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EP 0 025 131 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.07.1982 Patentblatt 1982/30 |
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Anmeldetag: 12.08.1980 |
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Betätigungsvorrichtung für einen Drehstangenverschluss
Actuating device for a rotary bar fastening mechanism
Dispositif de commande pour verrou à barre rotative
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
10.09.1979 DE 2936529
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.03.1981 Patentblatt 1981/11 |
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Anmelder: F. HESTERBERG & SÖHNE GmbH & Co. KG |
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D-58256 Ennepetal (DE) |
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Erfinder: |
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- Nieland, Friedhelm
D-5805 Breckerfeld (DE)
- Feinbier, Joachim
D-5800 Hagen 7 (DE)
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Vertreter: Kneissl, Richard, Dr. |
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Patentanwälte
Andrae Flach Haug Kneissl
Bauer Schneider,
Balanstrasse 55 81541 München 81541 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Betätigungsvorrichtung für einen Drehstangenverschluss
für Türen von Lastwagen-Kofferaufbauten, Containern und ähnlichen Transportbehältern
mit einem an einer Grundplatte angelenkten durch Federbelastung in der Schliesstellung
gehaltenen Schwenkhebel zum Drehen der Stangen und mit einem an dem Schwenkhebel schiebbar
angeordneten, durch Federbelastung ständig in der Sperrstellung gehaltenen und in
dieser Stellung in ein Gegenelement an der Grundplatte eingreifenden, auslösbaren
Sperrelement.
[0002] Bei den bisher bekannten Betätigungsvorrichtungen dieser Art (z.B. DE-U-69 26 694)
waren bisher zum Niederhalten des Schwenkhebels und zum Spannen des Sperrelements
gesonderte Federn angeordnet. Da aus Sicherheitsgründen dabei für jede Funktion häufig
zwei Federn verwendet werden, waren also bei den üblichen Verschlüssen vier derartige
Federn vorhanden.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Betätigungsvorrichtung der eingangs
bezeichneten Art so zu vereinfachen, dass die Anzahl der erforderlichen Federn verringert
ist.
[0004] Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass bei einer solchen Betätigungsvorrichtung
sowohl der Schwenkhebel als auch das Sperrelement durch eine einzige, zwischen der
Schwenkachse des Schwenkhebels und dem Sperrelement an der Grundplatte und am Sperrelement
angreifende Zugfeder belastet sind.
[0005] Bei der erfindungsgemässen Ausbildung der Betätigungsvorrichtung ist nur eine einzige
Feder erforderlich, die die beiden Funktionen erfüllt. Auch wenn aus Sicherheitsgründen
als Zugfeder zwei parallele Federelemente nebeneinander vorgesehen werden, sind immerhin
nur zwei und nicht vier Federn erforderlich.
[0006] Aus der FR-A-2397503 ist ein Riegelverschluss mit einem schwenkbaren Handhebel und
einem an diesem angeordneten Sperrhebel bekannt. Dabei sind sowohl der Handhebel als
auch der Sperrhebel durch eine einzige Feder belastet. Die Feder ist als Drehfeder
ausgebildet und so angeordnet, dass sie den Sperrhebel in Schliesstellung und den
Handhebel in Offenstellung drückt. Diese Vorrichtung unterscheidet sich von einem
Drehstangenverschluss mit einer erfindungsgemässen Betätigungsvorrichtung prinzipiell,
u.a. auch durch den verwendeten Federtyp, so dass durch diese Literaturstelle die
erfindungsgemässe Lösung nicht nahegelegt wurde.
[0007] Eine Ausführungsform einer erfindungsgemässen Betätigungsvorrichtung wird nun an
Hand der Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 eine Aufsicht auf die Vorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1 und
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie 111-111 in Fig. 2.
[0008] Bei dieser Betätigungsvorrichtung ist die Grundplatte als Wanne 1 ausgebildet. In
der Wanne 1 ist ein Schwenkhebel 2 angelenkt, wobei die Anlenkung in einfacher Weise
dadurch erfolgt, dass zwei Drehstangen-Zapfen 3 durch entsprechende seitliche Öffnungen
in die Wanne 1 hineinragen und in zwei am Schwenkhebel 2 befestigte Buchsen 4 eingreifen,
mit welchen sie drehfest verbunden sind. Beilagscheiben 5 sorgen dafür, dass der Schwenkhebel
2 in der Wanne 1 in mittiger Lage gehalten wird. Auf der Unterseite des Schwenkhebels
2 ist als Sperrelement ein schiebbarer Riegel 6 angeordnet. Die Verschiebbarkeit des
Riegels 6 wird dadurch erreicht, dass er mit drei Langlöchern 7 ausgerüstet ist, durch
welche Nieten 8 hindurchgehen, die am Schwenkhebel 2 befestigt sind. Die Nieten 8
weisen einen Kopf 9 auf, der etwas breiter ist als das Langloch 7, um den Riegel 6
am Schwenkhebel 2 zu halten. Ein rechtwinklig abgebogener Ansatz 10 des Riegels 6
ragt durch eine Öffnung 11 im Schwenkhebel 2 hindurch und dient zur Betätigung des
Riegels 6. In seiner Mitte hat der Riegel 6 eine Ausnehmung 12, deren Sperrkante in
Sperrstellung des Riegels 6 einen Kopf 13 eines am Boden der Wanne 1 befestigten pilzförmigen
Gegenelements 14 hintergreift. Der Schwenkhebel 2 besitzt ausserdem ein Zylinderschloss
15 mit einer Sperrnase 16, die in der Sperrstellung an einem Ansatz 17 am Riegel 6
anliegt, so dass eine Bewegung des Riegels 6 blockiert ist.
[0009] Am Boden der Wanne 1 ist eine Öse 18 befestigt, während eine weitere Öse 19 am Riegel
6 angeordnet ist. Zwischen den Ösen 18 und 19 spannt sich eine Zugfeder 20.
[0010] Die Feder 20 erfüllt gemäss der Erfindung gleichzeitig zwei Funktionen. Sie hält
den Riegel 6 in Sperrstellung und auch den Schwenkhebel 2 in der eingeschwenkten Lage.
Wird der Schwenkhebel 2 zur Betätigung des Drehstangenverschlusses ausgeschwenkt,
so wird die Feder 20 stärker gespannt, so dass er beim Loslassen des Schwenkhebels
2 durch die Feder 20 zurückgezogen wird, wobei der Riegel 6 mit einer Kante am Kopf
13 des pilzförmigen Gegenelements 14 abläuft und dabei entgegen der Wirkung der Feder
20 zurückgeschoben wird und nach beendetem Zurückschlagen des Schwenkhebels 2 wieder
in Einraststellung gezogen wird.
[0011] Nach dem Einbau der Betätigungsvorrichtung können Drehstangen mit den Zapfen 3 verbunden
werden. Es ist jedoch auch möglich den Schwenkhebel 2 direkt mit Hilfe solcher Drehstangen
schwenkbar zu lagern, wobei die Enden der Drehstangen unmittelbar in den Buchsen 4
befestigt werden.
1. Betätigungsvorrichtung für einen Drehstangenverschluss für Türen von Lastwagen-Kofferaufbauten,
Containern und ähnlichen Transportbehältern mit einem an einer Grundplatte (1) angelenkten
durch Federbelastung in der Schliessstellung gehaltenen Schwenkhebel (2) zum Drehen
der Stangen (3) und mit einem an dem Schwenkhebel schiebbar angeordneten, durch Federbelastung
ständig in der Sperrstellung gehaltenen und in dieser Stellung in ein Gegenelement
(14) an der Grundplatte (1) eingreifenden, auslösbaren Sperrelement (6), dadurch gekennzeichnet,
dass sowohl der Schwenkhebel (2) als auch das Sperrelement (6) durch eine einzige,
zwischen der Schwenkachse (3) des Schwenkhebels (2) und dem Sperrelement (6) an der
Grundplatte (1) und am Sperrelement (6) angreifende Zugfeder (20) belastet sind.
2. Betätigungvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugfeder
(20) durch zwei parallel nebeneinander angeordnete Federelemente gebildet ist.
1. Actuating device for a rotary bar lock for doors of goods compartments in lorries,
container vehicles and similar transport containers, the lock having a lever (2) which
is pivotally mounted to a baseplate (1) and which is held in a closed position by
spring loading and which serves to rotate the lock bars (3), a releaseable locking
element (6) being displaceably mounted on the pivot lever and continuously urged to
a locked position by spring loading, in which position the element (6) engages a corresponding
element (14) on the baseplate (1), characterized in that both the pivot lever (2)
and the locking element (6) are loaded by a single tension spring (2) acting on the
baseplate (1) and on the locking element (6) and positioned between the pivot mounting
of the lever (2) and the locking element (6).
2. Actuating device in accordance with Claim 1, characterized in that the tension
spring (20) is formed by two parallel spring elements.
1. Dispositif de manoeuvre pour une fermeture à espagnolette pour les portes des coffres
de camions, conteneurs et réservoirs analogues de transport, comprenant un levier
pivotant (2) articulé à une plaque de base (1) maintenu en position fermée par un
ressort pour faire tourner les barres (3) et un élément de blocage (6) disposé pour
coulisser contre le levier pivotant et maintenu constamment en position de blocage
par un ressort et dans cette position s'accrochant à un contre-élément (14) sur la
plaque de base (1) et pouvant se libérer de celui-ci, caractérisé par le fait que
le levier pivotant (2) aussi bien que le verrou de blocage (6) sont rappelés par un
seul ressort de traction (20) placé entre l'axe de pivotement (3) du levier pivotant
(2) et le contreélément (14) contre la plaque de base (1) et agissant sur le verrou
de blocage (6).
2. Dispositif de manoeuvre selon la Revendication 1, caractérisé par le fait que le
ressort de traction (20) est constitué de deux éléments de ressort disposés parallèlement
l'un à côté de l'autre.

