| (19) |
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(11) |
EP 0 017 076 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.05.1983 Patentblatt 1983/19 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.03.1980 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)3: H01H 33/66 |
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Kontaktanordnung für Vacuumschalter und Verfahren zu ihrer Herstellung
Contact arrangement for vacuum switches and process for their manufacture
Agencement de contact pour interrupteur à vide et méthode pour sa fabrication
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
30.03.1979 DE 2912823 26.11.1979 DE 2947562
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.10.1980 Patentblatt 1980/21 |
| (71) |
Anmelder: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Gebel, Rudolf, Dipl.-Ing.
D-8520 Erlangen (DE)
- Peche, Gerhard, Dr.
D-1000 Berlin 13 (DE)
- Schindler, Heinrich, Dr.
D-8520 Erlangen (DE)
- Welly, Jürgen-Dietrich, Dr.
D-8520 Erlangen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Kontaktanordnung für Vakuumschalter mit koaxial
zueinander angeordneten Topfkontakten, deren geschlitzter Kontaktträger mit einem
geschlossenen Kontaktring versehen ist, dessen Stirnfläche die Kontaktauflagefläche
bildet.
[0002] Die koaxial einander gegenüber angeordneten Topfkontakte bilden jeweils einen Rotationshohlkörper,
dessen Boden mit einer Stromzuführung verbunden ist und dessen Rand die ringförmige
Kontaktauflagefläche bildet. Die Kontaktträger der beiden Kontakte sind mit gegenläufig
verlaufenden schrägen Schlitzen versehen, die den Kontaktträger in einzelne Segmente
aufteilen. Diese Segmente bilden mit dem nach dem Öffnen der Kontakte entstehenden
Lichtbogen eine Stromschleife, deren Lorentzkraft den Lichtbogen zwischen den Kontakten
rotieren läßt. Die Neigung der Schlitze gegenüber der Achse des Topfkontaktes wird
so groß gewählt, daß sich die Schlitze in azimutaler Richtung im Kontaktträger überlappen.
Auch der Boden des Topfkontaktes kann mit Schlitzen versehen sein (DE-B-1 196751).
[0003] Eine bekannte Ausführungsform einer Kontaktanordnung für Vakuumschalter enthält Topfkontakte,
die mit einer scheibenförmigen Kontaktauflage versehen sind. Die beiden Kontakte sind
derart konzentrisch zueinander angeordnet, daß ein innerer Kontakt von den Kontaktwänden
des äußeren Kontaktes umgeben ist und ihre Ränder axial in die gleiche Richtung weisen.
Beim äußeren Kontakt ist die Kontaktauflage innerhalb des Topfes angeordnet, während
bei dem inneren Kontakt die Stromzuführung im Topf angeordnet und der Boden des Kontaktes
mit der Kontaktauflage versehen ist. Die Kontaktauflagen liegen somit jeweils in einem
zentralen Teil der beiden Kontakte einander gegenüber. Ein nach dem Abheben der Kontakte
entstehender Lichtbogen soll von den Kontaktauflageflächen weg zu den Wänden der Topfkontakte
getrieben werden, die als Abbrandbereiche der Kontakte dienen. Zu diesem Zweck ist
jeweils zwischen der Kontaktauflage und der Stromzuführung eine flache Zwischenlage
aus einem Material mit erhöhtem elektrischen Widerstand eingelagert, die möglichst
nahe an der Stromzuführung im Boden der Topfkontakte angeordnet ist (DE-A1-25 46 376).
[0004] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, in einer Kontaktanordnung mit Topfkontakten,
deren Ränder jeweils die Kontaktauflageflächen bilden, eine derartige Stromverteilung
in jedem der Kontakte zwischen der Stromzuführung und der ringförmigen Kontaktauflagefläche
zu erzwingen, daß die Fußpunkte eines zwischen den Kontakten entstehenden und rotierenden
Lichtbogens zwischen den Kontaktauflageflächen stabilisiert werden. Insbesondere soll
sowohl eine radial nach innen als auch nach außen gerichtete Kraftkomponente auf den
Lichtbogen vermieden werden.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die freie Oberfläche des Kontaktringes
radial nach innen und nach außen jeweils mit einer Abschrägung versehen ist und daß
der Kontaktring und/oder der an den Kontaktring angrenzende Teil des Kontaktträgers
eine mittlere Zone mit gegenüber dem Material des Kontaktträgers wesentlich verminderter
elektrischer Leitfähigkeit enthalten. Diese Zone mit geringer elektrischer Leitfähigkeit
bewirkt eine Verzweigung der Stromzuführung vom Kontaktträger zur Kontaktauflagefläche
des Kontaktringes, deren Stromkomponenten innerhalb des Kontaktringes im wesentlichen
radial verlaufen. Die Magnetfelder dieser radialen Stromkomponenten bewirken jeweils
auf den Lichtbogen eine Lorentzkraft, die radial zur Mitte der streifenförmigen Kontaktauflagefläche
gerichtet ist, und man erhält eine Stabilisierung der Bogenentladung auf dem Kontaktring.
Der Lichtbogen kann somit weder in die Ausnehmung des Topfkontaktes noch zum Außenrand
abwandern.
[0006] Die gegenläufig schräge Schlitzung der Kontaktträger der koaxial zueinander angeordneten
Kontakte bewirkt eine azimutal zu den Kontaktringen gerichtete Komponente der Lorentzkraft,
die den Lichtbogen antreibt. Er rotiert auf einer Kreisbahn zwischen den Kontaktauflageflächen.
[0007] Durch die Abschrägung des Kontaktringes wird verhindert, daß der Lichtbogen an einer
Stelle der Kontaktauflagefläche gezündet wird, an der die stabilisierende Wirkung
noch nicht eintreten kann. Außerdem erhält man mit dieser Ausführungsform einen erhöhten
Kontaktdruck durch die gegenüber der Breite des Kontaktträgers entsprechend verminderte
Kontaktauflagefläche.
[0008] Um die stromverdrängende Wirkung der Zone auf die Stromkomponenten zu erhalten, kann
der elektrische Widerstand der Zone vorzugsweise wenigstens um den doppelten Betrag,
insbesondere mindestens um den dreifachen Betrag, größer sein als der elektrische
Widerstand des Kontaktträgers. Eine besonders einfache und wirksame Ausführungsform
der Kontaktanordnung erhält man dadurch, daß die Zone als Aussparung gestaltet ist,
die mit der Umgebung der Kontaktanordnung, beispielsweise innerhalb der Löschkammer
eines Vakuumschalters, evakuiert wird.
[0009] Ferner erhält man die Zone mit erhöhtem elektrischen Widerstand auch durch das Einbringen,
beispielsweise Eindiffundieren oder Einlegieren, von den Widerstand erhöhendem Zusatzmaterial.
Hierzu ist beispielsweise Zinn, Wismut oder Phosphor sowie Arsen geeignet. Zu diesem
Zweck kann die dem Kontaktträger zugewandte Oberfläche des Kontaktringes beispielsweise
mit einer Auflage aus dem Widerstandsmaterial versehen werden, das dann in den Kontaktring
eingeschmolzen oder eingesintert wird. Anschließend kann die Auflage von der Oberfläche
des Kontaktringes wieder entfernt werden.
[0010] Ferner kann das entsprechend gestaltete Widerstandsmaterial auch in die Aussparung
eingelegt werden. Diese Einlage kann aus einem ferromagnetischen Material, beispielsweise
Eisen, bestehen, das die auf den Lichtbogen wirkenden stabilisierenden Kräfte verstärkt.
Die Einlage kann ferner aus einem Isolator, beispielsweise einem Keramikkörper, bestehen.
Außerdem können als Einlage Metalle mit geringer elektrischer Leitfähigkeit, beispielsweise
Chrom oder auch Chrom-Kupfer sowie Kobalt, verwendet werden. Auch Graphit ist als
Einlage geeignet.
[0011] Die Einlage kann vorzugsweise so gestaltet sein, daß im Strompfad wenigstens annähernd
quer zur Stromrichtung zwischen der Einlage und dem Kontaktträger oder auch zwischen
der Einlage und dem Kontaktring ein Spalt entsteht. Die Größe dieses Spaltes wird
vorzugsweise wenigstens so groß gewählt wie die axiale Komponente der Breite der Schlitze
des Kontaktträgers. Die Spaltbreite wird im allgemeinen 0,2 mm nicht wesentlich unterschreiten.
[0012] Eine besondere Ausführungsform der Kontaktanordnung besteht darin, daß die an den
Kontaktring angrenzende Fläche des Kontaktträgers mit einer Aussparung versehen wird
und daß die Einlage aus dem Material des Kontaktringes besteht. In dieser Ausführungsform
kann der Kontaktring als Profilkörper mit einem ringförmigen Fortsatz hergestellt
werden, der in die Aussparung des Kontaktträgers hineinreicht. Die Höhe dieses Fortsatzes
kann etwas geringer bemessen sein als die Tiefe der Aussparung. Zwischen der Stirnfläche
des Fortsatzes und dem Boden der Aussparung wird dann der erwähnte Spalt gebildet.
[0013] Der Kontaktring besteht aus einem Material mit hoher Temperaturbeständigkeit und
hoher Abbrandfestigkeit sowie hoher mechanischer Festigkeit. Solche Eigenschaften
haben beispielsweise Sinterwerkstoffe, die Chrom und Kupfer als wesentliche Bestandteile
enthalten. In Verbindung mit einem Kontaktring, der aus einer metallgetränkten Metallmatrix,
beispielsweise einer Chrom-Kupfer-Matrix, besteht, wird vorzugsweise ein Material
für den Kontaktträger gewählt, das wenigstens im wesentlichen aus dem Tränkmetall
des Kontaktringes, beispielsweise Kupfer, besteht. Der Kontaktring mit wenigstens
dem angrenzenden Teil des Kontaktträgers kann dann durch sogenanntes Hintergießen
hergestellt werden, bei dem in einem gemeinsamen Arbeitsgang zunächst der Kontaktring
und anschließend der Trägerkörper gegossen werden. Die Einlage kann als Formkörper
eingelegt sein und beim Gießen vom Gußmaterial eingeschlossen werden oder bei entsprechender
Gestaltung anschließend auch wieder entfernt werden. In dieser Ausführungsform kann
beispielsweise sowohl der Kontaktring als auch der angrenzende Teil des Kontaktträgers
mit einer gemeinsamen Aussparung versehen sein. Dieses gemeinsame Bauteil wird dann
am Kontaktboden befestigt, beispielsweise festgelötet.
[0014] In einer besonderen Ausführungsform des Kontaktes ist die elektrische Leitfähigkeit
des Kontaktringes wesentlich geringer, vorzugsweise um mindestens den Faktor 3, als
die Leitfähigkeit des Kontaktträgers. Diese Widerstandserhöhung des Kontaktringes
im Vergleich zum Kontaktträger erhält man durch die Verwendung der Chrom-Kupfer-Matrix.
Ferner ergibt sich eine derartige Widerstandserhöhung auch durch einen erhöhten Gehalt
des Kontaktringes an geeigneten Zusätzen, beispeilsweise Eisen bis zu etwa 15 % oder
Kobalt bis zu etwa 20 %, oder auch nur in einem Zusatz von Eisen und Kobalt.
[0015] Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnung Bezug genommen, in
der Topfkontakte koaxial einander gegenüber angeordnet sind. In den Figuren 1 bis
6 sind beiderseits der gemeinsamen Rotationsachse jeweils verschiedene Gestaltungen
als Schnitt schematisch veranschaulicht. Eine Schraffur der Schnittfläche ist in Figur
1 teilweise nicht dargestellt, um die Übersichtlichkeit nicht zu stören.
[0016] In der Ausführungsform der Kontaktanordnung nach Figur 1 ist ein vorzugsweise flacher
Topfkontakt 2 mit einem Außendurchmesser von beispielsweise 2 R = 75 mm und einem
Innendurchmesser 2 r = 45 mm mit einem Kontaktträger 4, dessen Höhe H beispielsweise
13 mm betragen soll, und einem Boden 6 mit einem elektrischen Anschlußleiter 8 versehen.
Der Kontaktträger 4 enthält schräge Schlitze 10, deren Neigungswinkel a gegenüber
der Rotationsachse 18 vorzugsweise so gewählt ist, daß sich die Stirnflächen der jeweils
zwischen zwei Schlitzen entstehenden Segmente in azimutaler Richtung nicht überlappen.
Dies ist sichergestellt, wenn man vom Ende eines der Schlitze am Kontaktring 12 ausgehend
senkrecht nach oben auf einen benachbarten Schlitz trifft. In gleicher Weise trifft
man vom Ende dieses Schlitzes am Boden 6 ausgehend senkrecht nach unten ebenfalls
auf den benachbarten Schlitz, wie es in der Figur durch nicht näher bezeichnete Pfeile
angedeutet ist. Mit dieser Neigung der Schlitze 10 ist sichergestellt, daß der durch
die entstehenden Segmente fließende Strom immer eine gegenüber der Achse 18 geneigte
Richtungskomponente erhält, die mit einem zwischen den Kontakten entstehenden Lichtbogen
und dem Strom in dem entsprechenden Segment des gegenüberliegenden Kontaktes eine
Stromschleife bildet, die eine azimutal gerichtete Lorentzkraft auf den Lichtbogen
bewirkt und den Lichtbogen somit zwischen den Kontakten rotieren läßt. Mit der angegebenen
Neigung der Schlitze 10 durchsetzt immer mindestens ein in der Figur nicht dargestellter
Schlitz im Kontaktträger 4 die Schnittebene.
[0017] Die Stirnflächen des Kontaktträgers 4 sind mit einem Kontaktring 12 aus sogenanntem
Kontaktmaterial versehen, das bekanntlich eine hohe Abbrandfestigkeit und hohe Temperaturfestigkeit
sowie eine hohe mechanische Festigkeit hat und beispielsweise ein Chrom und Kupfer
enthaltender Sinterwerkstoff sein kann. Die Höhe h des Kontaktringes 12 kann beispielsweise
4 mm betragen. Die dem Kontaktträger 4 zugewandte Oberfläche des Kontaktringes 12
ist mit einer ringförmigen Aussparung 14 versehen, die für den Strom I einen erhöhten
elektrischen Widerstand darstellt, so daß er schon im Kontaktträger 4 in zwei Teilströme
1
1 und 1
2 aufgeteilt wird, die im Kontaktring 12 in der Nähe seiner Stirnfläche, welche die
Kontaktauflagefläche 13 bildet, im wesentlichen radial zur Rotationsachse gerichtet
sind.
[0018] Der Kontaktring 12 ist in radialer Richtung beiderseits der Kontaktauflagefläche
13 jeweils mit einer nicht näher bezeichneten Abschrägung versehen. Die Abschrägung
der Außenkante ist so gestaltet, daß der radiale Abstand a der Außenkante der Kontaktauflagefläche
13 von der Außenwand des Kontaktträgers 4 mehr als die Hälfte des Abstandes b der
Außenkante der Aussparung 14 von der Außenwand des Kontaktträgers 4 beträgt. In entsprechender
Weise ist auch die Abschrägung an der Innenseite des Kontaktringes 12 gestaltet. Mit
dieser Ausführung der Abschrägungen des Kontaktringes 12 wird sowohl eine radiale
Stromkomponente des Teilstromes 1
1 als auch eine solche des Teilstromes 1
2 gewährleistet, auch wenn der Lichtbogen beim Abheben der Kontakte am Rand der Kontaktauflagefläche
entsteht.
[0019] In einer besonderen Ausführungsform der Kontaktanordnung nach Fig. 2 wird die Abschrägung
jedoch vorzugsweise so gewählt, daß die radiale Breite c der Kontaktauflagefläche
13 höchstens so groß und insbesondere kleiner ist als die radiale Breite d der Aussparung
14. Dadurch erhält man eine erhöhte stabilisierende Wirkung auf den Lichtbogen durch
größere radiale Stromkomponenten. Die Kante der Kontaktauflagefläche wirkt zusätzlich
stabilisierend. Die Aussparung 14 ist mit einer ringförmigen Einlage 16 aus einem
Material mit gegenüber dem Material des Kontaktträgers 4 erhöhtem elektrischen Widerstand
versehen. Sie kann beispielsweise aus elektrisch Isolierendem Material, vorzugsweise
Keramik, bestehen. Ferner ist Graphit oder auch ein ringförmiger Körper aus metallischem
Widerstandsmaterial, beispielsweise Chrom oder Eisen, geeignet.
[0020] Anstelle der in Fig. 2 dargestellten Aussparung 14 mit einer geeigneten Einlage 16
aus Widerstandsmaterial kann die Zone mit erhöhtem elektrischen Widerstand ohne Aussparung
auch dadurch hergestellt werden, daß in das Material des Kontaktringes 12 in dieser
Zone ein Material mit erhöhtem elektrischen Widerstand eingelagert, beispielsweise
einlegiert oder eindiffundiert wird. Das Material des Kontaktringes 12 in der Zone
mit erhöhtem elektrischen Widerstand bzw. das Material der Einlage in dieser Zone
wird vorzugsweise so gewählt, daß der elektrische Widerstand in dieser Zone wenigstens
um den Faktor 2 höher ist als der Widerstand des Kontaktträgers 4.
[0021] In der Ausführungsform nach Fig. 3 ist die dem Kontaktring 12 zugewandte Stirnfläche
des Kontaktträgers 4 mit der Aussparung 14 versehen, die eine ringförmige Einlage
16 enthält. Die Einlage 16 ist am Kontaktring 12 befestigt und kann vorteilhaft mit
diesem ein integriertes Bauteil bilden und somit auch aus dem gleichen Material bestehen.
Die Höhe des Fortsatzes der Einlage 16 kann vorzugsweise etwas geringer gewählt werden
als die Tiefe der Aussparung 14, so daß zwischen der Stirnfläche des Fortsatzes der
Einlage 16 und dem Boden der Aussparung 14 ein Spalt 8 entsteht, der eine geringe
Stauchung des Kontaktträgers 4 zuläßt.
[0022] Die im Ausführungsbeispiel dargestellte Kontaktanordnung ist beispielsweise geeignet
für eine Spannung von 12 kV und einen Betriebsstrom von etwa 1 000 A sowie einen Nennkurzschlußausschaltstrom
von etwa 40 000 A. Solche Kontakte werden während des Betriebes mit einer entsprechend
hohen Anpreßkraft, beispielsweise F = 4 000 N, aneinandergepreßt, die eine gewisse
elastische Verformung des Kontaktträgers 4 und des Bodens 6 bewirkt. Durch diese elastische
Verformung wird zunächst der Spalt 8 zwischen der Einlage 16 und dem Boden 6 nach
Fig. 3 vermindert und mit zunehmender Verformung des Kontaktträgers 4 ausgefüllt,
so daß er dann die weitere Verformung des Kontaktes durch die Kontaktandruckkraft
F wesentlich vermindert. Der Spalt 8 wird jedoch auf einen Betrag begrenzt, der so
gewählt wird, daß die Schlitze 10 mit zunehmender Verformung des Kontaktträgers 4
nicht völlig geschlossen werden.
[0023] Unter Umständen kann in der Ausführungsform des Kontaktes nach Fig. 3 die Aussparung
14 auch mit einer Einlage versehen sein, die am Boden der Aussparung 14 befestigt
ist, so daß dann ein entsprechender Spalt zwischen dieser Einlage und dem Kontaktring
12 entsteht.
[0024] Ferner kann nach Fig. 4 eine Aussparung 14 vorgesehen sein, die sich sowohl in den
Kontaktträger 4 als auch in den Kontaktring 12 erstreckt und die entweder mit der
Kontaktanordnung evakuiert oder auch eine in der Figur nicht dargestellte Einlage
enthalten kann. Diese Einlage kann auch so bemessen sein, daß entweder in dem Kontaktring
oder in dem Teil der Aussparung des Kontaktträgers 4 ein Spalt entsteht, wie er in
Fig. 3 dargestellt ist.
[0025] Ein besonders einfaches Verfahren zum Herstellen des Kontaktes besteht darin, daß
der Kontaktträger 4 zugleich mit dem Tränken des Matrixmetalles des Kontaktringes
12 durch sogenanntes Hintergießen entsteht. Beim Hintergießen ist die Aussparung 14
beispielsweise nach Fig. 4 mit einem Formkörper gefüllt, der so geformt sein kann,
daß er nach dem Gießen des Trägerkörpers 4 wieder entfernt werden kann. Die Metallmatrix
des Kontaktringes 12, beispielsweise Chrom-Kupfer, und das Tränkmetall des Kontaktträgers,
beispielsweise Kupfer, gegebenenfalls mit vorbestimmten Zusätzen, sind dann fest miteinander
verschmolzen. Anschließend wird der Kontaktträger 4 mit seiner aus zwei konzentrischen
Ringflächen bestehenden Stirnfläche am Boden 6 des Kontaktes befestigt, beispielsweise
mit einem Hartlot angelötet. Zur Zentrierung dieses aus Kontaktring 12 und Kontaktträger
4 gebildeten gemeinsamen Körpers kann der Boden 6 mit einem entsprechenden und in
der Figur nicht näher bezeichneten ringförmigen Fortsatz versehen sein, dessen radiale
Breite gleich der radialen Breite der Aussparung 14 ist.
[0026] Unter Umständen kann es zweckmäßig sein, den erwähnten Formkörper als Einlage für
die Aussparung 14 zu verwenden. Er kann dann von dem Material des Kontaktträgers 4
und dem Kontaktring 12 eingeschlossen sein.
[0027] Die Schlitze 10 können sich auch noch wenigstens durch einen Teil des Bodens 6 erstrecken.
[0028] In der Ausführungsform der Kontaktanordnung nach Figur 5 ist entsprechend der Gestaltung
nach Figur 3 die dem Kontaktring 12 zugewandte Oberfläche des Kontaktträgers 4 mit
einer Aussparung 14 versehen, die den zu schaltenden Strom in Strompfade aufteilt,
deren Komponenten im Kontaktring 12 im wesentlichen radial verlaufen. Die Aussparung
14 ist mit einer Einlage 16 versehen. Diese Einlage 16 wird durch einen ringförmigen,
flanschartigen Fortsatz des Kontaktringes 12 gebildet. Er ragt derartig in die Aussparung
14 hinein, daß seine freie Stirnfläche vom Boden 6 des Topfkontaktes 2 noch einen
geringen Abstand hat. In der dargestellten Ausführungsform hat die Aussparung 14 etwa
die gleiche Tiefe wie der Kontaktträger 4. Die Tiefe der Aussparung 14 und damit die
Höhe der Einlage 16 kann aber unter Umständen auch wesentlich geringer gewählt werden
als die Höhe des Kontaktträgers 4.
[0029] Mit zunehmender Verformung durch die großen Andruckkräfte bei geschlossenem Schalter
kann der in der Figur zwischen der Stirnfläche der Einlage 16 und dem Boden 6 dargestellte
Spalt geschlossen werden, so daß die Stirnfläche dann unmittelbar an dem Boden 6 anliegt.
In diesem Falle wird ein Stromübertritt vom Boden 6 zur Einlage 16 durch die elektrisch
isolierende Zwischenlage 20 verhindert. Falls die Einlage 16 aus dem gleichen Material
wie der Kontaktring 12 besteht, kann die Zwischenlage 20 beispielsweise aus einer
elektrisch isolierenden Oberflächenschicht, vorzugsweise aus einem Metalloxid, bestehen.
In Verbindung mit einem Kontaktring 12, der Chrom und Kupfer als wesentliche Bestandteile
enthält, kann diese Oberflächenschicht beispielsweise aus Chromoxid bestehen.
[0030] Unter Umständen kann es zweckmäßig sein, auch noch die Seitenflächen der Einlage
16 mit einer elektrisch isolierenden Oberflächenschicht zu versehen, damit auch dort
ein Stromübertritt zur Einlage 16 verhindert werden kann.
[0031] In der Ausführungsform nach Figur 6 besteht die Einlage 16 aus einem eingelegten
Ring aus elektrisch schlecht leitendem Material, beispielsweise Eisen. In dieser Ausführungsform
kann beispielsweise die gesamte Oberfläche der ringförmigen Einlage 16 mit der elektrisch
isolierenden Auflage 22 versehen sein. Unter Umständen kann es ausreichend sein, nur
die am Kontaktring 12 anliegende Oberfläche der Einlage 16 mit einer elektrisch isolierenden
Auflage oder einer besonderen Zwischenlage zu versehen, die einen Stromübertritt von
der Einlage 16 zum Kontaktring 12 verhindert.
1. Kontaktanordnung für Vakuumschalter mit koaxial zueinander angeordneten Topfkontakten
(2), deren geschlitzter Kontaktträger (4) mit einem geschlossenen Kontaktring (12)
versehen ist, dessen Stirnfläche die Kontaktauflagefläche (13) bildet, dadurch gekennzeichnet,
daß die freie Oberfläche des Kontaktringes (12) radial nach innen und nach außen jeweils
mit einer Abschrägung versehen ist und daß der Kontaktring (12) und/oder der an den
Kontaktring (12) angrenzende Teil des Kontaktträgers (4) eine mittlere Zone (14) mit
gegenüber dem Material des Kontaktträgers (4) wesentlich verminderter elektrischer
Leitfähigkeit enthalten.
2. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite (d) der
Zone (14) in radialer Richtung größer ist als die Breite (c) der Kontaktauflagefläche
(13).
3. Kontaktanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zone aus
einer Aussparung (14) besteht.
4. Kontaktanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Aussparung (14) mit einer Einlage (16) versehen ist.
5. Kontaktanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (16)
aus ferromagnetischem Material besteht.
6. Kontaktanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (16)
aus einem Isolator besteht.
7. Kontaktanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (16)
aus einem Metall mit hohem elektrischen Widerstand besteht.
8. Kontaktanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (16)
aus Chrom oder Chrom-Kupfer besteht.
9. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zone aus dem
Material des Kontaktringes (12) mit wenigstens einem den elektrischen Widerstand erhöhenden
Zusatzmaterial besteht.
10. Kontaktanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzmaterial
Zinn oder Wismut oder Phosphor oder Arsen oder mehrere dieser Materialien ist.
11. Kontaktanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kontaktträger (12) mit der Aussparung (14) versehen ist, und daß die Einlage (16)
am Kontaktring (12) befestigt ist.
12. Kontaktanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (16)
aus dem Material des Kontaktringes (12) besteht.
13. Kontaktanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (16)
mit dem Kontaktring (12) ein gemeinsames Teilstück bildet.
14. Kontaktanordnung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage
(16) mit dem Kontaktträger (4) oder dessen Boden (6) einen Spalt (8) bildet.
15. Kontaktanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des
Spalts (8) kleiner ist als die axiale Komponente der Breite der Schlitze (10) des
Kontaktträgers (4).
16. Kontaktanordnung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite
des Spaltes (8) mindestens 0,2 mm beträgt.
17. Kontaktanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kontaktring (12) aus einer Chrom-Kupfer-Matrix und der Kontaktträger (4) aus Kupfer
besteht.
18. Kontaktanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß
die elektrische Leitfähigkeit des Kontaktringes (12) wesentlich geringer ist als die
Leitfähigkeit des Kontaktträgers (4).
19. Kontaktanordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktring
(12) bis zu 15 % Eisen oder bis zu 20 % Kobalt oder Eisen und Kobalt enthält.
20. Kontaktanordnung nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 7 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Boden (6) oder dem Kontaktträger (4) des Topfkontaktes (2) und der
Einlage (16) und/oder dem Kontaktring (12) und der Einlage (16) eine elektrisch isolierende
Zwischenlage (20) vorgesehen ist.
21. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenlage
(20) eine Oberflächenschicht der Einlage (16) ist.
22. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Einlage (16)
ein metallischer Ring mit wenigstens teilweise oxidierter Oberfläche vorgesehen ist.
23. Verfahren zum Herstellen einer Kontaktanordnung nach einem der Ansprüche 17 bis
19, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktring (12) und der Kontaktträger (4) mit
der Aussparung (14) durch Hintergießen entstehen, und daß dann der Kontaktträger (4)
mit den Schlitzen (10) versehen und anschließend an dem Boden (6) befestigt wird.
1. Contact arrangement for vacuum circuit breakers having cup-shaped contacts (2)
arranged coaxially to each other, whose slotted contact carrier (4) is provided with
a closed contact ring (12), whose frontal face forms the contact bearing surface (13),
characterised in that the free surface of the contact ring (12) is provided radially
inwardly and outwardly respectively with a bevel, and in that the contact ring (12)
and/or the portion of the contact carrier (4) abutting the contact ring (12) comprise
a central zone (14) with a considerably lower electrical conductivity than the material
of the contact carrier (4).
2. Contact arrangement according to claim 1, characterised in that the width (d) of
the zone (14) is greater in a radial direction than the width (c) of the contact bearing
surface (13).
3. Contact arrangement according to claim 1 or 2, characterised in that the zone consists
of a recess (14).
4. Contact arrangement according to one of the claims 1 to 3, characterised in that
the recess (14) is provided with an insert (16).
5. Contact arrangement according to claim 4, characterised in that the insert (16)
consists of ferromagnetic material.
6. Contact arrangement according to claim 4, characterised in that the insert (16)
consists of an insulator.
7. Contact arrangement according to claim 4, characterised in that the insert (16)
consists of a metal with a high electrical resistance.
8. Contact arrangement according to claim 7, characterised in that the insert (16)
consists of chromium or chromium-copper.
9. Contact arrangement according to claim 1, characterised in that the zone consists
of the material of the contact ring (12) with at least one additional material increasing
the electrical resistance.
10. Contact arrangement according to claim 9, characterised in that the additional
material is tin or bismuth or phosphorus or arsenic or a combination of these materials.
11. Contact arrangement according to one of the claims 3 to 8, characterised in that
the contact carrier (12) is provided with the recess (14), and in that the insert
(16) is secured to the contact ring (12).
12. Contact arrangement according to claim 11, characterised in that the insert (16)
consists of the material of the contact ring (12).
13. Contact arrangement according to claim 12, characterised in that the insert (16)
forms a common part with the contact ring (12).
14. Contact arrangement according to claim 12 or 13, characterised in that the insert
(16) forms a slot (8) with the contact carrier (4) or its floor (6).
15. Contact arrangement according to claim 14, characterised in that the width of
the slot (8) is smaller than the axial component of the width of the slots (10) of
the contact carrier (4).
16. Contact arrangement according to claim 14 or 15, characterised in that the width
of the slot (8) amounts to at least 0.2 mm.
17. Contact arrangement according to one of the claims 1 to 12, characterised in that
the contact ring (12) consists of a chromium-copper matrix and the contact carrier
(4) consists of copper.
18. Contact arrangement according to one of the claims 1 to 17, characterised in that
the electrical conductivity of the contact ring (12) is considerably lower than the
conductivity of the contact carrier (4).
19. Contact arrangement according to claim 18, characterised in that the contact ring
(12) contains up to 15 % iron, or up to 20 % cobalt, or iron and cobalt.
20. Contact arrangement according to claim 1 or one of the claims 7 to 16, characterised
in that an electrically insulative intermediate layer (20) is provided between the
floor (6) or the contact carrier (4) of the cup-shaped contact (2) and the insert
(16) and/or the contact ring (12) and the insert (16).
21. Contact arrangement according to claim 1, characterised in that the intermediate
layer (20) is a surface layer of the insert (16).
22. Contact arrangement according to claim 1, characterised in that a metallic ring
having an at least partly oxidised surface is provided as an insert (16).
23. Process for producing a contact arrangement according to one of the claims 17
to 19, characterised in that the contact ring (12) and the contact carrier (4) with
the recess (14) are produced by back casting, and in that the contact carrier (4)
is then provided with the slots (10) and then secured to the floor (6).
1. Agencement de contact pour interrupteur sous vide à contacts en pots (2) disposés
coaxia- lement entre eux, dont le support de contact fendu (4) est pourvu d'un anneau
de contact fermé (12) dont la surface frontale forme la portée de contact (13), caractérisé
par le fait que la surface libre de l'anneau de contact (12) est pourvue radialement
vers l'intérieur et vers l'extérieur respectivement d'un biseau et que l'anneau de
contact (12) et/ou la partie du support de contact (4), qui jouxte l'anneau de contact,
comportent une zone médiane (14) ayant, par rapport au matériau du support de contact
(4), une conductibilité électrique notablement diminuée.
2. Agencement de contact selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la
largeur (d) de la zone (14) est, en direction radiale, plus grande que la largeur
(c) de la portée de contact (13).
3. Agencement de contact selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que
la zone est constituée par un évidement (14).
4. Agencement de contact selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le
fait que l'évidement (14) est pourvu d'un insert (16).
5. Agencement de contact selon la revendication 4, caractérisé par le fait que l'insert
(16) est constitué avec un matériau ferromagnétique.
6. Agencement de contact selon la revendication 4, caractérisé par le fait que l'insert
(16) est constitué par un isolant.
7. Agencement de contact selon la revendication 4, caractérisé par le fait que l'insert
(16) est constitué par un métal ayant une résistance électrique élevée.
8. Agencement de contact selon la revendication 7, caractérisé par le fait que l'insert
(16) est constitué par du chrome ou par du chrome-cuivre.
9. Agencement de contact selon l'a revendication 1, caractérisé par le fait que la
zone est constituée avec le matériau de l'anneau de contact (12) avec au moins un
matériau d'addition qui augmente la résistance électrique.
10. Agencement de contact selon la revendication 9, caractérisé par le fait que le
matériau d'addition est l'étain ou le bismuth ou le phosphore ou l'arsenic ou plusieurs
de ces matériaux.
11. Agencement de contact selon l'une des revendications 3 à 8, caractérisé par le
fait que le support de contact (4) est pourvu de l'évidement (14), et que l'insert
(16) est fixé à l'anneau de contact (12).
12. Agencement de contact selon la revendication 11, caractérisé par le fait que l'insert
(16) est constitué avec le matériau de l'anneau de contact (12).
13. Agencement de contact selon la revendication 12, caractérisé par le fait que l'insert
(16) forme avec l'anneau de contact (12) une pièce partielle commune.
14. Agencement de contact selon la revendication 12 ou 13, caractérisé par le fait
que l'insert (16) forme avec le support de contact (4) ou avec son fond (6) une fente
(8).
15. Agencement de contact selon la revendication 14, caractérisé par le fait que la
largeur de la fente (8) est plus petite que la composante axiale de la largeur des
fentes (10) du support de contact (4).
16. Agencement de contact selon la revendication 14 ou 15, caractérisé par le fait
que la largeur de la fente (8) est au moins égale à 0,2 mm.
17. Agencement de contact selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé par le
fait que la bague de contact (12) est constituée par une matrice chrome-cuivre et
le support de contact (4) par du cuivre.
18. Agencement de contact selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisé par le
fait que la conductibilité électrique de l'anneau de contact (12) est notablement
inférieure à la conductibilité du support de contact (4).
19. Agencement de contact selon la revendication 18, caractérisé par le fait que l'anneau
de contact (12) contient jusqu'à 15 % de fer ou jusqu'à 20 % de cobalt ou du fer et
du cobalt.
20. Agencement de contact selon la revendication 1 ou selon l'une des revendications
7 à 16, caractérisé par le fait qu'entre le fond (6) ou le support de contact (4)
du contact (2) en forme de pot et de l'insert (16) et/ou l'anneau de contact (12)
et l'insert (16), est prévu une couche intermédiaire électriquement isolante (20).
21. Agencement de contact selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la
couche intermédiaire (20) est une couche superficielle de t'insert (16).
22. Agencement de contact selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'insert
(16) est un anneau métallique avec une surface au moins partiellement oxydée.
23. Procédé pour réaliser un agencement de contact selon l'une des revendications
17 à 19, caractérisé par le fait que l'anneau de contact (12) et le support de contact
(4) avec l'évidement (14) sont formés par doublage, et qu'ensuite le support de contact
(4) est pourvu avec les fentes (10) et est ensuite fixé au fond (6).

