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(11) |
EP 0 018 989 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.06.1982 Patentblatt 1982/25 |
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Anmeldetag: 11.09.1979 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT7900/006 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 8000/556 (03.04.1980 Gazette 1980/07) |
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Behälter für flüssige oder rieselfähige Materialien
Tank for liquid or flowing materials
Reservoir pour materieres liquides ou fluentes
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Benannte Vertragsstaaten: |
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FR |
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Priorität: |
12.09.1978 AT 6572/78
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.11.1980 Patentblatt 1980/24 |
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Anmelder: FOLIENWALZWERK BRÜDER TEICH AKTIENGESELLSCHAFT |
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1120 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- DE WIT, Erik
A-1130 Wien (AT)
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Vertreter: Schmidt-Evers, Jürgen, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Mitscherlich & Partner,
Postfach 33 06 09 80066 München 80066 München (DE) |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Behälter für flüssige oder rieselfähige Materialien,
mit einem das Füllmaterial aufnehmenden, flexiblen Beutel, der von einem formbeständigen
Behältnis umgeben ist, wobei der Beutel an seiner Außenseite mit einer im Bereich
einer Öffnung im Behältnis angeordneten Ausgießeinrichtung dicht verbunden ist und
die den Ausgußkanal der Ausgießeinrichtung umgebende Verbindungszone nahe dem Umfang
des Ausgußkanals vorgesehen ist.
[0002] Bei einem bekannten Behälter dieser Art (US-A-3 119 543) ist die Ausgießeinrichtung
an dem flexiblen Beutel befestigt. Die Ausgießeinrichtung weist einen Halsabschnitt
auf, auf den ein Deckel zum Verschließen des Beutels aufschraubbar ist. Der Beutel
wird dadurch in das Behältnis eingesetzt, daß der Beutel in den Karton eingeführt
wird und dann der Halsabschnitt der Ausgießeinrichtung durch eine entsprechende Öffnung
im Deckel des Kartons geführt wird, wobei eine umlaufende Nut an dem Halsabschnitt
vorgesehen sein kann, hinter die Teile des Randes der Öffnung einrasten können. Dieser
bekannte Behälter weist jedoch den Nachteil auf, daß die Dichtheit des Behälters von
der Güte der Verbindung zwischen dem flexiblen Beutel und der Ausgießeinrichtung abhängt,
weshalb die Werkstoffe für den flexiblen Beutel, die Ausgießeinrichtung und gegebenenfalls
der Klebstoff aufeinander abgestimmt sein müssen, wodurch sich eine Beschränkung bei
der Auswahl des Werkstoffs ergibt. Daher kann nicht immer der für das Füllmaterial
geeignete Werkstoff verwendet werden. Umgekehrt sind für den bekannten Behälter nicht
alle Füllmaterialien verwendbar.
[0003] Es ist Aufgabe der Erfindung, einen umweltfreundlichen Behälter dieser Art so auszubilden,
daß die Abstimmung der Werkstoffe für Beutel, Ausgießeinrichtung und gegebenenfalls
Klebstoff unabhängig vom Füllmaterial erfolgen kann.
[0004] Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der flexible Beutel den Ausgußkanal
an der inneren Seite der Ausgießeinrichtung im flachen Zustand überdeckt.
[0005] Die erfindungsgemäße Art der Verbindung zwischen Beutel und Ausgießeinrichtung ermöglicht
es, daß das Füllmaterial mit der Ausgießeinrichtung bis zur Öffnung des Behälters
nicht in Berührung kommt, so daß der Werkstoff für die Ausgießeinrichtung und der
für den Beutel nach den besonderen Anforderungen, die an diese Teile gestellt werden,
ausgewählt werden können. Die Erfindung gestattet es zum ersten Male, in einfacher
Weise einen Behälter für empfindliches Füllmaterial zu schaffen, der mit einer Ausgießeinrichtung
versehen ist.
[0006] Bei einem vollständig aus Metall bestehenden Behälter (US-A-2 008 084), der somit
einer anderen Gattung zuzuordnen ist, geht im Gegensatz zur Erfindung bei diesem die
Wand unter der Auslauföffnung hindurch.
[0007] Die Erfindung bezieht sich weiter auf die Ausgestaltung der Ausgießeinrichtung sowie
auf ein Verfahren zur Herstellung der neuen Behälter, das dadurch gekennzeichnet ist,
daß bei aus Karton, faltbarem Kunststoff und dergleichen bestehendes Behältnis der
Beutel in Schlauchform an den Mantel des flachgefalteten Zuschnitts für das Behältnis
angebracht und nach dem Auffalten des Behältnisses die Ausgießeinrichtung an der Außenseite
des Beutels, z. B. durch Verkleben, Versiegeln oder dergleichen, dicht mit diesem
verbunden wird.
[0008] In der Zeichnung ist der Behälter gemäß der Erfindung in zwei beispielsweisen Ausführungsformen
dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 und 2 einen Behälter prismatischer Form, in Seitenansicht und Grundriß,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 111-111 in Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 eine Einzelheit,
Fig. 6 und 7 einen Behälter in Kanisterform, in Vorder- und Seitenansicht,
Fig. 8 und 9 die Ausgießeinrichtung , geschnitten, in geschlossenem und geöffneten
Zustand,
Fig. 10 einen Schnitt nach der Linie X-X in Fig. 8 und
Fig. 11 den Behälter vor seiner Auffaltung.
[0009] Ein prismatischer Kartonbehälter 1 trägt an seinem oberen Ende die Ausgießeinrichtung
2. Diese besteht aus einem Deckel 3 mit Flanschen 4, mittels deren die Ausgießeinrichtung
in das obere Ende des Kartonbehälters 1 eingesetzt ist. Die Enden 5 der Flanschen
springen über die Mantelfläche des Behälters 1 vor und weisen eine Nut 6 auf, die
dem umgefalteten Rand 7 des Behälters 1 entgegengerichtet ist. Der Querschnitt dieser
Nut ist so gewählt, daß der umgefaltete Rand 7 darin Platz findet. Die Randkante 8
untergreift nach dem Einschieben der Ausgießeinrichtung 2 eine Stufe 9, so daß die
Ausgießeinrichtung in der Behälteröffnung sicher verankert ist.
[0010] Die Ausgießeinrichtung ist mit einem Kragen 10 versehen in den eine Ausgießtülle
11 drehbar eingesetzt ist. Der hülsenförmige Teil 12 der Tülle weist Vorsprünge 13
auf, mit der die Tülle in einer Ringstufe des Kragens 10 gehalten ist. Zum Einführen
der Tülle weist der Kragen 10 Ausnehmungen 14 auf.
[0011] Der untere Rand der Hülse 12 ist sägezahnartig geformt, so daß mehrere schräglaufende
Schneiden 15 vorhanden sind. Im Bereich des Kragens 10 ist ein im Kartonbehälter 1
enthaltener Beutel 16 aus flexiblem Material mit dem Deckel 3 dicht verbunden, was
z. B. durch Kleben oder Schweißen erfolgen kann. Die Verbindungsstelle 17 weist Ringform
auf und schließt den vom hülsenförmigen Teil 12 der Tülle 11 gebildeten Ausgußkanal
ein.
[0012] Zum Öffnen des Behälters wird die Tülle 11 um 90° gedreht, wie dies in Fig. 2 angedeutet
ist. Dabei läuft jeder Vorsprung 13 an eine Schrägfläche 18 des Kragens 10 auf, so
daß die Tülle gezwungen ist, eine schraubenlinienförmige Bewegung auszuführen. Hierbei
dringen die Spitzen der sägezahnartigen Schneiden 15 des über die Ausgußöffnung flachliegenden
Beutel 16 ein und schneiden eine entsprechend große kreisförmige Öffnung in die Beutelwand.
Fig. 5 zeigt Kragen 10 und Hülse 12 in abgewinkelter Darstellung.
[0013] Gemäß den Fig. 6 bis 11 weist der Behälter 21 Kanisterform auf. Er besteht aus einem
Faltzuschnitt, der nach Verkleben seines Mantels flach gelegt werden kann, wie Fig.
11 zeigt. Am schrägverlaufenden Teil des Kanisters ist eine Ausgießeinrichtung 22
vorgesehen, die mit Nuten 23 den Rand 24 der Behälteröffnung umgreift und dort gegebenenfalls
verklebt ist. Die Ausgießvorrichtung 22 ist mit einer ebenen Fläche 25 versehen, die
durch die Öffnung im Behälter 24 dem Behälterinneren zugewendet ist. Schräg zu dieser
Fläche 25 ist eine Ausgießtülle 26 vorgesehen, in die ein Verschluß 27 mit einem hülsenförmigen
Teil 28 drehbar eingesetzt ist. Der untere Rand 29 dieser Hülse 28 fluchtet im geschlossenen
Zustand der Ausgießeinrichtung mit der Ebene 25. Der von der Hülse 28 gebildete Ausgußkanal
wird von einem Bereich 30 umschlossen, in dem der flexible Beutel 31 mit der Ausgießeinrichtung
dicht verbunden ist. In der Hülse 28 ist eine Öffnung 32 vorgesehen, die als Ausgußöffnung
dient. Die Ausgußtülle 26 weist einen Schnabel 33 auf, um ein gezieltes Ausleeren
zu ermöglichen. Zum Herstellen einer Öffnung im flexiblen Beutel 31 wird der Verschluß
27 und 180° gedreht, wodurch sein unterer Rand 29 als Messer auf die Beutelwand wirkt
und einen mondförmigen Ausschnitt schafft. Die Offenstellung ist in Fig. 9 dargestellt.
[0014] Bei empfindlichem Füllgut ist es zweckmäßig den flexiblen Beutel aus einer Mehrschichtfolie
herzustellen. Die innere Schicht kann aus einem, mit dem Füllgut verträglichen Werkstoff
bestehen und der der äußersten Schicht mit Bedacht auf eine gute Verbindbarkeit mit
dem Material der Ausgießeinrichtung ausgewählt werden. Zwischen diesen Schichten kann
sich eine Sperrschicht oder dergleichen z. B. aus Aluminium und/oder eine Träger-
bzw. Bewahrungsschicht befinden.
[0015] Die Behälter werden vorzugsweise mit eingelegtem Beutel, der bereits mit der Ausgießeinrichtung
dicht verbunden ist, an den Verbraucher geliefert, der den Inhalt durch den offenen
Boden des Beutels einfüllt und den Boden durch Verschweißen oder Verkleben schließt.
Dann wird der Boden des Kartonbehälters gefaltet.
[0016] Obwohl der Behälter im gefalteten Zustand, wie ihn Fig. 11 zeigt, für den Transport
nur wenig Raum benötigt, kann es zweckmäßig sein, Faltkarton mit eingelegtem am Boden
offenen Beutel von der Ausgießeinrichtung getrennt zu transportieren. Der Verbraucher
stellt den Karton auf, setzt die Ausgießeinrichtung ein und verschweißt diese mit
dem Beutel. Dann wird der Behälter, der hierbei am Kopf steht gefüllt und, wie beschrieben,
verschlossen.
[0017] Es ist aber auch möglich, den Faltzuschnitt in flacher Form und den flexiblen Beutel
in Form eines Schlauches zu transportieren, den Zuschnitt aufzufalten und den leeren
Schlauch oder den nur einseitig offenen flexiblen Beutel einzuführen, außen mit der
Ausgießeinrichtung zu versehen und diese gegebenenfalls am Behältnis zu verankern.
Wird die Ausgießeinrichtung vor dem Einsetzen des flexiblen Beutels mit diesem verbunden,
so kann der Beutel im gefüllten Zustand eingesetzt und die Ausgießeinrichtung anschließend
verankert werden. Alternativ zum Einsetzen des leeren oder gefüllten flexiblen Beutels
in das standfeste Behältnis kann dieses auch durch Ummantelung des Beutels z. B. während
des Füllvorganges, gebildet werden.
1. Behälter für flüssige oder rieselfähige Materialien, mit einem das Füllmaterial
aufnehmenden, flexiblen Beutel (16, 31), der von einem formbeständigen Behältnis (1,
21) umgeben ist, wobei der Beutel (16, 31) an seiner Außenseite mit einer im Bereich
einer Öffnung im Behältnis (1, 21) angeordneten Ausgießeinrichtung (2, 22) dicht verbunden
ist und die den Ausgußkanal der Ausgießeinrichtung (2, 22) umgebende Verbindungszone
nahe dem Umfang des Ausgußkanals vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der flexible
Beutel (16, 31) den Ausgußkanal an der inneren Seite der Ausgießeinrichtung (2, 22)
im flachen Zustand überdeckt.
2. Behälter nach Anspruch 1, bei dem im Ausgußkanal der Ausgießeinrichtung (2, 22)
eine mit einer Handhabe versehene Hülse (12) drehbar eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der untere Rand (15) der Hülse (12) sägezahnartig ausgebildet ist und die Hülse
(12) zum Teil entlang einer Schraubenlinie (18) zum Behälterinneren hin geführt ist.
3. Behälter nach Anspruch 1, bei dem im Ausgußkanal der Ausgießeinrichtung (2) eine
mit einer Handhabe versehene Hülse (28) drehbar eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Achse des Ausgußkanals und der darin eingesetzten Hülse (28) schräg zur ebenen
Innenseite der Ausgießeinrichtung (22) steht und der innere, als Messer zum Ausschneiden
einer Ausgußöffnung im Beutel (31) dienende Rand (29) der Hülse in der Geschlossenstellung
parallel zur ebenen Innenseite verläuft.
4. Behälter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehbereich der
Hülse (12; 28) begrenzt ist, um die Trennung des den Ausgußkanal bedeckenden Abschnitts
des flexiblen Beutels (16; 31) nur auf einem Teil des Umfangs des Ausgußkanals vorzunehmen.
5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgießeinrichtung
(2) an mindestens einem Teil ihres Umfangs mit einer axialen, den Randkanten (7) des
Behältnisses (1) entgegengerichtete Nut (6) versehen ist, deren Querschnitt etwa der
doppelten Stärke des Kartons entspricht und deren innere Flanken mit einer nach außen
gerichteten Stufe (9), deren Höhe etwa der Kartonstärke gleich ist, in die Mantelfläche
der Ausgießeinrichtung (2, 22) übergeht.
6. Verfahren zur Herstellung eines Behälters nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß bei aus Karton, faltbarem Kunststoff oder dergleichen bestehenden
Behältnissen der Beutel (16,31) in Schlauchform an den Mantel des flachgefalteten
Zuschnitts für das Behältnis angebracht und nach dem Auffalten des Behältnisses die
Ausgießeinrichtung (2, 22) an der Außenseite des Beutels, z. B. durch Verkleben, Versiegeln
od. dgl., dicht mit diesem verbunden wird.
1. Container for liquid or flowing materials, with a flexible bag (16, 31) receiving
the filling material, which bag is surrounded by a rigid envelope (1, 21), the bag
(16, 31) being connected in a sealed manner on its outer side to a pouring device
(2, 22) located in the region of an opening in the envelope (1, 21) and the connecting
region surraounding the pouring channel of the pouring device (2, 22) is provided
close to the periphery of the pouring channel, characterised by the fact that in the
flat condition, the flexible bag (16, 31) covers the pouring channel on the inner
side of the pouring device (2, 22).
2. Container according to Claim 1, in which in the pouring channel of the pouring
device (2, 22), a sleeve (12) provided with a handle is inserted in a rotary manner,
characterised in that the lower rim (15) of the sleeve (12) is constructed in the
shape of saw-teeth and the sleeve (12) is uided partly along a helical line (18) towards
the inside of the container.
3. Container according to Claim 1, in which in the pouring channel of the pouring
deice (2, 22), a sleeve (28) provided with a handle is inserted in a rotary manner,
characterised in that the axis of the pouring channel and the sleeve (28) inserted
therein are arranged obliquely with respect to the flat inner side of the pouring
device (2, 22) and the inner rim (29) of the sleeve, serving as a cutter for cutting
a pouring opening in the bag (31), extends parallel to the flat inner side, in the
closed position.
4. Container according to Claim 2 or 3, characterised in that the range of rotation
of the sleeve (12, 28) is limited in order to carry out the separation of the secion
of the flexible bag (16, 31) covering the pouring channel, solely on part of the periphery
of the pouring channel.
5. Container according to one of Claims 1 to 4, characterised in that on at least
part of its periphery, the pouring device (2) is provided with an axial groove (6)
arranged in the opposite direction to the edges (7) of the envelope (1), the cross-section
of which groove corresponds approximately to twice the thickness of the cardboard
and the inner sides of which pas with an outwardly directed step (9), the height of
which is approximately equal to the thickness of the cardboard, into the surface of
the pouring device (2, 22).
6. Method for producing a container (1) acording to one of Claims 1 to 5, characterised
in that with envelopes consisting of cardboard, foldable synthetic material or the
like, the bag (16, 31) in the form of a tube is attached to the surface of the flat
folded blank for the envelope and after erecting the envelope, the pouring device
(2, 22) is connected in a sealed manner to the outside of the bag, for example by
sticking, sealing or the like.
1. Récipient pour matières liquides ou ruisselantes, avec un sac souple (16, 31) recevant
la matière de remplissage, qui est entouré par un récipient extérieur ou enveloppe
de forme stable (1,21), le sac (16, 31) étant relié de façon étanche sur sa face extérieur
à un dispositif de versage (2, 22) agencé au voisinage d'une ouverture dans le récipient
extérieur et la zone de liaison entourant le canal de sortie de ce dispositif de versage
(2, 22), caractérisé en ce que le sac souple (16, 31) recouvre le canal de sortie
ou de versage à l'état plat sur la face interne du dispositif de versage (2, 22).
2. Récipient suivant la revandication 1, donc le canal de sortie du dispositif de
versage (2,22) est placé à rotation un manchon (12) mini d'un moyen de prise ou de
manipulation, caractérisé en ce que le bord inférieur (15) du manchon (12) est réalisé
en dents de scie et le manchon (12) est guidé en partie suivant une line hélicoTdale
(18) par rapport à l'intérieur du récipient.
3. Récipient suivant la revendication 1, donc le canal de sortie du dispositif de
versage (2, 22) est placé à rotation un manchon (28) muni d'un moyen de prise ou de
manipulation, caractérisé en ce que l'axe du canal de sortie ou de versage et du manchon
(28) qui y est placé s'étend en oblique par rapport a côté interne plan du dispositif
de versage (2, 22) et le bord interne (29), servant de couteau pour découper ne ouverture
de versage dans le sac (31), du manchon (28) s'étend, en position de fermeture, parallélement
à la face interne plane.
4. Récipient suivant l'une quelconque des revendications 2 ou 3, caractérisé en ce
que la plage de rotation du manchon (12,28) est limitée, pour effectuer la séparation
de la section du sac souple (16, 31) recouvrant le canal de sortie, sur une patie
seulement de la périphérie de ce canal de sortie ou de versage.
5. Récipient suivant l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce
que le dispositif de versage (2) est doté sur au moins une partie de sa périphérie,
d'une rainure axiale (6) dirigée à l'opposé des bords (7) du récipient extérieur ou
enveloppe de forme stable (1), rainure (6) dont la section transversale correspond
approximativement au double de l'épaisseur du carton et dont le flan interne se racorde
par un gradin (9) dirigé vers l'extérieur avec une hauteur aproximativement égale
à l'épaisseur du carton, à la surface d'enveloppe du dispositif de versage (2, 22).
6. Procédé de fabrication d'un récipient (1) suivant l'une quelconque des revendications
1 à 5, caractérisé en ce qu'avec des récipients extérieurs en carton, matière synthétique
pliable, etc, le sac (16, 31) sous forme de boyau est agencé sur la surface d'enveloppe
du flan déplié à plat du récipient extérieur et, après dressage par pliage de ce récipient,
le dispositif de versage (2, 22) est relié de façon étanche à la face extérieure du
sac, par example par collage, scellage, etc.