[0001] Die Erfindung betrifft eine Empfangsantenne für Satelliten-Direktempfang, mit einer
schwenkbaren Antennenkonstruktion mit einem Antennenreflektor, insbesondere parabolischer
Form, der mit einer in Richtung der elektrischen Achse der Antenne verlaufenden Referenzmarkierung
versehen ist, die durch Voreinstellung gemäss dem Strahlungsdiagramm der Antenne festgelegt
wird.
[0002] Zur unmittelbaren, direkten Versorgung von Heimempfängern mit Fernseh- und Hörfunkprogrammen
können sogenannte Fernsehrundfunk-Satelliten oder Fernseh-Direktsatelliten herangezogen
werden, die von einer Bodensendestation angestrahlt werden und das empfangene Programm
direkt an die Fernsehteilnehmer verteilen. Diese Satelliten werden in eine bestimmte
äquatoriale Erdumlaufbahn gebracht und bewegen sich synchron zur Erdumdrehung. Ein
Fernsehrundfunk-Satellit kommt dadurch in einer «festen», sogenannten geostationären
Position scheinbar zur Ruhe, das heisst, er steht bezogen auf einen Punkt der Erdoberfläche
nahezu still. Ein in bezug auf die Erde stationärer Satellit erlaubt die Verwendung
fest ausgerichteter und scharf bündelnder Antennen auf der Empfangsseite, die nicht
nachgeführt zu werden brauchen.
[0003] Beim Satelliten-Direktempfang müssen die Empfangsantennen auf den im Orbit positionierten
Satelliten, dessen Position durch seine Elevation und seinen Azimut für die verschiedenen
Empfangsorte gekennzeichnet ist, ausgerichtet werden. Es besteht daher die Aufgabe,
die Empfangsantenne nach den örtlichen Positionsdaten des Satelliten auszurichten.
Erst dann kann die Feinjustage anhand der emfangenen elektrischen Signale (maximale
Empfangsspannung) durchgeführt werden. Eine ausschliessliche Justage anhand der empfangenen
Signale käme wegen der Bündelsschärfe der Antennen der Suche nach der Stecknadel im
Heuhaufen gleich.
[0004] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Lösung aufzuzeigen, die es dem
Monteur einer für den Hausgebrauch vorgesehenen Empfangsantenne für Satelliten-Direktempfang
auf einfache Weise ermöglicht, die Position der Empfangsantenne grob auf einen Direktsatelliten
auszurichten.
[0005] Diese Aufgabe wird bei einer Empfangsantenne der eingangs genannten Art gemäss der
Erfindung durch die folgenden Merkmale gelöst:
a) die Referenzmarkierung besteht aus zwei miteinander verbundenen Teilen, von denen
das eine Teil um eine erste Achse schwenkbar an der Antennenkonstruktion und das zweite
Teil um eine zur ersten Achse senkrechte Achse schwenkbar an dem ersten Teil gelagert
ist;
b) die beiden Teile bestehen aus ebenen, aneinanderliegenden Platten, die an zueinander
parallelen, benachbarten Längsseiten jeweils rechtwinklig abgebogene Leisten aufweisen;
c) die Leiste der zweiten Platte bildet die Referenzmarkierung und dient gleichzeitig
zur Aufnahme einer Stellschraube für die Vertikalverschwenkung der zweiten Platte;
d) es ist eine Einrichtung zur Einstellung der Antenne in Elevation und Azimut vorgesehen,
die mit einer Anlagekante oder -fläche versehen ist, welche mit der Referenzmarkierung
koppelbar ist.
[0006] Bei einer erfindungsgemässen Empfangsantenne ist somit die elektrische Achse und
damit die Hauptrichtung der Empfangskeule, die mittels eines Peilverfahrens bei der
Herstellung und elektrischen Prüfung der Antenne festgestellt wurde, leicht erkennbar
gekennzeichnet, so dass dem Monteur der Antenne die Grobausrichtung der Antenne auf
den Direktsatelliten ohne Anwendung irgendwelcher langwieriger, umständlicher Peil-
oder Messverfahren ermöglicht wird.
[0007] Mittels der Einstelleinrichtung kann der Monteur die Position der Antenne genau auf
den Satelliten ausrichten. Dabei ist dem Monteur auch die Ausrichtung der Antenne
auf den Direktsatelliten in Azimut und Elevation ohne Anwendung irgendwelcher aufwendiger,
langwieriger Messverfahren ermöglicht. Die Antenne kann deshalb auch bei einem schwierigen
Standort, zum Beispiel auf einem Hausdach, genau ausgerichtet werden. Diese Einstelleinrichtung
kann ständig oder vorübergehend mit der Referenzmarkierung gekoppelt werden und ist
dann ohne weiteres lagerichtig in bezug auf die elektrische Achse der Antenne an der
Antennenkonstruktion angekoppelt.
[0008] Zwar ist durch die deutsche Offenlegungsschrift 2 628 646 ein Kartentisch zur Einstellung
des Höhenwinkels einer Antenne bekanntgeworden, der sich am Antennenfuss befindet.
Dabei wird über ein Zahnradgetriebe ein Zeiger mit der Antenne verschwenkt. Die Anzeigevorrichtung
ist mit einer Landkarte verbunden. Einerseits ist diese Anzeigevorrichtung fest im
Antennensockel montiert und andererseits dient sie nur zur Vertikaleinstellung und
Anzeige des entsprechenden Wertes.
[0009] Bei einem besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Empfangsantenne
mit Einstelleinrichtung ist diese in zwei zueinander senkrecht stehenden Ebenen mit
jeweils einer Winkelgrad-Skala ausgebildet, wobei die Winkelgrad-Skala für die Elevationseinstellung
in festem Bezug zur Waagerechten und die Winkelgrad-Skala für die Azimuteinstellung
in festem Bezug zur Nord-Süd-Richtung steht. Bei einer derartigen Ausführungsform
einer erfindungsgemässen Empfangsantenne ist es ferner vorteilhaft, wenn die Einstelleinrichtung
in derjenigen Ebene, in welcher die Winkelgrad-Skala für die Azimuteinstellung vorgesehen
ist, mit einem mit dieser Skala in bezug stehenden Kompass und einer Vorrichtung zur
Einstellung der Waagerechten versehen ist. Dabei besteht diese Vorrichtung zweckmässigerweise
aus einer Libelle. Eine derartige Einstelleinrichtung ist vom Installateur einfach
zu bedienen und arbeitet hinreichend genau.
[0010] Die Anlagekante der Einstelleinrichtung wird bei einer erfindungsgemässen Empfangsantenne
mittels der Winkelgrad-Skala für die Elevationseinstellung in festen Bezug zur Waagerechten
(Libelle) und mittels der Winkelgrad-Skala für die Azimuteinstellung in festen Bezug
zur Nord-Süd-Richtung (Kompassnadel) gebracht. Die Einstellung der Winkelgrad-Skala
wird zweckmässig vor der Montage der Antenne unter Berücksichtigung der für den Empfangsort
gültigen Daten für Elevation und Azimutvorgenommen. Es ist somit eine grosse Erleichterung,
wenn die Elevation der Antenne recht genau und ihr Azimut auf wenige Winkelgrade voreingestellt
werden können. Der oftmals in exponierter Lage arbeitende Installateur muss dann beim
Ausrichten der Antenne lediglich die Libelle in die Mittellage und die Kompassnadel
in die Nord-Süd-Richtung bringen. Diese Vorrichtungen können mit einer Hand durchgeführt
werden. Das endgültigen Auffinden der Satellitenposition wird anschliessend durch
Auswertung der aufgenommenen elektrischen Signale durch kontinuierliches Verändern
des Azimut innerhalb weniger Winkelgrade erreicht. Letztlich schliesst sich die Feinjustage
anhand der aufgenommenen elektrischen Signale an.
[0011] Bei einer mit einem Kompass ausgebildeten Einrichtung können eventuelle Missweisungen
der Kompassnadel, zum Beispiel infolge in der Nähe befindlicher Eisenteile der Antenne,
vor der Inbetriebnahme der einrichtung eingeeicht werden.
[0012] Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Empfangsantenne zum
Direktempfang der von einem Fernsehrundfunksatelliten ausgesandten Signale ist im
folgenden anhand einer Zeichnung näher beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine mit einer Referenzmarkierung versehene Empfangsantenne in Seitenansicht,
Fig. 2 zeigt in drei Ansichten eine Ausführungsform einer bei der Empfangsantenne
nach Fig. 1 vorgesehenen Anordnung mit einer Referenzmarkierung,
Fig. 3 und 4 zeigen eine bei der erfindungsgemässen Empfangsantenne vorgesehene Einstelleinrichtung
in Seitenansicht und Draufsicht.
[0013] Die Empfangsantenne nach Fig. 1 weist eine schwenkbare Antennenkonstruktion mit einem
parabolischen Antennenreflektor 1 auf, der in nicht näher dargestellter Weise um zwei
zueinander senkrechte Achsen in Azimut und Elevation schwenkbar ist. Zur Grobausrichtung
der Antenne auf die Satellitenposition ist der Antennenreflektor 1 der schwenkbaren
Antennenkonstruktiön an seiner Aussenfläche, hier im Bereich seines Randes, mit einer
Referenzmarkierung 2 ausgebildet, welche in festem Bezug zur elektrischen Achse A1
der Antenne steht. Diese Referenzmarkierung 2 ist als eine zur elektrischen Achse
A1 parallel gerichtete und in Richtung der elektrischen Achse verlaufende Kante 11
ausgebildet, welche an einer aus zwei miteinander verbundenen Teilen 3 und 4 bestehenden
Anordnung vorgesehen ist. Der nähere Aufbau dieser Anordnung ergibt sich aus Fig.
2. Die beiden miteinander verbundenen Teile 3 und 4 bestehen aus zwei ebenen, rechteckförmigen
Platten unterschiedlicher Grösse, wobei die hintere Platte 3 etwas grösser ist als
die an ihr anliegenden vordere Platte 4. Die hintere Platte 3 ist an einer Seite mit
einer Schwenkachse 5 ausgebildet und, wie in Fig. 1 zu sehen ist, damit derart an
dem Antennenreflektor 1 gelagert, dass sich die Platten 3 und 4 mit ihrer Längsrichtung
in Richtung der elektrischen Achse A1 der Antenne erstrecken. An den gegenüberliegenden
Seite ist die Platte 3 seitlich der Platte 4 mit einem parallel zu den langen Plattenseiten
sich erstreckenden Langloch 6 und einer mit einer Schraubenfeder versehenen Stellschraube
7 für die Verschwenkung der Platten-anordnung um die Drehachse 5 ausgebildet. An der
oberen Längsseite der Platte 3 ist diese mit einer zur Plattenebene rechtwinklig abgebogenen
Leiste 8 versehen, welche im Bereich des der Schwenkachse 5 abgewandten Endes mit
einem sich in Plattenlängsrichtung erstreckenden Langloch 9 für eine weitere Stellschraube
10 zur Vertikalschwenkung der zweiten Platte 4 ausgebildet ist. Diese ebenfalls mit
einer Schraubenfeder versehene Stellschraube 10 ist in eine zur Leiste der hinteren
Platte 3 parallele Leiste 11 der vorderen Platte 4 eingeschraubt, wobei die Leiste
11 an einer zur oberen Längsseite der Platte 3 parallelen, benachbarten Längsseite
der Platte 4 rechtwinklig zur Plattenfläche abgebogen ist. Im Bereich der der Stellschraube
10 abgewandten Ecke nahe der Schwenkachse 5 der hinteren Platte 3 ist die vordere
Platte 4 mittels eines Bolzens 12 derart mit der hinteren Platte 3 fest verbunden,
dass die Platte 4 um die durch den Bolzen gebildete, zur Schwenkachse 5 senkrechte
Drehachse 12 gegen die Platte 3 verschwenkt werden kann. Um diese mittels der Stellschraube
10 durchführbare Verschwenkung zu ermöglichen, ist die vordere Platte 4 an der der
Drehachse 12 diametral gegenüberliegenden Ecke noch in der dargestellten Weise mit
einem Langloch 13 und einer Führungs- und Arretierungsschraube 14 ausgebildet. Bei
der in der Fig. 2 dargestellten Plattenanordnung bildet die Leiste 11 der vorderen
Platte 4 die Kante, die parallel zur elektrischen Achse A der Antenne und in Richtung
dieser Achse verläuft. Die Leiste 11 stellt somit die Referenzmarkierung dar. Diese
ist mit der Platte 4 in geeigneter Weise auch mit einer einstellbaren Anlagefläche
ausgebildet, an welcher ein Ausrichtgerät zur Einstellung der Antenne in Azimut und
Elevation aufgenommen und befestigt werden kann. Die Montage der Plattenanordnung
an dem Antennenreflektor 1 und die Lage der Platte 3 zum Antennenreflektor sowie die
Position der Platten 3 und 4 untereinander wird mittels eines Peilverfahrens bei der
Herstellung und der elektrischen Prüfung der Antenne, also vor deren Montage vorgenommen.
[0014] Die Einstelleinrichtung nach den Fig. 3 und 4 besteht aus einer Grundplatte 21 mit
einer z. B. von etwa 205 bis 235 Grad reichenden Winkelgrad-Skala 22 für die Azimuteinstellung.
Ausserdem ist die Grundplatte 21 noch mit einem Magnetkompass 23, der ggf. auch durch
einen nordsuchenden Kreisel ersetzt werden kann, versehen, so dass die Winkelgrad-Skala
22 für die Azimuteinstellung in festem Bezug zur Nord-Süd-Richtung (Kompassnadel)
gebracht werden kann. Der Kompass 23 weist an seinem Aussenumfang einen Ansatz 24
mit Zeiger 25, Langloch 26 und Führungs- und Arretierungsschraube 27 auf. Schliesslich
besitzt die Grundplatte 21 noch eine Libelle 28 zur Einstellung der Waagerechten.
Ausserdem ist die Seitenkante 29 der Grundplatte, welche der Winkelgrad-Skala 22 benachbart
ist, abgeschrägt und damit als Zeiger ausgebildet. Im Bereich der anderen Seitenkante
30 ist die Grundplatte 21 schwenkbar um eine Drehachse 31 in einem u-förmigen Rahmen
32 gelagert, der mit einem Boden 39 versehen ist und die Grundplatte 21 an vier Seiten
umschliesst, wobei die Seitenplatten 33, 34 senkrecht zur Grundplatte gerichtet sind.
Die Seitenplatte 33 ist an ihrem kreisbogenförmig abgerundeten Ende mit einer Winkelgrad-Skala
35 für die Elevationseinstellung versehen. Diese Winkelgrad-Skala reicht z.B. von
0 - 30 Grad. Ausserdem ist die Seitenplatte 33 mit einer zur Grundplatte schrägen
Anlagekante 36 ausgebildet, mit welcher die Einstelleinrichtung an die schwenkbare
Antennenkonstruktion der Empfangsantenne angekoppelt werden kann. Die Anlagekante
36 kann mittels der Winkelgrad-Skala 35 in bezug zur Waagerechten gebracht werden.
Die vordere Seitenplatte 34 des U-förmigen Rahmens 32 ist an der der Winkelgrad-Skala
35 gegenüberliegenden, ebenfalls kreisbogenförmig abgerundeten Seite mit einem kreisbogenförmig
um die Drehachse 31 als Mittelpunkt verlaufenden Langloch 37 versehen, welches über
eine Feststellschraube 38 die Verschwenkung der Grundplatte 21 im Winkelbereich der
Winkelgrad-Skala 35 ermöglicht.
[0015] Zur Kopplung der Einstelleinrichtung mit der Antenne wird die Einstelleinrichtung
mit der Anlagekante 36 an die die Referenzmarkierung 2 bildende zur elektrischen Achse
A1 parallel gerichtete und in Richtung der elektrischen Achse verlaufende Kante 11
angekoppelt. Hierzu stellt man sich die Antenne gegenüber der Darstellung in Fig.
1 zweckmässigerweise seitenverkehrt angeordnet vor. Die hintere Platte 3 der Anordnung
nach Fig. 1 ist - wie bereits ausgeführt - an einer Seite mit einer Schwenkachse 5
ausgebildet und, wie ebenfalls in Fig. 1 zu sehen ist, damit derart an dem Antennenreflektor
1 gelagert, dass sich die Platten 3 und 4 in ihrer Längsrichtung in Richtung der elektrischen
Achse A der Antenne erstrecken und um diese Achse eine Horizontalverschwenkung der
Plattenanordnung durchgeführt werden kann. Ausserdem ist die vordere Platte 4 um die
zur Schwenkachse 5 senkrechte Drehachse 12 gegen die Platte 3 verschwenkbar, um eine
Vertikalverschwenkung durchführen zu können.
[0016] Bei der Kopplung der Einstelleinrichtung mit der Referenzmarkierung ist die Anlagekante
36 an die Kante 11 der Referenzmarkierung angelegt, so dass die Einstelleinrichtung
lagerichtig in bezug auf die elektrische Achse A1 der Antenne angekoppelt ist. Der
Installateur der Antenne muss dann beim Ausrichten der Antenne, d.h. beim genauen
Einstellen der elektrischen Achse der Antenne in Elevation und Azimut, noch lediglich
die Libelle der Einstelleinrichtung in die Mittellage und die Kompassnadel in die
Nord-Süd-Richtung bringen.
1. Empfangsantenne für Satelliten-Direktempfang, mit einer schwenkbaren Antennenkonstruktion
mit einem Antennenreflektor (1), insbesondere parabolischer Form, der mit einer in
Richtung der elektrischen Achse (A1) der Antenne verlaufenden Referenzmarkierung (2)
versehen ist, die durch Voreinstellung gemäss dem Strahlungsdiagramm der Antenne festgelegt
wird, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) die Referenzmarkierung (2) besteht aus zwei miteinander verbundenen Teilen (3,
4), von denen das eine Teil (3) um eine erste Achse (5) schwenkbar an der Antennenkonstruktion
und das zweite Teil (4) um eine zur ersten Achse senkrechte Achse (12) schwenkbar
an dem ersten Teil (3) gelagert ist;
b) die beiden Teile bestehen aus ebenen, aneinanderliegenden Platten (3, 4), die an
zueinander parallelen, benachbarten Längsseiten jeweils rechtwinklig abgebogene Leisten
(8, 11) aufweisen;
c) die Leiste (11) der zweiten Platte (4) bildet die Referenzmarkierung (2) und dient
gleichzeitig zur Aufnahme einer Stellschraube (10) für die Vertikalverschwenkung der
zweiten Platte (4);
d) es ist eine Einrichtung zur Einstellung der Antenne in Elevation und Azimut vorgesehen,
die mit einer Anlagekante (36) oder -fläche versehen ist, welche mit der Referenzmarkierung
(2) koppelbar ist.
2. Empfangsantenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstelleinrichtung
in zwei zueinander senkrecht stehenden Ebenen (21,33) mit jeweils einer Winkelgrad-Skala
(22, 35) ausgebildet ist und dass die Winkelgrad-Skala (35) für die Elevationseinstellung
in festem Bezug zur Waagerechten und die Winkelgrad-Skala (22) für die Azimuteinstellung
in festem Bezug zur Nord-Süd-Richtung steht.
3. Empfangsantenne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstelleinrichtung
in derjenigen Ebene, in welcher die Winkelgrad-Skala (22) für die Azimuteinstellung
vorgesehen ist, mit einem mit dieser Skala in bezug stehenden Kompass (23) und einer
Vorrichtung (28) zur Einstellung der Waagerechten versehen ist.
4. Empfangsantenne nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (28)
zur Einstellung der Waagerechten aus einer Libelle besteht.
5. Empfangsantenne nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstelleinrichtung
aus einer Grundplatte (21) für die Winkelgrad-Skala (22) zur Azimuteinstellung, für
den Kompass (23) und für die Vorrichtung (28) zur Einstellung der Waagerechten besteht
und mindestens eine zur Grundplatte senkrecht stehende Platte (33) aufweist, welche
mit der Winkelgrad-Skala (35) für die Elevationseinstellung und mit der Anlagekante
(36) für die Referenzmarkierung (2) versehen ist.
6. Empfangsantenne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (21)
um eine zur weiteren Platte (33) senkrechte Drehachse (31) im Winkelbereich der Winkelgrad-Skala
(35) für die Elevationseinstellung schwenkbar ist.
7. Empfangsantenne nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (21)
in einem U-förmigen Rahmen (32) gelagert ist.
1. A receiving antenna for direct satellite reception, having a pivoted antenna construction
with an antenna reflector (1), in particular of parabolic shape, provided with a reference
marking (2) extending in the direction of the electric axis (A1) of the antenna and
defined by pre-adjustment in accordance with the radiation pattern of the antenna,
characterised by the following features:
a) the reference marking (2) consists of two mutually connected components (3, 4),
of which one component (3) is mounted on the antenna construction so as to be pivotable
about a first axis (5) and the second component (4) is mounted on the first component
(3) so as to be pivotable about an axis (12) which is at right angles to the first
axis;
b) the two components consist of planar adjacent plates (3, 4) having respective strips
(8, 11) bent upwardly at right angles on mutually adjacent and parallel longitudinal
sides;
c) the strip (11) of the second plate (4) forms the reference marking (2) and simultaneously
serves to accommodate an adjusting screw (10) which allows the second plate (4) to
be vertically pivoted; and
d) a device for adjusting the antenna in elevation and azimuth is provided, equipped
with a contact edge (36) or contact surface which can be coupled to the reference
marking (2).
2. A receiving antenna as claimed in claim 1, characterised in that the adjusting
device is constructed in two planes (21, 33), mutually at right angles and each having
a respective angular degree scale (22, 35), the angular degree scale (35) for the
elevation adjustment having a fixed relationship to the horizontal and the angular
degree scale (22) for the azimuth adjustment having a fixed relationship to the north-
south direction.
3. A receiving antenna as claimed in claim 2, characterised in that there is provided
a compass (23) for the adjusting device in that plane in which the angular degree
scale (22) for the azimuth adjustment is provided, which compass is related to the
scale, and the adjusting device is further provided with a device (28) which serves
for horizontal adjustment.
4. A receiving antenna as claimed in claim 3, characterised in that the device (28)
for horizontal adjustment consists of a spirit level.
5. A receiving antenna as claimed in claim 3 or 4, characterised in that the adjusting
device consists of a fundamental plate (21 ) for the angular degree scale (22) which
serves for the azimuth adjustment, for the compass (23) and for the device (28) which
serves for horizontal adjustment, and that the adjusting device has at least one plate
(33) which is at right angles to the fundamental plate and which is provided with
the angular degree scale (35) for the elevation adjustment and with the contact edge
(36) for the reference marking (2).
6. A receiving antenna as claimed in claim 5, characterised in that the fundamental
plate (21) is pivotable about an axis of rotation (31), which is at right angles to
the further plate (33), in the angle range of the angular degree scale (35) for the
elevation adjustment.
7. A receiving antenna as claimed in claim 6, characterised in that the fundamental
plate (21) is mounted in a U-shaped frame (32).
1. Antenne réceptrice pour la réception directe à partir de satellites, comportant
un agencement d'antenne pivotant comprenant un réflecteur d'antenne (1 ), notamment
de forme parabolique, qui est muni d'un dispositif de repérage de référence (2) qui
s'étend en direction de l'axe électrique (A1 ) de l'antenne et qui est fixé par préréglage
en fonction du diagramme de rayonnement de l'antenne, caractérisé par les mesures
suivantes:
a) le dispositif de repérage de référence (2) est constitué par deux parties (3, 4)
couplées entre elles, dont une partie (3) est montée sur l'agencement d'antenne de
façon à pouvoir pivoter autour d'un premier axe (5) et la seconde partie (4) est montée
sur la première partie (3) de façon à pouvoir pivoter autour d'un axe (12) perpendiculaire
au premier axe;
b) les deux parties sont constituées par des plaques planes (3, 4) disposées l'une
au-dessus de l'autre qui comportent respectivement des réglettes (8, 11) coudées à
angle droit au niveau de côtés longitudinaux voisins parallèles entre eux;
c) la réglette (11) de la seconde plaque (4) forme le dispositif de repérage de référence
(2) et sert simultanément à recevoir une vis de réglage (10) pour le pivotement vertical
de la seconde plaque (4);
d) il est prévu un dispositif pour régler l'antenne en élévation et en azimut qui
est muni d'une arête (36) ou surface d'appui qui peut être couplée au dispositif de
repérage de référence (2).
2. Antenne réceptrice suivant la revendication 1, caractérisée par le fait que le
dispositif de réglage est agencé dans deux plans (21, 33) mutuellement perpendiculaires
qui comportent respectivement une échelle en degrés (22, 35), et que l'échelle en
degrés (35) pour le réglage en élévation est dans une position relative fixe par rapport
à l'horizontale, et l'échelle en degrés (22) pour le réglage en azimut est dans une
position relative fixe par rapport à la direction nord-sud.
3. Antenne réceptrice suivant la revendication 2, caractérisée par le fait que le
dispositif de réglage est muni, dans le plan dans lequel est prévue l'échelle en degrés
(22) pour le réglage en azimut, d'un compas (23) se rapportant à cette échelle et
d'un dispositif (28) pour le réglage de l'horizontale.
4. Antenne réceptrice suivant la revendication 3, caractérisée par le faitque le dispositif
(28) pour le réglage de l'horizontale est constitué par une nivelle.
5. Antenne réceptrice suivant la revendication 3 ou 4, caractérisée par le fait que
le dispositif de réglage est constitué par une plaque de base (21) pour l'échelle
en degrés (22) pour le réglage en azimut, pour le compas (23) et pour le dispositif
(28) pour le réglage de l'horizontale, et comporte au moins une plaque (33), perpendiculaire
à la plaque de base, qui est munie de l'échelle en degrés (35) pour le réglage en
élévation et de l'arête d'appui (36) pour le dispositif de repérage de référence (2).
6. Antenne réceptrice suivant la revendication 5, caractérisée par le fait que la
plaque de base (21) peut pivoter autour d'un axe de rotation (31) perpendiculaire
à l'autre plaque (33) dans la plage angulaire de l'échelle en degrés (35) pour le
réglage en élévation.
7. Antenne réceptrice suivant la revendication 6, caractérisée par le fait que la
plaque de base (21) est montée dans un cadre (32) en forme de U.