| (19) |
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(11) |
EP 0 041 521 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.04.1983 Patentblatt 1983/15 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.12.1980 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)3: B65D 83/14 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE8000/181 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 8101/696 (25.06.1981 Gazette 1981/15) |
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VENTIL FÜR UNTER DRUCK STEHENDE BEHÄLTER
VALVE FOR PRESSURIZED CONTAINER
SOUPAPE POUR RESERVOIR SOUS PRESSION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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FR |
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Priorität: |
11.12.1979 DE 2949666
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.12.1981 Patentblatt 1981/50 |
| (71) |
Anmelder: Wella Aktiengesellschaft |
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64295 Darmstadt (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- GALIA, Karl
D-7763 Öhningen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Ventil für unter Druck stehende Behälter wie Aerosoldosen
mit einem gegen einen Ventilsitz bewegbaren und in Ruhe- bzw. Schließlage an diesem
anliegenden Verschlußglied.
[0002] Es ist bekannt, Pasten und Flüssigkeiten zusammen mit einem gasförmigen Treibmittel
in Behälter abzufüllen. Dabei gibt es Behälter, bei denen das Produkt zusammen mit
dem Treibmittel in einen einzigen Raum eingebracht wird. Bei Öffnen des Ventils wird
das Produkt unter der Einwirkung des Treibmittels zusammen mit diesem als Aerosol,
als Spray oder dergleichen ausgegeben. Weiter gibt es auch Behälter, bei denen das
Produkt und das Treibmittel voneinander getrennt sind. Solche Behälter enthalten einen
elastischen Innenbeutel zur Aufnahme des Produktes. Das gasförmige Treibmittel befindet
sich bei diesen in dem ringförmigen Raum zwischen Innenbeutel und Behälter. Bei diesen
Behältern wird der elastische Innenbeutel nach außen durch das Ventil abgeschlossen.
Bei Öffnen des Ventils kann sich das Treibmittel entspannen, drückt den Innenbeutel
zusammen und treibt das Produkt aus diesem aus. Für beide Behälterarten werden die
gleichen Ventile verwendet. Sie werden durch Druck oder Einwärtsschieben eines Teils
geöffnet. Sie enthalten weiter eine besondere Feder oder ein Federelement aus Metall,
Gummi oder einem elastischen Kunststoff, das das Verschlußglied in Schließlage an
den Ventilsitz andrückt. Das Drücken zum Öffnen des Ventils erfolgt dann gegen den
Druck dieses Federelementes.
[0003] Aus der DE-B-1 290299 ist ein selbsttätig schließendes, axialbetätigbares Ventil
für unter Druck stehende Behälter für Pasten oder Flüssigkeiten bekannt, bei der ein
den Ventilsitz tragender und die Austrittsöffnung bildender Balg von dem Behälter
nach außen vorsteht. Durch Zusammendrücken des Balges wird der Ventilsitz von dem
die Austrittsöffnung in Ruhestellung verschließenden Ventilkörper in Richtung auf
den Behälter zurückgezogen, wodurch die Austrittsöffnung freigegeben wird. Nach Loslassen
des Balges kehren die Teile des Balges unter der Wirkung der Eigenelastizität und
unter der Wirkung des im Inneren des Behälters und des Balges herrschenden Überdrucks
in die Schließstellung zurück. Die Rückstellkraft des Balges allein reicht hierbei
nicht für den einwandfreien Schließvorgang aus.
[0004] Aus der US-A-2 686 652 ist weiterhin ein selbsttätig schließendes, axialbetätigbares
Sprühventil für Flüssigkeiten bekannt, bei der die Rückstellkräfte zum Schließen des
innerhalb des Behälters liegenden Ventilkörpers von einer napfförmigen Membran aufgebracht
werden, während die in das Behälterinnere zeigende axiale, den Ventilsitz bildende
Öffnung der napfförmigen Membran vom Ventilkörper verschlossen wird. Die Sprühdüse
ist über einen radialen Eintrittskanal des hohlen Ventilschaftes mit dem Innenraum
der napfförmigen Membran immer kommunizierend verbunden. Nur beim Öffnen des Ventils
durch Niederdrücken des hohlen Ventilschaftes wird die Öffnung der napfförmigen Membran
zum Behälterinneren freigegeben, so daß durch den dort herrschenden Überdruck Flüssigkeit
aus der Sprühdüse ausgegeben werden kann. Es ist hierbei schwierig, das geeignete
Material für die napfförmige Dichtung zu finden, das sowohl am Ventilsitz ausreichend
abdichtet als auch die erforderliche Rückstellkraft zum selbsttätigen Schließen des
Sprühventils aufweist. Außerdem liegt der Ventilsitz nicht außen, sondern innen, so
daß Luft von außen auch in der Schließstellung in den Innenraum der napfförmigen Membran
gelangen und dort mit bei Benutzung immer vorhandener Flüssigkeit gegebenenfalls unerwünscht
reagieren kann.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Ausbildung eines Ventils dieser Art, das
durch Drücken geöffnet wird, das jedoch keines besonderen Federelementes bedarf. In
diesem Zusammenhang sei gesagt, daß die Einzelteile eines Ventils der in Frage stehenden
Art im allgemeinen aus Kunststoff unterschiedlicher Elastizität im Spritzgußverfahren
hergestellt werden. Bei Verzicht auf ein Federelement entfallen daher nicht nur ein
Bauteil, dessen Herstellung und Montage, sondern es eröffnet sich auch die Möglichkeit,
ohne Metall oder einen nach seinen federnden Eigenschaften ausgesuchten Kunststoff
auszukommen. Der Verzicht auf solchen Kunststoff und insbesondere auf Metall ist bei
Produkten von Vorteil, die eine Berührung mit Metall nicht vertragen und sich dadurch
verändern.
[0006] Das physikalische Prinzip, von dem die erfindungsgemäße Lösung für die gestellte
Aufgabe ausgeht, wird nun unter Bezug auf die Fig. 1 und 2 erläutert. Ein Hebel A-C
ist im Punkt A drehbar gelagert. Bei einem Verschwenken aus der in ausgezogenen Linien
dargestellten Lage A-C in die in gestrichelten Linien dargestellte Lage A-E haben
die Punkte B und C verschiedene Strecken zurückgelegt. Die Strekke B-D ist kleiner
als die Strecke C-E. Diese verschieden langen Strecken werden durch die dick eingezeichneten
Pfeile verdeutlicht. Es sei nun angenommen, daß das Teil F ein Ventilverschlußglied
ist, das an einem Ventilsitz G anliegt. Der Ventilsitz G sei mit dem Teil H verbunden.
Im gleichen Sinne sei weiter angenommen, daß das Ventilverschlußglied F mit dem Punkt
C und der Ventilsitz G mit dem Punkt B des gedachten Hebels A-C verbunden sind. Beim
Schwenken dieses Hebels in die Lage A-E hat sich somit F um die größere Strecke C-E
und G um die kleinere Strecke B-D nach unten bewegt. Es ergibt sich das in Fig.2 gezeigte
Bild. Das Ventilverschlußglied F liegt nicht mehr am Ventilsitz G an. Das Ventil ist
geöffnet. Bei einer konstruktiven Verwirklichung dieser theoretischen Betrachtungen
würde sich somit das Ventil infolge unterschiedlicher Geschwindigkeiten seines Verschlußgliedes
und seines Ventilsitzes öffnen bzw. schließen. Dabei sei im Augenblick angenommen,
daß sich B und C nicht auf einer Kreisbahn um A bewegen, sondern die linearen Bewegungen
B-D und C-E durchführen können.
[0007] Bei einem Ventil der eingangs genannten Gattung ergibt sich die konstruktive Verwirklichung
des eben genannten Gedankens durch die Anwendung der folgenden Merkmale:
a) Eine in den Behälter fest einsetzbare Büchse,
b) eine in dieser dichtend verschiebbar geführte Schieberhülse, die an ihrem oberen
Ende den Ventilsitz und an ihrem unteren Ende Aussparungen aufweist,
c) biegesteife Arme, die über Gelenke mit der Büchse verbunden sind und in Ventilschließlage
radial nach oben durch die Aussparungen nach innen geführt sind,
d) einen zentrisch innerhalb der Büchse und der Schieberhülse verschiebbar angeordneten
Stab, der an seinem oberen Ende das Verschlußglied aufweist und an seinem unteren
Ende mit den raidal innen liegenden Enden der Arme gelenkig verbunden ist, wobei die
elastische Rückstellkraft der den Gelenken benachbarten Bereiche der Büchse derart
ist, daß die durch eine Abwärtsbewegung der Schieberhülse bewirkbare Verschiebung
der Arme und Spreizung des benachbarten Bereiches der Büchse vollständig reversibel
sind.
[0008] Die erfindungsgemäße Schieberhülse stellt das Teil H mit dem Ventilsitz G dar. Die
Arme bilden die Hebel A-C. Der Stab entspricht dem Teil, das das Verschlußglied F
trägt. Die fest in den Behälter einsetzbare Büchse bildet den Drehpunkt A bzw. bei
Verwendung mehrerer Arme mehrere Drehpunkte A.
[0009] Bei einer Abwärtsbewegung der Schieberhülse bzw. bei einem Eindrücken der Schieberhülse
in das Ventil nimmt diese die in ihren Aussparungen liegenden Arme mit. Diese führen
eine Schwenkbewegung um ihre Anlenkung an die Büchse durch. Dabei nehmen sie den Stab
mit dem Verschlußglied mit. Entsprechend den obigen Ausführungen zu Fig. 1 legt nun
der Stab eine größere Strecke als die Schieberhülse zurück, und das Ventil öffnet
sich. Sofern nun der Stab und die Schieberhülse lineare Bewegungen und nicht eine
Kreisbewegung um A bzw. die Anlenkung der Arme an der Büchse durchführen, muß diese
raidal nach außen ausweichen. Eine solche Bewegung liegt auch vor. Sie ergibt sich
aus der Elastizität des die Büchse bildenden Kunststoffmaterials. Diese Elastizität
der Büchse ersetzt somit die Feder oder das Federelement der bekannten Ventile. Infolge
ihrer Elastizität nimmt die Büchse bei Freigabe der Schieberhülse ihre ursprüngliche
Lage wieder ein. Ihr radial gespreizter Bereich zieht sich wieder zusammen und drückt
dabei die Schieberhülse und den Stab in ihre ursprüngliche Lage zurück. Damit liegt
das Verschlußglied wieder am Ventilsitz an, und das Ventil ist geschlossen.
[0010] Das erfindungsgemäße Ventil kommt daher ohne ein besonderes Federelement aus. Der
die Büchse bildende Kunststoff muß lediglich so eingestellt werden, daß diese die
gewünschte Elastizität und Federkraft aufweist.
[0011] Die Arme schließen dabei in ihrer Ruhelage mit der Büchse einen spitzen Winkel ein,
und die elastische Rückstellkraft des Materials der Büchse ist so groß, daß diese
nach einer radialen Spreizbewegung in ihre Ruhelage zurückkehrt. Der genannte spitze
Winkel zwischen den Armen und der Büchse hat zur Folge, daß diese die Arme bei ihrer
radialen Einwärtsbewegung - bei Aufsicht auf Fig. 1 und 2 - nach oben bzw. in Schließstellung
des Verschlußgliedes bewegt. Somit kehrt das Ventil, wie erforderlich, nach einem
Öffnen von selbst in seine Schließlage zurück.
[0012] In einer zweckmäßigen Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Büchse mit den Gelenken
und den Armen als ein Teil ausgebildet (gespritzt) ist, wobei die Gelenke mit den
Armen an das untere Ende der Büchse angeformt sind. Im allgemeinen wird man vier Arme
verwenden. Drei, fünf oder eine andere Anzahl von Armen sind jedoch auch denkbar.
[0013] Für die Verbindung des Stabes mit den Armen ist in einer zweckmäßigen Ausführungsform
vorgesehen, daß der Stab an seinem unteren Ende eine ringförmige Einsparung aufweist,
die Arme an ihren inneren Enden Verdickungen aufweisen oder in einen Ring übergehen
und diese bzw. dieser in die Einsparung eingedrückt sind bzw. ist.
[0014] In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die Aussparungen in der Schieberhülse
in deren unteren offenen Enden vorgesehen sind, Stege von diesem Ende aus von einer
Seite bis etwa zur Hälfte in die Aussparungen hineinstehen und an ihren Enden auf
ihren Oberseiten Rastvorsprünge aufweisen, derart, daß die durch die Aussparungen
durchgeführten Arme auf den Stegen aufliegen und zwischen diesen, einer seitlichen
und oberen Begrenzung der Aussparung und einem Rastvorsprung eingeklemmt sind. Für
die Praxis bedeutet dies, daß man die Schieberhülse mit ihren Aussparungen auf die
von der Büchse ausgehenden Arme aufsetzt, etwas herunterdrückt und dann verdreht.
[0015] Es wurde gesagt, daß die Schieberhülse zum Öffnen des Ventils gedrückt wird. In einer
zweckmäßigen Ausgestaltung ist hierzu vorgesehen, daß die Schieberhülse aus der Büchse
heraussteht und an dem herausstehenden Teil ein Griffbord in einem Abstand über der
Oberkante der Büchse oder des diese haltenden Dosendeckels angebracht ist, der dem
maximalen Hub des Stabes entspricht. Der Griffbord ist somit sowohl eine Handhabe
zum Herunterdrükken der Schieberhülse als auch ein Anschlag zum Begrenzen des Hubes.
[0016] In einer weiteren Ausgestaltung sind auf den Armen Nasen vorgesehen, und die Oberseiten
der Aussparungen sind so geformt, daß sie mit den an ihnen anliegenden Nasen ein Schwenklager
bilden. Hierdurch wird die Öffnungskraft herabgesetzt und ein mögliches Verklemmen
vermieden.
[0017] In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die Büchse die Schieberhülse
mit so engem Abstand umschließt, daß sie für diese eine Führung darstellt, in der
Innenwand der Büchse eine Nute vorgesehen und in dieser ein an der Schieberhülse anliegender
Dichtring gehalten ist. In einer alternativen Ausführungsform ist an die Außenwand
der Schieberhülse in dem von der Büchse umschlossenen Bereich eine an dieser anliegende
Dichtlippe angeformt.
[0018] Statt der Verbindung zwischen Armen und Stab, bei der diese in diesen einrastet,
ist in einer alternativen Ausführungsform vorgesehen, daß der Stab über als Materialverdünnungen
ausgebildete Gelenke einstückig mit den Armen verbunden ist. Bei dieser Ausführungsform
ist das Ventilverschlußglied ein besonderes Bauteil, das auf den Stab aufgeschoben
und durch eine Nut-Feder-Verbindung oder dergleichen mit diesem verrastet und verbunden
ist.
[0019] Die Erfindung sieht weiter vor, daß die in Schließ- bzw. Ruhelage aneinander anliegenden
Flächen des Ventilsitzes und des Ventilverschlußgliedes konisch sind, wobei die Konizität
unterschiedlich so gewählt ist, daß eine linienförmige Berührung axial außen erfolgt.
[0020] Zum Unterstützen der radial nach innen wirkenden Rückstellkraft der Büchse ist schließlich
noch vorgesehen, daß ein elastischer Spannring im Bereich des elastischen radialen
Aufspreizens auf dieser aufliegt.
[0021] Die Erfindung sieht auch noch eine Möglichkeit vor, das Ventil als eine in sich abgeschlossene
Einheit einfach auf einen Behälter, eine Aerosoldose, eine Flasche oder dergleichen
aufzusetzen und mit diesem Behälter oder dergleichen zu verbinden. Im einzelnen ist
dazu vorgesehen, daß die Büchse konzentrisch und mit radialem Abstand innerhalb einer
mit ihr einstückig verbundenen Hülse liegt und diese druckdicht auf einen Behälter
oder dergleichen aufsetzbar ist. Dabei kann die Büchse ein Gewinde zum Aufschrauben,
einen Schnappverschluß zum Aufsetzen oder irgendeine Verriegelung oder Verrastung
zum Verbinden mit dem Behälter, der Dose, der Flasche oder dergleichen aufweisen.
[0022] Am Beispiel der beiden in der Zeichnung gezeigten Ausführungsformen wird die Erfindung
nun weiter beschrieben. In der Zeichnung ist
Fig. 1 die bereits erläuterte schaubildliche Darstellung des der Erfindung zugrunde
liegenden physikalischen Prinzips,
Fig. 2 eine ebenfalls bereits erläuterte Darstellung ähnlich Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Ventils,
Fig. 4 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer zweiten Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Ventils,
Fig. die perspektivische Darstellung der Schieberhülse der zweiten Ausführungsform
und
Fig. 6 die perspektivische Darstellung der Büchse der zweiten Ausführungsform.
[0023] Fig. zeigt die Schieberhülse 12 mit dem Griffbord 14 und dem Ventilsitz 16. Vier
Aussparungen 18 sind im unteren Ende der Schieberhülse 12 vorgesehen. Obwohl Fig.
5 die Schieberhülse 12 der alternativen Ausführungsform nach Fig. 4 zeigt, sind die
Aussparungen 18 bei beiden Ausführungsformen identisch. Zu den Aussparungen 18 kann
daher allgemein auf Fig. 5 verwiesen werden. Nach unten werden die Aussparungen 18
teilweise von den Stegen 20 begrenzt. Die Oberseiten der Aussparungen 18 bilden die
Druckkanten 22. Die Büchse 24 umschließt die Schieberhülse 12. Auf eine hier nicht
interessierende Weise ist sie fest mit dem Behälter, der Aerosoldose, einer Flasche
oder dergleichen verbunden. Ein Dichtring 26 liegt in einer Nute oder Aussparung der
Büchse 24. Er liegt an der Schieberhülse 12 an. Er dichtet den Innenraum des Behälters
oder dergleichen nach außen ab. Zusätzlich führt er die Schieberhülse 12 bei deren
Einwärtsbewegung in die Büchse 24. Die Büchse 24 hat noch einen radial vorstehenden
Bund 28. Dieser bildet eine Kante 30. Dieser liegt an einer radialen Einwärtswölbung
des Deckels des Behälters, der Dose oder dergleichen an. An die Büchse 24 sind die
Gelenke 34 und die von diesen ausgehenden Arme 36 angeformt bzw. angespritzt. Die
Gelenke 34 werden durch Materialverdünnungen gebildet. An ihren radial innen liegenden
Enden weisen die Arme 36 Verdickungen 38 auf oder sie sind zu einem Ring 38 zusammengeschlossen.
Zentrisch innerhalb von Schieberhülse 12 und Büchse 24 liegt der Stab 40 mit dem Ventilverschlußglied
42 mit der Schließfläche 44. An seinem unteren Ende weist er eine Einsparung 46 auf.
In diese sind die Verdickungen 38 bzw. der Ring 38 eingeklemmt. Fig. zeigt weiter
noch den Spannring 48, der wahlweise verwendet werden kann.
[0024] Die in Fig. 4 gezeigte Ausführungsform unterscheidet sich von der nach Fig.3 nur
in konstruktiven Einzelheiten. Die Büchse 24 ist mit einer Hülse 50, die sie radial
mit Abstand umschließt, zu einem einzigen Bauteil zusammengefaßt. Die Hülse 50 hat
ein Innengewinde 52. Damit ist sie auf einen ebenfalls Gewinde aufweisenden Hals 54
einer Flasche oder dergleichen aufgeschraubt. Im Unterschied zu der Ausführungsform
nach Fig. 3 weisen die Arme 36 Nasen 56 auf. Diese liegen an den komplementär geformten
Oberseiten der Aussparungen 18 an. Dadurch entstehen Schwenklager für die Schwenkbewegung
der Arme 36. An die Außenseite der Schieberhülse 12 ist noch eine Dichtlippe 60 angeformt.
Ebenso wie der Dichtring 26 dient diese auch zur Führung der Schieberhülse 12 in der
Büchse 24. Unterschiedlich zu der Ausführungsform nach Fig. 3 ist auch der Stab 40
einstückig mit den Armen 36 und damit der Büchse 24 verbunden. Zwischen Stab 40 und
Armen 36 liegen Materialverdünnungen, die Gelenke 62 bilden. Jetzt ist jedoch das
Ventilverschlußglied 42 ein eigenes Bauteil. Es ist auf den Stab 40 aufgeschoben und
über eine Nut-Feder-Verbindung 64 mit diesem verrastet. Die Fig. 4 und 5 zeigen noch
die Rastvorsprünge 68 an den Enden der Stege 20.
[0025] Nach dieser Einzelbeschreibung der beiden Ausführungsformen kann nun deren Wirkungsweise
beschrieben werden:
Das Ventil, sei es in der Ausführungsform nach Fig. 3 oder nach Fig. 4, sitzt auf
einem Behälter, einer Aerosoldose oder dergleichen auf. Über den Zwischenraum zwischen
den vier Armen 36 steht somit auch der Raum innerhalb der Schieberhülse 12 unter dem
Druck des Treibmittels. Zum Öffnen des Ventils wird das Griffbord 14 gedrückt. Diese
Abwärtsbewegung endet spätestens beim Anschlag von dessen Unterseite an der Oberkante
des Dosendeckels 32 bzw. der Hülse 50. Bei der Abwärtsbewegung der Schieberhülse 12
drücken die Druckkanten 22 an der Oberseite der Aussparungen 18 gegen die Arme 36
bzw. die Nasen 56. Dabei wird der untere Bereich der Büchse 24 radial nach außen gespreizt.
Links in Fig. 4 wird dies in strichpunktierten Linien angedeutet. Dabei führen auch
die Arme 36 eine Bewegung aus. Diese setzt sich aus zwei Komponenten zusammen. Die
eine Komponente ist eine lineare Bewegung axial nach unten. Die zweite Komponente
ist eine Schwenkbewegung. Der Mittelpunkt dieser Schwenkbewegung liegt bei der Ausführungsform
nach Fig. 3 in den Gelenken 34 und bei der Ausführungsform nach Fig.4 in den Schwenklagern
zwischen den Druckkanten 22 und den Nasen 56. Der Stab 40 folgt der ersten Bewegungskomponente
und bewegt sich nach unten. Dabei entfernt sich das Ventilverschlußglied 42 vom Ventilsitz
16. Das Ventil öffnet. Die theoretische Endlage dieser Bewegung ist links unten in
Fig. 4 angedeutet. In strichpunktierten Linien wird dort ein Arm 36 in horizontaler
Lage gezeigt. Dies ist die Lage eines Armes 36 bei voller Öffnung des Ventils. Mit
einem vergleichenden Blick auf die Fig. 1 und 2 läßt sich weiter feststellen, daß
sich das Ventilverschlußglied 42 bei diesem Bewegungsablauf stärker als der Ventilsitz
16 nach unten bewegt hat, so daß das Ventil öffnet.
[0026] Nachdem das Ventil die gewünschte Zeit offengestanden hat, wird das Griffbord 14
freigegeben. Die Elastizität und Rückstellkraft der Büchse 24 kommt zur Wirkung. In
ihrem unteren Bereich zieht sie sich radial zusammen und nimmt ihre in den Fig. 3
und 4 gezeigte Lage ein. Da die Arme 36 mit ihr auch in maximaler Öffnungsstellung
einen spitzen Winkel einschließen, schwenken die Arme bei dieser Bewegung so, daß
der Stab 40 nach oben und das Ventilverschlußglied 42 in Schließstellung bewegt wird.
Diese radiale Einwärtsbewegung des unteren Bereiches der Büchse 24 wird durch den
Spannring 48, sofern dieser vorhanden ist, unterstützt.
1. Ventil für unter Druck stehende Behälter, wie Aerosoldosen, mit einem gegen einen
Ventilsitz (16) bewegbaren und in Ruhe- bzw. Schließlage an diesem anliegenden Verschlußglied
(42), gekennzeichnet durch
a) eine in den Behälter fest einsetzbare Büchse (24),
b) eine in dieser dichtend verschiebbar geführte Schieberhülse (12), die an ihrem
oberen Ende den Ventilsitz (16) und an ihrem unteren Ende Aussparungen (18) aufweist,
c) biegesteife Arme (36), die über Gelenke (34) mit der Büchse (24) verbunden sind
und in Ventilschließlage radial nach oben durch die Aussparungen (18) nach innen geführt
sind,
d) einen zentrisch innerhalb der Büchse (24) und der Schieberhülse (12) verschiebbar
angeordneten Stab (40), der an seinem oberen Ende das Verschlußglied (42) aufweist
und an seinem unteren Ende mit den radial innen liegenden Enden der Arme (36) gelenkig
verbunden ist, wobei die elastische Rückstellkraft der den Gelenken (34) benachbarten
Bereiche der Büchse (24) derart ist, daß die durch eine Abwärtsbewegung der Schieberhülse
(12) bewirkbare Verschiebung der Arme (36) und Spreizung des benachbarten Bereiches
der Büchse (24) vollständig reversibel sind.
2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse (24) mit den Gelenken
(34) und den Armen (36) als ein Teil ausgebildet ist, wobei die Gelenke (34) mit den
Armen (36) an das untere Ende der Büchse (24) angeformt sind.
3. Ventil nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab (40) an seinem
unteren Ende eine ringförmige Einsparung (46) aufweist, die Arme (36) an ihren inneren
Enden Verdickungen (38) aufweisen und diese in die Einsparung (46) eingedrückt sind.
4. Ventil nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (18)
in der Schieberhülse (12) in deren unterem offenen Ende vorgesehen sind, Stege (20)
von diesem Ende aus von einer Seite bis etwa zur Hälfte in die Aussparungen (18) hineinstehen
und an ihren Enden auf ihren Oberseiten Rastvorsprünge (68) aufweisen, derart, daß
die durch die Aussparungen (18) durchgeführten Arme (36) auf den Stegen (20) aufliegen
und zwischen diesen, einer seitlichen und oberen Begrenzung der Aussparung (18) und
einem Tastvorsprung (68) eingeklemmt sind.
5. Ventil nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberhülse (12)
aus der Büchse (24) heraussteht und an dem herausstehenden Teil ein Griffbord (14)
in einem Abstand über der Oberkante der Büchse (24) oder des diese haltenden Dosendeckels
(32) angebracht ist, der dem maximalen Hub des Stabes (40) entspricht.
6. Ventil nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberseite jedes
Armes (36) je eine Nase (56) vorgesehen ist und die Oberseiten der Aussparungen (18)
so geformt sind, daß sie mit den an ihnen anliegenden Nasen (56) Schwenklager bilden.
7. Ventil nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse (24) die Schieberhülse
(12) mit so engem Abstand umschließt, daß sie für diese eine Führung darstellt, in
der Innenwand der Büchse (24) eine Nute vorgesehen und in dieser ein an der Schieberhülse
(12) anliegender Dichtring (26) gehalten ist.
8. Ventil nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an die Außenwand der
Schieberhülse (12) in dem von der Büchse (24) umschlossenen Bereich eine an dieser
anliegende Dichtlippe (60) angeformt ist.
9. Ventil nach Anspruch 1, 2 und 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab (40)
über als Materialverdünnungen ausgebildete Gelenke (62) einstückig mit den Armen (36)
verbunden ist.
10. Ventil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilverschlußglied (42)
auf den Stab (40) aufgeschoben und durch eine Nut-Feder-Verbindung mit diesem verbunden
ist.
11. Ventil nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die in Schließ- bzw.
Ruhelage aneinander anliegenden Flächen des Ventilsitzes (16) und des Ventilverschlußgliedes
(42) konisch sind, wobei die Konizität unterschiedlich so gewählt ist, daß eine linienförmige
Berührung axial außen erfolgt.
12. Ventil nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein elastischer Spannring
(48) im Bereich des elastischen radialen Aufspreizens auf der Büchse aufliegt.
13. Ventil nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse (24) konzentrisch
und mit radialem Abstand innerhalb einer mit ihr einstückig verbundenen Hülse (50)
liegt und diese druckdicht auf einen Behälter oder dergleichen aufsetzbar ist.
14. Ventil nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (50) ein Gewinde
(52) zum Aufschrauben auf einen Behälter aufweist.
15. Ventil nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (50) einen Schnappverschluß
zum Aufsetzen auf einen Behälter aufweist.
1. A valve for pressurized containers, such as aerosols, with a closure member (42)
which is movable towards a valve seat (16) and bears thereon in its rest or closing
position, characterized by
a) a bushing (24) fixedly insertable into the container,
b) a sliding sleeve (12) sealingly slidably guided therein which at its upper end
is provided with the valve seat (16) and at its lower inner end with recesses (18),
c) bending-resistant arms (36) which are connected to the bushing (24) by way of joints
(34) and which are guided radially upwards through the recesses (18) to the inside
in the closed position of the valve,
d) a rod (40) disposed centrally and slidably within the bushing (24) and the sliding
sleeve (12) and which on its upper end is provided with the closure member (42) and
is articulatedly connected at its lower end to the inner radial ends of the arms (36),
the resilient return force of the areas of the bushing (24) adjacent to the joints
(34) being such that the displacement of the arms (36) and spreading of the adjacent
area of the bushing (24) produced by a downward movement of the sliding sleeve (12)
is completely reversible.
2. A valve according to Claim 1, characterized in that the bushing (24) together with
the joints (34) and the arms (36) is formed as one part, the joints (34) together
with the arms (36) being integrally formed on the lower end of the bushing (24).
3. A valve according to Claims 1 and 2, characterized in that the rod (40) is provided
with an annular indentation (46) at its lower end, the arms (36) are provided at their
inner ends with shoulders (38), and the latter are pushed into the indentation (46).
4. A valve according to Claims 1 to 3, characterized in that the recesses (18) in
the sliding sleeve (12) are provided in the lower open end thereof, ribs (20) extend
from this end from one side by about half into the recesses (18), and they are provided
at their surface ends with arresting protrusions (68) in such a manner that the arms
(36) which are guided through the recesses (18) bear on the ribs (20) and are clamped
between them, a lateral and an upper limit of the recess (18) and an arresting protrusion
(68).
5. A valve according to Claims 1 to 4, characterized in that the sliding sleeve (12)
protrudes from the bushing (24) and at the protruding protion a gripping edge (14)
is provided at a distance above the upper edge of the bushing (24) or the container
lid (32) retaining the latter, this gripping edge corresponding to the maximum stroke
of the rod (40).
6. A valve according to Claims 1 to 5, characterized in that on the upper face of
each arm (36) an extension (56) is provided in each case and the upper faces of the
recesses (18) are so shaped that they form pivot supports together with the extensions
(56) bearing them.
7. A valve according to Claims 1 to 6, characterized in that the bushing (24) encompasses
the slide sleeve (12) at such a tight distance that it constitutes a guide therefor,
a groove is provided on the inner wall of the bushing (24), and a sealing ring (26)
is retained therein bearing on a sliding sleeve (12).
8. A valve according to Claims 1 to 6, characterized in that on the outer wall of
the sliding sleeve (12) a sealing lip (60) is integrally formed in the area encompassed
by the bushing (24) and bears thereon.
9. A valve according to Claims 1, 2 and 4 to 8, characterized in that the rod (40)
is integrally connected to the arms (36) by means of joints (62) formed by reductions
in material.
10. A valve according to Claim 9, characterized in that the valve closure member (42)
is pushed on to the rod (40) and is connected thereto by a groove and tongue joint.
11. A valve according to Claims 1 to 10, characterized in that the faces of the valve
seat (16) and the valve closure member (42) which bear on one another in the closing
or resting position are conically shaped, the taper being selectively differently
chosen, so that linear contact is provided axially on the outside.
12. A valve according to Claims 1 to 11, characterized in that a resilient locking
ring (48) rests on the bushing in the area of the resilient radial expansion.
13. A valve according to Claims 1 to 12, characterized in that the bushing (24) is
disposed concentrically and with a radial distance within a sleeve (50) integrally
connected thereto and that it is mountable in a pressure-tight manner on to a container
or the like.
14. A valve according to Claim 13, characterized in that the sleeve (50) is provided
with a thread (52) for screwing on to a container.
15. A valve according to Claim 13, characterized in that the sleeve (50) has a snap
lock for mounting on to a container.
1. Soupape pour des récipients sous pression, tels que des bombes aérosols, comportant
un obturateur (42) mobile par rapport à un siège de soupape (16) et à son contact
en position de repos ou de fermeture, caractérisée en ce qu'elle comprend:
a) une chemise (24) pouvant être bloquée dans le récipient,
b) un manchon coulissant (12) guidé de façon étanche dans celle-ci, qui comporte à
son extrémité supérieure le siège de soupape (16) et, à son extrémité inférieure,
des évidements (18),
c) des bras (36) rigides à la flexion reliés à la chemise (24) par des articulations
(34) et guidés radialement vers le haut et vers l'intérieur à travers les évidements
(18) lorsque la soupape est fermée,
d) une tige (40) placée de façon à être mobile centralement à l'intérieur de la chemise
(24) et du manchon coulissant (12), qui comporte à son extrémité supérieure l'obturateur
(42) et est articulée à son extrémité inférieure aux extrémités situées radialement
à l'intérieur des bras (36), la force de rappel élastique des zones de la chemise
(24) voisine des articulations (34) étant telle que le déplacement des bras (36) pouvant
être provoqué par un mouvement de descendante du manchon coulissant (12) et l'élargissement
de la zone voisine de la chemise (24) sont parfaitement réversibles.
2. Soupape selon la revendication 1, caractérisée en ce que la chemise (24) est réalisée
d'une seule pièce avec les articulations (34) et les bras (36), les articulations
(34) étant formées avec les bras (36) à l'extrémité inférieure de la chemise (24).
3. Soupape selon les revendications 1 et 2, caractérisée en ce que la tige (40) comporte
à son extrémité inférieure un creux (46), en ce que les bras (36) comportent à leurs
extrémités intérieures des épaississements (38) et en ce que ceuxci sont enfoncés
dans le creux (46).
4. Soupape selon les revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les évidements (18)
du manchon coulissant (12) se trouvent dans son extrémité inférieure ouverte, en ce
que des membrures (20) pénètrent, à partir de cette extrémité, d'un côté de la moitié
environ dans les évidements (18) et comportent à leurs extrémités sur leurs côtés
supérieures des saillies de crantage (68) de façon que les bras (36) passant par les
évidements (18) reposent sur les membrures (20) et sont coincés entre celle-ci, une
limite latérale et supérieure de l'évidement (18) et une saillie de crantage (68).
5. Soupape selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le manchon
coulissant (12) fait saillie de la chemise (24), et en ce que sur la partie en saillie
un bord de prise (14) est placé à une certaine distance au-dessus du bord supérieur
de la chemise (24) ou du couvercle (22) la retenant, bord qui correspond à la course
maximale de la tige (40).
6. Soupape selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la face supérieure
de chaque bras (36) comporte un ergot respectif (56), et en ce que les côtés supérieurs
des évidements (18) sont conformés de façon à former des paliers de pivotement avec
les ergots (56) qui sont en contact avec eux.
7. Soupape selon les revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la chemise (24)
entoure le manchon coulissant (12) si étroitement qu'elle constitue pour lui un guide,
en ce que la paroi intérieure de la chemise (24) comporte une rainure et en ce qu'un
joint annulaire (26) en contact avec le manchon coulissant (12) y est placé.
8. Soupape selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'une
lèvre d'étanchéité (60) est formée sur la paroi extérieure du manchon coulissant (12)
dans la zone entourée par la chemise (24), en contact avec elle.
9. Soupape selon les revendications 1, 2 et 4 à 8, caractérisée en ce que la tige
(40) est reliée d'un seul tenant aux bras (36) par des articulations (62) réalisées
sous la forme d'amincissements de matière.
10. Soupape selon la revendication 9, caractérisée en ce que l'obturateur de soupape
(42) est installé sur la tige (40) et assemblé à celle-ci par un emboîtement mâle-femelle.
11. Soupape selon les revendications 1 à 10, caractérisée en ce que les surfaces du
siège de soupape (16) et de l'obturateur (42) en contact mutuel dans la position de
fermeture ou de repos sont coniques, la conicité étant choisie de façon variable pour
obtenir un contact linéaire axialement à l'extérieur.
12. Soupape selon les revendications 1 à 11, caractérisée en ce qu'un anneau de serrage
élastique (48) est placé sur la chemise dans la zone d'élargissement radial élastique.
13. Soupape selon les revendications 1 à 12, caractérisée en ce que la chemise (24)
est placée concentriquement et à une certaine distance radiale à l'intérieur d'un
manchon (50) faisant corps avec elle, et en ce que celui-ci peut être placé de façon
à tenir la pression sur un récipient ou analogue.
14. Soupape selon la revendication 13, caractérisée en ce que le manchon (50) comporte
un taraudage (52) permettant de le visser sur un récipient.
15. Soupape selon la revendication 13, caractérisée en ce que le manchon (50) comporte
une fermeture à déclic permettant de le poser sur un récipient.