(19)
(11) EP 0 022 537 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
22.09.1982  Patentblatt  1982/38

(21) Anmeldenummer: 80103867.0

(22) Anmeldetag:  08.07.1980
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)3B02C 18/40

(54)

Maschine zum Zerkleinern von stückigen Gegenständen

Apparatus for the comminution of bulky objects

Machine pour le broyage d'objets encombrants


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH FR GB IT LI NL SE

(30) Priorität: 14.07.1979 DE 2928471

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
21.01.1981  Patentblatt  1981/03

(71) Anmelder: Osnabrücker Metallwerke J. Kampschulte GmbH & Co. KG
D-4500 Osnabrück (DE)

(72) Erfinder:
  • Rössler, Kurt
    D-4513 Belm (DE)

(74) Vertreter: Busse & Busse Patentanwälte 
Postfach 12 26
49002 Osnabrück
49002 Osnabrück (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Zerkleinern von stückigen Gegenständen, insbesondere sperrigen Holz- oder sonstigen Abfall- bzw. Sperrmüllteilen, in einer Ausbildung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 oder des Anspruchs 2.

    [0002] Bei einer bekannten Maschine dieser Art (DE-A-2701 897) haben die Schneidkanten des Rotors eine untereinander gleiche Länge. Jede Schneidkante des Rotors durchläuft dabei ein und dieselbe, für alle Schneidkanten gleiche Ringarbeitsfläche. Die Schneidkanten des Stators, die mit den Schneidkanten des Rotors innerhalb ein und derselben Zerkleinerungsstufe zusammenwirken, haben ebenfalls eine untereinander gleiche Länge und dementsprechend eine untereinander gleiche Überlappung mit der Ringarbeitsfläche der Rotorschneidkanten. Dabei können die Schneidkanten zueinander eine Schrägstellung für einen von innen nach außen oder von außen nach innen gerichteten punktförmig fortschreitenden Schnittverlauf haben. Eine derartige Ausrichtung der Schneidkanten führt bei der bekannten Maschine jedoch nur dann zu einem punktförmig fortschreitenden Durchtrennen eines zwischen zwei zusammenwirkende Schneidkanten gelangenden Gegenstandes, wenn dieser verhältnismäßig weich und daher leicht schneidbar oder aber angenähert blattförmig ist.

    [0003] Gelangt jedoch ein verhältnismäßig starrer und dabei dickerer und breiterer Gegenstand oder eine Mehrzahl solcher Gegenstände gleichzeitig zwischen eine Schneidkante des Rotors und die in Drehrichtung nächstgelegene Schneidkante des Stators, so erfolgt die Zerkleinerung in dieser Zerkleinerungsstufe in einem die gesamte Abmessung des oder der Gegenstände in der Schnittebene praktisch auf einmal durchtrennenden, schlagartigen Vorgang, der hohe Spitzenbelastungen sowie häufig Blockierungen der Maschine hervorruft, die nachteilige Folgen für die Maschinenbauteile und den Zerkleinerungsvorgang haben.

    [0004] Die Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine der eingangs genannten Art zu schaffen, welche die zu zerkleinernden Gegenstände innerhalb ein und derselben Zerkleinerungsstufe kraftsparend und unter verminderter Gefahr von Blockierungen in einer Mehrzahl von aufeinanderfolgenden Teilschneidvorgängen abgestuft zerkleinert.

    [0005] Gemäß einer ersten Lösung dieser Aufgabe ist die Maschine nach der Erfindung gekennzeichnet durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale. Eine zweite Lösung dieser Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 2 angegebenen Merkmale erreicht. Hinsichtlich weiterer Ausgestaltungen wird auf die Ansprüche bis 23 verwiesen, wobei für den Gegenstand der Fig. 14 und der Ansprüche 19 bis 23 keine Priorität einer Voranmeldung beansprucht wird.

    [0006] Die Maschine nach der Erfindung schafft mit baulich überaus einfachen Mitteln eine wirksame Zerkleinerung auch von Gegenständen großer Sperrigkeit und/oder Materialfestigkeit, wobei die Maschine mit erheblich herabgesetzter Antriebsleistung infolge der Kraftverteilung auf die abgestuften Trennvorgänge und mit wesentlich geringeren Belastungen der Maschinenbauteile arbeitet. Die Maschine ist dabei besonders zuverlässig und erreicht höhere Standzeiten. Auch Betriebsausfallzeiten durch Blockierungen werden wesentlich vermindert oder ausgeschlossen.

    [0007] Mehrere Ausführungsbeispiele des Gegenstands der Erfindung sind in der Zeichnung näher veranschaulicht. Im einzelnen zeigen :

    Figur 1 eine Maschine in einem senkrechten, das Transport- und Vorbrechorgan ausnehmenden Schnitt,

    Figur 2 eine Draufsicht auf die Maschine nach Fig. 1,

    Figur3 eine schaubildliche Einzeldarstellung des Transport- und Vorbrechorgans der Maschine nach Fig. 1,

    Figur 4 eine schaubildliche Darstellung des Rotors der Maschine nach Fig.1,

    Figur 5 eine schaubildliche Darstellung eines ersten Stators in der Maschine nach Fig. 1,

    Figur6 eine schaubildliche Darstellung eines zweiten Stators in der Maschine nach Fig. 1,

    Figur7 eine schaubildliche Darstellung eines abgewandelten Rotors,

    Figur eine schaubildliche Darstellung eines an den Rotor nach Fig. 7 angepaßten Stators,

    Figur 9 eine schaubildliche Darstellung eines weiteren abgewandelten Rotors,

    Figur 10 eine Ausschnittdarstellung zur Veranschaulichung der Spanführung bei verschiedenen Rotor-Stator-Kombinationen.

    Figur 11 eine schaubildliche Darstellung eines weiteren abgewandelten Rotors,

    Figur 12 eine Seitenansicht einer zweiten, abgewandelten Ausführung des Transport- und Vorbrechorgans,

    Figur 13 eine Draufsicht zu Fig. 12,

    Figur 14 eine schaubildliche Einzeidarstellung einer dritten Ausführung des Transport-und Vorbrechorgangs.



    [0008] Wie insbesondere der Fig. 1 entnommen werden kann, bestecht die Maschine aus einem aufrechtstehenden, von oben befüllbaren und in seinem oberen Hauptteil quadratischen Aufnahmebehäher 1, der in seinem unteren Bereich in einen Trichter 2 mit in horizontalem Ouerschnitt kreisförmiger Trichterwandung übergeht. Der Aufnahmebehälter 1.2 steht auf Fußstützen 3.

    [0009] An der Innenseite der Trichterwand befindet sich ein ortsfestes Leitorgan 4. Ferner läuft innerhalb des Trichters 2 ein Transport- und Vorbrecherorgan 5 angetrieben um. Unter oem Trichter befindet sich eine mit den zu zerkleinernden Gegenständen zu beschickende Zerkleinerungsvorrichtung 6.

    [0010] Bei der in Fig. 1 und 2 veranschaulichten Ausführung der Maschine besteht das Leitorgan 4 aus drei an der Innenseite der Trichterwand befestigten, vorzugsweise angeschweißten Leitstegen 7, 8 und 9, die aneinandergrenzend hintereinander oder auch, wie dargestellt, im Abstand einzeln angeordnet sein können. Jeder Leitsteg 7, 8 bzw. 9 besitzt einen etwa horizontal in den Trichterraum vorspringenden Schenkel 10, dessen Außenkante 11 dem Verlauf der Trichterwand folgt, dessen gerade oder gegebenenfalls leicht einwärts gebogene Innenkante 12 etwa sehnenförmig zwei Trichterwandpunkte 13, 14 verbindet, der an seiner Unterseite einen etwa parallel zur vertikalen Behältermittelachse ausgerichteten und gegenüber der Innenkante 12 des Schenkels 10 nach außen zurück versetzten Stützschenkel 15 aufweist und der somit die generelle Querschnittsform eines leicht asymetrischen T besitzt.

    [0011] Jeder Leitsteg 7, 8 bzw. 9 erstreckt sich bezogen auf die vertikale Behältermittelachse über einen in der Regel 90° C unterschreitenden Zentriwinkel entlang der Trichterwand und hat dabei einen je nach der Art der hauptsächlich zu zerkleinernden Gegenstände mehr oder weniger stark schräg abfallenden Verlauf. Es versteht sich, daß Abstand, Zahl und Anordnung solcher Leitstege in weitem Bereich variabel sind. Die Innenkante 12 bildet eine Leit- und zugleich Brechwiderlagerkante, wobei der Stützschenkel 15 einerseits der Verfestigung, andererseits dazu dient, ein Festklemmen von Teilen im Bereich zwischen der Trichterwand und dem Schenkel 10 zu verhindern. Alle Kanten und Begrenzungslinien der Leitstege gehen aus der Trichterwand hervor und wieder in diese über.

    [0012] Im Innern des Trichters 2 befinden sich ferner Stützbleche 16 in Form von Eilipsenausschnitten, die entlang einer geraden Kante 17 aneinandergrenzen und im übrigen gerade Kanten 18 aufweisen, die zum Trichterboden hin weisen. Diese Kanten 18 entsprechen im wesentlichen (und bis auf vorspringende, Schneidkanten darbietende Teile) der zum Trichterinneren hin weisenden Form des oberen Stators 19 als einem der Bestandteile der Zerkleinerungsvorrichtung 6.

    [0013] An einem am unteren Ende des Trichters 2 vorgesehenen Ringfianschkörper20 ist unterseitig ein unterer Stator 21 der Zerkleinerungsvorrichtung 6 angeschraubt, der mit nicht näher dargestellten Stehbolzen seinerseits mit dem etwa schalen- oder topfförmigen Gehäuse 22 der Zerkleinerungsvorrichtung 6 verbunden ist. In dem Gehäuse 22 ist der unterseitig mit einem Kegelradkranz 23 versehene Rotor 24 der Zerkleinerungsvorrichtung 6 um eine vertikale Drehachse 25 drehbar gelagert, wobei die Drehachse 25 des Rotors 24 mit der Behältermittelachse zusammenfällt. Seinen Antrieb erhält der Rotor 24 mittels eines Kegelrades 26 auf einer ihrerseits im Gehäuse 22 drehbar gelagerten Welle 27, die außenseitig ein fest mit ihr verbundenes Antriebsrad 28 in Gestalt eines Zahnkettenrades, einer Flach- oder einer Keilriemenscheibe od.dgl. trägt, je nachdem, welche Antriebsleistung von einem nicht dargestellten Elektro- oder Verbrennungsmotor über Kette oder Riemen auf den Rotor 24 zu übertragen ist. An seiner seitlichen Mantelfläche trägt der Rotor 24 einen horizontalen Transportring 29, der von einem zwischen dem Ringflanschkörper 20 und dem Gehäuse 22 befestigten, aufrechtstehenden Ring 30 umgeben ist. Dieser Ring 30 begrenzt außenseitig einen Abführkanai 31 für zerkleinertes Material, der bis auf eine Austragöffnung 32 geschlossen ist.

    [0014] Auf einer oberen horizontalen Mittelfläche 33 des Rotors 24 ist das Transport- und Vorbrechorgan 5 befestigt, das auf diese Weise mit dem Rotor angetrieben umläuft.

    [0015] Wie insbesondere die Fig. näher erkennen läßt, besteht das Transport- und Vorbrechorgan 5 bei der Maschinenausführung nach Fig. 1 und 2 aus einer horizontalen Flanschplatte 51, auf der eine senkrecht stehende Tragachse 52 befestigt ist. Diese Tragachse 52 weist eine obere, etwa entsprechend der Schrägneigung der Trichterwand schräg geneigte Tragfläche 53 auf, auf der eine entsprechend schräggestellte Platte 54 befestigt ist. Zur Versteifung dieser Platte 54 sind an die Tragachse 52 Stützstege 55 angesetzt, die sich von der Flanschplatte 51 bis an die Unterseite der Platte 54 heranerstrecken und mit den Teilen 51, 52. 54 verschweißt sind. Am oberen Ende der Platte 54, die eine exzentrische Grundanordnung zur Tragachse 52 besitzt, befindet sich eine Mitnehmer- und Brechecke 56, deren in Fig.3 sichtbare Fläche mit der Rotordrehachse einen Winkel zwischen 0 bis etwa 45° einnehmen kann. Bei der dargestellten Ausführung beträgt dieser Winkel 45''. Die Platte 54 ist randseitig bereichsweise mit Stufen-Profilierungen 57, 58 und 59 versehen. die in Größe und Form der Stufen variieren können. Beim Stufenprofil57 sind die Stufenflächen 57' der Drehrichtung abgewandt, während bei der Profilierung 58 die Stufenflächen 58' und bei der Profilierung 59 die Stufenflächen 59' in Drehrichtung weisen.

    [0016] Wie die Fig. 4 näher erkennen läßt, besteht der Rotor 24 aus einem Drehkörper mit einer zylindrischen Mantelfläche 241, von der ein Bund 242 zur unterseitigen Unterstützung und Festlegung des Transportringes 29 vorspringt. Während nach unten hin die Mantelfläche 241 in den Kegelradkranz 23 übergeht, schließt sich nach oben hin eine kegelige Oberfläche 243 an, die zur Rotormitte hin ansteigt und durch einen zentralen Mittelbereich 244 innenseitig begrenzt ist, dessen horizontale Oberfläche 33 der Verdindung mit dem Transport- und Vorbrechorgan 5 dient.

    [0017] Aus der Oberfläche 243 ragen nach oben hin etwa radial gerichtete Rippen 245 vor, deren in Drehrichtung rückwärtigen und deren stirnseitigen Außenflächen senkrecht verlaufen. Die rückseitig von Freiräumen gelegenen Vorderflächen der Rippen 245 umfassen einen unteren entgegen der Drehrichtung schräg ansteigenden Schrägflächenteil 246, der nach oben hin in einen senkrechten Flächenteil 246' übergeht. Die etwa radialen Begrentungskanten der ebenen Oberflächen der Rippen 245 bilden Schneidkanten 248 des Rotors 24 in dessen erster Zerkleinerungsstufe. Sie können, wie üblich, von gesonderten, auf- oder in die Rippen eingesetzten Schneidgliedern gebildet sein, die bei Verschleiß ausgewechselt werden können. Die Schneidkanten 248 sind in ihrer Länge abegstuft, verlaufen in einer zur Drehachse 25 des Rotors 24 senkrechten Ebene und durchlaufen eine gedachte Ringarbeitsfläche, deren Breite von der Länge der längsten Schneidkante 248 bestimmt wird, die sich bei der Darstellung in Fig. 4 an der dem Betrachter zugewandten vorderen Rippe 245 befindet. Die in Fig. 4 rechts vom Mittelbereich 244 befindende, in Drehrichtung erste Rippe 245 bietet Schneidkanten 248 dar, deren Länge hur einem Bruchteil der Breite der gedachten Ringarbeitsfläche entspricht. Entgegen Drehrichtung steigt nun die Länge der Schneidkanten 248 von Rippe zu Rippe fortschreitend in Stufen an, wobei die Zahl der Abstufungen bei dem Beispiel nach Fig. 4 zehn beträgt, ohne weiteres jedoch in weitem Bereich davon nach unten oder oben abweichen kann. Die in ihrer Länge abgestuften Schneidkanten 248 des Rotors 24 bilden eine lediglich über einen Teil des gesamten Rotorumfangs verteilt angeordnete Gruppe, die bei dem dargestellten Beispiel über einen Zentriwinkel von etwa 270° des Rotors verteilt ist. Anstelle einer solchen Gruppe können auch mehrere Gruppen von in der Länge abgestuften Schneidkanten in Drehrichtung hintereinander an dem Rotor 24 vorgesehen sein.

    [0018] Die radial innenliegenden Endpunkte der Schneidkanten 248 liegen bei der Ausführung nach Fig. 4 sämtlich auf einem gedachten inneren Kreisbogen, welcher die innere Begrenzungslinie der Ringarbeitsfläche bildet und bei dem dargestellten Beispiel mit der Außenumfangslinie der Verbindungsfläche 33 zusammenfällt. Anstelle der daraus resultierenden Verlängerung der Schneidkanten nach außen hin ist grundsätzlich auch eine umgekehrte Anordnung denkbar, bei der sämtliche äußeren Endpunkte der Schneidkanten auf der äußeren Begrenzungslinie der zur Rotordrehachse koaxialen Ringarbeitsfläche liegen und eine Längenabstufung nach innen hin besitzen.

    [0019] An seinem Außenrand weist der Rotor 24 ferner über den Umfang regelmäßig verteilt angeordnete Zusatzschneidkanten 247 auf, die von einen Schneidkranz bildenden Nocken 249 gebildet sind. Diese Zusatzschneidkanten 247 liegen in einer axial gegenüber der Ringarbeitsfläche der Schneidkanten 248 abwärts versetzten, ebenfalls senkrecht zur Rotordrehachse 25 ausgerichteten Ebene, die mit der Oberfläche aus der kegeligen Oberfläche 243 heraustretenden Nocken 249 zusammenfällt. Die untereinander gleich langen Zusatzschneidkanten 247 enden außenseitig an der Mantelfläche 241 des Rotors. Zusammen mit ihnen zugeordneten, weiter unten noch beschriebenen Schneidkanten des unteren Stators 21 bilden sie eine zweite Zerkleinerungsstufe der Zerkleinerungsvorrichtung 6, sofern diese wegen des gewünschten Zerkleinerungsgrades erforderlich ist. Die Zusatzschneidkanten 247 können allerdings auch entfallen, wie z.B. die Rotorausführung gemäß Fig. 9 deutlich macht.

    [0020] Die Fig. 5 veranschaulicht den oberen Stator 19 der Maschine nach Fig. 1 und 2, dessen Ausbildung auf den Rotor 24 gemäß Fig. 4 abgestimmt ist. Dieser Stator 19 besteht aus einem Plattenkörper 190 mit einer kreisbogenförmigen Außenkante 191, einer spiralbogenförmigen Innenkante 192 und einer geraden Endabschlußkante 193. An ihrer Unterseite trägt der Plattenkörper 190 Klötze 194 mit Schneidkanten 195. Diese Klötze sind oder tragen unterseitig entsprechend geformte auswechselbare Schneidglieder. Der Plattenkörper 190 des Stators 19 wird unter Verwendung der Schraublöcher 196 an der Unterseite des Trichters 2 mit diesem verbunden. In der in Fig. 5 schräg von unten erfolgten Darstellung des Stators 19 ist deutlich erkennbar, daß die Schneidkanten 195 ebenfalls in der Länge abgestuft sind, wobei die Länge der Schneidkanten in der für den Rotor eingezeichneten Drehrichtung ansteigt. Die Schneidkanten 195 des Stators 19 überlappen sich mit der Ringarbeitsfläche der Rotorschneidkanten 248 in zunehmendem Maße, wobei das Höchstmaß an Schneidkantenlänge und damit Überlappung bei dem Block 194 von links an fünfter Stelle wiedergegeben ist. Vor jedem der Blöcke 194 befindet sich ein von radial innen nach außen durchgehender Freiraum, der einen vollen Schnitt über die gesamte Schneidkantenlänge aller Schneidkanten 195 sichert.

    [0021] Der Stator 19 weist an Blöcken 197, die dem Block 194 mit größer Schneidkantenlänge im Abstand in Rotordrehrichtung nachgeordnet sind, weitere Schneidkanten 198 auf, die in der Länge abgestuft wieder abnehmen. Diese Schneidkanten haben eine besondere Bedeutung bei einer Umkehr der Drehrichtung des Rotors 24, wie sie kurzzeitig nach einem Blockieren der Maschine wünschenswert ist.

    [0022] Die Schneidkanten 195 stehen radial einwärts über die Innenkante 192 des Plattenkörpers 190 des Stators 19 vor, während andererseits die Schneidkanten 198 über die Endabschlußkante 193 vorspringen.

    [0023] Wie die Fig. 6 näher erkennen läßt, umfaßt der untere bzw. zweite Stator 21 eine an den Ecken abgeschnittene viereckige Platte 211 mit einer großen zentralen Bohrung 212. Die Platte 211 wird unter Verwendung von Befestigungsbohrungen 213 mittels Stehbolzen am Ringflanschkörper20 am unteren Ende des Trichters 2 befestigt. An der Unterseite der Platte 211 befindet sich ein Ringsansatz 214 mit dreieckigem Querschnitt. Gemäß Fig.6. die den Stator 21 schräg von unten zeigt, bildet die Unterseite des Dreiecks einen Innenkegel215, aus dem nach unten heraus Nocken 216 mit etwa radialen Schneidkanten 217 vorspringen. Diese begrenzen plane Oberflächen der Nocken 216 und verlaufen in einer Ebene senkrecht zur Rotordrehachse 25. Die Schneidkanten 217 des Stators 21 bilden jene mit den Zusatzschneidkanten 247 des Rotors 24 in der zweiten Zerkleinerungsstufe zusammenwirkende Gegenkanten.

    [0024] Die Fig. 7 zeigt einen Rotor 124 abgewandelter Ausführung, der unterseitig bis hin zum zylindrischen Mantel 121 mit Bund 122 entsprechend dem Rotor 24 ausgebildet ist. Im Unterschied zum Rotor 24 ist beim Rotor 124 die kegelige Oberfläche 123 von außen nach innen hin abwärts geneigt, d.h. als Innenkegel ausgeführt. Im Mittelbereich des Rotors 124 ist die innenkegeiige Oberfläche 123 durch einen zylindrischen Mittelbereich 125 begrenzt, dessen Oberseite wiederum die zur Rotordrehachse 25 senkrechte ebene Verbindungsfläche 33 für das Transport- und Vorbrechorgan 5 bildet. An den zylindrischen Mittelbereich 125 sind etwa radial gerichtete Rippen 126 mit Schneidkanten 127 angeformt bzw. angesetzt, die von einer ersten, kürzesten Rippe 126 an entgegen Rotordrehrichtung stufenweise in ihrer Länge zunehmen. An seinem Außenrand ist der Rotor 124 wiederum mit regelmäßig über den Umfang im Abstand verteilt angeordneten Zusatzschneidkanten 128 untereinander gleicher Länge versehen, die in einer gemeinsamen Ebene mit den abgestuften Schneidkanten 127 gelegen sind und sich an Nocken 129 befinden, die von der innenkegeligen Oberfläche 123 nach oben vorspringen.

    [0025] Auch bei dieser Ausführung liegt der radial innengelegene Endpunkt aller Schneidkanten 127 des Rotors auf einer inneren Begrenzungslinie der von den Schneidkanten 124 durchlaufenen Ringarbeitsfläche, jedoch ist es wie oben schon zu Fig. 4 erwähnt auch möglich, sämtliche äußeren Endpunkte der Schneidkanten 127 statt dessen auf einer äußeren Begrenzungslinie einer zur Drehachse 26 des Rotors koaxialen gedachten Ringarbeitsfläche beginnen zu lassen, in welchem Falle die Schneidkanten abgestuft entgegen der Rotordrehrichtung nach innen hin länger werden.

    [0026] In Fig. 8 ist ein auf den Rotor 124 nach Fig. 7 abgestimmter Stator 34 in einer Ansicht schräg von unten veranschaulicht. Da bei dem Rotor 124 gemäß Fig. 7 sämtliche Schneidkanten 127 und 128 in einer gemeinsamen Ebene liegen, bildet der Stator 34 nach Fig. 8 gewissermaßen eine Zusammenfassung der Statoren 19 und 21 gemäß Fig.5 5 und 6, jedoch derart, daß die Schneidkanten 341 der Blöcke 342, die Schneidkanten 343 der Blöcke 344 und die Schneidkanten 345 der Blöcke 346 sämtlich ebenfalls in einer gemeinsamen, senkrecht zur Drehachse 26 des zugehörigen Rotors 124 nach Fig. angeordnet sind. Die bei dem Stator 21 nach Fig. 6 vorhandene Kegelfläche 215 ist jedoch entfallen, da eine solche zur Spanführung nicht erforderlich ist, die vom Rotor 124 nach Fig. 7 übernommen wird.

    [0027] Die Fig. 9 veranschaulicht einen weiteren abgewandelten Rotor35, der in seinem unteren Bereich formlich mit dem Rotor 24 übereinstimmt, jedoch eine ebene, senkrecht zur Drehachse des Rotors verlaufende Oberseite 351 besitzt. Auf dieser Oberfläche befindet sich ein Schneidkanten 351 ausbildender Aufsatz oder Rotorteil, der in seiner Grundausbildung und Funktion dem im Mittelbereich des Rotors 24 nach Fig. 4 entspricht. Die Rippen 353 mit ihren in der Länge abgestuften Schneidkanten 352 sind mit ihnen in Drehrichtung vorgeordneten Schrägteilflächen 354 versehen, die den Schrägteilflächen 246 beim Rotor: in Fig. 4 entsprechen. Die Höhe der Rippen 353 bzw. der Abstand der die Schneidkanten 352 aufnehmenden Ebene zur Oberfläche 351 des Rotors ist je nach den Anforderungen der zu zerkleinernden Gegenstände wählbar. Beim Rotor 24 nach Fig. 4 beeinflußt die Kegelhöhe zugleich die Höhe der Rippen 245.

    [0028] Die Fig. 10 zeigt rechts von der Rotordrehachse 25 in einem vereifachten Teilschnitt einen Rotor 124 nach Fig. 7 mit einem Stator 34 nach Fig.8 an der Unterseite des Ringflanschkörpers 20. Links von der Rotordrehachse 25 veranschaulicht die Fig. 10 in vereinfachtem Teilschnitt einen Rotor 24 gemäß Fig. 4 zusammen mit einem unteren Stator 21 nach Fig. 6 für die zweite Zerkleinerungsstufe. Anstelle der Innenkegelfläche 215 des Stators 21 nach Fig. 6 ist jedoch in Fig. 10 eine Ausführung ähnlich beim Stator 34 nach Fig. 8 gewählt und zur Begrenzung des Spandurchgangs durch die Freiräume zwischen den den Schneidkanten versehenen Blöcken des Stators ein diese außen umgebender, auswechselbar an der Unterseite der Platte 211 befestigter Ring 36 vorgesehen.

    [0029] Die Fig. 11 schließlich veranschaulicht eine weitere abgewandelte Rotorausführung 37, die in weiten Bereichen mit der nach Fig. übereinstimmt. Anstelle der bei dem Rotor nach Fig. 7 vom zylindrischen Mittelbereich ausgehenden Rippen mit ihren entsprechenden Schneidkanten ist beim Rotor 37 eine vom zylindrischen Mittelbreich 371 ausgehende Spiralrippe 372 vorgesehen, auf und entlang der im Abstand Blöcke 373 mit Messerkanten 374 angeordnet sind, die eine angenähert radiale Ausrichtung aufweisen. Die Oberflächen der Blöcke 373 mit den Schneidkanten 374 liegen zusammen mit den Oberflächen der randseitigen Nocken 375 mit deren Schneidkanten 376 in einer gemeinsamen, senkrecht zur Drehachse 25 des Rotors ausgerichteten Ebene. Die inneren Endpunkte der Schneidkanten 374 liegen auf einer im Abstand von der Drehachse 25 des Rotors beginnenden und sich erweiternden Spiralkurve, die zugleich eine äußere Begrenzungslinie für einen innenseitigen, stirnseitig zu den Schneidkanten 374 verlaufenden, seinerseits spiralförmigen Freiraum bildet. Auch die radial außenliegenden Endpunkte der Schneidkanten 374 liegen auf einer Spiralkurve, die sich bei entsprechender Abstufung der Schneidkantenlängen entgegen der Drehrichtung stärker erweitert oder, wie bei dem dargestellten Grenzfall, parallel zur Spiralkurve für die innenliegenden Endpunkte verläuft, in welchem Fall die Schneidkanten 374 untereinander gleiche Länge haben.

    [0030] Die Fig. 12 und 13 schließlich veranschaulichen ein abgewandeltes Transport- und Vorbrechorgan 40 für insbesondere in gewissem Umfang biegsame Materialien. Auf einer Anschlußflanschplatte 401 befindet sich wiederum eine vertikale Tragachse 402 mit an dieser angesetzten Stützstegen 403. Das obere Ende ist entsprechend der Schrägneigung der Trichterwand dachförmig angeschrägt. Von diesem oberen Ende der Tragachse 402 gehen zwei obere, um 180° In Umfangsrichtung versetzt angeordnete Platten 404, 405 aus, die sich gegenläufig schräg abwärts erstrecken. Unter den oberen Platten 404, 405 befinden sich je eine untere Platte 406, 407. Die Platte 406 bildet mit der Platte 404 ein Plattenpaar, das einseitig zu einer Axialebene 408 durch die Tragachse 402 gelegen ist. Die Platte 406 ist parallel zur Platte 404 ausgerichtet und nimmt eine Lage ein, die durch Parallelverschiebung entlang einer senkrechten Linie zur Ebene der Platte 404 erreicht wurde. Das Vorstehende gilt entsprechend für das Plattenpaar405, 407.

    [0031] Die Platten 404, 405, 406 und 407 können starr mit der Tragachse 402 und den Stützstegen 403 verbunden sein. Statt dessen besteht auch die in Fig. 12 lediglich schematisch engedeutete Möglichkeit, die Platten jeweils um eine Klappachse klappbar an der Tragachse bzw. den Stützstegen anzulenken, wobei eine mögliche Klappachse für die Platte 404 bei 409 und eine solche für die Platte 406 bei 410 angedeutet ist. Entsprechende Klappachsen sind dann auch für die Platten 405, 407 vorgesehen.

    [0032] Bei dem dargestellten Beispiel weisen sämtliche Platten eine gerade Hinterkante 411 und eine bogenförmige, z.B. elliptische. Vorderkante 412 auf. Statt einer gebogenen Vorderkante kann jedoch auch eine z.B. rechteckige Plattengrundform vorgesehen werden. Im Bereich ihrer Vorderkante und in der Nähe ihres jeweils unteren Endes sind die Platten sämtlich mit einem Stufenprofil 413 versehen.

    [0033] Die vorbeschriebene Maschine arbeitet wie folgt : In den Aufnahmebehälter 1 mit Trichter 2 eingefüllte, zu zerkleinernde Gegenstände, deren verarbeitbare Abmessungen durch die Abmessungen des Aufnahmebehälters bestimmt werden, werden im Umlaufbereich des Transport-und Vorbrechorgans 5 von diesem erfaßt und gegen die Wände des Aufnahmebehälters und des Trichters 2 einschließlich der in diesen angeordneten Leitstege 7, 8, 9 des Leitorgans 4 als Widerlager gedrückt, verformt oder gebrochen. Die Stützschenkel 15 der Leitstege-7, 8, 9 verhinden dabei ein Festklemmen von Material, da sie zusammen mit den Schenkeln 10 einen abweisenden Winkel bilden. Um Brückenbildungen im Bereich des Übergangs vom oberen Teil 1 des Aufnahmebehälters zu seinem Trichter 2 zu verhindern, ragt das Transport- und Vorbrechorgan 5 mit seiner obersten Spitze 56 über diesen Bereich hinaus nach oben. Durch die zur Schräge der Trichterwand etwa parallel schräggestellte Platte 54 des Organs 5 und durch die in Drehrichtung weisenden Stuffen 59' der Stufenprofilierungen 59 gelingt es dem Organ 5 ohne großen Kraftaufwand, sich in dem gefüllten Trichter 2 zu drehen und vor den Stufen 59' liegende Gegenstände durch angenähert punktförmige Belastung zu verformen, zu zerbrechen bzw. zu zerreißen, in jedem Fall aber zu transportieren. Die Stufenflächens7', 58' wirken quirlartig. Während die oberen Stufenflächen 58' mit ihren Spitzen die Gegenstände anheben und nach oben drücken, werden sie durch die Stufenflächen 57 mit deren Spitzen nach unten gedrückt. Im Aufnahmebehälter und insbesondere im Trichter 2 entsteht dadurch ein ständiges Umwälzen der enthaltenen Gegenstände, welches einerseits dazu führt, daß diese sich gegenseitig vorzerkleinern, während andererseits ein Festsetzen verhindert wird. Die Mitnehmer- bzw. Brechspitze 56 erfaßt insbesondere große Gegenstände, um diese insbesondere im Zusammenwirken mit den Brechkanten des Leitorgans 4 ihrerseits vorzuzerkleinern. Das Leitorgan 4 erfüllt insofern eine Doppelfunktion, als es einerseits mit seinen Kanten als Brechwiderlager wirkt, wenn sich das Organ 5 auf diese Kanten hinbewegt, und es andererseits eine Leitwirkung übernimmt, wenn sich das Organ 5 mit seiner Platte 54 entlang dem Leitorgan 4 über dieses hinwegbewegt. Aus der vorstehend beschriebenen Arbeitsweise geht hervor, daß sich das Transport- und Vorbrechorgan 5 besonders gut für die Vorzerkleinerung von brechbaren Gegenständen eignet, wie sie z.B. Spanplatten, Bretter, Balken, Paletten, Kisten, Obststeigen, trockenes Buschwerk, Baumabschnitte etc. darstellen. Bei anderen Gegenständen, z.B. nassem, biegsamen Holz, Furnierholz, Stroh, Pappen etc., ist ein Transport-und Vorbrechorgan 40 gemäß Fig. 12 und 13 günstiger, denn die beiden oberen Platten 404 und 405 laufen mit ihren äußeren Enden dicht an der Trichterwandung entlang und erfassen dünne Gegenstände, ziehen diese nach innen und übergeben sie an die unteren Platten 406, 407. Durch das dabei eintretende starke Biegen erfolgt ein Beanspruchen der Materialien über deren Biege- bzw. Reißfestigkeit hinaus mit der Folge, daß diese ebenfalls brechen oder zerreißen. Die unteren Platten 406, 407 drücken schließlich die in ihrem Bereich befindlichen Gegenstände abwärts zur Zerkleinerungsvorrichtung 6 hin. Durch Vermehrung und geeignete Anordnung von Leitstegen entsprechend den Leitstegen 7, 8 und 9 kann für jede besondere Art von zu zerkleinernden Gegenständen eine optimale Vorzerkleinerung im Trichterbereich sichergestellt werden.

    [0034] Haben die Gegenstände aufgrund der Vorzerkleinerung eine bestimmte Stückgröße erreicht, so gelangen sie durch Schwerkraft und durch die Transport- und Leitwirkung zwischen den Organen 5 bzw. 40 und 4 in den Schneidbereich des Rotors 24 und der Statoren 19, 21.

    [0035] Längere oder dickere Stücke, die zum Teil noch auf der Wandung des Trichters aufliegen, werden tangentenförmig durch den umlaufenden Rotor 24 eingezogen, bis ein Teil auf der freien Kegelfläche 243 aufliegt und die ersten kleineren Rippen 245 greifen können. Haben diese gefaßt, werden die längeren oder dickeren Stücke soweit unter den Stator 19 gezogen, bis sie dort an den Blöcken 194 hängenbleiben. Der sich weiter drehende Rotor 24 splittert und spaltet nun durch seine mit den Schneidkanten 248 versehenen Rippen 245 das Material aud und schiebt das aufgespaltene oder -gesplitterte Material verteilend vor die jeweiligen Rippen bis heran an den zylindrischen Mittelbereich 244. Beim Weiterdrehen des Rotors 24 gelangt das aufgespaltene oder aufgesplitterte Material zu jenem Punkt, an dem eine Schneidkante 248 einer entsprechenden Rippe 245 auf eine Schneidkante 195 an einem in der Länge passend abgestuften Block 194 des Stators 19 trifft, wonach nun das Material im Punktschnitt von innen nach außen durchschnitten wird. Bei dem Schnitt-oder Schervorgang wird das Material von innen nach außen unter den Stator 19 geschoben. Der sich radial nach außen hin verbreiternde Freiraum zwischen den Blöcken 194 des Stators verhindert dabei ein Klemmen des geschnittenen Materials. Durch Schwerkraft, durch die kegelige Gestalt der Rotoroberseite 243 und durch Zentrifugalkraft wird das geschnittene Material in Richtung zum Außenrand des Rotors 24 hin gefördert. Das mitrotierende Material versucht nun, tangential zwischen die Nocken 216 des zweiten, unteren Stators 21 zu gelangen. Hat es eine hierfür geeignete Stückgröße, so schiebt es sich zwischen zwei Nocken 216, wo es durch die Kegelfläche215 nach unten und vor die Schneidkanten 217 der Nocken 216 gedrückt wird. Zwischen diesen und den Schneidkanten 247 der Nocken 249 des Rotors erfolgt dann ein erneuter Schneidvorgang in einer zweiten Zerkleinerungsstufe. In der ersten Zerkleinerungsstufe zerkleinerte Materialstücke, die noch nicht zwischen die Nocken 216 des Stators 21 passen, werden durch die vor den Rippen 245 liegenden Schrägflächen 246 in den Freiräumen vor den Rippen gewissermaßen aufgeschaufelt und erneut den Schneidkanten 248 der Rippen 245 des Rotors 24 zugeführt und geschnitten. Das vor den Nocken 249 des Rotors 24 befindliche, in der zweiten Zerkleinerungsstufe geschnittene Material wird durch Zentrifugalkraft und nachdrückendes Material von innen nach außen auf den Transportring 29 gefördert, der es seinerseits bis zur Auswurföffnung 32 weiterbefördert, durch die hindurch es durch Zentrifugalwirkung ausgeworfen wird. Bei gegebenenfalls feuchten Materialien kann im Bereich der Auswurföffnung ein nicht dargestellter Abstreifer vorgesehen sein, der solche Materialien vom Transportring 29 abstreift.

    [0036] Die vorstehend beschriebene Arbeitsweise der Maschine nach Fig. 1 und 2 macht deutlich, daß diese Maschine schwerste Zerkleinerungsarbeiten ausführen kann. Zur Veranschaulichung der Verhältnisse sei darauf hingewiesen, daß bei einer mittelgroßen Maschine das Aufnahmevolumen des Aufnahmebehälters bei etwa 6 m3 liegt. Um die erforderlichen großen Kräfte aufzubringen, die zur Durchführung der Zerkleinerung notwendig sind, ist eine entsprechend große Untersetzung erforderlich, die entsprechend niedrige Drehzahlen für den Rotor erbringt. Bei solchen niedrigen Drehzahlen für den Rotor ist dessen Kegelfläche 243 bedeutsam für einen einwandfreien Materialtransport im Bereich der Zerkleinerungsvorrichtung, um die Zentrifugalwirkung zu unterstützen. Auf solche verhältnismäßig niedrigen Drehzahlen ist auch die Ausbildung und Anordnung des Transport- und Vorbrechorgans 5 abgestimmt, das bei höheren Drehzahlen infolge seiner Exzentrizität gegebenenfalls unerwünschte Unwuchterscheinungen hervorrufen würde. Für höhere Drehzahlen, wie sie bei leichteren Zerkleinerungsarbeiten wünschenswert sein können, um eine höhere Leistung sicherzustellen, empfiehlt sich eine Ausbildung des Transport- und Vorbrechorgans gemäß Fig. 12 und 13. Bei einer solchen höheren Drehzahl kommt in erster Linie auch ein Rotor in einer Ausbildung nach Fig. 7 mit zugehörigem Stator nach Fig. 8 in Betracht. Diese erbringen eine bauliche Vereinfachung bei ansonsten gleicher einziehender und zerschneidender Arbeitsweise. Unterschiedlich ist jedoch der Materialtransport infolge der innenkegeligen Ausgestaltung der Rotoroberfläche 123. Dieser muß ausschließlich durch Zentrifugalkraft bewirkt werden, welche die in der ersten Zerkleinerungsstufe durch die Schneidkanten 127, 341 zerkleinerte Materialien zu den Nocken 129 hochbefördern muß. Noch nicht in der Größe passende Stücke für eine dann anscließende Zerkleinerung in der zweiten Zerkleinerungsstufe schieben sich durch .die Zentrifugalkraft an den Nocken 129 hoch und werden dann durch den Stator 34 an einem Weiterrotieren gehindert, so daß sich die Materialstücke vor dem Stator anstauen, bis sie durch die Rippen 126 erneut erfaßt und in der ersten Zerkleinerungsstufe nachzerkleinert werden.

    [0037] Ein entsprechend Fig. 9 ausgebildeter Rotor 35 findet insbesondere bei Behandlung von Produktionsabfällen und Ausschußteilen Anwendung, wie sie z.B. Plastikbehälter, Stanzgitter von Dichtungsmaterialien usw. darstellen. Der mit einer ebenen Oberseite 351 versehene Rotor 35 hat in Verbindung mit der Gestaltung der Rippen 353 mit deren Schneidkanten 352 ein besonders hohes Greifvermögen, das bei leicht verformbaren Materialien deren Ausweichen entgegenwirkt. Dieser Rotor 35 kann mit dem normalen Stator 19 gemäß Fig. zusammenarbeiten.

    [0038] Grundsätzlich kann es bei allen Rotor-Stator-Kombinationen in besonderen Fällen zu einem Blockieren des Rotors kommen, das z.B. durch Stahlteile, eine unglückliche Anhäufung sehr schwer zu zerkleinernder Gegenstände etc. bedingt sein kann. Die Maschine wird in einem solchen Falle automatisch abgeschaltet und nach einer kurzen, technisch bedingten Standzeit umgesteuert, d.h. in der Drehrichtung des Rotors umgekehrt. Dadurch wird die Blockierung aufgehoben, so daß anschließend die Maschine wieder auf Normalbetrieb umgesteuert werden kann. Eine solche Arbeitsweise mit Reversierung ist für einen Betrieb mit Zerkleinerung normaler Gegenstände ohne Bedeutung, da dort Blockierungen überaus selten auftreten. Jedoch gibt es auch Sonderfälle, die z.B. bei Gegenständen aus Kautschuk auftreten. Kautschuk zwingt durch seine Kompaktheit als Block und durch seine hohe Zähigkeit zu häufigeren Reversierungen, die bei den Maschinenausführungen mit Rotoren nach Fig.4, 7 und 9 zu einer unerwünschten Leistungsminderung führen würden. Insbesondere in solchen Sonderfällen ist der Rotor 37 gemäß Fig. 11 besonders interessant. Denn infolge der Anordnung der inneren und der äußeren Endpunkte der Schneidkanten 374 auf einer Spirallinie in Verbindung mit dem inneren spiraligen Freiraum ergibt sich eine in beiden Drehrichtungen des Rotors 37 wirkende Abstufung der Schneidkanten. Ein zum Rotor gemäß Fig. 11 gehörender Stator würde dem nach Fig. 5 ähnlich sein, bei dem bereits zwei Blöcke 197 mit entgegengesetzter Längenstufung der Schneidkanten 198 vorgesehen sind. Ein aus dem Stator 19 nach Fig. 5 abgeleiteter Stator für den Rotor nach Fig. 11 würde anstelle der Kante 193 eine weitere spiralige Kante 192 mit entgegengesetzter Krümmung erhalten und unter diesen zweiten innenseitig spiralig begrenzten Teil mit einem Schneidkantenbesatz versehen werden, der bezogen auf die Rückwärtsdrehung des Rotors 11; dem in Fig. 5 für den Vorwärtslauf dargestellten Besatz entsprechen würde. Wird nun die Maschine beim Zerkleinern von Kautschukteilen in Vorlaufrichtung des Rotors blockiert bzw. übermäßig abgebremst, so wird die Maschine umgeschaltet und mit reversierter Drehrichtung des Rotors so lange wieder weitergefahren, bis erneut eine Blockierung bzw. übermäßige Abbremsung eintritt. Die bei einer solchen Betriebsweise erzielte Zerkleinerungsleistung unterscheidet sich kaum von einer durchgehenden Betriebsweise mit nur einer Rotordrehrichtung für die Zerkleinerungsvorgänge. Alle dargestellten Rotoren haben Schneidkanten für die erste Zerkleinerungsstufe, die einer einzigen Gruppe angehören. Insbesondere bei im Durchmeser sehr großen Rotoren können auch mehrere solcher Gruppen auf einem Rotor vorgesehen sein, wobei auch die Möglichkeit besteht, die Längenabstufung in der einen Gruppe von innen nach außen und in einer weiteren Gruppe von außen nach innen anwachsen zu lassen.

    [0039] Für sehr feine Zerkleinerungen kann es ferner vorteilhaft sein, auch die Zahl der Reihen der Zusatzschneidkanten im Bereich des Außenrandes des Rotors zu erhöhen. Bei weiteren Ringreihen von Zusatzschneidkanten, die auf demselben Rotor anzuordnen wären, ergäben sich dann dementsprechend weitere Zerkleinerungsstufen, durch die das Material durch Zentrifugalkraft hindurchgefördert würde.

    [0040] Veränderungsmöglichkeiten zur Anpassung der Zerkleinerungsvorrichtung 6 an unterschiedliche Arten von Gegenständen bieten sich auch bei der sonstigen Ausgestaltung der Rotoren und der zugehörigen Statoren. Durch Veränderung der Zahl der in der Länge abgestuften Schneidkanten für die erste Zerkleinerungsstufe entsteht ein feineres oder gröberes Abstufungssystem, das sich ebenso wie eine Veränderung der Tiefe der Freiräume vor den Schneidkanten auf den Zerkleinerungsgrad und das Greifvermögen auswirkt. Bei der Vorgabe der Tiefe der Freiräume vor den Schneidkanten kann man theoretisch eine so geringe Tiefe wählen, daß die Schneidebene des Rotors nur von Schneidkanten gebildet wird, die ein sägezahnartiges Schnittprofil aufweisen, sich dessenungeachter jedoch nach wie vor in der Länge stufenartig ändern. In diesem Falle entsteht zugleich auch ein sehr feines Längenabstufungsverhältnis.

    [0041] Weitere Veränderungsmöglichkeiten bietet die Winkelstellung der Schneidkanten des Stators zu denen des Rotors, durch die der Schnittwinkel vergrößer- oder herabsetzbar ist. Dabei ist lediglich zu beachten, daß die Punktschnittfunktion erhalten bleibt.

    [0042] Eine veränderbare Größe bildet auch der Querschnittswinkel der Schneidkanten, der im Bereich zwischen einem stumpfen bis zu einem spitzen Winkel variiert werden kann. Ferner können auch die Schneidkanten anstelle des allenthalben dargestellten geraden Verlaufes einen bogenförmigen Verlauf erhalten.

    [0043] Erwähnt sei noch, daß bei in der Länge abgestuften Schneidkanten von Rotor und zugleich Stator die Schneidkanten eine gleiche Längensumme darbieten, woraus ein gleichmäßiger Verschleiß bzw. eine lange allgemeine Standzeit resultiert.

    [0044] Anstelle von Transport- und Vorbrechorganen 5 ; 40, wie sie des näheren in Fig. 3 bzw. 12 veranschaulicht sind, kann auch ein Transport-und Vorbrechorgan vorgesehen werden, wie es die Fig. 14 wiedergibt. Das in Fig. 14 veranschaulichte Transport- und Vorbrechorgan 500 weist eine mittels einer Flanschplatte502 auf einem Rotor, z.B. dem Rotor 24, koaxial befestigbare Tragachse 501 auf, die an ihrem oberen Ende eine mit ihr fest verbundene, z.B. verschweißte horizontale Querpiatte503 trägt. Diese Querplatte 503 steht über die Tragachse 501 vor und besitzt an einem Ende eine schräg abwärts verlaufende, etwa senkrecht zur Trichterwand des Trichters 2 ausgerichtete Abwinkelung 504. An ihrem gegenüberliegenden Ende ist die Querplatte 503 mit einer schräg ansteigend verlaufenden, etwa parallel zur Trichterwand ausgerichteten Platte 505 verbunden, die sich einerseits zur Tragachse 501 heraberstreckt und andererseits über die Ebene der Querplatte nach oben ein Stück vorspringt. Die Platte 505 hat zwei untere Fortsätze 506, 507, von denen der eine in Verlängerung der Platte 505 vor der Tragachse 501 verläuft und von denen der andere aufwärts abgewinkelt ist und sich seinerseits vor der Tragachse 501 aufwärts zur Querplatte 503 erstreckt. Das unter der Querplatte 503 seitlich vorstehende Ende des Fortsatzes 506 kann mit einer etwa in Höhe der Querplatte 503 angeordneten und mit dieser verbundenen Knotenplatte 506' verbunden sein. Die schräglaufende Platte 505 mit ihren Fortsätzen 506, 507 übernimmt eine festigkeitsmäßige Abstrebung der Querplatte 503 gegenüber der Tragachse 501 und hat die Transport- und Brechwirkung eines Schneckenwendelsegmentes. Die Fortsätze 506 und 507 unterstützen diese Wirkung sowie zugleich die Stabilität der Konstruktion. Eine solche Grundausbildung des Transport- und Vorbrechorgans kann für sich Anwendung in Maschinen der erfindungsgemäßen Art finden, die hauptsächlich mit stückigen nicht allzu sperrigen Gegenständen für eine Zerkleinerung beschickt werden.

    [0045] In Fällen jedoch, in denen besonders leichte, großflächige oder -volumige Gegenstände wie Furnierabschnitte, große Kartonagen, Folien etc. zerkleinert werden sollen, die anstelle von oder zugleich mit stückigen Gegenständen aufgegeben werden, besteht leicht die Gefahr, daß sich derartige, besonders schwierige Gegenstände mehr oder weniger flach an der Trichterwand auflegen und einem wirksamen Transport in die Zerkleinerungsstufe entziehen. Für solche Fälle trägt die Querptatte503 an ihrem Übergang zur Platte 505 eine vertikale Lagerachse 508, auf der ein Zugarmträger 509 frei drehbar gelagert ist, an dem zumindest ein horizontalerZugarm 511 angebracht ist. Ist der Zugarmträger lediglich mit einem einzigen Zugarm 511 bestückt, so kann der Zugarm fest mit dem Zugarmträger 509 verbunden, z.B. verschweißt sein. Trägt, wie in Fig. 14 dargestellt ist, der Zugarmträger 509 zwei (oder auch drei oder mehr) Zugarme 511, so sind diese vorzugsweise um eine Klappachse 510 klappbar am Zugarmträger509 angelenkt und aus ihrer etwa horizontalen Stellung in eine etwa vertikale Ausweichstellung in einem Winkelbereich von etwa 180° frei schwenkbar. Ein derartiges Transport- und Vorbrechorgan bildet ein Universalorgan, das nicht nur wirksam Furnierabschnitte, Kartonagen, Folien und ähnliche leichte flache Gegenstände transportieren und einer Zerkleinerung zuführen kann, sondern insbesondere auch in der Lage ist, große und sperrige Gegenstände wie Paletten, Platten etc. zu brechen und zu transportieren, wobei ein beliebiger Mischbetrieb mit solchen Gegenständen möglich ist.

    [0046] In den Aufnahmebehälter 1 mit Trichter 2 eingegebene Gegenstände vermitteln aufgrund der exzentrischen Lage und der freien Drehbarkeit des Zugarmträgers 509 den Zugarmen 511 eine hin- und hergehende Bewegung, bei der die Zugarme 511 abwechselnd in die Ansammlung der eingefüllten Gegenstände vorstoßen und einwärts rückbewegt werden, wobei sie bei solchen Einwartsbewegungen von ihnen erfaßte Gegenstände in Richtung zur Behälter- bzw. Trichtermitte hin mitnehmen. Dadurch gelangen diese Gegenstände in den Wirkungsbereich der Querplatte 503, 504 sowie dann in den der Platte 505, durch die, gegebenenfalls unter Brechwirkung, die Gegenstände vor allem aufgrund der Schneckenförderwirkung der Platte 505 zur Schneidebene der ersten Schneidstufe hin transportiert werden. Befindet sich bei einer auswärts vorstoßenden Bewegung der Zugarme 511 vor diesen Armen eine zu große Ansammlung an Material, so können die Zugarme infolge ihrer Klappmöglichkeit aus ihrer horizontalen Stellung bis hin zu einer vertikalen Ausweichstellung ausweichen, was insbesondere dann erwünscht ist, wenn zusammen mit oder anstelle von leichten flachen Gegenständen schwere und feste Teile, z.B. Spanplatten od.dgl., aufgegeben werden. Infolge ihrer Schwerkraft sind die Zugarme 511, die vorzugsweise unter- und oberseitig mit hakenartigen Ansätzen 513 versehen sind, stets bestrebt, in ihre horizontale Stellung gemäß Fig. 14 zurückzukehren. Beidseitig an den Zugarmen 511 angebrachte Anschlagpuffer512 stützen die Zugarme 511 in der horizontalen Stellung und in der etwa vertikalen Ausweichstellung an ihrem Zugarmträger 509 ab, wobei diese Anschlagpuffer512 zugleich der Geräuschminderung dienen können, wenn sie aus z.B. Kunststoff oder ähnlichem Material bestehen.


    Ansprüche

    1. Maschine zum Zerkleinern von stückigen Gegenständen, insbesondere sperrigen Holz-oder sonstigen Abfall- bzw. Sperrmüllteilen, mit einem aufrechtstehenden, in seinem unteren Teil einen Trichter (2) bildenden Aufnahmebehälter (1), einem Leitorgan (7, 8, 9) an der innenseite der Trichterwand, einem innerhalb des Trichters (2) angetrieben umlaufenden Transport- und Vorbrechorgan (5 ; 40) und mit einer Zerkleinerungsvorrichtung (6) unter dem Trichter (2), die einen eine Anzahl Schneidkanten (248 ; 187; 352 ; 374) aufweisenden, um eine vertikale echachse (25) angetrieben umlaufenden und im Mittelbereich (33) seiner Oberseite fest mit dem Transport- und Vorbrechorgan (5) verbundenen Rotor (24 ; 124 ; 35 ; 37) sowie zumindest einen mit dem Trichter (2) verbundenen, seinerseits Schneidkanten (195 ; 341) darbietenden Stator (19 ; 34) umfaßt, wobei die Schneidkanten (248 ; 127 ; 352 ; 374) des Rotors (24 ; 124 ; 35 ; 37) in einer zu dessen Drehachse (25) senkrecht verlaufenden Ebene gelegen sind, in Drehrichtung im Abstand hintereinander und rückseitig von sich über die Länge der Schneidkanten (248 ; 127 ; 352 ; 374) erstreckenden Freiräumen angeordnet sind und eine zur Drehachse (25) des Rotors (24 ; 124; 35; 37) koaxiale, gedachte Ringarbeitsfläche durchlaufen, die mit den in Draufsicht und Drehrichtung des Rotors (24 ; 124 ; 35 ; 37) gesehen im Abstand hintereinander und rückseitig von sich über ihre Länge erstreckenden Freiräumen angeordneten Schneidkanten (195 ; 341) des Stators (13; 34) übergriffen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der einer Zerkleinerungsstufe angehörenden Schneidkanten (248 ; 127 ; 352 ; 374) des Rotors (24 ; 124 ; 35 ; 37) abgestuft ist und entgegen der Drehrichtung des Rotors bis auf die Breite der Ringsarbeitsfläche ansteigt.
     
    2. Maschine zum Zerkleinern von stückigen Gegenständen, insbesondere sperrigen Holz-oder sonstigen Abfall- bzw. Sperrmüllteilen, mit einem aufrechtstehenden, in seinem unteren Teil einen Trichter (2) bildenden Aufnahmebehälter (1), einer Leitorgan (7, 8, 9) an der Innenseite der Trichterwand, einem innerhalb des Trichters (2) angetrieben umlaufenden Transport- und Vorbrechorgan (5 ; 40) und mit einer Zerkleinerungsvorrichtung (6) unter dem Trichter (2), die einen eine Anzahl Schneidkanten (248 ; 127 ; 352 ; 374) aufweisenden, um eine vertikale Drehachse (25) angetrieben umlaufenden und im Mittelbereich (33) seiner Oberseite fest mit dem Transport- und Vorbrechorgan (5) verbundenen Rotor (24 ; 124 ; 35 ; 37) sowie zumindest einen mit dem Trichter (2) verbundenen, seinerseits Schneidkanten (195 ; 341) darbietenden Stator (19 ; 34) umfaßt, wobei die Schneidkanten (248 ; 127 ; 352; 374) des Rotors (24 ; 124 ; 35 ; 37) in einer zu dessen Drehachse (25) senkrecht verlaufenden Ebene gelegen sind, in Drehrichtung im Abstand hintereinander und rückseitig von sich über die Länge der Schneidkanten (248 ; 127; 352; 374) erstreckenden Freiräumen angeordnet sind und eine zur Drehachse (25) des Rotors (24 ; 124 ; 35 ; 37) koaxiale, gedachte Ringarbeitsfläche durchlaufen, die sich mit den in Draufsicht und in Drehrichtung des Rotors (24 ; 124 ; 35 ; 37) gesehen im Abstand hintereinander und rückseitig von sich über ihre Länge erstreckenden Freiräumen angeordneten Schneidkanten (195 ; 341) des Stators (19 ; 34) überlappt, dadurch gekennzeichnet, daß der Stator (19 ; 34) in der Länge abgestufte, einer Zerkleinerungsstufe angehörende Schneidkanten (195 ; 341) aufweist, welche sich mit der Ringarbeitsfläche der Rotorschneidkanten zunehmend weiter überlappen.
     
    3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stator (19; 34) in der Länge abgestufte, einer Zerkleinerungsstufe angehörende Schneidkanten (195 ; 341) aufweist, welche sich mit der Ringarbeitsfläche der Rotorschneidkanten zunehmend weiter überlappen.
     
    4. Maschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stator (19 ; 34) jener Schneidkante mit größter Länge im Abstand nachgeordnete weitere Schneidkanten (198 ; 343) mit abgestuft wieder abnehmender Länge aufweist.
     
    5. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in ihrer Länge abgestuften Schneidkanten (248 ; 127 ; 352 ; 374) des Rotors (24 ; 124 ; 35 ; 37) eine lediglich über einen Teil des gesamten Rotorumfangs verteilt angeordnete Gruppe bilden.
     
    6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (24 ; 124 ; 35 ; 37) mehrere Gruppe von in der Länge abgestuften Schneidkanten in Drehrichtung hintereinander aufweist.
     
    7. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 oder 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der radial innenliegende Endpunkt der einer Gruppe angehörenden abgestuften Schneidkanten (248 ; 127 ; 352) des Rotors (24 ; 124 ; 34) sämtlich auf der inneren Begrenzungslinie der von ihnen durchlaufenden Ringarbeitsfläche gelegen sind.
     
    8. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 oder 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die radial innenliegenden Endpunkte der einer Gruppe angehörenden Schneidkanten (374) des Rotors (37) auf einer im Abstand von der Drehachse (25) des Rotors beginnenden und sich erweiternden Spiralkurve gelegen sind, die zugleich eine äußere Begrenzungslinie für einen innenliegenden, stirnseitig zu den Schneidkanten des Rotors verlaufenden Freiraum bildet.
     
    9. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 oder 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (24) in einem an seinen zentralen Verbindungsbereich (33. 244) mit dem Transport- und Vorbrechorgan (5 ; 40) nach außen hin angrenzenden Bereich eine kegelig von innen nach außen abfallende Oberfläche (243) aufweist.
     
    10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (24) an seinem Außenrand über den Umfang regelmäßig verteilt angeordnete Zusatzschneidkanten (247) untereinander gleicher Länge aufweist, die in einer abwärts versetzten, zur Drehachse (25) des Rotors senkrechten Ebene liegen und zusammen mit ihnen zugeordneten Schneidkanten (217) eines zweiten Stators (21) eine zweite Zerkleinerungsstufe der Zerkleinerungsvorrichtung (6) bilden.
     
    11. Maschine nach einem oder meheren der Ansprüche 1 oder 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (124 ; 37) in einem an seinen zentralen Verbindungsbereich (125 ; 371) für das Transport- und Vorbrechorgan (5 ; 40) außen angrenzenden Bereich eine kegelig von außen nach innen hin abfallende Oberfläche (123) aufweist.
     
    12. Maschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (124 ; 37) an seinem Außenrand über den Umfang regelmäßig im Abstand verteilt angeordnete Zusatzschneidkanten (128 ; 376) untereinander gleicher Länge aufweist, die in der Ebene der abgestuften Schneidkanten (127; 374) des Rotorsgelegen sind und mit ihnen zugeordneten Schneidkanten (217 ; 345) eines zweiten Stators (21 ; 34) eine zweite Zerkleinerungsstufe der Zerkleinerungsvorrichtung (6) bilden.
     
    13. Maschine nach Anspruch 10 oder 12, gekennzeichnet durch einen die Schneidkanten (217; 345) des zweiten Stators (21 ; 34) außen umgebenden, auswechselbar befestigten Ring (36) als Durchlaßbegrenzung für zwischen den Schneidkanten des zweiten Stators angeordnete, von innen nach außen durchgehende Freiräume passierendes Schneidgut.
     
    14. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitorgan (4) an der Innenwand des Trichters (2) von zumindest einem auf die Trichterwand aufgesetzten, abwärtsgeneigten Leitsteg (7 ; 8 ; 9) gebildet ist, der einen etwa horizontal in den Trichterraum vorspringenden Schenkel (10) aufweist, dessen Außenkante (11) dem Verlauf der Trichterwand folgt, dessen Innenkante (12) zwei Trichterwandpunkte (13, 14) verbindet und der an seiner Unterseite einen etwa parallel zur Drehachse (25) des Rotors gerichteten gegenüber der Innenkante nach außen zurückversetzten und mit der Trichterwand verbundenen Stützschenkel (15) besitzt.
     
    15. Maschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitorgan (4) aus mehreren aneinandergrenzend oder im Abstand zueinander angeordneten Leitstegen (7 ; 8 ; 9) besteht, deren Zentriwinkel 90° jeweils unterschreitet.
     
    16. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Transport- und Vorbrechorgan (5) aus einer im wesentlichen ebenen, etwa parallel zur Trichterwandung schräggestellten Platte (54) besteht, die entlang von Randbereichen mit Stufen-Profilierungen (57 ; 58 ; 59) versehen ist, deren Stufenflächen gruppenweise der Drehrichtung der Platte zu- bzw. der Drehrichtung der Platte abgewandt sind.
     
    17. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Transport- und Vorbrechorgan (40) aus zwei Paaren von um 180° versetzt von einer drehbaren Tragachse (402) getragenen, innerhalb eines Paares etwa parallel ausgerichteten Platten (404 ; 406 ; 405 ; 407) besteht, von denen die jeweils oberen Platten (404, 405) eines jeden Plattenpaares etwa von dem oberen Ende der Tragachse ausgehen und nach außen hin schräg abfallen, von denen die jeweils unteren Platten (405, 407) jeden Plattenpaares eine parallel verschobene Lage zu den oberen Platten einnehmen und von denen sämtliche Platten eine in ihrem unteren Bereich mit einem Stufenprofil (413) versehene Vorderkante (412) und eine gerade Hinterkante (411) aufweisen, die jeweils mit einer Axialebene (408) durch die Tragachse etwa zusammenfällt.
     
    18. Maschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen und unteren Platten (404 ; 405 ; 406 ; 407) beider Plattenpaare jeweils um eine Klappachse (409, 410) klappbar an der Tragachse (52) abgestützt sind.
     
    19. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Transport- und Vorbrechorgan (500) eine mittels einer Flanschplatte (502) auf einem Rotor koaxial befestigbare Tragachse (501) aufweist, auf der eine horizontale Querplatte (503) angebracht ist, die beidseitig über die Tragachse vorsteht und an einem Ende eine schräg abwärts verlaufende, etwa senkrecht zur Trichterwand ausgerichtete Abwinkelung (504) aufweist und an ihrem gegenüberliegenden Ende mit einer schräg ansteigend verlaufenden, etwa parallel zur Trichterwand ausgerichteten Platte (505) verbunden ist, die sich einerseits zur Tragachse heraberstreckt und andererseits über die Ebene der Querplatte nach oben vorspringt.
     
    20. Maschine nach Anspruch 19, dadurch ge-kennzeichnet, daß die Platte (505) zwei untere Fortsätze (506, 507) besitzt, von denen der eine in Verlängerung der Platte abwärts vor der Tragachse (501) verläuft und von denen der andere aufwärts abgewinkelt ist und sich seinerseits vor der Tragachse aufwärts zur Querplatte erstreckt.
     
    21. Maschine nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Querplatte (503) an ihrem Übergang zur Platte (505) eine vertikale Lagerachse (508) trägt, auf der ein Zugarmträger (509) frei drehbar gelagert ist, an dem zumindest ein etwa horizontaler Zugarm (511) angebracht ist.
     
    22. Maschine nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Zugarme um eine Klappachse (510) klappbar am Zugarmträger (509) angelenkt und aus ihrer etwa horizontalen Stellung in eine etwa vertikale Ausweichstellung um etwa 180° frei schwenkbar sind.
     
    23. Maschine nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Zugarme (511) unter- und/oder oberseitig mit hakenartigen Ansätzen (513) versehen sind.
     


    Claims

    1. A machine for comminuting lumpy objects, particularly bulky wood or other waste or rubbish, comprising an upright receiving container (1) having a funnel (2) in its lower portion, a guide means (7, 8, 9) on the inside of the funnel wall, a rotating conveying and preliminary breaking member (5 ; 40) driven inside the funnel (2) and a comminuting device (6) beneath the funnel (2), which comminuting device comprises a rotor (24 ; 124 ; 35 ; 37) having a number of cutting edges (248 ; 127; 352 ; 374), which rotor is arranged to be driven in rotation about a vertical axis (25) and which is rigidly connected to the conveying and preliminary breaking member (5) in the central region (33) of its upper side, and at least one stator (19 ; 34) which is connected to the funnel (2) and which in turn presents cutting edges (195 ; 341), the cutting edges (248 ; 127 ; 352 ; 374) of the rotor (24 ; 124 ; 35 ; 37) being situated in a plane extending perpendicular to its axis of rotation (25) and spaced apart one behind the other in the direction of rotation of the rotor, the cutting edges of the rotor lying at the back of free spaces extending respectively over the lengths of the cutting edges (248 ; 127 ; 352 ; 374) of the rotor and moving in an imaginary annular working surface which is coaxial with the axis of rotation (25) of the rotor (24 ; 124 ; 35 ; 37), which imaginary annular working surface is overlapped by the cutting edges (195 ; 341) of the stator (19 ; 34), the cutting edges (195 ; 341) of the stator being spaced apart one behind the other as seen in plan view and in the direction of rotation of the rotor (24 ; 124 ; 35 ; 37), the cutting edges (195 ; 341) of the stator lying at the back of free spaces extending respectively over their lengths, characterised in that the lengths of the cutting edges (248 ; 127 ; 352 ; 374) of the rotor (24 ; 124 ; 35 ; 37) in one comminuting stage are increased stepwise, counter to the direction of rotation of the rotor, up to the width of said annular working surface.
     
    2. A machine for comminuting lumpy objects, particulary bulky wood or other waste or rubbish, comprising an upright receiving container (1) having a funnel (2) in its lower portion, a guide means (7, 8, 9) on the inside of the funnel wall, a rotating conveying and preliminary breaking member (5 ; 40) driven inside the funnel (2) and a comminuting device (6) beneath the funnel (2), which comminuting device comprises a rotor (24 ; 124 ; 35 ; 37) having a number of cutting edges (248 ; 127 ; 352 ; 374), which rotor is arranged to be driven in rotation about a vertical axis (25) and which is rigidly connected to the conveying and preliminary breaking member (5) in the central region (33) of its upper side, and at least one stator (19 ; 34) which is connected to the funnel (2) and which in turn presents cutting edges (195; 341), the cutting edges (248 ; 127 ; 352 ; 374) of the rotor (24 ; 124 ; 35 ; 37) being situated in a plane extending perpendicular to its axis of rotation (25) and spaced apart one behind the other in the direction of rotation of the rotor, the cutting edges of the rotor lying at the back of free spaces extending respectively over the lengths of the cutting edges (248 ; 127 ; 352 ; 374) of the rotor and moving in an imaginary annular working surface which is coaxial with the axis of rotation (25) of the rotor (24 ; 124 ; 35 ; 37), which imaginary annular working surface is overlapped by the cutting edges (195 ; 341) of the stator (19 ; 34), the cutting edges (195 ; 341) of the stator being spaced apart one behind the other as seen in plan view and in the direction of rotation of the rotor (24 ; 124 ; 35 ; 37), the cutting edges (195 ; 341) of the stator lying at the back of free spaces extending respectively over their lengths, characterised in that the cutting edges (195 ; 341) of the stator (19 ; 34) in. one comminuting stage are graduated in length so as to increasingly overlap the annular working surface of the rotor cutting edges.
     
    3. A machine as claimed in claim 1, characterised in that the cutting edges (195 ; 341) of the stator (19 ; 34) in one comminuting stage are graduated in length so as to increasingly overlap the annular working surface of the rotor cutting edges.
     
    4. A machine as claimed in claim 2 or 3, characterised in that the stator (19 ; 34) comprises further cutting edges (198 ; 343) spaced apart from and following that of said cutting edges having the greatest length, said further cutting edges having a decreasing graduated length.
     
    5. A machine as claimed in any one of claims 1, 3 or 4 characterised in that the cutting edges (248 ; 127 ; 352 ; 374) of the rotor (24 ; 124 ; 35 ; 37) which are graduated in length are disposed in a group distributed over a portion only of the total periphery of the rotor.
     
    6. A machine as claimed in claim 5, characterised in that the rotor (24 ; 124 ; 35 ; 37) comprises a plurality of groups of cutting edges which are graduated in length and arranged one behind the other in the direction of rotation.
     
    7. A machine as claimed in claim 1 or any one of claims 3 to 6, characterised in that the radially inner ends of the graduated cutting edges (248 ; 127 ; 352) of the rotor (24 ; 124 ; 34) belonging to one group are all situated on the inner boundary line of the annular working surface in which they travel.
     
    8. A machine as claimed in ciaim 1 or any one of claims 3 to 6, characterised in that the radially inner ends of the cutting edges (374) of the rotor (37), belonging to one group, are situated on a spiral curve which begins with spacing from the axis of rotation (25) of the rotor and widens out and which at the same time forms an outer boundary line for an inner free space extending at the ends of the cutting edges of the rotor.
     
    9. A machine as claimed in ciaim 1 or any one of claims 3 to 8, characterised in that the rotor (24) comprises a surface (243) falling conically from the inside outwards in a region adjacent its central region (33, 244) connected to the conveying and preliminary breaking member (5 ; 40).
     
    10. A machine as claimed in claim 9, characterised in that the rotor (24) comprises, at its outer edge, additionai cutting edges (247) of the same length as one another, which edges are distributed regularly around the periphery of the rotor, the additional cutting edges (247) lying in a plane offset downwards perpendicuiar to the axis of rotation (25) of the rotor and forming, together with associated cutting edges (217) of a second stator (21), a second comminuting stage of the comminuting device (6).
     
    11. A machine as claimed in claim 1 or any one of claims 3 to 8, characterised in that the rotor (124 ; 37) comprises a surface (123) falling conically inwards from the outside in a region adjoining externally its centrai connecting region (125 ; 371) for the conveying and preliminary breaking member (5 40).
     
    12. A machine as claimed in claim 11, characterised in that the rotor (124 ; 37) comprises, at its outer edge, additicnalcutting edges (128 ; 376) of the same length as one another which edges are distributed regularly, with spacing, around the periphery of the rotor, the additional cutting edges (128 ; 376) being situated in the plane of the graduated cutting edges (127 ; 374) of the rotor and forming with associated cutting edges (217 ; 345) of a second stator (21 ; 34) a second comminuting stage of the comminuting device (6).
     
    13. A machine as claimed in claim 10 or 12, characterised by an interchangeable ring (36) surrounding the cutting edges (217 ; 345) of the second stator (21 ; 34) externally to limit the passage of cut material passing through free spaces continuous from the insides outwards and disposed between the cutting edges of the second stator.
     
    14. A machine as claimed in any preceding claim characterised in that the guide means (4) on the inside of the funnel wall is formed by at least one downwardly inclined guide member (7:8:9) comprising a part (10) which projects substantially horizontally into the funnel space, the outer edge (11) of the part (10) following the course of the funnel wall and the inner edge (12) of the part (10) connecting two points (13, 14) on the funnel wall, and at the under side of said part (10) a supporting arm (15) directed substantially parallel to the axis of rotation (25) of the rotor, the supporting arm (15). being set back outwards in relation to the inner edge (12) of the part (10) and being connected to the funnel wall.
     
    15. A machine as claimed in claim 14, characterised in that the guide means (4) consists of a plurality of guide members (7 ; 8 ; 9) which adjoin one another or which are spaced apart, the sector angle of the guide members being less than 90° in each case.
     
    16. A machine as claimed in any preceding claim characterised in that the conveying preliminary breaking member (5) consists of a substantially plane plate (54) which is set obliquely substantial parallel to the funnel wall and which is provided, along marginal regions, with step profiling (57 ; 58 ; 59), the step surfaces of which face in the direction of rotation of the plate or in a direction away from the direction of rotation of the plate. -
     
    17. A machine as claimed in any of claims 1 to 15, characterised in that the conveying and preliminary breaking member (40) consists of two pairs of substantially parallel plates (404 ; 406 ; 405 ; 407) which are carried, offset by 180°, on a rotatable supporting shaft (402), the upper plate (404 ; 405) of each pair originating from the upper end of the supporting shaft and falling obliquely towards the outside, and the lower plate (405 ; 407) of each pair assuming a parallel displaced position in relation to the upper plate, the front edge (412) of each plate having a stepped profile (413) in its lower region and the rear edge (411) of each plate being straight and substantially coinciding with an axial plane (408) through the supporting shaft.
     
    18. A machine as claimed in claim 15, characterised in that the upper and lower plates (404 ; 405 ; 406 ; 407) of both pairs of plates are each pivotally supported about a pivot axis (409 ; 410) on the supporting schaft (52).
     
    19. A machine as claimed in any one of claims 1 to 15, characterised in that the conveying and preliminary breaking member (500) comprises a supporting shaft (501) secured coaxially to the rotor by means of a flange plate (502) and on which a horizontal transverse plate (503) is fitted which projects beyond the supporting shaft at both sides and comprises, at one end, an angled portion (504) extending obliquely downwards and aligned substantially perpendicular to the funnel wall, the plate (503) being connected, at its opposite end, to a plate (505) which extends obliquely upwardly and downwardly and which is aligned substantially parallel to the funnel wall, the plate (505) extending obliquely downwardly to the supporting shaft (501) and obliquely upwardly above the plane of the transverse plate (503).
     
    20. A machine as claimed in claim 19, characterised in that the plate (505) has two lower extensions (506 ; 507) one of which forms a downward extension of the plate in front of the supporting shaft (501) and the other of which is bent upwards at an angle and in turn extends upwardly above the plane of the transverse plate in front of the supporting shaft.
     
    21. A machine as claimed in claim 19 or 20, characterised in that the transverse plate (503) carries, at its transition to the plate (505), a vertical bearing shaft (508) on which is mounted for free rotation a pusher-arm carrier (509) carrying at least one substantially horizontal pusher arm (511).
     
    22. A machine as claimed in claim 21, characterised in that the pusher arm or arms are articulated on the pusher-arm carrier (509) for pivoting about a pivot axis (510) and can be swung freely through about 180° out of their substantially horizontal position into a substantially vertical position.
     
    23. A machine as claimed in claim 21 or 22, characterised in that the pusher arm or arms (511) are provided with hook-like extensions (513) at their under side and/or at their upper side.
     


    Revendications

    1. Machine pour broyer des objets en morceaux, en particulier des chutes volumineuses de bois ou de matières analogues ou des déchets volumineux, comportant un récipient récepteur (1) vertical formant un entonnoir (2) dans sa partie inférieure, un organe de guidage (7, 8, 9) à la face interne de la paroi de l'entonnoir, un organe de transport et de concassage préliminaire (5 ; 40) entraîné en rotation à l'intérieur de l'entonnoir (2) et un dispositif de broyage (6) en dessous de l'entonnoir (2), qui comporte un rotor (24 ; 124 ; 35 ; 37) présentant plusieurs arêtes de coupe (248 ; 127 ; 352 ; 374), entraîné en rotation autour d'un axe vertical (25) et relié rigidement, dans la zone centrale (33) de sa face supérieure, à l'organe de transport et de concassage préliminaire (5), ainsi qu'au moins un stator (19 ; 34) relié à l'entonnoir (2) et offrant pour sa part des arêtes de coupe (195 ; 341), les arêtes de coupe (248 ; 127 ; 352 ; 374) du rotor (24 ; 124 ; 35 ; 37) étant situées dans un plan perpendiculaire à l'axe de rotation (25) du rotor, étant disposées à distance les unes derrière les autres dans le sens de rotation et tournées vers l'arrière d'espaces libres s'étendant sur toute leur longueur et balayant une surface de travail annulaire imaginaire coaxiale à l'axe de rotation (25) du rotor (24 ; 124 ; 35 ; 37) qui est chevauchée par les arêtes de coupe (195 ; 341) du stator (19 ; 34) disposées, vu en plan et dans le sens de rotation du rotor (24 ; 124 ; 35 ; 37) à distance les unes derrière les autres et tournées vers l'arrière d'espaces libres s'étendant sur toute leur longueur, caractérisée en ce que la longueur des arêtes de coupe (248 ; 127 ; 352 ; 374) du rotor (24 ; 124 ; 35 ; 37) qui appartiennent à un étage de broyage est échelonnée et va en augmentant dans le sens contraire au sens de rotation du rotor jusqu'à la largeur de la surface de travail annulaire.
     
    2. Machine pour broyer des objets en morceaux, en particulier des chutes volumineuses de bois ou de matières analogues ou des déchets volumineux, comportant un récipient récepteur (1) vertical formant un entonnoir (2) dans sa partie inférieure, un organe de guidage (7, 8, 9) à la face intérieure de la paroi de l'entonnoir, un organe de transport et de concassage préliminaire (5 ; 40) entraîné à l'intérieur de l'entonnoir (2) et un dispositif de broyage (6) en dessous de l'entonnoir (2) qui comporte un rotor (24 ; 124 ; 35 ; 37) présentant plusieurs arêtes de coupe (248 ; 127 ; 352 ; 374) entraîné en rotation autour d'un axe vertical (25) et relié rigidement, dans la zone centrale (33) de sa face supérieure, à l'organe de transport et de concassage préliminaire (5), ainsi qu'au moins un stator (19 ; 34) relié à l'entonnoir (2) et offrant pour sa part, des arêtes de coupe (195 ; 341) ; les arêtes de coupe (248 ; 127 ; 352 ; 374) du rotor (24 ; 124 ; 35 ; 37) étant situées dans un plan perpendiculaire à l'axe de rotation (25) du rotor, étant disposées à distance les unes derrière les autres dans le sens de rotation et tournées vers l'arrière a'espaces libres s'étendant sur toute leur longueur et balayant une surface de travail annulaire imaginaire coaxiale à l'axe de rotation (25) du rotor (24 ; 124 35 ; 37) qui chevauche les arêtes ae coupe (195 ; 341) du stator (19 ; 34) disposées, vu en plan et dans le sens de rotation du rotor (24 ; 124 ; 35 ; 37) à distance les unes derrière les autres et tournées vers l'arrière d'espaces libres s'étendant sur toute leur longueur, caractérisée en ce que ie stator (19 ; 34) présente des arêtes de coupe (195 ; 341) échelonnées en longueur qui appartiennent à un étage ae broyage et qui chevauchent de manière croissante la surface de travail annulaire des arêtes de coupe du rotor.
     
    3. Machine suivant la revendication 1, caractérisée en ce que le stator (19 ; 34) présente des arêtes de coupe (i95 ; 341) appartenant à un étage de broyage et écheionnées en longueur, qui chevauchent de manière croissante la surface de travail annulaire des arêtes de coupe du rotor.
     
    4. Machine suivant la revendication 2 ou 3, caractérisée en ce que le stator (19 ; 34) présente après son arête de coupe la plus longue d'autres arêtes de coupe (198 ; 343) de longueur décroissante par échelons espacées l'une de l'autre.
     
    5. Machine suivant l'une quelconque des revendications 1, 3 ou 4, caractérisée en ce que les arêtes de coupe (248 ; 127 ; 352 ; 374) du rotor (24 ; 124; 35 ; 37) échelonnées en longueur forment un groupe réparti sur une partie seulement de l'ensemble de la périphérie du rotor.
     
    6. Machine suivant la revendication 5, caractérisée en ce que le rotor (24 ; 124 ; 35 ; 37) présente plusieurs groupés d'arêtes de coupe échelonnées en longueur disposées les unes derrière les autres dans le sens de rotation.
     
    7. Machine suivant l'une quelconque des revendications 1 ou 3 à 6, caractérisée en ce que les points d'extrémité radialement internes des arêtes de coupe (248 ; 127 ; 352) échelonnées du rotor (24 ; 124 ; 34) appartenant à un groupe sont tous situés sur la ligne de délimitation interne de la surface de travail annulaire qui les parcourt.
     
    8. Machine suivant l'une quelconque des revendications 1 ou 3 à 6, caractérisée en ce que les points d'extrémité radialement internes des arêtes de coupe (374) du rotor (37) qui font partie d'un groupe sont situés sur une courbe spiralée qui va en s'élargissant et qui débute à distance de l'axe de rotation (25) du rotor, cette courbe formant également une ligne de délimitation extérieure pour un espace libre interne qui fait face aux arêtes de coupe du rotor.
     
    9. Machine suivant l'une quelconque des revendications 1 ou 3 à 8, caractérisée en ce que le rotor (24) présente, dans une zone adjacente vers l'extérieur à sa zone de jonction centrale (33, 244) à l'organe de transport et de concassage préliminaire (5 ; 40), une surface conique (243) inclinée vers le bas de l'intérieur vers l'extérieur.
     
    10. Machine suivant la revendication 9, caractérisée en ce que le rotor (24) présente, sur son bord extérieur, des arêtes de coupe auxiliaires (247) de longueurs égales, régulièrement réparties sur sa périphérie, qui sont situées dans un plan perpendiculaire à l'axe de rotation (25) du rotor et décalées vers le bas et qui forment un deuxième étage de broyage du dispositif de broyage (6) avec des arêtes de coupe (217) d'un deuxième stator (21) qui y sont associées.
     
    11. Machine suivant l'une quelconque des revendications 1 ou 3 à 8, caractérisée en ce que le rotor (124 ; 37) présente, dans une zone adjacente vers l'extérieur à sa zone de jonction centrale (125 ; 371) pour l'organe de transport et de concassage préliminaire (5 ; 40), une surface conique (123) qui s'incline vers le bas de l'extérieur vers l'intérieur.
     
    12. Machine suivant la revendication 11, caractérisée en ce que le rotor (124 ; 37) présente sur son bord extérieur des arêtes de coupe auxiliaires (128 ; 376) de longueurs égales qui sont réparties régulièrement sur sa périphérie, qui sont situées dans le plan des arêtes de coupe échelonnées (127 ; 374) du rotor et qui forment avec des arêtes de coupe (217 ; 345) d'un deuxième stator (21 ; 34) qui y sont associées un deuxième étage de broyage du dispositif de broyage (6).
     
    13. Machine suivant la revendication 10 ou 12, caractérisée par un anneau (36) fixé de manière amovible, entourant extérieurement les arêtes de coupe (217 ; 345) du deuxième stator (21 ; 34) et délimitant une ouverture pour la matière coupée qui passe dans les espaces libres de traversée allant de l'intérieur vers l'extérieur entre les arêtes de coupes du deuxième stator.
     
    14. Machine suivant l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que l'organe de guidage (4) sur la paroi interne de l'entonnoir (2) est formé d'au moins une ailette de guidage (7 ; 8 ; 9) inclinée vers le bas et posée sur la paroi de l'entonnoir, qui présente une aile (10) faisant saillie à peu près horizontalement dans l'espace de l'entonnoir, dont le bord extérieur (11) épouse la forme de la paroi de l'entonnoir, .dont le bord intérieur (12) relie deux points (13, 14) de !a paroi de l'entonnoir et qui, à sa face inférieure, comporte une aile de support (15) orientée à peu près parallèlement à l'axe de rotation (25) du rotor, reliée à la paroi de l'entonnoir et décalée vers l'extérieur par rapport au bord intérieur.
     
    15. Machine suivant la revendication 14, caractérisée en ce que l'organe de guidage (4) est formé de plusieurs ailettes de guidage (7 ; 8 ; 9) adjacentes les unes aux autres ou espacées les unes des autres, dont l'angle au centre est chaque fois inférieur à 90°.
     
    16. Machine suivant l'une quelconque des revendications 1 à 15, caractérisée en ce que l'organe de transport et de concassage préliminaire (5) est formé d'une plaque oblique (54) en substance plane et à peu près parallèle à la paroi de l'entonnoir, qui est pourvue, le long de ses zones marginales, de profils à gradins (57 ; 58 ; 59) dont les surfaces de gradins sont par groupe tournées vers le sens de rotation de la plaque ou opposées à celui-ci.
     
    17. Machine suivant l'une quelconque des revendications 1 à 15, caractérisée en ce que l'organe de transport et de concassage préliminaire (40) est fait de deux paires de plaques (404 ; 406 ; 405 ; 407) orientées à peu près parallèlement dans une paire et supportées avec un décalage de 180° par un axe de support tournant (402), parmi lesquelles les plaques supérieures (404, 405) d'une paire partent chaque fois à peu près de l'extrémité supérieure de l'axe de support et s'étendent obliquernent vers le bas et vers l'extérieur, et les plaques inférieures (405, 407) de chaque paire occupent chaque fois une position décalée parallèlement des plaques supérieures, les plaques présentant dans leur ensemble un bord antérieur (412) accusant un profil à gradins (413) dans sa zone inférieure et un bord postérieur droit (411) qui coïncide chaque fois à peu près avec un plan axial (408) passant par l'axe de support.
     
    18. Machine suivant la revendication 15, caractérisée en ce que les plaques supérieures et inférieures (404 ; 405 ; 406 ; 407) des deux paires de plaques sont supportées chaque fois autour d'un axe de rabattement (409, 410) de manière à pouvoir être rabattues contre l'axe de support (52).
     
    19. Machine suivant l'une quelconque des revendications 1 à 15, caractérisée en ce que l'organe de transport et de concassage préliminaire (500) présente un axe de support (501) pouvant être fixé coaxialement sur un rotor au moyen d'un plateau formant bride (502), cet axe (501) portant une plaque transversale horizontale (503) qui s'étend sur l'axe de support des deux côtés de celui-ci, présente à une extrémité une languette (504) orientée obliquement vers le bas, à peu près perpendiculairement à la paroi de l'entonnoir et est relié à son extrémité opposée à une plaque (505) s'étendant obliquement vers le haut et orientée à peu près parallèlement à la paroi de l'entonnoir, qui d'une part, s'étend vers le bas jusqu'à l'axe de support et d'autre part, fait saillie vers le haut au-dessus du plan de la plaque transversale.
     
    20. Machine suivant la revendication 19, caractérisée en ce que la plaque (505) comporte deux saillies inférieures (506, 507) dont l'une s'étend vers le bas dans le prolongement de la plaque devant l'axe de support (501) et l'autre est couaée vers le haut et s'étend pour sa part, vers le haut vers la plaque transversale devant l'axe de support.
     
    21. Machine suivant la revendication 19 ou 20, caractérisée en ce que la plaque transversale (503) porte, au niveau de sa transition vers la plaque (505), un axe de tourillonnement vertical (508) sur lequel un support de bras de traction (509) est monté de manière à pouvoir tourner librèment, ce support portant au moins un bras de traction (511) à peu près horizontal.
     
    22. Machine suivant ia revendication 21, caractérisée en ce que le ou les bras de traction sont articulés au support (509) de manière à pouvoir se rabattre autour d'un axe de rabattement (510) et peuvent pivoter librement, à partir d'une position à peu près horizontale, d'environ 180° oans une position d'évitement à peu près verticaie.
     
    23. Machine suivant la revendication 21 ou 22, caractérisée en ce que le ou les bras de traction (511) sont pourvus de saillies a'accrocnage (513) sur leurs côtés inférieur et/ou supérieur.
     




    Zeichnung