[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Lagerung radioaktiver Substanzen mit
einer Mehrzahl einen Korrosionsschutzmantel aufweisenden, gleichen Innenbehältern
(Modulen) zur Aufnahme der radioaktiven Substanzen, insbesondere mehrerer bestrahlter
Brennstäbe, welche Innenbehälter in im wesentlichen in dichter Packung zu einem Behälterpaket
zusammengestellt sind, und mit einem die Behälter im Paket zusammenhaltenden und das
Paket umgebenden Mantel.
[0002] Eine solche Anordnung ist mit der Patentanmeldung
P 3
0 o5 466 vorgeschlagen worden. Der Mantel ist dort aus einzelnen zur Erstreckungsrichtung
der Innenbehälter parallelen Bausteinen zusammengesetzt, die gegeneinander beweglich
angeordnet sind oder kraft- und/oder formschlüssig miteinander vereinigt sind, z.B.
durch Verkleben oder durch Nut- und Federeingriff. Der Querschnitt der einzelnen Bausteine
ist im Vergleich zum Behälterquerschnitt sehr klein.
[0003] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung der vorstehend genannten
Art zu schaffen, bei der der Mantel einen einfacheren Aufbau unter gleichzeitiger
Erhöhung der mechanischen Festigkeit der Vorrichtung aufweist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Mantel ein einstückiger
Matrixbehälter mit einer Aufnahmebohrung für jeden Innenbehälter ist.
[0005] Beim Aufbau des Mantels als einstückiger Matrixbehälter entfällt der komplizierte
Aufbau des Mantels aus einzelnen Bauelementen. Durch geeignete Wahl des Werkstoffes
für den einstückigen Matrixbehälter ist es möglich, daß unerwünschte Wärmespannungen
nicht zum Tragen kommen und andererseits eine ausreichende Wärmeableitung von den
einzelnen Innenbehältern nach außen gegeben ist. Wegen der Einstückigkeit des Matrixbehälters
ist insbesondere bei Einsatz der Anordnung als Endlagervorrichtung eine gefährliche
Beaufschlagung des einzelnen Innenbehälters durch Gebirgsbewegungen ausgeschlossen.
[0006] Obwohl der Korrosionsschutzmantel der Innenbehälter die Innenbehälter an sich schon
endlagerfähig macht, wird durch den einstückigen Mantel nicht nur die mechanische
Festigkeit und Handhabbarkeit des Innenbehälterpakets erhöht, sondern zugleich die
Korrosionsresistenz für die Endlagerung verbessert. Für die Korrosionsschutzmäntel
können eingesetzt werden: Kohlenstoff, auch in Graphitform, Glaskohlenstoff, Kohlenstoffverbindungen,
wie SiC, Oxidkeramiken, wie A1
20
3, Verbindungen aus Al
2O
3, SiO
2" MgO, wie z.B. Cordierit 2 Mg0 2 Al
2O
3 5 SiO
2 oder Mullit 2 Al203 3 SiO
2. 3 SiO
2.
[0007] Diese Werkstoffe eignen sich insbesondere für die Endlagerung von radioaktiven Substanzen
in Salzstöcken; bei anderen Endlagergegebenheiten, wie z.B. in Granithohlräumen, können
die Werkstoffe andere sein und entsprechend angepaßt werden.
[0008] Für den Matrixbehälter kann durch geeignete Werkstoffauswahl nicht nur die Festigkeit
und die Wärmeableitung gesteuert werden, sondern auch die Neutronen- und Gammaabschirmung.
[0009] Vorzugsweise ist der Matrixbehälter ein vorgefertigtes Bauteil, dessen Aufnahmebohrungen
jeweils durch einen Verschlußstopfen verschlossen sind. Der vorgefertigte Behälter
kann ein monolithischer Block sein oder aus mehreren mit Bohrungen versehenen Scheiben
aufgebaut sein, die zu einem einstückigen Matrixkörper verbunden sind, z.B. verklebt.
[0010] Als Material für die Matrixbehälter wird bevorzugt: Kohlenstoff, auch in Graphitform,
Oxidkeramik, Glas, Zement, Bitumen, Beton. Eine gasdichte Abdichtung der Verschlußstopfen
gegenüber dem Matrixbehälter kann beispielsweise gemäß der DE-Patentanmeldung P 31
07 611: "Verfahren zum gasdichten Verschließen keramischer Behälter für die Lagerung
radioaktiver Substanzen" erzielt werden.
[0011] Die Spalte zwischen der Innenwandung einer Aufnahmebohrungen und der Außenwandung
des jeweils in die Aufnahmebohrung eingebrachten Innenbehälters ist zweckmäßigerweise
durch ein Schließmittel geschlossen.
[0012] Je nach Werkstoff von Matrixbehälter und Modul sind die Spalten vergossen, z.B. mit
Glas, Metall.
[0013] Es ist aber auch möglich, daß die Spalte mit einem partikelförmigen Material verfüllt
sind, vorzugsweise durch Verblasen und/oder Einrütteln. Als Materialien kommen z.B.
Kohlenstoff, auch in Graphitform, Kohlenstoffverbindungen, Oxidkeramik in Frage und
die Partikelgröße kann bis herab zu feinteiligem Pulver gehen. Die Partikelgröße muß
ein für die Wärmeabfuhr sicheres Füllen der Spalte gewährleisten.
[0014] Es ist aber auch möglich, auf die Innenwandung der Bohrung des Matrixbehälters und
die Außenwand des Innenbehälters jeweils eine Beschichtung, vorzugsweise Glasbeschichtung
aufzutragen, danach beide Wandungen auf Paßmaße einzuschleifen und nach Einsetzen
der Innenbehälter in die Aufnahmebohrungen die Anordnung so aufzuheizen, daß die beiden
aufgetragenen Beschichtungen erschmelzen und sich innig verbinden. Hierbei ist von
großem Vorteil, daß die Beschichtungen sowohl beim Modul als auch bei den Bohrungen
des Matrixbehälters vor Einsetzen der mit radioaktiver Substanz zu füllenden Innenbehälter
erfolgen kann, d.h. außerhalb Heißer Zellen durchgeführt werden.kann. Sofern der einzelne
Innenbehälter und/oder der Matrixbehälter aus Werkstoffen, wie z.B. Glaskohlenstoffen,
bestehen, die durch die zum Einsatz kommenden Beschichtungen, insbesondere die Glasschmelzen,
schlecht oder nicht benetzbar sind, sollte ein Verblasen des konzentrischen Spaltes
mit einem Verschlußpulver, insbesondere Kohlenstoff, auch in Graphitform, erfolgen.
[0015] Wenn die Spalte zwischen dem Endstopfen und dem Matrixbehälter nicht durch Verguß
oder Erschmelzen von zuvor aufgebrachten Beschichtungen geschlossen werden können,
wie es die oben genannte Patentanmeldung P 31 07 611 beschreibt, insbesondere weil
der Matrixbehälter und/ oder der Endstopfen, der ebenfalls vorzugsweise aus den für
den Matrixbehälter bevorzugten Werkstoffen hergestellt ist, nicht durch die verwendeten
Schmelzen benetzbar ist, so empfiehlt es sich, die Endstopfen des Matrixbehälters
auf Paßmaße einzuschleifen und eventuell mit zusätzlichen Dichtungen und mechanischen
Sicherungen zu versehen.
[0016] Es wird nicht verkannt, daß aus der DE-OS 29 42 o92 ein Behälter bekannt ist, der
einen einzigen als Wabenkörper ausgebildeten Innenbehälter aufweist, der von einem
dikken als Korrosionsschutzbehälter ausgebildeten Graphitmantel umgeben ist, der seinerseits
von einem metallischen Außenbehälter umgeben ist. Dort ist jede Wabe aber allein auf
die Aufnahme eines einzelnen, ungeschützten Brennstabes ausgelegt, so daß der gesamte
Korrosionsschutz außerhalb des Wabenkörpers liegt,)während bei der vorliegenden Erfindung
bereits der im wesentlichen für die Endlagerung ausreichende Korrosionsschutz Bestandteil
des einzelnen Innenbehälters ist. Im übrigen ist über die Ausbildung und Herstellung
des Wabenkörpers nichts ausgesagt, was insbesondere für die dritte Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Vorrichtung zu berücksichtigen ist.
[0017] Nach dieser Ausführungsform ist der Matrixbehälter ein die Außenwandungen der Innenbehälter
direkt und allseitig umschließender aus einer Gieß-, Schmelz- oder Sintermasse entstandener
Behälter. Hierfür wird die Kurzbezeichnung "Gußbehälter" gewählt.
[0018] Zur Herstellung dieses Gußbehälters werden die Innenbehälter durch geeignete Abstandshalter
als Paket im Zentrum einer einen Boden aufweisenden Gußform eingesetzt. Sie werden
durch geeignete Abstandshalter gegenüber der Gußform und untereinander berührungslos
oder einander berührend positioniert. Die verbleibenden Hohlräume werden ausgegossen
und oberhalb der Innenbehälter wird eine ausreichende Schicht des Vergußmaterials
eingebracht. Es ist möglich, daß die Gußform nach Erstarren der Gußmasse als metallische
Behälterhaut verbleibt, die dann mit einem Deckel gasdicht verschweißt wird.
[0019] Als Vergußmasse eignen sich insbesondere niedrig schmelzendes Glas, Glaskeramiken,
Zement oder Bitumen. Neben solchen homogenen Vergußmassen können aber auch inhomogene
Vergußmassen, wie Beton, eingesetzt werden.
[0020] Weiterhin ist es möglich, zur Verbesserung der Leitfähigkeit des Matrixbehälters
als Vergußmasse ein Gemenge aus gut wärmeleitfähigem Werkstoff und Glas, Keramik,
Zement oder Beton einzusetzen. Hierzu eignen sich insbesondere Kombinationen aus Glas
und Metallen, wie z.B. Blei, oder SiC und Glas. Dabei wird entweder eine lose Schüttung,
z.B. aus Glaskugeln, in einer Gußform mit Blei vergossen oder es werden mit einer
Glasbeschichtung versehene vorgefertigte Kugeln aus SiC in der Glasbeschichtung erschmolzen,
so daß nach dem Erkalten ein einstückiger Matrixbehälter, bestehend aus einem miteinander
verbundenen Gerüst der vorgefertigten Kugeln, vorhanden ist. Es ist auch möglich,
bei der Herstellung des vorgefertigten einstückigen Matrixbehälters anstelle der im
wesentlichen homogenen Materialien Kohlenstoff, Oxidkeramik oder Glas auch Gemenge
zu verwenden, wenn dies erforderlich sein sollte. Bei hinreichender Feinheit der Gemengebestandteile
können auch Gemenge zum Schließen der Spalte verwendet werden.
[0021] Die Erfindung richtet sich auch auf Verfahren zum Aufbau der Vorrichtung gemäß Anspruch
1.
[0022] Das eine Verfahren ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Innenbehälter
in die Aufnahmebohrungen eines vorgefertigten Matrixbehälters eingebracht und danach
die Öffnungen der Aufnahmebohrungen durch Endstopfen verschlossen werden.
[0023] Bei diesem Verfahren werden darüber hinaus vorzugsweise die Spalte zwischen den Innenwandungen
der Aufnahmebohrungen und den Außenwandungen der Innenbehälter vor Schließen der Öffnungen
aufgefüllt.
[0024] Bei einem anderen Verfahren werden die Innenbehälter zunächst in einer Gußform gegeneinander
und gegenüber der Gußform positioniert und danach mit einer Vergußmasse allseitig
umgossen. Die Erfindung soll nun anhand der beigefügten Figuren näher erläutert werden.
Figur 1
[0025] zeigt eine als Teilschnitt dargestellte Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Figur 2
[0026] eine Explosionsdarstellung des Einbringvorganges der Innenbehälter in den Matrixbehälter,
Figur 3
[0027] eine als Teilschnitt dargestellte perspektivische Darstellung eines nicht durch einen
Deckel verschlossenen Behälters, wobei der Matrixbehälter ebenfalls vorgefertigt ist,
und
Figur 4
[0028] einen'noch nicht fertig um ein Paket von Innenbehältern herum gegossenen Matrixbehälter.
[0029] In der Figur 1 ist auch ein Innenbehälter 1 als Teilschnitt dargestellt, obwohl der
Innenaufbau nicht zur vorliegenden Erfindung mit Ausnahme der Tatsache gehört, daß
mehrere Brennstäbe 2 im Inneren des Innenbehälters 1 angeordnet sind und daß der Innenbehälter
einen Korrosionsschutzmantel 3 besitzt. In der Figur 1 sind nicht die Brennstäbe selbst
dargestellt, sondern jeweils Umschließungsrohre, in die die einzelnen Brennstäbe gemäß
Patentanmeldung P 3
0 41 22o eingebracht sind. Weiterhin sind die Brennstäbe 2 nicht direkt in dem Korrosionsschutzmantel
3 gelagert, sondern noch zuvor in einen metallischen Behälter 4 eingebracht, der mittels
einer Reibschlußanordnung 5 gemäß Patentanmeldung P 3
0 48 38o in dem Korrosionsschutzmantel 3 gehalten ist. Wichtig für die vorliegende
Anmeldung ist aber der durch einen gegebenenfalls durch eine Vergußmasse 6 geschützten
Deckel 7 am oberen Ende geschlossene Korrosionsschutzmantel 3, der am unteren Ende
entweder mit einem einstückigen Boden versehen sein kann oder mit einem weiteren Deckel
verschlossen ist.
[0030] Der verschlossene Korrosionsschutzmantel 3 soll die verpackten und in größerer Menge
vorhandenen radioaktiven Substanzen, insbesondere mehrere Brennstäbe, gegenüber aggressiven
Medien schützen, sowie im Falle der Endlagerung dieser Materialien in geologischen
Formationen bereits für die Aufnahme des Bergdruckes ausreichen. Ferner müssen die
verwendeten Werkstoffe sowie die eingesetzten Geometrien die Abfuhr der Zerfallwärme
der verpackten radioaktiven Substanzen so gewährleisten, daß die Temperatur in dem
Innenbehälter 1 so niedrig gehalten wird, daß die radioaktiven Substanzen und die
Verpackung selbst in ihren chemischen und mechanischen Eigenschaften nicht verändert
werden.
[0031] Die Innenbehälter 1 sind in vorbereitete Aufnahmebohrungen 8 eines vorgefertigten
einstückigen Matrixbehälters 9 eingebracht. Die Aufnahmebohrungen müssen nicht notwendig
kreiszylindrische Ausbildung besitzen, wobei jedoch ein kreiszylindrischer Querschnitt
bevorzugt.wird.
[0032] Zwischen der Außenwandung der Innenbehälter und der Innenwandung der Aufnahmebohrungen
sind bei der in der Figur 1 gezeigten Ausführungsform der Vorrichtung Abstandshalter
lo vorgesehen, die den Innenbehälter in gleichmäßigem Abstand von dem Matrixbehälter
halten. Bei der gezeigten Ausführungsform sind die Aufnahmebohrungen an ihrem unteren
Ende geschlossen und besitzen an ihrem oberen Ende eine abgestufte Einbringöffnung
11. Wie insbesondere in Zusammenschau mit den Figuren 2 und 3 ersichtlich ist, wird
nach Einbringen des Innenbehälters 1 in die für ihn vorgesehene Aufnahmebohrung der
verbleibende Spalt mit einer Vergußmasse VM aufgefüllt, für die vorzugsweise das für
den Matrixbehälter verwendete Material verwendet wird. Durch das Auffüllen wird der
Innenbehälter 1 im Matrixbehälter 9 verankert und gleichzeitig wird für eine ausreichende
Wärmeableitung gesorgt. Die einzelne Aufnahmebohrung wird dann mit einem in seiner
Abstufung an die Einführöffnung 11 angepaßten Endstopfen 12 verschlossen, wobei vorzugsweise
der Spalt zwischen Matrixbehälter und Endstopfen ebenfalls in der bereits angegebenen
Weise gasdicht verschlossen wird.
[0033] Der Matrixbehälter 9 kann selbst mit Handhabungsmitteln versehen sein. Bei der Ausführungsform
gemäß Figur 1 ist der Matrixbehälter selbst aber in einen Metallbehälter 13, bestehend
aus einem Boden 14, einem Mantel 15 und einem Deckel 16, eingebracht. Nach Auffüllen
aller Aufnahmebohrungen 8 wird der Mantel mit dem Deckel 16 verschweißt, der seinerseits
Manipuliereinrichtungen 17 trägt. Aus den Figuren 1 und 3 ist ersichtlich, daß vorzugsweise
zwischen dem oberen Ende des Innenbehälters 1 und dem zugeordneten Endstopfen eine
ausreichende Schichtdicke an Vergußmasse verbleibt.
[0034] Anhand der Figur 4 soll nun eine weitere Ausführungsform erläutert werden. In einer
Gußform, bestehend aus einem metallischen Boden 18 und einem mit dem Boden verbundenen
metallischen Mantel 19, werden die Innenbehälter mit Abstandshaltern 2o untereinander
und gegenüber der Gußform positioniert. Danach wird in die Gußform Vergußmasse eingegossen,
bis die Behälter allseitig, d.h. auch am oberen Ende, mit ausreichender Materialdicke
umgeben sind.
[0035] Bei der bevorzugten Ausführungsform wird die Gußform Bestandteil der Vorrichtung.
Zu diesem Zwecke wird in vergleichbarer Weise wie bei den Ausführungsformen gemäß
Figuren 1-3 auf den Mantel 19 ein Deckel mit Handhabungseinrichtungen aufgeschweißt.
1. Vorrichtung zur Lagerung radioaktiver Substanzen mit einer Mehrzahl einen Korrosionsschutzmantel
auf-. weisenden, gleichen Innenbehältern (Modulen) zur Aufnahme der radioaktiven Substanzen,
insbesondere mehrerer bestrahlter Brennstäbe, welche Innenbehälter in im wesentlichen
dichter Packung zu einem Behälterpaket zusammengestellt sind, und mit einem die Behälter
im Paket zusammenhaltenden und das Paket umgebenden Mantel,
dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel ein einstückiger Matrixbehälter (9; 21) mit
einer Aufnahmebohrung (8) für jeden Innenbehälter (1) ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der-Matrixbehälter ein vorgefertigtes Bauteil ist, dessen
Aufnahmebohrungen (8) nach Einführen eines Innenbehälters (1) durch einen Endstopfen
(12) verschlossen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt zwischen der Innenwandung einer Aufnahmebohrung
und der Außenwandung des jeweils in die Aufnahmebohrungen eingebrachten Innenbehälters
(1) durch ein Schließmittel (VM) geschlossen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spalte mit einer Vergußmasse vergossen sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spalten mit einem partikelförmigen Material verfüllt
sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwandungen der Aufnahmeöffnungen (8) und die Außenwandungen
der Innenbehälter (1) durch Erschmelzen zuvor aufgetragener Beschichtungen, vorzugsweise
benetzender Glasschmelzen, miteinander verbunden sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3-6,
dadurch gekennzeichnet, daß in den einzelnen Aufnahmebohrungen (8) Abstandshalter
(lo) zur Beabstandung der Außenwandung des Innenbehälters von der Innenwandung der
Aufnahmebohrung vorgesehen sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2-7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Matrixbehälter aus Oxidkeramik, Glas oder Kohlenstoff
besteht.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2-8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt zwischen einem Endstopfen (12) und der zugeordneten
Aufnahmebohrung (8) verschlossen sind, vorzugsweise durch Verguß oder erschmolzene
Schichten.
lo. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Matrixbehälter ein die Außenwandungen der Innenbehälter
(1) direkt und allseitig umschließender aus einer Gieß-, Schmelz-oder Sintermasse
entstandener Behälter (Gußbehälter) ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch lo,
.dadurch gekennzeichnet, daß der Gußbehälter (21) eine homogene Struktur aufweist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der Gußbehälter eine inhomogene Struktur aufweist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-12,
dadurch gekennzeichnet, daß der Matrixbehälter (9; 21) von einer äußeren Behälterhaut
aus Metall, beste hend aus Boden, Mantel und Deckel, umgeben ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-13,
dadurch gekennzeichnet, daß der Matrixbehälter (9; 21) die Aufnahmebohrungen (8) und
die Innenbehälter (1) einen zylindrischen Querschnitt aufweisen.
15. Verfahren zum Aufbau der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenbehälter in die Aufnahmebohrungen eines vorgefertigten Matrixbehälters
eingebracht und danach die Öffnungen der Aufnahmebohrungen durch Endstopfen verschlossen
werden.
16. Verfahren nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spalte zwischen den Innenwandungen der Aufnahmebohrungen
und den Außenwandungen der Innenbehälter vor Schließen der Öffnungen aufgefüllt werden.
17. Verfahren zum Aufbau der Vorrichtung nach Anspruch lo, dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenbehälter zunächst in einer Gußform gegeneinander und gegenüber der Gußform
positioniert und danach mit einer Vergußmasse allseitig umgossen werden.