird, wie der Exzenterhebel 182 verschwenkt wird.
[0067] Eine besonders einfach zu verlagernde Krümmung einer erfindungsgemäßen Stütze ist
der Fig.20 zu entnehmen. Stütz- und Zugband 190, 191 sind an einem Ende miteinander
durch eine Niete 192 od. dgl. fest verbunden. Zwei oder mehrere Abstandhalter 193,
194 können die Bänder 190, 191 lose oder fest umfassen. Weitere Abstandhalter in der
Form von zusammengehaltenen Rollenpaaren 195,196,197,198 sind auf den Bändern 190,
191 über ein zusätzliches steifes Steuerband 199 verschiebbar, das an beiden Rollenpaaren
195 bis 198 angreift und zwischen Stütz- und Zugband 190, 191 geführt sein kann. Wird
daher über das Zugband 191 auf die Stütze ein Zug in Richtung des Pfeiles 200 ausgeübt,
so bildet sich in dem Stützband 190 zwischen den Rollenpaaren eine Krümmung 201 aus,
die aber über das Steuerband 199 je nach dessen Bewegung in die eine oder andere Richtung
(Pfeil 202) verlagert werden kann. Die am weitesten auseinanderliegenden durch Verlagerung
gebildeten Krümmungen sind mit einer ununterbrochenen Linie (201) und mit einer strichlierten
Linie 203 veranschaulicht. Das Steuerband 199 kann mit einer nicht dargestellten Handhabe
in Verbindung stehen oder auch motorisch, hydraulisch, elektromagnetisch u. dgl. angetrieben
sein. Da die Rollenpaare 195 bis 198 bei ihrer Verstellung auf den Bändern 190, 191
nur einen geringen Rollwiderstand haben, ist ihre Verstellung auch dann möglich, wenn
die Krümmung 201 in dem Stützband 190 stark ausgeprägt ist.
[0068] Eine andere Art der Verstellung einer solchen Krümmung innerhalb des Stützbandes
ist in Fig. 21 veranschaulicht. Dabei sind zwischen dem Stütz- und Zugband 204 und
205 Kniehebelpaare 206, 207 als Abstandhalter so befestigt und miteinander durch Arme
208, 209 und 210 so verbunden, daß mit einer an den Armen 208, 209 angreifenden verschwenkbaren
Handhabe 210' der eine Kniehebel gestreckt und der andere gebeugt werden kann.
[0069] In der dargestellten Lage ist der Kniehebel 206 gestreckt, sodaß sich die Krümmung
211 auf der in Fig. 21 linken Seite des Stützbandes 204 ausbildet, nachdem am Zugband
205 eine Kraft in Richtung des Pfeiles 212 wirksam war.
[0070] Durch Verschwenken der Handhabe 210' in Richtung des Pfeiles 213 wird der Kniehebel
206 gebeugt und der andere Kniehebel 207 gestreckt, wie durch strichlierte Linien
angedeutet ist. Dadurch erfolgt eine Verlagerung der Krümmung 211 auf die in Fig.
21 rechte Seite des Stützbandes 204, was ebenfalls in einer strichlierten Linie zum
Ausdruck kommt.
[0071] Der eine am fixierten Ende der Bänder 204, 205 befindliche Abstandhalter 214 kann
auf diesem unverrückbar befestigt sein. Der andere Abstandhalter 215 ist vorteilhaft
nur mit Stützband 204 fest verbunden, das Zugband 205 dagegen kann im Abstandhalter
215 gleiten.
[0072] Der eine Kniehebel 206 ist am Stützband 204 mit seiner Lasche 216 befestigt. An der
Unterseite des Zugbandes 205 greifen die Kniehebel 206, 207 jedoch mit Rollen 217,
218 an, die einen Bewegungsausgleich schaffen, wenn Zug- und Stützband gegeneinander
verschoben werden.
[0073] An dem Kniehebel 207 kann auch ein von außen her bedienbares Steuerband 219 angreifen,
das so wie das Steuerband 199 in Fig. 20 gehandhabt werden kann.
[0074] An den in Fig. 22 dargestellten durch Abstandhalter 220, 221 zusammengehaltenen Stütz-
und Zugbändern 222, 223 greifen mit ihren Enden Scherenhebel 224, 225 an, die miteinander
bei 226 gelenkig verbunden sind. An dem mit einer Lasche 227 am Stützband 222 festgelegten
Scherenhebel 224 greift ein Bowdenzug 228 an, dessen Hülle 229 an dem anderen Scherenhebel
225 abgestützt ist. Durch Betätigung des Bowdenzuges 228 kann, wie aus der strichlierten
Linie zu ersehen ist, die in dem Stützband 222 hervorgerufene Krümmung 230 in Fig.
22 nach rechts verlagert werden, weil die Scherenhebel 224, 225 auf einer Seite einander
nähergebracht und auf der anderen Seite voneinander bewegt werden. Anstelle des Bowdenzuges
kann natürlich auch eine Schraube, ein Exzenter od. dgl. an den betreffenden Hebelenden
angreifen.
[0075] Eine besonders einfache Ausführungsform der Erfindung ergibt sich, wenn man gemäß
Fig. 23 zwischen Stütz- und Zugband 231, 232, die, wie oben beschrieben, an einem
Ende miteinander verbunden sind, und durch Abstandhalter 233, 234 zusammengehalten
werden, ein steifes am Stützband 231 angreifendes Steuerband 235 anordnet, durch dessen
Zug oder Druck in der einen oder anderen Richtung 236, 237 eine im Stützband 231 durch
das Zugband 232 erzeugte Krümmung 238 verlagert werden kann. Die in Fig. 23 nach rechts
erfolgte Verlagerung der Krümmung ist mit strichlierten Linien angedeutet.
[0076] Gemäß der Ausführungsform nach Fig. 24 sind das Zug- und Stützband 239, 240 an ihren
Enden mit je einem Scharnier 241, 242 fest verbunden, wobei die oberen Scgarnierteile
mit einem Gelenkarm 243 zusammengehalten sind. An dem einen Scharnier 242 greift eine
Schraubenspindel 244 mit Griff 245 an, bei dessen Drehung in der einen Richtung der
Winkel β
1 zwischen den Scharnierteilen und somit den Enden des Zug-und Stützbandes 239, 240
auf einen größeren Wert, z.B. (3
2 verstellt werden kann. Bei einer solchen Verstellung verändert sich auch der Winkel
α
1 zwischen den Teilen des anderen Scharniers 241 auf einen kleineren Wert, nämlich
a
2, sodaß die vorher im Stützband 240 gebildete Krümmung 246 auf die andere Seite der
erfindungsgemäßen Stütze verlagert wird, wie dies mit strichlierten Linien 247 angedeutet
ist. Es ist klar, daß je nach Verdrehung der Schraubenspindel 244 jede gewünschte
Zwischenstellung und somit jede Lage für die Krümmung zwischen den beiden gezeigten
Extremstellungen erreicht werden kann.
[0077] Bei der in der Fig. 25 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist ein mittleres
breites Zugband 248 mit zwei seitlichen Stützbändern 249, 250 am oberen Ende materialeinheitlich
verbunden, am unteren einen Schlitz 251 eines Winkelstückes 252 durchsetzenden Ende
jedoch mit Zapfen 253, 254 versehen, die gegen keilförmige Ausnehmungen 255, 256 eines
Schiebers 257 anliegen, der sich am langen Schenkel des Winkelstücks 252 von unten
her abstützt und mit einer Schraubenspindel 258 in ein Gewinde des kurzen Schenkels
des Winkelstücks 252 eingreift. An der Oberseite des langen Schenkels des Winkelstücks
252 sind die freien Enden der Stützbänder 249, 250 abgestützt. An deren Rückseite
sind U-förmige Bügel 259 mit Rollen 260 oder Gleitstücken 261 vorgesehen, an welchen
das Zugband 248 anliegt (Fig. 26).
[0078] Wenn die Schraubenspindel 258 verdreht und in Richtung des Pfeiles 262 bewegt wird,
werden die Zapfen 253, 254 in Richtung der Pfeile 263 verschoben, sodaß das an den
Rollen 260 anliegende Zugband 248 ebenfalls nach unten bewegt wird (Pfeil 264), wobei
eine allenfalls von vorneherein in den Stützbändern 248 vorhandene Krümmung verstärkt
wird (Fig. 26).
[0079] Gemäß Fig. 27 können die Bügel 265 mit den Stützbändern 266, 267 eine Einheit und
untereinander Schlitze 268 bilden, die so breit sind, daß sie durch Anspannung des
auf den Bügeln 265 gleitenden Zugbandes 248, d.h. bei Erreichen der größtmöglichen
Krümmung der Stützbänder 266, 267 geschlossen werden. Die Stege dieser Bügel 265 stützen
sich dann in der größten Krümmungslage der Stütze aneinander ab.
[0080] Die in Fig.28 gezeigte erfindungsgemäße Stütze besteht aus einem rückenlehnenförmigen
Körper 269 aus Sperrholz, Metall, Kunststoff od. dgl. und kann gespritzt, gezogen
oder gestanzt sein. Er weist von unten nach oben gerichtete Einschnitte 270, 271 auf,
in weichen Zugbänder 272, 273 untergebracht sind, die mit ihren oberen Enden am Körper
269 befestigt und an ihren unteren freien Enden Zapfen 274, 275 besitzen, die wie
bei der in Fig. 25 gezeigten Ausführungsform der Erfindung gegen keilförmige Ausnehmungen
276, 277 eines Schiebers 278 anliegen, der in den unteren Teilen des Körpers 269 abgestützt
und geführt ist.
[0081] An der Rückseite des Körpers 269 sind Bügel 279 vorgesehen, die zur Abstützung der
Zugbänder 272, 273 dienen. Wenn daher die mit dem Schieber 278 verbundene Schraubenspindel
280, die in ein Gewinde des Körpers 269 eingreift, verdreht und in Richtung des Pfeiles
281 bewegt wird, kommt es über die Zapfen 274, 275 und die Ausnehmungen 276, 277 des
Schiebers 278 zu einer Bewegung der Zugbänder 272, 273 in Richtung der Pfeile 282,
so daß diese durch die Bügel 279 unterstützten Zugbänder 272, 273 gespannt werden.
Deren Spannung bewirkt eine weitere Durchbiegung des Körpers 269, der von vorneherein
bereits eine Krümmung aufweisen kann.
[0082] Eine noch einfachere Ausgestaltung der Erfindung ist in der Fig. 29 veranschaulicht.
Eine von vorneherein bereits gekrümmte Stütze 283 weist an ihrer Rückseite in einer
oder mehreren vertikalen Reihen angeordnete Rollen 284 bis 291 auf, um welche Zugbänder
292, 293 so geführt sind, daß ihre einen Enden an den Rollen 286 bzw. 290 befestigt
und über die anderen Rollen 285, 286, 284 und 287 bzw. 289, 290, 288 und 291 z.B.
zick-zackförmig gelegt und sodann im unteren Bereich der Stütze 283 etwa horizontal
zu einer nicht gezeichneten Spannvorrichtung weggeführt sind.
[0083] Wenn in Richtung der Pfeile 294 auf die unteren Enden der Zugbänder 292, 293 eine
Zugkraft ausgeübt wird, so kommt es infolge der Umschlingung der genannten, übereinander
liegenden Rollen zu deren Annäherung und somit zu einer weiteren Krümmung der Stütze
283, die natürlich auf das gewünschte Krümmungsausmaß genau eingestellt und fixiert
werden kann.
[0084] Durch die bei der Beschreibung der Ausführungsbeispiele der Fig.2, 3, 20, 23 und
29 angeführten Rollen oder Gleitelemente an den Abstandhaltern oder durch z.B. wechselseitig
wirkende Kniehebel, Scheren, Gelenke oder dergleichen (Fig. 21, 22, 24, 25, 27, 28),
aber auch durch zusätzliche Zug- oder Druckelemente (Fig. 23) kann mit einer kleinen
zusätzlichen « Sekundärkraft auch unter teilweiser oder voller Belastung der Stütze
jederzeit die Wölbung innerhalb der erfindungsgemäßen Stütze und daher auch innerhalb
eines Sitzes, einer Brücke, einer Betonverschalung oder einer tragenden Konstruktion,
in welche die Stütze eingebaut ist, verlagert werden.
[0085] Alle oder einzelne Stützen können auch in ihrer Gesamtheit oder nur durch einzelne
oder alle Stütz-, Druck- oder Zugelemente, Abstandhalter, Spann- oder Steuermechanismen
oder durch zusätzliche Federn bzw. Federelemente von vornherein eine oder mehrere
« Eigenkrümmungen aufweisen, in die die Stütze von selbst zurückkehren will sobald
die von einer Spannvorrichtung ausgeübte Beeinflussung wegfällt. Dadurch kann die
Änderung und/oder Verlagerung einer oder mehrerer Wölbungen durch « Nachlassen statt
durch Spann-, Zug- oder Druckkraft hervorgerufen oder durch äußere Einflüsse (z.B.
Anlehnen) verändert werden, sodaß nur mehr ein « Fixieren der jeweiligen Wölbung z.B.
durch Klemmen, Knebel oder durch leichtes Nachdrehen oder Nachlassen der Steuer- oder
Spannvorrichtung zu erfolgen hat. Alle angeführten Merkmale der Erfindung sind sowohl
untereinander als auch mit beliebigen anderen Bau- oder Konstruktionselementen (direkt
oder über Dämpfungs- oder andere Hilfsmittel) kombinierbar oder beliebig austauschbar.
[0086] In der Fig.30 ist eine Spannvorrichtung 295 dargestellt, die im wesentlichen derjenigen
in Fig. 1 entspricht bis auf die Blattfedern 296, 297, welche eine degressive Kennlinie
aufweisen. Die Blattfedern 296, 297 haben nämlich eine Vorkrümmung nach innen (strichlierte
Linie), in die sie jedoch durch Anschläge bzw. äußere Behinderung nie zurückkehren
können. Die Ausgangsstellung für die Längsbelastung ist eine leichte entgegengesetzte
Durchkrümmung. Bei weiterer Druckbelastung in ihrer Längsrichtung können die Blattfedern
stets nur entgegen ihrer Eigenkrümmung (strichpunktierte Linie) ausknicken. Nach den
Knickformeln ergibt sich dadurch eine verkehrte Federkennlinie. Wenn die Blattfedern
296, 297 über ihre Verbindungsglieder 298 an den Laschen der Spannvorrichtung 295
anliegen, so wird diese in ihrer Wirkung unterstützt. Der gleiche Effekt wird mit
der an den einzelnen Teilen der Spannvorrichtung 295 angreifenden S-förmigen Feder
300 erreicht. Gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig. 31 greift eine entsprechende
S-förmige Feder 301 an den Kniehebeln einer ähnlichen Spannvorrichtung 302 an und
unterstützt diese in ihrer Wirkung, welche Unterstützung natürlich in der einen oder
anderen Richtung erfolgen kann.
1. Biegsame elastische Stütze, bestehend aus mindestens einem Stützband (1, 2) aus
elastischem, in der Längserstreckung im wesentlichen undehnbarem oder nicht zusammendrückbarem
Material und einem am Stützband (1, 2) befestigten, etwa parallel zu diesem durch
Abstandhalter (22 bis 29) gehaltenem Zugband (3, 4), durch dessen Spannung das Stützband
(1, 2) mehr oder weniger krümmbar oder belastbar ist, gekennzeichnet durch eine im
Scheitel unterstützungslose Krümmung des Stützbandes (1, 2) zwischen je zwei zueinander,
voneinander oder miteinander verschiebbaren Abstandhaltern (24 bis 27), wobei die
Krümmung des Stützbandes (1, 2) durch das Zugband (3, 4) vergrößer- oder verkleinerbar
und durch Verschiebung der Abstandhalter (24 bis 27) mehr oder weniger belastbar bzw.
verstellbar ist.
2. Stütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr Abstandhalter
(24 bis 27) miteinander verbunden und gemeinsam verschiebbar sind.
3. Stütze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandhalter (24
bis 27) zum Verschieben mit einer Handhabe (31) oder mit einem hydraulischen, pneumatischen
oder motorischen Antrieb oder einem Bowdenzug (228, 229), einem Kniehebel (206, 207),
einer Stellschraube (244), einem Scherenhebel (224) oder einem Exzenter versehen sind
(Fig. 1, 21, 22, 24).
4. Stütze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandhalter
(22, 23, 28, 29) Bügel sind, die die Stütz- und Zugbänder (1 bis 4) quer zu deren
Längsrichtung umgreifen.
5. Stütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandhalter Vorsprünge
(54, 55, 57, 58) an dem Stützband (1, 2) oder Zugband (3, 4) sind, die in Ausnehmungen
(60, 61, 62, 63) des Zugbandes (3, 4) oder Stützbandes (1, 2) eingreifen oder dieses
durchsetzen oder umgreifen.
6. Stütze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (60, 61) des
Zügbandes (3, 4) Schlitze sind und daß die Vorsprünge (54, 55) des Stützbandes (1,
2) in die Schlitze mit Spiel eingreifen.
7. Stütze nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (54,
55, 57, 58) Doppelnieten oder Schrauben, Hülsen, Scheiben u. dgl. mit einem mittleren
oder mehreren separaten oder einheitlichen Abstandstücken sind, gegen welche zwei
oder mehrere Stütz- und Zugbänder (1, 2, 3, 4) anliegen.
8. Stütze nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Spiel
zwischen den Abstandhaltern des Stützbandes (1, 2) und den Schlitzen des Zugbandes
(3, 4) verschieden groß ist.
9. Stütze nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
des Vorsprunges (57, 58) eine keilförmige Ausnehmung (65, 66) ein Exzenter oder Kniehebel
aus zusammendrückbarem oder nicht zusammendrückbarem bzw. dehnbarem Material oder
ein pneumatisches, hydraulisches oder motorisches Antriebselement mit direkter oder
ferngesteuerter Handhabe (64, 72) ein- oder angreift, deren eingestellte Lage entweder
direkt oder indirekt (durch Fremdmittel) steuerbar bzw. fixierbar ist.
10. Stütze nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Vorsprung
(57, 58) des Zugbandes (3, 4) eine am Stützband (1, 2) gehaltene Stellschraube, eine
keilförmige Ausnehmung (65, 66), ein Exzenter od. dgl. direkt oder über ein zusätzliches
innen oder außen liegendes Steuerband (59) angreift.
11. Stütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spannvorrichtung (10)
einerseits an einem oder an mehreren Zugbändern (3, 4) und anderseits an den Stützbändern
(1, 2) angreift.
12. Stütze nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugbänder oder ein zusätzlichee
Zugband (235) etwa in der halben Länge der Stützbänder (231) an diesen oder an dem
Zugband (232), den Abstandhaltern (233 oder 234) oder an einer umgebenden Polsterung
oder an einem in der Stütze liegenden Füllmaterial angreifen.
13. Stütze nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder
mehrere Spannvorrichtungen (91, 113, 127) an einem oder an mehreren Stütz- und Zugbändern
oder Gruppen derselben angreifen.
14. Stütze nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß als Spannvorrichtung
an den Stütz- oder Zugbändern ein Bowdenzug (108), Gelenkhebel (114 bis 117), Keil,
Exzenterhebel (148, 167, 174, 182), eine Gewindespindel oder eine Druck- oder Zugfeder,
ein hydraulischer Antrieb (144 bis 146), ein pneumatischer oder motorischer Antrieb,
eine automatische Steuerung durch Luftdruck, durch eine Fotozelle, durch Fliehkraft,
Schwerkraft, Auftrieb, elektrische, magnetische Wellen oder Strahlen, Schall, flüssige,
gasförmige oder feste Chemikalien bzw. Stoffe, angreift.
15. Stütze nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
den unmittelbar benachbarten übereinander oder nebeneinander liegenden Zug- (1, 2)
und Stützbändern (3, 4) durchgehend in der Abstandsrichtung gleich lange oder verschieden
lange Abstandhalter (22 bis 29) eingesetzt sind.
16. Stütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Abstandhaiter ein die
Zug- (3, 4) und Stützbänder (1, 2) umgebender Schlauch mit einem an einer oder mehreren
Stellen erweiterten Hohlraum vorgesehen ist, in welchen ein Abschnitt der Stützbänder
im gespannten Zustand eingreift.
17. Stütze nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch auf den Zug-
(3, 4) und Stützbändern (1, 2) in Längsrichtung verschiebbar oder um seine Längsachse
verdrehbar angeordnet ist.
18. Stütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Abstandhaltern
(24 bis 27) und den Stütz- und Zugbändern (1, 2, 3, 4) ein Gleitmaterial oder Rollen
angeordnet sind.
19. Stütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützbänder (1, 2) eine
gitterförmige, aus einem Materialstück herausgestanzte Einheit oder eine Platte (283)
bilden und daß die Zugbänder (3, 4) entweder Vorsprünge an der Platte durchsetzen
oder durch Abstandhalter an der Platte gehalten sind.
20. Stütze nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugbänder lediglich an
einem Ende der Platte (283) oder an einem Punkt bzw. Vorsprung, oder einer Ausnehmung
der gitterförmigen Einheit oder Platte (283) angreifen und entweder mit einer Spannvorrichtung
oder einem mechanischen, hydraulischen, pneumatischen Spannmechanismus, verbunden
sind.
21. Stütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein mittleres Zugband (248)
zwei äußeren Stützbändern (249, 250) benachbart ist, daß das mittlere Zugband (248)
und die äußeren Stützbänder (249, 250) an einem Ende miteinander verbunden sind, daß
das andere Ende des mittleren Zugbandes (248) mit einer Spannvorrichtung (252 bis
258) verbunden ist, daß die anderen Enden der äußeren Stützbänder 1249, 250) im Bereich
der Spannvorrichtung (252 bis 258) abgestützt sind und daß die Abstandhalter U-förmige,
an den Stützbändern (249, 250) befestigte und das mittlere Zugband (248) mit ihren
Stegen untergreifende Bügel (259) sind, wobei die Stege mit Rollen (260) und/oder
mit Gleitstücken (261) versehen sind.
22. Stütze nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das mittlere Zugband (248)
mit Stützbändern (266, 267) verbunden ist, die mit U-förmigen Bügeln (265) eine bauliche
Einheit bilden, daß zwischen den einzelnen Bügeln Querschlitze (268) vorgesehen sind,
die schmäler, breiter, länger, kürzer als oder gleich breit wie die Bügel sind und
daß die Bügel im Bereich der Spannvorrichtung höher, niedriger oder gleichhoch wie
die Bügel sind, welche sich an das gemeinsame Ende für Zug- und Stützbänder anschließen.
23. Stütze nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung
aus einem Winkelstück (252) mit Langschlitz (251) für den Durchtritt des mittleren
Zugbandes (248) und einem quer zum Zugband (248) mit einer Schraubenspindel (258)
od. dgl. verstellbaren Schieber (257) besteht, der an der einen Seite des den Langschlitz
(251) aufweisenden Schenkels des Winkelstücks (252) anliegt, daß an der anderen Seite
des Schenkels die Stützbänder (249, 250) abgestützt sind und daß Zapfen (253, 254)
an dem den Langschlitz (251) des Schenkels durchsetzenden Ende des Zugbandes (248)
gegen keilförmige Ausnehmungen (255, 256) des Schiebers (257) anliegen, wobei die
Schraubenspindel (258) in ein Gewinde des kurzen rechtwinkelig abgebogenen Schenkels
des Winkelstückes (252) eingreift oder durch einen Exzenter betätigbar ist.
24. Stütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein etwa rückenlehnenförmiger
Körper (269) einen oder mehrere in seiner Längsrichtung von unten nach oben verlaufende
Einschnitte (270, 271) aufweist, daß die Einschnitte (270, 271) zur Aufnahme von Zugbändern
(272, 273) dienen, die an ihren einen Enden am rückenlehnenförmigen Körper (269) befestigt,
mit ihren anderen Enden an einer Spannvorrichtung (274 bis 278) fixiert und von Abstandhaltern
(279) unterstützt sind, die U-förmig, trapezförmig, rechteckig, kreisförmig bzw. geschlossen
oder offen, hohl ausgebildet und an der Vorder- oder Rückseite oder in der Ebene des
rückenlehnenförmigen Körpers (269) befestigt bzw. geführt oder in einem Stück mit
ihm oder mit den Zugbändern (272, 273) gefertigt sind.
25. Stütze nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung aus
einem im rückenlehnenförmigen Körper (269) quer zu dessen Längsrichtung geführten
Schieber (278) mit keilförmigen Ausnehmungen (276, 277) und einer oder mehreren je
ein Gewinde des rückenlehnenförmigen Körpers (269) durchsetzenden Schraubenspindeln
(280) besteht und daß an den keilförmigen Ausnehmungen (276, 277) Stifte (274, 275)
der Zugbänder (272, 273) anliegen.
26. Stütze nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (283) an ihrer
Rückseite im Abstand voneinander angeordnete Rollen (284 bis 291) besitzt, daß Zugseile
(292, 293) oder Zugbänder an jeweils einer der Rollen (286, 290) oder an der Platte
(283) fixiert, um die übereinander angeordneten Rollen (285, 286, 284, 287, 289, 290,
288, 291) zick-zackartig gelegt und zweckmäßig von einer Rolle (287, 291) am unteren
Rand der Platte (283) zu einer Spannvorrichtung geführt sind.
27. Stütze nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine s-förmige Feder (300,
301) oder eine Blattfeder (296, 297) direkt oder über Hilfsmittel an den Kniehebeln
der Spannvorrichtung (302) angreift.
28. Stütze nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß an den Rollen der Abstandhalter
(24 bis 27) anstelle eines Bandes ein Seil, eine Kette oder ein ähnliches Zugelement
anliegt bzw. durch die Rollen geführt ist.
1. Flexible elastic support consisting of at least one support belt (1, 2) of elastic
material which in its longitudinal extent is essentially incompressible or inextensible,
and a tensioning belt (3, 4) fixed to the support belt (1, 2) and held substantially
parallel to this by distance pieces (22 to 24), by tensioning which the support belt
(1, 2) is more or less curvable or loadable, characterised by a curvature of the support
belts (1, 2) unsupported at its apex between two distance pieces (24 to 27) slidable
towards one another, away from one another or together with each other, wherein the
curvature of the support belt (1, 2) can be made larger or smaller by means of the
tensioning belt (3, 4) and more or less loadable or adjustable by sliding the distance
maintenance pieces (24 to 27).
2. Support according to claim 1 characterised in that two or more distance maintenance
pieces (24 to 27) are connected together and slidable jointly.
3. Support according to claim 1 or 2 characterised in that the distance maintenance
pieces (24 to 27) are provided for displacement with a handle (31) or with a hydraulic,
pneumatic or motor drive or with a Bowden cable (228, 229), a knee lever (206, 207),
a set screw (244), a scissors lever arrangement (224) or an eccentric (Fig. 1, 21,
22, 24).
4. Support according to one of claims 1 to 3 characterised in that the distance maintenance
pieces are bows (22, 23, 28, 29) which surround the support and tensioning belts (1
to 4) transversely to their longitudinal direction.
5. Support according to claim 1 characterised in that the distance maintenance pieces
are projections (54, 55, 57, 58) on the support belt (1, 2) or tensioning belt (3,
4) which engage in apertures (60, 61, 62, 63) of the tensioning belt (3, 4) or support
belt (1, 2) or pass through these or surround them.
6. Support according to claim 5 characterised in that the apertures (60, 61) of the
tensioning belt (3, 4) are slits and that the projections (54, 55) of the support
belts (1, 2) engage with play in the slits.
7. Support according to claim 5 or 6 characterised in that the projections (54, 55,
57, 58) are double rivets or screws, collars, discs and the like with a central or
several separate or unitary distance maintenance pieces against which two or more
support and tensioning belts (1, 2, 3, 4) lie.
8. Support according to one of claims 1 to 7 characterised in that the play between
the distance maintenance pieces of the support belt (1, 2) and the slits of the tensioning
belt (3, 4) is of differing size.
9. Support according to one of claims 5 to 8 characterised in that in the region of
the projection (57, 58) a wedgeshaped cut-out (65, 66), an eccentric or knee-lever
of compressible or incompressible or extensible material or a pneumatic, hydraulic
or motor drive element with a direct or remote controlled handle (64, 72) engages,
the adjusted position of which can be controlled or fixed either directly. or indirectly
(by remote means).
10. Support according to one of claims 5 to 9, characterised in that on the projection
(57, 58) of the tensioning belt (3, 4) there engages a set screw, a wedge-shaped aperture
(65, 66), an eccentric or the like held on the support belt (1, 2) either directly
or via an additional inner or outer lying control belt (59).
11. Support according to claim 1 characterised in that a tensioning device (10) engages
on the one hand on one or a plurality of tensioning belts (3, 4) and on the other
hand on the support belts (1, 2).
12. Support according to claim 11 characterised in that the tensioning belts or an
additional tensioning belt (235) of about half the length of the support belts (231)
engages on these or on the tensioning belt (232), the distance maintenance pieces
(233 or 234) or on a surrounding upholstery or on a filler material which lies within
the support.
13. Support according to one of claims 1 to 12 characterised in that one or more tensioning
devices (91, 113, 127) engage on one or more support and tensioning belts or groups
of same.
14. Support according to one of claims 11 to 13 characterised in that as tensioning
device on the support or tensioning belts there engages a Bowden cable (108), knee
lever (114 to 117), wedge, eccentric lever (148, 167, 174, 182), a threaded spindle
or a compression or tension spring, a hydraulic drive (144 to 146), a pneumatic or
motor drive, an automatic control by air pressure, by means of a photocell, by centrifugal
force, gravity, buoyancy, electric, magnetic waves or irradiations, sound, liquid,
gaseous or solid chemicals or materials.
15. Support according to one of claims 1 to 14 characterised in that distance maintenance
pieces (22 to 29) are inserted between the directly neighbouring tensioning and support
belts which lie on top of one anotheror adjacent one another throughout in the direction
of separation of equal lengths or various lengths.
16. Support according to claim 1 characterised in that as distance maintenance piece
there is provided a tube which surrounds the tensioning (3, 4) and support belts (1,
2) with an interior space broadened at one or more positions in which a section of
the support belts in tensioned condition engages.
17. Support according to claim 16 characterised in that the tube is arranged displaceably
in the longitudinal direction on the tensioning (3, 4) and support belts (1, 2) or
rotatable around its longitudinal axis.
18. Support according to claim 1 characterised in that between the distance maintenance
pieces (24 to 27) and the support and tensioning belts (1, 2, 3, 4) there is arranged
a sliding material or rollers.
19. Support according to claim 1 characterised in that the support belts (1, 2) constitute
a grid shaped unit stamped from one piece of material or a plate (283) and that the
tensioning belts (3, 4) either pass through projections on the plate or are held by
distance maintenance pieces on the plate.
20. Support according to claim 19 characterised in that the tensioning belts engage
only on one end of the plate (283) or on one point of projection or an aperture of
the gridshaped unit or plate (283), and are connected either with a tensioning device
or with a mechanical, hydraulic or pneumatic tensioning mechanism.
21. Support according to claim 1 characterised in that a central tensioning belt (248)
is bordered by two outer support belts (249, 250), that the central tensioning belt
(248) and the outer support belts (249, 250) are connected with one another at one
end, that the other end of the central tensioning belt (248) is connected with a tensioning
device (252 to 258), that the other ends of the outer support belts (249, 250) are
supported in the region of the tensioning device (252 to 258) and that the distance
maintenance pieces are U-shaped bows (259) fixed to the support belts (249, 250) and
engaging with their bars under the central tensioning belt (248), wherein the bars
are provided with rollers (260) and/or with sliding pieces (261).
22. Support according to claim 21 characterised in that the central tensioning belt
(248) is connected with support belts (266, 267) which with U-shaped bows (265) constitute
a constructional unit that between the individual bows transverse slits (268) are
provided, which can be narrower, broader, longer or shorter than or of the same width
as the bows and that the bows in the region of the tensioning device can be higher,
lower or the same height as the bows which are adjacent the common ends for tensioning
and support belts.
. 23. Support according to claim 21 or 22 characterised in that the tensioning device
consists of an angle piece (252) with a longitudinal slot (251) for the passage of
the central tensioning belt (248) and a slider (257) adjustable transversely to the
tensioning belt (248) by means of a screw spindle (258) or the like, which lies against
the one side of the shoulder of the angle piece (252) which has the longitudinal slot
(251), that on the other side of the shoulder the support belts (249, 250) are supported
and that pins (252, 254) at the ends of the tensioning belts (248) which pass through
the longitudinal slot in the shoulder lie against wedge-shaped cut-outs (255, 256)
of the slider (257) wherein the screw spindle (258) engages in a thread of the short
shoulder bent off at right angles of the angle piece (252) or is operable by means
of an eccentric.
24. Support according to claim 1 characterised in that a body (269) substantially
of the shape of a seat back has one or more cut-outs (270, 271) running from below
to above in its longitudinal direction, that the cut-outs (270, 271) serve for the
receipt of tension belts (272, 273) which are fixed at the one end to the seat back-shaped
body (269), fixed with their other ends to a tensioning device (274 to 278) and supported
by distance maintenance pieces (279), which are U-shaped, or constructed as a closed
or open shape, rectangular shape or arcuate shape, and at the front or rear side or
in the plane of the seat back body- shaped (269) are fixed or guided or are made in
one piece with it or with the tensioning belts (272, 273).
25. Support according to claim 24 characterised in that the tensioning device consists
of a slider (278) guided in the seat back-shaped body (269) transyersely to its longitudinal
direction and with wedge-shaped apertures (276, 277) and one or more screw spindles
(280) each passing through a thread in the seat back-shaped body (269) and that posts
(274, 275) of the tensioning belts (272, 273) lie against the wedge-shaped apertures
(276, 277).
26. Support according to claim 19 characterised in that the plate (283) has on its
rear side rollers (284 to 291) arranged at distances from one another, that tension
cables (292, 293) or tension belts fixed in each case to one of the rollers (286,
290) or to the plate (283) are laid in zig-zag fashion around the roller arranged
above one another (285, 286, 284, 287, 289, 290, 288, 291) and are suitably guided
by means of a roller (287, 291) at the lower edge of the plate (283) to a tensioning
device.
27. Support according to claim 11 characterised in that an S-shaped spring (300, 301)
or a leaf spring (296, 297) engages directly or via auxiliary means on the knee levers
of the tensioning device (302).
28. Support according to claim 18 characterised in that on the rollers of the distance
maintenance pieces (24 to 27) instead of a belt, a cable, a chain or a like tensioning
element lies against them or is guided by means of the rollers.
1. Support élastique flexible ccmprenant au moins une bande de soutien (1, 2) en matière
élastique pratiquement inextensible ou non compressible dans l'extension longitudinale
et une bande de traction (3, 4) fixée à la bande de soutien (1, 2) maintenue à peu
près parallèlement à celle-ci par des organes d'espacement (22 à 29) et par la tension
de laquelle la bande de soutien (1, 2) peut être courbée ou chargée plus ou moins,
caractérisé par une courbure sans soutien au sommet, prévue dans la bande de soutien
(1, 2) dans chaque intervalle entre deux organes d'espacement (24 à 27) pouvant coulisser
en se rapprochant l'un de l'autre, en s'éloignant l'un de l'autre ou conjointement,
la courbure de la bande de soutien (1, 2) pouvant être augmentée ou diminuée par la
bande de traction (3, 4) et pouvant être chargée plus ou moins ou être réglée par
coulissement des organes d'espacement (24 à 27).
2. Support selon la revendication 1, caractérisé par le fait que deux ou plusieurs
organes d'espacement (24 à 27) sont reliés entre eux et peuvent coulisser conjointement.
3. Support selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé par le fait que pour
le coulissement, les organes d'espacement (24 à 27) sont munis d'une poignée (31),
ou d'un entraînement hydraulique, pneumatique ou à moteur ou d'une gaine Bowden (228,
229), d'un levier de genouillère (206, 207), d'une vis de réglage (244), d'un levier
en ciseaux (224) ou d'un excentrique.
4. Support selon l'une quelconque des revendications.1 à 3, caractérisé par le fait
que les organes d'espacement (22, 23, 28, 29) sont des étriers qui entourent les bandes
de soutien et de traction (1 à 4) transversalement à leur direction longitudinale.
5. Support selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les organes d'espacement
sont des saillies (54, 55, 57, 58) de la bande de soutien (1, 2) ou de la bande de
traction (3, 4), qui s'engagent dans des évidements (60, 61, 62, 63) de la bande de
traction (3, 4) ou de la bande de soutien (1, 2) ou traversent ou entourent celle-ci.
6. Support selon la revendication 5, caractérisé par le fait que les évidements (60,
61) de la bande de traction (3, 4) sont des fentes et que les saillies (54, 55) de
la bande de soutien (1, 2) s'engagent avec jeu dans les fentes.
7. Support selon l'une quelconque des revendications 5 et 6, caractérisé par le fait
que les saillies (54, 55, 57, 58) sont des rivets doubles ou des vis, des douilles,
des disques ou analogues, présentant un élément d'espacement central ou plusieurs
éléments d'espacement séparés ou solidaires contre lesquels s'appliquent deux ou plusieurs
bandes de soutien et de traction (1, 2, 3, 4).
8. Support selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait
que le jeu entre les organes d'espacement de la bande de soutien (1, 2) et les fentes
de la bande de traction (3, 4) a une grandeur différente.
9. Support selon l'une quelconque des revendications 5 à 8, caractérisé par le fait
que dans la région de la saillie (57, 58) s'engage ou s'applique un évidement en forme
de coin (65, 66), un excentrique ou un levier de genouillère, formés de matière compressible
ou non compressible ou extensible, ou un élément d'entraînement pneu- matiqpe, hydraulique
ou à moteur, avec poignée directe ou télécommandée (64, 72), dont la position réglée
peut être commandée ou fixée soit directement, soit indirectement (par des moyens
indépendants).
10. Support selon l'une quelconque des revendications 5 à 9, caractérisé par le fait
qu'à la saillie (57, 58) de la bande de traction (3, 4), une vis de réglage retenue
sur la bande de soutien (1,
2), un évidement en forme de coin (65, 66), un excentrique ou analogue, s'applique
directement ou par l'intermédiaire d'une bande de commande supplémentaire (59) placée
intérieurement ou extérieurement.
11. Support selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'un dispositif de
tension (10) s'applique d'une part à une ou plusieurs bandes de traction (3, 4) et
d'autre part aux bandes de soutien (1, 2).
12. Support selon la revendication 11, caractérisé par le fait que les bandes de traction
ou une bande de traction supplémentaire (235) s'appliquent, à peu près à la moitié
de la longueur des bandes de soutien (231), à celles-ci ou à la bande de traction
(232), aux organes d'espacement (233 ou 234) ou à un rembourrage placé autour ou à
une matière de remplissage placée dans le support.
13. Support selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé par le fait
qu'un ou plusieurs dispositifs de tension (91, 113, 127) s'appliquent à une ou à plusieurs
bandes de tension et de traction ou groupes de celles-ci.
14. Support selon l'une quelconque des revendications 11 à 13, caractérisé par le
fait qu'aux bandes de soutien ou de traction s'appliquent, comme dispositif de tension,
une gaine Bowden (108), un levier articulé (114 à 117), un coin, un levier excentrique
(148, 167, 174, 182), une tige filetée ou un ressort de compression ou de traction,
un entraînement hydraulique (144 à 146), un entraînement pneumatique ou à moteur,
une commande automatique à air comprimé, à cellule photoélectrique, à force centrifuge,
à gravité, à force ascensionnelle, électrique, à ondes magnétiques ou rayons, à son,
à agents chimiques ou corps liquides, gazeux ou solides.
15. Support selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé par le fait
qu'entre les bandes de traction (1, 2) et les bandes de soutien (3, 4) immédiatement
voisines, superposées ou juxtaposées, des organes d'espacement (22 à 29) de longueur
égale ou différente sont insérés de façon continue dans la direction de l'espacement.
16. Support selon la revendication 1, caractérisé par le fait que comme organe d'espacement,
un tuyau souple entourant les bandes de traction (3, 4) et de soutien (1, 2) est prévu
et est muni d'une cavité s'élargissant en un ou plusieurs points et dans laquelle
un tronçon des bandes de soutien s'engage dans l'état tendu.
17. Support selon la revendication 16, caractérisé par le fait que le tuyau souple
est disposé sur les bandes de traction (3, 4) et de soutien (1, 2) de manière à pouvoir
coulisser longitudinalement ou à pouvoir tourner autour de son axe longitudinal.
18. Support selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'entre les organes
d'espacement (24 à 27) et les bandes de soutien et de traction (1, 2. 3, 4) sont disposés
une matière de glissement ou des rouleaux.
19. Support selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les bandes de soutien
(1, 2) forment un ensemble en forme de grille, découpé dans une pièce de matière,
ou une plaque (283) et que les bandes de traction (3, 4) traversent des saillies de
la plaque ou sont retenues sur la plaque par des organes d'espacement.
20. Support selon la revendication 19, caractérisé par le fait que les bandes de traction
s'appliquent simplement à une extrémité de la plaque (283) ou à un point ou saillie
ou à un évidement de l'ensemble en forme de grille ou de la plaque (283) et sont reliées
soit à un dispositif de tension, soit à un mécanisme de tension mécanique, hydraulique
ou pneumatique.
21. Support selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'une bande de traction
centrale (248) est voisine de deux bandes de soutien extérieures (249, 250), que la
bande de traction centrale (248) et les bandes de soutien extérieures (249, 250) sont
reliées entre elles à une extrémité, que l'autre extrémité de la bande de traction
centrale (248) est reliée à un dispositif de tension (252 à 258), que les autres extrémités
des bandes de soutien extérieures (249, 250) sont soutenues dans la région du dispositif
de tension (252 à 258) et que les organes d'espacement sont des étriers en U (259)
fixés aux bandes de soutien (249, 250) et s'engageant par leurs âmes sous la bande
de traction centrale (248), les âmes étant munies de rouleaux (260) et/ou d'éléments
de glissement (261).
22. Support selon la revendication 21, caractérisé par le fait que la bande de traction
centrale (248) est reliée à des bandes de soutien (266, 267) qui forment une unité
structurale avec des étriers en U (265), qu'entre les différents étriers sont prévues
des fentes transversales (268) qui sont plus étroites, plus larges, plus longues,
plus courtes ou aussi larges que les étriers, et que les étriers de la région du dispositif
de tension sont plus hauts, plus bas ou de même hauteur que les étriers qui se raccordent
à l'extrémité commune destinée aux bandes de traction et de soutien.
23. Support selon l'une quelconque des revendications 21 et 22, caractérisé par le
fait que le dispositif de tension est formé d'une équerre (252) avec fente allongée
(251) pour le passage de la bande de traction centrale (248) et d'un coulisseau (257)
réglable transversalement à la bande de traction (248) au moyen d'une tige filetée
(258) ou par un moyen similaire et qui s'applique contre l'un des côtés de l'aile
de l'équerre (252) qui présente la fente allongée (251), que contre l'autre côté de
l'aile s'appuient les bandes de soutien (249, 250) et que des tenons (253, 254) prévus
sur la bande de traction (248) à l'extrémité qui traverse la fente allongée (251)
de l'aile s'appliquent contre des évidements en forme de coin (255, 256) du coulisseau
(257), la tige filetée (258) s'engageant dans un filetage de l'aile courte coudée
à angle droit de l'équerre (252) ou pouvant être actionnée par un excentrique.
24. Support selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'un corps (269) à
peu près en forme de dossier présente une ou plusieurs entailles (270, 271) se dirigeant
de bas en haut dans sa direction longitudinale, que les entailles (270, 271) servent
à recevoir des bandes de traction (272, 273) qui sont fixées par l'une de leurs extrémités
au corps en forme de dossier (269), sont fixées par leur autre extrémité à un dispositif
de tension (274 à 278) et sont soutenues par des organes d'espacement (279) qui sont
de forme creuse en U, trapézoïdale, rectangulaire, circulaire, ou fermée ou ouverte
et sont fixés ou guidés, au côté antérieur ou postérieur ou dans le plan du corps
en forme de dossier (269) ou sont fabriqués d'une seule pièce avec celui-ci ou avec
les bandes de traction (272, 273).
25. Support selon la revendication 24, caractérisé par le fait que le dispositif de
tension est formé d'un coulisseau (278) guidé dans le corps en forme de dossier (269)
transversalement à la direction longitudinale de celui-ci et présentant des évidements
en forme de coin (276, 277) et d'une ou plusieurs tiges filetées (280) traversant
chacune un filetage du corps en forme de dossier (269) et que contre les évidements
en forme de coin (276, 277) s'appliquent des broches (274, 275) des bandes de traction
(272, 273).
26. Support selon la revendication 19, caractérisé par le fait que la plaque (283)
présente à son côté postérieur des rouleaux (284 à 291) disposés avec espacement entre
eux, que des câbles de traction (292, 293) ou des bandes de traction sont fixés chacun
à un des rouleaux (286, 290) ou à la plaque (283), placés en zigzag autour des rouleaux
superposés (285, 286, 284, 287, 289, 290, 288, 291) et de préférence guidés par un
rouleau (287, 291) au bord inférieur de la plaque (283), jusqu'à un dispositif de
tension.
27. Support selon la revendication 11, caractérisé par le fait qu'un ressort en S
(300, 301) ou un ressort à lame (296, 297) s'applique, directement ou par l'intermédiaire
de moyens auxiliaires, aux leviers de genouillère du dispositif de tension (302).
28. Support selon la revendication 18, caractérisé par le fait que sur les rouleaux
des organes d'espacement (24 à 27) est appliqué, ou que par ces rouleaux est guidé,
au lieu d'une bande, un câble, une chaîne ou un élément de traction similaire.