[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Nockenschalter, bestehend aus einem Antrieb,
einer diesem benachbarten Rastenkammer sowie einer oder mehreren an die Rastenkammer
anschließenden, hintereinander angeordneten Schaltkammern, wobei der Antrieb eine
Drehachse aufweist, auf welcher ein Rastenrad der Rastenkammer sitzt und welche bis
in eine für alle Schaltkammern gemeinsame Steuerwalze ragt, derart, daß Antrieb, Rastenrad
und Steuerwalze drehfest verbunden sind, wobei ferner in der Rastenkammer zwecks Veränderung
des Schaltwinkels umsteckbare, unter Federdruck stehende, parallel zur Drehachse bewegbare
Kugeln vorgesehen sind, die mit dem Rastenrad zusammenarbeiten, wobei außerdem in
jeder Schaltkammer eine elektrische Kontaktvorrichtung mit feststehenden Kontaktschienen,
beweglichen Kontaktbrücken, Kontaktdruckfedern und mit der Steuerwalze zusammenwirkenden
Stößeln vorgesehen ist.
[0002] Ein Nockenschalter dieser Bauart ist aus dem Aufsatz von L. L'hoest in der Zeitschrift
»Elektro-Anzeiger«, 7/77, Seiten 46 und 47, bekannt. Bei dem bekannten Nockenschalter
sind die einzelnen Bauteile, nämlich Antrieb, Rastenkammer und Schaltkammern, durch
achsparallel verlaufende Schraubenbolzen zusammengehalten, so daß man z. B. für eine
Veränderung oder Erweiterung des Schaltprogramms den Nockenschalter nicht nur von
der Montagewand abnehmen, sondern auch unter Lösen dieser Schraubenbolzen auseinandernehmen
muß, so daß der Nockenschalter in seine Einzelteile auseinanderfällt. Danach müssen
die einzelnen Bauteile wieder mühsam zusammengebaut werden. Wenn die Anzahl der Schaltkammern
verändert wird, muß man auch noch entsprechend längere oder kürzere neue Schraubenbolzen
gegen die früheren austauschen. Bei derartigen Arbeiten am Nockenschalter kann es
vorkommen, daß die eine oder andere Schaltkammer falsch eingesetzt wird, beispielsweise
um 180° verdreht, so daß das Schaltprogramm nicht mehr stimmt, denn im Innern der
Schaltkammern können die Kontakte wahlweise als Öffner oder Schließer vorbereitet
sein, so daß sich in Verbindung mit der Steuerwalze Programmänderungen ergeben. Schließlich
sind die Schaltkammern bei dem bekannten Nockenschalter im wesentlichen zylindrisch
ausgebildet, so daß die Kontakte im Innern der Schaltkammern kreisförmig um die Walze
angeordnet sind. Demgemäß sind auch die Kontaktschienen mit den Kontaktanschlußschrauben
reihenweise und mit Abstand voneinander auf dem Umfang der im wesentlichen zylindrischen
Schaltkammern verteilt.
[0003] Des weiteren ist aus der DE-A-2 554 177 eine Schnappverbindung mit einem Rahmen und
im Längsschnitt ungefähr dreieckigen Raststellen bekannt. Diese Schnappverbindung
dient jedoch nur zum Anbringen von je zwei Platten eines jeden einzelnen Schaltelements.
Die Verbindung der verschiedenen Schaltelemente untereinander erfolgt jedoch durch
Verbindungsstangen, die an den beiden Enden Schraubgewinde tragen, wobei das eine
Schraubgewinde in eine Platte eingeschraubt ist und auf dem anderen Ende je eine Mutter
sitzt. Da die bekannten Schaltelemente je zwei Platten aufweisen, ergibt sich ein
besonderer innerer Aufbau, denn jedes Schaltelement benötigt eine eigene Nockenwelle.
Diese Nockenwellen greifen jeweils über Vorsprünge in Ausnehmungen der benachbarten
Nockenwelle ein. Dadurch ergibt sich von Schaltelement zu Schaltelement ein Bewegungsspiel
und damit ein unexaktes Schalten. Im übrigen handelt es sich bei diesem Stand der
Technik nicht um einen Nockenschalter, sondern vielmehr nur um die Aneinanderreihung
von mehreren Schaltelementen.
[0004] Die FR-A-1 591 978 beschreibt einen Mehrfachdrehschalter, bei welchem beliebig viele
Schalterteile durch federnd elastische Zungen und Raststellen zusammensetzbar sind.
[0005] Aus der »Siemens-Zeitschrift« 48 (1974), Heft 4, Seiten 310 und 311, ist ein Befehlsschalter
bekannt, der im wesentlichen aus einem Antrieb und aus einem Block gleichartiger Schaltelemente
besteht. Die gleichartigen Schaltelemente sind durch zwei längsverlaufende, durch
Bohrungen in den Schaltelementen hindurchgehende Schraubenbolzen zusammengehalten.
Der Antrieb besitzt eine U-förmig gebogene Platte, wobei in dem oberen umgebogenen
Schenkel der Platte eine Lasche eingeformt ist, die an ihrem Ende nach oben hin umgebogen
ist. An dem dem Antrieb zugekehrten Ende des Schaltelementenblocks ist ebenfalls eine
Platte mit einem oberen umgebogenen Schenkel befestigt, der eine Ausnehmung aufweist.
Die Montage des Befehlsschalters erfolgt in der Weise, daß der Antrieb von vorn in
die Bohrung der Montageplatte gesteckt und anschließend der Befestigungsbügel mit
einer Ringmutter von hinten festgeschraubt wird. Der Schaltereinsatz, d. h. der Schaltelementblock,
wird dann mit der besagten Ausnehmung an der Lasche des Antriebes eingehängt und sodann
durch eine Schraube in der vorderen Lagerplatte befestigt.
[0006] Bei der Erfindung ist von dem zu Anfang erläuterten Nockenschalter ausgegangen worden.
Bei einem solchermaßen aufgebauten Nockenschalter werden vom Antrieb der Kräfte her
eingeleitet, denen nicht unerhebliche Federkräfte entgegenstehen, und zwar einmal
Federkräfte, die in der Rastenkammer im wesentlichen axial und in den Schaltkammern
im wesentlichen radial verlaufen. Bei einem Nockenschalter kommt es darauf an, daß
ein präzises schlagartiges Schalten eines unter Umständen großen Schaltprogramms erfolgt.
Die Federkräfte stellen einerseits Gegenkräfte gegen den Antrieb dar, müssen zum anderen
aber von den Gehäusen der Schaltkammern bzw. der Rastenkammer aufgefangen werden.
Dabei stellt sich in der Rastenkammer das Problem, daß die unter Federdruck stehenden
Kugeln an den Flanken der Rastenvorsprünge des Rastenrades abrollen und dadurch gewisse
Torsionskräfte erzeugt werden. In den Schaltkammern ergeben sich keineswegs immer
symmetrische Federbelastungen, vielmehr können, je nach Anordnung der Kontaktbrücken
zur Bildung von Öffnern oder Schließern einseitige radiale Federkräfte auftreten,
die also einseitig auf eine oder mehrere Schaltkammern drücken. Es kommt hinzu, daß
bei Nockenschaltern auch bei der Übertragung der Drehbewegung kein Spiel von Schalterkammer
zu Schalterkammer vorhanden sein darf, weil dadurch ein unexakter Schaltvorgang des
gesamten Schaltprogramms eintreten könnte.
[0007] Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, einen aus einzelnen Baugruppen
zusammengesetzten Nockenschalter zu schaffen, bei welchem die zwischen den Baugruppen
wirksamen inneren Kräfte, welche auf die zahlreichen, unterschiedlich gerichteten
Federn zurückgehen, so aufgefangen werden, daß in der Praxis keinerlei Gefahr besteht,
daß der Nockenschalter bei Betätigung an irgendwelchen Stellen öffnet, wobei gleichzeitig
eine einfache Herstellung der einzelnen Teile, ein einfaches Zusammensetzen der Baugruppen,
ferner eine einfache Änderungsmöglichkeit für das Schaltprogramm und schließlich eine
einfache übersichtliche Anbringungsmöglichkeit der Verdrahtung gewährleistet sind.
[0008] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Nockenschalter
einen im wesentlichen viereckigen Querschnitt aufweist, daß sowohl die jeweils aufeinanderfolgenden
Schaltkammern miteinander als auch die Rastenkammer mit der dieser benachbarten Schaltkammer
als auch der Antrieb mit der Rastenkammer mittels auf jeweils zwei einander gegenüberliegenden
Nockenschalterlängsseiten befindlichen, von außen sichtbaren und betätigbaren, federnd
elastischen, in Raststellen verrastbaren Bauteilen lösbar miteinander verbunden sind,
daß die an den Schaltkammern vorgesehenen, federnd elastischen Bauteile aus an sich
bekannten, ebenflächigen elastischen Rahmen bestehen, die von außen über Vorsprünge
der Raststellen benachbarter Schaltkammern und der Rastenkammer greifen, daß die zwischen
Antrieb und Rastenkammer wirksamen, federnd elastischen Bauteile von nach außen abgewinkelten
Vorsprüngen einer Befestigungsplatte gebildet sind, die in Bügel der Rastenkammer
eingreifen, wobei die Befestigungsplatte einerseits mit den übrigen Bauteilen des
Antriebs verbunden ist und andererseits an der Stirnseite der Rastenkammer anliegt,
daß die Schaltkammern unsymmetrisch und zueinander verdrehsicher anreihbar ausgebildet
sind, und daß die feststehenden Kontaktschienen der Schaltkammern mit ihren Kontaktanschlußschrauben
nach den beiden Nockenschalterlängsseiten herausgeführt sind, die nicht mit den elastischen
Rahmen versehen sind. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Federkräfte der Kontaktdruckfedern
auf die Gehäuseinnenwände auch bei unsymmetrischer Belastung immer so gerichtet sind,
daß sich die elastischen Rahmen nicht von den Vorsprüngen der Raststellen lösen können
und daß auch die axialen Federkräfte und Torsionskräfte zwischen Antrieb und Tastenkammer
aufgenommen werden. Von Vorteil ist ferner, daß Änderungen am Nockenschalter vorgenommen
werden können, ohne daß dieser von der Montageplatte abgenommen und in seine Einzelteile
zerlegt werden muß.
[0009] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0010] In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung im Schema dargestellt, und
zwar zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Nockenschalters mit mehreren Bauelementen,
die mit Abstand voneinander gezeichnet sind und den Aufbau des Nockenschalters verdeutlichen,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines zusammengesetzten Nockenschalters,
Fig. 3 eine Ansicht auf die Unterseite eines Nockenschalters entsprechend Fig. 2 in
vereinfachter Darstellung,
Fig. 4 eine Vorderansicht auf einen Teil des Nockenschalters gemäß Fig. 2, wobei eine
Schaltkammer von den anderen abgetrennt und die Steuerwalze herausgezogen gezeichnet
ist,
Fig. 5 eine Draufsicht zu Fig. 4,
Fig. 6 eine Ansicht in Richtung der Pfeile VI-VI,
Fig. 7 eine Ansicht in Richtung des Pfeils VII-VII in Fig. 4,
Fig. 8 eine Einzelheit in vergrößertem Maßstab,
Fig. 9 eine Ansicht in Richtung der Pfeile IX-IX in Fig. 1,
Fig. 10 eine Ansicht gemäß den Pfeilen X-X in Fig. 1 und
Fig. 11 eine Ansicht in Richtung des Pfeils XI in Fig. 1.
[0011] Fig. 1 veranschaulicht den Aufbau eines erfindungsgemäßen Nockenschalters, der aus
mehreren miteinander verbindbaren Bauelementen, nämlich einem Antrieb, einer Rastenkammer
und einer oder mehreren Schaltkammern besteht. Der Antrieb 1 ist hier als ein von
Hand drehbarer Schaltknopf 1a ausgebildet, an welchen sich eine Markierungsplatte
2, eine Rasterplatte 3, ferner eine Abdeckplatte 4 und eine Befestigungsplatte 5 anschließen.
Diese gesamte Einheit wir beispielsweise dadurch zusammengehalten, daß der Schaltknopf
1a auf einer Drehachse 25 befestigt ist, die ihrerseits am anderen Ende in einem Rastenrad
7 sitzt und wahlweise so verlängert sein kann, daß auch die nachfolgend beschriebenen
Steuerwalzen der Schaltkammern auf der Drehachse sitzen.
[0012] Eine sich an den Antrieb anschließende Rastenkammer 9 enthält im wesentlichen das
Rastenrad 7 mit Anschlagstift 6 sowie Rastenfedern 8 mit Kugeln, die mit dem Rastenrad
7 zusammenwirken.
[0013] An die Rastenkammer 9 schließen sich ein oder mehrere Schaltkammern 11 an, die mit
Steuerwalzen 10 sowie einer elektrischen Kontakteinrichtung ausgerüstet sind. Die
Steuerwalze 10 betätigt Glaskugeln 12, die auch durch geeignet gestaltete Kunststoffstößel
mit kugeliger Endfläche ersetzt werden können. Bei Verwendung von Glaskugeln 12 sind
besondere Stößel 13 vorhanden, die dann ihrerseits über Kontaktdruckfedern 17 abgestützte
Kontaktbrükken 16 betätigen, die mit Kontaktschienen 15 zusammenwirken. Den Abschluß
des Schaltgerätes bildet ein Abschlußdeckel 14.
[0014] Die vorbeschriebenen wesentlichen Bauelemente (Antrieb 1, Rastenkammer 9, Schaltkammern
11) des Nockenschalters sind untereinander durch seitliche, von außen sichtbare und
betätigbare, federnd elastische, mit Raststellen 18,23 zusammenwirkende Stege 19 und
Bügel 22 lösbar verbunden.
[0015] Wie insbesondere Fig. 2 verdeutlicht, bestehen die federnd elastischen Bauteile aus
zwei einander gegenüberliegenden, im wesentlichen ebenflächigen Stegen 19, die von
außen über die Raststellen 18 des zu verbindenden Bauelementes greifen. Vorteilhafterweise
sind diese federnd elastischen Stege 19, wie zeichnerisch dargestellt ist, rahmenförmig
ausgebildet. Die Raststellen 18 sind sodann als Vorsprünge ausgebildet, die in die
Ausnehmungen der besagten rahmenförmigen Stege eingreifen. Die Vorsprünge der Raststellen
18 können dabei vorteilhaft, im Längsschnitt gesehen, dreieckig ausgebildet sein,
und zwar so, daß die rahmenförmigen Stege 19 beim Zusammenschieben der einzelnen Bauelemente
durch Wirkung der nach außen führenden Schrägfläche der dreieckigen Vorsprünge nach
außen gespreizt werden und sich durch die innewohnende Federkraft beim vollständigen
Zusammenschieben hinter die dreieckigen Vorsprünge festsetzen.
[0016] Zum Lösen der Bauelemente voneinander sind jeweils Vertiefungen 24 (Fig. 2) vorgesehen,
die für den Einsatz eines schraubenzieherartigen Werkzeugs bestimmt sind.
[0017] Von besonderem Vorteil ist ferner, daß die Bauelemente (Antrieb 1, Rastenkammer 9,
Schaltkammern 11) derart unsymmetrisch ausgebildet sind, daß sie zueinander verdrehsicher
sind, d. h., die Bauelemente können nur in einer ganz bestimmten Lage durch einfaches
Zusammenstecken miteinander verbunden werden.
[0018] Die Verbindung zwischen der beschriebenen Antriebseinheit mit einer Befestigungsplatte
5 mit der sich anschließenden Rastenkammer 9 erfolgt in der Weise, daß auf der einen
Außenseite der Rastenkammer ein federnder Bügel 22 mit zwei Ausnehmungen vorgesehen
ist, der über zwei nach außen abgewinkelte Vorsprünge (Raststellen 23) der Befestigungsplatte
greift. Auf der anderen gegenüberliegenden Außenseite der Rastenkammer 9 ist ein starrer
Bügel 21 angeordnet, in welchen zwei weitere, nach außen abgewinkelte Vorsprünge 20
der Befestigungsplatte 5 einsetzbar sind. In der Praxis werden die letzteren Vorsprünge
20 zunächst in den starren Bügel 21 zum Eingriff gebracht, und sodann wird durch Einschwenken
des Antriebes zu der Rastenkammer das Einrasten der abgewinkelten Vorsprünge (Raststellen
23) in den federnden Bügel 22 bewirkt, wobei die Befestigungsplatte 5 dicht auf der
entsprechenden Stirnseite der Rastenkammer 9 anliegt.
[0019] Zur Gesamtkonstruktion des vorbeschriebenen Nockenschalters sei noch folgendes erläutert.
[0020] In elektrischen Steuerungen war bisher die Verdrahtung von Nockenschaltern wegen
der radialen Anordnung ihrer Anschlüsse innerhalb gedrängter Geräteanordnungen problematisch
und oft nur mit Hilfe zusätzlicher Anschlußwinkel an allen Klemmen durchführbar. Die
erfindungsgemäße Ausbildung des Nockenschalters bietete demgegenüber die Möglichkeit,
sämtliche Anschlußschrauben für die Verdrahtung an den beiden einander gegenüberliegenden
Seiten der Bauelemente vorzusehen, die nicht mit den beschriebenen Stegen 19 und Raststellen
18 versehen sind. Es ergibt sich so ein Schalterblock, der aus einem oder mehreren
Bauelementen zusammengesetzt ist und der im wesentlichen einen rechteckigen, vorzugsweise
quadratischen Querschnitt aufweist, wobei die Anschlußklemmen versetzt gestaffelt
sind. Damit sind alle Anschlüsse, wie gedrängt das Gerät auch montiert sein mag, dem
Verdrahter frei zugänglich, und es werden zusätzliche Anschlußwinkel erspart.
[0021] Wie Fig. 3 veranschaulicht, wird durch eine stabile Schraubendreher-Führung an jeder
Klemme der Schraubendreher beim Verdrahten exakt an die Anschlußschraube herangeführt
und zentriert, auch bei Verwendung von sogenannten Elektro- oder Pneumatik-Schraubern.
Ein Abrutschen des Schraubendrehers, Beschädigungen und unsichere Anschlüsse werden
vermieden. Hierdurch ergibt sich in der Praxis eine wesentliche Herabsetzung der benötigten
Verdrahtungszeit.
[0022] Vorteilhaft werden federnde Klemmscheiben mit zusätzlichen Klemmrippen vorgesehen,
welche einen sicheren Leiteranschluß gewährleisten. Die Schaltkammern sind völlig
geschlossen und bieten damit Schutz gegen das Eindringen von Staub-, Isolations- oder
Fremdteilen und verhindern, daß Leitungen ungewollt in den inneren Kontaktraum durchgesteckt
werden können.
[0023] Die Programmierung erfolgt durch eine massive, leicht austauschbare Steuerwalze,
die für alle Schaltkammern gemeinsam oder auch für jede Schaltkammer einzeln ausgebildet
sein kann und die mit Betätigungskugeln bzw. Stößeln zusammenarbeitet. Die zwangsweise
Betätigung der Schaltbrücke jedes einzelnen Schalters erfolgt über diese im Innern
der Schaltkammern drehbare, durchgehende, aus einem Stück bestehende zylindrische
Steuerwalze. Die Steuerwalze trägt auf ihrem Umfang entsprechend dem Schalterprogramm
angeordnete Bohrungen.
[0024] Jeder Schaltbrücke ist eine Betätigungskugel oder ein Stößel mit kugeligem Stirnende
zugeordnet, die sich zum Schließen der federbelasteten Schaltbrücke bei Drehung der
Steuerwalze in die entsprechende Bohrung hineinsetzen können, zum Öffnen der Schaltbrücke
aber aus der Bohrung wieder herausgedrückt werden. Die Kugeln sind so in einem Käfig
geführt, daß sie mit der Schaltbrücke eine Einheit bilden und auch beim Herausnehmen
der Steuerwalze nicht herausfallen können. Auf diese Weise stellt jede Schaltkammer
eine in sich geschlossene Funktionseinheit dar.
[0025] Hierdurch ergeben sich mehrere Vorteile. Einmal kann der Zusammenbau des Schaltgerätes
auch von einem Laien vorgenommen werden. Auch komplizierte Schaltprogramme können
auf einfache Weise, z. B. von einem Steuerungsbauer, erstellt werden, weil es hierzu
lediglich erforderlich ist, die massive Steuerwalze nach vorgegebener Abwicklung oder
vorliegendem Schaltplan an den entsprechenden Stellen mit Bohrungen zu versehen. Durch
die massive Steuerwalze sind Verschiebungen und Verdrehungen wie bei Verwendung üblicher
Nockenräder ausgeschlossen.
[0026] Die Rastenkammer mit dem Rastenrad ist als Baueinheit ebenfalls sehr einfach aufgebaut.
Hier arbeiten Stahlkugeln mit einem Kunststoff-Rastenrad, wie zu Fig. 1 beschrieben
worden ist, derartig zusammen, daß sich durch einfaches Umstecken dieser Kugeln die
Schaltwinkel verändern lassen. Die zu erzielenden Schaltprogramme sind somit äußerst
vielseitig und umfassend. Mechanischer Verschleiß ist weitestgehend vermieden.
[0027] Die Fig. 4 bis 11 dienen zur besseren Verdeutlichung und Veranschaulichung des Ausführungsbeispiels
nach den Fig. bis 3. Daher sind für gleiche Teile auch die gleichen Bezugszeichen
verwendet worden.
[0028] Zunächst einmal machen die Fig.4 und 5 besonders deutlich, daß die Schaltkammern
11 in Axialrichtung in zwei Hälften 11a, 11b unterteilt sind, allerdings sind die
Schaltkammern aus einem einzigen Stück z. B. durch Pressen hergestellt. Diese beiden
Hälften sind gemäß Fig. in Axialrichtung gegeneinander verschoben. Außerdem sind die
rahmenförmigen Bauteile (Stege 19) mit den beiden Schaltkammerhälften in Axialrichtung
verschoben. Die rahmenförmigen Bauteile (Stege 19) sind als ebenflächige Federlaschen
ausgebildet und je auf den Außenseiten der beiden Schaltkammerhälften angebracht.
Entsprechend der Ausbildung dieser Federlaschen sind auch die Raststellen 18 auf den
benachbarten Schaltkammern entsprechend unsymmetrisch verschoben.
[0029] Fig. 4 veranschaulicht ferner, daß die Kontaktanschlußschrauben 26 mit den feststehenden
Kontaktschienen 27 sowie den Schraubenzieherführungen 28 derart geneigt angeordnet
sind, daß ein Schraubenzieher in Richtung der strichpunktierten Linien 29 schräg angesetzt
werden kann und dadurch ungehindert gearbeitet werden kann.
[0030] Die Schaltkammern 11 weisen auf der einen axial offenen Stirnseite Zwischenstege
35, 36 und 37 bzw. Führungen auf, die gewisse stirnseitig offene Räume für das lose
Einsetzen von beweglichen Kontaktstücken 30, ferner von Kontaktdruckfedern 31, Stößeln
32 und Kontaktanschlußschienen 33 mit Festkontaktstücken 34 bilden. Auf der anderen
stirnseitig offenen Seite der Schaltkammern sowie auf einem Abschlußdeckel 14 sind
weitere Zwischenstege und Führungen vorgesehen, wie insbesondere Fig. 7 verdeutlicht,
aufgrund der anderen Blickrichtung seitenbildverkehrt zu Fig. 6. In Zusammenwirken
mit den Zwischenstegen und Führungen einer benachbarten Schaltkammer werden die lose
eingesetzten Kontaktteile, also sowohl die beweglichen Kontaktstücke 30 in ihrem Bewegungsbereich
als auch die Kontaktdruckfedern 31 als auch die Stößel 32 und schließlich die Kontaktanschlußschienen
33 mit Festkontaktstücken 34 unverlierbar gehalten.
[0031] Dies bringt den wesentlichen Vorteil mit sich, daß auf der einen Seite beim Einsetzen
dieser Kontaktteile ein geringer Herstellungs- und Zeitaufwand benötigt wird, daß
aber auf der anderen Seite im zusammengesetzten Zustand des elektrischen Schaltgerätes
die Steuerwalze aus dem Gerät herausgezogen werden kann, ohne daß irgendwelche elektrischen
Teile der Schaltkammern herausfallen können.
[0032] Die Fig. 11 veranschaulicht in Verbindung mit den Fig.9, 10 und 1, daß die Bauteile
zur Verbindung zwischen dem Antrieb 1 einerseits und der Rastenkammer 9 andererseits
derart gestaltet sind, daß sie axial und/oder tangential in der Rastenkammer 9 wirksame
Kräfte übertragen können. Die axialen Kräfte rühren von den achsparallel verlaufenden
Rastenfedern 8 mit ihren Kugeln her, die mit dem Rastenrad 7 zusammenarbeiten. Die
tangentialen Kräfte rühren von der Drehung der Drehachse 25 her.
[0033] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Schaltkammern ergibt sich dadurch, daß
die oben erläuterten stirnseitigen Zwischenstege 35, 36 und 37 bzw. Führungen mit
einer senkrecht zur Drehachse der Steuerwalze verlaufenden Zwischenwand 38 verbunden
sind. Diese Zwischenwand weist eine kreisförmige Öffnung 39 für den Durchtritt der
Steuerwalze 10 auf.
1. Nockenschalter, bestehend aus einem Antrieb (1), einer diesem benachbarten Rastenkammer
(9) sowie einer oder mehreren an die Rastenkammer (9) anschließenden, hintereinander
angeordneten Schaltkammern (11), wobei der Antrieb (1) eine Drehachse (25) aufweist,
auf welcher ein Rastenrad (7) der Rastenkammer (9) sitzt und welche bis in eine für
alle Schaltkammem (11) gemeinsame Steuerwalze (10) ragt, derart, daß Antrieb (1),
Rastenrad (7) und Steuerwalze (10) drehfest verbunden sind, wobei ferner in der Rastenkammer
(9) zwecks Veränderung des Schaltwinkels umsteckbare, unter Federdruck (8) stehende,
parallel zur Drehachse bewegbare Kugeln vorgesehen sind, die mit dem Rastenrad (7)
zusammenarbeiten, wobei außerdem in jeder Schaltkammer (11) eine elektrische Kontaktvorrichtung
mit feststehenden Kontaktschienen (15; 27), beweglichen Kontaktbrücken (16; 30), Kontaktdruckfedern
(17; 31) und mit der Steuerwalze (10) zusammenwirkenden Stößeln (13; 32) vorgesehen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Nockenschalter einen im wesentlichen viereckigen
Querschnitt aufweist, daß sowohl die jeweils aufeinanderfolgenden Schaltkammern (11)
miteinander als auch die Rastenkammer (9) mit der dieser benachbarten Schaltkammer
(11) als auch der Antrieb (1) mit der Rastenkammer (9) mittels auf jeweils zwei einander
gegenüberliegenden Nokkenschalterlängsseiten befindlichen, von außen sichtbaren und
betätigbaren, federnd elastischen, in Raststellen verrastbaren Bauteilen (19, 20,
23) lösbar miteinander verbunden sind, daß die an den Schaltkammern (11) vorgesehenen,
federnd elastischen Bauteile (19) aus an sich bekannten, ebenflächigen elastischen
Rahmen bestehen, die von außen über Vorsprünge (18) der Raststellen benachbarter Schaltkammern
(11) und der Rastenkammer (9) greifen, daß die zwischen Antrieb (1) und Rastenkammer
(9) wirksamen, federnd elastischen Bauteile von nach außen abgewinkelten Vorsprüngen
(20, 23) einer Befestigungsplatte (5) gebildet sind, die in Bügel (21, 22) der Rastenkammer
(9) eingreifen, wobei die Befestigungsplatte (5) einerseits mit den übrigen Bauteilen
des Antriebs verbunden ist und andererseits an der Stirnseite der Rastenkammer (9)
anliegt, daß die Schaltkammern (11) unsymmetrisch und zueinander verdrehsicher anreihbar
ausgebildet sind und daß die feststehenden Kontaktschienen (15; 27) der Schaltkammern
(11) mit ihren Kontaktanschlußschrauben (26) nach den beiden Nockenschalterlängsseiten
herausgeführt sind, die nicht mit den elastischen Rahmen versehen sind.
2. Nockenschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehenden Kontaktschienen
(15; 27) mit ihren Kontaktanschlußschrauben (26) zwecks Erzielung einer freien Zugänglichkeit
seitlich versetzt und gestaffelt angeordnet sind.
3. Nockenschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügel (21,
22) der Rastenkammer (9) auf einer der Nockenschalterlängsseiten starr und auf der
anderen Nockenschalterlängsseite federnd elastisch ausgebildet sind.
4. Nockenschalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch benachbart
den eingerasteten ebenflächigen elastischen Rahmen vorgesehene Vertiefungen.
5. Nockenschalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaltkammern (11) in Axialrichtung in zwei Hälften (11a, 11b) gegeneinander
verschoben sind, die rahmenförmigen Bauteile (19) als ebenflächige Federlaschen ausgebildet
und je auf den Außenseiten der beiden Schaltkammerhälften angebracht und mit ihnen
in Axialrichtung verschoben sind, und daß die Vorsprünge (18) der Raststellen entsprechend
unsymmetrisch verschoben sind.
6. Nockenschalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktanschlußschrauben (26) mit den feststehenden Kontaktschienen (27) sowie
Schraubenzieherführungen (28) derart geneigt nach außen angeordnet sind, daß eine
ungehinderte Schrägansatzstellung (29) eines Schraubenziehers ermöglicht ist.
7. Nockenschalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaltkammern (11) auf der einen axial offenen Stirnseite durch Zwischenstege
(35, 36, 37) und Führungen aufgeteilte Räume für das lose Einsetzen von beweglichen
Kontaktstücken (30), Kontaktdruckfedern (31), Stößeln (32) und Kontaktanschlußschienen
(33) mit Festkontaktstücken (34) aufweisen, und daß auf der anderen offenen Stirnseite
der Schaltkammern (11) und auf einem Abschlußdeckel (14) weitere entsprechende Zwischenstege
und Führungen vorgesehen sind, daß die lose eingesetzten Kontaktteile von den Zwischenstegen
und Führungen zweier benachbarter Schaltkammern oder einer Schaltkammer und des Abschlußdeckels
(14) unverlierbar gehalten sind, auch wenn die Steuerwalze (10) herausgezogen und
wieder eingesetzt wird.
8. Nockenschalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die stirnseitigen Zwischenstege
(35, 36, 37) und Führungen der Schaltkammern (11) mit einer senkrecht zur Drehachse
der Steuerwalze (10) verlaufenden Zwischenwand (38) verbunden sind und daß die Zwischenwand
(38) eine kreisförmige Öffnung (39) für den Durchtritt der Steuerwalze (10) aufweist.
1. A cam-operated switch, consisting of a drive (1), a detent chamber (9), which is
adjacent to the latter, als well as of one or several switch chambers (11), which
adjoin the detent chamber (9) and are arranged one behind the other, the drive (1)
having a rotary shaft (25), on which there sits a detent wheel (7) of the detent chamber
(9) and which projects into a control drum (10) which is common to all the switch
chambers (11), in such a way that the drive (1), the detent wheel (7) and the control
drum (10) are connected so as to be secured against rotation, there being furthermore
provided in the detent chamber (9), for the purpose of changing the switching angle,
interchangeable balls which are subjected to spring pressure (8) and are movable parallel
to the axis of rotation and which co-operate with the detent wheel (7), and there
being furthermore provided in each switch chamber (11) an electric contact device
with fixed contact bars (15; 27), movable contact bridges (16; 30), contact compression
springs (17; 31) and tappets (13; 32) which co-operate with the control drum (10),
characterised in that the cam-operated switch is substantially quadrilateral in cross-section,
and in that there are detachably connected together both the respective successive
switch chambers (11) to one another and the detent chamber (9) to the switch chamber
(11) that is adjacent thereto and the drive (1) to the detent chamber (9) by means
of resiliently elastic components (19, 20, 23) which are provided on respectively
two opposite cam-operated-switch longitudinal sides and are visible and actuatable
from the outside and can be detented in detent points, and in that the resiliently
elastic components (19) which are provided on the switch chambers (11) consist of
known »per se« elastic frames which have plane surfaces and which engage from the
outside over projections (18) of the detent points of adjacent switch chambers (11)
and of the detent chamber (9), and in that the resiliently elastic components which
are active between the drive (1) and the detent chamber (9) are formed by outwardly
angled projections (20, 23) of a fastening plate (5), which projections engage in
stirrups (21, 22) of the detent chamber (9); the fastening plate (5), on the one hand,
being connected to the other components of the drive and, on the other hand, bearing
against the front end of the detent chamber (9), and in that the switch chambers (11)
are designed so as to be joinable asymetrically and in a manner securing them against
rotation relative to one another,. and in that the fixed contact bars (15; 27) of
the switch chambers (11) are brought out with their contact connecting screws (26)
in the direction of the two cam-operated-switch longitidunal sides which are not provided
with the elastic frames.
2. A cam-operated switch as claimed in Claim 1, characterised in that the fixed contact
bars (15; 27), with their contact connecting screws (26), are arranged so as to be
laterally offset and staggered for the purpose of bringing about a free accessibility.
3. A cam-operated switch as claimed in Claim 1 or 2, characterised in that the stirrups
(21, 22) of the detent chamber (9) are designed so as to be rigid on one of the cam-operated-switch
longitudinal sides and so as to be resiliently elastic on the other cam-operated-switch
longitudinal side.
4. A cam-operated switch as claimed in one of the preceding Claims, characterised
by depressions which are provided adjacent to the detented elastic frames having plane
surfaces.
5. A cam-operated switch as claimed in one of the preceding Claims, characterised
in that the switch chambers (11) are displaced in two halves (11a, 11b) relative to
each other in the axial direction, and in that the frame-shaped components (19) are
designed as spring shackles having plane surfaces and are respectively fitted on the
outsides of the two switch chamber halves and are displaced with them in the axial
direction, and in that the projections (18) of the detent points are diplaced in a
correspondingly asymmetrical manner.
6. A cam-operated switch as claimed in one of the preceding Claims, characterised
in that the contact connecting screws (26), with the fixed contact bars (27) as well
as screw driver guides (28), are inclinedly arranged towards the outside in such a
way that an unhindered oblique application position (29) of a screw driver is rendered
possible.
7. A cam-operated switch als claimed in one of the preceding Claims, characterised
in that the switch chambers (11), at one axially open front end, have chambers, which
are divided by intermediate webs (35, 36, 37) and guides, for the loose insertion
of movable contact pieces (30), contact compression springs (31), tappets (32) and
contact connecting bars (33) with fixed contact pieces (34), and in that, at the other
open front end of the switch chambers (11) and on an end cover (14), there are provided
further corresponding intermediate webs and guides, and in that the loosely inserted
contact parts are held, so that they cannot be lost, by the intermediate webs and
guides of two adjacent switch chambers or of one switch chamber and of the end cover
(14), even when the control drum (10) is removed and re-inserted.
8. A cam-operated switch as claimed in Claim 7, characterised in that the front-end
intermediate webs (35, 36, 37) and guides of the switch chambers (11) are connected
to an intermediate wall (38) which extends vertically to the axis of rotation of the
control drum (10), and in that the intermediate wall (38) has a circular opening (39)
for the passage of the control drum (10).
1. Interrupteur à cames, costitué par un dispositif d'entraînement (1), une chambre
à crans (9) voisine de ce dispositif ainsi qu'une ou plusieurs chambres interruptrices
(11) disposées les unes derrière les autres en se raccordant à cette chambre à crans
(9), le dispositif d'entraînement (1) comportant un axe de rotation (25) qui supporte
une roue crantée (7) de la chambre à crans et qui pénètre jusque dans un arbre de
commande (10) commun à toutes les chambres interruptrices (11), de façon que le dispositif
d'entraînement (1), la roue cranté (7) et l'arbre de commande (10) soient liés solidairement
en rotation, alors qu'on prévoit en outre, dans la chambre à crans (9) et en vue de
la modification de l'angle de branchement, des billes démontables, mobiles parallèlement
à l'axe de rotation et soumises à la pression d'un ressort (8), ces billes coopérant
avec la roue crantée (7), un dispositif de contact électrique étant en outre prévu
dans chaque chambre interruptrice (11), avec des barrettes de contact fixes (15; 27),
des ponts de contact mobiles (16; 30), des ressorts (17; 31) de pression de contact
et des poussoirs (13; 32) coopérant avec l'arbre de commande (10), ledit interrupteur
à cames étant caractérisé en ce qu'il présente une section transversale sensiblement
carrée et en ce qu'aussi bien chacune des chambres interruptrices successives (11)
qu'également la chambre à crans (9) avec la chambre de commutation (11) qui l'avoisine
et encore le dispositif d'entraînement (1) avec la chambre à crans (9) sont reliés
les uns aux autres de manière détachable au moyen de deux parties structurelles (19,
20, 23) se trouvant mutuellement en regard chaque fois sur les côtés longitudinaux
de l'interrupteur à cames dans des parties structurelles pouvant reposer dans des
parties crantées, visibles de l'extérieur, élastiques et actionnables par ressorts;
en ce que les parties structurelles élastiques à ressorts (19) prévues sur les chambres
interruptrices (11) sont constituées par des cadres élastiques en soi connus à surface
lisse qui saississent, à partir de l'extérieur et par l'intermédiaire de saillies
(18) des parties crantées, des chambres interruptrices voisines des parties crantées
de chambres interruptrices (11) voisines et de la chambre à crans (9); en ce que les
parties structurelles élastiques à ressort agissant entre le dispositif d'entraînement
(1) et la chambre à crans (9) sont constituées par des saillies (20, 23) coudées vers
l'extérieur, d'une plaque de fixation (5) qui s'insèrent dans l'étrier (21, 22) de
la chambre à crans (9), la plaque de fixation (5) étant reliée d'une part aux autres
parties structurelles du dispositif d'entraînement et d'autre part au côté frontal
de la chambre à crans (9); en ce que les chambres interruptrices (11) sont établies
de manière non symétrique en pouvant être accolées les unes aux autres sans risque
de rotation; et en ce que les barrettes de contact fixes (15; 28) des chambres interruptrices
(1) sont guidées par leurs vis (26) de raccordement de contact vers l'extérieur en
direction des deux côtés longitudinaux de l'interrupteur à cames, qui ne sont pas
pourvus des cadres élastiques.
2. Interrupteur à cames selon revendication 1, caractérisé en ce que les barrettes
de contact fixes (15; 27) sont décalées latéralement par leurs vis de raccordement
de contact (26), dans le but d'obtenir une libre accessibilité et sont disposées avec
échelonnement.
3. Interrupteur à cames selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les étriers
(21, 22) de la chambre à crans (9) sont constitués de façon rigide sur l'un des côtés
longitudinaux de l'interrupteur et élastiquement avec ressort sur l'autre côté longitudinal
de l'interrupteur.
4. Interrupteur à cames selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en
ce qu'il comprend des renforcements prévus au voisinage des cadres élastiques à surface
lisse pour former des renforcements d'arrêt.
5. Interrupteur à cames selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en
ce que les chambres interruptrices (11) sont décalées l'une par rapport à l'autre
dans la direction axiale en deux moitiés (11a, 11b); en ce que les parties structurelles
en forme de cadres (19) sont constituées sous forme d'éclisses à ressort à surface
lisse et disposées chacune sur les côtés extérieurs des deux moitiés de chambre interruptrice,
décalées avec elles dans le sens axial et en ce que les saillies (18) des parties
d'arrêt sont décalées de façon asymétrique de façon correspondante.
6. Interrupteur à cames selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en
ce que les vis de raccordement de contact (26) avec les barrettes de contact fixes
(27), ainsi que les guidages te tournevis (28), sont disposés avec inclinaison vers
l'extérieur, de façon à permettre l'application oblique (29) et sans obstacle d'un
tournevis.
7. Interrupteur à cames selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en
ce que les chambres interruptrices (11) comportent, sur le côté frontal, ouvert axialement,
des volumes partagés par des membrures intermédiaires (35, 36, 37) et des guidages
pour permettre d'y placer avec jeu des pièces de contact (30) mobiles, des ressorts
de pression de contact (31), des poussoirs (32) et des barrettes de raccordement de
contact (33) avec pièces de contact fixes (34) et en ce qu'il est prévu, sur l'autre
côté frontal ouvert des chambres interruptrices (11) et sur un couvercle de fermeture
(14), d'autres membrures et guidages correspondants; en ce que les parties de contact,
placées avec jeu, des membrures intermédiaires et des guidages de deux chambres interruptrices
voisines ou d'une chambre interruptrice et du couvercle de fermeture (14) sont maintenues
sans pouvoir être perdues, même si l'arbre de commande (10) est extrait, puis remis
en place.
8. Interrupteur à cames selon la revendication 7, caractérisé en ce que les membrures
intermédiaires (35, 36, 37) et guidages des chambres interruptrices (11), du côté
frontal, sont reliéspar une paroi intermédiaire (38) orientée perpendiculairement
à l'axe de rotation de l'arbre de commande (10) et en ce que la paroi intermédiaire
(38) présente une ouverture circulaire (39) pour le passage de l'arbre de commande
(10).