(19)
(11) EP 0 026 001 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
31.08.1983  Patentblatt  1983/35

(21) Anmeldenummer: 80105715.9

(22) Anmeldetag:  23.09.1980
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)3H01Q 1/12, H01Q 15/16

(54)

Empfangsantenne für Satelliten-Direktempfang

Antenna for direct reception from satellites

Antenne pour la réception directe des émissions de satellites


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH FR GB IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 25.09.1979 DE 2938741
25.09.1979 DE 2938796

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
01.04.1981  Patentblatt  1981/13

(71) Anmelder: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT
80333 München (DE)

(72) Erfinder:
  • Licht, Heinz, Ing. grad.
    D-8033 Krailling (DE)
  • Hanfgarn, Werner, Dipl.-Ing.
    D-8000 München 60 (DE)
  • Zwilling, Herbert, Dipl.-Ing.
    D-8021 Neuried (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Empfangsantenne für Satelliten-Direktempfang, mit einer schwenkbaren Antennenkonstruktion mit einem Antennenreflektor, insbesondere parabolischer Form, der mit einer in Richtung der elektrischen Achse der Antenne verlaufenden Referenzmarkierung versehen ist, die durch Voreinstellung gemäss dem Strahlungsdiagramm der Antenne festgelegt wird.

    [0002] Zur unmittelbaren, direkten Versorgung von Heimempfängern mit Fernseh- und Hörfunkprogrammen können sogenannte Fernsehrundfunk-Satelliten oder Fernseh-Direktsatelliten herangezogen werden, die von einer Bodensendestation angestrahlt werden und das empfangene Programm direkt an die Fernsehteilnehmer verteilen. Diese Satelliten werden in eine bestimmte äquatoriale Erdumlaufbahn gebracht und bewegen sich synchron zur Erdumdrehung. Ein Fernsehrundfunk-Satellit kommt dadurch in einer «festen», sogenannten geostationären Position scheinbar zur Ruhe, das heisst, er steht bezogen auf einen Punkt der Erdoberfläche nahezu still. Ein in bezug auf die Erde stationärer Satellit erlaubt die Verwendung fest ausgerichteter und scharf bündelnder Antennen auf der Empfangsseite, die nicht nachgeführt zu werden brauchen.

    [0003] Beim Satelliten-Direktempfang müssen die Empfangsantennen auf den im Orbit positionierten Satelliten, dessen Position durch seine Elevation und seinen Azimut für die verschiedenen Empfangsorte gekennzeichnet ist, ausgerichtet werden. Es besteht daher die Aufgabe, die Empfangsantenne nach den örtlichen Positionsdaten des Satelliten auszurichten. Erst dann kann die Feinjustage anhand der emfangenen elektrischen Signale (maximale Empfangsspannung) durchgeführt werden. Eine ausschliessliche Justage anhand der empfangenen Signale käme wegen der Bündelsschärfe der Antennen der Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen gleich.

    [0004] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Lösung aufzuzeigen, die es dem Monteur einer für den Hausgebrauch vorgesehenen Empfangsantenne für Satelliten-Direktempfang auf einfache Weise ermöglicht, die Position der Empfangsantenne grob auf einen Direktsatelliten auszurichten.

    [0005] Diese Aufgabe wird bei einer Empfangsantenne der eingangs genannten Art gemäss der Erfindung durch die folgenden Merkmale gelöst:

    a) die Referenzmarkierung besteht aus zwei miteinander verbundenen Teilen, von denen das eine Teil um eine erste Achse schwenkbar an der Antennenkonstruktion und das zweite Teil um eine zur ersten Achse senkrechte Achse schwenkbar an dem ersten Teil gelagert ist;

    b) die beiden Teile bestehen aus ebenen, aneinanderliegenden Platten, die an zueinander parallelen, benachbarten Längsseiten jeweils rechtwinklig abgebogene Leisten aufweisen;

    c) die Leiste der zweiten Platte bildet die Referenzmarkierung und dient gleichzeitig zur Aufnahme einer Stellschraube für die Vertikalverschwenkung der zweiten Platte;

    d) es ist eine Einrichtung zur Einstellung der Antenne in Elevation und Azimut vorgesehen, die mit einer Anlagekante oder -fläche versehen ist, welche mit der Referenzmarkierung koppelbar ist.



    [0006] Bei einer erfindungsgemässen Empfangsantenne ist somit die elektrische Achse und damit die Hauptrichtung der Empfangskeule, die mittels eines Peilverfahrens bei der Herstellung und elektrischen Prüfung der Antenne festgestellt wurde, leicht erkennbar gekennzeichnet, so dass dem Monteur der Antenne die Grobausrichtung der Antenne auf den Direktsatelliten ohne Anwendung irgendwelcher langwieriger, umständlicher Peil- oder Messverfahren ermöglicht wird.

    [0007] Mittels der Einstelleinrichtung kann der Monteur die Position der Antenne genau auf den Satelliten ausrichten. Dabei ist dem Monteur auch die Ausrichtung der Antenne auf den Direktsatelliten in Azimut und Elevation ohne Anwendung irgendwelcher aufwendiger, langwieriger Messverfahren ermöglicht. Die Antenne kann deshalb auch bei einem schwierigen Standort, zum Beispiel auf einem Hausdach, genau ausgerichtet werden. Diese Einstelleinrichtung kann ständig oder vorübergehend mit der Referenzmarkierung gekoppelt werden und ist dann ohne weiteres lagerichtig in bezug auf die elektrische Achse der Antenne an der Antennenkonstruktion angekoppelt.

    [0008] Zwar ist durch die deutsche Offenlegungsschrift 2 628 646 ein Kartentisch zur Einstellung des Höhenwinkels einer Antenne bekanntgeworden, der sich am Antennenfuss befindet. Dabei wird über ein Zahnradgetriebe ein Zeiger mit der Antenne verschwenkt. Die Anzeigevorrichtung ist mit einer Landkarte verbunden. Einerseits ist diese Anzeigevorrichtung fest im Antennensockel montiert und andererseits dient sie nur zur Vertikaleinstellung und Anzeige des entsprechenden Wertes.

    [0009] Bei einem besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Empfangsantenne mit Einstelleinrichtung ist diese in zwei zueinander senkrecht stehenden Ebenen mit jeweils einer Winkelgrad-Skala ausgebildet, wobei die Winkelgrad-Skala für die Elevationseinstellung in festem Bezug zur Waagerechten und die Winkelgrad-Skala für die Azimuteinstellung in festem Bezug zur Nord-Süd-Richtung steht. Bei einer derartigen Ausführungsform einer erfindungsgemässen Empfangsantenne ist es ferner vorteilhaft, wenn die Einstelleinrichtung in derjenigen Ebene, in welcher die Winkelgrad-Skala für die Azimuteinstellung vorgesehen ist, mit einem mit dieser Skala in bezug stehenden Kompass und einer Vorrichtung zur Einstellung der Waagerechten versehen ist. Dabei besteht diese Vorrichtung zweckmässigerweise aus einer Libelle. Eine derartige Einstelleinrichtung ist vom Installateur einfach zu bedienen und arbeitet hinreichend genau.

    [0010] Die Anlagekante der Einstelleinrichtung wird bei einer erfindungsgemässen Empfangsantenne mittels der Winkelgrad-Skala für die Elevationseinstellung in festen Bezug zur Waagerechten (Libelle) und mittels der Winkelgrad-Skala für die Azimuteinstellung in festen Bezug zur Nord-Süd-Richtung (Kompassnadel) gebracht. Die Einstellung der Winkelgrad-Skala wird zweckmässig vor der Montage der Antenne unter Berücksichtigung der für den Empfangsort gültigen Daten für Elevation und Azimutvorgenommen. Es ist somit eine grosse Erleichterung, wenn die Elevation der Antenne recht genau und ihr Azimut auf wenige Winkelgrade voreingestellt werden können. Der oftmals in exponierter Lage arbeitende Installateur muss dann beim Ausrichten der Antenne lediglich die Libelle in die Mittellage und die Kompassnadel in die Nord-Süd-Richtung bringen. Diese Vorrichtungen können mit einer Hand durchgeführt werden. Das endgültigen Auffinden der Satellitenposition wird anschliessend durch Auswertung der aufgenommenen elektrischen Signale durch kontinuierliches Verändern des Azimut innerhalb weniger Winkelgrade erreicht. Letztlich schliesst sich die Feinjustage anhand der aufgenommenen elektrischen Signale an.

    [0011] Bei einer mit einem Kompass ausgebildeten Einrichtung können eventuelle Missweisungen der Kompassnadel, zum Beispiel infolge in der Nähe befindlicher Eisenteile der Antenne, vor der Inbetriebnahme der einrichtung eingeeicht werden.

    [0012] Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Empfangsantenne zum Direktempfang der von einem Fernsehrundfunksatelliten ausgesandten Signale ist im folgenden anhand einer Zeichnung näher beschrieben.

    Fig. 1 zeigt eine mit einer Referenzmarkierung versehene Empfangsantenne in Seitenansicht,

    Fig. 2 zeigt in drei Ansichten eine Ausführungsform einer bei der Empfangsantenne nach Fig. 1 vorgesehenen Anordnung mit einer Referenzmarkierung,

    Fig. 3 und 4 zeigen eine bei der erfindungsgemässen Empfangsantenne vorgesehene Einstelleinrichtung in Seitenansicht und Draufsicht.



    [0013] Die Empfangsantenne nach Fig. 1 weist eine schwenkbare Antennenkonstruktion mit einem parabolischen Antennenreflektor 1 auf, der in nicht näher dargestellter Weise um zwei zueinander senkrechte Achsen in Azimut und Elevation schwenkbar ist. Zur Grobausrichtung der Antenne auf die Satellitenposition ist der Antennenreflektor 1 der schwenkbaren Antennenkonstruktiön an seiner Aussenfläche, hier im Bereich seines Randes, mit einer Referenzmarkierung 2 ausgebildet, welche in festem Bezug zur elektrischen Achse A1 der Antenne steht. Diese Referenzmarkierung 2 ist als eine zur elektrischen Achse A1 parallel gerichtete und in Richtung der elektrischen Achse verlaufende Kante 11 ausgebildet, welche an einer aus zwei miteinander verbundenen Teilen 3 und 4 bestehenden Anordnung vorgesehen ist. Der nähere Aufbau dieser Anordnung ergibt sich aus Fig. 2. Die beiden miteinander verbundenen Teile 3 und 4 bestehen aus zwei ebenen, rechteckförmigen Platten unterschiedlicher Grösse, wobei die hintere Platte 3 etwas grösser ist als die an ihr anliegenden vordere Platte 4. Die hintere Platte 3 ist an einer Seite mit einer Schwenkachse 5 ausgebildet und, wie in Fig. 1 zu sehen ist, damit derart an dem Antennenreflektor 1 gelagert, dass sich die Platten 3 und 4 mit ihrer Längsrichtung in Richtung der elektrischen Achse A1 der Antenne erstrecken. An den gegenüberliegenden Seite ist die Platte 3 seitlich der Platte 4 mit einem parallel zu den langen Plattenseiten sich erstreckenden Langloch 6 und einer mit einer Schraubenfeder versehenen Stellschraube 7 für die Verschwenkung der Platten-anordnung um die Drehachse 5 ausgebildet. An der oberen Längsseite der Platte 3 ist diese mit einer zur Plattenebene rechtwinklig abgebogenen Leiste 8 versehen, welche im Bereich des der Schwenkachse 5 abgewandten Endes mit einem sich in Plattenlängsrichtung erstreckenden Langloch 9 für eine weitere Stellschraube 10 zur Vertikalschwenkung der zweiten Platte 4 ausgebildet ist. Diese ebenfalls mit einer Schraubenfeder versehene Stellschraube 10 ist in eine zur Leiste der hinteren Platte 3 parallele Leiste 11 der vorderen Platte 4 eingeschraubt, wobei die Leiste 11 an einer zur oberen Längsseite der Platte 3 parallelen, benachbarten Längsseite der Platte 4 rechtwinklig zur Plattenfläche abgebogen ist. Im Bereich der der Stellschraube 10 abgewandten Ecke nahe der Schwenkachse 5 der hinteren Platte 3 ist die vordere Platte 4 mittels eines Bolzens 12 derart mit der hinteren Platte 3 fest verbunden, dass die Platte 4 um die durch den Bolzen gebildete, zur Schwenkachse 5 senkrechte Drehachse 12 gegen die Platte 3 verschwenkt werden kann. Um diese mittels der Stellschraube 10 durchführbare Verschwenkung zu ermöglichen, ist die vordere Platte 4 an der der Drehachse 12 diametral gegenüberliegenden Ecke noch in der dargestellten Weise mit einem Langloch 13 und einer Führungs- und Arretierungsschraube 14 ausgebildet. Bei der in der Fig. 2 dargestellten Plattenanordnung bildet die Leiste 11 der vorderen Platte 4 die Kante, die parallel zur elektrischen Achse A der Antenne und in Richtung dieser Achse verläuft. Die Leiste 11 stellt somit die Referenzmarkierung dar. Diese ist mit der Platte 4 in geeigneter Weise auch mit einer einstellbaren Anlagefläche ausgebildet, an welcher ein Ausrichtgerät zur Einstellung der Antenne in Azimut und Elevation aufgenommen und befestigt werden kann. Die Montage der Plattenanordnung an dem Antennenreflektor 1 und die Lage der Platte 3 zum Antennenreflektor sowie die Position der Platten 3 und 4 untereinander wird mittels eines Peilverfahrens bei der Herstellung und der elektrischen Prüfung der Antenne, also vor deren Montage vorgenommen.

    [0014] Die Einstelleinrichtung nach den Fig. 3 und 4 besteht aus einer Grundplatte 21 mit einer z. B. von etwa 205 bis 235 Grad reichenden Winkelgrad-Skala 22 für die Azimuteinstellung. Ausserdem ist die Grundplatte 21 noch mit einem Magnetkompass 23, der ggf. auch durch einen nordsuchenden Kreisel ersetzt werden kann, versehen, so dass die Winkelgrad-Skala 22 für die Azimuteinstellung in festem Bezug zur Nord-Süd-Richtung (Kompassnadel) gebracht werden kann. Der Kompass 23 weist an seinem Aussenumfang einen Ansatz 24 mit Zeiger 25, Langloch 26 und Führungs- und Arretierungsschraube 27 auf. Schliesslich besitzt die Grundplatte 21 noch eine Libelle 28 zur Einstellung der Waagerechten. Ausserdem ist die Seitenkante 29 der Grundplatte, welche der Winkelgrad-Skala 22 benachbart ist, abgeschrägt und damit als Zeiger ausgebildet. Im Bereich der anderen Seitenkante 30 ist die Grundplatte 21 schwenkbar um eine Drehachse 31 in einem u-förmigen Rahmen 32 gelagert, der mit einem Boden 39 versehen ist und die Grundplatte 21 an vier Seiten umschliesst, wobei die Seitenplatten 33, 34 senkrecht zur Grundplatte gerichtet sind. Die Seitenplatte 33 ist an ihrem kreisbogenförmig abgerundeten Ende mit einer Winkelgrad-Skala 35 für die Elevationseinstellung versehen. Diese Winkelgrad-Skala reicht z.B. von 0 - 30 Grad. Ausserdem ist die Seitenplatte 33 mit einer zur Grundplatte schrägen Anlagekante 36 ausgebildet, mit welcher die Einstelleinrichtung an die schwenkbare Antennenkonstruktion der Empfangsantenne angekoppelt werden kann. Die Anlagekante 36 kann mittels der Winkelgrad-Skala 35 in bezug zur Waagerechten gebracht werden. Die vordere Seitenplatte 34 des U-förmigen Rahmens 32 ist an der der Winkelgrad-Skala 35 gegenüberliegenden, ebenfalls kreisbogenförmig abgerundeten Seite mit einem kreisbogenförmig um die Drehachse 31 als Mittelpunkt verlaufenden Langloch 37 versehen, welches über eine Feststellschraube 38 die Verschwenkung der Grundplatte 21 im Winkelbereich der Winkelgrad-Skala 35 ermöglicht.

    [0015] Zur Kopplung der Einstelleinrichtung mit der Antenne wird die Einstelleinrichtung mit der Anlagekante 36 an die die Referenzmarkierung 2 bildende zur elektrischen Achse A1 parallel gerichtete und in Richtung der elektrischen Achse verlaufende Kante 11 angekoppelt. Hierzu stellt man sich die Antenne gegenüber der Darstellung in Fig. 1 zweckmässigerweise seitenverkehrt angeordnet vor. Die hintere Platte 3 der Anordnung nach Fig. 1 ist - wie bereits ausgeführt - an einer Seite mit einer Schwenkachse 5 ausgebildet und, wie ebenfalls in Fig. 1 zu sehen ist, damit derart an dem Antennenreflektor 1 gelagert, dass sich die Platten 3 und 4 in ihrer Längsrichtung in Richtung der elektrischen Achse A der Antenne erstrecken und um diese Achse eine Horizontalverschwenkung der Plattenanordnung durchgeführt werden kann. Ausserdem ist die vordere Platte 4 um die zur Schwenkachse 5 senkrechte Drehachse 12 gegen die Platte 3 verschwenkbar, um eine Vertikalverschwenkung durchführen zu können.

    [0016] Bei der Kopplung der Einstelleinrichtung mit der Referenzmarkierung ist die Anlagekante 36 an die Kante 11 der Referenzmarkierung angelegt, so dass die Einstelleinrichtung lagerichtig in bezug auf die elektrische Achse A1 der Antenne angekoppelt ist. Der Installateur der Antenne muss dann beim Ausrichten der Antenne, d.h. beim genauen Einstellen der elektrischen Achse der Antenne in Elevation und Azimut, noch lediglich die Libelle der Einstelleinrichtung in die Mittellage und die Kompassnadel in die Nord-Süd-Richtung bringen.


    Ansprüche

    1. Empfangsantenne für Satelliten-Direktempfang, mit einer schwenkbaren Antennenkonstruktion mit einem Antennenreflektor (1), insbesondere parabolischer Form, der mit einer in Richtung der elektrischen Achse (A1) der Antenne verlaufenden Referenzmarkierung (2) versehen ist, die durch Voreinstellung gemäss dem Strahlungsdiagramm der Antenne festgelegt wird, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:

    a) die Referenzmarkierung (2) besteht aus zwei miteinander verbundenen Teilen (3, 4), von denen das eine Teil (3) um eine erste Achse (5) schwenkbar an der Antennenkonstruktion und das zweite Teil (4) um eine zur ersten Achse senkrechte Achse (12) schwenkbar an dem ersten Teil (3) gelagert ist;

    b) die beiden Teile bestehen aus ebenen, aneinanderliegenden Platten (3, 4), die an zueinander parallelen, benachbarten Längsseiten jeweils rechtwinklig abgebogene Leisten (8, 11) aufweisen;

    c) die Leiste (11) der zweiten Platte (4) bildet die Referenzmarkierung (2) und dient gleichzeitig zur Aufnahme einer Stellschraube (10) für die Vertikalverschwenkung der zweiten Platte (4);

    d) es ist eine Einrichtung zur Einstellung der Antenne in Elevation und Azimut vorgesehen, die mit einer Anlagekante (36) oder -fläche versehen ist, welche mit der Referenzmarkierung (2) koppelbar ist.


     
    2. Empfangsantenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstelleinrichtung in zwei zueinander senkrecht stehenden Ebenen (21,33) mit jeweils einer Winkelgrad-Skala (22, 35) ausgebildet ist und dass die Winkelgrad-Skala (35) für die Elevationseinstellung in festem Bezug zur Waagerechten und die Winkelgrad-Skala (22) für die Azimuteinstellung in festem Bezug zur Nord-Süd-Richtung steht.
     
    3. Empfangsantenne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstelleinrichtung in derjenigen Ebene, in welcher die Winkelgrad-Skala (22) für die Azimuteinstellung vorgesehen ist, mit einem mit dieser Skala in bezug stehenden Kompass (23) und einer Vorrichtung (28) zur Einstellung der Waagerechten versehen ist.
     
    4. Empfangsantenne nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (28) zur Einstellung der Waagerechten aus einer Libelle besteht.
     
    5. Empfangsantenne nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstelleinrichtung aus einer Grundplatte (21) für die Winkelgrad-Skala (22) zur Azimuteinstellung, für den Kompass (23) und für die Vorrichtung (28) zur Einstellung der Waagerechten besteht und mindestens eine zur Grundplatte senkrecht stehende Platte (33) aufweist, welche mit der Winkelgrad-Skala (35) für die Elevationseinstellung und mit der Anlagekante (36) für die Referenzmarkierung (2) versehen ist.
     
    6. Empfangsantenne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (21) um eine zur weiteren Platte (33) senkrechte Drehachse (31) im Winkelbereich der Winkelgrad-Skala (35) für die Elevationseinstellung schwenkbar ist.
     
    7. Empfangsantenne nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (21) in einem U-förmigen Rahmen (32) gelagert ist.
     


    Claims

    1. A receiving antenna for direct satellite reception, having a pivoted antenna construction with an antenna reflector (1), in particular of parabolic shape, provided with a reference marking (2) extending in the direction of the electric axis (A1) of the antenna and defined by pre-adjustment in accordance with the radiation pattern of the antenna, characterised by the following features:

    a) the reference marking (2) consists of two mutually connected components (3, 4), of which one component (3) is mounted on the antenna construction so as to be pivotable about a first axis (5) and the second component (4) is mounted on the first component (3) so as to be pivotable about an axis (12) which is at right angles to the first axis;

    b) the two components consist of planar adjacent plates (3, 4) having respective strips (8, 11) bent upwardly at right angles on mutually adjacent and parallel longitudinal sides;

    c) the strip (11) of the second plate (4) forms the reference marking (2) and simultaneously serves to accommodate an adjusting screw (10) which allows the second plate (4) to be vertically pivoted; and

    d) a device for adjusting the antenna in elevation and azimuth is provided, equipped with a contact edge (36) or contact surface which can be coupled to the reference marking (2).


     
    2. A receiving antenna as claimed in claim 1, characterised in that the adjusting device is constructed in two planes (21, 33), mutually at right angles and each having a respective angular degree scale (22, 35), the angular degree scale (35) for the elevation adjustment having a fixed relationship to the horizontal and the angular degree scale (22) for the azimuth adjustment having a fixed relationship to the north- south direction.
     
    3. A receiving antenna as claimed in claim 2, characterised in that there is provided a compass (23) for the adjusting device in that plane in which the angular degree scale (22) for the azimuth adjustment is provided, which compass is related to the scale, and the adjusting device is further provided with a device (28) which serves for horizontal adjustment.
     
    4. A receiving antenna as claimed in claim 3, characterised in that the device (28) for horizontal adjustment consists of a spirit level.
     
    5. A receiving antenna as claimed in claim 3 or 4, characterised in that the adjusting device consists of a fundamental plate (21 ) for the angular degree scale (22) which serves for the azimuth adjustment, for the compass (23) and for the device (28) which serves for horizontal adjustment, and that the adjusting device has at least one plate (33) which is at right angles to the fundamental plate and which is provided with the angular degree scale (35) for the elevation adjustment and with the contact edge (36) for the reference marking (2).
     
    6. A receiving antenna as claimed in claim 5, characterised in that the fundamental plate (21) is pivotable about an axis of rotation (31), which is at right angles to the further plate (33), in the angle range of the angular degree scale (35) for the elevation adjustment.
     
    7. A receiving antenna as claimed in claim 6, characterised in that the fundamental plate (21) is mounted in a U-shaped frame (32).
     


    Revendications

    1. Antenne réceptrice pour la réception directe à partir de satellites, comportant un agencement d'antenne pivotant comprenant un réflecteur d'antenne (1 ), notamment de forme parabolique, qui est muni d'un dispositif de repérage de référence (2) qui s'étend en direction de l'axe électrique (A1 ) de l'antenne et qui est fixé par préréglage en fonction du diagramme de rayonnement de l'antenne, caractérisé par les mesures suivantes:

    a) le dispositif de repérage de référence (2) est constitué par deux parties (3, 4) couplées entre elles, dont une partie (3) est montée sur l'agencement d'antenne de façon à pouvoir pivoter autour d'un premier axe (5) et la seconde partie (4) est montée sur la première partie (3) de façon à pouvoir pivoter autour d'un axe (12) perpendiculaire au premier axe;

    b) les deux parties sont constituées par des plaques planes (3, 4) disposées l'une au-dessus de l'autre qui comportent respectivement des réglettes (8, 11) coudées à angle droit au niveau de côtés longitudinaux voisins parallèles entre eux;

    c) la réglette (11) de la seconde plaque (4) forme le dispositif de repérage de référence (2) et sert simultanément à recevoir une vis de réglage (10) pour le pivotement vertical de la seconde plaque (4);

    d) il est prévu un dispositif pour régler l'antenne en élévation et en azimut qui est muni d'une arête (36) ou surface d'appui qui peut être couplée au dispositif de repérage de référence (2).


     
    2. Antenne réceptrice suivant la revendication 1, caractérisée par le fait que le dispositif de réglage est agencé dans deux plans (21, 33) mutuellement perpendiculaires qui comportent respectivement une échelle en degrés (22, 35), et que l'échelle en degrés (35) pour le réglage en élévation est dans une position relative fixe par rapport à l'horizontale, et l'échelle en degrés (22) pour le réglage en azimut est dans une position relative fixe par rapport à la direction nord-sud.
     
    3. Antenne réceptrice suivant la revendication 2, caractérisée par le fait que le dispositif de réglage est muni, dans le plan dans lequel est prévue l'échelle en degrés (22) pour le réglage en azimut, d'un compas (23) se rapportant à cette échelle et d'un dispositif (28) pour le réglage de l'horizontale.
     
    4. Antenne réceptrice suivant la revendication 3, caractérisée par le faitque le dispositif (28) pour le réglage de l'horizontale est constitué par une nivelle.
     
    5. Antenne réceptrice suivant la revendication 3 ou 4, caractérisée par le fait que le dispositif de réglage est constitué par une plaque de base (21) pour l'échelle en degrés (22) pour le réglage en azimut, pour le compas (23) et pour le dispositif (28) pour le réglage de l'horizontale, et comporte au moins une plaque (33), perpendiculaire à la plaque de base, qui est munie de l'échelle en degrés (35) pour le réglage en élévation et de l'arête d'appui (36) pour le dispositif de repérage de référence (2).
     
    6. Antenne réceptrice suivant la revendication 5, caractérisée par le fait que la plaque de base (21) peut pivoter autour d'un axe de rotation (31) perpendiculaire à l'autre plaque (33) dans la plage angulaire de l'échelle en degrés (35) pour le réglage en élévation.
     
    7. Antenne réceptrice suivant la revendication 6, caractérisée par le fait que la plaque de base (21) est montée dans un cadre (32) en forme de U.
     




    Zeichnung