[0001] Die Erfindung betrifft einen Schalldämpfer für Kolben-Flugmotoren mit inneren Lochblechen
und mindestens einem rohrförmigen Anschlussstutzen zum Anschluss an eine Abgasleitung,
der einen rechteckigen Querschnitt mit in Durchströmrichtung sich ändernder Konfiguration
aufweist, in dem die den langen Seiten des Rechtecks zugeordneten vorderen und hinteren
Aussenbleche in Durchströmrichtung zueinander bis zu einer schlitzartigen Austrittsöffnung
konvergieren und die den kürzeren Seiten des Rechteckes zugeordneten seitlichen Abschlussbleche
in Durchströmrichtung zueinander bis zur schlitzartigen Austrittsöffnung divergieren.
Die Erfindung geht damit aus von der GB-A-278 857, in der ein Schalldämpfer mit paarweise
gegenüberliegenden konvergierenden und divergierenden Aussenblechen beschrieben ist.
Diese Konfiguration eines Schalldämpfers wurde gewählt, um die bis zur schlitzartigen
Austrittsöffnung konvergierenden Bleche federnd ausbilden zu können, so dass im Bereich
der Austrittsöffnung eine Art Rückschlagventil gebildet wird. Im Rahmen der Erfindung
wird diese bekannte Konfiguration eines Schalldämpfers zu einem anderen Zweck als
Ausgangspunkt ausgewählt.
[0002] Propeller-Flugzeuge mit Kolben-Flugmotorenantrieb, die in der Hauptsache als private
Reise-und Sportflugzeuge Verwendung finden, haben normalerweise.keine Schalldämpfer.
Die behördlich festgesetzten Lärmgrenzwerte machen es daher erforderlich, die Motoren
so auszulegen, dass der Auspufflärm diese Grenzwerte nicht übersteigt. Man hat also
keine freie Hand, die Ventilzeiten und die Drehzahl im Hinblick auf eine mögliche
Höchstleistung des Motors zu optimieren. Letztlich führen die behördlichen Vorschriften
über Lärmgrenzwerte zu einer Art Drosselung der Flugmotoren, solange sie ohne Schalldämpfer
arbeiten. Andererseits bedeuten jedoch ein Schalldämpfer stets einen gewissen Leistungsverlust.
[0003] Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, einen Schalldämpfer für Kolben-Flugmotoren
zu schaffen, der den Lärmpegel herabsetzt, ohne die drehzahlabhängige Leistung des
Flugmotors zu beeinträchtigen. Die Lösung dieser Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden
Teil des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale a) und b) erzielt. Hierbei wird im
Rahmen der Erfindung die äussere Gestaltung eines bekannten Schalldämpfers benutzt,
der einen rechteckigen Querschnitt mit in Durchströmrichtung sich ändernder Konfiguration
besitzt. Durch die Divergenz der seitlichen Abschlussbleche, die graduell grösser
ist als die Konvergenz der die langen Seiten des Querschnitt-Rechteckes darstellenden
vorderen und hinteren Aussenbleche, werden die Oberflächen der konvergierenden Aussenbleche
bis zur schlitzartigen Austrittsöffnung stark vergrössert, ohne dass die Querschnittsfläche
des Innenraumes des Schalldämpfers in Durchströmrichtung zunehmen muss. Dies ist eine
Voraussetzung zur Lösung der gestellten Aufgabe durch die Merkmale a) und b), durch
die innerhalb der sich in Durchströmrichtung verbreiternden Aussenbleche Kühlkammern
geschaffen werden, in die die Abgase über parallel zu den Aussenblechen verlaufende
Lochbleche einströmen. Da an den Aussenblechen der Propellerwind vorbeistreicht, erfahren
die Abgase innerhalb der Kühlkammern vor ihrem Austritt eine Abkühlung, die von einer
Volumenabnahme begleitet ist. Diese Volumenabnahme ist der neuartige Effekt des Schalldämpfers
gemäss der Erfindung, denn sie übt einen gewissen Sog auf die pulsierenden Schallwellen
am Eingang des Schalldämpfers aus und wirkt insoweit glättend.
[0004] Es wird empfohlen, zwischen dem Bereich der Abkühlkammern und dem Anschlussstutzen
eine von den Aussen- und Abschlussblechen umgrenzte Wirbelkammer vorzusehen, in der
ein sich zwischen den seitlichen Abschlussblechen verlaufender leistenartiger Prallwinkel
angeordnet ist. Dieser Prallwinkel wirkt als Reflexionsfläche für Schallwellen und
zugleich zur Umlenkung und Aufteilung des Abgasstromes, um die Geschwindigkeitskomponente
des Abgasstromes herabzusetzen und zu begünstigen, dass die Abgase in möglichst alle
Löcher in den sich im wesentlichen in Strömungsrichtung erstreckenden Lochblechen
eintreten.
[0005] Soweit bisher beschrieben, sind die divergierenden seitlichen Abschlussbleche, an
denen ebenfalls der Propellerwind vorbeistreicht, nur im Bereich der Wirbelkammer
und der Stirnseiten der beiden vorerwähnten Abkühlkammern für den Kühleffekt ausgenutzt.
Durch die Merkmale des Patentanspruches 3 wird erreicht, dass Teilströme der Abgase
auch im Bereich der schmalen seitlichen Abschlussflächen des Schalldämpfers der Kühlung
durch vorbeistreichende Luft unterworfen werden.
[0006] Eine weitere Verbesserung des Kühleffekts ergibt sich, wenn der Schalldämpfer nach
Patentanspruch 4 von einem im Bereich der seitlichen Abschlussbleche offenen Kühlschlitze
durchzogen ist, der den Eintritt von Aussenluft in das Innere des Schalldämpfers erlaubt
und dessen sich bis in die schlitzartige Austrittsöffnung erstreckenden Seitenwände
von den Abgasen umspült sind. Die Abgase werden bei dieser Ausführungsform nicht nur
durch Wärmeübergang über die konvergierenden Aussenbleche, sondern auch durch Wärmeübergang
an den Wandungen des Kühlschlitzes gekühlt.
[0007] Der Querschnitt der schlitzartigen Austrittsöffnung für die Abgase soll etwa so gross
sein wie der Querschnitt des Anschlussstutzens. Dies besagt, dass eine Expansion der
Abgase innerhalb des Schalldämpfers nicht angestrebt wird, da ja durch starke Kühlung
eine Volumenabnahme der Abgase erzielt wird. Wegen der Volumenabnahme der Abgase kann
die schlitzartige Austrittsöffnung im Querschnitt sogar kleiner sein als derjenige
des Anschlussstutzens.
[0008] Die Querschnittssumme der Löcher in den Lochblechen ist zweckmässig grösser als der
Querschnitt des einlassseitigen Anschlussstutzens, um innerhalb des Schalldämpfers
möglichst keinen Rückstau an Abgasen zu erhalten.
[0009] Die vorderen und hinteren Aussenbleche schliessen zweckmässig einen Konvergenzwinkel
von 12° und die seitlichen Abschlussbleche einen Divergenzwinkel von 40° ein.
[0010] Wie bei Wärmeaustauschern an sich bekannt, können die von der Kühlluft, d.h. dem
Propellerwind bestrichenen Bleche mit aufgesetzten Stegblechen versehen werden, um
die wärmeübertragenden Flächen zu vergrössern und die Kühlluft zu führen.
[0011] In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele eines Schalldämpfers gemäss der Erfindung
dargestellt, und zwar zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein vorderes Aussenblech einer Ausführungsform, das Aussenblech
teilweise weggeschnitten,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt nach der Linie H-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht ähnlich Fig. 1 einer anderen Ausführungsform,
. Fig. 4 einen Längsschnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 eine Draufsicht ähnlich Fig. 1 einer dritten Ausführungsform mit innerem Kühlschlitz
teilweise im Längsschnitt nach der Linie V-V in Fig. 6,
Fig. 6 eine Seitenansicht von Fig. 5 und
Fig. 7 eine Ansicht von Fig. 5 von unten.
[0012] Ein Schalldämpfer gemäss der Erfindung besteht bei allen Ausführungsbeispielen aus
einem rohrförmigen Anschlussstutzen 1 zum Anschluss des Schalldämpfers an eine Abgasleitung,
einem rechteckigen bzw. quadratischen Übergangsflansch 2 als Anschluss für weitere
Aussenwandungsteile des Schalldämpfers, die einen rechteckigen Querschnitt eines Innenraumes
ergeben. Diese Aussenwandungsteile bestehen aus vorderen und hinteren Aussenblechen
3 und 4, die unter einem Winkel von etwa 12° konvergieren, wie Fig. 2 zeigt, sowie
aus schmaleren seitlichen Abschlussblechen 5 und 6, die in Strömungsrichtung divergieren
und einen Divergenzwinkel von etwa 40° einschliessen. Die konvergierenden Aussenbleche
3 und 4 sind in ihrer Länge so bemessen, dass sie eine schlitzartige Austrittsöffnung
7 ergeben. Die Länge der schlitzartigen Austrittsöffnung 7 ergibt sich aus der Divergenz
der seitlichen Abschlussbleche 5 und 6, und es ist durch diese Abmessungsverhältnisse
sichergestellt, dass der Querschnitt der schlitzartigen Austrittsöffnung 7 etwa so
gross ist wie der Querschnitt des einlassseitigen Anschlussstutzens 1.
[0013] Wie der Längsschnitt nach Fig. 2 zeigt, verlaufen parallel zu und im Abstand von
den zueinander konvergierenden vorderen und hinteren Aussenblechen 3, 4 ebenso konvergierende
Lochbleche 8 und 9, die einströmseitig mit zu den Aussenblechen 3, 4 verlaufenden
Abkantungen 8a und 9a versehen sind, so dass jedes Lochblech mit einer Abkantung,
einem vorderen bzw. hinteren Aussenblech und Bereichen der seitlichen, zueinander
divergierenden Abschlussbleche eine Kühlkammer 10 bzw. 11 bildet. Jede Kühlkammer
läuft in die schlitzartige Austrittsöffnung 7 aus. Die Lochbleche 8 und 9 können im
Bereich derAustrittsöffnung 7 zusammengeführt sein, jedoch können sie auch noch einen
schmalen anteiligen Schlitz der Austrittsöffnung 7 frei lassen.
[0014] Zwischen dem Bereich der Kühlkammern 10, 11 und dem Anschlussstutzen 1 ist eine von
den Aussen- und Abschlussblechen 3 bis 6 umgrenzte Wirbelkammer 12 vorgesehen, in
der ein sich zwischen den seitlichen Abschlussblechen 5,6 verlaufender leistenartiger
Prallwinkel 13 angeordnet ist.
[0015] Der bisher beschriebene Aufbau des Schalldämpfers gemäss der Erfindung trifft für
alle Ausführungsbeispiele zu. Dies gilt auch für den Verlauf der Abgasströmung, die
in Anlehnung an Fig. 1 und 2 wie folgt beschrieben wird:
Die über den Anschlussstutzen 1 und den Übergangsflansch 2 einströmenden Abgase treffen
zunächst auf den leistenförmigen Prallwinkel 13 und werden hierdurch in der Wirbelkammer
12 verwirbelt. Der Prallwinkel 13 hat zusätzlich die Wirkung, eine Schalldämpfung
durch Reflexion herbeizuführen. Die Abgase treten dann in den sich verengenden Zwischenraum
14 zwischen den Kühlkammern 10 und 11 ein und werden über die Löcher 15 der Lochbleche
8 und 9 von den Kühlkammern 10. und 11 aufgenommen. In der rechten Hälfte von Fig.
1 ist dargestellt, dass die Abgase von unterhalb des Lochbleches 8 durch die Löcher
15 in die Kühlkammer 10 in Pfeilrichtung eintreten, da in der rechten Hälfte von Fig.
1 das vordere Aussenblech 3 teilweise weggeschnitten dargestellt ist. Der sich verengende
Zwischenraum 14 fördert das Übertreten der Abgase in die Kühlkammern 10, 11, wogegen
die Divergenz der seitlichen Abschlussbleche 5,6 eine Ausweitung des Abgasstromes
in Längsrichtung der schlitzartigen Austrittsöffnung 7 begünstigt. Wesentlich ist,
dass die Abgase innerhalb der Kühlkammern 10, 11 an den vom Propellerwind beaufschlagten
breiter werdenden Aussenblechen 3, 4 vorbeistreichen und dadurch gekühlt werden.
[0016] Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 sind die ebenfalls vom Propellerwind beaufschlagten
seitlichen Abschlussbleche 5, 6 zwar ebenfalls von innen von Abgasen beaufschlagt,
jedoch ist die Oberfläche der seitlichen Abschlussbleche 5, 6 verhältnismässig klein.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 sind daher ausserhalb der seitlichen Abschlussbleche
5, 6 Abkühlhauben 16 und 17 vorgesehen, deren kanalartige Innenräume über Löcher 18
im oberen Bereich der Abschlussbleche 5, 6 mitderWirbelkammer 12 in Verbindung stehen.
Im unteren Bereich stehen die Innenräume der Abkühlhauben 16, 17 über Löcher 19 auch
mit den beiden Kühlkammern 10, 11 in Verbindung, so dass zwei Teilströme aus der Wirbelkammer
12 in die Abkühlhauben und von dort in die unten offenen Abkühlkammern 10, 11 gehen.
Der Strömungsverlauf der Abgase ist in Fig. 3 durch Pfeile dargestellt, und zwar in
der rechten Zeichnungshälfte, in der das vordere Aussenblech 3 sowie eine Seitenwand
der Abkühlhaube 16 weggeschnitten sind. In der Schnittdarstellung nach Fig. 4 erkennt
man den Eintritt von Stromfäden durch die Löcher 19 in den Randbereichen des seitlichen
Abschlussbleches 5 in die Kühlkammern 10 und 11. Im unteren Bereich von Fig. 4 ist
ein Teil der Abkühlhaube 17 in Ansicht erkennbar.
[0017] Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 bis 7 entspricht im wesentlichen dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1 und 2. Die Abweichung besteht in einem inneren Kühlschlitz 22, der einströmseitig
von dem leistenförmigen Prallwinkel 13 begrenzt ist, an dem sich ein Paar von zueinander
parallelen Wänden 20 und 21 anschliesst. Diese Wände 20, 21 erstrecken sich durch
den sich verengenden Zwischenraum 14 (Fig. 2) zwischen den seitlichen Kühlkammern
10,11 bis in den Bereich der Austrittsöffnung 7. Wie aus der Ansicht auf die Austrittsöffnung
nach Fig. 7 hervorgeht, liegt derAustrittsschlitz 23 für den Kühlschlitz 22 zwischen
den partiellen Austrittsschlitzen 24, 25 der Kühlkammern 10, 11. Der Kühlschlitz 22
ist seitlich zum Eintritt von Kühlluft dadurch offen, dass die seitlichen Abschlussbleche
5, 6 über den Abstand der Wände 20, 21 geöffnet sind, wie aus der Schnittdarstellung
nach Fig. 5, rechte Hälfte, hervorgeht. Hier ist auch mit gestrichelt eingezeichneten
Pfeilen die Richtung der einströmenden Kühlluft dargestellt, wogegen in allen anderen
Figuren die durchgezogenen Pfeile die Strömungsrichtung von Abgasen bedeuten.
[0018] Wie aus Fig. 5 und 6 hervorgeht, sind auf die seitlichen Abschlussbleche 5, 6 beiderseits
des Kühlschlitzes 22 je ein Paar von Stegblechen 26,27 aufgesetzt, die nicht nur die
wärmeübertragenden Flächen zur Verbesserung des Kühleffekts vergrössern, sondern auch
zur Führung der Kühlluft dienen. Wie Fig. 6 zeigt, verläuft ein Paar von Stegblechen
27 in Strömungsrichtung derart geneigt zueinander, dass der von oben kommende Kühlluftstrom
durch Verengung eines Strömungskanals in den Kühlschlitz 22 hineingezwungen wird.
[0019] Amtliche Schallpegelmessungen nach den Richtlinien des LBA 11/144-606.4/75 für das
Flugzeug D-EHFM haben in vier Messflügen ergeben, dass der Schallpegel von durchschnittlich
76dB (A), gemessen ohne Schalldämpfer, sich bei Einsatz von Schalldämpfern gemäss
der Erfindung verringert auf durchschnittlich 72dB (A). Gleichzeitig wurde festgestellt,
dass die max. Motordrehzahl von normal 2 700 U/min bei Einsatz von Schalldämpfern
gemäss der Erfindung um 150U/min anstieg und wieder zurückgenommen werden musste.
Dies ist ein Beweis dafür, dass durch den Schalldämpfer gemäss der Erfindung nicht
nur der Schallpegel herabgesetzt wird, sondern überraschenderweise die Motordrehzahl
und damit die Motorleistung anstiegen.
1. Schalldämpfer für Kolben-Flugmotoren mit inneren Lochblechen und mindestens einem
rohrförmigen Anschlussstutzen zum Anschluss an eine Abgasleitung, der einen rechteckigen
Querschnitt mit in Durchströmrichtung sich ändernder Konfiguration, in dem die den
langen Seiten des Rechtecks zugeordneten vorderen und hinteren Aussenbleche (3, 4)
in Durchströmrichtung zueinander bis zu einer schlitzartigen Austrittsöffnung (7)
konvergieren und die den kürzeren Seiten des Rechtecks zugeordneten seitlichen Abschlussbleche
(5, 6) in
' Durchströmrichtung von einander bis zur schlitzartigen Austrittsöffnung divergieren,
gekennzeichnet durch:
a) parallel zu und im Abstand von den zueinander konvergierenden vorderen und hinteren
Aussenblechen (3,4) verlaufende, konvergierende Lochbleche (8, 9) mit einströmseitigen,
bis zu den konvergierenden Aussenblechen verlaufenden Abkantungen (8a, 9a), so dass
jedes Lochblech mit einer Abkantung, einem vorderen bzw. hinteren Aussenblech (3,
4) und Bereichen der seitlichen voneinander divergierenden Abschlussbleche (5, 6)
eine in die schlitzartige Austrittsöffnung (7) offen auslaufende Kühlkammer (10, 11)
bilden,
b) die die Abgase aus dem sich verengenden Zwischenraum (14) zwischen den konvergierenden
Lochblechen (8, 9) über deren Löcher (15) aufnehmen und im Bereich der schlitzartigen
Austrittsöffnung austreten lassen, wobei die Abgase nach ihrer Umlenkung in die Kühlkammern
(10,11) an den Aussen- und seitlichen Abschlussblechen vorbeistreichen, die mindestens
teilweise von dem Propellerwind beaufschlagt sind.
2. Schalldämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Bereich
der Kühlkammern (10, 11) und dem Anschlussstutzen (1) eine von den Aussen- und Abschlussblechen
umgrenzte
a) Wirbelkammer (12) vorgesehen ist, in der ein sich zwischen den seitlichen Abschlussblechen
(5, 6) verlaufender leistenartiger
b) Prallwinkel (13) angeordnet ist.
3. Schalldämpfer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ausserhalb der
seitlichen Abschlussbleche (5, 6)
a) Abkühlhauben (16, 17) vorgesehen sind, deren kanalartigen Innenräume über
b) Löcher (18, 19) in den seitlichen Abschlussblechen sowohl mit der Wirbelkammer
(12) als auch mit den beiden Kühlkammern (10, 11) in Verbindung stehen,
c) so dass zwei Teilströme der Abgase aus der Wirbelkammer in die Abkühlhauben und
von dort in die offenen Kühlkammern geleitet sind.
4. Schalldämpfer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den Prallwinkel
(13) ein Paar von zueinander parallelen Wänden (20,21) angeschlossen ist, die einen
in dem sich verengenden Zwischenraum (14) zwischen den Kühlkammern (10, 11) verlaufenden
a) Kühlschlitz (22) bilden, der im Bereich der seitlichen Abschlussbleche zum Eintritt
der Aussenluft offen ist und in
b) eine eigene schlitzartige Austrittsöffnung (23) ausläuft.
5. Schalldämpfer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Querschnitt der schlitzartigen Austrittsöffnung (7) für die Abgase etwa so
gross ist wie der Querschnitt des Anschlussstutzens (1).
6. Schalldämpfer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittssumme
der Löcher (15) in den Lochblechen (8,9) grösser ist als der Querschnitt des Anschlussstutzens
(1).
7. Schalldämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vorderen und hinteren
Aussenbleche <3,4) einen Konvergenzwinkel von etwa 12° und die seitlichen Abschlussbleche
(5, 6) einen Divergenzwinkel von etwa 40° einschliessen.
8. Schalldämpfer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch auf die von Kühlluft bestrichenen Bleche (5, 6) aufgesetzte Stegbleche (26,
27) zur Vergrösserung der wärmeübertragenden Flächen und zur Führung der Kühlluft.
1. Silencer for piston engine of an aircraft having inner perforated sheets and at
least one tubular joining sleeve for connection to an exhaust gas duct having a rectangular
cross section with a configuration varying in flow direction in which the forward
and rearward outer sheets (3, 4) associated which the long sides of the rectangle
converge in the flow direction towards each other down to a slot like outlet opening
(17) and the lateral terminal sheets (5, 6) associated with the shorter sides of the
rectangle diverge in the flow direction toward each other to the slot like outlet
opening, characterized by:
a) converging perforated sheets (8, 9) extending parallel to the converging forward
and rearward outer sheets (3, 4) being spaced therefrom and having folded portions
(8a, 9a) at the inflow side and extending up to the outer sheets so that each perforated
sheet forms with a folded portion, a forward or rearward outer sheet (3, 4), and regions
of the lateral diverging terminal sheets (5, 6) a cooling chamber (10, 11) opening
into and terminating at the slot like outlet opening (7),
b) said cooling chamber receiving the exhaust gases from the narrowing intermediate
chamber (14) between the converging perforated sheets (8, 9) over their holes and
allowing them to escape in the region of the slot like outlet opening, wherein the
exhaust gases after their deviation into the cooling chambers (10, 11) pass along
the outer and lateral terminal sheets which are contacted at least partially by the
propeller wind.
2. Silencer according to claim 1, characterized in that between the region of the
cooling chambers (10, 11) and the joining sleeve (1) and delimited by the outer and
terminal sheets
a) a vortex chamber (12) is provided in which is arranged between the lateral terminal
sheets (5,6)
b) a ledge type baffle angle piece (13).
3. Silencer according to claim 1 or 2, characterized in that outside the lateral terminal
sheets (5, 6)
a) cooling hoods (16, 17) are provided whose canal like inner chambers are connected
over
b) holes (18, 19) in the lateral terminal sheets with the vortex chamber (12) as well
as with the two cooling chambers (10, 11),
c) so that two partial flows of the exhaust gases are conducted from the vortex chamber
into the cooling hoods and therefrom into the open cooling chambers.
4. Silencer according to claim 1 or 2, characterized in that a pir of parallel walls
(20, 21) are connected to the baffle angle piece (13) and from a cooling slot (22)
extending in the narrowing intermediate chamber (14) between the cooling chambers
(10, 11),
a) said cooling slot (22) being open in the region of the lateral terminal sheets
for entrance of outside air and
b) terminating in its own slot like exit opening (23).
5. Silencer according to one or more of the preceding claims, characterized in that
the cross sectional area of the slot like outlet opening (7) for 'the exhaust gases is approximately the same as the cross sectional area of the joining
sleeve (1).
6. Silencer according to claim 5, characterized in that the sum of the cross sectional
area of the holes (15) in the perforated sheets (8, 9) is greater than the cross sectional
area of the joining sleeve (1).
7. Silencer according to claim 1, characterized in that the forward and rearward outer
sheets (3,4) converge at an angle of about 12° and the lateral terminal sheets (5,
6) diverge at an angle of about 40°.
8. Silencer according to one or more of the preceding claims, characterized in that
sheet metal ribs (26, 27) are located on the sheets (5, 6) contacted by cooling air
to enlarge the heat transfer surfaces and to guide the cooling air.
1. Pot d'échappement pour moteur à pistons d'un avion comportant des tôles intérieures
perfore'es et au moins un manchon tubulaire de raccordement à un conduit de gaz d'échappement,
et ayant: une section transversale rectangulaire d'une configuration variant dans
le sens de l'écoulement et dans laquelle les tôles extérieures avant et arrière (3,
4) associées aux longs côtés du rectangle convergent l'une vers l'autre dans le sens
de l'écoulement jusqu'à une ouverture de sortie (7) en forme de fente, tandis que
les tôles latérales de fermeture (5, 6) associées aux petits côtés du rectangle divergent
l'une par rapport à l'autre dans le sens de l'écoulement jusqu'à l'ouverture de sortie
en forme de fente, caractérisé par:
a) des tôles perforées convergentes (8, 9) écartées parallèlement des tôles extérieures
avant et arrière (3, 4), convergeant l'une vers l'autre et comportant des rebords
(8a, 9a) situées du côté de l'admission et s'étendant vers ces tôles extérieures convergentes
de telle sorte qu'avec un rebord, une tôle extérieure avant ou arrière (3, 4) et des
zones des tôles latérales de fermeture (5, 6) divergeant l'une par rapport à l'autre,
chaque tôle perforée forme une chambre de refroidissement (10, 11) ouverte et débouchant
dans l'ouverture de sortie (7) en forme de fente,
b) cette chambre de refroidissement recevant les gaz d'échappement venant de la chambre
intermédiaire (14) allant en se rétrécissant entre les tôles perforées convergentes
(8, 9) et à travers les trous (15) pratiqués dans ces dernières, pour les laisser
s'échapper dans la zone de l'ouverture de sortie en forme de fente si bien que, après
avoir été déviés dans les chambres de refroidissement (10, 11), les gaz d'échappement
passent le long des tôles extérieures et latérales de fermeture, lesquelles entrent
en contact avec le souffle de l'hélice.
2. Pot d'échappement suivant la revendication 1, caractérisé en ce que, entre la zone
des chambres de refroidissement (10, 11) et le manchon de raccordement (1), est délimitée,
par les tôles extérieures et de fermeture:
a) une chambre de tourbillonnement (12) dans laquelle est située; entre les tôles
latérales de fermeture (5, 6):
b) une pièce angulaire (13) du type à baguette formant chicane.
3. Pot d'échappement suivant la revendication 1 et 2, caractérisé en ce que, à l'extérieur
des tôles latérales de fermeture (5, 6), sont prévues:
a) des hottes de refroidissement (16, 17) dont les chambres intérieures en forme de
canaux sont reliées
b) par des trous (18,19) pratiqués dans les tôles latérales de fermeture, avec la
chambre de tourbillonnement (12), ainsi qu'avec les deux chambres de refroidissement
(10, 11), de telle sorte que,
c) deux courants partiels des gaz d'échappement soient acheminés de la chambre de
tourbil- tonhement dans les hottes de refroidissement et de là, dans les chambres
de refroidissement ouvertes.
4. Pot d'échappement suivant la revendication 1 et 2, caractérisé en ce que deux parois
parallèles (20, 21) sont assemblées à la pièce angulaire (13) formant chicane, ces
parois formant une fente de refroidissement (22) s'étendant dans la chambre (14) intermédiaire
allant en se rétrécissant entre les chambres de refroidissement (10, 11),
a) cette fente de refroidissement (22) étant ouverte dans la zone des tôles latérales
de fermeture pour permettre la pénétration de l'air extérieur, tandis que
b) elle se termine en une ouverture de sortie (23) en forme de fente.
5. Pot d'échappement suivant une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé
en ce que l'ouverture de sortie (7) en forme de fente pour les gaz d'échappement a
une section transversale à peu près aussi grande que celle du manchon de raccordement
(1).
6. Pot d'échappement suivant la revendication 5, caractérisé en ce que la somme des
sections transversales des trous (15) pratiqués dans les tôles perforées (8, 9) est
supérieure à celle du manchon de raccordement (1).
7. Pot d'échappement suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les tôles extérieures
avant et arrière (3, 4) ont un angle de convergence d'environ 12°, tandis que les
tôles latérales de fermeture (5, 6) ont un angle de divergence d'environ 40°.
8. Pot d'échappement suivant une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé
en ce que des ailettes (26, 27) sont fixées sur les tôles (5, 6) entrant en contact
avec l'air de refroidissement afin d'accroître les surfaces de transfert de chaleur
et de guider cet air de refroidissement.