[0001] Die Erfindung betrifft ein Wärmeübertragersystem mit mindestens zwei Wärmeübertragerelementen,
von denen jedes mindestens ein in einer Ebene oder einer Zylinderfläche gebogenes
Rohr für ein erstes an der Wärmeübertragung beteiligtes Medium aufweist, wobei benachbarte
Abschnitte des Rohres oder der Rohre jeweils eines Wärmeübertragerelementes zu einer
dichten, an der wärmeübertragung beteiligten Wand verbunden sind.
[0002] Bei einem bekannten Wärmeübertragersystem dieser Art (DE-A-2237430). das insbesondere
als Dampferzeuger in Kernkraftwerken dienen soll, sind die benachbarten Rohrabschnitte
zum Bilden der dichte'n' Wand direkt oder über Stege miteinander verschweisst, um
Rohrschwingungen zu vermeiden und die Aufhängung der Wärmeübertragerelemente zu erleichtern.
Diese Vorteile kommen insbesondere bei hoher Temperatur voll zur Geltung.
[0003] Soll ein solches Wärmeübertragersystem bei mässigen Temperaturen im Bereich von 0-200
°C betrieben werden, so ist es verhältnismässig kostspielig, insbesondere wenn das
die Wand bestreichende, zweite Medium einen relativ schlechten Wärmeübergang und eventuelle
korrosive Eigenschaften aufweist.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ausgehend von dem Wärmeübertragersystem
nach der DE-A-22 37 430, ein bei mässigen Temperaturen im Bereich von 0 bis 200 °C
zu betreibendes Wärmeübertragersystem zu schaffen, das eine kompakte Bauweise ermöglicht,
das auf der Seite des zweiten Mediums eine sehr grosse Wärmeübertragungsfläche aufweist
und damit einen grossen Wärmeübergang sicherstellt und das kostengünstig herstellbar
ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Wand durch einen die
Abschnitte des Rohres oder der Rohre dicht umhüllenden, metallischen Gusskörper gebildet
ist, der wärmeleitende Vorsprünge, deren Oberfläche ein Mehrfaches der auf sie entfallenden
Rohrinnenfläche beträgt, vorzugsweise etwa parallel zueinander verlaufende Rippen,
aufweist, und dass mindestens zwei Wärmeübertragerelemente derart zueinander angeordnet
sind, dass mindestens ein geschlossener Kanal, in welchen die Vorsprünge hineinragen,
für ein zweites an der Wärmeübertragung beteiligtes Medium gebildet wird. Durch diese
Gestaltung ergibt sich ein kleineres, gedrungeneres Wärmeübertragersystem, das noch
den zusätzlichen Vorteil hat, dass im Falle von korrosiven Eigenschaften des zweiten
Mediums das Rohrmaterial durch den Gusskörper vor Korrosionsangriffen geschützt ist.
Ausserdem wird hierdurch erreicht, dass die beiden Medien immer voneinander getrennt
bleiben.
[0006] Aus der GB-A-987739 ist es bekannt, zwei parallele Stahlrohre durch einen Gusskörper
miteinander zu verbinden, wobei die Giessform derart ausgebildet ist, dass beim Giessen
quer zu den Rohren sich erstreckende Gussrippen entstehen. Die so gebildeten Wärmeübertragerelemente
werden z.B. als Economiser in Dampferzeugern verwendet, wobei die Stahlrohre durch
den Gusskörper gegen Korrosion geschützt werden sollen. Der Gusskörper hat hier offenbar
keinerlei tragende Funktion.
[0007] In der FR-A-1 031 374 wird ein für einen Heissgaskolbenmotor bestimmter Wärmeübertrager
beschrieben, in dem mehrere flüssigkeitsdurchströmte, je zu einer Schleife gebogene
Rohre in einem Kreisring verteilt angeordnet sind, wobei jede Rohrschleife in einer
radialen Ebene des Ringes liegt. Dabei sind alle Rohre in einem einheitlichen Gusskörper
eingeschlossen, der parallel zu den Rohrschleifen verlaufende, schlitzförmige, auf
der Innenseite des Kreisringes offene Kanäle ohne Vorsprünge aufweist. Die Kanäle
sind durch eine besondere, am Innenumfang des Kreisringes anliegende Hülse geschlossen.
Dieser bekannte Wärmeübertrager beansprucht viel Raum und ist teuer in seiner Herstellung.
[0008] Da hier keine aus einem Rohr und einem dieses umhüllenden Gusskörper bestehende Wärmeübertragerelemente
vorhanden sind, die zu einem Wärmeübertragersystem zusammengebracht werden müssten,
konnte der bekannte Wärmeübertrager kein Vorbild für die Erfindung sein, denn seine
Konzeption steht in engem Zusammenhang mit den Erfordernissen eines Heissgaskolbenmotors.
[0009] Soll das Wärmeübertragersystem die Form eines Quaders aufweisen, so wird dies am
besten dadurch erreicht, dass das Rohr oder die Rohre jedes Wärmeübertragerelementes
in einer einzigen Ebene schlangen- oder mäanderartig verläuft. Haben die Zu- und Abführleitungen
kreis-oder kreisringförmige Anschlussquerschnitte, so wird man die Wärmeübertragerelemente
zweckmässig derart ausbilden, dass das Rohr oder die Rohre nach Schraubenlinien auf
einem einzigen, fiktiven Rohrzylinder verlaufen. Eine solche Ausbildung hat auch besondere
Vorteile, wenn das zweite Medium einen vom Atmosphärendruck stark unterschiedlichen
Druck aufweist, weil dann wegen der Rohrwendel mit ihrem Gusskörper jedes Wärmeübertragerelement
eine tragende Wand bildet. Wird zur Verbesserung des Wärmeübergangs auf der Seite
des zweiten Mediums eine hohe Strömungsgeschwindigkeit vorgesehen, so kann es im Falle
einer Kreiszylindrischen Ausbildung der Wärmeübertragerelemente vorteilhaft sein,
die Vorsprünge als radial ausspringende Rippen auszubilden, die im wesentlichen in
Achsrichtung des Rohrzylinders verlaufen. Auf diese Weise kann der Gesamtdruckabfall
verhältnismässig klein gehalten werden.
[0010] Ist dagegen der Mengenstrom des zweiten Mediums relativ klein, und kann man, z.B.
aus Verschmutzungsgründen, die Strömungsquerschnitte für das zweite Medium nicht beliebig
verkleinern, so werden vorteilhaft die Vorsprünge als radial ausspringende, im wesentlichen
nach Schraubenlinien verlaufende Rippen ausgebildet.
[0011] Um die Temperaturdifferenz am Gussmaterial des Wärmeübertragers möglichst klein und
gleichmässig zu halten, lassen sich bei nach Schraubenlinien gewundenen Rohren die
Vorsprünge vorzugsweise als Windungen ausbilden, die in umgekehrtem Sinn zu den Windungen
der Rohre ansteigen. Eine erhebliche Verbesserung des Wärmeübergangs auf der Seite
des zweiten Mediums kann dadurch erzielt werden, dass die Vorsprünge einen baumartig
verästelten Querschnitt aufweisen, wobei jeweils die Durchtrittsfläche für den Wärmestrom
mit wachsender Entfernung von der Basis des Vorsprunges abnimmt.
[0012] Die Wärmeübertrager lassen sich nach einem erfindungsgemässen Verfahren besonders
einfach dadurch herstellen, dass das Rohr jedes Wärmeübertragerelementes gebogen und
in eine Giessform eingelegt wird, dass die Form mit einem Metall ausgegossen wird
und die Vorsprünge spanabhebend aus dem Gusskörper herausgearbeitet werden, und dass
mindestens zwei Wärmeübertragerelemente zu einem Wärmeübertragersystem verbunden werden.
[0013] Zur Verringerung der Zerspanungsarbeit kann es nach einem anderen Verfahren zweckmässig
sein, dass das Rohr jedes Wärmeübertragerelementes gebogen und in eine Giessform eingelegt
wird, dass die Form mit einem Metall ausgegossen und der Gusskörper derart spanabhebend
bearbeitet wird, dass Vertiefungen zur Verankerung von die Vorsprünge bildenden rippenartigen
Teilen entstehen, die in diese Vertiefungen eingestemmt, eingelötet oder eingeschweisst
werden, und dass mindestens zwei Wärmeübertragerelemente zu einem Wärmeübertragersystem
verbunden werden.
[0014] Bei der Massenproduktion von Wärmeübertragern lassen sich nach einem weiteren Verfahren
dadurch Einsparungen erzielen, dass das Rohr jedes Wärmeübertragerelementes gebogen
und zusammen mit die Vorsprünge bildenden, rippenartigen Teilen in die Giessform eingelegt
wird, die so mit Metall ausgegossen wird, dass die rippenartigen Teile ausschliesslich
mit ihrem Fuss in den Gusskörper eingeschlossen werden, und dass mindestens zwei Wärmeübertragerelemente
zu einem Wärmeübertragersystem verbunden werden.
[0015] Die Erfindung wird nun an einigen in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert.
[0016] Figur 1 zeigt einen Längsschnitt durch ein kastenförmiges Wärmeübertragersystem mit
mehreren, ebenen Wärmeübertragerelementen.
[0017] Figur 2 stellt einen Querschnitt 11-11 durch das Wärmeübertragersystem nach Fig.
1 dar.
[0018] Figur3 ist ein Querschnitt durch ein Wärmeübertragersystem mit zwei konzentrisch
angeordneten, kreiszylindrischen Wärmeübertragerelementen.
[0019] Figur4 zeigt, in vergrössertem Massstab, einen Längsschnitt IV-IV des Wärmeübertragersystems
nach Fig.3.
[0020] Figur 5 ist, analog zu Fig. 3, ein Querschnitt durch ein abgewandeltes Wärmeübertragersystem
mit zwei konzentrisch angeordneten Wärmeübertragerelementen.
[0021] Figur 6 stellt einen Längsschnitt einer Variante zu Fig. 5 dar.
[0022] Figur 7 zeigt einen Längsschnitt durch ein Wärmeübertragersystem mit mehreren Wärmeübertragerelementen,
in denen jeweils ein Rohr nach einer Spirale angeordnet ist.
[0023] Figur 8 ist ein in den Ebenen VIII
1, VII
2 und Vii1
3 der Fig.7 verlaufender Horizontalschnitt durch ein Wärmeübertragerelement.
[0024] Figur 9 veranschaulicht den Querschnitt durch zwei Rippen mit Aesten.
[0025] Figur 10 zeigt einen Querschnitt einer anderen Ausführungsform von verästelten Rippen
sowie deren gegenseitige Anordnung.
[0026] Figuren 11 und 12 stellen je einen Querschnitt durch weitere verästelte Rippen dar.
[0027] Figur 13 zeigt einen Querschnitt durch einen Teil eines kreiszylindrischen Wärmeübertragerelementes
mit einfachen Rippen, die nach Schraubenlinien verlaufen.
[0028] Figur 14 zeigt die Abwicklung eines Zylinders mit schraubenförmig verlaufenden, unterbrochenen
Rippen.
[0029] Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 sind mehrere ebene Wärmeübertragerelemente
1, von denen in Fig. 2 nur zwei gezeichnet sind, zu einem kastenförmigen Wärmeübertragersystem
2 zusammengefügt. Jedes der Wärmeübertragerelemente besteht aus einem Rohr 3, das
in einer vertikalen Ebene hin und her gebogen ist. Die benachbarten Abschnitte jedes
Rohres 3 sind je mit einem Aluminiumkörper 4 umgossen, dessen beide zur Biegeebene
parallele Seitenflächen eingegossene Vorsprünge 5 in Rippenform aufweisen. Die äussersten
Rippen 5' jedes Elementes 1 sind etwas länger als die übrigen Rippen und jeweils durch
eine Schweissnaht 6 mit einer anstossenden Rippe 5' eines benachbarten Wärmeübertragerelementes
verbunden, wodurch die erwähnte Kastenform und zwischen diesen Elementen geschlossene
Kanäle entstehen. Bei den an den beiden Enden des Wärmeübertragersystems 2 befindlichen
Wärmeübertragerelementen ist jeweils auf der freien Seite eine Endplatte 8 angeschweisst,
die sich über die ganze äussere berippte Fläche des jeweiligen Wärmeübertragerelementes
erstreckt. Am oberen Ende jeder Endplatte 8 ist eine Trichterwand 9 und an den beiden
Querkanten der Wärmeübertragerelemente, die durch die oberen Enden der Rippen 5' gebildet
werden, sind zwei Trichterflächen 10 und 11 angeschweisst. An den so gebildeten Trichter
ist-was aus der Zeichnung nicht ersichtlich ist-eine Abfuhrleitung für das zweite
Medium angeschlossen. Ein gleicher Trichter mit einer Zufuhrleitung für das zweite
Medium befindet sich am unteren Ende des Wärmeübertragersystems 2.
[0030] Die Rohre 3 treten oben und unten seitlich aus dem Wärmeübertragersystem 2 aus und
enden an Flanschen 13. Die Flansche 13 sind mit Flanschen von Rohrstutzen 14 verbunden,
von denen die oberen in einen Verteiler 15 und die unteren, auf der Zeichnung nicht
ersichtlich, in einen Sammler münden. Der Verteiler 15 und der Sammler sind, wegen
der Wärmedehnungsunterschiede zwischen ihnen einerseits und dem Aluminiumgusskörper
4 andererseits, durch Faltenbälge 17 unterteilt.
[0031] Im Betrieb werden die Kanäle zwischen den beiden Endplatten 8 und den ihnen benachbarten
Wärmeübertragerelementen 1 sowie die Kanäle zwischen einander benachbarten Wärmeübertragerelementen
1 von unten nach oben von dem zweiten, wärmeabgebenden, gasförmigen Medium durchströmt.
Durch die Rohre 3 fliesst Wasser als erstes Medium von oben nach unten, das aus dem
Verteiler 15 kommt und in den nicht gezeichneten Sammler gelangt. Durch die grosse,
von den Rippen 5 gebildete Wärmeübertragungsfläche wird die relativ schlechte Wärmeübergangszahl
des Gases kompensiert, sodass die Temperaturdifferenz zwischen dem wärmeabgebenden
Gas und der wärmeaufnehmenden Oberfläche der Rippen 5 verhältnismässig klein bleibt.
Die Rippen 5 sind keilförmig ausgebildet, sodass der im Bereich des Rippendusses erhöhte
Wärmestrom mit verhältnismässig geringem Temperaturabfall zum Rohr 3 strömen kann.
Da das Im Rohr 3 fiiessende Wasser einen guten Wärmeübergang gewährleistet, treten
auch wasserseitig keine hohen Temperaturdifferenzen auf.
[0032] Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 sind Rohre 3a und 3b nach Schraubenlinien
gewunden. Jede so gebildete Rohrwendel ist durch einen Aluminiumkörper 4a bzw. 4b
umgossen und bildet ein kreiszylindrisches Wärmeübertragerelement 1a bzw. 1b. Das
Wärmeübertragerelement 1a weist auf seiner Innenseite radiale Längsrippen 5 auf, während
seine Aussenseite glatt ist. Ausser den normalen Rippen 5 weist das Wärmeübertragerelement
1b eine stark verbreiterte Rippe 23 auf, in der ein mit dem oberen Ende der Rohrwendel
verbundenes Rohrstück 24 achsparallei nach unten verläuft. Unterhalb des Wärmeübertragersystems
führt das Rohrstück 24, eine nicht gezeichnete Trichterwand durchstossend, nach aussen.
[0033] Im Betrieb wird der von den Oberflächen der Rippen 5 begrenzte, stark zerklüftete
Ringkanal zwischen den beiden Wärmeübertragerelementen 1a und 1b in axialer Richtung
von einem Gas durchströmt, während die beiden Rohre 3a und 3b, die vorzugsweise parallel
geschaltet sind, von einer Flüssigkeit durchströmt werden. Im Ausführungsbeispiel
nach Fig. 5 sind auch auf der Innenseite des Wärmeübertragerelementes 1b Rippen 5
angeordnet. Der Strömungskanal für das Gas wird innen durch einen kreiszyiindrischen
Verdränger 25 begrenzt. Ebenso könnte auch das Wärmeübertragerelement 1a auf der Aussenseite
mit Rippen versehen und von einem kreiszylindrischen Mantel umgeben sein. Das Ausführungsbeispiel
nach Fig. 6 unterscheidet sich von demjenigen nach Fig. 5 dadurch, dass das innere
Wärmeübertragerelement 1b zwei Rohrwendeln 3c und 3d aufweist, die beide an ihrem
oberen Ende in ein gemeinsames Sammeirohr26 münden, das von einem Aiuminiumgusskörper27
umgeben ist, durch die Wand eines Trichters 28 führt und schliesslich im Freien mit
einem Flansch 29 endet. Das obere Ende der Rohrwendel 3a verlässt das Wärmeübertragerelement
1a ausserhalb des Trichters 28 und ist mit einem Flansch 29' versehen.
[0034] Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 7 und 8 sind fünf Wärmeübertragerelemente als
kreisringförmige gegossene Scheiben 4f bis 4k ausgebildet und koaxial übereinander
angeordnet, innerhalb denen nach Spiralen gebogene Rohre 3f...3k verlaufen. Die Rippen
5 stehen jeweils senkrecht zur Ebene der Rohre und sind nach Evolventen gebogen.
[0035] Die Wärmeübertragerelemente sind aussen von einem zylindrischen Mante130 umgeben,
der durch ebene Ringbleche 31, 32 und 33 mit den Gusskörpern 4f, 4h bzw. 4k dicht
verbunden ist.
[0036] Auf der Innenseite der Wärmeübertragerelemente sind zwei Absperrscheiben 35 und 36
in der Bohrung der Gusskörper 4g bzw. 4i angeordnet.
[0037] Am zweitobersten Gusskörper 4g (Fig. 8) führen die evolventenförmigen Rippen 5, wenn
man sie in Gegenzeigerrichtung verfolgt, an der Oberseite des Elementes (Schnitt VIII
1) von aussen nach innen und auf der Unterseite von innen nach aussen (Schnitt VIII
3). Der oberste Gusskörper 4f hat nur auf seiner Unterseite Rippen, die wie diejenigen
auf der Oberseite der Nachbarscheibe 4g verlaufen. Der Gusskörper 4i ist gleich ausgebildet
wie 4g, während der dazwischenliegende Gusskörper 4h umgekehrt verlaufende Rippen
aufweist: auf der Oberseite führen sie - immer auf den Gegenzeigersinn bezogen - von
innen nach aussen und auf der Unterseite von aussen nach innen. Der unterste Gusskörper
4k trägt nur auf seiner Oberseite Rippen, die von innen nach aussen verlaufen.
[0038] Durch diese Rippenanordnung wird erreicht, dass das gasförmige Medium, das von unten
durch den Eintritt 50 des Wärmeübertragersystems zentral in den Stapel der Wärmeübertragerelemente
eintritt, in dem Kanal zwischen den einander zugewendeten Rippen 5 der Gusskörper4i
und 4k im Gegenzeigersinn nach aussen strömt, durch den unteren Ringraum 42 zwischen
dem Gusskörper 4i und dem Mantel 30, weiter im Gegenzeigersinn rotierend, aufsteigt
und im Gegenzeigersinn durch den Kanal zwischen den Gusskörpern 4h und 4i nach innen
strömt. Gleichsinnig weiterrotierend strömt es im Kanal zwischen den Gusskörpern 4g
und 4h nach aussen in den oberen Ringraum 42' und gelangt schliesslich, über den Kanal
zwischen den Gusskörpern 4f und 4g, nach innen strömend, zur Austrittsöffnung 51 des
Wärmeübertragersystems.
[0039] Jedes der Rohre 3g bis 3i erstreckt sich von aussen her zunächst radial bis zum zugehörigen
Gusskörper, wobei der innerhalb des Mantels 30 befindliche radiale Abschnitt 38 mit
Aluminium umgossen ist. Im scheibenförmigen Gusskörper verläuf jedes Rohr 3g bis 3i
als Spirale 40, vorzugsweise als Evolvente mit geringer radialer Tei lung gewickelt,
bis gegen den Innenrand des Gusskörpers. Dort tritt jedes der Rohre 3g bis 3i jeweils
in die Etage der Rippen 5 auf der Unterseite des betreffenden Wärmeübertragerelementes
über, wo es als Evolventenrohr 41 in einer verdickten Rippe 23' eingegossen ist, die
- wie die Nachbarrippen - evolventenförmig verläuft. Am äusseren Rand des Gusskörpers
geht jedes Evolventenrohr 41 in einen radialen Rohrabschnitt 43 über, der den Mantel
30 durchdringt und innerhalb des Mantels mit Aluminium umgossen ist. Die Rohre 3f
und 3k haben ebenfalls je einen radialen, jedoch ausserhalb der Ringräume 42 und 42'
befindlichen Rohrabschnitt 39. Am inneren Rand der beiden Gusskörper 4f und 4k sind
die Spiralrohre 3f bzw. 3k nach oben bzw. unten aus dem Gusskörper herausgeführt und
setzen sich als Rohr 44 bzw. 45 fort. Um die Strömungsverluste wasserseitig klein
zu halten, sind die Richtungsänderungen des Rohres dadurch möglichst gering gewählt,
dass das Wasser innerhalb eines Wärmeübertragerelementes im Spiralrohr40 wie auch
im Evolventenrohr41 im gleichen Sinne kreist. Da die Richtung der Evolventenrohre
41 wegen der abwechselnden Richtung der aufeinanderfolgenden unteren Rippen abwechselt,
wechseln auch die Drehrichtungen der Spiralrohre 40 aufeinanderfolgender Wärmeübertragerelemente.
So ist das Spiralrohr 40 in den Gusskörpern 4g und 4i von aussen nach innen im Gegenzeigersinn
gewunden, während dasjenige der Gusskörper 4h und 4k im Uhrzeigersinn von aussen nach
innen läuft.
[0040] Durch die Anordnung der Evolventenrohre 41 sowie des Rohres 45 auf der Unterseite
der Gusskörper 4g bis 4i bzw. 4k wird erreicht, dass die Spiralabschnitte 40 der Rohre
3g bis 3k besser entwässerbar sind und dass die Gasquerschnitte gleichmässig verlaufen.
Am obersten Gusskörper 4f ist auf diese beiden Vorteile verzichtet worden, da das
Evolventenrohr 44 nach oben weggeführt ist. Hierdurch wird andererseits das Gewicht
für den Aluminiumgusskörper 4f etwas herabgesetzt.
[0041] Die Rohre 3f...3k werden zweckmässig in Serie geschaltet, und zwar nach dem Gegenstromprinzip,
das sich allerdings hier nicht konsequent verwirklichen lässt. Nach einer zweckmässigen
Schaltungsform ist deshalb der Rohrabschnitt 39 des Gusskörpers 4f mit dem Evolventenrohr
41 des Gusskörpers 4g verbunden, wobei das Evolventenrohr 44 den Wassereintritt bildet.
Der Rohrabschnitt 38 des Gusskörpers 4g ist mit dem Abschnitt 38 des Gusskörpers 4h,
dessen Evolventenrohr mit dem Abschnitt des Gusskörpers 4i und schliesslich das Evolventenrohr
des Gusskörpers 4i mit dem Abschnitt 39 des untersten Gusskörpers 4k verbunden. Praktische
Ueberlegungen wie auch thermodynamische Rechnungen können auch zu einer anderen Schaltung
führen.
[0042] Während in den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen stets einfache Rippen vorgesehen
sind, kann es auch zweckmässig sein, die Rippen zu verästeln, wie dies in Fig. 9 bis
12 dargestellt ist. Gemäss Fig. 9 sind in den Gusskörper 55, der das Rohr 3 dicht
umhüllt, flache Nuten 56 eingedreht, in die je eine Rippe 57 eingelötet ist. Die Rippen
57 weisen eine stammförmige Mittelrippe 58 auf, von denen beidseitig je vier Astrippen
59 abzweigen.
[0043] Bei einer verbesserten Form verzweigter Rippen gemäss Fig. 10 verdickt sich die Stammrippe
38 entsprechend dem zunehmenden Wärmestrom gegen den Rippenfuss 54 hin, und die Astrippen
59 sind schräggestellt, sodass der Wärmestrom auf kürzerem Weg den Rippenfuss 54 erreicht.
Die Astrippen 59 sind überdies so angeordnet, dass die Zwischenräume für das die Rippen
umströmende Medium einen möglichst wenig sich ändernden, hydraulischen Radius aufweisen.
[0044] Rippen nach Fig. 10 lassen sich leicht giessen, während das Strangpressen wegen der
ungleichmässigen Querschnittverteilung Schwierigkeiten bietet. Diesbezüglich sind
die Querschnittformen nach den Fig. 11 und 12 günstiger, die durch Verlöten einfacher
Winkelprofile 60 zusammengesetzt sind. Diese können durch Abkanten von Blechen oder
durch Strangpressen gebildet werden. Die Profile 60 werden vorzugsweise mit einem
ersten, hochschmelzenden Lot zu einer verästelten Rippe zusammengefügt, die hernach
mit einem zweiten weniger hochschmelzenden Lot in die Nuten 56 des Gusskörpers 55
eingelötet wird.
[0045] Im Ausführungsbeispiel nach der Fig. 13 erstrecken sich von einem kreiszylindrischen
Wärmeübertragerelement 60 mehrere Rippen 61 radial nach innen, wobei die Rippen nach
Schraubenlinien verlaufen. Durch diese Anordnung wird der Strömungsweg für das zweite
Medium länger und gleichzeitig der Strömungsquerschnitt geringer, was mithelfen kann,
den Wärmeübergang zu optimieren.
[0046] Bei den unterteilten Rippen gemäss Fig. 14 ist jeweils die eine (70) der Austrittskanten
70, 71 mit grossem Radius abgerundet. Dies hat zur Folge, dass durch den Coanda-Effekt
jeweils eine dünne Schicht des zwischen den Rippen strömenden Mediums durch die Lücke
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Rippen in den benachbarten Strömungspfad hinüberwechselt.
Durch dieses Phänomen kann der Wärmeübergang zusätzlich verbessert werden. Die in
Fig. 14 geneigt verlaufenden Rippen können auch in axialer Richtung verlaufen, wobei
dann die Unterbrüche zwischen den Rippen einer Schraubenlinie folgen können.
[0047] Selbstverständlich lässt sich das in Fig. 14 dargestellte Prinzip auch an den ebenen
Wärmeübertragerelementen nach Fig. anwenden.
1. Wärmeübertragersystem mit mindestens zwei Wärmeübertragerelementen (1), von denen
jedes mindestens ein in einer Ebene oder einer Zylinderfläche gebogenes Rohr (3) für
ein erstes an der Wärmeübertragung beteiligtes Medium aufweist, wobei, wobei benachbarte
Abschnitte des Rohres oder der Rohre (3) jeweils eines Wärmeübertragerelementes (1)
zu einer dichten, an der Wärmeübertragung beteiligten Wand verdunden sind, dadurch
gekennzeichnet, das die Wand durch einen die Abschnitte des Rohres oder der Rohre
dicht umhüllenden, metallischen Gusskörper (4) gebildet ist, der wärmeleitende Vorsprünge
(5), deren Oberfläche ein Mehrfaches der auf sie entfallenden Rohrinnenfläche beträgt,
vorzugsweise etwa parallel zueinander verlaufende Rippen, aufweist, und dass mindestens
zwei Wärmeübertragerelemente (1) derart zueinander angeordnet sind, dass mindestens
ein geschlossener Kanal, in welchen die Vorsprünge (5) hineinragen, für ein zweites
an der Wärmeübertragung beteiligtes Medium gebildet wird.
2. Wärmeübertragersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gusskörper
(4) zweier einander benachbarter Wärmeübertragerelemente (1) im Bereich ihrer Peripherie
miteinander dicht verbunden sind.
3. Wärmeübertragersystem nach Anspruch 1, mit als Rippen ausgebildeten Vorsprügen,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Rippen (23) verdickt ist und ein
neben den Abschnitten der Rohre (3b) angeordnetes Rohrstück (24) dicht umhüllend enthält,
das als Zulauf- oder Ablaufrohr dient.
4. Wärmeübertragersystem nach Anspruch 1 oder3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeübertragerelemente
(4f bis 4k) als etwa kreis- und/oder kreisringförmige Scheiben ausgebildet sind, in
denen die Rohrabschnitte nach mindestens einer ebenen Spirale verlaufen, und dass
die Vorspringe (5) nach Evolventen gekrümmt sind.
5. Wärmeübertragersystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei mindestens
einem Teil der Wärmeübertragerelemente (4g bis 4i) die Vorsprünge (5) auf der Oberseite
in umgekehrtem Sinn gewunden sind als auf der Unterseite.
6. Wärmeübertragersystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass Wärmeübertrageretemente
(4f bis 4k) in Kreisscheiben- und in Kreisringscheibenform einander abwechselnd koaxial
aufgereiht sind, wobei sich zwischen den Wärmeübertragerelementen mehrere, in Serie
geschaltete Kanäle für das zweite an der Wärmeübertragung beteiligte Medium ergeben,
und dass die Vorsprünge (5) jeweils so gewunden sind, dass das zweite Medium beim
Durchströmen aufeinanderfolgender Kanäle seine Drehrichtung nicht ändert.
7. Wärmeübertragersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet,
dass die Gusskörper jedes zweiten Wärmeübertragerelementes (4f, 4h, 4k) im Bereich
ihrer Peripherie miteinander dicht verbunden sind.
8. Wärmeübertragersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens ein Teil der Vorsprünge (57) einen baumartig verästelten Querschnitt
aufweist, wobei jeweils die Durchtrittsfläche für den Wärmestrom mit wachsender Entfernung
von der Basis des Vorsprunges abnimmt.
9. Verfahren zum Herstellen eines Wärmeübertragersystems nach einem der Ansprüche
1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (3) jedes Wärmeübertragerelementes
(1) gebogen und in eine Giessform eingelegt wird, dass die Form mit einem Metall ausgegossen
wird und die Vorsprünge (5) spanabhebend aus dem Gusskörper (4) herausgearbeitet werden
und dass mindestens zwei Wärmeübertragerelemente (1) zu einem Wärmeübertragersystem
verbunden werden.
10. Verfahren zum Herstellen eines Wärmeübertragersystems nach einem der Ansprüche
1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (3) jedes Wärmeübertragerelementes
(1) gebogen und in eine Metall ausgegossen und der Gusskörper (4) derart spanabhebend
bearbeitet wird, dass Vertiefungen (56) zur Verankerung von die Vorsprünge (5) bildenden
rippenartigen Teilen entstehen, die in diese Vertiefungen (56) eingestemmt, eingelötet
oder eingeschweisst werden und dass mindestens zwei derart hergestellte Wärmeübertragerelemente
(1) zu einem Wärmeübertragersystem verbunden werden.
11. Verfahren zum Herstellen eines Wärmeübertragersystems nach einem der Ansprüche
1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (3) jedes Wärmeübertragerelementes
(1) gebogen und zusammen mit die Vorsprünge (5) bildenden, rippenartigen Teilen in
eine Giessform eingelegt werden, die so mit Metall ausgegossen wird, dass die rippenartigen
Teile ausschliesslich mit ihrem Fuss in den Gusskörper (4) eingeschlossen werden und
dass mindestens zwei Wärmeübertragerelemente (1) zu einem Wärmeübertragersystem verbunden
werden.
1. A heat-exchanger arrangement comprising at least two heat-exchanger elements (1),
at least one of each of which has a tube (3) bent in one plane or a cylindrical surface
for a first heat-exchange medium, adjacent sections of the tube or tubes (3) of each
heat-exchanger element (1) being connected to form a sealed wall participating in
the heat exchange, characterised in that the wall is formed by a metal casting (4)
which encloses the sections of the tube or tubes in sealingtight relationship and
which has thermally conductive projections (5), the area of which is a multiple of
the tube inner surface they occupy, preferably in the form of fins extending substantially
parallel to one another, and at least two heat-exchanger elements (1) are so disposed
in relation to one another as to from at least one closed duct, into which the projections
(5) extend, for a second medium participating in the heat exchange.
2. A heat-exchanger arrangement according to claim 1, characterised in that the castings
(4) of two adjacent heat-exchanger elements (1) are interconnected in sealingtight
relationship in the region of their periphery.
3. A heat-exchanger arrangement according to claim 1, in which the projections are
formed as fins, characterised in that at least one of the fins (23) is thickened and
encloses in sealing-tight relationship a length of tube (24) which is disposed adjacent
the sections of the tubes (3b) and which acts as a supply or discharge tube.
4. A heat-exchanger arrangement according to claim 1 or 3, characterised in that the
heat-exchanger elements (4f to 4k) are constructed as substantially circular and/or
circular annular discs in which the tube sections extend as at least one flat spiral
and the projections (5) are curved . to an involute pattern.
5. A heat-exchanger arrangement according to claim 4, characterised in that the projections
(5) of at least some of the heat-exchanger elements (4g to 4i) extend in the reverse
direction on the top to those on the bottom.
. 6. A heat-exchanger arrangement according to claim 4, characterised in that heat-exchanger
elements (4f to 4k) are arranged coaxially in the form of circular discs and circular
discs alternately, a plurality of series-connected ducts for the second heat-exchange
medium being formed between the heat-exchanger elements, and the projections (5) so
extend in each case that the second medium does not change its direction of rotation
as it flows through successive ducts.
7. A heat-exchanger arrangement according to any one of claims 1 to 6, characterised
in that the castings of every other heat-exchanger element (4f, 4h, 4k) are interconnected
in sealing-tight relationship in the region of their periphery.
8. A heat-exchanger arrangement according to any one of claims 1 to 7, characterised
in that at least some of the projections (57) have a tree-like branched cross-section,
the surface for the passage of the thermal flow decreasing with increasing distance
from the base of the projection.
9. A method of producing a heat-exchanger arrangement according to any one of claims
1 to 8, characterised in that the tube (3) of each heat-exchanger element (1) is bent
and placed in a mould, the mould is filled with a metal and the projections (5) are
formed by machining from the casting (4) and at least two heat-exchanger elements
(1) are connected to form a heat-exchanger arrangement.
10. A method of producing a heat-exchanger arrangement according to any one of claims
1 to 8, characterised in that the tube (3) of each heat-exchanger element (1) is bent
and placed in a mould, the mould is filled with a metal and the casting (4) is so
machined as to form recesses (56) for anchoring fin-like parts forming the projections
(5), said parts being caulked, soldered or welded into said recesses and at least
two heat-exchanger elements (1) produced in this way are connected to form a heat-exchanger
arrangement.
11. A method of making a heat-exchanger arrangement according to any one of claims
1 to 8, characterised in that the tube (3) of each heat-exchanger element (1) is bent
and is placed, together with fin-like parts forming the projections (5), into a mould
which is so filled with metal that the fin-like parts are cast in the casting (4)
solely by their feet and at least two heat-exchanger elements (1) are connected to
form a heat-exchanger arrangement.
1. Système de transfert de chaleur avec au moins deux éléments (1) de transfert de
chaleur, dont chacun présente au moins un tube (3) coudé dans un plan ou une surface
cylindrique pour un premier fluide prenant part à la transmission de chaleur, des
tronçons voisins du tube ou des tubes (3) de chaque élément (1) de transfert de chaleur
considéré étant reliés à une paroi étanche prenant part à la transmission de chaleur,
système caractérisé par le fait que la paroi est formée par un corps métallique (4)
venu de fonderie qui, entourant de manière étanche les tronçons du tube ou des tubes,
présente des saillies thermoconductrices (5), de préférence des nervures sensiblement
parallèles les unes aux autres, dont la surface est égale à plusieurs fois la face
interne du tube coïncidant avec elle; et par le fait qu'au moins deux éléments (1)
de transfert de chaleur sont disposés l'un par rapport à l'autre de telle sorte que
soit formé au moins un canal fermé, à l'intérieur duquel les saillies (5) pénètrent,
pour un second fluide prenant part à la transmission de chaleur.
2. Système de transfert de chaleur selon la revendication 1, caractérisé par le fait
que les corps (4) venus de fonderie de deux éléments (1) de transfert de chaleur voisins
sont reliés entre eux de manière étanche dans la région de leur périphérie.
3. Système de transfert de chaleur selon la revendication 1, avec des saillies conformées
en nervures, caractérisé par le fait qu'au moins l'une (23) des nervures est épaissie
et entoure hermétiquement un organe tubulaire (24) qui, disposé à côté des tronçons
des tubes (3b), sert de tube d'admission ou d'évacuation.
4. Système de transfert de chaleur selon la revendication 1 ou 3, caractérisé par
le fait que les éléments (4f à 4k) de transfert de chaleur consistent en des plaques
circulaires et/ou annulaires, dans lesquelles les tronçons des tubes décrivent au
moins une spirale plane ; et par le fait que les saillies (5) sont arquées selon des
développantes.
5. Système de transfert de chaleur selon la revendication 4, caractérisé par le fait
que, au moins pour une partie des éléments (4g à 4i) de transfert de chaleur, les
saillies (5) sont enroulées sur la face supérieure dans le sens contraire par rapport
à la face inférieure.
6. Système de transfert de chaleur selon la revendication 4, caractérisé par le fait
que des éléments (4f à 4k) de transfert de chaleur sont alignés coaxialement en alternance
sous la forme de plaques discoidales et annulaires, ce qui donne naissance à plusieurs
canaux, branchés en série entre les éléments de transfert de chaleur, pour le second
fluide prenant part à la transmission de chaleur ; et par le fait que les saillies
(5) sont enroulées à chaque fois de telle sorte que le second fluide ne change pas
son sens de rotation en parcourant des canaux successifs.
7. Système de transfert de chaleur selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé
par le fait que les corps venus de fonderie d'un élément (4f ; 4h ; 4k) sur deux de
transfert de chaleur sont reliés entre eux ,de manière étanche dans la région de leur
périphérie.
8. Système de transfert de chaleur selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé
par le fait qu'au moins une partie des saillies (57) présente une section en forme
de tronc ramifié, la section de passage du flux de chaleur décroissant à chaque fois
au fur et à mesure de l'éloignement de la base de la saillie.
9. Procédé de réalisation d'un système de transfert de chaleur selon l'une des revendications
1 à 8, caractérisé par le fait que le tube (3) de chaque élément (1) de transfert
de chaleur est coudé et placé dans un moule de fonderie ; par le fait que ce moule
est empli d'un métal en fusion et les saillies (5) sont façonnées avec enlèvement
de copeaux à partir du corps moulé (4) ; et par le fait qu'au moins deux éléments
(1) de transfert de chaleur sont reliés pour former un système de transfert de chaleur.
10. Procédé de réalisation d'un système de transfert de chaleur selon l'une des revendications
1 à 8, caractérisé par le fait que le tube (3) de chaque élément (1) de transfert
de chaleur est coudé et placé dans un moule de fonderie ; par le fait que ce moule
est empli d'un métal fondu, le corps moulé (4) étant usiné avec enlèvement de copeaux
de manière à donner naissance à des renfoncements (56) pour l'ancrage de parties en
forme de nervures qui, constituant les saillies (5), sont matées, brasées ou soudées
dans ces renfoncements (56) ; et par le fait qu'au moins deux éléments (1) de transfert
de chaleur ainsi réalisé sont reliés pour former un système de transfert de chaleur.
11. Procédé de réalisation d'un système de transfert de chaleur selon l'une des revendications
1 à 8, caractérisé par le fait que le tube (3) de chaque élément (1) de transfert
de chaleur est coudé et placé, conjointement avec des parties en forme de nervures
constituant les saillies (5), dans un moule de fonderie, qui est empli de métal fondu
d'une manière telle que les parties en forme de nervure soient noyées dans le corps
moulé (4) uniquement par leur pied ; et par le fait qu'au moins deux éléments (1)
de transfert de chaleur sont reliés pour constituer un système de transfert de chaleur.