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EP 0 007 554 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.09.1982 Patentblatt 1982/38 |
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Anmeldetag: 17.07.1979 |
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Vorrichtung zum Gespannthalten eines Zugseiles
Device for maintaining the tension in a tow cable
Dispositif de maintien de la tension d'un câble de traction
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB IT LU NL SE |
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Priorität: |
25.07.1978 DE 2832567
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.02.1980 Patentblatt 1980/03 |
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Anmelder: Port, Walter |
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D-6670 St. Ingbert-Reichenbrunn (DE) |
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Erfinder: |
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- Port, Walter
D-6670 St. Ingbert-Reichenbrunn (DE)
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Vertreter: Boecker, Carl Otto, Dipl.-Ing. |
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Dr. Ehrhardt-Strasse 31 D-6670 St. Ingbert (Saar) D-6670 St. Ingbert (Saar) (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Gespannhalten eines Zugseiles, das an
ein unabhängig von der Seilkraft ortsveränderliches Gerät angeschlossen ist, insbesondere
zum mittelbaren Gespannthalten eines zu einer hin- und herfahrbaren Kohlegewinnungsmaschine
über eine am Zugseil befestigte Umlenkrolle geführten Versorgungskabels, mit einer
druckmittelbetriebenen leistungsgeregelten Winde, bei der das Seil durch eine Spannvorrichtung,
die einen an einem in Abhängigkeit von der Spannung im Seil beweglichen Element angreifende
Spannfeder umfaßt, unter eine vorgegebne Spannung setzbar ist, und mit einer getrieblichen
Verbindung zwichen einer Betätigung zur Steuerung der Winde und dem beweglichen Element
dergestalt, daß bei einer Abweichung der Seilspannung von der gewünschten vorgegebenen
Spannung das Drehmoment der Winde in dem Ausmaß (Vergrößerung oder Verkleinerung)
verändert wird, daß das bewegliche Element in seine der vorgegebenen Spannung im Seil
entsprechende Gleichgewichtslage zurückzukehren sucht.
[0002] Das der Erfindung zu Grunde liegende Problem ist aus der Notwendigkeit erwachsen,
Energie- oder andere Leitungen an eine bewegliche Arbeitsmaschine über ein Hilfsmittel
zu führen, über das die Leitungen in einer definierten Lage gehalten werden, damit
sie von der ortsbeweglichen Arbeitsmaschine nicht überfahren werden können. Das meistgebräuchliche
Hilfsmittel zur Lösung dieses Problems ist die Kabelschleppkette. Sie ist jedoch kostspielig
und nicht für beliebig lange Fahrbewegungen einer Arbeitsmaschine verwendbar. Es gibt
auch Kabeltrommeln mit anstehendem Drehmoment einer Drehfeder zum Gespannthalten eines
Kabels, jedoch ist hierbei die Spannung im Kabel von dem in Anspruch genommenen Federweg
bzw. von der aufgewickelten Kabellänge abhängig, die im übrigen sehr begrenzt ist
(DE-C-874 209). Die Erfindung schließt an den Stand der Technik nach der DE-A-14 99
061 gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 an. Bei der hierin beschriebenen Vorrichtung
zur selbsttätigen Aufrechterhaltung einer konstanten Kabelspannung in Verbindung mit
einer druckmittelbetriebenen, über ein die Kabelspannung abtastendes federbelastetes
Element leistungsgeregelten Winde ist jedoch nicht gewährleistet, daß die Kabelspannung
unabhängig von der Richtung (plus oder minus), in der sie sich gegenüber einem Sollwert
ändern kann, konstant bleibt, unter anderem weil die Winde nicht reversierbar angetrieben
ist. Zwar ist eine solche reversierbare Winde bei einer vergleichbaren Vorrichtung
bekannt (US-A-3 045 974), jedoch ist hier für die Drehrichtung der Winde zum Aufwickeln
des Kabels oder Seiles eine Handbetätigung vorgesehen, wodurch die Spannung im Kabel
unkontrolliert hoch werden kann.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Gespannthalten eines
Zugseiles zu schaffen, mit der die vorgegebene Spannung im Zugseil unabhängig davon
konstant gehalten wird, ob sich das Gerät, an das das Zugseil unmittelbar oder mittelbar
angeschlossen ist, sich von der Winde entfernt oder sich ihr nähert. Die lösung dieser
Aufgabe besteht gemäß der Erfindung darin, daß die Winde ein handelsüblicher reversierbarer
und zur ständigen Abgabe eines Drehmomentes auch im Stillstand der Winde eingerichteter
Schlepperhaspel ist, und daß die Betätigung zur Steuerung des Haspels so eingerichtet
ist, daß die Umkehr der Drehrichtung des Haspels in Abhängigkeit von der Richtung
der Verlagerung des beweglichen Elementes gegenüber seiner Gleichgewichtslage erfolgt.
[0004] Die Vorrichtung gemäß der Erfindung mit einer Winde zum Auf- und Abwickeln des Zugseiles,
das auch die Energieleitung selbst sein kann, kann als eine "Rafferwinde" bezeichnet
werden, die über eine Steuervorrichtung in Abhängigkeit von Abweichungen von einer
Soil-Spannung innerhalb des Zugseiles betätigt wird. Sie wird im Sinne des Aufwickelns
gesteuert, wenn die Soll-Spannung im Zugseil sinkt, weil sich ein Bezugspunkt der
Winde nähert, oder umgekehrt. Die konstante Spannung, die auf diese Weise mit dem
Zugseil unter dem anstehenden kontinuierlichen Drehmoment der Winde eingestellt werden
kann, verhindert stoßweise Belastungen an den Anschlußstellen und Einführungen von
Energie- oder anderen Leitungen in die ortsbewegliche Arbeitsmaschine, da jeder Stoß
vom dem beweglichen Element der Spannvorrichtung aufgefangen wird.
[0005] Von der Erfindung wird auch ein Anwendungsbereich umfaßt, in dem das Ende des Zugseiles
festgelegt und die Vorrichtung selbst ortsbeweglich ist. Hierbei ist beispielsweise
an die Fälle gedacht, wo von einem Schiff ein Kabel abgeht, das unter den Schiffsbewegungen
in senkrechter und/oder waagerechter Richtung in seiner Spannung gehalten werden soll,
beispielsweise beim Verlegen von Kabeln oder wenn das Schiff vor Anker liegt. Auch
sind Fälle denkbar, bei denen die Spannung eines von einem in der Luft befindlichen
Hubschraubers ausgehenden Seiles konstant gehalten werden soll, beispielsweise wenn
mehrere Hubschrauber zum Tragen schwerer Lasten eingesetzt werden. Bisher hat man
hierfür komplizierte elektronische Hubschrauber-Steuerungen eingesetzt.
[0006] Eine besonders empfehlenswerte spezielle Lösung gemäß der Erfindung besteht darin,
daß die Winde ein handelsüblicher druckluftbetriebner Schlepperhaspel ist. Über den
Druckluftantrieb ist ein im Stillstand der Winde anstehendes Drehmoment am einfachsten
zu verwirklichen, nämlich indem beispielsweise der Handhebel eines handelsüblichen
Schlepperhaspels etwas gegenüber der mittleren Nullstellung verstellt ist.
[0007] Das bewegliche Element der Spannvorrichtung zur Erzeugung der Gegenspannkraft im
Seil ist zweckmäßig eine Spannrolle, über die das Zugseil geführt ist, wobei die Spannrolle
an einem kurzen Hebelarm eines Waagebalkens angeordnet ist, an dessen längerem Hebelarm
eine Zugfeder und eine zum Handhebel führende Betätigungsstange angeschlossen sind.
Hierbei ist die Gleichgewichtslage der Spannrolle dann eingestellet, wenn die Federkraft
den Waagebalken und über die Betätigungsstange den Handhebel der Winde in der von
der Nullstellung abweichenden Lage hält, in der das Moment aus Spannkraft an der Spannrolle
(hervorgerufen durch das anstehende Drehmoment der stillstehenden Winde) und kurzem
Hebelarm gleich dem Moment aus Federkraft und längerem Hebelarm, unter dem die Feder
am Waagebalken angreift, ist. Diese Gleichgewichtslage wird unter gewissen Regelausschlägen
auch dann eingehalten, wenn die Winde in dem einen oder anderen Drehsinn umläuft.
[0008] Zur Einstellung der gewünschten Soll-Spannung im Zugseil kann das Hebelarmverhältnis
und/oder die Federkraft änderbar sein. Fernder wird zweckmäßig die Lageänderung des
beweglichen Elementes bzw. der Spannrolle durch Anschläge begrenzt, denen Schaltstellungen
der Steuerung der Winde zugeordnet sind, in denen die Winde voll eingeschlatet ist.
Wenn beispielsweise durch eine schnelle-Verstellung des Gegenstandes, an dem das Zugseil
letztlich angreift, ein starker Ausschlag des beweglichen Elementes beziehungsweise
der Spannrolle erfolgt, ist die Winde in einer Anschlaglage zum Ablaufenlassen oder
Einholen des Zugseiles voll eingeschaltet.
[0009] Wenn die Winde, die Spannvorrichtung und die Steuerung für die Winde eine Transportable
Einheit bilden, ist die Vorrichtung gemäß der Erfindung in Anpassung an örtliche Verhältnisse
stets an dem günstigsten Platz aufzustellen.
[0010] Die Erfindung ist auch dann realisierbar, wenn die Winde bzw. der Schlepperhaspel
auf einer in Richtung des Zugseiles hin- und herbeweglichen Plattform ruht, an der
die Spannvorrichtung angreift. Bei dieser Ausführungsform ist die Trommel der Winde
selbst das bewegliche Element der Spannvorrichtung.
[0011] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer "Rafferwinde" gemäß der Erfindung
dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Anordnung einer "Rafferwinde" in Verbindung
mit einer fahrbaren Kohlegewinnungsmaschine,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die "Rafferwinde" als transportable Einheit und
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2.
[0012] In Fig. 1 erkennt man eine vor Ort befindliche fahrbare Kohlegewinnungsmaschine 1,
von der ein Stromkabel 2 ausgeht, das an einem ortsfest angeordneten Schaltkasten
3 angeschlossen ist. Diese Stromkabel 2 soll unter den Fahrbewegungen der Kohlegewinnungsmaschine
1 mittels der erfindungsgemäßen "Rafferwinde" 4 gespannt gehalten werden, damit es
nicht von der Kohlegewinnungsmaschine überfahren werden kann. Hierzu ist das Stromkabel
2 über eine Umlenkrolle 5 an den Schaltkasten 3 geführt, wobei die Umlenkrolle 5 der
Endpunkt eines Zugseiles 6 ist, das zu der Winde gemäß der Erfindung führt. Das Stromkabel
2 wird somit über das Zugseil 6 mittelbar gespannt gehalten. Wenn die Kohlegewinnungsmaschine
1 nach links verfahren wird, folgt die Umlenkrolle 5 in die strichpunktiert dargestellte
Endstellung 5'. Der im Ausführungsbeispiel maximale Verstellweg S der Umlenkrolle
5 ist die Hälfte des maximalen Verfahrweges der Kohlegewinnungsmaschine 1 nach links.
[0013] Die "Rafferwinde" gemäß der Erfindung nach Fig. 2 und 3 umfaßt zunächst eine Bodenplatte
8 mit einem daran befestigten handelsüblichen druckluftbetriebenen Schlepperhaspel
9, dessen Handhebel 10 in Fig. 3 in waagerechter mittlerer Haltstellung steht. Dieser
Handhebel ist in die beiden strichpunktiert dargestellten Schwenklagen für Vorwärts-
und Rückwärtsgang verstellbar, so daß der Schlepperhaspel 9 reversierbar und mit regelbarem
Antrieb ausgestattet ist. Auf die Trommel 9a des Schlepperhaspels 9 ist das Zugseil
6 aufgewickelt, das zu der Achse derUmtenkrolle 5 führt (Fig. 1).
[0014] Wie Fig. 2 ziegt, läuft das Zugseil 6 über eine lageveränderliche Spannrolle 11,
von der aus die Steuerung für den Handhebel 10 des S
Chlepperhaspels 9 betätigt wird. Die Spannrotte 11 ist an dem kurzen Hebelarm 12a eines
Waagebalkens 12 angeordent, an dessen längerem Hebelarm 12b eine Zugfeder 13 und eine
zum Handhebel 10 führende Betätigungsstange 14 angeschlossen sind. Der Waagebalken
12 ist um die Drehachse 15 einer Gabel 16, die über eine Stütze 17 mit der Boden platte
8 verbunden ist, schwenkbar gelagert. Die Spannrolle 11 ist über eine Doppellasche
18 am Ende des kurzen Hebelarmes 12a des Waagebalkens 12 gelenkig befestigt. In Fig.
3 erstreckt sich diese Doppellasche 18 zum Teil hinter der geschnitten dargestellten
Gabel 16.
[0015] Die Hebelverhältnisse des Waagebalkens 12 und die Kraft der Feder 13 sind so bemessen,
daß die entgegen der Federkraft beweglich geführte Spannrolle 11 unter der am Seil
angreifenden gewünschten Spannkraft im Gleichgewicht ist, Die am Seil 6 angreifende
Spannkraft wird von dem anstehenden Drehmoment des Schlepperhaspels 9 erzeugt. Ist
beispielsweise das Hebelverhältnis zwischen dem kurzen Hebelarm 12a entsprechend dem
Abstand der Gelenkpunkte 15 und 19 und dem langen Hebelarm 12b entsprechend dem Abstand
der Gelenkpunke 15 und 20 gleich 1:3, so befindet sich der Waagebalken 12 dann im
Gleichgewichtszustand, wenn bei einer an der Spannrolle 11 angreifenden Kraft von
2000 N (entsprechend 1000 N Spannkraft im Seil 6) die Federkraft 2000 N:3=ca. 660
N ist. Bei der Gleichgewichtslage des Waagebalkens 12 ist die Länge der Betätigungsstange
so bemessen, daß der Handhebel 10 etwas gegenüber der mittleren Haltstellung verschwenkt
ist in dem Sinne, daß der Schlepperhaspel 9 ständig das Moment aufbringt, das erforderlich
ist, um an dem Gelenkpunkt 19 des Waagebalkens 12 über die Spannrolle 11 eine Kraft
von 2000 N angreifen zu lassen. Die Zugleistung des Schlepperhaspels 9 muß also reichlich
höher sein als es der Sollkraft von 2000 N entspricht. Wenn-bezogen auf den Anwendungsfall
nach Fig. 1--die Kohlegewinnungsmaschine 1 nach links auswandert und damit auch die
Umlenkrolle 5, so erhöht sich die Spannkraft im Seil 6 mit der Folge, daß die Spannrolle
11 entsprechend auswandert. Der maximale, durch einen Anschlag 21 begrenzte Ausschlag
des Waagebalkens 12 ist in Fig. 2 strichpunktiert dargestellt. Der in die andere Richtung
gehende Ausschlag des Waagebalkens 12 ist durch einen Anschlag 22 begrenzt. Den beiden
Anschlägen sind Schaltstellungen der Steuerung zugeordnet, in denen der Schlepperhaspel
9 in der einen oder anderen Drehrichtung voll eingeschaltet ist.
[0016] Wie gesagt, verstellt sich der Waagebalken 12 in Richtung auf die strichpunktierte
Schwenklage dann, wenn die Spannkraft im Seil erhöht wird. Hierdurch wird über die
Betätigungsstange 14 der Handhabel 10 auf Rücklauf des Schlepperhaspels 9 verstellt,
d.h. die Seiltrommel 9a läßt Seil ablaufen. Hierdurch stellt sich die Spannrolle 11
unter der Kraft der Feder wieder zurück, bis der Gleichgewichtszustand am Waagebalken
bzw. die Soll-Spannkraft im Seil 6 wiederhergestellt sind. Der Handhebel 10 befindet
sich dann wieder in der Stellung, die bei Ruhelage der Umlenkrolle 5 der gewünschten
Spannkraft im Seil entspricht. Sinkt die Seilkraft beispielsweise beim Verfahren der
Kohlegewinnungsmaschine nach rechts, schwenkt der Waagebalken 12 im anderen Sinne
und die Trommel 9a wird im Sinne eines Aufspulens des Seiles 6 gedreht. Stets wird
der Schlepperhaspel 9 durch die beschriebene Steurung in Abhängigkeit von Lageänderungen
der Spannrolle 11 in demjenigen Drehsinn eingeschaltet, der die Spannrolle in Gleichgewichtslage
zurückzustellen sucht, in der auf die Trommel 9a ein ständiges bestimmtes Drehmoment
einwirkt.
[0017] Abweichend von dem gezeichneten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist es denkbar,
daß die Winde auf einer in Richtung des Zugseils hin- und herbeweglichen Plattform
ruht, an der die Spannvorrichtung angreift. Bei dieser Ausführungsform ist die Trommel
der Winde selbst das bewegliche Element der Spannvorrichtung.
1. Vorrichtung zum Gespannthalten eines Zugseiles (6), das an ein unabhängig von der
Seilkraft ortsveränderliches Gerät angeschlossen ist, insbesondere zum mittelbaren
Gespannthalten eines zu einer hin- und herfahrbaren Kohlegewinnungsmaschine (1) über
eine am Zugseil (6) befestigte Umlenkrolle (5) geführten Versorgungskabels (2), mit
einer druckmittelbetriebenen, leistungsgeregelten Winde (9), bei der das Seil durch
eine Spannvorrichtung, die eine an einem in Abhängigkeit von der Spannung im Seil
beweglichen Element (11) angreifende Spannfeder (13) umfaßt, unter eine vorgegebene
Spannung setzbar ist, und mit einer getrieblichen Verbindung (14) zwischen einer Betätigung
(10) zur Steuerung der Winde und dem beweglichen Element (11), dergestalt, daß bei
einer Abweichung der Seilspannung von der gewünschten vorgegebenen Spannung das Drehmoment
der Winde in dem Ausmaß (Vergrößerung oder Verkleinerung) verändert wird, daß das
bewegliche Element in seine der vorgegebenen Spannung im Seil entsprechende Gleichgewichtslage
zurückzukehren sucht, dadurch gekennzeichnet, daß die Winde ein handelsüblicher reversierbarer
und zur ständigen Abgabe eines Drehmomentes auch im Stillstand der Winde eingerichteter
Schlepperhaspel (9) ist, und daß die Betätigung (10) zur Steuerung des Haspels so
eingerichtet ist, daß die Umkehr der Drehrichtung des Haspels in Abhängigkeit von
der Richtung der Verlagerung des beweglichen Elementes (11) gegenüber seiner Gleichgewichtslage
erfolgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Winde ein druckluftbetriebener
Schlepperhaspel (9) ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung
(10) zur Steuerung des Schlepperhaspels (9) ein Handhebel ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche
Element eine Spannrolle (11) ist, über die das Zugseil (6) geführt ist, und daß die
Spannrolle an einem kurzen Hebelarm (12a) eines Waagebalkens (12) angeordnet ist,
an dessen längerem Hebelarm eine Zugfeder (13) und eine zum Handhebel (10) führende
Betätigungsstange (14) angeschlossen sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelarmverhältnis
änderbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Federkraft änderbar
ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lageänderung des beweglichen
Elementes (11) durch Anschläge (21, 22) begrenzt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß den Anschlägen (21, 22)
Schaltstellungen des Handhebels (10) zugeordnet sind, in denen der Schlepperhaspel
(9) voll eingeschaltet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlepperhaspel (9)
und die Spannvorrichtung eine transportable Einheit bilden.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlepperhaspel auf
einer in Richtung des Zugseiles hin- und herbeweglichen Plattform ruht, an der die
Spannvorrichtung angreift.
1. Dispositif pour le maintien de la tension d'un câble de traction (6) qui est relié
à un appareil mobile indépendamment de l'effort du câble, en particulier pour le maintien
indirect de la tension d'un câble d'alimentation en énergie (2) relié à une machine
d'abatage du charbon (1) animée d'un mouvement alternatif et passant sur une poulie
de renvoi (5) fixée au câble de traction (6), comportant un treuil (9) entraîné par
un fluide sous pression et réglé en puissance, dans lequel le câble est soumis à une
tension prédéterminée par l'intermédiaire d'un dispositif de mise en tension qui comporte
un ressort de traction (13) accroché à un élément (11) mobile en fonction de la tension
du câble, le dispositif comportant également une liaison opérationnelle (14) entre
un organe de manoeuvre (10) pour la commande du treuil et l'élément mobile (11), cette
liaison étant telle que, lors d'une réduction de la tension du câble par rapport à
la tension désirée prédéterminée, le moment de rotation du treuil soit modifié dans
le sens approprié (augmentation ou réduction) pour que l'élément mobile tende à revenir
dans sa position d'équilibre correspondant à la tension prédéterminée dans le câble,
caractérisé en ce que le treuil est un treuil de halage réversible (9), d'un type
disponible dans le commerce, il est agencé de manière à produire un moment de rotation
constant même à l'arrêt du treuil, et le dispositif d'actionnement (10) pour la commande
du treuil est agencé de telle façon que l'inversion du sens de rotation du treuil
dépende de la direction du changement de position de l'élément mobile (11) par rapport
à sa position d'équilibre.
2. Dispositif suivant la revendication 1 caractérisé en ce que le treuil est un treuil
de halage (9) à air comprimé d'un type commercial.
3. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications 1 et 2 caractérisé en ce
que le dispositif d'actionnement (10) pour la commande du treuil de halage (9) est
un levier de manoeuvre.
4. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications 1 à 3 caractérisé en ce
que l'élément mobile est une poulie de tension (11) sur laquelle passe le câble de
traction (6), cette poulie de tension étant portée par un court bras de levier (12a)
d'un balancier (12) comprenant un autre bras de levier plus long auquel sont reliés
un ressort de traction (13) et une tige d'actionnement (14) s'étendant jusqu'au levier
de manoeuvre (10).
5. Dispositif suivant la revendication 4 caractérisé en ce que le rapport des bras
de levier est variable.
6. Dispositif suivant la revendication 4 caractérisé en ce que la force du ressort
est variable.
7. Dispositif suivant la revendication 1 caractérisé en ce que le changement de position
de l'élément mobile (11) est limité par des butées (21,22).
8. Dispositif suivant la revendication 7 caractérisé en ce qu'aux butées (21, 22)
sont associées des positions de commutation du levier de manoeuvre (10) dans lesquelles
le treuil de halage (9) est totalement enclenché.
9. Dispositif suivant la revendication 1 caractérisé en ce que le treuil de halage
(9) et le dispositif de mise en tension forment une unité transportable.
10. Dispositif suivant la revendication 1 caractérisé en ce que le treuil de halage
est placé sur une plateforme 'mobile alternativement dans la direction du câble de traction, plateforme sur laquelle
agit le dispositif de mise en tension.
1. Apparatus for maintaining tension in a tension cable (6) which is connected to
a position varying object independently of the cable force, especially for the indirect
tensioning of apower cable (2) leading to a coal extracting machine (1) travelling
back and forth, via a deflection pulley (5) fixed to the tension cable, with a fluid
pressure operated, controllable winch (9) by which in the tension cable a predetermined
tension can be produced by means of a tensioning device including a tension spring
(13) engaging a movable element (11) which is movable in response to the tension of
the tension cable, and with a drive connection (14) between an actuating device (10)
for the control of the winch and the movable element in such a manner that in response
of a deviation of the tension in the tension cable from the desired predetermined
value the torque of the winch is changed in that extend (increase of diminution) by
which the movable element seeks to return into its equilibrium position corresponding
to the predetermined tension in the tension cable, characterized in that the winch
is a conventional reversible hauling coiler (9) adapted to produce a steady torque
also in the rest position, and in that the actuating device (10) for the control of
the coiler is adapted in such a manner that the return of the rotating direction of
the coiler is effected by the direction of the position change of the movable element
(11) compared with its equilibrium position.
2. Apparatus according to claim 1, characterized in that the winch is an air pressure
driven hauling coiler (9).
3. Apparatus according to claim 1 or 2, characterized in that the actuating device
(10) for the control of the hauling coiler (9) is a hand lever.
4. Apparatus according to one of the claims 1 to 3, characterized in that the movable
element is a tension pulley (11) over which the tension cable (6) is guided, and in
that the tension pulley is disposed at a short lever arm (12a) of a balance beam (12),
whose longer lever arm is connected to a tension spring (13) and an actuating rod
(14) engaging the hand lever (10).
5. Apparatus according to claim 4, characterized in that the lever arm ratio is variable.
6. Apparatus according to claim 4, characterized in that the spring force is variable.
7. Apparatus according to claim 1, characterized in that the position change of the
movable element (11) is limited by abutments (21,22).
8. Apparatus according to claim 7, characterized in that the abutments (21, 22) are
associated with setting positions in which the coiler (9) is fully connected.
9. Apparatus according to claim 1, characterized in that the winch (9) and the tensioning
device constitute a transportable unit.
10. Apparatus according to claim 1, characterized in that the winch (9) is mounted
on a platform movable back and forth in the direction of the tension cable, the tensioning
device being in engagement with this platform.
