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EP 0 012 151 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.09.1982 Patentblatt 1982/38 |
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Anmeldetag: 26.06.1979 |
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Verfahren und Vorrichtung zum Beseitigen von bei der Kohlevergasung anfallender Schlacke
Process and device for the removal of slag resulting from coal gasification
Procédé et dispositif pour enlever des scories résultant de la gaséification de la
houille
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR GB NL |
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Priorität: |
29.06.1978 DE 2828562
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.06.1980 Patentblatt 1980/13 |
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Anmelder: |
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- Ruhrkohle Aktiengesellschaft
45128 Essen (DE)
- Ruhrchemie Aktiengesellschaft
D-4200 Oberhausen 13 (DE)
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Erfinder: |
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- Langhoff, Josef, Dr.
D-4220 Dinslaken (DE)
- Seipenbusch, Jürgen
D-4300 Essen 14 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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Bemerkungen: |
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and not included in this specification |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Beseitigung der in
einem Reaktor bzw. einem nachgeschalteten Abhitzekessel bei mangelndem Ausbrand bei
der Vergasung von Kohle anfallenden und sich in einem Wasserbad im Reaktorfuß bzw.
Fuß des Abhitzekessels sammelnden Schlacke.
[0002] Bei der Vergasung von Kohle ist der Ausbrand entscheidendes Kriterium. Bei mangeldem
Ausbrand entsteht schwimmfähige Schlacke, die nicht durch das Wasserbad ausgetragen
werden kann, d.h., nicht im Wasserbad absinkt. Deshalb muß der Reaktorbetrieb in Abständen
zum Austragen der auf dem Wasserbad schwimmenden Schlacke unterbrochen werden. Das
Austragen erfolgt von Hand und stellt einen erheblichen Nachteil dar. Das gleiche
gilt für die Betriebsunterbrechung des Reaktors.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen kontinuierlichen Reaktorbetrieb
herzustellen, indem sich ein Austragen von Hand erübrigt. Dabei geht die Erfindung
von dem Gedanken aus, die Schwimmfähigkeit der Schlacke zu beseitigen.
[0004] Nach der Erfindung wird das mit Hilfe von Ölen als Additiven erreicht, die die Schlackenteile
miteinander verbinden. Dadurch entstehen größere Schlackenteile mit mittleren, sich
aus dem Gewicht der schwimmfähigen und nicht schwimmfähigen Schlackenteile ergebenden
Gewicht, das ein Absinken der Schlackenteile im Wasserbad sicherstellt.
[0005] Die schweren Schlackenteile ziehen aufgrund ihrer Verbindung mit den schwimmfähigen,
leichteren Schlackenteilen diese mit nach unten.
[0006] In weiterer Ausbildung der Erfindung wird schweres Heizöl als Additiv einqesetzt.
Das Öl Kann seine zum Einsatz im Reaktor notwendige Fließfähigkeit durch eine Vorwärmung
erreichen. Als Wärmsträger für die Vorwärmung dient wahlweise Prozeßgas oder Prozeßdampf
aus dem Vergasungsprozeß.
[0007] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Figur 1 Eine schematische Gesamtdarstellung der erfindungswesentlichen Teile einer
Reaktoranlage,
Figur 2--4 Einzelheiten der Reaktoranlage nach Figur 1.
[0008] Gemäss Fig. 1 wird in einen Brenner mit einer Pumpe 28 durch eine Zuleitung 2 eine
Kohle-Wasser-Suspension gedrückt. Als Kohle findet Kohlestaub Verwendung. Der Kohlestaub
entsteht nach entsprechenden Mahlen in einer Mühle 25. Nach dem Mahlen gelangt der
Kohlestaub zusammen mit Wasser in ein Rührwerk 26. Am Boden des Rührwerks wird kontinuierlich
die Kohle-Wasser-Suspension abgezogen.
[0009] Zusammen mit der Kohle-Wasser-Suspension gelangt Sauerstoff durch eine Zuleitung
3 in den Brenner und über den Brenner in einen Reaktor 1. Im Reaktor 1 verdampft das
der Kohle anhaftende Wasser und wird die Kohle auf Reaktionstemperatur gebracht. Bei
einer Temperatur von ca. 1.400°C und einem Druck von etwa 30 bar entsteht aus der
Kohle, aus dem Sauerstoff und dem Wasserdampf in der Hauptsache sogenanntes Synthesegas.
Das Synthesegas besteht aus Kohlenmonoxyd und Wasserstoff.
[0010] Das gewonnene Synthesegas gelangt aus dem Reaktor 1 in einen sich unter dem Reaktor
1 befindenden Abhitzekessel 4. Der Abhitzekessel 4 nimmt auch die mit dem entstandenen
Gas aus dem Reaktor 1 ausgetragenen Schlackenteile auf. Die Schlacke fällt in erster
Linie in flüssiger Form an und sammelt sich in bzw. auf einem Wasserbad 5 im Fuß des
Abhitzekessels 4.
[0011] Im Abhitzekessel 4 findet eine erste Abkühlung des gewonnenen Synthesegases statt.
Dazu ist der Abhitzekessel 4 mit einer Rohrwandung 6 versehen. Die Rohrwandung besitzt
einen Kühlwasserzufluß 7 und einen Abfluß für das erwärmte Dampf-Wassergemisch. Der
Kühlwasserzufluß 7 mündet nach Figur 2 in einer Ringleitung 8. Von der Ringleitung
8 gehen eine Vielzahl gleichmäßig am Umfang verteilte Kühlrohre 9 aus. Durch die Kühlrohre
9, die in Fig. 2 bis auf zwei schematisch mit deren Mittellinien dargestellt sind,
steigt das Kühlwasser infolge seiner Erwärmung nach oben. Dementsprechend handelt
es sich bei den Kühlrohren 9 um Steigrohre.
[0012] Außer den Kühlrohren 9 befindet sich noch eine Abflußleitung 10 an der Ringleitung
8. Die Abflußleitung 10 ist dem Kühlwasserzufluß 7, diametral gegenüberliegend an
der Ringleitung 8 angeordnet und besitzt einen mit den Kühlrohren 9 abgestimmten Durchflußquerschnitt,
so daß der Kühlmittelstrom in den Kühlrohren 9 durch den kontinuierlichen Abfluß von
Wasser aus der Abflußleitung 10 nicht gestört wird.
[0013] Die Abflußleitung 10 ist um eine weitere, genau unterhalb der Ringleitung 8 angeordnete
Ringleitung 11 herumgeführt. Die Ringleitung 11 ist wie die Ringleitung 8 mit einer
Zuleitung 12 versehen, die oberhalb des Badspiegels des Wasserbades 5 mündet. Durch
die Zuleitung 12 wird das Öl in die Ringleitung 11 gedrückt. Aus der Ringleitung 11
gelangt das ÖI durch eine Vielzahl gleichmäßig verteilter Düsen 13 in Form von Strahlen
auf den Badspiegel des Wasserbades 5. Bevorzugt sind dabei die Ölstrahlen auf die
Mittelachse des Wasserbades 5 gerichtet. Sie können auch in einem unterschiedlichen
Winkel zum Badspiegel des Wasserbades 5 ausgerichtet sein und somit unterschiedliche
Neigung aufweisen.
[0014] Nach Figur 2 sind die Düsen 13 in zwei Reihen übereinander am inneren Umfang der
Ringleitung 11 angeordnet.
[0015] Innerhalb jeder Düsenreihe können die Düsen 13 die gleichen Neigungen zum Badspiegel
des Wasserbades besitzen, die können aber auch von Reihe zu Reihe eine unterschiedliche
Neigung zum Badspiegel des Wasserbads 5 aufweisen und verlaufen dann in verschiedenen
Winkeln zum Badspiegel des Wasserbades 5. Diese Anordnung der Düsen hat den Vorteil,
daß das aus der Ringleitung 11 austretende Öl die auf dem Badspiegel des Wasserbades
5 auftreffenden Schlackenpartikel zur Mitte des Badspiegels hin gegeneinander bewegt.
Die einzelnen Schlackenpartikel kommen in eine intensive Berührung miteinander, so
daß das Öl als die Schlackenpartikel miteinander verbindendes Additiv seine optimale
Wirkung entfalten kann.
[0016] Die Ringleitung 11 befindet sich dicht oberhalb des Badspiegels. Gleichzeitig sind
die an der Innenseite der Ringleitung 11 angeordneten Düsen 13 so groß ausgelegt,
daß lediglich kompakte Ölstrahlen entstehen. Beides wirkt einem Entflammen des Öles
und einem nennenswerten Ölverlust entqeaen.
[0017] Bei schwerem Heizöl erlangt dies eine zum Durchströmen der Leitungen 11 und 12 und
Durchdringen der Düsen 13 notwendige Fließfähigkeit durch eine Vorwärmung und eine
nachfolgende Erwärmung im Abhitzekessel 4 bzw. in der Ringleitung 11.
[0018] Die Vorwärmung erfolgt in der Zuleitung 2 außerhalb des Abhitzekessels 4 durch Prozessgas
und/oder Prozessdampf. Dazu ist die Zuleitung 12 nach Figur 3 durch einen zusammen
mit der Zuleitung 12 einen Wärmetauscher bildenden Behälter 14 hindurchgeführt. Der
Behälter 14 umschließt die Zuleitung 12 rohrförmig und ist in eine Abgasleitung 15
eingebunden.
[0019] Durch die Abgasleitung 15 kann das in dem Reaktor erzeugte Synthesegas aus dem Abhitzekessel
4 abgeleitet werden. Das Synthesegas muß eine kontrollierte Kühlung erfahren, damit
es nicht zu unerwünschten Aufbaureaktionen kommt. Für eine notwendige Kühlung ist
die mit der Vorwärmung des schweren Heizöles verbundene Kühlung zu gering. Deshalb
wird das Abgas darüber hinaus in einem nicht dargestellten, wassergekühlten Abhitzekessel
gekühlt. Der dabei entstehende Dampf wird zusammen mit dem aus dem Abhitzekessel 4
anfallenden Dampf einer beliebigen Verwendung zugeführt. Die Abdampfleitung des Abhitzekessels
4 ist mit 16 bezeichnet.
[0020] Das solchermaßen gekühlte Synthesegas wird in einem nachfolgenden Verfahrensgang
mit Wasser beaufschlagt. Die Beaufschlagung erfolgt durch Besprühen, sogenanntes Quenschen.
Beim Quenschen wird das Synthesegas von unerwünschten Aschebestandteilen befreit.
Das aus dieser Abgaswäsche resultierende Wasser-Aschegemisch wird anschließend eingedickt,
das bei der Eindickung anfallende Wasser der Quenschung zurückgeführt und der Rest
ein Aschebrei, mit dem Einsatzgut des Reaktors vermischt. Diese Vermischung der Schlacke
mit dem Einsatzgut erleichtert das Erreichen der für die Vergasung notwendigen hohen
Temperaturen.
[0021] Die sich in dem Wasserbad 5 des Abhitzekessels 4 in Klumpen sammelnde Schlacke gelangt
in eine unterhalb des Abhitzekessels 4 angeordnete offene Schleuse 17. Sie sammelt
sich dort, bis die Schleuse einen bestimmten Füllungsgrad erreicht hat. Danach wird
die Schleuse 17 geschlossen, sodass sich die mit fortschreitendem Reaktorbetrieb anfallende
Schlacke nunmehr vor dem Schleuseneingang, ansammelt.
[0022] Nach Schließen des Schleuseneinganges wird der Schleusenausgang der Schleuse 17 geöffnet,
sodass die Schlacke aus der Schleuse 17 mit geringem Betriebsdruck ohne Beeinträchtigung
des notwendigen Reaktorbetriebsdruckes abgezogen werden kann. Zum Abziehen der Schlacke
ist eine Pumpe 18 vorgesehen. Die Pumpe 18 fördert die Schlacke nach Figur 4 horizontal
in einen sich aus mehreren Trichtern 19 zusammensetzenden Behälter 20. In dem Behälter
20 sinken die schwereren Schlackenpartikel in den dem Behältereingang nächsten Trichter
19, während die leichteren Schlackenpartikel aufgrund ihrer geringeren Sinkgeschwindigkeit
in entferntere Trichter 19 gelangen. Da das Gewicht zugleich kennzeichnend für den
Ausbrand der Schlackenpartikel ist, bewirkt das eine Klassierung der Schlackenpartikel.
Aus den einzelnen Trichtern 19 kann die Schlacke nach Belieben abgezogen werden. Die
notwendige Steuerung erfolgt über Schieber 21.
[0023] Aus dem Trichter 19 gelangen die Schlackenpartikel in Eindicker 22. Das beim Eindicken
freiwerdende Wasser wird über eine Pumpe 23 abgezogen und dem Speisewasser zugeführt.
Die eingedickte Schlacke kann verschiedenen Verwendungszwecken zugeführt werden. Mindestens
ein Teil der Schlacke wird mit dem Einsatzgut des Reaktors vermischt. Dazu ist mindestens
eine der von den Eindickern 22 wegführenden Leitungen 24 mit dem Mühleneingang der
das Einsatzgut mahlenden Mühle 25 verbunden. Eine in die Leitung 24 geschaltete und
beispielsweise als Kolben oder Flügelradpumpe ausegebildete Pumpe stellt eine ausreichende
Schlackenbewegung in der Leitung 24 sicher.
[0024] Die Leitung 24 ist wahlweise mit der Leitung für die Rückführung des nach dem Quenschen
eingedickten Aschebreis gekoppelt. Andererseits braucht dieser Aschebrei nicht mehr
gemahlen zu werden. Er kann auch sofort in das Rührwerk 26, dessen Rührer mit 27 bezeichnet
ist, eingeleitet werden.
[0025] Die dem Rührwerk 26 nachgeschaltete und das Einsatzgut in den Brenner fördernde Pumpe
28 arbeitet mit dem für den Reaktor erforderlichen Betriebsdruck.
[0026] In einen Reaktor mit integriertem Wasserbad und Schwierigkeiten bei der Zuführung
von Öl oberhalb des Wasserbades wird das ÖI durch das Wasserbad hindurch hinzugeführt.
Dann befindet sich die Ringleitung 11 nicht dicht oberhalb, sondern dicht unterhalb
des Badspiegels des Wasserbades 5. Dazu bedarf es lediglich der Anhebung des Badspiegels
durch vermehrten Wasserzufluß.
1. Verfahren zur Beseitigung der in einem Reaktor bzw. in einem nachgeschalteten Abhitzekessel
bei mangelndem Ausbrand bei der Vergasung von Kohle anfallenden und sich in einem
Wasserbad im Reaktorfuß bzw. Fuß des Abhitzekessels sammelnden Schlacke, dadurch gekennzeichnet,
daß den Schlacketeilen vor dem Austrag diese miteinander verbindende Öle als Additive
beigemengt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Öl ein schweres Heizöl
zugegeben wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das schwere Heizöl vorgewärmt
wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Vorwärmung mit Prozeßgas und/oder
Prozeßdampf.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Öl in Strahlen auf den Badspiegel gesprüht wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlen auf die Mittelachse
des Wasserbades (5) gerichtet sind.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlen in einem
unterschiedlichen Winkel zum Badspiegel des Wasserbades (5) ausgerichtet sind.
8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche
1-7, gekennzeichnet durch eine kombinierte Ölzu- und Ringleitung (11, 12) zum Wasserbad
(5).
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ölzuleitung (12) oberhalb
des Badspiegels des Wasserbades (5) mündet.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Düsen
(13) in der Ringleitung (11).
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (13) an der
Innseite der Ringleitung (11) angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (13)
gegen die Mittelachse des Wasserbades (5) geneigt angeordnet sind.
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Düsen (13) unterschiedliche Neigungen aufweisen.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch mehrere Reihen von Düsen (13),
wobei die Düsen (13) in jeder Reihe die gleichen Neigungen zum Badspiegel des Wasserbades
(5) und von Reihe zu Reihe eine unterschiedliche Neigung zum Badspiegel des Wasserbades
(5) besitzen.
1. Procédé pour éliminer les scories qui se produisent dans un réacteur, ou dans une
chaudière récupératrice qui le suit, en cas de combustion incomplète lors de la gazéification
du charbon, et qui se rassemblent dans une cuvette d'eau au bas du réacteur ou de
la chaudière récupératrice, caractérisé en ce qu'avant l'évacuation, on ajoute aux
particules de scories du fuel à titre d'additif les faisant s'agglomérer.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le fuel ajouté est du fuel
lourd.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que le fuel lourd est préchauffé.
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé par un préchauffage au gaz et/ou
à la vapeur produits au cours de la gazéification.
5. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
le fuel gicle sous forme de jets sur la surface de l'eau de la cuvette.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que les jets sont dirigés sur
l'axe de la cuvette d'eau (5).
7. Procédé selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que les jets sont pointés
sous un angle différent par rapport au plan d'eau de la cuvette (5).
8. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon l'une ou plusieurs des revendications
1 à 7, caractérisé par une combinaison de conduite annulaire et de conduite d'amenée
de fuel (11, 12) vers la cuvette d'eau (5).
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que la conduite d'amenée
de fuel (12) débouche au-dessus du niveau de l'eau de la cuvette (5).
10. Dispositif selon la revendication 8 ou 9, caractérisé par une série d'injecteurs
(13) sur la conduite annulaire (11). ).
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que les injecteurs (13)
sont disposés sur le côté intérieur de la conduite annulaire (11). ).
12. Dispositif selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que les injecteurs
(13) sont inclinés par rapport à l'axe de la cuvette d'eau (5).
13. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications 10 à 12, caractérisé en
ce que les injecteurs (13) présentent des inclinaisons différentes.
14. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé par plusieurs rangées d'injecteurs
(13), lesdits injecteurs possédant dans chaque rangée les mêmes inclinaisons par rapport
au plan d'eau de la cuvette (5), et d'une rangée à l'autre une différence d'inclinaison
par rapport audit plan d'eau.
1. Method for the removal of slag resulting in a reactor or in a subsequent waste
heat boiler during incomplete combustion in the gasification of coal, and accumulating
in a water bath in the foot of the reactor or the foot of the boiler, characterised
in that, before the discharge, there is added to the slag particles oil as additive
binding them together.
2. Method according to claim 1, characterised in that a heavy heating oil is added
as the oil.
3. Method according to claim 2, characterised in that the heavy heating oil is preheated.
4. Method according to claim 3, characterised by a pre-heating with process gas and/or
process steam.
5. Method according to one or more of claims 1 to 4, characterised in that the oil
is sprayed in jets onto the bath surface.
6. Method according to claim 5, characterised in that the jets are directed towards
the central axis of the water bath (5).
7. Method according to claim 5 or 6, characterised in that the jets are directed at
a differing angle to the bath surface of the water bath (5).
8. Apparatus for carrying out the method according to one or more of claims 1-7, characterised
by a combined oil supply and ring pipe (11, 12) to the water bath (5).
9. Apparatus according to claim 8, characterised in that the oil supply pipe (12)
opens above the bath surface of the water bath (5).
10. Apparatus according to claim 8 or 9, characterised by a plurality of nozzles (13)
in the ring pipe (11).
11. Apparatus according to claim 10, characterised in that the nozzles (13) are arranged
on the inner side of the ring pipe (11). ).
12. Apparatus according to claim 10 or 11, characterised in that the nozzles (13)
are arranged inclined relatively to the central axis of the water bath (5).
13. Apparatus according to one or more of claims 10 to 12, characterised in that the
nozzles (13) have differing inclinations.
14. Apparatus according to claim 13, characterised by a plurality of rows of nozzles
(13), while the nozzles (13) in each row possess the same inclination to the bath
surface of the water bath (5) and from row to row a differing inclination to the bath
surface of the water bath (5).

