[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrzeug gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Bei einem bekannten Fahrzeug dieser Art (DE-PS 27 11 994) besteht die Federeinrichtung
aus zwischen dem Nutzlastträger und dem Tragteil angeordneten Schraubenfedern. Die
Kopplungsmittel sind am Nutzlastträger angeschlossen und zwischen dem Nutzlastträger,
einer Stützkonstruktion des Fahrzeugteils der magnetischen Einrichtung und der lagedefinierenden
Einrichtung wirksam. Die Kopplungsmittel erfassen den Lastzustand des Fahrzeugs durch
die Längenänderungen der Federn. i
[0003] Bei diesem bekannten Fahrzeug muß die Federcharakteristik der Schraubenfedern unter
Berücksichtigung der Hebelverhältnisse der Kopplungsmittel exakt auf die Kraft-Spaltweite-Charakteristik
der magnetischen Einrichtung abgestimmt sein. Infolgedessen ist man bei der Auslegung
der Fahrzeugfederung an enge Beschränkungen gebunden.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fahrzeug der eingangs genannten Art
zu schaffen, bei dem man trotz der geschilderten Notwendigkeit der Einhaltung einer
bestimmten Federcharakteristik für die laufende Spaltweiteneinstellung der magnetischen
Einrichtung die Fahrzeugfederung insgesamt günstiger auf die jeweiligen Bedürfnisse
ausrichten kann.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe ist das Fahrzeug erfindungsgemäß so ausgebildet,wie im
kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegeben.
[0006] Die Erfindung verwirklicht somit das Prinzip, für die laufende Spaltweiteneinstellung
der magnetischen Einrichtung nur die Längenänderung eines von zwei hintereinandergeschalteten
Federelementen heranzuziehen, während man bei der Auslegung des anderen Federelements
völlige Freiheit hat. So kann man das andere Federelement beispielsweise sehr weich
ausbilden, was Schallweiterleitungen zum Nutzlastträger unterbindet, oder mit zusätzlichen
Funktionen wie Niveauregulierung ausrüsten.
[0007] Die lagedefinierende Einrichtung kann man insbesondere durch am Fahrweg abrollbare
Räder und/oder in ihrer Magnetkraft änderbare Elektromagnete und/oder durch Baueinheiten
aus mindestens einem Elektromagneten und mindestens einem Rad verwirklichen.
[0008] Wenn man mit Elektromagneten als lagedefinierender Einrichtung arbeitet, werden diese
normalerweise mit Hilfe eines Spaltweitensensors durch Änderung der hindurchfließenden
Stromstärke auf im wesentlichen konstante Spaltweite zu den korrespondierenden Fahrwegbereichen
geregelt, so daß die lagedefinierende Einrichtung in im wesentlichen konstantem Abstand
zum Fahrweg geführt ist. Im Fall von Rädern erübrigt sich eine derartige Regelung,
so daß die Radachsen ohne weitere Hilfsmaßnahmen in konstantem Abstand zum Fahrweg
geführt sind. Der Begriff "in im wesentlichen konstantem Abstand zum Fahrweg geführte"
soll also auch den Fall des genau konstanten Abstands, beispielsweise von Radachsen,
zum Fahrweg bzw. den Fall von am Fahrweg abrollenden Radumfängen mit umfassen. - Die
Kopplungsmittel, die vorzugsweise kraft- übertragend sind, können insbesondere durch
mechanische oder durch hydraulische Verbindungsglieder verwirklicht sein. Die Kopplungsmittel
sind vorzugsweise so ausgelegt, daß die durch sie induzierten S
paltweitenänderungen kleiner sind als die an der Federeinrichtung erfaßten Verformungswege.
- Die anziehende magnetische Einrichtung ist vorzugsweise mit Dauermagneten am Fahrzeugteil
und lamellierten, ferromagnetischen Teilen am Fahrwegteil aufgebaut. Vorzugsweise
liefert die magnetische Einrichtung außer den Haltekräften auch die Vortriebskräfte
für das Fahrzeug gemäß DE-PS 23 39 060. Unter einem Halten des Fahrzeugs gegenüber
dem Fahrweg wird im wesentlichen vertikales Halten gegen Gewichts- und gegebenenfalls
Trägheitskräfte sowie Störkräfte und/oder im wesentlichen horizontales Halten, beispielsweise
gegen Trägheitskräfte bei Kurvenfahrt oder Störkräfte, wie Windkräfte, und/oder ein
Halten gegen irgendwelche anderen Kräfte verstanden, die das Fahrzeug aus der beabsichtigten
Relativlage zum Fahrweg bringen könnten. - Die la
gedefinierende Einrichtung dient sozusagen als Abstützung für die Kopplun
gsmittel, um den Fahrzeugteil der magnetischen Einrichtung näher an den Fahrwegteil
heranbringen oder von dem Fahrwegteil entfernen zu können. In Erfüllung dieser Funktion
kommt es normalerweise zu Kraftwechselwirkunqen zwischen der lagedefinierenden Einrichtung
und dem Fahrweg, die zur Haltekraftbilanz des Fahrzeugs beitragen, so daß man die
lagedefinierende Einrichtung auch als Zusatzkrafteinrichtung bezeichnen kann. - Die
Einstellung der Spaltweite der magnetischen Einrichtung mit Hilfe der Kopplungsmittel
hat den Sinn, die von der magnetischen Einrichtung gelieferte Haltekraft möglichst
gut an die Größe der jeweils erforderlichen Haltekraft anzupassen. - Detailliertere
Ausführungen zu den vorstehend geschilderten Punkten finden sich in der DE-P.S 23
39 060 und der DE-PS 27 11 994, und der Inhalt dieser Druckschriften wird ausdrücklich
durch Bezugnahme als Offenbarungsteil in die vorliegende Anmeldung einbezogen.
[0009] Beim erfindungsgemäßen Fahrzeug sind vorzugsweise mehrere Hintereinanderanordnungen
eines ersten Federelements und eines zweiten Federelements vorhanden; besonders bevorzugt
ist die paarweise Anordnung von zwei derartigen Hintereinanderanordnungen, wobei die
eine der in Fahrtrichtung linken Fahrzeugseite und die andere der in Fahrtrichtung
rechten Fahrzeugseite zugeordnet ist. Derartige Paare können mehrfach längs des Fahrzeugs
vorgesehen sein. Besonders günstig ist das Vorsehen von zwei drehgestellartigen Tragteilen
längs des Fahrzeugs und das Vorsehen eines Hintereinanderanordnungspaars pro drehgestellartiges
Tragteil.
[0010] Eine besonders günstige Anschlußstelle für die Kopplungsmittel ist der Bereich zwischen
den beiden Federelementen, so daß der Lastzustand des Fahrzeugs an dem im Federun
gskraftfluß vom Nutzlastträger entfernteren Federelement erfaßt wird.
[0011] Vorzugsweise ist das Federelement, an dem der Lastzustand des Fahrzeugs nicht erfaßt
wird, als pneumatisches Federelement, beispielsweise in Form eines gas- oder luftgefüllten
Federbalges, ausgebildet. Bei einem solchen Federelement kann man eine Änderbarkeit
der enthaltenen Gas- bzw. Luftmenge vorsehen, wobei beispielsweise eine Mengenerhöhung
durch Hineinpumpen und eine Mengenerniedrigung durch gesteuertes Ablassen oder Umpumpen
in einen anderen Raum erfolaen kann. Auf diese Weise kann man das pneumatische Federelement
oder paarweise vorgesehene, pneumatische Federelemente zur Niveaueinstellung bzw.
-regulierung des Nutzlastträgers und/oder zur gezielten Schrägstellung des Nutzlastträgers
um eine in Fahrzeuglängsrichtung liegende Rollachse bei Kurvenfahrt einsetzen. Es
hat sich nämlich gezeigt, daß es recht schwierig ist, den Fahrweg für ein mit Hilfe
einer magnetischen Einrichtung gehaltenes Fahrzeug auf der Kurvenaußenseite überhöht
zu bauen, weil der Fahrweg sehr genau justiert sein muß. Die Probleme nehmen noch
zu, wenn man zwei Fahrwege für sich begegnehde Fahrzeuge oder Weichen in der Kurve
hat.
[0012] Durch die Erfindung besitzt man eine konstruktiv ausgesprochen einfache Möglichkeit,
den Fahrweg ohne Kurvenüberhöhung bauen zu können und dennoch das Fahrzeug in Kurven
relativ zum Fahrweg schräg zu stellen, was für den Beförderungskomfort günstig ist.
Bei der Erfindung werden zusätzliche Funktionen der Federeinrichtung, wie Niveaueinstellun
g und Schrägstellung des Nutzlastträgers bei Kurvenfahrt, verfügbar, ohne daß die Kopplungsmittel
hiervon beeinflußt werden, so daß die gewünschte Anpassung der Spaltweite der magnetischen
Einrichtung an die jeweils erforderliche Haltekraft nach wie vor und unbeeinflußt
erfolgen kann.
[0013] Die Weiterbildungen der Efindung gemäß Ansprüchen 5, 6 und 7 sind vom Raumbedarf
bzw. von der Anpassung an die bei Magnetschwebefahrzeugen gegebenen, speziellen Raumbedingungen
her günstig. Eine Anordung der ersten Federelemente links und rechts möglichst weit
außen am Nutzlastträger ist im Interesse einer Stabilisierung gegenüber Rollbewegungen
des Nutzlastträgers günstig. Die ersten Federelemente können günstig eine geringe
Höhe aufweisen, was hinsichtlich der Gesamtfahrzeüghöhe und der Investitionskosten
für Tunnelbauten vorteilhaft ist. Die zweiten Federelemente können günstig links und
rechts weiter innen am Fahrzeug angeordnet sein, wo ausreichend Platz zur Verfügung
steht. Die Kopplungsmittel sind vorzugsweise paarweise für die linke und die rechte
Fahrzeugseite vorgesehen.
[0014] Beim erfindungsgemäßen Fahrzeug läßt sich das Prinzip verwirklichen, daß rollbewegungsbedingte
Anhebungen und Absenkungen der Seitenbereiche des Nutzlastträgers gegenüber dem Fahrzeug
im Vergleich zu translationsbewegungsbedingten Anhebungen und Absenkungen des Nutzlastträgers
gegenüber dem Fahrzeug zu unterschiedlichen Spaltweitenänderungen führen. Nähere Ausführungen
hierzu finden sich bei der Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels weiter
unten und in der DE-OS . 29 33 447, deren Inhalt durch Bezugnahme ausdrücklich zum
Teil der Offenbarung der vorliegenden Anmeldunq gemacht wird.
[0015] Wenn das erfindungsgemäße Fahrzeug mit einer Bremseinrichtung ausgestattet ist, dann
ist es günstig, die Bremseinrichtung derart am Tragteil anzuordnen, daß sie hinsichtlich
des Fahrwegs im wesentlichen lagekonstant ist, also unabhängig vom Lastzustand des
Fahrzeugs, vom Verformungszustand der Federeinrichtung und von der Lage des Fahrzeugteils
der magnetischen Einrichtung relativ zum Fahrweg stets im wesentlichen die gleiche
Relativlage zum Fahrweg beibehält, damit das beim Bremsen von den Bremsklötzen zu
durchfahrende Bremslüftungsspiel im wesentlichen gleich bleibt und auch im Fall von
mehrseitig am Fahrweg angreifenden Bremsklötzen untereinander im wesentlichen gleich
bleibt. Die einfachste Möglichkeit zur Verwirklichung besteht darin, die Bremseinrichtung
an der lagedefinierenden Einrichtung anzubringen, die ja bereits die im wesentlichen
kontante Relativlage zum Fahrweg besitzt. Insbesondere wenn dort nicht genügend Platz
ist, besteht eine weitere Möglichkeit darin, die Bremseinrichtung einer Stützkonstruktion
des Fahrzeu
gteils der magnetischen Einrichtung zuzuordnen und durch Bremseinrichtung-Kop
plungsmittel einen derartigen Ausgleich herbeizuführen, daß die Bremseinrichtung trotz
der nicht vorhandenen Lagekonstanz der Stützkonstruktion des Fährzeugteils der magnetischen
Einrichtung hinsichtlich des Fahrwegs im wesentlichen hinsichtlich des Fahrwegs lagekonstant
bleibt.
[0016] Vorzugsweise weist das erfindungsgemäße Fahrzeug eine Federspeicher-Bremseinrichtung
auf. Bei dieser Federspeicher-Bremseinrichtung kann man eine dem Federspeicher entgegenwirkende
Zylinder-Kolben-Einheit vorsehen, deren Restdruck über ein Druckminderventil einstellbar
ist. Auf diese Weise kann man, beispielsweise bei geringerer Belastung des Nutzlastträgers
dafür sorgen, daß die mit dem Federspeicher ausgeübten Bremsklotzanpreßkräfte kleiner
sind, und umgekehrt.
[0017] Die Erfindung und Weiterbildungen der Erfindung werden im folgenden anhand eines
in der Zeichnung teilweise schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels noch näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Stirnansicht des Fahrzeugs gemäß I-I in Fig. 2, wobei nur ein Teil des
Nutzlastträgers schematisiert angedeutet ist;
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Tragteil des Fahrzeugs gemäß II-II in Fig. 1;
Fig. 3 eine Stirnansicht einer Bremseinrichtung gemäß III-III in Fig. 2.
[0018] Das Fahrzeug 2 weist einen Nutzlastträger 4, beispielsweise in Form einer Fahrgastkabine,
und ein Tragteil 6 auf. In Fig. 1 ist ferner der Fahrweg 8 im Querschnitt erkennbar,
während der Fahrweg 8 in Fig. 2 aus Gründen der Übersichtlichkeit weggelassen ist.
[0019] Der gesamte Tragteil 6 des Fahrzeugs 2 besteht aus zwei drehgestellartigen Teilen,
von denen eines in der Nähe des vorderen Endes des Fahrzeugs 2 und eines in der Nähe
des hinteren Endes des Fahrzeugs 2 angeordnet ist; in Fig. 2 ist eines dieser drehgestellartigen
Teiledargestellt. Die beiden drehgestellartigen Teile sind gleich aufgebaut, so daß
im folgenden nur eines beschrieben wird.
[0020] Jedes drehgestellartige Teil besteht im wesentlichen aus einer Stützkonstruktion
10 für den Fahrzeugteil 12 der magnetischen Einrichtung 14. Die Stützkonstruktion
10 besteht im wesentlichen aus zwei Längsträgern 16, einer Reihe von längs der Längsträger
16 verteilten Querträgern 18, die an der Unterseite der Längsträger 16 befestigt sind
und beidseitig nach außen über die Längsträger 16 hinausragen, zwei weiteren Längsträgern
19, die jeweils mit den freien Enden der Querträger 18 verbunden sind, sowie einer
Quertraverse 20, die - hinsichtlich der Längsrichtung des Fahrzeugs 2 - in der Mitte
der Längsträger 16 rechtwinklig zu diesen und parallel zu den Querträgern 18 angeordnet
ist. Die Quertraverse 20 ist an den Oberseiten der Längsträger 16 befestigt und ragt
beidseitig nach außen über diese hinaus.
[0021] An jedem freien Außenende der Quertraverse 20 sind zwei Querhebel 22 um eine in Fahrzeuglängsrichtung
liegende Achse 24 drehbar gelagert und zwar jeweils ein Querhebel 22 in Fahrzeuglängsrichtung
vor der Quertraverse 20 und ein Querhebel 22 in Fahrzeuglängsrichtung hinter der Quertraverse
20. Die beiden Querhebel 22 jeder Fahrzeugseite sind im Endbereich ihrer Außenarme
26 durch eine waagerechte Platte 28 miteinander verbunden und stellen somit funktionell
zusammen einen (gemeinsamen) Querhebel 22 dar, wie er in den Ansprüchen angesprochen
ist. Vom Innenarm 30 jedes Querhebels 22 führt eine Stange 32 nach unten, die unten
mit einer waagerechten Scheibe 34 fest verbunden ist. Zwischen der jeweiligen Scheibe
34 und jeweils einer dreieckförmigen Platte 36, die an der Kreuzungsstelle zwischen
der Quertraverse 20 und dem jeweiligen Längsträger 16 befestigt ist, ist jeweils eine
Schraubenfeder 38 angeordnet. Auf der Platte 28 am Außenarm 26 jedes Querhebelpaars
22 ruht ein druckluftgefüllter Federbalg 40. Auf den beiden Federbälgen 40 ruht oben
der Nutzlastträger 4.
[0022] Außer durch die Federbälge 40 ist der Nutzlastträger 4 mit dem Tragteil 6 bzw. den
beiden drehgestellartigen Teilen des Tragteils 6 durch nicht dargestellte Lenker und/oder
durch einen nicht dargestellten, vertikalen Zapfen, der - hinsichtlich der Querrichtung
des Fahrzeugs - durch die Mitte der Quertraverse 20 führt, verbunden. Jedes drehgestellartige
Teile des Tragteils 6 ist hinsichtlich einer quer zum Fahrzeug 2 verlaufenden Ebene
durch die Mitte der Quertraverse 20 sowie hinsichtlich einer in Längsrichtung des
Fahrzeugs 2 verlaufenden Ebene durch die Mitten der Querträger 18 symmetrisch.
[0023] Beim Einfedern des Nutzlastträgers 4 relativ zum Tragteil 6 werden die Federbälge
40 zusammendrückend verformt und werden die Schraubenfedern 38 aufgrund der Wirkung
der jeweiligen Stange 32 zwischen der jeweiligen Scheibe 34 und der jeweiligen Platte
36 zusammengedrückt. Auf jeder Fahrzeugseite stellt die Parallelanordnung zweier Schraubenfedern
38 funktionell ein (gemeinsames) Federelement dar. Somit ist auf jeder Fahrzeugseite
eine Hintereinanderanordnung eines ersten Federelements in Gestalt eines Federbalgs
40 und eines zweiten Federelements in Gestalt zweier parallelgeschalteter Schraubenfedern
38 vorhanden.
[0024] Von jedem (Einzel-)Querhebel 22 führt knapp außerhalb des jeweiligen Längsträgers
16 ein Längshebel 42 in Fahrzeuglängsrichtung nach vorn oder nach hinten. Jeder Längshebel
42 ist am zugeordneten (Einzel-)Querhebel 22 im Bereich zwischen der Achse 24 und
dem Anschlußpunkt der Stange 32 angelenkt. Jeder Längshebel 42 ist ferner am zugeordneten
Längsträger 16 in dessen Endbereich um eine waagerechte Achse schwenkbar angelenkt.
Die vorderen Enden der beiden Längshebel 42, die sich von den in Fahrzeuglängsrichtung
vor der Quertraverse 20 liegenden Querhebeln 22 nach vorn erstrecken, sind an einem
sich quer zur Fahrzeuglängsrichtung erstreckenden Tragkörper 44 angelenkt. Das gleiche
gilt für die beiden sich von den hinter der Quertraverse 20 angeordneten Querhebeln
22 nach hinten erstreckenden Längshebel 42 und für die vier Längshebel 42 des anderen
drehgestellartigen Teils des Tragteils 6. Somit sind am vorderen und am hinteren Ende
jedes drehgestellartigen Teils ein Tragkörper 44, also insgesamt vier Tragkörper 44
für das gesamte Tragteil 6 vorgesehen. Die Tragkörper 44 befinden sich jeweils vor
bzw. hinter den Enden der Längsträger 16.
[0025] Jeder Tragkörper 44 trägt links und rechts jeweils ein oberes Rad 46 mit horizontaler
Achse, ein unteres Rad 48 mit horizontaler Achse sowie ein Seitenführungsrad 50 mit
vertikaler Achse. Die vier Tragkörper 44 mit jeweils sechs Rädern stellen zusammen
die lagedefinierende Einrichtung am Tragteil 6 dar.
[0026] Der aus Stahlträgern aufgebaute Fahrweg 8 hat im wesentlichen einen U-förmigen Querschnitt,
wobei die offene Seite des U nach oben weist und wobei von den vertikalen Schenkeln
des U oben ein sich längs des Fahrwegs 8 erstreckender Träger 52 nach innen ragt.
An der Unterseite jedes Trägers 52 befindet sich ein aus aufrechten, in Längsrichtung
verlaufenden Blechen lamelliert zusammengesetzter Stator 54 aus ferromagnetischem
Material. Der Stator 54 weist quer verlaufende, nicht gezeichnete Nuten auf, in die
eine, beispielsweise dreiphasige, Wanderfeldwicklung mäanderförmig eingelegt ist.
Gegenüber jedem Stator 54 ist auf der Oberseite der Stützkonstruktion 10 eine Reihe
von in Fig. 2 nicht eingezeichneten Dauermagneten 12 befestigt deren Längs-Mittenabstand
(=Abstand von Mitte Dauermagnet zu Mitte benachbartem Dauermagnet) dem dreifachen
Mittenabstand zweier benachbarter, jeweils zwischen zwei Quernuten gebildeter Statorzähne
entspricht. Benachbarte Dauermagnete weisen jeweils umgekehrte Polung auf. Somit ist
durch den jeweiligen Stator 54 mit eingelegter Wanderfeldwicklung und die gegenüberliegende,
in Längsrichtung verlaufende Reihe von Dauermagneten eine magnetische Einrichtung
14 gebildet, die zugleich durch Anziehung Halte- bzw. Tragkräfte als auch Vortriebskräfte
auf das Fahrzeug 2 ausübt. Auch der Fahrweg 8 ist hinsichtlich einer vertikalen Längsebene
durch seine Mitte symmetrisch.
[0027] An der Innenkante jedes Trägers 52 ist ein längs verlaufender Winkelträger 56 mit
seinem senkrechten Schenkel befestigt, wobei der waagerechte Schenkel jeweils nach
innen ragt. Der waagerechte Schenkel jedes Winkelträgers 56 dient mit seiner Oberseite
als Abrollfläche für die oberen Räder 46 und mit seiner Unterseite als Abrollfläche
für die unteren Räder 48. Die innere Fläche des senkrechten Schenkels jedes Winkelträgers
56 dient als Abrollfläche für die Seitenführungsräder 50.
[0028] Das Tragteil 6 bzw. jedes drehgestellartige Teil des Tragteils 6 weist im Querschnitt
- ganz grob gesprochen - eine doppelT-förmige Gestalt auf, bei der sozusagen der obere
Flansch, gegeben durch die Quertraverse 20 und nach außen verlängert durch die Querhebel
22, seitlich über die Winkelträger 56 und die Träger 52 nach außen ragt, sich der
Mittelbereich, gegeben durch die Längsträger 16, zwischen den beiden Winkelträgern
56 erstreckt, und der untere Flansch, gegeben durch die Querträger 18, sich beidseitig
nach außen bis unter die Träger 52 und die beidseitigen Statoren 54 erstreckt. Die
Schraubenfedern 38 sind jeweils knapp innerhalb der Längsträger 16 angeordnet.
[0029] Da die Räder 46, 48, 50 permanent am Winkelträger 56 abrollen, ist die lagedefinierende
Einrichtung 44, 46, 48, 50 insgesamt lagekonstant am Fahrweg 8 geführt und stellt
sozusagen den Fixpunkt des gesamten Systems dar. Wenn sich der Nutzlastträger 4 rechts
und links gleich um einen bestimmten Betrag relativ zum Fahrweg 8 senkt, beispielsweise
durch Zusteigen von Fahrgästen, werden die Außenarme 26 der Querhebel 22 gesenkt und
werden die Innenarme 30 der Querhebel 22 angehoben. Damit werden auch die Anschlußstellen
der Längshebel 42 angehoben, allerdings etwas wegverkleinert, da diese Anschlußstellen
58 näher an der jeweiligen Achse 24 liegen als der Mittelpunkt der Platten 26. Die
an den Anschlußpunkten an den Querhebeln 22 angehobenen Längshebel 42 schwenken um
ihre Anschlußstellen an den Tragkörpern 44, da diese lagekonstant sind. Die Längshebel
42 nehmen dabei aufgrund ihrer Anlenkung an den Längsträgern 16 die Stützkonstruktion
10 und die darauf angebrachten Dauermagnete mit nach oben. Infolge-.. dessen verkleinert
sich die Spalteweite s der magnetischen Einrichtung 14. Das jeweilige Hebelarmlängenverhältnis
der Längshebel 42, nämlich Abstand zwischen Anschlußstelle am Querhebel 22 und Anschlußstelle
am Tragkörper 44 zu Abstand zwischen Anschlußstelle am Längsträger 16 und Anschlußstelle
am Tragkörper 44, beträgt etwa 5:1, so daß der an der Anschlußstelle 58 erfolgende
Schwenkweg unter Wegverkleinerung im Verhältnis 5:1 in eine Spaltweitenverkleinerung
der magnetischen Einrichtung 14 umgesetzt wird. Wegen weiterer Einzelheiten zu dieser
Spaltweitenänderung in Abhängigkeit vom Lastzustand des Nutzlastträgers 4 wird ausdrücklich
auf die DE-PS 27 11 994 verwiesen.
[0030] Die Längshebel 42 mit ihrer Anlenkung an den Querhebeln 22, der Stützkonstruktion
10 und den Tragkörpern 44 der lagedefinierenden Einrichtung stellen insgesamt Kopplungsmittel
dar, die die Spaltweite s der anziehenden magnetischen Einrichtung 14 in Abhängigkeit
vom Lastzustand des Fahrzeugs 2 derart einstellen, daß sich bei Lasterhöhung eine
Erniedrigung der Spaltweite s ergibt und umgekehrt. Auf diese Weise ist dafür gesorgt,
daß die magnetische Einrichtung 14 stets den ganz überwiegenden Hauptteil der insgesamt
erforderlichen Halte- bzw. Tragkraft aufbringt, während die Räder 46, 48 nur einen
geringen Restkraftanteil aufbringen müssen. Ein Verschwenken der Längshebel 42 hängt
lediglich vom Schwenkzustand der Querhebel 22, also einer Verformung der Schraubenfedern
38, ab.
[0031] Eine Verformung der Federbälge 40 allein führt noch nicht zu einer Verschwenkung
der Querhebel 22 und damit auch nicht zu einer Verschwenkung der Längshebel 42. Eine
alleinige Längenänderung der Federbälge 40 in Vertikalrichtung kann beispielsweise
durch Einpumpen zusätzlicher Luftmengen oder durch Ablassen von Luftmengen entstehen.
Dies wird beispielsweise bei der Niveaueinstellung bzw. -regulierung des Nutzlastträgers
4 vorgenommen, um zum Beispiel den Nutzlastträger 4 relativ zu Bahnsteigen unabhängig
von der Zahl der beförderten Personen auf gleicher Höhe zu halten. Eine weitere Möglichkeit
besteht darin, bei Kurvenfahrt bestimmte Luftmengen vom kurveninneren Federbalg 40
zum kurvenäußeren Federbalg 40 mittels einer nicht gezeichneten Pumpeinrichtung umzupumpen.
Auf diese Weise kann der Nutzlastträger 4 um eine in Fahrzeuglängsrichtung liegende
Rollachse relativ zum Tragteil 6 und zum Fahrweg 8 schräggestellt werden, auch wenn
der Fahrweg 8 bzw. - genauer gesagt - die beiden Statoren 54 waagerecht ausgerichtet
bleiben. Dieses Umpumpen kann von geeigneten Sensoren, die beispielsweise das Verschwenken
der drehgestellartigen Teile des Tragteils 6 durch Kurvenfahrt erfassen, gesteuert
werden. Durch die erfindungsgemäße Hintereinanderanordnung von Federelementen, nämlich
je Fahrzeugseite und drehgestellartigem Teil ein Federbalg 40 und eine als Funktionseinheit
anzusehende Parallelanordnung von zwei Schraubenfedern 38, ist erreicht, daß man mit
einem Federelement, nämlich dem Federbalg 40, beliebig manipulieren kann, ohne daß
das zweite Fede
h-lement, nämlich die jeweils zusammengehörigen Schraubenfedern 38, hierdurch verformt
werden. Federbewegungen des Nutzlastträgers 4 aufgrund geänderter Zuladung führen
zu einer Verformung sowohl der Federbälge 40 als auch der Schraubenfedern 38, und
es ist für die Kopplungsmittel 42 vollkommen ausreichend, nur den Verformungszustand
des jeweiligen zweiten Federelements zu erfassen.
[0032] Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist in Fig. 1 der Tragkörper 44, an dem die Räder
46, 48, 50 gelagert sind, nicht zeichnerisch dargestellt.
[0033] Wenn beispielsweise durch zusteigende Personen die Querhebelaußenenden jeweils um
6 cm gesenkt werden, ergibt sich, wegen der beschriebenen Hebellängenverhältnisse
an den Querhebeln 22 und an den Längshebeln 42, beispielsweise eine Verkleinerung
der Spaltweite s um 1 cm. Wenn hingegen, beispielsweise wegen links und rechts unsymmetrischer
Personenverteilung im Nutzlastträger 4, die linke Querhebelaußenseite um 6 cm nach
unten geht und die rechte Querhebelaußenseite um 6 cm nach oben geht, ergibt sich
an der linken Fahrzeugseite eine Spaltweitenverkleinerung um etwa 1,5 cm und auf der
rechten Fahrzeugseite eine Spaltweitenvergrößerung um etwa 1,5 cm, da - in Stirnansicht
des Fahrzeugs 2 gesehen - der Abstand der Mitte der magnetischen Einrichtung 14 auf
der jeweiligen Fahrzeugseite.zur Fahrzeugmitte etwa 1,5 mal so groß ist wie der Abstand
von der Anlenkstelle des jeweiligen Längshebels 42 an der Stützkonstruktion 10 zur
Fahrzeugmitte. Dies ist günstig, da die beiden Seiten der magnetischen Einrichtung
14 weiter innen als die Außenseiten des Nutzlastträgers 4 liegen und somit solche
rollbewegungsbedingten Schrägstellungen des Nutzlastträgers 4 an einem kleineren Hebelarm
der magnetischen Einrichtung 14 aufgefangen werden müssen. Wegen weiterer Einzelheiten
dieses Prinzips wird ausdrücklich auf die DE-OS 29 33 447 verwiesen. Das vorstehend
Geschilderte gilt selbstverständlich nur für rollbewegungsbedingte Schrägstellungen
des Nutzlastträgers 4 aufgrund unsymmetrischer Belastung des Nutzlastträgers 4, nicht
jedoch für beabsichtigte Schrägstellungen mit Hilfe unterschiedlicher Luftmengen in
den linken und in den rechten Federbälgen 40, da die Längshebel 42 hiervon überhaupt
nicht beeinflußt werden.
[0034] Eine Bremseinrichtung 60 ist in Fig. 2 schematisch und in Fig. 3 detaillierter dargestellt.
Die Bremseinrichtung 60 besteht im wesentlichen aus einem Tragkörper 62 sowie einem
oberen
Bremsarm 64 und einem unteren Bremsarm 66, die sich jeweils quer zur Fahrzeuglängsrichtung
erstrecken und an ihren Enden Bremsklötze 68 tragen. Die Bremsklötze des oberen Bremsarms
64 wirken beim Bremsen mit den Oberseiten der waagerechten Schenkel der Winkelträger
56 zusammen, und_die Bremsklötze des unteren Bremsarms 66 wirken beim Bremsen mit
der Unterseite des waagerechten Schenkels des Winkelträgers 56 zusammen. Der Bremskörper
62 ist an zwei Bremseinrichtung-Längshebeln 70 angelenkt, die jeweils knapp innerhalb
der Längsträger 16 zu dem jeweiligen Querhebel 22 verlaufen. Die Bremseinrichtung-Längshebel
70 sind außerdem an einer Stelle, die der Bremseinrichtung 60 wesentlich näher als
dem zugeordneten Querhebel 22 liegt, an dem jeweiligen Längsträger 16 angelenkt. Die
Bremseinrichtung 60 befindet sich insgesamt relativ nahe einem Tragkörper 44. Wenn
sich
beispielsweise der Nutzlastträger 4 durch Erhöhung der Zuladung absenkt und infolgedessen,wie
beschrieben, die Stützkonstruktion 10 und somit auch die Längsträger 16 wegverkleinert
angehoben werden, werden auch die Anlenkstellen der Bremseinrichtung-Längshebel 70
mit angehoben. Wesentlich stärker angehoben werden jedoch die Anlenkstellen der Bremseinrichtung-Längshebel
70 an den Querhebeln 22. Somit ergibt sich insgesamt eine Absenkung der Bremseinrichtung
60 relativ zu den Längsträgern
'16. Die Hebelverhältnisse sind so gewählt, daß diese Absenkung der Bremseinrichtung
60 gerade die Anhebung der Stützkonstruktion 10 und der Längsträger 16 kompensiert,
so daß die Relativlage der Bremseinrichtung 60 zum Fahrweg 8 bzw. - genauer gesagt
- zu den Winkelträgern 56 konstant bleibt. Das gleiche gilt analog für Anhebungen
des Nutzlastträgers 4 relativ zum Fahrweg, beispielsweise bei Entlastung durch aussteigende
Personen.
[0035] Die beiden Bremsarme 64, 66 sind durch zwei Druckfedern 72, die auf dem oberen Bremsarm
64 angeordnet sind und über oben auf den Druckfedern 72 angeordnete Scheiben 74 und
von den Scheiben 74 zum unteren Bremsarm 66 führende Stangen mit dem unteren Bremsarm
66 in Verbindung stehen, im Zusammendrücksinn vorgespannt. Zwischen den beiden Bremsarmen
64, 66 ist eine Zylinder-Kolben-Einheit 78 angeordnet, die im Auseinanderdrücksinn
auf die beiden Bremsarme 64, 66 wirkt. Durch ein nicht gezeichnetes Druckminderventil
kann man den nach Auslösen der Bremseinrichtung durch Druckablassen verbleibenden
Restdruck in der Zylinder-Kolben-Einheit 78 bestimmen. Wenn man eine stärkere Bremskraft
wünscht, zum Beispiel bei voll beladenem Fahrzeug 2, wird durch das Druckminderventil
der Restdruck geringer eingestellt, und umgekehrt. Diese Einstellung kann beispielsweise
mit Hilfe eines der Querhebel 22, der ja den Lastzustand des Fahrzeugs 2 widerspiegelt,
erfolgen.
1. Fahrzeug, das einen Tragteil sowie einen durch Verformung einer Federeinrichtung
relativ zum Tragteil beweglichen Nutzlastträger aufweist und gegenüber einem Fahrweg
mit. Hilfe einer anziehenden magnetischen Einrichtung gehalten werden kann, die einen
Fahrwegteil und einen dem Fahrwegteil unter Freilassung eines Spalts gegenüberliegenden,
dem Tragteil zugeordneten Fahrzeugteil aufweist, wobei am Tragteil eine in im wesentlichen
konstantem Abstand zum Fahrweg geführte, lagedefinierende Einrichtung vorgesehen ist
und wobei Kopplungsmittel vorgesehen sind, die laufend den sich an der Federeinrichtung
äußernden Lastzustand des Fahrzeugs erfassen und unter Abstützung an der lagedefinierenden
Einrichtung in eine Spaltweiteneinstellung der magnetischen Einrichtung umsetzen,
dadurch gekennzeichnet , daß die Federeinrichtung mindestens eine Hintereinanderanordnung
eines ersten Federelements (40) und eines zweiten Federelements (38) aufweist, und
daß die Kopplungsmittel (42) derart angeschlossen sind, daß sie den sich an einem
(38) der beiden Federelemente äußernden Lastzustand des Fahrzeugs (2) erfassen.
2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das andere der beiden Federelemente
ein pneumatisches Federelement (40) ist.
3. Fahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die enthaltene Gasmenge des
pneumatischen Federelements (40) änderbar ist.
4. Fahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Paar aus einer
der linken Fahrzeugseite zugeordneten Federelement-Hintereinanderanordnung (40, 38)
und einer der rechten Fahrzeugseite zugeordneten Federelement-Hintereinanderanordnung
(40, 38) vorgesehen ist, und daß eine Pumpeinrichtung zum Umpumpen von Gas vom linken
pneumatischen Federelement (40) zum rechten pneumatischen Federelement (40) und umgekehrt
vorgesehen ist.
5. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem mindestens ein Paar aus einer
der linken Fahrzeugseite zugeordneten Federelement-Hintereinanderanordnung und einer
der rechten Fahrzeugseite zugeordneten Federelement-Hintereinanderanordnung vorgesehen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils das erste Federelement (40) zwischen dem
Nutzlastträger (4) und dem Außenarm (26) eines quer zum Fahrzeugmittenbereich führenden,
am Tragteil (6) gelagerten Querhebels (22) angeordnet ist, und daß jeweils das zweite
Federelement (38) durch den Innenarm (30) des jeweiligen Querhebels (22) beaufschlagt
ist.
6. Fahrzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,daß jeweils das obere Ende des
zweiten Federelements (38) am Tragteil (6) abgestützt ist, und daß jeweils das untere
Ende des zweiten Federelements (38) über eine Scheibe (34) beaufschlagt ist, die über
eine Stange (32) mit dem Innenarm (30) des jeweiligen Querhebels (22) in Verbindung
steht.
7. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplungsmittel
mindestens einen, im wesentlichen in Fahrzeuglängsrichtung verlaufenden Längshebel
(42) aufweisen, der an die lagedefinierende Einrichtung (44, 46, 48, 50), eine Stützkonstruktion
(10) des Fahrzeugteils (12) der magnetischen Einrichtung (14) und eine Verbindung
(22) zwischen dem ersten Federelement (40) und dem zweiten Federelement (38) angeschlossen
ist.
8. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bremseinrichtung
(60) hinsichtlich des Fahrwegs (8) im wesentlichen lagekonstant am Tragteil (6) angeordnet
ist.
9. Fahrzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagekonstanz der Bremseinrichtung
(60) durch zwischen der Bremseinrichtung (60), einer Stützkonstruktion (10) des Fahrzeugteils
(12) der magnetischen Einrichtung (14) und einer Verbindung (22) zwischen dem ersten
Federelement (40) und dem zweiten Federelement (38) wirksame Bremseinrichtung-Kopplungsmittel
(70) erzielt ist.
10. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch eine Federspeicher-Bremseinrichtung,
bei der eine dem Federspeicher (72) entgegenwirkende Zylinder-Kolben-Einheit (78)
vorgesehen ist, deren Restdruck über ein Druckminderventil einstellbar ist.