(57) In mehradrigen Kontistraßen mit Schlingenregelung war bisher eine Regelung nur in
Laufrichtung des Walzgutes möglich. Gemäß der Erfindung ist jeder Ader (I, II) ein
Hochlaufgeber (18) mit Speicherverhalten zugeordnet, dem das Ausgangssignal des letzten
Schlingenreglers (15) der Straße vom Auslauf des Aderendes aus dem letzten gemeinsamen
Gerüst bis zum Auslauf des Aderendes aus dem Fertigblock zugeführt ist. Das im Zeitpunkt
des Auslaufes der Ader aus dem letzten gemeinsamen Gerüst (1) gespeicherte Ausgangssignal
des Schlingenreglers wird in einem Differenzbildner (19) mit dem jeweiligen Istwert
dieser Ausgangsgröße verglichen und die Differenz den Drehzahlreglern (14) der mit
Schlingenregelung (15) ausgestatteten Grüste als Zusatzsollwert vorgegeben. Dadurch
wird während des Materialauslaufs eine stoßfreie Umschaltung der Regelrichtung ermöglicht.
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