(19)
(11) EP 0 038 873 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
27.07.1983  Patentblatt  1983/30

(21) Anmeldenummer: 80107838.7

(22) Anmeldetag:  11.12.1980
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)3E02F 9/08

(54)

Stützfuss für fahrbare Fördergeräte

Sustainer for movable conveying devices

Patin de support pour appareils de manutention mobiles


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT FR GB IT SE

(30) Priorität: 25.04.1980 DE 3016035
04.12.1980 DE 8032342 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
04.11.1981  Patentblatt  1981/44

(71) Anmelder: Frank, Xaver
D-8951 Lengenwang (DE)

(72) Erfinder:
  • Frank, Xaver
    D-8951 Lengenwang (DE)

(74) Vertreter: Tiedtke, Harro, Dipl.-Ing. et al
Patentanwaltsbüro Tiedtke-Bühling-Kinne & Partner Bavariaring 4
80336 München
80336 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Stützfuß für eine Abstützung von fahrbaren Fördergeräten gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

    [0002] Es sind Stützfüße dieser Gattung bekannt, bei denen eine relativ dünne ebene gummielastische Sohle flächig auf der Unterseite des Stützschuhs angebracht ist. Dadurch, daß die Sohle eben ist, kann sie sich dem Untergrund nicht genügend anpassen und haftet dadurch auf dem Untergrund nicht in ausreichendem Maß. Die mangelnde Anpassungsfähigkeit dieser Sohle bewirkt insbesondere bei sich bewegenden Lasten und bei sich daraus ergebenden wechselnden Auflagerreaktionen am Stützfuß eine hohe wechselnde Belastung des elastischen Materials. Um diese Sohle vor einer Überbeanspruchung zu schützen und ihr mehr Halt zu geben, ging man dazu über, die gummielastische Sohle fest mit dem Stützfuß zu verbinden und sie beispielsweise auf den Stützfuß aufzuvulkanisieren. Dadurch wurde jedoch der Nachteil in Kauf genommen, daß der gesamte Stützfuß nach Verschleiß der Sohle ersetzt werden mußte.

    [0003] Aus der US-A-3 930 668 ist ein Stützfuß gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bekannt, durch den die eingangs beschriebenen Nachteile zum Teil beseitigt werden können. Bei diesem bekannten Stützfuß ist zwar ebenfalls eine relativ dünne gummielastische Sohle vorgesehen, die wiederum über eine Vielzahl von Befestigungsschrauben an der Stützplatte festgehalten ist. Diese Sohle ist allerdings auf der Standseite mit nachgiebigen Vorsprüngen versehen, über die die Stützkraft übertragen wird. Diese elastischen Vorsprünge erlauben es dem Sohlenkörper, sich dem Untergrund besser anzupassen, und so die Auflagerkraft gleichmäßiger über die Sohle aufzunehmen.

    [0004] Weil der Sohlenkörper des bekannten Stützfußes allerdings relativ dünn ausgebildet und mit der steifen Stützplatte derart fest verspannt ist, daß die nivellierten Endflächen seiner StollenVorsprünge nahezu immer in einer Ebene liegen, die parallel zur Stützplatte verläuft, ist die Kraftübertragung insbesondere dann, wenn ein welliger und gleichzeitig unnachgiebiger Untergrund vorliegt, nicht optimal. Bei derartigen Randbedingungen kann es beispielsweise vorkommen, daß die gesamte Stützkraft über lediglich ein Paar nachgiebige Stollen übertragen wird, die dadurch leicht überbeansprucht und einem erhöhten Verschleiß ausgesetzt werden. Andererseits üben die mit dem Untergrund nicht in Kontakt stehenden Stollenkörper in dem beschriebenen Belastungszustand keine Funktion aus, so daß das Material nicht effektiv eingesetzt werden kann. Nach längerem Einsatz auf welligem Untergrund ist es deshalb sehr wahrscheinlich, daß Teilbereiche der gummielastischen Sohle so stark verschlissen sind, daß ein Auswechseln notwendig wird. In diesem Fall muß der gesamte Sohlenkörper der teiiweise noch funktionstüchtige Stollenvorsprünge aufweist, gewechselt werden. Dies ist nicht nur nachteilig hinsichtlich der Materialverwertung, da ja noch funktionstüchtige Abschnitte des Sohlenkörpers vorhanden sind, die ebenfalls entfernt werden müssen. Durch die ungleichmäßige Abnutzung muß das Ersetzen des Sohlenkörpers darüber hinaus in relativ kurzen Zeitabständen erfolgen, was zu kostspieligen Arbeitsunterbrechungen führt.

    [0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Stützfuß gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 zu schaffen, der auf beliebigem Untergrund zuverlässig haftet und eine äußerst hohe Lebensdauer besitzt, so daß er einen wirtschaftlichen Betrieb gewährleistet.

    [0006] Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.

    [0007] Die beidseitige Profilierung des Monoblocks sorgt dafür, daß sich die Sohle unter elastischer Verschiebung der Stollen gegeneinander auch einem sehr welligen Untergrund anpassen und so die Auflagerkraft über den gesamten Block aufzunehmen vermag. Die Haftung der Sohle wird dadurch verbessert und die Belastungen der Sohle ändern sich damit auch bei wandernder Last nicht in so großem Umfang, wodurch unterschiedliche Ermüdungsgrade der Sohle in verschiedenen Bereichen weitestgehend vermieden werden. Die selbsttragende Struktur des Monoblocks ist dieser Stollenverschiebung jederzeit gewachsen, zumal sich das nivellierte Profil gleichmäßig an der Stützplatte abstützen kann und somit den Monoblock stabilisiert. Weil die Stützkraft gleichmäßiger übertragen werden kann, wird die Abnützung der Sohle generell gleichmäßiger und somit deren Standzeit größer. Weil der Monoblock erfindungsgemäß allerdings auf beiden Seiten eine gleichartige Profilierung besitzt, wird die Lebensdauer der Sohle zusätzlich verdoppelt, da der Monoblock ja nach Verschleiß einer Seite wieder über zumindest die gleiche Einsatzdauer verwendet werden kann. Durch die Aufnahme bzw. die Befestigung des Monoblocks in der bzw. an der Stützplatte wird eine gewisse Stabilisierungswirkung für den Monoblock erzielt, die dazu beiträgt, daß eventuell örtlich auftretende Zugspannungen das Material des Monoblocks nicht überbeanspruchen. Die Lebensdauer des Monoblocks bzw. der Einsatzzyklus einer Sohlenseite wird auf diese Weise so groß wie möglich gehalten.

    [0008] Der Monoblock kann sich mit seinem der Standseite abgewandten und zu diesem parallelen Profil an der Stützplatte direkt abstützen. Dies kann dazu führen, daß der Monoblock nach dem Wenden des einseitig abgenützten Profils mit seinem unbenutzten Profil über eine ggf. vorgesehene Seitenplattenfixierung des Stützfußes nicht mehr vorsteht. Um diesem Problem zu begegnen, ist es besonders vorteilhaft, den Stützfuß gemäß Unteranspruch 2 weiterzubilden. Mit einer derartigen Abstützung gelingt es, selbst bei einer nicht exakt gleichmäßigen Abnützung der gebrauchten Profilseite zuverlässig dafür zu sorgen, daß die Sohle um ein genau vorbestimmtes Maß von den Halteplatten vorsteht.

    [0009] Eine weitere besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ergibt sich mit den Merkmalen des Unteranspruchs 4. Die Spannbolzen geben dem Monoblock bei einfachstem Montageaufwand einen zusätzlichen Halt und erhöhen somit dessen Steifigkeit, und insbesondere dessen Verwölbungssteifigkeit, ohne die Haftungseigenschaften zu beeinträchtigen, da sich die Stollen weiterhin gegeneinander verschieben können.

    [0010] Mit der Weiterbildung gemäß Unteranspruch 5 wird dieser Versteifungseffekt noch verstärkt, und der Monoblock wird zuverlässig vor Überbeanspruchungen gesichert.

    [0011] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der übrigen Unteransprüche.

    [0012] Nachstehend werden anhand schematischer Zeichnungen mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Es zeigt

    Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht eines unteren Abschnitts einer ersten Ausführungsform des Stützfußes,

    Fig. 2 einen Schnitt durch die in Fig. 1 gezeigte Ausführungsform entlang der Linie 11-11,

    Fig. eine Teilansicht einer ersten Ausführungsform der Sohle,

    Fig. 4 eine Teilansicht einer weiteren Ausführungsform der Sohle,

    Fig. 5 einen Schnitt durch eine zweite Ausführungsform des Stützfußes,

    Fig. 6 einen Schnitt durch eine dritte Ausführungsform des Stützfußes,

    Fig. 7 einen Schnitt durch eine vierte Ausführungsform des Stützfußes und

    Fig. 8 eine im Teilschnitt gezeigte Ansicht der Ausführungsform gemäß Fig. 6 mit Blickrichtung des Pfeils »VIII«.



    [0013] Fig. 1 und 2 zeigen den unteren Abschnitt eines Stützfußes 1, mit dessen Stützsäule 2 ein Stützschuh 3 über ein ebenes Drehgelenk 4 verbunden ist. Der Stützschuh 3 ist gemäß dieser Ausführungsform von einer Stützplatte 5 gebildet, an deren Oberseite zwei parallele Halteplatten 6 angeschweißt sind, die jeweils mit einer fluchtenden Bohrung 7 versehen sind.

    [0014] Auf der Unterseite der Stützplatte 5 liegt eine quaderförmige Sohle 8 aus gummielastischem Werkstoff an. Diese Sohle besteht aus mindestens einem selbsttragenden Monoblock, der auf beiden Seiten, d. h. auf der Standseite 9 und auf der Stützseite profiliert ist, so daß Stollen 101 ausgebildet werden, die sich mit dem Untergrund verzahnen. Die Stollen 101 sind eben abgeflacht und können, wie in den Fig. 3 und 4 gezeigt, verschiedene Formen annehmen. Fig. 3 zeigt Stollen 101, die sich in Form von parallelen Stegen über die ganze Breite der Sohle 8 erstrecken. Fig. 4 zeigt Stollen 102, die in Form von Pyramidenstümpfen ausgebildet sind. Die Konizität der Stollen beeinflußt die Haftung von Schmutz auf der Sohle. Sie soll bevorzugterweise zwischen 6 und 8° liegen. Die Höhe der Stollen sollte ca. 25 mm betragen.

    [0015] Der Monoblock 8 ist als Wendekörper gestaltet und einstückig in den Stützschuh 3 eingepaßt. Der Stützschuh besitzt an mindestens zwei auf entgegengesetzten Randabschnitten der Stützplatte 5 angeschweißte Halteplatten 54 bzw. 55. Die sich gegenüberliegenden Halteplatten 54 nehmen die Spannbolzen 15 auf, die sich bevorzugterweise in senkrechter Richtung zum Verlauf der Profilstege 101 durch den Monoblock 8 erstrecken. Der Monoblock 8 besitzt zur Aufnahme der Spannbolzen 15 einvulkanisierte Stahlhülsen 21. Auf der Innenseite der Stützplatte 5 sind Stützstege 56 angeschweißt, welche in den Monoblock 8 zwischen den Profilstegen 101 eingreifen und die auf die Standseite 9 des Monoblocks 8 einwirkende Kräfte unter Abstützung in den Profil-Grundflächen 103 auf den Stützschuh 3 übertragen. Bevorzugterweise ist der Querschnitt des Stützstegs 56 dem Querschnitt der Profilausnehmung 104 angepaßt. Mit diesem Aufbau ergibt sich, daß - wie Fig. 2 zeigt - auch nach dem Wenden des Monoblocks 8 (rechte Seite) eine sichere Abstützung der Sohle gewährleistet ist, ohne zusätzliche Stützelemente unter die abgenützte Oberfläche des Monoblocks legen zu müssen. Außerdem erhält der Monoblock 8 eine erhöhte Steifigkeit.

    [0016] Bei Verwendung eines Monoblocks mit einer Profilierung gemäß Fig.4 ist es besonders vorteilhaft, statt der oben beschriebenen parallelen Stützstege 56 ein dem Profil angepaßtes Gitter aus Stützstegen vorzusehen, die sich entweder schneiden oder lediglich im Profil-Ausrichtungswinkel zueinander angestellt verlaufen.

    [0017] Der Werkstoff der Sohle sollte eine Shore-Härte zwischen 70 und 80 besitzen, um die Lebensdauer entsprechend hoch zu halten. Der bevorzugte Werkstoff ist Gummi oder gewebeverstärkter Gummi, wie er bei der Reifenherstellung verwendet wird. Es können auch außer Betrieb genommene KFZ-Reifen zur Anwendung kommen, die entsprechend aufbereitet, d. h. bearbeitet wurden.

    [0018] Die Befestigung der Sohle 8 bzw. des Monoblocks kann auf verschiedene Art und Weise erfolgen, aber immer so, daß seine Rückseite auf der Stützplatte 5 anliegt. In der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform erfolgt die Befestigung durch eine Anzahl von Stehbolzen, die im Monoblock versenkt und mit der Stützplatte 5 verschraubt sind.

    [0019] In der in Fig. 5 dargestellten weiteren Ausführungsform des Stützfußes besitzt der Monoblock 8 wiederum auf seinen beiden planparallelen Seiten ein Profil aus Stollen 10' und 10", wobei er als Wendesohle ausgebildet ist. Die Befestigung des Monoblocks erfolgt über Stehbolzen 11, die mit der Stützplatte 5 verschraubt sind oder über eine einfache Schrauben-Mutter-Verbindung. Die linke Seite der Darstellung zeigt die Sohle 8 im ersten Einsatzzyklus, die rechte Seite, die bereits gewendete Sohle 8. Ein Stollenprofil ist bereits abgenutzt und wird gegen die Stützplatte 5 gespannt.

    [0020] Fig. 6 zeigt eine dritte Ausführungsform des Stützfußes, bei der wieder eine Wendesohle zur Anwendung kommt. Die linke Seite der Darstellung zeigt die Befestigung des ungebrauchten, die rechte Seite die Befestigung des einseitig abgenutzten Monoblocks 8. In dieser Ausführungsform wird der Monoblock 8 nicht von unten, sondern - wie in Fig. 1 und 2 gezeigt - von der Seite her verspannt. Dazu sind an zwei entgegengesetzten Seitenflächen 12 des Monoblocks 8 Spannplatten 13 bzw. 14 vorgesehen, die den Monoblock erfassen, wobei sie das Profil der Standseite 9 freilassen. Durch mehrere mittig durch den Monoblock 8 gehende Spannbolzen 15 wird der Monoblock mit den Spannplatten verspannt. Die Spannplatten 13 bzw. 14 sind als Winkelstücke ausgebildet und über eine Schraubverbindung 16 mit der Stützplatte 5 fest verbunden. Der Ausgleich der Abnützungshöhe H der Stollen 10' erfolgt durch Wegnahme eines Distanzscheibenpakets 17 zwischen den Winkelstücken 13 bzw. 14 und der Stützplatte 5. Das Distanzscheibenpaket 17 kann natürlich durch eine einzige Distanzhülse ersetzt werden.

    [0021] Fig.7 und 8 zeigen eine weitere Möglichkeit, den Stützschuh zu gestalten. Die Spannplatten 13 bzw. 14 in Fig. 4 sind dabei von Abkantungen 51 bzw. 52 der Stützplatte 5 gebildet. Die Befestigung des Monoblocks (links mit beidseitig vollem Profil, rechts mit einseitig abgenutztem Profil) erfolgt auf ähnliche Weise wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6. Der Spannbolzen 15 durchdringt die Spannplatten 51 und 52 sowie den Monoblock 8. Um die Abkantungen nicht durch kleine Biegeradien zu schwächen, sind an die Spannplatten 51, 52 Laschen 18 angeschweißt, die am Monoblock 8 anliegen. Die Abnutzungshöhe H des im rechten Teil der Darstellung gezeigten abgenutzten Profils wird durch Einlegen einer Zwischenplatte 19 aus Holz, Metall oder Kunststoff ausgeglichen.

    [0022] Fig. 8 zeigt, daß auch eine Einfassung des Monoblocks 8 von allen Seitenflächen her durch zusätzliche Abkantungen 53 der Stützplatte 5 erfolgen kann. Falls erforderlich, können diese Abkantungen 53 zusätzlich mit Vorsprüngen 20 versehen sein, die sich mit dem Monoblock 8 verzahnen und ihm einen besseren Halt im Stützschuh 3 geben können.

    [0023] Die Sohle kann auch aus mehreren, mit dem Stützschuh verspannten selbsttragenden gummielastischen Körpern gebildet sein. Die gegenseitige Lagezuordnung der Körper und deren Verbindung mit dem Schuh wird in der Ausführungsform gemäß Fig. 5 durch die Stehbolzen 11 erreicht. Gemäß den in den Fig. 1 und 6 bis 8 gezeigten Ausführungsformen wird die Fixierung der einzelnen elastischen Profilkörper durch die Spannbolzen 15 erreicht, die jeden der Körper durchdringen und diese dadurch zu einer Einheit zusammenspannen.


    Ansprüche

    1. Stützfuß für eine Abstützung von fahrbaren Fördergeräten, wie von Mobilbaggern, Heckladern oder dergleichen Nutzfahrzeugen bei Standeinsatz, mit einem starren Schuh (3) und einem sich über dessen Stützplatte (5) abstützenden und mit der Stützplatte lösbar verbundenen quaderförmigen Monoblock (8) als gummielastische Sohle, die mit einem stollenartig nivellierten Profil versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Monoblock (8) als Wendekörper ausgebildet ist, der eine weitgehend verwölbungssteife Struktur besitzt und sowohl auf seiner Standseite (9) als auch auf seiner Rückseite ein gleichartiges Stollenprofil aufweist.
     
    2. Stützfuß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützplatte (5) mindestens zwei im Abstand stehende oder sich kreuzende Stützstege (56) besitzt, die in das Profil (10) des Monoblocks (8) eingreifen, und über die sich der Monoblock (8) mit seinen Profil-Grundflächen (103) am Schuh (3) abstützt.
     
    3. Stützfuß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Monoblock (8) mittels in ihm versenkter Stehbolzen (11) mit der Stützplatte (5) verspannt ist.
     
    4. Stützfuß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Monoblock (8) auf zwei entgegengesetzten Seitenflächen (12) zwischen zwei, das Profil der Standseite (9) freilassenden Spannplatten (13, 14) eingefaßt ist, die mittels zur Standfläche (9) paralleler den Monoblock (8) im Kern durchdringender Spannbolzen (15) verspannt und mit der Stützplatte (5) verbunden sind.
     
    5. Stützfuß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den Monoblock (8) eine der Anzahl der ihn durchdringenden Spannbolzen (15) entsprechende Anzahl von Stahlhülsen (21) einvulkanisiert sind, durch welche die Spannbolzen (15) geführt sind.
     
    6. Stützfuß nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannplatten (13, 14) Winkelprofile sind, die mit der Stützplatte (5) verschraubt sind.
     
    7. Stützfuß nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannplatten (13, 14) von Abkantungen (51, 52) der Stützplatte (5) gebildet sind.
     
    8. Stützfuß nach Anspruch 1 bis 5 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützplatte (5) allseitig mit dem Monoblock (8) seitlich umfassenden Abkantungen (51, 52, 53) versehen ist.
     
    9. Stützfuß nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß an die Stützplatte (5) den Monoblock (8) seitlich fixierende, die Standfläche des Monoblocks (8) freilassende Halteplatten (54) angeschweißt sind, welche die Spannbolzen (15) tragen.
     
    10. Stützfuß nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Monoblock (8) eine Shore-Härte zwischen 70 und 80 besitzt.
     
    11. Stützfuß nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Stollen (10) von den Monoblock (8) in seiner ganzen Breite überziehenden Längsstegen (101) gebildet sind.
     
    12. Stützfuß nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß alle Stollen (102) Pyramidenstumpf-Form haben.
     
    13. Stützfuß nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Konizität der Stollen (10) zwischen 6 und 8° beträgt.
     
    14. Stützfuß nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Stollen (10) eine Höhe von ca. 25 mm haben.
     
    15. Stützfuß nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Monoblock (8) pyramidenstumpfförmige Stollen (10) besitzt, die im Schachbrettmuster angeordnet sind, so daß pyramidenstumpfförmige Profilausnehmungen (101) gebildet sind, und daß auf der Stützplatte (5) ein Stützsteggitter ausgebildet ist, das aus in der Ausrichtung des Stollenprofils (10) angeordneten Stützstegen (56) gleicher, der Profiltiefe entsprechender Höhe gebildet ist.
     


    Claims

    1. Sustainer for the support of movable conveying devices such as mobile excavators, rear loaders or equivalent utility vehicles in stationary operation, comprising a rigid shoe with a support plate and a cuboidic monoblock as rubber elastic sole member, said sole member being supported by the support plate and detachably connected thereto and being provided with a cleat like evened profile, characterized in that the monoblock (8) is designed as a reversible body which has a structure substantially resitant to vault and which comprises at its standing side (9) as well as at its backside a tread member profile of similar kind.
     
    2. Sustainer according to claim 1, characterized in that the support plate (5) comprises at least two distanced or crossing support webs (56) which engage with the profile (10) of the monoblock (8) and over which the monoblock (8) is in supporting engagement with its profile base surfaces (103) at the shoe (3).
     
    3. Sustainer according to claim 1 or 2, characterized in that the monoblock (8) is braced with the support plate (5) by stud bolts (11) which are sunk in the monoblock (8).
     
    4. Sustainer according to one of claims 1 to 3, characterized in that the monoblock (8) is encompassed at its two opposed side faces (12) between two clamping plates (13, 14) which leave the profile of the standing side unshielded and which are connected with the support plate (5) and braced together by pulling bolts (15) which run parallel to the standing surface (9) and penetrate through the core of the monoblock (8).
     
    5. Sustainer according to claim 4, characterized in that in the monoblock (8) corresponding to the amount of pulling bolts (15) penetrating therethrough, there are vulcanized a plurality of steel sleeves (21) through which the pulling- bolts (15) are guided.
     
    6. Sustainer according to claim 4 or 5, characterized in that the clamping plates (13, 14) are corner steels which are srewed to the support plate (5).
     
    7. Sustainer according to claim 4 or 5, characterized in that the clamping plate (13, 14) are formed by bend or folding portions (51, 52) of the support plate (5).
     
    8. Sustainer according to one of the claims 1 to 5 or 7, characterized in that the support plate (5) all around comprises wall portions projecting downwards and encompassing the sides of the monoblock (8).
     
    9. Sustainer according to claim 3 or 4, characterized in that for receiving the pulling bolts (15) to the support plate (5) there are welded holding plates (54) which laterally fix the monoblock (8) but leave the standing surface thereof unshielded, i. e. end above the standing surface.
     
    10. Sustainer according to one of the claims 1 to 9, characterized in that the monoblock (8) has a shore hardness of between 70 and 80.
     
    11. Sustainer according to one of the claims 1 to 10, characterized in that the tread members (10) are formed by elongated tread webs (101) which run over the whole width of the monoblock (8).
     
    12. Sustainer according to one of the claims 1 to 11, characterized in that all tread members (102) have a cross-sectional shape of a truncated pyramid.
     
    13. Sustainer according to one of the claims 1 to 12, characterized in that the amount of taper of the tread member side surfaces is between 6° and 8°.
     
    14. Sustainer according to one of the claims 1 to 13, characterized in that the tread members (10) have a height or depth of about 25 mm.
     
    15. Sustainer according to one of the claims 1 to 14, characterized in that the monoblock (8) comprises tread members in the form of truncated pyramids which are arranged like in diaper work, so that in the profile recesses (101) of the truncated pyramid form are defined, and in that on the support plate (5) a mesh of support webs (52) is formed which consists of supporting webs (56) arranged in the same pattern or orientation as the tread profile (10).
     


    Revendications

    1. Pied de soutien pour le soutien d'engins de manutention mobiles, tels que des pelles excavatrices mobiles, des chargeurs arrière ou des véhicules utilitaires analogues utilisés en position fixe, comportant un sabot rigide (3) et un monobloc (8) parallélépipédique relié de façon amovible à la plaque d'appui (5) de celui-ci, constituant une semelle de caoutchouc, pourvue d'un profil nivelé à crampons, caractérisé en ce que le monobloc (8) est réalisé sous le forme d'un corps reversible présentant une structure d'une grande rigidité au gauchissement et présentant un profil à crampons uniforme à la fois sur sa face d'appui (9) et sur sa face postérieure.
     
    2. Pied de soutien selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque d'appui (5) comporte au moins deux nervures d'appui (56) qui pénètrent dans le profil (10) du monobloc (8) et par lesquelles le monobloc (8) s'appuie sur le sabot (3) par les surfaces de fond (103) de son profil.
     
    3. Pied de soutien selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le monobloc (8) est solidarisé à la plaque d'appui (5) au moyen d'un boulon fileté (11) qui y est encastré.
     
    4. Pied de soutien selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le monobloc (8) est encastré sur deux surfaces latérales opposées (12) entre deux plaques de serrage (13, 14) laissant dégagé le profil de la face d'appui (9), qui sont solidarisées au moyen de boulons de serrage parallèles à la face d'appui (9) traversant le monobloc (8) en son intérieur et reliés à la plaque d'appui (5).
     
    5. Pied de soutien selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'un nombre de douilles d'acier (21) égal au nombre des boulons de serrage (15) qui traversent le monobloc (8), à travers lesquelles sont guidés les boulons de serrage (15), sont incorporées par vulcanisation dans le monobloc (8).
     
    6. Pied de soutien selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que les plaques de serrage (13, 14) sont des cornières vissées à la plaque d'appui (5).
     
    7. Pied de soutien selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que les plaques de serrage (13, 14) sont formées par des biseautages (51, 52) de la plaque d'appui (5).
     
    8. Pied de soutien selon les revendications 1 à 5 ou 7, caractérisé en ce que la plaque d'appui (5) comporte des biseautages (51, 52, 53) entourant le monobloc (8) latéralement de toutes parts.
     
    9. Pied de soutien selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que des plaques de retenue (54) portant les boulons de serrage (15), fixant latéralement le monobloc (8), qui laissent la surface d'appui du monobloc (8) dégagée, sont soudées à la plaque d'appui (5).
     
    10. Pied de soutien selon les revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le monobloc (8) présente une dureté Shore comprise entre 70 et 80.
     
    11. Pied de soutien selon les revendications 1 à 10, caractérisé en ce que les crampons (10) sont formés par des nervures longitudinales (101) parcourant le monobloc (8) sur toute sa largeur.
     
    12. Pied de soutien selon les revendications 1 à 11. caractérisé en ce que tous les crampons (102) ont une forme de tronc de pyramide.
     
    13. Pied de soutien selon les revendications 1 à 12, caractérisé en ce que la conicité des crampons (10) est comprise entre 6 et 8°.
     
    14. Pied de soutien selon les revendications 1 à 13, caractérisé en ce que les crampons (102) ont une hauteur d'environ 25 mm.
     
    15. Pied de soutien selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que le monobloc (8) comporte des crampons (10) en forme de tronc de pyramide disposés en damier, de sorte que des évidements profilés en forme de tronc de pyramide (101) sont formés, et en ce qu'un quadrillage de nervures d'appui est formé sur la plaque d'appui (5) et est constitué par des nervures d'appui (56) disposées dans l'orientation du profil des crampons (10), d'une même hauteur égale à la profondeur du profil.
     




    Zeichnung